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Original subtitles

Mexiko

Missouri Kentucky Arkansas Tennessee

Stämme der Indianer

Überleben

Tatanka machte uns zu dem, was wir sind -

ein Volk des Büffels.

Solange die Büffel liefen, war unser Stamm stark.

Lakota-Dorf, Volk des Büffels, 1836

Von Tatanka nahmen wir unser Essen,

unsere Kleidung,

unsere Hütten.

Dann kam der weiße Mann

und brachte seltsame, neue Dinge mit sich.

Sie trieben Handel mit unseren Feinden, den Crow, und anderen Stämmen.

Wir Lakotas trieben wenig Handel mit den Weißen.

Das ärgerte manche unter uns.

Unsere Feinde sind im Vorteil gegenüber den Lakotas.

Sie treiben Handel mit den Weißen.

Wir müssen in ihr Fort,

wo viel Handel getrieben wird.

Vielleicht sieht mein Bruder

die Weisheit dieser neuen Jagdgründe.

Der Weg des weißen Mannes ist gut für den weißen Mann.

Aber die Wege der Lakotas sind von Gott gegeben.

Und wenn die Crow und die Cheyenne

mit neuen Gewehren kommen?

Du wirst sterben,

und sie bekommen deine Frauen und Kinder.

Nein!

Ich vertraue auf den Großen Geist

und kämpfe mit Lanze und Pfeil.

Wir müssen den Weißen ähnlicher sein,

wenn wir den Weißen widerstehen wollen!

Was nützt der Widerstand, wenn wir uns aufgegeben haben?

Ich spreche so, um unser Volk zu retten!

Deine Stimme ist die Stimme des Todes!

Benehmt euch!

Ich glaube, dass der Große Geist mit uns ist.

Wenn wir Weiße werden,

damit wir in eisernen Töpfen

kochen können,

verlieren wir unsere Lebensweise.

Ich gehe mit meiner Familie zu den Weißen,

und ihr werdet sehen, wie gut es unserem Volk gehen kann.

Fort William

Wheelerton, Virginia

Ich hatte viele Jahre beim Volk von Frau mit dem Donnerherz verbracht.

Als ich eine Familie gründete,

hatte ich starke Sehnsucht nach dem Ort meiner Geburt.

Unsere Tochter, Margaret Heller Schein,

sollte die Welt ihres Vaters kennen lernen.

Wer sind Sie?

Das ist doch das Haus der Wheelers?

Wir kennen keine Indianer.

Bist du Rachel? Tochter von Benjamin und Abigail Wheeler?

Ich bin Naomi, Rachels Schwester.

Oje! Ich dachte, du seiest noch ein Kind.

Ich bin Jacob, dein Vater ist mein Onkel.

Wie sind Cousins.

Das ist meine Familie.

Na, so was...

Wir haben von Nathan gehört. In einem Brief.

Er ist in Texas.

Er hat eine Mexikanerin geheiratet.

Texas wird jetzt besiedelt, dank Leuten wie Nathan.

Sei stolz auf ihn, Mutter. Die Mexikaner sind besiegt.

Ich wünschte, er käme nach Hause, und sei es nur auf Besuch.

Ist es euch recht, dass meine Frau auf seinem Platz sitzt?

Aber ja. Natürlich.

Und Helles Licht neben dir.

Was ist das?

Ein besonderes Geschenk von meiner Braut.

Herr, du hast uns mit der Rückkehr meines Sohns Jacob gesegnet.

Danke, Herr, und mögest du auch

unser verlorenes Kind, Nathan, heimführen,

dass er mit uns an diesem Tisch sitzen kann

und wir alle wieder als Familie das Brot brechen können.

- Amen. - Amen.

Hier, bitte, Wakin-yan-techate.

Wakin-yan-techate

heißt Frau mit dem Donnerherz.

Was hast du nun vor, Jacob?

Was wir immer gemacht haben.

Was alle machen. Stellmacher sein.

Wenn du es erlaubst, Vater.

Natürlich erlaube ich es dir.

Das Geschäft läuft nicht mehr so gut.

Es gab Bankrotte.

Die Leute machen heute Tauschgeschäfte.

Wir kommen zurecht.

Wohne bei uns, bis sich alles wieder einrenkt.

Will deine Squaw das auch?

Nenn sie nicht meine Squaw. Sie ist meine Frau.

Meine Ehefrau.

Da ist nichts Schlimmes dabei.

Ich habe bei ihrem Volk gelebt und Büffel mit ihnen gejagt.

Ich habe ihre Lebensart zu ehren gelernt.

Sie machten mich zu einem ihrer heiligen Männer.

- Ich hoffe, ihr behandelt sie ebenso. - Wir versuchen es.

Es wird sicher etwas dauern.

Ein Junge!

Sie schrie nicht. Nicht mal ein bisschen.

Wie ist das möglich?

Indianer sind keine Menschen. Sie fühlen keine Schmerzen.

Es sind Heiden.

Ich benenne ihn...

nach Großvater.

Abraham.

Und sein indianischer Name ist Großer Wolf.

Ich kann die kalifornischen Orangen nicht vergessen.

So groß. Und sie glänzten. Die wachsen da überall.

Wie ich die vermisse!

Warum bist du zurückgekommen?

Die Mexikaner haben uns vertrieben.

Aber die Leute kehren zurück.

Kalifornien ist wie eine Jungfrau, die einen Mann sucht.

Die Leute wird es dort hinziehen.

Das könnte für einen Mann eine gute Sache sein,

das Land zu besiedeln.

