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September 1939, auch wenn sich unheilvolle Wolken über Europa

zusammenziehen, in Navarra hat der junge König, den wir hier aus

Manövern zurückkehren sehen, einen

kühnen Plan für sich und seinen Hof verkündet.

Er und seine Freunde werden, solange es die

Ereignisse in der Welt noch erlauben, ihre

Uniformen ablegen und sich drei Jahre lang dem Studium widmen.

Ganz recht drei Jahre.

Sie werden wenig schlafen, weniger essen und trinken

und sich stattdessen weiterführenden Studien widmen.

Ein wahres Fest für Bücherwürmer.

Und das ist die Sensation.

Der König besteht darauf, dass keine Frau den Hof betritt.

Sorry, Ladies, aber er ist der König.

Mit einer Ausnahme, Madame Holofernia, die wichtigste Lehrerin

des Königs, und ihr bewährter Assistenz, Sir Nathaniel, der für

das geistige Wohl der Männer zuständig ist und dafür sorgen wird,

dass ihnen der Gedanke an eine Romanze gar nicht erst in den Sinn kommt.

Vorsicht, Sir!

Das ist gerade noch mal gut gegangen.

Der fähige junge Monarch, einer der begehrtesten

Junggesellen Europas, scheint entschlossen, der Welt

zu zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Krieg und Waffen.

Er ist ein Idealist, aber wir wünschen ihm und seinen Freunden das Beste.

Weitere Neuigkeiten, wenn das Abenteuer seinen Fortgang nimmt.

Doch jetzt wünschen wir Ihnen Bon Voyage und viel Glück!

Ihr drei, Barone, Domaine und

Longeville, habt geschworen,

drei Jahre lang mit mir zu leben als meine Mitstudenten und

die Gesetze zu befolgen, die in diesem Buch hier aufgezeichnet sind.

Ihr habt den Eid geschworen und nun unterschreibt

mit euren Namen, damit die eigene Hand die Ehre

dessen fälle, der nur den kleinsten Punkt verletzt, hiervon.

Seid ihr zum Handeln wie zum Schwur bereit?

So unterschreibt, was ihr bereits geschworen.

und haltet diesen.

Ich bin entschlossen.

Was ist drei Jahre fasten?

Auch wenn der Körper darmt, der Geist soll schwelgen.

Der Lust, dem Reichtum und dem Pong will ich von

nun entsagen und fortan nur noch leben in Philosophie.

Ihr wisst, mein Herr, das habe ich schon

geschworen, drei Jahre mich den Studien hier zu widmen.

Doch gibt's noch andere strenge

Observanzen wie keine Frau

zu sehen in all der Zeit und einmal in der Woche nichts zu

essen und außerdem nur eine Mahlzeit täglich und dann drei

Stunden schlaflos in der Nacht und tags nicht einmal gähnen.

Oh, das ist verlorene Mühe.

Zu schwer zu halten, keine Frauen zu

sehen, studieren, fasten und nicht schlafen?

Ihr habt geschworen, all diesem abzuschwören.

Ich sage nein, mein Fürst, ihr müsst vergeben.

Drei Jahre an eurem Hof zu leben nur und mit euch zu studieren war mein Schwur.

Ihr habt's geschworen, Biron, und auch den Rest.

Ja, ja, nein, nein, Zor, dann schwor ich es im Spaß.

Was ist der Zweck des Studiums?

Lasst es mich wissen.

Nun, das zu lernen, was wir noch nicht wissen.

Was unerforschtlich dem Gemeinen sind.

Das ist des Studiums göttlicher Gewinn.

So werde ich studieren, wo ich gut speise, da mir ein Festmahl streng verboten

schönen Mädchen Gunst erweise.

Wozu gemeiner Sinn sich nie verschließt.

Das eben hindert jeden, der studiert, da ist dem Geist zu eitler Lust verkehrt.

Ach, jede Lust ist eitel.

I've seen for

Gut, scheidet aus.

Geht heim, Biron.

Adieu.

Nein, guter Herr, ich habe geschworen, dass ich bleibe.

Doch da gibt's andere strenge Regeln.

Dass keine Frau meinem Hof auf eine Meile nahe kommen darf, wurde das bekannt?

Schon vor vier Tagen.

Und welche Strafe steht darauf?

Bei Strafe des Verlusts der Zunge?

Wer erdachte diese Strafe?

Ich war es ganz allein.

Sag, Herr, warum?

Um sie durch harte Strafe abzuschrecken.

Ein Artgesetz, doch gegen Höflichkeit.

Item, sieht man einen Mann in diesem Zeitraum von drei

Jahren mit einem Weibe sprechen, so soll er so viel

öffentliches Schmach erdulden, als sie der Rest des Hofes nur ersinnen kann.

Diesen Teilgebieter müsst ihr selber brechen, denn,

wie ihr wisst, schickt Frankreichskönig euch als

Abgesandte die eigene Tochter, um mit euch zu sprechen.

Die voller Anmut ist und Majestät.

Sie sucht um Aquitaniens Räumung nach für ihren kranken alten Vater.

Drum scheint der Punkt mir völlig nichtig.

Sonst käme ja umsonst die schöne Dame her.

Was sagt ihr, Herren, das haben wir vergessen?

Dann, freilich, sind zur Änderung wir schnell bereit.

Sie muss bei uns verweilen aus Notwendigkeit.

Notwendigkeit wird alle Eide brechen.

Dreitausendmal ehe die drei Jahre vorbei.

Denn jeder Mensch hat angeborene Schwächen.

Doch nicht Gewalt, nur Gnade.

Macht ihn davon frei.

Brech ich mein Wort, so möge dieses für mich sprechen.

Was ich hier tat, das macht dich aus Notwendigkeit.

So werde ich all die Gesetze unterschreiben.

Und wer davon das kleinste nur verletzt,

der sei der ewigen Schmach anheimgefallen.

Die Versuchung ist wie anderen mir nicht fern.

Doch, glaub ich, bin ich auch der Sach so leid.

Ich werde der Letzte sein, der brechen wird, den Eid.

