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Original subtitles

Wer bist du denn?

Ich habe doch gesagt, dass Jacqueline kommen soll.

Ich bin Manuela.

Jacqueline konnte nicht.

Ich bin genauso schön wie sie.

Und?

Darf ich reinkommen?

Ja, natürlich.

Was ist denn das hier?

Ich dachte, du wolltest ficken.

Oder gehört das bei dir zum Vorspiel mit dazu?

Nein, ich wollte mit Jacqueline meinen Geburtstag feiern.

Willst du, dass ich beim Essen den Mantel aufziehe?

Ja.

Kostet aber extra.

100 Euro?

Das Leben ist teuer heute, auch die Liebe, verstehst du? Ja.

Ja. Guten Morgen. Guten Morgen.

Ich wollte Ihnen noch nachträglich zum Geburtstag gratulieren. Das war lieb.

Ja, ich habe Sie auch angerufen, aber Sie waren leider nicht da. Und Sie haben

sicher lange mit Ihren Gästen gefeiert. Ja, aber viel los.

Einiges.

Der Chef ist aus Tokio zurück. Er möchte Sie sofort sehen.

Haben Sie ihm nicht gehört, dass ich heute einen Labortermin habe von 10 bis

Ich habe es versucht.

Ja, gut. Dann sagen Sie ihm, dass ich gut bin.

morgen den ganzen Tag weiter, ja?

Ich will nie verstehen, wie dir dieses Zeug schmecken kann.

Das ist total ungesund.

Alles was gut schmeckt, ist ungesund.

Mann, wo bleibst du?

Ja, ich kann es nicht leiden, wenn man sich verabredet und sich dann nicht

meldet und was dazwischen kommt. Verstehst du das?

Es tut mir leid.

Ja. Also, ja.

Ich habe aus Verzweiflung angefangen, das ganze Haus zu absaugen.

Ging nicht anders.

Hm.

Ja, ich bin gleich da.

Okay, bis dann.

Wenn wir beim Spazieren gehen, Händchen halten, ja?

Dann willst du mich später küssen.

Und wenn wir uns küssen, dann willst du mit mir schlafen. Wenn du mit mir

schläfst, dann kriegen wir ein Kind und dann willst du mich heiraten. Und da hab

ich absolut keinen Bock drauf.

Bis zum nächsten Mal.

Guten Morgen.

Alles gut zum Geburtstag.

Lacht wirklich.

Vielen Dank.

Herr Doktor.

Wie viele Leute haben wir heute?

Wir haben sieben Paare.

Mehr war leider nicht drin.

Das heißt nichts?

Ja.

Gut.

Hallo. Hallo. Wie heißen Sie?

Bettina Rauchner. Okay.

Und so.

Jetzt einfach einmal Mund auf, bitte.

Einmal rechts, links und einmal über die Zunge. So.

Okay. Das war's schon. Danke. Danke. Tschüss.

Und der nächste, bitte. Hallo. Tim Schumacher.

Tim Schumacher. Tim Schumacher.

Und bei Ihnen auch einmal so rechts und links und einmal über die Zunge.

Gut.

Danke, das war's. Tschüss.

Bitte verteilen Sie sich jetzt auf die Sofa.

Ich möchte, dass Sie es gemütlich haben beim Küssen.

Wenn Sie wollen, können wir auch ein bisschen Musik abspielen.

Viel Spaß und los!

Ich mache den anderen Vorhang auch zu, dass dann wir ziemlich so, viel mehr

Stimmung vielleicht.

Jetzt ist doch schon mal Bett.

Nicht müde werden, nur noch fünf Minuten.

Die Wissenschaft bedankt sich bei Ihnen und für Ihren Einsatz.

In dem Vorzimmer meiner Assistentin müssen Sie ein Formular ausfüllen und

bekommen Sie Ihr Honorar.

Dankeschön.

Entschuldigung, ich möchte Sie nicht stören.

