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Was guckst du denn so?
Ich hab sie angesehen und gedacht, dass wir
so etwas viel zu selten machen.
Was, uns im Dschungel verirren und tagelang orientierungslos
im Kreislauf laufen?
So was in der Art.
Ist doch nett, finden Sie nicht?
Nur wir beide.
Ja, atmen wir schon lange nicht mehr.
Ein erfrischendes Barfee, aber noch leckerer.
Wie finden Sie es?
Sagen Sie es mir.
Was ist?
Das ist eine Höhle.
Die führt womöglich durch den Berg.
Werden wir uns mal ansehen.
So, das war's.
Hier ist die Übertragung.
Werden durch Höhle ins andere Tal gehen, Ende.
Was?
Ich wusste es doch.
Sie haben einen Weg durch diese verdammten Berge
gefunden.
Ich fürchte, Sie irren sich.
Wie kommen Sie denn darauf?
Dort gibt es nur eine Höhle, die in
ein Sumpfgebiet führt, umgeben von weiteren Bergen.
Und vor allem gibt es dort sehr gefährliche
Saurier.
Dann müssen wir sie sofort warnen.
Ich schätze, Sie brauchen einen Tag hierher.
Tja, wenn Sie uns eben gesehen haben.
Natürlich haben Sie das.
Aber ich meine, was hindert uns eigentlich daran,
schon mal alleine vorzugehen?
Ha, allein mit Ihnen im Dunkeln?
Das ist ja gefährlich.
Finden Sie die Fackel an.
Wissen Sie, vielleicht herrscht hier drin ein prähistorisches
Raubtier.
Dafür sind Sie zuständig.
Gehen Sie vor.
Ladies first.
Tageslicht.
Ich schätze, die brauchen wir nicht mehr.
Das ist viel heller als Tageslicht.
Was ist das?
Das finden wir heraus.
Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer stoßen Sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen Sie einen Weg zurück nach Hause.
Denn niemand außer Ihnen kennt den Weg in
Die verlorene Welt.
Rockstin?
Rockstin, wo sind Sie?
Ich bin hinter Ihnen, Marguerite.
Nehmen Sie meine Hand.
Vielleicht sollten wir doch auf die anderen warten.
Ach, was haben Sie denn?
Das ist Nebel, nichts weiter.
Was ist das für ein Geräusch?
Das hat eventuell mit dem Licht hier zu
tun.
Das ist ein Geräusch, das ich nicht erkannt
habe.
Ich frage mich nur, wo es herkommt.
Also ich kann gar nichts sehen.
Das ist wirklich verdammt hell hier.
Es kommt von dem Felsen dort auf der
anderen Seite des Tals.
Er reflektiert die Sonne.
Eine Art Spiegel.
Was Challenger wohl dazu sagen würde?
Er würde wohl stundenlang darüber philosophieren, aber abgesehen
von diesem ganz erstaunlichen Phänomen sind wir offensichtlich
in eine Sackgasse geraten.
Das glaube ich nicht.
Ich bin gespannt, ob Sie uns den Weg
zeigen.
Am besten wir fragen Sie mal.
Ist das nicht abstoßend?
Hat nichts Besseres zu tun, als Ihr Geld
zu verdränken.
Offensichtlich ist es Ihnen völlig egal, was es
kostet.
Dem schon, aber Ihren Frauen ganz sicher nicht,
Mr. Gray.
Ach kommen Sie, dafür können Frauen umso besser
sparen, das ist doch erwiesen.
Ist es nicht so, Josie?
Du hast doch bestimmt jede Menge Geld unter
deiner Matratze.
Wenn es so wäre, dann würde ich höchstwahrscheinlich
nicht in so einer heruntergekommenen Kaschemmer arbeiten.
Das heißt nicht, dass ich hier nicht gern
arbeiten würde.
Ich meine, immerhin gibt's auch respektable Gentlemen hier.
Zumindest wenn man nicht so genau hinsieht, nicht
wahr?
Weißt du, ich frage mich, warum ich dich
nicht einfach auf die Straße setze.
Aus zwei Gründen.
Du starrst sie gerade beide an.
Nur keine Aufregung.
Bleibt schön sitzen.