Gut, Herr Boyer, ihr wisst, was das Gerücht

geschwätzig sagt über des Königs von Navarra's Eid.

Im müffel Studium, nicht drei Jahr verzehrt,

darf keine Frau dem stillen Hof sich nähern.

Darum scheint es uns notwendige Vorbereitung, ehe wir

durchschreiten sein verbotenes Tor, zu hören, was er will.

Und dazu wählten wir, wohlkundig eures

Werts, euch als Britenanwalt unserer Bitte.

Sagt ihm, dass Frankreichs Königstochter in einer

ernsten Angelegenheit und voller Dringlichkeit um

ein persönliches Gespräch mit seiner Hoheit bittet.

Stolz auf den Auftrag, will ich, geh ich.

Nur williger Stolz ist wahrer Stolz und so ist eurer.

Wer sind die Schwurgenossen, ihr lieben

Mädchen, die mit dem edlen König dies gelobt?

Lord Longaville ist einer.

Kennt ihr den Mann?

Ich kenn ihn, Madame.

Auf einer Hochzeitsfeier in der Normandie sah ich Longaville.

Wer sind die anderen?

Der junge Domaine.

Ich sah ihn einst beim Herzog Ellington.

Noch einer, der mit ihm studiert, war da bei ihm, wenn ich es richtig hörte.

Baron mit Namen.

Gott schütze meine Ladies, seid ihr alle denn verliebt?

Da kommt Boyer.

Nun, wie empfängt er uns?

Navarra weiß von eurer Hoheit Ankunft.

Und er und die Gefährten seines Schwurs

erwarteten euch schon, täuste Lady, bevor ich kam.

Doch das habe ich erfahren.

Er will euch, wie ich hörte, im Freien lagern lassen.

Schöne Prinzessin, willkommen am Hof von Navarra.

Schön geb ich euch gern zurück.

Willkommen bin ich noch nicht.

Das Dach dieses Hofes ist zu hoch, um das Eure zu sein,

und ein Willkommen auf freiem Feld ist zu niedrig für mich.

Ihr sollt willkommen sein, Madam, an meinem Hof.

So will ich gern willkommen sein.

Führt mich hinein. Hört, edle Frau, ich hab' nen Eid geschworen.

Oh, heilige Mutter Gottes!

Gleich bricht er seinen Eid.

Um nichts auf Erden, wenn es nach meinem Willen geht.

Nun, Wille bricht ihn, Wille, und sonst nichts.

Eure Hoheit weiß nichts von seinem Inhalt.

Wüsstet ihr's selbst nicht, werdet ihr weiser.

Totsünde ist's, den Schwur zu halten, Milord, und Sünde, ihn zu brechen.

Ich bitte verzeiht, dass ich so vorlaut bin.

Den Lehrer zu belehren, ziemt sich nicht.

Doch lest nun, was mich hergeführt, und schnelle Antwort gebt auf mein Gesuch.

Madam, das will ich.

Darf es sofort geschehen?

Je eher, desto früher bin ich fort, denn wenn ich bleibe, brecht ihr Euren Eid.

Mein Herr, ich bitte euch auf ein Wort.

Sagt an, wer ist die Dame?

Die Erbin Allansons.

Ihr Name ist Catherine.

Sehr reizend ist sie.

Nun, mein Herr, lebt wohl.

Catherine.

Ich bitte euch, sagt mir, was ist die da in grün?

Bisweilen eine Frau, bei Licht gesehen.

Sagt mir, Herr, wessen Tochter ist sie?

Die ihrer Mutter, hörte ich.

Gott segne euren Bart.

Nimm's mir nicht übel, guter Herr.

Sie ist die Erbin von Falkenbridge.

Tatsächlich?

Oh, hm.

Mein Zorn ist nun erloschen.

Sie ist eine wirklich schöne Lady.

Ganz recht, Sir.

Das mag sein.

Ähm, oh, wie heißt die mit der Kappe?

Rosaline, möglicherweise.

Ist sie verheiratet oder nicht?

Mal so, Sir, und mal so.

Oh, seid mir willkommen, Herr.

Adieu.

Lebt wohl für mich, Sir.

Willkommen für euch.

Madam, euer Vater nennt uns hier die Zahlung von

100.000 Kronen, doch das war nur die Hälfte

jener Summe, die ihm mein Vater zahlte für den Krieg.

Nehmen wir an, er oder wir, was nie geschah, erhielten diese Summe.

So bleiben unbezahlt noch weitere 100.000 Kronen.

Ihr tut dem König, meinem Vater, Unrecht.

Und Unrecht eures Namensgutemruf, wenn ihr beharrt zu

leugnen den Empfang von dem, was euch so treulich ward, bezahlt.

Ich schwöre, dass ich nie davon gehört.

Beweist ihr's mir, zahl ich's zurück, oder ich lass euch akquittieren.

Wir nehmen euch beim Wort.

Boyer, zeigt ihm die Quittungen für diese Summe.

Ja, zeigt sie mir.

Verzeihung, euer Hoheit, das Päckchen steht

noch aus, dass dies und andere Dokument enthält.

Doch morgen werdet ihr sie sehen.

Das soll zunächst genügen.

Indes empfangt Willkommen ebenso wie Ehre, denn

eure Ehre, wahrlich, hat sicherlich ein Recht darauf.

Ich darf euch, teure Prinzessin, nicht meine Tore

öffnen, doch sollt ihr draußen so empfangen

werden, dass es euch scheint, ihr wohnt in meinem Herzen.

Und morgen besuchen wir euch wieder.

Tanzt ich mit euch nicht in Brabant einmal?

Tanzt ich mit euch nicht in Brabant einmal?

Ja, sicherlich.

Wie unnütz war es dann, mich das zu fragen?

Und das

ja!

Wenn mein Schachblick, der mich nur selten

trügt, des Herzens stumme Rhetorik, die aus den

Augen spricht, richtig deutet, ist Navarra angestellt.

Wovon?

Von dem, was wir Verliebtsein nennen, verehrte Prinzessin.

Der Grund? Auf seiner heiteren Stirne las ich in klaren

Lettern, für alle Augen sichtbar, er scheint euch zu vergöttern.