Bruder Nathan ist in Texas geblieben. Jetzt hat er eine Farm und eine Familie.

Er kam nicht mit eingezogenem Schwanz zurück.

Ich hätte beinahe meinen Skalp ein paar Mal verloren.

Wenn da nicht Mr Jedediah Smith gewesen wäre und Fletcher...

Der mit dem Gewehrverschluss?

Genau der. Er stand da drüben.

Jetzt ist er tot.

Er erzählte von Gold und Reichtum. Ich erinnere mich.

Jetzt ist er tot.

Aus die Träume vom Ruhm.

Diese Art Leben fordert ihren Preis. Von nichts kommt nichts.

Aber Mr Smith ist nicht tot. Er erschließt Wege und wird berühmt.

Da draußen gibt's viel Ruhm zu scheffeln und ihm gebührt der meiste.

Der größte Mann, den ich je traf.

Absteigen, Reiter!

Macht schon.

Wie ich's dir gesagt habe.

Häute. Pelze.

Von denen habe ich schon genug.

Habt ihr was Brauchbares?

Könnt ihr ein paar von denen tauschen?

Es ziehen eine Menge einsamer Jungs nach Westen,

wo es keine Priester oder ehrbaren Frauen gibt,

die einem Mann das Vergnügen vermiesen. Versteht ihr?

Natürlich versteht ihr!

Jacob!

Jacob. Sieh mal, Jacob, was in der Zeitung steht.

"Pfadfinder benötigt als Treckbegleiter von Independence, Missouri,

durch Kalifornien,...

entlang der Route des kürzlich verstorbenen Mr Jedediah Smith."

"Als das Wasser knapp wurde, ritt Smith dem Treck voraus,

um eine Quelle zu finden."

Er führte eine Gruppe in Richtung Santa Fe.

Der Landstrich gehört den Komantschen.

Das wusste er. Er spähte die besten von ihnen auf.

Er wusste, dass einer keine Chance hat.

Er war ein gottesfürchtiger Mann.

Er war bescheiden.

Er hat mir in einer Höhle in Utah das Leben gerettet.

Mohave hatten uns umringt.

Es stand schlimm um uns.

Unsere Knochen schienen bald in der Sonne zu bleichen.

Er trieb uns weiter und gab mir Hoffnung.

Jetzt ist er tot.

Er wollte, dass ich im Westen blieb.

Sonst würde ich nie wissen, was für ein Mann ich hätte sein können,

den Gott sich von mir erhoffte.

Wheelerton ist fahl geworden.

Vielleicht ist es ja das Wagnis von allem.

Und ich mag nicht, wie sie dich behandeln...

und die kleine Margaret Heller Schein.

Als gehörten wir nicht zur Familie.

Sie werden sich an uns gewöhnen.

Von einer Familie erwarte ich mehr.

Ich will in den Westen zurück.

Das wird schwer sein für die Kinder.

Wir gehen in kleinen Etappen.

Hier bist du zu Hause. Virginia ist dein Volk.

Geschichte macht man nicht, wenn man nicht weggeht.

"Geschichte"?

Du nimmst deinen Bruder mit. Damals war es Nathan.

Wir haben ihn nie mehr gesehen.

Ich gehe, weil ich es will.

Ich habe schon eine Chance verpasst.

Den Fehler mache ich nicht zweimal.

Glaubt ja nicht, dass ihr mal das Familiengeschäft übernehmt.

Das gehört denen, die bleiben.

Verstanden.

Gut.

Ich wollte das Baby noch etwas länger halten.

Das kommt davon, wenn man Indianer heiratet. Der Ruf der Wildnis.

Lass uns gehen, Jethro.

Pa?

Danke, Mutter.

Jacob, warte auf mich! Warte!

Wer ist das?!

Rachel.

Willst du dich...?

Ich komme mit!

Hier gibt es nichts für uns. Für keinen von uns.

- Wir passen auf die Kinder auf. - Wer wir?

Naomis Verlobter hat sie verlassen.

Sie will am liebsten ans Ende der Welt verschwinden.

- Da fahrt ihr doch hin. - Kommt Leah mit ihr?

Sie will auch verschwinden.

Ich schaffte es nicht, meine ungestümen Cousinen umzustimmen.

Ich schrieb Ma und Pa, wusste aber, dass sie sich von mir beraubt fühlten.

Ich hoffte, dass ich der Verantwortung gewachsen sein würde.

Western Plains 1837

Halt!

Die Herde gehört uns.

Ist dies das Land der Lakotas?

Ich spreche von der Herde,

nicht von dem Land.

Du sprichst Unsinn.

Wir wollen die Büffel haben.

Da oben!

Crow!

Da drüben auch!

Halt!

Sie wollen dieselbe Herde,

und sie haben mehr Gewehre.

Was können wir tun?

Wir besorgen uns auch Gewehre.

Acht Musketen für vier Ponys.

Acht musawacon...

für vier shocawaka.

Die Reise von Virginia nach Independence dauerte drei Jahre.

Wie die meisten im ruhelosen, jungen Amerika

wurden wir kurz sesshaft, arbeiteten und zogen weiter.

Independence Stadt der Trecks

Häuser wurden gebaut und verlassen, noch bevor die Bäume blühten.

Felder wurden eingesät, aber andere brachten die Ernte ein.

Auf dem Weg bekamen wir noch ein Kind. Ein Junge, Jacob Junior.

...und die Zehen ins tiefblaue, klare Wasser des Pazifiks halten.

Kalifornien!

Willkommen, Freunde! Suchen Sie die Goldene Küste?

Das Shangri-La des Westens?

