All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S01E21[de]

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Original subtitles

Wir konnten uns jahrzehntelang verstecken, und

nun finden Sie die Abteil?

Einfach so?

Du bist entkommen.

Alles andere ist unwichtig.

Wir werden uns in den Bergen verstecken und

deine Ausbildung abschließen.

Ich denke, ich bin längst fertig.

Der Boss?

Was ist das?

Nicht gefährlich.

Aber wir müssen uns beeilen, damit die Goten

uns nicht einholen.

Sie würden uns erbarmungslos vernichten.

Was wird mit den anderen?

Die, die entkommen konnten, werden zu unserem Volk

zurückkehren.

Und die anderen?

Es wäre schön, wenn sie nicht umsonst gestorben

sind.

Verlass dich auf mich, der Boss.

Seit drei Tagen jagen wir Wildschweine, aber gesehen

haben wir noch keins.

Wahrscheinlich sind sie nach Süden gezogen, um dort

zu überwintern.

Geduld ist eine Tugend.

Haben Sie das noch nie gehört?

Irgendwann finden wir sie schon.

Das klingt eher wie ein Mensch.

Gideon, rette dich!

Der Boss!

Gideon.

Na endlich.

Habt ihr die Mönche in der Abteil getötet?

Wir wollten nur dich.

Also tötet ihr alle anderen.

Was für eine Methode.

Fesseln!

Weg von dem Jungen.

Ganz langsam.

Stecken lassen, oder sie sind tot.

Lassen sie die Waffen fallen.

Und nun laufen sie.

Irgendwann treffen wir dich ohne deine Helfer.

Deine Ausbildung ist nur noch zu Ende.

Nein, das kann nicht sein.

Es ist nur ein Kratzer.

Gideon, ich würde mich freuen, wenn es so

wäre.

Oh nein.

Klingt.

Der Junge muss beschützt werden.

Ihr bringt ihn zu den Ältesten.

Versprecht es mir.

Ihr habt die Verantwortung für den Stern der

Hoffnung.

Zu Beginn des Jahrhunderts machte sich eine Gruppe

von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer

vorzeitlichen Welt zu beweisen.

Ein Visionär, eine reiche Erbin, ein Großwildjäger, ein

Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die

Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.

Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau

in der prähistorischen Fauna und Flora trotzte.

Von nun an kämpften sie mit ihr gemeinsam,

um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des

Urwalds zu überleben.

Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,

denn dort ahnte niemand, dass es sie noch

gibt.

Die verlorene Welt.

Die Welt der Räuber.

Du warst mehr als mein Lehrer, Davos.

Du warst mein Freund.

Was sind das für Männer?

Gurten.

Seit Generationen überfallen sie mein Volk.

Sie zwangen uns zu fliehen und uns im

Urwald zu verstecken.

Und sie verfolgen euch immer noch.

Dein Freund erwähnte einen Stern der Hoffnung.

Er ist ein Symbol.

Wir haben geschworen, für ihn zu sterben, denn

er vereinigt unser Volk.

Für den Stein das Leben zu riskieren, ist

etwas zu viel verlangt.

Wir riskieren mehr.

Der Stern der Hoffnung vereinigt alle geflohenen Moia.

Wenn er uns nicht mehr zusammenhält, unterliegen wir

den Gurten.

Darum wollen sie ihn unbedingt haben.

Und wohin bist du damit unterwegs?

Zu den Ältesten.

Sie warten darauf.

Na dann, viel Glück.

Wir wollen dich nicht länger aufhalten und wir

müssen auch weiter.

Wie willst du sie finden?

Ich bin der Auserwählte.

Da wird sich alles fügen.

Ich weiß nicht, ob das die richtige Einstellung

ist.

Der Urwald ist gefährlich und hier fügt sich

nur der Tod.

Nicht doch.

Hören sie auf.

Was soll das?

Sie müssen ihre Frau beschützen.

Du glaubst, er beschützt mich?

Glauben Sie, ich würde einen Fremden fragen, mich

zu begleiten?

Das erwartet keiner.

Davos hat es ja schon getan.

Dann machen wir uns auf den Weg.

Die Gurten kommen sicher wieder.

Also los.

