All language subtitles for 2015 - Für eine Nachtund immer

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Original subtitles

Entschuldigung, ist hier noch Platz?

Klar. Darf ich?

Geht.

Gehen.

Es hat nicht geknackt.

Bitte?

Der Verschluss, er hat nicht geknackt.

Wo haben Sie denn das Wasser her?

Das habe ich vorhin am Bahnhof gekauft.

Ich würde es nicht trinken, ist nachgefüllt.

Keine Sorge, ich habe einen blauen Magen.

Trinken Sie es nicht.

Darf ich mal?

Danke.

Wenn der Test blau wird, werden Sie Ihr blaues Wunder erleben.

Falls Sie trinken.

Ich habe auch noch Ingwer -Tee.

Ingwer -Tee.

Ingwer -Tee.

Das lasse ich auf den Testern kommen.

Na dann.

Kann er aufhören? Ja.

Wo müssen Sie hin?

Ich muss nach Piran.

Na dann.

Ja, ich habe aber viel Gepäck.

Sie können Slowenisch?

Nur vielen Dank, mehr kann ich nicht.

Sie sind lernfähig.

Das war Wodka.

Was haben Sie denn da in Ihrer Tasche?

Was? Sie krallen sich daran fest, als wären da fünf Millionen Dollar drin.

Entschuldigung. Ich wollte nicht.

Die Tasche ist nur halb voll Geld.

Der Rest sind Unterhosen und Socken.

Keine Sorge, ich bin kein Bankräuber. Ich spiele Poker.

Ah, ich wusste gar nicht, dass das ein richtiger Beruf ist. Zumindest kann man

damit Geld verdienen.

Aber das ist nicht meins. Ich setze für einen Auftraggeber.

Ah. Ja.

Wow.

Ich bin Tom.

Eva Sumacher.

Und was ist in Ihren Koffern?

Ich kann Ihnen mit unserer Aufbereitungsanlage 1000 Hektoliter

garantieren. Vielleicht sogar 1100.

Ohne Zusatz von Chlor oder Formaldehyd.

Sauberes, trinkfähiges Leitungswasser.

Sie wissen um die Dringlichkeit unseres Problems, Frau Dr.

Schumacher. Jeden Tag, wenn diese Anlage hier steht, kostet uns knapp 50 .000

Euro. Ja, ist mir bekannt.

Gut.

Dann stellen Sie uns nur noch die Frage, wann können Sie liefern?

Wenn ich bei den Italienern kaufe, dann läuft in fünf Tagen hier wieder das

Wasser. Ja, ja, aber die sind doppelt so teuer und benutzen Natriumchlorid.

Ich weiß.

Drei Monate.

Ja, früher schaffen wir es nicht.

Ich meine, wir könnten es auch in zweieinhalb Monaten schaffen, wenn wir

mit dem Tüftel... Wir werden Ihr Angebot prüfen, Frau Dr. Schumacher.

Danke, dass Sie gekommen sind. Ihre Ausführungen sind sehr interessant.

Danke.

Hallo,

Liebe. Hallo.

Oh, oh, das hört sich nicht gut an.

Hajo, ich hab's vermasselt.

Das glaube ich nicht.

Ich weiß, dass Sie mich unterschreiben werden.

Ich hätte Ihnen einfach...

Versprechen sollen, dass sie ihre Anlage nächste Woche bekommen, dann hätten sie

unterschrieben. Die Italiener machen es nicht anders.

Ja, jetzt pass mal auf, die Italiener, die können vielleicht so zocken, aber du

arbeitest für ein renommiertes Institut. Von dir erwartet man, dass du die

Fakten auf den Tisch legst.

Ich hatte deinen Mutberuf bald vergessen.

Ja, mag sein, aber der Auftrag ist weg.

Ach, liebe, jetzt fass doch erstmal ab und richte dir nichts ein, du wirst

sehen, am Montag melden die sich.

Was machen Sie denn hier?

Das Gleiche könnte ich Sie fragen.

Ich übernachte hier.

Sie, wir haben ja schon was gemeinsam.

Ist das Zufall?

Sie wussten, dass ich hier wohne.

Also kein Zufall.

Würde Ihnen das gefallen?

Hören Sie doch auf.

Ich wohne immer hier.

Ah ja?

Sie können an der Rezeption nachfragen, da ist sie beruhigt.

Wollen Sie was trinken?

Ja.

Ein Wodka -Martini, bitte.

Ein Wodka -Martini für die Dame, bitte.

Ja.

Und, gewonnen?

Gewinnen Sie oft?

Ja.

Dann sind Sie ja ein richtiger Glückspilz.

Das hat mit Glück nichts zu tun, sondern mit Mathematik und Psychologie.

Und Sie?

Heute habe ich zumindest mal ordentlich verloren.

Wie kann eine Frau wie Sie verlieren?

War nicht besonders elegant, ich nehme es zurück.

Nee, nee, machen Sie nur weiter. Ich bin es nur nicht mehr gewohnt. In meinem

Alter redet man mit Männern eher über Bandscheibenvorfälle und... Oh Gott, was

rede ich denn da?

Vergessen Sie es einfach.

Schon vergessen.

Noch einen, bitte.

Was ist passiert heute Mittag?

Wissen Sie, was ich überhaupt nicht kann?

Pokern.

Soll ich es Ihnen beibringen?

Ich glaube, Sie haben Talent.

Woher wollen Sie das jetzt wissen?

Ich hätte das Wasser nicht getrunken, wenn Sie mich nicht so provoziert

Ich höre es mit einer 9.

