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Mein Name ist Abby Mills.
Ich bin nach Hause gekommen, nach Harpers Island,
weil mein bester Freund die Frau seiner Träume
heiraten will.
Aber mir ist bei diesem Besuch nicht nur
zum Feiern zumute.
Vor sieben Jahren verließ ich diesen Ort, nachdem
John Wakefield sechs Menschen ermordet hatte.
Meine Mutter war einst der Opfer.
Alle anderen haben ihr Leben einfach weitergelebt, in
der Hoffnung, dass die Morde der Vergangenheit angehören.
Aber ich habe ein ungutes Gefühl.
Es wird weitergehen.
Bisher bei Harpers Island.
Aber jetzt werden wir erst mal den Kadaver
entsorgen, damit ihr eure Hochzeitsprobe durchführen könnt.
Dafür wirst du Ärger bekommen.
Das interessiert niemanden, was ich mache.
Wirdst du so auf dich aufmerksam machen?
Wäre zumindest mal ein Versuch wert.
Das war's.
Ich will dich in meinem Leben nie wiedersehen.
Mein Instinkt hat mich dahin gebracht, wo ich
heute bin.
Oder warum hast du sonst Catherine geheiratet?
Sie betrügt dich mit Richard.
Guten Tag, alle miteinander.
Ich werde die Probe durchführen.
Und jetzt müsste Mr. Wellington nach vorne kommen
und die Kerze anzünden.
Könnte jemand das Licht ausmachen?
Oh ja, ich mach das schon.
Abby?
Abby?
Bist du verletzt?
Ist alles in Ordnung?
Verdammt, hören Sie mich an!
Was ist passiert?
Es wird alles wieder gut.
Geh schon mal raus und warte auf mich,
okay?
Okay, hört mir alle kurz zu.
Ich möchte euch bitten, die Kirche zu verlassen.
Und zwar sofort.
Aber keiner verlässt das Gelände.
Ihr wartet draußen vor der Kirche.
Henry, bitte, bring sie nach draußen.
Komm schon.
Nein!
Komm mit.
Nein!
Nein!
Nein!
Alles wird gut, Schatz.
Wir müssen raus.
Mrs. Wellington.
Kommen Sie.
Kommen Sie schon.
Bitte hören Sie mir kurz zu.
Ich möchte Ihnen mein aufrichtiges Beileid aussprechen.
Ich weiß, dass jeder von Ihnen viele Fragen
hat und ich gebe mein Bestes, um Antworten
darauf zu finden.
Aber im Moment ist es das Beste, wenn
Sie erst mal ins Candlewick zurückkehren, Maggie.
Henry, bitte sorge dafür, dass auch alle im
Candlewick bleiben.
Das wäre sehr hilfreich.
Außerdem rate ich Ihnen, dass Sie erst mal
alle zusammenbleiben.
Es würde niemandem guttun, jetzt allein zu sein.
Ich komme so schnell wie möglich zu Ihnen
rüber und rede mit Ihnen.
Unbekannte Anrufe.
Hallo?
Ich frage mich immer noch, was für ein
Ding da runterkam.
Keine Ahnung.
Ein Schwert oder sowas?
Na ehrlich, vielleicht war es doch einfach nur
ein Teil vom Kronenleuchter, meint ihr nicht?
So was wie ein Unfall?
Auf keinen Fall.
Habt ihr gesehen, wie Wellington zugerichtet war?
Das hat jemand mit Absicht gemacht.
Und wisst ihr, was das Schlimmste ist?
Es hätte jeden von uns treffen können.
Das ist das erste Mal, dass ich eine
Leiche gesehen habe.
Bei mir nicht.
Alter!
Alles wird wieder gut, Leute.
Was redest du für einen Quatsch?
Mr. Wellington ist tot.
Trish wird das niemals...
Ich möchte am liebsten nach Hause fahren.
Ich nehme mal an, die Hochzeit...
Ja.
Ja, die...
Ich nehme mal an, dass die Hochzeit verschoben
wird.
Morgen früh fahren wir alle mit dem Boot.
