All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S02E14[de]

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Original subtitles

Da unten sind noch welche!

Lassen Sie mich nochmal schön runter!

Haben Sie nicht allmählich genug von diesen dämlichen

Pilzen?

Das sind keine dämlichen Pilze, das sind Dschungeltrüffel!

Ich bevorzuge Trüffel immer noch aus Schokolade und

nicht aus Pilzen.

Aufhören!

Marguerite, halten Sie an!

Was?

Ich bin etwa zwei Meter zu tief!

Können Sie sich nicht mal entscheiden?

Oh Gott, nein!

Marguerite!

Marguerite!

Wer sind Sie?

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen Sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen Sie einen Weg zurück nach Hause, denn

niemand außer Ihnen kennt den Weg in die

verlorene Welt.

Hey!

Was ist denn da oben los?

Ehrlich, Slindenmiss, das war Rettung in letzter Sekunde,

wie mir scheint.

Allerdings, das war's.

Überlassen Sie mir den Rest, einverstanden?

Ich schätze, Sie sind jemand, auf den man

sich guten Gewissens verlassen kann.

Das ist ein recht tiefer Brunnen.

Tja, ein Glück für Veronica.

Marguerite!

Wenn Sie jemals ihn...

Sie müssen Veronica sein.

Ich heiße Alex.

Guten Tag, Alex.

Ist was passiert?

Sind Sie verletzt?

Ja, ich...

äh, nein.

Alles in Ordnung.

Ja, und wo kommen Sie ab einmal her?

Aus dem Dschungel.

Ich glaube, was Sie eigentlich meinte war, wie

Sie auf dieses Plateau gekommen sind.

Ich war auf einer Expedition zur Quelle des

Amazonas.

Dann ist die Regenzeit gekommen und wir haben

uns in Höhlen geflüchtet.

Dabei haben wir uns verirrt und uns aus

den Augen verloren.

Und als dann der Regen aufhörte, war ich

allein.

Ich wandere herum und hoffe, irgendwann die anderen

zu finden.

Wir wohnen hier ganz in der Nähe.

Ich könnte Ihr Hemd nähen.

Ach, Sie müssen ziemlich erschöpft sein nach all

den Anstrengungen.

Wie wäre es mit einem schönen, heißen Bad,

um Ihre Muskeln etwas zu entspannen?

Danke, das ist wirklich nett von Ihnen.

Wie könnte ich da widerstehen?

Ja, das reicht.

Das könnten Sie nicht.

So, mein elektrostatischer Akkumulator ist fertig.

Und was jetzt?

Wissen Sie, es geht mir darum, Radiosignale auszusenden

und dafür muss ich elektromagnetische Wellen erzeugen.

Das ist natürlich nicht ganz einfach, doch mithilfe

der Windmühle habe ich die Möglichkeit, Blitze zu

erzeugen, und zwar zwischen den beiden Kupferplatten, die

ich dort an den Bäumen befestigt habe.

Und dadurch werden Radiowellen erzeugt.

Ganz recht.

Und jetzt müssen wir nur noch einen Test

durchführen.

Gut.

Sie nehmen das positive Ende und Sie, Roxton,

Sie nehmen das negative.

Positiv und negativ, ist das nicht gefährlich?

Nur wenn es nicht funktioniert.

Eins, zwei, drei.

Die Kabel müssen wohl noch besser isoliert werden.

Ich denke, das war Absicht.

Oh, Marguerite und Veronika kommen zurück.

Dann bekommen wir endlich was zu essen, sehr

schön.

Ich glaube, es gibt noch andere interessante Neuigkeiten.

Ach ja?

Das ist in der Tat sehr interessant.

Wissen Sie ungefähr, wo sich die Höhle befindet

durch die Windmühle?

Ich weiß nicht, wie Sie auf dieses Plateau

gekommen sind.

Ich bin nicht ganz sicher.

Ich bin aber sicher, dass sie nicht weit

von hier entfernt ist.

Könnten Sie uns dorthin führen?

Ich kann es versuchen, ja.

Willi hat mein Vater immer am liebsten getrunken.

Er verdient einen besonderen Anlass, aber ich...

Ich schätze, das hier ist einer.

Trinken Sie nicht zu viel davon, sonst haben

Sie nachher womöglich...

Kein Appetit.

