All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S02E13[de]

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Original subtitles

Das sieht wie Salbei aus, ist es aber

nicht.

Es riecht aber auch wie Salbei.

Ein Vorfahre des Bohnenkrautes.

Dieser Lippenblütler ist der Vorfahre von mindestens 700

uns bekannten Arten.

Von 700 Arten?

Oder ein paar mehr.

Die Pflanzenwelt verändert sich ebenso schnell wie alles

andere auf unserem wundervollen Planeten.

Mit der Liste werden wir nie fertig.

Ich bitte Sie, wir schaffen das schon.

Und dass unser Medizinschrank so gut bestückt ist,

hat noch keiner von uns bedauert.

Suchen wir auch etwas gegen wunde Füße?

Ja, meines Wissens hilft dann Melkenöl.

Den Gewürzmelkenbaum haben wir noch nicht gefunden.

Ruhen Sie sich ein wenig aus, ich seh

mich hier drüben um.

Ich sammle noch etwas Minze.

Und laufen Sie nicht zu weit weg, George.

Ich werde Sie nicht im Stich lassen.

Wenn wir nicht zu oft im Dschungel wären,

würde uns weniger passieren und wir hätten diese

Heilmittel überhaupt nicht nötig.

Da steht er, Salbei, für die Hausapotheke.

Was?

Der Schwerverletzte?

Ich glaube schon, ja.

Und er ist alt.

Wir nehmen ihn.

Nein!

Parkin!

Was?

Wir versuchen es nochmal.

Und wenn es schief geht?

Sicher ist sicher.

Wir müssen die Falle wieder aufbauen.

Noch ist ja nichts entschieden.

Aber wir kommen nicht mit leeren Händen zurück.

Wir haben doch morgen noch Zeit.

Und wenn wir morgen nichts fangen?

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer, stoßen sie in den Kiepen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause, denn

niemand außer ihnen kennt den Weg in...

Die verlorene Welt.

Ist er nicht da drüben?

Er hat geschwehen, stimmt's?

Also ich habe nur das Rauschen des Baches

gehört.

Kommen Sie.

Und nehmen Sie seinen Rucksack mit.

Wirklich, man kann ihn keine Minute aus den

Augen lassen.

Was gibt's?

Hier war jemand, sehen Sie.

Treten Sie nicht drauf.

Sehr schön.

Ist da jemand?

Nein, ich denke, wir sind allein.

Dann hätte man nicht viel Bewegungsfreiheit.

Die Falle ist sicher für kleinere Beute bestimmt.

Der Challenger war auf jeden Fall hier.

Ja, jemand hat ihn aus der Falle befreit.

Es waren drei.

Challenger ist von ihnen weggetragen worden.

Und was ist das?

Warum siehst du dich dauernd um?

Nur so.

Du hast Angst.

Der Mann könnte Freunde haben und die würden

bestimmt nach ihm suchen.

Wir kriegen Ärger, Parkin.

Der Mann ist nicht irgendein Wilder.

Das und wir auch nicht.

Ihr Vorsprung ist nicht groß.

Er lebt hoffentlich noch.

Was ist das für ein Gestank?

Ich glaube, das ist Ammoniak.

Das kommt von den Pflanzen.

Am besten sammeln wir ein paar davon für

Challengers Medizinschrank.

Sie sind weitergegangen.

Wie denn?

Das würde kein Mensch überstehen.

Oder Sie halten mal die Luft an.

Sind Sie verrückt?

Das wird doch immer schlimmer.

Beeilen Sie sich!

Wir müssen zurückgehen.

Es ist ja nicht auszuhalten.

Verdammt!

Den Geruch kriege ich nie aus meinen Haaren.

Warum sollte es nicht die optimale Stelle für

eine Windmühle sein?

Damit sie schneller kaputt geht, als wir sie

repariert haben.

Ich ziehe diese Arbeit aber dem Montaniker Lehrgang

mit Challenger vor.

Das sehe ich auch so.

Und Marguerite hat gesagt, sie hört auf zu

singen, sobald der Phonograph wieder funktioniert.

Also mehr kann man nicht verlangen.

Ein wunderschönes Tag.

Stimmt.

Und eine traumhafte Ruhe.

