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Sie ist wirklich bildschön.
Aber wir müssen sie töten.
Du siehst genau so aus wie deine Mutter.
Wer sind sie?
Sie kennen meine Eltern?
Wenn diese Strähne hier dir gehört, dann ist
es wohl so.
Wo haben sie die her?
Von deiner Mutter.
Sie war mit einer dunkelblauen Schleife zusammengehalten.
Von meiner Mutter?
Sie haben meine Eltern gesehen?
Vor ein paar Tagen erst, ja.
Ach, wirklich?
Wo sind sie?
An dem Tag, an dem sie dich verließen,
sind sie zu einem mystischen Ort aufgebrochen, nach
Eldorado.
Mein Vater sagte damals, Eldorado existiert nicht.
Dein Vater hat sich im Irrtum befunden.
Geht es ihnen gut?
Sie sind bei bester Gesundheit.
Sie vermissen nur ihre Tochter, und zwar sehr.
Würdest du sie gerne sehen?
Mehr als alles andere.
Bevor ich dir verrate, wie du zu ihnen
kommst, musst du mir schwören, den Weg allein
zu gehen, und dass du niemandem etwas davon
erzählen wirst.
Ach, ja.
Ich verspreche, ich werde es niemandem verraten.
Du kommst nach Eldorado, indem du dich auf
die Südseite des großen Berges begibst.
Dort findest du den verborgenen Eingang.
Der Schlüssel, um ihn zu öffnen, wird sich
dir zeigen.
Aber du musst dich beeilen.
Ist gut.
Ich werde sofort aufbrechen.
Bringen sie mich hin?
Sag niemandem etwas davon.
Ich habe sie gefunden, mein Prinz.
Bist du ganz sicher?
Sonnengebräunte, bronzene Haut.
Das Haar in der Farbe des Goldes.
Doch vergiss nicht, es muss eine Jungfrau sein,
die mich befreit.
Sie ist diejenige.
Von ihr sprach das Orakel.
Da bin ich sicher.
Genug jetzt.
Wir werden sehen.
Bring sie zu mir.
Ja, mein Prinz.
Ich habe 300 Jahre auf diesen Augenblick gewartet.
Hat meine zukünftige Erlöserin vielleicht auch einen Namen?
Sie nennen sie Veronica.
Veronica.
Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen sie einen Weg zurück nach Hause, denn
niemand außer ihnen kennt den Weg in die
verlorene Welt.
Wer bist du?
Was wollt ihr von mir?
Warum tut ihr das?
Und ein weiterer Tag im Paradies.
Aha, das könnte man meinen.
Wir werden uns mit Wehmut daran erinnern, sollten
wir jemals nach London zurückkehren.
Hat jemand Veronica heute Morgen gesehen?
Seth, es muss sein.
Ich tue es.
Vergebt mir.
Sie versäumt sonst niemals das Frühstück.
Vielleicht sollten wir sie suchen gehen.
Das sieht gut aus.
Komme ich zu spät?
Sie kommen gerade noch rechtzeitig.
Ich mache Ihnen was, ja?
Nicht doch.
Ist schon gut.
Ich hole mir selbst was.
Sie ist der beste Laune.
Sehr eigenartig.
Was gibt's Neues?
Ich glaube, ich weiß, wo meine Eltern sind.
Was?
Mir ist heute Morgen was eingefallen.
Es ist nur eine Vermutung, aber ich habe
mich an etwas erinnert, das mein Vater sagte.
Und dem werde ich nachgehen.
Jetzt?
Wieso nicht?
Nehmen Sie Malone mit.
Oder Roxton.
Ich stehe zu Ihrer Verfügung.
Danke, aber das ist wirklich nicht nötig.
Der Weg ist zum Glück nicht weit.
Warum wollen Sie allein gehen?
Denken Sie an mögliche Gefahren.
Ja, das tue ich.
Keine Angst, mir wird schon nichts passieren.
Warum die Heimlicht-Huberei?
Sie irren sich.
Ich werde nur meine Eltern wiedersehen.
Hoffe ich zumindest.