Ich will nur an die Bar.
Was soll das?
Waffe runter.
Einer muss dafür Gerechtigkeit sorgen, Edgar.
Wer sind Sie?
Woher kennen Sie meinen Namen?
Das habe ich Ihnen doch schon beim letzten
Mal erklärt.
Ich bin Ihre gerechte Strafe.
Ich bin hier, um Ihnen dasselbe Leid zuzufügen,
das Sie allen anderen zufügen.
Das werden Sie noch bereuen.
Es steht Ihnen nicht mehr zu drohen, Edgar.
Zeit, Ihre Zeche zu bezahlen.
Alle hier wissen, dass Sie die Taschen voller
Geld haben, weil deren nämlich leer sind.
Sie skrupelloses, gesetzloses Missenstück.
Sie haben die Uhr vergessen.
Hier, Edgar gibt einen aus.
Dafür werden Sie bezahlen.
Dafür kommen Sie an den Gang.
Wir haben alle unsere Träume, Edgar.
Das Dorf kann nicht mehr weit sein.
Gehen wir.
Warum die eine?
Wieso?
Haben Sie etwa eine bessere Idee?
Nun, da wir zufällig allein und ungestört sind.
Was soll das?
Das würde ich nicht tun.
Was sollte das denn sein?
Tja, das kann ich Ihnen auch nicht sagen.
Eine wahre Furie hat uns aber ein hübsches
Andenken dargelassen.
Das ist doch gestohlen.
Ich vermute mal, dass das Diebe ist gut.
Fair ist fair.
Leben und leben lassen, also kommen Sie.
Vielleicht sollten wir den rechtmäßigen Besitzer suchen.
Wer es findet, darf es behalten.
Sieht doch ganz zivilisiert aus.
Niemand nennt dich, weiß nicht.
Hast du verstanden?
Wenn du stehen kannst, darfst du wiederkommen.
Was für eine hübsche Überraschung.
Sie wollen hierbleiben, nehme ich an.
Ich verspüre gerade fürchterlichen Durst.
Nehme Sie eine an.
Starren die mich an, oder Sie?
Sie hoffentlich.
Sie haben geöffnet, wie ich sehe.
Kommt drauf an, ob Sie uns mit Ihrer
Anwesenheit beehren, um etwas zu trinken oder um
uns auszurauben.
Sehr mutig, damit nochmal zurückzukommen.
Das hier, das haben wir gefunden.
Na sicher doch.
Doch, die Frau, der es gehört hat, hat
mich fast über den Haufen geritten.
Ich würde mal sagen, Sie packen es jetzt
lieber ein.
Aber Sie bringen es doch zurück.
Ihr zwei seid verhaftet.
Hände hoch, na los!
Und darf man fragen, wieso?
Das weißt du?
Das muss ein Missverständnis sein.
Das reicht, du gehst mir jetzt allmählich auf
die Nerven.
Ihre Waffen los.
Na?
Ab was?
Du auch?
Das ist lächerlich, hier liegt eine Verwechslung vor.
Ich bin nicht die Frau, die Sie suchen.
Klar, und trotzdem habt ihr das Geld, das
Sie hier zuvor gestohlen hat, sicher.
Gut gemacht halt.
Wer sagt's denn?
Endlich sehen wir uns von Angesicht zu Angesicht,
ohne Maske.
Und wer sind Sie?
Kommen Sie nicht auf die Tour, das hat
keinen Sinn.
Ich habe eine Anklageliste.
Solange wir ihr haben, also sparen Sie sich
das.
Sehen Sie, so etwas passiert, wenn man mal
ehrlich sein will.
Wir haben Ihr Geld zurückgebracht.
Wie wäre es mit einer Belohnung?
Eine Belohnung?
Aber sicher doch.
Wir spendieren Ihnen eine öffentliche Hinrichtung, was sagen
Sie dazu?
Und Sie?
Sie werden als Ihr Komplize das Vergnügen teilen.
Wir waren auf dem Weg ins Dorf, als
wir dieser Frau begegnet sind.
Das stimmt, dieser Mann sagt die Wahrheit.
Glauben Sie etwa, ich lasse mich von Ihnen
täuschen?
