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Nein, warten Sie, Melon.
Wir sind zu weit gegangen.
Wir sollten umkehren.
Nein, da vorne.
Ich wusste es.
In manchen Liedern der Sänger gibt es Hinweise
auf diese Höhle und sogar Tribunen.
Hat vom legendären Menschen gesprochen, der hier sein
Ende gefunden hat.
Arturo Giovanni.
1826 hat er die verlorene Welt entdeckt.
Einmal ist er nach Europa zurückgekehrt und dann
wieder hergekommen.
Demnach wusste der Seefahrer, wie man das Plateau
verlassen kann.
Challenger.
Das Fach.
Es ist tatsächlich hier.
Challenger.
Immer mit der Ruhe.
Das sind völlig harmlose Ventura-Spinnen.
Ich hab mich vielleicht erschrocken.
Ich hab sie.
Wir werden sie vorsichtig...
Challenger.
Da kommt was ins Rollen.
Raus!
Los, los!
Melon!
Ich helfe Ihnen.
Schnell!
War das Zufall oder eine Art Diebstahlssicherung?
Egal, wir haben, was wir wollten.
Ist das wirklich...
Giovannis Karte.
Der Weg vom Plateau.
Das Geheimnis ist gelüftet.
Es scheint wirklich wahr zu sein, Melon.
Dank Ihnen wird es nun also doch einen
Empfang in London geben.
Ende des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen sie einen Weg zurück nach Hause.
Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in...
Die verlorene Welt.
Die Helden des Tages Trinken wir auf den
Helden des Tages.
Also wer Sie dazu bringt, diese Flasche Champagner
zu öffnen, ist ja wohl mindestens der Held
des Jahres.
Auf den Helden des Jahres.
Ich nehme an, die zwei Monate, drei Tage
und 15 Stunden werden bald nicht mehr erwähnt.
Darauf muss man erst mal kommen.
In Liedern und Geschichten zu suchen.
Irgendwann hätte es bestimmt jeder versucht.
Challenger hat mich immer wieder ermuntert.
Es ist freundlich von Ihnen, das zu erwähnen,
Ned, aber ich gebe ohne Umschweife zu, dass
Sie prädestiniert waren, das Rätsel zu lösen.
Auf dem Gebiet bin ich eher mittelmäßig.
Auf Ihr Wohl.
Der Geschmack erinnert an den von gekühltem Champagner.
Und mir kommt Roastbeef auf Eisbergsalat in den
Sinn.
Ich denke an einen schönen Hot Dog und
ein gut gekühltes Bier auf den Rängen des
Yankee-Stadions.
Trinken wir darauf, dass wir so schnell wie
möglich aus dieser Hölle herauskommen.
Cheerio.
Zum Wohl allerseits.
Marguerite hat es nicht so gemeint, Veronica.
Doch, doch, ich denke schon.
Aber nach einem Jahr, zwei Monaten, drei Tagen
und 15 Stunden habe ich mich daran gewöhnt.
Sie empfinden es so.
Aber ist es denn nicht verständlich, dass wir
nach Hause wollen?
Doch, sicher.
Aber nicht, dass Sie die Meinung vertreten, durch
Ihren Aufenthalt hier wäre Ihr Leben unterbrochen worden.
Als ob es eine Strafe wäre, hier zu
sein.
Eine Strafe bestimmt nicht.
Warum hat es Challenger so eilig, hier wegzukommen?
Ihm fehlt seine Akademie.
Marguerite fehlt ihr Luxus, Roxton, die Gesellschaft und
Ihnen...
Wieder schreiben zu können.
Schreiben kann sie überall mehr.
Ihnen fehlt eine bestimmte Person.
Gladys.
Und eines Tages, sie ist inzwischen Ihre Frau,
wachen Sie neben ihr auf und alles, was
hier passiert ist, jeder Mensch, der Ihnen begegnet
ist, kommt Ihnen vor wie aus einem überlangen
Albtraum.
