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Könnt Ihr unsere Signale sehen?
Offenbar nicht.
Sie hätten schon vor einer Stunde antworten sollen.
Wenn Sie da überhaupt angekommen sind.
Ich sehe Sie!
Was signalisieren Sie?
Schreiben Sie mit!
Kurz, kurz, lang, falsch, lang, lang, kurz.
Beruhigt mich sehr, dass ich nur auf einen
Baum klettern muss, um nach Hause zu telefonieren.
Ruhig, Marguerite.
Lang, kurz, lang.
Verzeihung, ich wusste nicht, dass ich eine Pfadfinder
-Expedition finanziere.
Sind Rauchzeichen auch in Ihrem Repertoire?
Nur wenn ich gerade meine Trommel nicht finde.
War's das?
Ja, das war's.
Mit diesen Spiegeln kann man wirklich Leben retten.
Da bin ich sicher.
Was haben Sie uns jetzt gesagt?
Ich hab keine Ahnung.
Sie sollen das nochmal wiederholen.
Ich versuch's.
Saurier?
Bellone!
Können Sie von da oben was erkennen?
Nein, wieso?
Da ist irgendwas im Gebüsch.
Ein Pferd!
Ein Pferd?
Ein Königreich für ein Pferd.
Wo ist denn der Reiter?
Hier natürlich.
Er ist gekommen, um mich nach Hause zu
bringen.
Komm her, mein wunderschöner schwarzer Prinz.
Nein, nein, nein, ist schon gut.
Ich tu dir nichts.
Ho, ho, ho.
Moment.
Schön ruhig bleiben, Junge.
Ist ja keine Angst.
Ganz ruhig.
Kennen Sie sich, Sie und das Pferd?
Wir sehen uns zum ersten Mal.
Und wie heißt du, mein Schöner?
Wem gehörst du?
Er will, dass Sie aufsteigen.
Also verstehen Sie wohl auch die Pferdesprache.
So direkt wie er ist, ist das nicht
schwierig.
Na gut.
Es geht los.
Ganz ruhig bleiben.
Er lässt es zu.
Nee, ruhig.
Roxton, kommst du zu mir?
So, und jetzt wieder zurück.
Was soll das denn?
Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer, stoßen sie in den Tieten des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen sie einen Weg zurück nach Hause.
Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in
Die verlorene Welt.
Zum Tod
zur Hölle.
Da musst du dich aber ein bisschen klarer
ausdrücken.
Öffnet das Tor!
Das sind also deine Freunde.
War gut gemacht.
Dann sind wir wohl am Ziel, was über
uns hier auch erwartet.
Was euch erwartet, liegt an euch selbst, Freund.
Wie meinen Sie das bitte?
Antwortet dem Feuer.
Befrage den Drachen.
Feuer?
Drachen?
Ja, ja, Sie haben sicher recht, alter Mann.
Aha, Sie sind wohl der Mann, der hier
das Sagen hat.
Wer seid ihr?
John Roxton.
Äh, Lord John Roxton.
Und...
Ihr bringt uns das Pferd des Königs.
Wo habt ihr es gefunden?
Oh, streng genommen hat es mich gefunden.
Also werdet ihr den Thron beanspruchen.
Den Thron?
Nein, das ist bestimmt ein Missverständnis.
Gwendal gestattet ausschließlich, den König auf ihm zu
reiten.
Dann war das diesmal wohl eine Ausnahme.
Ausnahmen gibt es nicht.
Es sei denn, ihr seid ein Betrüger und
reitet das Pferd des Königs mithilfe der schwarzen
Magie.
Wie meinen?
Wenn ihr nicht der König seid, dann hat
Gwendal euch zum Ort eurer Hinrichtung geführt.
Na, na, wir wollen doch nicht gleich übertreiben.
Wie es aussieht, wissen Sie und das Pferd,
wovon Sie sprechen.
Ich bin der König.
Ist das eure endgültige Antwort?
Ja, ich meine es ernst.
Ich bin der König!
Willkommen, Sire.
Ich bin Balaar, ergebner Berater des Königs.
Ihr werdet von eurer langen Reise erschöpft sein.
Kümmert euch sofort um die Versorgung des königlichen
Pferdes.
Wo waren Sie?
Wir haben uns schon Sorgen gemacht.
Sie hätten uns signalisieren können, dass alles in
Ordnung ist.
