All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S01E05[de]

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Original subtitles

Das soll uns abhalten, weiterzugehen.

Eine Warnung.

Nein!

Nein!

Sie sollten das ernst nehmen.

Ach was?

Wahrscheinlich finden wir hier die Schwefelquelle.

Wir werden auch woanders eine finden.

Wir haben keine Zeit mehr.

Ohne Schwefel kein Schießpulver.

Wir müssen es riskieren.

Ich möchte nur nicht, dass jemand sein Leben

verliert.

Das will keiner von uns.

Also in Ordnung.

Aber alles hört auf meine Anweisung.

Sie kennt sich aus.

Ausgezeichnet.

Voller Ablagerungen.

Das hörte sich ja fast wie ein Mensch

an.

Nehmen Sie das weg!

Das ist ein Waldfriedhof.

Wir stören die Ruhe der Toten.

Einfach genial.

Der Schwefelgeruch verdeckt den Leichengeruch und hält damit

die Arsfresser fern.

Ja und wir werden auch bald Leichen sein,

wenn wir nicht verschwinden.

Ah!

Ah!

Zu Beginn des Jahrhunderts machte sich eine Gruppe

von Abenteurern auf den Weg, die Existenz einer

vorzeitlichen Welt zu beweisen.

Ein Visionär, eine reiche Erbin, ein Großwildjäger, ein

Wissenschaftler und ein Reporter begaben sich auf die

Jagd nach der Geschichte ihres Lebens.

Sie kannten die Gefahren nicht, denen eine Frau

in der prähistorischen Fauna und Flora trotzte.

Von nun an kämpften sie mit ihr gemeinsam,

um zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des

Urwalds zu überleben.

Und sie suchten einen Weg zurück nach Hause,

denn dort ahnte niemand, dass es sie noch

gibt.

Die verlorene Welt.

Challenger ist tot.

Sie können nichts mehr für ihn tun.

Das wissen wir nicht genau.

Die Eingeborenen hatten sicher nicht vor, mit ihm

zu feiern.

Ich hätte ihn warnen müssen.

Sie haben es versucht.

Challenger war ein Dickkopf.

Seit eh und je.

Als ich mich der Expedition anschloss, habe ich

gesagt, ich würde Challenger bis in die Hölle

und zurück folgen.

Und das habe ich auch vor.

John, wir müssen davon ausgehen, dass er tot

ist.

Dann werde ich seinen Leichnam holen und ihn

begraben.

Naja, machen wir uns auf.

Wir haben einen langen Weg vor uns, bevor

es dunkel wird.

Wenn er nicht tot ist, sollte er mir

nicht unter die Augen kommen.

Geht es noch?

Ja, ich muss nur kurz verschnaffen.

Bloß stehen bleiben und durchatmen.

Wir sind da.

Ich hoffe, das ist nicht Challenger.

Nein, nach Mensch riecht es nicht.

Wo sind sie denn bloß?

Vielleicht haben sie keinen Rettungstrupp erwartet?

Oder aber es ist eine Falle.

Es gibt nur einen Weg, das rauszufinden.

Sehen Sie, meine Liebe?

Ich sagte Ihnen doch, Sie würden mich suchen.

Lord Roxton, darf ich mir erlauben, Ihnen Lady

Cassandra Yorkton vorzustellen?

Ich nehme an, Sie bleiben zum Essen?

Sie wissen sehr gut, wie man eine Dinnerparty

gestaltet.

Ah, die Londoner Gesellschaft hat mir das eine

oder andere beigebracht.

Ihr Personal würde da ganz sicher für Aufmerksamkeit

sorgen.

Nein, vielen Dank.

Für mich nichts mehr.

Es ist wirklich sehr köstlich gewesen.

Cassandra, erzählen Sie uns doch, wie die vielgerühmte

Lady Yorkton dazu kam.

Im Urwald mit Eingeborenen zusammenzuleben?

Das wäre doch sehr interessant.

Ich habe den Fehler gemacht, zu heiraten.

Und zwar Lord Alfred LaPrent.

Den Forscher?

Vor zwölf Jahren gingen wir auf eine Expedition

zum Amazonas.

Sie war grausam und tödlich.

