All language subtitles for Dinotopia.S01E05[de]

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Original subtitles

Auf jeder Karte, die ich gefunden habe, gibt

es Gebiete, auf denen steht unerforschtes Territorium, unerforschte

Gegend.

Ja, es gibt Gebiete von Dinotopia, die wir

noch nicht kennen.

Große Gebiete.

Ja.

Und Sie haben nichts dagegen?

Nein.

Natürlich nicht, David.

Aber damit verbunden sind erhebliche Entfernungen und auch

Gefahren.

Ganz genau.

Und ich denke, über die sollten wir Bescheid

wissen.

Da könnte es aber auch ein paar sehr

coole Sachen geben, über die wir nichts wissen.

Coole Sachen?

Interessante?

Wunderbare?

Ah, cool.

Cool.

Nicht zu wissen, was es da alles gibt,

können wir uns nicht leisten.

Wir sollten jeden noch so versteckten Winkel dieser

Insel erforschen.

Und das Team, das du vorhast zusammenzustellen, diese

fliegenden Forscher, würden diese Gebiete sozusagen für uns

erforschen.

Nun, ich für meinen Teil halte es für

eine wunderbare Idee.

Ich denke, die Ratsmitglieder sind einverstanden.

Du hast unsere einwillige Zustimmung für...

Matriarchen, es gibt ein Problem auf der Earth

Farm.

Sie brauchen sie dort unverzüglich.

Können doch nicht alle krank sein?

Die Infizierten wurden isoliert, als die ersten Symptome

aufgetreten sind.

Es hat nicht funktioniert.

Das Virus breitet sich scheinbar schneller aus, als

wir dachten.

Es scheint diesmal viel schlimmer zu sein, Rosemary.

Sie wirkt total dehydriert.

Bitte sorgt dafür, dass alle genügend Wasser kriegen.

Was ist mit dem Jinka?

Hast du bei allen Lieferanten nochmal nachgefragt?

Leider sieht es schlecht aus.

Sie haben alle nichts mehr.

Aber eine neue Lieferung müsste jeden Tag eintreffen.

Es ist verheerend für uns zum jetzigen Zeitpunkt.

Wir müssen unbedingt die Früchte ernten, aber ohne

die Kasmosaurier...

Na schön, ich rede mit den Brachs.

Falls das Jinka nicht wirklich in den nächsten

Tagen eintrifft, müssen sie wohl Doppelschichten machen.

So wie wir alle.

Und achtet darauf, sie dürfen nicht in die

Nähe der Kasmosaurier.

Nicht, dass sich womöglich auch noch die Brachs

anstecken.

Sieht aus, als hätten sie das schon getan.

Oh nein.

Nicht die Brachs, das darf nicht sein.

Sobald wir mehr darüber wissen, werden wir euch

natürlich informieren, aber jetzt beruhigt euch.

Es ist doch zu frühen, um etwas Endgültiges

zu sagen.

Okay, alle mal herhören!

Leute, aufpassen, aufpassen!

Ich habe gute Neuigkeiten.

Einer der Brachs ist schon auf dem Heimweg.

Er dürfte also in ein paar Stunden hier

sein.

Dann wird er schnell wieder neu beladen und

schon ist er auf dem Weg nach Veronia.

Also mehr kann ich leider nicht für euch

tun.

Ja, was ist mit der Faluga-Gesellschaft?

Die warten auf uns.

Ihre Wasserpumpen sind vor drei Tagen ausgefallen.

Tut mir leid, aber in wenigen Tagen haben

die kein Wasser mehr.

Und sie liegen mitten in der Wüste.

Bitte Leute, bitte Leute, bitte!

Wir haben 17 kranke Brachs und wir tun

wirklich unser Möglichstes, um alles zu schaffen.

Also bitte etwas Geduld, ja?

Wenn es so weitergeht, ist in einer Woche

die ganze Insel armgelegt.

Was ist denn los?

Es geht um die Flugsaurier.

Sie sind krank und in ihren Nestern.

Sie haben offensichtlich das gleiche Virus wie die

Landsaurier.

Sie können doch nicht alle krank sein.

Und die, die heute noch gesund sind, sind

vielleicht morgen auch krank.

Toll.

Tja, sieht so aus, als müssten wir vorläufig

auf dem Boden bleiben.

Ich kann's gar nicht erwarten, endlich nach Hause

zu kommen.

Wem sagst du das?

Anständiges Essen, bequeme Betten?

Und nicht dauernd die Angst, ob uns Tyrannosaurier

verfolgen.

Oh ja, ich bin froh, dass wir das

hinter uns haben.

Ich bin zu alt für diese Reisen durch

das Regental.

Und ohne Flugsaurier-Eskorte?

Ich meine, wo sind die?

Ohne ihren Schutz haben wir noch nie Jinker

befördert.

Ich glaube, da stimmt irgendwas nicht, sonst wären

sie doch ganz sicher hier.

Ihr geht da oben hin.

Na los!

Na ja, jetzt brauchen wir sie auch nicht

mehr.

Kein Tyrannosaurus weit und breit zu sehen.

Und bis zum ersten Posten ist es ja

nicht mehr weit.

Oh, Petra!

Du wirst schön das tun, was ich dir

sage.

Dann passiert dir auch nichts.

Verbindlichsten Dank.

Also, wie lange glauben Sie, wird es dauern?

Nun, ich denke, vier Wochen.

Das hört sich doch gut an, oder?

Na ja, je schneller, je besser.

Mein Vater will natürlich so schnell wie möglich

damit anfangen, aber wenn es nun mal nicht

schneller geht?

Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann.

Womit müssen wir rechnen?

Wie viel wird es kosten?

Wir werden wahrscheinlich fünf bis sechshundert Arbeitsstunden brauchen,

um es zu bauen.

Und?

Und?

Und?

Was bedeutet das?

Wie viel kostet eine Arbeitsstunde?

Eine Stunde ist eine Stunde wert.

Sie schulden uns etwas im Wert von fünfhundert

Arbeitsstunden.

Da gibt es doch sicher verschiedene Abstufungen, oder?

Ich meine, die Arbeitsstunde eines Tischlers hat doch

einen anderen Wert als die eines Zahnarztes.

Die Arbeitsstunde eines Mannes ist immer gleich viel

wert.

Gut, äh, wie Sie meinen.

Wir reden noch.

Marion, warte!

Warte kurz!

Ich hab's eilig.

Ich seh' dich so selten, Marion.

Was meinst du damit?

Ich hab' das Gefühl, du gehst mir aus

dem Weg.

Habe ich recht?

Nein, natürlich nicht.

Es ist...

Wir reden ein andermal darüber, okay?

Warte, warte mal!

Wie wär's nach dem Unterricht?

Ich, äh...

Also, das geht nicht.

Ich muss jetzt gehen.

Marion, warte!

Ich muss jetzt wirklich gehen!

Leute, das kommt nach hinten!

Treppe rauf und da durch!

Vorsichtig mit der Tür, die Farbe ist noch

frisch!

Wow, was ist denn hier los?

Als ich wegging, sind hier gerade mal vier

Leute gewesen.

Die sind einfach aufgetaucht.

Handwerker, die freiwillig kommen, hä?

Ist doch kaum zu glauben, oder?

Hör zu, ich hab' noch nicht nachgefragt, aber

ich weiß nicht, wie ich sie bezahlen soll.

Keine Sorge, du schuldest ihnen höchstens ein paar

Arbeitswochen.

Was?

Lange Geschichte.

Ich denke, es ist vielleicht doch ein Fehler

gewesen.

Sieht er den Schmutz an, die reinste Müllhalde.

Das ist mein Sohn.

Er sieht in allem immer nur das Positive.

Hey, 26 gefällt es.

Tja, und vergiss die drei magischen Worte nicht.

Standort, Standort, Standort.

Immerhin liegen wir an der Haupthandelsstraße von Waterfall

City.

Hier muss man nur ein bisschen Kapital investieren,

ein paar bequeme Sitzecken und bingo!

Schon haben wir ein neues Vegas!

Gut, dass du das sagst.

Ich hatte schon Angst, du machst hier draußen

eine Bingo-Halle.

Bingo?

Hey, kein schlechter Gedanke.

Das wäre wirklich toll.

Genau das, was die Stadt braucht.

Gute Unterhaltung, gutes Essen und gute Drinks.

Augen auf und zugefasst.

Das Dinner, meine Herren.

Ähm, das ist Lorenzo.

Er bewirbt sich um die Stelle als Chefkoch.

Seinet, er ist ein Freund von, äh, Zippo.

Ähm, weißt du, ich muss mich um die

Ginka-Lieferung kümmern.

Jeden Moment könnte sie eintreffen.

Oh, Dad.

Ginka, das sind gute Neuigkeiten.

Das ist mir vor Wochen ausgegangen.

Meine Rückenschmerzen sind unerträglich.

Da hörst du es, hä?