Wünschen Sie mir Glück.
Moment, warten Sie.
Ich werde Sie begleiten.
Nein, das geht nicht.
Warum?
Das verstehe ich nicht.
Es geht nicht.
Ich will nicht, dass Sie mir folgen.
Wieso?
Ich kann Sie doch nicht alleine gehen lassen.
Sehr gut, Malone.
Sie hat mich kalt erwischt.
Das sieht man.
Ich glaube, dass da irgendwas nicht stimmt.
Warum?
Was hat sie gesagt?
Nichts, aber bevor sie zuschlug, hat sie...
Hat sie was?
Sie hat mich geküsst.
Als wollte sie sich für immer verabschieden.
Challenger, können Sie Veronica sehen?
Ich kann sie nirgendwo entdecken.
Entschuldige, ich habe mich ein wenig verspätet.
Alles in Ordnung?
Festens.
Wer sind Sie?
Ich bin dir bereits als alte Frau begegnet.
Was?
Sie ist liebenswert, aber sie kann leider nicht
kämpfen.
Sie sind ein und dieselbe Person?
Tote und Freund.
Komm jetzt, deine Eltern warten bereits.
Sie haben meine Eltern gesehen?
Ja, und ich bringe dich zu ihnen.
Woher wollen wir überhaupt wissen, dass das Veronicas
Spur ist?
Abgebrochene Zweige.
Ich meine, wir könnten ebenso gut einem Dinosaurier
auf der Spur sein.
Sie hätten ja nicht mitkommen müssen.
Und woher wollen wir wissen, dass sie sich
in Gefahr befindet?
Vielleicht wollte sie einfach nur mal allein sein.
Na schön, und wo lang jetzt?
Ich würde sagen, da lang.
Und warum?
Weil dieser Weg zum Baumhaus zurückführt.
Naja, vielleicht war das ja genau ihre Absicht.
Wer weiß.
Vielleicht auch nicht.
Ich denke, wir sollten uns aufteilen.
Ich gehe da lang.
Und keine Sorge, Mello, wenn ich sie im
Baumhaus nicht antreffen sollte, werde ich weitersuchen.
Sobald wir sie gefunden haben, geben wir ihnen
ein Zeichen.
Wir machen dasselbe, klar.
Was ist denn?
Da war was.
Was hat er dir auch erzählt?
Hör nicht auf ihn.
Er lügt.
Geh, deine Eltern erwarten dich.
Nein!
Haben sie das gehört?
Sie ist in Gefahr, hören sie mich?
Wer sind sie?
Welche Freundin?
Ein Riese.
Warum sie?
So steht es im großen Orakel.
Es wird eine Jungfrau aus einer anderen Welt
kommen.
Sie wird ihm Erlösung bringen und er wird
auferstehen und seine Rache wird grenzenlos sein.
Veronica kommt hier aus der Gegend.
Ja, aber ihre Eltern kommen von weit her.
So wie sie, nicht wahr?
Er hat schon damals Opfer gefordert, tausende an
der Zahl.
Und diesmal werden es noch mehr sein.
Ich muss ihn aufhalten.
Warten sie nicht doch.
Sie haben sich womöglich am Kopf verletzt.
Ruhen sie sich aus.
Ich suche Veronica.
Halten sie sie auf, bitte.
Veronica, warten sie!
Ich hatte sie gebeten, mir nicht zu folgen.
Wer hat ihnen gesagt, wo ihre Eltern sind?
Ein Bote.
Sie hatte Beweise.
Was denn für Beweise?
Warten sie doch, können wir nicht darüber reden.
Was ist, wenn sie sich irren?
Wenn das eine Falle ist?
Bitte!
Lass sie gehen!
Ich werde mich um ihn kümmern.
Aber es geht nicht anders.
Beeil dich, er kommt gleich zu sich.
Hallo?
Ist jemand hier?
Wer sind Sie?
Ich bin Prinz Apep.
Ich bin hier von bösen Zauberern eingeschlossen.
Seit 300 Jahren warte ich auf dich.
