All language subtitles for ggssgrstyeyerye

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian Download
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(virtuoses Geigenspiel)

(unverständlich)

(Geige solo: "Caprice Nr. 5 in a-Moll" von Paganini)

Danke.

(Sie spielen "Sonatine für Violine und Klavier D-Dur" von Franz Schubert)

(Frau Köhler) Danke! Warte bitte draußen.

(Herr Schupelius) Hallo. Wie heißt du?

Alexander Paraskevas.

(Frau Köhler) Etwas lauter bitte.

Alexander Paraskevas.

(flüstert) Welche Nummer hat er jetzt? 28? Sag mal!

15! Die sind alle ein bisschen durcheinander gekommen.

Was hast du vorbereitet?

Von Bach aus der "E-Dur-Partita" den ersten Satz,

von Lalo "Symphonie Espagnole"

und von Schubert die "Sonatine in D-Dur".

Das ist ein beliebtes Stück heute.

Was willst du zuerst spielen? - Lalo vielleicht.

Gut.

(Klavier-Einleitung)

("Symphonie Espagnole in d-Moll" von Lalo)

(Er unterbricht sein Spiel.)

Noch mal.

(Er setzt sein Geigenspiel fort.)

(Klavier-Zwischenspiel)

("Symphonie Espagnole in d-Moll" von Lalo)

(Herr Schupelius) Danke! Wartest du bitte draußen.

Drücken!

(Tür knarrt.)

Sensationell ist er nicht.

Dann bräuchte er auch keinen Unterricht.

Der ist nicht aus sich rausgekommen. - Stimmt.

Sehr in sich gekehrt. - Er war nervös.

Technisch ist er nicht gut genug.

Außerdem hebt er immer die Schulter hoch.

An der Fehlhaltung muss man arbeiten, aber er hat einen eigenen Ton.

Ohne die Technik nützt ihm das nichts.

Und seine Finger sind nicht schnell genug, er klebt auf den Seiten.

Wir können ihm die Technik beibringen.

Ich finde, wir müssen höher einsteigen.

Dagegen?

Dafür?

Sie glauben, er schafft das Probehalbjahr? - Ja.

(Verkehrslärm)

(auf Französisch) Hilde, möchtest du ein Stück Schokoladenkuchen? Hilde?

Nein, nein.

Apfeltorte? - Ja, Apfeltorte.

Der ist gut. - Der ist gut.

(auf Französisch) Bitte sehr. - Danke.

Tante Hilde, ist das dein zweiter Kuchen?

Es wird langsam peinlich.

Nein, wieso? Wenn's schmeckt. Schmeckt er denn?

(Hilde) Er schmeckt gut. - (Anna) Schmeckt gut?

(Bronsky singt auf Französisch.)

(Chanson: "Le temps des cerises" von Jean-Baptiste Clément)

(Er pfeift die Melodie.)

(auf Französisch) Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Danke.

Möchtest du Tee oder Kaffee trinken? - Nichts, jetzt nicht mehr.

Spiel doch mal was vor, Jonas?

Was willst du? - Tee, oder was in der Kanne ist.

Tee.

Was für Tee? - Schwarzer Tee.

Nein. - Willst du lieber grünen?

Da kann ich ja gar nicht schlafen.

Schwarzen Tee mit Milch.

Ich kann dir grünen machen. - Nein, danke. Jonas, spiel doch mal was.

Du musst nicht spielen, wenn du nicht willst.

(Frau Köhler) Dann sehen wir uns wieder am Dienstag um 15:00 Uhr.

Guten Tag. - Paraskevas.

Hallo. - Hallo.

Sollen wir reingehen?

Es wäre besser, wenn Sie draußen warten.

Wie sehe ich dann seine Fortschritte? - Dafür ist es zu früh.

Aha. Tschüss.

Pack ruhig schon mal aus. - Mhm.

(Er schlägt die Saiten an.)

Was hast du an Technischem bisher gemacht?

Tonleitern und Etüden.

(Sie schlägt das A auf dem Klavier an.)

(Er stimmt die Geige.)

Willst du mal spielen?

Dreiklänge? - Ja.

(Er spielt Dreiklänge.)

Mhm. Welche Etüde?