Ich probiere es nochmal.

Ich gratuliere, du hast einen Ass.

Verdammt nochmal, wie machst du das denn?

Das hat nichts damit zu tun, ob du mit den Augen zuckst oder nicht. Ich

wahrzunehmen, was du wirklich fühlst. Aha, und das kannst du?

Das kann jeder.

Probier es aus.

Ich kann das nicht. Natürlich kannst du das.

Bei deinem Job musst du auch wissen, was dein Gegenüber denkt.

Also los, probier es.

Was sagst du?

Du willst mit mir schlafen.

Und?

Was ist daran so lustig?

Oh,

ich komme später.

Mami, wo bist du? Ich versuche, dich seit Tagen zu erreichen.

Dein Handy ist da außen zu Hause, bist du auch nicht... Bruder, ich habe keinen

Bock anzurufen.

Ich glaube, Pablo hat eine Antwort.

Bitte ruf mich zurück.

Hallo Liebe, bist du gut angekommen?

Du, ich bin so um sieben zu Hause. Lass uns das Essen gehen.

Ja? Tschüss.

Hi, Dennis.

Na?

Und, wie war's bei Ihnen?

Wie ich den Buschpunkt kenne, weiß es doch eh schon.

Genau ist nicht.

Ja, war ein Reihenfall.

Tut mir leid.

Na, dann noch frohes Schaffen. Danke. Ah, Tag, Professor.

Hallo, Eva.

Dieses Arschloch.

Vergiss doch Dennis Hofreuther.

Der wird mir jeden mit dem Nacken.

Wo warst du eigentlich?

Ich hab dich versucht zu erreichen, aber einkann her.

Ach, ich war einfach völlig fertig.

Dafür siehst du aber ziemlich gut aus.

Na ja.

Hallo.

Heute Abend bei dir? Irgendwas schmeckt?

Mhm.

Eva, vergiss die Slowenen. Die sollen sich von den Italienern übers Ohr hauen

lassen.

Deine Hände sind nicht so kalt.

Brot ist tabu. Keine Kartoffeln, keine Karotten, keine süßen Früchte und

Zucker und sowas natürlich sowieso nicht.

Aber ansonsten kannst du essen, was du willst, Demi.

Ich hab nächsten Donnerstag ein Date, da müssen noch zwei Kilo runter.

Wieder Internet?

Das ist wirklich ganz einfach. Du musst nur auf den glykämischen Index achten.

Je langtätiger die Kohlenhydrate, desto besser die Verwertungsmöglichkeiten.

Hallo. Pablo.

Hallo, Eva.

Das ist Pablo, der Freund von meiner Tochter.

Ah, hallo.

Ich bin Dimi, die kleine nette Kollegin ihrer Schwiegermutter ins Spiel.

Ich bin zwei Tage in der Stadt.

Wollte wissen, wo deine Tochter ist. Ich kann sie nicht erreichen.

Für zwei Tage.

Okay.

Ich komme gleich nach, ja?

Okay, ja.

Schön, Sie zu sehen, Frau Dr. Schumacher.

Eva.

Gleich.

Das ist ein guter Typ, der Herr in Grau.

Ja.

Ein guter Typ.

Ein sehr guter Typ sogar.

Ich warte da mal draußen. Sagen wir 20 Minuten.

Guten Morgen, Eva.

Hi. Wer war das denn? Das war Pablo, der Freund von Leonie.

Du hast mir nie erzählt, dass der Freund von deiner Tochter so ein Schnittchen

ist.

Wäre ich noch ein bisschen jünger, wäre das genau mein Typ.

Findest du ihn wirklich so jung?

Wie meinst du das jetzt?

Na ja, ich meine, du bist ja gerade mal 35.

Lieber, der ist doch bestimmt 10 Jahre jünger als ich.

Ich mache mich doch nicht lächerlich.

Sieht doch gar nicht so schlecht aus.

Fast alle Thymienmoleküle sind neu gebunden. Kein C5 ist mehr da, wo es

hingehört. Die C6 auch nicht.

0 ,1 Prozent.

Die Replikation ist fast komplett im Arsch.

Nur noch 4 % der DNS sind intakt.

Das ist doch super, oder?

Manchmal bist du echt komisch, Eva.

Wir können das Ganze ja nochmal mit 270 Nanometer ausprobieren.

Soll ich das mal vorbereiten?

Ich bin gleich wieder da.

Vielleicht dich?

Ganz entspannt, okay?

Du tauchst dir einfach so auf.

Du hättest mich ja vielleicht mal anrufen können.

Ich hatte deine Nummer nicht.

Aber wo ich arbeite, das hast du rausgefunden.

Ja, das war auch einfach.

Bei Dr. Schumacher veröffentliche ich ja fast jede Woche einen Fachartikel.

Ich bin für zwei Nächte in der Stadt.

Und außer dem Spiel morgen Abend habe ich nicht viel vor.

Und... Ruf mich einfach an.

Tom, ich bin 21 Jahre älter als du.

Bringst du bitte noch einen Wein mit? Einen Weißen?

Riesling?

Und, ist der auch kalt?

Ja.

Probieren.

Jetzt macht den Salat noch einer her.

Eva,

was ist denn eigentlich los mit dir?

Nichts.

Ich habe das Gefühl, wir haben den ganzen Abend nicht mehr als fünf Worte

miteinander gewechselt.

Ich bin nur müde.

Hat es immer noch was mit den Slowenen zu tun?