Und träume von deiner Berührung.
Was hat das zu tun?
Nur du kannst mich von ewiger Dunkelheit erlösen.
Du.
Meine zukünftige Königin.
Das verstehe ich nicht.
Wo ist dieses Eldorado?
Und wo sind meine Eltern?
Ich finde das alles ziemlich übertrieben.
Ich hoffe nur, dass sie eine gute Erklärung
dafür hat.
Was ist denn hier los?
Und wo sind Veronica und Malone?
Was ist unter den Steinen?
Und wer ist die Frau?
Kinak und ihr Freund haben versucht, Veronica aufzuhalten.
Angeblich hat ihn ein Djinn umgebracht.
Was für ein Djinn?
Nein, er kommt zurück.
Malone!
Ich konnte sie nicht aufhalten.
Nein, es darf nicht noch einmal geschehen!
Warten Sie doch!
Wo wollen Sie hin?
Lassen Sie sie gehen!
Wir müssen Veronica finden.
Haben Sie sie gesehen?
Ja, aber dann kam so ein Kerl mit
einem langen Schwert und...
Naja, der hat mich bewusstlos geschlagen.
Der Djinn des Riesen.
Das Riesen-Kinak hat uns erzählt, dass seit
300 Jahren im großen Berg ein Riese eingeschlossen
sein soll.
Und Veronica sei die Einzige, die ihn befreien
könnte.
Der Bote sagte, dieser Weg würde nach Eldorado
führen.
Ich bin der Weg nach Eldorado.
Der Prinz und Erbe des Throns.
Und du...
Du wirst meine Königin sein.
Ich bin nicht Ihre Königin.
Ich bin auf der Suche nach meinen Eltern.
Und du wirst sie auch finden, wenn du
mit mir in die Goldene Stadt zurückkehrst.
Dort wirst du sie wiedersehen.
Beweisen Sie es.
Das kann ich dir erst beweisen, wenn wir
dort sind.
Wie weit ist es?
Nicht weit.
Und Sie versprechen, dass meine Eltern dort sind?
Ja, ich schwöre es.
Vertrau mir, Veronica.
Ich meine, wenn es wirklich ein Riese wäre,
glauben Sie nicht, dass wir ihn inzwischen schon
irgendwo gesehen hätten?
Sie glauben nicht an Wunder, hm?
Da ist sie.
Sie scheint in charmanter Gesellschaft zu sein.
Veronica!
Da sind Sie ja.
Alles in Ordnung?
Ja, mir geht's hervorragend.
Das ist Prinz Apep.
Er wird mich zu meinen Eltern bringen.
Sie sollen doch angeblich ein Riese sein.
Das ist die Geschichte derer, die mich eingesperrt
haben.
Aber wie ihr seht, bin ich normal.
Wo sind Ihre Eltern?
Sie sind in Eldorado.
Eldorado gibt es doch gar nicht.
Das ist eine Legende.
Eldorado ist ein streng gehütetes Geheimnis, genau wie
dieses Plateau.
Eine verlorene Welt innerhalb der verlorenen Welt.
Sehr mysteriös.
Es ist das Paradies.
Und niemand, der dort lebt, will es je
wieder verlassen.
Alles klar, und dort wollt ihr hin?
Mhm.
Können wir euch begleiten?
Tut mir leid, aber wir müssen allein gehen.
Wieso denn?
Die, die den Weg kennen, kehren nicht zurück.
Und so bleibt das Geheimnis gewahrt.
Wenn ich erst bei meinen Eltern bin, lasse
ich sie nachkommen, wenn sie wollen.
Sie verlassen uns?
Für immer?
Ist das wirklich Ihr Ernst?
Sie sollten nochmal drüber nachdenken.
Ich warte seit elf Jahren auf diesen Augenblick.
Ich hoffe, Sie lassen mal was von sich
hören.
Dass ich Sie jemals verlassen würde.
Ich muss meine Eltern finden.
So wie sie nach Hause finden muss.
Ich würde Sie aber auch gern begleiten.
Tja, ein Prinz und eine Stadt aus Gold.