Wo ist Roxton?
Den knöpfe ich mir vor.
Ich dachte, er ist bei Ihnen.
Sie meinen, er ist nicht hier?
Na, dann spielt er bestimmt noch mit seinem
Pferd.
Was für ein Pferd?
Ich verstehe kein Wort.
Fragen Sie mir, Lone.
Ich brauche was zu essen und ein ausgiebiges
Bad.
Sollten wir ihn vielleicht nicht übersuchen gehen, statt
zu baden?
Ich gehe bestimmt nirgendwo hin.
Roxton ist ein erwachsener Mann und er hat
ein Pferd.
Wein!
Was ist aus dem letzten König geworden?
König Sigar hat mit der königlichen Garde den
Drachen gejagt.
Den Drachen?
Wir haben gehofft, dass die Götter den König
verschonen würden.
Aber als Grandel mit euch zurückkehrte, wussten wir,
wir mussten uns ins Unvermeidliche fügen und noch
einmal von vorne anfangen.
Und das Pferd versteht das alles?
Wenn König Sigar etwas zu ihm gesagt hat,
dann hat Grandel es auch verstanden.
Das klingt alles etwas zu fantastisch für mich.
Für uns ist das völlig normal.
Wir haben immer mit der Magie gelebt, Sire.
König Sigars Verschwinden war besonders schwer für Claire.
Sie wollten ihn nicht heiraten.
Mein aufrichtiges Beileid.
Der König ist tot!
Lang lebe der König!
Lang lebe König John!
Herzlichen Glückwunsch, Sire.
Claire gehört damit euch.
Als Braut und als Königin.
Wie bitte?
Alles, was König Sigar gehörte, ist hier mit
eurer Eigentum.
Sehr beeindruckend.
Danke.
Das ist unsere Geschichte.
Und unser Schicksal.
Nach allem, was passiert ist, wäre es vielleicht
besser, mit der Hochzeit nichts zu überstürzen.
In den letzten Wochen hat das Volk sehr
viel Trauriges erlebt.
Eine Hochzeit würde seine Stimmung heben.
Ein Fest wäre bestimmt sinnvoll, aber muss es
unbedingt eine Hochzeit sein?
Ihr seid der König.
Wenn Claire euch als Braut nicht zusagt, müsst
ihr es uns nur mitteilen.
Die Schande einer Zurückweisung ist nichts im Vergleich
zu dem Verlust ihres Geliebten.
Wenn sie den letzten König so geliebt hat,
wie kann sie dann mich heiraten wollen?
Bei uns ist das so Brauch.
Unsere Traditionen geben uns Kraft.
Ich wünsche euch eine gute Nacht, Majestät.
Passt gut auf den Bauch.
Ich verstehe das nicht, Sire.
Ich meine, mit Hilfe eurer Magie könntet ihr
doch König werden.
Ohne den Willen des Volkes ist meine Magie
nichts wert.
Magie kann nur etwas in Bewegung setzen.
Sie wirkt erst durch den Glauben der Menschen.
Ach, so ist das.
Und es ist doch viel befriedigender, wenn sie
mich darum bitten, ihr König zu sein.
Wenn du das Pferd sofort getötet hättest, dachte
dem Königssieger gefallen, dass du es nicht möchtest.
Mit dem Wagen wären wir bestimmt links zu
weit, denn Roxton wäre nicht hier.
Verzeihung, Sire.
Aber wie können wir Roxton wieder loswerden?
Das überlass nur mir.
Du kümmerst dich um das Pferd.
Ja, Sire.
Kannst du mich vielleicht dorthin zurückbringen, wo du
mich gefunden hast?
Ja, natürlich doch.
Ich weiß nicht genau, was du von mir
willst, aber ich fürchte, egal was es ist,
ich brauche Hilfe.
Also, wie wär's, wenn du meinen Freunden beschützt
würdest?
Wenn du Bescheid sagst, könntest du das für
mich tun.
Und du hörst grundsätzlich nur auf den König.
Richtig.
Was ist
los?
Das Pferd ist weg!
Wer hat das Tor offen gelassen?
Sucht es und bringt es zurück!
Roxton!
Roxton!
Roxton, wo sind Sie?
Kommen Sie raus!
Ganz ruhig, mein Lieber.
Er will uns etwas sagen.
Marguerite?
Sie könnten doch übersetzen, was er sagt.