Wir verloren unseren Führer und hätten nie überlebt,

wenn die Manoans nicht gewesen wären.

Wo ist Ihr Mann jetzt?

Er ist tot.

Nun, ein Trinkspruch.

Auf die alten Freunde und die neuen.

Auf die alten Freunde und die neuen.

Das war wirklich ein außerordentlich schöner Abend.

Und ich möchte nicht derjenige sein, der ihn

beendet, aber es ist spät und wir sollten

beim ersten Tageslicht aufbrechen.

Was soll das heißen?

Wir müssen noch etwas besprechen.

Sie kommen hier nicht einfach weg.

Weil wir auf dem Friedhof waren?

Sie haben heilige Gebiete entweiht.

Das meinen Sie nicht ernst?

Die Manoans schon.

Und die Strafe dafür ist der Tod.

Aber Sie sind ihre Königin.

Sie müssen noch Einfluss auf sie haben.

Lady Yorkton, bitte.

Nein, leider kann ich nichts tun.

Es sei denn...

Hier.

Genau hier wurde Allfred verwundert.

Er geriet in diese Höhle und ist dort

gestorben.

Und Sie meinen, die Manoans wollen Challengers Leben

gegen Lepranske Beine tauschen?

Er war ihr König.

Sie wollen, dass er rituell beigesetzt wird.

Ja.

Es würde als heiliges Opfer angesehen werden.

Aber wenn Sie wissen, wo er liegt, dann...

Warum haben denn die Manoans ihn nicht schon

längst geholt?

Weil die Höhle auch ein heiliges Gebiet ist.

Kein Manoan würde es riskieren, seine Götter zu

beleidigen, selbst wenn es um seinen König geht.

Also gut.

Challenger wird natürlich hier warten.

Kommt überhaupt nicht in Frage.

Als eine Geste des guten Willens.

Sie werden mein Ehrengast sein.

Und Sie haben Zeit bis morgen Abend.

Schaffen Sie es nicht, kann ich Ihnen selbst

als Königin nicht helfen.

Hallo.

Sehen wir es doch mal so.

Wenn Challenger nicht so arrogant wäre, müssten wir

jetzt nicht durch dieses prähistorische Gestrüpp ziehen.

Lassen Sie Ihren Unmut ruhig raus.

Wir müssen ihm helfen.

Müssen wir das?

Hören Sie?

Ich kann gar nichts hören.

Genau.

Kein Vogel, kein Lebewesen.

Totenstille.

Das heißt?

Sie fürchten sich vor etwas.

Vor Raubtieren.

Welches Tier kann ein T-Rex so zerflashen?

Großer Gott, das sieht aber gar nicht gut

aus.

Wir müssen uns abbinden, damit es nicht weiter

blutet.

Ziehen Sie Ihr Hemd aus, ich werde Ihnen

helfen.

Nein, lassen Sie den Stiefel an.

Wenn Sie ihn ausziehen, kann er nicht laufen.

Aber seine Wunde.

Ich werde jetzt sein Hemd um seinen Oberschenkel

schmieren.

Sie sind der Doktor.

Hier.

Es brennt etwas, aber es wird die Blutung

stoppen.

Wir müssen weiter.

Ich kann aber nicht auftreten.

Dann werde ich Sie auf die Schultern nehmen.

Auf die Schultern nehmen?

Bestimmt sind noch mehr von denen in der

Nähe.

Wollten Sie ihn vielleicht seinem Schicksal überlassen?

Wir schaffen es niemals bis zum Baumhaus, Rox.

Die Zeit haben wir sowieso nicht, wenn wir

Challenger bis morgen retten wollen.

Wenn wir bis zu diesem Friedhof kommen, ist

er sicher.

Weil Sie sein Blut nicht mehr wittern können.

Leider dürfen wir da nicht hin.

Na gut, lassen wir uns eben von den

Echsen jagen.

Gehen Sie zur Höhle vor.

Veronica, ich komme schon klar.

Aber ganz bestimmt nicht allein.

Kommen Sie her.

Wenn die Nächsten angreifen, sollten Sie schießen.

Cassandra.

Da bin ich.

Warum haben Sie mir nicht davon erzählt?

Sie haben Ihr Essen nicht angerührt?