Würde es Ihnen gefallen, beim Küssen Geld zu verdienen?

Keine Angst, ich tue Ihnen nichts. Ich bin Philomatologe.

Was soll denn das sein?

Wir erforschen die physiologischen Vorgänge beim Küssen.

Ist mir doch ganz dicht im Kopf, oder was?

Philomatologisieren, oder wie das heißt, irgendjemand anders, aber nicht mit

uns, okay?

Wie viel würden wir denn dafür kriegen?

Ich meine, man könnte auch noch Geld verdienen, das wäre doch gar nicht so

schlimm.

Ich setzte mich erstmal in den letzten übrig gebliebenen Stuhl an den Tisch.

Alle anderen Stühle hatte ich mit einer kleinen Axt zu Kleinholz verschlagen.

Ich schaute zum offenen Fenster und atmete erst einmal tief durch.

Der Verkehrlärm draußen war stärker geworden.

Oder nahm ich ihn erst jetzt wahr?

Die ganze Wohnung war frisch geputzt.

Ich wollte, dass nicht einmal ein Staubkommich an Franz erinnerte.

Guten Morgen.

Der Chef erwartet Sie schon.

Gehen Sie einfach rein. Danke schön.

Guten Morgen.

Die Kollegen in Tokio machen sich schon lustig über das, was Sie hier treiben.

Sie halten Sie, lieber Doktor, für einen Sexmaniac.

Das wundert mich überhaupt nicht.

Nach meinem Vortrag in Hongkong sind die richtig über mich hergefallen. Das

hätten Sie mal sehen sollen.

Ja,

ja, ist ja gut. Lassen Sie es.

Lieber Doktor, ich weiß, dass das ein etwas heikles Forschungsgebiet ist.

Immerhin haben Sie einen nicht unbeträchtlichen Teil meines Budgets

Und ich erwarte bis spätestens zum Ende der Semesterferien wissenschaftliche

Ergebnisse.

Ich betone dabei wissenschaftlich.

Haben wir uns verstanden?

Wie geht es übrigens Ihrer vermannten Frau?

Hintermeier? Tut mir leid, wenn ich dich bei deiner Arbeit störe.

Du störst mich doch nicht.

Du kannst mich immer anrufen, Tag und Nacht.

Ich liebe dich, bis ich tot bin.

Hiermit sind Sie recht trefflich geschieden.

Ich möchte Ihnen noch einen privaten Wunsch mitgeben. Das kommt nicht ins

Protokoll.

Ich wünsche Ihnen beiden für die Zukunft mehr Glück bei der Partnerwahl.

Die Sitzung ist geschlossen.

Ja, wenn ich noch wenigstens einen Kaffee zusammen trinke.

Tut mir leid.

Ich habe noch Termine.

Willst du unseren gemeinsamen Nachnamen behalten?

Ja.

Das ist ein guter Name für eine Rechtsanwältin.

Meine Klienten assoziieren damit besondere Schlauheit und

Hast du mich deswegen geheiratet?

Ja.

Oder denkst du, ich hätte dich geheiratet, weil du so umwerfend

Ein Mann muss nicht schön sein.

Ich bin gleich ein elender Mast.

Ich hasse dich.

Du bist minder ewig als mein Leben.

Ich habe heute Nacht geträumt, dass ich einen echten Prinzen getroffen habe.

Der wollte mich heiraten.

Aber bevor ich die Prinzessin geworden bin, bin ich leider aufgewacht. Immer

deinen Mädchen träumen.

Ich freue mich auf dich.

Du nimmst die Staatsbibliothek und ich besuche ein paar Buchhandlungen, ja?

Der Einsame ist die Bücher.

Es gibt doch noch Prinzen und Prinzessinnen in Deutschland, oder?

Sie haben einen guten Geschmack, junger Mann.

Das ist ein besonderes Stück.

