All language subtitles for 2016_Die Dasslers - Pioniere, Brüder und Rivalen 1x02.deu

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Original subtitles

Auf die Plätze. Fertig.

Los.

So schnell war ich noch nie.

Wir brauchen Sportschuhe. Den kann ich noch verbessern.

Wir nehmen einen Kredit. Und wenn wir nicht zahlen können?

An wie viel Paar denken Sie? 10.000.

Auf die Dasslers!

Ich bin die Friedl.

Ich mache eine Lehre bei Franz Martz.

Es steht für mich fest.

Adi!

Mit dem, was ich gelernt habe, kriegen wir den Anschluss.

Nächstes Jahr ziehen wir in die Dassler-Villa.

Wir alle?

Ist die Parteimitgliedschaft ein Problem?

Nein.

Der Beste in meinen Schuhen. In deinen Schuhen?

Jesse Owens?

4x Gold in unseren Schuhen und die Welt hat es gesehen.

Ein Affenmann in Ihren Schuhen!

"Der Führer hat befohlen, wir werden ihm folgen."

Hört endlich auf!

Wir wurden als kriegswichtig eingestuft. Und warum nur du?

als Adi Dassler

als Rudi Dassler

als Friedl

"Kapitän Franz Beckenbauer hält den Pokal.

Deutschland ist Fußball-Weltmeister.

Was für ein Sommer!

Die Nationalmannschaft hat geschafft, was keiner geglaubt hätte."

"Nach der Niederlage gegen die Mannschaft der DDR

und den Geldverhandlungen zwischen den Spielern und dem DFB.

Dann die Nacht von Malente.

Vor dem Turnier stellte die Mannschaft ein Ultimatum.

Sie wurden als Verräter beschimpft. Helmut Schön wollte abreisen.

Aber die Spieler setzten sich durch."

Hallo. Hallo.

Ich habe alle Spiele gesehen, ihr auch?

Adi, du hast Besuch. Bitte.

Was für ein Erfolg!

Gratuliere, Adi.

Nach Feiern ist mir nicht.

Da geht es nur noch ums Geld. Das hat nichts mit Sport zu tun.

Willst du was trinken? Ja, gerne.

Dein Bruder sieht das auch so.

Ich war gerade bei ihm.

Er soll seinen Frieden haben.

Seine Frau hält es für eine gute Idee,

wenn ihr mal miteinander redet.

Wir hatten dafür 26 Jahre Zeit.

Dann ist jetzt eure letzte Chance.

Ich wüsste nicht, über was wir reden sollten.

Du musst ihn verstehen. Es geht um zwei Weltkonzerne.

Tausende Mitarbeiter in ganz Europa und Amerika

kämpfen für unsere Firma gegen die da drüben.

Nicht mal unsere Enkel reden miteinander.

Ja, kann sein.

Aber ihr Dasslers seid eine Familie.

Das könnt nicht mal ihr ändern.

Herr Dassler?

Ja, das bin ich.

Wir suchen Ihren Bruder Rudolf. Er ist desertiert.

Was?

Sie wissen, was die SS mit Desertierten macht?

Ja.

Das passiert auch denen, die ihnen helfen.

Er ist nicht hier.

Wie viele Kinder haben Sie?

Vier.

Passen Sie gut auf sie auf.

Durchsucht die Fabrik!

Ja, los!

Armin, Pass!

Armin, gib doch mal den Ball ab!

Horst, super!

Und los, Horst!

So, Schluss für heute!

Rein mit euch, zieht die Schuhe aus! Ich komme gleich nach.

Die Feldjäger haben alles hier durchsucht.

Mein Sohn ist kein Verbrecher. Danke, Mutter.

Tut's weh? Ach, das bisschen Kälte.

Ich spiele bald Fußball mit dir, du brauchst Training.

Du darfst nicht hier raus. Wenn die Kleinen sich verplappern!

In der Firma laufen viele Leute rum. Viele sind an der Front.

Ich bin ja nicht verrückt.

Wie läuft's denn in der Firma?

Wir müssen Waffen zusammenbauen, Panzerfäuste.

Aber nicht mehr lange. Der Krieg ist bald zu Ende.

Die Amerikaner sind schon am Rhein.

Und wenn die sehen, was ihr hier macht?

Machen müssen.

Lassen wir Rudi erst mal in Ruhe ankommen. Komm!

Gut, dass du wieder hier bist.

Hast du gemerkt, wie wichtig es ihm war,

dass ich ja nicht in die Firma gehe?

Passt ihm nicht, dass ich wieder da bin.

Adi hat versucht, so gut es ging, die Firma zu führen.

Ich kann dir die Zahlen zeigen.

Ich habe für dich Abschriften von den Büchern gemacht.

Friedl.

Friedl.

Kinderstimmen

Musik

Tschüs, Papa. Kommt rein.

Rudi! Was machst du da?

Bist du wahnsinnig?

Versteckst du das Leder vor mir? Was?

Husten

Ich habe die Bücher kontrolliert.

Es kam keine Lieferung. Wo kommt das Zeug her?

Schafft du das beiseite?