Also, ich sage Ihnen, mein Leben wäre unerträglich

ohne Ginka.

Und im Salat ist es eine Delikatesse.

Siehst du, sie lieben, was ich lagere, erst

so läuft das Geschäft von Angebot und Nachfrage.

Hey, sie haben es akzeptiert.

Sie haben wirklich Ja gesagt und morgen früh

fange ich an, mein Team zusammenzustellen.

David, ich bin wirklich stolz auf dich.

Das sind gute Nachrichten.

Das ist phänomenal, David.

Das war bestimmt anstrengend, das auf die Beine

zu stellen.

Also, ruh dich aus und genieß Lorenzos Kochkünste.

Ich muss, ich muss den Leuten da draußen

ein bisschen helfen.

Ja, und, äh, ich wollte mich gerade um

die Ginka-Lieferung kümmern.

Also, vielen Dank.

Also.

Und Lorenzo soll dir nichts einpacken für unterwegs?

Sei vorsichtig, David.

Und mach keine Dummheiten.

Dad.

Ich meine ja nur, achte darauf, dass du

nichts übereilst.

Du weißt nicht, was dich erwartet.

Das ist doch das Spannende.

Keine Sorge.

Ich bin stolz auf dich.

Tja.

Ich hoffe, er weiß, was er tut.

Er macht das schon.

Weißt du, das ist genau sein Ding.

Da kommen Brachs!

Da kommen Brachs!

Halt mal fest.

Das ist noch nie vorgekommen.

Wir wurden überfallen!

Überfallen!

Was?

Die Outsider am Elonda-Pass.

Wir wurden überfallen.

Sie kamen von allen Seiten.

Sie hatten Schwerter und Messer und...

Woah, woah, woah, woah, jetzt mal ruhig.

Also, was ist passiert?

Sie haben das ganze Ginka.

Le Sarge.

Als fliegende Forscher ist es unsere Aufgabe, jeden

Winkel dieser Insel zu bereisen und unsere Entdeckung

aufzuschreiben.

Das Unbekannte zu ergründen und zu dokumentieren.

Und, äh, um an Orte vorzudringen, die noch

nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Und mit Wum?

Ist da etwas, das du uns allen mitteilen

möchtest?

Wir, wir haben nur über das Ginka geredet.

Hast du nichts davon gehört?

Die Outsider haben es gestohlen.

Waldo, wir müssen das Ginka zurückbekommen.

Das werden wir, Schatz, natürlich.

Es wird schlimmer, mit jeder Stunde.

Jetzt sind sogar die Brachiosaurier krank.

Und ohne sie sind wir nicht schnell genug.

Die Früchte verfaulen, bevor wir sie ernten können.

Wenn die Brachiosaurier nicht schnell wieder gesund werden,

wird der Winter kommen und wir haben nicht

genug Nahrung.

Die Menschen werden hungern.

Niemand wird hungern.

Wir werden uns das Ginka zurückholen.

Ich war schon auf einiges gefasst, als ich

hörte, dass die Outsider ins alte Adolphus-Schloss

gezogen sind.

Diese Lessage ist eine Plage.

Also, wenn mir einer zeigt, wo die sind,

dann beschaffe ich das Ginka.

Nein, Frank, wir müssen dabei vorsichtig vorgehen.

Was, wenn ich gehe?

Ich bin das schon gewesen.

Du!

Manu!

Fala!

Das ist nicht so leicht.

Du solltest die Situation nicht unterschätzen.

Ich unterschätze die Situation nicht, Bürgermeister.

Wir wollen doch das Ginka zurückhaben.

Hören Sie, ich kenne Lessage und ich habe

gehört, dass sie sich das Ginka geholt hat,

ohne dass jemand verletzt wurde, oder?

Carl hat recht.

Man muss diesen Outsidern klar machen, dass sie

eindeutig zu weit gegangen sind.

Ihnen furchtlos entgegentreten?

Bist du dazu bereit?

Selbstverständlich.

Ich nehme an, dass mich eine Saurierwache eskortiert.

Ich fürchte, das ist nicht möglich.

Leider sind auch die Wachen krank.

Völlig ausgeschlossen, dass du alleine gehst.

Du bist noch neu.

Da hast du natürlich recht.

Ich gehe mit.

Was?

Ich meine, ich war auch schon dort und

du hast recht.

Ein Außenweltler kann da unmöglich alleine hingehen.

Und außerdem kennt sie uns.

Wir haben genauso gute Chancen, sie zu überzeugen,

wie jeder andere.

Ich finde das nicht gut.

Ich passe auf sie auf.

Das versichere ich Ihnen.

Es wird alles gut gehen, Dad.

Mir passiert nichts.

Ihr geht nicht ohne eine Senatserklärung, in der

wir Ihnen mit einer Saurierwachen-Invasion drohen, wenn

Sie uns das Jinka nicht zurückgeben.

Dad, die Wachen sind doch krank.

Was Sie aber nicht wissen.

Sie beschäftigen sich alle nur mit dieser Jinka

-Geschichte.

Sie haben mir gar nicht richtig zugehört.

Was ist eigentlich so toll an diesem Zeug?

An das Jinka zu kommen ist nicht einfach.

Ich meine, es wächst nur im Regental.

Tyrannosaurierland.

Ganz genau.

Und um den Vorrat für ein ganzes Jahr

zu ernten, hat man nur ein paar Wochen.

Die Pflanzen wachsen nur kurze Zeit.

Was werden sie jetzt unternehmen?

Das weißt du nicht?

Eine Delegation wird versuchen, über die Rückgabe zu

verhandeln.

Dein Bruder ist dabei.

Karl wird verhandeln?

Wirklich?

Er geht da doch nicht allein hin, oder?

Nein, nein, nein.

Ein paar Saurierwachen werden sie begleiten.

Was?

Sie?

Du kennst doch die Bürgermeister-Tochter.

Sie geht auch mit.

Das ist für mich zu essen.

Jinka?

Was zum Teufel soll ich mit Jinka?

Tut mir leid, das wusste ich nicht.

Du wusstest es nicht?

Ich wusste nicht, was sie mit sich führen.

Sie behaupteten, es sei eine Art Medizin.

Was anderes hatten sie nicht.

Es könnte uns noch nützlich sein.

Nahrung, das brauchen wir.

Und Wasser ist wichtig.

Stinkende grüne Blätter nützen uns nichts.

Ich komme gerade zurück aus Brumana.

Dort ist totale Panik ausgebrochen.

Wie interessant.

Ich hoffe, das führt zu irgendwas.

Die sind alle krank.

Die Echsen.

Alle, meine ich.

Und jetzt kommt das Beste.

Naja, das Jinka.

Ja?

Ist das Einzige, das sie heilen kann.

Und sie haben nichts mehr davon.

Ihre Vorräte sind alle.

Wir haben jetzt alles.

Ich freue mich nicht auf ein Wiedersehen mit

ihr.

Ich kann nicht glauben, dass jemand so etwas

tut.

Nicht einmal Lassage.

Nun, wenn ich eins von ihr gelernt habe,

dann auf alles gefasst zu sein.

Ich meine, das ist unglaublich herzlos von ihr.

Und sehr clever.

Du musst zugeben, sie weiß, wie sie uns

treffen kann.

Welcher Mensch dient anderen medizinische Vorräte und das

mitten in einer Epidemie?

Jemand, der strategisch denkt und weiß, wo er

einen trifft.

Was denkst du, schaffst du es noch?

Siehst du, das Schloss ist schon da vorne.

Oh Karl, ich weiß nicht weiter.

Ich verstehe das nicht.

Heute Morgen ging es ihnen noch gut?

Wenn sie krank werden, dann erwischt es sie

schwer.

Ich meine, sieh sie dir an.

Was ist mit den Overlandern?

Werden sie es schaffen?

Sie brauchen dringend Wasser.

Und Jinkas.

Alles in Ordnung?

Klar.

Du wirkst etwas verstört.

Mir geht's gut.

Sieht aus, als wärst du immer noch sauer,

weil du deinen Bruder nicht begleiten konntest.

Ich will jetzt nicht daran denken, okay?

Okay, in Ordnung.

Und David, falls es dich irgendwie beruhigt.

Wir alle hier sind der Ansicht, dass du

perfekt für diese Mission gewesen wärst.

Danke.

Das ist Beisam für mein Ego.

Humana.

Und, hast du Angst?

Nein.

Naja, ein bisschen.

Schon okay, ich auch.

Wir werden es schon hinkriegen.

Versprochen?

Versprochen, das müssen wir doch.

Ich meine, wir hatten noch nicht mal ein

richtiges Date, oder?

Zählt das hier nicht?

Ich glaube, das mit den Dates hast du

noch nicht so richtig verstanden.

Das muss ich dir noch mal in Ruhe

erklären.

Okay.

Wir wollen mit Lesage reden.

Sie ist beschäftigt.

Verschwindet.

Hey, Quint, stimmt das?

Du heißt Quint, oder?