Was wird das?

Wir helfen ihm.

Ohne, dass er darauf herpflegt?

Sie haben gesagt, dass man wegen eines Kristalls

kein Leben riskiert und nun riskieren Sie unseres.

Es geht mir um den Jungen.

Sie sind nicht für ihn verantwortlich.

Er ist doch ein Kind.

Ja, ein Kind, das sein Volk zum Kampf

führt.

Seit wann entwickeln Sie väterliche Gefühle?

Wir wissen nicht mal, ob er die Wahrheit

sagt.

Ich traue Ihnen.

Ich weniger.

Ich begleite den Jungen, ob Sie mitkommen oder

nicht.

Einen Fremden kann man nicht allein lassen, aber

bei mir ist das was anderes.

Typisch.

Sehr schön, dass Sie Holz für den Kamin

hatten.

Eine zweite Axt finden wir sicher noch.

Warum?

Sie machen das wirklich gut.

Ich mache vieles gut.

Schließen Sie die Augen.

Wie bitte?

Es soll eine Überraschung werden.

Ach was.

Ja, und jetzt bitte die Hände vor.

Nein.

Machen Sie es.

Und was jetzt?

Was zu reichen.

Zum Beispiel.

Ich schleppe das bestimmt nicht alleine hoch.

Aber Sie machen das sehr schön.

Malone, ich...

Also, das war eine Überraschung.

Im Alter wird so mancher schreckhaft, heißt es.

Ich bin Kaya.

Der Junge hat die Abtei nie verlassen.

Ich frage mich, wie er den richtigen Weg

finden will.

Er hat gelernt, sich zu orientieren.

Ah ja, ich sehe schon.

Von einem Hund bestimmt.

Dahin bleiben.

Das heißt bitte.

Marguerite.

Gittchen.

Oh mein

Gott.

Marguerite.

Was ist das für ein Verhalten?

Ein Krieger darf sich nicht von seinen Feinden

abwenden.

Sie waren keine Feinde, bevor Sie uns bemerkt

haben, Junge.

Das ist doch eine Frage der Ehre.

Und dafür opfert man einen von uns?

Ich habe nicht erwartet, dass eine Frau das

versteht.

Ich werde dir für deinen Dummen...

Marguerite, zögen Sie sich.

Jetzt pass mal auf, mein Junge.

Die Priester deiner Abtei haben dich als göttliches

Geschenk angesehen, aber hier im Dschungel gilt vor

allem eine Regel.

Versuche, jeden Ärger zu vermeiden.

Sonst kriegst du schnell genug davon.

Wenn Sie wirklich wollen, dass er es schafft,

halten Sie ihn von mir fern.

Ich hatte ihn schon!

Such das Gebiet nochmal nach den Mönchen ab

und kommt mir nicht ohne Gefangene wieder!

Und bringt Wein!

Den besten aus dem Weinkeller der Mönche.

Den Moia wird es ein Vergnügen sein, von

euch zu hören.

Den Mann, der nicht mal in der Lage

war, einen Jüngling einzufangen...

Hör auf!

Er stand vor dir!

Treib's nicht auf die Spitze, Lucas.

Ich bin nicht in der Stimmung.

Und ein Tod mehr oder weniger...

Töte mich, wenn du den Stern der Hoffnung

nicht haben willst!

In dem Kleid sehen Sie ja wunderschön aus.

Danke sehr.

Marguerite und Roxton kommen morgen erst zurück.

Sie sollten eigentlich mitfeiern.

Matt hat aber nun mal heute Geburtstag.

Ich glaube nicht, dass er etwas von unserer

Überraschung ahnt, aber morgen ist es dafür etwas

zu spät.

Er kommt!

Überraschung!

Hier ist noch eine Überraschung.

Darf ich vorstellen?

Miss Kaia.

Sind dir die Konsequenzen klar, Gideon?

Überleg dir das noch mal.

Bitte.

Ich brauche Ihre Hilfe nicht.

Ich komme schon zurecht.

Gideon!

Hey!

Lauf nicht einfach weiter, ich rede mit dir!

Ich habe euch nicht gebeten, mich zu begleiten!

Nein, das war dein Freund Davos.

