All language subtitles for Lilith.Ewige.Verfuehrung.2012.German.DVDRip.Retail

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Original subtitles

LILITH - EWIGE VERFÜHRUNG

"Die Leiche flüsterte gestern den Namen Lilith, mit ihren anderen Namen."

"Furchterregend, wenn man drüber nachdenkt."

"Dann denk nicht nach." (AUSZÜGE AUS EINEM GESPRÄCH)

Was ist passiert? Ist alles in Ordnung?

Wird diese Wespe auch ihre Kinder zusammenführen können an der neuen Küste?

Die hier? Das bezweifle ich.

Ich frag mich, wie sie von ihrer eigenen Art in der neuen Heimat begrüßt wird.

Wie sie Unterschiede und Ähnlichkeiten entdecken...

Wenn Sie eine Wespe wären, würde Ihnen Ihre Neugier das Leben kosten.

Sie haben harte gesellschaftliche Regeln.

Ist es immer so ruhig in diesen Gewässern? Was meinen Sie, Kapitän?

Nein, das ist eher ein glücklicher Zufall. Das Wetter ist extrem günstig.

Aber natürlich wissen Sie das.

Ich muss sagen, für einen Kaufmann sind Sie sehr geduldig. Wirklich sehr geduldig.

Ich bin schon mit vielen anderen Kaufleuten gesegelt.

Sie konnten es kaum erwarten, ihr Ziel zu erreichen.

Und den vorübergehenden Zustand der Reise hinter sich zu lassen.

Daran hatten sie keine Freude.

Ja, es ist nur vorübergehend, Kapitän.

Sie wissen, dass die Reise teuer ist. Und es ist nicht sicher,

ob Sie Gewinn machen werden.

Sie handeln mit Schmuck und Gemälden, wenn ich mich nicht irre.

Ist es nicht so?

Warum suchen Sie Ihr Glück nicht in den südlichen Ländern?

Das könnte ertragreicher sein.

Sie meinen, ich sollte mich dafür von meinen Waren trennen?

Auf keinen Fall.

Niemals.

Ich habe zu viel in mein Geschäft investiert.

Warum sollte ich alles aufgeben? Alles verlieren? Für den Reichtum des Südens?

Wie alt sind Sie?

Warum hast du sie nicht gerettet, Theophilius?

Es war eine Wespe.

Sophia, sag mir, wie hätte ich sie denn retten sollen?

Mit einem Löffel. - Mit einem Löffel?

Monsieur Van Reik?

Der Kutscher wird Sie zu meinem Anwesen bringen,

wo Sie erwartet werden. Ich freue mich sehr auf Ihre Ankunft.

Hochachtungsvoll, Ihr Freund Dr. Bograph.

Abu Graph...

Ja.

Nein, Bograph. Nun, ja, ja, ich bin Theophilius Van Reik aus Riga.

Sie kommen von Bograph und bringen mich zu ihm, richtig? Hab ich Recht?

Herr Bograph bat mich, Sie willkommen zu heißen und Ihnen Ihr Zimmer zu zeigen.

Also ist er nicht zuhause?

Er ist mit seiner Tochter ins Dorf gefahren.

In ein paar Stunden wird er wieder zurück sein.

Ich würde gerne...

Ja, Monsieur. Die Bediensteten haben Ihre Sachen bereits hochgebracht.

Herein.

Falls Sie noch irgendetwas anderes benötigen sollten, rufen Sie nach mir.

Wenn Sie sonst keine Wünsche mehr hätten, dann würde ich vorschlagen, dass ich...

Sie haben den Gang einer Prinzessin.

Ist das Ihre Meinung? - Ja.

Mein Meister erwartet Sie, Monsieur.

Ja.

Bograph...

Ich bin da, Monsieur.

Ny wird auch kommen.

Ich bin Ny, Monsieur.

So sehen Sie also aus.

Verzeihen Sie bitte meine schändliche Verspätung. Es tut mir wirklich leid.

Setzen Sie sich.

Junge Leute schlafen besser als wir alten. Und Sie haben die Mühen meinetwegen

auf sich genommen. Ich habe Sie bereits ungeduldig erwartet.

