All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S01E11[de]

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Original subtitles

Ich kann nicht mehr.

Ich fürchte, dieser Bach bringt uns auch nicht

weiter, Challenger.

Wir müssen einen Bach finden, der uns zu

einem größeren Fluss führt.

Und auf diesem Fluss kommen wir wieder nach

Hause.

Aber dieser hier ist es offensichtlich nicht.

Entzückend.

Kannten Sie die Herrschaften?

Das war ein Kopfjäger.

Wanthus.

Wanthus sind doch noch nie in dieser Gegend

gewesen.

Nun, offensichtlich haben sie ihr Jagdgebiet erweitert, nicht

wahr?

Gehen Sie in Deckung.

Wanthus kriegt er sehr nicht hin.

Wir sollten versuchen, diskret den Rückzug anzutreten.

Okay.

Das dürfte reichen.

Perfekt.

Die Munition für die nächste Zeit wäre gesichert.

Sie sind wirklich begabt, Samali.

In meiner Jugend war es mein sehnlichster Wunsch,

Maler zu werden.

Tatsächlich?

Warum wurde es nichts?

Eltern und Freunde überzeugten mich, dass ich nicht

die Kraft besesse, mich auf dieses Abenteuer einzulassen.

Das Leben eines Künstlers wurde als brotlos und

zu gefährlich erachtet.

Die Wissenschaft war etwas Solides.

Nun sind Sie hier.

Hier lang!

Sie sind immer noch hinter uns.

Warten Sie, Edwin.

Wo sind wir hier?

Das sieht aus wie der Eingang zu einer

Mine.

Nach der Art der Stützbalken zu urteilen, könnten

es Spanier gebaut haben.

Möglicherweise Goldsucher aus der Zeit der Konquistadores.

Gold?

Wenn ich recht habe, müsste diese Mine an

die 400 Jahre alt sein.

Kommen Sie, Challenger!

Das sieht tatsächlich aus wie Gold.

Hübsches Gold, Anna.

Unfassbar!

Was gibt es denn?

Sehen Sie doch nur!

Sie sind weg!

Was zum Teufel ist das?

Hey, raus hier!

Eine Erdbeere.

Schnell, Charlie!

Raus!

Malone, Challenger!

Hören Sie mich!

Marguerite!

Challenger!

Sagen Sie doch was!

Zu Beginn des Jahrhunderts machte sich eine Gruppe

von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer

vorzeitlichen Welt zu beweisen.

Ein Visionär, eine reiche Erbin, ein Großwildjäger, ein

Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die

Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.

Die Grenzen der Welt ließen sie nicht.

Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau

in der prähistorischen Fauna und Flora trotzte.

Von nun an kämpften sie mit ihr gemeinsam,

um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des

Urwalds zu überleben.

Oh Gott!

Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,

denn dort ahnte niemand, dass es sie noch

gibt.

Die verlorene Welt.

Wo ist Marguerite?

Der Nachfrage, Malone.

Ich bin eingeklemmt.

Tut Ihnen was weh?

Jetzt nicht mehr, danke.

Was ist denn passiert?

Ein Erdbeben.

Fantastisch.

Und dann wurden wir verschüttet, habe ich recht?

Ich fürchte, so ist es.

Es kommt keine Luft rein?

Nein.

Wie lange reicht die Luft für uns drei?

Was glauben Sie?

Das ist schwer zu sagen.

Also wenn ich mir die Größe des Raumes

ansehe, würde ich sagen, sechs bis sieben Stunden

höchstens.

Aber nur, wenn wir die Fackel ausmachen.

Natürlich.

Wenn sie weiter brennt, vielleicht fünf Stunden.

Challenger?

Ist es Ihnen lieber, wenn sie anbleibt?

Ich fühle mich im Dunkeln auch nicht besonders

wohl, ehrlich gesagt.

Schnauze!

Mahlbreite!

Abgefahren!

Schnauze!

Hey, gib mir das!

Schnauze!

Wasser!

Eine Meisterleistung!

Wie Sie die Speerspitze aufs Korn genommen haben,

das war grandios, Rockstupe!

Behalten Sie es für sich.

