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Veronica, würden Sie mir verraten, was Sie da
tun?
Ich danke diesem Tier.
Es hat sein Leben gelassen, damit wir zu
essen haben.
Eine nette Giste, aber im Nachhinein wird das
nicht viel ändern.
Hören Sie das auch?
Hilfe!
Beruhigen Sie sich.
Trinken Sie etwas.
Oh mein Gott, wo haben Sie das her?
Lassen Sie ihn in Ruhe.
Das ist von meiner Mutter.
Veronica!
Sie kennen mich?
Ich bin Sinter.
Nein!
Was ist denn?
Sinter begleitete die Expedition meiner Eltern.
Er war 19 Jahre alt, als sie aufbrachen.
Er kann nicht Sinter sein.
Die Ode an die Freude.
Das haben meine Eltern sehr geliebt.
Sinter, sagen Sie mir, wo meine Eltern sind.
Wo sind meine Eltern?
Zu Beginn des Jahrhunderts machte sich eine Gruppe
von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer
vorzeitlichen Welt zu beweisen.
Ein Visionär, eine reiche Erwind, ein Großwildjäger, ein
Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die
Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.
Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau
in der prähistorischen Fauna und Flora trotzte.
Von nun an kämpften sie mit ihr gemeinsam,
um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des
Urwalds zu überleben.
Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,
denn dort ahnte niemand, dass es sie noch
gibt.
Die verlorene Welt.
Wahrscheinlich hat er versucht, einen Weg hier rauszufinden.
Und sie wird er wohl auch gesucht haben.
Und das war bestimmt nicht leicht für ihn.
Glauben Sie wirklich, dass der Mann Ihre Eltern
begleitet hat?
Ich wette, viele Expeditionen haben Beethoven in ihrem
Reisegepäck.
Ich bin sicher, Sinter hätte gewollt, dass Sie
es bekommen.
Ich danke Ihnen.
Was ich befürchtet habe.
Kein großartiges Erbe.
Ein paar Andenken und eine Karte.
Das muss eine Aufzeichnung der Route sein, die
er zurückgelegt hat.
Ich kenne diese Berge.
Und diese Sümpfe.
Die sind nicht mehr als vier oder fünf
Tage von hier entfernt.
Falls Sie mit Ihrer Annahme recht haben.
Auch wenn es eine Ewigkeit dauern würde, hinzukommen,
es wäre mir egal.
Wir werden mit Ihnen kommen.
Das kann nicht Ihr Ernst sein.
Sie brauchen jemanden, der auf Sie aufpasst.
Überhaupt keine Frage.
Ich bin auch dabei, wenn es darum geht,
Ihre Eltern zu finden.
Das ist doch lächerlich.
Überdenken wir die Sache noch einmal.
Wie lange sind Ihre Eltern jetzt verschwunden?
Seit elf Jahren.
Wenn sie irgendwo in der Nähe wären, hätten
sie doch was von Ihnen gehört.
Es ist lächerlich anzunehmen, dass wir sie finden.
Keine Sorge, Veronika.
Wir werden mit ihm kommen.
Das ist doch sinnlos.
Wenn Sie es nicht einsehen, dann lassen Sie
es doch.
Roxton, das Ganze führt doch zu nichts.
Ich habe gesagt, Sie müssen nicht mitkommen.
So einfach lasse ich mich nicht abfertigen.
Weder von Ihnen noch von sonst jemandem.
Niemand hat Sie um irgendetwas gebeten.
Ach wirklich?
Was ist mit Ihrem Gewehr?
Was soll damit sein?
Es hat viel Geld gekostet.
Es ist ziemlich gut.
Und ich habe es bezahlt.
Ich habe alles bezahlt.
Das ist meine Expedition, Roxton.
Gut, dann behalten Sie es.
Was?
Das Gewehr.
Sie haben es bezahlt.
Es gehört Ihnen.
So war das nicht gemeint.
Veronikas Hilfe ist es zu verdanken, dass wir
alle noch leben.
Und was wir ihr schulden, können auch Sie
nicht bezahlen.
Das ist nur Zeitverschwendung.
Sie wird Ihre Eltern niemals finden.
Das mag schon sein.
Aber im Moment ist Ihre Hoffnung alles, was
sie hat.
Und wenn Sie ihr die nehmen, Marguerite, schwöre
ich bei Gott...
Hören Sie was?
