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Eine reife Leistung, wirklich.
Wir haben uns buchstäblich das letzte Hemd ausziehen
lassen und im Gegenzug dafür einen Beutel Salz
erhalten.
Salz ist unser kostbarstes Gut.
Womit sollen wir sonst unsere Vorräte konservieren?
Ich finde, dass wir bei dem Handel sehr
gut weggekommen sind.
Sie mussten ja auch nicht Ihr Hemd opfern.
Schade, so gut war das Geschäft also doch
nicht.
Zum Glück habe ich die Verhandlungen geführt.
Eine reizende Geste des Häuptlings, das hier dazu
zu geben.
Dafür haben Sie ihm unsere Hemden angeboten für
diese Knochenschnitzerei.
Das ist echtes Elfenbein.
Eine ausgezeichnete Arbeit, was man von Ihren Hemden
nicht sagen konnte.
Diese Raubvögel sind wirklich faszinierende Tiere.
Merkwürdig, als ob sie auf irgendwas warten.
Und was könnte das sein, Roxen?
Ein sterbendes Tier.
Die scheinen mir aber noch recht munter zu
sein.
Nicht zu früh schießen, warten Sie noch.
Wir haben sie verjagt.
Nein, ich glaube nicht, dass sie von uns
weggelaufen sind.
Aber aus welchem Grund?
Stehen.
Da haben sie die Antwort.
Er lebt noch.
Erstaunlich bei der Menge Blut, die er verloren
haben muss.
Das ist nicht sein Blut.
Wessen ist es dann?
Überall Blut.
Man hat es über ihn gegossen, um den
er gestern anzulocken.
Und es scheint zu funktionieren.
Schnell, lassen Sie uns verschwinden.
Warum lässt man einen Menschen auf eine solche
Weise sterben?
Zu Beginn des Jahrhunderts, machte sich eine Gruppe
von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer
vorzeitlichen Welt zu beweisen.
Ein Visionär, eine reiche Erwin, ein Großwildjäger, ein
Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die
Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.
Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau
in der prähistorischen Fauna und Flora trotzte.
Von nun an kämpften sie mit ihr gemeinsam,
um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des
Urwalds zu überleben.
Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,
denn dort ahnte niemand, dass es sie noch
gibt.
Die verlorene Welt.
Wir müssen ihm etwas zu trinken geben, sonst
stirbt er uns noch, Roxton.
Ich habe keine Lust, gefressen zu werden.
Ich denke nicht daran, anzuhalten.
Das ist typisch für Sie.
Hey, was halten Sie davon, mit anzufassen?
Dann sind wir vielleicht etwas schneller.
Wer nicht dafür das Salz zurücklassen kann, einverstanden.
Später können wir dann ja Ihre Hosen eintauschen.
Hören Sie auf, sich zu streiten.
Wir müssen ihm das Hemd ausziehen, sonst versammeln
sich sämtliche Raubtiere zu einem Festessen.
Um sie abzuschütteln, müsste er wahrscheinlich ein Vollbad
nehmen.
Willkommen Sie, setzen Sie ihn ab.
Wir sollten ihm wirklich einen Schluck Wasser geben.
Sie kümmern sich um ihn, ja?
Wohin gehen Sie, Roxton?
Ich möchte nur sicher sein, dass uns unliebsame
Überraschungen erspart bleiben.
Ich will
wissen, was mit ihm passiert ist.
Gewaschen, gekämmt und rasiert, würde er bestimmt ganz
manierlich aussehen.
Gewaschen, gekämmt und rasiert, träfe das vielleicht doch
auf Sie und Roxton zu.
Nein, es käme auf einen Versuch an.
Was ist das?
Das sind Wunden von Fesseln.
So tief wie die gehen, scheint er längere
Zeit gefangen gehalten worden zu sein.
Damit wäre ich vorsichtig, sonst sagt er noch,
Sie hätten ihn bestohlen.
Das habe ich nicht vor.
Ich will nur wissen, wer er ist.