Da schleppen Sie doch wohl nicht alles mit
nach London.
Wir sammeln alles Entbehrliche für Veronica.
Ja, ich überlasse ihr zum Beispiel mein Fernglas
und Melone gibt ihr die wohlgehütneten, unbeschriebenen Notizbücher.
Können Sie etwas entbehren?
Ich habe gepackt, den Rest können Sie von
mir aus gerne haben.
Oh, man reist mit leichtem Gepäck.
Nun, das wirklich Wertvolle, das bei dieser Expedition
abgefallen ist, habe ich hier.
Das meinen Sie doch wohl nicht ernst.
Doch, nehmen Sie nicht irgendetwas Wertvolles mit?
Doch, doch, ja.
Sie.
Roxton, Sie wissen so gut wie überhaupt nichts
über mich.
Ja, richtig, darum schlage ich vor, dass wir
uns besser kennenlernen.
Meine Tücher.
Wie bitte?
Veronica haben meine Tücher immer gefallen.
Sie können sie als meinen Beitrag dazulegen.
Das ist hervorragend.
Wir müssen weg hier, Challenger.
Wo ist sie?
Ich sehe sie nicht.
Ich bin soweit.
Bloß schnell weg hier.
Wo lang?
Kommen Sie!
Ja, Melone!
Los, weiter, raufen Sie!
Glauben Sie, ich würde Sie am letzten Tag
zurücklassen?
Nehmen Sie das Ei, tun Sie's für die
Wissenschaft!
Das Exponat bringen Sie selbst nach London!
Ich bin nur hier, um Informaten zu schreiben!
Wir freuen uns sehr, dass Sie uns zur
Höhle begleiten.
Und wir kommen zurück.
Das versichere ich Ihnen.
Ich werde hier sein.
Also Abmarsch!
Können wir einen
kurzen Moment Rast machen?
Ich will mich noch mal anhand der Karte
orientieren.
Bitte beeilen Sie sich, Melone.
Hier haben wir wenig Deckung, die uns verraubt,
hier entschützt.
Der größte Räuber ist immer noch der Mensch.
Wir sind vollkommen richtig.
Also beeilen wir uns.
Umso eher wir in London sind, desto früher
können wir die neue Expedition starten.
Stimmt das nicht?
Ich habe das Tal sicher schon hundert Mal
durchquert.
Ich habe nie eine Höhle gefunden, durch die
das Plateau zu verlassen wäre.
Was man nicht sucht, kann man auch nicht
finden, Veronica.
Es wird langsam kühler.
Wir sollten Holz für ein Feuer sammeln, wenn
wir an der Höhle sind.
Da kommt wohl wieder der Abenteurer in Ihnen
durch.
Sie wollten Ihre Füße doch am heimischen Kamin
wärmen.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich warm zu halten.
Ich kenne ein paar schöne.
Hermelin, Kaschmir, ein Sommerhaus im Süden von Frankreich.
Da ist doch jemand.
Keine Angst.
Das sind Sänge.
Sie umzingeln uns.
Jetzt hält uns niemand mehr auf.
Ruf doch, Marguerite.
Es sind Freunde.
Lass sie nichts sagen.
Suchen wir Deckung.
Ich verstehe es nicht.
Veronica, reden Sie mit ihm.
Wir sind Freunde der Sänger.
Hier ist Veronica.
Ihr kennt mich.
Warum folgt ihr dem Vermuten in Fahrt?
Besinnt euch eines Besseren.
Marguerite, was soll das bedeuten?
Das verstehe ich ebenso wenig wie Sie.
Die Sänger sagen, jemand folgt dem Verbotenen in
Fahrt, wenn er aus Eigennutzung nicht Symbole des
Stammes handelt.
Marguerite, nicht schießen.
Das ist ein Missverständnis.
Wir wollen mit euch reden.
Denn wir sind alle Freunde der Sänger.
Ihr seid Diebe.