Und?

Ja, naja, Finger weg.

Du bist doch nicht etwa noch sauer wegen

der Cortez-Geschichte, oder?

Wie kommst du denn darauf?

Was soll denn das?

Hey!

Moment mal!

Los!

Hallo, Karl!

Nett, dass du mich besuchst.

Prinzessin!

Schön, dich wiederzusehen.

Und, was gibt's Neues im Echsenland?

Wir sind wegen des Jinkas hergekommen und ich

habe vom Senat eine Warnung für dich.

Vom Senat?

Hier eine Erklärung des Senats.

Warnung.

Das ist nicht sehr freundlich unter Nachbarn.

Lesage, die Dinos sind krank.

Wenn sie nicht das Jinka bekommen, können sie

nicht die Ernte einholen und müssen im Winter

verhungern.

Oh, sie verhungern schon nicht mit dem fantastischen

Ozean direkt vor der Tür.

Doch andererseits, könnte das auch gut sein.

Das könnte euch Augen und Ohren öffnen, dass

man auch andere Dinge essen kann, als ihr

euch vorstellen könnt.

Esst ihr etwa noch nach dieser grausigen Früchte

-der-Erde-Diät?

Also, was willst du dafür haben?

Tja, ich weiß nicht.

Ich sag's euch morgen früh.

Bringt sie auf ihr Zimmer.

Zimmer.

Getrennte Zimmer, klar?

Tja.

Jedes Mal, wenn du nicht gehorchst, landet ein

Sack im Feuer.

Verstanden?

Und schlaf recht gut.

Los.

Ich hab noch nie einen verloren.

Nicht wegen eines Virus.

Und es ist schlimmer als jede Krankheit, die

sie hier hatten.

Ich habe alles versucht, wo du wirklich alles

und nichts hat gewirkt.

Wenn wir nicht endlich das Jinka kriegen, dann

weiß ich nicht, was ich noch machen soll.

Du tust dein Bestes, Schatz.

Niemand hätte mehr tun können.

Dann ist mein Bestes nicht gut genug.

Ich bitte dich.

Was ist mit Marion?

Noch keine Nachricht von ihr?

Nein, nichts.

Wenn wir bis morgen nichts hören, werde ich

selbst hingehen.

Mit oder ohne Saurierwachen.

Wir werden es zurückbringen.

Marion?

Wie geht's dir?

Ich hab Dad versprochen, einen Botenvogel zu schicken.

Alles in Ordnung?

Ja, mir geht's gut.

Sie ist eine furchtbare Frau, findest du nicht?

Temperamentvoll?

Ist sie auf alle Fälle.

Vielleicht auch verrückt.

Aber ich meine, dass sie furchtbar ist, ist...

Naja, furchtbar oder nicht, wir holen uns das

Jinka wieder.

Sie ist böse.

Karl täuscht dich nicht in ihr.

Sieh doch, wie sie leben.

Sie haben keinen Respekt vor nichts und niemandem.

Und ihnen ist alles egal.

Sie scheren sich um gar nichts.

Weswegen bist du so besorgt?

So extrem gefährlich ist das doch gar nicht.

Ich meine, wir sind hier, oder?

Karl, versprich mir, dass wir das Jinka holen

und dann verschwinden, okay?

Okay.

Versprich es mir.

Schon gut.

Ich verspreche es.

Es war ein langer Tag und ich denke,

ich sollte ins Bett gehen.

Okay?

Ja, natürlich.

Stimmt richtig.

Ich geh dann.

Bis morgen.

Okay.

Du schläfst doch nicht etwa schon, oder?

Wasser!

Schau dich

mal an!

Marion!

Hey, aus dem Weg!

Hey!

Na komm, lass uns was trinken.

Ich möchte nicht, Karl.

Komm schon, setz dich.

Na los doch.

Hör zu, die sind wirklich okay.

Sie ist furchtbar.

Na komm schon.

Lass uns tanzen.

Nein, nicht.

Na komm schon.

Ein kleiner Tanz kann auch nicht schaden.

Hey, die gehört zu mir.

Karl!

Hey, hörst du nicht, was ich sage?

Marion, komm schon, komm schon, komm schon, das

ist ein Fest.

Das ist doch echt lustig, oder?

Na, komm schon.

Was soll denn das?

Hey!

Hey!

Komm her!

Du musst versuchen, etwas zu essen.

Rosemary!

Ich bin mit dir hier, weil ich nicht

weiß, was ich machen soll.

So geht das schon die ganze Nacht.

Weißt du, jetzt, wo alle krank werden, da

dachte ich...

Du hast das Richtige getan.

Schatz...

Ich fürchte, sie hat jetzt auch das Virus.

Das ist nicht gut.

Die Kleinen haben nicht so viel Kraft, dagegen

anzukämpfen.

Ich kann dir nichts versprechen.

Was ist mit den Kindern?

Haben sie schon was gehört?

Nein, leider noch nicht.

Ich freue mich, dass du da bist.

Macht richtig Spaß, dich hier zu haben.

Dir hat's doch auch gefallen, oder?

Ja, ich muss zugeben, irgendwie erinnert es mich

an da, wo ich herkomme.

Deine Welt scheint unglaublich zu sein.

Ich will, dass du mir alles darüber erzählst.

Weißt du, bei deinen Echsenfreunden, das ist reine

Zeitverschwendung.

Du könntest ihnen viel erzählen und zeigen, sie

wüssten es gar nicht zu schätzen.

Also pass lieber auf, Carl.

Vielleicht lasse ich dich nicht gehen.

Und, hast du verstanden?

Natürlich habe ich verstanden!

Kann ich jetzt bitte gehen?

Es gibt da so Gerüchte über die Outsider

und ihre Essgewohnheiten.

Ja, ich weiß.

Und bestimmt sind sie wahr.

Hier, flieg jetzt.

David Scott!

Aufwachen, Junge!

Ich habe eine Nachricht von deinem Bruder.

Hör zu, Marion.

Wegen letzter Nacht...

Lass es!

Nein, bitte jetzt hör mir zu, ich...

Lass es!

Geh einfach und lass mich allein.

Komm schon, Marion.

Ich weiß, es war nicht okay.

Bitte entschuldige.

Es tut mir leid.

Da siehst du, Carl.

Du machst immer irgendwas und entschuldigst dich dann.

Es ist, weil ich mit meinem Vater weggegangen

bin, oder?

Das ist nur eins von vielen Ereignissen.

Ich wusste es.

Siehst du, ich wusste es.

Du wirst mir wohl nie verzeihen, oder?

Ich weiß nicht, sag du es mir.

Ich meine, wieso ergreifst du jede Gelegenheit, die

sich dir bietet, um von hier zu verschwinden?

Auch wenn du dabei fast ertrinkst oder mit

diesen unverantwortlichen, barbarischen Leuten feierst.

Unverantwortlich?

Barbarisch?

Quint, ich denke, sie mag uns wirklich nicht.

Und dabei wollte ich sie doch gerade zum

Frühstück abholen.

Oh, ich bin sicher, Carl freut sich darüber.

Ah.

Heißt das etwa, wir haben unsere kleine Matriarchin

wütend gemacht?

Was ist denn los, Prinzessin?

Wartet irgendein Fest auf dich?

Oder musst du Blumensträuße fertigstellen?

Oder Puppenkleider stricken?

Was?

Euren Spaß hattet ihr anscheinend letzte Nacht.

Ja, den hatten wir wirklich.

Oder nicht?

Komm, gib's ruhig zu.

Wir sind für Wilde gar nicht so übel,

oder?

Hey, das hab ich auch nie gesagt.

Dann geh nicht weg.

Ich glaub, es würde dir hier gefallen, Karl.

Wir sind frei.

Wir tun, was uns gefällt.

Wir gehen, wohin wir wollen.

Und das Beste ist, hier sind keine Echsen.

Ja, Karl, das ist deine Chance.

Hier wärst du wirklich frei.

Frei von jedem Sinn für Anstand oder jeder

Art der Verpflichtung.

Ja!

Wieso denkst du, ich wäre gern ein Outsider?

Hör mir zu, Karl.

Was wir wollen und was wir sind, sind

zwei verschiedene Dinge.

Wir sind uns ähnlich.

Du bist ein Freigeist, das weiß ich.

Und du weißt es.

Oder etwa nicht?

Nun?

Hey.

Setz mich nicht unter Druck.

Das überlegst du nicht wirklich.

Ach nein?

Du kennst mich nicht, Marion.

Wirklich nicht.

Die Wahrheit ist, ich bin nicht glücklich in

Waterfall City.

Mit all den vielen Regeln und Sachen, die

ich beachten muss.

So bin ich einfach nicht.

Gut, das wäre geregelt.

Wie schön.

Ich bleibe unter einer Bedingung.

Dass Marion ohne Probleme nach Hause kann.

Ja, natürlich.

Mit dem Jinker.