Roxton, hören Sie mit diesem Blödsinn auf!
Komm her.
Na, mach schon.
Hallo.
Hi.
Also kommst du dieses Mal tatsächlich zu mir.
Na, besser später als überhaupt nicht.
Dieses Pferd ist nur einem treu.
Oh, wie überaus altmodisch.
Ich glaube, er will, dass wir ihm folgen.
In was für einer Klemme steckt dieser Mann
denn jetzt schon wieder?
Wir sind hier, um euch zu ehren und
euren großen Sieg zu feiern, Sire.
Von welchem großen Sieg ist hier die Rede?
Ihr beweist eure Thronfolge im Zweikampf.
Gegen ihn.
Ah!
Das ist wohl einer von euren Bräuchen.
Es ist auch euer Brauch.
Oh, ist das ein Gestank.
Ich hoffe nur, wir sind bald hier raus.
Das ist nur Sumpfgas, Marguerite.
Methan und Kohlenwasserstoff.
Leicht entzündlich, aber nicht giftig.
Können Sie mit dem langen Stock umgehen?
Seit ich Sherwood Forest verlassen habe, bin ich
etwas aus der Übung.
Der wahre König hat die Götter auf seiner
Seite.
Erzählen Sie das König Sigara.
Das Pferd des Königs!
Zum Tor!
Öffnet es!
Was habt ihr mit dem Pferd des Königs
gemacht?
Das Pferd des Königs, als ich es zum
letzten Mal gesehen habe, hat nur Roxton drauf
reiten dürfen.
Roxton?
Heißt das, ihr kennt König John?
König?
Geht es ihm gut?
Davon gehe ich doch aus.
Er hat ein Königreich, treue Untertanen und eine
wunderschöne Braut.
Ja, Roxton geht es gut, das denke ich
auch.
Wer wird denn seine Frau?
Wer seid ihr?
Lasst sie passieren.
Das sind Freunde von mir.
Aber die Leute sind bewaffnet.
Nur die königliche Leibgarne darf in unserem Dorf
Waffen tragen.
Eure Freunde müssen ihre Waffen abgeben.
Bis sie uns wieder verlassen.
Das ist unser Brauch.
Ein schöner Brauch.
Sie legen ihre Waffen vor dem Tor ab.
Gehört das etwa zur Hochzeitsfeier?
Es ist ein Kampf um den Thron.
Der König verliert fast nie.
Was heißt fast?
Mit Langstöcken, Roxton.
Wie mittelalterlich.
Ich dachte immer, sie wären ein moderner Kämpfer
für Recht und Ordnung.
Demnächst wieder, Margaret.
Dann mal los.
Warten!
Du hast keine Chance gegen diesen Versager.
Wir müssen ihm helfen.
Es ist bei Todesstrafe verboten, sich einzumischen.
Aber er ist euer König.
Er könnte getötet werden.
Der wahre König ist Dritter, auch sie nicht.
Lass mir dich los!
Nein!
Nein!
Mein Gebieter!
Macht mit mir, was ihr wollt.
Mein Leben gehört euch.
Dann werde ich es nicht vergeuden.
Eine noble Geste von euch.
Aber es ist bei uns nicht Brauch, Verlierer
am Leben zu lassen.
Einige Bräuche sollten dringend überarbeitet werden.
Wie ihr wünscht, Sire.
Jetzt habt ihr euren Untertanen wirklich Grund zum
Feiern gegeben.
Der König hat gesiegt und Gnade bewiesen.
Das ist das Beste.
Eure Gäste sind bei uns willkommen.
Die Männer der Leibgarde stehen Ihnen jederzeit zur
Verfügung.
Das ist wirklich ein schönes Gewand, Milord.
Diese feine Stickerei überall.
Danke, es wird seit Generationen vom Berater des
Königs getragen.
Und was bedeutet dieses Zeichen?
Krieg?
Es bedeutet Kampf.
Der Kampf kann nur durch die Hand eines
Menschen entschieden werden.
Faszinierend.
Aber was heißt das?
Schon bevor Menschen auf der Erde wandelten, waren
Gut und Böse in einem ewigen Kampf erst
noch nicht zu Ende.
Ohne die Hilfe des Menschen kann keine Seite
siegen.
Klingt wie eine solide Basis für jede Art
von Religion.
Deren Basis der Glaube ist.
Wieso halten diese Leute Sie überhaupt für ihren
König?
