All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S01E16[de]

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Original subtitles

Wollten Sie sein Gefieder lüften?

Wie witzig, die Munition ist zu wünschen übrig.

Samueli wird saurier Fleisch grillen.

Nicht wenn ich das Hühnchen noch mal vor

die Flinte kriege.

Sie waren zu weit links.

Ach was, Sie kennen sich inzwischen aus, ja?

Nett hat es mir gezeigt, ja.

Gezeigt, ja?

Ein echter Waffenexperte sind Sie deswegen nicht, Veronica.

Dass Sie daneben geschossen haben, sehe ich auch

so.

Na, was für eine Leistung.

Davon.

Vielleicht kann ich ihn fangen, wenn Sie ihn

wieder verfehlen.

Zweimal passiert das nicht.

Natürlich nicht.

Was war

das denn?

Nein.

Roxton?

Ich hätte es fast erwischt, aber der Blitz

hat mich geblendet.

Roxton.

Das war mein Schuss.

Zu Beginn des Jahrhunderts machte sich eine Gruppe

von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer

vorzeitlichen Welt zu beweisen.

Ein Visionär, eine reiche Erwin, ein Großwildjäger, ein

Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die

Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.

Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau

in

der Um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern

des Urwalds zu überleben.

Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,

denn dort ahnte niemand, dass es sie noch

gibt.

Die verlorene Welt.

Das war

nicht ihre Schuld.

Sie wollten nicht schießen.

Roxton.

Jeder hätte nach diesem Blitz abgedrückt.

Spielt das eine Rolle?

Ich habe abgedrückt.

Wieder ich.

Was denn?

Schon zurück?

Na ja, ich bin auch fertig.

Der Riss ist gepflegt, der Ballon ist wieder

einsatzbereit.

Samali.

Großer Gott, wen bringen Sie da?

Ich habe sie angeschossen.

Was hat Ihnen die Frau denn getan?

Ich erkläre es Ihnen gleich.

Das war ein glatter Durchschuss.

Nur ein Kratzer, wirklich.

Gott sei Dank.

Aber warum ist sie noch bewusstlos?

Bei dieser schweren Gehirnerschütterung kein Wunder.

Sie ist hier mit dem Kopf aufgeschlagen.

Was haben Sie jetzt vor?

Ich kann nicht mehr für sie tun.

Ich doch.

Was könnte ihr noch helfen?

John, die Wunde ist versorgt und sie braucht

jetzt Ruhe, um sich zu erholen.

Es ist nichts Ernstes.

Ich bleibe hier.

Rufen Sie mich, wenn Sie was brauchen.

Wieso sagen Sie, Angeln wäre ein Sport?

Sie werden gleich sehen, dass man nicht nur

rumsitzt.

Ein schwerer Brocken.

Holen Sie das Netz.

Ziehen Sie.

Ja, hier ist er.

Beeilung.

Versuche es.

Wo bin

ich?

Keine Gefahr.

Haben Sie keine Angst.

Nein, nein, nicht das.

Bitte.

Bleiben Sie ruhig liegen.

Sammerli.

Sammerli?

Oh, Sie sind schon wieder wach.

Sie sollten ruhen, junge Frau.

Sie sollten auf jeden Fall noch eine Weile

liegen.

Wie fühlen Sie sich?

Schon ein wenig schwach.

Was ist denn passiert?

Ich habe sie angeschossen.

Aus Versehen.

John Roxton.

Sie kennen mich?

Ja, ich habe nach Ihnen gesucht, wissen Sie?

Sie werden alle gesucht.

Kein Wunder, dass er trunken ist.

Sein Rucksack wiegt mindestens 50 Pfund.

Die Theorie ist gut.

Doch die Beweise sprechen dagegen.

Er lag noch nicht lange im Wasser.

Also ist sein Mörder nur ein paar Meilen

entfernt.

Hier wird sich zeigen, was sein Leben wert

war.

Offensichtlich hatte er mehr Glück als wir.