Wir können deinen Stein nicht abliefern, wenn du

tot bist, oder?

Ich wurde mein Leben lang auf diese Reise

vorbereitet.

Ich kann gar nicht versagen!

Nein, wenn es Bestimmung ist, wirst du nicht

versagen.

Aber du sagst, du kannst nicht versagen.

Das ist arrogant und tödlich!

Gehen Sie zurück auf den Weg, ohne sich

etwas anmerken zu lassen.

Schnell!

Gehen Sie!

Lukas?

Bruder!

Bruder?

Bruder?

In der Abtei haben sie nur drei gefangen.

Miguel, Jacob und mich.

Ich habe irgendwann einen Wachmann überwältigen können und

kam so zu den Sachen.

Und die anderen sind tot.

Willst du einen Rat, Lukas?

Du solltest vor einem Angriff überlegen, mit wem

du es zu tun hast.

Hm, wer weiß.

Bestimmt liegt das in der Familie.

Tut mir leid, ich dachte, sie haben meinen

Bruder gefangen.

Und ich dachte, ich müsste ihn befreien.

Dann ist alles klar.

Ich würde sagen, Ende gut, alles gut.

Ihr habt euch gefunden und wir machen uns

auf den Heimweg.

Es wird bald dunkel.

Wir werden hier übernachten.

Hier übernachten?

Muss das sein?

Ach was, wir müssen weitergehen.

Eine Nachtwanderung im Dschungel wäre verrückt.

In einem saurier Magen nutzt du keine mehr.

Lukas, du könntest mit deinem Bruder Feuer machen.

Das machen wir.

Nur eine Frage.

Wie fühlt man sich so als Vater?

Sie sind jetzt also ein halbes Jahr lang

allein durch den Dschungel gelaufen?

Mhm.

Sie waren sechs Monate auf sich allein gestellt?

Das ist unglaublich, hm?

Sechs Monate sind nicht elf Jahre.

Gespräche mit anderen habe ich am meisten vermisst.

Sie armes Ding.

Jetzt habe ich ja einen lieben Menschen gefunden.

Sie haben nicht eine Waffe.

Wie schlagen Sie sich durch?

Indem ich Ärger vermeide.

Die meisten Lebewesen wollen doch dasselbe wie ich.

In Frieden leben.

Manche Saurier wollen auch nur ihren Frieden.

Und greifen sie trotzdem bedenkenlos an.

Ja, so etwas kann schon mal vorkommen.

Für Ihre Lebensumstände erscheinen Sie mir bemerkenswert gesund.

Erlauben Sie mir, Ihren Puls zu fühlen?

Chamalee, das geht zu weit.

Das ist außergewöhnlich.

George, fühlen Sie doch mal.

Nicht notwendig.

Ein ungewöhnlicher Fall.

Bitte, Doktor.

Sie ist unser Gast und so sollten wir

Sie behandeln.

Ja, das würde ich auch sagen.

Es ist in Ihrem Mentalschwingen...

Sie sehen es doch.

Sie will es nicht.

Was ist das wohl für ein Gefühl?

Man glaubt, der Bruder ist tot und findet

heraus, dass es nicht wahr ist.

Ich vermag es mir nicht vorzustellen.

Ich werde es nie erfahren.

Sie können es ruhig zugeben.

Die beiden erinnern sich an jemanden.

Darum sind wir aber nicht hier, Marguerite.

Nein?

Was meinen Sie?

Die beiden Jungs würden kaum lange überleben.

Nein, die sollten sie auch.

In dem Alter ist man unerfahren.

Ähnlich.

Gerade heraus.

Und etwas arrogant.

Die beiden erinnern mich an jemanden.

Es war eine wunderschöne Feier, Veronica.

Ich persönlich habe immer ein komisches Gefühl, wenn

die Überraschung dann für Stimmung sorgen soll.

Besonders, wenn eine Überraschung auf die andere folgt.

Das kommt vor.

Und das ist auch nicht weiter tragisch.

Was halten Sie von ihr?

Von Kaya?

Ich finde, sie ist eine freundliche, hübsche Frau.

Ich stimme mit Ihnen überein.

Aber sie hat etwas an sich.

