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Mein Name ist Abby Mills.
Ich bin nach Hause gekommen, nach Harpers Island,
weil mein bester Freund die Frau seiner Träume
heiraten will.
Aber mir ist bei diesem Besuch nicht nur
zum Feiern zumute.
Vor sieben Jahren verließ ich diesen Ort, nachdem
John Wakefield sechs Menschen ermordet hatte.
Meine Mutter war einst der Opfer.
Alle anderen haben ihr Leben einfach weitergelebt, in
der Hoffnung, dass die Morde der Vergangenheit angehören.
Aber ich habe ein ungutes Gefühl.
Es wird weitergehen.
Bisher bei Harpers Island.
Hunter ist hier, auf der Insel.
Hunter ist ein mieser Kerl.
Gute Männer sind schwer zu finden.
Ich habe mich in ziemliche Unkosten gestürzt, um
dich herkommen zu lassen.
Also mach deine Arbeit, kapiert?
Bitte hol mich hier runter!
Schnell, Verstärkung.
Was?
Keine Sorge, ich komme zurück.
Kelly, bitte!
Du wirst dich vermutlich nicht mehr an mich
erinnern.
Doch, Kelly.
Was wäre, wenn ich an einem Ort leben
würde, wo...
Wo die Menschen dich nicht ansehen und denken.
Das sind die Mädchen, deren Mütter von John
Wakefield an einem Baum aufgehängt wurden.
Mein Dad hat John Wakefield umgebracht.
Aber warum taucht er dann immer wieder auf?
Du kannst bei mir wohnen in L.A.
Das ist der beste Tag aller Zeiten.
Gigi!
Oh, Helvet!
Nichts wie reingehen!
Wie machst du das, Gloss Richard?
Wie mache ich was?
Eigentlich müsstest du doch den ganzen Tag laut
schreien.
Ah, du meinst die Zwangsamtjacke, die man von
den Wellingtons angelegt bekommt.
Henry, ich verdiene jede Menge Geld.
She is glücklich und Madison wird wohlbehütet aufwachsen
können.
Aber was ist mit dir?
Du hast auch ein Recht auf Glück.
Man lernt sich irgendwann zu arrangieren.
Los!
Wow, das war sehr gut, Daddy.
Hat schon mal jemand gegen ihn gewonnen?
Im Tontaubenschießen?
Nein, nicht so weit ich mich erinnern kann.
Willst du den König etwa entthronen?
Los!
So ein Mist.
War doch gut.
Vier von fünf sind gar nicht schlecht.
Jetzt bist du dran, Henry.
Los, zeig's ihm.
Das ist dir ja noch nie passiert, Schatz.
Madison, was machst du denn da?
Ich übe nur schon mal Blumenmädchen zu sein.
Das sind aber nicht unsere Blumen.
Lass ihr den Spaß.
Sie hat doch sonst niemanden, mit dem sie
hier spielen kann.
Oh, danke.
Bitte.
Ist alles in Ordnung?
Ja.
Du musst deine Tischrede für heute Abend noch
schreiben, hab ich recht?
Und vergiss ja nicht, Daddy zu danken.
Wir haben keine Zeit zu verlieren, Henry.
Zeig uns, was du kannst.
Oh ja, wir haben keine Zeit zu verlieren.
Zeig ihm, was du kannst.
Na los, Baby.
Los!
Los!
Los!
Los!
Das war gut, Baby.
Noch ein Treffer und du hast mit Daddy
gleichstanden.
Ja, Henry, zeig mal, was du drauf hast.
Hast du das Zeug dazu, ein Wellington zu
sein?
Los!
Ich gratuliere dir.
Danke, Katherine.
Das war knapp.
Beim nächsten Mal.
Hey, du warst toll.
Ich konnte noch nie nachvollziehen, wie man Selbstmord
begehen kann.
Ich habe Kelly auf die Welt geholt.
Warum müssen sie sterben, solange ich noch hier
bin?
Vielleicht bin ich zu alt für diese Welt,
aber warum lässt sich dieses kleine Mädchen ihren
Körper verschandeln, nach allem, was Wakefield ihrer Mutter
angetan hat?
Können Sie mir schriftlich bestätigen, dass Kelly sich
wirklich selbst erhängt hat?
Haben Sie einen Grund, etwas anderes zu vermuten?
Ich mache nur meine Arbeit.
Sagen Sie mir Bescheid, falls es etwas Neues
gibt.
