All language subtitles for Urmel aus dem Eis[de]

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Original subtitles

Es war vor vielen Millionen Jahren.

Damals stand noch bis hoch hinauf im Norden

ein prächtiger, bunter Urwald.

Eines Tages legte Mutter Urmel das Urmel-Ei

am Ufer des großen Meeres in den Sand,

so wie sie es bisher immer mit ihren

Eiern getan hatte.

Plötzlich aber begann es zu schneien und das

war ganz ungewöhnlich.

Die Urmelmutter schimpfte.

Übersetzt in die Menschensprache heißt das, anscheinend macht

der große Wetterurmel heute einen unfreundlichen Scherz.

Von einer Höhle aus schaute sie besorgt zu

den grauen Wolken hoch, die sich da aufeinander

türmten.

Dem Ei wuchs langsam eine weiße Schneemütze und

das war nicht gut, denn auch Urmel-Eier

können nur in großer Wärme ausgebrütet werden.

Und das heißt auf gut Deutsch, oje, jetzt

hört der Spaß aber auf.

Das war das Letzte, was von ihr vernommen

wurde, denn die Eiszeit hatte begonnen.

Die Eiszeit dauerte sehr lange.

Kein Wunder, dass das Urmel in Vergessenheit geriet.

Und jetzt müssen wir die vielen, vielen Millionen

Jahre vergessen, die seitdem vergangen sind und schon

sind wir mitten in unserem Jahrhundert und stehen

vor dem Häuschen des Herrn Professors Habakuk-Tibatong.

Und jetzt sind wir im Häuschen des Herrn

Professors Habakuk-Tibatong.

Der Herr Professor versucht schon seit Jahren, der

gelehrten Welt zu beweisen, dass in grauer Vorzeit

das Urmel gelebt haben muss.

Daneben beschäftigt er sich mit der Existenzerforschung des

unsichtbaren Fisches und der Tiersprachlehre.

Er wird dabei von seinem Kollegen sehr, aber

wirklich sehr misstrauisch beobachtet.

Herein!

Sie kommen sicher um mich nach meinen neuesten

Forschungsergebnissen bezüglich des Urmels, zu bedingt zu...

Nein!

Urmel!

Fantasterei!

Es ist allgemein bekannt, dass das Urmel nie

existiert hat.

Nun, ohne darauf einzugehen, dann ist Ihr Hiersein

also der quasi Neugierde über den unsichtbaren Fischgewicht.

Unsichtbarer Fisch!

Fantasterei!

Es ist allgemein bekannt, dass ein unsichtbarer Fisch

nie existiert hat.

Nun, was führt Sie zu mir, meine Herren?

Hier, Ihr Artikel in der Allgemeinen Wissenschaftlichen Zeitung

von Pumpolonien.

Ja, ja, ja, hochinteressant, nicht?

Was meinen Sie, meine...

Sie behaupten, Sie hätten eine Medizin erfunden, die

es den Tieren ermöglicht, die menschliche Sprache zu

erlernen.

Verbunden durch eine bestimmte Mundgymnastik.

Also, nun, geben Sie doch zu, dass das

ein verfrühter April-Scherz von Ihnen ist.

Aber meine Herren Kollegen!

Widerrufen Sie diese Behauptung?

Ich denke nicht daran.

Sie sind ein Scharlatan!

Wutz!

Die Herren möchten gehen.

Meine Herren, die Tür steht offen.

Ich hatte die Ehre, meine Herren.

Öff, öff!

Gehen wir.

Bitte sehr.

Unerhört!

Eine Gemeinheit!

Impertinent!

Meine Herren, wir sind aus dem Hause gejagt

worden.

Schimpflichst!

Mit diesem plumpen Trick uns dabei noch weismachen

zu wollen, dass dieses Schwein sprechen könnte.

Wie meinen, Herr Kollege?

Glauben Sie wirklich, dass Schwein habe gesprochen?

Meine Herren, wohl noch nie etwas von Bauchrednern

gehört.

Das sieht diesem Tibaton ähnlich.

Ein infamer Lügner.

Wir werden ihn zwingen, dass er freiwillig auf

sein Lehramt verzichten muss.

Man müsste sich auch des Jungen annehmen, den

er bei sich aufgenommen hat.

Ja, sehr richtig, sehr richtig, diesen Tim-Tinten

-Klecks.

Ja, danke.

Das, meine Herren, ist bereits geklärt.

Gestern wurde im Stadtrat beschlossen, dass er zu

anständigen Leuten kommen wird.

Bei dem verrückten Tibaton kann er jedenfalls nicht

länger bleiben.

Kommen Sie, meine Herren!

Tim-Tinten-Klecks, der in der Schlummertonne von

Wutz steckte, hatte alles mit angehört.

Noch in derselben Nacht packten die drei ihre

sieben Sachen und verließen die Heimat.

Tim-Tinten-Klecks, der in der Schlummertonne von

Wutz steckte, hatte alles mit angehört.

Doch das Meer, doch das Meer, doch das

Meer ist so leer.

Keine Insel ist zu sehen.

Wie soll das nun weitergehen?

Wo ist Land?

Wo ist Land?

Wo ist Strand?

Wo ist Sand?

Wie soll das nun weitergehen?

Was soll jetzt geschehen?

Denn ach, ach, ach, oh schreck, ach, ach,

das Boot, ach, ach, ist lecker, ach, ach.

Und wenn nicht Hilfe kommt, ach, ach, dann

sinkt es sicher weg, ach.

Wo ist Land?

Wo ist Land?

Wo ist Strand?

Wo ist Sand?

Wie soll das nun weitergehen?

Was soll jetzt geschehen?

Eine Insel!

Da ist eine Insel!

Ach, ach, ach, eine Insel?

Wo denn?

Ich sehe ja nichts.

Was ist denn mit dem Fernrohr los?

Ah, jetzt, ja, eine Insel.

Tim, Wutz, ich glaube, wir haben eine neue,

neue, neue Heimat gefunden.

Wenn man morgen bimmt, öff, das weiß jedes

Kind, öff, sind für eine Seefahrt gut, wenn

man eine machen tut.

Der Professor hatte recht.

Sie hatten wirklich eine neue Heimat gefunden.

Und schon wenige Tage nach ihrer Ankunft gab

Havacook Tibbatong den Inselbewohnern die ersten Sprechstunden.

Die Tiere stellten sich sehr geschickt an und

der Seeelefant bekam sogar auf eigenen Wunsch Gesangsstunden.

Der Professor richtete sich mit Wutz und Tim

auf einem Hügel häuslich ein.

Tim?

Ja?

Heute bleibt die Schule geschlossen.

Warum?

Hausputz.

Schon wieder?

Ja, schon wieder.

Kann gar nicht oft genug sein.

Tim?

Ja?

Die Türe muss geölt werden.

Mach ich.

Ausgepflaufen, Mama?

Ich bin umgezogen, Ping.

Und nach einem Umzug schlafe ich immer gut.

Umgezogen?

Wohin?

In eine Riesenmussel.

Ganz plötzlich habe ich sie am Ufer gefunden.

Schön.

Das sind die besten Funde.

Du, ich will deine Riesenmupfel sehen.

Schule schwänzen?

Tim, ich habe heute von zwei Stunden das

Pfüh geübt.

Wozu?

Das Pfüh kannst du doch prima.

Aber das Esch, das musst du üben.

Ich meine ja das Pfüh.

Schschsch.

Pfüh.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.

Das Meer ist so tief, das Meer.

Und ich bin so traurig, so traurig.

Mein Herz ist so schwirr, so schwirr.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.

Das Wasser ist nass.

Sie ist so praktisch.

Sie ist mein erstes Haus, das ich zumachen

kann.

Pass auf.

Hier kann ich ungestört nachdenken.

Die Sonne geht auf und unter und zieht

über mich hinweg.

Und der Mond geht auf und unter und

zieht über mich hinweg.

Und die Sterne ziehen.

Das ist aber ziemlich viel gezielt, hm?

Zum Nachdenken ist das sehr gut.

Wenn bloß mal der Seeelefant ein bisschen stiller

wäre.

Es stört mich sogar durch die Muschel durch.

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.

Ich schaue zum Himmelszelt.

Und auch von Ecken alleine in Gottes Welt,

ja Welt.

Na los.

Was ist das denn?

Hallo.

Hör da.

Hallo.

Ich möchte auch so eine Pföne-Mupfel.

Aber das ist meine Muschel.

Hallo.

Die Sterne ziehen über einen drüber.

Jetzt musst du aber da rausgehen.

Und der Mond zieht weg.

Du musst dir halt auch so eine Muschel

suchen.

Und die Sonne.

Die pfeilt Pfönen.

Raus!

Hallo.

Erweiden da.

Seht mal.

Da kommt was.

Längs.

Pfau mal.

Ein Eisberg.

Ein ganz ein eisiger.

Wie eiskalt ist der Eisberg.

Der Eisberg wird zum Wasser.

Und davon wird das Wasser leider nur noch

nasser.

Wie eiskalt ist der Eisberg.

Unter Wasser ist er mindestens dreimal so groß.

Er kältet ihn nur nicht im Bauch.

Er fällt von anzutauen.

Ein Eisberg, der taut.

Wie traurig.

Ach, wer ist möglich da?

Der Eisberg lächlt langsam.

Hier steckt etwas.

Etwas Eingefrorenes.

Eine Mupfel.

Vielleicht eine Mupfel.

Oder nur ein Ball.

Ich glaube, wir müssen den Professor holen.

Vielleicht.

He, he, he.

Heute geht's los.

Guten Morgen, Wutz.

Warum ist heute keine Schule?

Weil Hausputz ist.

Verstanden?

Außerdem ist der Professor wütend.

Du kannst ja alleine üben.

Das R geht bei dir noch nicht.

Stimmt's?

Ja, das L happelt noch etwas beim Lollen.

