All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S02E09[de]

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Original subtitles

Ich sehe ihn!

Da drüben!

Da ist er!

Hinterher!

Er muss hier irgendwo sein.

Er kann sich nicht in Luft aufgelöst haben.

Ihr seht dort nach.

Wir finden ihn, Captain.

Los, bewegt euch!

Er darf uns auf Pfeil bringen.

Auf keinen Fall entkommen!

Wir kriegen ihn.

Er kann sich nicht ewig verstecken.

Marguerite?

Danke, John.

Tee, Melon?

Ja, bitte.

Was schreiben Sie da?

Ach, nichts weiter.

Ich versuche zu beschreiben, wie still es hier

sein kann.

Wie scheinbar friedlich.

Ja, mit den Annähmlichkeiten, die Challenger uns bereitet

hat, kann man sich hier wie zu Hause

fühlen.

Das ist wahr.

Ja, es ist wirklich sehr seltsam hier.

Wie auf einem Fels in stürmischer Brandung.

Ich würde die stürmische Brandung eher als Krieg

bezeichnen.

Das macht die Momente der Stille doch nur

umso kostbarer.

Ungebetene Gäste.

Wir waren wohl zuvor einig.

Ein Pterodactylus?

Melon!

Danke.

Wer ist da?

Zeig dich!

Vielleicht kann ich es ja vom Balkon aus

erwischen.

Tribun.

Entschuldigen Sie, dass ich unangemeldet hier hereinstürze.

Stoßen Sie in den Tiefen des Urwalds auf

eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen Sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer Ihnen kennt den Weg in

Die verlorene Welt.

Ich hoffe, ich strapaziere Ihre Gastfreundschaft nicht zu

sehr.

Natürlich nicht.

Wir freuen uns über jeden Gast, Tribun.

Dass Sie so zuvorkommend sind, ist wirklich reizend.

Was wollen Sie?

Ich brauche Ihre Hilfe.

Natürlich, was sonst?

Ich bin hier, weil ich wie ein Tier

gejagt werde.

Sie sind meine einzige Hoffnung.

Das ist die Lichtung.

Ich gebe das Zeichen und zwei von euch

gehen auf die Lichtung.

Wenn Tribun hier ist, treibt ihr ihn auf

uns zu.

Dann machen wir ihn fertig.

Die Jagd auf mich ist für Sie nichts

als ein Spiel.

Ich kann es kaum glauben.

Aber nicht doch.

Ich finde das sehr plausibel.

Warum?

Das ist eine lange Geschichte.

Dann werden wir uns Zeit nehmen.

Nun ja, nach unserem gemeinsamen Abenteuer mit dem

Plesiosaurier kehrte ich zurück in die Hauptstadt und

erfuhr, dass der alte Imperator, mein Mentor, gestorben

war.

Ihr Mentor?

Er war doch derjenige, der Sie, meines Wissens,

nicht in seiner Nähe haben wollte.

Ja, richtig.

Wenn man das so interpretieren will, ganz recht.

Aber Tatsache ist, dass nach seinem Tod seine

Frau, die keineswegs in der Erbfolge steht, den

Thron an sich gerissen hat.

Und jetzt will sie sich ihrer entledigen.

Centuria?

Ja, sie hat die Jagd befohlen.

Wer mich ihr bringt, tot oder lebendig, hat

gewonnen.

Wieso wurden Sie nicht sofort getötet?

Weil Sie ihn auf diese Weise nicht nur

umbringt, sondern darüber hinaus auch noch erniedrigt.

Ich verstehe, dass Sie einen politischen Gegner wie

mich loswerden möchte.

Aber aus der Jagd auf mich ein Spiel

zu machen, empfinde ich doch als Unverschämtheit.

Selbst Sie haben ethische Grenzen, wie es scheint.

Wissen Sie, Töten liegt in unserer Natur.

Fliegen die Flügel auszureißen, ist eine Vorliebe der

Menschen.

Sicher, Menschen sind schwellig.

Und zu streiten haben wir kaum Zeit.

Die Echsen, die mich jagen, werden sicher in

Kürze hier nach mir suchen.

Wenn hier wirklich Echsen auftauchen...

Wo sind Challenger und Veronica?

Sie müssten jeden Moment zurück sein.

Geht es, ja?

Lassen Sie mich kurz zu Atem kommen, ja?

Er hätte uns fast erwischt.

