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Diese Quelle scheint auch sehr populär zu sein.
Also wird das Wasser nicht das schlechteste sein.
Oder man trifft sich hier wegen der netten
Atmosphäre.
Die wir allerdings zu stören scheinen.
Sie werden wiederkommen.
Und ich hoffe nicht zu früh.
Das sind Raptorspuren.
Und es waren viele.
Acht, neun Tiere.
Von denen haben wir also nichts mehr zu
befürchten.
Ich hol die anderen.
Geschliffen und poliert.
Vor ein paar Monaten gab es hier noch
einen bezaubernden Fluss mit kristallklarem Wasser.
Ich verdurste und Sie reden von Wasser.
Denken Sie bitte daran, dass das Wasser für
alle reichen muss, bis wir eine neue Quelle
finden.
Warum gehen wir dann nicht zurück zum Baumhaus?
Weil ich annehme, dass wir hier vielleicht einen
Weg vom Plateau finden.
Das Gestein ist einer früheren geologischen Periode zuzuordnen
als das, was Sie sonst hier finden.
Was bedeutet?
Es ist aus einer Felsspalte herausgespült worden, die
inzwischen sicher tiefer geworden ist.
Roxton!
Hatten Sie Glück?
Ja, auch wenn die Quelle klein ist.
Erkommt man dort einen guten Martini?
Wenn Sie ihn sehr trocken mögen.
Die Quelle ist nicht besonders groß, aber die
Raptoren lieben sie.
Wir haben uns noch gefehlt.
Immerhin können wir weitersuchen und müssen nicht umkehren.
Ist es gut?
Es schmeckt nicht besonders, aber genießbar ist es.
Es sind bloß die beiden!
Zusammenbleiben!
Laufen Sie!
Sie kommen von allen Seiten!
Zurück zum Fels!
Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer neuen Quelle.
In der Suche nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer, stoßen Sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen Sie einen Weg zurück nach Hause, denn
niemand außer Ihnen kennt den Weg in die
verlorene Welt.
Was machen wir jetzt?
Sag, dass wir fliegen könnten.
Geben Sie mir Deckung, wenn Sie weit genug
oben sind!
Danke, Melon.
Mein Name ist Ana Pizarro.
Es ist mir eine Freude, Sie kennenzulernen.
Nett.
Nett, Melon.
Miss Pizarro, es ist mir eine Ehre.
Da unsere Retterin keinen Wert auf unsere Bekanntschaft
legt, wäre es nett, wenn Sie Miss Pizarro
fragen, wo wir Wasser finden.
Ja, das wäre nett.
Aber lassen Sie sich nicht wieder zu den
Raptoren schicken.
Wo ein kleines Rensal ist, weiß ich.
Kommen Sie!
Und wann haben Ihre Vorfahren Spanien verlassen?
Das war 1504, nach Christi Geburt.
Und wer hat die Expedition veranlasst?
So viele Fragen, Signor Melon, Sie erschöpfen mich.
Was halten Sie davon?
Sie begleiten mich zu meinem Poet, und ich
zeige Ihnen, auf welchem Weg meine Vorfahren vom
Amazonas hergekommen sind.
Sie kennen eine Verbindung zwischen den Welten?
Aber ja, es ist doch ein normaler Weg.
Was sagte ich, Melon?
Wenn es einen Weg vom Plateau gibt, dann
in diesem Tal.
Wir suchen schon seit Monaten danach.
Ach ja, und bisher ohne Erfolg.
Abgemacht.
Sie gewähren mir Ihre Gesellschaft, und sobald wir
da sind, weise ich Ihnen den Weg.
Wenn es weiter nichts ist mit Vergnügen, brechen
wir auf, ja?
Gern, bevor wir wieder von Raptoren überrascht werden.
Gehen Sie vor.
Erlauben Sie?
Danke.
Ich freue mich schon auf die Genugtuung, die
ich haben werde, wenn die Herren der Zoologischen
Gesellschaft vor Scham im Boden versinken.
Es wird Tag des Triumphes über die kleinmütigen
Zweifel.
Und was ist mit Ihnen?
Freuen Sie sich etwa nicht auf den Ruhm
als Chronist der verlorenen Welt?
Ein paar Artikel werde ich veröffentlichen können.
Ein paar Artikel?