Ach, Veronica.

Sie ist nur froh, mal wieder unter Menschen

zu sein.

Und manche werden wunderlich, wenn sie allein sind.

Wenn ich in den letzten elf Jahren nicht

meinen Instinkten vertraut hätte, würde ich längst nicht

mehr da sein.

Und Ihre Instinkte sagen Ihnen, dass Kaya etwas

Merkwürdiges an sich hat?

Oder geht es um Melon?

Veronica, wir sollten hochgehen.

Es ist spät geworden.

Ja, gehen Sie.

Ich blage noch.

Oh nein.

Schnell zum Baumhaus.

Ein Gewehr haben wir nicht.

Und mit dem Revolver werde ich nicht viel

gegen den Hafenschädel ausrichten können.

Wir müssen uns etwas ausdenken.

Samarite!

Melon!

Aufwachen, Melon.

Los, kommen Sie, sofort.

Samarite!

Melon!

Warum dauert das so lange?

Samarite!

Na immerhin.

Herzlichen Dank.

Entschuldigung, außerwählter Knabe, kannst du uns nicht eine

leichtere Strecke herausriechen?

Du kannst natürlich auch zugeben, dass wir uns

verlaufen haben, wenn es so ist.

Es ist nicht mehr weit.

Das hast du vor einer Stunde auch schon

gesagt.

Das heißt, jetzt sind wir dem Ziel eine

Stunde näher.

Sackgasse.

Wo ich recht habe, habe ich recht.

Geht ihr?

Still!

Ich brauche Ruhe.

Wir haben uns wohl verlaufen.

Gehen wir zurück.

Einverschlagen.

Hier geht's weiter.

Uns fehlt nur Vertrauen.

Wir stehen tief in eurer Schuld.

Es war uns ein Vergnügen.

Ihr habt unserem Volk den Stern der Hoffnung

gebracht.

Nun hat das Symbol den Wert, den ihr

braucht.

...hinzusteht bekommen.

Steh auf, mein Sohn.

Fidan, ich glaube, er weiß es nicht.

Was weiß er nicht?

Sagen Sie es uns.

Hat der was nichts gesagt?

Ich weiß nicht, die Abtei wurde zerstört.

Meine Ausbildung war nicht beendet.

Na dann?

Wen stört's?

Ich hab euch den Stern der Hoffnung gebracht.

Das hast du, ohne es zu wissen.

Weil du der Stern der Hoffnung bist.

Was?

Ich?

Der Clown?

Du bist der Auserwählte.

Zu Beginn deines Lebens hat das Schicksal dich

auserkoren, die Moira zu einen und zu regieren.

Du bist ihr König.

Ihr König?

Ich bin König?

Rauch.

Kommt, zum anderen Ausgang.

Wir hätten sie verfolgen sollen.

Es gibt bestimmt einen zweiten Ausgang.

Darum will ich sie ausräuchern.

Bringt grüne Zweige!

Ihr sollt mehr Rauch machen.

Sion, du vertreibst sie damit.

Und wir wissen nicht, wo sie die Höhle

verlassen werden.

Du Idiot!

Du sollst beobachten, wo der Rauch rauskommt.

Und bevor sie die Höhle verlassen können, haben

wir den Ausgang bereits gefunden.

Diesmal entkommen sie mir nicht mehr.

Es wird immer schlimmer.

Der Waldbrand muss ganz in der Nähe des

Eingangs sein.

Das ist schon möglich.

Aber der Eingang wurde verschlossen.

Vielleicht nicht.

Die Gurten also.

Wie sollten sie...

Sie müssen sofort die Höhle verlassen.

Sie haben uns irgendwie verfolgt.

Sag mal, dort ist der Ausgang, oder?

Wir sollten erst mal überlegen.

Was erwartet uns draußen?

Bestimmt nicht so viel Qualm, dass wir ersticken.

Gedian hat recht.

Die Gurten wissen nichts über die Höhlen.

Sie ahnen nicht mal, wo wir sie verlassen.

Kommt, beeilt euch!

Los, schnell raus!

Bleib bei Noa.

Du bist der auserwählte Bruder.

Ich helfe hier.

Gedian, immer langsam.

