All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S01E15[de]

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Original subtitles

Überwältigend!

Stellen Sie sich doch vor mir, damit Sie

mit aufs Bild kommen, Matt.

Ist es nicht zu gefährlich?

Ach was, Matt, nur zu!

Der tut Ihnen sicher nichts.

Als Pflanzenfresser hat er keinen Appetit auf Sie.

Solange Sie nicht wie junges Gemüse dastehen, passiert

auch nichts.

Irgendwann wird Ihnen das Lachen im Hals stecken

bleiben, wenn Sie so weitermachen.

Na aber, lächeln Sie ein bisschen.

Das Foto wird um die Welt gehen.

Ja, Sie wollen doch Eindruck auf Ihre Freundin

machen.

Wie war der Name?

Marguerite, bitte.

Können wir jetzt?

Gladys.

So heißt die Kleine in New York doch,

oder?

Wenn sie das Foto nicht überzeugt, glaubt sie

Ihnen nicht, dass Sie ein großer Abenteurer sind.

Lassen Sie sich doch nicht von ihr aufziehen,

Matt.

Gut, ich werde bis drei zählen.

Eins...

Wenn Sie sie wirklich beeindrucken wollen, müssen Sie

ihr ein Bild von sich und Veronica schicken.

Zwei...

Bereit!

Ah!

Herrlich!

Na ja, ich würde sagen, es ist ein

Haufen Knochen, Challenger.

Das überrascht mich kaum.

Aber in England würde man Ihnen als das

achte Weltwunder bestaunen.

Dann vermüde alte Knochen würde ich gern nach

England schicken, und zwar meine.

Den Flusslauf können wir noch kartografieren, bevor es

dunkel wird.

Gut, fangen wir an.

Das gibt's doch nicht.

Was denn?

Die ist nicht von uns.

Solche Munition haben wir nicht.

Nein?

Von uns hat sowieso keiner geschossen.

Keine Korrosion.

Die liegt nicht mal zwei Tage hier.

Wer hat damit geschossen?

Ah!

Ah!

Challenger!

Ah!

Ah!

Ah!

Hey, für dich habe ich ja eine Überraschung!

Hat er Sie verletzt?

Wie geht's Ihnen?

Sie hier?

Ja, aber ich weiß nicht...

Kennen Sie sich etwa?

Ja, ich kenne Sie.

Sie sind doch Onkel George.

Zu Beginn des Jahrhunderts machte sich eine Gruppe

von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer

vorzeitlichen Welt zu beweisen.

Ein Visionär, eine reiche Erwin, ein Großwildjäger, ein

Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die

Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.

Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau

in der prähistorischen Fauna und Flora trotzte.

Von nun an kämpften sie mit ihr gemeinsam,

um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des

Urwalds zu überleben.

Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,

denn dort ahnte niemand, dass es sie noch

gibt.

Die verlorene Welt.

Ich bin ja schon da.

Was ist denn passiert, Renata?

Renata?

Affenmenschen haben mich verfolgt, aber ich hatte Glück.

Onkel George hat mir geholfen.

Er sieht immer noch so aus wie früher.

Unmöglich.

Challenger?

Hargrove!

Darf ich vorstellen, Veronica Layton, Lord John Roxton.

Dr. William Hargrove, Forscher aus London.

Ich hoffe, die weite Reise hat sich gelohnt.

Wie haben Sie mich hier gefunden?

Das war Zufall.

Wir wussten nicht, dass Sie sich hier aufhalten.

Sie sind nicht meinetwegen hier?

Nein, Doktor.

Wir möchten nur dieses Plateau verlassen und suchen

schon seit einer Weile nach einer Möglichkeit dazu.

Ach ja?

Dann wollen wir mal sehen, was wir miteinander

anfangen.

Ach, was bin ich bloß für ein Gastgeber.

Sie sind sicher schon eine Weile unterwegs.

Renata, ich schlage vor, dass du unseren Gästen

zeigst, wo sie heute Nacht ein bequemes Bett

finden.

Das macht viel zu viele Umstände.

Wir kommen schon zurecht.