Ich meine, er muss doch was essen.

Ja, das muss er auf jeden Fall.

Sicher, das wissen wir.

Wo haben Sie nach der Quelle des Amazonas

gesucht?

Wer hat die Expedition finanziert?

Die Oxford University.

Ich lehre dort Geologie.

Geologie?

In Oxford?

Dann kennen Sie bestimmt auch meinen Freund Lionel

Holt.

Holt?

Ich glaube nicht, nein.

Professor Holt ist doch der Leiter Ihres Fachbereichs.

Das muss wohl vor meiner Zeit gewesen sein.

Ein T-Rex.

Er kommt von der Lichtung.

Mein Akkumulator.

Hat er keine Angst vor dem Saurion?

Er hat, wenn überhaupt, nur Angst um seine

neue Erfindung.

Wie Wissenschaftler eben sind.

Wie kleine Jungs, nicht wahr?

Oh, nehmen Sie es nicht persönlich.

Nein, warten Sie!

Der sieht nicht aus, als ob er viel

Geduld hat.

Ich weiß eine bessere Lösung.

Wir müssen versuchen, inzwischen die Kupferplatten zu locken.

Na los da!

Hier drüben, du Riesenechse!

Komm schon!

Na los, machen Sie es schon, Challenger!

Komm, noch ein kleines Stück.

Der ist jetzt nah genug.

Perfekt.

Was ist das für ein Gerät?

Es hat funktioniert, George!

Es hat funktioniert!

Im Gegensatz zu den meisten seiner Erfindungen wissen

wir das diesmal nicht so genau.

Tja, ganz vorübergehend zumindest.

Wenigstens hat sich jetzt damit das Problem der

Hitzebeständigkeit erledigt.

Sir, ich fand Ihre Demonstration faszinierend, aber ich

hätte da eine Frage.

Bitte, fragen Sie.

Wenn es Ihnen nun nicht gelungen wäre, den

Saurier zu dirigieren, Ihre Erfindung ist zu unbeweglich,

als dass sie eine wirklich effektive Waffe wäre.

Das ist keine Waffe.

Ist es nicht?

Oh nein, ganz und gar nicht.

Wissen Sie, wenn ich den Akkumulator erst entsprechend

modifiziert habe, dann werden aus den Funken, die

Sie gesehen haben, künstliche Blitze.

Und diese Blitze wiederum werden in radiostatische Wellen

umgewandelt.

Eventuell können wir so Signale nach London senden,

damit die dort wissen, dass wir noch leben.

Sie hoffen, elektromagnetische Wellen um die halbe Welt

zu senden?

Ja, was meinen Sie?

Wenn ich eine Energiequelle hätte, die stärker wäre

als die Windmühle, dann würde ich sie noch

viel weiter senden.

Bis zum Mond?

Wissen Sie, Alex, die Wissenschaft ist wertfrei.

Ich meine, die Erfindungen, die von uns Wissenschaftlern

gemacht werden, die sagen nichts darüber aus, ob

sie der Menschheit von Nutzen sein werden oder

nicht.

Ja, über dieses Thema wird nun schon seit

Jahren...

Das Essen wird kalt.

Das ist wohl kaum der richtige Zeitpunkt für

Ihre Vorträge, George.

Alex ist hungrig.

Und müde.

Ja, und dann muss er ins Bett.

Unmöglich wäre Alex damit geholfen, wenn wir bei

ihm blieben.

Damit sie nicht wie die Furien über ihn

herfallen können?

Wenn Sie noch hungrig sind, dann...

die Küche ist dort hinten.

Ach, ich wollte nur mal kurz nach Alex

sehen.

Das habe ich schon getan.

Es schläft Marguerite.

Veronika, Ihre hingebungsvolle Fürsorge in allen Ehren, nur

was würde Ned wohl dazu sagen?

Ach, ich empfinde dich wie für einen Bruder

für ihn.

Was ist denn mit Ihnen und Roxton?

Also, ich finde, Sie beiden würden wirklich ein

hervorragendes Paar abgeben.

Roxton?

Ach, der ist doch...

Er ist zu alt für mich.

Dann ist er doch genau das, wonach Sie

suchen.

Alt, vertrottelt und reich, wie kleine...

Da ist jemand am Akkumulator.

Ist das Alex?