Es liegt an dem Pferd.
Ihr letzter König starb, als er einen Drachen
töten wollte.
Und das Pferd lässt sich nur von dem
reiten, der sein wahrer Nachfolger ist.
Das wäre eher eine Schlagzeile.
Pferd krönt König.
Die Geschichte auf Seite 2.
Der König sagt Nein danke und reitet aus
der Stadt mit seinen Freunden.
Wir wollen doch nicht vorschnell abdanken.
König zu sein hat Vorteile.
Ich bin vielleicht König, aber Balaar macht hier
die Regeln.
Wie kann das sein?
Sie glauben es vielleicht nicht, aber die Leute
hier behaupten, es hätte mit Magie zu tun.
Sie fallen doch wohl nicht auf diesen Kampf
zwischen gut und böse Quatsch rein.
Oder etwa doch?
Wenn man erst genau weiß, was dahinter steckt,
gibt es für Magie immer eine wissenschaftliche Erklärung.
Gut.
Mich würde nämlich brennend interessieren, wie mich die
Zügel des Pferdes einfach fesseln konnten.
Übrigens sagte Balaar nicht die ganze Wahrheit über
die Runen auf seinem Gewand.
Sie konnten sie lesen?
Es ging um Drachenkämpfe.
Auffällig war, die Namen der Könige wurden einzeln
aufgeführt.
Edward Denton Dunstan.
Als ginge es um Geschichtsschreibung und nicht um
irgendwelche Märchen?
Ja, aber der Drache war immer derselbe.
Heißt das, der Drache lebt ewig?
Oder kein König hat ihn bisher besiegen können.
Und aus diesem Grund hatte jeder König einen
Berater, dessen Hauptaufgabe darin bestand, den Drachen in
Schach zu halten.
Vielleicht hätten Sie gar nicht erst damit anfangen
sollen, den König zu spielen.
Ich hatte leider keine Wahl, entweder König oder
Betrüger.
Und Betrüger werden hingerichtet.
Ist das nicht Ihre Zukunft?
Weiß sie eigentlich, worauf sie sich einlässt?
Könnte ich diesen Drachen mal sehen?
Der Drache herrscht.
Guten Tag.
Haben Sie diesen Drachen gesehen?
O Feuer des Drachens, reinige uns!
Ich meine, haben Sie...
Haben Sie ihn selbst gesehen?
O Feuer des Drachens, erneuere uns!
Dankeschön.
Ähm, wissen Sie vielleicht, wo dieser Drache ist?
Such die Antwort bei Tageslicht, nicht in der
Dunkelheit.
Ein guter Rat.
Es ist schwer, etwas im Dunkeln zu finden.
Es steht alles an der Wand.
Es steht alles an der Wand.
Die Worte der Prophezeiung stehen hier wie dort
an der Wand.
Wo ist das Pferd geblieben, nachdem sie es
hergeführt hat?
Bei Lars Wachen wollten es einfangen und da
ist es weggelaufen.
Ich habe ja gesagt, es ist schlau.
Ich habe es zu ihnen geschickt.
Claire ist eine reizende Frau.
Immer noch in dem letzten König verliebt.
Das wird wahrscheinlich auch so bleiben.
Ich habe nichts dagegen.
Fühlen Sie sich denn gar nicht zu ihr
hingezogen?
Zu so einer Frau?
Oh ja, sie ist wunderschön.
Schöner als alle Frauen, die ich bisher sah.
In diesem Dorf.
Bleiben Sie doch einfach noch eine Weile König.
Ach, aber hatten Sie nicht gesagt, dass sich
hier Könige nicht lange halten?
Ja, aber wenn wir Bala loswerden, könnte ich
Ihre neue Beraterin sein.
Ich dachte, der Kampf zwischen Gut und Böse
soll irgendwann zu Ende sein.
Oh Feuer des Drachens, reinige uns.
Oh Feuer des Drachens, erneuere uns.
Ach das, das kennen alle hier, nicht nur
der Bettler.
Es klingt wie ein Gebet.
Oder wie eine Art Beschwörung, um das abzuwehren,
was sie am meisten fürchten.
Hat er noch irgendwas gesagt?
Ist doch egal, der Mann ist verrückt.
Such die Antwort bei Tageslicht.
Es steht alles an der Wand.
Und, was steht denn an dieser Wand?