Ich seh erst mal nach.

Dazu ist keine Zeit.

Verdammt!

Gedian!

Zurück!

Alle wieder in die Höhle!

Ihr Idioten!

Was nützen uns Tote?

Treibt sie raus!

Strengt euch gefälligst an!

Bringt die Fremden um, aber keinen von uns!

Helft ihr!

Okay, jetzt werden sie uns bestimmt verfolgen.

Geben sie mir Deckung!

Rox, was machen sie?

Hier, im Fels ist eine Öffnung und die

Strömung ist nah.

Bomben wir da durch?

Wahrscheinlich.

Wie bitte?

Und wenn die Öffnung zu eng wird, ertrinken

wir!

Sie erschöpfen werden!

Das ist Selbstmord!

Ergeben wir uns, Gedian!

Sie werden uns töten wie die anderen!

Ich tauche lieber!

Kommen sie mit!

Folgen sie mir zur Öffnung!

Ich helfe ihnen.

Was wollen sie?

Ich mag Veronica sehr und ich will nicht,

dass sie verletzt wird.

Sicher.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das

wollen.

Sprechen sie sich ruhig aus, ich höre zu.

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit.

Wir bewahren die Regeln des Anstands.

Sie haben aber gestern Abend mit Kaia eine

Grenze überschritten.

Veronica hat das nicht verdient.

Sie vertraute ihnen.

Das kann sie mir selbst sagen.

Wir sind hier Gäste.

Halten sie sich da raus, Dr. Summerlee!

Mr. Malone!

Passen sie gut auf.

Ich will nicht länger von ihnen belästigt werden.

Klar?

Geschafft!

Ich hoffe allen geht es gut.

Das war die Rettung.

Vielen Dank.

Wir hatten Glück.

Malone!

Ned?

Ned!

Sage sie, träumen sie?

Veronica.

Im Baumhaus können wir in Ruhe bleiben.

Wir müssen darüber reden.

Das geht jetzt nicht.

Weil mich Kaia braucht.

Was ist denn nur los?

Was passiert denn hier?

Ich will nur helfen.

Wir sollten verschwinden.

Früher oder später finden sie den Fluchtweg.

Mit Vergnügen bloß schnell weg.

Gideon?

Sie sind tot.

Weil sie neben mir standen.

Aber dich konnten sie nicht erwischen.

Und mein Leben ist mehr wert als ihres,

ja?

Entschuldigt bitte, hat das Zeit?

Wir werden verfolgt.

Verschwinden wir erstmal, später können wir darüber reden.

Marguerite hat recht, wir müssen ein Versteck finden.

Gideon, du wurdest geboren und auserwählt, unser Volk

wieder zu vereinen.

Wie könnte ich das?

Trotz Ausbildung habe ich die ersten in den

Tod geführt.

Das war nicht deine Schuld.

Wenn du deinem Volk nicht hilfst, sind die

Stämme weiter im Streit.

Die Goten werden weiter um die Vorherrschaft kämpfen.

Nur der Auserwählte kann uns vereinen.

Der Auserwählte ist unfähig.

Ich führe euch nicht in den Tod.

Seit seiner Geburt bin ich an der Seite

meines Bruders gewesen.

Die ganze Ausbildung habe ich mitgemacht.

Ich kann die Führung übernehmen, Felan.

Nur der Auserwählte kann das.

Wen wählt ihr, wenn der Auserwählte sich weigert?

Gehen wir.

Folgt eurer Lordschaft.

Nein, ich werde nachkommen.

Der Erreger, der Kaya befallen hat, ist auf

Malone übergegangen.

Also ist er krank?

Wir nehmen an, dass es sich um einen

Parasiten handelt.

Er ernährt sich über seinen Wirt.

Was man sieht, ist ein Spross, der sich

die Wirbelsäule herauffindet, wie Efeu.

Oder wie die Schlingfeige, auf der wir wohnen.

Und die irgendwann ihren Wirt getötet hat.

Das heißt doch, Kaya tötet Malone.

Nein, Kaya ist wohl ein Wirt wie er.

Sie hat keinen Puls.

Das ist eindeutig.

Keinen Puls?

Also ist sie tot.