Ich hab von Kreutzer... die von eins bis 14 gemacht.

Gut. Spiel mal.

(Er spielt eine sehr bewegte Etüde.)

(Sein Spiel wird verkrampfter.)

Ähm... Warum spielst du so schnell?

Worauf hast du denn geachtet?

Wann? - Gerade beim Spielen.

Auf gar nichts so richtig. - Das ist schlecht.

Du musst dir die Töne vorstellen, bevor du sie spielst.

Dadurch entsteht der Klang. Sonst ist es nur ein Geräusch.

Hast du das schon mal gespielt?

Das ist Bach, oder? - Mhm.

Kann sein, dass ich da schon mal reingeschaut habe.

Was fällt dir auf?

Ähm... Überall Sechzehntel.

Noch was?

Ist sehr regelmäßig alles.

Mhm.

Bach hat viele Sätze geschrieben, wo die Motorik im Vordergrund steht.

Welcher Takt? - Dreiachtel.

Und die Tempobezeichnung? - Presto.

Heißt? - Ich glaube, sehr schnell.

Sehr schnell, ja. Das magst du doch.

Willst du mal probieren? - Ja.

(Er spielt das Stück langsam.)

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Er bricht ab.) - Noch mal.

(Er beginnt von vorn.)

Anna, die Partitur fürs Schulorchester, hast du die dabei? - Ja.

Im Schrank.

Und hast du darüber nachgedacht? - Worüber?

Über die Proben.

Hast du gar keine Lust mehr zu spielen?

Bis dann!

(auf Französisch) Schön warm.

Sollen wir hier sitzen? - Ja.

Setzen wir uns da rüber? - Ja.

Sollen wir uns woanders hinsetzen? - Nein.

Was kann ich Ihnen bringen? - Sag du.

(auf Deutsch) Das Steak mit Kartoffeln und ein Bier.

Ich nehme erst mal eine Apfelschorle. Oder doch einen Weißwein?

Mögen sie Weißwein? - Ja.

Nehmen Sie die Apfelschorle! - Okay.

Ich nehme die... ähm... Spaghetti mit Gorgonzola-Soße.

Können sie die empfehlen? - Sie wurden immer aufgegessen.

Dann nehme ich die Bandnudeln mit Bolognese-Soße.

Dann lieber Gorgonzola oder Calamari. - Gut, ich nehme die mit Gorgonzola.

Entschuldigung, jetzt muss ich doch kurz...

Ich möchte was ändern. Gibt es das auch vegetarisch?

(Kellner) Gorgonzola ist vegetarisch.

Spaghetti mit Gemüse.

Spaghetti mit Tomaten? - Ja.

(auf Französisch) Entscheide dich. Ich ziehe nicht mit dem Teller um.

(auf Deutsch) Schorle. - Danke.

(auf Französisch) Sollen wir uns da rübersetzen?

Also los!

Gut? - Ja.

Sicher? - Ja.

Ja, sehr gut.

Ich habe einen neuen Schüler. - Ach ja?

Ja, er ist sehr gut. Noch etwas unsicher. Aber da werde ich ihm schon helfen.

Gut.

Was ist? - Ich hab nichts gesagt.

Ich hab nur Hunger. - Er kommt.

(Bronsky auf Deutsch) Danke.

Willst du meinen Teller? - Nein.

Ich esse auch Nudeln. - Nein, geht schon.

Es geht, danke.

Mh.

So ist es einfacher. Guten Appetit!

Ich stinke. - Tust du nicht.

Doch. Merkst du nicht?

Ja. - Was, wirklich?

Wenn ich die Augen schließe, wüsste ich immer noch, wo du bist.

Ist aber nicht schlimm. - Doch.

Wie war's denn heute in der Schule?

(Im Hintergrund läuft eine französische TV-Sendung.)

Ich glaube, wir müssen mal lüften.

Mach zu, es ist kalt!

(Im Fernsehen läuft eine französische Sendung.)

(Geigenspiel)

(Er macht den Fernseher leiser.)

("Partita für Violine solo Nr. 2 in d-Moll" von J. S. Bach)

(Geigenspiel)

Entschuldigung!

Du bist spät dran. - Ich hab den Bus verpasst.