Ich habe zwischen seine Augen gezielt.

Die anderen sind verschüttet!

Ich hasse Steine!

Tun Sie das nicht!

Bitte, Margaret, hören Sie auf!

Was meinen Sie mit aufhören?

Wenn Sie die Steine von hier aus lockern,

besteht die Gefahr, dass Sie einen weiteren Erdrutsch

auslösen.

Was haben wir zu verlieren?

Veronica wird Hilfe holen.

Ich kann hier nicht hocken und nichts tun.

Margaret, je mehr wir uns anstrengen, desto mehr

Sauerstoff verbrauchen wir.

Ich habe Sie nicht gebeten, mit anzufassen.

Veronica hat die anderen längst alarmiert.

Und was ist, wenn Veronica von einem Felsbrocken

erschlagen wurde oder wenn die Wanto ihren Kopf

aufgespießt haben?

Was dann?

Sie finden das amüsant, Miller?

Nein, natürlich nicht.

Was ist so amüsant daran, dass drei verschüttete

Menschen kurz davor stehen, einen qualvollen Tod zu

erleiden?

Ich musste an Gladys denken.

Und wer bitte ist Gladys?

Der Grund, weshalb ich hier sitze.

Die Tochter meines Verlegers.

Ich hatte sie gefragt, ob sie mich heiraten

will.

Sie sagte, ein Leben an meiner Seite sei

ihr nicht aufregend genug.

Sie sehne sich nach einem Mann, der neue

Pfade beschreitet und dabei Spuren für die Ewigkeit

hinterlässt.

Wie es aussieht, ist das Einzige, was sich

der Nachwild bieten kann, ein Häufchen Knochen und

einer Gerölla wieder.

Wir werden hier brennend sterben, Malone.

Und jetzt fassen Sie endlich mit an!

Kommen Sie!

Aber Challenger hatte Recht.

Wegen des Sauerstoffs.

Ich kann nicht hier sitzen und nichts tun!

Je mehr Sie sich anstrengen, desto rascher wird

der Sauerstoff verbraucht.

Und desto schneller sterben wir.

Bitte, Margaret.

Seien Sie vernünftig.

Hören Sie.

Stimmt etwas nicht?

Nein, nein.

Alles in Ordnung.

Ich denke nur, es wäre besser, wenn ich

hier bleibe.

Im Baumhaus allein?

Das werden Sie nicht.

Was ist, wenn die Vantus zurückkehren?

Ohne mich kommen Sie schneller voran.

Für die Vantus sind sie eine köstliche Mahlzeit.

Nehmen Sie Ihre Tasche.

Es hat keinen Sinn.

Und wenn ich Sie bitte, mitzugehen?

Tun Sie das bitte nicht, Veronica.

Ich konnte einer schönen Frau noch nie eine

Bitte abschlagen.

Ich bestehe darauf.

Die anderen brauchen unsere Hilfe.

Es ist alles meine.

Haben Sie was gesagt?

Es tut mir leid.

Was?

Tut es Ihnen leid, dass wir drei ersticken

werden?

Oder dass Sie nie in London gefeiert werden?

Hören Sie auf, Margaret.

Nein, sie hat recht.

Durch meine Eitelkeit sind wir jetzt hier.

Es ist meine Schuld, meine Sucht nach wissenschaftlicher

Anerkennung.

Hat uns getötet.

Wir haben alle unsere Gründe, warum wir hier

sind, Challenger.

Challenger!

Rasten wir hier?

Nein.

Aber es wird dunkel.

Wir dürfen keine Zeit verlieren.

Weiter!

Ach du meine Güte.

Sehen Sie mal, Roxton.

Der Abdruck ist ganz frisch.

Genau darum möchte ich im Dunkeln nicht weitergehen.

Wir werden hier unser Lager aufschlagen.

Ich will am Tod der anderen nicht schuld

sein.

Wir übernachten nicht Ihretwegen, Professor.

Glauben Sie nicht, dass wir auf Sie Rücksicht

nehmen.

Seien Sie vernünftig.

Wir ruhen uns hier aus.

Das Wichtigste ist Brennholz für das Feuer.

Ja.

Suchen Sie nur trockene Äste.