Nein, dreimal haben Sie mich nun schon ausgeraubt
und bedroht.
Die Verhandlung wird noch heute beginnen und sie
wird nicht lange dauern, das verspreche ich Ihnen.
Das bereuen Sie!
Vielleicht haben Sie unsere Nachricht nicht erhalten und
irren jetzt in den Sümpfen umher.
Wenn es so ist, werden die Dinosaurier Sie
ganz schnell wieder hinausjagen.
Achtung!
Achtung!
Machen Sie keinen Unsinn!
In den Beutel!
Und zwar alle!
Was wollen Sie?
Sie scheinen mir recht wohlhabend zu sein.
Wollen Sie uns ausrauben, Lady?
Habe ich Ihnen erlaubt, Fragen zu stellen?
Wir haben kein Geld bei uns.
Wer spricht hier von Geld?
Ich will die Waffen und die Munition.
Entschuldigen Sie, das können Sie doch nicht machen.
Ich kann machen, was ich will.
Irgendwann werden wir uns wiedersehen.
Das glaube ich kaum.
Sie hätten höchstens zwei Tage, um mich zu
finden.
Sie haben ja ein Benehmen.
Gibt es hier noch mehr von Ihrer Sorte?
Ja, aber die sind nicht sehr freundlich.
Na, zum Glück bin ich ja jetzt schwer
bewaffnet.
Da kann mir ja wohl nichts mehr passieren,
oder?
Wieso sagte sie, wir hätten nur zwei Tage
Zeit, sie zu finden?
Vielleicht weiß sie, wie man hier wegkommt.
Ich dachte, es gäbe eine Verhandlung, bevor wir
öffentlich hingerichtet werden.
So ist es.
Wir möchten, dass die Angeklagten sehen, welche Strafe
sie anschließend erhalten werden.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir bereits
verurteilt sind.
Vorwärts!
Marguerite.
Ich werde versuchen, zu fliehen.
Was ist mit mir?
Sie helfen mir.
Keine Sorge.
Ich werde sie für mich dem Henker überlassen.
Alles klar?
Fahren Sie hin!
Was?
Entschuldigung!
Zieh nach!
Den Revolver haben Sie gestohlen!
Das gehört sich wohl kaum für eine Schere!
Die Vorstellung ist vorbei!
Von nun an tagt das Gericht!
Lassen Sie sie gehen?
Das ist alles ein Missverständnis.
Waffe runter!
Oder es wird lediglich eine Exekution geben.
Kein Schritt weiter.
Sie haben nur einen Schuss.
Sie können uns nicht beide töten.
Ja, aber er zielt auf mich, Roxton.
Und ich kann Sie kaum verfehlen, oder?
Also gut.
Ganz wie Sie wollen.
Und ich will es so.
Nein!
Nein!
Roxton!
Wirft sie wieder in die Zelle!
Nein!
Wenn Sie nicht sofort einen Arzt holen, wird
er verbluten.
Na los doch!
Tja, dann sparen wir ihm ein Stück Sonne.
Schon gut.
Es ist eine Fleischwunde.
Die Blutung muss gestillt werden.
Die Wunde muss ausgebrannt werden.
Wir brauchen ein glühendes Eisen.
Ich verlange von Ihnen auf der Stelle, dass
Sie einen Arzt holen!
Sie?
Sie verlangen?
Ich glaube, Sie könnten höchstens darum bitten.
Na schön, also gut.
Ich flehe Sie an.
Bitte, lassen Sie ihn nicht verbluten.
Wie schnell Sie sich doch erniedrigen für das
Leben eines wertlosen Schorken.
Na gut, gebt ihr, was Sie benötigt.
Wenn Sie wollen, dass er neben Ihnen hängt,
werden Sie die Wunde selbst versorgen müssen.
Was?
Sie waren jedenfalls hier.
Offensichtlich sind Sie rein, aber nicht wieder rausgegangen.
Vielleicht sind Sie gerade auf dem Rückweg.
Diese Frau kam offensichtlich hier raus.
Aber es gibt auch keine Hufspuren, die hineinführen.
Ob Roxton und Marguerite ihr begegnet sind?