Es ist wohl zwischen 1910 und 1920 entstanden.

Was bedeutet denn die Schrift da drauf?

Oh. Kann ich helfen?

Das ist wahnsinnig nett von Ihnen.

Das kann ja noch passieren.

Woran arbeiten Sie?

Meine Freundin und ich, wir schreiben ein Buch.

Die Rede der Männer.

Das klingt ja hochinteressant.

Gibt es noch, ja? Ist es auch.

Ja, gibt es.

Hallo, ich bin's, Fred.

Ich hab dir verboten, mich anzurufen. Kannst du das endlich verstehen?

Wir sind nicht mehr miteinander verheiratet.

Tut mir leid. Ich kann einfach nicht anders.

Du fehlst mir.

Das ist ein tolles Buch.

Warum sagen Sie das?

Das ist mein Lieblingsroman.

Ich schreibe selbst Romane.

Ich bin Schriftstellerin.

Professor, ich würde dich auch gerne mal 15 Minuten lang füßen.

Hast du Lust?

Aber nicht in deinem Labor, sondern in meinem.

Ich habe vorstellt, die Seele der Männer.

Falls ihr überhaupt eine habt.

Meine Freundin Sibel würde dich bestimmt auch gerne mal küssen.

Ist doch ein tolles Angebot.

Klein Blätterdorf, was ist das denn?

Wir wohnen in einem Haus in Ostvorpommern.

Da kommt man aber nur mit dem Auto hin.

Du hast doch ein Auto, oder?

Das ist sie.

Sieht ziemlich wunderschön aus.

Ich bin ganz verliebt in sie.

Ich muss ja nicht unbedingt beim Küssen bleiben.

Du wirst es nicht glauben.

Ich habe einen Professor an der Angel.

Er ist Kunstforscher.

Er hat dich verarscht. Nein, nein, ehrlich.

Guck mal hier.

Wie geht es dir?

In der Tasche.

So?

Fried hinter Meier.

Philematologe. Okay.

Er war so schüchtern, ich musste den erstmal mit ein paar Gläsern Champagner

aufheitern.

Wozu brauchen wir eigentlich Männer?

Ich bin mit dir total glücklich.

Männer sind das Salz in der Suppe.

Mein Ex -Mann meldet mir, dass er nur noch ein Jahr unterzahlen muss.

Und der Verlag will erst zahlen, wenn ich die ersten 100 Seiten geschrieben

habe.

Dann schreib doch schon lang.

So einfach ist das nicht.

Romane schreiben, das ist eine hochkomplexe Angelegenheit.

Eure schmecken zehnmal besser als die aus dem Supermarkt.

Solltest du dir so langsam mal darüber Gedanken machen, was du im Leben so

machen willst.

Findest du nicht?

Mit deinem kleinen Freund Peter da Pflanzen sammeln den ganzen Tag, das ist

kein Beruf.

So hast du Abitur gemacht.

Du redest wie meine Mutter. Ich hör auf.

Ich hau sonst ab.

Nein.

Nein.

Wir haben nicht so viel.

Wie komme ich denn hier nach Klein -Blittersdorf?

Sie sind doch schon in Klein -Blittersdorf.

Ach.

Wo wollen Sie denn hin?

Hm.

Hinterfeld 3.

Immer geradeaus.

Also bis zum Ortsende.

An der Kirche müssen Sie links, aber dann immer geradeaus. Und am Sportplatz

rechts halten.

Und dann kommen Sie hin. Gut, danke.

Hallo?

Hallo?

Ist da jemand?

Ich habe dir doch gesagt, dass du anrufen sollst, wenn du herkommst,

Hast du schon lange gewartet? Ich bin kein Professor, das habe ich Ihnen schon

ein paar Mal gesagt.

Ich habe Ihnen gestern im Telefon doch erzählt, dass ich Sie heute besuchen

werde. Aber du hast nicht gesagt, wann.

Hast du eine Badehose dabei?