Abgesehen vom Ende.

Wo hat er so etwas gefunden?

Vielleicht hat er Gräber geplündert.

In vielen Kulturen werden den toten Gegenstände mit

ins Grab gelegt, mit denen sie sich hier

umgeben haben.

Wieso sollten sie darauf im Jenseits verzichten?

Aber eine Tafel wie diese hat wirklich Seltenheitswert.

Interessant.

Wissen Sie, was diese Zeichen bedeuten?

Keine Ahnung.

Sie haben mit Hieroglyphen, die ich kenne, nichts

zu tun.

Können Sie das entziffern?

Eine Wegbeschreibung, denke ich.

Für die Toten?

Den Schlüssel zum Jenseits findest du, wenn du

tief ins Fenster der Seele gesehen hast.

Sie werden sich das Jenseits auch als Himmel

vorstellen.

Oder als Hölle.

Davon würde ich nicht ausgehen.

Wir haben eine Wegbeschreibung gefunden.

Unsere Welt ist Jenseits des Plateaus.

Dann wäre das der Ausweg.

Wir werden es bald wissen.

Na great, was haben Sie vor?

Den Schlüssel zum Jenseits finden.

Selbst wenn er davon wusste, er kann vom

Weg abgekommen sein.

Ja, ein paar Meilen flussaufwärts.

Flussaufwärts?

Sie meinen da, wo man ihn ermordet hat?

Seine Spuren zeigen uns die Richtung.

Ich bin Catherine Riley, Teilnehmerin der Expedition, die

Sie finden sollte.

Eine Expedition, die uns retten soll?

Naja, vor allem um Sie zu retten, Professor

Summerlee.

Die Zoologische Gesellschaft hat Sie zur Expedition gedrängt.

Sie wurden vermisst, also schickten Sie uns los.

Tatsächlich?

Ein nobler Zug von den Gentlemen.

Wo sind Ihre Mitstreiter?

Die haben es nicht geschafft.

Was denn, sind sie tot?

Alle gestorben?

Was ist passiert?

Wir waren unvorbereitet.

Selbst ein Rettungstrupp kann auf das, was ihn

hier erwartet, nicht vorbereitet sein.

Richtig.

Niemand ging davon aus, dass Challengers Behauptungen wahr

sind.

Wir dachten, wir finden sie ganz in der

Nähe des Amazonas.

Wir erwarteten bestimmt nicht, dass blutrünstige Menschenfresser darauf

ausfahren, uns zu jagen.

Die Irfenmenschen.

Die wenigen, die mit heiler Haut davongekommen waren,

hat sie später der T-Rex geholt.

Sie hat sie nicht erwischt.

Wie kommt das?

Ich hatte wohl Glück, auch wenn es mich

fast verlassen hat.

Wie wahr.

Machen wir Schluss mit dem Verhör.

Miss Riley soll sich ausruhen.

Lord Roxton?

Lassen Sie den Lord ruhig weg, Miss Riley.

Die anderen, Challenger, Malone, Miss Crew, sind doch

nicht etwa...

Sie sind heute zum Angeln unten am Fluss,

aber sie werden bald zurück sein.

Oh.

Was haben Sie denn?

Nichts, danke.

Es geht mir gut.

Das wird schon alles werden.

Schlafen Sie ein bisschen.

Das sieht so aus, als wären das seine

Fußabdrücke.

Sehen Sie, Schleifspuren überall.

Ja, das sind eindeutig Spuren eines Kampfes.

Er hatte zwei, vielleicht sogar drei Gegner.

Gemeiner Hinterhalt.

Sie kommen von allen Seiten.

Einer hat das Messer.

Nach dem Mord schleifen Sie ihn in den

Fluss.

Erledigt.

Ein Problem aus der Welt geschafft.

Für wen soll der Mann ein Problem gewesen

sein?

Für jemanden, der wusste, was er vorhat.

Na, was ist, Gentlemen?

Feiglinge erobern nicht die Herzen schöner Frauen.