Wenn jemand das wirklich absichtlich gemacht hat, dann
würde ich vorschlagen, dass wir sofort fahren.
Dieses dämliche Jackett hat alle Spuren unbrauchbar gemacht.
Also ich bin ganz dankbar, dass es da
liegt.
Bin auch nicht besonders scharf auf den Anblick.
Mir haben schon die Überreste von Reverend Fane
gereicht.
Oh Herr, nicht noch eine Leiche.
Das erklärt wahrscheinlich auch, warum der Reverend umgemacht
wurde.
Derjenige, der das getan hat, musste den Reverend
aus dem Weg räumen, damit er in der
Kirche freie Bahn hat.
Das hat sich eine Weile gedauert, das aufzubauen.
Wir brauchen so viele Fingerabdrücke wie möglich und
auch ausreichend Fotomaterial.
Auf dieser Insel befindet sich wieder ein Mörder.
Was Sie nicht sagen.
Der Reverend wurde in Stücke gehackt und dieser
Mann fast in der Mitte gespalten.
Sie wissen genau, wer auf diese Art und
Weise getötet hat.
Das ist eindeutig die Handschrift von John Wakefield.
John Wakefield ist tot.
Dann scheint er aber einen großen Fan zu
haben, der ihn gerne imitieren möchte.
Er hat ganz genau gewusst, was er da
macht.
Der Spaten war mit einem Draht mit dem
Lichtschalter verbunden.
Man drückt den Schalter und...
Und der Wahlspaten saust runter.
Das ist aber eine ganz schön kranke Art,
jemanden zu töten.
Krank oder pure Willkür, es hätte jeden treffen
können.
Das Licht wurde genau dann ausgemacht, als die
Hochzeitskerzen angezündet werden sollten.
Sie denken, dass der Mörder darüber informiert war?
Ja.
Er wusste genau, wo wer stand.
Jemand wollte Thomas Wellington töten.
Na, mein Schatz.
Fühlst du dich schon ein bisschen besser?
Ich wollte nur kurz sehen.
Ich bin gleich wieder bei euch.
Wie geht's Trish?
Sie hat noch kein einziges Wort gesagt, seitdem
wir hier sind.
Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Du solltest erstmal gar nichts tun.
Sei einfach nur für sie da.
Das war ein ganz merkwürdiger Tag.
Heute Nachmittag, kurz vor der Probe, habe ich
mich mit JD gestritten.
Ich habe ihm gesagt, er soll abhauen.
Er hat mich nur angelächelt und gesagt, er
würde noch eine letzte Überraschung für mich haben.
Denkst du etwa, dass er Trish's Dad getötet
hat?
JD?
Eigentlich habe ich vorgehabt, hier zu heiraten.
Ich habe Angst.
Hab ich dir doch gesagt, mit so einer
Flaute muss man immer rechnen.
Was für eine Flaute?
Wenn man festsitzt.
Wenn der Wind fehlt.
Das heißt so beim Segeln.
Achso, ich dachte schon, du redest von uns.
Hätte ich gewusst, dass wir die Probe verpassen,
hätte ich den Segelturm gar nicht erst gebucht.
Das war doch nur die Probe, mach dir
keinen Kopf.
Ich habe mich sehr amüsiert.
Wir rufen Trish ein und sagen Bescheid, dass
wir unterwegs sind.
Ich frage mal nach dem Telefon und du
kommst erstmal wieder runter von deiner kleinen Flaute.
Auf die Liebe und das Schicksal.
Oh, der Graf, seien Sie gegrüßt.
Na, was ist los?
Was willst du trinken?
Hier ist ja eine Menge los.
Ach, das ist echt eine verrückte Geschichte.
Siehst du das Pärchen da?
Brad und Lisa, seit Jahren führen sie so
eine On-Off-Beziehung.
Sie streiten sich, sie machen Schluss und kommen
wieder zusammen.
Und heute Morgen waren sie am Strand spazieren
und plötzlich findet Brad einen Diamantring, der im
Sand liegt.
Da dachte er sich, das ist ein Zeichen
und hat ihr einen Antrag gemacht.
