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.
Guten Morgen
Das ist Maria.
Erst das Duschen.
Dazu muss er in den Stuhl.
Okay... ?
Ich werde dich jetzt hochheben.
Ist dir schwindelig?
Entspannen.
Besser?
Halt ihn von hinten.
Ich werde deine Beine jetzt anheben.
Komm her
Okay.
Fass unter seinen Po.
Eins, zwei, drei
Sieh gut zu. Morgen musst du das alleine machen.
Alle vier Stunden muss die Blase entleert werden.
Sonst wandern Keime in die Niere, und es gibt eine Infektion.
Probier mal selbst.
Das Glied zum Bauch anheben, die Vorhaut nach hinten
und dann vorsichtig den Schlauch reinschieben, bis es l�uft.
Ja, genau. Da geht nichts kaputt.
(Sie singt leise.)
(T�r geht zu.)
Du kannst schwimmen, oder? Komm her. Wir bei�en nicht.
Du musst ihn gut halten, damit er nicht untergeht.
Eine Hand hier
unter den Nacken. Ja.
Diese Hand hier.
Die andere
unter die H�fte.
Gut. Ja.
Wichtig ist, den Kopf oben zu halten.
Ja, sehr gut.
Das machst du super.
Und jetzt
nimm deine H�nde hier
unter seine Schulter.
Ja, gut.
Ja.
Sehr gut.
Tief durchatmen.
Wir lassen dich jetzt los.
Eins...
zwei...
Alex!
Alex, wach auf!
Hilfe!
Bitte, wach auf.
Du bist okay. Du bist okay. Ich hab dich.
Wie konnte das passieren?
Zieh dich um, sonst erk�ltest du dich.
(T�rklinke)
(Sie atmet schwer.)
Kommt ins Wasser. Es ist herrlich.
Ja! Oh ja!
Ist alles okay bei dir?
Alex?
Er ist tot.
Nur ein totes St�ck Fleisch.
Hey, keine Sorge.
Nichts ist passiert.
Du hast nichts gesp�rt, oder?
(Er atmet tief durch.)
Kannst du mich weiter unten ber�hren?
Hast du einen Freund?
Was ist mit dir?
Hast du eine Freundin?
Ich mag keine von ihnen.
(Er atmet schwer.)
(Er atmet immer schwerer.)
(Sie st�hnt leise.)
(Elektronische Musik)
(Deutscher Gesang)
(Deutscher Gesang)
Wie f�hlt sich das an?
Ich wei� nicht.
Magst du es?
Was hat dein Tattoo f�r eine Bedeutung?
Es ist ein dummes Gedicht.
Warum ist es dumm?
Du hast einen sch�nen K�rper.
F�hlst du das?
Ja.
Kitzelt das?
Nein.
F�hlst du irgendwas hier?
Nein.
Auch wenn ich hier dr�cke?
So?
Ja.
Wo bin ich?
Du bist an meinem linken Oberschenkel.
Was ist mit dem anderen Bein?
Ist es dasselbe?
Ich wei� nicht, ber�hr es nochmal.
Mache ich. Ich ber�hre dich.
F�hlst du es nicht?
Du bist an meinem rechten Oberschenkel.
(Surren des Rasierapparates)
Du riechst gut.
Wenn du einen Wunsch frei h�ttest,
es k�nnte alles sein,
was w�rdest du dir w�nschen?
Was f�r eine Frage!
Wovon tr�umst du?
Ich habe viele Tr�ume.
Ich tr�ume davon, herumzulaufen,
rennen,
springen,
fliegen.
Ich tr�ume davon, Purzelb�ume zu schlagen.
Manchmal w�rde ich boxen
oder k�mpfen.
Aber ich sitze nie in einem verdammten Rollstuhl.
Du kannst fliegen?
(Sie st�hnen.)
(Elektronische Musik)
(Stille)
Eins, zwei...
drei.
Wer ist Sie?
Niemand.
Sie war meine Freundin.
Was ist passiert?
Ich lie� sie gehen.
Aber du hast sie geliebt?
Ich brauchte meinen Freiraum.
Kannst du ein wenig rutschen? Ich kriege keine Luft.
Glaubst du,
dass dich jemand wirklich geliebt hat?
M�chtest du mit zeigen, was das ist?
Ich muss gehen.
Maria, bleib.
Sprich mit mir.
Erz�hl mit etwas Sch�nes.
Das ist lustig.
Das habe ich meinen Vater auch immer gefragt...
als ich klein war.
Was hat er gesagt?
Er hat mir ein dummes M�rchen erz�hlt.