Für dich, wenn der Krieg vorbei ist?

Spinnst du? Ich mache das, damit wir danach was haben.

Wir? Ja, wir.

Ich habe keine Lust, Schuhe aus Leinen zu machen wie damals.

Damals hast du mit mir geredet. Was willst du von mir?

War es meine Schuld, dass du eingezogen wurdest?

Es war dir recht. Was sollte ich tun?

Mich freiwillig melden? Ich habe die Firma geführt.

Und ich war im Krieg. In der Schreibstube.

Wohl in der Fanatasie. Ich saß fest wie im Gefängnis.

Die Front rückte näher, und du hast nicht mal meine Briefe beantwortet.

Ich lasse mir nicht diktieren, wie ich die Firma führe.

Weißt du, was hier los ist? Ich muss Waffen herstellen

mit Zwangsarbeitern, die mich alle hassen.

Dieser scheiß Krieg ist bald vorbei, dann bin ich wieder da.

Je früher du dich damit abfindest, desto besser.

Flugzeugmotoren

Husten

Er atmet schwer.

Ihm geht's bestimmt bald wieder besser.

Oder, Vater? Wir brauchen dich doch.

Um die Firma neu aufzubauen, wenn der Krieg vorbei ist.

Ihr zwei braucht mich schon lange nicht mehr.

Das war mal anders.

Da wart ihr noch klein.

Ihr habt euch ständig gemessen.

Wer ist schneller? Wer springt höher, weiter?

Ihr habt sogar eine Speerwurf-Olympiade

im Garten veranstaltet.

Ich weiß immer noch nicht,

wer von euch den Speer über den Zaun warf.

Jedenfalls musste die alte Zehlein vom Nachbarhaus

drei Wochen lang im Stehen pinkeln.

Habt einfach nichts sagen wollen.

Sturschädel, wie ihr seid.

Jetzt können wir's dir ja sagen.

Er war's. Nein, er war's.

Sie kommen, die Amerikaner sind da!

Oma, die Amerikaner sind da.

Sag in der Fabrik, sie sollen weiße Tücher raushängen.

Rudi!

Es ist so weit.

Die Amerikaner sind da!

Schnell, räumt die Tische frei!

Horst, du gehst zur Oma. Geh, na los!

Räumt sie weg, schnell! In den Keller damit!

Die Sachen müssen weg, schnell!

Käthe?

Kommandos

Alles in den Keller! Das bringt nichts.

Sie sind schon im Hof. Lasst die Sachen liegen!

Kommandos

Hands up! Let me see them!

Who owns this factory?

We do.

Nobody move! We are shoemakers.

You only speak when I ask.

Shoemakers? What's this?

Normally we make shoes for sports.

I know this. You make weapons. You make Panzerfaust.

No, just this. They forced us.

You're a Nazi. No, no. No Nazi.

Entschuldigung.

Friedl!

Jesse Owens. This is Jesse Owens.

Yes, we know him.

You know Jesse Owens? Yes, he is a friend.

Lesen.

They made his olympic shoes, the Dassler brothers.

Adi and Rudi is that you?

Adi. Rudi.

Dassler brothers.

They know Jesse Owens.

Yes. They're friends with Jesse Owens.

"You'll be my golden boys forever."

Mahlzeit. Mahlzeit.

Musik

No women allowed.

Wir haben einen Termin, Dasslers.

No women allowed inside.

Käthe, vielleicht ist es besser ... Wieso?

Adi! Sie gehört genauso zur Firma.

It's alright. Yes, Sir.

Wait here!

Warum soll ich Ihnen den Auftrag geben?

Es gibt viele Schuhfabriken.

Und ihr wart Nazis. Wir waren keine Nazis.

Jedenfalls haben Sie für die Nazis Schuhe gemacht.

Für Sportler auf der ganzen Welt.

Jede Sportart. Boxen, Tennis, Leichtathletik, Fußball.

Und jetzt Baseball.

Schauen Sie sich den Prototyp an!

Da wird Joe DiMaggio neidisch. Joe DiMaggio, wow!

Das haben Sie wunderbar auswendig gelernt, Herr Dassler.

Die Air Force plant hier einen großen Stützpunkt.

Wir werden eine Weile hier bleiben.

Und wir müssen unsere Jungs bei Laune halten.

Wie viele Schuhe können Sie machen?

Die Rohmaterialien sind knapp. Leder, Garn ...

Das kriegen wir. Wie viele Schuhe brauchen Sie?

500 für den Anfang.

Wenn die gut sind, sehen wir weiter.

In drei Monaten. Wir haben kaum Leute.

Und der Schuh ist noch nicht fertig. Darf ich?

Die Eisen sind noch zu lang und ... Wir schaffen das.

500 Paar, in drei Monaten haben Sie die Schuhe.

Er sagt was anderes.

Mein Mann braucht mehr Zeit. Er ist der Techniker.

Und ich führe die Geschäfte. Wir machen das.

Wer von euch zwei ist der Boss.

Wir beide.

Mein Bruder und ich.

Bei der Army gibt es nur einen Boss. Hier bin ich das.

