All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S01E01[de]

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Original subtitles

Können Sie mir nicht sagen, worum es geht?

Der Häuptling sagt, ein Fremder wäre ins Dorf

gekommen.

Ein weißer Mann.

Ein weißer?

Ihr?

Hat er gesagt, wer er ist und woher

er kommt?

Das weiß keiner.

Er schleppte sich ins Dorf und wurde bewusstlos.

Unser Medizinmann weiß nicht, wie er ihm helfen

soll und hoffte auf Ihren Rat.

Eine schwere Blutvergiftung.

Dem Mann kann nur noch sein Schöpfer helfen.

Bringen Sie mir feuchte Tücher.

Machen wir ihm die verbleibende Zeit so angenehm

wie möglich.

Meine Aufzeichnung.

Gebt seine Sachen.

Weitergehen.

Verdammt, was hat der Mann erlebt?

Er vermutet, dass der Mann die andere Welt

besucht hat.

Kein Lebender darf das Gebiet betreten.

Dann wäre er ganz meiner Kragenweite.

So ein Mr. Marple White war ein verflucht

guter Wissenschaftler.

Das sind hervorragende Aufzeichnungen.

Gibt's noch was in dem Rucksack?

Die Platten da.

Uri!

Kurupuri!

Was sagt ihr dazu?

Er sei der Geist des Teufels.

Der Geist des Teufels?

In der Tat.

Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich nach

wie vor feststellen muss, dass meine verehrten Kollegen

das Überleben bestimmter Tiere auf unserer Erde rigoros

bestreiten.

Ist der Platz frei?

Nur weil Dr. Samalini, eines dieser sogenannten prähistorischen

Tiere, gesehen hat, behauptet er, dass es so

etwas nicht gibt.

Ich glaube, wenn er Amerika nicht besucht hätte,

würde er heute auch noch behaupten, dass die

Erde eine Scheibe sei.

Natürlich gehe ich mit Ihnen konform, wenn Sie

sagen, dass die meisten fossilen Wunder aus der

Jura-Zeit stammen.

Ich füge aber hinzu, dass auch heute noch

Saurier auf unserem Planeten leben.

Oh ja, nicht nur der Hai und die

bekannten Lebewesen der Tiefsee konnten über Jahrtausende ihre

Art erhalten.

Ich spreche von Giganten, die die gefährlichsten Räuber

der Wildnis und die größten Elefanten zur Strecke

bringen würden, als wären es nur kleine Lämmer.

Ist das wirklich sein Ernst?

Das hoffe ich.

Professor Challenger, Sie werden nicht ernsthaft annehmen, dass

die anwesenden Koryphäen der Wissenschaft Ihren hanebüchenden Fantasien

folgen?

Nicht alle sind so verknöcherte Skeptiker wie Sie.

Ich spreche von Tatsachen.

Die Marple White hier in diesem Buch aufgezeichnet

hat.

Er beschreibt eine reale Welt, die Millionen Jahre

von der Evolution unberührt blieb.

Lügner!

Eine so unverschämte Person sollte sich zu erkennen

geben.

Wenn jemand aus diesem Auditorium an meiner Integrität

zweifelt, kann ich ihm nach meinem Vortrag gern

noch ein paar Worte dazu sagen.

Nun gut, es kostet mich Überwindung, Ihnen meine

Erkenntnisse anzuvertrauen, da ich nicht gerne Perlen vor

die Säue werfe.

Erkenntnisse, die mir der mutige Forscher William Marple

White in seinem Buch vermittelt hat und für

die er zu guter Letzt sogar sterben musste.

Mr. Bennett, wir können verdunkeln.

Dämpfen Sie das Licht, bitte.

Gentlemen, das ist der Beweis für meine Behauptungen.

Ein Pterodaktylus?

So ist es, ein Pterodaktylus.

Wir nahmen an, dass er seit dem Mesozoikum

ausgestorben ist, aber hier sehen Sie ein lebendes

Exemplar auf einer Fotografie, die noch keine sechs

Monate alt ist.

Betrug!

Würde mir mal jemand den vorlauten Kerl zeigen,

ich würde ihm zu gern seinen Maul stopfen.

Herr Professor, diesen Einwurf werden Sie doch erwartet

haben, denn Fälschungen von Fotografien sind durchaus keine

Seltenheit.

Um anerkannt zu werden, müssen Ihre Behauptungen mit

wissenschaftlichen Methoden beweisbar sein.

Das verlange ich wie Sie, Sir, darum bin

ich ja hier.

Ich hoffe, Sie von der Notwendigkeit einer Expedition

zu überzeugen und Begleiter zu finden, die meine

Arbeit unterstützen.

Was ist?

Meldet sich denn niemand freiwillig?

Hat keiner von Ihnen den Mut, einer Vision

zu folgen?

Nicht mal Sie, Dr. Summerlee, reizt es Sie,

unglaubliche Entdeckungen zu machen?

Oder überlassen Sie das lieber echten Forschern?

Summerlee, so eine Gelegenheit hat die Gesellschaft selten.

Von mir aus sehr gern.

Bravo.

Wer noch?

Wer meldet sich freiwillig?

Ich komme mit.

Stellen Sie sich bitte vor.

Lord John Roxton, Sir.

Ich war bereits am Amazonas und bringe Erfahrungen

mit, die Ihnen durchaus nützlich sein werden.

Lord Roxton, einige Abenteuer, die Sie bestanden haben,

sind auf der ganzen Welt bekannt.

Wir freuen uns, Sie dabei zu haben, Sir.

Sonst noch jemand?

Ned Malone, Sir.

International Herald Tribune.

Ich war Kriegskorrespondent und würde Sie als Beobachter

begleiten.

Sie sind Amerikaner?

Ja, Sir.

Das soll Ihnen nicht zum Nachteil ausgelegt werden.

Sie sind herzlich willkommen.

Wie gedenken Sie die Expedition eigentlich zu finanzieren,

Challenger?

Ich nehme an, dass die Gesellschaft Mittel und

Wege finden wird, in Anbetracht der zu erwartenden

wissenschaftlichen Ergebnisse.

Expedition?

Da irren Sie sich aber, Sir.

Die Gesellschaft kann dafür keine Gelder zur Verfügung

stellen.

Damit hat sich Ihr Ausflug ins Märchenland schon

erledigt.

Ich werde die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.

Mein Name ist Margaret Crude.

Ich habe vor, die Expedition zu finanzieren, Gentlemen.

Madam, haben Sie denn eine Vorstellung davon, was

eine derartige Expedition kosten würde?

Ich verfüge über ein ausreichendes Vermögens, Sir.

Ich schlage vor, morgen in einer Gründungsversammlung die

Einzelheiten zu besprechen.

Dann soll es so sein.

Sie bekommen Ihre Beweise noch vor Jahresende.

Und nicht nur die Welt der Wissenschaft wird

darüber staunen.

Sie haben gewonnen.

Ich passe.

Das ist ein Plesiosaurier, ein bemerkenswert vollkommenes Exemplar.

Ertum Sammerli, Sie haben sich um ein paar

tausend Jahre vertan.

Das ist ein Ichthiosaurier.

Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?

Dann müsste der Unterkiefer bis zum Wangenknochen reichen.

Der Schädel ist nicht komplett erhalten.

Aber hätten Sie etwas genauer hingesehen, wäre Ihnen

die Form der Nasenlöcher aufgefallen.