Kaliforn-i-en!

Waren Sie mal da?

Nein. Das kann ich so nicht sagen.

- Ich war schon da. - Und was ist Ihre Einschätzung?

Alles andere ist ein Misthaufen.

Gut gesagt! Wir verstehen uns, Sir!

Willkommen! Wir brauchen jemand, der den Weg kennt.

Der Treck ist fast vollständig. Wir wollen nicht zu viele sein.

Wir wollen schnell und ohne viel Gepäck reisen.

- Und sicher? - Ja, Sir. Ganz genau!

Unterschreiben Sie hier.

Nennen Sie Ihre Angehörigen, Ihre Absichten, Ausrüstung, Fähigkeiten.

Akzeptieren Sie farbige Freie?

- Wo kommen Sie her, Sir? - Illinois.

Man mag uns als Rasse, aber hasst uns als Menschen.

Wir hoffen im Westen auf Anerkennung.

Kommen Sie zu uns!

Machen Sie bei diesem Treck mit?

Ich überlege es mir noch.

Es gibt viele Regeln und Bestimmungen.

Ich heiße Hoxie.

Stephen Hoxie.

Ich stelle Wagen, Pferde, Vieh und Vorräte zur Verfügung.

Und dafür will ich der Anführer des Trecks sein.

Nicht der Lotse, wohlgemerkt. Nicht der Führer.

- Der Boss, was? - Jemand muss es ja sein.

Ich bin einfach der, der für alle sorgt.

Ein Treck ist wie ein Schiff auf einem einsamen Prärieozean.

Schiffe haben Kapitäne.

Wir brauchen Regeln, Normen.

Organisation, junger Mann. Jeder braucht seine Aufgabe.

Jethro, es gibt einen Rat,

der dem Boss berichtet.

Zehn Dollar Steuern pro Person?

Moralklausel?

Wie man so schön sagt:

Wenn fremde Völker sich begegnen, kämpfen sie, bevor sie Unzucht treiben.

Wir müssen unsere Würde und zivilisierte Art wahren.

Keine Ansteckung durch Wilde.

Wir warten die Regenzeit ab, bis zum Frühling.

So vermeiden wir den Winter in der Sierra.

Kommen Sie zu mir, wenn Sie Fragen haben.

Ich bin in Colonel Nolands Hotel und Taverne.

Was ist mit Missouri?

Wir sind in Missouri.

Das Land ist reich.

Es gibt viele Menschen, Farmen,

Siedlungen.

Warum bleiben wir nicht hier?

Hier gibt es zu viele Sümpfe.

Malaria, Pestilenz. Das brauche ich nicht.

In Kalifornien gibt's kein Fieber.

Ein Kerl hat erzählt,

dass die Leute in Kalifornien 150, 200 Jahre alt werden,

weil das Klima so gut ist.

Blödsinn! Niemand lebt so lange.

Ein alter Knacker soll 250 Jahre alt sein.

Er hatte die Nase voll.

Er wollte sterben.

Und, gaben sie ihm mexikanisches Essen?

Man könnte natürlich auch nach Oregon gehen.

- Da sprechen sie Englisch. - Stimmt.

Wer spricht Spanisch, wenn wir in Kalifornien ankommen?

Du, Jacob?

Die Dons sind gebildet. Die sprechen Englisch.

Kalifornien, dabei bleibt's!

Ich wusste nicht, dass Sie Böttcher sind.

Die Besitzer lassen uns ihre Werkstatt benutzen,

damit wir einen Wagen machen können. Stellmacher. Mein Bruder, Jethro.

Lotsen und indianische Kämpfer

sind wichtig. Aber ein Treck braucht auch

einen fähigen Stellmacher.

Sie sind nicht zu mir gekommen.

Wir wollen in wenigen Tagen losziehen.

Wie viele Wagen?

Achtzehn.

Der Lotse ist ein Josiah Bell.

Er war bei Fitzpatrick, hat Biber gefangen, Indianer bekämpft.

Er war überall. Er bringt zwei Scouts mit.

Insgesamt haben wir dann 22 bewaffnete Männer.

Ist das wahr?

Pferde oder Ochsen?

Pferde und Maultiere.

Glauben Sie, die Räder schaffen den Weg?

Ich hoffe es. Das sind Eisenräder. Sechs Zentimeter, mit Bolzen.

Es ist ein solider Wagen.

Wir nennen sie Conestoga.

Gut abgelagertes Holz, alles vernutet, gut gestählte Stränge.

Und eine Extraachse?

Die braucht man natürlich.

Reifen verziehen sich, Nute brechen, Vorderachsen brechen.

Die untere Hälfte des Wagens ist die anfälligste. Das Laufwerk.

Leute wie Sie könnten wir gebrauchen.

Ich hab nur einen halbgebildeten Böttcher und 'nen dummen Wagner.

Aber keine Stellmacher.

Wir kämen ja gerne mit, aber...

uns fehlen 80 Dollar.

- Die leihe ich Ihnen. - Wir mögen keine Schulden.

Was dann?

Sie zahlen für die Extraachsen,

Speichen und Nuten und die Ausstattung.

Meine und Jethros Arbeit auf der Reise kostet um die 80 Dollar.

Schätze ich. Was meinst du, Jethro?

Ungefähr 80, Bruder.

Ja, Sir.

So fuhr die Wheeler-Gruppe also aus Independence

in Richtung Nordwesten, mit Hoxies Treck.

Wagenmeister Hoxie war ein wahrer Diktator.

Alle mussten ihn "Captain" nennen,

obwohl er nie eine Uniform getragen hatte.