Ich geb euch Aquitanien und alles, was sein ist, und

ihr gebt ihm um meinetwillen einen einzigen Liebeskuss.

mir fast nur in worte was ein

auge offenbart ich wusste seinem

aug den mund hinzuzufügen und wie der zunge worte die nicht

lügen du bist ein alter koppler weißt wovon du sprichst hört ihr

ihr tollen weiber das könnt ihr auch nicht sehen doch den weg nach hause

Ihr seid zu viel für mich.

Die Prinzessin von Frankreich genießt

unerwartet eine Kostprobe des Lebens im Freien.

Keine Frau darf den Hof von Navarra betreten

und ihre königliche Hoheit ist da keine Ausnahme.

Das bedeutet für die Damen eine Nacht im Zelt.

Woanders jedoch macht das Königsverordnung das

Leben für die Menschen in Navarra problematisch.

Oh oh, da steht der Ärger schon ins Haus.

Sehen Sie sich diese bunte Truppe an.

Ihr Anführer ist der skurrile Spanier Don Armado.

Zwar hat er das Herz auf dem rechten Fleck, doch mit der Sprache hapert's noch.

Treu folgt er seinem König, doch leider kann der König ihm nicht immer folgen.

Gott sei Dank für seinen treuen Pagen, der den seltsamen Namen Moth trägt.

Die beiden haben wohl einen Verbrecher zur Rechenschaft gezogen.

Ich wette, gleich gibt es Ärger mit dem schurken Kostert.

Er ist der Komediant des Königs.

Dieser kesse Kerl ist in allen Varietés

aufgetreten, vom Broadway bis Baden-Baden.

Er treibt es gern mit den Damen.

Nehmt euch in Acht, ihr Mädchen.

Gibt's ein Problem?

Auf den örtlichen Bobby ist immer Verlass.

Constable Dahl schnappt immer seinen Mann.

Oder in diesem Fall etwas anderes, wenn

diese Papiertüte verwirrt, was wir denken.

Auf jeden Fall ein Problem mehr für den König.

Beginnen wir mit dem Verfahren.

Der Grund bin ich, Sir, denn es betrifft Giacchinetta.

Die Art und Weise, wie es war, war diese Art und Weise.

Welche Art und Weise?

Die Art und Weise war paarweise, Sir.

Man sah mich sitzen mit ihr auf dem Grund des Parks.

Und dann, wie ich ihr folgte.

So habt ihr Grund, Weise und Art.

Vom westlichen Winkel deines kunstvoll verschlungenen

Gartens sah ich jenen Kerl da von schwachem Verstand, jenen

Gründling deiner Heiterkeit, jene kenntnisarme, unbelessene Selle.

Mich? Jenen einfältigen Vasalli, der, wenn ich mich erinnere, Costarte heißt.

Oh, mich.

Gesellt.

Und in Gesellschaft.

Entgegen deinem festgesetzten,

programmierten Edikt und deiner Keuschheitsvorschriften.

-Mit. -Mit.

Ach, es krankt mich zu sagen, womit?

Einem Weibsbild.

Mit einem Kind?

Unserer Großmutter Eva?

Einem weiblichen Wesen?

Oder zu deinem besseren Verständnis?

-Nein! -Ja! -Mit einer Frau!

Oh!

Oh! Ihn! Wie meine stets bewährte Pflicht mir gebietet,

brachte ich zu dir, dass er als Lohn seine Strafe

empfange, durch deine gütigen Hoheit Beamten, Antoni

Dall, einen Mann von gutem Ruf, betragen, verhalten und ansehen.

Ach, ich?

Ich bin Dall.

Was Giacometta angeht, so heißt das schwächere

Gefäß, das ich mit jenem vorerwähnten Kerl erwischte.

Ich bewahre sie als ein Gefäß für deines Gesetzes furie und werde

sie, auf den geringsten deiner gütigen Winke, vor Gericht bringen.

Dein, mit allen Komplimenten, einer ergebenen und

herzverbrennenden Glut der Pflichterfüllung, Don Adrián de Arvado!

Nun, Freund, was sagst du dazu?

Sir, ich...

Ich...

Ich...

Oh!

Ich gestehe das Weib.

Kennt ihr die Bekanntmachung?

Ich bekenne, ich habe viel davon gehört, aber nicht viel behalten.

Man gab es öffentlich bekannt, ein Jahr

Gefängnis, wenn einer mit einem Weib ertappt hat.

Es war kein Weib, Sir, ich wurde ertappt mit einem Mädchen.

Dasselbe gilt für Mädchen.

Es war auch kein Mädchen, Sir, es war eine Jungfrau.

Auch das war vorgesehen und kundgemacht, Jungfrau.

Dann leugne ich Ihre Jungfreundschaft, ich war ertappt mit einer Maus.

Dieser Markt wird euch nicht dienlich sein, Sir.

Sie wird mir dienlich sein, Sir.

Sir, ich will euch das Urteil sprechen.

Ihr sollt eine Woche bei Brot und Wasser fassen.

Lieber einen Monat bei Fleisch und Suppe beten.

Und Don Armando soll dein Wächter sein.

Die Lage in Europa spitzt sich zu.

An der Grenze zu Frankreich machen die Truppen mobil.

Junge, was bedeutet es, wenn ein Mann

von großem Geist melancholisch wird?

Ein sicheres Anzeichen dafür, dass er traurig aussehen wird.

Artig und diplomatisch.

Ich habe versprochen, drei Jahre mit dem König zu studieren.

Ihr seid ein Gentleman und Spieler, Sir.

Ich gestehe beides.

Denn nur beides macht den Mann zum Mann.

Das habt ihr fein formuliert.

Ich will hierraus gestehen, ich

bin verliebt und

da ist für einen Soldaten erniedrigend ist zu

lieben, so liebe ich ein Mädchen von niedrigem Stand.

liebe das Mädchen, das ich im Park mit den

vernunftbegabten Tieren kufft wie ein Kartengriff.

mein Geist wird schwer vor Liebe.

a quiet street, fighting

Deinen wunderschönen Feind.

