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Original subtitles

DIE DUNKLEN GEHEIMNISSE EINES ESCORT GIRLS

Du willst schon gehen?

Ja, ich bin etwas in Eile, tut mir leid

Ich treffe gleich noch einen Investor für mein Projekt,

daher muss ich leider jetzt schon gehen.

Und das Zimmer hier?

Mach dir darüber keine Sorgen. Ich kümmere mich darum.

Geh einfach später durch die Lobby raus, okay?

Ich lasse das hier.

-Hey, Schatz. -Was ist?

Es sind 20.000 zu wenig.

Du warst zu spät. Verschwende nie meine Zeit.

Verdammte Scheiße!

-Hallo, Aljur. -Ma'am Elise...

Ihre Freunde sind da.

Kommen Sie rüber?

Ja, ich mache mich auf den Weg.

Haben Sie was auf Vorrat?

Ja, natürlich. Ich habe was.

Sie sind ein Lebensretter. Vielen Dank.

Also dann bis später. Ciao.

-Hallo, ihr Weicheier! -Hey, da bist du ja.

-Habt ihr schon bestellt? -Habt ihr?

-Natürlich nicht, ich hab keine Kohle. -Geht auf mich.

Ich lad euch ein.

Wirklich? Danke!

-Der Abend ist echt super. -Ja, finde ich auch.

-Hier, das ist für Sie. -Danke.

Und? Sollen wir später noch woanders hingehen?

Hier. Der Rest ist für Sie.

Ist das Trinkgeld.

-Darum mag ich Sie. -Danke.

Was ist das?

Vitamine. Sonst nichts.

-Okay. -Das finde ich gut.

Du schwimmst ja in Geld. Grad einen guten Job?

Schon, aber ganz so viel ist es nicht.

Mein Gast hat einfach weniger gezahlt.

Und das war okay für dich?

Hab's erst gemerkt, als sie schon weg war.

Schmeiß bloß nicht deine ganze Kohle zum Fenster raus.

Dann macht dir deine Mutter wieder Vorwürfe,

dann heulst du dich bei mir aus.

Mach dir wegen der keine Sorgen.

Vergiss es. Sie schmeißt 'ne Runde.

Schatz, bist du auch mal so großzügig?

Natürlich, mein Schatz. Für dich tue ich alles.

Ey, ihr zwei. Nehmt euch ein Zimmer.

Du bist doch nur neidisch.

Elise wird mich sicher nerven, wenn...

ihre Mutter sie anruft und nervt.

Wegen der ganzen Geldgeschichte und so.

Das wird nicht passieren.

Heute Abend wollen wir gut drauf sein.

-Na dann. Cheers! -Ja.

-Cheers. -Cheers.

Dreh dich mal um, Elise. Ich glaube, der will was von dir.

-Los. Geh hin. -Schnapp ihn dir.

-Los, geh schon. Geh. -Los, schnapp ihn dir.

Na los.

Viel Erfolg!

Na los! Feiern wir ein bisschen!

-Einen Drink, bitte. -Kommt sofort.

Oh Mann, du bist so gut!

Oh, ja...

Ma...

Ma, ich will nicht gehen.

Ma...

Geh einfach.

Los, geh schon.

Geh schon!

Na los. Geh!

Ma!

WIR SEHEN UNS UM 19:00 UHR

Hey.

Du musst aufwachen.

Aufwachen.

Hey. Morgen.

Scheiße.

Ich hab wohl zu viel getrunken.

Wie heißt du nochmal?

Dennis.

Aber...

Gestern Abend...

hast du mich Marcus genannt.

Oh, tut mir leid.

Also, Dennis...

Du musst jetzt wirklich gehen.

Ja... Du hast recht.

Okay.

Boah, habe ich Kopfschmerzen.

Wo ist mein Telefon?

Scheiße.

Besteht die Chance, dass ich deine Nummer bekomme?