Rund wie Ihr Eierkopf, oder?

Dass ich dabei sein werde, wenn der Mann

einen Narren aus sich macht, freut mich jetzt

schon.

Gentlemen, ich habe Ihnen was mitgebracht.

Ich versichere Ihnen, das sind die modernsten Waffen,

die Sie heutzutage kriegen können.

Probieren Sie, welche Ihnen gut in der Hand

liegt.

Die Kleine hat eine hübsche Form, stimmt's?

Eine Blance 577 mit Excite-X-Pass-Verschluss.

Mit ihr habe ich einen Breitmalennasen erlegt, als

es zehn Schritte vor mir stand.

Hätte ich gezögert, wäre ich seine Trophäe geworden.

Schon was gefunden, Doktor?

Ich mag keine Waffen.

Das soll's geben.

Die Mitglieder der Expedition sind versammelt, aber unsere

Wohltäterin fehlt.

Bestimmt ist Ihr anfänglicher Enthusiasmus nach ein paar

Überlegungen verflogen.

Mir kam sie schon gestern sehr sprunghaft vor.

Sie müssen sich eines Besseren belehren lassen, Doktor

Summerleaf.

Guten Abend, Gentlemen.

Madame Crew, ich freue mich sehr.

Wie ich sehe, haben Sie einen Haufen alter

Knochen in Ihren Vitrinen, Challenger.

Ein Hyperiosaurier, ja?

Ein Pterodactylus und sogar ein Ichthyosaurier.

Sie scheinen sich bei Reptilien auszukennen.

Nicht nur bei Versteinerten.

Mein Spezialgebiet ist eigentlich die Geologie, Professor.

Aber mein Interesse an Petrifakten ist nicht weniger

gering.

Eines verspreche ich Ihnen, Madame.

Wir werden Ihnen so viele Proben mitbringen, dass

Sie ein ganzes Jahr lang beschäftigt sind.

Ich untersuche Proben nur in Ihrer natürlichen Umgebung.

Das klingt fast so, als würden Sie an

der Expedition teilnehmen wollen.

So meine ich es auch.

Wo ist das Problem?

Das Amazonasgebiet ist nichts für eine Dame wie

Sie.

Die Dame wird in entsprechender Kleidung kommen.

Madame Crew, willkommen in der Männerrunde.

Meine Herren, ich erwarte von Ihnen und dieser

außergewöhnlichen Dame einen Trinkspruch.

Auf den Erfolg der Expedition.

Aufs Abenteuer.

Auf unsere Entdeckungen.

Auf dass wir es überleben.

Auf die verlorene Welt.

Was schreiben Sie denn, Malone?

Noch ist nichts Erwähnenswertes passiert.

Lassen Sie sich überraschen.

Mein Chefredakteur erwartet von mir ein dickes Tagebuch.

Da muss man sich auch schon mal auf

Detailbeschreibungen einlassen.

Solange es Spaß macht.

Hoffentlich kriegen Sie kein Problem.

Das habe ich nicht erwartet.

Sie spielen den Moralapostel, obwohl Sie schon so

viel gesehen haben.

Nein, ich meine, die Moskitos werden Sie stechen.

Das Problem habe ich im Griff, Ross.

Ich mache mir auch viel mehr Sorgen um

die Moskitos als um Sie, Madame.

Sie jagen uns.

Was?

Versteht jemand, was Sie rufen?

Ich beherrsche zwölf Sprachen, auch Takana.

Und das ist Takana.

Sie kennen das Gebiet hier wohl sehr gut.

Ach was, hier kennt sich keiner von uns

aus.

Und niemand außer mir ist so dumm, sie

weiter flussaufwärts zu bringen.

Was hat das denn mit Dummheit zu tun?

Ich dachte, Sie wüssten das, Dr. Summerlee.

Der Fluch?

Ich habe Spielschulden in Manaos.

Wenn ich das Angebot von Dr. Challenger nicht

angenommen hätte, wäre ich schon längst umgebracht worden.

So habe ich noch eine kleine Chance.

Sagen Sie mal, wann erfahren wir den wahren

Grund für Ihre Finanzierung der Expedition?

Ich habe sie finanziert, mir ist nicht wichtig.

Wieso die anderen hier sind, weiß ich.

Challenger, weil er den Drang nach Wissen hat,

Summerlee treibt sein Stolz, Malone hofft auf die

Geschichte des Jahrhunderts und warum ich hier bin,

wissen Sie.

Sie wollen nur dummes Zeug kriegen.

Ehrlich.

Was hoffen Sie zu finden?

Ich bin auf der Suche nach dem großen

Abenteuer wie Sie.

Nehmen Sie es mir nicht übel, aber so

eine beherrschte Person wie Sie treffe ich selten.

Sie suchen kein Abenteuer.

Wenn eine Dame Auskunft gibt, gehört es sich

für einen Ehrenmann, ihr zu glauben.

Lassen Sie sich von meinem Titel nicht täuschen.

Hochwohlgeboren sind wir beide sicher nicht.

Sie glauben doch wohl nicht an Flüche, oder

etwa doch?

Das Gebiet, in das wir fahren, hat noch

nie jemand Leben verlassen.

Soviel ich weiß.

Schuld mag ein Fluch sein oder ein vergifteter

Pfeil aus einem Blasrohr, der Sie am Hals

trifft.

Dann landet der Schrumpfkopf auf einem Zaunpfahl.

Ist doch egal.

Tod ist Tod.

Ich finde, es reicht für heute.

Bauen wir unser Lager auf, bevor es dunkel

wird.

Worauf habe ich mich da bloß eingelassen?

Hatten Sie was gesagt, Doktor?

Ach was, kein Mucks.

Bei Gott, Summerlee, wir haben Sie ja doch

nicht umsonst mitgenommen.

Das Gulasch ist super.

Ja, ja.

Ich möchte alle bitten, an den Tisch zu

kommen.

Wir müssen die morgige Tour besprechen.

Also, wie die wenigen Hinweise vermuten lassen, sind

wir jetzt hier.

Morgen fahren wir in den Seitenarm und versuchen,

bis hierher zu kommen.

Wenn alles klappt, schaffen wir das an einem

Tag.

Na, umso früher, desto besser.

Oh, ich möchte Ihnen nicht die Laune verderben,

Doktor, aber ich habe das Gefühl, dass es

da erst richtig losgehen wird.

Wo ist Miss Crow?

Sie wollte sich ein wenig umsehen.

In die Richtung ist sie gegangen.

Und ohne Begleitung wahrscheinlich.

Ich habe versucht, sie davon abzuhalten.

Ihren Blick hätten Sie sehen müssen.

Was wollen Sie hier, Roxton?

Eine schöne Frau sollte nie allein baden.

Sie kennen die Gefahren nicht, wie Sie im

Urwald schnell mal geraten.

Welche Gefahren?

Der Einzige, vor dem ich mich vorsehen muss,

sind Sie.

Ein Kerl, der heimlich durch die Büsche schleicht

und spannt wie ein Penela.

Madame, Sie bilden sich etwas zu viel ein.

Versuchen Sie doch, eine Eingeborene für Ihre niederen

Bedürfnisse zu finden.

Nun machen Sie, dass Sie wegkommen.

Sie gehen mir auf die Nerven.

Miss Crow, kommen Sie schnell aus dem Wasser.

Beeilen Sie sich.

Nicht, wenn Sie durchs Zielfernrohr blicken.