Und, folgt uns jemand?
Jedenfalls keine Saurier, aber hier sind überall Affenmenschen.
Sie scheinen friedlich zu sein.
Wir können weitergehen.
Warten Sie.
Er hat eine Karte bei sich.
Sehen Sie sich das an.
Das Baumhaus.
Könnte es sein, dass unser mysteriöser Unbekannter nach
uns gesucht hat?
Wirklich wunderschön, meine Liebe.
Es stimmt einfach jedes Detail.
Die Schattierungen, die Adern der Blätter.
Sie sind eine wahre Meisterin, mein Kind.
Ich male nur, was ich sehe.
Sie sind zu bescheiden.
Wie haben Sie Ihr künstlerisches Talent entdeckt?
Durch meinen Vater.
Auf seinen Expeditionen hat er alles gezeichnet, was
ihn faszinierte.
Um seine Beachtung zu finden, ahnte ich ihn
nach.
Aber eigentlich war Ihr Vater doch Botaniker.
Die Malerei war seine große Leidenschaft.
Aber dann ließ er sich von seinen Eltern
überzeugen, dass mit der Malerei kein Geld zu
verdienen ist.
Die alte Geschichte.
Was ist da los?
Sie jagen jemanden.
Einen Verurteilten.
Verurteilt?
Zum Tod.
Haben Sie eine Ahnung, was das Getrommel bedeutet?
Nein, aber mein Gefühl sagt mir nichts Gutes.
Und ich habe das Gefühl, der Kerl wird
immer schwerer.
Können wir uns kurz ausruhen?
Ein paar Minuten, dann geht's weiter.
Er kommt zu sich.
Ganz ruhig, keine Angst.
Niemand tut Ihnen was.
Können Sie uns verstehen?
Ja.
Sie waren an einem Baum gefesselt, erinnern Sie
sich?
Was ist denn passiert?
Unsere Expedition wurde überfallen.
Sklavenjäger.
Die Horter.
Die Horter?
Von denen haben wir überhaupt noch nichts gehört.
Seien Sie froh.
Sie haben uns in Ihrem Dorf als Sklaven
arbeiten lassen.
Ich bin geflohen.
Und dann hat man Sie wieder eingefangen.
Die Strafe für einen Fluchtversuch ist der Tod.
Ihnen verdanke ich mein Leben.
Wir müssen Sie in Sicherheit bringen.
Ihre Befreiung scheint sich rumzusprechen.
Ja, lassen Sie uns von hier verschwinden, solange
es noch geht.
Was ist mit dieser Zeichnung?
Udi.
Ich habe diese Zeichnung selbst angefertigt.
Es ist ein erster Entwurf meines Hauses.
Ihres Hauses, haben Sie gesagt?
Ich hoffe, es steht noch.
Dieses Baumhaus.
Veronica ist tatsächlich noch am Leben.
Nach all den Jahren hatte ich die Hoffnung
fast aufgegeben.
Ich bin wieder zu Hause.
Endlich.
Es ist eine Ewigkeit her, dass ich hier
war, aber es sieht aus, als wäre alles
noch wie früher.
Wissen Sie, etwas hat sich schon verändert.
Gut, dass Sie kommen, Mellon.
Haben Sie die Trommeln gehört?
Hier geht etwas höchst Marktwürdiges vor.
Gentlemen, wir haben einen Gast.
Geht's?
Wer ist das?
Veronica!
Veronica?
Kennen wir uns?
Erkennen Sie ihn denn nicht wieder?
Du bist erwachsen geworden.
Und du bist wunderschön, Veronica.
Ned?
Ich bin es, Veronica.
Dein Vater.
Ich habe dir doch versprochen, ich würde zurückkommen.
Vater?
Vater!
Nach elf
Jahren haben Sie sich endlich wiedergefunden.
Ja, es gibt doch immer wieder Zeiten, in
denen das Schicksal es zulässt, dass das Wunder
geschehen.