Es tut mir leid, ich musste leider ins Dorf wegen wichtigen Geschäften,

so konnte Sie niemand aus der Familie begrüßen.

Und mit niemand meine ich eigentlich uns zwei, meine Tochter und mich.

Verstehen Sie?

Oh ja, Sie fragen sich sicher, wer Sie herumgeführt hat.

Sie ist eine entfernte Bekannte. Nydia ist eine Haushälterin. Hier, bitte.

Ich habe gar nicht gefragt, ob Ihnen Ihr Zimmer gefällt und ob es gemütlich ist.

Sie werden doch für eine Weile bei uns bleiben, oder nicht?

Machen Sie es sich bequem, fühlen Sie sich wie zu Hause.

Mein Haus ist an einer sehr lauten Straße. Und hier gibt es nicht mal einen Laut.

Die Zimmer sind wundervoll. Jedoch werde ich nicht lange bleiben können.

Die Geschäfte zwingen mich, wieder nach Hause zu eilen.

Ja, ich weiß die Ruhe und den Frieden zu schätzen.

Nach Ihren Briefen zu urteilen, habe ich Sie für älter gehalten.

Wie alt sind Sie, Monsieur Theophilius?

Ich bin 43.

Ich bin alt genug, um Ihr Vater zu sein. Und meine Tochter ist sehr jung.

In der Tat viel zu jung für mich.

Und es gibt niemanden, der sich um sie kümmert. Außer mir.

Wahrscheinlich halten Sie mich für einen wirklich schlechten Kaufmann.

Ich gestehe, ich habe zu voreilig geurteilt. Viel zu voreilig! Ich gestehe.

Ich habe Ihnen das versprochene Gemälde gebracht. Aber ich bedauere jetzt,

dass ich es so sehr gelobpreist habe. Und dadurch habe ich Erwartungen

in Ihnen geweckt. Das liegt wohl daran, dass das Original hier...

Wir haben genug Zeit zur Verfügung.

Sie müssen nicht sofort zurück nach Riga eilen. Es wird noch dauern bis Ihre Frau

Ihr Kind gebärt. Ich möchte, dass Sie sich richtig ausruhen.

Und dann werden wir uns ums Geschäft kümmern.

Alles, mein Freund, erfordert Besonnenheit und viel Geduld.

Ich bin sehr stolz auf mein Anwesen. Ich gehe jeden Morgen durch die Felder,

gewöhnlich zu Fuß. Wollen wir zusammen einen Spaziergang unternehmen?

Oder bevorzugen Sie lieber die Kutsche, Monsieur?

Mit Vergnügen. Zu Fuß, natürlich.

Also gut, dann bitte ich euch mich jetzt zu entschuldigen.

Ich ziehe mich in die Bibliothek zurück. Eine alte Angewohnheit.

Monsieur, Ihr Knopf.

Sind Sie das, Monsieur?

Sie sind Theophilius, nicht wahr?

Er tut nichts.

Sein Name ist zwar furchterregend, aber er ist lieb.

Kim.

Kim.

Vater sagt, dass Ihre Frau bald Mutter wird und sie ungeduldig erwartet.

Sophia ist eine vernünftige Frau. Sie hat keine Angst vor der Geburt.

Und ich werde wahrscheinlich wieder zu Hause sein, wenn es soweit ist.

Äh, wie viele Kinder haben Sie?

Das ist mein erstes.

Aber wie gesagt, meine Frau ist geduldig und sie ist an meine Reisen gewöhnt.

Wir haben sehr ergebene Bedienstete. Sie ist vollkommen sicher bei Ihnen.

Und das weiß sie auch.

Mein Vater schaut sich sicher gerade das Gemälde an, dass Sie mitgebracht haben.

Ich kenne immer noch nicht ihren Namen, Fräulein.

Ivola.

Ja, Sie haben Recht. Aber das ist der Name meiner Mutter.

Und sie bekam ihn, um meine Großmutter zu ehren. Sie war Griechin oder...

Das ist die Grenze von meinem Anwesen.

Mein Land...

...genau wie Ihres, ist nicht sehr groß. Die Grenze ist in der Nähe.

Sie waren sicher überrascht, dass ich es nicht eilig hatte,

das Gemälde zu begutachten, nicht wahr?