Wir laufen uns sicher bald wieder über den Weg.

Lass uns nochmal treffen.

Vielleicht morgen, wenn du Zeit hast? Ich könnte vorbeikommen.

Nein. Ist schon gut.

Geh jetzt.

Ciao.

Ganz schön unverschämt, wie du dich aufführst.

Guten Morgen, Ma!

Du bringst jede Nacht einen anderen Kerl mit heim.

Ja und?

Nix zu essen?

Bei dem ganzen Lärm konnte ich nicht schlafen.

Ekelhaft!

Meinst du, die Nachbarn haben das Gestöhne nicht gehört?

Was wenn Christian dahinterkommt? Wo gehen wir dann hin?

Mach dir keine Sorgen, Ma.

Ich habe die Wachen am Tor bestochen.

Ist das okay?

Du hättest mich stattdessen bezahlen sollen.

Ich könnte das Geld gebrauchen.

So beginnt man gern den Tag.

Christian möchte heute Abend vorbeikommen.

Er will wohl mit mir alleine sein, hat er gesagt.

Dann gehe ich besser.

Gib mir das Geld später.

Ich gebe dir später 10.000.

Das ist zu wenig.

Ich habe dir doch gerade erst 50.000 gegeben.

Alles weg.

Was hast du mit dem Geld wieder gemacht?

Hast du's wieder verspielt?

Du verhältst dich so, als würdest du das Geld verdienen.

Ich bin deine Mutter.

Ich hab dich aufgezogen, mich gekümmert. Jetzt bin ich an der Reihe.

Was? Ich bin diejenige, die sich um dich kümmert, seit ich elf bin.

Ich hab nur 10.000. Nimm sie oder lass sie. Das ist alles.

Den Rest beim nächsten Mal.

Ich bin enttäuscht von dir.

Du kommst kaum noch vorbei.

Es tut mir leid, Schatz. Ich hatte so viel zu tun.

Mit wem denn? Hast du etwa einen neuen Liebling?

Schätzchen...

Du bist mein Liebling. Ganz ehrlich.

Ich habe nur wirklich viel zu tun wegen meiner bevorstehenden Reise.

Du fährst wieder weg.

Wohin denn?

Wir eröffnen ein japanisches Restaurant in der Hauptstadt.

Also...

werden wir etwa einen Monat lang in Osaka sein,

um mit den Investoren über alles zu sprechen.

Hey... Mach nicht so ein Gesicht.

Keine Sorge. Ich lasse dich nicht im Stich.

Ich werde meinen Assistenten bitten, dir nächste Woche 200.000 zu überweisen.

Um die Rechnungen zu zahlen.

Reicht das aus?

Schatz, die Sache ist...

Was ist los?

Vergiss es.

Sag schon.

Meine Mutter, sie hat...

ein Nierenleiden.

Sie muss operiert werden.

Das kann sehr teuer werden.

Wie viel?

300.000 bis 400.000, glaube ich.

Es ist eine Privatklinik, deswegen ist es so teuer.

Und es ist ja alles teuer in Manila.

Okay.

Du bekommst es nächste Woche.

Deiner Mutter soll es gut gehen, okay?

Danke, Schatz.

-Ja, bitte? -Michelle.

Lass uns feiern.

Klar. Was ist der Plan?

Wie wär es damit: Triff mich einfach an unserem Stammplatz.

Gut. Ich werde da sein.

Okay, dann bis gleich.

Hoffentlich darfst du dir von denen einen aussuchen.

-Mal sehen. -Der.

Was ist mit dem?

Durchschnittlich.

Wählerisch! Und der?

Nicht so ganz.

-Hi. Das ist Neil. -Hi.

Er ist erstklassig. Ich lasse ihn einfach mal hier.

In Ordnung.

Wie heißt du?

Elise.

-Wie lange arbeitest du schon hier? -Erst seit kurzem.

Du siehst wichtig aus.