Ich sagte, Sie sollen verschwinden.

Miss Crow, ich werde mich noch einmal wiederholen

können, aber dann muss ich Sie erschießen, um

Ihnen die Schmerzen zu ersparen, wenn das Krokodil

Sie frisst.

Es gibt, das sollten Sie wissen, keine Krokodile

im Amazonas.

Das heimische Reptil, das dem Krokodil ebenfalls ähnlich

sieht, ist der Kaiman.

Ich habe Sie gewarnt.

Das wäre nicht nötig gewesen.

Etwas später und er hätte Sie gefressen.

Ich habe, und das sollten Sie wissen, nur

mit ihm gespielt.

Sagte die Maus, als sie den Krallen der

Kaiman verschloss.

Kratzer entkommen war.

Wie lange haben Sie mich beobachtet?

Ach, wie nett.

Das ist Ihre Art, Danke zu sagen, ja?

Ich soll Ihnen danken?

Wer hat hier wem zu danken?

Ich habe uns nicht gefährdet, Sie Kleine.

Sie bluten.

Nur ein Kratzer.

Von einem Ast.

Die Wunde muss gereinigt werden.

Sie sollten damit nicht laufen.

Nein, Lord Roxton, lassen Sie mich runter!

Lassen Sie mich sofort wieder runter!

Ganz wie Sie wünschen.

Noch haben wir nichts erlebt, was Ihre Leser

beeindrucken würde, Mr. Malone.

Ab morgen könnte das anders werden.

Gut.

Ich verlasse mich auf Sie, Professor.

Ja.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Gute Nacht, Challenger.

Gute Nacht.

Gute Nacht, Gentlemen.

Gute Nacht.

Machen Sie Ihr Zelt gut zu, Doktor.

Sonst kriegen Sie noch ungebetenen Besuch.

Ungebetenen Besuch?

Die Kannibalen finden uns sicher.

Lassen Sie ihn in Ruhe, Lord Roxton.

Es reicht.

Es gefällt Ihnen, dass er Angst hat.

Habe ich recht?

Der Urwald sollte ihm Angst machen, Malone.

Aber diese Wissenschaftler...

Die Challenger und er...

Challenger ist ein Visionär.

Für ihn gehe ich durchs Feuer.

Was ist denn, Roxton?

Nennen Sie es von mir aus eine Phobie.

Aufgeschreckte Affen machen mich unglaublich nervös.

Ich hatte damals ein Erlebnis, dass ich ihren

Lesern nicht anvertrauen werde.

Was ist das?

Buschfunk würde ich annehmen.

Verstehen Sie was?

Nicht besonders viel.

Aber es geht um Nahrung.

Sie haben was gefunden.

Verstehen Sie mehr?

Durchaus.

Die Beschreibung von Lord Roxton war nicht schmeichelhaft.

Sie meinen, er wäre sehnisch.

Sie dürfen sich freuen, Professor.

Sie sind das Hauptgericht.

Zeigen Sie ihnen bloß das Gewehr, Roxton.

Auf jeden Fall.

Vorsicht mit dem Ballon.

Selbst wenn wir dieses angeblich hier existierende Plateau

finden sollten, können Sie nicht erwarten, dass ich

in dieser Höllenmaschine einsteige.

Ballons sind sichere Flugmaschinen, Doktor.

Wirklich.

Ach ja?

Wie kommen Sie zu dieser Behauptung, Malone?

Während des Krieges bin ich Ballon gefahren.

Die Aufklärer haben mich oft mitgenommen.

Über 50 Mal und keinen Kratzer.

Sie können in den Ballon einsteigen oder 400

Meter Felswand überwinden, wenn Ihnen das lieber ist.

Man soll sich nach so einer Klettertour ja

wie neu geboren fühlen.

Wenn man der Karte trauen kann, müssen wir

in diese Richtung gehen.

Abmarsch.

Wir gehen weiter.

Was ist?

Konnten Sie etwa jemanden sehen?

Ist nicht notwendig.

Ich höre sie.

Wir sind so nah, dass man sie bereits

riecht.

Hier.

Zum Einreiben.

Passiflora?

Großer Gott, nein.

Diese Pflanze ist doch extrem giftig.

Das weiß ich.

Denken Sie wirklich, die Kannibalen würden sich dadurch

vertreiben lassen?

Ach was.

Es verdirbt Ihnen nur die Suppe.

Das ist es.

Da oben ist das Plateau?

Jaja, ich glaub schon.

Ich sehe nur eine Felswand.

Wer sagt uns, dass darüber ein Plateau ist?

Was verbirgt sich Ihrer Meinung nach hinter den

Wolken?

Der Gipfel.

Ich war bisher davon überzeugt, dass Ihrem wissenschaftlichen

Dilettantismus durch Tatsachen beizukommen sein müsste.

Aber nein.

Ich muss Sie kräftig mit der Nase darauf

stoßen, damit Sie Ihre negative Einstellung verlieren.

Herr Truman, fassen Sie sich wieder.

Von mir aus bringen Sie sich um, wenn

wir wieder in England sind.

Wer garantiert uns, dass wir nach England zurückkommen?

Professor?

Wenn wir morgen früh aufsteigen wollen, müssen wir

heute Abend beginnen, den Ballon zu füllen.

Ja, bauen wir die Zelte auf.

Stehen Sie nicht lang rum, wir haben noch

viel zu tun, bevor es dunkel wird.

Die Trommeln motivieren die Männer, schnell fertig zu

werden.

Sie bitten zum Tanz.

Was ist das?

Schwefelsäure.

In Kontakt mit Eisenspänen entsteht Wasserstoff.

Ist der Ballon damit gefüllt, steigt er auf.

Das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

Dann glauben Sie es morgen früh.

Um ihn zu füllen, brauchen wir Stunden.

Dann muss ich wohl noch abwarten.

Das kann nur ein Verrückter behaupten.

Ein Fluggerät ohne Flügel, das vertikal aufsteigt.

Überlegen Sie, Doktor.

Die rotierenden Flügel verschaffen uns den Auftrieb und

sind dabei viel kleiner als Flügel an Flugzeugen.

Man könnte steigen, sinken oder schweben.

Bauen Sie es, ich bezahle es.

Warum verschwenden Sie Ihr Geld?

Bitten Sie Samali, die Träger zu wecken.

Samali, wecken Sie die Träger.

Wir beladen den Ballon.

Guten Morgen, Gentlemen.

Zeit zum Aufstehen.

Ihre Dienste werden verlangt.

Hallo?

Haben Sie einen von denen gesehen?

Da steht einer.

Hey!

Hey Sie!

Wir wollen langsam los.

Ich spreche mit Ihnen.

Sie könnten wenigstens antworten.

Sie sind tot!

Die Männer sind tot!

Sie liegen im Ballon.

Wir laden nur das Wichtigste in den Ballon

und verschwinden.

Ein Angriff!

Steigen Sie ein!

Abmuten!

Abmuten!

Abmuten!

Lassen Sie die Gräten!

Leinen los!

Sie sind

aus der Gefahr.

Na, was halten Sie nun von Ballonfront, Doktor?

Es kann sehr nützlich sein.

Was ist

das?

Ein Glück, dass wir da raus sind.

Nisku!

Sharmalee!

Ja!

Malone!

Ich bin hier!

Leben wir etwa noch?

Ich lebe noch!