500, heute in drei Monaten.

Thank you.

Ich muss noch mal ins Lager.

Käthe?

Stell dich nie wieder zwischen meinen Bruder und mich!

Gute Nacht, Rudi.

Ich grüße euch, Jungs. Herr Dassler, das Leder ist da.

Was haben wir denn? Wunderbar.

Sehr schön.

Guten Tag, mein Lieber. Alles gut bei dir?

Rudi Dassler? Ja, das bin ich.

You have to come with us.

Jungs, ich verstehe kein Englisch.

Now! Was soll denn das?

Hey! Ich bin hier der Chef, ich muss ...

Get in the car!

Es muss ein Missverständnis sein. Wir machen Sportschuhe.

Und jetzt Baseballschuhe für Ihre Leute.

Sie waren Parteimitglied.

Warum? Ja ...

Wir mussten dort eintreten.

Sie waren vor dem Krieg eingetreten.

Also sind Sie überzeugter Nazi. Nein, ich bin kein Nazi.

Das ist für Sie schwer zu verstehen.

Aber mit einer Firma dieser Größe zu diesen Zeiten ...

Jeder Geschäftsmann ist da eingetreten.

Nicht jeder. Wieso Sie?

Sie haben erst mal Zeit, darüber nachzudenken.

Warum nur ich? Mein Bruder und ich führen die Firma zusammen.

Es geht hier nicht um Ihren Bruder. Wer hat mich angeschwärzt?

Wer?

Die Maschine rattert.

Dein Bruder ist seit einem Monat im Lager. Und du tust nichts dagegen?

Friedl ...

Die Amerikaner haben neue Lieferungen bestellt.

Ich muss die Termine einhalten.

Es geht nicht ums Geschäft.

Rudi kommt bald raus und kassiert seine Gewinnanteile.

Er würde das genauso machen.

Warum besuchst du ihn nicht?

Wenn sie mich dabehalten, hat die Firma gar keinen Chef mehr.

Ich darf kein Risiko eingehen.

Du willst kein Risiko eingehen.

Hello.

For you. Fränkische Krapfen.

Thank you, Mrs. Dassler. Please.

Ich weiß, dass es jemand aus dem näheren Umfeld war.

Mehr sagen sie nicht, aber ...

Denk mal nach!

Wer profitiert davon, wenn ich weg bin?

Und Käthe steckt mit drin. Adi hält euer Geschäft am Laufen.

Friedl, mit keiner Entscheidung von mir war er einverstanden.

Egal, was ich geschrieben habe, er war dagegen.

Es läuft gut. Der Colonel ist begeistert von den Schuhen.

Die Amerikaner haben nachbestellt. Deswegen will er mich loswerden.

Das will er schon lange. Er und dieses intrigante Weibsstück.

Ich will, dass du jeden Schritt beobachtest.

Schreib auf, worüber sie reden, welche Aufträge sie annehmen,

welche Lieferungen ... Rudi.

Jetzt geht es doch darum, dich hier rauszuholen.

Ich habe einen Brief aufsetzen lassen an den Vertreter in Oregon.

Damit er ein gutes Wort für dich einlegt.

Frank Robbins, der hat dich immer so gemacht.

Die Jungs vermissen dich so.

Der Kleine wurde letzte Woche eingeschult.

Ich hole dich hier raus.

Das verspreche ich dir.

Schau mal, Rudi, da kommt eine Neuer.

Wer ist das?

Sie stellen mir seit heute früh dieselben Frage.

Ich habe wirklich alles erzählt.

Den Sport hatten die Nazis fest in der Hand.

Unsere Firma wäre pleite gegangen.

Andere haben mehr in Kauf genommen als eine Firmenpleite.

Ich habe niemandem Schaden zugefügt.

Oder gibt es jemanden, der etwas anderes behauptet?

Wissen Sie, was unser Problem ist? Es gibt zu viele von euch.

Sie werden erst mal als minderbelastet eingestuft.

Sie können jetzt gehen.

Ihr Bruder übrigens auch.

War er es?

Was?

Bin ich wegen ihm hier? Hat er mich ...

You Dassler brothers!

Was seid ihr für eine Familie?

Ja, das ist sehr gut.

Raunen

Ihr Lieben!

Zuerst wollen wir uns bei euch allen bedanken.

Ohne euch wäre die Firma Dassler nichts.

Dem kann ich nur zustimmen. Wir sind eine Familie geworden.

Ihr wisst, dass es zwischen uns beiden Differenzen gegeben hat.

Aber wir sind Geschäftsmänner und sehen das ganz sachlich.

Wir sind beide der Meinung, ...

dass es Zeit ist für ...

eine Veränderung, einen Neubeginn.

Tuscheln

Wir haben beschlossen, die Firma Dassler Sportschuhe aufzuteilen.

Raunen

Leute, bitte beruhigt euch!

Beruhigt euch, wir haben uns das gut überlegt.

Hört euch an, was wir zu sagen haben!

Ich bleibe hier in Werk 1.

Ich ziehe über die Aurach in Werk 2.

Und alles andere teilen wir gerecht auf.