Wenn die Echsen wirklich auftauchen sollten, wird der

Elektrozaun sie abschrecken.

Die Stromstärke im Zaun zu erhöhen, durfte ausreichen.

Wirklich sehr beeindruckend.

Wir müssen Tribune nicht helfen.

Das finde ich auch.

Jedenfalls hat er es nicht verdient, dass wir

unser Leben für ihn aufs Spiel setzen.

Aber wenn wir ihn rauswerfen, werden Sie ihn

vielleicht umbringen.

Das geht uns eigentlich nichts an.

Sie irren sich, Ballon.

Jetzt schon!

Hey, ihr da oben!

Schickt Tribune zu uns runter!

Freut mich, dass Sie ihre Spuren verwischen konnten.

Liefert den Verräter aus!

Oder wollt ihr Ärger haben?

Tribune ist nicht hier!

Holen Sie ihn uns!

Verschwindet!

Kriecht zurück in eure Leiche!

Sie müssen sich selbst verraten.

Guter Schuss, Marguerite!

Legt euch nicht mit mir an!

Es reicht!

Wir brauchen mehr Munition!

Hilfe!

Und das nennen Sie ein Spiel?

Wir nehmen unsere Spiele gewöhnlich sehr ernst.

Und nichts schärft den Verstand mehr als der

bevorstehende Tod.

Naja, wir könnten einfach abwarten.

Und wer weiß, vielleicht vergisst er uns ja

irgendwann.

Ich schätze, das kann lange dauern.

Zu dumm, dass ich das Gewehr abgelegt habe.

Ich musste beide Hände frei haben, um meine

Untersuchung machen zu können.

Ist ja gut.

Ich verstehe das.

Werfen Sie Ihr Messer nach.

Das Messer ist unsere einzige Waffe, wenn wir

das auch noch verlieren.

Haben Sie eine andere Idee?

Er hat uns nur benutzt!

Oh, Marguerite, wozu hat man denn Freunde?

Ach, hören Sie doch auf und kriechen Sie

meinetwegen dahin zurück, wo Sie hergekommen sind!

Ihre Emotionen sind kindisch.

Lassen Sie uns in Ruhe!

Oh, ich wünschte, das wäre möglich.

Aber Sie werden mich begleiten müssen.

Sie sind wohl verrückt?

Das liegt doch klar auf der Hand, oder?

Warum sollten wir Sie begleiten?

Natürlich, um Zenturia vom Thron zu stürzen!

Sie ist als einzige in der Lage, Schießpulver

herzustellen.

Entschuldigen Sie, aber dafür sind Sie selbst verantwortlich.

Schließlich war es Challenger, der die Formel verraten

hat.

Wollen Sie etwa ihm die Schuld daran geben?

Immerhin haben Sie ihn dazu gezwungen.

Und?

Sieht wie ein Nest aus.

Vielleicht haben wir Glück und es sind Eier

drin.

Und hoffen wir, dass das Weibchen nicht in

der Nähe ist.

Und, wie sieht's aus?

Nicht viel, aber genug.

Er ist weg, Merodica.

Kommen Sie, wir können von hier verschwinden.

Damals hätten Sie uns umgebracht, wenn Challenger die

Formel nicht verraten hätte.

Und durch das Schießpulver, das Sie hergestellt haben,

kam es dazu, dass wir uns auf den

Kampf an der Hängebrücke einlassen mussten.

Und seitdem fehlt uns Summerly.

Das ist längst Vergangenheit.

Wir befinden uns in einer ernsten Krise und

das Einzige, was zählt, ist, ob wir jetzt

handeln oder nicht.

Zenturias Größenwahn ist unermesslich.

Wenn wir sie nicht aufhalten, wird sie das

gesamte Plateau versklaven.

Das wollt ihr Echsen seit eh und je,

oder etwa nicht?

Wissen Sie was?

Zenturia ist hundertmal machthungriger, als ich es je

sein könnte.

Wie wollen Sie vorgehen?

Roxton, Sie müssen ihn nicht noch ermutigen.

Ich wusste, ich kann auf Sie zählen.

Sie sind ein Ehrenmann, Roxton.

Sparen Sie sich Ihre Worte.

Wir wollen Ihnen nichts tun, Lord Roxton.

So erkennen Sie meinen Namen.

Die Gespräche, die Tribun mit Zenturia geführt hat,

waren überaus aufschlussreich.

Captain Tark.