Wir wollen keine falschen Schlüsse ziehen.

Die beiden machen einen fidelen Eindruck auf mich.

Ich danke für die Offenheit.

Wartet mal, haltet an!

Wir laufen im Kreis.

Ach was.

Ich habe nicht den Stab des Auserwählten, aber

einen ausgeprägten Orientierungssinn.

Wir finden uns gleich bei den Höhlen wieder.

Komm Gideon, schließ die Augen, schnüffel meinetwegen wie

ein Hund.

Aber zeig uns wenigstens den richtigen Weg.

Ich würde euch in den nächsten Hinterhalt führen.

Ich glaube nicht.

Bisher hat das dein Bruder gemacht.

Was soll das?

Ich bin an allem schuld.

Lucas will, dass du das denkst.

Durchsuche Margaret.

Wonach denn?

Nach Farbe, mit der er unseren Weg markierte.

Die Goten konnten euch nur verfolgen, weil Lucas

dich verraten hat.

Eine Verschwörung.

Das haben sie sich ausgedacht.

Sie hat mir das untergejubelt.

Krieger ergeben sich nicht.

Du wolltest dich in der Höhle sofort ergeben.

Ich wollte uns retten.

Du wusstest vorher, dass die Goten draußen warten.

Darum sollte Gideon die anderen hinausführen.

Du bist an ihrem Tod schuld.

Falsch.

Den Überfall auf der Abtei hast du auch

organisiert.

Du warst bei den Goten sicher.

Aber nicht als ihr Gefangener.

Sonst hättest du nie ohne einen Kratzer fliehen

können.

Gideon.

Lucas, so ist es wirklich nicht.

Lassen Sie die Waffe fallen.

Nein.

Schießen Sie auf ihn.

Dann stirbt der Auserwählte vielleicht.

Du bist mein Bruder.

Ein älterer Bruder.

Und warum wurde ich nicht auserwählt?

Die Waffe runter oder er ist tot.

Schießen Sie einfach.

Was?

Töten Sie uns beide.

So bewahren Sie mein Volk vor Ihnen.

Nein.

Roxanne, schießen Sie schon.

Sie treffen ihn doch.

Treffen Sie?

Sind Sie sicher?

Schießen Sie.

Nein.

Verräter.

Du bekommst deine Strafe.

Nächstes Mal.

Hätten Sie ihn doch wenigstens verletzt.

Er konnte es nicht.

Weil er auf die Weise seinen Bruder verloren

hat.

Sie jagen uns.

Wir müssen weiter.

Nein.

Ich fliehe nicht länger.

Er wird zu Ihnen gelaufen sein.

Sie finden uns heute noch.

Da es nicht anders geht, bekommen Sie Ihren

Kampf.

Wir werden gegen so viele Männer nicht gewinnen.

Ein Krieger wendet sich nicht von seinen Feinden

ab, denke ich.

Ich spaße nicht.

Philan und ich wissen, wo sich unser Stamm

versteckt.

Und deshalb dürfen wir ihnen nicht in die

Hände fallen.

Es gibt immer wieder Betrug, Gideon.

Das Leben ist nun mal so.

Das kommt immer wieder vor.

Aber deshalb bringt man sich doch nicht um.

Gideon hat recht.

Wenn sie uns kriegen.

Auf Dauer hält der Folter keiner stand.

Der Tod ist kein Mittel dagegen.

Nein.

Er ist das Mittel davor.

Dann seid Ihr Märtyrer.

Und die Goten werden stärker.

In der nächsten Generation wird sicher wieder ein

Auserwählter geboren.

Menschen starben, weil sie auf Deiner Seite standen.

Sie haben an Dich geglaubt.

Und ich verspreche Dir, dass ich Dich quer

durch den Dschungel jage, bevor ich zulasse, dass

Du Dich tötest.

Glauben Sie etwa, ich tue es gern?

Ja.

Weil es einfacher ist, als sich der Gefahr

zu stellen.

Ich kenne das Gefühl, Gideon.

Du begreifst den Unterschied zwischen Ehre und Schuld.

Gehen wir.

Darf ich fragen, wohin?

Wir werden den Goten zeigen, wen sie zum

Kampf herausgefordert haben.