Dieser Artikel über meine Forschung, die er, er...

Gestatten.

Wie?

Ich möchte gern vorbei.

Ja, bitte.

Was habe ich gesagt?

Der Artikel über deine Forschung.

Ja, unerhört.

Da schreibt dieser Mensch in der Fachzeitschrift für

Urtierforschung Professor Habakuk Tibetongs sogenanntes Urme...

Gestatten.

Wie?

Ich möchte gern vorbei.

Ja, ja, bitte, bitte.

Wo war ich stehen geblieben?

Genau an derselben Stelle.

Bitte?

Wo du jetzt stehst.

Bitte?

Zeitung.

Ach so, ja, ja, ja.

Ja, also da schreibt dieser...

Zwengelmann.

Ja.

Dass dieses sogenannte Urmel nur in der überreizten

Fantasie des bedauernswerten Professors existiert.

Des bedauernswerten Professors.

Damit meint er mich.

Gestatten?

Nein, das gestatte ich nicht.

Ich möchte gern vorbei.

Bitte?

Ach so, ja, ja.

Bitte.

Danke.

Ich werde ihm einen Brief schreiben, diesem Zwengel.

Das Urmel ist ein nicht wegzudenkendes Bindeglied zwischen

den Dinosauriern und den Säugetieren.

Und zwar schreibe ich ihm diesen Brief in

Altgriechisch.

Da war der Zwengelmann immer in der Schule

der Letzte.

Wir haben einen Eisberg gefangen.

Ganz aus Eis.

Herr Professor, Herr Professor.

Fnell, fnell.

Herr Professor, Herr Professor.

Ach, der Herr Professor hat keine Zeit.

Die Schule ist wegen Hausputz geschlossen.

Am Strand kommt ein Eisberg geflogen.

Mit einer Mupfe.

So ein Blödsinn.

Eine Mupfe.

Eine Muschel?

Auf einem Eisberg kommt die geflogen.

Eisberg?

Meine Theorie der hiesigen Meeresströmungen bricht zusammen.

Wir haben es doch gesehen.

Ein wunderschöner Eisberg.

Höllisch.

Ganz oben, diese Mupfe.

Bing.

Baba, wo ist der Eisberg?

Am Strand unten.

Los.

Af, af, af, af, af.

Af.

Imposant.

Ich habe ihn zuerst entdeckt.

Ich zuerst.

Ich hab was, ich hab was.

Da ist ein Ei, gack, gack.

Ein Ei?

Gack, gack.

Der Eisberg muss an Land.

Sonst ertrinkt das Ei oder es schwimmt weg.

Sicher wäre es nicht schade drum.

Bestimmt macht es nur Dreck.

Der Seeelefant könnte den Eisberg an Land schieben.

Das geht mir nicht mehr aus dem Sinn.

Hör mal, du sollst dem Professor helfen, weil

du so stark bist.

Bei der Arbeit kann ich nichts sagen.

Sollst du auch gar nicht.

Wenn ich nichts sage, bin ich nicht mehr

traurig.

Sollst du auch gar nicht.

Hast du schon mal einen lastigen Seeelefanten gesehen?

Nein.

Eben.

Schusch, kannst du das Ding nicht herbringen, ehe

es ins Meer rollt?

Ist aber ein großer Ploggen.

Versuch es, Schusch.

Schnell.

Mir wird schwindelig.

Pfuf.

Schusch, kannst du nicht hinüberschwimmen, Ping?

Ich bin nicht schwindelfrei.

Und das alles ausgerechnet, wenn Hausputz ist?

Jetzt brauchen Sie wohl den Eisberg noch mehr.

Gut.

Aber Dankeschön hätten Sie schon sagen können.

Das...

Ah.

Wawa, lauf bitte schnell in mein Arbeitszimmer.

Auf dem Schreibtisch, da muss das Hörrohr liegen.

Ich erinnere mich genau, es dort abgelegt zu

haben.

Ich kann mich nicht erinnern, als Wutz ihren

Husten hatte.

Vorsicht, ganz behutsam.

Wutz, bitte, und Tim, holt bitte alle Decken

und Handtücher, die wir haben, bitte schnell.

Okay, Chef.

Schusch, Ping, bitte nicht an dem Ei knabbern.

Nicht geknabbert, Ehrenwort.

Nur ein Stückchen abgepickt.

Bahn frei, Vorsicht.

Na, na, na, na.

Wawa, hast du es?

Es lag aber nicht auf dem Tisch, sondern

im Papierkopf.

Wie eiskalt ist der Eisberg.

Der Eisberg wird zum Wasser.

Und davor wird das Wasser.

Ich kann nichts hören.

Seid doch mal ruhig.

Seid doch ruhig.

Das ist der Seeelefant, der so klärt.

Ich kann einfach nichts hören bei dem Geröre.

Seeelefant, kannst du mal aufhüllen?

Wir müssen ein Ei abhüllen.

Nur ganz kurz.

Wer hat das Ei gelügt?

Wissen wir noch nicht.

Nichts.

Ich höre nichts.

Es ist wohl durch und durch, äh, gedings,

äh, gefroren.

Meinst du vielleicht, die Sonne wird es ausbrüten?

Oh nein, es braucht tierische Wärme, wie von

seiner Mutter.

Ihr müsst abwechselnd brüten.

Wawa, du machst am besten gleich den Anfang.

Aber vorsichtig, vorsichtig.

Nein, nie.

Ich meine vorläufig nicht.

Wenn es etwas angewärmt ist, dann schon.

Lass mich hinauf.

Ich bin nicht so zippelig und kann stundenlang

auf Eis liegen.

Bin es zu klein.

Die Eier, die ausgeblüht werden sollen, müssen gänzlich

unter dem Blüterfeld schwinden.

Wie wäre es mit Wutsch?

Niemals.

Ist auch gut so.

Das gibt nämlich Rühreier mit Stinken.

Warum soll nicht Ping mit dem Brüten beginnen?

Man müsste nur alle Decken und Tücher über

ihn legen.

Dann ist das Ei ganz bedeckt.

Tücher, Decken, nur zu.

Wir werden eine saubere Wirtschaft kriegen.

Aber wie sagt der Lateiner?

Variatio, vielleicht.

Wie lange muss ich da drin bleiben?

Wenn das Ei die Temperatur einer Wärmflasche erreicht

hat, dann löst dich Wawa ab.

Und dann kommt Schusch.

Dann wieder, äh, du.

Und wenn der Seeelefant nicht bald zu singen

aufhört, dann kommt er auch noch unter die

Decke.

Früher einst war Auch ich war ein

Jüngling mit lockigem Haar.

Fühlst du auch so, Wawa?

Immer noch besser als Queren.

Und dann kommst du dran.

Pupf.

Sag nicht immer Pupf zu mir.

Ich heiße Schusch.

Schusch.

Das Pupf ist meine Pfarrepftelle.

Entpuffige Pfupf.

Sprachfehler muss man eben üben.

Ich gehe jetzt Pfupf.

Wohin?

Wawa hat einen Mupfel.

Und in die lege ich mich hinein.

Warum jetzt?

Weil er jetzt nicht kann.

In der Mupfel kann ich nämlich ungepftört nachdenken.

Die Sonne geht auf und unter und zieht

über mich hinweg.

Und der Mond geht auf und unter und

zieht über mich hinweg.

Und die Pferde ziehen...

Das ist aber ziemlich viel Gezier.

Leise.

Warum?

Damit es Wawa nicht hört.

Ich habe alles gehört.

Wenn ich abgelegt werde, schmeiße ich dich raus.

Dann gehe ich Pfupf von alleine.

Tim, wenn meine Rechnung, äh, meine Theorie stimmt,

dann, äh, dann, äh...

Dann ist es ein Urmelei?

Dann ist es ein Urmelei.

Ja, ja, ja, ja, ja, ja.

Man wird mir den Nobelpreis verleihen.

Und der Zwengelmann, der wird vor Zorn quietschen.

Egal, was aus dem Ei auch rauskommt.

Wenn was rauskommt.

Ins Haus kommt es mir nicht.

Ich habe gesprochen.

So, jetzt gehe ich zu meiner Mussel.

Warum?

Pinglau schmeißen.

Dann bin ich aber ganz allein.

Und was ist, wenn das Ei zerblicht?

Ich schicke dir Ping.

Der ist als Nächster dran.

Zum Brüten.

Und die Sonne zieht weg.

Und der Mond geht auf.

Und die Sterne pflauen.

Und feinen Pföhn.

Ja, und jetzt geh schön raus.

Sonst gehe ich auf.

Und ich trahle gar nicht schön.

Es war Wunderpföhn.

Glaubst du, ich finde auch mal so eine

Pföhnemupfel?

Bestimmt.

Aber jetzt musst du gehen und Zusch ablöschen.

Glaubst du, ich krieg mal so eine Pföhnemupfel?

Vielleicht vom Osterhasen.

Hilfe!

Hilfe!

Das Ei, das Ei, es ist zerblicht.

Es hat getickt.

Im Ei hat es getickt.

Zu Hilfe!

Ich kann nicht sehen.

Wo ist der Professor?

Da fliegt ein Gespenst.

Das ist Pfupf.

Hallo!

Wo bin ich?

Herr Professor!

Schusch!

Er hat sein Brutgeschäft verlassen.

Kehr mit den Decken, Frevler.

Das Ei, es bewegt sich.

Es ist ein bisschen gelollt.

Und ich bin so erschlucken.

Der Nobelpreis.

Nein, das Ei.

Eine schöne Eierei.

Hallo, ist da wer?

Vorsicht, Mama!

Vielleicht kommt ein Ungeheuer heraus.

Zurück!

Achtung!

Wir waren's nicht.

Das Ei pflankt ganz von alleine.

Es lebt.

Tatsächlich, es lebt.

Hör mal, kannst du mal ein bisschen still

sein?

Warum?

Wir kriegen ein Baby.