Sein Lotse war ein Grenzer namens Josiah Bell.

Und es gab zwei Scouts, Meeks und Skate.

Hauben.

Solche wie diese kannte ich. Raue Gesellen.

Die gingen für Frauen und Whiskey gen Westen,

nicht für Abenteuer oder Reichtümer.

Und wer weiß, wovor sie davonrannten.

Wir hatten Hobbs dabei, einen deutschen Pfarrer, der auch ein Arzt sein wollte.

Er führte uns betend an, als wir Independence verließen,

um die Führung des Herrn und den Schutz vor Krankheiten,

Unfällen, Raubtieren und wilden Heiden bittend.

Bei letzterem schaute er auf Frau mit dem Donnerherz.

Sie beachtete ihn nicht.

Bringt die Wagen näher zusammen.

Näher zusammen.

Hört ihr? Näher!

Näher!

Komm hoch.

Meine Güte, Rachel. Wie viele sind das wohl?

Zu viele, um sie zu zählen.

Sie sind schön.

Ich kann ihren Atem spüren.

Unser erster Anblick einer Büffelherde war für alle erinnerungswürdig.

Ich kannte es ja, war aber überwältigt,

einfach überwältigt.

Warum haben Sie das getan?

Das ist Fleisch, Ma'am. Mögen Sie kein Fleisch?

Wofür haben wir dann Vieh dabei?

So heben wir das Vieh für die Reise auf.

Es wird noch Ecken geben, in denen Wild selten ist. Sogar Büffel.

Was ist das?

Wölfe.

Mountain Men, Wölfe und Bussarde.

Was für eine Ansammlung gleich gesinnter Idioten.

Die hübschen Damen sollten

Büffelfladen einsammeln.

Büffelfladen?

Büffelfladen waren Präriebrennstoff, das Öl der Ebenen.

Brennstoff für das Lagerfeuer, Manna vom Bison.

Schnell und reichlich. Aber jemand musste sie aufsammeln.

Hier. Tu sie hier rein.

- Wie heißt du? - Marquis Jones, aus Illinois.

Wie viele davon sollen wir denn aufsammeln?

Das speckige Schwein sagt, so viel wir können.

Dem zeigen wir es.

Bildet einen Kreis.

Bildet einen Kreis, Freunde.

Die Wölfe heute

waren ein schlechtes Zeichen.

Und die Leute, die du als Führer ausgewählt hast,

sind auch ein schlechtes Zeichen.

Wir sollten umkehren.

Morgen.

Die Leute glauben nicht an Magie oder Zeichen.

Aber du?

Ich kann die Leute nicht zur Rückkehr bewegen.

- Versuchst du es nicht? - Nein.

Der Wachposten weckte den Treck um 4:00 Uhr.

Um 5:00 Uhr waren die Tiere für den Morgentreck eingefangen.

Frühstück war von 6:00 bis 7:00 Uhr.

Pünktlich um 7:00 Uhr erklang das Signal zum Aufbruch.

Vorwärts!

Die Teams wurden immer gewechselt,

so dass die Wagen einen Tag die Vorhut

und dann die Nachhut waren.

Sie rückten jeden Tag weiter nach vorne auf.

Am Ende des Zugs war es immer am Schlimmsten,

wegen des Staubs der anderen Wagen.

Captain Hoxie wollte alles organisieren,

"für das Wohl aller Planwagen", wie er sagte.

Wo immer man hinging, gab es eine goldene Regel für die Pioniere:

Dem Fluss zu folgen.

Da ist ein großer Felsen!

Fangt es auf!

Gut so! Weiter so! Das war's!

Haltet sie in der Neigung. In der Neigung bleiben.

Das Halteseil zieht dich, Jethro. Bleib in der Neigung.

Die Neigung, ich weiß. Das hast du oft genug gesagt.

Langsam!

Bleiben Sie in Schräglage, Pfarrer! Vorsicht! Die Strömung!

Da vorne!

Oh, Gott!

Hilfe! Holt sie raus!

Hilfe!

Leah!

Leah ist ins Wasser gefallen!

Bleib beim Wagen!

Sie kann nicht schwimmen!

Und du auch nicht!

Sehen Sie sie?

Hü, hü, hü, hü, hü.

Leah!

Wo ist sie?

Sehen Sie sie?

Nein!

Sie sollten mit den anderen auf die Halteseile warten!

Aber Sie hören ja nicht hin!

Das reicht aus, um Sie hier zurückzulassen, Pfarrer!

Verdammt, Captain Hoxie!

Das reicht. Hören Sie auf.

Gott hat in seiner Größe

und in seinem geheimnisvollen Wirken

dieses Kind von uns genommen. Wir weinen um sie...

und mit ihrer Familie

und wissen, dass Gott mit uns weint.

Obwohl wir nicht wissen warum,

danken wir dir, Gott, für deine Segnungen

und beten, dass du dieses Kind beschützt.

Zeige uns deinen Willen.

Lass deine Gnade auf uns ruhen.

Amen.

- Amen. - Amen.

Ich hab genug von diesem Treck.

- Ich will zurück, Jacob. - Ich auch.

Zurück nach Missouri.

Es reicht uns! Den Frauen jedenfalls! Bring uns zurück!

Miss Rachel?

Ich wollte nur sagen,...

wie Leid es mir tut.

Danke, Mr Ebbets.

Nennen Sie mich James. Oder sogar Jim.

Jim.

Ich hoffe, Sie wollen deshalb nicht umkehren, Miss Rachel.