Und kriegen selten ein Messer in den Rücken.

Wenn die Gelegenheit gekommen ist, das verfluchte Plateau

zu verlassen, werden wir das Risiko eingehen müssen.

Wir werden unser Leben nicht leichtfertig aufs Spiel

setzen, Marguerite.

Runter!

Marguerite!

Danke.

Unsere Vermutung war richtig.

Und der Schütze, unser Ziel ist ganz in

der Nähe.

Kann sein.

Und es beruhigt mich wirklich ungemein.

Wo wollen Sie hin?

Wozu sind wir hergekommen?

Um einen Schlüssel zu finden.

Kommen Sie!

Samalie!

Liebes Kind, so früh aufzustehen ist unvernünftig.

Es tut mir leid, aber leider muss ich

Sie verlassen.

Nicht doch!

Sie scheinen sich bedroht zu fühlen, aber hier

will ich...

Die Hände hoch, Samalie!

Bevor Sie Holz auf den Grill legen konnten,

hatte ich den Braten gebrochen.

Das ist sauriger.

Hey!

Zum Fenster!

Die?

Auf den Tisch, bitte.

Ich wusste es.

Sie hatten nie vor, jemanden zu retten.

Da irren Sie sich.

Doch leider sind Sie mir dabei etwas im

Weg.

Samalie, Sie fesseln die beiden.

Das nützt Ihnen nichts.

Ich möchte Sie nicht erschießen.

Hey, Sie müssen uns nicht bedrohen.

Wir werden Ihnen helfen.

Zurück, Mann!

Sonst...

Sie werden mich nicht aufhalten.

Wollen Sie drei auf einmal erschießen?

Nein.

Sobald Sie angreifen, erschieße ich Samalie oder Veronika.

Wessen Tod wollen Sie verantworten?

Setzen Sie sich!

Sofort!

Schon gut, wir fügen uns.

Wie lange war ich ohnmächtig?

Können Sie mir das ungefähr sagen?

Habe ich viel Zeit verloren?

Zwei, zweieinhalb Stunden.

Zweieinhalb Stunden.

Dann haben Sie die Leiche gefunden.

Sie sind vielleicht schon oben am Fluss und

suchen die Richtung.

Erklären Sie uns das?

Das würde Sie bloß verwirren.

Und ich muss mich beeilen.

Nun machen Sie schon!

Verlassene Stadt im Dschungel.

Und hier eine Art Opfertisch.

Die Hieroglyphen gleichen denen auf der Tafel, nicht

wahr, Marguerite?

Ja, richtig.

Also ging es wohl doch ums Jenseits.

Wir werden es herausfinden.

Den Schlüssel zum Jenseits findest du, wenn du

tief ins Fenster der Seele siehst.

Marguerite, warten Sie!

Was haben Sie vor?

Den Schlüssel aus dem Fenster der Seele holen,

dem Auge.

Marguerite?

Halten Sie die Klappen auf!

Wir könnten uns unterstützen!

Befinden Sie sich!

Holen Sie sie raus!

Ihre Hand!

Passen Sie auf!

Allein kann ich sie kaum aufhalten!

Leon, bitte geben Sie nicht auf!

Ach was?

Was ist los?

Wieso explodiert hier alles?

Keine Angst, ich bin ihr Freund.

Ich werde nie wieder über sie lästern, Leon.

Marguerite Cru, in voller Lebensgröße.

Cool.

Ich kenne sie nicht.

Das können Sie auch nicht, weil ich aus

ihrer Zukunft komme.

Hoffentlich geht das gut, Roxanne.

Warum?

Sie hätten was davon.

Schmackhafter als das da wäre ich.

Na also.

Ich verstehe es nicht.

Wieso hat sie uns nicht erschossen?

Von uns hat ihr keiner was getan.

Denken Sie, ach was, von den anderen auch

keiner?

Sie sollten längst vom Angeln zurück sein.

Zamali, ich schlage vor, dass Sie hier die

Stellung halten.