Ich wünschte, das Schicksal würde es zulassen, dass
wir auch nach Hause kommen.
Sind Sie meiner Gesellschaft denn so überdrüssig?
Wie könnte ich bei einem Mann, der so
faszinierend ist?
Wo wollen Sie denn jetzt schon wieder hin?
Ich will nochmal die Umgebung kontrollieren, um sicherzugehen,
dass uns niemand gefolgt ist.
Wer immer Tom Layton umbringen wollte, ist garantiert
noch in der Nähe.
Müssen Sie ständig den Helden markieren, schlafen Sie
sonst nicht gut?
Ach, wissen Sie, ich schlafe immer gut.
Sie können das gerne mal nachprüfen.
Ich habe diesen Augenblick so oft herbeigesehen, Vater.
Du sprichst mir aus der Seele, aber jetzt
bin ich da, und ich verspreche dir, nichts
wird uns je wieder trennen.
Was ist mit Mutter?
Wo ist sie?
Es war an einem Sonntag.
Wir liefen den kleinen Fluss in westliche Richtung
entlang.
Es war das erste Mal, dass wir dich
allein zu Hause ließen.
Ihr sagtet, ihr wärt zurück, bevor es dunkel
wird.
Wir wurden überfallen.
Man brachte uns auf die andere Seite des
Plateaus, und wir mussten Sklavendienste leisten.
Das Leben dort, das Leben dort, war die
Hölle.
Allein die Hoffnung, dich wiederzusehen, hielt uns am
Leben.
Bitte.
Wo ist sie?
Deine Mutter.
Sie war so stark.
Sie hat alles versucht, um durchzuhalten, aber eines
Tages, da wurde sie krank.
Ich konnte nichts tun.
Ich konnte ihr nicht helfen.
Sie ist gestorben.
Nein.
Nein, das ist nicht wahr.
Doch, es ist leider so, Kind.
Nach Abyss Tod wollte ich auch nicht weiterleben.
Aber ich hatte dir ja versprochen, dass ich
wiederkehre.
Du bist mein Ein und Alles.
Ein netter Versuch.
Was wollen Sie von mir?
Was wollen Sie denn von mir?
Ihre Echtigkeit.
Er wollte gleich wieder zurück sein, und jetzt
ist er schon zwei Stunden weg.
Er wäre geschmeichelt, wenn er wüsste, wie sehr
Sie sich um ihn sorgen.
Unterstehen Sie sich, ihm das zu sagen?
Keine Spur von ihm.
Kein Blut, keine Anzeichen eines Kampfes, gar nichts.
Er ist wie vom Erdboden verschluckt.
Wohl eher von einem Dinosaurier.
Der hätte mit Sicherheit Spuren hinterlassen.
Gegen den hätte sich Roxton gewehrt.
Da sind wir uns doch wohl einig.
Aber wo steckt er?
Wo ist Veronica?
Sie ist auch nicht hier.
Sie ist mit ihrem Vater unterwegs.
Im Dschungel?
Das ist doch viel zu gefährlich.
Sie haben sich lange nicht gesehen und haben
sich viel zu erzählen.
Das ist ja leichtsinnig von ihr.
Veronica weiß, was sie tut.
Das hat Roxton auch gedacht.
Ich habe das Gefühl, die Knoten sind etwas
zu locker.
Ich spüre noch das Blut in meinen Fingern.
Ich bin Carthas.
Ich bin Lord Roxton.
Aus verständlichen Gründen gebe ich Ihnen nicht die
Hand.
Ich suche einen Flüchtigen, der sich selbst Tom
Layton nennt.
Damit Sie ihn an die Saurier verfüttern können,
stimmt's?
Das ist die gerechte Strafe.
Dafür, dass er frei sein wollte?
Für einen Mörder.
Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.
Vor ein paar Monaten.
Da fand man diesen Mann hier im Dschungel.
Er hatte die Orientierung verloren.
Er wäre zugrunde gegangen.