Sie müssen natürlich ausgerechnet auf mir landen.

Dass Sie meinen Sturz so gut abfedern, konnte

ich nicht mal hoffen.

Über 50 Ballonfahrten und nicht mal einen Kratzer

hin?

Ein Wunder, dass wir es heil überstanden haben.

Was man vom Ballon nicht sagen kann.

Den können wir bestimmt wieder reparieren.

Auf den ersten Blick sieht die Hülle gut

aus.

Wozu noch reparieren?

Noch so eine Fahrt durch den Sturm hält

er nicht durch.

Ich frage mich, wie es die Ausrüstung überstanden

hat.

Tragen wir alles zusammen und machen eine Bestandsaufnahme.

Wir hatten genug Pause.

Also los jetzt, wer weiß, was uns hier

erwartet.

Malone hat

Probleme.

Kommt!

Was ist los, Malone?

Warten Sie, ruhig!

Hat sie Sie angegriffen?

Nein, nein, sie hat mir das Leben gerettet.

Nicht doch, sie soll sich nicht angegriffen fühlen.

Von ihr könnten wir sicher viel über die

Region erfahren.

Wir müssen uns mit ihr verständigen.

Bieten wir ihr etwas zu essen an, das

schafft Vertrauen.

Alles in Ordnung.

Für dich.

Ja.

Gut, aber lassen Sie mich mit ihr reden.

Ich habe Erfahrung im Umgang mit Eingeborenen.

Wir kommen von weit her.

Viele Monde.

Ich bin ein Freund.

Challenger.

Was soll das bringen?

Wir sind nicht in einem Tarzan-Roman.

Sie kann kein Wort verstehen.

Versuchen wir es lieber mit Lauten.

Ja, ja.

Da, da, da, da.

Da, da, da, da, da, da, da.

Das ist aus Beethovens Neunter, die Ode an

die Freude.

Wir können auch Chopin summen, wenn Ihnen das

besser gefällt.

Wenn Sie nichts dagegen haben, stelle ich mich

kurz vor.

Mein Name ist Veronica.

Es ist uns ein Vergnügen, Miss Veronica.

Tut mir leid, ich konnte nicht anders.

Sie mussten glauben, dass ich Sie nicht verstehe,

damit Sie Ihre Absichten frei äußern.

Wie kann ich Ihnen verraten, wir sind hier,

um zu forschen?

Oh, wenn das so ist, bekommen Sie von

mir jede erdenkliche Hilfe.

Sagen Sie, leben Sie schon lange hier?

Ich wurde hier geboren.

Wie nennen Sie die fleischfressende Pflanze, die Melon

angegriffen hat?

Das ist eine Mimikpflanze.

Sie ist sehr gefährlich.

Sie fasziniert Ihre Opfer, weil sie alles nachahmt,

was die ihr zeigen.

Es ist nicht mehr weit, Professor.

Sehr schön.

Faszinierend.

Was haben Sie, Doktor?

Ein lebendes Objekt dieser Spezies zu sehen, das

da greift.

Sie dachten, sie wäre ausgestorben, stimmt's?

Wie die meisten meiner Kollegen.

Die Behauptungen aufstellen, ohne Beweise zu haben.

Wenn die hiesige Flora Sie etwas Demut lehrt,

wäre das schön.

Aber wir suchen Beweise in der Fauna, also

kommen Sie.

Was ist das?

Sehen Sie mal.

Also.

Wir sind am Ziel.

Was sagt Ihnen der Abdruck, Doktor?

Dass vor kurzem ein großes Tier vorbeigekommen ist.

Ein großes Tier?

Fällt Ihnen bei dieser Form nicht etwas mehr

ein?

Das war ein Saurier!

Ein echter Saurier!

Gentlemen, ich frage mich, warum Sie sich gegenseitig

so vorführen müssen.

Ich habe noch kein größeres Tier gesehen.

Dabei würde ich gerne eins erlegen.

Wie können Sie sagen, dass es ein Saurierabdruck

ist?

Auch eine unhaltbare Behauptung.

Und diese lächerliche Expedition wird es nie schaffen,

es zu beweisen.

Lächerung, holen Sie die Kamera!

Nicht schießen!

Reicht Ihnen das als Beweis, Samalee?

Ja, ich nehme alles zurück.

Sehen Sie diese Masse?

Und dieser Flugsaurier?

Dazu kann man Baumhaus sahen.

Das ist praktisch, man hat vor allem Feinden

Ruhe.

Wie kommt man nach oben?

Ich würde sagen, wir nehmen den Aufzug.

Was?

Es gibt einen Aufzug?

Der ist im Stamm des Baumes.

Genauer gesagt, der Feige.

Der eigentliche Baum ist vor Jahrhunderten von dieser

Schlingfeige überwuchert worden.

Ein Parasit, der seinen Wirt irgendwann erdrosselt.

Faszinierend.

Wie funktioniert er?

Wie jeder Aufzug hat er ein Kontergewicht.

Oben wird Wasser aus den Kronen des Regenwalds

gesammelt und das fließt dann über entsprechende Räder.

Geniale Lösung.

Thomas Edison würde von Neid erblassen, glaube ich.

Hier sind Haken.

Oh, vielen Dank.

Oh, was haben Sie hier alles?

Damit kann ein Forscher schon eine Menge anfangen.

Haben Sie so etwas schon mal gesehen?

Niemals.

Ich bin gleich unten.

In Burma habe ich Häuser auf Pferden gesehen,

aber sowas...

Machen Sie es sich bequem.

Ich hole die anderen.

Fühlen Sie sich wie zu Hause.

So etwas können nur Visionäre bauen.

Ein lebendiger Ausdruck Ihres Drangs nach Wissen.

Sicher wie eine Festung.

Zugleich ein ausgezeichneter Hochstand.

Die Pflanzen haben nur Luftwurzeln.

Die wird man nicht mal gießen müssen.

Sie haben alles dokumentiert.

Sehr schön.

Fachmännisch präpariert.

Was haben wir denn hier?

Trophäen über Trophäen.

Die sind mindestens so alt wie die in

Ihrer Sammlung, Challenger.

Da irren Sie sich, Doktor.

Nur weil es alt und verschrumpelt aussieht, heißt

es nicht, dass es ein paar tausend Jahre

alt ist.

Ich habe langsam genug von Ihren ständigen Beleidigungen.

Bitte, Gentlemen, fangen Sie nicht schon wieder an.

Home sweet home.

Das konnte niemand erwarten.

Nein, unvorstellbar.

Das können Sie laut sagen.

In der Küche gibt es sogar fließendes Wasser.

Ist wahrscheinlich auch an den Wassertank angeschlossen, den

Sie erwähnten.

Und Ausblick in jede Richtung.

Hier oben wohne ich.

Was für eine Architektur.

Gefällt es Ihnen, Professor?

Es ist einmalig schön, mitten in der Wildnis

einen Außenposten der Zivilisation zu finden.

Das ist unglaublich.

Meine Eltern bauten das Haus mit diesen Freunden.

Das ist meine Mutter, damals schon schwanger mit

mir, und das ist mein Vater.

Können wir Sie kennenlernen?

Sie sind nicht hier.

Sie wollten den Norden kartografieren.

Und wann erwarten Sie die beiden zurück?

Ich weiß es nicht.

Sie sind längst überfällig.

Wie lange werden Sie vermisst?

Elf Jahre.

Elf Jahre?