Und Lisa hat Ja gesagt.
Sie haben einen Ring gefunden?
Das ist mein Ring.
Ganz ruhig, ich bin es nur.
Ich bin es nur.
Du bist einfach so in mein Zimmer eingebrochen?
Es tut mir leid, aber ich muss unbedingt
ganz kurz mit dir reden.
Denkt Henry, dass ich Wellington umgebracht habe?
Im Moment weiß niemand, was er denkt.
Das ist echt das Letzte.
Das war doch bloß ein römisches Licht, ein
Feuerwerk.
Meine Überraschung.
Ich hab Henry gesagt, ich hab noch eine
Überraschung.
Und das war das römische Licht in der
Hochzeitskerze.
Es sollte ein Witz sein.
Ich hatte einfach Bock, Henry zu ärgern.
Bitte, Abby, ich brauch deine Hilfe.
Weißt du noch, was du zu Shane gesagt
hast, als er mich gefesselt hatte?
Du hast gesagt, dass John Wakefield noch lebt.
Das hatte ich mir ausgedacht, um dir zu
helfen.
Aber was ist, wenn du recht hattest?
Was, wenn Wakefield noch am Leben ist?
Das ist er nicht, ich hab's mir bloß
ausgedacht.
Kann sein, dass ich ihn gesehen hab.
Heute, vor der Kirche.
Das ist unmöglich, mein Dad hat ihn getötet.
Du weißt, dass das total verrückt klingt.
Aber ich hab noch etwas anderes gefunden.
Ich würd's dir gern zeigen.
J.D. Ich hab Wellington nicht ermordet, klar?
Ich hab nur Angst, dass mir das niemand
glauben wird.
Bitte.
Hör zu, ich brauch deine Hilfe.
Der Sheriff ist bereits auf dem Weg zu
uns.
Hat er schon was rausgefunden?
Ich hab keine Ahnung.
Aber bevor er hier ist, lasst uns alle
nochmal tief durchatmen.
Wir sind alle tief getroffen.
Aber ganz egal, was passiert, eins dürfen wir
nicht vergessen, wir sind immer füreinander da.
Wir sind eine Familie.
Und wir werden das gemeinsam durchstehen.
Nein, werden wir nicht.
Trish, auch wenn du im Moment das Gefühl
hast, dass du niemals darüber...
Halt die Klappe, Richard.
Trish?
Halt.
Einfach deine Klappe.
Madison ist gerade eingeschlafen.
Du verlogenes, elendes Schweigen!
Dad hat es gewusst.
Er hat gewusst, dass sie ihn betrügen.
Richard, wovon redet sie da bitte?
Dein Richard geht fremd.
Und zwar mit ihr.
Verzeihen Sie bitte.
Ich würde Ihnen gern ein paar Fragen stellen
zu den Vorfällen von heute Nachmittag.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich mit
Ihnen anfangen.
Das war so, als ob mir das Universum
zuruft, macht Nägel mit Köpfen.
Also bin ich auf die Knie gefallen, das
war der Hammer.
Vielleicht eine coole Geschichte.
Guten Tag, alle zusammen.
Na, wie geht's?
Das sind ja erfreuliche Nachrichten.
Ich wollte nur gratulieren.
Egal wie ich mich ausdrücke, es macht die
Sache nicht besser, also sage ich es einfach
frei heraus.
Der Ring, den Sie gefunden haben, gehört leider
mir.
Ich habe ihn vor ein paar Tagen am
Strand verloren.
Ich sehe Ihren skeptischen Blick und der sagt
ganz klar...
Beweisen Sie es, nehme ich an.
Und ich kann nur sagen, das mache ich
gern.
Erster Beweis, es handelt sich um einen 1
,5 Karat Erdgut.
Zweitens, die Farbqualität des Ringes nennt sich H.
Was bedeutet, dass der Ring so gut wie
farblos ist.
Und zum Schluss nenne ich ihn noch den
Reinheitswert.
Es handelt sich um VVS1.
Glauben Sie mir, ich habe den Ring selbst
ausgesucht, nur deshalb kenne ich mich damit so
gut aus.