I get no kick

I get a kick out

I get no kick

sure that if

one stiff

a kick

I get the heat

you always lead

high!

I'm sure it's a kick, I

Herr, der König hat befohlen, dass ihr Kostart ihn gewahrsam nimmt.

Ihr dürft ihm keine Wohltaten erweisen.

Vielmehr muss er fasten.

Drei Tage in der Woche.

Und diese Dame soll ich in das Gartenhaus bringen.

Lebet wohl.

Auf ein Wort!

Die Mötchen.

Mann.

Ich werde euch besuchen, im Gartenhaus.

Es ist davon.

Ich weiß, wo es gelegen ist.

Herr, wie, wie klug ihr seid.

Ich will dir Wunder sagen.

Mit dem Gesicht?

Ich liebe dich.

So, ich würd's euch sagen.

Juhu!

Pfiiieeeer!

Kusack!

Bring dieses Schreiben zu dem Mädel Giaconetta.

Hier ist die Remuneration.

Nun will ich die Remuneration ansehen.

Remuneration.

Ah, das ist das lateinische Wort für drei Heller.

Mein lieber Kosta, das trifft sich außerordentlich gut.

Bitte, Sir.

Wie viel von rosa-rotem Band kann man für eine Remuneration kaufen?

Was ist deine Remune...

Was ist deine Remuneration?

Meiner treu.

Anderthalb Pfennige.

Nun ja, für drei heller feine Seide.

Ich danke euer Gnaden.

Gott sei mit euch.

-Halt! -Halt! -Ich brauche dich.

Willst du meine Gunst gewinnen, guter

Kerl, so tu etwas für mich, um das ich bitte.

Wann soll ich's tun, Sir?

-Heute Nachmittag. -Gut, ich will's tun.

Lebt wohl. Du weißt ja gar nicht, was es ist.

Ich werd es wissen, Sir, wenn ich's getan hab.

Nein, Schuff, du musst es vorher wissen.

Ich komme morgen früh, wenn's euch beliebt.

Es muss heute Nachmittag geschehen.

Höhere Sklave.

Es ist nur dies.

Es ist nur diese.

Die Prinzessin kommt zur Jagd hier in den

Park und eine edle Dame ist in ihrem Gefolge.

Spricht süß ein Mund, so spricht ja ihren Namen.

Und der heißt Rosaline.

Frag nach ihr.

Und ihrer weißen Hand sollst du dies Brieflein anvertrauen.

Hier ist dein Lohn.

Geh!

Oh, süßer Lohn!

Besser als ne Remuneration!

Oh, Elf Pfennig besser!

Aller süßester Lohn!

Ich wills tun, Sir!

Wie gedroht!

-Vergebung. -Wer ist die Hauptdame?

Die kannst du an den übrigen erkennen, die kein Haupt haben.

Wer ist die größte Dame, die höchste?

Die dickste und die längste.

Die dickste und die längste.

Seid ihr die Hauptdame?

Ihr seid die dickste hier.

Was wollt ihr, Sir, was wollt ihr?

Ich habe einen Brief.

Einen Brief von Monsieur Biron an eine Lady Rosaline.

Rosaline?

Oh je, ihr könnt rauschieren.

Kommt und zerlegt das Huhn.

Ich werde es servieren.

Der Brief ging fehl.

Er betrifft keinen hier.

Er ist für Jackie Netta.

Ich verehre selbst den Boden, welcher

niedrigt, wo ihr Schuh, welcher

niedriger, geführt von ihrem Fuß, welcher am niedrigsten, einhertritt.

Dein im teuersten Eifer der Hingebung, Don Adriano de Armado.

Habt ihr je besseres gehört?

Mein Freund, ein Wort.

Wer gab euch diesen Brief?

Ich sagte doch, mein Lord.

Wem solltest du ihn geben?

Von meinem Lord an meine Lady.

Von welchem Lord an welche Lady?

Von meinem Lord Biron, dem Ehrenwerten an eine Dame aus Frankreich.

Er nannte sie Rosaline.

Du hast den Brief wohl verwechselt.

Kommt Mädchen, gehen wir.

Oh, Lohn.

Du Monstrum an Ignoranz, wie furchtbar siehst du aus!

Madame, er hat niemals die

Leckerbissen eines Buchs probiert.

Verschlang noch nie Papier sozusagen, noch niemals trank er Tinte.

Unterernährt ist sein Verstand.

Er ist nichts weiter als ein Vieh.

fühlt nur mit den gröberen

Organen und solch

unfruchtbare Pflanzen gibt es in der Tat, dass wir

dankbar sein sollten, wie wir die schmecken und fühlen es auch sind.

Für solche Gaben, welche in uns

gedeihen zu schönerer Frucht.

Guter Herr Pfarrer!

Seid so gut und lest mir diesen Brief.

Kostarkab in mir.

Er ist von Don Armado.

Ich bet euch, lest ihn mir.

Was ist der Inhalt?

Bei meiner Seele.

Verse.

Ja, Madame, und sehr gelehrt.

Lasst mich eine Strophe hören, eine Stanze, einen Vers.

With your

Ein seltenes Talent.

Das ist eine Gabe, die ich habe.

Sehr simpel, ein üppig ausschweifender Geist.

Voll von Formen, Figuren, Objekten,

Bildern, Ideen, von Ahnung, Bewegung, von Drehung.

Sie werden gezeugt in den Tiefen meines Verstands.

Ernährt in dem Schoß der Piamater und ans

Licht gebracht, wenn die Gelegenheit günstig.

Aber die Gabe ist gut für den, der sie besitzt.

Und ich bin dankbar dafür.

Mädel, ich preise den Herrn für euch.

Und das sollen auch meine Pfarrkinder.

Denn ihren Töchtern seid ihr eine gute Lehrerin.

Und ihre Söhne entfalten sich wunderbar unter euch.

Aber Domi Keller,

Jungfrau, war das an euch gerichtet?

Ja, Madame.

Ich will die Aufschrift mal gesehen.

An die schneeweiße Hand der allerschönsten Lady.

Rosaline.