Was mache ich nur falsch?
Wir haben die falschen Ideale.
Warum halten wir hier?
Eldorado ist noch einen Tagesritter entfernt.
Er braucht etwas Ruhe.
Ruh dich aus.
Aber lauf nicht weg.
Komm.
Ich will dir etwas zeigen.
Es hat sich nichts verändert.
In 300 Jahren?
Unser Freund hat sich all die Zeit um
alles gekümmert.
Weißt du?
Ich bin unsterblich.
Ein Nachfahre der Götter.
Und ich werde in Eldorado regieren.
Bis in alle Ewigkeit.
Unsere Zeit auf Erden mag wohl begrenzt sein.
Dessen bin ich mir bewusst.
Aber sie möge strahlen wie ein heller Stern
am Firmament.
Und durch unsere Kinder wirst doch du unsterblich
sein.
Unsere Kinder?
Wundervolle Kinder.
Deine und meine.
Kinard sagt, es gäbe einen Riesen.
Wieso sollte sie lügen?
Wohl möglich, weil sie den Prinzen ganz für
sich behalten wollte.
Naja, vielleicht ist sie durchtriebener, als wir es
für möglich halten.
Das glaube ich nicht.
Und wieso ist sie dann weggelaufen?
Wir hätten ihr folgen sollen.
Ich bin ihrer Meinung, da stimmt irgendwas nicht.
Männer.
Sie ist einfach nur verliebt.
Ich finde, sie sollten sich allmählich damit abfinden.
Hab keine Angst.
Schließe einfach deine Augen.
Ich kann nicht.
Doch, das kannst du.
Aber ich kenne sie doch gar nicht.
Ich bin dein Prinz.
Nein.
Wir sind füreinander bestimmt.
Sie sagten, sie wollten mich zu meinen Eltern
bringen.
Und das werde ich auch.
Aber was ist mit unserem Gefühl?
Oder willst du mich abweisen?
Ich denke, sie lügen mich an.
Hast du mich nicht gut behandelt?
Was soll das, Veronica?
Du warst es, mich mit einem Messer zu
bedrohen?
Mich?
Du hättest meine Königin sein können.
Doch jetzt musst du sterben!
Du wirst wissen, dass du mich verschmiert hast!
Oh ja!
Was ist passiert?
Was glaubst du denn?
Sie ist geflohen!
Finde sie!
Und wo wollen Sie hin?
Wissen wir noch nicht genau.
Wir hoffen, Ihre Spur zu finden.
Um Ihnen nach Eldorado zu folgen?
Ich würde mir diese sagenhafte Stadt gerne mal
ansehen.
Vielleicht sind Sie woanders hin.
Sicher, der Mann hat gelobt.
Männliche Intuition.
Veronica!
Lügen!
Nichts als!
Lügen!
Er wollte mich missbrauchen!
Er war also doch kein reizender Prinz?
Von dem Augenblick an, als ich ihn abwies,
war es nicht mehr.
Dieser dreckige Mistkerl!
Kein Wunder, dass er sie nicht mehr nach
Hause gebracht hat.
Sagen Sie, hat er sich zufällig in ein
Riesenverwaltungsgerät eingeladen?
Obendrein auch das hier.
Kinak hatte also recht.
Wo ist er?
Ich weiß nicht, gefolgt ist er mir nicht.
Aber er hat einen gefährlichen Freund.
Den Djinn.
Was bedeutet, dass wir auf alles gefasst sein
müssen?
Kinak sagt, dass sie weiß, wie wir ihn
aufhalten können.
Richtig.
Schließlich hat sie es schon mal geschafft.
Wir müssen sie finden.
Und zwar schnell.
Vielleicht finden wir sie in dem verlassenen Dorf.
Da, wo sie uns begegnet ist.
Wenn, dann gehen wir alle.
Nein, warten Sie.
Eine Gruppe muss hier die Stellung halten.
Wir werden nicht lange wegbleiben, nur ein paar
Stunden.
Wir geben Ihnen drei Stunden, dann kommen wir
nach.