Nee. Kannst du schwimmen?

Na klar kann ich schwimmen.

Dann musst du aber nachts schwimmen.

Ich habe schon ziemlich viele nackte Männer gesehen.

Komm.

Schön hier.

Ich wollte nur sehen, wie du nackt aussiehst, Professor.

Wie oft soll ich Ihnen noch sagen, dass ich kein Professor bin?

Auf mich wird es aber so.

Darf ich dich weiter Professor nennen, bitte?

Wenn Sie unbedingt wollen.

Finden Sie mich schön?

Na ja, wenn du mich so direkt fragst.

Es geht so.

Aber ich will ja deine Seele kennenlernen.

Ich gehe zum Haus und hole dir ein Handtuch.

Ja.

Kannst ja noch ein bisschen schwimmen.

Ist gut gegen Rückenschmerzen.

Bis gleich.

Und was machen wir jetzt mit dem?

So wie immer.

Er muss erstmal unsere Fragen beantworten, dann gehen wir weiter.

Hast du vor, mit dem zu schlafen?

Er sieht gar nicht so übel aus.

Um drei kommt der Typ von der Staatsbibliothek.

Keine Panik.

Kriegen wir schon hin.

Noch eine letzte Frage, dann dürft ihr wieder nach Hause fahren.

Könnt ihr bitte so genau wie möglich beschreiben, was ihr fühlt, wenn ihr mit

einer Frau schlaft?

Ich fühle meine Liebe

zu ihr.

Sonst nichts?

Naja, die Liebe, die schließt ja alles ein. Ich spüre ihren...

ganzen Körper und dann tauche ich ein in das gewaltige Mysterium der

Liebe. Und dann?

Dann ist nichts.

Danke, Alexander.

Du darfst jetzt wieder nach Hause fahren.

Was denn jetzt?

Ja? Ja.

Bitte begleite Alexander zu seinen Wagen.

Und was ist mit mir jetzt?

Sibyl und ich haben für dich den Ewigkeitstest ausgesucht. Der dauert

länger.

Ich verstehe überhaupt nichts mehr.

Das macht gar nichts.

Das ist völlig normal.

Habt ihr was zu essen im Haus? Ich habe wahnsinnig Hunger.

Ja.

Du musst viel mehr Oliven nehmen.

Der Mann, der es mir verkauft hat, hat gesagt, dass man damit 100 Jahre alt

wird.

Ich weiß nicht, ob ich so alt werden will.

Am liebsten würde ich immer hierbleiben.

Du solltest nicht so viel Wein trinken.

Kannst du angeln?

Leider nein.

Was kannst du überhaupt?

Ich bin Wissenschaftler.

Und ich erforsche das, was im Organismus des Menschen vor sich geht. Da wissen

wir viel zu wenig drüber.

Da haben wir ja fast das gleiche Forschungsgebiet.

Wo schläfst du heute Nacht?

Ich hab keine Ahnung. Ich kann mich ja gar nicht aussehen.

In meinem Zimmer schläft er nicht.

Sei nicht so unruhig.

Ja, Autofahren kannst du jedenfalls nicht mehr, sonst bist du heute schon

Ich lasse dich ausnahmsweise in meinem Zimmer schlafen.

Das ist ja nett von Ihnen, Luzi.

Aber es ist keine Einladung zum Ballschlaf, alles klar?

Hallo. Guten Morgen.

Selber wie immer?

Ne, heute nehme ich sieben Brötchen und drei Koffer.

Gerne.

Morgen.

Morgen, Luzi.

Hast du gut geschlafen?

Ich glaube, so gut habe ich noch nie im Leben geschlafen.

Kommt von vielen Weinen.

Hast du eine Zahnbürste für mich?

Kannst meine haben, wenn du willst. Aber wenn ich sie nicht ausmache.

Dann vermischen sich deine und meine Mundbakterien miteinander.