Was soll denn das sein?

Ich, äh, ich glaube, es könnte, du liebe,

äh, Güte.

Das Ding da ist aber allgeglühen.

Dem Ding da muss zuallererst mal die Nase

geputzt werden.

Ich weiß nicht, äh, wer du auch bist.

Jetzt schneid's erst einmal.

Los!

Mi, mi, mi, mi, mi, mi, mi, mi,

mi.

Wem darf man denn gratulieren?

Es quietscht.

Oh ja, ja, ja, ja, kein Zweifel.

Es ist ein Urmel.

Was für ein Wunder.

Oh, du saftige Rübe.

Es hält mich womöglich für seine Mutter.

Undankbare Geschäfte.

Nicht einmal eine Antwort kriegt man.

Ich meine, man muss sehr vorsichtig sein.

Kein Transport.

Es fühlt sich wahrscheinlich nur hier wohl, hier,

wo es geboren wurde.

Wir werden drüben am Waldrand eine Urmel-Babystube

einrichten.

Ohne mich.

Ich versorge deinen Haushalt.

Ich nähe dir die Knöpfe an und bereite

dir die Mahlzeiten.

Du bist eine wunderbare, äh, Köchin.

Vor allem dein, na, äh, Bichelsteiner Eintopf ist

köstlich.

Aber niemand kann mich zwingen.

Habakuko.

Niemand.

Weit ab von meiner gemütlichen Schlummertonne meine Nächte

mit dieser abscheulichen Schreckensgestalt zu verbringen und sie

zu babysitten.

Wutsch.

Wie, wie, wie, wie, wie, wie, wie, wie,

wie, wie, wie, wie.

Wie, wie, wie, wie, wie.

Ich denke nicht dran.

Mini, mini, mini Putz.

Äff, äff.

Nein.

Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

ja, ja, ja, ja, ja.

Also gut.

Urmele, schlaf endlich.

Es ist doch Zeit.

Bald wird es dunkel sein.

Hier weit und breit.

Dann gehen die Sterne auf am Himmelszelt.

Ich bin alleine auf dieser Welt.

Urmele, schlaf endlich.

Auf dieser Welt.

Geld, Urmele, Geld.

Auf dieser Welt.

Sehr geehrter Herr Dr. Zwengelmann.

Ätsch, Sie sind widerlegt.

Wir haben ein Urmele, ein lebendiges.

Was sagen Sie nun?

Mein Hausschwein zieht es auf.

Haha.

Mit kollegialem Gruß, Professor Habakucke-Tibberton.

Natürlich gab es keine Poststation auf der Insel

Titivu.

Darum steckte der Professor seinen Brief in eine

leere Himbeersaftflasche und bat Schusch, diese dem Nordequatorialstrom

anzuvertrauen.

Nach des Professors Berechnungen müssten die Meeresströmungen sie

in etwa drei Monaten nach Pompolonien treiben.

Als der Professor Wutz von dem Brief erzählte,

sagte diese Hast du da auch keine Dummheit

gemacht, Professor?

Wie recht sie mit ihrer Befürchtung hatte, stellten

sie alle leider viel zu spät fest.

Strömt herbei, ihr Völkerscharen, zu dem Töntoboer Strand.

Ja, dann werdet ihr erfahren, was euch jetzt

noch unbekannt.

Ich bin ein Seeelefant.

Strömt herbei, ihr Völkerscharen.

Wer hat schon mal von einem singenden Seeelefanten

gehört?

Bestimmt noch niemand.

Tatsache aber ist es, dass es ihn gab.

Er lebte auf der Insel Titivu und diese

lag irgendwo in irgendeinem Meer.

Der Seeelefant war nicht der einzige Bewohner auf

Titivu.

Da ist Schusch.

Schönen Klus von den Andeln, du sollst bitte

leiser singen.

Schusch, der Schuschnabelvogel, hatte beim Sprechen Schwierigkeiten mit

dem R.

Wawa, der Waran, eine Eidechsenart, beherrschte das S

und das Z nicht ganz einwandfrei.

Was machst du denn jetzt schon wieder in

meiner Muschel?

Raus da, raus!

Immer schön langsam.

Wenn du nicht in deiner Pupfe bist, dann

darf ich doch ein bisschen drinnen schlafen, oder?

Ping, der Pinguin, konnte kein Sch sprechen.

Es kam immer nur ein Pf heraus.

Professor Habakuk Tibaton, der den Tieren das Sprechen

lehrte, hatte vor einigen Monaten seine Heimatstadt den

Rücken gekehrt, nachdem man ihn dort wegen seiner

etwas eigenartigen Forschungen ausgelacht hatte.

Vor allem galt seine Beschäftigung der Urmelkunde.

Tim Tintenklecks, ein aufgeweckter kleiner Bursche, half ihm

dabei.

Ja, was ein Urmel ist, Augenblick.

Das ist ein Urmel.

Dem Professor war es geglückt, ein Urmel-Ei

ausbrüten zu lassen.

Und jetzt wurde das Urmel behütet von der

Haushälterin des Professors.

Diese hieß Wutz und war ein Schwein, das

völlig fehlerfrei sprechen konnte.

Etwas voreilig war es allerdings vom Herrn Professor,

dass er die Existenz des Urmels seinem, ihm

nicht gerade wohl gesonnenen Kollegen, Dr. Zwengelmann in

Pompolonien per Flaschenpost mitteilen wollte.

Es dauerte sechs Monate und sechs Tage, bis

sie ihr Ziel erreichte.

Und eines Morgens stand sie brav neben der

Milchflasche vor Dr. Zwengelmanns Tür.

Nanu?

Sehr geehrter Herr Dr. Zwengelmann, ätsch.

Wie bitte?

Ätsch.

Sie sind widerlegt.

Wir haben ein Urmel, ein lebendiges.

Was sagen Sie nun?

Mein Hausschwein zieht es auf?

Haha.

Haha?

Mit kollegialem Gruß, Professor Habakuk Tibaton.

Das ist doch, das ist doch, äh.

Pompolon, die Hauptstadt von Pompolonien, hatte einmal einen

König.

Er hieß Pomponel.

Aber eines Tages mochte ihn das Volk nicht

mehr und setzte ihn ab.

Seitdem beschäftigte er sich nur noch mit der

Großwildjägerei.

Herein.

Majestät, der Direktor des Naturkundlichen Museums, der Professor

der Zoologie, der Direktor des Tiergartens.

Meine Herren.

Was ist?

Revolution?

Soll ich wieder regieren?

Wegen einer solchen Kleinigkeit würden wir Sie doch

nicht belästigen, Majestät.

Nein, denken Sie nur.

Heute Morgen steht diese Flasche vor meiner Haustüre

neben der Milch und darin steckt dieser Brief.

In der Milch?

Natürlich nicht, Majestät, sondern in dieser Flasche.

Na drum, ich hätte mich sonst auch sehr

über unsere Kühe gewundert.

Nun ja, heutzutage werden die tollsten Erfindungen gemacht.

Ja, ja, dieser Herr Absender, unser Kollege Thibaton,

behauptet, ein lebendiges Urmel ausgebrütet zu haben.

Wenn das stimmt, eine Attraktion.

Das Urmel müsste ins Freigehege unseres Zoos und

ich ins Fernsehen.

Ausgestopft ins Naturkundliche Museum, dahin müsste es.

Ein Urmel?

Sammy.

Majestät.

Sammy, pack den Tropenhelm aus der Hutschachtel, tank

den Hubschrauber auf.

Wir machen eine Safari.

Wir werden dieses Urmel und getümpfangen.

Erlegen.

Heia.

Safari.

Donnerwetter, ist das schön, auf die Jagd zu

gehen, bum bum.

Durch die Wälder, durch die Auen, nach dem

Bild zu sehen, bum bum.

Donnerwetter, hoch die Flinte und dann macht er

Schuss, bum.

Donnerwetter, Donnerwetter, das ist ein Genuss.

Heia, heia, heia, Safari.

Quä, quä, quik, quik, quik.

Ja, und nun sei mal schönartig.

Quik.

Eigentlich bist du doch schon längst zu groß,

um immer in der Wiege zu liegen.

Äh, äh, äh.

So, da bin ich.

Wie, äh, geht's?

Danke für die Nachfrage.

Ja, äh, was ich sagen wollte, meine liebe

Wutz, äh, ich glaube, es könnte nicht schaden,

wenn du mal bei mir nach dem Rechten

sehen würdest.

Ähm, ja.

Äh, Professor, mir ein Schlimmes.

So?

Äh, nun ja, du fehlst mir natürlich sehr.

Äh, tschüss, tschüss.

Ähm, so, und jetzt, äh, äh, äh, äh,

äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

äh, äh.

Geh du mal schön raus aus dem Bettchen

und stell dich vor mich hin.

Äh.

Na, denn nicht, pass auf, mach den Mund

schön auf und sag, äh, äh.

Äh, äh.

Aha, äh, jaja.

Äh, das ist schon ganz schön.

Du brauchst es mir nur genau nachzumachen.

Määä!

Buu!

Buuu!

Also gut.

Uuuu!

Schön.

Uuuu!

Iiii!

Aller Anfang ist schwer.

Aber wenn du erst mal zum Esch kommst,

das wird happig.

Ja, hat die Insel schon sowas gesehen?

Die Hemden des Professors und die Gesichtshandhügel.

Ja, wer hat dir denn das erlaubt?

Antwort!

Ich habe mir eine Mupfe gebaut.

Eine was?

Eine Pföne Mupfe.

Dir geb ich gleich eine schöne Muschel.

Raus mit dir, oder?

Geh ab von!

Also das ist, das ist, das ist...

Bäää!

Und schön schimpft sie, die alte Wutschin.

Ich schau mal nach.

Vielleicht ist das das Zweitbeste, hm?

Mui, mui, Mama.

Was hast du gesagt, Ummelkind?

Sag's nochmal.