Ich gebe mein Bestes, aber seit sieben Jahren
habe ich keine Leichen mehr unter.
Sheriff, sehen Sie sich das an.
Normal, nein, natürlich.
Möglich wäre es.
Es ist normal, dass beim Tod durch Erhängen
ein paar Blutergüsse auftreten, aber das sieht schon
sehr extrem aus.
Außerdem habe ich Haut unter ihren Fingernägeln gefunden
und es deutet einiges darauf hin, dass sie
gestern Sex hatte.
Tja, es ist dickflüssig.
Es könnte Blut sein, aber ich weiß es
nicht.
Ich möchte, dass Sie sie gründlich untersuchen.
Finden Sie heraus, ob der Sex in beiderseitigem
Einverständnis stattfand oder ob sie von jemandem vergewaltigt
wurde.
Es ist ein scheußlicher Gedanke, aber in Ihrem
Beruf muss man wohl alles in Erwägung ziehen.
Auf die heißesten Trauzeugen!
Abs, du bist auf einer Insel aufgewachsen, da
muss man noch schwimmen können.
Ich kann auch schwimmen.
Ich hatte nur keinen Bock auf Wettkämpfe.
Wie sieht's mit dir aus, Beth?
Oh, das gibt Wache.
Der gute Kerl sieht ein bisschen angeschlagen aus.
Ja, wundert mich, dass die beiden überhaupt schon
so früh auf sind.
Die waren heute nach dermaßen laut.
Wieso, haben sie sich gestritten?
Nein, Urkel, ganz im Gegenteil.
Die haben sich's richtig besorgt.
Würde mich wundern, wann in dem Hotel überhaupt
einer schlafen konnte.
Ja, ich hab die beiden auch gehört.
Was heißt denn Fummelalarm?
Ich kapier das nicht.
Er ist echt nett, Sully.
Und manchmal reicht das schon aus.
Meine Finger sind dreckig.
Na dann.
Komm, ich bring dich an.
Hey, Mann.
Hey.
Tut mir leid, dass ich dich da abhängen
lassen.
Das war ne echt miese Nummer von mir.
Ich geb dir ein Bier aus, okay?
Wollte er sich wirklich entschuldigen oder Chloe anbaggern?
Wie ich Sully kenne, wollte er wahrscheinlich beides.
Der Mann ist multitaskingfähig.
Ich definitiv nicht.
Mein Plan für heute lautet Wellness, Wellness, Wellness.
Na dann, Prost.
Hast du kurz Zeit?
Ja.
Hey, mein Hübscher.
Du hast dich heute tapfer geschlagen.
Ach, komm schon.
Bist du immer noch wütend, weil du gegen
mein Dad verloren hast?
Nein.
Gut.
Was hast du dann?
Würdest du dich für mich entscheiden?
Was?
Wenn du dich zwischen mir und deinem Dad
entscheiden solltest.
Oder sonst...
Irgendjemanden.
Hat dir das noch keiner erzählt?
In drei Tagen...
sind wir...
beide...
verheiratet und zwar für immer.
War nur ne Frage.
Ich muss nochmal in die Stadt.
Wir sehen uns nachher.
Ja, na klar.
Ich bastle noch an der Tischrede.
Viel Spaß.
Hunter Jennings ist im Pines Motel.
Ich bin wegen Kelly Seaver hier.
Ich wollte nicht, dass es dir jemand anderes
erzählt.
Was denn erzählen?
Dad?
Nikki Bolton hat sie gestern Nacht gefunden.
Was...
Was soll das heißen, Kelly ist...
Sie ist tot.
Abby, es tut mir leid.
Aber wie?
Ich meine, was ist denn passiert?
Im Moment sieht es so aus, als ob...
sie Selbstmord begangen hätte.
Nein, das glaube ich auf keinen Fall.
Ich hatte sie doch gestern noch gesehen und...
Sie hat so fröhlich gewirkt.
Dr. Kemper sagt, sie hätte ein paar Probleme
gehabt.
Sie hat einige Medikamente genommen.
Stimmungsschwankungen sind da wohl völlig normal.
Wie hat sie sich umgebracht?
Das ist doch egal.
Dad, sag es mir.
Also gut, sie hat sich erhängt.
Und deshalb bist du hergekommen?
Weil Kelly sich genauso umgebracht hat wie Wakefield
unsere Mütter umgebracht hat?
Abby, hör auf, dich mit diesem Mann zu
beschäftigen.
Mit John Wakefield?