Masse qualmt zu sehr, Professor.

Wir wären zu leicht auszumachen.

Ja, natürlich.

Gehen wir zurück zum Lager.

Roxton!

Ich bin eingeschlafen.

Das ist verständlich.

War ja auch ein ziemlich anstrengender Tag.

Ich übernehme die Wache.

Zwei Stunden.

Das reicht.

Ich will

zu.

Ich bereue nicht das Gereichste.

Oh Gott.

Wir sind nah auf der Erde.

Challenger!

Ruhig atmen.

Ganz ruhig.

Langsam, Matt.

Es ist genug Luft da.

Wo sind wir?

Oh mein Gott.

Eindringlinge!

Durch das Erdbeben sind wir verschützt.

Wir waren eingeschlossen.

Wie viele von euch sind noch da draußen?

Unsere Freunde werden alles tun, um uns zu

retten.

Das kann ich Ihnen versprechen.

Wir hatten uns in dieser Hülle versteckt.

Wir möchten Ihnen dafür danken, dass Sie unser

Leben gerettet haben.

Danke.

Vielen Dank.

Was mit Eurem Leben geschieht, entscheiden wir noch.

Folgt uns.

Bitte glauben Sie uns.

Wir sind wirklich nicht in böser Absicht hier.

Oh nein.

Aus der Vergangenheit wissen wir eines genau.

Eindringlinge wie Sie brachten stets zu uns.

Sie haben den Tod mit sich.

Gehen wir.

Wir kriegen Besuch, Veronica.

Warnturkriege?

Sie dürfen noch mal raten.

Reptilien.

Ich höre mindestens zwei.

Was gibt es denn?

Ich persönlich ziehe einen Sanftes Wecken vor.

Sind Sie jetzt wach?

Und wie?

Jetzt wird es aber Zeit zu gehen, Roxton.

Was soll ich sagen, Professor?

Es ist einfach unglaublich.

Diese Leute leben seit Jahrhunderten in diesen Höhlen

völlig ohne Tageslicht.

Ja.

Und der ganze Berg bückt einen unermesslichen Schatz

aus Gold und Silber.

Das scheint Sie überhaupt nicht zu interessieren.

Also ich finde das sehr interessant.

Und noch viel interessanter finde ich den Gedanken,

die Mine wieder aufzubauen.

Denken Sie lieber daran, wie wir hier rauskommen.

Ich habe verstanden, danke.

Hoffen wir, dass Challenger die Dame überzeugen kann.

Sie können uns glauben, dass wir nichts Böses

im Schilde führen.

Das hat man uns immer wieder versichert.

Wer?

Die Conquistadores und alle, die nach Ihnen kamen.

In Wahrheit wollten Sie das hier.

Gold und Silber.

Und Blut.

Das Blut unserer Vorfahren.

Aus purer Habgier haben Sie unser Volk versklavt.

Und es gezwungen, diese Minen zu bauen.

Und von dem Gold, das Sie hier herausholten,

bezahlten Sie neue Eroberungszüge.

Aber die Erde lässt sich nicht berauben.

Sie holt sich alles zurück.

Der Berg nennt Rache.

Auf welche Weise?

Mit Krankheit und Tod.

Erst waren Ihre Körper mit Blasen übersät.

Dann krümmten Sie sich im Fieberwahn.

Sie bekamen die Pocken.

Von meinem Volk hatten sich ein paar wenige

in diesen Höhlen versteckt.

Sie waren die einzigen, die überlebten.

Und seitdem lebt Ihr Volk hier in diesen

Höhlen?

Hier unten war unsere Zuflucht.

Keiner von uns hat die Höhlen verlassen.

Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn Sie ständig

rumlaufen.

Der Gedanke an meinen eventuell bevorstehenden Tod macht

mich eben nervös.

Entschuldigung.

Wo bleibt Challenger?

Na endlich.

Ist das unsere Henkers Mahlzeit?

Bitte.

Treten Sie einen Schritt zurück.

Wie darf ich das denn verstehen?

Sie sind Eindringlinge.

Sie tragen Krankheiten in sich.

Besonders gesund sehen Sie nicht gerade aus.