Das Geld, die Maschinen, die Aufträge ...

Uns auch?

Leute, bitte!

Bitte, wir ...

Bitte!

Wir haben uns das so gedacht,

dass jeder sich selbst entscheidet, zu wem er geht.

Also wählt eure Seite!

Ihr braucht keine Angst zu haben. Keiner verliert seine Arbeit.

Das garantieren wir.

Tuscheln

Danke.

Tuscheln

So, Herr Dassler, das war jetzt der Letzte.

Einfach dahin stellen. Danke.

Danke.

Rudi!

Ach ja.

Danke, Wiedersehen. Ich bringe Sie hinaus.

Danke, Mama.

Es war die richtige Entscheidung.

Das wird sich noch zeigen.

Ich habe nachgedacht.

Ich könnte dir in der Firma helfen.

Ist das dein Ernst?

Wir sind jetzt unsere eigene Familie.

Danke, Friedl.

Danke.

Wie viel Zucker willst du?

Ich darf doch keinen Zucker mehr. Ja, richtig.

Danke.

Ich wollte mit euch reden. Willst du was essen?

Der Kaffee reicht mir.

Hört mal, Kinder.

Ich habe mich entschlossen, zu Rudi zu ziehen in das neue Haus.

Aber es ist genug Platz hier.

Friedl hat sich sehr um den Vater gekümmert, als er krank war.

Wir etwa nicht? Wenn du es möchtest, Mutter.

Und deine Enkel? Die Mädchen lesen dir gerne vor.

Käthe, sie hat sich entschieden.

Vielleicht ist es nur für eine gewisse Zeit.

Braucht es das alles? Wir müssen uns klar positionieren.

Und "Adi Dassler Sportschuhe"? Das ist zu nah an dem Alten.

Wir brauchen etwas, was nur mit dir zu tun hat.

"Adidas", was soll das jetzt?

Er hat den Vor- und den Nachnamen kombiniert.

Da wäre ich nicht drauf gekommen. Es klingt aber gut.

Ein Wort, eine Marke.

Ah ja? Wenn das so gut klingt, dann machen wir das eben auch.

Wie sollen wir uns nennen?

Rudidas?

Er nennt sich "Ruda"? Das habe ich gehört.

Er macht es uns einfach nach.

Wir brauchen irgendwas, das man sofort mit uns verbindet.

Wie der Stern bei Mercedes. Ja, unser Symbol.

Das sind die Entwürfe. Unauffällig, ehrlich, klar.

Wie Sie es wollten. Die Streifen stehen für Handwerk und Stabilität.

Ist nur die Frage, wie viele Streifen.

Ich schlage vor fünf, wie die olympischen Ringe.

Fünf sind zu viel, oder, Adi?

Drei ist so langweilig. Typisch mein Bruder.

Die sehen aber gut aus. So was sollten wir auch machen.

Das ist nichts Besonderes, unser Doppel-Spannriemen von 1936.

Wir brauchen was anderes.

Jungs, was macht ihr da?

Pferde sind viel zu etabliert. Das sind die da drüben.

Wir sind die Angreifer.

Eine Raubkatze vielleicht, ein Tiger oder Löwe?

Wir machen doch kein Bier. Das sind mir zu viele Haare.

Wir brauchen eine elegantere Raubkatze.

"Puma", mein Bruder hält sich für eine Raubkatze.

Das kann doch keiner ernst nehmen.

Der neue Name ist jedenfalls weiter weg von Adidas.

Und jetzt will ich endlich Schuhe machen.

Musik

Habt ihr gesehen? Schon wieder Adidas.

Inseriert wie ein Wahnsinniger. Und greift meine Kunden ab.

Jetzt iss erst mal was, Rudi!

Guten Appetit.

Und, Armin?

Hast du es dir überlegt? Ich könnte dich gebrauchen.

Ich finde Elektrotechnik spannend. Armin möchte studieren.

Habe ich auch nicht. Du hast was Eigenes gemacht.

Das war nicht einfach. Du hast hier eine traumhafte Chance.

Er möchte seinen eigenen Weg gehen.

Das ist ein besonderer Moment, und ich will, dass mein Sohn dabei ist.

Hier entsteht vielleicht die größte Sportschuh-Firma.

Für einen guten Start brauche ich jede Hand.

Deine Mutter hilft in der Buchhaltung.

Deine Oma kümmert sich um den Haushalt.

Gerd kommt nach der Schule auch in die Firma, stimmt's?

Weißt du, was sie über deinen Cousin erzählen?

Der weicht seinem Vater nicht von der Seite.

Der ist 13 und versteht schon alles vom Geschäft.

Das können wir doch nicht auf uns sitzen lassen, oder?

Jeder Schuh muss exakt gleich aussehen.

Unsere Kunden müssen sich auf uns verlassen können.

Das sind nur Millimeter, das sieht man kaum.

Ich hab's gesehen.

Sie sind der Chef, Sie sehen das.

Sie müssen es sehen, wenn Sie bei Adidas arbeiten.

Ihr seid Chirurgen. Wenn ihr zu tief fräst, ist der Schuh tot.