Glauben Sie tatsächlich, dass Sie nach elf Jahren

im Urwald noch leben?

Sie kennen weder meine Eltern noch diesen Urwald,

oder?

Sie können durchaus noch leben.

Das Gebiet ist groß.

Sie versuchen bestimmt, den Rückweg zu finden.

Und was ist mit den anderen?

Den Freunden Ihrer Eltern auf dem Foto?

Von denen lebt keiner mehr.

Das weiß ich leider genau.

Niemand entkommt den Affenmenschen.

Den Affenmenschen?

Mein Gott.

Und Sie schaffen es, seit Jahren allein zu

überleben?

Woher nehmen Sie nur die Kraft?

Ich hoffe.

Ja, ich glaube fest daran, dass ich meine

Eltern eines Tages wiedersehe.

Kann man das Plateau verlassen?

Anfangs hat jeder versucht, hier wegzukommen.

Einer hat es mit dem Leben bezahlt.

Und irgendwann haben sie es nicht mehr versucht.

Und waren sogar zufrieden.

Damals haben meine Eltern angefangen, sämtliche Arten, die

hier leben, zu dokumentieren.

Hier sind die sogenannten Wunder aufgezeichnet.

Die Gürteltiere haben die Größe von Nashörnern.

Hühner, die weder Flügel noch Arme haben.

Das könnte doch alles nicht wahr sein.

Mr. Malone wird Ihnen bestätigen, was über die

Mimikpflanze drinsteht.

Meine Eltern haben Jahre daran gearbeitet und doch

nur einen kleinen Teil geschafft.

Ich habe die Arbeit so gut ich konnte

weitergeführt, obwohl ich mich immer fragte, ob sie

nicht gerade das Gleiche machten.

Welche Arbeit?

Wenn Sie nichts dagegen haben, werde ich alles

dafür tun, dass Ihre Arbeit, wie die Ihrer

Eltern, weltweit Beachtung findet.

Sind Aufzeichnungen dieser Art das Ziel Ihrer Expedition?

Ja, sicher.

Aber wir wollen auch das Verhalten der Saurier

studieren.

Zum Beispiel das Sozialverhalten von diesem.

Haben Sie so einen schon mal gesehen?

Lassen Sie Ihre Forschungen.

Was nutzen die Ergebnisse, wenn sie nicht weitergegeben

werden?

Wenn Sie so ein Biest zu Gesicht bekommen,

sind Sie so gut wie tot.

Das wollen wir erst mal sehen.

Ich werde Ihnen helfen, mit den Senga-Indianern

Kontakte aufzunehmen.

Die haben wohl Höhlen gefunden, durch die man

in ihre Welt kommen soll.

Nehmen Sie meine Aufzeichnungen mit, aber riskieren Sie

nicht Ihr Leben.

Wir kriegen Besuch.

Nein, nicht schießen!

Wenn Sie nur hergekommen sind, um Ihre Waffen

zu benutzen, werden

Sie nicht weiterkommen.

Asai!

Ich bin die Tochter der Senga.

Darf ich vorstellen?

Das ist Asai, die Tochter von Yakoba, dem

Häuptling der Senga.

Der Senga?

Sie gehört zu dem Stamm, der uns weiterhelfen

kann.

Wenn Sie mit ihnen befreundet sind, wird es

kein Problem sein, Ihre Wege zu benutzen.

Ich bin nur mit Asai befreundet.

Alle anderen meiden mich.

Veronica hat es abgelehnt, die zwölfte Frau meines

Vaters zu werden.

Aus diesem Grund wird sie im Dorf nicht

geduldet.

Sie sprechen unsere Sprache?

Ja, weil mir Veronica jeden Tag Unterricht gibt.

Das ist ja eine wunderschöne Kette.

Mein Vater kennt Höhlen, in denen solche Steine

zu finden sind.

Er sagt, sie würden mich beschützen.

So eine Höhle würde ich gern irgendwann mal

besuchen.

Es ist schon spät.

Ich möchte Sie einladen, meine Gäste zu sein.

Bleiben Sie, solange Sie wollen.

Wie wär's damit, Doktor?

Chopin, das hat mein Vater gern gehört.

Opus 10, die Etude in E-Dur.

Wundervoll.

Etwas Kultur in dieser barbarischen Gegend.

Danke, mein Kind.

Miss Crow?

Nett hier, oder?

Man will nicht glauben, dass man sich in

einem steinzeitlichen Urwald befindet.

Ich glaube es.

Wann sagen Sie mir endlich, warum Sie wirklich

hier sind?

Doch nicht wegen der Geologie?

Warum machen Sie sich darüber Gedanken?

Es gibt eine innere Stimme in mir, die

sagt, für die anderen wäre es das Beste,

Sie an den T-Rex zu verfüttern, sobald

Gelegenheit dazu ist.

Warum tun Sie es nicht?

Es gibt eine andere innere Stimme.

Wie sagt eine Frau, mit so viel Feuer

würde man nur einmal im Leben treffen.

Und ich würde es mir nie verzeihen, wenn

sie mir durch die Finger geschlüpft wäre.

Passen Sie lieber auf Ihre Finger auf, Lord

Roxanne.

Und wenn Sie glauben, mich an den T

-Rex verfüttern zu müssen, versuchen Sie es.

Sie würden eine Überraschung erleben, die Sie nie

vergessen werden.

Tja, wie ich immer zu sagen pflege, kein

Jäger legt Wert auf leichte Beute, weil sie

ihn nicht fördert.

Da wir gerade alle zusammen sind, möchte ich

Ihnen sagen, mein Entschluss steht fest.

Unsere Expedition hat ein Ziel.

Ob uns nun von Affenmenschen oder anderer Seite

Gefahr droht, sollte uns nicht davon abhalten.

Ich habe Verständnis dafür, wenn jemand hier bleiben

will.

Aber ich mache morgen weiter.

Das Jagdgebiet war schwer zu erreichen.

Ich werde es ohne Trophäe bestimmt nicht verlassen.

Ich folge meinem Geld, egal wohin es geht.

Die Geschichte ist noch nicht fertig.

Summerlee, haben Sie die Courage mitzukommen?

Ich stehe das durch.

Hervorragend.

Mr. Malone, kriegen Sie den Ballon wieder hin?

Das könnte nicht schaden.

Du wirst sie nicht abbringen.

Das wäre ihr Tod.

Das geht uns nichts an.

Wir wissen, wie gefährlich der Dschungel ist.

Wie kannst du sowas sagen?

Weil es dumm wäre, sich der Gefahr auszusetzen,

vor der man Sie schützen will.

Ich suche sowieso nach meinen Eltern.

Warum nicht da, wo sie hinwollen?

Viele Augen sehen nun mal mehr.

Und ich kann sie nicht ihrem Schicksal überlassen.

Professor Challenger, ich werde Ihre Expedition begleiten.

Wenn Sie mir zugestehen, dass ich die Gruppe

im Urwald führe.

Nur wenn Sie tun, was ich sage, ist

es möglich, Leben zurückzukehren.

Sehr gern, Madame.

Ruhig halten, Malone.

Wir wollen es nicht verwackeln.

Wenn Sie wollen, setze ich Sie zu Schnee

nach.

Nein, danke.

Suchen wir andere.

Wir haben heute mindestens 100 fotografiert.

Vielleicht heben wir uns noch ein paar für

morgen auf.

Ein Forscher kann nicht auf morgen warten.