Nein, der Chef.

Eine von Tribunsexen?

Die sind schon ewig nicht mehr hier gewesen.

Recht so.

Nicht, dass der alte Mann noch einen Herzinfarkt

erliegt.

Und wer ist das da unten?

Schwester?

Wer auch immer das sein mag, das hier

wird ihm eine Lehre sein.

Als würde er von innen heraus glühen.

Verdammt, was war das?

Was auch immer, es war auf keinen Fall

ein Mensch.

Warum es sich wohl so erhitzt hat?

Challenger!

Fußspuren?

Verbrannte Erde, äußerst eigenartig.

Das gibt's doch nicht.

Dort, wo der Dschungel anfängt, hören Sie auf.

Professor Challenger!

Sind Sie verletzt?

Es war hinter mir her, sowas wie ein

Monster, rot und glühend.

Ich dachte, Sie würden schlafen.

Ich bin spazieren gegangen und wollte Sie nicht

aufwecken.

Was wollten Sie am Akkumulator?

Ich war nicht mal in der Nähe.

Ich war es nicht ehrlich.

Wollen wir nachsehen gehen?

Dann verschwenden wir nur unsere Zeit.

Wir haben Wichtigeres zu tun.

Zuerst müssen wir den Akkumulator reparieren und ihn

an den Elektrozaun anschließen.

Es könnte ja sein, dass diese Kreatur nochmal

zurückkehrt.

Vorsicht!

Den Rest kann Challenger machen.

Wir schwimmen los.

Kommen Sie, Alex.

Die Abkühlung tut Ihnen gut.

Was ist denn so interessant?

Na, das hätte ich mehr denken können.

Tja, Sie haben einiges versäumt.

Oh, was für eine Überraschung.

Was haben wir denn hier?

Das geheime Tagebuch eines Jünglings.

Legen Sie das wieder hin.

Sie waren doch nicht schwimmen?

Nein, ich wollte nichts ins Wasser.

Marguerite sagte, Sie wollen mich sprechen.

Ich habe mal zwei Tagebücher in Leder binden

lassen.

Das war damals in London, in der High

Street.

Eines für mich selbst und das andere, das

war ein Geburtstagsgeschenk für meinen Freund Lionel Holt.

Er hat es mir gegeben, als ich noch

studierte.

Wieso lügen Sie mich an?

Als Sie mich nach Professor Holt fragten, wurde

mir klar, dass Sie nicht wissen, was mit

ihm passiert ist.

Erzählen Sie.

Er war brillant, aber auch verbittert, weil er

den Nobelpreis nicht bekommen hat.

Er meinte, seine Studien hätten die entsprechende Anerkennung

verdient.

Womit er recht hat.

Auf seiner letzten Konferenz griff er seine Kollegen

an.

Und nicht nur mit Worten.

Meines Wissens ist er seither nie wieder gesehen

worden.

Mein Gott.

Tja, und weil Sie Ihren Freund bewundern, habe

ich das Bild, das Sie von ihm haben,

nicht zerstören wollen.

Alex, was haben Sie letzte Nacht da draußen

gesucht?

Das habe ich Ihnen doch schon gesagt, Sir.

Wir sollten versuchen, die Höhle zu finden.

Ja, je eher wir nach Hause zurückkehren, desto

besser.

Ich muss jetzt wieder an die Arbeiter zurück.

Woher das heiße Land?

Tja, wie auch immer.

Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, als

wäre ich hier schon mal gewesen.

Wir sind nur einen Tagesmarsch vom Haus entfernt,

Alex.

Sie sagten doch, Sie seien monatelang unterwegs gewesen.

Ich bin offensichtlich im Kreis gelaufen, Sir.

Ich wünschte, der Professor wäre mit uns gekommen.

Ich nehme an, er hätte uns das erklären

können.

Glauben Sie mir, George wird das Labor nicht

verlassen, ehe der Akkumulator repariert ist.

Geben Sie ihm eine knibbelige Aufgabe und er

ist wie ein Hund mit seinem Knochen.

Nur, dass Marguerite dabei mitmacht, hätte ich nicht

gedacht.

Marguerite, ihre Spezialität sind Edelsteine.

Sie kennt sich aus mit geologischen Analysen.

Sie hat jahrelange Erfahrung, könnte man sagen.