Naja, dass es hier besonders ruhig ist, habe

ich nicht feststellen können.

Was?

Was soll das?

Keine Sorge.

Hier sind sie sicher.

Unsere Falle hat sie niedergeschlagen.

Wo bin ich?

In unserem Dorf.

Was ist mit meinen Freunden?

Wo sind sie?

Was für Freunde?

Wir dachten, Sie wären allein unterwegs.

Nein, ich war in Begleitung von zwei Damen.

Wie lange war ich bewusstlos?

Nicht lange.

Sie werden unserer Spur folgen.

Beruhigen Sie sich.

Wir werden sie bestimmt finden.

Sie werden sie wiedersehen.

Erholen Sie sich bis dahin.

Schlafen Sie.

Wir können nun mal nicht anders überleben, Tomy!

Das sagst du!

Irrst du dich nicht?

Er sieht wie ein weiser Mann aus.

Vielleicht belehrt er uns eines Besseren.

Wohin sollte das denn führen?

Weißt du, was passiert?

Du weißt, wie gefährlich der Urwald ist.

Hier wären nur leichte Beute für Troggs oder

irgendwelche Raubtiere.

Und hier ist es besser?

Sicher.

Wir leben vielleicht etwas länger, aber irgendwann sind

wir doch alle tot.

Vielleicht ist Challenger längst woanders.

Wie kommen sie da rauf?

Bestimmt ist er geflohen.

Diese Dämpfe hält ein Mensch doch überhaupt nicht

aus.

Er ist da drin.

Die Spuren sind eindeutig.

Oh, nicht nochmal!

Veronica!

Veronica!

Hat das

etwas miteinander zu tun?

Keine Ahnung.

Aber wir können weitergehen.

Ja, jetzt ist es erträglich.

Ja.

Zumindest ist die Spur wieder zu erkennen.

Ich wüsste gern, wo sie endet.

Auf der Lichtung sind wir sicher.

Aber wenn sie in die Nähe des Dschungels

kommen...

Das ist ja Ammoniak!

Die Raubtiere werden davon abgeschreckt.

Den Vorteil wissen wir zu schätzen.

Ich nehme an, das ist ein Hybrid der

Strapelia genus.

Ihr Saft ist giftig und auch das ausströmende

Gas tötet alle Lebewesen, abgesehen von ein paar

Insekten, die sie bestäuben.

Nun, für uns ist es wirklich ein Segen.

Ich nehme an, was die Segnung des Urwalds

betrifft, sind wir einer Meinung.

Wie meinen Sie das?

Wir begreifen seine Eigenarten und nutzen sie zu

unserem Schutz.

Wie machen Sie das?

Wir wohnen in einem Baumhaus und sind so

vor Angriffen sicher.

Das ist eine ausgezeichnete Idee.

Vielleicht ist unser Schutz nicht so effektiv wie

das Gas, aber eigentlich können wir auch ruhig

schlafen.

Sagen Sie, wie verlassen Sie denn die Lichtung?

Und wie gelangen Sie herein?

Meine Begleiterinnen wissen es schon.

Sucht Deine Mutter nicht schon nach Dir?

Sie haben das Wasser berührt.

Haben Sie sich Sorgen gemacht?

Es tut mir leid.

Wieso Sorgen?

Wir dachten, Wilde hätten Sie verschleppt und gefressen,

aber besorgt waren wir eigentlich nicht.

Was sind das für Leute?

Hey!

Alles in Ordnung?

Oh, bis auf eine Brille schon, ja.

Pakim, Tomu, das sind Veronica und Marguerite.

Was ist das?

Jetzt kriegt sie ihr Futter.

Ja, wer wird denn gefüttert?

Die Blume, der wir hier alles verdanken.

Wieso zu verdanken?

Wenn Sie nichts dagegen haben, sehen wir uns

das Schauspiel an.

Ich hoffe, sie setzt dabei keine Ammoniakdämpfe vor.

Sie ist gigantisch.

Das ist nicht gerade ein Mauerblümchen.

So was kriegt man wirklich nicht alle Tage

gesehen.

Ja, sie ist einzigartig.

Sie verehren sie wohl sehr.

Die Pflanze ist ein Wunder, so etwas Erhabenes.