Oh, das ist Tark.

Er kommandiert die Kaiserliche Palastgarde.

Es ist mir ein Vergnügen, dass du die

Jagd überlebt hast.

Finde ich beachtlich, Tribun.

Du hast doch bestimmt nicht den weiten Weg

auf dich genommen, nur mir das zu sagen.

Das stimmt.

Ich suche den Mann, der weiß, wie man

Schießpulver herstellt.

Warum?

Zenturias Chemiker kennt die Formel ebenfalls.

Ja, nur, dass er sie leider mit ins

Grab genommen hat.

Wie tragisch, aber der Mann, nach dem Sie

suchen, ist nicht hier.

Ich bin nicht zu späßen aufgelegt.

Oh, Marguerite.

Sie sind ja durchtriebener, als ich dachte.

Aber Lügen helfen uns auch nicht weiter.

Wenn du den legendären Wissenschaftler suchst, da drüben

steht der berühmte Challenger.

Bitte, ich...

Wie konnten Sie nur...

Ich hatte keine Wahl, Marguerite.

Sie haben uns nur unnötig in Gefahr gebracht,

das ist alles.

Ganz im Gegenteil.

Das war die einzige Möglichkeit, uns das Leben

zu retten.

Aber sicher, danke vielmals.

Der einzige Grund dafür, dass wir noch am

Leben sind, ist der, dass Tark glaubt, Sie

würden die Formel für das Schießpulver kennen.

Und wenn er erfährt, dass ich nicht Challenger

bin?

Tja, wenn die Echsen jemals erfahren, dass Sie

nicht Challenger sind, dann fressen sie uns.

Was können Sie uns über diesen Captain Tark

erzählen?

Was haben wir zu erwarten?

Nein, warten Sie, ich möchte mehr über Centuria

erfahren.

Marguerite, bitte, das ist doch jetzt nicht wichtig.

Es würde mich aber interessieren, Roxton.

Tribun zum Feind zu haben, ist sicher überaus

unangenehm, aber ich glaube, hier geht es um

etwas ganz Persönliches.

Also, waren Sie befreundet?

Freundschaftliche Gefühle sind den Echsen nicht gerade eigen.

Einzelgänger, wie konnte ich es vergessen?

Obwohl wir gewisse Augenblicke miteinander teilen können, wie

sie sich womöglich erinnern.

Was ist mit Centuria?

Sie würden sagen, wir sind befreundet gewesen.

Ah, ja.

Bevor sie den Imperator traf.

Während ich mich in den hiesigen Regionen aufhielt,

wurde sie Kaiserin, das Beste, was ihr widerfahren

konnte.

Und trotzdem will sie mich vernichten.

Es gibt Dinge, die werde ich wohl nie

verstehen können.

Was sehen Sie mich an?

Es gibt Dinge, die wir Männer nie verstehen.

Ich meine, vielleicht hat sie auch nur Angst

und fürchtet, dass sie ihre Macht verliert.

Ich denke nicht, dass sie aus einer derartigen

Motivation heraus handelt.

Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass es die

reine Rücksichtslosigkeit ist.

Dann müssen wir erst recht fliehen.

Echsen sind morgens benommen.

Durchaus ein Nachteil für uns Wechselwarme.

Sehen Sie nur, Challenger!

Malone!

Marguerite!

Dagstan!

Veronica!

Sie wurden also von Echsen angegriffen.

Das gefällt mir gar nicht.

Tribo?

Es waren viel mehr.

Sehen Sie mal!

Wir folgen den Wagenspuren.

Gut, ich besorge uns nur schnell Munition.

Komm!

Captain Tark!

Geh und frag, was sie will.

Äh, Captain Tark?

Was ist denn?

Es ist etwas Persönliches.

Es ist mir wirklich sehr peinlich, aber könnten

Sie mich vielleicht zu den Büschen dort drüben

begleiten?

Was?

Wieso?

Ich würde mich erleichtern wollen und dazu möchte

ich, wenn möglich, allein sein.

Kannst du dich nicht einfach umdrehen?

Ich weiß, jemand wie Sie empfindet das wahrscheinlich

als unter seiner Würde, aber...

Es dauert nur eine Minute, ich verspreche es.

Ich verstehe nicht, was das soll.

Ich wäre eine Nerrin, wenn ich versuchen würde,

jemandem wie Ihnen zu entfliehen.

Eins verstanden.