Und nun will ich einen Blick auf seinen Inhalt werfen, wo der

Schreiber der Person, an die der Brief ist, seinen Namen nennt.

Euer wohlgeboren zu allen Dienstenbereiter, Biron.

Jean Nathaniel.

Dieser Biron ist einer der Schwurgenossen des Königs.

Und hier habt ihr einen Brief an eine Dame aus

dem Gefolge der Prinzessin abgefasst, der durch

Zufall oder auch durch Intention falsch geleitet wurde.

Eile fort, mein Kind.

Händige dies Papier dem König aus, beeile dich.

Es könnte von Bedeutung sein.

Nimm mich mit, mein Kind.

Madame, ihr habt dies in der Furcht Gottes getan, sehr gewissenhaft.

Doch zurück zu den

Felsen.

Gefielen sie euch, Sire Nathaniel?

Meisterlich fürwahr.

ich bitte um eure gesellschaft ich

danke euch von herzen denn

gesellschaft sagt die schrift ist freude und glück des lebens

Mein Herrgott, diese Liebe ist toll wie

Ajax.

Sie tötet Schafe.

Tötet mich.

Mich, Schaf.

Ich will nicht lieben.

Wenn ich's tue, hänge ich mich ehrlich.

Ich will nicht.

Ach, aber ihr Auge.

Bei diesem Licht.

Wär's nicht um ihre Augen willen, ich würde sie nicht lügen.

Ja, wegen ihrer beiden Augen.

Wahrlich, ich tue nichts in der Welt als lügen.

Ja, in mich hinein lügen.

Beim Himmel ich liebe.

Und das hat mich gelehrt zu reimen und melancholisch zu sein.

Und hier ein Stück von meinem Reimen und meiner Melancholie.

Nun, eins von meinen Sonetten hat sie schon.

Der Clown brachte es, der Narr schickt es und die Lady hat es.

Süßer Clown, süßerer Narr, süßeste Lady.

Bei Gott, ich würde alles darum geben,

wenn die drei anderen auch so weit wären.

To capture

deiner

Ressistenz geschlagen.

I'm your big and

Nein, nein...

Ach, hier kommt noch so ein Narwidu.

It's not that you're attracted

Ah!

Du Main!

Deine Liebe ist fern von Nächstenliebe!

Werd' du nur blass, ich würd' erröten!

Das weiß ich sicher!

Fänd' ich mich so, ertappt beim Übertreten!

Komm, Freund, du wär' der Rot!

Du treibst es ganz wie er, du schimpfst auf ihn und sündigst zweimal mehr!

Hier im Gebüsch, das schützend mich versteckt,

sah ich euch zwei und war für beide erschreckt!

Ich hörte eure Sündgenreime, sah eure eindeutige

Bewegung, sah nicht nur eure Säufzer, nein, auch eure Erregung!

Was wird Biron wohl sagen, wenn er hört, man

bricht den Ei, den man mit solchem Ei verschwört?

Wie wird er spotten?

Wie wird er seine Witze machen?

Wie wird er triumphieren, vor Freude springen, euch verlachen?

Um alle Schätze, die ich je gesehen, so

möchte ich bei Gott nicht vor ihm stehen!

Ah, guter König, ich bitt' euch um Pardon!

Gutes Herz, mit welchem Anstand schmäht ihr diese Würmchen?

Und seid doch der Verliebteste von allen.

Sind wir verraten nun durch euch?

Nicht ihr durch mich.

Ich bin durch euch verraten.

Ich, der ich redlich bin.

Ich

halte es für Sünde, den Schwur zu

brechen, durch welchen ich mich binde.

Ich bin verraten, weil ich mich

zusammengetan, mit Männern wie euch, die unbeständig waren.

Wann saht ihr mich jemals dichten, in

Reimen schreiben oder nach schönen Stöhnen?

Wann hörtet ihr, dass ich, gepriesen eine Hand, einen

Fuß, ein Gesicht, ein Auge, einen Gang, eine Statur,

eine Braue, eine Brust, eine Taille, ein Glied, ein Wald?

-Halt! -Wohin so schnell?

Gott segne den König.

Was bringst du mir?

Was von Verrat.

Was tut Verrat hier?

Ich bitte euer Gnaden, lasst den Brief lesen.

Unserem Pfarrer schien's bedenklich.

Es sei Verrat, sagt er.

Biron.

Lies ihn vor.

Danke, danke.

Wer überbrachte ihn dir?

-Kostat. -Woher hast du ihn?

Von Don Adrama. Don Adam.

Donabena.

Carbonara.

Den Don.

Was ist? Was soll das?

Warum zerreißt du ihn?

Es ist nichts, mein Herr.

Nichts von Bedeutung, euer Gnaden.

Es hat ihn erregt.

Und darum, lasst uns hören.

-Es ist B. -Rones Hand.

Gib das.

Und hier sein Name.

Du Hurensohn, Dummkopf.

Du hast mich blamiert.

Schuldig, Milord, schuldig.

Er gibt es zu.

Ich klag mich an.

Ich klag mich an.

Wessen? Dass euch drei Narren einer fehlte.

Ich bin der vierte im Gespann.

Er, er und ihr, mein Herr, und ich sind

Diebe der Liebe und verdienen zu sterben.

Entlasst erst die anderen, dann erzähl ich euch mehr.

Nun ist die Zahl auch gerade.

Du hast recht, wir sind vier.

Was ist hier mit den Toteltauben?

Hey, macht euch fort.

Wir Ehrlichen sollen gehen, die Verräter bleiben vor Ort.

Seid ihr gewappnet für den Kampf, ihr Männer?

Bedenkt, was ihr euch geschworen habt.

Fasten, studieren und zu sehen kein Weib.

Bei Gott verrat am Königtum der Jugend.

Sagt, könnt ihr fasten?

Eure Mägen sind zu jung.

Und die Enthaltsamkeit erzeugt nur Krankheit.

Hättet ihr, mein Herr, und ihr und ihr,

die Herrlichkeit der Wissenschaft gefunden?

Ohne die Schönheit eines Frauengesichts?

Aus Frauenaugen zieh ich diese Lehre.