Wenn es glüht, dann müssen Sie es auf
die Wunde drücken und lange genug draufhalten, damit
es wirklich zu bluten aufhört.
Nein, ich kann das nicht.
Ach, kommen Sie.
Es wird mir mehr wehtun als Ihnen.
Sie schaffen das.
Es tut mir leid.
Ich habe den Eindruck, dass Sie es diesmal
ernst meinen.
Dann kannst du mir später die
Wunde versorgen.
Das Licht dort war letztes Mal noch nicht
da.
Seltsam.
Was ist das?
Wo kommt es her?
Was ist das für ein Geräusch?
Klingt wie ein atmosphärischer Druckunterschied.
Es müssen Milliarden von Mineralien in dem Feld
sein.
Welcher Brillanz!
Das Sonnenlicht wird tausendfach reflektiert.
Das ist äußerst eigenartig.
Diese Kristalle waren letztes Mal noch nicht da.
Womöglich lag der Fels im Schatten.
Aber natürlich, weil der Einfall des Lichts sich
ständig ändert, wegen der Erdumrundung, richtig?
Ja, wahrscheinlich liegt dieser Fels nur ein paar
Tage im Jahr in der Sonne.
Das wäre denkbar.
Was ist hier los?
Wie ist hier alles anders?
Und was ist mit dem Dorf?
War das beim letzten Mal auch nicht da?
Nein.
Kein Sumpf, keine Dinosaurier, dafür aber ein Dorf.
Tja, das ist wirklich sehr eigenartig.
Nein, dieses Dorf gab es noch nicht.
Die Frau, die uns ausgeraubt hat, kam von
hier.
Wahrscheinlich.
Und sie sagte, dass sie in zwei Tagen
für immer von hier verschwinden würde.
Es kommt mir so vor, als würden hier
zwei verschiedene Realitäten aufeinandertreffen, verschmolzen durch dieses
unglaubliche Licht.
Für zwei Tage?
Präzise.
Ja, wenn die Sonne aufhört, auf den Felsen
zu scheinen, dann könnte all das hier einfach
verschwinden.
Genau wie Marguerite und Roxy.
Wo sind sie nur?
Wir können es ja mal da in der
Taverne versuchen.
Sie sind offensichtlich nicht hier.
Willkommen, Fremde.
Sie haben sich doch nicht verirrt.
Ich bin Edgar Grey, Anwalt des Sheriff Heights.
Es freut mich, Sie kennenzulernen.
Professor George Challenger.
Guten Tag.
Wir suchen Freunde von uns.
Einen Mann und eine Frau.
Ah, ja, natürlich.
Es ist ganz normal, es gab ein Missverständnis.
Doch nichts Ernstes, hoffe ich.
Nein, ganz und gar nichts.
Sie haben sich nur etwas gehen lassen und
sind dann im Gefängnis gelandet.
Tja, wie Marguerite eben so ist.
Sie ist eine außergewöhnliche Frau.
Ich schlage vor, wir gehen rüber ins Gefängnis
und klären die Angelegenheit.
Was soll das denn?
Hände hoch, na los.
Ihr drei steht unter Arrest.
Aber weshalb denn?
Wenn Sie Freunde dieser Frau im Gefängnis sind,
dann sind Sie wahrscheinlich auch Mitglieder ihrer Bande.
Marguerite hat doch gar nichts getan.
Die Maske haben wir ihr abnehmen können.
Sie machen einen Fehler.
Die Maskierte hat uns doch ausgeraubt.
Die Frau, die Sie suchen, ist noch in
den Wäldern.
Na los, einsperren.
Sie werden morgen gemeinsam mit Ihren Freunden vor
Gericht stehen.
Setzt euch mal ein bisschen in Bewegung.
Vorwärts.
Na, macht schon.
Geht schon.
Bewegt euch.
Das ist wohl klar, für wen die sind.
Wir werden Ihnen wohl kaum helfen können, wenn
wir selbst eingesperrt sind.
Das heißt, wir sollten versuchen, zu pflegen.
Wenn wir die Maskierte finden, bekommen wir sie
vielleicht frei.
Halt's Maul.
Irgendwie müssen wir die Leute verunsichern.
Das sollte nicht allzu schwierig sein.