Komm schon, du willst das Zeug doch eigentlich

gar nicht haben.

Im Tausch für dich ist das ein fairer

Deal.

Quint, bring das stinkende Zeug raus zu Mutteroberins

Freunden.

Es war ein großes Vergnügen, dich wiederzusehen.

Hahahahahaha.

Komm, Freefall.

Komm schon.

Ich brauch dich.

Nein!

Ich hab was für dich.

Nur ein bisschen davon und dir geht's besser.

Das ist nicht viel, aber 26 braucht es

wirklich, sie ist die jüngste, die es erwischt

hat.

Ich bring den Rest zu den Kasmosauriern.

Nein, warte.

Das brauchen die Flugsaurier, sie sind unsere einzige

Hoffnung.

Waldo, drei der Kasmosaurier brauchen es, sie sind

schwer krank.

Sie sterben noch heute, wenn sie nicht das

Jinka kriegen.

Das verstehe ich, aber morgen werden noch mehr

sterben und übermorgen vielleicht noch mehr, wenn wir

uns nicht darum kümmern, die Lieferung zurückzukriegen.

Bitte erwarte nicht, dass ich die Kasmosaurier opfere.

Das kann ich unmöglich tun.

Doch, du kannst.

Es hängt jetzt alles von dir ab.

Schicke es zurück nach Canyon City.

Sag bitte allen, die fliegen können, wir treffen

uns beim Schloss von Lissaj.

Los, schnell!

Keine Sorge, Prinzessin, ich werde mich an deiner

Stelle um ihn kümmern.

Wie wäre es jetzt mit einem Frühstück?

Das war eigentlich keine Frage.

Erzähl mal, was findet so ein lebenslustiger Partylöwe

wie du an so einer Langweilerin, so einer

kleinen, eingebildeten Besserbisserin?

Das verstehe ich nicht.

Du weißt doch, wie das ist.

Du landest auf irgendeiner vergessenen Insel, kennst keine

Dinosaurier.

Da freut man sich doch über den ersten

freundlichen Menschen, der ihn auch noch anlächelt.

Die Geschichte habe ich schon tausendmal gehört.

Sie ist eigentlich gar nicht so übel, ehrlich.

Und sie lässt sich wirklich leicht provozieren.

Das ist doch ein großes Plus.

Ich weiß.

Ihre Mutter war genauso.

Also, los geht's.

Frühstück.

Ich liebe Reste essen.

Mein Lieblingsessen, ehrlich gesagt.

Iss ruhig weiter.

Ich bin gleich zurück.

Wo steckt der Junge bloß?

Quint!

Martino!

Den schnappen wir

uns.

Hey!

Karl, was machst du denn hier?

Was?

Hast du wirklich gedacht, ich lasse dich alleine

gehen?

Komm schon, beeilen wir uns.

Sie können nicht schneller gehen, sie sind zu

schwach.

Unsere Verfolger haben keine gute Laune.

Na los!

Schießt sie ab!

Versucht's nur!

Schießt endlich ab!

Na los!

Schießt sie ab!

Noch mal!

Keine Chance!

Dann näher!

Hey!

Hey!

Komm zurück!

Ihr sollt auf diese Echsen schießen!

Na los!

Schießt schon!

Schießt!

Nein!

Nein!

Nein!

Sie erschießen unsere Männer!

Hört ihr nicht, Männer?

Schießt endlich!

Nein!

Und keine Widerrede, Quint!

Lauf nicht weg!

Komm zurück!

Hey!

Du feinsches, kleines, heimtückisches Wiesel.

Ich bin beeindruckt.

Quint!

Widersprich mir ja nie wieder!

Verstanden?

Gut, gib ihm noch ein bisschen mehr und

dann sind die anderen dran.

Gut.

Ja, friss ruhig.

David!

Oh, David, das war toll.

Das war wirklich toll.

Danke.

Danke.

Gute Arbeit, Bruder.

Und jetzt zu dir, du...

Mistkerl.

Bei uns würde man jetzt Mistkerl sagen.

Okay, du Mistkerl.

Du hättest mir sagen können, was du vorhattest.

Denkst du, das habe ich nicht versucht?

Es ist nicht einfach, eine Villessage auszutricksen.

Außerdem war es bestimmt besser, dass du nichts

wusstest.

Und woher wusstest du davon?

Meine Pfeife!

Wo hast du die denn hier?

Oh, ich habe sie mir geholt, als du

letzte Nacht geschlafen hast.

Ich muss sagen, du schneichst echt laut.

Entschuldige.

Na los, kommt.

Wir sollten jetzt zurückfahren.

Genau.

Ich nehme mit, was ich auf Freefall tragen

kann und fliege zu Earthworm.

Die anderen fliegen nach Canyon und Waterfall City.

Danke.

Also dann.

Karl, ich schnarche nicht.

Wie wär's damit?

Ich finde, das steht dir ausgezeichnet.

Und der Schal, den mir Waldo letzten Sommer

geschenkt hat, würde dazu gut passen.

Was sagst du?

Zieh es mal an, ich hole den Schal.

Vielleicht sollte ich nicht hingehen.

Was denn, zu dem Date mit Karl?

Ja.

Wieso solltest du da nicht hingehen?

Du brauchst mich hier.

Wir schaffen das schon.

Aber Mama...

Wir schaffen das.

Das Leben läuft hier wieder normal, dank dir

und der Jungs.

Es gibt keinen Grund, irgendetwas abzusagen.

Ganz sicher?

Natürlich.

Denkst du nicht, du hast den armen Karl

lange genug warten lassen?

Nach allem, was war, kann er ruhig noch

länger warten.

Oh.

Hat er nicht gesagt, es war nur ein

Trick, um Lesage reinzulegen?

Oder nicht?

Ich vermute es, aber ich weiß es nicht.

Entweder ist er ein großartiger Schauspieler oder...

Schätzchen, du interpretierst da zu viel hinein.

Denkst du?

Natürlich.

Wir wissen doch beide, wie Karl ist.

Er ist anders als die anderen Jungs.

Er ist jung und ungestüm.

Er braucht Zeit, um sich hier einzugewöhnen.

Und genau deshalb fühlst du dich wahrscheinlich zu

ihm hingezogen.

Willst du nicht vielleicht doch zu dem Date

gehen?

Denn wenn du nicht gehst, dann wird vielleicht

die Kleine von dem Marktstand...

Weißt du, ich...

Ich ähm...

Ich hab meine Meinung geändert.

David, komm schon.

Du musst mir helfen, Mann.

Sorry, geht nicht.

David, überleg mal, wie oft ich dir schon

geholfen habe.

Natürlich, richtig.

Tut mir leid, aber ich hab noch so

viel zu erledigen.

Dad?

Vergiss es, Karl.

Ich hab auch was vor.

Ich passe heute nicht auf 26 auf.

Das ist doch unfair.

Ich treffe mich in 20 Minuten...

Na und?

Dann kannst du sie auch alleine lassen.

Das kann ich nicht tun.

Sie hat gerade erst ein Virus überstanden.

Da kann ich sie doch nicht einfach so

alleine lassen.

Wieso bringst du sie nicht zu Zippo?

Zippo hat heute Abend ein Treffen des Buchclubs.

Was ist mit Rosemary?

Nein.

Nein, nein, nein, nein.

Die Earth Farm ist zu weit weg.

Wisst ihr was?

Das finde ich total doof von euch beiden.

Ich kann es nicht fassen.

Da habe ich einen Abend mal ein Date.

Karl, willst du einen väterlichen Rat?

Wir stellen einen Tisch für drei.

Na los, komm.

Aha.

Toll.

Ganz toll.

Und ich sag zu ihm, friss meine Rolle.

Du hast das nicht wirklich gesagt, oder?

Doch, leider habe ich das gesagt.

Und jetzt dein Lachen zu hören, war die

Sache auch wert.

Oh, Zippo.

Oh, ja.

Der Abend war wirklich schön.

Ja, fand ich auch.

Das sollten wir wiederholen.

Und ich denke, jemand ist jetzt todmüde.

Oh, hier geht's gut.

Sie kann überall schlafen.

Zippo?

Karl!

Marion!

Verrückt, dass wir uns hier treffen.

Kennt ihr Yara?

Yara?

Natürlich kenne ich Yara.

Wie geht's?

Wir haben uns lange nicht gesehen.

Ja, wir haben uns lange nicht gesehen.

Du siehst großartig aus, Marion.

Ich finde dein Outfit toll.

Oh, das ist nur...

na ja.

Also, hattest du nicht gesagt, heute wäre ein

Treffen des Buchclubs, oder?

Ja, habe ich auch.

Irgendwie.

Ach ja?

Wie sieht dein Plan aus, du Gauner?

Gehst du mit dir in die Bücherei und

zeigst dir deine japanischen Schriftrollen?

Nun, sie hat Interesse daran gezeigt, unsere ägyptische

Sammlung zu sehen.

Aha.

Schließt lieber eure Töchter weg, Waterfall City.