Tot? Ist das nicht übertrieben?

Machen Sie weiter!

Horst?

Ich will den Mann morgen nicht mehr sehen.

Wollen wir das neue Leder anschauen?

Telefonklingeln

Wunderbar! Sehr gut, Jungs!

Das sieht man bis nach Nürnberg.

So habe ich mir das vorgestellt.

Rudi. Hast du schon gesehen?

Ich habe gerade einen Anruf bekommen.

Entschuldigung. Adi?

Ich habe schlechte Nachrichten.

Deine Mutter ist gestorben. Es tut mir leid.

Musik

Sepp, mein Lieber! Rudi.

Ich grüße dich.

Herr Bundestrainer?

Mein Sohn Armin ist seit seiner Lehre bei mir in der Mannschaft.

Komm, wir gehen rein. Keine Anrufe.

Das Modell "Superatom", noch etwas leichter als der "Atom".

Englische Stiefel sind doppelt so schwer.

Auch mit den Schraubstollen, und die Schnürung ist patentiert.

Gibt besseren Halt.

Gute Arbeit. Na!

Ich tu doch alles für dich.

Trotzdem spielen ein paar von deinen Jungs

mit den Stiefeln von der anderen Seite.

Ich habe deine Schuhe schon oft vermittelt.

Schuhe, an denen ich mitgearbeitet habe.

Wir sollten über mein Honorar sprechen.

Was?

Für Vermittlung und die Entwicklungsarbeit.

1.000 Mark im Monat.

Sepp, wie lange kennen wir uns schon?

30 Jahre?

Du warst auf meiner Hochzeit. Hier geht's ums Geschäft.

Ich zahle nicht für Freundschaftsdienste.

Du wirst viel Geld verdienen mit dem Superatom.

Was meinst du, was los ist, wenn der Schuh die WM gewinnt.

Du hältst dich für den Weltmeister. Bist du größenwahnsinnig?

Glaubst du, ich lasse mich von dir erpressen?

Hast du den schwarzen Tag von Paris vergessen?

Wir finden sicher eine Lösung. Halt den Mund, Armin!

Türklingel

Sepp? Adi?

Ungewöhnliche Forderung für einen Bundestrainer.

Wir können auch Ungewöhnliches erreichen.

Seit den 30ern arbeitet ihr an den Schraubstollen.

Ich habe kein Problem damit, zu dir zu wechseln.

Seine Stollen, deine Stollen, ist doch egal.

Ich bin Sportler, ich will gewinnen.

1954 kann unser Jahr werden.

Die Weltmeisterschaft, Adi.

Weltmeisterschaft!

Radio

"Vor dem Spiel haben wir Pressekollegen gefragt, wer gewinnt.

Ein Einziger sagte: Deutschland.

Alle anderen sagten: Ungarn.

In der Halbzeit haben wir wieder gefragt.

Und der Außenseiter hat gleich gute Chancen,

muss sich jetzt aber vorsehen, denn Czibor schießt.

Aber Liebrich steht da.

Noch mal kommt ein Schuss von Czibor.

Aber Turek holt den Ball ...

Freistoß der Ungarn ist ausgeführt.

Kommt zu dem aufgerückten Bozsik.

Zu Hidegkuti, dem zurückhängenden Mittelstürmer.

Spielt ab zu Kocsis. Auf engstem Raum abgespielt.

Jetzt Gefahr!

Auf der Torlinie gerettet. Nachschuss.

Noch mal auf der Torlinie gerettet. Einmal Posipal, einmal Kohlmeyer.

Die Ungarn bleiben in Ballbesitz.

Bozsik gibt zu Czibor. Czibor schießt, abgewehrt.

Liebrich, rette! Retten, retten, retten!

Und jetzt ist die Gefahr beseitigt.

Eine herrliche Zusammenarbeit unserer deutschen Abwehrspieler.

Keiner wankt, der Regen prasselt hernieder.

Es ist schwer, aber die Zuschauer harren hier aus.

Eine Fußball-WM ist alle vier Jahre.

Und wann sieht man ein so ausgeglichenes Endspiel?

Jetzt Deutschland am linken Flügel. Schäfer flankt, Kopfball abgewehrt.

Rahn müsste schießen.

Rahn schießt. Tor!

Tor, Tor, Tor, Tor!"

"Das Spiel ist aus.

Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit 3:2 im Finale in Bern."

Musik

Musik

Horst? Gratuliere.

Jetzt haben wir ihn.

Das holt er nie wieder auf, Papa.

Lasst uns reingehen.

Schlagermusik

Sie schaltet das Radio aus.

Möchtet ihr nichts essen? Nee.

Deutschland ist Weltmeister. Es gibt Schlimmeres.

"Schuster der Nation"!

Soll in der Halbzeit lange Stollen aufgeschraubt haben, er alleine.

Bei 22 Schuhen, so ein Schwachsinn!

Erfunden hat er die Stollen nicht.

Sollen die Leute glauben, was sie wollen.

Mama, die machen Werbung mit den ganzen Lügen.

Unser Sohn ist ja doch eine Kämpfernatur.