Und Sie waren sicher verwirrt über die Ähnlichkeit des Porträts

mit einer wohlbekannten Dame aus meinem Schloss.

Madame Sophia?

Danke sehr. Einen Moment.

So sind die Männer. Sie verschwinden, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden,

was sie zu Hause zurücklassen. Und sie sind sich sicher, dass alles beim Alten ist,

wenn sie zurückkehren, richtig?

Das kitzelt.

Meine liebe Frau, Sophia, die Seereise ist vorbei.

Ich bin jetzt auf dem Anwesen von Herrn Bograph.

Sie sorgen sich sehr gut um mich. Ich kann nicht klagen.

Ich habe gehört, dass Sie morgen abreisen.

Ist das wahr?

Ja.

Und ich hoffe sehr, dass die Reise nicht zu lange dauern wird.

Ist ziemlich anstrengend.

Ich bin ziemlich traurig, dass ich gehen muss.

Dann bleiben Sie.

Sagen Sie...

Woher stammt das Gemälde?

Ich kenne noch nicht mal den Namen des Künstlers. Wissen Sie etwas?

Leider weiß ich keine Einzelheiten.

Das Gemälde wurde nach einem Brand gefunden zwischen den rauchenden Ruinen

des Hauses eines bekannten Kaufmanns. Er starb bei dem Brand.

Aber das Bild blieb unversehrt.

Und es gibt absolut keine Hinweise für die Ursache?

Nur einige Gerüchte. Man sagt, dass eine exotische Geliebte ihn verlassen hat.

Und die Frau soll anschließend spurlos verschwunden sein und dann hat sie sich

völlig verzweifelt ihr Leben genommen.

Ich fühlte mich mit Ihnen verbunden, ohne Sie persönlich zu kennen.

Wegen Ihrer Briefe und den Kunstwerken, die ich dank Ihnen erworben habe.

Und jetzt, da ich Sie persönlich kennengelernt habe,

fühle ich mich noch mehr mit Ihnen verbunden. Wie zu einem Sohn.

Es steckt so viel Lebensfreude, Großzügigkeit und Geduld in Ihnen.

Während Eden im Begriff zu verschwinden ist.

Batna, Erubin, Lamia, Saba...

Nydia, Lilu, Lilith...

Unersättlich.

Die Sterne drängen sich zusammen und schubsen sich umher.

Zu Staub zermahlen von Mühlsteinen, aus Staub wird Korn entstehen.

Die Geheimnisse versteckter Wunder plätschern in ihnen.

Seht, wie das Licht vom Wasser reflektiert wird, so klar und rosa von der Sonne,

die am Himmel schwebt.

Du bist wieder zurück.

Theophilius, du bist wieder zurück.

Geliebter Theophilius, du bist zurückgekommen. Oh mein Geliebter!

Oh Sophia...

Meine süße, kleine, geliebte Sophia.

Sie wollen zur Kirche, richtig?

Dann brauchen Sie wohl Heilung, was?

Er kennt mich aus meiner Kindheit. Er war mein Lehrer in der Schule.

Er ist ein gelehrter Mann, wissen Sie?

Vater Safrak ist beides, ein gelehrter und ein tugendhafter Mann.

Manche sagen dies und manche sagen was anderes.

Was sagt man denn?

Lass sie nur reden, wenn es ihnen gefällt.

Einige glauben, dass er zaubern kann.

Wissen Sie? Sie sehen ihn als Magier.

Ist doch Unsinn.

Aber wenn er kein Hexer ist und nicht zaubern kann, warum liest er dann Bücher?

Wieso sollte man überhaupt Bücher lesen, he?

Ari, Sie waren mein bester Schüler.

Ihre Neugier war den Gedanken der Lehrer immer einen Schritt voraus.

Ich bin sofort auf Sie aufmerksam geworden.

Ich mag es, wenn Christen Mut haben.

In der Kirche gibt es nur noch Schafe, während sie Löwen braucht.

Vater Safrak, Sie haben sich immer mutig der Wahrheit gestellt.

Nichts konnte Sie stoppen.

Ich erinnere mich, dass selbst Ihre Brüder, die die Heiligkeit

Ihres Lebens bewundern, an ihren Aussagen zweifelten.