Weil ich Ihren Anblick hier im Treck sehr schön finde.

Ihre Gegenwart...

- erfreut mich. - Meine Gegenwart?

Mein Anblick?

Ich würde alles darum geben, mich wieder wie eine Frau zu fühlen.

Sauberes Haar, glatte Haut.

Mit meiner Sonntagshaube.

Zu einem Picknick gehen.

Mehr Prärie will ich nie wieder sehen.

Und dann nach Hause,

an einen Ort, der nicht mit dem Auf und Ab des Landes rollt.

Was Festes und Permanentes.

Ein Ort zum Ausruhen.

Leah ruht jetzt.

Sie hat Glück gehabt.

Ein Sturm zieht auf!

Wir sollten da drüben Unterschlupf suchen.

Bäume sind rar. Wir müssen die nehmen, die es gibt.

Fahren wir noch ein paar Meilen.

Eine ungeschützte Ebene ist schlimm im Sturm.

Er hat Recht, Captain Hoxie.

Folgen Sie mir! In den Unterschlupf!

Die Bäume!

Haltet sie im Kreis! Lasst sie nicht raus!

Mein Gott! Schützt euch vor diesem Sturm!

Schon gut. Vorsichtig!

Frauen und Kinder unter die Wagen!

Haltet es fest! Lasst es nicht los!

Wir müssen aus dem Wagen raus! Nimm das Baby!

Ich hab das Baby!

Schnell, Jacob! Hol sie da raus!

Komm schon. Darunter.

Macht schon.

Darunter! Geht alle darunter!

- Komm schon! - Nein!

- Nein! Ich gehe nicht! - Doch, du gehst!

- Naomi! - Töte mich doch!

Bitte, Gott! Treffe mich mit einem Blitz!

- Komm hierher zurück! - Lass mich in Ruhe!

Ich will sterben!

Sie!

Ich hab sie, Skate! Danke!

Nein!

Das Vieh hat meinen Sohn überrannt.

Sie rannten einfach über ihn.

Bringt sie alle her, Jungs.

Macht schon! Zieht fester! Hoch damit!

Zieht!

Unser ganzer Mais und das Mehl sind verdorben.

Wir schmeißen es weg.

Hört zu!

Wir sind so weit.

Sie wollten letzte Nacht nicht sterben, Miss Naomi?

Ich weiß nicht, Skate.

Sie ritten mir doch nach. Also dachten Sie es auch.

Gut, dass es nicht passiert ist.

Eine Frau wie Sie hat das Leben noch vor sich.

Ein gutes Leben.

Steig auf den Wagen.

Ich lasse mein Baby nicht zurück!

Ich will bei ihm bleiben.

Bitte, lass mich bei ihm bleiben.

Warum hast du uns hierher gebracht?

Was für ein Leben ist das?

"Es soll uns besser gehen." Ist das etwa so?

Warum kann ein Nigger nicht einfach zufrieden sein?

Warum kann ein Mann es nicht wissen?

Wir werden ihn besuchen.

Und ihm Blumen bringen.

Wann? Wie? Ich werde die Stelle nie mehr finden.

Ich werde sie für Sie finden, Ma'am.

Wenn Sie wollen, bringe ich Sie jederzeit zurück zu Ihrem Sohn.

Ist das wahr?

Jederzeit.

Tanzen Sie mit mir, Miss Rachel?

Nein.

Lassen Sie uns spazieren gehen.

Heute Nacht ist ein schöner Mond.

Ja, sehr schön.

Ich habe so viel über den Westen gehört. Ich musste einfach hin.

Denken Sie daran, eines Tages zu heiraten?

Ja, wahrscheinlich.

Und Sie?

Deshalb habe ich Sie gefragt.

Wie meinen Sie das?

Würden Sie mich heiraten?

Jetzt?

Nicht auf der Stelle.

Aber in ein paar Tagen, im richtigen Moment.

Ich weiß, dass Sie mich kaum kennen, aber...

dafür gibt es noch die Gelegenheit. In Kalifornien will ich Farmer werden.

Und Ihnen ein richtiges Haus bauen.

Das Gras soll so gut sein, dass Sie kein Heu machen müssen.

Einverstanden.

Ich werde Sie heiraten.

Das war leichter, als ich dachte.

Los. Wir sind fast auf dem Gipfel.

Aus dem Weg.

Los!

Und nun mit der Kraft,

die uns der große Schöpfer selbst gegeben hat,

erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau.

Ja! Wunderbar! Sehr gut!

Gut gemacht!

Wer kommt jetzt?

- Haben Sie einen Ring? - Ja, Sir.

Sehr gut.

Wie ist Ihr Vorname, Skate.

Alfred Bertram Guthrie, Junior.

Leute heirateten, andere starben, Babys wurden geboren.

Es war das Lebensrad.

Die Ebene ließ die Leute zusammenhalten

und die Trauer vergessen.

Trauer war ein unerschwinglicher Luxus.

Wir mussten weiter.

Schuften und fahren, sich abplagen und ins Zeug legen, immer weiter.

Wenn es eine Hochzeit gab, feierten alle mit.

"Shivaree" nannten wir es.

Hundsstern!

Hundsstern!

Es gibt einen Kampf im anderen Lager!

Kommt!

Schnell!

Crow!

Das waren Crow?

Sie töteten unsere Krieger mit Gewehren,

die Frauen und Kinder mit Pfeilen und Messern.

Jetzt, da die Crow Gewehre haben,

kommen sie in unsere Jagdgründe und töten Lakotas.

Warum?

Muss ich Krieg gegen sie führen, um die Antwort zu bekommen?