Ich glaube, wir sollten jetzt losgehen.
Ich hoffe, ich habe Sie nicht unterbrochen.
Wir sind schon fertig.
Ach ja?
So wie Sie sich aufführen, könnte man meinen,
Sie wären verheiratet.
Seit fünf Tagen sind wir unterwegs und wir
haben keine Spur gefunden.
Ich glaube, wir sind vom Weg abgekommen.
Wir sind doch am Grat entlang und danach
über den Fluss.
Es wird bald dunkel.
Wir sollten hier übernachten.
Und morgen weitergehen.
Nein, wir gehen weiter.
Das ist doch Unsinn.
Im Dunkeln haben wir keine Orientierung.
Ich will keine Zeit verlieren.
Veronika, was bedeuten schon ein paar Stunden?
Nichts, wenn Sie tot sind.
Das habe ich nicht gemeint.
Sie leben.
Ich weiß es.
Da bin ich ganz sicher.
Aber Sie haben ihn doch gesehen.
Er leidet am vorzeitigen Altern.
Das nennt man Pogeria-Syndrom.
Eine andere Erklärung gibt's nicht dafür.
In unserer zivilisierten Welt nicht.
Zellendegeneration in diesem Maße.
Was könnte es denn sonst noch sein?
Wir dürfen nicht vergessen, wo wir sind.
Vielleicht eine Infektion durch ein tropisches Gift.
Keine Sorge, Samawi.
Wir werden es bald wissen.
Genau davor hat er ja Angst.
Könnte auch Huhn sein.
Ich fasse es einfach nicht, dass sie Ornithosuchus
essen.
Ein einziges Exemplar davon in London und die
Herrschaften der Zoologischen Gesellschaft würden von mir auf
die Knie fallen.
Eindeutig ein Beweis für die verlorene Welt, George.
Und den verspeisen wir im Moment.
Das ist das Gesetz des Dschungels.
Es gibt nur fressen oder gefressen werden.
Haben Sie keinen Hunger?
Verschwinden Sie.
Essen Sie es ruhig.
Sie haben ja dafür bezahlt.
Was bedrückt Sie?
Wieso interessiert Sie das?
Es interessiert mich deswegen, weil Sie einen unglaublichen
Selbsterhaltungstrieb haben.
Wenn Sie besorgt sind, sollten wir es alle
sein.
Sie wollen wirklich wissen, was mich bedrückt?
Also gut, Sie haben doch gehört, was Samawi
gesagt hat.
Hörte sich durchaus glaubhaft an.
Und ich denke, er irrt sich.
Progeria ist eine Kinderkrankheit, die keine Männer befällt.
Ich habe keine Ahnung, was Sint da vorzeitig
altern ließ.
Aber es wird auch uns töten, wenn wir
weiter darauf zugehen.
Manchmal wache ich nachts auf und erinnere mich
an ein Lied.
Ihr Lachen.
Und dann versuche ich mir ihre Gesichter vorzustellen.
Nicht die von den Fotos, die ich habe,
sondern wie sie wirklich waren.
Ich kann es nicht.
Ich kann es nicht mehr.
Wir werden Sie fähigen.
Wir werden Sie finden.
Geben Sie nie die Hoffnung auf.
Egal, was passiert.
Marguerite hat gesagt...
Sie sagt vieles, was sie gar nicht so
meint.
Hören Sie ihr gar nicht zu.
Aber sie hat recht, Ned.
Wenn meine Eltern noch am Leben wären, dann...
Ich bin sicher, dass Sie es sind.
Warum haben Sie dann nicht versucht, mich zu
finden?
Was ist los?
Ich weiß nicht.
Ich habe irgendwas gehört.
Wecken Sie die anderen.
Da drüben.
Es ist riesengroß und kommt direkt auf uns
zu.
Wir müssen schnell zum Fluss, damit es unsere
Spur verliert.
Großer Gott, nein!
Lauf!
Rück!
Wir schaffen es nicht mehr bis zum Fluss!
Wir ziehen uns in eine Höhle zurück.
Von dort aus können wir uns verteidigen.
Na dann kommen Sie doch!
Sein Panzer ist viel zu dick.
Und die Augen treffen sich sowieso nicht.
Rück hier!
Ich glaube, da vorne ist ein Höhleneingang.
Wo sind die anderen?
Ob wir hier sicher sind?