Du kannst seinen Namen aussprechen, Dad.
Na schön.
John Wakefield hatte nicht das geringste mit Kellys
Tod zu tun.
Gibt es vielleicht jemanden, den sie gestern getroffen
oder gesehen haben könnte?
Nicht soweit ich wüsste.
Wie sieht es aus, Miss?
Ich bin mir nicht sicher.
Aber ich glaube, ich sollte weiß in meiner
Hochzeitsnacht tragen.
Oh, tut mir leid.
Ich sagte weiß.
Ja, aber ich will dich in schwarz sehen.
Was machst du denn hier?
Nein, geh sofort raus.
Ach, komm schon.
Nein, sofort raus mit dir.
Miss, ich will dich nur mal ansehen.
Hunter!
Hey, hör auf damit.
Früher hat dir das doch auch gefallen.
Ach Gott.
Mal ehrlich, hast du ernsthaft gedacht, ich ändere
meine Meinung, wenn du zu meinem Vater rennst?
Ich weiß nicht, was du meinst.
Ich meine gestern?
Ja, er hat mir alles erzählt.
Du hast ihn gebeten, dir zu helfen.
Und was hat er dir noch erzählt?
Dass er nein gesagt hat.
Okay?
Und dass du wieder verschwinden sollst.
Trish, hör zu.
Mir ist klar geworden, dass ich dich unbedingt
noch mal sehen muss.
Sonst würde ich das für den Rest meines
Lebens bedauern.
Schön, jetzt hast du mich gesehen.
Und jetzt verschwinde.
Das Problem ist nur, jetzt wo ich dich
gesehen habe, Oh, ich bitte um Verzeihung.
Hier hätte ich, also eins steht fest, sie
werden ein bezauberndes Paar abgeben.
Daddy?
Hier ist Abby.
Kann ich dich mal kurz sprechen?
Sag Henry, ich hab heute Morgen frei.
Ich werde niemanden verbrennen oder verstümmeln.
Ich bin auch nicht hier, weil dein Bruder
mich geschickt hat.
Mach bitte die Tür auf.
Hey.
J.D., ich hab eine schlechte Nachricht und
ich dachte, du solltest es wissen.
Kelly ist tot.
Das ist ja ein Ding.
Mein Dad denkt, Kelly hätte Selbstmord begangen.
Aber ich bin mir da nicht so sicher.
Und deshalb bist du hier?
Na klar, der Freak hat sie umgebracht.
Ich will nur versuchen zu verstehen, was gestern
Abend passiert ist.
Da gibt's nicht viel zu erzählen.
Wir hatten Sex, wir haben uns amüsiert.
Und als du ihr gesagt hast, dass sie
bei dir in L.A. übernachten kann, war
sie aufgeregt und überglücklich.
Von Selbstmord war da keine Rede.
Hat sie dir irgendwas über John Wakefield erzählt?
Das war nicht nötig.
Ich hab die Tattoos auf ihrem Körper gesehen.
Alles war mit Wakefield voll.
Ich weiß, wie du bei Thomas über mich
sprichst.
Dass ich schwach bin.
Dass ich ein Feigling bin.
Zieh deine Bluse aus.
Ich sagte, zieh sie aus.
Und jetzt runter auf die Knie.
Nein.
Du wirst genau das machen, was ich dir
sage.
Ist das klar?
Ich war ein böses Mädchen.
Tada!
Na?
Das ist traumhaft.
Wirklich?
Henry wird ohnmächtig, wenn er dich in dem
Kleid sieht.
Das ist perfekt.
Dreh dich um, ich will es mal von
hinten sehen.
Ja, von hinten sieht es auch wundervoll aus.
Mom wäre stolz auf dich.
Hunter?
Hunter Jennings?
Gib her.
Oh mein Gott, warum ruft der dich denn
an?
Hast du den Typen etwa eingeladen?
Nein, natürlich nicht.
Du hast mir gesagt, er würde abreisen.
Warte kurz, er ist hier auf der Insel?
Weiß Henry was davon?
Nein, und wehe, du erzählst ihm irgendwas, Beth.
Okay, ich werde das mit Hunter schon in
den Griff bekommen, klar?
Etwas so wie auf dem College?
Das ist unfair.
Was war denn auf dem College?
Sagen wir so, Trishs Mund sagte los, verschwinde,
aber ihre Körpersprache sagte ganz klar...
Ganz klar, es war etwas ganz anderes.
Okay?