Bist du regelmäßig hier?

Immer wenn ich Lust hab.

Und?

Was machst du beruflich?

Das gleiche wie du. Aber ich bin teurer.

Wir sind also Arbeitskollegen.

Warum gehst du in solche Läden?

Ich will wissen, wie es ist, bedient zu werden.

Joey hat gesagt, dass du gut bist.

Musst du selbst herausfinden.

Wo warst du denn?

Wo wohl?

Ich hatte einen Gast.

Du hast wohl gedacht, ich wüsste nicht, dass du Typen für Sex bezahlst!

Wieder eine Morgenpredigt?

Ich weiß, was ich tue, Ma.

Gib mir mein Geld.

Ich habe dir doch schon 10.000 gestern gegeben.

Ich habe dir gesagt, dass das nicht ausreichen wird. Und so ist es.

Tante Shiela...

Sie hatte mich gestern mitgenommen in das neue Casino.

Ich hab etwas gespielt und es lief auch echt gut.

Aber es ist alles weg.

Deswegen musste ich mir auch noch Geld leihen.

Das muss ich zurück zahlen.

Ma!

Ich arbeite mir nicht den Arsch ab, damit du es beim Glücksspiel verjubelst.

Ich verjubele es nicht. Ich hab es nur mal ausprobiert.

Wenn du nicht sofort mit dem Zocken aufhörst...

bekommst du kein Geld mehr.

Und wie soll ich dann Tante Shiela das Geld zurück geben?

Fang an zu arbeiten. Geh Geld verdienen.

Nein, ich möchte nicht arbeiten gehen. Ich bin viel zu alt dafür.

Und was war, als ich elf war?

War ich nicht zu jung, um an einen alten Mann verkauft zu werden?

Aber jetzt sind wir reich.

Verdammte Scheiße!

Bei dir geht es immer nur um die scheiß Kohle!

Na und?

Sag mir eins. Ohne das Geld...

Wo wären wir da? Nirgendwo.

Und du genießt das Leben doch genauso.

Du bedienst Leute und wirst selber auch bedient.

Hör doch auf.

Aber das kannst du nicht.

Du hast dich so daran gewöhnt. Ohne könntest du gar nicht.

Und wag es ja nicht, mich zu verfluchen, du Schlampe.

Hast du mich verstanden?

Ich bin deine Mutter.

Vergiss das nicht.

Ja! Ich bin nur dein Kind.

Aber wer bezahlt für das alles hier?

Wer von uns verkauft seinen Körper, damit wir so leben können?

Du bist meine Mutter, aber du bist auch ein Schmarotzer.

Was willst du? Was willst du von mir hören?

Soll ich dir danken? Kannst du haben.

Danke!

Danke, dass du lieber dein eigenes Kind verkauft hast,

anstatt dir einen Job zu suchen.

Danke, Ma!

Dafür, dass Männer alles machen konnten, was sie wollten,

und zwar mit meinem Körper.

Danke...

für das beschissene Leben, was ich habe.

Hau ab von hier! Ich will dich nicht mehr sehen.

Ich hab die Schnauze voll von dir.

Ich kann das alles einfach nicht mehr.

Verschwinde einfach und lass mich alleine, bitte.

Ich kann das einfach nicht mehr.

Du törichte Göre.

Ich soll verschwinden?

Gut.

Ich hab meine Mutter rausgeworfen.

Dein Ernst?

Ich hab es nicht mehr ausgehalten mit ihr.

Glückwunsch.

Endlich bist du zur Vernunft gekommen.

Warte. Du hast wirklich deine Mutter rausgeworfen?

-Das ist nicht okay. -Warum nicht?

Immerhin hat sie Elise die ganze Zeit ausgenutzt.

Sie selbst hat nicht einen Finger gerührt.

Sondern nur Elise.

Michelle, hör auf damit. Es reicht, okay?

Tut mir leid.