Aber verspricht mir, dass es schnell geht.

Ich verspreche es, Captain.

Die anderen!

Ihr rührt euch nicht.

Danke sehr.

Das reicht, nehmt die Waffen runter!

Erschießt sie!

Kein Schuss und euer Köpfen ist tot!

Feuer!

Das ist ein Befehl!

Hört nicht auf ihn!

Na los, tötet mich, aber dann werden wir

alle...

Dann werden wir alle sterben müssen.

Das ist keine gute Idee.

Wenn du den einzigen Mann, der die Formel

für das Schießpulver kennt, umbringen lässt.

Während eines der anderen, der die Formel für

das Schießpulver kennt, wäre all deine Bemühungen vergeblich

gewesen.

Also, was soll ich machen?

Würden Sie ihn entwaffnen, Roxton?

Wie Sie wünschen.

Ich sage es Ihnen, aber hören Sie genau

zu.

Wir wiederholen uns nämlich nur sehr ungern.

Wir werden gemeinsam mit Ihnen in die Stadt

gehen, Captain Tark.

Aber nicht als Gefangene, sondern als...

als Botschafter.

Und entsprechend werden wir Centuria gegenüber trennen.

Und dann werde ich ihr, wie versprochen, helfen,

Schießpulver herzustellen.

Wieso sollte ich euch vertrauen?

Als wenn Sie eine Wahl hätten.

Ginge es nach Ihnen, würden wir uns hier

gegenseitig umbringen.

Aber bedenken Sie, Sie könnten auch ein Held

werden.

Wir begleiten Sie in die Stadt.

Keine Dummheiten, hören Sie?

Sollten Sie es sich anders überlegen, dann werde

ich nicht zögern, Ihren Dolch zu benutzen.

Hahahaha!

Da haben

sie Rast gemacht.

Sechs, im Höchstfall sieben.

Und was ist mit dem Wagen?

Bestimmt ein rollender Käfig.

Wir müssen sie einholen, bevor sie die Hauptstadt

erreichen.

Wann werden sie dort sein?

Wir sollten uns beeilen.

Warum ist er noch am Leben?

Er konnte den Jägern entkommen, ich dachte...

Muss ich denn alles selbst machen?

Und warum sind Sie nicht in Ketten?

Weil wir keine Gefangenen sind.

Wir sind freiwillig hier, Zenturia.

Und Sie sprechen, ohne dass Ihnen erlaubt wurde

zu sprechen.

Hoheit, sie hat...

sie haben versprochen, dass...

dass sie euch helfen werden.

Und unser Versprechen wollen wir halten?

Wie Captain Tag uns berichtet hat, seid ihr

in der misslichen Lage, die Formel zur Herstellung

von Schießpulver...

Ich will keine Erklärungen von dir, sonst hätte

ich dich darum gebeten, Tribut.

Ja, immer muss er sich in alles einmischen,

nicht?

Nicht, dass alle Männer so wären, nein.

Doch Tribut ist wirklich unverbesserlich.

Deswegen mache ich ihn euch zum Geschenk.

Macht mit ihm, was ihr wollt.

Schafft ihn raus und tötet ihn.

Wartet, Hoheit, bitte.

Was würde das denn bringen?

Wenn er euch auch verärgert hat, so ist

er andererseits doch recht amüsant.

Hin und wieder sogar hilfreich.

Immerhin war er es, der Dr. Challenger damals

überredet hat, euch die Formel zur Herstellung des

Schießpulvers zu verraten.

Ich dachte, Sie wären älter.

Gerade wegen seiner Jugend ist der Doktor bereits

auf der ganzen Welt berühmt.

Bitte, jetzt übertreiben Sie, Marguerite.

Und ihr denkt, ich lasse euch aus der

Stadt, weil ihr sozusagen freiwillig gekommen seid?

Wir wollen nichts geschenkt bekommen, Hoheit, gewiss nicht,

nein.

Aber eine Chance, frei zu kommen, sollte jeder

kriegen.

Macht Tribut zum Gladiatoren.

Marguerite...

Wieso nicht?

Auf diese Weise unterhält er uns womöglich sogar

noch.

Sehr gut, schafft Tribut in die Arena.

Tut mir leid.

Sicher.

Und nun möchte ich, dass Dr. Challenger das

Labor gezeigt wird.

Wenn Sie irgendetwas brauchen, wird es Ihnen gebracht

werden.