Siehst du, Friedl?

Ja, fragt sich nur, wofür ihr kämpft.

Für die Firma.

Was machen wir jetzt?

Nun zur Patentklage Puma gegen Adidas in Bezug auf Verlautbarungen,

die die Schraubstollen als Adolf Dasslers Erfindung anpreisen.

Wir verhandeln die Gegenklage Adidas gegen Puma.

Die Unterlassungsklage Puma gegen Adidas.

Der Rechtsstreit geht in die nächste Instanz.

Das OLG Nürnberg eröffnet das Verfahren Puma gegen Adidas.

... ergeht folgendes Urteil in Abwesenheit der Kläger.

Die Klage wird abgelehnt.

Die Verhandlung wird vertagt.

Melbourne wird unsere Olympiade. Ich hole uns viele Medaillen.

Gold in Adidas-Schuhen. Damit zwingen wir sie in die Knie.

Vater, lass mich mal machen! Ich will mehr Verantwortung.

Ich überlege es mir. Ich habe meine Leute für so was.

Auf die Plätze. Fertig.

Los!

Du hast betrogen.

Hast du Beweise?

Na komm schon, Vater. Das war nur ein Speß.

Ich habe gehört, dein Bruder schickt Armin rüber.

Seitlich, sehr gut. Der neue Streifen muss zu sehen sein.

Wunderbar. Armin!

Melbourne, die Olympiade live im Fernsehen.

So viele Augen waren noch nie auf die Sportler gerichtet.

Die ganze Welt guckt auf unsere Schuhe. Die ganze Welt!

Du musst jemanden schicken, dem du vertraust, jemand aus der Familie.

Du kannst dich auf mich verlassen. Sicher?

Ja, wieso?

Wenn du so zaghaft rangehst wie hier, sehe ich schwarz.

Wir spielen nach meinen Regeln.

Alle Sportler, die in unseren Schuhen laufen,

kommen hierher, oder werden von dir vor Ort betreut.

Alle Entscheidungen laufen über mich und deine Mutter.

Du hast doch ein Auge auf die Kleine geworfen.

Guten Tag, ich bin Armin Dassler.

Noch eine Runde? Na, klar.

Würden Sie mit mir essen gehen? Gern.

Schön.

"Das sind die Olympischen Sommerspiele in Melbourne,

weltweit live im Fernsehen übertragen."

"3314 Athleten aus 72 Nationen."

Internationale TV-Kommentare

"Was für ein Sprung! Das ist mit Sicherheit eine Medaille."

"7,65 m, das ist sensationell. Aber wird er das noch überbieten?

Das fragen sich die Zuschauer im Stadion und Millionen zu Hause.

Und Bell macht sich bereit.

Guter Start. Und was für ein Sprung!"

Wieder einer in unseren Schuhen. Den Fuß habe ich nie gesehen.

Unsere Athleten werden persönlich betreut.

Er verschenkt die Schuhe an jeden. Es funktioniert.

So war es nicht abgemacht.

Jeder Athlet bekommt seinen Schuh individuell angepasst.

Horst hat seinen eigenen Kopf.

Du musst mit ihm reden. Er weiß nicht mehr, wer der Chef ist.

Vater, lass mich das erklären. Du hörst mir zu.

Die Zeitungen schreiben:

Olympiagold in Adidas-Schuhen.

Wie der Vater, so der Sohn. Kronprinz Dassler erobert Melbourne.

Und du bekommst nicht mal die Schuhe durch den Zoll.

Weißt du, was mich das kostet?

Die haben die Schuhe einfach einbehalten ohne Begründung.

Vater, ich sage dir, da steckt Horst dahinter.

Na und?

Dein kleiner Cousin hängt dich ab.

Ich wusste es, du bist ein Verlierer.

Kichern

Hallo Mama! Darf ich vorstellen? Die bezaubernde Monika.

Monika Schäfer.

Guten Abend.

Hallo Mama. Schön, dass du da bist.

Guten Abend.

Ich habe euch was mitgebracht, ein Didgeridoo.

Darauf spielen die Ureinwohner in Australien, bisschen besser als ich.

Horst, kann ich dich kurz sprechen?

Hast eine Menge Schuhe an den Mann gebracht.

Eine Menge Medaillen geholt. 70 Medaillen für Adidas.

Ja, aber Adidas steht für Spitzenqualität.

Perfekt abgestimmt auf unsere Athleten.

Wenn wir das nicht tun, produzieren wir irgendwann Massenware, Ramsch.

Dieses Mal ist es gut gegangen, zum Glück.

Aber wir meinen, du sollst lernen, das Geschäft besser zu verstehen.

Ich verstehe es besser als jeder andere. Ich habe von Kind an ...

Als Geschäftsführer unserer Fabrik im Elsaß.

Was?

Du musst die Auflagen erfüllen, Produktion, Vertrieb.

Ansonsten hast du freie Hand.

Nächste Woche ziehst du dahin, ist alles vorbereitet.

So schnell?

Wollt ihr mich loswerden?

Du wolltest Verantwortung übernehmen.

Armin ist so einer Verantwortung nicht gewachsen.