Vielleicht sind wir ihnen ja los.
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Unsere einzige Chance ist, dass wir einen anderen
Ausgang finden.
Sie fehlen können wir wahrscheinlich lange suchen.
Hier gibt's noch ein Problem.
Sich in der Höhle zu verstecken, war ja
eine gute Idee.
Oh mein Gott.
Er hat uns in seinen eigenen Bauch getrieben.
Er fasst!
Das war's.
Das war's?
Was heißt das?
Ziehen Sie auf die Augen!
Dort ist der Verhungern.
Es tut mir leid, Ned.
Es ist allein meine Schuld.
Machen Sie sich keine Vorwürfe.
Roxanne!
Wenn Sie was sagen wollen, dann schnell.
Sehen Sie!
Ein Ausgang!
Wir müssen den Ausgang verbarrikadieren.
Eine Tür in einer Höhle?
Seid gegrüßt, meine Freunde.
Willkommen im Paradies.
Ein günstiger Zeitpunkt, um uns aufzusuchen.
Wir haben nämlich unser Erntefest.
Das sind meine Eltern.
Sind sie vielleicht hier?
Ein schönes Paar.
Ich würde mich an sie erinnern.
Kennen Sie jemanden mit dem Namen Sinter?
Nein, tut mir leid.
Haben Sie was dagegen, wenn wir uns mal
umhören?
Vielleicht kannte Ihnen einer Ihrer Leute.
Danke, sehr freundlich.
Es ist unglaublich, wie schön es hier ist.
Allein dieser Garten.
Ich bin völlig sprachlos.
Das scheint hier wirklich das Paradies zu sein.
Also damit könnten Sie recht haben.
Ich habe versucht, Ableger zu ziehen.
Aber wie Sie sehen können, mit wenig Erfolg.
Es könnte sein, dass die Pflanze zu wenig
Stickstoff bekommt.
Aber vielleicht ist es auch Eisenmangel.
Sie sind ein Pflanzenfreund?
Dann habe ich ja riesengroßes Glück.
Na ja, ich denke, ich habe einen recht
guten Ruf in bestimmten Kreisen.
Oh, kommen Sie, Summerlee.
Keine falsche Bescheidenheit, mein Lieber.
Das scheint eine sehr seltene Art zu sein.
Da haben Sie recht.
Diese Ableger hier stammen von der letzten erhaltenen
Pflanze Ihrer Art.
Es wäre hilfreich, wenn ich die Mutterpflanze sehen
könnte.
Ich bringe Sie nachher zu ihr.
Entschuldigen Sie.
Haben Sie keinen Durst bekommen nach dieser aufregenden
Flucht?
Einer von uns sollte einen klaren Kopf bewahren.
Falls Sie es schon vergessen haben, uns wurden
die Waffen abgenommen.
Kyron hat es doch gesagt, das ist bei
allen Besuchern so.
Es gefällt mir nicht.
Wir haben doch keine Ahnung, wer diese Menschen
sind.
Sie haben recht.
Ich habe noch nie ein bedrohlicheres Volk gesehen.
Erstaunlich, nicht?
Fast zu schön, um wahr zu sein.
Aber?
Hier führt kein Weg raus.
Es ist ein geschlossenes Tal.
Man kommt nur durch diese Höhlentür.
Und dort wartet der große, liebenswerte Saurier.
Aber niemand scheint hier deswegen beunruhigt zu sein,
außer mir.
Und da heißt es immer, ich wäre paranoid.
Sie trauen wirklich niemandem, oder?
Nur Ihnen, meine Liebe.
Nur Ihnen.
Danke.
Es ist sehr wichtig für mich.
Ihre Namen sind Abigail und Tom.
Die habe ich noch nie gesehen.
Bitte, sehen Sie genau hin.
Es sind meine Eltern.
Ich bin schon seit einer Ewigkeit auf der
Suche nach einer Spur von ihnen.
Kennen Sie vielleicht meine Eltern?
Ich glaube nicht, nein.
Wir haben hier so viele...
Besucher.
Wir können Ihnen nicht helfen.
Es ist besser, wir gehen getrennte Wege.
Dann können wir mehr von Ihnen erfahren.
Was ist mit Sinta?
Oder seiner Frau Talibu?
Tut mir leid, ich habe nie was von
ihnen gehört.
Talibu!
Talibu!