(Er atmet unruhig.) Was ist los? Alex!
Nicht mein bester Tag heute.
Was soll ich tun?
M�chtest du etwas trinken?
�nder die Position.
Ja, ja, nat�rlich.
Okay.
�ffne den Mund.
Alles okay.
Hier,
trink.
Alles okay.
Ja...
Alles wird gut.
Alles wird gut.
Alles okay.
Alles wird gut.
Maria?
Was tust du da?
Was machst du in Alex Bett?
Alex, kannst du mich h�ren?
Ich bin gleich wieder da.
Kommst du bitte mal mit.
Wenn ich dich nochmal in seinem Bett erwische, fliegst du raus.
Damit das klar ist.
Komm,
dreh dich um.
Geh jetzt. Ich �bernehme das hier.
(Musik mit Gesang)
Alex. Wach auf.
Ich hab etwas f�r dich.
(Sie atmet schwer.)
(Sie st�hnt.)
Was hast du?
Ich bin es so verdammt leid, immer hier drin zu sein.
Ich h�tte sterben sollen. W�hrend des Unfalls.
Dann h�tte diese ganze Schei�e wenigstens ein Ende.
Was ist passiert?
Ein Kampf.
Ich hatte einen Schlag auf den Kopf bekommen.
Pl�tzlich explodierte alles.
Ich war hellwach.
Aber ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Ich schrie: "Wo sind meine Beine?"
"Sie sind genau hier",
sagte meine Freundin.
Maria...
kannst du mir helfen?
Kannst du mir ein paar Pillen besorgen?
Ein paar wirklich starke.
Du bist... Du bist verr�ckt.
Verstehst du denn nicht?
Sieh mich an.
Sieh mich an!
Ich kann so nicht weitermachen.
Mein Leben wird mehr und mehr schrumpfen.
Bis nichts mehr �brig ist.
Bitte, Maria. Ich flehe dich an. Bitte!
Bitte.
Das kann ich nicht machen.
Bitte.
Das ist ein verdammter Albtraum.
Es tut mir leid.
Es tut mir leid.
Maria, wach auf!
Verdammte Schei�e...
Maria, bist du okay?
Maria, wach auf!
Schei�e.
Maria, bist du okay?
Wach auf! Maria!
Maria!
Wach auf. Wach auf, verdammt noch mal. Wach auf.
(Schnelle Klaviermusik)
(Schnelle Klaviermusik)
(Schnelle Klaviermusik)
(Singen: "Happy Birthday to you")
(Jubel und Beifall)
Na?
(Jubel und Beifall)
(Stille)
(Disco-Musik)
Ich bin's
Kann ich rein kommen?
Ich habe dir etwas mitgebracht.
Mach die Augen zu.
Was ist das?
Geheimnis.
(Spannende Musik)
(Deutscher Gesang)
(Musik endet.)
Wo hast du das gelernt?
Ich wei� nicht.
Setz dich her.
(Handy klingelt.)
Kannst du rangehen?
Eugenia?
Warum weinst du?
Nat�rlich m�chte ich dich wiedersehen.
Aber ich brauche ein wenig Zeit.
Ein bisschen Zeit.
Nat�rlich m�chte ich dich wiedersehen.
Dieser verdammte Unfall.
Versteh mich!
Bitte versteh doch!
Ich kann mich jetzt nicht um dich k�mmern.
Eugenia!
Eugenia!
Schei�e, aufgelegt!
Ruf nochmal an.
Mailbox. - Versuch es nochmal.
Es geht niemand dran.
Bring mich ins Bett.
Auf drei:
Eins, zwei, drei.
Du erw�rgst mich. H�r auf damit.
Tut mir leid.
Habe ich dir weh getan? - Ja.
Sei vorsichtiger.
Okay.
Eins...
zwei...
drei.
Lass das verdammte Ding in Ruhe.
Ich kann nichts f�hlen.
Hey, verarsch mich nicht.
Maria, es tut mir leid.
Kannst du mir einen blasen?
Jetzt sofort?
(Er atmet schwer.)
(Sie kreischt.)
(Weinend:) Was zum Teufel machst du da?
Maria, warte!
(Wasserpl�tschern)
Ich bin Maria.
Ich muss das Laken wechseln.
Das kann warten.
Kann es nicht.
Darf ich?
Ja.
Und jetzt der Katheter.
Nein, nicht jetzt.
Es wird nur eine Minute dauern.
Ist alles in Ordnung?
Bist du jetzt zufrieden?
Was zum Teufel tust du da?
Du kannst nicht einfach so reinplatzen.
Du bist einfach unfassbar.