Wir werden sie niemals einholen, weil sie zu

viel Vorsprung hat.

Der Ballon!

Da ich die Probefüllung eingeleitet habe, müsste er

startbereit sein.

Dann starten wir.

Und wenn ich heute nochmal auf sie schieße,

dann absichtlich.

Sie erwarten doch nicht, dass wir wirklich glauben,

dass Sie aus der Zukunft kommen.

Ich lebe hundert Jahre später als Sie und

bleibe nur einen Tag hier.

Sicher?

Natürlich sind Sie skeptisch.

Das erwartet man von einem Journalisten wie Ned

Malone.

Aber auch von Ihnen, Professor George Challenger.

Cool, Ihnen gegenüber zu stehen.

Und unsere Begegnung ist mir ein besonderes Vergnügen.

Eine echte Heldin.

Marguerite?

Alles klar, Sie ticken nicht richtig.

Hey!

Sie glauben mir nicht, aber darauf bin ich

vorbereitet.

Langsam, junger Mann.

Zu meiner Zeit sind Ihre Forschungsreisen legendär.

Sie sind von Mythen umgeben.

Das klingt doch ganz gut, was?

Noch sind wir nicht zurück.

Noch nicht?

Oh mein Gott, von wann ist die Zeit

um?

Vom 16.

April 1920.

In vier Monaten kommen wir nach Hause?

Und so ließen wir ihn dort zurück.

Hofften und wagten andererseits kaum zu glauben, dass

dieser unglückselige Mann uns endlich den Weg nach

Hause gewiesen hatte.

Seine Spuren brachten uns in die Ruinen einer

längst verlassenen Stadt.

Es scheint so, als ob Sie uns einiges

voraus haben.

Ich heiße James Kemper.

Ich bin gekommen, weil heute der Tag ist,

an dem Marguerite den Schlüssel zum Jenseits findet

und ihn zur Öffnung einer Tür benutzt, durch

die Sie vom Plateau kommen.

Nicht schlecht.

Ich hab den Schlüssel schon gefunden.

Dann will ich nichts gesagt haben, Marguerite.

Sie sind die Heldin.

Zum Mond kann man später vielleicht fliegen, aber

nicht durch die Zeit.

Und auf der Erde existieren noch keine Saurier.

Genug davon.

Genau wie Ihre Theorien angezweifelt wurden, glaubte lange

niemand, dass Zeitreisen erfolgreich sein könnten.

Ob wir diese unglaubliche Geschichte nun akzeptieren oder

nicht, verraten Sie uns doch mal, was...

Was Sie hier eigentlich wollen.

Ich vermute, andere Zeitreisende werden bald auftauchen.

Natürlich.

Sie kommen in Scharen.

Das ist leider nicht leicht.

Lustig, Marguerite.

Jemand möchte verhindern, dass Sie nach Hause kommen.

Wir müssten sie doch längst sehen!

Unruhigend ist, dass weder Challenger noch die anderen

am Fluss sind.

Wo sollen wir sie suchen?

Da ist sie!

Gehen Sie runter!

Catherine!

Da kommen

sie!

Ich hab sie!

Und Sie lassen mich nicht fallen?

Wenn Sie uns nicht weiter belügen.

Das werde ich nicht.

Ich verspreche es.

Also, runden Sie raus mit der Sprache.

Ich habe vor, Marguerite zu töten.

Aus der Zukunft.

Natürlich.

Hört sich an wie aus diesem Buch von

H.G. Wells.

Ich weiß alles über sie, nicht nur die

Vergangenheit.

Lord John Roxton, geboren am 12.

Januar 1882.

War nie verheiratet.

Erbte den Titel, nachdem sein Bruder bei einem

Jagdunfall ums Leben kam.

Sein Tod am 23.

Juni 1900...

Das will ich nicht wissen.

1920!

In einem halben Jahr?

Das ist eine nette Prophezeiung, nicht wahr?

23.

Juni.