Sie sind der Grund.

Das Buch, die höchste Weisheit, aus der Prometheus echtes Feuer glüht.

Als wir gelobten zu studieren, Lords, entsagten wir zugleich den Büchern.

Wie hättet ihr, mein Lord, und ihr und ihr, durch

bleiernde Betrachtung, jemals ersonnen so feuriges Poem?

Wie ist die begeisternd Augen eurer schönen Damen euch eingegeben?

Das andere träge Wissen bleibt allein im Hirn und daher finden

seine unfruchtbaren Knechte kaum eine Ernte nach der Plackerei.

Doch Liebe in Frauenaugen erst erlärmt.

Lebt nicht bloß eingemauert im Gehirn, nein, mit der Regung aller Elemente.

Strömen Sie gedankenschnell durch jede Kraft.

Und jeder Kraft verleiht Sie Doppelkraft,

weit mehr als sonst Ihr Wirken und Ihr Amt.

Die feinste Schärfe leiht Sie jedem Auge.

Gegen den, der liebt, erscheint der Adler blind.

Wer liebt des Ohr, vernimmt den schwächsten Ton.

Die Liebe fühlt sehr viel empfindlicher und

feiner als der behausten Schneckel zartes Horn.

So fein ist Ihr Geschmack, dass Bachos Zunge grob erscheint.

Ist Liebe nicht sogar ein Mut, ein Herkules,

dass sie erklimmt die Wollen der Hesperiden?

Schlau wie die Sphinx, so süß und musikalisch

wie das Apollo-Laute, bespannt mit seinem Haar.

Und wenn die Liebe spricht, dann lullt der

Götterstimm den Himmel ein

durch ihre Harmonie.

Himmel, ich bin im Himmel.

Sollen wir um die französischen Mädchen freien und sie gewinnen?

So kommt und lasst uns ersinnen festliches Spiel für Sie in Ihren Zelten.

Erst aus dem Park lasst Sie uns geleiten, dann

heimwärts für ein jeder an der Hand sein schönes Liebchen.

Und am Nachmittag erfreuen wir Sie mit schönen

Spielen, soweit die kurze Zeit es uns vergönnt.

Dann Spiele, Masken, Fest und Tänz, bahnen

der Lieb den Weg und streuen ihr Blumenkränze.

Fort, hinfort, lasst keine Zeit verstreichen, denn

sie ist viel zu kurz und muss für uns noch reichen.

Ja!

Wo sind all die Studenten?

Während sich das übrige Europa für die drohende

Katastrophe rüstet, scheint hier in Navarra alles ruhig zu sein.

Es mehren sich die Gerüchte, dass der Eid des

Königs von einigen Untertanen gebrochen wurde.

Vom Studium ist jedenfalls nicht viel zu merken.

Hallo?

Was hat er vor?

Vielleicht fragt er, was tun während der Verdunklung?

Und diese mysteriösen Geschenke?

Sieht so aus, als hätten die Prinzessin und ihre Damen Besuch vom Briefträger.

Liebesbriefe?

Die Männer des Königs haben doch nichts damit zu tun.

Es heißt, dass es heute Abend eine Galavorstellung gäbe.

Erlaubt der Eid auch singen und tanzen?

Ich glaube, kaum.

Aber wenn der König eine Party plant, muss jeder mitmachen.

Und wer könnte besser eine exotische

Nacht organisieren als ein exotischer Ritter?

Armado ist euer Mann.

Und mit Holofernias Hilfe wird es zu Begeisterungsstürmen kommen.

Wer weiß, was sich die Feiernden noch alles einfallen lassen.

Kinder, wir werden reich sein, ehe wir fahren.

Seht nur, was mir der verliebte König schickte.

Und Rosaline, auch ihr bekam was Hübsches.

Wer sand es?

Und was ist es?

Ja, ich habe auch Ferse Duncan Barone.

Oh, er hat sogar ein Bild von mir gemalt.

Sieht es euch ähnlich?

Und Catherine, was schickt euch der schöne Erdumain?

Madame, diesen Handschuh.

Denise und die Perlin schickt mir Langeville.

Wie klug wir sind, so über sie zu lachen.

Wie dumm sie sind, sich lächerlich zu machen.

Da kommt Boyer.

Und seht nur, wie er sich freut.

Rüstet euch, Ladies.

Der Feind drückt an, euer Friede wird bedroht.

Die Liebe kommt maskiert, gewappnet mit Argumenten.

Ihr werdet überrascht sein.

Im kühlen Schatten eines Maulbeerbaums wollte ich ein

halbes Stündchen schlummernd träumen, als sie ihr da zu

stören, die erhoffte Ruhe auf eben diesen Schatten stritt zu der König.

Seit Gefolge behutsam schliche ich in benachbartes

Gebüsch und hörte dort, was ihr jetzt sollt erfahren.

Sie werden gleich verkleidet zu euch kommen.

Oh!

Ihr Herold ist ein hübscher Knabe.

-Im Ernst? -Sie wollen uns besuchen?

Gewiss, gewiss.

Und angetan sind sie mit Masken und wie feiernder, so sah es aus.

Und dann wird man parlieren, tanzen und hofieren und

jeder seine Liebesglut erklären, der egnen Dame, die

ihr gleich erkannt an den Geschenken, die ihr ihr gesandt.

Seid ihr euch sicher?

Den Galanen werden wir es versagen.

Wisst, Ladies, wir wollen alle Maske tragen.

Keinem von ihnen wollen wir vergönnen, das Antlitz seiner Schönen zu erkennen.

Hier, nimm du die und gib mir deine.

Dass ich Barone als Rosaline erscheine?

Tauscht alle, tauscht sie rasch, so könnt ihr sie

betören und jeder soll der falschen Liebe schwören.

Kommt schon, tragt sie so, dass man sie deutlich sieht.

Eins möchte ich wissen, was wollt ihr mit dem Plan bezwecken?

Der Zweck des Plans ist, ihren Plan zu stören.

Sie spotten unser nur die freier Keg und

Spott für Spott ist ganz allein mein Zweck.