Ja, obwohl man nicht mal ahnen kann, dass

sie den ganzen Dschungel um uns herum beherrscht.

Was heißt beherrscht?

Die Pflanzen, die die Lichtung beschützen, sind mit

ihr verbunden.

Also ein Parasit?

Es ist ein Organismus, der uns beschützt und

den wir deswegen füttern.

Seit wann lebt ihr hier?

Unsere Eltern kamen hierher, als wir noch sehr

jung waren.

Was ist mit ihnen geschehen?

Die sind lange tot.

Die meisten starben früher durch Kannibalen und Dinosaurier.

Sie waren eine leichte Beute.

Aber dann entdeckten sie die Lichtung und brachten

uns her.

Seitdem kommen wir gut zurecht.

Wir füttern sie nur einmal täglich.

Na, wenn sie damit zufrieden ist.

Sie frisst doch keine Ferkel.

Wir sind Vegetarier.

Aber die Blume verlangt Fleisch.

Lebende Tiere?

Ja, darum stellen wir Fallen auf.

Ich will nicht wissen, was die an Feiertagen

zu heißen kriegt.

Ich will das nicht länger sehen.

Kommen Sie, Challenger.

Oh, Sie wollen doch nicht etwa gehen?

Vielleicht sollten wir hier übernachten.

Was halten Sie von der Einladung?

Hier sind sie sicher.

Und ein Quartier hätten wir uns in den

nächsten Stunden sowieso suchen müssen.

Es wird das Beste sein.

Also gut.

Sobald die Sonne aufgegangen ist, setzen wir die

Exkursion fort.

Und im Baumhaus werden wir erst morgen Abend

zurück erwartet.

Willst du ihnen morgen die Wahrheit sagen?

Sie erfahren das früh genug.

Spätestens, wenn ihr nichts Lebendes fangt.

Komm jetzt.

Wachen Sie auf!

Challenger!

Diese Halbstarken haben uns entwaffnet!

Wie konnte ich nur die Messe ablegen?

Ich glaube, das ist kein Grund zur Beunruhigung.

Wirklich?

Gestern konnten sie Schwere auf uns richten und

heute das Gewehr.

Das heißt nicht, dass sie es tun werden.

Viel Glück.

Und achtet gut auf einander, Jungs.

Fragt so viel ihr könnt.

Ihr wisst, dass unsere Vorräte erschöpft sind.

Warte, bis wir zurück sind.

Wir bringen ein Opfer.

Das ist gut.

Das Glück verlässt uns doch nicht.

Marguerite, beruhigen Sie sich.

Geht.

Waffen sind kein Kinderspielzeug.

Raus damit!

Sie haben recht.

Hier sind so viele Kinder.

Ihretwegen haben wir sie in Verwahrung genommen.

Wir verlassen euch jetzt.

Aber warum?

Wir freuen uns, wenn Ältere hier sind.

Wir haben nämlich Gegenstände, die ihr ihnen stehlen

könnt.

Kriegen wir jetzt unsere Waffen zurück?

Es tut mir leid.

Die Pflanze lässt nur drei Leute täglich raus.

Und die Jäger sind bereits im Dschungel.

Also das kann doch nicht sein.

Die Pflanze verbietet uns, hier wegzugehen.

Keiner wird die Lichtung verlassen, bevor die Blume

gefüttert wurde.

Was soll der Quatsch?

Wir wissen, wie der Durchgang funktioniert.

Kommen Sie, wir gehen.

Glauben Sie mir, Sie kommen nicht vor der

Fütterung in den Urwald.

Ich werde nicht zulassen, dass ein fleischfressendes Gemüsebeet

darüber bestimmt, wo ich hingehe und wo nicht.

Marguerite!

Sehen Sie nicht, dass Dämpfe entstehen?

Und da kommen Sie einfach nicht durch.

Ich schaffe es und ich hoffe, Sie auch.

Marguerite, warten Sie!

Verdammt!

Und wer holt Sie da wieder raus?

Binden Sie das Tuch vom Mund und Nase.

Nein, bitte nein!

Marguerite!

Wie sollen wir sie bloß finden?

Wir müssen umkehren!

Nicht, bevor wir sie gefunden haben!

Hier liegt sie!

Marguerite!

Jetzt aber nicht, sieh raus hier!