Ihr habt unsere heiligen Juwelen mitgenommen.
Die heiligen Juwelen mitgenommen?
Was soll das sein?
Marguerite, bleiben Sie stehen.
Entschuldigen Sie bitte.
Das sind meine Steine.
Sie wissen, dass ich ein Jahr danach gesucht
habe.
Und dafür wollen uns die Sänger töten?
Sicher nicht.
Die heiligen Juwelen sind nicht so unscheinbar.
Marguerite hat recht.
Ein paar davon habe ich ihr gebracht.
Warum sind Sie dann hinter uns her?
Melone!
Melone!
Sie sind verletzt.
Er hat mich nicht erwischt.
Ziehen Sie ihn raus.
Los, verschwinden wir.
Einen Moment.
Was ist das?
Das sind die Steine, die von den Sänger
verehrt werden.
Ich habe sie jedenfalls nicht hineingesteckt.
Fragen Sie nett.
Nun geben Sie sie zurück und wir verschwinden.
Gehen Sie, ich regele das.
Ich kann sie zumindest aufhalten.
Veronika!
Ich gehe keinen Schritt weiter.
Veronika, bitte!
Sie werden mir nichts tun.
Ich will nur ihre Steine zurückbringen.
Veronika, pass auf dich auf.
Gehen.
Melone, kommen Sie.
Warte, ich komme.
Hier sind wir richtig.
Hören Sie das?
Über uns.
Das ist ein Fluss.
Der unterirdische Wasserfall.
Gibt es auf der Karte kein Kreuz für
ein Boot?
Vorsicht.
Ich habe den Eindruck, sie verfolgen uns.
Wenn Veronika die Sänger nicht aufhalten kann, wer
dann?
Wir können nicht umkehren.
Tauschen Sie in die Freiheit!
Salzwasser!
Was ist los?
Das hier ist Meerwasser!
Wir sind am Ozean!
Wir sind nicht mehr auf dem Plateau!
Marguerite, wir haben es geschafft!
Wir sind nicht mehr auf dem Plateau!
Wem interessiert das noch?
Sehen wir mal nach, was uns geblieben ist!
Sogar unser Passagier ist gut angekommen.
Das Ölzeug hat meine Notizbücher trocken gehalten.
Ein Revolver und sechs Patronen.
Das ist alles.
Sehen Sie's positiv, Roxton.
Hier gibt es weit und breit keine Saurier.
Darüber können sich nicht alle freuen.
Wenn wir erst wieder zu Hause sind, wird
alles besser.
Auch für Marguerite.
Was war das?
Seien Sie vorsichtig!
Das glaube ich einfach nicht.
Los!
Sie gehört zur königlichen Marine!
Aber wo ist sie?
Ich würde noch viel lieber wissen, wo die
Mannschaft ist.
Hier hat es einen Kampf gegeben.
Drei Männer in Stiefeln.
Einer wurde weggeschleift.
Ein Dutzend Angreifer, würde ich sagen.
Wir müssen ihnen helfen.
Los, los!
Hier rüber!
Pass auf!
Bitte nicht bereit.
Sklavenhändler, wenn nicht Sklaven.
Es wäre Selbstmord, sie mit nur einer Waffe
anzugreifen.
Ich hab mal eine Geschichte über eine ähnliche
Situation gehört.
Über eine ähnliche Situation?
Wo?
In einem Abenteuerbuch für Kinder.
Es ging um Piraten und Kannibalen.
Wir sind so gut wie tot.
Vorsicht!
Das war's.
Auf!
Was ist denn los?
Sagen Sie wann!
Jetzt!
Euer Hund musste sterben, weil ihr verflucht seid.
Ihr habt die Toten der Götter getötet.
Sieht aus, als glauben die nicht an ihre
Flüche.
Das werden sie noch.
Passen Sie auf auf den Challenger mit dem
Fingerzeig.
Du bist verflucht!
Noch drei Kugel, hoffentlich finden die bald zu
ihrem Glauben.