Aber die Herstellung ist ziemlich kompliziert.

Dann wollen wir in Ihrem Sinne hoffen, dass

es nicht zu lange dauert.

Und du wirst bei mir nächtigen, in den

kaiserlichen Gemächern.

Ich denke, wir können einiges voneinander lernen.

Dann ist jetzt nur noch einer übrig.

Majestät?

Lord Roxton ist ein großartiger Jäger.

Er ist ein mutiger und überaus heldenhafter Krieger.

Als er eine der Ärger macht, tötet ihn.

Ihr könnt ihn nicht umbringen.

Oh, doch.

In dieser Stadt kann es nicht gehen.

Ich kann nicht tun und lassen, was ich

will.

Aber Hoheit, ich wollte doch nur damit sagen,

er wäre ebenfalls ein guter Gladiator.

Stellt euch doch nur ein Mann wie Lord

Roxton in der Arena vor.

Wenn er gewinnt, soll er leben.

Einverstanden.

Bringt ihn weg.

Kommt, ihr Helden, das Spiel beginnt.

Na los.

Kommt, macht schon.

Schneller, schneller.

Na los, bewegt euch.

Hebt eure Waffen.

Kommt schon, los.

Raus hier, los.

Vorwärts, ihr Dreckskerle.

Na macht schon.

Wo kommen die eigentlich alle her?

Die Echsen sind Pöbel.

Und die Menschen sind zumeist gefangene Sklaven, die

um ihre Freiheit kämpfen.

Er selbst auch?

Maul halten, verdammt.

Nehmt das.

Hört gut zu.

Ihr kämpft morgen so lange gegeneinander, bis nur

noch einer von euch übrig ist.

Es wird nur einen Überlebenden geben und der

wird seine Freiheit bekommen!

Interessant.

Bitte, Doktor.

Faszinierend.

Sag's der Challenger, bitte.

Was ist denn?

Ich muss mich konzentrieren, siehst du das?

Doch, natürlich, aber Ihre Hoheit wünscht ein Ergebnis

zu sehen und zwar noch vor Einbruch der

Nacht.

Ach ja?

So jedenfalls hat sich es angeordnet.

Das mag wohl sein, nur ich werde noch

etwas Zeit brauchen.

Also, sag ihr das.

Aber das wird sie nicht dulden.

Sag ihr das, dass die Wissenschaft ihre eigenen

Regeln hat.

Daran kann auch sie nichts ändern.

Könnte ich ihr sagen, dass wir zusätzliche Rohstoffe

brauchen?

Ja, sag ihr, was du willst.

Gut, gut, gut.

Welche Rohstoffe soll ich uns besorgen?

Verdammt noch mal.

Schwefel?

Oh, ja.

Kohle?

Oh, ja, ja, ja.

Du weißt schon, wir brauchen alles Nötige.

Genau, ja.

Gut, das mache ich.

Alles Nötige, sicher.

Wir sollten warten, bis es dunkel ist.

Ich hoffe, dann entdecken sie uns nicht.

Marguerite, ich würde mir wünschen, dass dies der

Anfang einer langen Freundschaft wäre.

Ja, das wäre schön.

Ihr habt viel erreicht, es ist sicher schwer

für eine Frau, die so viel Macht besitzt.

Ja, aber mit dir an meiner Seite könnte

ich meine Macht womöglich noch erweitern.

Vielleicht.

Denk nur daran, was wir erreichen könnten, sobald

ich im Besitz der Formel bin.

Challenger wünschte, ihr würdet ihm etwas Zeit geben.

Die Wissenschaft habe ihre eigenen Regeln.

Oh, so etwas Rücksichtsvolles.

Das ist wohl eine menschliche Schwäche.

Der Kaffee ist kalt.

Geh und bring neuen.

Dein Lächeln ist äußerst charmant, Marguerite.

Aber manche verstehen nur die Peitsche, meine Gute.

Hier, nimm.

Du scheinst dich damit auszukennen.

Dein Freund ist ein attraktiver Mann für einen

Menschen.

Ja, und er hat darüber hinaus noch andere

Qualitäten.

Ich dachte, wir üben hier nur.

Das war kein Spaß.

Warum hat er versucht, mich zu töten?

Sie irren sich.

Er hat versucht, Sie zu verwunden, damit Sie

bei den Spielen morgen geschwächt sind.

Ich verstehe.

Was soll das Gerede?