Also...
Sie wollen mir meinen Ring nicht wiedergeben, habe
ich recht?
Ja.
Was war denn mit dem los?
Trish, hier ist Chloe.
Na gut, ich versuche es später nochmal.
Es war wieder nur Ihre Mailbox dran.
Was hast du denn bloß, Schätzchen?
Am ersten Abend waren wir am Strand.
Da ist danach, du hast meine Hose ins
Meer gefahren.
Das hatten wir doch bereits geklärt.
Ja, das stimmt, aber ich habe leider vergessen,
ein klitzerkleines Detail zu erwähnen.
Nämlich, dass ein Ring in der Hosentasche war
und den habe ich nicht mehr gefunden.
Ein Ring?
Für mich?
Also die Art Ring, die man verschenkt, wenn
man jemanden fragen möchte, ob...
Ja.
Wirklich?
Das ist so romantisch.
Das scheinen die genauso gesehen zu haben.
Dieser Typ hat den Ring gefunden und ist
sofort vor ihr auf die Knie gefallen.
Mit dem Ring, der für mich bestimmt war?
Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Aber, JD, du musst mir wenigstens sagen, wo
wir hingehen.
Habe ich doch schon.
Es stand ein Typ vor der Kirche, der
genauso aussah wie Wakefield.
Ich bin ihm gefolgt, ich habe Beweise.
Komm schon, es ist nicht mehr weit.
Ich werde es dir zeigen.
Hier ist es.
Mein Gott, was ist das?
JD, lass das!
Ich wollte mir das nur mit jemandem ansehen,
dem ich vertrauen kann.
Oh Gott, JD, das beweist doch überhaupt nichts!
Oh Gott, das ist Onkel Martin!
Madison schläft.
Jay, es tut mir so wahnsinnig leid.
Ich hatte nicht vor, es dir auf die
Art und Weise mitzuteilen.
Ich habe immer gedacht, unsere Ehe hält allem
stand.
Richard, Richard, ich habe ernsthaft gedacht, dass er
mich liebt.
Hast du denn gar nichts geahnt?
Das ist ja das Schlimmste daran.
Wir hatten viel Spaß, hatten tollen Sex.
Ich habe das Gefühl, als ob ich mit
Dr. Jekyll und Mr. Hyde verheiratet bin.
Aber Daddy hat nichts davon gewusst, oder?
Doch, ich hatte es ihm heute früh erzählt.
An seinem letzten Tag hier auf Erden hat
er herausgefunden, dass ihn seine Frau mit dem
Ehemann seiner Tochter betrug.
Das ist so furchtbar, dass es gar nicht
wahr sein kann.
Und Daddy war immer so gut zu Richard.
So großzügig.
Jonas Wellington war ein ziemlich schwieriger Mensch.
Wie lange haben Sie für ihn gearbeitet?
Insgesamt fast 13 Jahre.
Seit zwölf Jahren bin ich mit Schäfer verheiratet.
Und seit wann lief das mit Katharine Wellington?
Seit ungefähr sechs Wochen.
Es ist einfach so passiert.
Das war also eher Zufall.
Ich wusste genau, was ich tat.
Auch wenn das schlimm klingen mag, aber es
war meine Art, mich an Wellington zu rächen.
Wofür?
Wenn Sie für ihn gearbeitet hätten, würden Sie
es verstehen.
Erklären Sie es mir.
Ich hatte einen richtigen Hass auf Wellington.
Das wollten Sie doch wissen.
Hat seine Frau ähnlich empfunden?
Das müssen Sie sich schon selbst fragen.
Wir reden nicht besonders viel.
Ich wollte...
Ich wollte ihn bloß demütigen.
Ich hätte ihn niemals getötet.
Wo waren Sie heute?
Vor der Hochzeitsprobe.
Bei meiner Tochter Madison.
Wir haben den Tag zusammen verbracht.
Wissen Sie, was hier damals passiert ist?
Vor sieben Jahren?
Meinen Sie die Wakefield-Morde?
Genau.
Nur grob nichts Genaues.