Angriff!
Wie ist die Abenteuergeschichte damals ausgegangen?
Die Piraten hatten mehr Munition.
Ich kann es noch kaum fassen.
Wir haben sie gleich von den Ketten befreit.
Das gibt's nicht, Dr. George!
Challenger, ich freue mich sehr.
Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihren Namen nicht
weiß.
Unterdue Fitzsimmons, zu Ihren Diensten.
Die Herald Tribune hat mich beauftragt, nach Ihnen
zu suchen.
Sie meinen, man hat uns nicht vergessen?
Nein, ganz im Gegenteil.
Ich bin hier, um Sie nach Hause zu
bringen.
Es war kaum zu glauben.
Noch Stunden zuvor hatten wir gegen wilde Nomaden
gekämpft.
Am Ende dieses außergewöhnlichen Tages, der noch in
der verlorenen Welt begonnen hatte, brachte uns Mr.
Fitzsimmons wohlbehalten an Bord der Gloster.
Zwei wunderbar ereignislose Monate später sind wir nun
hier.
Da, wo wir hingehören.
In der Zivilisation.
Bravo!
Bravo!
Bravo!
Fantastisch!
Bravo!
Und jetzt nicht bewegen!
Bravo!
Bravo!
Ich sag Ihnen, Colonel, die Echten sind kein
Vergleich zu den Skeletten im britischen Museum.
So was ist doch kein T-Rex.
Ach, Lord Dorxton, meinen Sie den Tyrannosaurus Rex?
In der Zeit, die Sie brauchen, um den
Namen überhaupt auszusprechen, hätte er Sie schon längst
gefressen.
Meine Güte.
Hey, Nelson, erzählen Sie mal, wie das war,
als Veronica eins von den Viechern über die
Klippe getrieben hat.
Ihre Dschungelschönheit hat sich mit einem Dinosaurier angelegt.
Sie legt sich nicht nur mit denen an,
sie besiegt sie sogar.
So was haben Sie noch nicht gesehen, diese
Entschlossenheit, dieser Mut.
Ihre Eltern verschwanden, als sie elf Jahre alt
war.
Seitdem schlägt sie sich alleine durch.
Sie kostet jeden Tag bis ins Letzte aus
jede Minute.
Der T-Rex stürzte in den Abgrund wie
nichts, auf dem Weg nach unten jaulte er
wie ein Güterzug.
Der arme Kerl wusste gar nicht, wie...
...ihn geschieht.
Unglaublich.
Miss Crone.
Mir ist es nicht entgangen, dass Sie ständig
zur Tür sehen.
Ist das so offensichtlich?
Es ist vor allem verständlich.
Dass ich nervös bin, weil ich meine Verlobte
wiedersehe?
Die Heimkehr von einer langen Reise verändert oft
das Leben aller Beteiligten.
Aber ich will nicht, dass sich was verändert.
Menschen wie Sie und ich haben da überhaupt
keine Wahl.
Ob wir es wollen oder nicht, die Dinge
ändern sich.
Ist Gladys dieselbe geblieben, oder Sie?
Sehen Sie nur, wie Roxton versucht, sein Leben
zu ändern, indem er Marguerite für sich gewinnt.
Oder Marguerite, wie sie völlig in ihren neuen
Geschäften aufgeht.
Zweifellos will sie noch mehr Geld machen.
Aber Ihr Leben ist doch so, wie es
vorher war, oder nicht?
Nach allem, was wir durchgemacht haben.
Wie sollte das denn möglich sein?
Oh nein.
Ich verbringe meine Zeit damit, Sponsoren für eine
neue Expedition zu finden.
Bin ich der Einzige, der will, dass alles
so bleibt, wie es war?
Nein, mein lieber Melon.
Ich glaube eher, Sie sind der Einzige von
uns, der immer noch herausfinden muss, was er
wirklich will.
Veronica wusste immer, was sie wollte.
Für sie gab es nie Zweifel.