Ich liebe Henry und ich werde ihn in
diesem Kleid heiraten.
In genau drei Tagen, okay?
Wie zur Hölle konntest du bei dieser Frau
landen?
Na ja, ich habe in Campbell studiert, ich
bin Doktor der Medizin, ein Experte in Philately
und sie mag meine Herkunft.
Ich wache jeden Morgen auf und bete, dass
sie auf keinen cooleren Briten trifft.
Oder überhaupt auf irgendeinen Briten.
Der darf das.
Der ist definitiv kein Brite.
Hat der Typ dich nicht im Wald hängen
lassen?
Ja.
Aber er hat sich entschuldigt.
Hey Ruth, danke für den Anruf wegen Hunter
Jennings.
Hab ich doch gern gemacht.
Obwohl ich überrascht war, als du mich gebeten
hast, nach ihm Ausschau zu halten.
Hast du den Überblick im Candlewick verloren?
Ja, so könnte man das sagen.
Er ist ein beliebter Mann.
Ja, ja, er ist ein Freund der Familie.
Aber ich glaube, im Moment ist er nicht
hier.
Kein Problem, ich habe nur ein kleines Willkommensgeschenk
für ihn.
Ah, dann bring's ihm einfach aufs Zimmer.
Nummer vier.
Danke.
Reiseroute Hunter Jennings, Berlin, New York, Seattle.
Rechnung an Thomas Wellington.
Hast du das schon mal gemacht?
Oh ja, das ist fantastisch.
Es besteht fast nur aus Honig.
Mit ein paar Kräutern untergemischt.
Es reinigt die Poren und man wird verrückt,
wenn man die Haut danach anfasst.
Tja, anfassen klingt immer gut.
Es schmeckt auch richtig gut.
Wieso machst du das nicht?
Meine Haut ist schon zart und geschmeidig.
Na, wenn wir damit fertig sind, können wir
das ja mal vergleichen.
Gut, ich bin in zehn Minuten wieder bei
Ihnen.
Eins verstehe ich nicht, Chloe.
Ich, ähm, ganz ehrlich, dieser Engländer ist ja
bestimmt ganz nett, aber ich frage mich immer
wieder, was hat dieser Kerl, was ich nicht
habe?
Ein Kissen!
Was?
Gut mitgespielt, mein Liebling.
Du bist tot!
Vorsicht, nicht hinfallen!
Komm her!
Komm her, du kleines englisches Stück Scheiße!
Ist Puderbeer etwa in einen Honigtopf gefallen?
Ich würde mich freuen, wenn du mal ein
neueres Foto für mich hättest.
Ich muss mit dir reden.
Okay, ich freu mich.
Ich glaube nicht, dass Kelly Selbstmord begangen hat.
Ehrlich?
Hat dir das etwa JD erzählt?
Maggie Crell hat gesehen, wie er mit Kelly
das Kennewick verlassen hat.
Aber wieso befragst du Maggie, wenn du denkst,
dass Kelly Selbstmord begangen hat?
Ich muss dir nicht erklären, wie ich meine
Arbeit mache.
Stimmt, du antwortest ja sonst auf alle Fragen
offen und ehrlich.
Abby, denkst du etwa, mir macht das Spaß?
Ich mache meine Arbeit so gut wie...
Die einzigen Todesfälle, die wir hier in den
letzten sieben Jahren auf der Insel hatten, waren
aufgrund einer unheilbaren Krankheit oder Altersschwäche.
Das mit Kelly ist eine Tragödie, ganz egal,
was die Todesursache ist.
Ich versuche nur, den Fall aufzuklären.
Ich hab gehört, dass Shane sie gestern mit
dieser Wakefield-Geschichte provoziert hat.
Ja, aber...
da du ja keine Ermittlungen anstellst, siehst du
sicher auch keinen Grund, mit ihm zu reden,
hab ich recht?
Mach's gut, Dad.
Sheriff?
Shane?
Du weißt sicher schon Bescheid.
Unglaublich, dass sie das getan hat.
Manchmal hat sie zwar davon gesprochen, aber ich
hätte nie damit gerechnet, dass sie...
Ich hab gehört, dass du Kelly gestern im
Cannery gesehen haben sollst.
Du sollst sie ziemlich erschreckt haben.
Ja, ich hab auch immer noch ein schlechtes
Gewissen deswegen.
Nicht, dass es ihr etwas angehen würde, aber
Kelly und ich haben schon vor einer Weile
Schluss gemacht.