Ich meine, du hast doch selber gesagt, dass du ein Problem damit hast, die

Fertigstellungsprognosen ein bisschen zu, also optimistischer darzustellen.

Aber du hättest das Projekt ja nicht unbedingt Ende zu übergeben müssen.

Bertram wollte ihn.

Ja, ich weiß. Da kann man nichts machen, ne?

Nachtisch?

Hajo, ich... Ich fahre nach Aude.

Nach Hause jetzt.

Ja.

Ich habe Kopfweh.

Wir sehen uns Montag.

Aber nur diese Nacht.

Was ist denn das für ein Pokerturnier morgen?

Das ist kein Turnier.

Zumindest kein offizielles.

Was heißt das?

Hohe Gewinne, hohe Einsätze.

Viel Schwarzgeld.

Nimmst du mich mit?

Ich will sehen, wie du spielst.

Du willst mich ablenken.

Vielleicht.

Um wie viel geht's denn?

100 .000, 200 .000.

Und was machst du, wenn du gewinnst?

Dann höre ich auf, gehe nach Panama.

Nach Panama?

Was willst du denn in Panama?

Weiß nicht.

Rinder züchten.

Vielleicht erst mal gar nichts.

Keine Ahnung.

Hauptsache weg hier.

Arsch mich, oder?

Panama City.

Und was machst du, wenn du nicht gewinnst?

Du hast doch gesagt, ich gewinne immer.

Ich kann auch hierbleiben, wenn du willst.

Nur diese eine Nacht, das war der Deal.

Du bist die erste Frau, mit der ich mir vorstellen könnte, zusammenzuleben.

Du bist echt so ein Spinner.

Warum?

Weil das nicht geht.

Nenn mir einen vernünftigen Grund.

Ach, Dimi, eine Frage.

Haben Sie eine Ahnung, wo Frau Schumacher steckt? Ja, die ist krank.

Sie hat heute Morgen angerufen.

Was hat sie denn?

Magen.

Kann ich Ihnen weiterhelfen?

Nee, nee.

Ich werde es mal privat versuchen.

When I move, you move.

When I move, you move.

Untertitelung. BR 2018

Das war's für heute.

Bis zum nächsten Mal.

Tschüss.

Ich setze den Runde aus.

Ich will mir nur mein Tagesmanual.

Ich denke, du gewinnst immer.

Danke.

Hey, der war teuer.

Ich kaufe den neuen, versprochen.

Bist du schon wach?

Morgen. Sollen Kaffee?

Ich heiße übrigens Tom.

Redest du immer so viel?

Bist du Mamis neuer Lover?

Sorry, blöde Frage. Natürlich bist du das.

Oh mein Gott.

Wieso oh mein Gott?

Naja, weil das abartig ist.

Weißt du, wie alt meine Mutter ist?

Ja. Wieso?

Meine Mutter ist 44.

Ihre Gebärmutter ist verliberiert. Was bitte willst du von ihr?

Rate.

Ihr Geld?

Verdienen selbst genug.

Womit denn?

Gucken.

Warum hast du mich nicht angerufen?

Oh, ich habe angerufen.

Gestern. Gefühlte zehnmal.

Schauen kann ich.

Ja, danke.

Mami, können wir kurz reden?

Was ist los mit dir?

Mir verbietest du, auf die Schachtelschule zu gehen, weil das jetzt

unvernünftig ist. Und selber gehst du mit einem Typen ins Bett, der 30 Jahre

jünger ist als du und Poker spielt.

21. Was?

Tom ist 21 Jahre jünger als ich. Ach so, na dann.

Und was hast du gegen Poker? Doch ein ganz einträgliches Geschäft.

Und was ist mit Hajo? Ich meine, Hajo, wer ist gleich nochmal Hajo?

Verdammt nochmal, Leonie.

Ja, der Typ ist 21 Jahre jünger als ich und ja, der spielt Poker und ja, das ist

alles völlig abartig und ich habe gerade gar keine Ahnung von gar nichts.

Das ist bestimmt der Typ mit den Büchern.

Geh mal, mach mal auf.

Los, geh.

Hallo. Hallo,

Leonie. Ich wusste gar nicht, dass du auch da bist.

Wo ist Eva?

Oben im Schlafzimmer.

Und wir zwei gehen mal Frühstück machen, oder?

Frühstück.

Ich

glaube,

deine Mutter würde es sehr begrüßen, wenn du das Spiel mitspielst.

Wenn es nicht eh schon zu spät ist.

Das ist totaler Bullshit.

Leonie, das ist ganz simpel.

Deine Mutter und ich hatten ein bisschen Spaß.

Nichts weiter.

In drei Stunden bin ich auf dem Flieger nach Panama, bin weg.

Deine Mami sieht mich nie wieder.

So war der Deal.

Der Deal?

Und warum verschwindest du dann nicht einfach? Jetzt sofort?

Hajo, ich...

Leonie und ich... Wir wollten fragen, ob ihr nicht lieber alleine frühstücken

wollt.

Wegen mir könnt ihr gerne bleiben.

Oder?

Siehst du? Die haben gar nichts dagegen.

Bleiben wir zum Frühstück.

Okay.

Und was machen Sie so beruflich?

Ich meine, das ist ja alles nicht mehr so einfach heute.

Oder studieren Sie noch?

Poker. Ich spiele Poker.

Poker. So richtig um Geld.

So richtig um Geld.

Ist ja interessant.

Und davon kann man leben.

Solange man gewinnt.

Schatz, du hast mir ja gar nicht erzählt, dass Leonie so einen

Freund hat.