Detaillierte Studien des ersten Kapitels der Bibel haben mich davon überzeugt,

dass die Welt zweimal erschaffen wurde in einem Intervall von mehreren Jahrhunderten.

Aber genug davon.

Probieren Sie die Pilze aus unserem Wald.

Und dann sagen Sie mir, ob dies das Gelobte Land ist oder nicht.

In der Tat, Sie waren mein Lieblingsschüler. Ich sah sofort, dass aus Ihnen

ein anständiger Mann und guter Christ wird.

Das bedeutet nicht, dass Sie ohne Fehler waren. Sie hatten eine unausgeglichene

und unentschlossene Natur. Sie waren leicht verwirrbar.

Tief in Ihrer Seele reiften glühende Sehnsüchte.

Ich liebte Sie, weil Sie ein Rebell waren.

Genau so, wie ich andere Schüler liebte, weil Sie das Gegenteil von Ihnen waren.

Ich hoffe, Sie verstehen, was ich sagen will.

Ich liebte Paul D'Ervi für die Festigkeit seines Herzens

und der Beständigkeit seiner Seele.

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, war er Ihr bester Freund, nicht wahr?

Ich will morgen mit Ihnen über Paul D'Evri reden.

Und außerdem über eine andere Person.

Vater, sagen Sie, haben Sie es nicht gelesen?

Komm morgen zur Messe, die ich für dich abhalten werde. Wenn sie vorbei ist,

werde ich mir anhören, was Sie mir zu sagen haben. Ich entschuldige mich.

Also kommen Sie morgen zur Messe. Kommen Sie.

Er weiß es nicht.

In meiner Schulzeit, während den Ferien, lud mich Paul D'Evri ein,

ein Tag in Saint Julien zu verbringen, wo seine Eltern ein kleines Anwesen hatten.

Hey... - Was denn?

Hör auf damit. - Ach, hab dich nicht so.

Lass uns ein Wettrennen machen. - Ja, ist keine schlechte Idee, komm.

Ja, komm!

Das ist keine Krone, junger Mann. Das ist ein magnetischer Ring gegen Kopfschmerzen.

Das ist meine Mutter. Sie hat Migräne.

Gehen wir.

Das ist mein Vater. Er ist leider nicht mehr ganz normal. Er verbringt die meiste Zeit

in Gesellschaft von Hühnern. Er ist es nicht mehr gewohnt, mit Menschen zu reden.

18 an einem Morgen! Du scheinst zu denken, dass dieses Ei angemalt ist, junger Mann.

Nein. Es wurde von meinem Ceylonhuhn gelegt. Es ist ein wundervolles Ei.

Und vergiss nicht, dass sie das Ei am Geburtstag von Paul gelegt hat.

In der Tat!

Hühner sitzen nicht immer auf ihren eigenen Eiern, besonders wenn ein

neckischer Nachbar sich ins Nest schleicht.

Hör nicht hin. Hör nicht hin. - In der Tat.

Vater...

Zehn Jahre sind jetzt vergangen, seit ich mein eigener Herr bin, wissen Sie?

Ich behielt meinen Glauben, aber meine Reinheit behielt ich nicht.

Es ist nicht nötig, mein Leben zu beschreiben. Sie kennen mich.

Sie sind mein spiritueller Führer. Der einzige Führer meines Gewissens.

Außerdem möchte ich über das Ereignis reden, das mein Leben verändert hat.

Letztes Jahr beschlossen meine Eltern, dass ich heirate soll und ich willigte ein.

Wir feierten meine überaus glückliche Verlobung mit...

...Anny...

...im Haus Mancelle.

Meine zukünftige Frau erfüllte alle Ansprüche meiner Eltern.

Sie sah gut aus und ich mochte sie.

Statt einer Vernunftehe plante ich jemanden zu heiraten, den ich mochte.

Und ich mochte sie über alle Maßen.

Es tut mir leid, Ari.

Es schien ein ruhiges und glückliches Leben vor mir zu liegen.

Dann erhielt ich einen Brief von Paul D'Evri. Nach seiner Rückkehr aus

Konstantinopel wollte er mich in Paris treffen.

Paul, ich werde heiraten. Und ich zähle darauf, dass du mein Trauzeuge wirst.