Beim Konzert wartet auch keiner auf dich. - Ich bin noch nicht so weit.

Es geht um die Haltung.

(Sie schlägt das A an.)

(Er stimmt die Geige.)

Wir fangen gleich mit dem Presto an. - Ja.

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Er spielt sehr schnell.)

Schulter runter.

Lass den Bogen liegen.

Ein B, kein H.

Gut. Gar nicht schlecht.

Aber als Ziel ist das zu schwach.

Warum muss man üben?

Damit man sein Stück gut kann.

Letztlich ist das Üben dazu da, dass das Stück in deinen Körper kommt.

Das muss richtig im Körper sitzen.

Gib mir mal die Geige.

Jetzt stell dich mal locker hin.

Zieh dich hoch, der Körper ist locker. Wie eine aufgehängte Puppe.

(Anna) Ganz gerade, aber locker. - (Alexander) Mhm.

Schüttel dich mal. Richtig schütteln!

Jetzt nimm die Geige.

Ja.

(Er spielt entspannter.)

Weiter.

(Trainer) Auf geht's! Spielen, spielen, spielen!

(Trainer gibt Anweisungen.)

Super!

Gut so!

Jawoll! Laufen, laufen!

(Schläge gegen den Puck, Rufe)

(Abpfiff)

Was machst denn du hier?

Ich hole dich ab. - Warum?

Ich dachte, es wäre eine gute Idee.

(auf Französisch) Probier mal.

(Er stimmt das Cello.)

(Er spielt eine Melodie.)

(Cellostimme aus dem "Streichquintett in G-Dur" von Brahms)

Du ruinierst dir mit dem Ding die Hände.

(entferntes Martinshorn)

Entschuldigung!

(auf Französisch) Ich komme mit hoch. Ich bin gleich fertig.

(auf Deutsch) Ich hab Anna vorgeschlagen, probeweise bei uns mitzuspielen.

(auf Französisch) Gut. - Tschau.

(auf Französisch) Und? - Was "und"?

Machst du es?

Traust du es mir nicht zu? - Darum geht es nicht.

Doch! Du glaubst nicht, dass ich es schaffe.

(unvollkommenes Geigenspiel)

(Das Spiel bricht ab und setzt neu an.)

Jonas, streich den Bogen aus oder nimm gleich eine Zahnbürste.

Vielleicht ist es besser, du würdest hier mit einem Abstrich anfangen.

Das ist einfacher. Was meinst du?

Guck, also einfach...

(murmelt) Abstrich, Abstrich, Abstrich.

(Jonas spielt die Melodie erneut.)

(Tür fällt zu.)

(Tür wird geöffnet.) Kann ich Sie kurz sprechen?

Ja.

Wie läuft es mit dem neuen Jungen? - Gut. Er macht sich gut.

Das geht nicht, dass sie bei Ihrem Sohn die Striche in den Noten ändern.

Er hatte Probleme, den Bogen auszuspielen.

Ich hätte gern, dass Sie das in Zukunft mir überlassen.

Hallo, Emma. Komm rein.

Das war's auch schon.

Spielst du dich schon ein? - (Emma) Mhm.

(lautes Rattern)

(Vögel zwitschern.)

Ich habe es total vergessen. Entschuldigung!

(auf Französisch) Willst du's probieren?

Hast du ein Problem damit, dass Anna mit uns spielt?

(auf Französisch) Ein Problem? Nein.

(Geigenspiel hallt durch den Flur.)

(Sie übt ihre Stimme aus dem "Streichquintett in G-Dur" von Brahms.)

(Streichermusik dringt aus der Wohnung.)

(Streichermusik ist lauter hörbar.)

(leise) Sie können ruhig reinkommen.

Wollen Sie ablegen? - Ja.

Sie können hier warten. - Danke schön.

(bewegte Streichermusik)

Möchten Sie etwas trinken? - Danke nein.

(Musik verklingt, Stimmen dringen aus dem Nebenzimmer.)

(Sie öffnet den Reißverschluss.)

(Sie zupft eine Seite.)

Schön, dass du da bist.

Hallo. - Hallo.

Schön, dass es geklappt hat. - Ja.

(Geigerin) Schön. - Ja.