Sie haben meiner Tochter das Leben gerettet, stimmt's?

Ich bin froh, dass wir uns auf diese

Weise revanchieren können.

Und morgen früh werden wir zeitig am Fluss.

Einverstanden, eine Nacht.

Der Doktor und ich haben einiges zu besprechen,

denke ich.

Willkommen.

Folgen Sie mir.

Gehen wir doch ins Haus.

Was für ein Mädchen ist das?

Da wartet ein Brandy seit Jahren auf einen

besonderen Anlass.

Ich weiß nicht, wer sie ist, aber sie

ist nicht ihre Tochter Renata.

Ich komme bestimmt zurecht.

Danke.

Gut, ich bin ja auch nebenan.

Äh, Onkel George hat Sie vorhin Lord Roxton

genannt.

Heißt das, dass Sie zur königlichen Familie gehören?

Ein Lord gehört nicht unbedingt zum Königshaus.

Der Titel allein hat nichts zu bedeuten.

Das interessiert mich sehr.

Ja?

Ja, Milord.

Erzählen Sie uns mehr.

Das führt etwas zu weit, hm?

Das ist ein hübsches Anwesen, das Ihr Vater

hier hat.

Gehen wir zurück.

Wie schaffen Sie das alles hier zu zweit?

Vater mag es nicht, wenn man sich zu

weit vom Hauptgebäude entfernt.

Kommt immer drauf an, was man unter zu

weit versteht.

Was war das?

Ach, nichts.

Aber gehen Sie nicht weiter.

Das kommt doch von da vorn.

Das ist die Versuchsstation meines Vaters.

Was ist da drin?

Er möchte nicht, dass da jemand reingeht, weil

es zu gefährlich ist.

Naja, die Chemikalien.

Gase von seinen Experimenten.

Wie interessant.

Nein!

Vater würde böse werden.

Nun, wir wollen nicht, dass Vater böse wird,

oder?

Keineswegs.

Danke.

Dann schlage ich vor, dass Sie mir folgen.

Sie werden bestimmt Hunger haben.

Erwarten Sie nicht, dass ich diesen Unsinn glaube.

Sie ist meine Tochter, George.

Ende der Diskussion.

William, hören Sie auf.

Lügen Sie mich nicht an.

Was für eine Unterstellung.

Sie vergessen wohl, wer vor Ihnen steht.

Ich dachte, ein Freund, der versucht, mich zu

begreifen.

Ja, der Freund, der Ihnen vor 15 Jahren

half, Ihre Tochter Renata zu beerdigen, Hargrove.

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass sie

Ihre Tochter ist.

William, ich war immer überzeugt, dass Sie ernst

zu nehmen sind.

Ich fand es her, ein paar Tage nachdem

ich hier angekommen war.

Affenmenschen haben die Eltern umgebracht.

Sie konnten ihr Kind gerade noch vor ihnen

verstecken.

Ich habe es gerettet.

Ich zog das Mädchen auf.

Als wäre es meine Tochter.

Und Sie hat keine Ahnung davon?

Nein.

Ich habe ihr Geschichten von London erzählt.

Sie glaubte, sie wäre dort geboren.

Dass wir dort gelebt hätten.

Und dass sie dort ihre Mutter verloren hat.

Bevor...

Ja, es tut mir leid.

Sie ist mit Renatas Erinnerungen aufgewachsen.

Und ich denke, das ist gut so.

William, ich...

Niemand darf das erfahren.

Das müssen Sie mir versprechen, George.

Renata darf die Wahrheit niemals erfahren.

Ich finde, darauf hat sie ein Recht.

Auch wenn sie nur darunter leidet?

Ich erspare ihr das.

Seien Sie vernünftig.

Tun Sie ihr das...

Vater, unsere Gäste sind hungrig, glaube ich.

Der Tisch ist gedeckt.

Das hätten wir gar nicht zu entwickeln brauchen.

Das weiß man vorher nie.

Was ist?

Sind Sie stolz auf Ihr Werk?

Was ist das?

Nun, wir sehen hier ein Dinosaurier und einen

Menschen.