Ich hätte nie geglaubt, dass sie mir so
fehlen würde.
Ich hätte nie geglaubt, dass...
Gladys.
Komm, Paul, erreden wir uns.
Wir haben einen Damenbesuch.
Du hast mir auch gefehlt.
Oh, Neddy.
Ich verspreche dir, wenn wir erst verheiratet sind,
wirst du vergessen, dass du je in dieser
grünen Kiste warst.
Hölle gefangen warst.
Eigentlich war es nicht die Hölle, aber...
Also helfen Sie mir oder nicht?
Nein, Marguerite, das lasse ich nicht zu.
Ich habe gar keine Wahl.
Dank Veronica bin ich jetzt arm wie eine
Kirchenmaus.
Dann heiraten Sie mich!
Heiraten Sie mich!
Ich kann Sie vor denen beschützen.
Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen.
Das habe ich immer getan und werde es
immer tun.
Danke, alter Freund.
Mr. Malone!
Mr. Malone!
Die Ausgabe von morgen, frisch aus der Druckerpresse.
Mit dem ersten Teil des Vorabdrucks von Edward
T.
Malones Tagebüchern aus der verlorenen Welt.
Oh, sehr schön.
Lies vor, Neddy.
Wir würden uns so freuen, Mr. Malone.
Bitte lesen Sie es vor.
Vielleicht nur ein, zwei Absätze.
Lesen Sie es, Malone.
Warum fängt er denn nicht an?
Na los, Ned.
Lesen Sie es.
Worauf wartest du, Ned?
Wir haben es gerade erst gehört.
Hat sich sein Zustand verändert?
Die Sänger sagen, der Erlebnistraum enthüllt, wonach unser
Herz sich wirklich sehnt.
Ich habe ihn vor den Gefahren gewarnt.
Gefahren?
Was ist passiert?
Malone ist seit mehr als zwei Tagen in
seinem Traum und kommt einfach nicht zu sich.
Wenn er bis zum Morgengrauen nicht aufwacht, dann
niemals.
Er wird in seinem Traum bleiben.
Im Traum gefangen bleiben.
Für immer.
Kann man irgendwie herausfinden, wovon er träumt?
Vielleicht bekommen wir dann einen Hinweis darauf, wie
wir ihn aufwecken können.
Ich bin in seinem Traum gewandelt.
Er wollte auf eine Reise gehen und ihr
wart alle bei ihm.
Nur du wolltest ihm nicht folgen.
Er hat das Plateau verlassen.
Das, wonach sein Herz sich sehnt.
Es überrascht mich nicht.
Hat Malone Sie in seinem Traum gesehen?
Ja, aber er hat mich nicht wiedererkannt und
deshalb konnte ich keine große Hilfe für ihn
sein.
Können Sie mich vielleicht da hinschicken?
Wenn du etwas für ihn tun willst, muss
deine Bindung zu ihm ganz besonders stark sein.
Ich gehe.
Wenn du ihn nicht aus seinem Traum holen
kannst, dann bist du auch selbst darin gefangen
und kannst nie wieder raus.
Wenn du in seinem Traum getötet wirst, dann
stirbst du auch in dieser Welt.
Bist du bereit, dein Leben für einen Mann
zu riskieren, der davon träumt, dich zu verlassen?
So ist es brav, Malone.
Neddy?
Und da ist er.
Das war wohl etwas zu viel Aufregung für
einen Tag.
Hoffentlich ist es keine Malaria.
Ich habe alles darüber gelesen.
Nein, mir geht es gut, Gladys.
Ich muss nur mal eine Nacht durchschlafen.
Genau das würde ich ihm auch verschreiben.
Ein bisschen Entspannung und Ruhe.
Und vor allem keine Abenteuer mehr.
Etwas unpassend.
Veronica!
Das ist also die kleine Dschungelschönheit.
Sie in London?
Wie kommen Sie hierher?
Malone, hören Sie mir jetzt gut zu.