Gut so. Vorsichtig.

Passt auf, da unten!

Lassen Sie los auf Ihrer Seite, Mr Harper!

Rachel! Vorsicht!

Rachel. Bleib ruhig liegen.

Ruhig. Bleib still liegen.

Ganz ruhig.

Halt!

Sie hat entsetzliche Schmerzen!

Es ist ein offener Bruch.

Ich kann ihn so gut es geht verbinden,

aber er ist schlimm.

Zwei, Pfarrer.

Sie kann nicht schlafen.

Sie sagt, da drin kriecht was rum.

Wo kriecht was rum?

Rachel, Jacob und der Pfarrer sind da.

- Jim? - Bleib liegen.

Versuche, dich auszuruhen.

Sie hat Wundbrand.

- Und eine Operation? - Eine Amputation?

Sie sagten doch, sie wären Arzt.

- Ist sie zu retten? - Ich glaube nicht.

- Zu spät. - Versuchen Sie es!

Es ist sinnlos. Sie hat sich lange genug gequält.

Sollen wir sie sterben lassen?

- Sie ist meine Frau! - Und meine Cousine!

Sollten wir sie nicht besser fragen?

Es ist ihr Bein, ihr Körper.

Hier.

Laudanum. Es ist nicht viel. Alles, was ich habe.

Nehmen Sie es ein.

Alles wird gut werden, Rachel.

Wir machen dich wieder gesund.

Beiß hart darauf.

Also dann.

Es dauerte eineinhalb Stunden, den Knochen zu zersägen,

aber da war Rachel schon tot.

Auf der Suche nach Antworten, wie alle weisen Männer,

ging Hundsstern nach Paha Sapa, dem Herz aller Dinge.

Black Hills Lakotas

Ein Ort, an dem man für Visionen betete.

Dort traf er seinen Bruder, Den die Büffel lieben,

und er war überglücklich, ihn zu sehen.

Unser Bruder Schneller Fuchs verließ den Stamm,

weil er glaubt, wenn wir nicht wie die Weißen leben,

können wir ihnen nicht widerstehen.

Ich bestand darauf, dass wir dem Großen Geist treu bleiben.

Und der Lebensweise der Lakotas.

Hatte ich Unrecht?

Spricht Wakan Tanka mit dir?

Ich suche ihn jeden Tag.

Dann sag mir, müssen wir unsere Lebensweise ändern?

Nein... Niemals...

Bist du sicher?

In meinem Herzen weiß ich es genau.

Ich habe mein Leben der Bewahrung unserer Lebensweise geweiht.

Das ist meine Aufgabe.

Ich werde leben, um das zu erfüllen,

aber nicht länger.

Captain Hoxie!

Haltet die Wagen an!

- Haltet an! - Skate, bleib bei ihnen.

Sie hat zweifelsohne die Cholera.

Pfarrer?

Hatte sie Durchfall?

Warum haben Sie nichts gesagt?

Ich hoffte, es ginge vorüber.

Sagen Sie es ihm, Pfarrer.

Das ist die Cholera.

Für die Frau kann man nichts mehr tun.

Sie sollten den Rat einberufen, Captain.

In unseren Gedanken und Gebeten

sind wir bei Mr Jones und seiner Tochter.

Cholera war die am meisten gefürchtete Krankheit.

Keiner wusste, wo sie herkam. Schlechte Luft, schlechtes Wasser, Fieber.

Sie tötete willkürlich,

und die einzige Lösung war damals die Quarantäne.

Unsere Nachhut bleibt zurück.

Wir warten auf Ihre Rückkehr.

Mit offenen Armen.

Die, die keinen Kontakt mit der Toten hatten, zogen weiter.

Die anderen blieben eine Weile zurück, bevor sie alleine weiterzogen.

Bleiben Sie alle gesund.

Und Gott sei mit Ihnen.

Auf die Wagen.

Auf die Wagen.

Naomi, die mit ihrem Mann vorne gewesen war,

verabschiedete sich und niemand nahm es ihr übel.

Wir waren auf uns selbst gestellt.

Wer weiß, wer der Nächste unter uns sein würde?

Was machst du da?

Ich muss ihn von uns isolieren, mich um ihn kümmern.

Deine Familie ist hier. Deinetwegen sind wir hier!

Sie hat Recht. Lass mich einfach.

Ihr seid ohne mich besser dran.

Du bist nicht krank. Aber er.

Das werde ich bald wissen.

Wenn die Cholera dich nicht am ersten Tag erledigt, erholst du dich wieder.

Und wenn nicht? Was wird aus uns?

Koche das Wasser vor dem Trinken ab.

- Geh ohne mich. Hol sie ein. - Sie werden uns nicht mitnehmen.

Dann geh alleine. Finde dein eigenes Volk.

Hast du mich dafür hergebracht? Um mein Volk zu finden?

- Was ist mit deinen Kindern? - Was willst du denn?

Ich will meinen Mann!

Lass mich, Jacob.

Geh zu den anderen.

Nein. Ich habe schon Rachel verloren.

Und Leah.

Ich verliere keinen mehr.

Ich hätte sie in Virginia zurücklassen sollen.

Sie ließen dir doch keine Wahl.

Ich habe dich immer beneidet, Bruder.

Du hattest immer diesen Funken,

diese Abenteuerlust.

Ich habe mir immer gewünscht, so zu sein.

So wie du.

Du bist wie ich, Jethro.

Das ist das Netteste, was du sagen konntest.

Wir werden zusammen im Westen leben,

unsere Farmen nebeneinander.