Nein, das links.

Hey!

Samuel, ich könnte Sie küssen.

Dürfte ich den Grund erfahren?

Sehen Sie!

Das ist doch eine Frau!

Und was hängt an ihrem Hals?

Kopfhörer?

Ganz unmöglich!

Es ist so.

Die gehören zu einem Funkgerät.

Richtig, wo Kopfhörer sind, ist nicht weit davon.

Mit etwas Glück ein Funkgerät.

Nun geht es weit nach London.

Challenger, ich verstehe ja, Hargrove ist ein alter

Freund von Ihnen, aber...

In London waren wir Freunde.

Sie hatten Meinungsverschiedenheiten, stimmt's?

Ach, nicht der Rede wert.

Und der merkwürdige Krach, den wir vorhin dort

hörten, ist auch nicht der Rede wert?

Dr. William Hargrove war immer etwas unorthodox, will

ich mal sagen.

Und wie jedes Genie glaubt er, dass man

ihm seine Ideen stehlen will.

Wie Renate über ihn spricht, sollten Sie mal

erleben.

Ja, richtig.

Das Mädchen hat mehr Angst als Respekt vor

ihrem Vater.

Was ist?

Reden Sie schon.

Sie haben komische Geräusche gehört, Roxton.

Ich auch.

Ich versichere Ihnen, dass Hargrove ein anständiger Kollege

ist.

Das Essen ist fertig.

Also kommen Sie.

Ich wüsste gern, wo wir sind.

Wir hätten doch bis zum Morgen warten sollen.

Warum habe ich bloß auf Sie gehört?

Auf uns?

Es war doch Ihre Idee.

Wir müssen die Frau mit den Kopfhörern finden,

haben Sie gesagt.

Das kann doch nicht so schwer sein, haben

Sie gesagt.

Und, was Veronica kann, können wir auch.

Ja, ist ja gut.

Was soll die Haarspalterei?

Wir waren alle einverstanden.

Aber niemand kann mir sagen, wie wir nach

Hause kommen.

Wohl sein.

Gesundheit.

Hier muss irgendetwas in der Luft liegen.

Bloß schnell weg.

Von mir aus vorne.

So.

Es scheint vorbei zu sein.

Summerlee?

Marguerite?

Nach der Bruchlandung glaubte ich anfangs, es wäre

eine Strafe, hier festzusitzen.

Aber inzwischen bin ich froh, dass es so

ist.

Sie sind froh, hier nicht weg zu können?

In dieser unzivilisierten Welt kann ich noch träumen.

In London haben wir auch viel geträumt, Pläne

geschmiedet.

Und Visionen.

Sie mussten sie leider aufgeben.

Wissen Sie, ich gab sie nie auf.

Ach was?

Kommen Sie voran?

Ich kann nicht klagen.

Danke für das schöne Essen, Dr. Hargrove.

Wollen Sie etwas von schlafen gehen?

Wir wollen uns in aller Frühe auf den

Weg machen.

Gute Nacht.

Sie hat recht.

Wir haben morgen viel vor.

Das ist doch Strauß.

Es sollte wohl langsam gehen.

Das Lieblingskleid meiner Mutter.

Ich ziehe es selten an.

Es ist bezaubernd.

Vater sagt, dass Sie auf fantastischen Bällen gewesen

sind.

Waren Sie mal da?

Auf einem Ball?

Ja, sicher.

Leider viel zu oft.

Sie waren herrlich, oder?

Sie waren sehr lang.

Tanzen Sie nicht gern?

Doch, es hat schon Spaß gemacht.

Ich werde wohl nie tanzen.

Wieso denn nicht?

Also, in London würden sich die jungen Männer

darum reißen, ein paar Runden mit Ihnen zu

drehen.

Ich habe Vater mal gefragt, ob er es

mir beibringt, aber er will nicht.

Es macht ihm immer noch was aus, an

Mutter zu denken und an die guten alten

Zeiten.

Sie war bestimmt eine fantastische Tänzerin.

Darf ich bitten?

Ich weiß nicht wie.

Jetzt ist der beste Zeitpunkt, es zu erfahren.