Wir diskutieren unsere Strategien.

Strategien?

Es gibt keine Strategien.

Wenn einer am Boden liegt, dann wird er

kalt gemacht.

Alles klar.

Naja, die Welt ist hart und ungerecht.

Das war menschlich, nicht wahr, Lord Roxton?

Nein.

Das sieht vielversprechend aus.

Es zer...

Zerreibt noch etwas Kohle.

Ist sicher.

Wie lange wird es dauern, bis Sie, wie

soll ich sagen, die Feinheiten abgestimmt haben?

Es dauert, solange es dauert.

Aber Ihre Hoheit wünscht noch heute Abend eine

Vorführung.

Wünschen kann sie viel.

Wie Sie meinen.

Warte mal.

Ich brauche Kaliumnitrat.

Natürlich.

Der dritte Bestandteil.

Er reagiert mit dem Sauerstoff und dadurch kommt

es zur Explosion.

Ich brauche Kaliumnitrat.

Oh ja, natürlich, sicher.

Centuria will eine Demonstration, hm?

Ein Verstand, den soll sie haben.

Lord Roxton?

Was ich da gerade gesehen habe, finde ich

überaus bemerkenswert.

Sie haben Tribunes Leben gerettet.

Ach ja?

Und was nun?

Offenbar scheint er ein ganz und gar selbstloser

Mensch zu sein.

Oh, Lord Roxton steckt voller Überraschungen.

Ich ebenfalls.

Es wird sich zeigen, ob er sich trotz

seiner Schwäche durchzusetzen vermag.

Ich kann euch aus eigener Erfahrung versichern.

Das werde ich.

Sie haben nur Erfahrungen mit Menschen.

Ich fürchte, im Eifer des Gefechts könnte sich

sehr schnell herausstellen, dass Echsen ihre Freunde vergessen.

Ich habe folgende Idee.

Der Lord und sein Partner Tribune werden aneinandergekettet.

Dann werden wir ja sehen, was ihre Freundschaft

wert ist.

Viel Glück.

Wissen Sie, was das ist?

Also dem Geruch nach zu urteilen, sind das

Bierfässer.

Egal, wir können nicht länger warten.

Wir müssen da irgendwie rein.

Nun, wenn im Moment alle zu trinken haben,

wird uns kaum was passieren, oder?

Hilf mir mal.

Ein Fass wird reichen.

Hey!

Vielleicht wollen Sie das probieren, aber dazu ist

keine Zeit.

Wo suchen wir?

Beweg dich, du Wurm!

Ab in den Kerker, na los da!

Kerker?

Trinkt er vielversprechend?

Und merkt ihr, du Schwächtling, dass ich nicht

so gut bin wie ihr?

Du wirst morgen zu Ehren ihrer Hoheit antreten.

Weiter, du elender Sack, na los!

Roxton!

Dieses Zeug ist ungenießbar.

Morgen ist ein großer Tag, da wollen Sie

doch fit sein.

Oder Partner?

Das ist nicht lustig.

Roxton!

Hey, Roxton!

Challenger, was machen Sie denn hier?

Wo ist Marguerite?

Sie hat sich hervorragend arrangiert.

Ihr Einfallsreichtum ist wirklich überaus inspirierend, nicht wahr?

Sicher, wenn Schwierigkeiten für Sie inspirierend sind.

Alles in Ordnung?

Ja, mir geht's bestens, aber was ist mit

Malone?

Wo ist er?

Irgendwo hier im Palast.

Centuria hält ihn für Challenger, er soll für

Sie Schießpulver herstellen.

Ja, aber das sollte doch wohl kein Problem

sein.

Natürlich nicht für Sie.

Nun, die Kaiserin hofft, dass Sie mit der

Arbeit Fortschritte machen.

Möge sie bitte nicht vergessen, dass die Arbeit

nur erfolgreich sein kann, wenn alle Zutaten von

einwandfreier Qualität sind.

Was Sie nicht sagen.

Wie wäre es, wenn Sie uns etwas vorführen

würden?

Tja, seit meiner Studienzeit habe ich nicht mehr

mit solchen Stoffen gearbeitet.

Naja, das dauert eben.

Ich will keine Ausreden hören, ich will Ergebnisse

sehen.

Wie Ihr wünscht, Hoheit.

Sehen Sie hier.

Ha, das war doch gar nicht so übel,

hä?