Ich freue mich über dein Glück, aber ich muss Anfang Juni zurück zur Arbeit.

Es wird mir eine Ehre sein.

Also, Paul, was ist los?

Ich, äh, für mich hat sich alles verändert. Ich werde verrückt. Eine Frau...

Ari, entweder bin ich sehr glücklich oder sehr unglücklich.

Kann Glück durch eine böse Tat erkauft werden, was meinst du?

Ich habe einen Freund betrogen und zur Verzweiflung getrieben.

Es war in Konstantinopel.

Mein Sohn, reden Sie nicht über die Verfehlungen anderer.

Und nennen Sie keine Namen. - Ja, Lehrer, vergeben Sie mir.

Kaum hatte Paul aufgehört zu reden, betrat eine Frau den Raum.

Sie war mehr oder weniger perfekt als eine gewöhnliche Frau. Von Gott in seiner

endlosen Gnade erschaffen, um uns auf Erden Gesellschaft zu leisten.

Leila, darf ich dir meinen besten Freund vorstellen.

Ich kenne Herrn Ari.

Ich versuchte, den seltsamen Eindruck, den sie auf mich machte, in Worte zu fassen.

Es schien, als wäre sie nicht von dieser Welt.

Mein Freund wird heiraten in einem...

In einem Monat.

Ihre Worte hätten mir seltsam erscheinen müssen, da ich mir sicher war,

dass wir uns nie zuvor getroffen hatten.

Aber der Ausdruck auf ihrem Gesicht war noch seltsamer.

Lass uns gehen. - Nein.

Komm schon.

Wir kommen später wieder. - Aber Madame...

Eine süße und erschöpfende Melancholie verschlang mich

und sperrte mich in eine Unendlichkeit, die mich bannte.

Ich lebte nicht mehr.

Als ich nach Hause zurückkehrte, wurde ich informiert,

dass ich einen Besucher hatte.

Ich bin Dr. Daud. Es ist mir eine Ehre.

Ein Arzt, der befugt ist, im Namen von Fräulein Leila zu handeln.

Mir wurde aufgetragen, Ihnen einen Brief der Dame zu übergeben.

Und das hier.

Mein Kompliment, Herr Brilsky.

Ari, ich schicke deiner Göttin Paht etwas, das sie akzeptieren wird.

Ich hoffe, dass du ihr gegenüber gut dastehst.

Ich liebe Sie, Leila.

Der Name der Katze ist Poru.

Bitte, etwas mehr nach rechts, Herr Brilsky.

Was ist los mit Ihnen?

Ich liebe Sie wie verrückt.

Warum haben Sie mir das nicht früher gesagt, mein Freund?

Der Geruch von Myrrhe und Weihrauch machten mich trunken vor Glück und Verlangen.

Als ob die Düfte des mysteriösen Ostens meine Nase gefüllt hätten.

In der Tat, diese Frau war nicht von dieser Welt.

Sie zeigte keinerlei Gefühle, weder gut noch böse.

Nur Lust, sinnlich und überirdisch zugleich.

Sie lag auf dem Sofa.

Und ich sah sie.

Nein, ich sah gar nichts.

Mein ersehnter Freund, du hast so viel gelitten. Lass dich leiten.

Ich fühlte mich gottgleich.

Die ganze Schönheit der Welt und all die Harmonie der Natur war in mir.

Die Sterne, die Blumen, die Wälder mit ihrem Gesang.

Die Bäche, die Tiefen des Meeres.

Die Ewigkeit eingebettet... - Elender Gotteslästerer!

Vater!

Statt diese Sünden zu hassen, machen Sie dieses Bekenntnis aus reinem Stolz

und Selbstgefälligkeit! Ich werde Ihnen nicht mehr zuhören! Hören Sie?

Vergeben Sie dem Sünder. Erlauben Sie das, nachdem ich den Becher anhob

mit diesem lasziven Gift. Meine Sünden bis zur Neige zu trinken.

Paul litt an einer Erbkrankheit. Dank der chronischen Migräne seiner Mutter

und der Mikrozephalie seines Vaters. Er kam zu mir in einem Zustand des Wahnsinns.

Völlig verwirrt.

Sein Gerede und sein Handeln waren zusammenhanglos.