Wir wiegen uns hin und her und die

Musik trägt uns fort.

Ja.

Oh.

Oh.

John!

Veronica ist weg!

Oh mein Gott.

Affenmenschen.

Das sind ganz frische Spuren.

Wir nehmen sofort die Verfolgung auf.

Challenger.

Ich komme mit.

Nein.

Vielleicht kann ich helfen.

Das ist zu gefährlich, kommt nicht in Frage.

Renate und ich würden nur stören.

Sie kommen ohne uns besser klar.

Ja gut, danke.

Die Affenmenschen sind bisher noch nie aufs Gelände

gekommen.

Das wagen sie doch gar nicht.

Geh sofort ins Haus.

Zeit aufzustehen, hm?

Hey, das sind unsere Sachen!

Da seid ihr.

Und was wollt ihr?

Dass das Blut wieder zirkulieren kann, was soll

das?

Warum fesseln sie uns denn?

Ah, die Saurierfreunde.

Ich hab euch gesehen.

Genau, sie kennen uns.

Sie wissen auch, dass wir nichts Böses im

Sinn haben.

Eine Auserwählte.

Wissen die beiden das?

Entschuldigen Sie.

Was?

Und so eine wunderschöne.

Oh, danke sehr.

Aber längst nicht so hübsch wie ich früher

war.

Das glaube ich gern.

Erzählen Sie uns doch etwas über das kleine

Ding, wo haben Sie es?

Ihr wisst, dass ich die Königin der Elfen

bin, stimmt's?

Das weiß doch jeder.

Du ...

Sterblicher Mann.

Du bist mein Untergang gewesen.

Entschuldigen Sie, gute Frau, aber ...

wir haben uns doch heute zum ersten Mal

getroffen.

Es war einer wie du.

Ich hab ihn geliebt.

Und wurde deshalb verflucht.

Verbannt in diesen sterblichen Körper.

Ja, ein Gefängnis für freie Geister.

Aber die Kopfhörer könnten uns helfen.

Das bedeutet zu altern wie ihr.

Ich werde sterben wie ihr.

Fern von meiner Heimat.

Von meinen Liebsten.

Es sei denn, ich kann den Bann brechen.

Ach, wie tragisch.

Wo haben Sie die Kette gefunden, die Sie

...

Ihr wolltet sie stehlen?

Nein.

Wir hatten nicht vor, etwas zu stehlen.

Uns interessiert bloß, wo man sowas finden kann.

Ich würde es euch verraten, wenn ihr mir

helft, den Fluch zu brechen.

Ja, natürlich.

Wir tun alles, was Sie wollen, egal was

es ist.

Es ist nicht viel, nur ein paar Tropfen

Blut.

Von einer Jungfrau.

Nicht von dir?

Nein.

Oh, Madame, ich ...

Von dir?

Was ist?

Was?

Von dir.

Ich wüsste gern, wieso das nötig ist.

Deine Nachlässigkeit und Schludrigkeit zwingen mich dazu, mein

Kind.

Ich habe Ihnen verboten, die Station zu betreten.

Und dennoch muss ich uns auf diese Weise

beschützen.

Aber er ist dein Freund.

Derartige Freunde hatte ich in London viele.

Sie horchen dich aus, spionieren überall herum und

stellen alles infrage.

Wenn sie weg sind, fühlst du dich, als

hätten sie dich ausgesaugt.

Sie haben mir meine gesamte Arbeit gestohlen.

Alles.

Ja, ich weiß, Vater.

Du weißt gar nichts!

Mein liebes Kind, du musst mir einfach vertrauen.

Lass Vater tun, was notwendig ist.

Wo wollen sie nur mit dir hin?

Sie sind gerade hier gewesen.

Wir haben sie bald eingeholt.

Warten Sie!

Nur rauf, John!

Verdammt!

Das hätte uns früher auffallen können.

Was?

Na, sehen Sie doch.

Frische Spuren von Affenmenschen.

So ist es.

Und keine von Veronica.

Einer von ihnen könnte sie tragen.