Ich war auf so einer Party am Harman
Beach.
Können Sie überall nachfragen, ich bin jetzt im
Kreis der Reichen und Schönen.
Na dann, herzlichen Glückwunsch meinerseits.
Hast du JD dann heute gesehen?
Nein.
Aber wir hatten eigentlich noch nie viel Kontakt.
Lass es dir gut gehen.
Hast du das gehört?
Der Sheriff glaubt, du hast Kelly getötet.
Und weißt du was?
Ich glaube, er hat recht.
Tut mir leid, ich bin nur einfach stinkwütend
auf sie.
Du denkst also, dass Kelly das wirklich getan
hat?
Nein.
Ich werd dir sagen, wer es war.
Es war dieses Schwein, John Wakefield.
Der ist tot.
Wir beide wissen das, aber Kelly war da
anderer Meinung.
Sie hat sich von Wakefield verfolgt gefühlt.
Manchmal hat sie mich um drei Uhr morgens
angerufen, um zu sagen, dass er in ihrem
Zimmer war.
Auch wenn es eigenartig klingt, aber vielleicht hat
sie sich bloß erhängt, damit er es nicht
tun kann.
Es tut mir leid, Abby.
Ich wollte gar nicht so viel über Wakefield
reden.
Schon gut.
Und was machen wir, wenn da wirklich was
dran ist?
Vielleicht wurde sie ja wirklich von jemandem verfolgt.
Von wem?
Shane?
Er war ziemlich wütend, als sie sich von
ihm getrennt hat.
So wütend, dass er eh was getan hätte?
Ja.
Shane ist richtig grob zu ihr gewesen.
Ich hab sie mal gefunden und da hat
sie geweint.
Sie musste ihre blauen Flecken überschminken.
Ich hab gesagt, ein Dad soll das klären
und eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirken.
Aber sie wollte nicht auf mich hören.
Sie hat gesagt, das würde alles noch schlimmer
machen.
Aber ich weiß nicht mehr, was ich denken
soll.
Die Tür ist offen.
Du hast Trish angelogen.
Sie hat uns zusammen gesehen.
Ich hatte keine Wahl.
Was ist, wenn ich es schaffe, dass Trish
trotzdem mit mir abreist?
Hunter, mein Angebot steht nicht mehr.
Okay, dann hätte ich ein neues Angebot für
dich.
Ich werde die Insel heute verlassen und zwar
allein.
Aber das kostet dich 50.000. Oder ich
sage Trish die Wahrheit.
Dass das alles deine Idee war.
Das wird sie dir noch niemals glauben.
Da bin ich mir nicht so sicher.
Lass es uns nochmal versuchen.
Zimmer 214, Hunter.
Shane, bist du da?
Hey, hast du mich etwa gesucht?
Ich werde dir mal sagen, was Kellys Problem
war.
Sie war so verdammt süchtig nach Aufmerksamkeit, dass
es ihr völlig egal war, ob sie sie
von einem Verholten bekommt.
Komm schon, Shane.
Nein, nein, ich werde dir auf keinen Fall
zuhören.
Kelly hat das getan.
Kelly hat dir zugehört.
Und was ist mit ihr passiert?
Hast du mit ihr über L.A. geredet?
Hast du dir mal überlegt, was sie da
machen sollte?
Keine Ahnung, aber sie, sie wollte es versuchen.
Sie wollte einen Neuanfang für sich.
Sowas gibt es aber nicht.
Auch ein Umzug hätte Kellys Leben nicht gerettet.
Er war immer bei ihr, egal wo sie
hingegangen wäre.
Sie hat sich seinen Namen in die Haut
ritzen lassen.
Hat sie die ganzen Wakefield-Tattoos von dir?
Sie wollte die haben.
Es war ihre Idee.
Wieso fühlst du dich dann so schuldig?
Du kannst nichts dafür, Shane.
Und J.D. kann auch nichts dafür.
Ich weiß, was wirklich passiert ist.
Ich bin hier, um dir die Wahrheit zu
sagen.
Kelly wurde ermordet.
Was?
Du, nein, nein.
Das kannst du nicht wissen.
Doch, ich weiß es.
Kelly hatte recht.
Es war Wakefield.
Er war hinter ihr her.
Er hat es getan.
Oh Gott, du bist ja schon genauso bekloppt
wie sie.
Du hast Angst davor, dass die Menschen dir
die Schuld geben, aber ich weiß, dass du
Kelly geliebt hast.