Mein Mann lief Armut und hat einen Haufen
Menschen umgebracht.
Wieso?
Danke, dass Sie mit mir geredet haben.
Ich weiß Ihre Offenheit zu schätzen.
Wo warst du denn?
Was ist passiert?
Rat Henry.
Es geht um Onkel Marty.
Was ist mit Onkel Marty?
Nein.
Ach, nein.
Ich habe ihn gesehen, Henry.
Er ist tot.
Du glaubst gar nicht.
Wie leid mir das tut.
Zeig ihn mir.
Nein.
Zeig ihn mir.
Ich will ihn sehen.
Ich will endlich wissen, was hier los ist.
So wie es aussieht, ist Wakefield zurück.
Das ist hier los.
J.D. hat ihn mir gezeigt.
Er hat Onkel Marty getötet.
Du warst das.
Du hast das getan!
Hör auf damit!
Es war alle beide.
Du hast ihn noch immer gehasst.
Siehst du, er glaubt mir nicht.
Henry, er war genauso erschrocken wie ich.
Onkel Marty hing an einem Baum.
Es war grauenhaft.
Das war ganz bestimmt Wakefield.
Oder ein Nachahmungstäter.
Ich muss dir dringend etwas zeigen.
Was bildest du dir ein?
Nach allem, was ich für dich getan habe,
ist das deine Art, dich bei mir zu
bedanken?
Oh, Chloe, ich liebe dich so.
Oh, Chloe, nur bei dir kann ich mich
wie ein Mann fühlen.
Aber du bist ein verdankter Betrüger und ein
Lügner.
Lügner!
Ich kenn' dich doch gar nicht.
Was bist du nur für ein verlogener Mistkerl?
Brett!
Oh, eins solltest du noch wissen.
Es ist hundertprozentig dein Baby.
Du Schwein!
Lisa!
Lisa!
Komm schon, komm schon, komm schon!
Nichts wie weg hier, nichts wie weg hier,
nichts wie weg hier!
Hey, ich bin's nochmal, Lucy.
Kannst du mich bitte zurückrufen?
Ich will nur wissen, ob es dir gut
geht.
Oder meinetwegen schick mir auch ne SMS oder
so, okay?
Lucy ist wieder in Seattle bei irgendeinem Typen,
oder?
Das sagen die anderen zwar, aber niemand weiß
es so hundertprozentig.
Ich hab' ihr schon fünf Nachrichten hinterlassen.
Hör zu.
Vielleicht amüsiert sie sich gerade, wie verrückt.
Na ja, mit irgendeinem Kerl, ich meine, Liebe
macht alles möglich.
Ja, das will ich hoffen.
Habt ihr schon was von Booth gehört?
Ja, er sollte wohl schnell nach Hause kommen.
Er hat echt Glück, dass er das nicht
miterleben muss.
Ich hasse diese Insel.
Und was war nach dem Frühstück?
War ich mit Dad am Pool.
Ich hatte meinen blauen Bikini an, weil mein
grüner noch nass war.
Du schwimmst gerne, hm?
Ja, aber Daddy verträgt die Sonne nicht, deshalb
waren wir nicht so lange da.
Und wo wart ihr dann?
Dann sind wir wieder reingegangen und haben Tischtennis
gespielt.
Und dann mussten wir schon los.
Dann müsst ihr aber lange gespielt haben.
Das kann ich sehr gut.
Ja, das glaub' ich dir aufs Wort.
Ich danke dir, Madison.
Meine Damen.
Geht's dir gut?
Möchtest du dich ein bisschen hinlegen?
Nein, danke.
Ich bin gar nicht müde.
Und, war ich gut?
Daddy ist bestimmt stolz auf mich.
Wieso?
Wie meinst du das?
Ich hab dem Sheriff das gesagt, was Daddy
mir aufgetragen hat.
Weiß dein Dad, dass du hier oben warst?
Ich verstehe das nicht.
Das ist wie ein Schrein.
Warum hat er diese Fotos?
Mein Dad glaubt nicht, dass Kelly wirklich Selbstmord
begangen hat.