Lesen Sie die Tagebuchaufzeichnung von Marguerite.

Heute Morgen starb Lord John Richard Roxton.

Auch er ist ein Opfer der schrecklichen Seuche,

die London heimsucht.

Weder Raubtiere noch Affenmenschen konnten ihm etwas anhaben.

Nun starb er durch so etwas Kleines.

Ich dachte, er würde ewig leben.

Schluss damit.

Die Wahrheit, Catherine.

Das ist die Wahrheit!

Mit höchster Wahrscheinlichkeit.

Sie sterben durch eine Seuche, die Marguerite in

unsere Welt regt.

Und nicht nur London wird von der Epidemie

erfasst, die ganze Welt.

Die Menschheit wird durch diesen Erreger fast vernichtet.

Menschen fliegen tatsächlich bis zum Mond?

Sicher, und viel weiter.

Dann hatte Jules Verne doch recht.

Und das Atom.

Was weiß man über das Atom?

Ohne Atomspaltung wäre ich sicher nicht hier.

Unglaublich.

Gibt es was Neues?

Haben Sie etwas gefunden?

Das Schicksal will uns provozieren.

Wir müssen weiter jeden Winkel durchsuchen.

Marguerite hat den Schlüssel gefunden.

Wieso können Sie uns nicht verraten, wo die

Tür ist?

Wir möchten endlich hier raus.

Ich kann es nicht.

Leider sind die Geschichtsbücher an diesem Punkt nicht

sehr genau.

Dieses kleine Geheimnis wollten Sie wohl mit ins

Grab nehmen.

Manche freuen sich darüber, dass ich nicht so

schwarzhaft bin.

Wäre es möglich zu erfahren, warum jemand Marguerite

umbringen will?

Die Tür ins Jenseits führt in ein kompliziertes

Labyrinth.

Erst nach Wochen können Sie es halbverhungert verlassen.

Naja, solange wir nicht wirklich verhungern.

Im Gegenteil.

Und unterwegs entdecken Sie einen Hyperkristall, den vorher

keiner kannte.

Er konzentriert Sonnenlicht und verwandelt es in pure

Energie.

Eine billige, unerschöpfliche Energiequelle?

Das würde die Welt verändern.

Es verändert sie.

Einige machen damit ein Vermögen, andere verlieren ein

Vermögen.

Sie werden eine reiche, eine sehr, sehr reiche

Frau.

Ach, dann trifft's mal die Richtige.

Und warum hat jemand vor, Sie zu töten?

Wenn sie tot wäre, würde sie den Kristall

nicht finden.

Die Entwicklung nähme einen anderen Lauf.

Die Gewinner wären die anderen.

Diejenigen, die den Auftrag erteilten.

Sie wählten eine Fanatikerin aus, die kein anderes

Ziel hat, als Sie zu töten.

Ja, dann sollten wir uns beeilen.

Challenger?

Ich seh' erst mal nach.

Catherine, was ist mit meinen Eltern?

Ich denke, sie glauben mir nicht.

Hat meine Suche Erfolg?

Sie geben es auf.

Nein.

Es sei denn, ich hätte Gewissheit.

Die anderen gehen nach Europa zurück.

Und Sie bleiben hier, um sie weiterzusuchen.

Malone versprach, dass er zurückkehren würde.

Aber er tut es auch nicht.

Nein?

Nach einem Jahr verlassen sie das Plateau, um

ihn zu suchen.

Naja, sie konnten es nicht ahnen.

Zu dem Zeitpunkt war er schon tot.

Wie Rox.

Wir können weitergehen.

Tandare!

Roxy!

Tarerero, Tandessa.

Mi, Yeso, Kandifa.

Tandare.

Waro, Masu.

Gehören die zu Ihnen, oder steht im Marguerite's

Tagebuch, was Sie denen sagen müssen?

Die Männer sind Wächter eines alten Tempelordens.

Sie schworen, die Tür zum Jenseits zu bewachen,

damit sie keiner öffnet.