Na? Gut geschlafen, ihr beiden?

Ja, ganz hervorragend.

Warte, jetzt kann er wohl noch fragen.

Das ist mein Platz.

Oh, schön.

Du sitzt da.

Komm mit nach Hause, Professor.

Ja.

Fertig machen.

Darf ich wiederkommen?

Davon gehe ich auch.

Du hast mir Glück gebracht.

Ich weiß, dass das unmöglich ist, aber...

Ich

will heute kein Blut sehen.

Tja.

Wie ist für Sie gemacht?

Darf ich Ihnen vielleicht noch das passende Hemd dazu zeigen? Ja, das ist

sehr gute Idee. Ich glaube, alle meine Hemden sind inzwischen bestimmt zehn

Jahre alt.

Das finde ich ein bisschen extrem.

Haben Sie auch Badehosen?

Also diese Angel hier, die ist für Anfänger am besten geeignet.

Da beißen die Fische von ganz alleine an.

Wenn Sie das sagen.

Okay.

Und haben Sie auch irgendein Buch, wo alles drinsteht?

Ja, selbstverständlich.

Das Beste heißt Angeln. Wie fange ich den dicksten Fisch?

Das ist sehr humorvoll geschrieben.

Das Leben ist schließlich ernst genug.

Ja, gut.

Gut,

dann gebe ich Ihnen die Würmer dazu, Gewichte noch.

Einen Haken brauchen Sie sicher auch noch, dann gebe ich Ihnen mal den

Das ist das Zimmer.

Und hier ist das Bad.

Und hier ist der Balkon.

Der gibt es auch.

Schön.

Das gefällt mir. Wie lange möchten Sie bleiben?

Ich habe mal für vier Wochen.

Ich habe Freunde hier in der Gegend und will denen nicht zur Last fallen.

Da kriegen Sie selbstverständlich einen Rabatt.

Bis später.

Ja.

Hallo, Herr Professor.

Wir dachten schon, Sie kommen nie wieder.

Sie ist auf Ihrem Hochsitz im Land.

Wo ist denn dieser Hochsitz?

Das ist schwer zu finden. Ich kann Sie dahin bringen.

Wenn Sie wollen.

Ich muss nur noch schnell in der Küche den Herd ausmachen.

Warten Sie hier.

Achtung, Luzi.

Der Propepper wird gerade aufgetaucht.

Oh nein.

Hm, der will dich unbedingt sehen.

Kannst du ihn nicht eine Stunde warten lassen?

Ich werde ein paar Umwege mit ihm machen im Wald, ja?

Von einer Stunde sind wir bestimmt nicht da.

Was machen Sie beruflich?

Nichts.

Nach dem Abitur bin ich von zu Hause abgehauen.

Mein Vater, der wollte mich unbedingt in der Türkei mit dem Sohn eines Freundes

verheiraten. Sind Sie Türkin?

Ich bin Kurdin.

Ach so.

Ihr Jackett ist toll.

Sie wirken damit ganz anders als bei Ihrem ersten Besuch.

Und fühlen Sie mich dann? Ich habe das Gefühl, wir laufen im Kreis. Wir sind

gleich da.

Außerdem, wir spazieren gehen im Wald gesund.

Sie müssen die Waldluft ganz tief einatmen.

Ungefähr so.

Warum ist es nicht gut?

Wenn du lasi bist, dann bist du vielleicht ein Reh.

So.

Jetzt sind wir da.

Jetzt hast du die Prüfung bestanden.

War das eine Prüfung?

Lucy?

Kannst du drunter kommen? Der Professor ist da.

Da bist du ja.

Willst du mir jetzt den ganzen Weg zurücklaufen?

Keine Panik, bin mit dem Auto da.

Einen komponieren.

Soll ich ein bisschen früh zum Wein trinken?

Ich trinke immer Wein, wenn ich geschrieben habe.

Willst du auch, oder?