Puma Österreich, ist das dein Ernst, Friedl?

Das finanzielle Risiko ist viel zu groß.

Der Zoll in Österreich ist ein Problem.

Eine Auslandstochter würde uns helfen.

Und wenn er die Sache in den Sand setzt wie seine erste Ehe?

Sich zu trennen erfordert mehr Mut, als du denkst.

Dein Bruder hat auch Filialen im Ausland.

Horst leitet eine in Frankreich. Friedl, ich weiß.

Aber der ist aus anderem Holz geschnitzt.

Armin ist 32. Ich will, dass er seinen eigenen Weg gehen kann.

Ich will, dass du ihm diese Chance gibst.

Das bist du mir schuldig.

50.000 D-Mark, ein Geschäftswagen, aber kein Pfennig mehr.

Und?

Dein Vater findet die Idee gut.

Wirklich? Er hat volles Vertrauen in dich.

Schlagermusik

Komm doch rein.

Das ist Inge, unsere Älteste.

Guten Tag. Jürgen Herne.

Ich glaube, er ist oben.

Adi?

Adi! Der schnellste Mann der Welt ist da.

Frau Dassler!

Jürgen, du bist großartig gelaufen. Aber wir machen dich schneller.

Mit einem Modell für dich mit längeren Spikes.

Für die Analyse brauche ich die Schuhe aus Zürich.

Die sind draußen im Wagen. Sehr gut.

Ich würde vorher mit dir über was anderes reden.

Unter vier Augen?

Das ist meine Familie. Wir arbeiten alle in der Firma.

Ich bin der Schnellste über 200 m, und Adidas verdient viel mit mir.

Geld, von dem ich nichts sehe.

Inge, hilfst du mir mal?

2.000 Mark im Monat und ich laufe in deinen Schuhen.

Das geht gegen die Amateurgesetze. Die wird's nicht mehr lange geben.

Die Zeiten ändern sich, Herr Dassler.

Ich laufe in beiden Schuhen gleich.

Was ist es Ihnen wert, dass ich nicht in Adidas-Schuhen laufe?

Wenn sich das rumspricht, halten sie alle die Hand auf.

Musik

Jubel, Applaus

Anklopfen Ja.

Die Zahlungen an unsere Sportler haben sich verzehnfacht.

Das Geld ist gut investiert. Ach ja?

10.000 D-Mark für den Athleten und dann die Mittelsmänner.

Das machen wir nicht mehr lange mit.

Es sei denn, wir hängen sie ab.

Ich kam aus dem Werk, der Schuh ist fertig.

Damit, Vater ...

laufen wir sie in Grund und Boden.

Ja!

200 Meter: John Carlos, 400 Meter: Matthews und Evans.

Drei Weltrekorde, derselbe Schuh.

Woher hast du den? Ich kenne da jemanden.

Die nennen ihn den Bürstenschuh.

Nadeln statt Spikes.

Die Idee ist gut, auf den neuen Kunststoffbahnen.

Und auf Tartanbahn wird diesen Sommer in Mexiko gelaufen.

Da wird es für Puma Goldmedaillen regnen.

Huber, wie lange brauchen wir für so einen Schuh?

Keine Chance, das ist in zwei Monaten.

Vater, wie lange? Zwei Monate reichen nicht.

Willst du, dass wir plötzlich Zweiter sind?

Hinter denen da drüben?

Vater, nach allem, was wir erreicht haben?

Ute, lassen Sie uns bitte mal allein.

Wir geben ein Gutachten in Auftrag.

Bei einem von unseren Leuten.

Telefonklingeln

Dassler.

Die IAAF hat unseren Bürstenschuh verboten.

Die Weltrekorde wurden aberkannt.

Es gab ein Gutachten wegen Verletzungsgefahr.

Herr Dassler?

Haben Sie gehört, Herr Dassler?

Morgen, Chef. Morgen.

Der Medaillenspiegel aus Mexiko. Wir haben fast alle Medaillen.

Die da drüben hatten keine Chance. Ja, habe ich gesehen.

Weltmeister 1958, 1962.

Rekordtorschütze der Nationalmannschaft.

Zweimaliger Weltpokalsieger.

Fünfmal brasilianischer Pokalsieger.

Diesen Mann brauchen wir. Egal wie und wie teuer, Vater.

Ich kenne Pele. Bist du meiner Meinung?

Nein.

Vater, Sportartikel werden nur noch über Sportler verkauft.

Es geht nicht um die Schuhe, es geht ums Image.

Kannst du dir Hollywoodfilme ohne Stars vorstellen?

Wir brauchen den größten Fußballer der Welt, Pele.

Wir oder du?

Was soll das heißen? Machst dich gut in Frankreich.

Zu gut, sagen manche hier.

Wer sagt das? Mutter?

Eine eigene Entwicklungsabteilung, eigene Marketingabteilung.

Eigener Export.

Wenn ich erfolgreich bin, ist es euch auch nicht recht.

Was wollt ihr von mir? Dass du mir zuhörst.

Hier wird über Adidas entschieden, nicht in Frankreich.