Ari! Ich...

Wo? Wo ist sie? Wo ist Leila?

Ich bin froh, dich zu sehen. Ich muss mit dir reden, Ari.

Ich sollte dich töten, Leila!

Versuch es, mein Freund. Ich würde gerne sterben, aber ich kann nicht.

Ja, ja, bitte. Wir sollten über alles reden, Paul.

Am Tag von Alexander Severs Geburt legte eine Henne seines Vaters ein rotes Ei.

Eine Vorahnung auf das kaiserliche Purpur.

Dies besiegelte das Schicksal des Neugeboren.

Ein Ei.

So ein Ei wurde auch bei meiner Geburt gelegt.

Ich bin ein Kaiser. - Paul...

Ich weiß, dass du mich töten willst.

Nein, nein! Komm nicht näher, Schurke!

Mein alter Freund, bitte mich um was du willst. Ich bin ein Kaiser.

Ich bin ein Kaiser. Mein Vater hatte Recht.

Alle Zeitungen schrieben darüber, wie Paul sich einen Revolver besorgt hatte

und die Wache erschoss, die ihm seinen Weg versperrte zum Élysée-Palast.

Etwas, das ein Historiker im vierten Jahrhundert aufgeschrieben hatte,

führte 15 Jahrhunderte später zu dem Tod eines unschuldigen französischen Soldaten.

Paul wurde in eine Nervenheilanstalt gesteckt.

Wo er zwei Wochen durchdrehte, und dann versank er in Idiotie.

Begleitet von schrecklicher Völlerei.

Er aß sogar Bohnenwachs. Vor drei Monaten erstickte er, als er versuchte

einen Schwamm zu verschlingen.

Ach Lehrer, das ist noch nicht das Ende der Geschichte.

Anny Mancelle erhängte sich.

Ich nahm an, meinetwegen.

Weil ich unsere Verlobung aufgelöst hatte.

Sie lebte zusammen mit ihrem Neffen, einem Schüler.

Eines Tages machte er seine Hausaufgaben und Anny war auch da.

Wir sahen eine Frau, die sich erhängt hatte. Erhängt hatte...

Wir sahen eine Frau, die sich erhängt hatte und es war nicht schön.

Ich weiß nicht.

Das arme Mädchen, dessen Wille gebändigt war, fügte sich gehorsam

der Hypnose des dreimal wiederholten Wortes.

Ich neige nicht dazu, meine Schuld an Annys Schicksal zu unterschätzen,

aber sie hinterließ einen Abschiedsbrief, der zu einem anderen Verdacht führte

und jeder machte sich seine Gedanken.

In diesem Stand geschrieben: Ich, Anny Mancelle, verlor meine glorreiche

Jungfräulichkeit mit 16 Jahren, und meine ruinierte Verlobung mit Herrn Brilsky

ist nichts weiter als Gottes Strafe.

Und da ich schon eine Sünde begangen habe, werde ich den anderen nachgeben.

Lebt wohl, die sündige Anny.

Anny Mancelle. Das waren ihre Worte.

Und? Erzählen Sie weiter. Wie ging es weiter. Was ist mit Leila?

Ihr Verhalten war unerklärlich.

Ich werde es nicht wagen, einen so ehrwürdigen Pastor wie Sie zu beleidigen.

Sie war unersättlich.

Ich konnte nicht ohne sie leben und hatte Angst sie zu verlieren.

Sie vergiftete mich mit ihrer Sinnlichkeit.

Es schien, als wäre sie eine Zeitgenossin ihrer Geschichte über das Universum.

Dass die Beine der Königin nicht behaart waren und mit Ziegenhufen endeten.

Und dass Balthasar nicht dem Stern gefolgt ist, um Christus zu begrüßen,

sondern der Eunuch seines Harems für ihn dort war.

Ein Eunuch des Harems.

Ari, ich gehe nach Persien zurück und du wirst mich nie wiedersehen.

Du hast mich nie geliebt.

Das ist wahr, habe ich nicht. Aber keine von den anderen Frauen,

die dich auch nicht lieben, haben dir das gegeben, was ich dir gab.

Du solltest mir dankbar sein.

Lebewohl.

Erzählen Sie weiter, mein armer Freund! Erzählen Sie weiter!