Komm schon!

Schnell das ein!

Nur ein Roman ist jetzt veröffentlicht.

Er heißt Warum?

Der Sinn des Lebens.

Wenn du willst, dann kann ich ihn dir geben zum Lesen.

Ich weiß gar nicht, warum ich das jetzt sage.

Ich glaube, ich habe mich ein bisschen in dich verliebt.

Seid ihr getrunken oder was?

Heute Abend laden wir dich in unser rotes Zimmer ein.

Wir möchten dort mit dir die Tagesschau gucken.

Wenn ihr so wollt, dann mach ich mit.

Oh Gott!

Nicht bewegen!

Setz dich wieder hin.

Dann schneidest du dich noch. Dann müssen wir dich ins Krankenhaus fahren.

Bleib da sitzen.

Du musst jetzt deine Augen schließen.

So.

Du darfst die Augen nicht aufmachen.

Vorsicht, jetzt kommt eine Stufe.

Vorsicht.

Jetzt die Hände frei.

Ja.

Ich

blinde

ihn.

Jetzt kannst du die Augen aufmachen.

Was

habt

ihr mit mir vor?

Wir gucken jetzt die Tagesschau.

Was hast denn du gedacht?

Nichts.

Ich habe an gar nichts gedacht.

Hast du es bequem?

Mit dem Kissen? Nein, das geht schon.

Wenn die Tagesschau zu Ende ist?

Wir fragten Dornen dort, was als nächstes passiert.

Dann machen wir den Fernseher aus und unterhalten uns.

Genau.

Wir gehen aber von heute nach heute Mittag, 11, 12 Uhr aus, dass also in 10,

Stunden jetzt der Wasserstand in etwa so bleiben wird und dass er dann eben

sinkt. Und das Spannende wird dann sein, wie schnell der Triebel sinkt. An

einigen Stellen war der Druck des Wassers zu groß. Dieser Damm in dem

flussaufwärts liegenden Ort Saga wurde...

Wir

haben beschlossen, dass du heute im Siebelszimmer schläfst.

Nee, ich habe ein Zimmer hier in der Brunson im Nachbardorf gemietet.

Da kannst du morgen schlafen, heute nicht.

Gemütlich.

Fried? Fried?

Dann gucken wir so.

Sie waren ja noch gar nicht auf Ihrem Zimmer, Dr.

Hintermeier. Nee, meine Freunde wollten mich nicht mehr Auto fahren lassen. Wir

haben zu lange gefeiert.

Haben Sie denn schon gefrühstückt? Ja, ja, ganz hervorragend.

Ich würde gerne ein bisschen angeln.

Ich habe euch was mitgebracht.

Wo hast du die denn her?

Die habe ich in einem Fischgeschäft gekauft. Die sind frisch gefangen.

In der Gegend gibt es doch ein Fischgeschäft.

Nee?

Wo haben die gefangen?

Was

hatten

ihr beiden heute vor?

Sibyl hatte die Idee, dass wir heute Kunstforschung betreiben könnten.

Uns interessieren aber nicht die Hormone, sondern die Gefühle beim Füßen.

Ich weiß nicht, wie ich das machen soll, wenn du uns zuschaust.

Das ist doch rein wissenschaftlich.

Komm, jetzt sei nicht so zimperlich.

Das gibt's doch nicht.

Ich küsse euch mal richtig.

Ich fühle mich auch ein bisschen unwohl dabei.

Aber gut, für meine Testperson verlange ich das ja auch.

Was fühlt ihr dabei?

Ähm... Nichts.

Also ich muss... Ich muss die ganze Zeit dran denken, dass du uns zuschaust.

Das ist komisch, aber wenn ich weiß, dass du uns zuschaust, fühle ich eine

ungeheure Intimität.

Wenn du jetzt nicht da wärst, dann würde ich sagen, ich bin gerade dabei, mich

in Sibyl zu verlieben.