Nichts, was ich lesen könnte.
Diese Leute bekommen von mir in Schönschreiben eine
Fünf.
Wundervoll.
Moment mal, vielleicht meint der Bettler ja nicht
irgendeine Wand.
Sondern die hier drin.
Und damit sind wir auch wieder bei dem
Drachen.
Sehen Sie sich den Bildhintergrund an.
Ich glaube, ich kenne diese Gegend.
Das ist doch Blödsinn.
Doch, doch.
Wirklich.
Ich halte das nicht für unmöglich.
Denn sehen Sie, Bala nannte die Darstellung auf
diesem Relief ihr Schicksal.
Pregor sagte, es sei ihre Geschichte.
Und wenn Sie glauben, dass der Drache echt
ist, dann müsste auch der Hintergrund echt sein.
Ich könnte da hingehen.
Ja, aber nicht allein.
Und was hätten wir davon?
Das weiß ich noch nicht.
Aber such die Antwort bei Tageslicht.
Das ist eine gute Idee.
Gehen Sie mit, Mellon.
Vielleicht finden Sie etwas.
Wir lenken Sie ab, damit Sie rauskommen.
Hallo.
Du hast doch nicht ernsthaft Angst vor diesem
Drachen oder was das sein soll.
Ich meine, so groß und stark wie du
bist.
Jeder sollte ihn fürchten.
Mit dem Drachen ist nicht zu spaßen, das
verspreche ich dir.
Verstehe.
Was war das?
Ich habe nichts gehört.
Das war bestimmt nur das Feuer.
Weißt du, in einer Stunde ist meine Wache
zu Ende.
Wirklich?
Dann könnten wir uns...
Amüsieren?
Wenn ich mich überhaupt amüsieren könnte, dann sicher
mit dir.
Aber ich bin völlig humorlos.
Wer ist da?
Zwei von unseren Gästen haben sich davon gemacht.
Blondo und der junge Mann.
Soll ich sie suchen und zurückbringen?
Nein.
Lass die beiden gehen.
So sind sie uns viel mehr von Nutzen.
Erwache.
Dadurch wurde die heilige Ruhe der Nacht gestört.
Und der Drache wurde erweckt.
Woher wissen Sie das?
Der Sumpf brennt, entzündet vom Feuer des Drachen.
Das ist der Beweis.
Das Feuer stammt nicht von einem Drachen, sondern
von dem Methangas aus dem Sumpf.
Die Flucht eurer jungen Freunde hat den Drachen
verärgert.
Wir müssen ihn besänftigen.
Wir müssen ihm ein Opfer bringen.
Nur so können wir überleben.
Der Drache ist unser Beschützer.
Deshalb verfolgen wir den Drachen.
Durch das Feuer des Drachen werden wir gereinigt.
Und deshalb folgen wir dem Drachen.
Durch das Feuer des Drachen werden wir erneuert.
Der Drache herrscht!
Und jetzt zeig uns, dessen Blut fließen muss.
Damit wir anderen überleben.
Was sind das nur für miese Tricks?
Das ist barbarisch, Ballard.
Und als euer König erlaube ich so etwas
nicht.
Der Drache muss besänftigt werden, sonst werden wir
alle vernichtet.
Es gibt keine Drachen.
Nur den Aberglauben, den die Leute Ihnen verdanken.
Der Drache lebt genauso wie ihr und ich.
Und wenn ihr dem Rauch nicht gehorcht, wird
euer Volk sich gegen euch erheben.
Und wenn ich die Prinzessin zur Frau nehmen
würde, wäre sie dann vor dem Drachen sicher?
Was?
Wenn euer Hoheit Prinzessin Claire heiratet, ist sie
nicht mehr in Gefahr.
Aber dann muss jemand anderes erwählt werden.
Das sind alles nur billige Tricks, Marguerite.
Ganz einfache Projektionen, wie man sie bei uns
in jedem Zirkus vorführt.
Aber die Dorfbewohner halten sie für echt.
Na dann sollten wir ihnen mal demonstrieren, wie
das funktioniert.
Und was wird es helfen, wenn sie meine
treuen Untertanen überzeugen?
Ballard will auf jeden Fall ein Menschenopfer.
Ja und dank ihrer Heldentat könnte es einen
von uns treffen.
Sie wollten doch, dass ich Claire heirate.