Sie erwarten doch wohl kaum, dass ein Todeskandidat

Appetit hat.

Hm, irgendwie eigenartig.

Ich habe immer gedacht, dass ein bisschen Gefahr

den Appetit eines Mannes steigert.

Ist das bei dir anders?

Also, seit zwölf Jahren sind Sie hier und

Sie haben immer noch keinen Weg vom Plateau

gefunden?

Hm, warum sollte ich hier weg wollen?

Na, um nach Hause zu kommen.

Ich bin zu Hause.

In London habe ich mich von den reichsten

Männern aushalten lassen.

Ich war kold.

Cassandra, ich...

Warum sollte ich Ihnen irgendetwas vorlügen?

Es war eine Frage der Zeit, bevor meine

Schönheit vergehen würde.

Aber hier bin ich die Königin, nicht die

Kortisane.

Hier suche ich mir die Liebhaber aus.

Nicht umgekehrt wie damals.

Cassandra, ich bin ein verheirateter Mann.

Wie wunderbar viktorianisch.

Ich kann nicht.

Aber natürlich kannst du.

Sieh doch mal, wo wir sind.

Hier gibt es keine Regeln.

Es ist eine neue Welt.

Fühle sie.

Berühre sie.

Es gibt nur dich und mich und diesen

Moment.

Lass ihn nicht einfach verstreichen.

Hoffentlich finden wir diese Höhle bald.

Sonst wird es dunkel, bevor wir auf dem

Rückweg sind.

In der Karte nach müssten wir gleich da

sein.

Wenn wir nicht wieder von Raubtieren aufgehalten werden.

Oder von Affenmenschen, Kannibalen oder ähnlichen Vasallen.

Wo bleibt der Optimismus, Marguerite?

Ich nehme an, das ist sie.

Ich denke nicht.

Wieso zweifeln Sie?

Auf der Karte ist sie doch eingezeichnet.

Die Zeichen auf der Karte sind aber anders

als die hier.

Wir werden einfach reingehen.

Sie bleiben hinter mir.

Samali.

Wollen Sie Schlapp machen?

Er muss sich mal ausruhen.

Dazu haben wir keine Zeit.

Veronica und Malone haben wir schon verloren.

Soll es noch schlimmer werden.

Also, geht's wieder?

Alles klar, ich kriege wieder Luft.

Gut, wir müssen die Höhle finden.

Ich weiß.

Los, gehen wir.

Kommen Sie.

John.

Es tut mir leid.

Ich halte es für das Beste, wenn Sie

hier auf uns warten.

Ach was, Unsinn.

Ich komme mit Ihnen, Roxanne.

Samali, wir brauchen jemanden, der uns den Rücken

frei hält.

Na gut, wenn Sie das nicht nur zu

meiner Beruhigung sagen.

Sicher nicht.

Wenn wir in 20 Minuten nicht wieder da

sind, rufen Sie Scotland Yard an.

Wollen Sie nicht doch lieber bei Samali bleiben?

Damit Sie sich alleine vergnügen können.

Ich werde hier lang gehen.

Aber nicht zu weit, nur 100 Meter und

dann treffen wir uns hier wieder.

Klar?

Klar.

Margaret?

Seien Sie bitte vorsichtig.

Hallo Bruder.

William?

Kommst du wieder, um mich zu töten?

Nein.

Komm schon, John.

Begrüßt man so seinen geliebten, verstorbenen Bruder?

Oh.

Verstehe.

So eine Schusswunde sieht schrecklich aus.

Stell dir vor, etwas rast in deine Brust

und gräbt sich durch deine Rippen.

Und greift nach deinem Herzen wie ein wildes

Tier.

Nein.

Das gibt's nicht unmöglich.

Glücklicherweise war es schnell vorbei.

Zumindest hast du mein Herz meisterhaft getroffen, John.

So, das ist besser, nicht?

Wir haben uns eine Menge zu erzählen, Johnny.

Wie ist es dir ergangen, seit ich von

dir ermordet wurde?

Das kann nicht sein.

Du lebst doch nicht wirklich.

War das wirklich genug für dich?

Das hast du nicht erwartet, was?

Es gab Zeiten, da hast du's erwartet.