Melon, Sie sind mir ein Held.
Sie schreiben Bücher, halten Vorträge.
Ihr Präsident lädt Sie ein.
Wir werden uns den wenigen Unsterblichen anschließen.
Wir werden die Berichterstatter und Zeugen der Geschichte
wahren.
Unsere Arbeit wird über unseren Tod hinaus Bestand
haben.
Wir müssen hier verweilen.
Das Tageslicht sollten wir nutzen.
Sobald es dämmert, rasten wir.
Nein, nein, ich muss beten.
Danach können wir weitergehen.
Ich brauche nicht lange.
Senior Melon, würden Sie Wache halten?
Wie Sie wünschen.
Da sieht man gleich den wahren Gentleman.
Tja, ganz in Ihrem Interesse, nicht wahr?
Sie wollen doch auch vom Plateau.
Bestimmt.
Vor dem Gebet werde ich ein Reinigungsritual durchführen.
Ein Pferdeknochen.
Es sieht aus, als wären Sie hier geschlachtet
worden.
Ja, ich weiß.
Von den Trabern.
Von welchen Trabern?
Das sind Krieger.
Besonders gefährlich, weil sie auf ihren Pferden jeden
Eindringling angreifen.
Wenn sie uns entdecken, werden sie uns angreifen,
vermute ich.
Das ist kein Pferdeschädel.
Das ist ein menschlicher Schädel, den Sie als
Trinkschale benutzt haben.
Sie trinken gern das Blut Ihrer Feinde.
Na, hoffentlich schließt uns Anna an Ihre Gebete
ein.
Die Knochen, die hier rumliegen, sind Zeugen eines
früheren Kampfes, Roxton.
Ich habe noch nie davon gehört, dass die
Traber Gefangene machen.
Es wären nicht die ersten ungehobelten Menschen, die
uns begegnen.
Eine Begegnung sollten wir wirklich vermeiden.
Das Gebet ist beendet.
Denken Sie, Miss Pizarro belügt uns?
Ich denke, sie hat etwas zu verbergen.
In welcher Richtung geht es weiter?
Durch das Tal bis zum südlichen Berg.
Sind Sie auch so hergekommen?
Nein, das ist eine Abkürzung.
Wir sind auf Traber Gebiet, und Sie führen
uns immer tiefer hinein.
Mein Pueblo ist nun mal dort.
Fremde werden von Traber nicht geduldet.
Nicht vier Tage und keinesfalls 400 Jahre.
Unser Pueblo liegt im Gebirge und ist nur
von Felsen umgeben.
Dort gibt es kein Weideland, also lassen Sie
mich.
Wir gehen aber über Weideland.
Keine Sorge.
Die Traber führen ihre Herden auf die hochgelegenen
Weiden wegen Trockenheit.
Wir können weitergehen, niemand sieht uns.
Wissen Sie, wie die Eindringlinge bestrafen?
Wie denn?
Sie binden sie hinter ihrem Pferd fest und
reiten einfach davon.
Sie schleifen sie.
Wenn der Weg vom Plateau nicht voller Gefahren
wäre, würde ihn jeder kennen.
Jetzt sind wir schon fast da, also gehen
wir weiter.
Durch ihr Gerede kommen wir nicht voran.
Sie haben uns entdeckt.
Wir müssen die anderen warnen.
Challenger!
Challenger!
Was ist denn?
Vier Traber, sie haben uns wahrscheinlich entdeckt.
Suchen wir Deckung im Wald.
Ich nehme nicht an, dass wir das schaffen.
Vielleicht haben sie uns noch nicht gesehen.
Da sind sie ja schon.
Dort drüben hätten wir Deckung.
Schneiden wir uns den Weg ab.
Was sollen wir bloß tun?
Mit ihnen reden.
Wir müssen sie retten und die Waffen entsichern.
Was wollen Sie?
Überlasst uns die Hexe.
Was will er von Ihnen?
Lassen Sie ihre Witze.
Sie stiehlt unser Wasser.
Wir haben nur unsere Flaschen gefüllt, aber wenn
ihr darauf besteht, geben wir es euch.
Wie sie es schon unseren Vorfahren gestohlen hat,
stiehlt sie nun unser Wasser.
Wovon redet der Mann?
Denken Sie tatsächlich, dass Anna die Dürre verursacht?