Danke.

Und wo habt ihr zwei Hüpfchen euch kennengelernt?

Nicht beim Pokern, oder?

Nein, stopp.

Erzählen wir es nicht wirklich, oder?

Wieso nicht?

Ist schon eine krasse Geschichte.

Stimmt. Ist vielleicht wirklich ein bisschen too heavy für so einen

Oder was meinst du, Mami?

Ich muss auf den Flieger.

Wo sollst du denn hingehen?

Panama. Was machen Sie in Panama?

Weiß ich nicht.

Ein Leben möchte ich auch mal haben.

Soll ich dich nicht davon auf den Zughafen bringen?

Meine Sachen?

Lass mal, ich habe mir ein Taxi bestellt. Ich bringe dich aber noch zum

Ich habe auch mal

gepokert.

In Las Vegas.

Das ist ewig her.

Es war nicht Poker, es war Blackjack.

Ich war mit einem Freund an der Westküste in Los Angeles. Und da sind

getrennt von Los Angeles noch.

Tom!

Komm zurück!

Ich weiß es nicht.

Du hast doch nicht im Ernst, dass er fällt.

Ich weiß es nicht.

In zwei, drei Monaten, da hatte ich dieser Typ abgelegt wie in einem

ausgelatschen Turnstuhl. Hör auf!

Und ich dachte, wir wären mal zusammen.

Ich hab noch acht Jahre am Institut.

Es tut mir leid.

Okay, wenn du das jetzt brauchst, dann mach das.

Ich hab damit kein Problem.

Ehrlich. Okay?

Die Leute werden sich's maul zerreißen über dich und deinen Trollboy.

Ruf mich an, wenn du wieder normal geworden bist.

Nicht jetzt.

Ich muss aufstehen. Geht doch ganz schnell.

Du Spinner.

Um acht.

Warum?

Willst du es genau wissen?

Ja. Wegen diesem bescheuerten Analysebericht für die Lyron -Aktie.

Hab ich dir erzählt, dass Hajo gleich geht?

Der hat ein Angebot von Hydro -Science. Die wollen ihm den gesamten Bereich

Südamerika geben.

Musst du aus deinen alten Tagen noch Spanisch lernen.

Musst du noch mal ins Bad?

Ja. Du musst den Duschvorhang aus der Wanne nehmen. Das gibt so einen

Stockflecken.

Weiß ich.

Wieso machst du es dann nicht?

Keine Lust?

Ach, so ist das.

Er war nass und klitschig und ich war im Handtuch.

Und das gibst du einfach so zu?

Es ist ein Duschvorhang, kein Picasso.

Wenn er Flecken hat, kaufe ich einen neuen.

Knopf. Zicke.

Wie lange willst du den Job noch machen?

Bis ich keine Lust mehr habe.

Weiß ich nicht.

Autoschlüssel?

Grinst nicht so du.

Der ist ja süß.

Konnte ich gestern nicht dran vorbeibringen.

Ist mit der schwarzen Jacke? Ja, hab ich schon geguckt. Und hier ist er auch

nicht drin.

Andere Tasche?

Nee, ist er nicht.

Komm, ich warte dich.

Ich verstehe nicht, wo der ist. Kannst du bitte alles auf 11 legen?

Hallo, Leonie. Weil ich es jetzt nicht schaffe. Ich sage einfach, dass ich es

nicht schaffe. Das passt schon.

Frank, warum muss ich bei jeder Besprechung dabei sein? Zu Hause.

Aber warum hast du mir das nicht vorher gesagt?

Natürlich komme ich.

Heute?

Hauptgeburt. Hausgeburt.

Oh mein Gott, ich fasse mich. Leonie, Ihre Geburt hat 26

Stunden gedauert und danach Kaiserschnitt.

Die Mama hat es sehr schön.

Mussten Sie lange warten, Ihre Tochter ist schon voll dabei.

Mami.

Wir können Ihre Tochter ruhig anfassen.

Ich habe mir die Hände noch nicht gewaschen.

Macht ja nichts.

Gut, Leonie, schön atmen.

Ich will es nicht.

Leonie, hast du dir das auch richtig überlegt? Ich meine, was hier alles

passieren kann, eine Hausgeburt.

Leonie macht das super.

Ja, und schön atmen.

So, das geht so nicht. Ich rufe jetzt das Krankenhaus an. Das geht nicht.

Eva, kommst du mal bitte?

Ist alles okay, Leonie. Alles okay. Du machst das gut.

Schau mich an.

Schau mich an.

Was braucht deine Tochter jetzt?

Eine Krankenhaut. Nein, eine Mama.

Leonie braucht jetzt dich.

Kein Gerede vom Notarzt oder so. Tom, meine Geburt hat sechs... 26 Stunden

gedauert, ich weiß.

Bleibst du dann bitte jetzt da, falls irgendwas passiert?

Ja, ich bin da.

Du gehst jetzt rein und machst deinen Job.

Alles wird gut, okay?

Sorry, Tom.

Alles gut.

Ich glaube, ich packe das auf.

Kein Problem.

Komm, wir machen es gleich.

Komm.

Dann bist du... Klar.

Eva, bringen Sie bitte noch zwei warme Handtücher mit. Ah, und vergessen Sie

Wasser nicht.

Nehmen Sie ihn mit?

Nein, ich kann es nicht benutzen. Aber sicher können Sie das.

Ich kann nichts falsch machen.

Setzen Sie sich doch auf den Sessel da.

Sie halten einfach die Sauerstoffmaske vor sein Gesicht.