Flieps.

Du hast ganz deutlich Mama gesagt.

Ganz deutlich.

Baba, du hast es gehört.

Das ist auch kein Kunststück.

Da ist ja auch kein Esch drin.

Es hat Mama gesagt.

Na, der kann sich aber freuen.

Du, du kannst ja schon richtig schwätschen, du.

Klar, aber nicht petzen.

Keine 10 Minuten geschweige denn 10 Wochen kann

man nicht allein lassen, ohne dass dir die

Tiere nicht auf der Nase herumtanzen.

Oder hast du vielleicht deine Hemden auf den

Boden gefeuert und dich da herinnen herumgewälzt?

Nein.

Ping wollte sich eine Muschel einrichten.

Und da, da...

Da konntest du nicht Nein sagen, wie?

Jetzt sei friedlich, Wutz.

Hör mal.

Ummel hat gesprochen.

Was?

Es hat Mama gesagt.

Zu dir?

Es hat dich gemeint.

Mama.

Ja?

Mama.

Mama.

Mama.

Mi, mi.

Mein Liebling, mein Süßer.

Das ist der schönste Tag in meinem Leben.

Jetzt bist du erwachsen.

Und jetzt ziehen wir um.

Hinauf in die Hütte.

Du kannst ja schon laufen.

Macht nichts, wir tragen dich.

Sagen nochmal.

Mama.

Mi, mi.

Ja, ja.

Und jetzt ziehen wir um.

Umzug?

Das ist nichts für mich.

Wawa?

Denkste.

Na nun.

Die Muschel ist fest zu.

Ist da jemand drin?

Wer ist denn da drin?

Da ist jemand drin und hält zu.

Und ich weiß auch schon, wer das ist.

Aber jetzt probiere ich mit Licht.

Oh.

Was ist denn das?

Da kommt ja eine wunderschöne Muschel auf dem

Meer daher geschwommen.

Die ist ja noch viel, viel schöner als

meine.

Das, wenn der Ping sehen würde.

Da tät er sich aber freuen.

Wo?

Wo ist die Mopfe?

Ich zähle bis drei.

Wenn du dann noch nicht verschwunden bist, zwicke

ich dich in deinen Bauch.

Eins, zwei.

Ihr seid alle pfeuslich ekelhaft und könnt nur

pfiffen.

Ich gehe jetzt und komme nie, nie, nie

mehr wieder.

Wiedersehen, Wawa.

Und die Sonne geht auf und unter und

zieht über mich hinweg.

Und der Mond geht auf und unter und

zieht über mich hinweg.

Und die Sterne und alles und alles.

Ist eigentlich ein bisschen langweilig, findest du nicht,

Ping?

Ping, wo bist du?

Ping, darfst du ein bisschen in die Muschel?

Wo bist du?

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.

Die Wände sind stark, so stark.

Sie fliegen seit unreifem Zeit.

Und das ist sehr arg, sehr arg.

Ist weder ein Eisberg angekommen oder was sonst?

Nichts ist angekommen.

Ich bin traurig, weil ich keine Mupfel habe.

Und so möchte ich jetzt bei dir ein

bisschen singen.

Ein trauriges Läd?

Ja.

Oh, es könnte schön sein, traurige Läder zusammen

zu sangen.

Sehr schön.

Sängst du die erste oder sängst du lieber

die zweite Stimme?

Das ist mir Mupft.

Dann die erste.

Schön.

1, 2, 3.

Es ist alles da, es ist alles drüben.

Du und ich, wir sind allein, sind so

allein.

Sind so allein, sind so allein.

Lein, lein, lein, lein, lein, lein.

Die Welle zischt, es napft die Gäste.

Die Welle zischt, es napft die Gäste.

Es ist alles da, es ist alles drüben.

Bing!

Bing!

Wie grässlich der Seeelefant heute wieder singt.

Bing!

Bing!

Bing!

Bing!

Na nun, was ist das denn?

Da war ich ja noch nie.

Wo geht's denn dahin?

Das ist aber interessant.

Schöne Musik.

Donnerwetter, ist das schön, auf die Jagd zu

gehen.

Durch die Wälder, durch die Auen, nach dem

Wild zu sehen.

Donnerwetter, hoch die Flinte und dann nach der

Schuss.

Donnerwetter, Donnerwetter, das ist ein Genuss.

Heja, heja, heja Safari.

Majestät, wie weit ist es denn noch zu

dieser sagenhaften Insel mit dem grauenhaften Ungeheuer?

Such den Horizont ab, wir müssten sie eigentlich

bald erreicht haben.

Da ist was, es ist eine Insel, eine

Insel mit einem Berg.

Und das Ungeheuer, siehst du es?

Nein.

Oder doch, da ist etwas auf einem Riff.

Na, das wollen wir uns mal ansehen.

Da kommt aber eine große Biene.

Meinst du, das gibt's dich?

Das ist kein Kerl.

Was denn?

Etwas Gefährliches.

Mänzel?

Ja.

Dann müssen wir uns verstecken.

Ich befürchte, man hat uns schon gesehen.

Komischer Tag heute.

Kommt zu, trage ich Besorgnis.

Das Tier ist futsch.

Das sehe ich selber.

Hunger.

Ja, jetzt warte noch ein Weilchen.

Schnell, meine Büchse.

Was war?

Ein merkwürdiger Mensch.

Er hat eine Kasserolle auf dem Kopf.

Guten Tag.

Bitte?

Ich sagte, guten Tag.

Sind Sie etwa auch traurig?

Hä?

Sami, Sami.

Majestät?

Haben wir die Tabletten gegen Sonnenstich dabei?

Jawohl, Majestät.

Her damit.

Und, hat er nichts gesagt?

Fast nichts.

Vielleicht ist der Pftung.

Du meinst, ich hätte keinen Sonnenstich?

Aber das Tier?

Sind Beweis, dass wir auf der richtigen Insel

gelandet sind, wo der merkwürdige Professor den Tieren

das Sprechen beibringt.

Donnerwetter.

Gehört euch diese fliegende Mupfel?

Wer ist das denn, Donnerwetter?

Ich heiße Ping und ich suche eine Mupfel.

Mupfel?

Was ist eine Mupfel?

Sami, weißt du's?

Nein, Majestät.

Ich habe einen kleinen Sprachfehler.

Es soll eigentlich Mupfel heißen.

Aha.

Ich kann nämlich das Pf nicht gut ausbrechen.

Du kannst das Pf, aber doch ganz ausgezeichnet.

Ja, aber es soll nicht Pf heißen, sondern

Pf.

Er meint das Sch.

Aha.

Was wollt er, Herr?

Safari, wir suchen ein grässliches Ungeheuer.

Es heißt Urmel.

Kennt ihr es?

Was wollt er von dem Urmel?

Schießen oder fangen, egal.

Jagd wollen wir auf es machen.

Was hat er denn?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht ist Ping nicht mehr traurig.

Aber ich, meines Werdes.

Und ich hab Hunger.

Na schön, dann wollen wir uns erst mal

stärken.

Was ist das?

Käse.

So was isst er?

Es war einmal ein armes Schwein.

Das war sehr fein, ganz borstenrein.

Und hieß Öff, Öff.

Die Haut sah aus wie Marzipan.

Und fühlte fast wie Plüsch sich an.

Öff, Öff wollte ein Ferkel klein.

Doch leider blieb es ganz allein.

Warum hat sie denn kein Kind getroffen?

War sie nicht brav?

Tim?

Ja?

Der Kinderwagen müsste geölt werden.

Ja.

Warum hat sie denn kein Kind getroffen?

War sie nicht brav?

Ja, jetzt hör doch erst mal weiter.

Da ging es abends in den Wald.

Oh, war das finster, war das kalt.

Armes Öff, Öff.

Es wollte sterben auf der Stell.

Es legt sich hin, das sah es schnell.

Ein großes Ei im Grasedach.

Das fraß es auf.

Tralallala.

Das ist aber tomisch.

Warum frisst sie denn noch, wenn sie sterben

will?

Jetzt wartet doch ab.

Wawa, Wawa, mach auf.

Es ist wichtig, sehr wichtig.

Leben oder Tod.

Du, Pfupf.

Eine Sache, so eine Muschel.

Alles zieht vorbei.

Die Sonne, der Mond, die Stellen.

Das ist es Lebenssache.

Urmel ist in Gefahr.

Komm schnell.

Urmel?

Wie strahlte da das arme Schwein.

Nun war es nie mehr so allein.

Es lief und lief und ward bekannt als

glücklichste im ganzen Land.

Zu Hilfe, Professor Wutz.

Auf, auf.

Gefahr, eine Pfönebepferung.

Isst zuerst hinunter und dann erzähl.

Ich ess doch gar nichts.

Wie?

Ah ja, äh, äh, was ist?

Ein König ist gekommen in einer fliegenden Mupfel

und eine Kasserolle hatte auf dem Kopf und

einen Diener.

Was macht er denn mit einem Diener auf

dem Kopf?

Was will er?

Er will das Urmel pfiesen.

Pfiesen?

Pfiesen.

Das Urmel?

Ja, nur mich.

Ganz allein.

He, he.

Auf, auf.

Aber woher kann er nur wissen, dass...

Ach, ach, der Zwengelmann, ja natürlich.

Die Flaschenpost.

Oh, ich, äh, Dummkopf.

Mein armes Kleines.

Aber ich werde diesen König unter meinen Klauen

zermalmen.

Das Urmel muss versteckt werden.

Ich will aber den König sehen.

Ich habe noch nie einen König gesehen.

Am besten sperren wir es in seinem Zimmer.

Machen, äh, Tür und, äh, Fenster zu und

lassen niemanden hinein.

Ich will nicht einsperren.

Urmel will König sehen.

Will König sehen.

Hier, das ist es.

Also, wir haben noch nie etwas von einem,

äh, Urmel gehört.

Noch nie.

Noch nie?