Sie ist eigentlich auch viel älter, als sie

aussieht.

Wir wollen dann weiter.

Challenger, diese Art von Einschluss habe ich schon

mal gesehen.

Durch die Hitze?

Nicht nur Hitze, es war ein Kontakt mit

geschmolzenem Stein.

Lava.

Ich meine, das Wesen hat geglüht, aber bei

einer Temperatur, die Steine zum Schmelzen bringt, wie

ist das möglich?

Sie sind der Wissenschaftler, sagen Sie es mir.

Ich muss jetzt was essen.

Ich würde sagen, das reicht für heute.

Wir übernachten im Dschungel, einverstanden?

Ja, besser als hier draußen in der freien

Ebene.

Hier sind wir nämlich ungeschützt.

Wie wäre es, wenn ich mich da oben

mal umsehen würde?

Von dort kann ich alles überblicken.

Womöglich entdecke ich die Höhle.

Na bitte.

Ich komme mit Ihnen.

Nein, Sie bleiben hier.

Dann kann ich zur Abwechslung mal etwas für

Sie tun.

Wer würde mir so einigen?

Wer würde mir so einigen?

Sie reden ja schon wie Marguerite.

Sie sind ja eifersüchtig.

Eifersüchtig?

Auf wen denn?

Auf den armen, einsamen, muskelbepackten Alex?

Alex, was ist passiert?

Ich bin gestürzt.

Tut mir leid.

Und, was gebrochen?

Können Sie auftreten?

Schwer zu sagen.

Ich glaube nicht.

Ärgerlich.

Jetzt müssen wir doch hier übernachten, wie es

aussieht.

Challenger!

Kommen Sie bitte mal nach oben.

Nein, ich werde hier unten essen.

Nein, das werden Sie nicht.

Sehen Sie sich das an.

Dieses Wesen war hier.

Ja, Marguerite.

Das war Alex.

Was?

Was?

Ehrlich, das tut mir wirklich leid.

Nicht doch, das muss es nicht.

Wer ist denn das?

Zurück oder ich schieße!

Liz!

Liz!

Lassen Sie das, Roxton.

Mit Ihren Waffen können Sie nichts ausrichten.

Veronica, Malone!

Alles in Ordnung?

Wo ist Alex?

Ja, Alex ist einer von Ihnen.

Was?

Sie haben sich doch angefühlt, als wären Sie

aus Stein.

Ach nein, Alex ist ganz anders.

Veronica, seine Hand hat geglüht, feuerrot.

Und er war am Akkumulator.

Er hat uns das hier eingebrochen.

Was sind das für Wesen?

Und was haben die jetzt vor?

Das Schlimme ist, dass wir nicht viel Zeit

haben, weil es hier drin kopfhaltig ist.

Und Sie sind sicher, dass der Handabdruck auf

dem Balkongeländer von Alex ist?

Von wem soll der denn sonst stammen?

Hoffen wir nur, dass wir die anderen rechtzeitig

finden, um sie zu ballern.

Alex, was ist denn passiert?

Wir wurden überfallen von denselben Wesen, die unten

am Haus waren.

Was ist mit den anderen geschehen?

Sie sind alle gefangen genommen worden.

Nicht doch, warten Sie einen Augenblick.

Und Sie konnten fliehen?

Wir sind einfach gerannt und ich schätze, ich

hatte Glück.

Ja, das scheint mir auch so.

Warten Sie, gönnen Sie mir eine Verschnaufpause und

dann werden wir uns um die anderen kümmern,

einverstanden?

Ich habe mir Sorgen um Sie gemacht.

Ja, wirklich?

Sie wissen doch, was ich für Sie empfinde,

oder?

Ich bin nicht sicher.

Wenn Sie es noch nicht wissen, dann muss

ich es Ihnen zeigen.

Es wird dir den Atem verschlagen, Liebste.

Marguerite, ich glaube, ich habe mich verkalkuliert.

Gut gemacht, danke.

Wenn ja auch nur einem von Ihnen was

angetan hat, dann gnade ihn Gott.

Also, wir wollen nichts weiter als die Wahrheit

von Ihnen hören.

Was haben Sie unseren Freunden angetan?

Und dann würde mich noch interessieren, wie Sie

an das Tagebuch gekommen sind.