So.

Nicht falsch machen. Alles okay.

Weg, Annemann.

Wir kriegen das hin, ja?

Glaub mir, ich bin viel aufgeregter als du.

Hast du einen Fisch auf der Tageskarte gesehen?

Was?

Was ist los?

Weiß noch was?

Als ich dich da vorhin mit dem Bibi gesehen habe.

Eva, bitte lass es, ja? Ich will keine Kinder, okay?

Woher willst du das jetzt so genau wissen? Ich weiß es eben, und es wäre

wenn du mal ernst nimmst, was ich sage.

Ah, hallo Eva.

Na, geht's dir wieder besser?

Wir haben dich heute vermisst bei der Teamsitzung.

Ich war nicht krank, meine Tochter hat heute ihr Baby bekommen.

Oh, gratuliere, toll.

Was ist es denn?

Ein Junge.

Oh, toll, toll, toll.

Darf man also dem frischgebackenen Papa gratulieren?

Aber auch schon zwei.

Erinnert sich alles, mein Junge.

Ich bin nicht der Vater.

Ah.

Nicht.

Ja, Tom Sütter, ein guter Freund von mir.

Ah, darf ich vorstellen?

Verena, meine Frau.

Das ist Eva, eine Kollegin.

Und ein guter Freund.

Um genau zu sein, ich bin der Freund.

Ach, echt?

Ja, hallo.

Ach, übrigens.

Kollagit.

Kann nicht sein.

Nee, wusstest du gar nichts davon.

Ich hab keine Ahnung, ich würd gern bestellen, die Küche macht zu.

Er geht zu Hydros, Heinz.

Die haben ihm ein Angebot gemacht. Er soll den ganzen Bereich Südamerika

übernehmen. Wow.

Da muss er ja auf seine alten Tage noch Spanisch lernen.

Geht auch auf Englisch.

Also wir hatten die Softshell Crab Chuchi.

Bisschen trocken.

Ja, aber es wundert mich nicht. Der wollte ja schon nicht mehr rauchen. Wie

lange geht das denn schon mit euch beiden?

Ich meine, ich bin ja nicht dabei.

Siehst ja noch verdammt jung aus.

Fünf Jahre.

Fünf Jahre? So richtig mit... So richtig mit Willem Sex?

Klar. Timmy, ich häufig sogar.

Also, das habe ich nicht gemeint. Ach so.

Was dann?

Naja.

Also, für mich klang es ja danach.

Ich finde es übrigens auch eine verdammt gute Frage. Wie sieht es denn bei euch

aus?

Wir sind verheiratet. Das beantwortet meine Frage nicht. Oder doch? Dann heißt

die Antwort nein.

Tom, hör auf.

Wieso soll ich aufhören? Ich frage ihn nun zurück.

Tom. Na los, Dennis.

Wo sind die Fische? Wie sieht es bei euch aus?

Tom!

Ja, wir haben auch noch sechs.

Gratuliere.

Dann hätten wir das geklärt.

Also ich nehme den Fisch und du?

Musste das wirklich sein, ja?

Hat sich der kleine Junge schlecht benommen?

Ausgerechnet Dennis Hofreiter. Dieser Vollidiot. Ich bin zwar mal an der Zeit.

Wie lange willst du noch geheim halten, dass wir zusammen sind? Doch so schon

schwer genug.

Was ist schwer?

Die Blicke, wenn die sehen, dass wir ein Paar sind. Das Gerede.

Scheiß aufs Gerede. Die gucken mich an, nicht dich.

Verstehst du?

Die wissenschaftliche Leitung.

Ich. Ja, wir alle haben beschlossen, das heißt die gesamte Abteilung 21, dich

beim Vorstand vorzuschlagen als neue wissenschaftliche Leiterin.

Aha.

Ich

danke

dir, Hein.

Vor allem, dass du es an mich glaubst.

Eine Frage möchte ich dir noch stellen.

Du und ich, haben wir noch eine Chance?

Was?

Ich möchte einfach nur wissen, ob es dann noch eine

Kammer in deinem Herzen gibt. Ich meine, eine Kammer, die für mich schlägt.

Ich muss das wissen, bevor ich... Bevor du was?

Bitte beantworte einfach nur meine Frage. Es hat auch nichts mit dem Job zu

Ich möchte es einfach nur wissen.

Hajo, ich bin glücklich.

Wieso habe ich das Gefühl, dass alle immer wie selbstverständlich davon

ausgehen, dass es zwischen mir und Tom schief geht? Mensch, Eva, jetzt mach

mal die Augen auf.

In zehn Jahren bist du 60.

Spätestens dann soll sich dein lieber Tom eine Frau suchen, die halb so alt

wie du.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

Wo war der denn?

An meinem Mantel.

Ja, stimmt.

Den hatte ich an, als ich einkaufen war.

Kann ich fernsehen?

Klar.

Sie

haben

mir die Leitung vom Institut angeboten.

Wie in der Sachsen, wenn es einfach so... Hast du... Ja?

Alles okay, Frau Direktorin? Ich bin einfach nur müde.

Tom?

Was?

Ich möchte deine Eltern kennenlernen.

Nein.

Doch. Nein.

Doch.

Komm, bitte.

Bitte.

Hallo. Eva Schumacher.

Schutte, angenehm. Hallo.

Hallo, Junge. Hi.

Na, komm mal her, du Kerl.

Wo ist denn mein Junge? Wo ist mein Junge? Zeit, weil du noch drauf hast.

komm her.

Hör dich doch mal.