Verdammt nochmal, was geht hier vor?

Es ist fast so wie früher, nicht?

Wir waren ein paar Streithähne, was?

Wir haben uns geschlagen, geboxt und ausgetrickst.

William, es tut mir leid.

Was hast du denn?

Du bist ja völlig verweichlicht.

Was soll das?

Was willst du von mir?

Dass du dich fürchtest.

Wunderbar.

Robson?

Wo stecken Sie?

Du bist wunderschön.

Wo bin ich?

Sieh mal, was ich dir gesagt habe.

hier habe?

Schade, dass du dich nicht mehr daran erinnerst.

Du hast die gute Zeit vergessen, die Maronen

und die heiße Schokolade.

Dein Vater wollte dir ein ganzes Orchester kaufen.

Was ist bloß mit mir los?

Ich muss verrückt geworden sein.

Du warst schon immer ein selbstsüchtiges Mädchen.

Nicht doch.

Ich hab eine Menge Fragen.

Fangen wir damit an, wer Sie sind.

Liebe Marguerite.

Du weißt doch ganz genau, wer ich bin.

Sie sollten sich schon nett...

Kommt nicht in Frage.

Es war ja...

meine eigene Schuld.

Aber das hätte jedem von uns passieren können.

Ein verschrecktes Schwein.

Die können auch gefährlich werden.

Oh, setzen Sie sich.

Wäre es eins von diesen springenden Reptilien gewesen,

hätte ich es erwischt.

Sie bluten wieder.

Veronica, ich möchte, dass Sie gehen.

Sie müssen die anderen erreichen.

Es ist doch dumm, wenn wir beide unser

Leben riskieren.

Wenn Sie endlich still sitzen würden, könnten Sie

sich wenigstens erholen.

Ich hab noch ein paar Schuss übrig.

Ich komme schon zurecht.

Wir kommen zurecht.

Sie müssen das nicht tun, Veronica.

Aber ich will es tun.

Das ist nicht wahr.

Sie sind nicht meine Mutter.

So ein netter Junge hast du auch.

Ohne Bilder.

Nur mit der Inschrift.

Für unsere Tochter Marguerite.

Die wir nie vergessen werden.

Glaubst du mir?

Oh, nein.

Oh, nein.

Ich habe das schon so oft geträumt.

Oh, nein.

Der kann dir auch nicht mehr helfen.

Du bist wirklich eine erstaunliche Frau.

Ich bin eine Frau, die tun und lassen

kann, was sie will.

Ich werde nicht durch falsche Moralvorstellungen gegängelt.

Aber nur, solange wir in dieser Welt sind,

nicht?

Das sind wir.

Meine Freunde werden vor Anbruch der Nacht zurück

sein.

Ich dachte, es würde dir hier gefallen.

Sicher, meine schöne Lady.

Das tut es.

Aber meine Bestimmung ist eine andere.

Deine Freunde kommen nicht wieder.

Was?

Viele Menschen sind in der Höhle der Angst

gewesen.

Keiner ist zurückgekommen.

Die Konflikte verstecken sie nur.

Marguerite!

Roxton!

Verehrte Geschworene.

Sie sehen hier einen Mann vor sich.

John Roxton.

Der seinen eigenen Bruder ermordete und dessen Titel

stahl.

Und nun ist der Lord John Roxton für

Sie.

Nein.

Es war ein Unfall.

Er sagt, dass es ein Unfall war.

Du wurdest von einem Affen angegriffen.

Und ich wollte dir das Leben retten.

Du hast also nicht auf mich geschossen?

Ich habe auf den Affen geschossen.

Aber die Kugel ging durch ihn durch.

Ein Affe und dein Bruder.

Zwei weitere Trophäen für die Wand.

Hör damit auf!

Wer hat den Vater davon überzeugt, dass ich

auch auf die Safari gehen sollte?

Ja.

Vom eigenen Schweigen überführt, Gentlemen.

Es sollte gut für dich sein.

Vater hat gemeint, dass es Zeit wäre, dass

du dich deinen Ängsten stellst.

Gentlemen.

Mein Bruder, Lord John Roxton.

Der glaubt, der berühmteste Großwildjäger der Welt zu

sein.

Ein notorischer Frauenheld.