Stirbt sie, wird der Regen wieder kommen.
Überlasst sie uns und geht.
Stirbt ihr noch vorher.
Ich hätte wetten können, dass er das sagt.
Sie werden mich töten.
Ich schlage vor, ihr überlegt euch das.
Wir wollen kein Blut vergessen.
Die früheren Begleiter der Hexe sind tot.
Wir können warten, bis auch ihr tot seid.
Und sie dann töten.
Er gab sich schnell geschlagen.
Ob sie uns wirklich gehen lassen?
Sie warten bestimmt nur auf Verstärkung.
Die sind nicht gerade begeistert von Ihnen.
Vorhin sagten sie selbst, sie würden Fremde hassen.
Wieso hat er behauptet, sie stehlen seinem Stamm
das Wasser?
Ein dummer Raber glaube.
Unser Pueblo bezieht das Wasser aus demselben Fluss
wie sie.
Egal was passiert, wir sind immer schuld.
Also was machen wir?
Da für uns eine Auslieferung nicht in Frage
kommt, haben wir nur drei Möglichkeiten.
Entweder wir gehen zurück zum Baumhaus.
Wenn wir das zulassen.
Vorausgesetzt, ja.
Wir können auf der Stelle verdursten.
Oder wir begleiten Anna zurück ins Pueblo, bevor
die Traber zurück sind.
Also kommen Sie schnell.
In den Dschungel.
Das soll sie glauben.
Nicht schießen, bevor sie angreifen.
Nein!
Alle unverletzt.
Danke, Ned.
Sie haben mein Leben gerettet.
Danken Sie Veronika, denn sie musste mir zuvor
das Leben retten.
Dann stehe ich für immer in Ihrer Schuld,
Veronika.
Vielleicht kann ich mich irgendwann revanchieren.
Nun gut, nicht nötig.
Jetzt werden sie uns natürlich erst recht verfolgen.
Beeilen wir uns.
Jungheit vorhin hätte sie fast das Leben gekostet.
Ich weiß, guter Wurf.
Verlassen Sie sich nicht drauf, dass das immer
so klappt.
Und dabei wissen Sie nichts über Anna.
Sie auch nicht.
Was haben Sie denn bloß gegen sie?
Ich traue ihr nicht.
Sie fühlt was im Schild.
Was denn?
Wie können Sie das sagen?
Was sie uns erzählt, stimmt nicht.
Meinen Sie, warum sollte sie lügen?
Ich habe noch keine Antwort darauf, aber wenn
sie nicht so eingenommen von ihr wäre...
Was?
Sie merken wohl nicht mal, dass sie hechelnd
jeden ihrer Schritte verfolgen.
Ich glaube, wenn Eifersucht die Wahrnehmung verzerrt, kann
das so aussehen.
Ich bin besorgnäht, nicht eifersüchtig.
Ihre Sorge in allen Ehren.
Aber ich kann auf mich selbst aufpassen.
Trotzdem haben Sie nie das Plateau verlassen?
Nicht einmal um Handel zu treiben oder Verwandte
zu besuchen?
Ich würde das Plateau auch nie verlassen.
Und von Europa und den anderen Kontinenten wissen
Sie nichts?
Sie meinen die überlieferten Geschichten von Isabel und
Ferdinand und Kolumbus?
Ich meine Automobile und Flugzeuge.
Was soll das sein?
Sind Sie nicht neugierig?
Nein.
Das müssen Sie mir erklären.
Finden Sie vielleicht Menendez Pelayo?
Einer der frühesten Illuminaten.
Der Orden.
Von spanischen Mystikern, die im persönlichen Gespräch mit
Gott ihre Bestimmung finden wollten.
Sie führten Selbstgespräche.
Und fanden dadurch ihre Bestimmung.
Heißt das, dass sie von ihnen abstammen?
Ja.
Die Illuminaten wurden der Ketzerei für schuldig befunden,
aber sie waren geflohen, denn Gott hatte uns
gewarnt.
Also zogen sie sich auf dieses Plateau zurück.
Sie wussten, dass das ihre Bestimmung war.
Das Paradies.
Schade, da hat jemand Gott falsch verstanden.
Warten Sie!
Nein, nein, ihre Gebete hatten sich vollkommen erfüllt.
Der neue Garten Eden.