Jetzt atme doch!

Na, ist gut.

Gottseidank.

Wir haben es geschafft, ja?

Nein.

Und wenn Sie wieder da reinrennen, lassen wir

Sie verrecken.

Eine verdammte Falle.

Zumindest bis morgen früh.

Das Leintuch vom Ballon hält sich am Meer

aus als Palmenblätter.

So erfüllt es immerhin noch einen guten Zweck.

Ja, wenn es für die Flügel reicht.

Ja, der Ballon war sowieso hinüber.

Wir können alles davon nehmen.

Haben Sie Challengers Material für den neuen Ballon

gesehen?

Seinen modifizierten Kautschuk?

Der Mann ist genial.

Das denke ich auch.

Vorsicht, wir sollten ihn nicht zu fest spannen.

Straf sollte er sein.

Am leichtesten reißt der Stoff da, wo der

Wind ihn ausbeult.

Aber zu viel Spannung und das Gewebe reißt

fast von allein.

Sind Sie da etwa auch Experte?

Ach, ich denke logisch, das ist alles.

Ich baue auf praktische Erfahrung.

Schon mal vom Segeltrimmen gehört?

Und haben Sie schon mal gehört, es darf

knacken, aber nicht knirschen?

Aber dabei denke ich nicht unbedingt an Segel.

Also gut.

Tun Sie, was Sie wollen.

Dann werden wir sehen.

Bitte?

Dann nehme ich den Flügel und Sie nehmen

den.

Also gut, morgen werden wir durch das magische

Tor gehen und niemand sonst.

Na gut, ich übernehme das, ja?

Wir müssen dringend Tiere fangen.

Das heißt, ein Jagdtrupp muss Fallen aufstellen.

Nehmen Sie doch einen Tag frei.

Das heißt?

Fangen Sie diesmal nichts, ist unser Leben bedroht.

Wenn aber nur zwei Jäger auf die Jagd

gehen, kommt einer von ihnen pro Tag frei.

Wir werden alle gehen.

Und zwar morgen.

Nein, nicht doch, Marguerite, einen Augenblick.

Das klingt nach einer sehr vernünftigen Lösung.

Wir können Sie nicht einfach Ihrem Schicksal überlassen.

Also Marguerite wird morgen gehen.

Veronika übermorgen.

Entschuldigen Sie, Challenger.

Das klingt nicht überzeugend.

Bitte.

Wir sind zu schwach, uns Ihnen entgegenzustellen.

Wir brauchen Ihre Hilfe.

Nein, wir werden Ihnen helfen.

Das sind doch keine boshaften Menschen, Marguerite.

Die meisten sind Kinder.

Werfen Sie ihn bloß zurück.

Sonst tötet er Sie.

Ich habe nicht vor, ein Waisenhaus aufzumachen.

Es geht nicht mehr los.

Warum haben die eigentlich keine Eltern mehr?

Die sind wohl gestorben, während sie die Kinder

gerettet haben.

Ja, das weiß ich.

Ich wüsste aber gern genauer, was da geschehen

ist.

Marguerite, Sie wollen doch nicht etwa andeuten, die

Eltern hätten sich für ihre Kinder geopfert und

von der Blume fressen lassen.

Wir haben eins gefangen.

Los.

Heute Abend werden Roxanne und Malone umsonst auf

uns warten.

Hier würden sie uns nie finden.

Es wäre wirklich das Beste, wenn wir morgen

zusammen gehen.

Wie sollten sie uns davon abhalten?

Indem sie uns ihr Gewehr vorhalten.

Oder Speere auf uns richten.

Außer einem Haufen Heilpflanzen haben wir nichts.

Verdammt, ich hätte Roxanne bei der Windmühle helfen

können.

Was ist denn da?

Irgendwie ist hier der Boden etwas weich.

Das ist ja ein Tunnel.

Danke der Nachfrage.

Ich lebe noch.

Aua!

Wer würde so einen riesigen Tunnel graben?

Kack ihn nicht, er will ja in ihrem

Garten jeden bleiben.

Vermutlich waren vor Ihnen schon andere Menschen von

der Blume gefangen.

Sie dachten, sie kommen unterirdisch weg.

Na, hoffen wir das Beste.

Aber der Eingang war verschlossen.