Der sich von der besseren Gesellschaft feiern lässt.

Möchtest du wissen, wovor ich Angst hatte?

Vor dir, lieber Bruder.

Denn du warst alles, was ich nie sein

konnte oder wollte.

Jeden Morgen beim Frühstück wurde ich damit konfrontiert.

Hat einer von euch jemals gefragt, was ich

wollte?

Nein.

Ich sollte mich auf der Safari meinen Ängsten

stellen?

Nun, das tat ich.

Und du hast mich getötet.

Werte Geschworene, urteilen Sie.

Habe ich euch wieder?

Meine Kleinen.

Meine Puppenkinder.

Ich hatte das alles vergessen.

Aber ich spürte, da war jemand, der mich

führte und beschützte.

Das musst du gewesen sein.

Deine Liebe.

Liebe?

Nein.

Was?

Ich habe dich nicht geliebt.

Wie könnte eine Mutter ein Kind weggeben, das

sie liebt?

Und wieso bewahrst du dann all meine Sachen

auf?

Als wir erfuhren, dass wir ein Baby erwarten,

waren dein Vater und ich so glücklich, so

zuversichtlich.

Dann wurdest du geboren.

Ich wusste sofort, dass irgendetwas nicht mit dir

stimmt.

Du warst anders.

Ein kleiner Teufel.

Nein, hör auf damit.

Dein Vater hat es nicht gleich bemerkt.

Aber als du älter wurdest, erkannte er es

auch.

Nein, warum tust du das?

Ich habe deine Sachen aufbewahrt, um mich daran

zu erinnern, dass ich nie wieder ein Kind

bekommen will.

Ich habe einmal Sünde auf die Welt gebracht.

Ich wollte es nicht noch mal riskieren.

Es ist nicht viel, aber für den Anfang

reicht es.

Ned?

Ich habe Wasser gefunden!

Wenn wir noch dazu kommen, es zu trinken,

können wir von Glück reden.

Sehen Sie ihre Blutspur?

Sie haben gerade jedes Raubtier in der Nachbarschaft

zum Essen eingeladen.

Da kommen sie schon.

Oh, mein Kind.

Du musst nicht weinen, mein Kleines.

Sie sind doch hier.

Komm her.

Du wirst dich nicht daran erinnern.

Was ist das?

Bei deiner Tampfe warst du darin eingewickelt.

Nimm sie.

Sie gehört dir.

Warum tust du das?

Du weißt genau, warum, mein Kind.

Nein, ich weiß es nicht.

Diese Angst in dir, diese Dunkelheit, das ist

doch nicht gut.

Und die Gedanken in deinem Kopf, diese schrecklichen

Gedanken.

Oh, mein Kind, es tut mir leid, aber

das hier ist nicht deine Welt.

Du gehörst auf gar keinen Fall hierher.

Du weißt, was zu tun ist, Marguerite.

Konntest du nicht mehr schlafen?

Ein Wort von mir und sie töten dich.

Cassandra, bitte.

Ich möchte es dir erklären.

Kein Mann verlässt mich.

Nie wieder.

Meine Freunde.

Deine Freunde sind tot.

Auf die Knie.

Was?

Du hast die Ehre ihrer Königin verletzt.

Auf die Knie.

Nein.

Niemals.

Nein.

Im göttlichen Himmel, nein.

Schuldig, da er sich vor der Verantwortung drückte.

Er hat seine Mutter allein gelassen, während er

dem Ruhm irrsinniger Expeditionen hinterherjagte.

Was sagen die Geschworenen?

Schuldig, ja.

Des Mordes an deinem Bruder und schuldig am

Tod unseres Vaters.

Nein.

Drei Wochen danach.

War es ein Herzschlag oder ein gebrochenes Herz?

Was sagen sie, werte Geschworene?

Schuldig.

Ja.

Schlag zu.

Du musst ein Held sein.

Du musst ein Mann sein.

Sicher?

Ich habe dich doch geliebt, William.

Es tut mir leid.

Ich wollte dich retten.

Du mich retten?

Weißt du noch, was für eine schreckliche Höhenangst

ich hatte, Bruder Herz?

Was soll das?

Hör auf.