Aber sie ist halt ein Parasit. Nicht mehr.

Sie sitzt nur auf ihrem Arsch, während Elise die Arbeit macht.

Was für eine Geschäftsidee.

Haarspray oder was?

Nein. Mundspray für dein freches Mundwerk.

Halt die Klappe jetzt.

Beruhigt euch. Stoßen wir an!

Ja. Lasst uns feiern.

Cheers.

Ich füll die eben auf.

-Elise. -Marcus.

Hi.

Wie geht's?

Schön, dich zu sehen. Ist lange her.

Stimmt. Ist es.

Das ist Marcus.

Wir waren in einer Klasse.

-Marcus. -Michelle.

Wie geht's dir?

Mit wem bist du hier?

Mir geht's gut.

Ich war in der Gegend.

Ich bin Marketing...

Marketing-Partner von dem Studio hier.

Wow. Klingt beeindruckend.

Wie auch immer.

Und du?

Du hast dich nicht verändert. Siehst immer noch gut aus.

Was machst du so?

Sie macht auch Marketing.

So Online-Kram. Sie vermarktet sich...

Sie macht Marketing-Sachen online.

-Online-Marketing. -Genau. Online-Marketing.

Cool.

Echt cool.

Wie auch immer. Ich sollte mal anfangen.

Ja.

Bekomme ich deine Nummer?

Ohne Hintergedanken.

Ich mach das.

Entschuldige.

Sie ist manchmal ein bisschen schüchtern.

War schön, dich zu sehen.

Bis bald.

Ist er das? Sag schon.

Hallo!?

Ist er das?

Wie sieht's aus? Hat Marcus dich angerufen?

Er schreibt und ruft an. Aber ich ignoriere ihn.

Ach, du spinnst doch.

Du solltest der Liebe wirklich mal eine Chance geben.

Was, wenn er von meinem Job erfährt?

Dann ist es mit der wahren Liebe ganz schnell vorbei.

Wenn du meinst.

Ich leg auf. Ich ruf später nochmal an.

Okay. Bye.

Schatz... Ich dachte, du kommst erst nächsten Monat wieder.

Schatz, bist du okay?

Schatz...

Du nimmst andere Männer mit in dieses Haus?

In das Haus, das ich bezahle?

Wer hat dir das gesagt?

Weißt du ich... Ich will dich für mich allein.

Ich hab dir doch alles gegeben.

Verdiene ich dann so etwas?

Hör mal, Schatz, das ist nicht wahr.

Verdammte Scheiße.

Willst du mich für dumm verkaufen?

Wo willst du hin?

Wie gefällt dir das?

Fick dich. Du Schlampe!

Hab keine Angst.

Ich bin doch da.

Dir wird keiner mehr weh tun.

Hör auf zu weinen.

Ich gehe nirgendwo hin.

Ich bleibe einfach hier.

Was ist, wenn uns jemand gehört hat?

Sobald wir hier fertig sind, müssen wir wohin gehen.

Verschrotte den Wagen. Und zwar komplett.

Es soll nichts überbleiben.

Was ist damit passiert?

Tu es einfach.

Gehen wir.

Wo willst du hin?

-Ich gehe raus und treffe Michelle. -Abgelehnt!

Ich sagte, du sollst dich von deinen Freunden fern halten.

Aber du kennst doch Michelle. Sie ist nett.

Und wenn schon.

Sag mir...

Würden sie für dich das tun, was ich für dich getan habe?

Würden sie für dich jemanden töten?

Tante Shiela treibt Schulden ein. Gib mir Geld.

Ich hab kaum noch was.

Wir sitzen auf dem Trockenen, Spatzenhirn.

Triff dich wieder mit dem Abgeordneten.

Der hat Geld.

Hör auf, zu trinken und Drogen zu nehmen. Das tut dir nicht gut.

Hör mir mal zu.

Ich bin deine Mutter.

Und ich weiß, was das Beste für dich ist.