Dieses Wettbieten muss aufhören.

Und es wird aufhören.

Du wirst deinem Cousin schreiben.

Rudi und ich können nicht miteinander reden.

Jetzt seid ihr an der Reihe.

Ein Abkommen ist doch ein Witz.

Die Schweine wollen uns Pele vor der Nase wegschnappen.

Die verarschen uns. Bei der WM in Mexiko greifen wir an.

Ich habe es satt, wie die den Fußballmarkt dominieren.

Du willst Pele? Ja.

Warum kaufst du nicht Elvis Presley dazu?

Wenn wir ihn nicht kaufen, dann die garantiert.

Das Wettbieten bricht uns das Genick.

Noch ein Bürstenschuh-Desaster können wir uns nicht leisten.

Du antwortest deinem Cousin. Das Wettbieten hört auf.

(Horst) Danke fürs Kommen. Wir wissen das zu schätzen.

Es geht um das Wettbieten für die Mexiko-Werbeverträge und überhaupt.

Pele allein wird mit 100.000 Dollar gehandelt.

Das wird eine Belastung für uns.

Wir machen Verträge mit Sportlern, damit ihr uns überbieten könnt.

Adidas ist die größere Firma. Ihr lasst sogar unsere Schuhe verbieten.

Die IAAF hat den Schuh verboten.

Das ist ein Witz. Was hat das Gutachten gekostet?

Das Gutachten ist seriös. Ist gut.

Wir sollten sachlich bleiben. Gut, dann sachlich.

Es gibt Sportler, die bezahlen wir Jahre.

Kurz vor Olympia kassieren sie bei euch ab

und gewinnen in Adidas-Schuhen.

Ihr habt Armin Hary abgeworben und mit ihm sechs Modelle rausgebracht.

Aber er ist in Adidas-Schuhen aufs Podest gestiegen.

Darum geht es. Die Athleten spielen uns gegeneinander aus.

Das muss aufhören.

Lasst uns endlich reden!

Beginnen wir mit der Auflistung der Sportler.

Wir haben da was vorbereitet.

Das könnt ihr gerne überprüfen.

Gibt es etwas Anständiges zum Essen?

Kommt drauf an, was man bei dem Anlass erwartet.

Siehst gut aus.

Ach was! Bin alt geworden.

Wir sind alle alt geworden.

Haben ja auch viel gearbeitet.

Wir werden den Jungen was hinterlassen, etwas Großes.

Dafür hat es sich gelohnt.

Wenn unsere Söhne wirklich Frieden schließen,

kann ich vielleicht dran glauben.

Damit treffen beide Dassler-Familien eine Vereinbarung.

Ein Zeichen für die Sportler.

Adidas und Puma kommen überein, dass sie nicht um Pele bieten werden.

Unser Teil der Familie stimmt der Vereinbarung zu.

Armin!

Ich bin sehr stolz auf dich.

Die Deutschen in Topform ...

Die Brasilianer holen den Titel.

Die Jungs sind so heiß, Pele raucht aus der Hose.

Mr. Pele, could you answer us ...

Pele ist für dich interessant, oder?

Nein, nicht Pele.

Ich habe mit ihm geredet. Er will euch treffen.

Du hast mit Pele geredet? Mhm.

The man in front row.

Ich habe gefragt, warum er in alten Stilos spielt.

Er hat gesagt, keine Ahnung.

Ich sage zu ihm, guck dich mal um.

Die anderen haben Verträge mit Adidas und Puma.

Da fragt er mich, wozu ich ihm raten würde.

Sage ich Idiot: Puma.

Und jetzt sind sie hier.

Ich kann das nicht.

Ich habe alles vorbereitet, Mann.

25.000 für den Rest der WM.

Und 100.000 für vier Jahre Puma.

Dein Cousin hat euch geschadet, wo es ging.

Armin, das ist deine Chance. Du kannst 1954 wiedergutmachen.

Mit Pele könnt ihr aufholen.

Der weiß wahrscheinlich nicht, was er da angerichtet hat.

Das hast du aus ihm gemacht.

Dafür verachte ich dich.

Warum hast du das gemacht, du Arschloch?

Ich mache dich fertig. Adidas wird euch zerquetschen.

Wir werden euch ausradieren.

Du hättest das Gleiche gemacht.

"Ha! Ho! Heja heja he!

Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt."

Weißt du, was sie schreiben?

Er soll FIFA-Wahlen beeinflussen, Funktionäre abhören.

Er legt Akten über Sportler an. Man sagt, eine Turnschuh-CIA.

Adi!

Wir haben ihn damals weggeschickt

Ja, aber um ihn zu fördern.

Und jetzt schnappt dir dein Sohn die Kunden weg.

Die Generalvertreter gehen zu Adidas Frankreich.

Er behandelt uns wie seine Feinde.

Du musst ihn zur Vernunft bringen.

Ich muss noch mal ins Büro.

Adi Dassler hier.

Ich brauche das Kaminzimmer für morgen Nachmittag.

Und ich möchte, dass das unter uns bleibt.

Danke.

Musik

Untertitel Martin Burike

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