Wir müssen jetzt hinausgehen und uns zeigen.

Er soll den Eindruck haben, dass wir nichts,

aber auch gar nichts, äh, verheimlichen.

Komm.

Da kommen sie.

Wo ist das Urmel?

So, da wären wir.

Wo werden wir übernachten?

Das ist eine berechtigte Frage, Sammy, aber sie

kommt etwas zu früh.

Ich will mich doch erstmal ein bisschen umsehen.

Sieh da, da scheint doch unser Professor zu

kommen.

Willkommen auf der Insel des Friedens zwischen Mensch

und Tier.

Aha, sehr diplomatisch, kenne ich.

Brechen Sie sich nicht die Zunge ab, mein

Lieber.

Darf ich Sie, Majestät, bei Ihrem kurzen Aufenthalt

auf unserer Insel zu einem Glas Tee einladen?

Mit Gepäck?

Das Gepäck können Sie ruhig hier lassen inzwischen.

Es kommt nichts weg.

Nein, nein, ich meine, gibt's zum Tee auch

was zu knabbern?

Selbstgebackenes, selbstverständlich.

Sie?

Meine Haushälterin.

Oh, ein Schwein.

Gratuliere.

Sammy, du bleibst hier und passt auf den

Hubschrauber.

Jawohl, Herr Pomponel.

Übrigens, wer singt denn hier gar so grässlich?

Tag, ich heiße Tim.

Fliegst du hin?

Tag, ich heiße Sammy.

Ja, manchmal.

Schwer?

Nicht leicht.

Möchte auch mal.

Geht nicht.

Verboten?

Ja.

Vielleicht ein andermal.

Möglich.

Tschüss.

Tschüss.

Das ist toll.

Ist das toll?

Es ist toll.

Oh, geheimnisch.

Ganz toll.

Und ich hab's entdeckt.

Sie behaupten also, das Urmel gäbe es gar

nicht?

Gibt es nicht, nein.

So, so.

Sagen Sie die Wahrheit?

Absolut.

So, so.

Machen wir es kurz.

Sie geben es heraus.

Ich bezahle einen anständigen Preis und es bleibt

am Leben.

Andernfalls, ich schieße sehr gut, Professor.

Majestät.

Nun gut.

Nehmen wir mal an, das Urmel existiert nicht.

Nur in meiner Fantasie, Majestät.

Ja, ja.

Dann wäre ich also umsonst hierher gekommen.

Das passt mir nicht.

Kurzum, ich erkläre hiermit diese Insel zu meinem

Königreich und wir bauen einen gemütlichen Palast.

Halten Sie sich raus, Fräulein Mutz.

Frau Mutz.

Sie kriegen einen schönen Posten.

Sie werden die königliche Küche führen.

Sie, Professor, werden Staatsminister.

Der kleine Freund hier wird Adjutant.

Der Pinguin wird königlicher Briefträger.

Und was werde ich?

Ich will Königin werden oder Prinzessin oder...

Was ist das?

Sie haben mich belogen, Professor.

Sie, Sie haben gelogen.

Das verzeihe ich Ihnen nie.

Und nun werde ich das Urmel suchen und

finden.

Und wenn ich ein ganzes Jahrhundert auf der

Insel bleiben müsste, Donnerwetter noch mal.

Danke, Tim.

Du hast das Urmel gerettet.

Das war doch selbstverständlich.

Der Fuß ging ins Leere.

Kinder, wir müssen das Urmel suchen.

Schusch, flieg über die Insel.

Lass keinen Flecken aus.

Bin schon unterwegs.

Jeder von uns sucht auf eigene Faust.

Wir müssen es finden und gleich wieder verstecken.

Klar?

Klar.

Klar.

Klar.

Klar.

Pfau, die Muppe.

Na und?

Sie ist geflossen.

Na und?

Und weißt du, wer vielleicht drin ist?

Wer?

Urmel war peinlich.

Urmele, Urmele.

Urmele, komm raus, die Mama ist da.

Urmele.

Freilich doch nicht so laut.

Los, verstecken.

Hallo, du?

Es ist ein seltsamer Tag.

Immerzu kriege ich Besuch.

Aber tagelang kümmert sich niemand um mich.

Könnt ihr das nicht ein bisschen einteilen?

Hast du Urmel gesehen?

Nein.

Aber sag ihm, wer es mich besuchen will,

dann möge es morgen kommen.

Strömt herbei, ihr Völkerscharen.

Zu dem Hätte, wo er sprangt.

Zu der Insel der Gefahren.

Und sehr schnell seid ihr gebannt.

Ich bin ein See-Elefant.

Donnerwetter ist das schön, auf die Jagd zu

gehen, bum bum, durch die Wälder, durch die

Haube, nach dem Bild zu sehen, bum bum,

Donnerwetter, hoch die Flinke, und dann hat er

Schuss, bum, Donnerwetter, Donnerwetter, das ist ein Genuss,

heja, heja, heja, safari.

Donnerwetter finden wir erst den richtigen Platz, bum

bum.

Der ehemalige König Pomponel, begleitet von seinem Diener

Sami, wollte das seltenste Lebewesen der Welt fangen,

das Urmel, tot oder lebendig.

Das Urmel lebte auf der Insel Titivu und

hatte viele Freunde.

Da war der Seeelefant, dann Schusch, der Schuhschnabel,

Ping, der Pinguin, Tim, Professor

Habakuk-Tipatong, und Wutz, seine Haushälterin.

Hast du mich jetzt erschreckt?

Und du erst?

Ich hab so gemeint, ich bin's.

Wie kommst du denn hierher?

König ist kommen, peng, schuss, Urmel weg, futsch.

Erzähl mal ganz langsam.

Piff, paff, bum, bum, bum, bum, au, au,

au, au, au, au, ganz glücklich.

König kommt, siehst, hat mich aber nicht getroffen.

Urmel macht Reißaus, hehehe.

Du bist auf der Flucht?

Immer der Rand, immer der Rand.

Und brauch jetzt ein Versteck.

Ich weiß ein sicheres Versteck für dich.

Ich bring dich in eine Höhle.

Da ist der Brummer wieder.

Jetzt komm schon.

Da ist aber finster.

Komm.

Was pfeift denn da?

Ich weiß es nicht.

Pfeift aber schön.

Urmel, jetzt hör mal zu.

Pfeift das hier immer so?

Hier bist du sicher.

Schöne Pfeiferei.

Jetzt bleib schön hier.

Geh wieder hinein oder hinaus.

Ich lasse dich jetzt allein, um dem Professor

zu sagen, dass ich dich gerettet habe.

Du?

Ja, wer sonst?

Und wer pfeift hier so schön?

Tschüss, ich geh jetzt.

Gib Acht, wenn du über die Straße läufst.

Tschüss.

Tschüss.

Und geh nicht weiter.

Tschüss.

Tschüss.

Ha, ha, ha.

Jetzt muss ich aber mal gucken, wo da

die Pfeiferei herkommt.

Hier ist nichts, Majestät.

Also dann rüber, auf die andere Seite der

Insel.

Also, wir haben das Urmel nicht gefunden.

Nun, da ist ja auch was Gutes dran.

Ich möchte wissen, wieso das gut sein soll.

Nun, wenn wir es nicht finden, dann findet

es dieser König auch nicht.

Und solange wir ihn fliegen hören, solange wissen

wir, dass dem Urmel keine Gefahr droht.

Aber, wenn er landet?

Ich habe hier dem König einen Brief geschrieben,

in dem ich ihn bitte, die Insel wieder

zu verlassen.

Fickst du ihn mit der Flach von Post?

Ich werde dich bitten, ihn zu überbringen.

Schön.

Achtung, er landet.

Warte, ich werde es euch schon noch zeigen.

Soll ich mich von diesen Insulanern an der

Nase herumführen lassen?

Was sagst du, Sami?

Ich habe Hunger.

Sehr richtig.

Was?

Ach du, die ganze Zeit hast du Hunger

und Schlaf.

Wer kommt denn da?

König Pomponel Sind Sie Herr Pomponel?

Du weißt genau, dass ich König Pomponel bin.

Dann habe ich was für Sie.

So, was denn?

Einen Brief.

Ja, dann gib doch schon her.

Kann ich zuerst mal Ihren Ausweis anfauen?

Hier, da, das ist mein Ausweis, du dummer

Vogel.

Und jetzt her mit dem Quatsch, zum Donnerwetter.

Was soll denn das sein?

Meine Leder, einsam bin ich, Tränen spür Und

es rauscht immer wieder Ach, das tefe, tiefe

Meer Leise flöhen meine Leder Ach, mein Herz,

das ist so leer Schön traurig, wie er

heute wieder singt.

Ach, was?

Mögen Sie keine Musik?

Die Anzugerechtigkeit und Frieden Die Insel wieder zu

verlassen Also papalapap, gefühlst du so lei?

Jetzt erst recht!

Husch, husch, fort mit dir!

Oder du lernst bei mir fliegen!

Huch!

Bist du verletzt, Ping?

Ping?

Ich bin's doch!

Ich war wahr!

So, und jetzt hab ich eine Idee.

Pass mal auf, dieses Urmel scheint doch recht

neugierig zu sein, nicht?

Also, und außerdem will es, wie alle Kinder,

alles haben, was es sieht.

Gut, wir bauen jetzt aus Stämmen, Bambus und

so weiter ein kleines, hübsches Häuschen.

Außen kommt eine Tafel dran, Urmelhaus.

Die Türe aber ist so konstruiert, dass sie

nicht wieder aufgeht, wenn ein gewisses Tier erst

einmal hineingekrochen ist.

Na, na, etwas mehr Respekt, Kerl!

Ha, ha!

Da kommt Ping wieder!

So, lass, ist er noch nie gelernt!

Er hat auf mich gepfussen!

Vier Pfüsse, pfuss, opf, pfuss!

Das sieht ihm ähnlich, diesem Unhold!