Das glaub' ich auch nicht.
Ich sag' euch, es war Wakefield.
Das hier geht alles auf seine Karte.
Nein, mein Dad scheint seit Jahren auf der
Jagd nach einem Wakefield-Nachahmer zu sein.
Wäre es nicht am einfachsten, deinen Vater zu
fragen?
Es gab keinen einzigen Mord auf dieser Insel
seit genau sieben Jahren.
Und was macht er?
Er verfolgt Todesfälle im nordwestlichen Pazifikgebiet, die Wakefields
Handschrift tragen könnten.
Was heißt, er ist davon besessen?
Das kann ich sogar verstehen.
Aber jetzt gibt es auch hier auf der
Insel Morde, die Wakefields Handschrift tragen.
Du meinst der, der das getan hat?
Hat auch Onkel Marty und Mr. Wellington umgebracht.
Aber warum jetzt?
Wieso nach all den Jahren?
Lügner.
Okay, das ist echt unheimlich.
Was verheimlicht er vor uns?
Hier, seht euch das an!
Zu 96,3%-iger Wahrscheinlichkeit Wakefield.
Nein, das ist unmöglich.
Dieser Bericht stammt aus diesem Sommer.
Vielleicht jagt mein Dad gar keinen Nachahmungstäter.
Vielleicht ist er auf der Jagd nach Wakefield.
Und Sie sind sicher?
Keins der Boote hat abgelegt.
Sagen Sie dem Hafenmeister, er soll aufpassen.
Wenn einer kommt oder geht, will ich darüber
informiert werden.
Es gibt eine weitere Leiche, Dad.
Mein Onkel Marty ist tot.
Wo ist er?
Im Wald an der East Road.
Okay.
Ich bin schon auf dem Weg.
Ich schicke schon mal einen Kollegen von mir
hin.
Er wurde in zwei Hälften gespeist.
Aufgehängt an einem Baum.
Das müssten Sie doch kennen.
Was willst du damit sagen, J.D.? Er
will damit sagen, dass mein Onkel Marty noch
am Leben sein könnte, wenn Sie uns nicht
aufgetischt hätten, dass Wakefield tot ist.
Und für Kelly Siever gilt das Gleiche.
John Wakefield ist tot.
Genau vor sieben Jahren habe ich ihn erschossen
und das wisst ihr.
Du warst auf meinem.
Es gibt einen Nachahmungstäter.
Ich habe gedacht, er hat was mit den
Morden zu tun, Abby.
Das glaube ich dir aber nicht.
Es gibt eine Möglichkeit, das herauszufinden.
Was meinst du damit?
Wenn Wakefield tot unter der Erde liegt, können
wir das beweisen.
Wir graben ihn aus.
Nein, hier wird überhaupt niemand ausgegraben.
Dieser Tag ist schon schlimm genug, da müsst
ihr nicht noch eins draufsetzen.
Das würde ihm so passen.
Aber ich glaube, dass Wakefield noch am Leben
ist.
Ich wette, dass sich in seinem Grab höchstens
eine leere Kiste befindet.
Es wird langsam Zeit, dass wir klären, wer
der wahre Lügner auf dieser Insel ist.
Ich habe genug von deinem Gequatsche.
Ich habe gesagt, ihr sollt vorerst im Hotel
bleiben.
Und was macht ihr?
Ihr fangt an, in meinem Büro rumzuschnüffeln.
Ich werde Wakefield ausgraben, ob sie es mir
erlauben oder nicht.
Es tut mir leid, J.D. Du hältst
dich aus meiner Ermittlung raus.
Hier steht zu viel auf dem Spiel.
Und ihr zwei geht endlich rein.
Jetzt kannst du mal ein bisschen nachdenken.
War es das wirklich wert, Chef?
Wakefield einfach für tot zu erklären, damit sie
den großen Helden spielen können?
Wo warst du heute Morgen, J.D.? Jemand
muss doch die Vorrichtung gebaut haben, die Mr.
Wellington getötet hat.
Sind doch komische Zufälle, oder nicht?
Dein Onkel wurde erhängt, genau wie Kelly Seaver.