Du wirst eine Familie großziehen. An der Seite von meiner.

Jacob?

Jacob!

Jacob...

Wie geht es ihm?

Besser.

Ehrlich.

Kannst du aufstehen?

Alles in Ordnung?

- Was ist mit all den anderen? - Gut.

Wir haben das Wasser abgekocht.

Wir holen sie ein. Sie sind einen Tag voraus.

Ich reite voraus und sage den anderen, sie sollen langsamer fahren.

Dann hole ich euch.

Du hast sicher hart gekämpft, Skate?

Hast sicher viele von ihnen getötet.

War es, weil sie Naomi mitgenommen haben?

Los, Jacob! Komm schon!

Hast du sie gefunden?

Sie sind alle tot.

Jetzt wollen sie uns haben.

Es sind Cheyenne. Was wollen sie?

Die Cholera. Wenn sie uns töten, werden sie nicht angesteckt.

- Kommen sie? - Sie wollen uns Angst einjagen.

Ihre Kreise wird immer enger.

Runter mit euch!

Jacob!

Zieh ihn raus, Jethro.

Zieh ihn...

Lager der Cheyenne

Hast du Fieber?

Nein.

Wie heißt du?

Naomi. Wheeler...

Guthrie. Mrs Skate Guthrie. Er war mein Mann.

Deine Krieger haben ihn getötet.

Er hat auch jemanden verloren. Komm.

Wir nennen dich ab jetzt "Fünf Pferde."

Vielen Dank.

Was ist das?

Besondere Öle.

Damit Präriefeuer die ganze Nacht brennt.

Werde ich heute Nacht verheiratet?

A B C, Die Katze lief im Schnee

Und als sie wieder raus kam

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,

Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.

Sagt, wer mag das Männlein sein

Das da steht im Wald allein

Mit dem purpurroten...

Setz ich mich ans Rädlein hin Will mein Fädlein drehen

Steht ein bucklig Männlein da Lässt das Rad nicht gehen

Steht ein bucklig Männlein da

Fängt gleich an zu reden

Er glaubt, du beschwörst mit diesen Reimen böse Geister.

Die halte ich mir damit vom Hals.

Eia, beia, Wiegelein Auf dem Dach sind Ziegelein

Auf dem Dach sind Schindelein

Behüt mir Gott mein Kindelein

Ich halte es nicht mehr aus!

Halt den Wagen an!

- Lasst mich hier. - Das werden wir nicht tun!

Ich... Der Wagen...

Ich ertrag die Schmerzen nicht. Ich muss raus.

Wir bleiben hier, bis es dir besser geht.

Nein. Nein.

Der Winter kommt. Ihr müsst über die Berge.

Nimm die Kinder, geh mit Jethro. Ich finde euch.

Mein Gott. Wie kannst du mich bloß um so was bitten?

- Dich hier zu lassen. - Ich sterbe eher unterwegs,

als wenn ich zurückbleibe.

Hier kann ich mich ausruhen und langsam genesen.

Lasst mich bitte hier.

Danke,...

dass du mich gefunden hast,...

dass du mich gerettet hast,...

dass du mich liebst.

Es ist leicht, dich zu lieben. Das war immer so.

Aber ich werde dich wiedersehen. Ich weiß es.

Jacob...

Kleine Margaret Heller Schein, pass auf deine Mutter auf.

Und vergiss nie, wer du bist.

Du bist halb Lakota, halb Virginia.

Abraham Großer Wolf.

Denk immer daran, wer du bist

und erinnere deinen Bruder daran.

Ich liebe dich.

Ich bezweifelte, dass ich es schaffen würde.

Ich dachte an Großvater Zwei Pfeile und Großmutter Guter Weg,

wie sie den Tod genauso akzeptiert hatten wie das Leben.

Jetzt war ich an der Reihe.

Ich verstehe es nicht.

Heiß. Fieber. Ja.

Es tut mir Leid um dein Kind.

Er lebt noch... Aber nicht mehr lange.

Cheyenne?

Ein Geschenk von Wakan Tanka.

Es gibt keine andere Erklärung dafür,

dass der Bruder meiner Frau mich fand.

Drei Tage pflegten er und seine Gruppe mich.

Ich erzählte von der Abreise meiner Familie

und meinem Auftrag sie zu finden.

Ich tauschte ein Gewehr für ein Pferd.

Zu Fuß hätte ich meine Familie niemals eingeholt.

Winter hing in der Luft,

und wenn ich die Sierra nicht überquerte,

würde ich sie bis zum Frühling nicht mehr sehen.

"Gute Vorsätze" nennt man so was.

Doch der Winter kam früh.

Sechs Meter hohe Schneewehen versperrten den Pass.

Kalifornien 1841

Das ist einfach zu schön.

Was ist das, Mama?

Dahinter liegt, so weit das Auge reicht...

Kalifornien.

Wie euer Vater gesagt hat.

Wird Daddy es je sehen?

Wie kannst du neun Pferde ablehnen, Präriefeuer,

wenn du nur fünf für sie bezahlt hast?

Sag mir eins, Heulender Kojote.

Kann eins deiner Pferde singen wie Fünf Pferde?

Das heilige Fell

ist seit Generationen in unserer Familie.

Kann es singen?

Gehen wir.

Alles still in süßer Ruh

drum, mein Kind, so schlaf auch du

Draußen säuselt nur der Wind

su-su-su, schlaf ein, mein Kind

Die Unerbittlichkeit der Natur und meine Wunden

vereitelten meine Absichten.

Ich wurde zu einer Kreatur der Wildnis.