Du bist doch meine Freundin!
Wie kannst du zulassen, was sie mir antun?
Bitte, du beunruhigst mich.
Und du wirst mich töten!
Du wirst in uns allen weiterleben.
Nein!
Komm schon, es wird Zeit.
Nein, lasst mich los!
Bitte!
Verbreterin!
Talibu.
Ich bitte dich, du darfst dich darüber nicht
so aufregen.
Aber sie waren meine Freundin.
Kennen Sie meine Eltern?
Nein.
Was ist mit Sinta?
Haben Sie den Namen schon einmal gehört?
Nein, es tut mir leid.
Veronica?
Haben Sie
sich verlaufen?
Nein, ich habe mich nur umgesehen.
Wozu ist der Käfig?
Wir brauchen ihn, um Ziegen und Schafe einsperren
zu können.
Der Pfad da hinten führt ja aus dieser
Schlucht hinaus.
Woher soll ich das wissen?
Sie wissen keinen Weg hier raus.
Wozu?
Wer würde schon das Paradies verlassen wollen?
Natürlich niemand, ich verstehe.
Gefällt Ihnen nicht, was Sie sehen?
Naja, es geht so.
Doch, es wird nicht so bleiben.
Das ist der Lauf der Welt.
Sie sind sehr hübsch, wissen Sie das?
Wahrscheinlich sagen Sie das allen Frauen.
Die brauchen Sie hier gar nicht.
Ihre harte Schale.
Es gibt nichts, wovor Sie sich fürchten müssten.
Hier nicht.
Oh, natürlich nicht.
Im Paradies doch nicht.
Warum glauben Sie das nicht?
Ein Freund von mir sagte einmal, wenn sich
etwas zu gut anhört, um wahr zu sein,
dann sei auf der Hut.
Verstehe.
Und was hört sich für Sie zu gut
an?
Ein Leben voller Freuden?
Voller Schönheit?
Und Kunst?
Dass man sich hier sicher fühlt?
Dass man geliebt wird?
Und dass jeder weiß, dass nie etwas passieren
kann?
Oder in den Spiegel zu sehen und zu
wissen, dass sich dein Spiegelbild niemals verändern wird?
Es bleibt, wie es ist.
Immer und immer.
Wen muss ich dafür töten?
Kyren!
Taliboh!
Entschuldigen Sie bitte.
Sieh an, da hatte ich wohl recht.
Ich wusste doch, dass er es zu allen
Frauen sagt.
Was ist denn in dich gefahren?
Du weißt doch, dass du dich nicht so
aufregen sollst.
Und mich auch nicht.
Was wolltest du denn bei dieser Frau?
Sie ist eine neue Besucherin.
Ich habe sie begrüßt.
So wie du mich begrüßt hast?
Taliboh, sag mir.
Was beunruhigt dich?
Ich habe jemanden gesehen, den ich kenne.
Veronica.
Die auch heute angekommen ist.
Das ist überhaupt kein Problem.
Besucher werden uns nicht gefährlich.
Das weißt du doch.
Ich kann es nicht glauben.
Was ist mit dieser Frau?
Ich habe alles für dich aufgegeben, Kyren.
Meine Welt.
Mein Mann.
Du hast dich für das Leben entschieden.
Was könnte daran verwerflich sein?
Beruhige dich wieder.
Ist etwas von der Frucht?
Nein, ich will nichts mehr von der Frucht.
Ich möchte endlich wieder etwas fühlen.
Du warst mir eine wundervolle Geliebte.
Kalman, was hast du vor?
Ich möchte, dass du verstehst, dass das keine
Strafe ist, vielmehr ein Segen.
Aber ich liebe dich.
Und deine Liebe wird in mir weiterleben.
Für immer.
Gesegnet sind jene, die uns ernähren.
Das Leben, das du uns gibst, ist das
Leben, das wir leben.
In deiner Güte finden wir Frieden.
In dem Opfer, das wir dir bringen, finden
wir Harmonie.
In deiner Substanz finden wir ewigwährende Schönheit.
Sei gegrüßt, Besucher.
Kyren möchte dich gerne sehen.
Wissen Sie, ich habe immer geglaubt, die Engländer
wären das zivilisierteste Volk auf der Erde.
Oh, mein Freund.
Ich denke, dass wir noch sehr viel lernen
können.
Wie recht Sie haben.