Die Spezies da drüben haben wir noch nicht.

Das hier saure Leben kann ich immer noch

kaum glauben.

Ich weiß, wie es ist, wenn man etwas

nur aus Büchern kennt.

Ja, und das erstaunt mich, Miss Veronica.

Sie wissen, wie es in der zivilisierten Welt

zugeht.

Sie sind gebildet und schön.

Und trotzdem versuchen Sie nie, diese primitive Umgebung

zu verlassen, um selbst zu erleben, wie es

ist.

Vor denen muss man sich vorsehen.

Die greifen einen mit Schwefelsäure an.

Glücklicherweise sind sie langsam.

Pfirsiche so groß wie Kürbisse.

Ja, stellen Sie sich vor, was so ein

Baum trägt.

Damit könnten Sie eine ganze Stadt versorgen.

Die Brontosaurier sind nicht vorher fressen.

Die sind verrückt danach.

George, auch wenn wir jahrelang forschen, würden wir

hier kein Ende finden.

Die Proben, Fotos und empirischen Ergebnisse werden jeden

in der Gesellschaft vom Erfolg unserer Expedition überzeugen.

Unserer Expedition?

Ihrer von mir aus.

Wir haben jedenfalls genug, um uns auf den

Heimweg zu machen.

Langsam, nicht zu überstürzen.

Wir kamen mit bestimmten Erwartungen her und manche

davon haben sich noch nicht erfüllt.

Ich will andere Steine als deren Assais Kette

finden.

Um das geologische Potenzial einschätzen zu können, suche

ich nach entsprechenden Gesteinsproben.

Einige Leute legen mehr Wert auf Wissen als

auf alle Edelsteine der Welt.

Und die meisten von denen sind immer pleite.

Trotzdem, wir können den Ballon nicht völlig überladen.

Wir kämen nicht mal hoch.

Professor!

Ich stimme Mellon zu, Miss Crow.

Was bringt es Ihnen, wenn wir Steine zusammentragen,

die wir doch nicht mitnehmen können?

Versuchen wir es ohne Ballon.

Wir müssen unser Leben nicht noch mal riskieren,

wenn wir einen Ausweg finden.

Wie wäre es, wenn wir mit Häuptling Jacoba

verhandeln würden?

Würde er uns durch die Höhlen führen?

Mein Vater würde Ihnen sicher nicht trauen.

Vielleicht möchte er ja etwas von uns haben.

Er will nur eines und das wird er

nicht kriegen.

Assai.

Wir werden die Höhlen alleine finden.

Vielleicht sollte erst einmal einer von uns mit

ihm sprechen.

Sie sprechen gut.

Das ist nicht schwer, weil Anak ähnlich ist.

Ich möchte ihn überzeugen, dass er von uns

wirklich nichts zu befürchten hat.

Ich bringe Sie morgen früh zu ihm.

Hervorragend.

Ich schlage vor, dass Summerley und Mellon Marguerite

zum Häuptling begleiten.

Ich lasse Sie nicht allein gehen, nur zur

Sicherheit.

Das ist eine diplomatische Mission, John.

Und abgesehen davon, habe ich mit Ihnen und

Veronika was anderes vor.

Sie lieben doch Trophäen.

Morgen können Sie uns eine holen.

Ein Saurierei stehlen und es dann vor den

Raubtieren verteidigen?

Sie spinnen.

John.

Wir haben eine Menge Fotos, aber es wird

wieder welche geben, die Fälschung schreien.

Ein lebendes Saurier-Baby ist ein Beweis.

Die Sonne brütet es aus.

Tut sie das?

In England?

Nein, ich hoffe viel früher.

Ich würde mich freuen, wenn es schön kräftig

wird, während wir den Atlantik überqueren.

Sie müssen sich vorstellen, wie ganz London Ihnen

zu Füßen liegen wird, John.

Auf allen Titelseiten.

Lord John Roxton.

Der Jäger, vor dem die Saurier das Fürchten

lernten.

Das war kaum.

Überzeugen Sie ihn, Veronika.

Wir stehlen das Ei eines Reptils, das uns

nicht gefährlich werden wird.

Das vom Pterodactylus.

Die sind am Tag selten da.

Und am Abend sind wir wieder in Veronikas

Baumhaus und stoßen auf den Erfolg an.

Na, was ist?

Na gut.

Holen wir eins.

Ich bewundere Sie, Miss Crow.

Verraten Sie mir, wie Sie so schnell Dengar

lernen können.

Ich spreche Arnak und das ist sehr ähnlich.

Das Leben ist voller Überraschungen.

Ist das der einzige Weg zu Ihrem Dorf?

Zumindest der sicherste.

Wäre es nicht bequemer, sich einen richtigen Pfad

freizuschlagen?

Bequemer für uns oder für unsere Feinde?

Am besten kommen Sie von rechts an.

Bleiben Sie nicht zu lange oben.

Die Herrschaften möchten ein Ei?

Bitte schön.

Passen Sie auf.

Keine Sorge, Ihnen passiert nichts.

Ein mächtiger Bat.

Rufen Sie hier bitte keinen Gott außer Atunga

an.

Er herrscht über unsere Truppen.

Atunga befiehlt weiterzugehen.

Sein Eindruck, dass wir bleiben wollten, trügt ihn.

Da vorne ist unser Dorf.

Sind Sie überzeugt, dass wir da hinmüssen?

Zweifeln Sie daran, Doktor?

Wenn ich das, was ich hier sehe, richtig

einschätze, sind die Senganer unser Land.

Sie sind nicht besonders gastfreundlich.

Was war das?

Alarm im Dorf.

Der Späher meldet Feinde.

Wo denn?

Er meint sie und glaubt, ich wäre ihre

Gefeinde.

Was machen die Schützen?

Ihre Pfeile vergiften.

Demnach sind sie wohl nicht so gute Schützen.

Andererseits ist das nicht so wichtig bei Giftpfeilen.

Nehmen Sie die Hände aus den Taschen und

zeigen Sie sie vor, damit sie jeder sieht.

Oasi!

Owauma nai!

Tanaka nei!

Tanaka nei!

Finden Sie sich mal Ihre Kleidung an.

Der Helm ist 500 Jahre alt, würde ich

schätzen.

Oh Gott, dann müssen wir annehmen, dass damals

schon Forscher hierher gefunden haben.

Er sagt, sie hätte das Dorf in Gefahr

gebracht, weil sie uns hergeführt hat.

Er verlangt, dass ich allein mitgehe.

Wollen Sie wirklich allein da reingehen, mit diesem

Mann?

Wollen Sie hier wegkommen oder nicht?

Sollten wir Sie nicht davon abhalten?

Nicht nötig, Doktor.

Die Frau weiß, was ich will.

Beid zu uns.

So gut wachst du.

Sie können nicht schießen, sie bringen ihn um.

Challenger, tut sie das was?

Rockson, lassen Sie los!

Lassen Sie das Ei fliegen!

Geben Sie es her, dann verfolgt er mich!

Rockson, hier!

Verdammt!

Lassen Sie das Ei los!

Challenger!

Haben Sie sich was getan?

Wenn er ins Wasser fällt, wird ihm nichts

passieren.

Schießen Sie ihn!

Das Ei!

Es ist kaputt gegangen!

Hier ist ja gar nichts.

Sehr gut.

Wir können nach Hause fahren.

Tja, richtig.