Das hier ist nicht die Wirklichkeit.
Sie nehmen an einem Senga-Traumritual teil.
Sie wollen nicht aufwachen.
Es ist aber wichtig, dass Sie aufwachen, sonst
werden Sie für immer in diesem Traum gefangen
sein.
Veronica, ich finde es schön, dass Sie sich
jetzt auch fürs Geschichtenerzählen interessieren, aber nur unter
uns Autoren.
Die Voraussetzungen stimmen noch nicht.
Sehen Sie, wie sich das Licht in diesem
Glas bricht?
Solche visuellen Details gibt es in Träumen nicht.
Und hören Sie!
Wer könnte so einen komplexen Klang träumen?
Absolut jeder.
Es ist ein Traum.
Sehen Sie nur, wie federleicht es ist.
Die Oberfläche, wie sie glänzt.
Ihre Geschichte hat Potenzial, besonders wenn es der
erste Versuch ist, aber sie ist einfach nicht
glaubwürdig.
Völlig lächerlich, würde ich sagen.
Sie wird sich gerade in der Traumwelt verletzt
haben.
Wenn jemand, der unter Hypnose steht, in diesem
Zustand glaubt, verletzt worden zu sein, kann es
wirklich eine Wunde geben.
Seele und Körper kommunizieren dann durch so eine
Art biologisches Telegraphensystem.
Und sowas nennst du Wissenschaft?
Meine Liebe, so wie Sie uns in Ihrer
Welt gezeigt haben, wie wir überleben können, brauchen
Sie jetzt auch jemanden, der Ihnen zeigt, wie
man in London überlebt und sich anzieht.
Ich mach das gern.
Hervorragend.
Kommen Sie mit, dann sind wir Frauen unter
uns.
Ich halte Sie über den neuesten Klatsch auf
dem Laufenden und Sie erzählen mir, was Neddy
alles in diesem grässlichen Dschungel erlegt hat.
Nein, Moment, Malone.
Ich kann Ihnen nicht helfen, wenn Sie nicht
bereit sind, aufzuwachen.
Lassen Sie mich hierbleiben.
Nein, in diesem Aufzug geht das nicht.
Tut mir leid, Sir.
Die Etikette der zoologischen Gesellschaft muss unter allen
Umständen gewahrt bleiben.
Ja, das muss sie wohl.
Ned!
Kleiderkauf.
Was hat sie gesagt?
Irgendetwas über einen Kleiderkauf bei Harrods.
Das Glückskind muss in London sein.
Jedenfalls in der Vorstellung von London, die Malone
sich erträumt.
Was machen Sie denn hier?
Ned!
Ich konnte nicht schlafen.
Naja, ich auch nicht.
Und das hier ist?
Das ist der Grund.
Wir haben schon früher T-Rexe schlüpfen sehen.
Ja, schon, aber nicht im Londoner Zoo.
Sie überlassen denen das Ei?
Ja.
Als Gegenleistung dafür sind sie bereit, eine voll
ausgerüstete Expedition in die verlorene Welt zu finanzieren.
Herzlichen Glückwunsch.
Wann fahren Sie los?
Soll das nicht heißen, wann fahren wir los?
Oder hatte Ihre Verlobte recht?
Keine Abenteuer mehr für Sie, hm?
Bitte von dem Ei zurücktreten, die Herren.
Du lieber Himmel, zielen Sie nicht auf das
Ei!
Ich habe gesagt, zurücktreten!
Sie wollen sich doch nicht wegen einem überdimensionalen
Gekko erschießen lassen.
Gekko?
Sie unglaublicher Ignorant!
Melone!
Tut mir leid.
So, es ist brav, Junge.
Fitzsimmons!
Sie ernten den ganzen Loom, Sie holen euch
die Kohle ein, und was kriege ich?
Der Mann, dem Sie das alles zu verdanken
haben?
Gar nichts!
Was hat das T-Rex-Ei damit zu
tun?