Und wenn wir hier weggehen, tötet man uns.
Ach, was?
In Spanien wird jeder Mensch, der glaubt, was
wir glauben, auf dem Scheiterhaufen enden.
Anna, inzwischen sind 400 Jahre vergangen, es hat
sich einiges geändert.
Wir verbrennen keine Menschen nur, weil sie einen
anderen Glauben haben.
Die Zeit der Aufklärung ist vorbei.
Sicher, das mag sein.
Aber reichst mir in meinem Leben doch oft
bestätigt worden, die meisten Menschen misstrauen Unbekannten.
Veronica, lassen Sie Anna am besten allein.
Das macht sich besser zu zweit.
Nicht doch, ich möchte keine Umstände machen.
Wieso Umstände?
Auf die Weise lernt man sich einfach kennen.
Danke.
Einiges haben wir sogar gemeinsam.
Wirklich?
Ja, wir sind beide auf dem Plateau aufgewachsen.
Wir sind im selben Alter.
Uns beide allein.
Das sind aber erstaunliche Zufälle.
Ja, das kann man wohl sagen.
Ich finde es jedenfalls verwunderlich, dass ich nie
einem Ihres Ordens oder Ihnen zuvor begegnet bin.
Sagen Sie gerade heraus, was Sie beunruhigt.
Es wäre schön, wenn Sie meinem Freund Malone
nicht den Kopf verdrehen würden.
Glauben Sie, ich könnte ihn den Kopf verdrehen?
Dazu gehören immer zwei und ich schätze, er
weiß, was er tut.
Ist er saftig?
Er löscht den Durst.
Darf ich Ihren Durst löschen?
Ich möchte mich für meine Rettung bedanken.
Das haben Sie schon getan, Anna.
Ich möchte auf irgendeine Art zurückgeben, was Sie
mir geschenkt haben.
Übernehmen Sie die erste Wache?
Wir müssen mit Überfällen rechnen.
Also behalten Sie einen kühlen Kopf.
Ich verstehe Sie nicht.
Ich merke doch, dass Sie Gefallen an mir
finden.
Haben Sie Angst vor dem Messer, Herr Malone?
Es ist kompliziert.
Nur wenn Sie es kompliziert machen.
Das Leben ist einfach wundervoll.
Es sei denn, man ist einsam und Stunden
werden zu Ewigkeiten.
Dem Leben sollten Sie sich nie verweigern, ne?
Ich habe die erste Wache.
Falls Sie sich eher des Lebens freuen wollen,
statt aufs Nächste zu warten, sagen Sie es
mir, ja?
Irgendwas Auffälliges?
Ein paar Raptoren waren zu hören, aber nichts
von den Trabern.
Wissen Sie, an Abenden wie diesen denke ich,
ich würde alles dafür geben, in London allenfalls
der Gefahr an Langeweile zu sterben, ausgesetzt zu
sein.
Denken Sie, da fragt noch ab und zu
jemand nach uns?
Spukt Ihnen die Verlobung wieder durch den Kopf,
Malone?
Beim Schamanen sagten Sie, diesen Nett gäbe es
nicht mehr.
Was wollte ich sonst sagen?
Wahrscheinlich hat man uns längst beerdigt.
Und doch entscheiden Sie, was Sie tun.
Es ist naiv, ich weiß, Gleddus wartet nicht
auf mich.
Aber da ist dieses Pflichtgefühl.
Sie reden von Pflichtgefühl.
Dazu gehört vor allem, sich selbst nicht zu
belegen.
Und was Anna fühlt, ist nicht zu übersehen.
Ach, das ist doch nur Dankbarkeit.
Oh Gott, wieso verschwendest du die Jugend an
die Jungen?
Wissen Sie, wenn ich in Ihrem Alter auf
einer Abenteuerreise wie unserer wäre und eine Frau
würde mich so ansehen, würde ich keiner um
mich zögern.
Naja, Sie schreiben darüber nett, andere tun es.
Das würde ich nicht sagen.
Natürlich hat die Welt viel mehr davon, wenn
der objektive Beobachter am Rande steht und die
historischen Ereignisse dokumentiert.
Na gut.
Schreiben Sie es auf meinen Grabstein.
Er schrieb darüber, was andere taten.
Anna!
Melon, was ist passiert?
Sie...