Denn Zippo, der Meisterscharmeur, ist auf der Pirsch.

Lass das, Karl.

Sie könnten uns hören.

Was hast du gesagt, Zippo?

Nichts.

Gar nichts.

Ja, wir müssen jetzt weiter, ja?

Wir sehen uns ja noch.

Wie heißt es?

Stille, Wasser sind tief.

Hier ist es schön.

Was summst du da?

Oh, das ist ein Lied, das ich irgendwie

nicht aus dem Kopf kriege.

Klingt nett.

Ja, ja.

Aber was hast du über diesen, diesen Architekten

gesagt?

Wie war sein Name?

Rendini.

Ich meine, der mit den Brunnen.

Wie heißt der?

Oh, Rampoldi.

Naja, das mit den Brunnen war seine Idee.

Damals, als er hier strandete, da war hier

ja nichts weiter.

Es war wie ein weißes Blatt Papier.

Die Stadt wurde nach seinen Ideen gebaut.

Mhm.

Also ehrlich, du hörst mir gar nicht richtig

zu.

Hi, Karl.

Sheena?

Weißt du nicht mehr?

Wir haben uns auf dem Markt kennengelernt.

Ja, Sheena.

Hey, wie geht's dir denn?

Sag hallo, Shinto.

Hallo, Kleiner.

Hallo.

Ähm, also, wir könnten uns doch mal wann

anders unterhalten, ja.

Wir treffen uns bestimmt mal.

Oh, klar.

Okay.

Ich geh dann wieder.

Entschuldige bitte.

Also, wo waren wir?

Ich hab gesagt, dass du mir nicht zuhörst.

Natürlich hab ich zugehört.

Du hast über diesen Zamboni-Kerl gesprochen und

die Eiskratzmaschine.

Ist nur ein Scherz, okay?

Hör zu, ich genieße es einfach mal, mit

dir allein zu sein.

Naja, weißt du, wenn du nicht daran denkst,

dass du die zukünftige Materialchen sein wirst, dann

bist du echt süß.

Ich bitte dich.

Hey, das mein ich ernst.

Das sollten wir lieber lassen.

Wieso?

Na, weil du mich offensichtlich verführen willst.

Und?

Wäre das denn wirklich so furchtbar?

Nein.

Es ist nur...

Hör zu.

Wir sitzen hier unter diesem wunderbar funkelnden Sternenzelt.

Und niemand stört uns.

Die Nacht ist noch so jung, hörst du?

Das sind wir auch.

Das meinst du nicht ernst?

Naja, doch.

Weißt du, ich bin noch nicht bereit dazu.

Noch nicht.

Und warum hast du mich dann hergebracht?

Wie bitte?

Letzte Woche auf dem Festival, da warst du

die ganze Zeit an meiner Seite.

Und was hast du dort gesagt?

Nächste Woche ist Equinox-Abend, da können wir

etwas ganz Besonderes machen.

Demnach glaubst du, etwas Besonderes heißt immer...

Ja, klar.

Weißt du was?

Für mich geht das so nicht.

Wow.

Okay, na schön.

Dann vergessen wir's.

Vielleicht kommen wir ja in zehn Jahren zusammen

und dann bist du vielleicht bereit dazu.

Guten Abend, mein Junge.

Schöne Nacht, nicht wahr?

Ja.

Wirklich wunderschön.

Dürfen Sie das machen?

Was?

Fischen.

Verstößt das nicht gegen irgendeinen dinotopischen Kodex?

Hälst du mich für ein Wilderer?

Ich bin Luke.

Ich bin vom WI.

Vom WI?

Ja, Wassereinheit und Instandhaltung.

Soll ich dir meinen Ausweis zeigen?

Warten Sie, warten Sie.

Ist schon in Ordnung, ich glaub ihn ja.

Ist ja okay.

Du bist einer der Neuankömmlinge, oder?

Wie heißt du?

Karl.

Dann pass mal auf, Karl.

Ich werd dir etwas Schönes zeigen.

Etwas ganz Besonderes.

Vielleicht ein andermal.

Oh.

Was ist das?

Das, Karl, ist eine Vartosa vulgaris.

Gemeinhin bekannt als Schweinskröte.

Die seltenste Amphibie in ganz Dinotopia.

Man dachte, sie sei ausgestorben.

Aber ich hab vor ein paar Jahren ein

Pärchen gefunden.

Prachtvolles Tierchen, oder?

Oh, Mann.

Die braucht ein Pfefferminzbonbon.

Schleise, Junge.

Die andere muss hier auch irgendwo sein.

Ich möchte nicht, dass wir sie stören.

Und Sie züchten diese Tiere?

Oh, das würde ich gern.

Leider hat das Weibchen bisher nicht besonders viel

Interesse gezeigt.

Das ist schade.

Vielleicht liegt's am Wasser.

Spotte nicht, Karl.

Die Vartosa sind heilige Tiere und besitzen magische

Fähigkeiten.

Zum Beispiel?

Kann ich nicht sagen.

Das ist ein Geheimnis.

Wirklich?

Lassen Sie mich raten, Mann.

Küsst sie und sie verwandelt sich in einen

Prinzen?

Das ist lächerlich.

Nun, wenn du so neugierig bist, warum versuchst

du's nicht?

Was versuchen?

Küss die Vartosa und sieh, was passiert.

Ich presse doch nicht meine Lippen auf diese

kleine, hässliche Kröte.

Dein Pech.

Okay.

Ich weiß, was das soll.

Das ist ne Falle.

Ach, wirklich?

Ja.

Das ist gut.

Sie sind gut.

Wissen Sie, ich könnte wetten, dass nichts Magisches

an dieser kleinen Kröte ist.

Und ich wette ebenfalls, dass all ihre verrückten

Freunde hier irgendwo versteckt sind.

Doch wissen Sie was?

Sie haben sich den Falschen ausgesucht.

Ich bin hier vielleicht neu, aber ich bin

nicht blöd.

Na schön.

Sagen Sie mir eins.

Tut es weh?

Nein.

Also geschieht was Gutes, ja?

So ne Art positive Magie?

Ich werd dir mal was sagen, Karl.

Wenn du die Vartosa küsst, dann veränderst du

dich und wirst durch diese Erfahrung ein besserer

Mensch.

Das kann nicht schaden.

Was summst du da?

Was?

Welches Lied summst du da?

Was ist?

Du guckst, als hättest du einen Geist gesehen.

Hey, Karl.

China?

Ja.

Wir haben uns auf dem Markt getroffen.

Erinnerst du dich?

Ja, genau.

Auf dem Markt.

Wow, was für ein Trip.

Würdest du uns einen Moment entschuldigen?

Okay.

Karl, was soll denn das?

Du wirst es nicht glauben, aber das haben

wir alles schon, schon erlebt.

Was?

Ja, ja, ja.

Okay, ganz von vorne.

Wir haben hier gesessen und wir haben uns

gestritten.

Wir haben uns gestritten?

Ja, wir haben...

Weswegen?

Spielt keine Rolle.

Was soll das bedeuten, spielt keine Rolle?

Weswegen haben wir gestritten?

Das ist doch jetzt egal.

Tatsache ist, wir hatten einen Streit und dann

stürmte ich davon.

Und traf diesen verrückten kleinen Kerl, der im

Wasser nach irgendwas fischte.

Und ich küsste seine Kröte.

Naja, nein, nein, nein.

Er hat es anders genannt.

Eine Vartosa.

Ist das wieder einer deiner Scherze?

Nein, ich schwöre bei Gott, das ist die

Wahrheit.

Das Ganze ist höchstens zehn Minuten her.

Wo willst du hin?

Nach Hause.

Aber Marianne...

Weißt du was?

Ich mag es nicht, wenn man sich über

mich lustig macht.

Ich mache mich nicht über dich lustig, ich

sage nur die Wahrheit.

Dann hör gut zu.

Tu mir einen Gefallen.

Geh nochmal zurück in der Zeit und sag

das Date ab, bevor wir ausgehen.

Guten Abend, mein Junge.

Schöne Nacht, nicht wahr?

Okay, hab kapiert, hab kapiert.

Entschuldigung, dass ich Ihnen nicht geglaubt habe.

Wie bitte?

Sie wissen schon, wegen dieser Zeitreisen-Kröte, wie

heißt das Vieh noch gleich?

Die Vartosa.

Ich verneige mich ehrfürchtig vor ihrer Macht.

Ich meine...

Woher weißt du von meiner Vartosa?

Sie haben mir davon erzählt.

Wann?

Gerade eben.

Nein.

Doch, haben Sie.

Nein, habe ich nicht.

Doch, haben Sie.

Nein, habe ich nicht.

Doch, haben Sie.

Wir haben uns total lange unterhalten.

Nein, das kann gar nicht sein.

Doch, haben wir.

Sie haben mir erzählt, dass Sie ein Pärchen

gefunden haben und dass Sie sie züchten wollen.