Dann wären seine Fußabdrücke tiefer als die der

anderen.

Also, entweder hat die Gruppe, der wir folgen,

sie nicht entführt, oder...

Oder sie verstecken sie in der Nähe.

Was war das?

Knappt.

Die planen uns zu umzingeln.

Das muss Zufall sein, die handeln nicht nach

einem Plan.

Können Sie dann schießen?

Ich versteh's nicht.

Das ist ein Hinterhaltschallenger, wir müssen uns zurückziehen!

Laufen Sie!

Und jetzt?

Verdammt!

Wo ist denn meine Munition?

Das gibt's doch nicht!

Ha!

Wir werden baden gehen.

Das überleben wir nicht, Roxton.

Wenn wir nicht springen, fressen die uns.

Lassen Sie mich sofort raus!

Ich habe Sie eingesperrt, Veronica.

Was für ein Monster sind Sie eigentlich?

Sie und Ihre Freunde sind schlimmer als jedes

Monster.

Ihr würdet hier alles vernichten, wenn ihr könntet.

Meine Forschungsergebnisse in den Dreck treten, unser Leben

zerstören.

Sagen Sie mir, wo Challenger und Roxton sind.

Wir sind hier im Dschungel.

Um zu überleben, tut jeder, was er kann.

Challenger ist Ihr Freund.

Freunde kommen und gehen.

Wenn Sie denen trauen, erreichen Sie nichts im

Leben.

Sie könnten zum Beispiel nie eine Kreatur wie

diese schaffen.

Im Laufe der Jahre habe ich seine genetische

Struktur immer wieder verändert.

Nur noch ein paar Spritzen, dann ist er

bereit.

Wofür bereit?

Für die Paarung.

Völlig unmöglich.

Das glauben alle.

Das wagen sie nicht.

Sie müssten sich freuen, Veronika.

Dankbar sein.

Immerhin werden Sie Mutter.

Wir haben es gleich geschafft.

Gut, überstanden.

Sie überlebt jedenfalls.

Woher wissen Sie das?

Also, mir tun sämtliche Knochen weh.

Obwohl Affenmenschen mit Gewehren wohl nicht von dieser

Welt sind.

Doch wenn es gelungen ist, sie genetisch zu

verändern.

Hargrove ist ein verdammtes Genie.

Er hat es geschafft.

Heißt das, er hat sie geschickt?

Ja.

Und was jetzt?

Tja, die Affenmenschen haben Veronika nicht.

Also ist sie noch bei Hargrove.

Das ist doch nicht nötig.

Wir werden sich ja nicht mehr lange hier

rumhängen.

Ich werde ohnmächtig, hätte ich geahnt, worauf ich

mich einlasse.

Das Opfer nehmen Sie doch gern auf sich,

damit wir nach Hause kommen, hm?

Ja, Sie haben gut reden.

Sie wurden ja nicht kopfüber aufgehängt.

Au!

Melon.

Au, mir wird schlecht.

Meine Hüfte macht nicht mehr so mit wie

früher und die Augen lassen in letzter Zeit

auch etwas nach.

Ich wollte fragen, ob dieses Getränk...

Du bist ein menschliches Wesen, oder nicht?

Manche sagen, ich wäre sogar zu menschlich.

Na dann wäre das bestimmt nur Gift für

dich.

Jammer, schade.

Hey, immer langsam!

Bevor Sie verschwinden, um Ihren Märchenprinzen zu suchen,

können Sie mir...

Den König, den Prinzen doch nicht!

Von mir aus.

Wo ist die Stelle?

Geht einfach 200 Schritte in diese Richtung.

Keinen mehr, keinen weniger.

Entschuldigung!

Tut mir vielleicht jemand den Gefallen und holt

mich hier endlich wieder runter?

Renata?

Renata?

Renata, rede mit mir!

Ich dachte, Sie haben bestimmt Hunger.

Nein, habe ich nicht.

Dann heben Sie es sich für später auf.

Denken Sie wirklich, ich esse das irgendwann?

Wissen Sie, was Ihr Vater mir antun will?

Mein Vater ist ein hervorragender Mann.