Ihr wisst gar nichts, ihr Bewohner der Oberfläche.

Ihr denkt, ihr seid in Sicherheit.

Ich habe über ein Jahr an der Dämmung

des Akkumulators gearbeitet.

Nicht einmal Sie bringen die Legierung zum Schmelzen.

Bemühen Sie sich also gar nicht erst.

Wir verschwenden offenbar unsere Zeit.

Naja, zum Glück haben wir ja seine Fußspuren.

Wir brauchen ihn nicht mehr.

Sie sollten die Dämmung nochmal überarbeiten.

Haben Sie eine Vorstellung davon, was das für

Wesen sein könnten?

Trolle, Kobolde, Zombies, was es eben so alles

geben mag in der Unterwelt.

Lionel Holt glaubte, dass es sie gibt, all

diese Wesen.

Und was wollen die von uns?

Sie wollen die Wesen.

Tja, das ist eine gute Frage.

Was hat er wohl mit dem Slifer?

Ihr seht nicht sehr freundlich aus.

Denken Sie ja nicht, Sie könnten uns fesseln!

Wir brauchen Wasser!

Ach, das bringt nichts, Melone.

Ich glaube, der Kerl versteht kein einziges Wort.

Tja, vielleicht versteht er das hier.

Wasser!

Wasser!

Melone, wissen Sie noch, als wir gestern schwimmen

waren...

Gehen Alex nicht ins Wasser!

Ich würde mal sagen, das war gerade angewandte,

elementare Physik.

Hätte George nicht besser machen können.

Hat ihn regelrecht gesprengt, wie man sieht.

Schön, schreiben Sie das auf, wenn wir hier

raus sind.

Halt!

Davon sind zwei, die gleich um die Ecke

kommen werden.

Ich hoffe, damit kann ich sie aufhalten.

Entschuldigung.

Sie leben noch!

Nicht mehr lange, wir müssen hier raus.

Ja, Veronica hat recht, wir können uns später

darüber unterhalten.

Es freut Sie bestimmt zu hören, dass Ihr

Freund einer von diesen Kreaturen ist.

Sie meinen ja wohl Ihr Freund!

Stehen bleiben!

Hört auf mit Eurem lächerlichen Gerede!

Treten Sie bitte zurück.

Ich möchte Ihnen etwas zeigen.

Sichtung!

Das gehört sich doch wohl nicht!

Lionel?

George!

Wie der talentierte Mr. Malone es in einer

seiner zahlreichen Kriegsgeschichten wohl ausdrücken würde.

Der Kreis schließt sich!

Lionel!

Das ist mein Freund Lionel Holt!

Bittiger Himmel!

Ganz im Gegenteil, George.

Wie tief sind wir?

An diesem Ort hier?

15 Meilen.

Das ist unmöglich.

Allein dem Druck könnten wir nicht eine Sekunde

lang standhalten.

Und trotzdem sind wir hier.

Das innere elektromagnetische Feld.

Ja, du hast es erfasst.

Genau so ist es.

Das Feld hat die Luft ionisiert und somit

eine atmosphärische Luftblase erzeugt.

Ein bemerkenswerter Umstand.

George!

Ich habe mich ein Jahr damit gequillt und

du verstehst es in Sekunden.

Tja, es ist eben offensichtlich, wenn man an

Ort und Stelle ist.

Nicht für die überheblichen Narren im Nobelpreiskomitee.

Meine Theorien über den Geomagnetismus besagen, dass seit

jeher ein solches Feld existiert.

Ebenso wie diese unterirdischen Lebensformen.

Ich sage dir, George, diese Kobolde haben eine

unglaubliche Sozialisation.

Und was ihre Wissenschaft angeht, sind sie uns

Jahre voraus.

Dafür sehen sie jedenfalls nicht sehr glücklich aus.

Schluss jetzt!

Wirklich unglaublich.

Es wird noch viel unglaublicher, wenn wir erst

im Labor sind.

Achtet darauf, wo ihr hintretet.

Die Lavaströme ändern vorwährend ihre Richtung.

Sie graben sich durch das Gestein.

Seht!

Und warum hast du dir dein Labor in

einer derart ungastlichen Umgebung eingerichtet?

Aus Gründen der Sicherheit.

Du wirst es verstehen, wenn du weißt, worum

es geht.