Spöttische Mädchenzungen sind so schneidend wie Messerklingen unsichtbar.

Sie schneiden selbst das kleinste Haar, das man je sah.

Durch diesen Tausch der Partner bei der

Maskerade verderben sie der edlen Herrn Sharrad.

das die mächtigen Geister, die man so verehrt?

Habt ihr's gehört?

Der König hat mir lieb geschworen.

Und mir Barone auf ewig Treue schwor.

Und Longaville ward nur für mich geboren.

Domain ist mein, so wie das Blatt gehört zum Strahl.

-Madam! -Ihr hübschen Mädchen!

Hört mir zu! Sie kommen gleich zurück und unverkleidet.

Denn hierin könnt ihr mir vertrauen.

So herben Spott werden sie nicht verlaufen.

-Sie kommen wieder? -Oh, sie werden.

-So viel ist sicher. -Hinweg!

Verwirrung!

Was soll geschehen, wenn wir sie ohne Masken wiedersehen?

Oh, Madam!

Nimm den Rat und hört auf mich.

Wir bleiben spöttisch, ob sie maskiert nun oder nicht.

Wir sagen Narren, hätten uns bedrängt.

Ladies!

Verschwindet! Der Feind ist immer näher.

Gott zum Gruße, verehrter Herr.

Wo ist die Prinzessin?

Fort.

In ihrem Zelt.

Beliebt Eure Majestät mir Euren Auftrag, gnädig zu vertrauen?

Er sucht sie um Gehör.

Ein Wort nur.

Das will ich.

Und sie will's auch.

Gewiss, mein Lord.

Jetzt muss ich bleiben.

Wir kommen zu Besuch und möchten euch zu

unserem Hofe führen, so ihr es gestattet.

Bei meiner Mädchen, ihre rein und unbefleckt wie

Lilienkelche, schwöre ich, lieber ertrüg ich jede

Art von Folter, als dass ich Gast in eurem Hause wäre, Herr.

So sehr empört's mich, brecht ihr jenen

Eid, den ihr dem Himmel lauter in Sins geweiht.

Ah.

Wie in der Wüste habt ihr hier gelebt.

Einsam, verlassen, sehr zu unserer Schmach.

Oh nein, mein Herr, dem ist nicht so, ich schwör's.

Anmutger Scherze und Kurzweil uns beglückt.

Wie, Madame?

Im Ernst, mein Herr!

Charmante Herren voller Anstand und Manier.

Madame, seid ehrlich.

Sie blieben eine Stunde und sprachen viel.

Doch in der ganzen Stunde kam nicht ein kluges Wort aus Ihrem Munde.

Sag, welche Maske warst du ihr getragen?

-Wo? -Wann? -Welche Maske?

Warum die Frage? Da, dann die Maske, die überzählige

Schale, die schlechtes Barf und besseres Trub zur Schau.

Wir sind durchschaut, sie spotten uns zu Tode.

Gestehen wir es und wenden es zum Scherz?

Erstaunt, mein Herr.

Ist Hoheit euch nicht wohl?

Ihr seid so blass.

Nun, lasst mir klar.

Ihr habt unseren Plan entdeckt und habt dann

ausgeheckt, uns hochzunehmen, wie im Weihnachtsschwank.

Einer war da, der redete zu viel.

Ein Schmeichler und ein Possenreißer.

Ein Maulheld wohl, ein Speichellecker und ein Gag.

Der sein Gesicht in Falten alt gelächelt und weiß,

wie eine Ladyman zum Lachen bringt, hat ihnen

unseren Plan verraten, worauf die Damen die Geschenke tauschten

und unseren Schwören an die anderen Damen lauschten.

Meine Damen und Herren, zu Ehren seiner königlichen Hoheit werden

Kostas und das Fort von Navara in einer Minute eine kleine Vorstellung.

Biron, Sie werden uns blamieren.

Lass sie nicht auftreten.

Was kann uns Milord denn noch blamieren?

Es kann uns nur nützen, wenn Sie was

Schlechteres zeigen als den König und den Königshof.

die nacht der tausend sterne es ist nicht das erste mal dass die

frauen den spieß umgedreht haben mit ihrer cleveren idee masken

und partner zu tauschen zeigten sie den verlegenen jungs was

sache ist aber alles ist verziehen und die schwüre sind

vergessen jetzt showtime das spiel der neuen helden reißt das

volk von navarra zu begeisterung stürmen hin es herrscht wildes

treiben ups vorsicht das hat sich ja wehgetan die mimen lassen

die fröhliche menge die schrecklichen ereignisse der welt da

draußen vergessen vorsicht schluss mit dem studium jetzt ist die

liebe an der reihe und es gibt nichts

besseres aber vielleicht sind da einige andere ansicht

2020

Gott mit euch, Madame.

Sei willkommen, Mercadé.

Nur unterbrichst du das Vergnügen hier.

Ich bin betrübt, Madame.

Denn meine Botschaft liegt mir schwer auf der Zunge.

Der König.

Euer Vater.

Tot.

Verrückte ich.

So ist es.

Die Botschaft ist gesagt.

Fort ihr Helden.

Die Szene bewirkt sich.

Wie geht es eurer Majestät?

Boyer, lasst packen.

Ich reise heute Abend ab.

Madame, nicht doch. Ich bitte, geht nicht.

Lasst packen, sage ich.

Ich danke euch edle Herren für euer freundliches Bemühen.

Und bitte euch aus gradbetrübter Seele, dass ihr in eurer Weisheit

die ausgelassenen Späße, unsere Laune entschuldigt oder vergessen möget.

Wenn unsere Kühnheit sich zu weit gewagt im

Tausch der Rede, dann war nur eure Güte Schuld daran.

Lebt wohl, erlauchter Fürst.

Ein schweres Herz führt nichtgewandte Rede.

Entschuldigt bitte das so kurz.

Ich danke für die große Güte, die ihr mir gefährdet.

Zu wenig Zeit im letzten Augenblick gestaltet

oft den Ausgang schnell, so wie wir es wollen.

Und oft entscheidet so der letzte

Augenblick, was lange Prüfung nicht zu lösen wusste.