50.000 von bar auf die Hand!
Von Mr. B.
Wirkt ungemein tröstend.
Dreckiger Mistkerl!
Dreckiger, reicher Mistkerl, Junchen!
Challenger!
Irgendetwas ist mit ihm.
Pünktlich auf die Minute.
Halt!
Sie zerstören Challengers Traum nicht!
Der Zug ist wohl abgefahren.
Ich weiß, was Sie wollen.
Das Ei bleibt hier.
Robson!
Ja!
Nein!
Gehen Sie nicht zu nah ran, Robson!
Richtige Bewegung!
Robson!
Nein!
Nein!
Ich will
sofort mein Geld!
Das hatten wir doch alles schon.
Kein Ei, keine Bezahlung.
Sie sind Mr. B.?
Tun Sie bloß nichts Unüberlegtes.
Ich bekomme kein Geld, bevor mein Kunde das
Ei nicht selbst in den Händen hält.
Es gibt kein Ei!
Sie haben mir nie gesagt, dass das blöde
Ding schlüpfen wird.
Marguerite?
Wie konnte ich erwarten, dass Lord John Robson
eine Frau liebt, die nichts hat?
Marguerite!
Sie glüht förmlich.
Genau wie Melone.
Wir können nichts mehr für Sie tun.
In einer Stunde geht die Sonne auf.
Sie sind beide für immer verloren.
Wieso braucht sie nur so lange?
Ich weiß auch nicht.
Hoffen wir, dass es wichtig ist.
Wie geht es ihm?
Bis morgen früh ist er tot.
Was?
Die Krankenhäuser sind voll.
Ein merkwürdiges Riesenmonster greift die Stadt an.
Tausende sind bereits tot.
Wir sind alle verloren.
Das ist unmöglich.
Wie kann das alles so schnell passieren?
Das ist der reinste Albtraum.
Ein verdammter Albtraum.
Veronica, der T-Rex ist geschlüpft.
Hast du nicht die Sirenen gehört, die Schreie?
Neddy, du siehst furchtbar aus.
Er ist sofort gewaltig gewachsen.
Marguerite und Robson sind tot.
Challenger...
Ein Moment.
Neddy!
Ich bin gleich zurück.
Da läuft doch was zwischen Ihnen, stimmt's?
Wir sind Freunde.
Gute Freunde.
Aber mehr ist zwischen uns nicht.
Dann brauche ich mir also keine Sorgen zu
machen.
Natürlich nicht, Gladys.
Weil sie überhaupt nicht existieren.
Sie sehen vielleicht aus wie die echte Gladys.
Möglicherweise reden und handeln sie wie sie.
Aber jedes Wort aus ihrem Mund hat Malone
sich in seinem Traum zusammengesponnen.
Von mir aus können sie so mit ihren
Wilden im Dschungel reden.
Aber ganz sicher nicht mit Leuten aus Knightsbridge.
Veronica!
Sie sind die einzige, dem er helfen kann,
das Biest aufzuhalten.
Unter eine Bedingung helfe ich Ihnen.
Wenn das hier vorbei ist, dann hören Sie
mir endlich zu, wenn ich Ihnen sage, wo
Sie wirklich sind.
Ich weiß, wo ich bin.
Mitten in einem Krieg, von dem ich nicht
weiß, wie ich ihn beenden soll.
Ich aber.
Ein T-Rex kehrt immer dahin zurück, wo
er geschlüpft ist.
Das hoffe ich jedenfalls.
Mehr brauchen Sie nicht?
Da wär noch was.
Na los, machen Sie das Kleid auf!
Die Sonne geht bald auf.
Was immer auch passiert.
Wenigstens weiß euer Freund jetzt, wonach sein Herz
sich wirklich sehnt.
Lenken Sie ihn ab!
Ich töte ihn!
Guter Plan!
Nein, er ist überhaupt nicht gut!
Gladys?
Geh sofort wieder rein!