Sie sind mir auch ein Freund geworden.
Also, ich habe mich noch nie so gut
gefühlt.
Ich fühle mich einfach so...
Wohl?
Ich mich auch.
Wenn meine Eltern hier gewesen wären, hätte ich
verstanden, wieso sie nie zurückgekommen sind.
Naja, ich glaube es jedenfalls.
Es tut mir leid.
Ich weiß, wie sehr Sie gehofft hatten, sie
zu finden.
Haben Sie Melone gesehen?
Hallo, Roxen.
Wie geht es Ihnen?
Setzen Sie sich, essen Sie mit uns.
Ich vermisse Melone.
Wahrscheinlich ist er irgendwo hier in der Nähe.
Haben Sie nicht bemerkt, dass er schon lange
weg ist?
Er ist nicht unbedingt weg, er ist nur
nicht hier.
Oh John, da sind Sie ja.
Sie müssen diesen Wein versuchen, er ist fantastisch.
Wir haben genug für uns beide getrunken, Summerlee.
Haben Sie Melone gesehen?
Melone?
Nein.
Ich hoffe, er verpasst das Abendbrot nicht.
Sind Sie jetzt alle verrückt geworden?
Nun kommen Sie, John.
Es gibt keinen Grund zur Sorge.
Was soll denn hier schon passieren?
Natürlich nichts.
Hier im Paradies doch nicht.
Ich habe am Fuß des Berges einen Käfig
gefunden.
Dort sollen angeblich Tiere eingesperrt gewesen sein.
Und was ist daran verdächtig?
Sagen Sie mir, welches Tier benutzt einen Löffel?
Einen Löffel?
Einen Löffel?
Einen Löffel.
Gut gemacht.
Ist das in Ihrem Paradies so üblich?
Es ist nur zu Ihrer eigenen Sicherheit.
Ach wirklich?
Ihre Sorge bringt mich noch um.
Ich wollte Ihnen unnötige Aufregungen ersparen.
Tun Sie das, indem Sie mir erklären, was
da draußen los war.
Es war ein Wunder.
Nicht für Sinta oder Talibu.
Das ist bedauerlich, aber notwendig.
Hören Sie auf mit Ihren Phrasen.
Ich will wissen, was los ist.
Diese Frucht ist unsere Nahrung.
Sie macht uns unsterblich und gelassen.
Wie eine Droge.
Sie ernährt Sie und verlangt als Gegenleistung Nahrung.
Zum Beispiel Talibu.
Sie lebt doch in uns allen weiter.
Für immer.
Das ist mehr als zynisch.
Sarkasmus, Wut stehen im Gegensatz zu der Gelassenheit,
die uns die Frucht verleiht.
Diese verwerflichen Gefühle haben in der Ewigkeit nichts
verloren.
Für diese Ewigkeit opfern Sie Ihre Menschlichkeit.
Wir haben in den letzten Jahren eine perfekte
Gesellschaft erschaffen.
Hier geschieht alles in Harmonie.
Und ein kleiner Mord ab und zu.
Ich erwarte ja gar nicht, dass Sie verstehen,
welche Ehre Ihnen zuteil wird.
Ehre?
Welche Ehre?
Zur Erntezeit braucht der Baum alle zwölf Stunden
Nahrung.
Und morgen früh?
Werden Sie uns die Freude machen, ein Teil
von uns zu werden.
Für immer.
Sie werden seine nächste Nahrung sein.
Mellow?
Was ist denn?
Hier ist er ganz sicher nicht.
Ich suche immer noch nach Mellow.
Wieso denn?
Weil ich ihn noch nicht gefunden habe.
Nein, ich meine, warum kümmert Sie das?
Er ist ein erwachsener Mann.
Sie sind nicht verantwortlich für ihn.
Ich fühle mich für alle verantwortlich.
Wirklich für alle?
Auch für mich?
Ist irgendetwas falsch daran?
Nichts ist falsch daran.
Zum ersten Mal in meinem Leben ist gar
nichts falsch.
Sie haben zu viel getrunken.
Es liegt nicht am Wein, John.
Oder vielleicht doch, ich weiß nicht.
Ich sehe auf einmal die Dinge ganz klar
und deutlich.
Ich sehe sie.
Und ich sehe mich selbst.
Ich möchte nicht mehr die sein, die ich
war.