Wenn wir diesen Leuten beweisen, dass Ballard ihnen
nur etwas vormacht, haben wir vielleicht Glück und
sie stellen sich gegen ihn.
Auf jeden Fall wäre es doch einen Versuch
wert, meinen sie nicht?
Ich hoffe, sie haben recht.
Und was brauchen wir dazu?
Vor allem unsere Signalspiegel.
Challenger, sie denken aber auch an alles.
Dort, ist das nicht der Gipfel auf dem
Relief an der Wand?
Es sieht so aus, aber ich frage mich,
was wir jetzt machen?
Wir warten, was geschieht.
Da, da gehen wir jetzt hin.
Hier?
Ich sehe hier nichts besonderes.
Natürlich nicht, sie wollen es ja auch verstecken.
Es passt alles.
Das Wandbild, die Worte des Bettlers, der Sonnenstrahl.
So.
Also, gehen sie bitte noch ein kleines Stück
nach rechts rüber, Marguerite.
Ja halt, so ist gut.
Seht ihr?
Das liegt nicht am Rauch.
Ich habe das Bild entstehen lassen und ihr
könnt es gern alle mal probieren.
Wer will der Erste sein?
Du?
Ich will aufstehen.
Hier.
Das ist schwarze Magie, Leute.
Was für ein Zauberer seid ihr?
Er ist kein Zauberer.
Er ist ein Mann, der Wissen schafft.
Ich bin genauso wenig ein Zauberer wie sie.
Sie haben bestimmt keine magischen Kräfte.
Der Rauch kennt die Antwort.
Zeige uns den Charlatan.
Sie sind der Fremde.
Wer muss geopfert werden, auf das der Drache
uns verschont?
Sie sind ein Wachs!
Als König verfüge ich, dass die Opferungen aufhören.
Wieder einmal habt ihr mit eurem Großmut das
Volk tief bewegt, Sire.
Aber den Drachen könnt ihr nur im Zweikampf
überzeugen.
Jetzt haben sie, was mich betrifft, wohl endlich
ihr Ziel erreicht.
Ich verstehe nicht ganz, Sire.
Was sollte mein Ziel sein?
Dass ich verschwinde?
Oh nein, ich würde eure Freundin opfern.
Nein, das ist etwas zwischen Ihnen und mir.
Wie ihr wünscht, Majestät.
Malone?
Überall Särge.
Ach, das muss die königliche Gruft sein.
Die Grabstätte der alten Könige.
Genau wie auf dem Relief.
Edward.
Stanton.
Dunstan.
Was für ein wunderbares Versteck für ein Geheimnis.
Ja.
Wo fangen wir an zu suchen?
Es muss hier irgendwo sein.
Das sieht doch schon vielversprechend aus.
Schreiben Sie es ab.
Hoffentlich sind das nicht nur Kritzeleien von Kindern,
die erste Schreibversuche gemacht haben.
Marguerite kann es bestimmt entziffern.
Die Zeit für den Kampf gegen den Drachen
ist gekommen.
Wo ist er?
Er kommt direkt auf uns zu.
Verflucht, was soll das?
Falls ihr versagt, werden eure Freunde geopfert, um
ihn zu besänftigen.
Ich dachte, ein Menschenopfer würde ausreichen.
Der Drache schätzt es nicht, wenn man sich
gegen ihn stellt.
So leicht lässt sich seine Wut nicht besänftigen.
Ihr findet König Sigars Schwert vor den Toren
des Dorfes.
Und ich werde mich zurückziehen und für euren
Sieg beten.
Der heilige Georg hatte bestimmt ein größeres.
Wir reinigen uns, wir reinigen uns.
Wir werden erneuert.
Bringen Sie sich in Sicherheit.
Drachen oder Drachenfeuer.
Nichts und niemand überlebt Drachenfeuer.
Könntest du mal was Vernünftiges sagen?
Es sind alle viel mehr, als es auf
den ersten Blick scheint.
Ich hoffe, du hast recht, alter Mann.
Es steht alles an der Wand.
Es steht alles an der Wand.
Das darf doch nicht wahr sein.
Nein!
Wunderbar.
Hoffentlich ist das ein Zauberschwert.
Wo ist Bala?
Sollte er als Berater des Königs nicht versuchen,
sein Leben zu retten?
Zerbricht dir darüber nicht den Kopf.
Ich mach das auch nicht.
Das war auf keinen Fall ein Tyrannosaurus.