Sie hat immer wieder mit diesem Wakefield angefangen.
Weil sie es wusste.
Sie wusste, dass er in ihrer Nähe war.
Sie konnte ihn förmlich spüren, wenn er mitten
in der Nacht in ihre Wohnung gekommen ist.
Ich habe ihr einfach nicht geglaubt.
Und genau deshalb hat er es auch geschafft.
Weil ihr keiner geglaubt hat.
Er hat sich Kelly ausgesucht, weil er wusste,
dass ihr niemand glauben würde.
John Wakefield hat ihr die Schlinge um den
Hals gelegt.
Ganz genau so, wie er es bei ihrer
Mutter getan hat.
Wahrscheinlich hat sie sich nicht mal gewehrt.
Und tief in ihrem Inneren wollte sie das
sogar.
Sie wollte endlich ihren Frieden finden.
Und dann zog er die Schlinge zu.
Und sah zu, wie sie erstickte.
Jane!
Lass das Messer fallen!
Was hält Richard davon?
Alle glauben, mit Gewerbeimmobilien würde man kein Geld
mehr verdienen können.
Und glauben Sie mir, ich lasse ihr gern
in den Glauben.
Der gute Richard will natürlich auch nur mal
sicher gehen.
Selbst meine Oma hätte ein besseres Händchen für
Investitionen.
Ich lasse sie beide mal kurz allein.
Ich weiß, dass du eine Menge Geld hast.
Und keiner kann dir den Mund verbieten.
Aber du bist ein mieser Tyrant und davon
habe ich die Nase voll.
Ich hoffe, dass deine Tischrede etwas wortgewandt ausfallen
wird.
Meine Tischrede ist nicht das Problem.
Ich weiß, dass du Hunter hergeholt hast.
Ich werde Trish nicht sagen, aber damit eins
klar ist, ich werde sie heiraten und ich
werde sie glücklich machen.
Ob dir das passt oder nicht.
Was war denn das für eine Geschichte, dass
Wakefield noch am Leben ist?
Wie hätte ich ihn denn sonst ablenken sollen?
Ich glaube, er macht sich selbstverantwortlich für Kellys
Tod.
Kelly hat sich nicht selbst umgebracht.
Aber ich denke auch nicht, dass es Shane
war.
Was denkst du?
Ich habe keine Ahnung.
Aber Kelly war ein wunderbares Mädchen.
Und wenn ihr das wirklich jemand angetan hat,
wenn jemand sie aufgehängt hat, damit sie erstickt,
dann werde ich dafür sorgen, dass dieser Mensch
dafür büßt.
Du glänzt ja richtig.
Ja.
Und ich rieche auch verdammt gut.
Entschuldige wegen vorhin.
Mann, das war echt blöd von mir.
Ich gebe dir ein Bier aus, okay?
Also das war cool.
Allerdings, unser Aufreißer wurde verarscht.
Hey, ich werde Kerl umbringen.
Nein, nein, das wirst du nicht.
Du hast ihn wie eine Piñata hängen lassen
und jetzt hat sich der Mann gerecht.
Ihr seid quitt.
Sehr gut.
Guten Abend, liebe Gäste.
Ich möchte gerne meinem zukünftigen Schwiegervater, Thomas Wellington,
für dieses Dinner danken.
Für diese Woche.
Aber was das Wichtigste ist, dass er die
bezauberndste Frau gezeugt hat, die ich je getroffen
habe.
Danke.
Und um ehrlich zu sein, einige meiner Freunde
fragen sich immer wieder, ob Mr. Wellington irgendwann
mal den Mann, der früher mal sein Boot
geputzt hat, als sein Schwiegersohn akzeptieren würde.
Aber die wunderbare und überraschende Wahrheit ist, er
hat gar keine Wahl.
Auf Thomas Wellington, auf die Gesundheit, das Leben
und ewiges Glück.
Cheers.
Zum Wohl.
Hallo?
Das war ein Fehler.
Hier, dein Scheck.
Aber du wirst nicht noch mal in Trishs
Nähe kommen.
Hey, Doc.
Das rote in Kellys Augen.
Ich kann nicht erklären, wie das da hinkam.
Aber Sheriff, das war Tinte.
Okay.
Charlie, hören Sie mir zu.
Jemand hat das bewusst getan.
Jemand hat ihr Tinte...
Ich habe Sie verstanden.
Ich habe Sie verstanden.
Can't find what you're looking for?
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