Ein großer Entdecker.

Ihr Vater ist durchgedreht.

Seine Affenmenschen bringen Leute um.

Sie sollen Roxton töten.

Er schützt sich.

Er schützt bloß, was er geschaffen hat.

Abgesehen von mir.

Sie verstehen es nicht, aber er kann gar

nicht anders.

Es ist genau wie damals in London.

Ich weiß nicht, was damals in London geschehen

ist.

Allerdings weiß ich genau, dass ich sterben werde,

wenn Sie mir nicht helfen.

Bitte.

Renata!

Renata!

Renata, hören Sie auf Ihre innere Stimme!

Ich kann nicht.

Renata!

Verdammt!

Komisch, da hat jemand seine Beute liegen lassen.

Oh, nicht der erste Mann, der meinetwegen den

Kopf verlor.

Ein bisschen mehr Pietät, wenn ich bitten darf.

Aber sicher.

Können Sie das Funkgerät ausbauen?

Es wäre jedenfalls einfacher, wenn ich mehr als

das hier hätte.

Es schimpft der schlechte Handwerksmann, weil es nur

am Werkzeug liegen kann.

Wir sollten uns beeilen.

Der Gasgeruch lockt ihn an.

Wenn wir das Ding beim Ausbauen beschädigen, nützt

es uns nichts.

Wenn wir gefressen werden, nützt es uns auch

nichts.

Wenn Sie ihn nicht immer ablenken würden, wäre

er längst fertig.

Ich bin ja gleich soweit.

Malone?

Hier klemmt's noch.

Malone!

Schatz!

Nicht so!

Können Sie ihn vielleicht ablenken?

Ja, Summerley könnte sich fressen lassen.

Kommen Sie zurück, Marguerite, das ist zu gefährlich!

Krieg es schon, du Kleptieren!

Nein!

Ich hab's ja gleich, Marguerite!

Sind Sie verrückt?

Damit hätten wir Kontakt aufnehmen können!

Sie hätten beinahe ihr Leben verloren!

Verdammt!

Ziehen wir uns zurück!

Was treibt ein Genie wie Hargrove dazu, sich

am Ende der Welt zu verkriechen?

In London hatte er eine Tochter, deren Genkrankheit

nicht geheilt werden konnte.

Er holte sie aus dem Krankenhaus und experimentierte

verzweifelt, um das Mädchen zu retten.

Er hat's nicht geschafft.

Dieselben dilettantischen Wissenschaftler, die mich in England für

verrückt erklärt haben, nannten es einen Akt wieder

die Natur.

Die Polizei suchte ihn wegen fahrlässiger Tötung.

Er verschwand spurlos.

Und war nie wieder gesehen.

Ich dachte, er wäre tot.

Ich weiß nicht, warum, John.

William ist nicht der Typ, der in aller

Stille von uns geht.

Er ist nicht der Typ.

Vermutlich hat er Veronica hier irgendwo eingesperrt.

Mit etwas Munition wäre es einfacher, sie zu

befreien.

Vorsicht!

Er ist Renate.

Glauben Sie, dass jemand seiner zweiten Tochter denselben

Namen gibt wie der ersten?

Renate ist seit über 15 Jahren tot.

Wer sie auch ist, sie kann uns auf

das Gelände bringen.

Nicht schreien, ich will Ihnen nicht wehtun.

Sie sind am Leben, wie schön.

Durchaus.

Das ist nicht der Verdienst Ihres Vaters.

Ich wollte nicht, dass Ihnen etwas passiert.

Glauben Sie mir.

Hat er Veronica dort eingesperrt?

Ja.

Wie kommen wir rein?

Durch die Tür.

Ohne Schlüssel?

Ich konnte einen stehlen.

Sehr gut.

Wieso tun Sie das?

Für Sie.

Das ist eine Falle!

Hauen Sie ab!

Das ist das Ende Ihrer Reise.

Und wie soll

es weitergehen, Hargrove?

Ab und zu braucht die Wissenschaft mehr Türer.

Und Sie bringen nicht nur ein Opfer, sondern

erwerben auf diese Weise Unsterblichkeit.