Ein Mitglied meines Stammes nahm ihn auf.
Er kümmerte sich um ihn, bis er wieder
gesund war.
Sehr interessant.
Ich nehme an, er hat versäumt, eine Rechnung
zu bezahlen.
Er hat den Mann, der ihn gerettet hat,
ermordet.
Wegen einem Stück Pückelfleisch, einem Jagdmesser und einer
Handvoll Goldstücke.
So etwas würde er nie tun.
Der Mord wurde ihm nachgewiesen.
Es wird niemand getötet, der es nicht verdient
hat.
Es fand eine Verhandlung statt, in der er
verurteilt wurde.
Es war seine Hinrichtung, die ihr vereitelt habt,
ohne es zu wissen.
Bei lebendigem Leib wäre er gefressen worden.
Jede Strafe soll für die anderen eine Lehre
sein.
Wenn Sie mich töten wollen, tun Sie es
endlich.
Wenn ich dich töten wollte, wäre es schon
geschehen.
Hey!
Das ist nett, danke.
Ich habe fast alles gefunden, was du haben
wolltest.
Hyperium Performatum, Papaverus Omniferum und hier die Triformus
Muscaria.
Du hast tatsächlich alles behalten, die gesamte Nomenklatur.
Ich habe all deine Bücher gelesen.
Einige hundert Mal, schätze ich.
Du warst bestimmt oft sehr einsam.
Jetzt bist du da.
Und das ist traumhaft schön.
Wer aus einem Traum aufwacht, ist oft enttäuscht.
Ich möchte dich nicht enttäuschen, mein Schatz.
Das wirst du bestimmt nicht.
Ich will ehrlich zu dir sein.
Was die Botanik angeht, habe ich nach so
langer Zeit vieles vergessen.
Zum Beispiel ist mir dein Name dieser Blume
entfallen.
Die blaue Orchidee.
Aber du erinnerst dich bestimmt nicht mehr, wo...
Wo wir sie entdeckten?
Das war an meinem 10.
Geburtstag, das werde ich nie vergessen.
Du erinnerst dich doch sicher auch daran.
Nach allem, was geschehen ist, fällt es mir
oft schwer, mich zu erinnern.
Ich bin nicht mehr der Tom Layton von
damals.
Schatz.
Ich glaube, fast so gefällst du mir besser.
Du bleibst jetzt hier sitzen.
Und ich bringe dir alle Orchideen, die ich
finden kann.
Und?
Nichts.
Dieser sture Bock.
Ich habe ihn davor gewarnt, alleine loszugehen.
Und Veronika ist genauso gedankenlos.
Sie ist nicht allein, ihr Vater ist bei
ihr.
Soll mich das vielleicht beruhigen?
Sie haben doch gehört, dass man ihn verfolgt,
weil man ihn umbringen will.
Wir hatten 20 Minuten verabredet, richtig?
Ja, und?
Wo bleibt Melon?
Keine Bewegung!
Sonst wird sich ihre Kriegsbemalung mit der roten
Flüssigkeit verwischen.
Melon!
Kommen Sie!
Ich könnte schwören, dass der Schuss genau aus
dieser Richtung gekommen ist.
Aber hier sind keine Spuren.
Was war das?
Das war nur ein harmloser Vogel.
Keine Sorge, mir.
Wir finden Melon.
Ich wünschte, ich hätte ihre Zuversicht.
Was ist?
Eine leere Patronenhälse.
Vermutlich aus Melons Pistole.
Schade, dass er uns nicht sagen kann, wo
er jetzt ist.
Das nicht.
Aber sie sagt uns, dass er hier war.
Und dass er Schwierigkeiten hat.
Hör auf, dich zu widersetzen!
Ich muss meinen Auftrag ausführen.
So was solltest du nicht tun.
Nein.
Ich bin unschuldig.
Ich habe es nicht getan.
Ich spüre es.
Wir beide wissen, dass du lügst.
Das hättest du nicht tun dürfen.
Warum nicht?