Vorwärts.
Hört mir zu, es ist unglaublich.
Vor zwei Tagen war nichts von alledem hier.
Nur ein Sumpf voll von vorsichtflutlichen, fleischfressenden Dinosauriern.
Was soll der uns?
Lauf!
Sieh nach!
Warten Sie!
Wir können Marguerite und Roxton doch nicht einfach
hier zurücklassen.
Na los doch!
Sagt schon!
Tod oder lebendig, das ist mir egal.
Ich glaube, wir haben keine Wahl, oder?
Da sind sie.
Geh jetzt lang.
Ich hab geträumt, dass wir am Flussufer gesessen
haben und Trauben aßen.
Tja, wenn wir das doch getan hätten.
Du hast mir das Leben gerettet.
Ja, weil du mir versprochen hast, mich vor
dem Henker zu retten.
Ist das der einzige Grund?
Nein.
Ich würde gern öfter angeschossen werden.
Woher solltest du uns hier rausbringen?
Trau mich, oder passiert das wirklich?
Hier müssen wir abschütteln, bevor wir das Teil
verlassen.
Dann sollten wir vorerst nicht noch die Höhle
zulaufen.
Das müssen Sie wohl überlisten.
Gute Idee.
Hilfe!
Ich gebe auf, ein schöner Ort in die
ewigen Jagdgründe einzugehen.
Gut gemacht.
Los, zur Höhle.
Ich würde sagen, wir gehen.
Wie schön, dass es dir wieder besser geht.
Schon irgendwelche Ideen?
Nein, ich hatte gehofft, dass dieser Teil des
Traums einfach aufhört.
Das wird er auch, keine Sorge.
Morgen bei Sonnenuntergang wird alles, was sich in
diesem Tal befindet, für immer verschwunden sein.
Was meinen Sie denn damit?
Für zwei Tage im Jahr.
Wir werden zwei verschiedene Welten miteinander verschmolzen.
Eine Laune der Natur.
Aber wenn die Erde sich dann gedreht hat
und die Sonne ihr Licht nicht länger auf
diesen Felsen wirft, dann wird alles wieder ganz
normal.
Was heißt eigentlich normal für Sie?
Städte, Farmen und Dörfer, so wie dieses hier.
Ignorante Bauern, die sich in Sicherheit wählen, weil
es Menschen wie mich gibt, die sie beschützen.
Die für Ordnung sorgen.
Eine normale Welt eben.
Es gibt nichts Schlimmeres für mich als Normalität.
Nicht doch, Sie haben gut von ihr profitiert.
Ich wüsste besseres, mit meiner Zeit anzufangen.
Stimmt, ich auch.
Ich bevorzuge die Dinosaurier und die Wilden auf
der anderen Seite.
Klingt ja fürchterlich.
Sie waren noch nie dort?
Letztes Jahr war dort alles gefroren und das
Jahr davor war es eine Wüste, es ist
immer was anderes.
Sie müssen uns gehen lassen.
Sie wissen ganz genau, dass wir kein Verbrechen
begangen haben.
Aber mich doch, das weiß ich gar nicht.
Sie geben zwar vor, unschuldig zu sein, aber
warum sollte ich Ihnen glauben?
Im Gegenteil, Sie können Gott danken, dass ich
jemanden wie Sie nicht auf der Stelle habe
hängen lassen.
Aber wir sind ja keine Wilden, oder?
Nein, die stehen auf einer höheren Entwicklungsstufe.
Die Frau, die Sie suchen, ist noch da
draußen.
Sie mögen ja recht haben, aber das spielt
keine Rolle.
Was?
Ich brauche nun mal irgendjemanden, der die Schuld
trägt.
Und ich finde, sie eignet sich dazu ganz
gut.
Die Dorfbewohner wollen jemanden hängen sehen.
Na ja, und ich, ich bin ihr ergebener
Diener, nicht wahr?
Mir sind die Hände gebunden.
Aber...
Los, Bewegung!
Wo mögen nur die anderen sein?
Ich wäre nicht übermäßig enttäuscht, wenn sie jetzt
plötzlich hier auftauchen würden.
Sie ist nicht gefunden.