Was ist denn?
Es geht mir gut.
Die Falten, ihr Gesicht war ganz das einer
alten Frau.
Ich hab sie...
Sie waren...
Uralt!
Beruhigen Sie sich, Melon.
Ich habe es gesehen!
Ich will das nicht bestreiten, es ist wahr.
Erklären Sie uns das.
Ihre Augen haben Sie nicht getäuscht.
Ich bin Ihnen gegenüber nicht aufrichtig gewesen.
Das erste wahre Wort, das ich von dieser
Frau höre.
Ich bin keine Nachfrau der spanischen Illuminatoren, die
damals vor der Inquisition geflohen sind.
Ich bin die letzte Überlebende dieser Gruppe.
Vielleicht bleiben Sie lieber bei Ihren Lügen.
Schon bald nach unserer Ankunft hatten wir unser
Ziel gefunden.
Ponce de León's Jungbrunnen.
Die nächste Lüge.
Urteilen wir nicht vor, Schnell Veronika.
Ich fand Hinweise auf seine Existenz in spanischen
Schriftrollen.
Und er existiert, das versichere ich Ihnen.
Wir sind nur noch vier Stunden von der
Hölle entfernt, in der er steht.
Die Traber ahnten nicht, dass sie uns vor
Fremden beschützt haben.
Die Dürre macht uns oft zu schaffen.
Dann gehen wir ins Tal und suchen nach
Wasser, aber die Traber teilen nicht gern.
Gestern töteten sie den Letzten meiner Freunde.
Und Sie denken, wir glauben Ihnen, diese markerschütternde
Geschichte.
Also glaubhaft klingt sie.
Es könnte sein.
Sie nahmen das feuchte Tuch und Ihr Gesicht
nahm...
Ich möchte es Ihnen zeigen.
Die Waschung ist noch nicht ganz beendet.
Davon hätte ich gern eine Flasche.
Ich habe nur noch wenig Elixier in meinen
Flaschen.
Komme ich nicht rechtzeitig zum Brunnen zurück, werde
ich auch sterben.
Begleiten Sie mich zum Brunnen und erfahren Sie
dort das Wunder der Verjüngung.
Selbstverständlich, aber den Weg vom Plateau erfahren wir
auch, ja?
Die Schnucht durch die Wirkhammern ist seit einem
Vulkanausbruch verschüttet.
Man kann das Plateau nicht verlassen?
Unsere Welt ist das Plateau.
Und der Jungbrunnen.
Ponce de Leon schenkt uns eine Verjüngungskur.
Wir brechen auf!
Wo wollen Sie hin?
Zum Brunnen, wohin sonst?
Sie vertrauen einem?
Ich war nicht sicher, ob ich Ihnen das
zumuten kann.
Veronika hatte Recht, ich wusste nichts über sie.
Man lernt sich nur langsam kennen.
Und was Sie sehen, entspricht meiner Seele.
Ich mache Ihnen nichts vor.
Roxton, vielleicht sagen Sie mal was.
Wir haben doch gesehen, dass sie das Wasser
verjüngt.
Vielleicht ist es bloß ein Trick.
Vielleicht ist irgendwas im Wasser.
Ja, genau so ist es.
Etwas, das uns wieder jung macht.
Das ist das Risiko nicht wert.
Veronika, ich komme in 20 Jahren nochmal vorbei
und erkundige mich, wie Sie dann denken.
Wenn die Traber ihr Blut aus ihrem Schädel
trinken, werden Sie es jedenfalls nicht erfahren.
Die Traber haben offensichtlich aufgegeben.
Es scheint so, ja.
Und wir sind höchstens vier Stunden entfernt.
Ja.
Die Gelegenheit möchte ich nicht verpassen.
Gespannt, Matt.
Das könnte doch die Geschichte Ihres Lebens sein.
Bringen Sie mir eine Flasche mit.
Ich begleite Veronika zum Baumhaus.
Ich kann Sie nicht zwingen.
Überlegen Sie mal, wann wird die ewige Jugend
langweilig?
So eine Frage kann nur ein Mann stellen.
Ja, wieso?
Weil Männer im Alter interessanter werden.
Und Frauen?
Frauen haben leider das Pech, mit jeder Falte
an Wert zu verlieren.
Die Welt ist nämlich ungerecht.