Ich wusste, dass Du kommst.

Ich kann es nicht tun.

Du kannst nichts anderes tun.

Das Leben muss doch weitergehen.

Darum sind wir auf der Welt.

Wir erhalten unsere Existenz.

Aber Veronica...

Ich verstehe Deine Gefühle, aber wir sind wie

Adam und Eva.

Wir müssen uns vereinigen, Ned.

Gib Dich einen Moment hin.

Bitte.

Aber ich liebe sie.

Ich weiß.

Aber...

Ich habe alles getan.

Warum bestraft Du mich?

Du solltest mir Deinen Bruder bringen.

Das werde ich noch.

Verräter!

Der Pfeil hat sie nur verletzt.

Wir sind zuversichtlich.

Behandeln wir sie richtig, erfahren wir, wo die

Rebellen sind.

Das bedeutet für Dich, dass Du nicht mehr

gebraucht wirst.

Er verliert seinen Kopf.

Langsam.

Wartet!

Ich kam als der Auserwählte.

Ich kann Euch die Rebellen liefern, ohne dass

Ihr kämpfen müsst.

Warum glaubst Du, dass Du zu etwas anderem

auserwählt bist, als Wurmfutter zu werden?

Weil ich den Stern der Hoffnung habe.

Die Moria haben Gideon nie gesehen.

Wer den hat, hat die Macht über all

unsere Stämme.

Interessant.

Unter Druck wird er einfallsreich.

Dank Dir wird das Leben weitergehen.

Verschwinden Sie!

Veronica, lassen Sie das!

Sie wissen nicht, was Sie mit ihnen machen!

Doch!

Ich weiß alles!

Sie hat sie mit irgendwas angesteckt!

Das Wesen ist wieder ganz zu mir zurückgekehrt.

Er ist gesund und keineswegs in Gefahr.

Das bleibt auch so.

Dafür werde ich sorgen.

Ned, lassen Sie mich los!

Überlegen Sie mal!

Dafür, dass die Frau ein Kind will, wollen

Sie sie töten?

Was?

Lebt wohl!

Es ist das Letzte seiner Art gewesen.

Und es kann sich nur in menschlichen Körpern

fortpflanzen.

Es sucht sich eine sterbende Frau, Kaia, und

dann...

Ein Mann.

Veronica.

Seit dem Tag, an dem wir...

Bitte nicht!

Nicht jetzt!

Veronica!

Darf ich Sie begleiten?

Wir schießen natürlich nur im Notfall.

Können wir?

Hey!

Eindringlinge!

An die Waffen!

Verteidigt euch!

Das war ein Unfall, stimmt's?

Was?

Was hab ich dir beigebracht?

Du musst die Augen überall haben.

Besonders bei mir.

Greif nur an!

Geh dir bitte...

Ich bin dein Bruder!

Ruf deine Männer zurück, oder du bist tot!

Die letzte Gelegenheit!

Sag ihnen, sie sollen aufgeben, oder du stirbst!

Hört auf zu kämpfen, Männer!

Lass die Waffen fallen!

Und versucht ja nicht irgendwelche Tricks!

Verschwindet!

Sofort!

Ich glaube, der...

gehört dir.

Gideon?

Schuld am Tod des Bruders.

Du konntest nichts anderes tun.

Das war mein erster Kampf, und es gab

nicht viele Tote, aber ich habe genug davon.

Wie kann ich mein Volk im Krieg führen?

Wie wär's, wenn du überlegst, wie du den

Krieg vermeiden kannst?

Du hast Zein.

Verhandle mit den Goten über Frieden.

Verhandeln...

Ich bin zum Krieger ausgebildet, nicht zum Diplomaten.

Du sollst dir einen.

Sie würden verhandeln?

Gideon, komm.

Ich werde sie nie vergessen.

Mach's gut.

Man kann auf ihn stolz sein.

Sie werden so schnell erwachsen heutzutage.

Sind das Muttergefühle?

Ich hab nicht geahnt, dass sowas in ihrem

Gefühlsleben Platz hat.

Wie wenig sie mich kennen.

Andererseits, wozu brauche ich denn Kinder?

Ich habe ja sie.

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