Er wird auch wieder auf Urmel schießen.

Wenn wir nur wüssten, wo es ist!

Hört mal alle zu!

Wawawa!

Ich habe das Urmel gerettet!

Alle Mammis sagen immer, Tintlein, gib schön Acht!

Bleib schön brav in deinem Zimmer und schlaf

gute Nacht!

Aber wenn das Tintlein größer darf, spazieren geh!

Weil sonst könnte das kleine Tintlein gar nie

schöne Sachen sehen.

Weil sonst könnte das kleine Tintlein gar nie

schöne Sachen sehen.

Alle Tintlein sagen immer, Mami, lass mich raus!

Bleib ganz lieb in deinem Zimmer, ich komm

bald nach Haus!

Aber wenn das Tintlein fort ist, denkt es

nicht mehr dran!

Weil es doch so viele wunderschöne Sachen sehen

kann!

Weil es doch so viele wunderschöne Sachen sehen

kann!

Wenn das kleine Tintlein dann nach Hause fröhlich

geht, schimpft die Mami gleich das Tintlein, du

tanzt viel zu spät!

Liebe Mami, sei nicht böse und merk dir

zum Schluss, dass das kleine Tintlein doch die

schönen Sachen sehen muss!

Dass das kleine Tintlein doch die schönen Sachen

sehen muss!

Ui!

Und so eine schöne Pfeiferei!

Ah!

Ah!

Guten Tag!

Ich tu dir ganz bestimmt nichts!

Keine Angst!

Ich freue mich, dich kennenzulernen!

Ich bin das kleine Urmelkin, und wer bist

du?

Kannst du noch nicht sprechen?

Dann musst du aber zum Professor gehen, der

tanzt die Leimen!

Oder glaubst du immer nicht?

Tschüss!

Geht's hier nach Hause?

Oder geht's da nach Hause?

Ah!

Das sind aber schöne Eissapfen!

So was ist ein schönes Andenken an die

Sommerzeit!

Da riecht's aber Tomis!

Ah!

Haha!

Lustiger Rauch!

Haha!

Sehr spaßig!

Hahaha!

Hahaha!

Hahaha!

Hahaha!

Hahaha!

Hahaha!

Hihi.

Fuss.

Mal fertig?

Tu mein Möglichstes!

Hunger, Wurst, Schlaf.

So, ist das richtig?

Genau, so schaut der Berg von innen aus.

Und da ist der See?

Genau, da ist der See mit der Riesentrappe.

So, und jetzt gehen wir.

Um Himmels Willen, wohin?

Zu meinem Urmele.

Es wird Hunger haben, Frieren und Durst.

Langsam, meine Liebe?

Natürlich langsam.

Oder glaubst du etwa, ich könnte mit dem

Gepäck einen Weltrekord aufstellen?

Hehehehe.

O alte Burschenherrlichkeit, wohin bist du entschwunden?

Lädderallalalala, Lädderallalalala, das muss ich mal erkonten.

Den Burschenhut bedeckt der Staub.

Wenn dieser entsetzliche Seeelefant auch nachts singt, dann

werde ich vermutlich kein Auge zudrücken.

Irgendwann muss er ja auch einmal schlafen.

Hoffentlich.

Das Haus ist fertig.

Ja.

Fehlt nur noch das Urme.

Baba, bist du sicher, dass es die richtige

Höhle ist?

Ich habe gesagt, ich soll beim Eingang bleiben.

Es muss weitergegangen sein.

Und das ist der Weg zum See.

Also, Vollwels!

Gibt es hier keine Mopflinge?

Urmele!

Urmele!

Ah!

Professor, was ist das für ein schauderhaftes Ungetüm?

Es dürfte sich hier um ein Mitglied der

Familie, äh, der japanischen Riesenkrabbengruppe handeln.

Fäuslich!

Und außerdem kriegt man von dem dauernden Gepfeife

ganz schön Kopfwürzen.

Ja, ja.

Wo mögen nur diese Töne herkommen?

Mir ganz egal.

Wo ist das Urme?

Professor, meinst du, wäre es möglich, dass dieses

Ungeheuer da...

Ich nehme an, das Urme treibt einen Spaß

mit uns und spielt, äh, Verstecken.

Äh, übrigens, findet ihr nicht auch, dass es

hier etwas sonderbar riecht?

Schauderhaft!

Aber ich habe gedacht, es wäre Wutz.

Nimm!

Da ist es!

Hierherkommen!

Wir haben es!

Und es rührt sich nicht.

Oh!

Ist ihm was passiert?

Ist es tot?

Nein, es lebt.

Aber es ist verletzt.

Professor, was sollen wir tun?

Es ist am Kopf getroffen worden.

Von diesem Stalaktiten vermutlich.

Wie bringen wir das Urme hier raus?

Auf dem Wägelchen.

So eine Gemeinheit!

Er freut sich, weil das Urmelchen verletzt ist.

Wir müssen hier raus.

So schnell als möglich.

Das sind äh, äh, giftige Dämpfer.

Sie reizen vermutlich zum Lachen.

Baba, zieh Ping weg!

Los, raus, ehe es zu spät ist!

Ping,

warte!

Ping, lauf nicht so schnell!

Steh ich im Fenster mit der Nacht und

seh der Sterne Zauberpracht.

Sie funkeln hoch am Himmelszelt.

Ich bin allein in Gottes Welt.

Sie funkeln hoch am Himmelszelt.

Ich bin allein in Gottes Welt.

Steh ich im Fenster mit der Nacht und

seh der Sterne Zauberpracht.

Ich kann kein Auge schließen.

Diese verflixte Insel mit ihren sprengenden Tieren.

Ein Glück nur, dass der Professor nicht auch

noch den Bäumen und Pflanzen das Reden beigebracht

hat.

Hört nur, wie dieser pfeffe Seeelefant jault.

Seit Stunden röhrt er ohne Pause.

Unerträglicher als Hunde, die den Mond anheulen.

Ruhe!

Mimimi.

Und halte einsam meine Wache.

Majestät, sollten einen Schreckschuss abgeben.

Bin schon dabei.

Ah, hörst du?

Nichts.

Eben, ich habe den Kern zum Schweigen gebracht.

Dem Himmel sei Dank.

Ich bin allein in Gottes Welt.

Nein, das bist du eben nicht.

Rücksichtslose Bestie.

Ich will endlich schlafen.

Ich bin allein in Gottes Welt.

Stehe ich in finsterer Mitternacht.

Und sehe mein Leben in Betracht.

Das man mir da anheimgestellt.

Ich bin allein in Gottes Welt.

Das man mir da anheimgestellt.

Ich bin allein in Gottes Welt.

Jetzt hat er sich hingelegt.

Hoffentlich.

Was ist denn das schon wieder?

Halt!

Wer bist du?

Was willst du?

Rennst du diesem Ping danach?

Ja.

Also ist er dein Feind?

Nein, ja, ja.

Er ist mein Feind.

Und der Professor ist mein Feind.

Und erst noch diese Wutsch.

Ein Feind.

Sammy, hörst du?

Ein Feind.

Wir haben Verstärkung.

Wir sind nämlich auch Feinde.

Ihr seid auch Feinde?

Das ist ja prima.

Jetzt sind wir vier Feinde.

Wieso vier?

Eins, zwei, drei.

Ist ja wurscht.

Auf einen mehr oder weniger kommt's ja jetzt

nicht an.

Wie heißt du?

Meine Freunde nennen mich Wawa.

Welche Freunde?

Ach, die, die, die von ganz woanders her.

Also, mein lieber Wawa, willst du uns helfen,

das Urmel zu suchen?

Nein.

Warum nicht?

Weil ich weiß, wo es ist.

Da wäre ich ja schön dumm, wenn ich

da lang suchen täte.

Du weißt?

Du weißt?

Ist ja toll.

Führ uns sofort hin.

Jetzt?

Mitten in der Nacht?

Warum nicht?

Haja.

Safari.

Leise.

Auf acht.

Halt.

Hört mal.

Da kommt wer.

Und kein Wort.

Sonst hört uns womöglich eins von den Professorenbiestern

und schlägt Alarm.

Volle Deckung.

Der König ist es.

Los in die Büsche.

Was war das?

War was?

Ja.

Sammy, schau mal in die Büsche.

Halt.

Da gibt's Schlangen.

Kommt.

Wir müssen weiter schleichen.

Da.

Hast du es jetzt gehört?

Was war das?

Ach, das?

Ja.

Kuckuck.

Was?

Hier ein Kuckuck.

Schütze Kuckuck.

Süßchen.

Zum Teufel, dieses blöde Lachgas.

So, das ist die erste Station.

Was heißt da erste Station?

Jetzt müssen wir warten bis morgen.

Ja, warum denn zum Donnerstag?

Weil es in dem Berg schon so finster

ist, dass du dir deinen Kopf anpolst.

Oder hast du eine Taschenlampe?

Samin, haben wir eine Taschenlampe?

Nein, Majestät.

Zum Teufel.

37,5, das ist gut.

Ähm, Atmung und Puls sind schwach, aber nicht

bedenklich.

Wahrscheinlich eine leichte Gehirnersütterung.

Es braucht Ruhe und nochmals Ruhe.

Und Wickel und nochmals Wickel.

Und Ruhe.

Ruhe.

Hört mal zu, ich weiß was Pföles von

Wawa.

Schrei nicht so.

Ich pfrei gar nicht.

Ich weiß etwas von Wawa, was präglich aufregendes.

Wisst ihr, was Wawa macht?

Donnerwetter, ist das schön, auf die Jagd zu

gehen, bum bum.

Durch die Wälder, durch die Aue, nach dem

Bild zu sehen, bum bum.

Donnerwetter, hoch die Flinte und dann nach der

Schuss, bum.

Donnerwetter, Donnerwetter, das ist ein Genuss.

Heja, heja, heja, Safari.