Kennst du das Stück? - Ja...

Aber es ist schon eine Weile her. - Das macht nichts.

(Geiger) Vielleicht erst mal stimmen?

(Sie stimmen ihre Instrumente.)

Dann probieren wir's mal.

("Streichquintett in G-Dur" von Brahms)

(Geigerin) Klingt schön. - (Bratschist) Gibt es genug Cello?

(Christian) Vielleicht zu massiv?

Wir sind zu massiv? - Wollen wir's mal ohne Cello machen?

Damit du dich reinfinden kannst. - Ja, gut.

("Streichquintett in G-Dur" von Brahms)

(Geigerin) Und? - Oder?

Hier die obere Hälfte. - Aha, mehr in der oberen Hälfte.

Mach wie immer. Aufstrich ist in Takt elf, glaube ich.

(Geigerin) Acht! - Zweite Zeile, die Hemiolen?

(Geigerin) Ja.

Klang das sonst okay? - (Christian) Fantastisch, finde ich.

Dann noch mal mit dir. - (Christian) Gut, spielen wir.

("Streichquintett in G-Dur" von Brahms)

(Christian) War gut. Nächste Woche, gleiche Uhrzeit?

Ihr könnt kommen, so oft ihr wollt. - Danke.

War schön. - Ja.

Mama, ich muss aufs Klo. - Wir halten gleich.

(Krähen krächzen.)

(Anna) Papa?

(Das Holz kling hohl.)

(auf Französisch) Es hat einen langen Ton.

Mach mal das Holz nass.

Hier noch etwas.

Gut so.

Schau mal. Was sagst du?

Sind eng die Ringe, oder? - Ja.

Die dunklen Streifen sind der Winter.

Das Helle dazwischen, das Weichere, das ist der Sommer.

(auf Deutsch) Was hältst du denn von gehaseltem Holz?

Für Bratschen nicht schlecht.

Ich guck mal, ob ich noch was anderes finde.

(auf Französisch) Das war ein Jahr mit viel Regen.

Was heißt das? - Das ist nichts für uns.

Es ist zu schnell gewachsen. Schau, das geht bis hier hoch.

Bring mir bitte die Decke.

Danke. Lauf in den Garten.

Die Guten kannst du hier reintun. - Ja, mach ich.

Die Guten...

(Jonas wimmert.)

(Jonas ächzt und stöhnt schmerzhaft.)

Aua.

(Schluchzen)

(Jonas weint.)

Du kannst doch nicht ohne Abendbrot nach Hause fahren.

Ich will nicht, dass du so mit meinem Sohn umgehst.

Hab dich nicht so, der Junge lernt.

(flüstert) Ich mach Licht aus.

(auf Französisch) Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe?

Du machst mir nie ein Kompliment.

Warum?

Ich bin doch voll Wärme und Zuneigung.

Wärme und Zuneigung kannst du auch einem Hund geben.

Damals hast du was anderes vorgegeben. - Was denn?

Du warst so stolz und unnahbar.

Was soll ich dazu sagen?

Ich kann nicht den ganzen Tag Gefühle haben.

Du hast übrigens mal gesagt, das wäre bei dir genauso.

Morgen, Anna.

Was ist?

Du hast uns am Samstag hängenlassen.

Wieso? Ich dachte nicht, dass ihr an mir interessiert wärt.

Wie kommst du denn darauf?

Die erste Geigerin hat doch danach überhaupt nichts gesagt.

Gut, wir sind auch ziemlich unterschiedlich im Spiel.

Das finde ich gar nicht, im Gegenteil.

Aber wenn du nicht mit uns spielen willst, ist das deine Sache.

Nein, aber es wäre komisch, wenn ich das nicht aussprechen würde.

Das verstehe ich nicht ganz.

Das habe ich vielleicht etwas kompliziert ausgedrückt.

Hol dir schon mal selbst das A. - Mhm.

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Er bricht das Spiel ab.)

(Er beginnt von vorn.)

(Er unterbricht das Spiel.) - Deine Nägel sind zu lang.

(Er beginnt von vorn.)

(Er setzt neu an.)

(Er spielt ungenau.)

(Er setzt neu an.)

(Er stockt.)

Mehr Tempo.