Die Tür zwischen den Welten, die Marguerite öffnet?

Ja.

Das sollten Sie denen mal erklären.

Keine Angst, sie helfen uns.

Durch Ihre Erklärungen beeinflussen Sie die Geschichte, finden

Sie nicht?

Ich habe lange nach einer anderen Lösung gesucht.

Was wird aus mir?

Ich wusste, dass Sie trotzdem fragen.

Verkraften Sie die Wahrheit?

Keine Ahnung, aber raus damit.

Kein Grund zur Sorge, Malone.

Umjubelt als Held können Sie Ihre geliebte Gladys

in die Arme schließen.

Gladys?

Sie meinen, ich heirate sie?

Ja.

Und Ihr Buch über Ihre Abenteuer wird ein

Bestseller.

Sie werden mit ihr um die ganze Welt

reisen.

Nachdem Ihr Vater in den Ruhestand getreten ist,

übernehmen Sie das Familiengeschäft.

Wirklich?

Hätte nie gedacht, dass ich mal ein vernünftiger

Herausgeber werde.

Es geht gut.

Aber Ihr Sohn ist engagierter.

Macht ein Imperium draus.

Mein Sohn?

Ja, und zwei Töchter.

Sie haben Glück.

Unglaublich viel Glück, würde ich sagen.

Denn Gladys kann definitiv keine Kinder kriegen.

Ach was.

Sie konnte es mir erklären.

Im Gegensatz zu Ihnen.

Also was soll das Gerede?

Sie glauben nicht an Wunder?

Wir haben es geschafft.

Marguerite?

Oh mein Gott.

Was ist denn?

Was ist los?

Sie war schon hier.

Marguerite hat den Schlüssel bereits gefunden.

Den Schlüssel.

Aber nicht die Tür.

Das kann nicht mehr lange dauern.

Sie ist nah dran.

Sie wird doch noch zum Baumhaus kommen.

Wir wären schon verloren.

Wenn sie die Schwelle nur einmal überschreitet, atmet

sie die Sporen ein, die über tausend Jahre

dort unten darauf warten.

Und was machen diese Sporen?

In einem Körper werden sie schnell zu tödlichen

Viren.

Dann müsste Marguerite sterben.

Sie ist eine der wenigen, die immun sind.

Sie trägt die Viren in sich und verschleppt

sie, ohne es zu wissen.

Man darf ihr nicht zu nahe kommen, aber...

Nein!

Es tut mir leid.

Was soll das, Catherine?

Ich möchte kein Risiko eingehen.

Es steht zu viel auf dem Spiel.

Catherine!

Catherine!

Malone!

Gott sei Dank sind Sie hier.

Was ist passiert?

Wir wurden angegriffen.

Von den Vermummten?

Ja, wir konnten sie vertreiben, aber...

Ich hörte nicht einen Schuss.

Funktioniert das?

Hier ist es.

Das muss die Tür sein.

Wir werden nach Hause kommen.

Keine Bewegung!

Marguerite...

Sie dürfen da nicht reingehen.

Ich möchte sie nicht erschießen.

Von mir aus können Sie es lassen.

Wie grausam das Schicksal sein kann, weiß keiner

so gut wie ich.

Außer Ihnen vielleicht.

Was soll das?

Warten Sie.

Ich bin bereit mit Ihnen zu reden.

Darf ich mich umdrehen?

Natürlich.

Sachsen!

Schlag!

Wer sind Sie?

Ich bin Catherine.

Ihre Urur-Enkelin.

Erzählen Sie mir nicht solchen Unsinn.

Ich habe Ihr Tagebuch.

Sie haben es geschrieben.

Das einzige Erbstück von Ihnen.

Abgesehen von der Viren-Immunität.

Zeigen Sie es her.

Legen Sie es auf den Boden.

Der Handschrift nach zu urteilen, stimmt das?

Können Sie sich vorstellen, wie es ist weiterzuleben,

während um Sie herum jeder, jeder der Ihnen

irgendwas bedeutet, an einer Seuche stirbt?