Sie haben alles, was man sich wünschen kann.

Vielleicht finde ich etwas anderes.

Was ist?

Warte!

Er ist meiner.

Er ist dein.

Er ist nur meine.

Er ist meine.

Veronika.

Was müssen Sie uns verraten?

Womit haben Sie Hürtling Jakoba überzeugt?

Wir sprechen nun mal dieselben Sprachen.

Ganz hervorragend, Miss Kuh, wenn wir Sie nicht

hätten.

Überfliegen Sie Ihre Aufzeichnungen?

Ja.

Die werden mir immer bleiben.

Darum versuche ich alles, so genau es geht,

zu beschreiben.

Kann ich die Zeichnungen sehen?

Ich bin nicht besonders talentiert, aber...

Aber fleißig.

Ja.

Meine Leser wollen immer alles ganz genau wissen.

Ich frage mich, was passiert, wenn Sie von

uns erfahren.

Ich weiß es nicht.

Manche werden den Bericht glauben und alles mit

eigenen Augen sehen wollen.

Würden Sie...

unsere Welt nicht mal besuchen wollen?

Ich habe darüber nachgedacht.

Sogar sehr oft.

Und?

Ich kann nicht.

Solange ich meine Eltern nicht gefunden habe, bleibe

ich hier.

Ja.

Da kommt wohl jemand.

Das sind bestimmt die Träger.

Sind Sie soweit?

Es ist alles eingepackt.

Manche haben zwar mehr Gepäck als andere, aber

was soll's.

Warum tragen Sie keine Fackeln?

Es ist plötzlich so still.

Zu still.

Licht aus!

Gott, Veronica.

Bleiben Sie ganz ruhig liegen.

Wir kriegen das hin.

Was glauben Sie?

Zumindest eine schwere Gehirnerschütterung.

Asai!

Hat da niemand Asai gesehen?

Sollten wir nicht bis zum Morgen warten, damit

wir besser sehen können?

Ich weiß, was Sie bis dahin mit ihr

gemacht haben.

Was Sie jetzt mit ihr machen.

Wo bleibt denn Melone?

Egal, wir kommen allein zu ihr.

Melone!

Sie sollten mitgehen.

Ich passe auf Sie auf.

Außerdem kommen die Senga gleich.

Schicken Sie Jakobas Männer sofort nach, wir brauchen

ihre Hilfe.

Passen Sie auf sie auf.

Bitte.

Aber sicher.

Sie sind hier vorbeigekommen.

Wie können wir sicher sein, dass Asai noch

lebt?

Das müssen wir nicht.

Richtig.

Wir holen das Mädchen zurück, tot oder lebendig.

Ach, das schaffen wir doch niemals, wir können

ja nicht mal was sehen.

Wir könnten uns Fackeln machen, da hinten ist

eine Teerpfütze.

Besser könnten wir den Affenmenschen nicht zeigen, dass

wir sie verfolgen.

Wissen Sie, Challenger, der Pterodactylus würde uns jetzt

am meisten helfen.

Diesmal könnte er Asai schnappen.

Oder uns bei der Luftaufklärung behilflich sein.

Moment mal, Sie haben recht.

Warum ist mir das nicht früher eingefallen?

Roxton, das ist die Lösung.

Was denn, Melone?

Gehen Sie ruhig weiter, ich habe eine Idee.

Ist er jetzt völlig verrückt geworden?

Nein, er hat eine Idee.

Und zwar, dass ihm so am wenigsten passiert.

Kommen Sie, wer weiß, wie weit die laufen.

Sie sind da drüben, das

ist der Pterodactylus.

Schauen Sie!

Jetzt schauen wir, wer hier liegt.

Der Weißen Pterodactyl.

Der weiße Pterodactyl.

Der weiße Pterodactyl.

Ich habe nicht gehört, dass er ein Weißen

Pterodactyl war.

Der weiße Pterodactyl hat bei mir einen Schlang.

Wo sind Malone und die anderen?

Im Urwald.

Sie suchen nach Asai.

Die Affenmenschen konnten sie fangen.

Ich muss ihn beschützen, sonst werden sie alle

geschlachtet.

Veronica, sie müssen liegen bleiben.

Sie sind zu schwach.

Wo sind wir?

Im Dorf der Senga.

Warum habe ich dieses Kleid an?

Weil es bald eine Hochzeit geben wird.

Wessen?

Ihre.

Sehen Sie Asai?

Zwischen den Steinen, dicht am Feuer.

Sie wollen sie schlachten.

Ich erledige ihn, sobald er ausholt.

Dann wird sich die Horde auf uns stürzen.

Ich muss, dass niemand davon abhält.

Mein letztes Gebet, Doktor.

Es wurde bereits erhört, Gentlemen.

Malone kommt im richtigen Moment.

Warum habe ich den Mann bloß misstraut?

Wo ist das Mädchen?

Kommen Sie, Asai.

Sonst fährt der Ballon ohne uns ab.

Ich komme!

Ich komme, Asai!

Asai!

Anker ihn holt!

Robson, packen Sie das Seil!

Vorsicht!

Ersten Sandsegler!

Los!

Das haben Sie verloren.

Danke schön.

Kriegen wir Probleme?

Da sind noch undichte Stellen.

Schaffen wir es bis zum Dorf der Senga?

Wenn wir die Hälfte der Strecke schaffen, sind

wir gut.

Aber ein paar Meilen werden wir laufen müssen.

Asai, in welcher Richtung liegt das Dorf?

Lass mich

los!

Wir haben

es geschafft!

Was geht denn hier vor?

Jakob hat St. Veronica ihn zu heiraten lassen.

Was sagt sie?

Sie verlangt, dass er uns zeigt, wie wir

durch die Höhlen kommen.

Ich dachte, das hatte er Ihnen zugesagt, Miss

Crow.

Hatte er auch.

Und Sie sind zur Hochzeit eingeladen, ja?

Was sollte ich denn tun?

Jakob hat uns mit seinen Kriegern geholt.

Er kann Frauen nicht zivilisiert behandeln.

Das tut er noch.

Das tut er noch.

Er hat Ihnen doch nichts getan, oder?

Nein.

Aber was passiert wäre, wenn Sie nicht gekommen

wären, wag ich mir nicht vorzustellen.

Ich glaube, am besten wäre es wohl, wenn

ich nicht zurückgehen würde.

Nicht doch nett.

Sie wollen doch Ihre Geschichte herausbringen, oder etwa

nicht?

Aber Jakob wird es bestimmt immer wieder versuchen.

Asai wird dafür sorgen, dass er mich nicht

wieder belästigt.

Ich bin wirklich froh, vor allem, wenn er

mich nicht wieder belästigt.

Ich bin froh, weil die Affenmenschen Sie nicht

fangen konnten.

Sie leben nett.

Ja.

Feiern wir das?

Ja.

Es sieht so aus, als würden da in

den letzten Tagen noch zärtliche Bande geknüpft werden.

Traurig, dass Sie sich schon wieder trennen müssen.

Er verdient eine Frau wie Sie.

Ein famoser Kerl.

Vielleicht nicht so überragend wie der Junge, den

ich in Heidelberg unterrichtete.

Einstein hieß er.

Aber der ist ein Theoretiker.

Melone dagegen...

Morgen früh kann es losgehen.

Mein Vater beschreibt mir den Weg durch die

Höhlen, damit ich sie hinausführen kann.