Sie fragte mehrmals nach Leilas Glauben.

Sie sagte, dass sie keine Religion hatte und keine bräuchte.

Dass ihre Mutter und ihre Schwester die Kinder Gottes seien,

aber keine religiöse Verbindung zu ihm hatten.

Sie hat die Wahrheit gesprochen! Jetzt weiß ich, wer sie war. Jetzt weiß ich es.

Ari, Ihre Intuition hat Sie nicht im Stich gelassen. Sie war keine Frau.

Ihre Geschichte bestätigt meine große Entdeckung.

Adam hatte, wie ich bereits schon erzählt hatte, eine erste Frau.

In der Bibel wird nicht von ihr gesprochen, aber im Talmud. Ihr Name ist Lilith.

Sie wurde nicht aus Adams Rippe, sondern aus dem Lehm geformt.

Genau wie Adam, aber sie war nicht das Fleisch seines Fleisches.

Haben Sie verstanden?

Lilith war nicht von der Erbsünde befleckt und somit frei von der Verdammung,

die Eva und ihren Nachkommen auferlegt wurde.

Sie wird nicht von Leid und Tod überschattet.

Alles, was sie tut, ist weder gut noch böse. Ihre Töchter, geboren von

mysteriösen Männern sind unsterblich, genau wie sie. Und genau wie Sie,

sind sie frei in ihren Taten und Absichten. Deshalb, mein Sohn, auf Grund von

unverkennbaren Hinweisen gehe ich davon aus, dass diese Kreatur,

die Sie zum Fallen bringt, Leila ist, die Tochter von Lilith.

Beten Sie, mein Sohn. Ich werde Ihr Bekenntnis anhören.

Jetzt werde ich Seiner Gnaden von Ihrem Abenteuer erzählen.

Das wird ihm und allen anderen Beweisen, dass es nicht nur meine Einbildung

und meine Fantasie war. Lilith existiert.

Leila hat dieses Stück Zypressenrinde zurückgelassen.

Es stehen unverständliche Worte drauf, mit denen ich nichts anfangen kann.

Vielleicht ist es leichter für Sie.

Oh, das ist in persisch aus der Blütezeit geschrieben, wenn ich mich nicht täusche.

Es ist leicht zu übersetzen.

"Das Gebet der Leila, Liliths Tochter. Gott sende Tod über mich,

damit ich das Leben zu schätzen weiß.

Gott, gib mir Reue, damit ich an der Freude teilhaben kann.

Gott mach mich gleich den Töchtern Evas."

Dennoch, mein junger Freund, weiß ich von einem Anlass, bei dem es Lilith

nicht gelang, einen Mann zu verführen.

Oder irre ich mich?

Ein Kerl hat sie gebracht. Er sagte, er hätte eine Tasche gefunden.

Ich gab ihm zwei Flaschen Wodka, aber er war nicht glücklich.

Ich fragte, was man mit Schuhen für nur einen Fuß machen soll.

Er sagt, sehen Sie doch, was Sie gewonnen haben.

Verzeihung, können Sie mir sagen, wie ich zum Kaufhaus komme?

Die Hauptfiliale, meine ich.

Also biegen Sie links ab, dann ist es auf Ihrer rechten Seite.

Danke.

Madame, Sind Sie eine Fliege oder eine Wespe?

Was machst du da, Frau?

Ich verkaufe Taschenspiegel.

Sie sind absolut unzerstörbar.

Ich werde einen nehmen.

Dann ist es einfacher für dich, sie zu verstreuen.

Darf ich dich küssen?

Nur zu, wenn du dich traust.

17 Schuhe sind bis jetzt verschwunden. Und alle vom linken Fuß.

Ich hatte eine Anzeige inseriert. Ein Mann brachte sie.

Ich gab ihm zwei Flaschen Wodka dafür.

Verstehst du? Meinst du, das war nicht genug?

Er war trotzdem nicht glücklich. Dem kann man nichts recht machen.

Oleg! Lange nicht gesehen. Ich wusste ja nicht...

Ich hatte dich aus den Augen verloren. Wo warst du?

Ich war immer hier. Ruf mich mal an. Ich muss los.

Der nächste. Herein.