Wie tötet man denn so einen Drachen?
Veronica!
Ist dir das Feuer ausgegangen?
Danke, mein Freund.
Du bist zur rechten Zeit gekommen.
Hey!
Was war das denn?
Ich habe nichts gehört.
Was soll das?
Lass die Finger davon.
Wie alt mag so ein Pokal eigentlich sein?
Das geht dich überhaupt nichts an.
Stell ihn wieder hin.
Ich mach ihn schon nicht kaputt.
Lässt du mich wohl los?
Du hast gehört, was die Lady gesagt hat.
Schnell, fesselt sie!
Haben Sie irgendwas rausgefunden?
Die Legende, es ist alles wahr.
Wir haben die Königskruft gefunden.
Können Sie uns sagen, was das hier bedeutet?
Das wissen wir nach all den Jahrhunderten im
Kampf gegen den Drachen.
Unser Feind ist so böse und gewaltig, dass...
dass nichts dem Drachenfeuer widerstehen kann.
Das ist alles?
Sogar hier steht, dass der Drache unbesiegbar ist?
Ich hab's nur übersetzt, ich hab's mir nicht
ausgedacht.
Nein, so würde ich das nicht interpretieren, Mellon.
Ich glaube, es heißt, der Drache kann absolut
alles besiegen.
Für mich besteht da kein Unterschied.
Der Unterschied ist klein, aber sehr bedeutsam.
Wenn wir es clever anstellen, können wir den
Drachen dazu bringen, sich selbst zu besiegen.
Und wenn doch Zauberei im Spiel ist?
Es ist unsere einzige Hoffnung.
Nach allem, was wir gesehen haben, müssen wir
wohl erst mal akzeptieren, dass bei dem Stand
der Dinge manches unerklärlich ist.
Mellon, Sie nehmen einen von diesen Spiegeln.
Stellen Sie sich irgendwo in die Nähe des
Sumpfes, wo Sie die Sonne sehen und auf
mein Signal warten können.
Veronika, Marguerite, Sie müssen Roxton finden.
Er soll den Drachen möglichst dahin locken, wo
wir auf ihn warten, am Rande des Sumpfes.
Was wollen Sie denn tun?
Wir treffen uns da.
Ich muss noch ein paar kleinere Einstellungen vornehmen.
Ich glaube, wir können diesem Drachen eine echte
Überraschung bereiten.
Da lang.
Ich kann es nicht glauben.
Ich versuche allen Ernstes, einen feuerspeiendenden Drachen zu
finden.
Suchen Sie einen Reiter mit Schwert?
Oh, Gott sei Dank, es geht Ihnen gut.
Wir konnten Sie entwischen.
Oh, Grendel hat mal wieder die Führung übernommen.
Wo sind Challenger und Mellon?
Er hat einen Plan.
Etwa auch für mich?
Sie sollen versuchen, den Drachen in den Sumpf
zu...
Hey, hier bin ich!
Na, komm schon!
Hier bin ich!
Los, bewegt euch!
Challenger, beeilen Sie sich!
Er war
der Drache.
Ja, natürlich.
Wie es die Hohnen vorausgesagt haben.
Sein böser Zauber hat sich gegen ihn selbst
gewandt.
Das war der beste Trick, den ich je
gesehen habe.
Hier kommt die Braut.
Majestät, es wäre mir mein Leben lang eine
Ehre, Euch als Eure Königin zu dienen.
Ich bin neugierig, wie Sie da wieder rauskommen,
Roxton.
Sie sind da mehr oder weniger eine Verpflichtung
eingegangen.
Ich hatte auf ein paar kluge Worte von
Ihnen gehofft, etwas, das mir hilft.
Ja, Sie werden ein hübsches Paar sein.
Würden Sie mich einen Moment entschuldigen?
Natürlich.
Danke sehr.
Er versteht Sie nicht, wa?
Ja, ich sagte doch, es steht alles an
der Wand.
Darf ich Euch helfen, Sire?
Ja.
Sieger!
Wie haben Sie das gewusst?
Er hat es mir selbst gesagt.
Ich habe es noch nicht verstanden.
Wir sind alle viel mehr, als es auf
den ersten Blick scheint.
Roxton, dass Sie ein Königlich ausschlagen, bist Du
jetzt glücklich.
Ich bin glücklich.
Ich
bin glücklich.
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