Es gibt innere Werte.
Und wen interessieren die?
Ich meine, sehen Sie sich Anna an.
Als Melone dachte, sie wäre 22, war er
vernarrt in sie.
Jetzt weiß er, dass sie eine aufgetackelte 400
-Jährige ist.
Und, wo ist er?
Ich brauche keinen Beschützer.
Das weiß ich.
Aber ich möchte mich vergewissern, dass Sie wirklich
kein Interesse am Jungenbrunnen haben.
So ist es.
Ich habe nicht das mindeste Interesse an irgendeinem
Jungbrunnen.
Sie haben Anna gesehen.
Sie ist vollkommen abhängig von diesem Wasser.
Ich zähle dir Wiedergeburt vor.
Für die fehlen leider stichhaltige Beweise.
Bereuen Sie Ihre Entscheidung, dann kehren Sie um.
Ich möchte Sie nicht abhalten.
Nein, sie hat behauptet, sie wäre sie und
auf einmal ist sie jemand anderes.
Jeder erkennt nur, was er erkennen will.
Das mag sein, ja.
Das heißt, Sie verzichten nur auf den Jungbrunnen,
weil Sie verärgert sind?
Das ist nicht entscheidend.
Ach so?
Vielleicht hat Challenger recht, wenn er behauptet, ich
würde nur beobachten und nichts tun.
Das war Ihre eigene Entscheidung.
So ist es.
Aber warum sollte ich ewig leben wollen, wenn
ich mein Leben nicht lebe?
Haben Sie keine Angst vor dem Alter?
Nein, ich meine, es gehört zum Leben.
Wenn Sie wirklich mit zum Baumhaus wollen, müssen
Sie sich meinem Schritt anpassen.
Vielleicht kommen wir dann unbemerkt an den Fahrbahn
vorbei.
Die Spuren sind frisch!
Wir haben sie gleich!
Was ist?
Raptoren, schätze ich.
Ich habe seit einer Stunde das Gefühl, dass
wir nicht allein sind.
Dass uns die Raptoren verfolgen, wäre neu.
Vielleicht wegen der Wasserknappheit.
Oder Sie vermuten hier leichte Beute.
Wir können das Tal hier verlassen.
Es erwechselt uns direkt zur Höhle mit dem
Jungbrunnen.
Na dann, schnell!
Kletterpartien sind nichts für Raptoren.
Das sind die Traber.
Suchen Sie Deckung hinter den Felsen.
Vorsicht, rechts!
Die Wunde ist gefährlich tief!
Marguerite!
Wir müssen das Bein abbinden, sonst verblutet er.
Anna, helfen Sie uns!
Jetzt etwas langsamer, wozu die Eile?
Was ist denn, Malone?
Brauchen Sie doch dieses LXI?
Bei der Geschwindigkeit schaffen wir den Rückweg in
der Hälfte der Zeit.
Das ist nicht tragisch.
Wie geht es Ihnen, Anna?
Er ist sehr geschwächt.
Die Schlager ist verletzt.
Ich sollte nicht so viel Blut verlieren.
Es war mir eine Ehre.
So schnell stirbt sich's nicht.
Sie lassen uns nicht hängen.
Uns fällt schon was ein.
Das müsste schnell geschehen.
Er ist bewusstlos.
Augen auf, Challenger!
Wir müssen die Wunde versorgen.
Wir müssen weitergehen.
Die Traber greifen sich ja gleich wieder an.
Sie hat recht.
Das überlebt er nicht.
Oh, mein Gott.
Ich helfe Ihnen.
Sie hat sich geschlossen.
Durch das Wasser?
Wird er wieder zu sich kommen?
Wenn das Wasser reicht, sofort.
Es bringt alle Körperzellen, die es erreicht, in
die optimale Form.
Ja, die Wunde heilt.
Ich kann ihm alles überlassen, aber ich muss
dann so schnell wie möglich zur Höhle.
Ohne Wasser vom Brunnen überlebe ich den Tag
nicht.
Halten Sie ihn.
Und Sie werden zur Höhle kommen.
Wie lange wird es dauern?
Ich weiß es nicht.
Es war das letzte Wasser.
Dann tragen wir ihn zum Brunnen.
Was machen Sie denn mit mir?
Was haben Sie getan?
Meine Wunde!