Nein, bitte nicht.
Schnell.
Bist du verletzt, Vater?
Er gehört zu dem Stamm, der deine Mutter
und mich gefangen hielt.
Er ist noch am Leben.
Nicht mehr, nein.
Vielleicht ist er nicht allein.
Wir müssen zurück, um die anderen zu warten.
Hast du dir auch Ideen gefunden?
Ja, aber...
Zeig sie mir!
Hier.
Meine Tochter, meine Arbeit, das ist alles, was
ich habe.
Ich würde lieber sterben, als das wieder zu
verlieren.
Ich bin auch sehr glücklich, dass wir wieder
zusammen sind.
Zuhause auf meinem Schloss.
Kann ich mir die Tongeräte wenigstens aussuchen?
Aha, nette Gesellschaft.
Los, verschwinde!
Ganz ruhig.
Ist ja gut.
Halt!
Komm her!
Jetzt versuchen wir es mal ohne Fessel.
Und zwar streng nach den Regeln des Marquis
von Queensbury.
Hören sie zu.
Entweder sie geben sich geschlagen, oder sie sind
ein Totermacher.
Wenn du mich töten wolltest, hättest du es
längst getan.
Da!
Die Boxregeln scheint er noch nicht zu kennen.
Hätten sie nicht etwas früher kommen können?
Der Kerl hat mich durch den halben Dschungel
geschleift.
Ja, ich habe mich ein bisschen hängen lassen.
Hören sie bloß auf zu scherzen.
Halten sie doch mal still.
Wer war dieser tätowierte Kerl?
Er hat Leighton an den Baum gebunden.
Warum haben sie ihn nicht überwältigt?
Ich habe es versucht, Malone.
Er hätte mich beinahe getötet.
Ja, vielleicht.
Wieso?
Bezweifeln sie das etwa?
Ich glaube, es wird langsam Zeit, dass wir
uns mit Veronikas Vater unterhalten.
Wenn Veronika mir nicht geholfen hätte, dann wäre
ich jetzt tot.
Noch kein Zeichen von Roxton oder Malone?
Ich werde Marguerite und Challenger bei ihrer Suche
helfen.
Das ist zu gefährlich.
Ich muss es tun.
Pass auf dich auf.
Natürlich.
Ist das nicht eine Triformus muscaria?
Ja, das ist sie, genau.
Sie enthält ein starkes Nervengift, das Lähmungserscheinungen verursacht.
Das stimmt.
Aber wenn sie das mit anderen Extrakten wie
z.B. dem der blauen Orchidee kombinieren, erhalten
sie ein gutes Schmerzmittel.
Das habe ich nicht gewusst.
Veronika ist eine ausgezeichnete Malerin geworden.
Sie können sehr stolz auf sie sein.
Das bin ich auch.
Ich wünschte, ich hätte diese Begabung auch, aber
das hat sie von ihrer Mutter.
Seltsam.
Veronika sagte, sie hätte das Talent von Ihnen
geerbt.
Ach was, ja?
Da verwechselt sie was.
Wenn ich richtig rechne, wird die Blütezeit der
Muscaria noch etwa drei Wochen anhalten.
Was denken Sie?
Das schätze ich auch, ungefähr.
Die Muscaria hat keine Blütezeit.
Ich nehme an, dass Sie weder Botaniker noch
Tom Litton sind.
Sie brauchen kein Angst schlagen.
Nicht, wenn Sie das tun, was ich Ihnen
sage.
Sie helfen mir.
Ich denke nicht daran, Ihnen zu helfen.
Denken überlassen Sie mir.
Es genügt, wenn Sie mir gehorchen.
Nein, wirklich, das glaube ich einfach nicht.
Veronikas Vater ein Mörder, das kann nicht sein.
Ja, das hört sich sehr unwahrscheinlich an.
Der Kerl hat sie angelogen, Roxton, und Sie
fallen auch noch darauf rein.
Ned, Carthus ist ein Mann, der...