Ich gebe dir die Chance, es wieder gut

zu machen.

Hör auf.

Komm da runter.

Pass mal auf, Johnny.

Das sind mindestens 10 Meter.

Aber du rettest mich doch.

Alles klar?

Rette mich!

Nein, William!

Nein, William!

Beruhigen Sie sich.

Beruhigen Sie sich.

Kommen Sie zu sich, Robson.

Hier.

Halten Sie sich das vor den Mund.

Halluzinationen!

Und jetzt kommen Sie.

Wir müssen hier schleunigst raus.

Marguerite.

Hat Ihnen

niemand beigebracht, dass man nicht mit Waffen spielt?

Nein!

Alles ist gut.

Beruhigen Sie sich.

Ganz ruhig.

Das war nur ein böser Traum.

Los, raus hier.

Darf ich fragen, was mit den Gebeinen ist?

Nehmen wir mit.

Seine Initialen.

Alfred LePrath.

Hier, überzeugt Sie das?

Laufen Sie!

Ich komme allein sicher viel besser zurück.

Ich werde Sie hier nicht als Mittagessen für

die Echsen zurücklassen.

Wieso küssen Sie mich?

Damit Sie nicht aufgeben.

Und jetzt Bewegung!

Ja.

Kommen Sie schon.

Warten Sie.

Passen Sie auf!

So nicht.

Ich glaube, es waren nur die beiden.

Danke.

Jetzt sollten wir gehen.

Gehen wir rein?

Wollen Sie nicht lieber hier warten?

Nein, es geht mir wieder gut.

Sie müssen weder uns noch sich etwas beweisen.

Was immer uns da drin zugestoßen ist, es

ist überstanden.

Falls Sie mal darüber reden wollen, dann...

Das will ich nicht.

Essen Sie sonst noch was?

Nein.

Kein, gar nichts.

Du bist ein Nahr-Challenger.

Wie oft wird einem Mann ein Königreich geboten?

Ich habe kein Verlangen, dein Reich mit dir

zu teilen.

So viel Vergnügen wie heute Nacht?

Das hattest du doch noch nie, Challenger.

Da war mal ein Barmädchen, damals in Brighton

oder was, in Liverpool.

Ich bin gespannt, wie lange du brauchst, um

zu sterben.

Sie sind da.

Ich wusste, dass Sie es schaffen würden.

Das ist unglaublich.

Dicke Beine, Milady.

Und ein Beweis.

Lassen Sie ihn frei.

Es tut mir leid.

Hier hat sich einiges geändert.

Miststück.

Königin.

Wollten wir ihr nicht etwas überbringen?

Beerdigen Sie ihren Mann.

Cassandra?

Alfred?

Cassandra!

Nein, du bist tot!

Küss mich.

Nein!

Cassandra, leg die Waffe weg.

Ich will dich in die Armut nehmen.

Niemals!

Wir müssen fliehen.

Nichts wie weg hier.

Nein!

Nein!

Kommen Sie, wir können nichts für Sie tun.

Gott stehe immer.

Und diese Mixtur soll mir helfen, ja?

Sie gewöhnen sich noch an den seltsamen Geruch.

Es dauert bestimmt nicht lange.

Sie waren wunderbar.

Sie haben mir das Leben gerettet und dafür

danke ich Ihnen.

Wieso Sie mich geküsst haben, haben Sie ja

schon gesagt.

Sie wollten mich dazu bringen, weiterzugehen.

Ich habe allerdings noch eine Frage, wenn es

gestattet ist.

Aber bitte nicht gleich böse sein.

Könnten wir das vielleicht nochmal tun?

Irgendwann?

Wir werden sehen.

Etwas in dieser Art habe ich noch niemals

gesehen.

Es muss wohl sowas ähnliches wie ein Fäulnispilz

gewesen sein, aber das ist ein Fäulnispilz.

Wenn Sie es sagen, Professor.

Sie haben noch mit keinem Wort erwähnt, was

eigentlich da drinnen passiert ist, oder?

So ist es.

Ich verstehe.

Danke.

Sie haben mir das Leben gerettet.

Es war mir ein Vergnügen, behilflich sein zu

dürfen.

Für unsere Tochter Marguerite, die wir nie vergessen

werden.

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