Und deine Freunde...

Vergiss sie.

Wer hat dir das angetan?

Christian?

Deine Mutter?

Wer?

Verdammt, Elise.

Warum sagst du denn nichts, Elise?

War das etwa deine Mutter?

Ich ruf die Cops.

Komm schon, sprich mit mir.

Beim Fall des verschwundenen Geschäftsmannes,

Christian Lopez , tappt die Polizei weiterhin im Dunkeln.

Seine Frau bat in einem Appell an die Bevölkerung darum,

alle sachdienlichen Hinweise der Polizei zu melden.

Was willst du hier.

Ich hatte Besuch von der Polizei.

Die haben mich nach dem Auto gefragt.

Jemand hat das Auto gesehen...

bevor ich es verschrotten konnte.

Was hast du gesagt?

Können wir das vielleicht drinnen besprechen?

Mach hinter dir zu.

Ich hoffe, es stört dich nicht. Ich koche gerade.

Was hast du der Polizei nun gesagt?

Ich hab gesagt, ich wüsste nichts.

Aber die kommen bestimmt nochmal wieder.

Was soll ich dann sagen?

Ist wohl ein dickes Ding.

Da ist doch dann sicherlich mehr für mich drin.

Warte hier.

Wie viel willst du haben?

300.000.

Für's erste.

Für's erste?

Ja, wer weiß, was noch...

Iss endlich.

Du sollst essen, du Miststück!

Wer ist das?

Niemand. Bloß ein Kunde.

Dann solltest du ran gehen.

Ich bin müde.

Vereinbare ein Treffen.

Wir können uns Faulheit gerade nicht leisten.

Uns geht das Geld aus.

Hey.

Wie geht's dir?

Setz dich.

Wie geht's dir?

Das sollte ich wohl dich fragen.

Bist ziemlich erfolgreich.

Ich muss dir etwas gestehen.

Ich bin gar nicht der Marketing-Partner des Fitnessstudios.

Als du mich gesehen hast...

war ich in Eile...

weil ich nur ein Bote bin.

Ich denke, dir geht es besser als mir.

Elise...

Entschuldige.

Für was genau?

Na, das...

was ich in der Schule getan hab.

Was ist passiert?

Hast du Sachen über mich gehört?

Ich war total verwirrt.

Aber...

ich bin froh, dass wir uns wiedersehen.

Und...

wenn es für dich okay ist...

mache ich es wieder gut.

Wurde auch Zeit.

Entschuldige mich.

Er kommt mir bekannt vor. Kenn ich ihn?

Was willst du hier?

Wir beide müssen etwas erledigen.

Oder gib mir 5.000 und ich kümmere mich darum.

Pass auf dich auf. Ich gehe jetzt.

Geh schon.

Alles okay?

Danke.

Wofür?

Ach, nichts.

Ich genieße unsere Zeit.

Ich auch.

Ich muss dir auch noch was erzählen.

Und was?

Schon gut.

Tut mir leid.

Nächstes Mal.

Na dann. Ich fand es echt schön heute.

Die Zeit verging wie im Flug und das ist ja gut, oder?

Ich hoffe, wir beide können das wiederholen, irgendwann.

Natürlich nur, wenn du möchtest. Ich will dich zu nichts zwingen

Hi.

Hey. Du bist ja noch wach.

Ja...

Ich hab mich gefragt, wann ich dich wohl wieder sehen kann.

Ich muss erst ein paar Besorgungen mit meiner Mutter machen.

Wieder deine Ma.

-Ich schreib dir später. -Okay. Vermiss dich.

Tschau.

Wer war das?

Nur ein Kunde.

Bist du dir sicher?

Bezahlt er gut?

-Gerade genug. -So ist gut.

Lass sie bezahlen.

Ich habe alle Männer längst durchschaut und weiß, was sie wollen.

Was sie denken...

Bevor sie dir irgendetwas antun können...

bin ich zur Stelle.