Ich wünschte, das hätten wir auch nicht.
Wenn wir die Frau nicht bald finden, werden
wir ohne sie ins Dorf zurückkehren müssen.
Hoffentlich hat sie ihrem Pferd einmal eine Pause
gegönnt.
Das hängt sicherlich davon ab, wie eilig sie
es hat, von hier zu verschwinden.
Hoffen wir, dass sie Pferde mehr mag als
Menschen.
Andernfalls werden wir sie nie einholen.
Warten Sie!
Ein Raptor.
Nein!
Na komm schon, Kleiner, hier bin ich!
Hier bin ich!
Ja!
Ich danke Ihnen vielmals.
Wie konnten Sie damit schießen?
Ja, die Sicherung des Zwillings ist nicht leicht
zu finden.
Kann ich mal sehen?
Netter Versuch, nur nicht gelungen.
Wir wollen sie zurückbringen.
Ja, Ihre Freunde im Dorf warten schon auf
Sie.
Ich kann nicht, tut mir leid.
Gray würde mich hängen.
Vielleicht haben Sie das verdient.
Das war ganz im Gegensatz zu unseren Freunden.
Wie ein Feigling hat sie sich hinter einen
Raptor gesetzt.
Er hat uns mit seiner Maske versteckt, hat
uns das Brot aus dem Mund gestohlen und
uns in Angst und Schrecken versetzt.
Wer weiß, wie viele ihr zum Opfer gefallen
sind, diese Verbrecherin.
Euer Ehren, ich bitte euch, ihrem Wunsch zu
entsprechen.
Dem Wunsch des unschuldigen Volkes.
Und dieser Tyrannei ein Ende zu bereiten.
Die maskierte Diebin und ihr Komplize müssen sterben.
Ja!
Die Verteidigung wird keine Zeit sein, wenn der
Anwalt schon beim Plädoyer ist.
Tja, das ist auch nicht ihre Absicht, oder?
Sie können doch wohl nicht ernsthaft von mir
verlangen, dass ich zurückgehe und mich freiwillig stelle.
Es wäre zumindest aufrichtig.
Schön, aber Aufrichtigkeit interessiert mich nicht.
Nicht seitdem Edgar Gray mich um meine Taverne
betrogen hat.
Die hat also Ihnen gehört?
Mir und meinem Mann.
Bis Gray ihn erschossen hat.
Direkt vor der Taverne, ein Schuss in den
Rücken.
Und dann wollte er mich auch noch heiraten.
Aber in Wahrheit wollte er nur die Taverne.
Und Sie wollten nicht verkaufen?
Also hat er mich sabotiert und am Ende
hat er das Geschäft übernommen.
Das rechtfertigt aber nicht Ihre Verbrechen.
Das sagen Sie so.
Auf jeden Fall hat er mir mehr genommen,
als ich ihm jemals nehmen könnte.
Und anderen auch.
Aber irgendwann muss Schluss sein, verstanden?
Also los.
Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass
die Angeklagte die maskierte Diebin ist.
Sie wird für schuldig im Sinne der Anklage
befunden.
Entsprechend lautet das Urteil Tod durch Erhängen.
Die Strafe wird unverzüglich vollzogen.
Euer Ehemann, ich würde mich gern verteidigen, wenn
ihr gestattet.
So, jetzt kommen wir zu dem Teil, auf
den wir alle gewartet haben.
Sie sind verrückt, Edgar.
Sie wissen, ich bin nicht die Frau, die
Sie suchen.
Wenn Sie uns hinrichten, werden Sie unser Geheimnis
nie erfahren.
Ich gebe Ihnen genau eine Minute.
Hängt sie!
Auf der anderen Seite der Höhle haben wir
wertvolle Edelsteine gefunden.
Ich bin sicher, die übertreffen Ihre kühnsten Erwartungen.
Ich werde sie entfernen.
Ich nehme an, das Volk wird sich wohl
noch einen Moment gedürfen können.
Zurück mit ihm in die Zelle.
Na los, ihr habt gehört, was er gesagt
hat.
Ich werde nicht zulassen, dass du gehängt wirst.
Wir werden sehen.
Mach schon!
Dann leg dich!