Am liebsten möchte ich immer so sein, wie
ich jetzt bin.
Bitte, John.
Wenigstens für diese eine Nacht.
Nein, ich wollte doch...
Mellow kann auf sich selber aufpassen.
Was ist?
Hören Sie das?
Ich muss gehen.
Was soll das heißen, Sie müssen gehen?
Roxanne, Sie spielen mit meinen Gefühlen!
Niemand lässt mich einfach so sitzen.
Wo haben Sie das gelernt?
Es ist wunderschön, nicht?
Wer hat es Ihnen beigebracht?
Lassen Sie mich los.
War es Cinta?
Oder waren es Veronicas Eltern?
Sie machen mir Angst.
Kyron hat gesagt, er hätte nie von ihnen
gehört.
Aber das kann nicht sein.
Die könnten Sie sonst Beethoven spielen.
Sie haben doch gehört, sie hat Angst.
Es tut mir leid.
Das aber weniger.
Das ist wirklich sehr eigenartig.
Aber ich glaube, ich bin von meiner Arthritis
geheilt.
Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte
Mal so wohl gefühlt habe.
Frühstücken Sie mit uns?
Marguerite, hier!
Der Appetit ist mir vergangen, danke sehr.
Wo ist Roxton?
Das interessiert doch niemanden.
Malone wird bei Ihnen sein.
Malone wird noch vermisst?
Er wird nicht vermisst, Marguerite.
Er ist noch nicht hier.
Fühlen Sie sich nicht gut?
Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch
nie so wohl gefühlt.
Gut, genau so hatte ich es mir vorgestellt.
Sie sind ein perfekter Gastgeber.
Das muss man Ihnen lassen.
Marguerite, haben Sie nicht gut geschlafen?
Vielleicht sollten Sie etwas essen.
Nein, danke.
Ich habe mir noch ein paar Gedanken über
die Pflanze gemacht, die Sie kultivieren wollen.
Ausgezeichnet.
Lassen Sie uns später diese Gedanken aufgreifen.
Jetzt werde ich woanders gebraucht.
Wenn Sie mich bitte entschuldigen würden.
Ich denke, es wird Ihnen viel besser gehen,
wenn Sie etwas essen.
Ein netter junger Mann, wirklich.
Ja, das finde ich auch.
Ein sehr charmanter Bursche.
Ich schlage vor, dass wir einen Ausflug machen.
Gesegnet sind jene, die uns ernähren.
Das Leben, das du uns gibst, ist das
Leben, das wir leben.
In deiner Güte finden wir Frieden.
In dem Opfer, das wir dir bringen, finden
wir Harmonie.
Reint weg!
Ihr müsst schnell verschwinden!
Oh Gott!
Was hat das zu bedeuten?
In deiner Substanz finden wir ewigwährende Schönheit.
Was tun Sie denn da?
Nicht doch, er wird verschlungen!
Oh Gott, nein!
Es ist das Gesetz der Natur.
Die Schwachen nähren die Staaten.
Wir sind doch keine Tiere.
Sind Sie sicher?
Melon!
Da sind Sie ja endlich.
Dieser Einladung konnten wir nicht widerstehen.
Moment!
Ich hab dir das schon mal gesagt.
Für dich gibt es einen Platz an meiner
Seite.
Glauben Sie wirklich, einer von uns würde das
tatsächlich tun?
Ein Leben voller Freuden und ewige Schönheit.
Marguerite?
Immer und ewig?
Marguerite!
Tun Sie das nicht!
Gehen Sie nicht mit ihm!
Wie kann sie nur?
Die Frau ist unberechenbar.
Marguerite.
Willkommen in der Ewigkeit.
Du siehst bezaubernd aus.
Ganz so, als würdest du hierher gehören.
Und was ist mit meinen Freunden?
Deine Freunde werden immer in dir weiterleben.
Ja, das weiß ich.
Aber irgendwie kommt es mir falsch vor.
Es ist hier einfach zu essen.
Marguerite.
Du hast keinen Grund mehr zu zweifeln.
Das brauchst du nicht mehr.
Die Frucht gibt uns nicht nur Leben und
Kraft, sondern auch Ruhe und Gelassenheit.
Verwerfliche Gefühle zerstören dieses Geschenk.
Ich darf nicht zulassen, dass du andere mit
Furcht und Reue ansteckst.
Darüber musst du dir keine Sorgen machen.