Besser zweieinhalb.
Na schön, also.
Wie sieht Ihr Plan aus?
Ich meine, der Zaun wird ihn kaum aufhalten.
Und was dann?
Na ja, ich hab da so eine Idee.
Das könnte funktionieren.
Sieht ziemlich verlassen aus hier.
Kinak, wo sind Sie?
Keine gute Idee.
Womöglich ist der Riese in der Nähe.
Du kennst die Wahrheit und er hat Dich
nicht getötet?
Er hat es versucht.
Genau wie Ihr.
Wir hatten keine Wahl.
Natürlich, Ihr hättet mich über die Wahrheit aufklären
können.
Was hätten wir damit erreicht?
Du hättest immer wieder versucht, in den großen
Berg zu gelangen.
Denn die Ungewissheit hätte Dir keine Ruhe gelassen.
Die Frage ist jetzt, ob Sie uns erzählen,
wie wir dieses Monster aufhalten können.
Ja.
Ja, und?
Diese Pflanze.
Diese Pflanze enthält ein Gift, das ihn vorübergehend
lähmen wird.
Wie, es wird ihn nicht umbringen?
Nichts kann ihn umbringen.
Aber wenn er genug von dem Gift einnimmt,
können wir ihn womöglich zum Berg zurückbringen, bevor
er aufwacht.
Das ist Ihr Plan?
Sie sind ja wirklich optimistisch, muss ich sagen.
Wir haben nicht viel Zeit.
Das könnte ihn aufhalten.
Naja, vielleicht wird es ihn kurzfristig abschrecken.
Damit würden wir etwas Zeit gewinnen.
Ich weiß, was er Dir erzählen wird.
Über Deine Eltern.
Er sagte, sie wären in Eldorado.
Diesen Ort gibt es natürlich nicht, das weiß
ich jetzt.
Aber da irrt er.
Siehst Du die?
Das hier.
Das hier war einst die Goldene Stadt.
Diese Ruin?
Was ist passiert?
Vor 300 Jahren wurde die Königin von einem
Dämonen verführt und gebar einen Riesen.
Aber die Menschen hier haben sich geweigert, ihn
als ihren König anzusehen.
Er hat sich gerecht und die Stadt zerstört.
Nachdem er gefangen wurde, hat man die Goldene
Stadt woanders wieder aufgebaut.
Nicht einmal der Riese weiß, wo sie jetzt
ist.
Eventuell haben Deine Eltern sie gefunden.
Wie wäre das möglich?
Dann müsstest Du es doch wissen.
Nein, ich bin schon ewig nicht mehr dort
gewesen.
Ich bin dafür verantwortlich, dass der Riese nicht
ausbricht.
Ich bringe Dich hin, sobald wir hier weg
können.
Wir suchen zusammen nach Deinen Eltern.
Ein Test gefällig?
Hört sich an, als bekämen wir einen Freiwilligen.
Vielleicht können wir ihn mit ein paar Kugeln
aufhalten.
Ach was?
Was soll denn das für ein lächerlicher Zaun
sein?
Ich will Veronica!
Wir werden ein Vielfaches an Munition brauchen, um
ihn aufzuhalten.
Seid Ihr fertig?
Oder nicht?
Er ist zu weit entfernt.
Challenger!
Da kommt er!
Hübsches Haus.
Ich hoffe, ich komme nicht ungelegen.
Sie ist nicht hier.
Was?
Sie muss entkommen sein, als ich kam, um
Euch zu holen.
Ich komme wieder, hört Ihr?
Der Djinn weiß vielleicht, wo Veronica ist.
Haben Sie das eben gehört?
Lauf!
Was bilden Sie sich ein?
Du bist nicht Veronica.
Und Sie sind kein Prinz!
Bettle um Dein Leben.
Sag mir, wenn es anfängt weh zu tun.
Was sind Sie nur für ein krankhaftes Ungeheuer?
Ich bin vor allem hungrig.
Fällt Ihnen nichts Besseres ein als das?
Sie werden sich noch wundern, was mir alles
einfällt.