Und du weißt, wozu ich im Stande bin.

Nicht wahr?

Ma...

Was, wenn ich mit dem Escort Service aufhöre?

Bitte?

Ich könnte nach einem besseren Job suchen.

Nach einem, der anständig ist.

Was könntest du schon anderes machen?

Ich könnte es doch versuchen.

Du kannst aber nichts anderes.

Du bist nur hübsch.

Dir bleibt nichts außer ficken...

und mit alten Männern herum zu spielen.

Darin...

Darin bist du wirklich gut.

Ich glaube, ich kann das nicht länger machen.

Ich kann die Sachen, die passiert sind...

nicht länger ausblenden.

Was, wenn du nichts anderes findest?

Was würdest du tun?

Bloß Geld kann Trauer und Erschöpfung restlos aufwiegen.

Während andere Leute nur von unmöglichen

Dingen träumen, und in eine Traumwelt fliehen, sind wir beide...

über unsere eigenen Träume hinausgewachsen.

Ich kann mir nicht leisten, das zu verlieren.

Eine Nachricht.

Antworte.

Na los. Mach schon.

Ich liebe dich.

Los. Geh jetzt.

Steh auf.

Was hast du dir nur dabei gedacht, diesen Dieb reinzulassen?

Schau, er hat dein ganzes Geld genommen.

Verdammt, du lernst es wohl nie, oder?

Na los, räumen wir hier etwas auf.

Mach schon.

Hey. Was ist los? Du wolltest dich melden?

-Ich hab was Schreckliches getan. -Elise?

Elise, bist du okay?

Hallo?

Ich hab was Schreckliches getan.

Elise, warte mal. Was genau meinst du damit?

Elise. Elise, antworte mir!

Was ist denn los bei dir!?

Ich kann das alles nicht mehr! Ich schaff das nicht mehr.

-Es ist Ma! Ich kann das nicht mehr! -Was zum? Elise, Elise. Beruhige dich.

Ich komme vorbei, okay?

Du musst dich beruhigen, ich bin unterwegs. Okay?

Okay, bis gleich.

Wo willst du hin gehen?

Zu einem Kunden.

Wie viel zahlt er?

350.000.

Ist es dieser Marcus?

Er ist... Er ist mein Kunde.

Und wo ist das Geld?

Was?

Du hast mir noch keinen Cent gezeigt,

den du von diesem Typen bekommen hast.

Er zahlt überhaupt nicht. Er hat noch nie etwas bezahlt, nicht wahr?

Er ist gar kein Kunde. Hab ich recht?

Ich sammle das Geld nur, bevor ich es dir gebe.

Ich merke genau, wenn du lügst.

Ich kann das in deinen Augen sehen.

Und du weißt das eigentlich auch ganz genau. Nicht wahr?

Und trotzdem tust du es?

Lügnerin.

Kleine Lügnerin.

Hallo, Michelle. Hast du mit Elise gesprochen?

Nein, das letzte Mal haben wir vor ein paar Tagen gesprochen. Wieso?

Ich weiß nicht genau, aber irgendetwas stimmt nicht mit ihr.

Ich fahre jetzt zu ihr.

Okay, ich probiere auch, sie zu erreichen.

Ich danke dir, bye.

Elise?

Elise?

Elise?

Elise?

Elise?

Bist du hier?

Elise?

Elise?

Elise!

Ma! Bitte tu ihm nicht weh!

Ma! Bitte nicht! Hab Gnade!

Halt den Mund.

Bastarde wie er sind der Grund, warum dein Leben den Bach runter geht.

Elise?

Elise, was geht hier vor?

Elise...

Elise ist nicht mehr da.

Sie ist auf dem Weg ins Bett.

Elise...

Was ist mit dir passiert?

Ich hab dir gesagt, dass Elise weg ist, sie schläft jetzt.

Elise...

Ich hatte von Anfang an Recht, was dich angeht.