Was haben Sie?
Er hat sich mir vorgestellt.
Interessant, er hat sich Ihnen sogar vorgestellt.
Ja, das hat er.
Hören Sie, wenn Sie sich und mich nicht
befreit hätten, dann wären wir beide im Kochtopf
Ihres Freundes Carthus gelandet.
Das bezweifle ich.
Er ist kein Kannibaler, so kam er mir
nicht vor.
Gut, dann hätte er uns vermutlich in irgendein
Sklavenlager verschleppt, so wie Tom.
Ich kann es Ihnen nicht erklären, aber irgendwas
sagt mir, dass Carthus' Geschichte wahr sein könnte.
Ich weiß nicht, wieso.
Vielleicht ist es mein Instinkt.
Instinkt, hm?
Ja.
Tiere beurteilen die Dinge nach dem Instinkt, aber
Sie sollten lieber Ihren Verstand benutzen.
Carter hätte uns töten können, aber er hat
uns beide leben lassen.
Wieso?
Es ist doch gar nicht gesagt, dass er
nicht vorhat, uns später umzubringen.
Er hat es nur auf Layton abgesehen.
Wir haben Layton vor ihm gerettet.
Er ist Veronica's Vater, und das ist Beweis
genug für mich, dass er unschuldig ist.
Also bleibt uns nichts weiter übrig, als die
Suche auszuweiten.
Wir müssen dieses ganze Gebiet hier absuchen.
Dann wird es das Beste sein, wenn wir
uns in zwei Gruppen aufteilen.
Das denke ich auch.
Den einen Teil werden Veronica und ihr Vater
übernehmen.
Und ich weiß nicht, Samueli, wollen Sie...
Tom braucht meine Hilfe.
Dann gehen wir zusammen.
Ich werde es überleben.
Unkraut vergeht nicht, wie man so schön sagt.
Für Veronica.
Sein Tee wird von Mal zu Mal besser.
Wir fangen am Fluss mit der Suche an.
Da haben Sie doch schon nachgesehen.
Sie sagten, da wäre nichts.
Ich möchte ganz sicher sein.
Denken Sie daran, Sie müssen vorsichtig sein.
Der Mann, der hinter mir her war, ist
äußerst gefährlich.
Wie es aussieht, scheint er sehr hartnäckig zu
sein.
Er will mich in das Sklavenlager zurückbringen.
Und er wird nicht aufgeben.
Deshalb müssen wir ihn töten.
Sind Sie meiner Meinung, Challenger?
Geht es Ihnen nicht gut?
Ich habe das Gefühl, als ob ich Fieber
bekomme.
Ja, vermutlich haben Sie recht, Tom.
Er wird nicht eher aufgeben.
Irgendwie merkwürdig.
Warum nimmt er all die Strapazen auf sich?
Nur um einen entflöhenden Streffling zu fangen?
Donnerwetter.
Gentlemen, hiermit sind die Pariser Modewochen eröffnet.
Sie sehen wunderschön aus.
Es gehörte meiner Mutter.
Wie gefahl ich dir, Vater?
Erkennst du es wieder?
Du siehst darin noch hübscher aus als sie.
Damit hast du mir eine große Freude gemacht.
Sagen Sie, Samali, ist Ihnen an Tom irgendetwas
aufgefallen?
Nein, was meinen Sie?
Also, ich weiß nicht.
Irgendwie kommt mir seine ganze Geschichte merkwürdig vor.
Finden Sie?
In welcher Beziehung?
Ich bitte Sie, Arthur.
Ich kann mir nicht denken, dass dieser Wilde
wegen eines entflohenen Sklaven so ein Theater veranstaltet.
Und dann dieser Ausdruck mit dem läden seine
Tochter ansieht.
Ich weiß nicht, was Sie meinen.
Erklären kann ich Ihnen das auch nicht.
Aber mein Gefühl sagt mir, dass wir noch
eine Überraschung erleben werden.