Sieh einer an.
Du bist endlich mal eine Frau mit Sinn
für Humor.
Tja, wenn Sie das bereits witzig finden, dann
gibt's jetzt was zum Totlachen.
Was soll das?
Dafür beiß ich Dir jetzt den Kopf ab.
Fang sie an!
Vorher erst werde ich mich anderweitig amüsieren.
Mit Dir.
Da!
Was ist passiert?
Sie ist tot.
Großer Gott.
Wo ist denn, wo ist Marguerite?
In der Gewalt des Riesen.
Was?
Wir dürfen keine Zeit verlieren.
Wenn wir nicht umgehend das Gift herstellen, sind
wir alle verloren.
Sehr aufmerksam von Ihnen.
Zieh Dich um.
Komm und mach Dich schön für mich, ja?
Kleider sind dort hinten.
Was für ein hübsches Bett.
Und Sie schlafen auf dem Boden davor, ja?
Das ist nicht sehr witzig.
Oh, doch das ist es.
Und ein Mann, der so mächtig ist wie
Sie, sollte zumindest über sich selbst lachen können.
Tja, dann solltest Du Dir vielleicht bessere Witze
einfallen lassen.
Und Sie sollten mir nicht dauernd drohen.
Wie wollen Sie jemals lachen, wenn Sie so
wenig entspannt sind?
Kein Wunder, dass man Sie jahrhundertelang eingesperrt hat.
Strechnosis Toxifera.
Eine exzellente Quelle für Kurare.
Ein schnell wirkendes Pfeilgift, das bereits innerhalb weniger
Minuten zu vollständiger Ohnmacht führt.
Na, dann ist die Wirkung wieder nach.
Vielleicht gelingt uns ein Glückstreffer.
Sonst können wir damit nicht viel anrichten.
Sie sind dran.
Ich werde auf seine Halsschlagader zielen.
Klar, das ist eine gute Idee.
Je früher das Gift ins Blut kommt, umso
eher fällt er.
Das ist unsere einzige Chance.
Da bin ich.
Von nun an kannst Du über mich verfügen.
Wie sehe ich aus?
Niedlich.
Warum kommst Du nicht runter zu mir und
überzeugst Dich davon, wie begehrenswert ich bin?
Doch, Du bist witziger als die anderen.
So viel steht fest.
Jungfrauen werden oft überschätzt.
Weißt Du, als ich Dich das erste Mal
sah, da fand ich Dich bereits unwiderstehlich.
Und ich dachte mir, manche Frauen haben wirklich
Glück.
Deine Stärke.
Deine Macht.
Ich wollte diejenige sein, die Dich hält, die
Dich liebkost, in deren Armen Du Dein Leid
vergisst.
Das wäre schön.
Aber was kann eine Frau mit zwar perfekten,
aber normalen Proportionen schon tun?
Wir sind bestimmt füreinander.
Spürst Du das nicht?
Kannst Du Dir vorstellen, wie rein, wie köstlich
unsere Liebe sein könnte?
Gott stehe ihm bei, wenn er Marguerite etwas
angetan hat.
Und Sie glauben, sie sind in der Höhle.
Ich wüsste nicht, wo ich sonst suchen sollte.
Sieh Dich an.
Ein Berg von einem Mann.
Und doch so nutzlos.
Du glaubst, wenn ich so klein wäre wie
Du, könntest Du mich überwältigen?
Vielleicht sogar umbringen?
Nein, ich gehe davon aus, dass Du unsterblich
bist.
Ganz ehrlich?
Und wovor fürchtest Du Dich dann?
Du würdest die Mutter meiner Kinder sein wollen.
Mutter einer Brut von Munstern?
Wer könnte dazu schon Nein sagen?
Weißt Du, ich habe mich selbst zwar immer
mehr als Grotisane denn als Mutter gesehen, aber
ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.
Vielleicht könnte ich die kleinen Monster sogar lieben.
Ich bin bereit, das liegt an Dir.
Mein alter Freund.
Er bewacht den Eingang zur Höhle.