Ich glaube, du hast mich verhext.

Meine Freundin und ich, wir sammeln alle Pflanzen hier im Wald, aber die hier,

die haben wir noch nie gesehen.

Weißt du, wie sie heißt?

Ich kann besser im Stehen küssen.

Stopp!

Was fühlt ihr?

Es macht Spaß, mit deiner Zunge zu spielen.

Sehr großen Spaß.

Spaß hat kein Gefühl.

Ja, dann mach halt weiter.

Stopp.

Und was fühlst du jetzt?

Meine Zunge ist genauso lang wie deine.

Das weiß ich. Ich wollte wissen, was du fühlst.

Willst du das wirklich ganz genau wissen?

Meine Unterhose ist klatschnass.

Ich wollte nicht wissen, was mit deiner Hose los ist. Ich wollte wissen, was du

fühlst.

Professor, sag mir doch auch mal was.

Ich hab das...

Gleiches Gefühl wie gestern bei Sibyl.

Ich und Luzi sind uns ganz nahe gekommen.

Das ist wahre Wissenschaft.

Also ich weiß nicht, ob mir diese Wissenschaft gefällt. Ich möchte lieber

Tagschock.

Die überlebenden und unverletzten Bewohner haben angefangen, Häuser und

von Schlamm zu be -

Keiner von uns beiden hat mit Fred geschlafen, oder?

Ich musste leider was gestehen.

Was?

Das ist einfach so passiert. Ich habe nichts gemacht.

Und war es schön?

Leider ja.

Aber dich liebe ich immer noch genauso wie vorher.

Sibylle hat gesagt, dass du mit ihr geschlafen hast.

Ich bin eifersüchtig, obwohl ich das nicht will.

Ich bin trotzdem eifersüchtig.

Mir gefällt es, mit euch beiden zusammen zu sein.

Halt die Klappe, Professor.

Alle alten Männer träumen von einem Harem. Da bist du keine Ausnahme.

Wenn ihr das wollt, dann fahr ich wieder zurück nach Berlin.

Ich will euch keine Schwierigkeiten machen.

Wir haben um ein Uhr verabredet.

Du warst nicht da.

Ich warte hier schon seit zwei Stunden auf dich.

Ja, es geht heute nicht.

Bist du in diesen komischen Opa verliebt?

Was kommst denn du auf die Idee?

Weiß nicht.

Irgendwas was anderes mit dir.

Du hast jede Verabredung mit mir eingehalten. Du nervst.

Ciao.

Ihr beiden habt mich in diese Situation gebracht.

Man darf nicht mit der Liebe spielen.

Wer redet denn hier von Liebe?

Okay. Ich mag dich und ich mag Sibyl. Ist das schlimm?

Aber von Sex war nie die Rede.

Ich schieb dich jetzt auch nach Hause.

Geh!

Haben Sie keine Angst, dass ich Ihnen etwas antun könnte?

Ich schwimme jeden Tag im Segel.

Ich habe Lust auf Sex.

Du auch?

Ich hatte zwar schon im See ein Orgasmus.

Das ist bei mir immer so.

Aber mit deinem Mann ist es noch viel besser.

Wie heißen Sie?

Ich bin die Göttin der Liebe.

Nenne mich Venus, wenn du einen Namen brauchst.

Küssen ist bei mir ganz speziell.

Da werde ich so eine Art Vulkan.

Wahrscheinlich sind in meinen Lippen und in meiner Zunge ziemlich mehr Nerven

als bei allen anderen.

Mit Liebe hat das nichts zu tun.

Aber du warst eifersüchtig.

Das sind ganz niedrige Instinkte, die uns da beherrschen.

Dagegen kann man nichts machen.

Dagegen kann man nichts machen.

Ich habe Sehnsucht nach dem.

Es vergeht wieder.

Ich muss jetzt wieder zurück in meine Welt.

Es war schön mit dir.