Ah, ich glaube, jetzt verstehe ich.

Du warst also schon mal hier, ja?

Und ich habe dir erlaubt, meine Vartosa zu

küssen.

Das habe ich doch gesagt.

Ja, aber ich habe daran keine Erinnerung, mein

Junge.

Verstehst du?

Das ist ein absolut erstes Zusammentreffen.

Jedenfalls für alle anderen.

Sieh mich nicht so an.

Für alle anderen außer für dich.

Ja, außer für mich.

Und wie lief es?

Hast du es wieder gerade gebogen?

Was meinen Sie?

Na, es geht doch nur darum.

Worum?

Um den Kuss.

Der Kuss erlaubt dir, in der Zeit zurückzugehen,

sodass du das, was du falsch gemacht hast,

wieder gerade biegen kannst.

Das habe ich dir doch schon alles erklärt,

oder?

Nein, haben Sie nicht.

Habe ich dir nicht vom Gott Chiron und

der Vartosa-Legende erzählt?

Nein, davon haben Sie nichts erzählt.

Ja, dann musst du mich gehetzt haben.

Was?

Ich habe Sie nicht gehetzt, okay?

Sie waren der, der sich nicht korrekt verhalten

hat.

Ich?

Was habe ich denn gemacht?

Sie haben sich lustig gemacht.

Mich lustig gemacht?

Ich mach mich über niemanden lustig, ich bin

ein sehr mitfühlender Mensch.

Da kannst du jeden fragen, der mich kennt,

mein Junge.

Setz dich lieber hin und...

...und erzähl mir genau, was passiert ist.

Wir bringen das in Ordnung beim nächsten Mal.

Warten Sie, warten Sie, warten Sie, beim...

...nächsten Mal?

Ja, hör zu.

Wie war dein Name nochmal?

Karl.

Karl.

Die Magie der Vartosa ist wie die Büchse

der Pandora.

Du hast den Deckel nicht nur geöffnet, sondern

abgerissen.

Also warst du auch...

...falsch gemacht hast.

Du hast die Chance, es zu korrigieren.

Und ehe du das nicht getan hast, wird

dein Leben nicht weitergehen, bedauere.

Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?

Nein.

Also was...

...was ist da vorhin passiert?

Hast du vielleicht jemanden beleidigt durch deine Worte?

Du hast doch hoffentlich nicht jemanden angegriffen, oder?

Ich sag Ihnen jetzt mal was.

Sie sind wirklich verrückt.

Ich geh jetzt lieber...

...Karl! Vergessen Sie es.

Ganz schnell, vergessen Sie es.

Ich hab nichts falsch gemacht.

Sie ist diejenige, die ein Problem hat, kapiert?

Bis irgendwann mal.

Das dürfte früher sein, als du denkst.

Was summst du da?

Was summst du da?

Karl!

Karl, was ist denn mit dir?

Gar nichts.

Loke!

Was?

Loke!

Das ist Loke!

Karl!

Ich kann mich an diese Unterhaltung offensichtlich nicht

erinnern, aber...

...es hört sich durchaus plausibel an.

Die Vatosa, weißt du, hat...

Magische Fähigkeiten, ja, das haben Sie mir schon

erzählt.

Und habe ich dir auch alles über Chiron

und so erzählt?

Nein, nicht wirklich.

Du, du, du musst aufhören, mich so zu

hetzen!

Ich hab sie nicht...

Hören Sie, ich hab sie wirklich nicht gehetzt.

Du, du solltest ruhig bleiben.

Ich versuch's.

Laut der Legende ist es so, dass...

...dass die Vatosa ein Geschenk des Gottes Chiron

an uns ist.

An uns, die Menschen von Dinotopia.

Und äh...

Seien wir ehrlich.

Jeder Sterbliche macht von Zeit zu Zeit einen

Fehler.

Auch...

...die reizenden Menschen von Dinotopia.

Eine Begegnung mit der Vatosa ermöglicht es ihm

oder ihr...

...begangene Fehler...

...zu korrigieren.

Zu berichtigen, Karl.

Und dadurch zu einem...

...einem besseren Menschen zu werden, das haben Sie

mir schon erzählt.

Und das mit Marion wieder in Ordnung zu

bringen, ich weiß.

Genau.

Marion?

Ja, das ist das Mädchen, verstehen Sie?

Oh ja.

Herr Schälerfam.

Ja, das hätte ich mir denken können, du

schwere Nötter.

Und bestimmt hast du ihr das Herz gebrochen.

Naja, hören Sie, ich glaube, ich habe mich

eher wie ein Idiot verhalten.

Und sie hat mir einen Korb gegeben.

Jugend.

Romanzen.

Ich erinnere mich an das alles.

Ich war früher ein...

...ziemlicher Herzensbrecher.

Ja, da war...

...da gab's eine Mumie.

Oh, sie war einfach...

Okay, schon gut, schon gut.

Lassen wir die Erinnerungen und kommen zurück zu

mir.

Sie stecken ja nicht in einer Zeitschleife fest,

stimmt's?

Ja, ja, natürlich.

Wo waren wir?

Tja, wissen Sie, wenn ich darüber nachdenke...

...wenn ich die Möglichkeit hätte, mit dem Wissen,

was ich jetzt habe, in der Zeit zurückzugehen...

...dann könnte ich es vielleicht schaffen...

...es in Ordnung zu bringen und...

...wer weiß.

Du willst sie also rumkriegen?

Naja, ja.

Ich vermute allerdings, dass das nicht das war,

was die Götter im Sinn hatten, als sie

die Watosa mit dieser Gabe versahen.

Interessiert's, was die Götter im Sinn hatten?

Ich meine, das ist eine Riesenchance für mich.

Ich drücke den Reset-Knopf und schon bekomme

ich eine zweite Chance.

Das ist doch irre.

Mit dieser Einstellung wirst du aber, weiß Gott,

nicht sehr weit kommen.

Ah, weit genug.

Vielen Dank, mein Freund.

Wiedersehen.

Nein!

Weißt du, Marion, ich hab' über etwas nachgedacht.

Worüber, Karl?

Naja, weißt du...

...ich warte schon lange auf die Gelegenheit, mal

mit dir allein zu sein.

Ich wünschte nur, es wäre etwas...

...intimer? Ja.

Ganz genau, intimer.

Ich glaube aber, vielleicht bist du noch nicht

so weit und ich überstürze das Ganze.

Und wenn das so ist...

...dann sollte ich...

...dann möchte ich nicht...

Hallo, Karl!

Entschuldige mich bitte einen Moment.

Danke.

Sheena!

Hey, wie geht's denn?

Hör zu, ich find's schön, dich zu sehen,

aber ich bin gerade mitten in deinem wichtigen

Gespräch.

Also, könntest du mir einen Gefallen tun und

verschwinden?

Natürlich, ich wollte...

Danke, ich erklär's dir irgendwann.

Also, Marion...

...ich wollte sagen...

Ich weiß, was du meinst, Karl, und du

hast recht.

Also, ich finde einfach, wir sollten uns erst

besser kennen.

Das heißt, du glaubst, es liegt nicht daran,

dass wir zu jung sind?

Wie bitte?

Nein, nein, schon gut, ja.

Schon gut.

Das ist gut.

Okay.

Na ja, dann weiß ich eigentlich nicht, wieso

wir uns nicht ausziehen und es krachen lassen.

Ist das ein Witz?

Ja.

Hör zu, ich würde es schön finden, wenn...

...wenn wir intimer würden.

Irgendwann vielleicht.

Aber nicht so.

Wieso nicht?

Weil es den Eindruck macht, das wäre geplant

oder sowas.

Ich weiß nicht, wie du das meinst.

Mir fehlt dabei die Romantik.

Und du denkst nur an Sex.

Wieso denkst du, dass Sex nichts mit...

Wieso beenden wir den Abend jetzt nicht?

Ja, das ist typisch, oder?

Natürlich, das schmeichelt deinem Ego ungemein.

Was?

Du weißt, was ich meine.

Es macht dir Spaß, mich anzutörnen.

Es wäre wirklich schön, wenn du etwas sensibler

wärst.

Ich bin sensibel, klar?

Nein.

David ist sensibel.

Du bist ein Idiot.

Ich glaube, sie will, dass ich wie David

bin.

Wer will das?

Marianne.

Sieht aus, als würde sie solche Softies wirklich

mögen.

Okay.

Dann bin ich eben ein Softie.

Was summst du da?

Weißt du, Marianne?

Diese Stadt...

...ist wirklich sehr schön.

Das erinnert mich an den Architekten, über den

wir gesprochen haben.

Rampoldi?

Wie er alles aus dem Nichts aufgebaut hat.

Ich meine, es muss wirklich toll sein, so

ein Talent zu haben.

Und etwas so eindrucksvolles zu bauen, wie diese

Stadt hier, und damit ganze Generationen zu inspirieren.