So wird es sein.

Lesen Sie, was Sie am 15.

Oktober 22 geschrieben haben.

Meine Urgroßmutter war gerade geboren.

Heute habe ich erfahren, dass ich diese schreckliche

Seuche eingeschleppt habe.

Tausende sterben, während ich immun dagegen zu sein

scheine.

Ich muss mit ansehen, wie sich die Seuche

immer weiter ausbreitet.

Nein.

Lesen Sie weiter.

Schon wieder einer, der meinetwegen sterben musste.

Der Mann, den ich liebte, ist tot.

Ich dachte, ich wäre eine große Heldin und

ahnte nicht, dass ich ihn zum Sterben nach

Hause bringen sollte.

Wenn Sie durch diese Tür gehen, bringen Sie

die Expedition nach Hause und eine verheerende Pest,

die Millionen vernichten wird.

Das kann nicht sein.

Es war nicht Ihre Schuld.

Sie sind durch die Tür gegangen, ohne etwas

zu ahnen.

Marguerite.

Legen Sie es nicht darauf an.

Runter damit!

Challenger!

Sie wachen auf.

Hey, Melon.

Kommen Sie zu sich.

Hier gibt es eine Tür, durch die wir

nach Hause kommen.

Wo ist Marguerite?

Sie war dort.

Ich sehe mich um.

Warten Sie, Roxton.

Hier ist so ein Kerl aufgetaucht.

Familientreffen sind so deprimierend.

Wieso schießen Sie auf sie?

Sie wollte sie umbringen.

Sie wollte mich davon abhalten, eine Seuche zu

verbreiten.

Bitte, liebe Marguerite, wenn Sie mich in die

Welt bringen, kann ich Sie nicht davon erlösen?

Sie haben diesen Kristall nur erfunden.

Entschuldigen Sie, aber ich wollte Sie ein bisschen

motivieren, damit Sie das Virus bestimmt aufnehmen.

Wozu?

Ich möchte Geld verdienen, Macht haben.

Schließlich werde ich bald jeden Infizierten von der

Seuche befreien.

Für Ihren persönlichen Vorteil verdammen Sie die Welt?

Die Entrüstung steht Ihnen nicht, Marguerite.

Sie verhalten sich doch nicht anders.

Gehen Sie.

Und Ihr Schicksal wird sich erfüllen.

Nein.

Nein.

Hören Sie bitte auf, sich zu wehren.

Sie werden reich und berühmt, bekommen alles, was

Sie sich wünschen.

Im Alter haben Sie vielleicht ab und zu

das Gefühl, einsam zu sein, aber den Preis

bezahlt jeder, der oben ist.

Was ziehen Sie hier eigentlich durch?

Ich weiß, was für eine eiskalte...

Vorsichtig!

Ich weiß genau, dass Sie nie Skrupel hatten.

Ach, was sind Sie?

Ich kann Ihnen nichts sagen.

Sie haben zu wenig zwischen den Zeilen gelesen.

Ich könnte Gewalt anwenden und die Tür hinter

Ihnen schließen.

Dann müssten Sie rausgehen, oder Sie würden verhungern.

Irgendwann tritt jeder mal ab.

Gut, wie Sie wollen.

Catherine hat ja auch diese genetische Immunität.

Wenn es sein muss, gehe ich mit ihr

durch dieses Labyrinth.

Ich bekomme meine Seuche auf jeden Fall, Marguerite.

Die Waffe runter.

Lord John Roxton, darf ich mich vorstellen?

Ich helfe Ihnen.

Ich helfe Ihnen.

Was tun Sie denn?

Das Schicksal wenden.

Die Tür...

ist wieder zu.

Und das bleibt sie auch.

Danke.

Wie können Sie sich bedanken, Catherine?

Sie sterben, weil ich nicht einsehen konnte.

Nein.

Ich danke Ihnen, weil ich nie gelebt haben

werde.

Kommen Sie her, Marguerite.

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