Ich hatte noch nie Gewissensbisse.
Gut.
Wir unterleben eine Unsterblichkeit.
Ich bin sehr wählerisch, wenn es darum geht,
mich für die Ewigkeit zu entscheiden.
Es wird Zeit, das Paradies wachzurütteln.
Hallo.
Was für ein schöner Tag heute.
Sei gegrüßt, Schwester.
Kann ich dir irgendwie behilflich sein?
Ist Karen da?
Er ruht sich gerade aus.
Es tut mir leid.
Ich verstehe.
Ich weiß, was du verbirgst.
Ach, tatsächlich?
Eifersucht ist ein Gefühl, das nicht für die
Ewigkeit geschaffen ist.
Du hast mich aber schnell durchschaut.
Du bist neu hier.
Deswegen werde ich dich diesmal noch nicht melden.
Ich wusste schon immer, dass ich mal gefressen
werde.
Aber ich dachte dabei nie an eine Pflanze.
Im Prinzip werden sie vom Baum ja nicht
gefressen.
Er entzieht ihnen nur alle Lebensräfte.
Vielleicht frisst das verdammte Ding sie zuerst und
kriegt davon Schluck auf.
Das ist alles meine Schuld.
Kein Grund zum Weinen.
Noch sind wir ja nicht tot.
Hallo.
Kyren schickt mich.
Er will, dass der alte Mann zu ihm
gebracht wird.
Er soll Botaniker sein.
Kyren braucht seine Hilfe.
Er will noch mehr der segensreichen kleinen Bäume.
Meine liebe Mrs. Kru.
Sie dürfen Kyren versichern, dass ich ihm niemals
helfen werde, diese Monstrosität zu vermehren.
Professor, das sollten Sie ihm vielleicht selbst sagen.
Ja, Arthur.
Sie sollten gehen.
Hier.
Es freut mich, Sie wiederzusehen, Mrs. Kru.
Wo ist Kyren?
Er ist in ein wärmeres Klima gezogen.
Wir müssen Ned holen und von hier verschwinden.
Nein, zuerst müssen wir etwas ganz anderes tun.
Wir müssen die Wurzeln kappen, damit der Baum
verhungert.
Befreien Sie Malone.
Die Waffe sollten Sie nur im Notfall benutzen.
Halt!
Malone?
Sind Sie wahnsinnig geworden?
Was tun Sie denn da?
Oh nein, mein Freund.
Nein, versuchen Sie nicht aufzustehen.
Ruhig, ganz sachlich.
Haben Sie nicht Besseres zu tun?
Sie sind nicht für mich, sondern für Malone.
Hier.
Die müssen Sie essen.
Nein!
Perfekt, gut gemacht.
Das wird
reichen.
Kyren hat unsere Waffen in seinem Zelt.
Werden Sie es schaffen?
Ich fühle mich wie ein neuer Mensch.
Dann nichts wie weg.
Trotzdem sitzen wir noch in der Falle.
Sie hat recht, da ist immer noch dieses
Biest in der Höhle.
Es gibt einen anderen Weg.
Ich habe einen Pfad über die Berge gefunden.
Hier herrscht ja das totale Chaos.
Sie benehmen sich wie die Irren.
Keine Angst, Professor.
Ich bin hinter Ihnen.
Das Paradies war die Hölle.
Ein Hoch auf unsere Räterin!
Ich habe nur das getan, was jeder von
Ihnen getan hätte.
Es tut mir leid, dass wir Ihre Eltern
nicht gefunden haben, meine Liebe.
Mir nicht.
Sie an einem so schrecklichen Ort zu finden,
wäre schlimmer gewesen.
Wir versuchen es wieder.
Schade, dass wir nicht ein paar von diesen
Früchten mitgenommen haben.
Ein unschätzbarer Verlust für die Wissenschaft.
Ein Jungbrunnen für alle.
Rettung bei vielen Krankheiten.
Nach dem, was wir gesehen haben, denke ich,
die Ewigkeit wird überbewertet.
Warum gehen Sie mir aus dem Weg?
Seit wir zurück sind.
Sie kennen mich doch.
Ich bin immer beschäftigt.
Und was in dem Zelt geschah?
Es lag allein an der Frucht.
Ich kannte mich ja selbst nicht mehr.
Sie und ich, das würde in einer Katastrophe
enden.
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