Gut, ich nehme ein Martini extra trocken mit
etwas Zitrone.
Zeigen Sie mir die Sterne.
Das sind die kleinsten.
Es gibt wesentlich größere, und zwar in Unmengen.
Geben Sie sie mir.
Sie müssen nur auf die andere Seite der
Höhle ein paar Stunden von hier.
Dann wären Sie ein wirklich wohlhabender Mann.
Allein mit dem, was Sie da an der
Hand haben, wäre ich schon wohlhabend genug.
Und das zu bekommen, sollte mir nicht schwerfallen.
Tja, aber wer weiß, ob ich Sie auf
dem langen Weg zum Galgen nicht zufällig verliere.
Dann nehme ich Sie eben jetzt.
Ja, erschießen Sie mich, machen Sie nur.
Dann können Sie mich aber nicht mehr hängen
vor den Augen der Dorfbewohner.
Ich wünschte, wir hätten uns unter anderen Umständen
kennengelernt.
Ich glaube nämlich, wir sind uns sehr ähnlich.
Wenn Sie das Tal nicht bis Sonnenuntergang verlassen
haben, sitzen Sie womöglich für immer hier fest.
Bis dahin sind wir längst weg.
Glauben Sie allen Ernstes, dass Esther Grey ihre
Freunde laufen lässt?
Na, warum nicht?
Der ist doch hinter Ihnen her.
Sie kennen ihn einfach nicht gut genug.
Er verheimlicht den Dorfbewohnern das Phänomen der Höhle.
Darum werden alle Fremden aufgehängt.
Wenn es so ist, werden wir es bald
erfahren.
Hey!
Raus da!
Kein Schießpulver!
Haben Sie
inzwischen entschieden, was Sie machen sollen?
Der Gefangene ist geflohen, Mr. Grey.
Ja, ich sehe ihn.
Er hat mich verletzt.
Sie haben das so eingefädelt, damit Ihr Freund
in aller Ruhe fliehen kann.
Stimmt's?
Und warum sollte ich ihm helfen?
Das macht doch gar keinen Sinn.
Warum wohl?
Damit er Ihnen helfen kann.
Das werde ich aber nicht zulassen.
Wir hängen Sie jetzt gleich.
Denken Sie doch an unsere gemeinsame Zukunft.
Hören Sie auf damit.
Sie würden mich doch nur hintergehen.
Das können Sie doch nicht tun.
Einer muss leider hängen.
Ich meine, wir können doch all die braven
Bürger nicht enttäuschen.
Soweit kommt's noch.
Sie können doch etwas sagen.
Ich verfluche Dich, Roxanne.
Na na, Vorsicht, Marguerite.
Ich könnte meine Meinung noch ändern.
Bleiben Sie wohl.
Wer immer Sie auch sind.
Was ist denn da los?
Offensichtlich kommen wir gerade noch rechtzeitig.
Besser spät als nie, oder?
Das ist Wahnsinn.
Er wird uns alle umbringen.
Nein, kaum.
Nicht infrage.
Wo ist Roxanne?
Was wollen Sie?
Diese Frau ist die maskierte Diebin.
Ihr lasst sie!
Ich zimmere nicht, Marguerite.
Schnappt sie!
Halt sie!
Entschuldigen Sie, heute nicht.
Ja!
Täuscht mich mein Gefühl, so können Sie es
einfach nicht lassen.
Aber ich brauche doch eine Waffe.
Nein, das brauchen Sie nicht.
Das war heute nicht Dein Tag.
Wir müssen irgendwie raus und den anderen helfen.
Das geht nicht.
Kommt!
Nehmt sie weg hier!
Das kriegst du ja nie genug.
Ich will sie alle!
Schnappt sie euch!
Wo sind die anderen?
Wir müssen zur Taverne!
Da scheint mir nicht die rechte Zeit vom
Glintring zu sein.
Da sollten sich Melon und Veronica verschanzen.
Ich gebe euch Deckung, los!
Machen Sie die Tür auf!
Es wäre besser, wenn wir das Dorf so
schnell wie möglich verlassen.
Na ja, nicht mehr viel Zeit.
In ein paar Stunden geht die Sonne runter.
Wie sind das die sie wollen?