Beeilen Sie sich, Professor, ich gebe Ihnen noch

bis morgen Zeit.

Ihre Vorführung will ich.

Nach den Gladiatoren kämpfen Sie.

Und sollten Sie dann versagen, werde ich mich

Ihrer wohl entledigen müssen.

Roxton, sind Sie wach?

Roxton!

Was ist denn?

Marguerite, Sie sehen gut aus.

Bezaubernd, Ihr Anblick entzückt mich.

Könnten Sie wohl ruhig sein?

Alles in Ordnung?

Haben Sie was gegessen?

Es war hervorragend.

Oh, Tripun!

Wir würden im Moment gern alleine sein.

Wieso sind Sie auf einmal so in Sorge?

Centuria hat mich gebeten, Ihre persönliche Beraterin zu

finden.

Den Posten, den Sie selbst einnehmen sollte.

Na, wer sagt's denn?

Sie sind doch nicht hier, um mich um

Erlaubnis zu bitten.

Hören Sie...

Wieso sollte sie?

Sie will nur Ihre Haut retten.

Aber ich gebe zu, ich finde es auch

überraschend, dass kein Echsenblut in Ihren Adern fließt.

Durch mein Verhalten bin ich immerhin in der

Lage, Ihnen und Milo zu helfen.

Gut, aber zögern Sie nicht.

Wir haben nicht viel Zeit.

Wie wollen wir rauskriegen, wo das Labor...

Was schlagen Sie vor?

Hier lang.

Wieso sind Sie sich da so sicher?

Wegen des Geruchs nach verbranntem Schwefel.

Das ist entweder Melone oder das Tor zur

Hölle.

Halt!

Warten Sie!

Sie können hier nicht einfach so reinkommen!

Challenger!

Was ist los?

Challenger?

Entschuldigung.

Challenger, ich bin ja so froh, Sie zu

sehen.

Ach ja?

Und was ist mit mir?

Sie natürlich auch.

Aber Sie haben leider keine Ahnung von Schießpulver.

Centuria will eine Demonstration meiner Arbeit sehen, und

zwar noch heute am späten Nachmittag.

Kein Problem, mein Lieber.

Eine einfache Mischung aus drei Zutaten.

Schwefel, Kohle...

Und Kaliumnitrat, das weiß ich.

Aber in welchem Verhältnis?

Ich frage mich, was euch heutzutage in der

Schule beigebracht wird.

Gut, wir machen das schon.

Das würde doch bedeuten, dass Centuria in den

Besitz der Formel gelangt.

Ach was, nicht doch.

Nur keine Sorge.

Wir werden ihr eine Demonstration vorführen, die sie

nie vergessen wird, obwohl ich Effekthascherei hasse.

Seid geehrt für euren Stolz und eure Tapferkeit.

Für euch zu sterben ist eine große Ehre.

Lord Roxton, ich kann es kaum erwarten, mit

anzusehen, wie Sie sich heute schlagen.

So lasst denn die Spiele beginnen.

Auf eure Plätze, Männer!

Es aussieht, als würde es ein langer Tag

gehen.

Kaputtsinn, Kollege!

Gefängnisleiber!

Ist es nicht eine Freude, zuzusehen?

Sie kämpfen nur, weil es uns Vergnügen bereitet.

Übernehmen Sie Tribut!

Nein!

Mein Glückwunsch.

Ihr habt euch wirklich ganz hervorragend geschlagen.

Danke.

Ich fürchte, dadurch haben wir nun ein kleines

Problem.

Ich versprach einem Gladiatoren, das Leben zu schenken.

Doch im Augenblick gibt es zwei Sieger.

Centuria!

Ein großer Geist wird doch nicht so kleinlich

sein.

Einer, zwei...

Ihr werdet gegeneinander antrennen.

Centuria!

Tut mir leid, aber ich kann vor meinem

Volk nicht als Lügnerin dastehen.

Wir haben bisher zusammengehalten.

Also halten wir auch weiter zusammen.

Worauf wartet ihr?

Sie dürfen nicht entkommen!

Ina!

Komm schon!

Ich will jetzt die Wirkung des Schießpulvers sehen.

Hinterher!

Sie müssen hier irgendwo sein!

Sie können uns nicht entkommen!

Wir müssen uns verteilen!

Na los doch!

Wir kommen nur über die Kanalisation hier raus.

Nein.

Ich werde nicht ohne Malone, Marguerite oder die

anderen gehen.