Unfassbar.
Bis sp�ter.
Komm her.
Komm mal her.
Bitte.
Was willst du?
Die kleine Sache, das wir hatten...
ist vorbei.
Ich brauche meinen Freiraum.
Ernsthaft. Lass mich in Ruhe.
H�r auf.
Lass los.
Was ist los?
Lass mich runter.
Jetzt.
Mach dir keine Hoffnungen.
Ich stehe nicht auf Fette.
Und dein dummes Mitleid brauche ich auch nicht.
Lass mich einfach in Ruhe.
(Ger�usche vom Wasserstrahl) Was machst du da?
Maria, stop!
Schei�e!
H�r auf damit!
Es ist besetzt.
Schei�e, schei�e, schei�e!
Du verdammte Schlampe!
Wieso glotzt du mich so an?
Was ist passiert?
War sie nicht nett zu dir?
Los!
F�tter mich.
Du ruinierst wirklich alles.
Wusstest du das?
Ich hasse dich.
Tut Sie dir weh?
Mein Gott!
Du bist so nervig.
Warum h�ltst du nicht einfach den Mund?
Alex?
Du wei�t, dass du mit mir reden kannst?
Erspar mir die Psychotherapie.
Verpiss dich einfach.
Und was ist mit uns?
Bedeutet das gar nichts?
Mein Gott, Maria!
Glaubst du wirklich, dass ich an dir interessiert bin?
Sieh dich nur an!
Wie du da sitzt!
Schau mich an!
Wohin soll diese Sache f�hren?
Fang blo� nicht an zu heulen!
(Sie verl�sst schluchzend den Raum.)
(Handy vibriert.)
(Lied von Cyndi Lauper: "Time After Time")
(Er atmet tief durch.)
(Klopfen)
(T�rklingel)
(Erneut geht zweimal die T�rklingel.)
Maria, mach auf!
Maria, bitte!
Es tut mir leid.
Was willst du von mir?
Ich wei� nicht, was mit mir los ist.
Ich mag dich wirklich.
Kannst du mich umarmen?
Bitte.
Ich habe Angst, dass ich an diesem Ort verrecke.
Nein.
Nein, das wirst du nicht.
Das verspreche ich.
(Kirchenglocken)
Willst du tanzen?
Ich kann nicht tanzen.
(Sanfte Klaviermusik mit Gesang setzt ein.)
Bereit? - Ja.
Auf drei.
zwei...
drei.
Lass mich nicht fallen!
Das ist okay. Ich habe dich. Alles okay.
Ich hatte vergessen, wie gro� ich bin.
(Sanfte Klaviermusik mit weiblicher Gesansstimme dazu.)
Ich bin ein gro�artiger T�nzer. (Sie lacht.)
Danke.
Danke.
(Kussger�usche)
(Klaviervorspiel)
(Er singt ein gef�hlvolles Lied.)
(Rockmusik)
(Er atmet schwer.)
Kannst du meine Hose aufmachen?
(Er atmet schwer.)
Schei�e!
Tut mir leid.
Es tut mir leid.
Was ist los?
Nein, geh nicht.
Schei�e, schei�e, schei�e.
Schei�e!
Ich hasse es!
Ich hasse dieses beschissene Leben.
Halt mich.
(Wasserpl�tschern)
(Schicksalhafte Geigenmusik)
(Sie atmen sto�artig.)
Maria.
Wie f�hlst du dich?
Nicht so gut.
Oh, nein!
Fick mich.
(Sie atmet schwer.)
Komm schon, fick mich.
Alex... du bist krank.
Ich bringe dich nach Hause.
Zieh dich aus.
Jetzt streichle deine Muschi.
Komm schon.
Fick mich, du fette Kuh. Fick mich!
Komm schon.
(Sie weint.)
Ja.
Du fette Schlampe.
(Beide weinen.)
Dachtest du wirklich, ich w�rde mich darauf einlassen.
Mit einer fetten Kuh wie dir?
Ich kann jede haben, die ich will.
Jede!
Fass mich nie wieder an!
Nie mehr!
Hau ab, du fettes Schwein! Hau ab!
Ich hasse dich, verdammt!
Warum bist du nicht einfach ertrunken?
Ich wollte dich nicht retten!
(Er lacht h�misch.)
(Sie schluchzt.)
(Sie weint weiter.)
(Sie schluchzt weiter.)
(Traurige Violinenmusik)
(Vertr�umte Klaviermusik mit weiblichem Gesang)
(Musik endet.)
(Beifall)
(Gef�hlvolle Musik mit weiblichem englischen Gesang)
SWR 2025
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