Meine Freunde und ich haben große Anstrengungen unternommen,

um euch ausfindig zu machen.

Ich hoffe, ich kann euch für unsere Sache

begeistern.

Aber ich nehme an, meine Aufzeichnungen haben dein

Interesse geweckt, oder?

Ich bin sicher.

Alex!

Sie sollen weitergehen.

Haben die etwa Angst vor Lava?

Die Kobolde haben sich dem Druck hier unten

angepasst.

Es macht ihnen nichts aus.

Nur, dafür benötigen sie an der Erdoberfläche unter

normalem Druck ein elektromagnetisches Feld, um ihre Körper

zusammenzuhalten.

Andernfalls würden sie explodieren.

Ungefähr so wie ein Tiefseefisch, der sich plötzlich

an der Wasseroberfläche befindet.

Präzise, George.

Um solche Felder zu erzeugen, braucht man sehr

viel Energie.

Ja, und der Kontakt mit extremen Temperaturen, heiß

oder kalt, kann bisweilen ihren Tod bedeuten.

Glücklicherweise sind wir wesentlich leichter als die Kobolde.

Wir benötigen entsprechend weniger elektromagnetische Energie.

Wir folgen dem anderen.

Kommt es oft vor, dass du hier unten

jemanden verlierst?

Dieser Weg ist ungemein gefährlich.

Ohne die Kobolde wären wir hier unten verloren.

Daran sollten sie von nun an denken, wenn

sie hier überleben wollen.

Aber das klingt ja, als würden wir nicht

mehr zurückkehren.

Nein, womöglich nicht.

Das ist abhängig von ihnen.

Nur die Wissenschaftler dürfen weitergehen.

Alle anderen werden hier bei mir.

Komm mit, George.

Werner, ich muss zugeben, dass ich gern wieder

mit ihr zusammenarbeiten würde.

Was jedoch mein Wissen über Elektromagnetismus angeht, seid

ihr mir um Jahre voraus.

Wie kann ich dir also behilflich sein?

Ich brauche dich, und zwar dafür.

Wirklich beeindruckend.

Was immer es auch sein mag.

Ich nenne es den Uranmotor.

Bleiboden?

Wasser zur Kühlung?

Welche Art von Uran ist denn derart radioaktiv?

Ein überaus hochwertiges Isotop, das die Kobolde abbauen.

Ich mache Energie daraus.

Tja, wie Einstein richtig vermutet hat.

Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat.

Das ist eines der größten Geheimnisse.

Atomkraft.

Du hast es geschafft, Lionel.

Was kann ich tun?

Wie kann ich dir helfen?

Ich wusste, ich kann auf dich zählen, George.

Was hast du vor?

Ich habe vor, Energie auf der Erdoberfläche zu

erzeugen.

Damit hätten die Kobolde einen riesigen Energievorrat und

könnten ihre elektromagnetischen Felder erhalten.

Die Erzeugung atomarer Energie.

So wie es Nikola Testa beschrieben hat.

Nur er besaß keine Energiequelle, die stark genug

gewesen wäre, das umzusetzen.

Aber wir, George.

Du und ich.

Wir schon.

Wann fangen wir an?

Wir alle helfen Ihnen liebend gern.

Aber wissen Sie vielleicht, worum es hier eigentlich

geht?

Wir erweitern nur unseren Horizont.

Wenn er gewollt hätte, dass Sie Ihren Horizont

erweitern, hätte er Ihnen eine Einladung schicken können.

Wieso schickt er Alex?

Wozu die Lügen?

Wozu uns gefangen halten, obwohl wir ihm nicht

helfen können?

Sie verheimlichen mir doch etwas.

Jetzt sehen Sie mich nicht so an, Challenger.

Sie wissen ganz genau, was hier vorgeht.

Na los, George.

Sag's ihr.

Mit dem Uraniummotor soll atomare Energie auf der

Erde erzeugt werden.

Und zwar für die Kobolde.

Wozu brauchen die Kobolde atomare Energie?

Sag's ihr, George.

Ein brillanter Verstand wie der Deine wird doch

mittlerweile begriffen haben, wozu.

Die Kobolde brauchen eine starke Energiequelle, um an

der Erdoberfläche überleben zu können.