Hör dich doch.

Das ist es.

Was ist los?

Gott, sind die süß.

Ich bin Hebamme.

Trinken Sie Tee?

Ja, schwarz gern.

Und das hier wird gut an das Haus gebunden.

Ach Gott, damit hat meine Tochter mich auch gerade überrascht.

Also, mit einer Hausgeburt meine ich. Oh, dann sind Sie ja schon Oma.

Gratuliere.

Was hast du da gesiebt?

Und du bist verdammt alt geworden.

Was hast du da gesagt?

Du hast mich schon richtig gehört.

Komm mal her.

Papa!

Hör auf!

Das ist die Mutter deiner Freundin.

Sie ist nicht.

Verstehe.

Gib ihr eine Chance, Papa.

Du meinst das wirklich ernst?

Ja,

ich meine das ernst.

Möchte sonst noch jemand?

Schön haben Sie es hier.

Ja, aber manchmal wäre ich froh, wenn wir nicht hier rausgezogen wären.

Aber für Tom war es schön.

Stimmt doch.

Jetzt lässt er sich ja nicht mehr aufblicken.

Und erzählen würde er auch kaum was.

Wohnen Sie auch in München?

Ja, ich wohne in Neuhausen. Ich habe da ein Haus.

Wir wohnen zusammen schon seit vier Jahren.

Seit vier Jahren?

Ich dachte, Sie wohnen da allein.

Na, ich zahle Miete, genau wie Eva.

Und wo habt ihr euch kennengelernt?

Im Casino?

Nein, im Zug.

Also spielen also nicht?

Nein, ich kann nicht pokern.

Tom hat versucht, es mir beizubringen, aber... Bei mir ist der Hopfen nunmals

verloren.

Das macht Sie sehr sympathisch, Eva.

Man kann in Ihnen lesen wie in einem offenen Buch.

Das gelingt mir bei meinem Sohn nicht immer.

Bitte nicht das.

Wie in einem offenen Buch.

Doch.

Ja, und was... Sie möchten jetzt wissen, was ich lese?

Lass dir Ruhe.

Ich lese da, liebe Eva, dass Sie nicht die Richtige sind für meinen Sohn.

Wissen Sie warum?

Nicht, weil mein Sohn mit Ihnen keine Kinder haben wird.

Und meine Frau dann keine Enke, die sich so sehr wünscht. Nein, nein.

Und auch nicht, weil ich glaube, dass Sie viel zu alt sind für ihn. Nein.

Einzig und allein, weil Sie zweifeln, Eva.

Sie.

Wie war dein Wochenende?

Ach, Dimi, nächste Frage bitte.

Ich muss dir was zeigen.

Was denn?

Du bist die Erste, die es erfährt.

Eine Einladung? Ja.

Vielleicht behältst du es noch ein bisschen für dich. Wir machen es nämlich

nächste Woche offiziell.

Ja, okay, danke.

Willst du mich sprechen, Heino? Ja.

Magst du was trinken?

Wodka.

Was? Nein, gib mir einfach einen Waffler, bitte.

Ja.

Bertram hat mich angerufen.

Du willst mich wegen Bertram sprechen?

Ja, wieso?

Ach, Nick.

Also, um es kurz zu machen, der Vorstand möchte einen zweiten Vorschlag für die

wissenschaftliche Leitung neben dir.

Was? Wieso denn das jetzt plötzlich?

Ich weiß es nicht.

Das glaube ich dir nicht.

Ja, der scheint irgendwas die Runde gemacht zu haben. Ich meine die Sache

dir und Tom.

Was hat er denn mit mir und Tom zu tun?

Du weißt doch, wie der Vorschlag ist. Nein, das weiß ich offensichtlich nicht.

Bertram hätte einfach gerne noch jemanden zur Auswahl, der... Der was?

Er sprach von einem Kandidaten mit etwas mehr Bodenhaftung.

Bodenhaftung? Hat er das so gesagt?

Er braucht Stabilität in seinem Team. Vor allem auf der Führungsebene. Und das

mit Tom hält er für unrealistisch. Entschuldige mal, was ist denn das für

Quatsch? Du weißt doch, wie die ticken. Nein, das weiß ich offensichtlich nicht.

Eva, das heißt doch noch lange nicht, dass du deshalb automatisch aus dem

bist.

Und?

Wen hat er vorgeschlagen?

Er will Dennis Hof weiter.

Übrigens, für die Einladung.

Was für eine Einladung?

Tom, was ist das hier?

Eine Party.

Eva, ich habe heute früh den Deal meines Lebens gemacht. 400 .000 mit einer

einzigen Transaktion. Wir wollten das nur ein bisschen feiern.

Und wann hast du vorgehabt, mir das zu sagen?

Wir wollten vorglühen, dann rübergehen ins Charlie. Ich konnte nicht wissen,

dass du so zeitig nach Hause kommst. Na, dann würde ich mal vorschlagen, geh

drüber ins Charlie.

Das macht erst in einer halben Stunde auf. Tom, ich bin in einer halben Stunde

wieder da und dann will ich hier niemanden mehr sehen. Sag mal, spinnst

wohne auch hier, genau wie du.

In einer halben Stunde, Tom.

was an die party vorbei das mal locker ja ich bleib doch gar nicht

danke

Du kannst doch gerne bei mir fahren, wenn du willst.

Alles gut, danke.

Ich bin halt auch nur Coach.

Nur ein Angebot.

Tom?

Guten Morgen, meine Damen.

Guten Morgen.

Bis später.

Nachrichten nach dem Piep.