Sie sind übergeschnappt, William.

Nun fangen Sie nicht auch noch so an.

Haben Sie schon mal überlegt, warum ich hier

bin, George?

Da bin ich aber gespannt.

Übergeschnappt hieß es schon vor 15 Jahren.

Als Sie behaupteten, es gäbe eine verlorene Welt.

Ich dachte, wo kann man sich besser verstecken,

als in der Traumwelt eines Verrückten?

Ich habe gesagt, du sollst in deinem Zimmer

bleiben.

Warum?

Darf sie die Wahrheit nicht erfahren?

Er will uns töten, Renata.

Nein, er hat es mir versprochen.

Renata, er lügt Sie an.

Und das schon seit Jahren.

Wenn Sie es ihr nicht sagen, werde ich

es tun.

Um was geht es?

Challenger, ich warne Sie.

Nein!

Renata, befreien Sie uns.

Sag mir die Wahrheit, Vater.

Er ist nicht Ihr Vater, Renata.

Sie haben keine Ahnung, Challenger.

Wie kann er so was sagen?

Renata starb vor 15 Jahren in London, weil

sie unheilbar krank war.

Sie war seine Tochter.

Wer bin ich?

Du bist mein Blut.

Meine Gene.

Renata.

Die Affenmenschen, die Sie verfolgt haben, die wollten

Sie nicht umbringen.

Sie waren darauf aus, sich mit Ihnen zu

paaren.

Er ist meine Mutter.

Unwichtig, Kind.

Sag es mir!

Nein!

Ich verspreche Ihnen, dass Sie nicht weniger leiden

werden.

Immerhin hat das Abenteuer doch etwas gebracht.

Dieses Schmuckstück hier.

Das wird uns sicher nützen.

Wo ist die Frau?

Sie tanzt bestimmt mit Ihren hübschen Elfen durch

den Zauberwald.

Gentleman, wenn Sie mir bitte folgen würden.

Ich bin nicht dafür, die Frau allein im

Wald zurückzulassen.

Die Frau hat uns zurückgelassen.

Sie ist nicht auf unsere Hilfe angewiesen.

Richtig.

Und abgesehen davon wäre es fantastisch, wenn sie

jetzt erlöst wäre.

Ich bin erlöst.

Sieh doch nur.

Hören Sie das nicht?

Was?

Das kleine Kind.

Ihr Lachen.

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Sie haben die Kleine natürlich auch nicht gesehen.

Es war ein langer Tag, Professor.

Wollen Sie, dass wir Sie suchen gehen?

Nein, ich habe nicht geirrt.

Wieso hast du es verheimlicht?

Ich kann dir nicht sagen, wie oft ich

es dir erzählen wollte.

All die Jahre.

Hast du gelogen?

Was spielt das für eine Rolle?

Du bist jetzt nicht anders.

Ach was, ich fühle mich sehr anders, Vater.

Komm.

Sieh dich doch an.

Du bist wunderschön.

Meine Mutter war ein Affe.

Also bin ich es auch.

Nein.

Kein Wunder bist du.

Du bist mein Wunder.

Du bist mein Wunder.

Du hast es geschafft.

Ich schätze, wir können gehen.

Und zwar schnell.

Renate.

Danke.

Nein!

Der Name der Wissenschaft.

Vater!

Vater!

Ich liebe dich.

Wie geht es Ihnen?

Das wird jedenfalls nie jemand wiederholen können.

Kommen Sie mit uns.

Ich kann nicht.

Renate.

Bitte.

Seit ich auf der Welt bin, hat die

Entscheidung mein Vater getroffen.

Ich trage den Namen eines anderen Menschen.

Ich weiß nicht, welche meine Erinnerungen sind.

Das hält Sie hier.

Alles wird Sie belasten.

Das ist mein Zuhause.

Überlegen Sie.

Was soll ich in Ihrer Welt?

Sie können tanzen lernen.

Ja.

Das mag sein.

Ich komme Sie besuchen.

Sobald ich zu mir gefunden habe.

Danke.

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