Den müssen wir erstmal unschädlich machen.
Er gehört mir.
Ihr übernehmt den Riesen.
Veronika, fangen Sie!
Sie schafft das schon.
Wir haben wahrscheinlich jeder nur eine Chance.
Also muss jeder Schuss ein Treffer sein.
Fertig?
Wie hat sie das nur angestellt?
Unglaublich.
Ich gehe und helfe Veronika.
Bist Du tatsächlich so durchtrieben oder machst Du
mir etwas vor?
Ich bin auch viel durchtriebener als Du es
Dir vorstellen kannst.
Zeig's mir.
Warum hast Du es so eilig?
300 Jahre sind eigentlich genug, oder?
Du hast Recht.
Also wollen wir nicht länger warten.
Nicht aufhören, bitte, bitte.
Was treibst Du hier für ein Spiel?
Ich bin Ede!
Nein!
So darf es nicht enden!
Dann eben so.
Schlaf schön.
Sie verführen einen Riesen?
Tja, was soll ich sagen?
Letztendlich ist er auch nur ein Mann.
Du musst leider noch hierbleiben.
Das glauben Sie.
Seien Sie ehrlich, haben Sie meine Eltern jemals
gesehen?
In dem Schmuckkästchen, das Du besitzt, habe ich
Ihr Foto gesehen.
Sie mieser, dreckiger Mistkerl!
Das würde ich an Ihrer Stelle nicht tun!
Ich bin ein Mensch!
Was?
Nun schießen Sie doch!
Du willst doch wohl nicht auf eine hilflose
alte Frau schießen, oder?
Malone, das ist keine alte Frau!
Denk daran, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden.
Das werde ich zu verhindern wissen.
Ist sie tot?
Keine Ahnung.
Und Sie haben diesen Felsen mit einem einzigen
Finger geöffnet?
Der wiegt doch bestimmt mehr als 1000 Tonnen!
Ich hoffe nur, sie kann ihn auch wieder
schließen.
Weiter!
Wir haben es gleich geschafft!
Und jetzt vorsichtig umdrehen.
Und absetzen.
Wir geben ihr lieber noch ein bisschen Gift,
kann ja nicht schaden.
Darf ich das machen?
Oh nein, das möchte ich machen.
Reden Sie nicht lange, tun Sie es.
Nicht doch!
Was tut ihr da?
Das war nicht unbewegt nötig!
Flieht nur!
Ihr werdet mir nicht entkommen!
Da ist es!
Das war der charmante Prinz.
Also eigentlich war er tatsächlich ein ziemlich charmanter
Mann.
Tut uns leid, dass wir Sie unterbrochen haben.
Das darf Ihnen ruhig leid tun.
Gehen die nicht irgendwann mal die Tinte aus?
Es wird nur glaubhaft, wenn ich alle Einzelheiten
schildere.
Bevor irgendjemand außerhalb dieses Baumhauses besagte Einzelheiten lesen
darf, haben Sie zuvor mein Einverständnis einzuholen.
Einverstanden, wenn Sie meine Verlegerin werden.
Wissen Sie, Marguerite, das Problem ist, dass Sie
aufpassen sollten, mit wem Sie sich abgeben.
Wissen Sie, obwohl wir hier doch so viel
Zeit miteinander verbringen, haben wir trotz allem noch
nicht erfahren, was mit Veronikas Eltern passiert ist.
Das finde ich äußerst merkwürdig.
Ja, wissen Sie das nicht?
Angeblich sollen Sie doch in Eldorado sein.
Wie Sie meinen, die Stadt existiert?
Wenn ich Kynak richtig verstanden habe, sogar hier
auf diesem Plateau.
Hat sie nicht gesagt, wo?
Sie wollte uns hinführen, aber dafür hat sie
leider nicht lang genug gelebt.
Zumindest hat Veronika jetzt einen Anhaltspunkt, wo sich
ihre Eltern aufhalten könnten.
Ich vermute, sie wird nichts unversucht lassen, Sie
zu finden.
Ich werde euch finden, egal wo ihr seid.
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