Auch wenn der Tochter trauervolles Stirn der Liebe

sanfte Huldigung verbietet und ihre fromme, ernst

gemeinte Werbung, so soll doch, da die Lieb zuerst sich

bei uns fand, des Kummers Wolke sie nicht aus der Bahn verscheuchen.

Ich verstehe euch nicht.

Mein Gram ist doppelt.

Ein einfach schlichtes Wort erreichet Gram am besten.

Und was der König meint, ist dies.

Nur euch zu lieb, versäumten wir die Zeit und spielten falsch mit unserem Eid.

Eure Schönheit hat uns so verwirrt, dass wir das

Gegenteil von dem getan, was wir uns vorgenommen.

So kam es, dass wir euch lächerlich erschienen.

Eure Himmelsaugen selbst verführten uns zu Fehlern, die ihr tadelt.

Deshalb ist unsere Liebe euer Werk und

euer Werk auch die Verfehlung.

Wir erhielten eure Briefe voller Liebe.

Die gaben auch die Botschafter eurer Liebe und hielten

sie in unserem Mädchenrat für Komplimente, höfischen

Scherz und Spiel, für leichtes Füllwerk allzu kecker Mode.

Drum waren wir unsererseits nicht ernsthaft in den

Antworten und euer Lieben fand Erwiderung nur als munterer Spaß.

Unsere Briefe, Fürstin, waren mehr als Spaß.

Die Blicke auch.

Wir lasen sie nicht so.

Jetzt, mit der Stunde letztem Schlag, gewährt uns eure Liebe.

Die Zeit erscheint mir viel zu kurz, um

einen ewigen Vertrag zu schließen zwischen uns.

Nein, nein, mein Lord.

Ihr schwortnen bösen Main eid.

Mit Schuld beladen allzu sehr.

Und darum dies.

Wenn mir zu lieb, obwohl kein Grund vorhanden, ihr

etwas tun wollt, so bitte ich euch, tut dies für mich.

Ich trau nicht eurem Schwur.

Doch macht euch auf in eine ferne, strenge Ermitage.

Dort bleibt, bis durch der

Zwölfgestirnekreis die Sonnenbahn den Jahreslauf vollendet.

Wenn das strenge, abgeschiedene Leben nicht

geändert, was dein heißes Blut hat einst

geschworen, dann zeig dich nach Verlauf des

Jahres und sprich mich an.

Sprich mich an, gestützt auf diese Tat.

Und bei der Jungfrauenhand, die jetzt

die Deine küsst, will ich Dein eigen sein.

Bis dahin jedoch hüll ich mich in Trauer,

verschließe in ein Trauerhaus mein Leid, lass

meine Tränen niederregnen, wehmütig eingedenkt des Vaters tot.

So geht der Eremit.

Mein Herz schlägt in deiner Brust.

Was sagt Maria?

Nach Ablauf eines Jahres.

schmück ich statt Trauer mich mit Brautgewand.

Geduldig warte ich, doch die Zeit ist lang.

Zwölf Monate und ein Tag.

Kein Wort aus Männermund ich hören mag.

Folg ihm, wenn zu meiner Lady kommt der König.

und habe ich viel Liebe dafür.

Gebe ich dir ein wenig.

Oh, ich schwöre, solange dien ich dir treu und richtig...

Nein, schwöre nicht!

Sonst brichst du wieder deinen Eid!

Liebste, sieh mich an.

Schau, meines Herzens Fenster, schau, mein Auge.

Welch flehende Bitte dort auf Deine Antwort wartete.

Sag, welchen Liebesdienst kann ich Dir tun?

Oft habe ich von Euch gehört, mein Lord Baron, ehe ich Euch sah.

Der Welt vielzüngig Urteil bezeichnet euch sehr oft als

dresden Spötter, voll üblem Vergleich und kränkendem Hohn.

Verteilt ihr an alle Menschen den Lohn, die eurem

Scharfsinn ausgeliefert sind, um dies giftig Kraut euch

aus eurem Hirn zu reißen und über dies

mich zu gewinnen, wenn ihr wollt.

Denn ohne dies bin ich nicht zu gewinnen.

Sollt ihr dies ganze Jahr von Tag zu Tag sprachlose Kranke sehen und

reden mit dem siechend Elend, euer Eifer sei es, mit eures Witzes

ungehemmtem Geist den Schmerz zu zwingen und

ihm gar ein Lächeln abzuringen.

Der Mund schon totgeweiht und doch ein wildes

Lachen, das könnt ihr nicht verlangen, das ist unmöglich.

Schmerz rührt die Seele nicht in Agonie.

Doch das ist der Weg, den spöttischen Geist zu dämpfen.

Der Kraft nur schöpft aus jenem nichtgen

Beifall den seichte Lacher stets dem Narren spenden.

Denn der Erfolg von Späßen liegt im Ohr des

Hörers nur, nie auf der Zunge dessen, der ihn macht.

Drum wenn der kranken Ohr, taub von der eigenen bitteren

Seufzerklage, vernimmt den leichten Spaß, dann fahret fort.

Schmerz, ich nehm euch dann mit diesem Fehler.

Doch tun sie es nicht, so lasst das Witzen

sein und eures Fehlers frei, find ich euch wieder.

Durch solche Seeles Änderung hoch erfreut.

Zwölf Monate.

Gut.

Was immer wird daraus.

Zwölf Monate treibe ich Spaß.

im Krankenhaus.

Ja, liebster Herr, so nehme ich den Abschied.

Nein, Madame, wir begleiten euch ein Stück.

Unser Verben geht nicht aus wie in einem alten Stück.

Dem Topf kein Deckel.

Mut, Freund, zwölf Monate sind es nur.

Dann kommt das Ende.

Das ist zu lange für ein Stück.

Ja.

Ihr jenen Weg, wir diesen Weg.

Und wenn die Liebe spricht, dann lullt der

Götterstimme den Himmel ein durch ihre Harmonie.

Aus Frauenaugen ziehe ich diese Lehre.

Sie sind das Buch, die Kunst, die Weisheit.

Sie nähren und spiegeln die ganze Welt.

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