Doktor, ich hab ein heikles Anliegen, können wir in Ihrem Büro reden?

Kommen Sie herein.

Nun?

Doktor, ich bin Künstler, äh, wie soll ich das sagen?

Ich brauche Kadaver. - Kadaver?

Ich brauche Kadaver von toten Hunden. Zwei Stück. Für eine Installation.

Ich bereue nicht die Art, wie ich gelebt habe.

Trotzdem würde ich gerne noch mal anfangen

Ich verstehe, es gibt einen Widerspruch, aber was ist damit?

Erfahrung ist Judas.

Vorwürfe machen ist Judas. Was meint ihr, hm?

Wie finden wir das genauer raus? Wurde er erhängt oder war er es selbst?

Das Problem ist,

dass die Figuren aus diesem Buch schon längst herausgekrochen sind

und mit uns Spielchen treiben. Einige sagen, dass Judas ihn aus Loyalität

betrogen hätte. Einige weisen jedoch auf das Silber hin.

Fräulein, was ist, wenn wir den Jungen völlig aus der Geschichte nehmen?

Was passiert dann mit der ganzen Geschichte?

Ich muss sagen, eine echt interessante Geschichte.

Aber warum redet er nicht?

Mama, Papa ist zuhause.

Dann geh und frag ihn. Dann geh und frag ihn.

Papa?

Kannst du mir Geld geben? Ich brauche neue Pinsel.

Ich brauche zwei neue... - Brauchst du auch Whatmann-Papier?

Ja.

Reichen drei Blätter? - Ich brauche vier.

Nimm dir vier Blätter von mir. Und das ist für die Pinsel.

Reicht das? - Reicht.

Ähm, ich werde dann gehen.

Bist du verrückt? - Oleg, mein Junge.

Es ist mitten in der Nacht. - Ich hab...

Das hier.

Lara!

Es tut mir leid. Wirklich leid. Es ist spät. Ich muss morgen früh zur Arbeit.

Macht nichts.

Ich bin den ganzen Weg zu dir ins Dorf mit dem Taxi gefahren.

Es ist lange her. Nur einen kleinen Tropfen.

Die Kinder schlafen.

Die Kinder? Wie viele Kinder hast du denn?

Verdammt.

Fräulein!

Fräulein!

Ich weiß nicht, wie ich Sie nennen soll, warten Sie! Fräulein!

Äh, bitte, nehmen Sie mich mit.

Bitte! Verstehen Sie mich nicht falsch. Man hat mich zurückgelassen.

Ich wurde alleine gelassen. Und ich hab mich verlaufen.

Deswegen helfen Sie mir bitte...

Ja, das machen wir. Ich denke, es wird funktionieren, aber keine Ahnung.

Ich denke, wir werden Glück haben.

Ganz ruhig. Ich geh mich nur umziehen.

Was ist los, mein Lieber? Wie geht es dir?

Wie heißt du, hast du keinen Namen?

Ich bin Franz. Und du?

Lola ist mein Name. Lola.

Trink etwas.

Sag mir, warum bist du hier?

Auch was? - Lola trinkt nie.

Das ist für dich. Lola trinkt Tee.

Verstehst du, Lola?

Ich bin nie wirklich da.

Scheint, als hätte Franz Kinder. Und vielleicht eine Frau.

Franz hat einen runden Ring an seinem runden Finger.

Der Tisch ist rund, die Lampe ist rund.

Gute Arbeit.

Er liebt seine Arbeit, aber es quält...

Franz braucht mehr als andere.

Alles quält Franz.

Nein.

Franz braucht nicht mehr als andere. Franz braucht Ruhe.

Lola wird Franz Ruhe geben.

Mein Liebster, der Ring ist schön.

Gib Lola den Ring, ihren Ring.

Er funkelt wie weiße Milch oder Zucker der schmilzt, aber er gehört dir nicht.

Mit diesem Ring wirst du dich mit mir verloben. Lola wird sich verloben.

Die sich drehende und wendende Lola.

Da! Da! Siehst du das? Leck mich am Arsch!

Siehst du das? Leck mich am Arsch! Leck mich am Arsch! Leck mich...

Hast du dich verlaufen, mein Lieber?

Geh jetzt in Frieden.

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