Ich dachte, wir kämpfen gegen die da draußen.
Das reicht jetzt!
Unglücklich sitzen wir für immer fest und das
nur ihreswegen!
Niemand hat sie gezwungen, hierherzukommen.
Sie fühlt doch nichts!
Davon abgesehen, verdient es diese Frau ebenso wenig
zu hängen wie Sie.
Sie ist doch ein Mensch!
Wir müssen jetzt zusammenhalten.
Klar?
Wir können übers Dach verschwinden.
Was wollen wir jetzt tun?
Alle umbringen.
Wir messen sie umzingelnd und dann bringt ihr
den Laden nieder!
Na los, kommt schon!
Holt Ferkel!
Wir brauchen Ferkel!
Wir brauchen sie wieder!
Es sieht ganz so aus, als wollten die
uns ausräuchern!
Die wollen uns bei Lebendig im Leibesrand brennen!
Kommen Sie!
Na los doch!
Einzel kommen wir vielleicht aus dem Haus, aber
wer lenkt sie ab, damit wir aus dem
Dorf kommen?
Ich werde mich Ihnen stellen.
Dann haben Sie genug Zeit zu fliehen.
Warten Sie!
Will sie brennen sehen!
Ich habe eine bessere Idee.
Also auf mein Zeichen.
Ich bin es, Edgar!
Ich komme jetzt raus!
Ist bestimmt eine Falle.
Was wollen Sie damit erreichen?
Lassen Sie die Anderen gehen!
Sie haben nichts mit dem Überfällen zu tun!
Hören Sie nicht an!
Halten Sie den Mund!
Sagen Sie den Männern, sie sollen warten!
Wartet!
Kommen Sie raus!
Lassen Sie die Anderen gehen!
Sie haben nichts zu verlangen.
Und was sagen Sie dazu?
Wie sind Sie daran gekommen?
Ich bin eine Diebin, das wissen Sie doch.
Und meine Kunstfertigkeit verdanke ich Ihnen.
Na los!
Kommen Sie schnell hin!
Warten Sie, die haben es eilig!
Her mit den Steinen, geben Sie her!
Sobald Sie die Anderen gehen lassen.
Das geht nicht, darauf kann ich mich nicht
einlassen.
Brennt das Haus wieder!
Ja!
Los Männer, brennt alles wieder!
Ja!
Los doch!
Richtig!
So ist es auch noch!
Ja, so ist es auch!
Ja!
So, und jetzt runter mit der Maske!
Können Sie darauf bestehen, Edgar?
Die Waffe runter!
Sie haben mich reingelegt!
Niemand nimmt.
Ich bin wie Ihre Freundin.
Auch ich möchte Sie nur allzu gern leiden
sehen.
Das wird mir ein Vergnügen sein, Edgar.
Ich komme wieder!
Meine Taverne!
Nein!
Nein!
Geduld, sie kommt schon noch.
Das hoffe ich doch, wir haben nämlich nicht
mehr viel Zeit.
Na bitte, habe ich es nicht gesagt.
Wir hätten sein Gesicht sehen sollen.
Ist er drauf reingefallen?
Und ob er das ist.
Und wer Sie sind, das weiß er immer
noch nicht.
Tja, ich weiß nicht, wie ich Ihnen danken
soll.
Trauben Sie ihn einfach weiterhin aus, ich schätze,
damit wäre uns allen irgendwie gedient.
Kommen Sie, wir müssen uns beeilen.
Was ist mit Ihren Kleidern?
Die können Sie behalten.
Stimmen Ihnen gut?
Wir müssen los.
Kommen Sie, die Sonne geht unter.
Viel Glück.
Vielen Dank.
Also viel Glück.
Ihnen auch.
Was für eine beeindruckende Frau.
Das stimmt, ja.
Aber vergessen Sie nicht, wer uns gerettet hat.
Sie haben völlig recht.
Ohne Marguerite würden wir immer noch dort festsitzen.
Ja, wir stehen wirklich tief in ihrer Schuld.
Dass wir das schaffen, hätte ich nicht gedacht.
Es scheint, als wäre alles wieder ganz normal.
Für mich gibt es nichts Schlimmeres als Normalität.
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