Sie wollen nochmal zurück in den Palast.

Wieso haben die uns dann nicht gleich vor

alle Augen in der Arena umbringen lassen?

Ach...

Und woher wollen sie wissen, ob Marguerite überhaupt

gerettet werden will?

Da bin ich sicher.

Haben sie etwa Angst, Tribune?

Nein, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass

sie unserer Freundschaft etwas strapazieren.

Nun?

Hoheit, ich habe alles für euch vorbereitet.

Ich hoffe, Sie enttäuschen mich nicht.

Was hieltet ihr davon, wenn ich mit den

Wachen unterdessen auf die Suche nach den Gladiatoren

ginge?

Ach, was nicht, doch!

Sie können sowieso nicht entkommen, glaub mir!

Seid ihr sicher?

Genieße die Vorführung!

Siehst du nicht, wie der Doktor sich darauf

freut?

Ich habe nicht nur das Pulver verbessern können,

sondern auch schon mit der Produktion begonnen.

Seht her.

Das ist alles?

Das soll der hochwirksame Sprengstoff sein?

Nein, nein, das war nur um zu veranschaulichen,

wie es funktioniert.

Selbstverständlich ist am Ende die Menge entscheidend.

Hören Sie, ich wollte kein Puffen sehen, ich

will eine richtige Explosion!

Die sollen Sie bekommen, Hoheit.

Und, wo sind wir?

Sie sagten doch, dass Sie sich im Palast

auskennen.

Offenbar hat sie umdekoriert.

Entschuldigung.

Los weiter.

Hoheit?

Es ist meine Ehre.

Marguerite, jetzt geht es richtig los.

Was?

Hier lang!

Kommen Sie, Melon!

Wir müssen schnell verschwinden, ehe sie wieder zu

sich kommen.

Herr Lockhart, Challenger, was machen Sie denn hier?

Lass sie befreien.

Natürlich, nur wenn Sie das wollen.

Halten Sie auf, Marguerite!

Centurier!

Keine Bewegung!

Wir werden ihr kämpfen!

Nein!

Sehen Sie?

Zwei Köpfe sind besser als einer.

Ich wusste es!

Ich hätte nie einem Menschen vertrauen dürfen!

Roxanne!

Hoheit, es tut mir leid, aber ich denke,

es ist Zeit, dass wir einander Liebe wohlsagen.

Es war mir ein Verboten.

Ist alles in Ordnung?

Soweit ja.

Und bei Ihnen, Roxanne?

Danke.

Könnten wir uns vielleicht später unterhalten?

Ich würde gerne gehen.

Was ist mit Centurier?

Ach, Menschen.

Tribune, denkst du noch oft an damals zurück?

Nicht doch.

Aber du siehst hinreißend aus wie damals, meine

Liebe.

Und ich lasse mich hinreißen mehr als damals.

Nein!

Daher kommt also die Redewendung.

Ich hab dich zu fressen gern.

Danke, Challenger.

Danke.

Ich hätte jedoch eine andere Art der Trennung

bevorzugt.

Ach, wirklich?

Natürlich.

Mit Vergnügen hätte ich Roxannes Hand vernachlässigt.

Ich danke vielmals.

Sie wäre doch nachgewachsen.

Bei uns nicht.

Wirklich nicht?

Wir verfügen leider nicht über derartige Körperfunktionen.

Ihr Menschen seid in vielerlei Hinsicht wirklich unzulänglich.

Oh, wir haben aber auch unsere Stärken.

Eins müssen Sie zugeben.

Ohne unsere Hilfe wären Sie noch Centuriers Gefangener.

Und säßen nicht auf dem Thron.

Was sein muss, das muss sein.

Macht ja nichts kaputt, ihr Trottel!

Wir bitten untertäglichst um Entschuldigung, Sire.

Abgesehen davon, wer wollte sonst den Thron einnehmen,

Marguerite?

Ich verzichte, Tribune.

Eine weise Entscheidung, Marguerite.

Echsen sind selbst für Sie ein wenig zu

unmenschlich.

Danke für das Kompliment.

Gern.

Ich denke, die Macht sollte jemand ausüben, der

in jeder Situation die Kontrolle behält.

Nur stellt sich folgende Frage.

Wer kontrolliert Sie?

Marguerite.

Tja, was sein muss, das muss sein.

Untertitel der Amara.org-Community

Sprecher

Jochen Graf

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