Warst du nicht auch der Letzte, der sie
gesehen hat?
Ich mochte Kelly.
Sie sperren den Falschen ein.
Wakefield läuft immer noch da draußen rum.
Dad, sag mir jetzt endlich die Wahrheit.
Ich will, dass du die Insel morgen verlässt.
Es ist offen.
Mit dir habe ich nicht gerechnet.
Ich konnte dein Gesicht sehen.
Nachdem mein Vater...
Du sahst richtig bestürzt aus.
Was willst du?
Dein Vater war mein Ein und Alles.
Ich habe vielleicht ein paar Dummheiten gemacht, aber
ich hätte ihn niemals umgemacht.
Warum hat Richard dann nicht gesagt, wo er
heute Morgen wirklich war?
Das weiß ich nicht.
Er hat Madison gesagt, sie soll den Sheriff
anlügen, dass er angeblich bei ihr war.
Also bei mir war er nicht, falls du
das wissen wolltest.
Dann bleibt die Frage, wo er dann war.
Hey.
Mein Vater sagt nicht die Wahrheit über Wakefield.
Das spüre ich.
Ich weiß.
Hast du gesehen, wie er reagiert hat, als
JD das Grab öffnen wollte?
Hör zu, John Wakefield hat meine Mutter umgebracht
und damit mein Leben zerstört.
Wenn mein Vater mich all die Jahre angelogen
hat, wenn er Wakefield gar nicht erschossen hat,
dann muss ich das wissen.
Dann müssen wir zum Grab.
Nur so werde ich es erfahren.
Du hättest dich mal sehen müssen.
Dein Auftritt war einfach umwerfend.
Ja, an mir ist eine Schauspielerin verloren gegangen.
Gott sei Dank, da bist du ja.
Äh, warum?
Hast du dir etwas Sorgen gemacht?
Es klingt grauenvoll.
Ich hätte jeden von uns treffen können.
Das habe ich auch gesagt.
Und es war wirklich ein Wahlspalten?
Tut das was zur Sache?
Du weißt doch gar nicht, wieso ich frage.
Erinnert ihr euch noch an die Schnitzeljagd?
Wir waren doch im Meereskundemuseum und da fehlte
ein Wahlspalten.
Gott, ist das furchtbar.
Der Sheriff will nicht, dass irgendjemand abreißt, bevor
er mit allem gesprochen hat.
Alle haben hierzubleiben.
Verdächtig dir jemanden von der Hochzeitsgesellschaft?
Dass er uns alle auf einem Haufen behalten
will, kann doch auch bloß zu unserem Schutz
sein.
So habe ich das noch gar nicht gesehen.
Also ich bleibe heute Nacht wach.
Richard hat sich immer wieder ausgemalt, wie es
sein wird, wenn Thomas nicht mehr da ist.
Dass er dann die Firma übernimmt und dass
er dann endlich machen kann, was er will.
Hat er mal irgendeine Drohung ausgesprochen?
Nein, wenn dann nur scherzhaft.
Er hat es nie ernst gemeint.
Könntest du ihm mal die Artikel zeigen, die
du gefunden hast?
Richard hat gestern seine Aktentasche bei mir im
Zimmer vergessen.
Da war immer unser Freund.
Da war immer unser Spielzeug drin.
Und diese Zeitungen hier.
Hat Richard schon immer viel über Wakefield gesprochen?
Nein, niemals.
Aus dem Grund dachte ich auch nicht, dass
das hier wichtig wäre.
Vielen Dank, Mrs. Wellington.
Er hat Wakefield als Tarnung benutzt, um meinen
Vater zu töten, richtig?
Das weiß ich nicht.
Und bis ich es rausgefunden habe, sollten Sie
versuchen, ruhig zu bleiben und mit niemandem darüber
zu sprechen.
Das gilt auch für Sie.
Wow!
Woher wusstest du, dass ich hier bin?
Ich weiß vieles.
Darf ich mitmachen?
Ja.
Wo hast du den Schlüssel her?
In Maggie's Schublade gefunden.
Das ist mein Vorteil.