Guten Abend. Guten Abend.

Sie haben Besuch.

Ich erwarte niemanden.

Eine sehr junge Frau. Vielleicht Ihre Tochter?

Sie hat so lange auf mich eingeredet, dass ich ihr den Schlüssel zu ihrem

gegeben habe.

Ich hoffe, ich habe nichts falsch gemacht. Nein, nein, nein.

Danke.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Wo warst du so lange?

Ich bin nur hier gekommen.

Du zehrt mich ja gerade.

Entschuldigung. Ich bin ein bisschen verwirrt.

Ich weiß nicht, ob ich wach bin oder ob ich träume.

Du träumst nicht.

Ich bin wirklich hier. Ich liege wirklich hier in deinem Bett.

Schaut halt richtig, wirklich geil zu sein.

Ich kann heute nicht mit dir schlafen.

Das macht nichts.

Ich wollte einfach nur bei dir sein.

Wir haben über alles geredet.

Du musst jetzt weiterschlagen.

Ich schlafe, wenn du versprichst.

Kannst du den Arm um mich legen, dann kann ich schneller einschlafen.

Gute Nacht, Sibyl.

Gute Nacht, Professor.

Lutzi will, dass du zu uns zurückkommst.

Wir müssen die Liebe neu erfinden.

Ich weiß, dass ich dich liebe.

Du kannst machen, was du willst.

Okay. Und was machen wir jetzt?

Das sollst du doch nicht immer fragen.

Wir fahren jetzt zu Luzi.

Ich weiß nicht.

Ich komme mir vor wie eine Fliege in einem Spinnennetz.

Du bist keine Fliege.

Du bist ein Mann. Ein toller Mann.

Ein Mann, der geliebt wird.

Wo ist denn Luzi?

Die ist bestimmt auf ihrem Hochsitz und schreibt bald in ihrem Roman.

Kannst du kochen?

Nee, kochen ist nicht meine Stärke.

Meine auch nicht.

Habt ihr Spaghetti im Haus?

Ja.

Na?

Wir machen ein Spaghetti mit Butter und Käse.

Koche ich immer bei mir, wenn ich keine Lust habe, essen zu gehen.

Luzi hat übermorgen Geburtstag.

Hast du mir gar nicht erzählt?

Die wird 30.

Ich habe den Geburtstagskuchen schon meinem Bäcker bestellt.

Hallo. Wir

haben schon

gekocht. Ich muss noch was ausdrucken.

Hast du keine Nummer?

Nein. Aber du kannst mir ein Glas Wein in mein Arbeitszimmer bringen.

Hattest du heute beim Schreiben eine Eingebung?

Ja.

Wir schließen heute Abend mit Fred einen Liebesvertrag.

Wow.

Ich lese euch das ganz genau durch.

Wer den Vertrag nicht einhält, muss eine Strafe zahlen. 10 .000 Euro.

Paragraf 7.

Jeder der Vertragspartner trägt auf seine Weise und nach seinen

zur Schönheit des gemeinsamen Lebens bei.

Fred Hintermeier überweist jeden Monat 3000 Euro, in Worten 3000 Euro, auf

das Konto von Luzi Freund.

Ein Haare mit teuer Professor.

Vielleicht sollte ich nochmal drüber schlafen.

Jetzt überleg mal ernsthaft. Also wenn du den Vertrag unterschreibst, dann bist

du... Total legal mit zwei Frauen zusammen.

Der einzige Mann in Deutschland.

Das ist toll, das musst du machen.

Wir könnten den Vertrag mit Blut unterschreiben.

Ja.

Ich bin zuerst dran. Ich bin das Geburtshaften.

Wir haben uns nur ein wenig Zeit.

Du hast halt eine Ewigkeit im Wartezimmer gebraucht.

Ich habe noch einen Wunsch. Was?

Ich möchte, dass wir alle ans Meer fahren.

Kein Problem.

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