Ich kann Ihre Bedenken, was Tom betrifft, nicht
teilen.
Sie dürfen nicht immer so misstrauisch sein.
Challenger!
Samali!
Veronica!
Scheint niemand da zu sein.
Eigenartig.
Die Waffen haben sie mitgenommen.
Wo stecken die nur?
Roxton!
Hier!
Marguerite?
Sie lebt.
Gott sei Dank.
Irgendjemand hat sie niedergeschlagen.
Ich nehme an, das erschüttert Ihren Glauben an
die edlen Absichten dieses Wilden.
Das ist das Werk Ihres Freundes Carters.
Vielleicht haben Sie recht.
Auf einen Kampf deutet nichts hin.
Kein Blut.
Gar nichts.
Vielleicht sind die anderen vor Ihnen geflüchtet.
Vor einem einzelnen Mann?
Wir wissen, wozu er fähig ist.
Ich werde Sie suchen.
Ich komme mit.
Einer von uns sollte bei Marguerite bleiben.
Sie wollen ihn allein und unbewaffnet verfolgen?
Was suchen Sie denn in dem Topf?
Sie denken wirklich an alles.
Sicher ist sicher.
Halten Sie stets eine Überraschung für den Gegner
bereit.
Roxton!
Denken Sie dran, der Kerl ist gefährlich.
Deshalb nehme ich das hier mit.
Du warst der Köder für ihre Falle.
Wie es aussieht, hat sie funktioniert.
Ich werde Ihnen nichts tun.
Ich bin hier, um den Mörder zu holen.
Sprichst du von mir?
Danke, Tochter.
Früher oder später wird der Gerechtigkeit Genüge getan.
Gerechtigkeit?
Ich hab' mit meinem Leben lang als Sklave
in den Bienen geschunden und zuletzt klangen die
Worte Freiheit und Gerechtigkeit wie Bohnen in meinen
Ohren.
Das ist keine Entschuldigung für einen Mord.
Ich hatte keine Wahl.
Ich brauchte Geld und Nahrung, um mich durchzuschlagen.
Und darum hast du den Mann getötet, der
dein Leben gerettet hat.
Ich hätte tausend weitere umgebracht, um mein Ziel
zu erreichen.
Als ich neben Layton und seiner Frau angekettet
war, erzählten sie mir von dem Baumhaus.
Sie sprachen von ihrem Leben hier.
Und von ihrer Tochter.
Das alles erschien mir wie ein Traum.
Sie erzählten mir auch von einer interessanten Droge,
die sie entdeckt hat, mit der man jeden
Menschen willenlos machen würde.
Und als ich die Gelegenheit bot, bin ich
geflohen.
Und mit ihrer Hilfe wird der frühere Sklave
Largo der neue König.
Das bezweifle ich.
Denn zu einem König gehören auch Weisheit und
Mitgefühl.
Zwei Eigenschaften, über die Sie nicht verfügen.
Samali Challenger, gehen Sie lieber zur Seite.
Was ist mit Ihnen geschehen?
Sie stehen unter Drogen.
Und darum gehorchen Sie nur mir.
Und bevor die Wirkung nachlässt, werden Sie bestimmt
längst tot sein.
Waffe fallen lassen.
Sie dürfen sich aussuchen, wer Sie erschießen soll.
Ein Freund oder ein Feind.
Nein!
Katas!
Na los, schieß sie!
Hinterher, fangt die an!
Und wenn ihr ihn habt, tötet ihn!
Was ist passiert?
Keine Angst.
Katas ist weg.
Katas?
Wer soll das denn nun wieder sein?
Der Mann, der Sie niedergeschlagen hat.
Sie werden es nicht glauben, aber es war
Samali.
Samali?
Bleiben Sie lieber noch liegen, ruhen Sie sich
aus.
Wir müssen was unternehmen, würde ich sagen.
Samali hat mich mit einer Bratpfanne niedergeschlagen.
Warum sollte er so etwas tun?