Sie glaubten vielleicht so, vor den Dämpfen sicher

zu sein.

Dann gibt es vielleicht sogar Nebenhöhlen mit Versorgungskammern.

Wahrscheinlich sind wir hier schon nicht mehr unter

der Lichtung.

Die Hälfte des giftigen Schutzstreifens liegt sicher schon

hinter uns.

Ist alles unterhöhlt.

Warum geht es hier nicht geradeaus?

Der kürzeste Weg ist doch immer direkt auf

das Ziel zu.

Sie haben wohl absichtlich die stärksten Wurzeln stehen

lassen.

Überlegen Sie, was für ein gigantisches Wurzelsystem das

ist.

Was sollen die uns sagen?

Zumindest ist zu wissen, was sie sagen.

Wir erkennen, dass sie anders gekleidet waren als

unsere Freunde da oben.

Was bestätigt, dass es bereits andere Opfer gab?

Wer weiß, seit wann diese Venus falschen Opfer

auf ihre Lichtung lockt.

Weiter geht's nicht.

Ich hab's gewusst.

Schnell, weiter!

Er kommt!

Hört zu.

Ihr bringt mich zum Dorf zurück.

Höchstens noch 30 Fuß.

In ein paar Tagen könnten wir in Freiheit

sein.

Jetzt dürfen wir uns auch noch durchs Erdreich

wühlen.

Es scheint, als ob der Pflanze was nicht

passt.

Zumindest vorübergehend sollten wir uns hier nicht aufhalten.

Wir müssen uns nicht aufhalten.

Am besten wir erzählen ihnen vom Tunnel.

Das geht nicht, sie werden ihn finden, wenn

wir in Sicherheit sind.

Ich sehe noch kein Opfertier.

Was soll das?

Die Jäger sind nicht zurückgekommen und die Blume

verlangt Wurzeln.

Die Männer werden bestimmt gleich kommen.

Wir können nicht warten, bei Verzögerung greift sie

das Dorf an.

Was bedeutet das?

Wenn wir uns weigern, wird sie alle töten.

Das ist barbarisch!

Opfert ihn!

Sind so etwa auch eure Eltern umgekommen?

Das ist keine Lösung!

Lass den Mann gehen!

Opfert doch eure Leute!

Lasst ihn leben!

Tomu, was ist passiert?

Das war ein Saurier.

Der hat das Schwein gefressen.

Schon gut.

Du solltest warten, bis ich zurückgekommen bin.

Ich dachte, er kommt nicht mehr.

Lass den Mann gehen!

Nein, Tomu!

Bitte geh nicht!

Lass mich in Ruhe!

Lass mich nicht allein, nein!

Ich bin der Älteste, Pakim!

Bitte!

Und außerdem verwunden!

Nein!

Die Regeln haben wir nicht gemacht.

Bitte!

Wir werden alle der Pflanze zum Opfer fallen,

Pakim.

Nein!

Warte!

Opfere dich nicht, Tomu!

Wir haben einen Ausweg gefunden!

Dann gehen Sie!

Für mich ist es leider zu spät.

Ihr Flügel hält nicht mehr lange durch, Melon.

Eine Böe und ihr Schmuckstück ist hinüber.

Ich schätze, die Wette habe ich gewonnen.

Nur, wenn Sie auf mich gesetzt haben.

Das gibt's doch nicht.

Wieder was gelernt.

Ich würde sagen, ein kaltes Bier wäre jetzt

genau das Richtige.

Stimmt.

Gehen wir zum Feierabend doch in die Dorfkneipe.

Da soll heute Tanz sein.

Die Mädchen warten schon.

Da kann ich von Ihnen lernen.

Wir können auch zu den Trocks gehen.

Die Gespräche wären etwas einseitig, aber...

Ja, wozu reden, nicht?

Vorsicht, mein Freund.

Ja, ja.

Oh.

Wir stehen unter Beobachtung.

Ach so.

Viel Glück.

Ich schätze, die Abmachung vom gestern ist hinfällig,

hm?

Solange Opfertiere fehlen, ja.

In ein paar Tagen vielleicht.

Versprecht ihr das den Opfern immer?

Dass sie hier sind, ist ihre eigene Schuld.