Also ehrlich, ich wünschte, ich hätte auch irgend

so ein Talent.

Hallo, Karl.

Sheena.

Sheena.

Sheena.

Hallo.

Los, sag Hallo.

Shinto.

Hallo, mein Freund.

Na, wie geht's dir denn?

Ich hab auch eine Kleine.

Wo ist sie eigentlich?

26?

Wo bist du?

Komm her, Süßer.

Sie ist hier irgendwo.

Na, darf ich dich streicheln?

Hör zu, Sheena, wenn du mal jemanden brauchst,

der nach ihm sieht, sag mir Bescheid, denn

ich passe total gern auf diese Kleine auf.

Das weißt du.

Ja, das weißt du, oder?

Okay.

Wir sehen uns.

Ja, Wiedersehen, Karl.

Wieso guckst du denn so?

Ich sehe dich nur an.

Und wieso?

Diese Seite von dir hab ich noch nie

kennengelernt.

Ja, ich zeig diese Seite auch nicht besonders

gern.

Ich hab Angst, die Mädchen denken sonst, dass

ich ein Weichei bin.

Mach dir deswegen keine Sorgen.

Ich find das positiv.

Weißt du, ich glaube, ich hab dich falsch

eingeschätzt.

Wie meinst du das?

Ich hab die ganze Zeit gedacht, dass du

mich eigentlich nur ins Bett kriegen willst.

Also, das ist wirklich nicht fair.

Ich weiß, ich weiß.

Weißt du was?

Das ist wirklich toll.

Plötzlich ist es anders.

Ich fühle mich ganz sicher.

Ich fühle mich total entspannt.

Als wärst du mein Bruder oder irgend sowas.

Bruder?

Ja, mein Dad hat recht.

Frauen sind unmöglich.

Ich meine, man weiß nie, was sie wirklich

wollen.

Wenn ich dazu meine bescheidene Meinung äußern dürfte...

Ja, bitte, tun Sie das, bitte.

Erklären Sie mir das Verhalten der Frauen.

Sie mit ihrer Erfahrung, die Sie an diesem

gottverdammten Tümpel sammeln und mit einer aus dem

Maul stinkenden Kröte.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Sie die

Frauen magisch anziehen und Sie sind auch nicht

gerade George Clooney, wenn Sie verstehen, was ich

meine.

Nein, natürlich nicht.

Ich kann nicht fassen, dass ich hier stehe

und...

und verschiedene Anmachtechniken mit einem alten Mann diskutiere.

Ich glaube, du siehst dir das Ganze aus

der falschen Perspektive an, mein Lieber.

Dinotopische Frauen sind bestimmt ganz anders als das,

was du gewohnt bist.

Sie sind sensibel und sanft.

Du kannst sie nicht beeindrucken mit deinem...

deinem männlichen Imponiergehabe, Junge.

Richtig, richtig, richtig.

Ich vergaß, dass ich in Dinotopia bin.

Wissen Sie, vielleicht kann Ihre kleine magische Freundin

mich in ein Dinosaurier verwandeln, ha?

Sie liebt Dinosaurier.

Naja, schlimmer kann's ja nicht werden.

Ich persönlich habe eine Verwandlung noch nie ausprobiert.

Und meine bescheidenen Erfolge, die ich bei Frauen

bisher hatte...

die...

die führe ich zurück auf...

Och Mann, nicht doch schon wieder.

Meine kleine Flöte.

Jede Frau, die ich auf einer meiner langen

Reisen getroffen habe, ist dahingeschmolzen bei ihrem Klang.

Sie wollen mich doch auf den Arm nehmen.

Ein simples Lied, ein einfacher Tanz.

Nimm sie mal in die Hand.

Was summst du da?

Wow, eine Nippolo-Flöte, so eine hab ich

eine Ewigkeit nicht gesehen.

Ich spiel was für dich.

Entschuldige, entschuldige.

Weswegen lachst du?

Nichts, es ist nur so.

Marion, es...

Spiel weiter.

Bitte.

Hallo, Karl.

Shina, nicht jetzt.

Entschuldige.

Was?

Was?

Ach, weißt du, das ist wirklich so...

So was?

Luke.

Luke.

Ja, Luke.

Ihr kennt Luke?

Oh, er ist ein alter Mystiker, der durchs

Land reist.

Er ist wirklich nett und total harmlos, aber

er ist so...

Er ist verrückt.

Ja, verrückt.

Guten Abend, mein Junge.

Schöne Nacht, nicht wahr?

Das reicht.

Das reicht.

Nehmen Sie Ihre kostbare Watosa und Ihre Nippolo

-Flöte und stecken Sie sie sich in den

Umhang.

Ich muss das erbitten.

Haben Sie mich verstanden?

Hey, das war meine Nippolo-Flöte.

Woher hast du sie?

Und wer bist du?

Karl!

Ein armer, jämmerlicher Loser, der heute Abend ein

bisschen Spaß haben wollte.

Doch es lief alles schief.

Ich wurde verspottet und ermiedrigt.

Und wissen Sie was?

Sie ist das nicht wert.

Kein Mädchen ist das wert.

Ich hab die Nase voll.

Endgültig!

Was für ein eigenartiges Benehmen.

Karl, was ist denn los?

Tut mir leid, Marion.

Du bist ein tolles Mädchen.

Ja, wirklich.

Du bist sexy und schlau bist du.

Und außerdem noch süß und mitfühlend.

Aber es funktioniert einfach nicht.

Was denn?

Na, das mit uns.

Ich meine, egal was ich mir auch einfallen

lasse, du, du wirst mir einen Korb geben.

Wir sind noch nicht lange hier.

Hallo, Karl.

Und Sheena, bei dir ist das was anderes.

Vielleicht war ich die ganze Zeit auf dem

Holzweg.

Sheena, wie geht es dir?

Du erinnerst dich an mich?

Natürlich.

Ich bin wirklich froh, dass wir uns neulich

auf dem Markt getroffen haben.

Wohin gehst du gerade?

Nach Hause.

Ich bring dich hin.

Schön.

Ach, wir sehen uns.

Hey, Karl, warte, warte doch mal.

Karl, was soll das?

Hab ich doch gesagt, was immer ich mir

auch einfallen lasse, es funktioniert nicht mit uns

beiden.

Als wäre das Schicksal gegen uns oder sowas.

Also, versuchst du es einfach bei ihr?

Wow, wow, wow.

Was?

Du bist eifersüchtig.

Nein, bin ich nicht.

Du bist eifersüchtig.

Mach dich nicht lächerlich.

Ich verstehe nur nicht, wieso unser Date jetzt

schon zu Ende ist.

Ja, das habe ich doch gesagt, weil du

es bei den letzten paar Malen unmissverständlich deutlich

gemacht hast und die nächsten Minuten werden nicht...

Halt den Mund.

Halt den Mund.

Äh, Karl, was ist?

Gehen wir?

Weißt du was, Shina?

Wir müssen das leider verschieben.

Entschuldige.

Aber du...

Komm schon doch.

Also, wo waren wir gerade?

Wir können uns ein ruhiges Plätzchen suchen, wenn

du willst.

Ich finde es gut hier.

Ich wusste, dass das passieren würde.

Hey, Mary.

Du musst dir deswegen keine Vorwürfe machen.

Mit dieser Gabe wurde ich nun mal geboren.

Könntest du mal einen Moment aufhören?

Das war ein Witz.

Aber jetzt mal ehrlich.

Was hast du plötzlich?

Ich muss wissen, ob ich mich auf dich

verlassen kann.

Und ich wüsste auch gern, ob du die

nächste Möglichkeit, die Insel zu verlassen, die sich

dir bietet, ergreifen wirst oder nicht.

Ich denke, ich will einfach wissen, ob du

hierbleiben möchtest.

Verstehst du?

Selbstverständlich bleibe ich.

Wirklich?

Natürlich.

Ich weiß gar nicht, wieso...

Ich weiß, du wirst mir nicht glauben, aber

ich will das gar nicht tun.

Was?

Ich würde gern einmal im Leben das Richtige

machen.

Du und ich, wir.

Vielleicht sind wir noch nicht bereit dazu.

Hört sich an, als wüsstest du, was du

sagst.

Naja, etwas Erfahrung habe ich schon.

Ich glaube, wir sollten lieber gehen.

Nein, warte noch.

Guten Abend, mein Junge.

Schöne Nacht, nicht wahr?

Ja, wenn sich schön auf eine Endlosschleife verwirrender

Begebenheiten bezieht und jede einzelne Begebenheit das Leben

auf den Kopf stellt, dann ja, es ist

schön.

Sogar wunderschön.

Kennen wir zwei uns?

Ja, wir kennen uns.

Ich kann mich nicht an dein Gesicht erinnern.

Dann werde ich Ihnen etwas auf die Sprünge

helfen.

Quak.

Quak.

Hören Sie, es ist eine lange Geschichte, die

ich Ihnen gern ausführlich erzählen würde, aber ich

fühle mich ziemlich erledigt.