Mami, ich habe dir zwei Flaschen abgefüllt, ja?

Die erste bekommt er in einer Stunde.

Die zweite irgendwann später. Ich weiß noch nicht genau, wann ich wiederkomme.

Pass bloß auf, dass du sie nicht verschüttest.

Ohne Milch ist hier Polen offen.

Mami.

Das ist Mola.

Entschuldigung.

Entschuldigung.

Sag mal, was ist eigentlich mit Morten?

Das ist nicht dein Ernst, oder?

Wieso? Was?

Morten ist wieder in Berlin.

Wir sind nicht mehr zusammen.

Oh Gott, entschuldige. Ich hab gedacht, ich... Entschuldige, ich bin total durch

den Wind. Ich hab irgendwie überhaupt nicht mehr geschlafen, seit Tom nicht

da ist.

Hast du ihn mal angerufen?

Ja, Mailbox.

Eine Nachricht hinterlassen?

Nein?

Bei mir hat das funktioniert.

Was?

Ja, vorgestern.

Auch dem Babysitter, aber meine Mutter war wie vom Erdboden verschluckt. Also

habe ich ihn angerufen.

Mailbox, Nachrichten erlassen.

Zurückgerufen, ganz einfach.

Tom war hier? Und was hat er denn gesagt? Ich meine, was hat er denn über

gesagt?

Stopp, stopp, stopp.

Ja, Tom war hier.

Nein, wir haben nicht über euch gesprochen.

Er hat einfach nur zwei Stunden auf Anton aufgepasst. Das war's.

Okay.

Bitte. Nein. Sprich ihm aus Band. Nein. Auf.

Mach schon.

Tom Schütte, Nachrichten nach dem... Hallo, hier ist Eva. Ich freue mich...

Hallo.

Grüß dich.

Darf ich dir meinen Traum vorstellen, Alina?

Sehr froh.

Dennis hat mir ja schon gesagt, dass Sie Geschmack haben, aber das übertrifft

wirklich alles.

Wo haben Sie das dann aufgetrieben? Ich, ehrlich zu sein, alles aus dem

Internet. Genial. Und dann auch noch auf Griechisch. Sehr originell.

Gibt es eigentlich schon eine Entscheidung?

Ich habe keine Ahnung.

Frag doch Bertram, da hinten steht er.

Und hiermit frage ich die...

Lieber Herr Hans -Joachim Koller, wollen Sie die hier anwesende Elena Dimitredo

zu Ihrer angetrauten Ehefrau nehmen, bis dass der Tod euch scheidet? So

antworten Sie bitte mit, ja, ich will.

Ja, ich will.

Hallo, Eva.

Und hiermit frage ich Sie, Frau Elena Dimitredo, möchten Sie den hier

Herrn Hans -Joachim Koller zu Ihrem angetrauten Ehemann nehmen?

Bis dass der Tod sie scheidet, so antworten Sie bitte mit Ja, ich will.

Ja, ich will.

Dann erkläre ich Sie hiermit Kraft meines mir verliehenen Amtes zu Mann und

Frau. Sie dürfen die Braut jetzt küssen.

Eine Sache muss ich dir noch sagen. Die Herren vom Vorstand haben sich nochmal

nach den privaten Verhältnissen erkundigt. Und? Was hast du gesagt?

Dass du, soweit ich weiß, nicht liegst.

Hajo, komm!

Ja.

Was hätte ich Ihnen sagen sollen?

Und jetzt?

Fangen wir doch mal mit deinem. Wie geht es dir an?

Toll.

Danke der Nachfrage.

Mir geht es toll.

Und dir?

Ich habe dich vermisst, Eva.

Wo warst du denn?

Willst du das wirklich wissen?

Nur wenn es wichtig ist.

Für uns meine ich.

Ist es nicht.

Wirklich?

Weißt du was, Tom?

Es ist schrecklich, ohne dich einzuschlafen.

Und es ist noch schrecklicher, ohne dich aufzuwachen.

Gib mir genau das.

Ich liebe dich, Eva.

Wenn ich was begriffen habe in den letzten Tagen, dann das.

Willst du mich heiraten?

Ich dachte, du fragst mich nie.

Es ist mein Ernst. Ich kündige.

Hast du dir das auch wirklich gut überlegt?

Ich meine, die Sache ist noch nicht entschieden. Und mir wäre das wirklich

wichtig, dass du das hier übernimmst.

Hajo, du hast immer gewusst, wie du taktieren musst, um dich durchzusetzen.

Aber ich habe da einfach keine Lust mehr drauf. Lassen Sie doch Dennis nehmen

oder so. Ach, halt doch auf Dennis!

Warum gibst du auf?

Wer sagt denn, dass ich aufgebe?

Aber wenn euch mein Privatleben wichtiger ist als meine Kompetenz... Was

denn hier euch?

Hajo, ich will endlich meine Ruhe.

Wir sind ein ganz normales Paar.

Grüß Bertram.

Eva.

Eva!

Dann probiere eben dieses Jahr an.

Leonie, ich heirate dich in Weiß.

Das ist nicht Weiß, das ist fast Weiß.

Wieso denn nicht?

Weil das lächerlich ist in meinem Alter.

Außerdem will ich den Fummel ja später auch nochmal anziehen.

So unromantisch.

Leo, wir heiraten, damit wir endlich unsere Ruhe haben.

Mir war das noch nie wichtig.

Das glaube ich dir nicht.

Dann glaubst du mir halt nicht.

Zieh es wenigstens einmal an.