(Er spielt schnell und hektisch.)

(Er setzt neu an.)

Leg mal den Kopf nach hinten.

Geht's? - Ja.

Es geht schon.

(Er spielt weiter.)

Komm, setz dich mal hin.

Wir hören auf.

(Jonas) Ich möchte einen Hund.

Mama! Ich möchte einen Hund haben.

Du hast schon einen. Dein Hund ist die Geige.

Was ist denn das da? - Fleisch.

Aber was denn für ein Fleisch? - Rindfleisch.

Tut das nicht weh, wenn man das Rind abschlachtet?

Es wird betäubt.

Es wird betäubt, um abgeschlachtet zu werden?

(Es klingelt an der Tür.)

Damit du deine Bouletten essen kannst.

Kann ich bitte weiterüben?

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Er setzt neu an.)

Sehr gut! Sehr gut.

Jonas, komm doch mal her.

Willst du Alexander begleiten? Hol mal die Duos von Pleyel.

Die kennst du bestimmt. - Ich glaube...

Ich glaube schon.

Dieses? - Mhm.

(Anna) Und.

("Rondo aus Duo Nr. 2" von Pleyel)

(Jonas verpasst den Einsatz.)

Jonas, konzentrier dich bitte. Komm, noch mal.

(Sie beginnen von vorn.)

(Jonas spielt nicht im Tempo.)

(Der Rhythmus fällt auseinander.)

Das ist wirklich schwierig. Setz noch mal an.

Was ist? - Ich will nicht mehr.

Nimm die Geige und spiel weiter.

Nein, ich spiele nicht mehr.

Ich spiele nicht mehr.

Hör doch auf... - Lass mich in Ruhe!

So redest du nicht mit mir!

Gut. Wir machen weiter mit dem Presto.

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Das Besteck klappert auf den Tellern.)

(auf Französisch) Jonas, iss.

(Besteck klappert laut.)

(auf Französisch) Warum bringst du ihn hierher?

Ich muss mit ihm fürs Vorspiel üben.

Dafür gibt es die Schule.

Was soll ich denn machen, wenn er vor der Tür steht.

Komm, Jonas. Komm!

Wir gehen runter.

Ich spiele dir mal eine Aufnahme von Menuhin vor.

Kennst du sicher. - Mhm.

Da war er so alt wie du.

Ein bisschen älter.

("Violinkonzert in e-Moll" von Mendelssohn)

("Violinkonzert in e-Moll" von Mendelssohn)

(auf Französisch) Dreh mal.

Und los.

(Der Schraubstock quietscht.) - Weiter. Weiter.

So? - Noch ein bisschen.

So ist es gut. Nimm den Hobel.

Und los.

In einer Bewegung.

Gut so. Noch mal. Gut.

Tschüss.

(Sprechanlage) Ja? - Hallo, hier ist Anna.

Hast du Hunger? - Nee.

Ich muss auch gleich wieder los.

Kannst du mir kurz helfen?

Ja.

Hältst du das auf?

Nähst du's zu?

Eigentlich nicht. Können wir aber machen. - (Anna lacht verlegen auf.)

Soll ich?

Wie lange dauert das? - Eine knappe Stunde.

Und das machst du für dich alleine, so ein Huhn?

Ja.

Wieso denn nicht?

Magst du was trinken?

Das hat mir meine Mutter gemacht, als ich krank war.

Hast du Spaß gehabt als Kind?

Am Anfang schon.

Dann ist sie gestorben.

Wie alt warst du?

Zwölf.

Sie hat Deutsch unterrichtet. Wie mein Vater.

Sie hat sehr gern Klavier gespielt und kleine Konzerte gegeben.

Sie wollte mir dann immer was mitbringen, hat es aber meistens vergessen.

Manchmal warte ich heute noch auf ein Geschenk von ihr.

Willst du es noch mal mit uns probieren?

Wir stehen ziemlich unter Druck.

Das Konzert ist nächste Woche.

Mit dir war es am besten für uns.

(Die Haustür fällt ins Schloss.)

(auf Französisch) Was tust du? Was tust du da?

Aber...

Anna, du musst dich zurückhalten. Merkst du nicht, was du mit Jonas machst?