Wieso haben die Kobolde vor, an der Erdoberfläche

zu leben, das verstehe ich nicht.

Na los doch, erklär's ihr, George.

Das muss doch offensichtlich sein.

Ich dachte, selbst für Sie, Miss Crew.

Sie wollen die Welt erobern.

Volltreffer!

Tja, Stockholm zuerst.

Es ist alles entsprechend vorbereitet.

Wir haben direkten Zugang zur Zentrale des Nobelkomitees.

Und wie's dann weitergeht, das weiß allein der

Himmel.

Sie müssen ihn aufhalten und dann nehmen Sie

etwas!

Komm, erklär's ihr, George.

Marguerite, es spielt keine Rolle, was ich über

seine wissenschaftliche Arbeit denke.

Es spielt ebenso wenig eine Rolle, was ich

von seinen Ambitionen halte.

Ich bin gezwungen, meine Arbeit hier zu beenden.

Wieso?

Weil, wenn ich es nicht tue, dann wird

er sie töten.

Er wird einen nach dem anderen von uns

töten.

Und Sie, Marguerite, Sie wären die Erste.

Ich hab's gewusst.

Der Mann ist ein Genie.

Wissen Sie was?

Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass Sie nicht

wirklich mit diesen Irren zusammenarbeiten.

Sie tun nur so, um uns zu retten.

Ich mache das für die Wissenschaft.

Erzählen Sie mir keinen Unsinn, George.

Ich kenne Sie doch.

Sie haben doch sicher schon darüber nachgedacht, wie

man diesen Wahnsinn hier sabotieren kann.

Achten Sie auf, was Sie da reden!

Ist Unsinn!

Wir sind hier, weil es die Wissenschaft von

uns verlangt.

Und wozu Lionel die Ergebnisse benutzt, liegt allein

in seiner Verantwortung.

Sie!

Alex!

Miss Crew hat ihre Arbeit beendet.

Ich glaube, sie möchte zurück zu den anderen.

Das glaube ich einfach nicht.

Wachen Sie auf, Roxton.

Jeder von uns hat seinen Preis.

Von wem sprechen Sie?

Denken Sie, ich weiß nicht, dass Sie alles

tun würden, um den Tod Ihres Bruders ungeschehen

zu machen?

Und Sie, um Ihre Eltern zu finden?

Oder Sie?

Würden doch sonst was tun, um den Pulitzer

-Preis zu erhalten.

So ist es nun mal, Roxton.

Und auch ich habe meinen Preis.

Aber ich würde niemals so verantwortungslos handeln wie

George.

Was er macht, ist absolut unverantwortlich.

Nur um ein paar wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen,

sollte er sicher nicht...

Begreifen Sie nicht, Malone?

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind Challengers Preis.

Und Holt verhilft ihm genau dazu.

Lionel!

Alex!

Es ist soweit.

Gut.

Bist du bereit für das Experiment?

Ja.

Ich vertraue Professor Challenger voll und ganz.

George, erweist du mir die Ehre?

Der Uranmotor ist deine Erfindung.

Das solltest du tun.

Die Kraft ist unglaublich.

Du hast es geschafft, George.

Ich wusste, du kannst es.

Das ist ein großer Tag für die Wissenschaft.

Für uns alle, hoffe ich.

An diesem Projekt war ihm offenbar ernst.

Wir müssen sofort etwas dagegen tun.

Wir müssen Challenger irgendwie aufhalten.

Ich kümmere mich um George.

Aber vorher kommen die beiden dran.

Gut.

Wie lange brauchen wir noch, um die maximale

Energie aufzubringen?

Wenn du mir endlich gestatten würdest, die Hauptsicherung

auszutauschen, nicht länger als eine Stunde.

Sicher.

Ganz wie du willst, George.

Danke.

Ich schätze, der braucht ein kleiner Frischschub.

Wenn der Uranmotor die maximale Energie überträgt, werdet

ihr euch so lange ihr wollt an der

Erdoberfläche aufhalten können.

Fertig.

Und wer weiß, George, ich glaube, angesichts der

überlegenen mentalen und physischen Kräfte der Kobolde, nimmt

unser menschliches Schicksal vielleicht denselben Verlauf wie das

der Dinosaurier.

Wem wollt ihr da mit Drohnen holt?

Wo wir herkommen, gibt es eine Menge Dinosaurier.