Donnerwetter, weiter Zeit, ist des Jägers heut, bum

bum.

Und auf gute Beute, hoffen wir, bum bum,

noch heut, bum bum.

Donnerwetter, hoch die Flinte und dann nach der

Schuss, bum.

Donnerwetter, Donnerwetter, das ist ein Genuss.

Heja, heja, heja, Safari.

Und, was sagen Sie jetzt?

Wo ist es?

Was?

Das Urmel.

Ganz schöner See, das da, was?

Toll.

Ich will hier nicht baden, ich will das

Urmel.

Das Urmel, ja, das...

Du, du, wenn du mich belogen hast.

Keine Spur, das Urmel, das ist vielleicht da

drüben.

Wo drüben?

Da hinten, gehen Sie nur voraus, Herr Pomponel.

Wo?

In der Ecke.

Wo soll das sein?

Mann, wo kommt denn der Rauch her?

Sind wir denn hier auf einem Vulkan?

Was gibt es denn da zu lachen?

Lacht doch nicht so dumm.

Jetzt wird's lustig, tschüss.

Der Berg, er stürzt ein.

Hört auf zu lachen, der Berg stürzt uns

ein.

Geht weg von hier, das ist ein gefährliches,

lustiges Gas.

Zum Teufel, was war das denn?

Das Gas.

Leise, leise, sonst stürzt der Berg zusammen, wegen

dem Esso.

Esso.

Wer ist das?

Das Etto.

Das Urmel.

Nicht schießen!

Schnell zum Ausgang, sonst sind wir verloren.

Er ist

verschüttet.

Von uns aus gesehen ist das der Ausgang.

Zur Hilfe.

Kommt, Zeit, kommt Rat.

Kinder, hört doch mal auf.

Schweinelein.

Da ist, da ist was, äh, passiert.

Morgenruf.

Rot, morgenrot, grübes Blätterrotstroh.

Die Wolken öffnen, Tiere schleusen, Regen tropfen und

Zwerg häusern und davon wird das Wasser immer

noch nasser.

Donnerwetter ist das schön, auf die Jagd zu

gehen, bum bum.

Durch die Wälder, durch die Aue, nach dem

Wild zu sehen, bum bum.

Donnerwetter, hoch die Flinte und dann nach dem

Schuss, bum.

Donnerwetter, Donnerwetter.

König Pomponel wollte zusammen mit seinem Dinosami das

seltenste Lebewesen der Welt jagen, das Urmel.

Und Wawa sollte ihnen das Versteck des Urmels

zeigen.

Das lag angeblich tief im Innern des Berges

auf der Insel Titivu.

Wawa war natürlich kein Verräter.

Er führte den König absichtlich in die Irre.

Als sie beim unterirdischen See angelangt waren und

der König die Riesenkrabbe auf dem Felsen sah,

da dachte er, dieses Ungetüm wäre das Urmel

und er schoss.

Den dicken Panzer der Riesenkrabbe freilich konnte die

Kugel nicht durchdringen, doch der laute Schuss erschütterte

die morschen Felsen und die drei mussten um

ihr Leben rennen.

Der Eingang, er ist verschüttet.

Von uns aus geschehen ist das der Ausgang.

Zu Hilfe!

Kommt Zeit, kommt Rat.

Bis oben auf dem Berg hinauf spürte man

das unterirdische Gräuen.

Und der Herr Professor, seine Haushälterin Wutz, Tim

Tintenklecks und Schusch wurden tüchtig durcheinander geschüttelt.

Hört, hört doch mal auf!

Schweinelei!

Aff!

Da ist, da ist was, äh, passiert.

Mein Urmel!

Ist es verletzt?

Mein armes Urmele, bist du erschrocken?

Sag was!

Mein Insten endlich mal füßtet?

Ping!

Ping!

Bist du da drin?

Komm los!

Kann nicht!

Warum?

Die Mupfel hat sich gedreht und der Ausstieg

ist jetzt unten.

Das war das Erdbeben.

Erdbeben?

Warte einen Augenblick, Ping!

Noch einen Augenblick, Ping!

Was machst du denn?

Ein Experiment.

Danke!

Jetzt erzähl, was ist gefehlt?

Mit dem Belg muss was geschehen sein.

Hör auf!

Erzähl, was ist gefehlt?

Hör auf!

Erzähl, was ist gefehlt?

Na frag mich nicht!

Da ist doch Wawa drin!

Oje!

Ich schau mal schnell nach!

Pfönepfeinerei!

Professor, was hatte das zu bedeuten?

Möcht's füßtet?

Es kann nur die Höhle gewesen sein.

Oder wenigstens ein Teil der Höhle.

Einer ihrer, äh, Gänge.

Füßtet?

Gleich, mein Kleines.

Mahlzeit!

Und weiter?

Tja, nichts weiter.

Wir können alle von Glück sagen, dass wir

nicht in der Höhle, ähm, äh, Wawa, äh...

Wawa?

Was ist mit Wawa und dem König und

Sami?

Um Himmels Willen!

Die sind ja, die sind ja, die sind

ja unten!

Haben wir's dann mit Orangensaft?

Der Eingang ist zu!

Alles zusammengestülst!

Voller Dreck!

Da kommt kein Käfer mehr durch!

Wir müssen sie retten.

Es muss noch einen zweiten Eingang geben.

Wie wäre sonst die Riesenkrabbe hineingekommen?

Ein, äh, ein, ein Zufluss vom Meer.

Ja, das ist es.

Vielleicht kennt ihn der Seeelefant.

Schusch, hörst du wohl mal?

Ja, das ist die einzige Hoffnung.

Sonst gibt's keine.

Füßtet!

In meiner Badewanne bin ich Kapitän.

Hallo, Seeelefant!

Was soll das?

Du katzelst mich mit deinen Latschfäßen.

Überhaupt!

Eine komische Angewohnheit.

Schon am Morgen zu kommen, würde ich gerade

ein Bad nehmen.

Wawa, der König und Sami sind in der

Höhle verschlüttet.

Das ist ein wundervolles Thema für eine Ballade.

O König an der Höhle da, der du

dort läufst in ebker Rau.

Gibt es einen unterirdischen Zufluss in die Höhle?

Meine Mutter hat ein altes Läd gesungen.

Kennst du es?

Nein.

Bitte, bitte sing jetzt nicht, sondern sag, ob

es einen Zufluss gibt.

Ich glaube, ein paar Fische wissen es.

Dann frag sie doch.

Non Gott!

Schöne Bescherung, diese Höhle ist eigentlich kein Zähnele

wert.

Nun, was ist?

Nix ist.

Das hast du jetzt von deiner Urmelfangerei.

Ach, ich will kein Urmel.

Raus will ich.

Raus!

Lebendig raus!

Raus!

So, jetzt hast du's.

Jetzt ist alles zu.

Raus!

Majestät, seht doch!

Was macht sie jetzt?

Jetzt kommt sie.

Und frisst uns auf.

Mahlzeit!

Wo nur Schusch so lange bleibt.

Da kommt er doch, auf einer Mopfe.

Ja, das ist er.

Und der Seeelefant dazu.

Also, was weißt du, mein Lieber?

Solange dieser komische Vogel auf meinem Haupte sitzt,

spreche ich nicht.

Schusch!

Mats, Mats!

Also?

Also, ich war einst ein Bäbel.

Was?

Ein sehr hübsches Bäbel.

Und meine Mutter hat mir öfters ein sehr

trauriges Lied vorgesangt.

Mein Lieber, guter, äh...

An fernem Ort und nahbar euren Flossen, da

liegt ein See uns allen unbekannt.

Ein Krabbenfelsen steht dort inmitten.

Ja, und?

Weiter!

Den Rest habe ich vergessen.

Ah!

Darum bin ich auch getaucht und habe mit

einem Mondfisch gesprochen.

Ich habe auch schon mal einen Mondfisch gesehen,

aber da hat die Sonne gepfeint.

Lass ihn doch ausreden, Ping.

Im Nordosten der Insel erhebt sich der große

Felsen.

Und dieser Felsen ist an einer Stelle ausgehöhlt.

Dort kann das Wasser in die Grotte hineinfließen.

Bitte versuch, ob du einen Weg finden kannst.

Ich?

Bitte!

Ei, Ei, Sir!

Jetzt sind wir verloren.

Wenn du noch näher kommst, dann beiße ich

dir deinen Nasengipfel ab.

Das Biest ist absolut nicht schüchtern.

Zurück!

Seeelefant!

Zurück!

Geh auf deinen Platz!

Sonst weiche ich dich zu Zwetschgenmoos.

Und ein Bästchen!

Da!

Alle!

Hurra!

Wir sind gerettet!

Nicht so laut, Majestät!

Hurra!

Hurra!

Wir sind gerettet!

Abwarten und Töd ranken!

Habt ihr einen Erdbeben gespürt, Seeelefant?

Ja.

Das waren wir.

Was sagst du dazu?

Na endlich!

Wo bleibt ihr denn so lange?

Ich will raus hier!

Abwarten und Töd ranken!

Wie bitte?

Du schwörst erst einmal, dass du nö weder

das Ärmel jagen wirst.

Das ist ja Erpressung.

Majestät, es bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig.

Das weiß ich selber, dummer Bub.

Gut, ich schwöre.

Das Gewehr, Herr.

Mein Gewehr?

Alle!

Das ist eine gute Idee.

Sehr gut.

Na und?

Was noch?

Abwarten und Töd ranken!

Halt!

Das ist Schwindel!

Betrug!

Majestät!

Vorsicht!

So laut, der Bär.

Abwarten und Töd ranken!

So, jetzt hat das Urmeli gefrühstückt.

So, und jetzt hat das Urmeli Durst.

Urmeli soll nicht so viel trinken.

Urmeli muss jetzt schlafen.

Ich bin Pussmutter.

Nein, du bist noch krank, Bastard.

So.

Mama Wurz muss jetzt fort.