Mir liegt was daran, dass er weiterkommt.

Du kannst ihn nicht zwingen. - Er übt nicht genug.

Er hat eine gute Lehrerin. Sei froh...

Ja, ich weiß. - Weißt du nicht. Lass mich ausreden!

Ich soll froh sein... - Du weißt gar nicht, was ich denke.

Sei froh, dass er seine Geige noch anfasst.

Akzeptierst du ihn nur, wenn er Leistung bringt?

Die Geige ist nur ein Stück vom Leben.

Das Leben reicht nicht mal aus, um in einer Sache gut zu werden.

Lass ihn doch selbst rausfinden, worin er gut werden will.

Tolle Theorie. Hat bei dir ja großartig funktioniert.

Ja.

Aber ich mache mir wenigstens nichts vor.

(Geigerin spielt sich ein.)

(Sie stimmen ihre Instrumente.)

(Sie atmet hektisch.)

Anna, kommst du? - Ja.

(Beifall)

("Streichquintett in G-Dur" von Brahms)

(Die Geigen sind sehr dominant.)

(Die anderen hören auf zu spielen.)

Ich hab's gleich, warte.

Okay.

(Geigerin flüstert) Noch mal? - Ja.

("Streichquintett in G-Dur" von Brahms)

Hey.

Das war sehr gut.

Ich hole mir was zu trinken.

(auf Französisch) Das ist die Ausfahrt.

(schreit) Das ist die Ausfahrt! - Oh Gott!

(Aufprall) - Ah!

Warum guckst du nicht? - Ich hab ihn nicht gesehen.

Das merkt man. - Hör auf, mich anzuschreien!

(Sie atmet schwer.)

(Sie bricht in Tränen aus.)

(Sie schluchzt.)

(Sie schluchzt.)

(Sie schluchzt.)

(Er spielt das Presto von Bach.)

(Er setzt neu an.)

Das müssen wir anders angehen.

Wie viele Tage bleiben bis zum Vorspiel? - Zehn.

Zehn Tage. Das ist ja nicht wirklich viel.

Spielt euch im Nebenzimmer ein.

(Schüler) Ja.

Wie viele Stunden übst du am Tag? - Zwei Stunden.

Mach jetzt vier. Zwei vor der Schule und zwei am Nachmittag.

Sie haben gesagt, es kommt beim Üben nicht auf die Menge,

sondern auf die Tiefe an. - Ja, das habe ich mal gesagt.

Manchmal kommt die Tiefe eben erst durch die Menge.

(Frau Köhler) Schwupps, da war der Bogen weg.

Anna.

Es tut mir sehr leid mit dem Konzert. Es tut mir sehr leid.

Komm.

Deswegen bin ich aus dem Orchester raus.

Erst war es ein Zittern in der rechten Hand,

und dann konnte ich meine Geige nicht mehr stimmen.

Ich denke beim Spielen die ganze Zeit, ich schaff's nicht.

Und Betablocker?

Hab ich probiert.

Ich war bei verschiedenen Ärzten, aber ich kriege nur Ausschlag.

"Der Pilot schreibt den Bericht auf Anfrage der Fluglinie.

Bestimme das Akkusativ-Objekt."

(auf Französisch) Und was ist das Akkusativ-Objekt?

Um das Akkusativ-Objekt zu finden, muss man fragen, wen oder was?

Wen oder was, was?

(Blubbern)

Jonas?

Komm, geh zu deiner Mutter.

(auf Deutsch) Ja? - Was soll das?

Was? - Die Fische!

Die hab ich gerettet, damit sie nicht gegrillt werden.

Du weißt, was du mit denen machst. - Nee, wieso?

Die bringst du zurück.

(Er spielt das Presto von Bach.)

(Er unterbricht das Spiel.)

(Er setzt neu an.)

Wenn du das nur wiederholst, wird es zu mechanisch.

Du musst wissen, was du sagen willst, dann kommen die Noten von alleine.

Die kannst du. Mach's bitte mal so.

(Er beginnt von vorn.)

Mach, was ich dir gesagt habe.

Zeig mir mal deine Hand.

Setz dich mal hin.

Gib mal!

Halt jetzt!

(Schnipsen) - Halt mal still!