Bringt sie uns!

Verstört die Maschine!

Nein, Marguerite!

Machen Sie keinen Unsinn.

Das machen Sie nicht.

Und ob ich das machen würde?

Ich werde verhindern, dass Sie den Uranmotor beschädigen.

Marguerite!

Was sind Sie bloß für ein kranker Mensch?

Danke, George.

Ich kümmere mich darum.

Nein.

Ich mag ja verrückt sein, doch ich führe

zu Ende, was ich angefangen habe.

Nur noch ein paar kleine Veränderungen.

Aber du sagtest doch, es wäre alles soweit.

Du wirst sie noch alle umbringen!

Jetzt bleiben Sie hier nicht wie angewurzelt stehen,

mein Gott.

Und Sie sollten mir in Zukunft vertrauen, Marguerite.

Challenger nicht!

Lassen Sie das doch!

Lassen Sie ihn!

Dieser Wahnsinnige hat es verdient zu sterben, George!

Tut mir leid, aber ich bin nun mal

davon überzeugt, dass jeder eine zweite Chance verdient.

Was haben Sie mit dem Motor gemacht?

Ich habe einfach nur die Kohle vertauscht.

Auf diese Weise wird den Kobolten die Energie

entzogen.

Wenn Sie überleben wollen, können Sie das jetzt

nur noch tief unten in der Erde.

Und wenn Sie nach oben wollen?

Sehen Sie.

Ich denke, die müssen uns wirklich nicht leid

tun.

Na los doch!

Nicht so schnell, warten Sie doch.

Wenn die Kobolten sowieso explodieren, müssen wir uns

doch nicht beeilen.

Nun ja, meine Liebe, um die Kohle vertauschen

zu können, habe ich elementare Veränderungen vornehmen müssen.

Also los jetzt.

Wie elementar?

In ungefähr zehn Minuten wird der Uranmotor explodieren.

Und Einstein behauptet, eine atomare Explosion hätte unvorstellbare

Auswirkungen.

Es tut mir leid, Lionel.

Du hast mir keine Wahl gelassen.

Also, wenn das so ist, sollten wir so

schnell wie möglich von hier verschwinden.

Zuvor sollten wir noch für Abkühlung sorgen.

So, das hilft hoffentlich.

George, ich bin schwer beeindruckt.

Man tut, was man kann, John.

Na los, kommen Sie!

Solange die Lava erstarrt ist.

George!

Das ist nicht richtig!

Du musst den Uranmotor deaktivieren!

Für die Wissenschaft, George!

Das werde ich um der Menschheit willen nicht

tun!

Eines Tages werden wir die Energie vielleicht so

nutzen müssen, aber nicht als Waffe!

Komm mit uns, Lionel!

Es gibt viel zu tun!

Und dein Wissen, das wird gebraucht!

Seien Sie doch vernünftig!

Sie können Ihnen nicht helfen, Challenger!

Manche Fehler muss man eben mit seinem Leben

bezahlen!

Oh!

Lionel!

Kommen Sie!

Vorsicht!

Der Reaktor wird gleich explodieren!

Anzug!

Was habe ich getan?

Hey!

Sie haben uns das Leben gerettet!

Ich würde vorschlagen, dass Sie auf die technischen

Details des Uranmotors verzichten.

Darf ich fragen, warum, Challenger?

Wenn Lionel und ich die Kernspaltung vornehmen konnten,

können das andere auch.

Und wenn wir die Details verschweigen, na ja,

dann gewinnen wir vielleicht etwas Zeit.

Zeit, die die Menschheit womöglich braucht, um sich

mit den Konsequenzen auseinandersetzen zu können.

Wer?

Die Menschheit oder die Kobolde?

Wenn wir mit den Konsequenzen nicht umgehen können,

dann...

dann kommt es am Ende noch so weit,

dass wir uns selbst vernichten.

Wir würden jetzt gern mit der Reparatur anfangen.

Nein!

Lassen Sie es so.

Als Erinnerung?

Als Warnung.

Stimmt das nicht?

Na ja, das ist eine Geschichte, die lasse

ich lieber jemand anderen schreiben.

Hoffentlich erst sehr, sehr viel später.

Das ist eine Geschichte, die lasse ich lieber

jemand anderen schreiben.

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