Was haben wir denn hier für eines?

Es geht doch nicht über einen guten Rotwein.

Dieses Bouquet.

Den müssen Sie unbedingt probieren.

Das ist doch nur Wasser.

Bei mir ist Rotwein drin.

Überzeugen Sie sich.

Nehmen Sie sein Schwert.

Gut gemacht.

So.

Und jetzt wird uns unser Freund den Weg

nach draußen zeigen.

Verstanden?

Und in all den Jahren hatte nie jemand

den Wunsch, sich die äußere Welt anzusehen?

Unser Organismus hat sich schnell angepasst.

Der unterirdische Strom ist der Quell unseres Lebens.

Er hält Krankheit und Elend von uns fern.

Und auch die Habgier das größte Elend ihrer

Welt.

Gaza.

Die Welt da draußen ist nicht so schlecht,

wie Sie glauben.

Meine Freunde und ich, wir, haben kein Interesse

daran, diesem Berg seine Schätze zu rauben.

Ihr Geheimnis wird bei uns sicher aufgehoben sein.

Sie haben uns schon einmal das Leben geschenkt.

Und ich bitte Sie, es wieder zu tun.

Was soll das?

Kommen Sie, Challenger.

Lassen Sie uns hier verschwinden.

Sie haben alles verdorben.

Wir dachten, Sie würden sich freuen, wenn wir

Sie holen.

Sie werden hier nicht wieder rauskommen.

Das wollen wir doch erst mal sehen.

Ich bin da sehr zuversichtlich.

Der Berg weiß, was Sie hier tun.

Er wird es Ihnen nicht erlauben, zu fliehen.

Da bin ich wirklich gespannt.

Was ist, Challenger?

Der Berg weiß es!

Ruhen Sie sich aus.

Ich gehe vor.

Ich bleibe bei Summerling.

Ich habe Sie gewarnt.

Ich bin nur ein Klotz am Bein, Veronica.

Ich fürchte, die Fackel wird bald ausgehen.

Ich könnte schwören, hier sind wir schon mal

vorbeigekommen.

Frag nicht darauf.

Mich hört ja keiner.

Ich habe doch gesagt, wir müssen nach links

gehen.

Aber Sie beide bestanden auf rechts.

Also gut.

Zugegeben, Sie hatten recht zufrieden, ja?

Und in welche Richtung jetzt?

Nun können Sie entscheiden.

Sie sind doch die Expertin.

Na los!

Ich sage nach rechts.

Versuchen Sie nicht noch mal zu fliehen.

Sie kommen hier nicht raus.

Also sollte ich Sie noch einmal anfehlen, auf

mich zu hören.

Tun Sie es bitte nicht.

Der Berg hat euch zu uns zurückgebracht.

Gaza, bitte glauben Sie uns.

Wir haben es wirklich nicht auf das Gold

abgesehen.

Nicht ich entscheide über euer Schicksal.

Wer dann?

Jemand, der sehr viel weiser ist als ich.

Das Orakel.

Das Orakel?

Ist das ein Mensch, oder...

Das Orakel ist Wahrheit und Weisheit in einem.

Orakel, entscheide über Ihr Schicksal.

Kannibalen, so, so.

Für mich ist es immerhin ein schwacher Trost,

dass Ihnen meine morschen alten Knochen im Halse

stecken bleiben.

Noch sind wir nicht gekocht, Professor.

Falls jemand eine rettende Idee hat, jetzt wäre

der Zeitpunkt, damit rauszurücken.

Was ich sehr begrüße, ist, dass Sie uns

lebend gefangen haben.

Das haben Sie nur getan, damit Sie uns

nicht tragen müssen.

Auch wenn uns Ihre Essgewohnheiten widerstreben, dumm sind

Sie nicht.

Mir ist nicht zum Lachen.

Wahrscheinlich sind die anderen längst tot.

Sie haben Sie neugierig gemacht.

Zeigen Sie ihn, wie man raucht.

Oh!

Ich bin untröstlich, aber das war mein letzter

Tabak.

Ich hab noch welchen.

Schießpulver, ich.

Sehr schön.

Bedient euch, meine Freunde.