Tja, wir bemühen uns schon, wegzukommen.

Schon wach?

Oh ja, um ehrlich zu sein, die ganze

Nacht.

Ich konnte auch nicht schlafen.

Hoffentlich haben sie genug Zeichne hinterlassen.

Sie wollten nach Osten gehen.

Das kann ein langer Marsch werden.

Ob wir schon außerhalb der Gefahrenzone sind?

Einen Tag brauchen wir noch.

Also, ich bin gespannt, was sie der hungrigen

Pflanze erzählen wollen.

Ich will nicht drängeln, Challenger, aber...

sollten die Jäger heute wieder nichts gefangen haben,

wird der Älteste geopfert.

Danke für den Zuspruch, Marguerite.

Jetzt bin ich motiviert.

Wenn wir alle drei weiterarbeiten...

bringen wir auch die Kinder vor der Fütterung

in Sicherheit.

Wieso wollen Sie die kleinen Quellgeister eigentlich retten?

Für die sind wir doch nur Pflanzenfutter.

Sie verlieren wohl nie die Lust, sich über

andere zu erheben.

Wie sollte ich?

Wer könnte mir Anlass geben?

Wahrscheinlich haben sie sich nur zu viele Pflanzen

aufgeladen.

Ich schätze, da hätte Marguerite revoltiert.

Sehen Sie das?

Vorsicht!

Danke.

Das hatte ich nicht geahnt.

Da waren Sie wohl nicht der Erste.

Was ist das?

Hinter ihr!

Wir haben

fast noch Kinder!

Wartet!

Wir tun euch doch nichts!

Es sei denn, ihr bleibt nicht stehen!

Kommt schnell ins Dorf!

Ammoniak!

An den Dämpfen könnten wir ersticken.

Also noch eine Falle.

Drum herumgehen.

Wo war denn diesmal der Auslöser?

Ich schätze, Roxton und Melone werden die Falle

inzwischen gefunden haben.

Ich hoffe, Sie finden den Eingang ins Dorf

nicht.

Oh nein, nicht schon wieder!

Darum haben Sie die Wurzel nicht freigelegt.

Hier sind Sie stehen geblieben.

Ist hier irgendwo ein Hebel?

Was ist das?

Wirklich gut beobachtet.

Mal sehen, was uns erwartet.

Bestimmt Erfreuliches.

Das wäre mal eine andere Erfahrung.

Die Jäger sind ohne Beute zurückgekehrt.

Gehen Sie beiseite!

Sie wollten einen Tunnel graben, ja?

Ha!

Das ist ein sehr alter Fluchtweg.

Ein paar Fuß und wir sind frei.

Wenn wir im Tunnel sind, können wir uns

retten.

Dort ist für alle Platz.

Kein Entkommen!

Nein!

Sie stirbt!

Wenn Sie sich nicht fügen.

Wenn wir sie jetzt nicht füttern, vergiftet sie

die ganze Lichtung.

Das stört uns nicht mehr.

Wenn ihr uns helft, den Tunnel zu graben,

kann wir alle weg hier.

Dein Volk ist von der Blume doch völlig

versklavt.

Lasst euch das nicht länger gefallen.

Nein, sie schützt uns.

Sie ist die hingebungsvolle Wächterin.

Ohne sie wäre unser Volk längst verloren.

Aber sie wird euch doch alle fressen.

Ich würde sagen, heute frisst sie nur Sie.

Mich?

Ich dachte, du wolltest meine Freundin werden.

Vergeben Sie mich!

Ich bin der älteste.

Aufhören!

Werft sie rein!

Was für ein Monstergewächs ist das?

Sie können dir nichts tun.

Lassen Sie mich mal ran, Marguerite.

Heute bekommt sie blaue Bohnen.

Nein!

Ich dachte nicht, dass das Biest so wählerisch

ist.

Kommen Sie bloß weg hier!

Lauft!

Bringt euch in Sicherheit!

Jetzt tötet sie uns alle.

Weg von der Pflanze!

Bringt euch in Sicherheit!

Warum haben sie geschossen?

Einen besseren Vorschlag gehabt?

Oh mein Gott.

Was hat der denn vor?

Er will sie beruhigen, aber das wird nicht

gelingen.

Verschwinden Sie!