Ich weiß es nicht, ich habe keine Ahnung,
aber es könnte was mit Veronicas Vater zu
tun haben.
Wie kommen Sie darauf?
Wenn der wirklich Ihr Vater ist, dann werde
ich freiwillig einen Monat lang Roxans Socken waschen.
Sie sollten mal sehen, wie er sie ständig
anstarrt.
So blickt man nicht seine Tochter an.
Ganz bestimmt nicht, er ist nie und nimmer
Ihr Vater.
Also Katas, der Mann, der ihn verfolgt hat.
Was ist mit ihm?
Er hat geschworen, dass Tom ein Mörder ist.
Wir müssen die anderen warnen.
Wo ist mein Gewehr?
Vergessen Sie es, alle Waffen sind weg.
Und wo haben Sie Ihre Pistole?
Ist auch weg.
Wir haben keine Waffen mehr?
Dieser Wettstall ist die einzige.
Hervorragend, dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Sie wissen genau, George, gegen mich hatten Sie
nie eine Chance.
Ich werde Sie töten.
Sie haben es doch gehört.
Er hat Sie unter Drogen gesetzt.
Ich werde Sie töten.
Das sagten Sie bereits.
Sie werden uns nicht entkommen.
So Professor, das sollte Sie ruhig stellen.
Bis Sie zur Besinnung kommen...
Das wird Ihnen auch nicht viel nützen, Roxton.
Wir sind nun mal in der Überzahl.
Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, versuchen
wir es eben nochmal.
Das ist die falsche Richtung, die Schüsse kamen
von dort.
Hier ist jemand in der Nähe.
Er ist hier gestanden.
Die Trommel ist leer.
In der Tat, ja.
Auch das noch.
Kann ich den Revolver bitte wiederkriegen?
Wozu?
Um Sie zu erschießen.
Das ist dein Ernst?
Was hat Sie in Gottes Namen so verändert,
Arthur?
Ein Pflanzenextrakt.
Tom gewinnt daraus ein unglaubliches Neurotoxin.
Was ist das?
Eine Droge, sie wird verabreicht, um jemanden gefügig
zu machen.
Wie praktisch.
Mein Revolver bitte.
Lieber nicht, Sie wissen nicht, was Sie tun.
Nehmen Sie sein Gürtel und binden Sie ihn
fest, Malone.
Wer weiß, wen es noch erwischt hat.
Wir müssen Roxton finden.
Veronica, ich bin's.
John Roxton.
Und schon so gut wie tot.
Lassen Sie diesen Unsinn.
Nehmen Sie das Messer runter.
Ich täte Sie!
Was muss ich tun, damit Sie aufhören?
Es gibt nichts.
Veronica, ich bin's.
Veronica, ich bin Ihr Freund.
Aber er ist mein Vater.
Wer immer dieser Kerl auch ist, er ist
nicht Ihr Vater.
Lügner!
Nein!
John!
Sind Sie verletzt?
Es geht schon.
Helfen Sie Marguerite.
Sie werden ihr nicht helfen.
Vater!
Vater, Vater!
Veronica, der Kerl ist nicht Ihr Vater.
Hören Sie doch, Dasta ist nicht Ihr Vater.
Sind Sie sicher, dass das richtig ist?
Mein Vater wollte es geheim halten.
Und das ist der sicherste Weg.
Das mit Lago tut mir leid.
Ich meine das ja nicht.
Ich...
In meinem Innersten habe ich gespürt, dass er
es nicht ist.
Aber ich habe es mir einfach so sehr
gewünscht.
Lago hatte sich auf den Schwindel sehr gut
vorbereitet.
Er wusste sehr viel über Sie.
Glauben Sie mir, Ihre Eltern sind noch am
Leben.
Aber wo nicht?
Es gibt tausende von Minen da draußen.
Ich weiß nicht, wo ich mit der Suche
anfangen soll.
Sie finden sie.
Glauben Sie wirklich?
Ja, ich glaube dran.
Can't find what you're looking for?
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