Ich schuldete niemandem Rechenschaft.

Ich stellte Fallen, jagte

und überlebte.

Winterlager der Cheyenne

Wie sollen wir deinen Sohn nennen, mein Mann?

Mein Sohn... unser Sohn... soll heißen...

Der einhörnige Bulle.

Ich hielt mich zwei Jahre in den Bergen auf.

Schließlich verlor ich den Verstand.

Die Augen meiner Kinder verfolgten mich,

weil ich wusste, dass sie

immer noch hofften, mich wiederzusehen.

Manchmal verlor ich bei der Erinnerung an sie die Kontrolle.

Das ganze Leben wollte ich mit ihnen leben.

Diese kleinen Augen würden immer die Straße nach mir absuchen.

Eia, beia, Wiegelein Auf dem Dach sind Ziegelein

Auf dem Dach sind Schindelein

Behüt mir Gott mein Kindelein

Bist du hier glücklich?

Mit unserer Familie, unserem Stamm?

Ich bin froh, dass ich hier bin.

Bist du glücklich?

Ja.

Nach dem schlimmen zweiten Winter

tauschte ich Felle für Waren und Tiere

und zog los, um meine Familie zu finden.

Ich fragte in jeder Mission nach ihnen,

auf jedem Hof, in jeder Stadt. Ich fragte jeden Fremden.

Ich lebte für den Moment, wenn sich die Hoffnung

in den Kinderaugen erfüllen würde.

Es schien, als habe Kalifornien sie verschluckt.

American River, Kalifornien, 1846

Es gab Krieg zwischen meinem Land und Mexiko.

Auf meiner Suche geriet ich in die Auseinandersetzung

zwischen den Kaliforniern und Mexico-Stadt.

Ich ging zu Captain John Fremont und seinen bärenbeflaggten Freiwilligen.

Wir fochten keine großen Kämpfe,

da der eigentliche Krieg an der texanischen Grenze war.

Als alles vorbei war,

gehörten Texas, Kalifornien und der Südwesten zu Amerika.

Aber ich verlor alles.

Madam, ich bin Captain Fremont, und das sind meine Freiwilligen.

Dürften wir wohl unsere Vorräte bei Ihnen auffüllen.

Absteigen!

Willkommen.

Ich bin der Mann der Dame.

- Sind Sie der Held von Monterey? - So nennt man mich.

Jacob!

Bring das den Männern.

Obst, Mister?

Gib mir einen schönen.

- Sag mal, Junge. - Ja, Sir?

Das ist der beste Apfel, den ich je hatte. Du hast einen guten ausgesucht.

Ich will dir zum Dank ein Geschenk geben.

- Ein Geschenk? - Ja, stell den runter.

Es ist eine Zauberkette.

Und der Zauber ist stärker,

wenn du keinem was davon sagst.

Keinem?

Genau.

Danke!

Danke für Ihre Güte, Sir.

Gern geschehen.

Ich sah eine Familie, eine glückliche Familie.

Ich sah das Zuhause, das ich für uns erträumt hatte.

Eine friedlicher Ort mit Sonne und Regen für das Getreide.

Ich sah ein Paar, das sich mochte und sich um seine Kinder kümmerte.

Was wollte ein Mann mehr für seine Familie?

Ich nahm meinen Schmerz mit in die Berge.

Nur die konnten verstehen, wie groß er war.

- Jacob? - Ja, Mama?

Woher hast du das?

Einer der Männer gab es mir.

Welcher? Wie sah er aus? Beschreibe ihn mir.

Er war... groß.

Wie Onkel Jethro.

Was hat er gesagt?

Er mochte meinen Apfel.

Was ist los, Mama?

Gefällt sie dir nicht?

Doch. Sie ist kostbar.

Behalte sie.

Weiße Felljäger kamen mit ihren Gewehren

und töteten die Büffel.

Sie ließen die endlosen Prärien voll mit verrottenden Kadavern.

Ohne sein Fleisch und seinen Geist als Nahrung

begannen die Völker des Büffels, ihre Orientierung zu verlieren.

Was wollt ihr dafür?

Habt ihr Handfeuerwaffen?

Ihr wollt Pistolen. Colts.

Pistolen.

Für alle.

Laut Gesetz darf ich die nicht an Indianer verkaufen.

Ich kann euch nicht helfen. Aber...

Whiskey.

Whiskey.

Eine Flasche für jeden. Wie wär's damit?

Gib mir noch was.

Das ist ein gutes Getränk.

- Hast du ihn gesehen? - Nein.

Woher weißt du, dass er es war? Es war vielleicht ein anderer.

Wer sonst sollte es gewesen sein?

Wer sonst als Jacob würde sich die Mühe machen?

Er lebt und weiß, dass wir hier sind.

Er will uns alleine lassen.

Ich habe mich tausend Mal gefragt, warum.

Weiß Jethro davon?

Er sah sie bei dem Jungen.

Es frisst ihn auf.

Ich hätte sie vor ihm verstecken sollen.

Was willst du machen?

Ich muss ihn finden. Er ist mein Vater.

Viele Jahre sind vergangen, Bruder.

Der den die Büffel lieben gab uns eine Vision.

Er sagte uns, wir sollen zurückkehren.

Du hattest Recht, Bruder.

Die Almosen des weißen Mannes helfen unserem Volk nicht.

Nur auf unsere alte Lebensweise können wir uns verlassen.

Ihr seid willkommen.

Wohnt in unseren Zelten, esst von unserem Essen.

Mein jüngerer Bruder ist zurückgekommen!

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