Nein, ich gehöre zu dir.
Und tief im Herzen weißt du das.
Kommen Sie, Malone!
Wir haben keine Zeit zu verlieren!
Da kommt er!
Hier entlang!
Maggie!
Sind Sie bereit, Ned?
Ja.
Hier bin ich!
Komm schon, du hässliches Monster!
Hier bin ich!
Bringen Sie sich in Sicherheit, Malone!
Wir haben keine Zeit mehr!
Sie müssen aufwachen, sofort!
Veronica, warten Sie!
Ich muss Ihnen doch helfen!
Veronica!
Warte!
Sie ist eine Wilde, Neddy.
Sie gehört in den Dschungel, aber du gehörst
zu mir!
Dieses Monster wird Sie töten!
Aber ich liebe dich!
Jetzt, wo wir zusammen sind, kann unser Leben
von vorn anfangen.
Mein Leben ist gut, so wie es ist.
Erst als ich die verlorene Welt fand, habe
ich angefangen zu leben.
Ich bin ein Mensch.
Neddy!
Veronica!
Veronica!
Jetzt werden wir beide getötet.
Was haben Sie sich bloß gedacht?
Vielleicht ist das ja wirklich ein Traum.
Glauben Sie?
Ich finde mich nicht mehr zurecht.
Irgendwas stimmt an dem Ganzen nicht!
Alles hatte mit mir zu tun.
Ich habe die Karte gefunden, Fitzsimmons entdeckt und
die Anerkennung für die Expedition eingestrichen.
Neddy!
Ich weiß jetzt, dass wir alle zusammengehören.
Wie eine Familie!
Wenn Challenger jetzt hier wäre und die anderen
auch, würden wir das Monster zusammen töten!
Es ist ja rührend, Willow!
Aber trotzdem müssen wir in Ihrem Traum sterben,
wenn Sie nicht aufwachen!
Ich verstehe das alles nicht.
Ich weiß nur, egal was passiert, mein Platz
ist hier bei Dir.
Challenger!
Sehen Sie!
Das ist unmöglich!
Sie versuchen aufzuwachen!
Es ist zu spät!
Irgendwas müssen wir doch tun können!
Machen wir es Veronica nach!
Er soll wissen, dass er nicht alleine ist!
Willi!
Willi!
Willi!
Hallo, Veronica!
Gehen Sie in Deckung!
Nehmen Sie unsere Hilfe an!
Oder fühlen Sie sich wohler als T-Rex
-Malteit!
Aber Challenger
und Marguerite wurden erschossen!
Roxton wurde auch getötet!
Gibt es denn dafür keine logische Erklärung?
Erklärung?
Erklärungen finden wir in der Realität.
Sicher, aber...
Nicht in einem Traum!
So, jetzt schön langsam.
Willkommen zu Hause.
Neddy!
Also habe ich durch das Ritual tatsächlich das
gefunden, was ich ursprünglich gesucht habe.
Ich wollte wissen, wonach mein Herz sich wirklich
sehnt.
Und das war nicht die Rückkehr nach London?
Nein.
Ich wollte mich von der Vergangenheit befreien.
Wo immer Gladys jetzt sein mag, ich hoffe
für sie, dass sie sich ein neues Leben
aufgebaut hat.
Genauso wie ich.
Marguerite?
Das ist Blödsinn!
Wie bitte?
Also wirklich, als ob ich...
Wie können Sie nur schreiben, ich wäre verliebt
in...
Das ist völlig falsch und vermessen, dafür könnte
ich Sie vor Gericht verklagen!
Marguerite, es war unmissverständlich, dass Sie Roxton lieben.
Außerdem war er offensichtlich auch in Sie verliebt.
Was bilden Sie sich ein, Sie Schreiberlin?
Glauben Sie wirklich, ich wäre...
Was, in Sie?
So.
Kann ich da irgendwie wieder rauskommen?
Nur in Ihren Träumen, Malone.
Can't find what you're looking for?
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