Vollkommen geheilt?
Was ist das für ein Wunder?
Das Wasser.
Von Ihrem Brunnen.
Es war das letzte.
Danke.
Wie finde ich bloß die richtigen Worte?
Bitte.
Können Sie mich schnell zum Brunnen begleiten?
Ja, ja, natürlich.
Dieses Wasser ist die größte wissenschaftliche Entdeckung unseres
Zeitalters.
Es wird die Welt verändern.
Ehrlich gesagt bin ich im Moment nicht gerade
um das Wohl der Welt besorgt.
Schon gut, wir gehen.
Wir können die Geschichte zu einem guten Ende
führen.
Kommen Sie weiter, weiter.
Wir sollten auf keinen Fall den Anschluss verlieren.
Herrschaften, ich habe mich nie lebendiger gefühlt.
Wie alt behauptet er zu sein?
Das verbietet er ja nicht.
Ich habe auch keine Schmerzen mehr in meiner
Schulter.
Sie müssen sich die Kreipung an gebrechlichen Vorständen
später hier raufklettern, um geheilt zu werden.
Sie müssen sich vorstellen, nie alt zu werden.
Diese Vorstellung ist eher ermüdend.
Und klapp's!
Wie lange halten Sie durch?
Beeilen wir uns, Challenger.
Wie konnten Sie all Ihr Wasser opfern?
Ich bringe Sie zu dem Brunnen, Sie werden's
erleben.
Deckung!
Die ganze Welt gegen uns verschworen.
Kommen Sie.
Entschuldigen Sie, ich hoffe, mein Anblick erschreckt Sie
nicht allzu sehr.
Werden Sie es schaffen?
Ja, ich hoffe es.
Die Traber warten oben auf uns.
Wie viele?
Drei, vier, weiß nicht genau.
Umgehen wir sie.
Völlig unmöglich, das ist der einzige Weg.
Und wir haben keine Zeit für Umwege.
Was schlagen Sie vor?
Dass wir sie vertreiben.
Und, kriegen wir Verstärkung von oben?
Die werden wir nicht brauchen.
Was hat er denn vor?
Ich fürchte, Ihre Verjüngungsgur hat ihn etwas übermütig
gemacht.
Lasst ihr weiter mit Steinen?
Du magst Kettenstangen.
Du glaubst nicht, dass das weh tut, hm?
Ich hab's geschafft.
Der Weg ist frei, Anna.
Wir werden es schaffen.
Da vorn wird er sein.
Kommen Sie, Anna.
Wir müssen ihn retten.
Durch den Jungbrunnen werden Sie wieder zu Kräften
kommen.
Ja, dort ist er.
In der Höhle ist der Jungbrunnen.
Der Eingang.
Hören Sie das?
Der unnachahmliche Klang.
Vielen Dank, Challenger.
Wir haben es geschafft.
Soll ich Sie treten?
Geboren sind wir aus Asche und zu Asche
sollen wir auch wieder wehren.
Wo ist die Hexe?
Sie existiert nicht länger.
Gebt uns das Wasser.
Hier ist kein Wasser.
Das beweist, dass sie eine Hexe war.
Ich kann es Ihnen nicht sagen.
Sie haben sich für sie interessiert.
Ja, aber da war ich nicht der Einzige.
Marguerite wollte das Brunnenwasser in Fläschchen abfüllen und
verkaufen.
Vielleicht hat die Asche im Brunnen ja auch
magische Kräfte.
Fragen Sie Challenger.
Als einziger Nutznießer des Jungbrunns wird er Ihnen
schon helfen.
Wie hat er ihn genutzt?
Anna hat sie von ihrem Wasser kosten lassen.
Warum?
Ich hatte eine schwere Verletzung.
Ich werde sonst verblutet.
Hat es Sie auch verjüngt?
Oh ja.
Jugend mit Reife gepaart, das haben Sie sicher
ausgiebig genossen.
Oh ja.
Und wie war es?
Überwältigend.
Daran denken Sie.
Was haben Sie, Challenger?
Schmerzt Ihr Bein?
Nein, die Schmerzen in der Schulter machen sich
bemerkbar.
Also war es besser, als Sie jünger waren?
Besser?
Kann ich nicht sagen.
Im Alter tut alles mehr.
Can't find what you're looking for?
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