Sie haben genug angerichtet.

Gehen Sie!

Geh raus!

Wir müssen so schnell wie möglich in den

Tunnel.

Sie haben einen Tunnel gegraben?

Nicht allein, ich hatte Hilfe.

Der Tunnel füllt sich auch mit Gas, weil

diese Wurzel frei liegt.

Wir dürfen die Kinder nicht im Stich lassen.

Wir werden hier nicht weggehen, bevor das Ding

erledigt ist.

Nicht das Ding, sondern der ganze Dschungel.

Nein, das ist alles eine Pflanze.

Ein Monster.

Ja, ein Monster, vom Blatt bis zur Wurzel.

Das ist es!

Die Pflanze hat eine Hauptwurzel, die direkt unter

ihrem Zentrum tief in die Erde gewachsen ist.

Wieso halten Sie jetzt einen Vortrag über Pflanzengründe?

Wir packen könnten, wäre die Pflanze erledigt.

Das machen wir Männer.

Sie bringen die Kinder dazu, sich in den

Hütten auf den Boden zu legen.

Zusammen mit Richterdiensten taugen wir Frauen also gerade

noch.

Kommen Sie!

Komm Junge, in die Hütte.

Sie sollten auf den Boden!

Eins, zwei, drei.

Ich würde sagen, hier sind wir richtig.

Wie dick ist sie?

Ich hoffe nicht mehr als sechs Fuß.

Verdammt, sie weiß offensichtlich, dass wir hier sind.

Vor Nase und Mund halten!

Legt euch alle auf den Boden!

Lauft hier nicht rum!

Kommt in die Hütte!

Nicht rumlaufen!

Komm in die Hütte!

Nehmen Sie sie!

Ich hole den Jungen!

Nein, ich hole ihn schon!

Komm her!

Als Schatzsucher wären wir wohl nicht schlecht.

Geben Sie mir die Axt.

Ich beginne, Gentlemen.

Hier, das schützt etwas.

Binden Sie es vor Mund und Nase.

Ich habe nicht mit dir gespielt.

Das tut mir leid.

Kim!

Nein!

Wir haben es fast geschafft.

Und, wird sie schwächer?

Sie ruft nach Futter!

Natürlich bin ich bereit.

Nein!

Sie hätte sicher Schluckbeschwerden.

Obwohl ich nicht war Kim, bitte!

Lassen Sie mich los!

Du darfst nicht aufgeben!

Weiter!

Weiter!

Wir sind fast durch!

Leg dich hin, wie die anderen!

Hey!

Nein!

Ich werde dich wieder abholen, das verspreche ich

dir.

Geh rein!

Nein!

Nein!

Nein!

Nein!

So, wir sind durch.

Heißt das, sie ist tot?

Was für ein sinnloses Opfer.

Sie lebt noch?

Sie ist vertrocknet.

Was wird mit den Kindern?

Sie werden den Verlust ihrer Wächterin verschmerzen.

Und doch einen sicheren Wohnort finden.

Wie sollen wir das schaffen?

Der Dschungel ist gefährlich.

Aber wenn ihr zusammenhaltet, kommt ihr zurecht.

Hier sind wir jedenfalls nicht sicher.

Ich würde euch raten, von nun an die

Pflanzen auszunutzen.

Wie meinen Sie das?

Wie ich es sage.

Baumhäuser sind sehr sicher.

Da kann man wirklich ruhig schlafen.

Kann sein, wenn wir die Affen auf den

Beinen holen?

Ja, genauso wie wir.

Was haben sie also fertiggebracht, während wir in

Lebensgefahr schwebten?

Wahrscheinlich gab es ein Unwetter und der Stoff

ist zerrissen.

Aber vielleicht war es auch ein Flugsaurier, der

sich bedroht fühlte.

Ich finde es ohne Strom nicht lustig.

Und ohne Phonograph.

Und ohne Elektrozaun.

Dann leben wir wieder etwas näher an der

Natur.

Darauf kann ich aber verzichten.

Ach, kommen Sie, Marguerite.

Wir haben es nicht schlecht.

Und Musik fehlt uns ja nicht, solange Sie

durchs Baumhaus quälen.

Richtig.

Malone, morgen müssen wir das Problem in den

Fest kriegen.

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