Urmeli muss auch fort.

Still jetzt und geschlafen.

Augen zu.

So ist es recht.

Lässt du es gleich zu?

So.

Und jetzt zu.

Urmeli, es läuft nicht.

Ich möchte wissen, wann hier mal geölt wird.

Leise Zähne durch mein Gebüt Sennen schweres Fragen

Ob der rohe Wetter gehört Nach den lauten

Tagen Nach den lauten Tagen Was geht hier

vor?

Alles in Ordnung, meine Liebe.

Die Eingeschlossenen sind am Leben.

Ein Zugang, äh, Zugang, äh, unterseeisch ist auch

gefunden worden.

Fragt sich nur, wie holen wir sie raus.

Woher soll ich denn das wissen?

Mit einem U-Boot.

U-Boot, hm?

Puh, das ist so was wie eine Mutze.

Prrr.

U-Boot, hm, das wäre die Lösung.

Professor, liegt dir sehr viel daran, diesen König

und seinen Diener zu retten?

Das ist Menschenpflicht, meine Teure.

Und dann, denk an Wawa.

Der nie die Pfoten abstreift, wenn er ins

Klassenzimmer kommt.

Na gut, ich weiß schon, wo das hinausgeht.

Ich werde ein großes Opfer bringen müssen.

Ihr könnt meine Schlummertonne als U-Boot haben.

Alle Mami sagen immer, Kindlein, gib schön Acht.

Bleib schön brav in deinem Zimmer und schlaf

gute Nacht.

Aber wenn das Kindlein größer, darfst spazieren gehen.

Weil sonst könnt das kleine Kindlein gar nie

schöne Sachen sehen.

Alle Kindlein sagen immer, Mami, lass mich raus.

Bleib ganz lieb in deinem Zimmer, ich komm

bald nach Haus.

Aber wenn das Kindlein fort ist, denk jetzt

nicht mehr dran.

Weil es doch so viele hundert schöne Sachen

sehen kann.

Du blöder Kopfsalat!

Leise zittert mein Gebet.

Ahnung schweres Wangen.

Leise fächert mir es Lauf.

Mehr meine Wangen.

Mehr meine Wangen.

Du, hör mal auf!

Ist euch schon was eingefallen?

Ja, wir haben ein U-Boot.

Ich verstehe.

Das hat aber keinen Motor.

Das verstehe ich nicht.

Und deswegen brauchen wir dich.

Das verstehe ich weder.

Der Seeelefant, komm!

Gut, gut!

Die Türe müssen wir mit Wachs verschmieren.

Entsetzlich!

Zuallererst müssen wir das Pfiff taufen.

Schnick, schnack!

Eine Pfiffstaufe ist kein Schnick, schnack!

Jedes ordentliche Pfiff wird getauft, indem man eine

Sektflappe an den Bug pfmettert.

Wir haben gar keine Zeit, das Schiff zu

taufen.

Es bläsiert.

Verahne!

Das ist aber ein süßes Vogelhäuschen.

Biep, biep, biep, biep, biep, biep, biep, biep,

biep, biep.

Wie lange soll denn das noch dauern?

Kommt er wieder oder kommt er nicht?

Und wie sollen wir da raus?

Ah, Donnerwetter!

Donnerwetter!

Scheiße!

Noch ein Ungeheuer.

Was?

Das ist aber eine prima Idee.

Wutschenschlummertonne als U-Boot.

U-Boot?

Wutschel?

Majestät, die Tonne ist gesattelt.

Was?

Ich?

Da hinein?

Niemals!

Wenn du Löber in der Höhle bleiben willst,

brauchst du es nur zu sagen.

Komm, Sammy, packen wir's.

Ich komme schon, bin schon da.

Nein, wir!

Lass nur den dicken König zuerst.

Da können Sie erst mal ausprobieren, ob das

U-Boot nicht vielleicht schingt.

Ah ja, das ist gut.

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

U-Boot!

Und jetzt kriegt das Urmele einen Haferschleim und

einen Oragesaft.

Weil's so brav geschlafen hat.

Mit der Türe scheint etwas nicht in Ordnung

zu sein.

Na, die ist wenigstens noch ganz.

Urmel, Urmele, ich hab dir einen Rettich mitgebracht,

wo bist du denn, mein Glümmele?

Urmel, Urmele.

Einmal und nie wieder.

Also dann, auf Wödersen.

Wödersen.

Na dann nicht.

Ihr könnt mich heute nicht mehr traurig stemmen.

Ich bin nämlich sehr lastig aufgeregt.

Vielleicht hab ich mich am kälten.

Alle?

Also nochmals besten Dank, mein lieber Herr Professor.

Keine Ursache.

Bedanken wir uns lieber bei unserem Seeelefanten.

Oh, schade, da schwimmt er hin.

Ich hätte ihn so gerne nochmal gehört.

Er hat so eine lustige Aussprache.

In den Genuss werden Sie sicher noch kommen,

mein Lieber.

Gleich wird er wieder was zum Besten geben.

Ich kenne ihn.

Darf ich Sie nun zu einer Tasse Kaffee

einladen?

Zu einem Friedenskaffee sozusagen.

Herzlich gern, mein lieber Professor.

Ich möchte nur noch schnell zu unserem Landeplatz

die Kleider etwas ordnen und so.

Fliegt doch mit uns nach Pompolonien.

Nur für einige Tage.

Sami!

Ich weiß nicht.

Sami!

Überleg dir's.

Mach ich.

Bestimmt.

Samuel!

Oh, weia.

Urme!

Urmelie!

Na wart!

Wo ist denn mein Tintlein?

Wutt, Kaffee kochen.

Wo ist das Urme?

Ich?

Ich hab's nicht gefressen.

Wieso?

Ist es weg?

Würde ich sonst fragen?

Urme!

Urmelie!

Na dann werde ich eben selbst den Kaffee

kochen.

Wie geht das gleich?

Urme!

Wutt?

Urmelie!

Wutt, nimmt man zwölf oder mehr Bohnen?

Ich mach's schon.

Ah, brav, Tim.

Hey, ich fliege, ich fliege.

Professor, der König hat uns betrogen.

Sieh doch.

Das darf doch nicht wahr sein.

So eine Gemeinheit.

Das ist Verrat.

Und der Mond zieht über mich weg.

Und die Sterne ziehen weg.

Faut mal!

Und der Hubschrauber zieht weg.

Das ist doch Urmel.

Schweinerei!

So ein Schuft, dieser Bumbunel.

Er hat sein Wort gebrochen.

Dieser Schuft.

Das Urme, das dumme Ding, es freut sich

noch.

Kette, wo durch du allein, holde dich und

hol dich da.

Kette, wo Lachs und Sonne schein, holde dich

und hol dich da.

Kette, wo du allein, holde dich und holde

dich da.

Kette, wo du allein, holde dich und holde

dich da.

Jetzt möchte ich aber Spätschnitten.

Gefühlsnitten hab ich nämlich so.

Mahlzeit!

Mama Wutz, ich möchte ein Rettich mit Orangensaft.

Kette, wo du allein, holde dich und holde

dich da.

Kette, wo du allein, holde dich und holde

dich da.

Ihr müsst schon entschuldigen für den Schrecken.

Aber das Urmel wollte unbedingt mal fliegen.

Ja, und ich musste doch wohl was gut

machen, ja.

Aber jetzt...

Jetzt?

Jetzt komme ich mit leeren Händen heim und

bin blamiert.

Vor allem vor diesem Doktor Zwengelmann.

Richtig, dieser Zwenge, äh, Zwengelmann, ja.

Ja, ja.

Dass es hier von sprechenden und singenden Tieren

nur so wimmelt, das kann ich natürlich bestätigen.

Aber was bringe ich mit?

Den unsichtbaren Fisch.

Pomponel freute sich königlich über diese Idee.

Man füllte einen Eimer mit Meerwasser, das war

alles.

Und der wurde nun nach Pompolonien geflogen.

Dort wollte man das Wasser in ein Aquarium

des Naturkundlichen Museums schütten.

Pomponel stellte sich vor, wie sich die Leute

die Augen aus dem Kopf gucken würden und

lachte.

Lachte, bis er zu Hause war.

Und das war noch ein ganzes Stückchen.

Ja, und wie ging der Tag bei den

anderen zu Ende?

Professor Habakuk und Tim versuchten zu ergründen, warum

dort unten tief im Berg eine Riesenkrabbe saß,

warum so eine komische Musik dort erklang und

so weiter.

Wawa war redlich müde und freute sich auf

seine Muschel, wo er alles Mögliche über sich

hinwegziehen lassen würde.

Schuss!

Geh ja schon.

Ach, weißt du was, bleib drin.

Ich schlafe heute auf einem Baum.

Gute Nacht, Urmelkind.

Gute Nacht.

Es heißt g-g-g-gute Nacht.

Ich sage ja g-g-g-g-gute

Nacht.

Du, sieh Elefant!

Aua.

Ich möchte mit dir zum Abfluss ein Pföles

Lied singen.

Sängst du die erste oder die zweite Stimme?

Die erste.

Wie dann, im Grande singe ich auch die

erste.

Warum willst du überhaupt sängen?

Ich bin so schön traurig.

Du hast gerade ein ganz echtes S-C

-H gesprochen.

Hast du das gemerkt?

Ein S-C-H?

Ein Esch?

Sch!

Obwohl du so lange die Pfuhle gepfenst hast.

Ja, ja, endlich kann ich ein Sch sprechen.

Oh, wie ist das so freckig pfölen.

Zwei, drei.

Urmelle schlaf endlich, es ist auch Zeit.

Bald wird es dunkel sein, hier weit und

breit.

Dann gönn dich darauf, am Himmelszelt.

Eschme nicht alleine, auf dieser Welt.

Urmelle schlaf endlich, auf dieser Welt.

Urmelle schlaf.

Auf der Sorgwelt.

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