Nehmt so viel ihr wollt, es wird euch

gefallen.

Trittet vor den Thron und kniet nieder.

Wirst du der äußeren Welt von uns berichten

und dadurch unsere Welt dem Untergangsgeber verletzen?

Nein.

Ihr habt mein Ehrenwort, dass ich es nicht

tue.

Dieser Mann spricht die Wahrheit.

Er wird uns nicht verraten.

Das Orakel wird die Nächsten prüfen.

Ich werde euer Volk nicht verraten.

Der Mann ist aufrichtig.

Und besser, als er selbst glaubt.

Er spricht die Wahrheit.

Und nun soll die Frau vortreten.

Aller guten Dinge sind treu.

Ich werde euer Volk nicht verraten.

Diese Frau!

Was ist mit mir?

Diese Frau lügt.

Sie würde uns verraten.

Jetzt pass mal auf, du schweißer Weiß!

Das Orakel hat entschieden.

Ihr werdet hingerichtet.

Da geht noch was rein.

Ja, noch mehr.

Danke, Professor.

Rauchen ist nicht gesund.

Lass es ihn gehen!

Sobald er sein Dorf erreicht hat, wird er

mit Verstärkung wiederkommen.

Wir haben viel Zeit verloren.

Suchen wir die anderen und hoffen wir, dass

wir sie noch lebend finden.

Also wem glauben Sie mehr?

Mir oder diesem Verzogenen Möchtegern-Prinzen?

Danke für Ihr Vertrauen.

Hören Sie das auch?

Das meine ich.

Ich höre nichts.

Tut mir leid.

Nur, dass wir zum Tode verurteilt wurden.

Das habe ich gehört.

Spüren Sie das nicht?

Nein.

Das habe ich jetzt auch gefühlt.

Schon wieder ein Erdstoß.

Was ist denn nur los?

Was haben Sie?

Ich hoffe sehr, dass ich mich irre.

Wieso?

Was ist denn?

Fühlen Sie das?

Der Felsen ist warm.

Ein Stück höher.

Kochend heiß!

Und was soll das bedeuten?

Unter diesem Felsen ist ein Vulkan.

Sind Sie sich absolut sicher?

Es gibt keine Zweifel.

Er scheint kurz vor einem Ausbruch zu stehen.

Es ist Zeit.

Warten Sie.

Ich muss mit Gaza reden.

Sicher?

Das werden Sie.

Gaza ist hier der Henkerin.

Die Menschen erfinden die eigenartigsten Geschichten, um dem

Tod zu entgehen.

Es geht nicht nur um mein Leben oder

um das Leben meiner Freunde.

Ihre ganze unterirdische Welt ist bedroht.

Befragen Sie das Orakel.

Und wenn er wirklich so weise ist, wie

Sie sagen, dann wird er meine Warnung bestätigen.

Bald wird es zu spät sein.

Die Zeit läuft davon.

Du hast gehört, was er gesagt hat.

Wie viel Zeit bleibt, bis es so weit

ist?

Das lässt sich so genau nicht sagen.

Vielleicht in ein paar Stunden.

Vielleicht in wenigen Minuten.

Vielleicht nie?

Auch möglich.

Aber ich glaube es nicht.

Komm und knie nieder.

Ah!

Was ist geschehen?

Er lügt.

Nein.

Er will unser Volk vernichten.

Ich habe die Wahrheit gesagt.

Die Hinrichtung wird wie beschlossen stattfinden.

Wieso tust du das?

Du weißt, dass es die Wahrheit ist.

Ich habe die Wahrheit gesagt.

Wenn Gott auf mich hört, werden wir alle

sterben.

Das war alles.

Aber das dürfte genügen.

Ich bin mittlerweile auch fertig.

Es kann losgehen.

Das reicht gerade noch für die Zündspur.

Dann los.

Ich hoffe, Sie wissen, was Sie tun.

Mein Vater gab mir folgendes Motto mit auf

den Weg.

Probieren geht über Studieren.

Soll das etwa heißen, Sie haben keine Ahnung,

wie...

Wie man sprengt?

Ich bin Großwildjäger.