Okay.

Kann ich was machen? - (auf Französisch) Nein.

(auf Französisch) Entschuldige bitte.

Ich habe dich fünfmal angerufen, Anna. Fünfmal!

(Sie klopft den Takt mit dem Bleistift.)

(Er bricht ab und setzt neu an.)

Forte.

Hier hakt es. Setz noch mal bei dem D ein.

(Sie klopft den Takt lauter.)

Das ist generell etwas zu langsam. Probier es in diesem Tempo.

Da müssen wir hinkommen. So!

(Das Metronom tickt.)

(Er beginnt von vorn.)

(Er spielt unsauber.)

Noch mal.

Du verschleifst die Töne. Die müssen sauber sein. Hör hin!

Noch mal.

Besser. Noch mal.

Wir machen das anders. (Sie stellt das Metronom aus.)

Klatsch mal den Takt bitte.

Ein bisschen schneller.

Guck mich an.

Was ist das für ein Takt? - Dreiachtel.

Gut, dann spiel das jetzt.

(Er spielt noch schneller.)

Noch mal.

Luft unterm Arm.

Nein.

Noch mal.

Nein.

Noch mal.

Nein.

Noch mal.

Nein.

Noch mal.

Nein.

Nein!

Nein.

Was ist das mit deiner hohen Schulter. Kannst du mir das erklären?

Weiter!

(Er setzt neu an.)

Zieh den Gürtel aus. - Ich will das nicht.

Lass los!

So.

Lass locker!

(Er versucht zu spielen.)

(Er schlägt die Tür zu.)

(auf Französisch) Hast du Hunger?

(Wecker klingelt im Nebenzimmer.)

(Sie stellt den Wecker aus.)

Guten Morgen.

Es tut mir leid, dass im Moment alles so schwierig ist.

Ist mir egal.

(Man hört Geigen im Nebenzimmer.)

(Mailbox-Stimme) Hier ist die Mobilbox von:

(Alexander) Alexander Paraskevas.

(Türklingel)

Entschuldigen Sie. Guten Abend. - Guten Abend.

Ist etwas mit Alexander? Ist er krank?

Warum? - Er war nicht beim Unterricht.

Davon weiß ich ja gar nichts.

In zwei Tagen ist das Vorspiel. Wenn er nicht übt, wird er nicht besser.

Sie finden, dass er zu wenig übt? Es sind mittlerweile vier Stunden am Tag.

Wir werden sehen, ob's gereicht hat.

(Stöhnen)

Papa?

(verkrampftes Stöhnen) - Ist alles in Ordnung?

Wenn ich pinkeln könnte, wäre alles in Ordnung.

Hilfst du mir mal?

(Er stöhnt.)

(Er atmet schwer.)

Nee, Moment.

Ich muss noch mal hin.

Willst du da stehen bleiben und mir zusehen?

(Hilde) Nicht so viel! So ist doch genug.

Ach, das reicht.

Ja, siehst du. Du kannst es doch.

(Vater) Ich hab von deinem Konzert gehört.

Du warst doch früher so präzise.

Deine Mutter hat ihre Krankheit als Disziplinlosigkeit empfunden.

Ich hab bloß noch eine heute. Die will gar nicht.

Gut. - (Hilde) Ja.

Nun ist aber gut, ja.

Anna, hol mal die Wurst aus dem Keller.

Kann man ja nicht essen das trockene Zeug.

Das ist doch nicht trocken. - Furztrocken.

Käse ist das!

Der ist trocken. - Nee!

Der rollt sich doch schon nach oben. - Der ist so.

Schön dünn geschnitten.

Und furztrocken.

Mann!

Was denn? - Wie kann denn der furztrocken sein?

Hilde, weil er furztrocken ist. Wie wir!

Nee. - Was "nee"?

Wir sind nicht furztrocken.

(S-Bahn-Geräusche und Durchsagen)

Willst du was essen?

Soll ich dir ein Brot machen? - Ich mag kein Brot.

Wenn du nicht mehr Geige spielen willst, musst du es auch nicht machen.

(auf Französisch) Wie hört sich das für dich an?

(Er zupft eine Seite.)

(Aufnahme der gezupften Seite.)