Bist du nicht der Typ, der...

mein kleines Mädchen einfach so verlassen hat?

Ohne eine Nachricht zu hinterlassen?

Weißt du eigentlich, wie viel Schmerz du ihr zugefügt hast?

Ich verstehe nicht, wieso meine Tochter so verrückt nach Männern ist...

die ihr einfach nur wehtun.

Verdammte Scheiße. Willst du mich für dumm verkaufen!?

Ihr alle macht euch doch nur über sie lustig.

Ich hab allmählich die Schnauze voll von euch allen.

Aber egal, was passiert...

ich werde nie aufhören, mein Mädchen zu beschützen und für sie da zu sein.

Und obwohl ich ihr das hundertmal gesagt habe...

wollte sie einfach nicht glauben,

dass du die Wahrheit nicht ertragen würdest.

Wenn du erfährst, was für abartige Sachen sie gemacht hat.

Und in deinen Augen...

wäre sie dann nur eine Hure!

Marcus. Was hat Ma dir angetan?

Elise...

Bitte hör auf.

Hör auf, Elise.

Bitte.

Elise! Hör auf! Bitte!

Was du mit meiner Tochter gemacht hast, war viel schlimmer als das.

Elise? Elise?

Elise!

Elise!

Elise!

Elise!

Was zur Hölle tust du da? Elise?

Marcus! Wir müssen weg. Schnell. Komm. Bitte!

Elise!

Elise! Elise!

Elise!

Elise! Elise!

Komm schnell. Komm schnell.

Elise?

Elise? Elise?

Elise?

Elise?

Elise?

Elise! Oh Gott!

Was machst du denn da?

Ma, ich kann das nicht mehr!

Ich wurde von so vielen Männern benutzt, für die ich nichts empfinde...

-Elise! -Lass mich bitte weggehen mit Marcus.

Aber wenn er die Wahrheit herausfindet, wird er dich verlassen.

Und du kommst zurück zu mir.

Du wirst nur verletzt werden.

Unser Leben wird besser werden.

Wir müssen uns bloß gegenseitig vertrauen, verstehst du das?

Ich musste das auch durchmachen, vertrau mir.

Wenn du das kennst, warum zwingst du mich dazu und lässt mich so leiden?

Niemand liebt mich wirklich!

Ich schon.

Ich schon.

Ich bin für dich da.

Ich werde dich nie verlassen.

Jeder wird dich im Stich lassen, aber ich nicht.

Elise! Hör auf damit! Hör auf damit, gib mir das Messer.

Beruhig dich mein Kind, bitte!

Elise! Gib mir das Messer. Lass es los!

Hör auf.

Bitte. Elise. Hör jetzt auf damit!

Du sollst...

Elise hat sich als Kind häufig selbst verletzt.

Sie wurde schon von frühesten Kindesbeinen an missbraucht.

Und das hat sie nicht verkraftet.

Sie hat ihre Mutter trotzdem genauso geliebt...

Auch wenn sie sie gleichzeitig für alles verantwortlich gemacht hat.

Dann gab es diesen einen Zwischenfall, als sie 16 Jahre alt war.

Sie hatte einen Nervenzusammenbruch und tötete ihre Mutter.

Das hat bei ihr ein schweres Trauma verursacht.

Es hat ihre dissoziative Identitätsstörung ausgelöst.

Die Persönlichkeit ihrer Mutter übernimmt die Kontrolle ohne jede Vorwarnung.

Bis zum heutigen Tag...

ist ihr gar nicht bewusst, dass ihre Mutter tot ist.

Verschrotte den Wagen.

Und zwar komplett. Es soll nichts überbleiben.

Was ist denn damit passiert?

Entschuldige mich.

Ich kann Sie jetzt zu ihr bringen...

aber Sie müssen auf Abstand bleiben.

Sie wird als äußerst gefährlich eingestuft.

Mama?

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