Also, was soll ich sagen?

Es war eine unglaublich intensive Erfahrung.

Machen Sie es gut.

Nein, nein, nein!

Alles klar, ruhig bleiben, ruhig bleiben.

Es gibt dafür sicher eine Erklärung.

Karl, ist alles in Ordnung?

Ich bin wieder hier.

Das bedeutet, ich habe wieder nicht das Richtige

getan.

Also, Sekunde, was könnte ich wieder falsch gemacht

haben?

Wenn es denn sein soll.

Marion, bitte komm, setz dich zu mir.

Wieso?

Das siehst du dann.

Karl, was ist denn los?

Ich warte auf eine Freundin von mir.

Eine sehr gute Freundin von mir.

Da ist sie ja.

Hi Karl.

Sheena, wie geht es dir?

Du siehst gut aus.

Also, hör zu, du bist auf dem Nachhauseweg,

oder?

Und du willst, dass ich dich begleite.

Mach dir ehretwegen keine Sorgen.

Wir sind nur Freunde.

Karl!

Ja?

Karl, was soll das bitte?

Was?

Marion, du bist doch nicht eifersüchtig, oder?

Sei nicht so überheblich.

Ich meine, es ist doch klar, du, du

bist eifersüchtig, richtig?

Oh, so läuft das Spiel.

Du denkst, wenn du mit Sheena flirtest, dann

wäre ich...

Das hat schon mal funktioniert.

Was?

Na schön, ich übertreibe vielleicht ein wenig.

Also, können wir die letzten paar Minuten zurückspulen?

Wäre das möglich?

Was ist denn los?

Oh, widerlicher Typ.

Sheena?

Ich bin wirklich enttäuscht von dir, Karl.

Das ist abgefahren.

Ich möchte nach Hause.

Wie bitte?

Verstehen Sie das nicht falsch?

Es war ein sehr anregender Abend und wirklich

sehr komisch.

Aber ich bin wieder genau da, wo ich

angefangen habe.

Und müde bin ich inzwischen auch schon.

Also würde ich jetzt gerne nach Hause, wenn

Sie nichts dagegen haben.

Da drüben ist eine Brücke.

Ja?

Was passiert, wenn ich über diese Brücke gehe?

Gehe ich dann wieder dahin, wo ich gerade

herkomme?

Du kommst woher?

So langsam kommen Sie mir verdächtig vor.

Wie bitte verdächtig?

Ja, spielen Sie ruhig den Unschuldigen.

Ich habe Sie durchschaut.

Du hast jemanden geküsst vor nicht allzu langer

Zeit.

Ist das eine richtige Annahme?

Und du hast eine Watosa geküsst.

Halten Sie den Mund.

Ich würde es gerne noch mal versuchen.

Okay?

Ich mache noch einen Versuch.

Ich gehe über diese Brücke.

Und wenn ich dann schon wieder auf der

Bank sitze, anstatt mich auf dem Nachhauseweg zu

befinden, dann komme ich hierher zurück.

Und wenn ich hierher zurückkomme, dann nehme ich

Sie mir vor.

Okay?

Was umst du denn da?

Gut.

Gut.

Jetzt reicht es wirklich.

Okay.

Was war das für ein Lachen?

Was war das?

Wieso soll ich Sie küssen?

Erklär mir das!

Sie wollen ihr keinen Kuss geben, oder?

Natürlich wollen Sie das nicht, weil Sie genau

wissen, was passieren würde.

Gar nichts!

Gar nichts würde passieren!

Das ist nur ein mieser Trick, so was

habe ich schon mal in Las Vegas gesehen.

Jetzt weiß ich's!

Du hast eine Wartungssache geküsst, hab ich recht!

Halten Sie den Mund!

Hören Sie einfach auf!

Bitte!

Ich weiß, ich weiß.

Es kann etwas verwirrend sein.

Ja, das kann man sagen.

Es lief wunderbar.

Und jetzt ist es so, als wäre das

Ganze nie passiert.

Ich meine, ich war charmant, ich war nett,

ich war sensibel.

Ich habe versucht, alles richtig zu machen.

Aber aus irgendeinem Grund stecke ich hier fest.

Hier, trink erst mal einen Tee.

Ich sitze fest.

In einer Art Zeitschleife.

Mit einer schleimigen Kröte, einem verrückten kleinen Hexenmeister

am Sackgewand.

Und zwei Mädchen, die sich darüber streiten, wer

mich am meisten hasst.

Da reicht ein Becher Tee als Hilfe nicht

aus.

Vielleicht gehst du das Ganze falsch an.

Vielleicht geht das eigentlich gar nicht um dich

und dieses Mädchen.

Oh doch, es geht um sie.

Eigentlich dreht sich doch immer alles um Mädchen.

Ich hab's gerafft, okay?

Hände weg von der zukünftigen Materialchen.

Das ist jetzt wirklich alles.

Kann ich jetzt bitte nach Hause gehen?

Nein, nein.

Der Punkt ist...

Der Punkt ist...

Ich hab inzwischen den Eindruck, du bist an

die Angelegenheit nur mit einem einzigen Ziel rangegangen.

Du hattest nur eins im Kopf.

Dein körperliches Bedürfnis zu befriedigen.

Jetzt geht das wieder los.

Nein, nein, nein, nein.

Damit will ich nur sagen, denk gründlich nach,

Junge.

Bevor du blindlings handelst.

Vielleicht hast du gegen etwas anderes verstoßen, dessen

du dir nicht bewusst bist.

Gegen was denn verstoßen?

Woher soll ich denn wissen, ob ich gegen

irgendetwas verstoßen habe?

Wissen Sie, hier gibt es so viele Regeln

und Vorschriften.

Ich könnte schon eine Todsünde begehen, wenn ich

nur rülpse oder sowas.

Was?

Was?

Das ist mein letzter Kaugummi, okay?

Na gut.

Vielleicht ist das...

Was?

Das hab ich auch gemacht.

Was?

Vorhin?

In der Vergangenheit, meinst du?

Vielleicht ging es die ganze Zeit nur darum.

Ich hab die Umwelt verschmutzt.

Ja, genau, das ist es.

Was summst du denn da?

Das ist völlig unwichtig.

Es ist unwichtig, was ich summe.

Es geht nicht darum.

Das, das hier, weißt du, das hier.

Darum geht es.

Siehst du, was ich tue?

Ich nehme den Kaugummi, kaue ihn, dann wickele

ich ihn wieder in das Papier und stecke

ihn zurück in meine Hosentasche.

Seid ihr jetzt zufrieden?

Was soll denn das?

Nun, ich hab nicht vor, hier für immer

festzustecken.

Okay.

Guten Abend, mein Junge.

Schöne Nacht, nicht wahr?

Was summst du denn da?

Ka?

Na schön, Marion, wir müssen uns unterhalten.

Was ist denn so wichtig?

Also gut, bestimmt hört sich das völlig verrückt

an, aber du musst mir glauben und helfen,

da rauszukommen.

Ka, wovon sprichst du?

Okay, ich erzähl's dir.

Bitte versprich mir, mich nicht zu verurteilen, ja?

Gut.

Wir haben uns also endlich zu unserem Date

getroffen, ja?

Sind hergekommen, ich hab 26 runtergelassen, wir haben

angefangen zu reden.

Und?

Wo ist 26?

Du hast sie vor ein paar Minuten runtergesetzt.

Wieso?

26!

26!

26!

Komm her, wo steckst du denn?

26!

26!

26!

Wir suchen nach einem kleinen Dino.

26!

Ka!

Oh nein, 26!

Oh nein, Chanka-Bären.

Was?

Sie sind giftig.

Oh nein, das wird schon wieder.

Keine Sorge, das wird schon wieder.

Hey, Ka, geht das dir gut?

Oh nein.

Ist sie krank?

Was hat sie denn?

Sie hat ein paar von den Bären gegessen,

aber das meiste wieder erbrochen.

Lass mal sehen.

Oh, schon gut.

Sie wird's lernen.

Du musst wirklich gut auf sie aufpassen, wenn

sie so klein sind.

Okay, aber wird sie wieder gesund?

Mir geht's bald besser.

Hast du gehört?

Ganz ruhig.

Vielen Dank.

Wow.

Und vorhin hab ich sie da runtergelassen, oder?

Was?

Ich hab überhaupt nicht an sie gedacht.

Ich hab nur an mich gedacht und nicht

auf sie aufgepasst.

Es ist so, wie Lo gesagt hat.

Du kennst Lo?

Hör zu.

Ich bring sie jetzt lieber nach Hause und

wir sehen uns nachher.

Danke, mein

Junge.

Schöne Nacht, nicht wahr?

Mal sehen.

Ich hab's geschafft!

Ich hab's geschafft!

Look, sie hatten recht.

Ich musste immer wieder zurück, weil ich egoistisch

war.

Look, jetzt

gehen wir beide nach Hause.

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