Klingt gut. - Es ist dasselbe Instrument.

Aber anders. - Ja. Weil es gealtert ist.

Hör dir das mal an.

("Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll" von Brahms)

Wer spielt da?

Das warst du.

Klingt irgendwie unfertig.

Das ist ja das Schöne.

(Er macht die Musik aus.)

(Verkäuferin) Hallo. - Hallo, einen schwarzen Kaffee bitte.

Bitte schön. Eins sechzig, bitte.

Stimmt so, tschüss. - Danke, tschüss.

(Frau Köhler) Anna! Wollen Sie sich kurz zu mir setzen?

Gerne.

Na ja, ein bisschen Zeit haben wir noch.

Ich wollte Jonas erst nicht unterrichten. Ich hatte Angst vor Ihnen.

Vor mir? - Ja, vor Ihrem Anspruch.

Ein Schüler kommt nicht mehr, und mein Sohn kann mich nicht leiden.

Mein Sohn kann mich auch nicht leiden.

Ich bin Ihnen wirklich dankbar.

Ohne Sie würde Jonas gar nicht mehr spielen.

Der ist wirklich begabt.

Überhaupt nicht durchschnittlich. - Dazu ist er viel zu kompliziert.

(Stimmengewirr)

(Jemand stimmt seine Geige.)

(Die Tür wird geschlossen.)

(Beifall dringt aus dem Saal.)

("Sonate Nr. 4 in D-Dur" von Jean-Marie Leclair)

(Die Musik dringt bis auf den Flur.)

(junge Mutter) Guten Morgen.

(Die Tür quietscht.)

("Cellosonate Nr. 3 in a-Moll" von Vivaldi)

Alexander Paraskevas? Ist der da?

Gut, dann Paula Jentsch, bitte.

(Klavier-Einleitung)

("Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll" von Max Bruch)

(Flurtür wird geöffnet.)

Kannst du mir kurz an die Brust fassen?

Die andere auch.

Danke.

(Beifall dringt aus dem Saal.)

(Das Presto von Bach wird im Saal gespielt.)

(Das Spiel wird abgebrochen.)

(Er beginnt von vorn.)

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Er spielt sehr virtuos.)

("Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll" von J. S. Bach, 4. Satz: Presto)

(Er spielt präzise und virtuos schwierige und schnelle Passagen.)

(Alexander beendet das Stück schwungvoll.)

(Jubel und begeisterter Beifall)

(Stimmengewirr)

(unverständlich)

(Sie schaltet den Fön ein.)

Anna? - (Sie schaltet den Fön aus.)

(auf Französisch) Was ist passiert? - Alexander ist gestürzt.

Er hat sich den Halswirbel gebrochen.

Er ist immer noch bewusstlos.

Was heißt, er ist gestürzt?

Ich weiß es nicht.

Ich wollte ihm gratulieren und...

Er ist die Treppe runtergelaufen und plötzlich gestürzt.

Er muss gestolpert sein.

Und Jonas? Wo ist Jonas?

Ich weiß es nicht. - Er war doch mit dir beim Vorspiel.

Ich sag doch, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wo er war.

(Der Trainer ruft Anweisungen.)

(Der Trainer ruft Anweisungen.)

(auf Französisch) Wo warst du? - Beim Hockey.

(Bronsky) Na dann!

(Das Geschirr klappert.)

Iss.

Entschuldigung, kann ich Sie kurz sprechen?

Natürlich. - Danke, dass Sie angerufen haben.

Es tut mir so leid, was passiert ist.

In ein paar Wochen weiß man erst, ob seine alte Beweglichkeit zurückkommt.

Sie haben ihm so geholfen.

Durch Sie hat er Mut bekommen.

Wenn er kann, soll er so bald wie möglich mit dem Üben beginnen.

Ich sag's ihm.

Bitte grüßen Sie ihn von mir. Ich kommen ihn bald besuchen.

Auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

("Cellokonzert in a-Moll" von Carl Philipp Emanuel Bach)

("Cellokonzert in a-Moll" von Carl Philipp Emanuel Bach)

("Cellokonzert in a-Moll" von Carl Philipp Emanuel Bach)

Untertitel: Titelkunst, Berlin 2019

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.