Für mich?

Ja. Bitte.

Hallo?

Hallo. Hi.

Kann ich was für Sie tun?

Äh, ich wollte fragen, ob... Ich kenne Sie doch.

Ist Tom zu Hause?

Nein, der ist beim Sport.

Aber soll ich ihm was ausrichten?

Nee, ich komm später noch mal wieder.

Komm, sag's ihr. Nein, warum denn? Sie sind doch doch... Spinnst du?

Sagen Sie Tom einfach, dass er Vater wird, okay?

Komm, wir gehen.

Okay.

Eva?

Alles okay?

Was ist passiert?

Fanny war hier.

Hochdrehen. Hochdrehen.

Hey, Fanny, hier ist Tom.

Ja, ich bin auch dran.

Verrück dich, Fanny. Ich komm gleich vorbei, ja?

Eva, ich... Ich packe das nicht.

Das mit Fanny, das war nichts.

Du wirst mit ihr ein Kind haben.

Das ist mir klar, aber das hat nichts mit uns zu tun.

Wie stellst du dir das vor?

Das hat doch keinen Sinn.

Das schaffe ich nicht.

Was redest du da, wie wir heiraten?

Das hatte doch noch nie einen Sinn.

Ich muss raus.

Schau mal, was mir Oma gekauft hat.

Mami, du sollst dich nicht immer so ausnehmen lassen.

Anderen hat er schon. Skateboard, Rollerblades. Aber kein Kickboard. Und

Rollerblades sind zu klein.

Ich habe für morgen Abend ein paar Freunde zum Essen eingeladen.

Magst du nicht auch kommen?

Ich habe extra Simon eingeladen.

Er hat sich total gefreut.

Also verkuppeln musst du mich jetzt echt nicht.

Willst du jetzt für immer allein bleiben, oder was?

Er hat mir auf deinem Geburtstag eine Stunde von seiner barrierefreien

Eigentumswohnung erzählt.

Jetzt bist du ungerecht.

Ich brauche keinen Mann. Es geht mir gut. Und ich habe keine Lust, mir

anzulachen, der auf seine alten Tage noch versorgt sein will. Von mir.

Und die Membran, also was die Warmstruktur betrifft, ist es da nicht

Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr. Heben Sie sich Ihre Frage für nächste

Woche auf, ja?

Frau Dr. Schumacher, ich wollte Sie noch fragen, ob ich eventuell meine

Doktorarbeit mit Ihnen machen kann.

Lukas, ich nehme dir sehr keine Doktoranden mehr.

Und darf ich Sie dann wenigstens zum Essen einladen?

Wir sehen uns morgen, okay?

Ich will nicht mehr darüber reden.

Aber ich, Vanya und ich, teilen uns die Vormundschaft.

Das kriege ich hier nicht allein.

Das ist deine Vermeidung.

Das mit dem Kind hätte dir mit jedem Mann passieren können.

Ja, vielleicht.

Es gibt keine andere Frau für mich, verstehst du?

Nimm einfach dein Zeug und geh.

Ich habe dir eigentlich Blumen mitgebracht, aber die Schwester am

die mir gleich wieder abgenommen.

Die haben ganz strenge Regeln hier.

Ich lasse sie doch mal allein.

Du bist ja groß geworden.

Was machst du hier?

Leonie, ich habe gehört... Bist du schon öfter hier?

Können wir uns kurz draußen unterhalten, bitte?

Wer ist das, Mami?

Das erzähle ich dir gleich.

Du kannst hier nicht einfach so auftauchen.

Ich glaube nicht, dass sie dich sehen möchte, wenn sie aufwacht.

Verkraftet bin ich.

Verstehst du?

Mama, Oma ist wach.

Anton, Anton, du gehst schnell hoch zur Oma und du sagst ihr, dass ich gleich da

bin, okay?

Ich komme nach.

Okay, Mama.

Okay, danke.

Leonie, ich will sie sehen.

Nein, du gehst einfach.

Haben die eine Ahnung, wo wir hier sind?

Dass aufwachen kann, Tage dauern.

Es grenzt an der Wunde, dass es überhaupt so weit ist.

Tom.

Wer ist Tom?

Es ist schon komisch, was mit einem so im Koma passiert.

Ich habe die ganze Zeit von ihm geträumt. Kann man das so sagen?

Geträumt?

Nicht einmal von Hajo oder von deinem Vater.

Immer nur von Tom.

Aber ich kann heute Nacht doch wirklich hierbleiben. Nein, das ist doch nicht

notwendig. Du sollst nicht allein sein.

Lieb von euch, aber ich komme ganz gut allein.

Aber wenn was ist, dann meldest du mich.

Oder du, ja?

Klar, mache ich.

Ich mache mir einfach nur Sorgen.

Das war echt hart die letzten Wochen.

Richtig alles in Ordnung jetzt?

Ja.

Ich bin jetzt gerne ein bisschen allein.

Ja, guten Tag.

Ich hätte gern die Adresse und die Telefonnummer von einem Teilnehmer.

Das war's für heute.

Wir sehen uns beim nächsten Mal.

Hallo? Hinter dir.

Warum warst du da?

Ich wollte mich entschuldigen.

Entschuldigung, wofür?

Ich habe regelrecht darauf gewartet, dass er so weit wie möglich anpasst.

Ich habe von dir geträumt.

Im Koma.

Ständig warst du da.

In meinem Kopf.

Eva, ich war da.

Ich will mit dir alt werden.

Ich bin schon alt.

Musst du immer das letzte Wort haben?

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