Wieso ist er bereit dazu?

Weil ich überlebt habe.

Zuvor ist das nie jemandem gelungen.

Alle denken, Atunga hätte mir magische Kräfte verliehen.

Mein Vater fürchtet solche Kräfte und erfüllt mir

jeden Wunsch.

Ich muss schon sagen, Challenger, diese Expedition war

sehr aufregend.

Und ich gebe zu, dass ich teilweise wie

elektrisiert war.

Und nun stellen Sie sich vor, wir kommen

nach London zurück.

Unser Liebling ist aus dem Ei geschlüpft und

wartet darauf, sich der zivilisierten Welt vorzustellen.

Nach London.

Ich fange wirklich an, die Hoffnung zu hegen,

dass wir nach Hause kommen.

Glauben Sie es ruhig, Samali.

Und einige Kollegen wird es umhauen.

Das ist der Eingang zur Höhle.

Bin gespannt, was uns da erwartet.

Ich begleite Sie bis zum Ausgang.

Oh, das ist schön.

Ich hoffe, Jakob hat nichts dagegen, wenn wir

seine Fackeln benutzen.

Nicht doch, ohne Fackeln kämen wir nicht zurecht.

Die Höhlen sind dunkel und sehr gefährlich.

Bleiben Sie immer direkt hintereinander.

Ihre Fackel!

Sehen Sie sich das an!

Sehr historisch, ohne Zweifel.

Hervorragend erhalten.

Viel komplexer als die Höhlenmalereien von Altamira.

Erkennen Sie das wieder?

Dieses Symbol haben wir auf dem Friedhof der

Sänger gesehen, als wir zum ersten Mal ins

Dorf gegangen sind.

Richtig.

Wir wissen nicht, wer uns das hinterlassen hat,

aber diese Bilder erzählen uns die Geschichte der

Geburt unseres Gottes Atunga.

Die Symbolik können wir kaum entschlüsseln.

Aber wenn wir die Zeichen transkribieren wollen...

Wollen Sie, dass wir erfrieren, Doktor?

Verzichten Sie drauf.

Ja, Samali.

Auf der nächsten Expedition können Sie sich ausgiebig

damit beschäftigen.

Auf der nächsten Expedition...

Haben wir es bald geschafft, Assai?

Sicher.

Am Ende dieses Tunnels soll der Ausgang sein.

Kohlenstoffverbindung.

Das ist brüchig, Mezquou.

Seien Sie bloß vorsichtig.

Wir wollen doch keine geologischen Veränderungen hervorrufen.

Nein, Mezquou.

Das wäre nicht schön von Ihnen.

Siehen Sie sich das an!

Überwältigend.

Hier liegen Schätze auf dem Boden.

Kommen wir hier raus?

Ja, diese Öffnung ist es.

Jakoba sagt, es würde nur 20 Meter steil

abwärts gehen, und dann sei dein Weg.

Darum findet man die Öffnung nicht.

Wir müssen weiter.

Niemand käme auf die Idee, in der Höhe

vom Weg abzuweichen.

Roxton, wollen Sie nicht schon mal hochklettern und

nachsehen, was uns erwartet?

Halten Sie mich für eine Bergziege, oder warum

überlassen Sie das immer mir?

Ich kann zumindest hoffen, dass mich hier kein

Flugsaurier entführt.

Oh nein, oh nein!

Ich muss um ihr Leben!

Los!

Los, los!

Ich habe mein Ei verloren!

Mein Ei ist weg!

Wie können Sie nur an dieses blöde Ei

denken?

Der einzige Weg von diesem Plateau ist verschüttet!

Herr Professor, Sie werden bestimmt genug Zeit haben,

sich ein anderes Ei zu suchen.

Die wunderschönen Steine, für immer verschüttet.

Ich frage mich, warum plötzlich alles eingestürzt ist.

Das hatte keine seismischen Ursachen.

Was sehen Sie mich an?

Ich war das nicht.

Es ist passiert, und wir ändern nichts mehr

daran.

Wir haben jetzt andere Sorgen, glaube ich.

Ja, die Affenmenschen könnten angreifen.

Wir müssen uns sofort auf den Weg ins

Dorf machen.

Habt ihr macht sich nicht bezahlt.

Hier machen wir Pause.

Da drüben ist ein Bach.

Ich hole uns Wasser.

Ich komme mit.

Unser Aufenthalt verlängert sich.

Irgendwann finden wir einen anderen Weg.

Tja, da träumt man nun immer vom Durchbruch.

Die Geschichte seines Lebens zu haben.

Naja, vielleicht sagen Sie sich einfach, auf diese

Weise können Sie die Geschichte vervollkommen.

Das ist wahr.

Es ist so gekommen, und ich bin überzeugt,

dass es einen tieferen Sinn hat.

Einen tieferen Sinn?

Ja.

Oh Gott, das Vieh sieht nicht gerade vertrauenserweckend

aus.

Haben Sie ihn?

Ja.

Ich wollte Ihnen danken.

Sie haben mir das Leben gerettet.

Ich habe mich bedankt, Roxton.

Das muss Ihnen doch wie Öl runtergehen.

So was Arrogantes.

Ruhig bitte.

Malone.

Malone.

Sofort alle auf die Lichtung.

Noch abwarten.

Nicht schießen.

Foltern Sie, los!

Das sind zu viele.

Ich weiß, wie wir den anderen zur Hilfe

kommen können.

Langsam verstehe ich Ihre Affenphobie, Roxton.

Gut, erst noch hier.

Was tun Sie?

Hey, du Riesen-Ekel-Paket!

Wie wär's mit Nachtisch?

Sind Sie übergeschnappt?

Nein, vertrauen Sie mir.

Hey, was bist du nur für ein Feigling?

Hast du Angst vor Menschen?

Soll ich dich holen?

Komm her!

Weg hier!

Los, auf sie!

Auf sie!

Ruhig.

Das war wieder mal Rettung in letzter Minute,

haben Sie vielen Dank.

Sie machen das gut zusammen.

Das kann man wohl sagen.

Den habe ich auf meiner Abschussliste.

Ich bin sicher, dass Sie auch auf seiner

stehen.

Die Gelegenheit wird sich bieten, laut Roxton, da

habe ich keinen Zweifel.

Asai!

Können wir Zuflucht in Ihrem Dorf finden, um

uns heute den Weg zu Veronikas Baumhäuser zu

eröffnen?

Ich würde sagen, Atunga erwartet, dass Sie heute

die Gäste der Senga sind.

Gut.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber

ich habe genug für heute.

Ein bisschen Ruhe kann nicht schaden.

Was hat er gesagt?

Er sagt, er wäre dankbar, weil Atunga ihm

die Kraft verliehen hat, die Affenmenschen zu besiegen.

Wieso?

Was hat er damit zu tun?

Was die Tochter kann, schafft der Vater auch.

Sie, die sind zwar nicht so hübsch wie

die von Asai, aber vielleicht könnten wir einen

Tausch machen?

Das darf doch nicht wahr sein.

Ich kann inzwischen neidlos zugeben, dass Sie damals

völlig recht hatten.

Nicht eine falsche Behauptung.

Das hilft uns leider im Moment nicht weiter.

Wir kommen nicht nach Hause.

Irgendwann schaffen wir es.

Und dann kommen wir mit weiteren Ergebnissen aus

diesem traumhaften Forschungsgebiet.

Unserer verlorenen Welt.

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