Was Kinder machen, interessiert keinen.
Manche Leute glauben, dass mein Dad meinen Opa
umgebracht hat.
Das tut mir echt leid.
Wir sehen uns nachher.
Versprichst du mir das?
Abby?
Abby?
Ich habe eigentlich mit JD gerechnet.
Euch beide habe ich nicht erwartet.
Ich dachte, Sie haben ihn eingesperrt.
Jemand muss ihn rausgelassen haben.
Tut mir leid, Dad.
Aber ich muss wissen, ob hier wirklich eine
Leiche drin ist.
Ich werde euch nicht aufhalten.
Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass jemand
Wakefield nachahmt.
Ich hätte nur nie geglaubt, dass er sich
auf die Insel traut.
Ob das derjenige war, den JD vor der
Kirche gesehen hat?
Möglicherweise.
Aber weiß ich, ob da auch einer war?
Vielleicht war es auch eine Lüge.
Warum kommt er dann zu mir und führt
mich zu Onkel Marty?
Damit er nicht verdächtigt wird.
Ich habe keine Ahnung.
Aber wer auch immer diese Morde begeht, ich
glaube, dass er Wakefield nur nachahmt, um seine
wahren Motive zu verbergen.
Ich hätte nicht rumschnüffeln dürfen.
Entschuldige.
Deine Mutter hatte auch immer geschnüffelt.
Das ist Vererbung.
Ich hätte nicht an dir zweifeln dürfen.
Ich habe dir genügend Gründe gegeben.
Ich weiß, dass dich das sehr verletzt hat,
dass ich dich gleich nach ihrem Tod weggeschickt
habe.
Das weiß ich.
Aber eins musst du mir glauben.
Ich habe dich nicht weggeschickt, weil ich dich
nicht bei mir haben wollte.
Ich wollte bloß nicht, dass du deinen Vater
so siehst.
Am Boden.
Schwach.
Denkst du etwa, dass es mir irgendwie besser
ging?
Und all die Dinge, die ich damals zu
dir gesagt habe?
Über deine Mutter.
Da war ich verzweifelt und wütend.
Verzeihst du mir das, Abby?
Ich danke dir.
Also, wir müssen hier fertig werden, und dann
fahre ich euch wieder zurück ins Candlewick.
Und morgen früh fahre ich euch alle nach
Hause.
Was ist mit JD?
Tut mir leid, Henry, aber JD muss ich
erstmal festnehmen.
Cal?
Komm mal kurz, bitte.
Wo hast du den Ring hingelegt?
Den Ring?
Keine Angst, den habe ich in Sicherheit gebracht.
Ist das nicht romantisch?
Dieses Pärchen findet den Ring am Strand, und
der Mann macht dir ganz spontan einen Antrag.
Du musst dich noch etwas gedulden, mein Schatz.
Ich weiß, dass ich dir manchmal zu überlegt
bin.
Wow, wo wir gerade dabei sind.
Tut mir leid, dass ich so viel rummeckere
an dir.
Manchmal machst du mir irgendwie Angst.
Du bist so umsichtig und denkst immer an
alles.
Weil ich dich aufrichtig verehre.
Obwohl, diesen Ring...
In dieser Angelegenheit war ich etwas unvorsichtig.
Ich will dich wirklich nicht enttäuschen, aber ich
mache dir nicht an dem Tag einen Antrag,
an dem Twish ihren Vater verloren hat.
Aber irgendwann tust du es doch, oder?
Natürlich werde ich das machen.
Ich bin verrückt nach dir.
Nur heute nicht.
Bisher hat man mir noch nichts angelastet, aber
ich werde kein einziges Wort mehr sagen, bis
sie hier aufgetaucht sind.
Aber morgen früh wird der Sheriff wieder hier
sein, und dann gebe ich ihm ihre Telefonnummer.
Aber das Schlimmste ist, ich weiß nicht, was
Shay vorhat.
Sie ist ziemlich wütend.
Nein, das Geld ist mir im Moment vollkommen
egal.
Ich will bloß, dass ihr mich hier rausholt.
Madison.
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