Im schlimmsten Fall fliegt der ganze Berg in

die Luft und wir haben Sie erst recht

begraben.

Drücken Sie die Daumen, dass wir Sie retten

können.

Sehen Sie?

Der heilige Quell brodelt.

Sein Wasser kocht.

Noch ein Beweis dafür, dass ich recht habe.

Ich wünschte, Sie könnten mir glauben.

Das Gift der Pilze wirkt sehr schnell.

Sie werden keine Schmerzen spüren.

Ich könnte darauf verzichten.

Wir alle werden sterben durch die Laune eines

Kindes.

Das Orakel hat sich noch nie geirrt.

Er ist auch nur ein Mensch, Gaza.

Sehen Sie mich an.

Glauben Sie, dass ich lüge?

Gebt Ihnen die Pilze.

Berühren Sie die Wände der Höhle.

Sie werden sich daran verbrennen.

Und was ist mit dem Wasser des heiligen

Quells?

Sind diese Zeichen nicht deutlich genug?

Warum sollte das Orakel lügen?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht, weil er Angst hat.

Ja, natürlich.

Du fürchtest dich, den Berg zu verlassen, weil

du nicht weißt, was dann aus dir wird.

Ein blinder Junge in der Welt des Lichts.

Ist das wahr?

Ist es wahr, was er sagt?

Schon wieder ein Erdsturz.

Vielleicht löst sich ein Teil der Steine dadurch

von allein.

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Jetzt gehen Sie in Deckung.

Hoffentlich funktioniert es.

Wir bekommen Besuch!

Das Feuer ist aus!

Wir raus,

Gaza!

Hilfen Sie uns!

Der Ausgang der Höhle wurde durch den Erdrutsch

verschüttet.

Vielleicht können wir den Ausgang freigraben.

Wir haben keine Zeit mehr, Ned!

Gibt es nicht noch einen Ausgang, Gaza?

Es hat keinen Sinn.

Das Orakel hat recht.

Wir können in der Welt der Tausend nicht

überleben.

Sie werden hier unten auch nicht überleben.

Ich will aus dir!

Sie müssen erst entscheiden, was das Richtige für

Sie ist.

Wir finden schon einen Weg hier raus.

Es hat tatsächlich funktioniert.

Hoffentlich kommen wir nicht zu spät.

Da vorne ist Taris Licht.

Gaza, ich stütze Sie.

Gehen Sie.

Der Berg gibt uns Schutz.

Jetzt kommen Sie doch!

Wir hätten wirklich ein bisschen mehr beeilen können.

Habe ich Ihre sanfte, einfühlsame Art vermisst.

Der Vulkan bricht aus!

Los, Shelby, kümmern Sie sich!

Mein Gott, Sie können es schaffen!

Was reden Sie da?

Was können Sie schaffen?

Durch die Explosion wird der Eingang zur Höhle

vom Lava-Strom verschont bleiben.

Sie sind in Sicherheit.

Gaza.

Gazas Volk wird leben.

Was ist das für ein Lichter?

Wie Sie die Explosion verursacht haben.

Challenger, Sie wissen wie ich, dass Sauerstoffmangel zu

Wahnvorstellungen führen kann.

Was wollen Sie damit sagen?

Sinnestäuschungen sind in solchen Fällen nicht ungewöhnlich.

Sie sehen es.

und halten es für die Realität.

Wollen Sie sagen, das war alles nur Einbildung?

Dann halluzinierten wir alle.

Das ist sehr gut möglich.

Sie erzählen von Höhenbewohnern, die nie das Tageslicht

sehen, gregorianische Gesänge pflegen und sich ausgerechnet einen

blinden Jungen zum Propheten auserkoren haben.

Wenig glaubhaft.

Es muss schrecklich sein, verschüttet zu werden.

Da hat sie recht.

Ich möchte jedenfalls nicht in ihre Haut gesteckt

haben.

Wissen Sie was, Challenger?

Wenn ich es mir recht überlege, vielleicht war

es nur Einbildung.

Wenn ich es nicht erlebt hätte, würde ich

es selbst nicht glauben.

Nun ja, mag sein.

Vielleicht war es wirklich nur ein Traum.

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