All language subtitles for Kater Mikesch - Teil 4[de]

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Original subtitles

Oh, wie lange ist das her, dass der

Mieke Schnitt-Paschig auf der Machowitzer Kirchweih war.

Der, der, der Vater Mieke Schnitt-Pasch, war,

war, war für ein Vieh-Pasch, Vieh-Pasch,

ist in einem Schneider-Band, ist in einem

Schneider-Band, Schneider-Band im Dortmund-Band.

Entschuldigen Sie bitte die Störung, Frau Lehrerin, aber

der Paschig ist weg.

Und ich wollte jetzt fragen, ob ihn vielleicht

eines von den Kindern gesehen hat.

Hat ihn niemand von euch, den kleinen Paschig,

gesehen?

Das gab vielleicht eine Aufregung in Holleschitz damals.

Nicht nur der Miekesch war über alle Berge,

jetzt fehlte auch noch Großmutters Schweinchen, der Paschig.

Aber warum ist denn Paschig überhaupt ausgerissen, Herr

Smoboda?

Ja, darüber ist damals sehr lange debattiert worden

in Holleschitz.

Wahrscheinlich wollte der Paschig den Miekesch suchen, ganz

einfach.

Ich geh jetzt einfach bloß.

Irgendwo werd ich ihn doch treffen, den Miekesch.

Zum Gruß wird die meiste Welt schon auch

ich sein.

Und wenn nicht, dann frag ich eben.

Erst einmal ist es Abend geworden.

Nanu, jetzt wird es schon langsam dunkel und

ich hab den Miekesch immer noch nicht gefunden.

Nun werd ich mir ein Schlafquartier suchen.

Das ist ja ein hübsches Hotelchen.

Vorsichtig, vorsichtig, vorsichtig.

Dann merkt man erst, wie müde man ist,

wenn man so ein gemütliches Zimmerchen sieht.

Kurz darauf und kurz bevor es ganz dunkel

wurde, sind die Bewohner von dem Häuschen heimgekommen.

Arme Korbflechterleute.

Aber da hat der Paschig schon geschlafen und

rein gar nix mehr mitgekriegt.

Was ist das für ein Geräusch, Frau?

Was du immer für Geräusche hörst, Mann.

Psst, Frau, Frau, Frau, was für ein Glück.

Glück?

Was sollen wir schon für ein Glück haben?

Leise!

Da hat sich doch tatsächlich ein leidhaftiges Schweinchen

in unseren Stall verlaufen.

Ein Schweinchen?

Ei, das trifft sich aber prächtig.

Wie lange haben wir schon kein Schweinchen mehr

gehabt?

Ich ahne schon, was passiert ist, als diese

Nacht vorbei war.

Aber wo steckte Miekesch in dieser Zeit?

Nun, an diesem Abend war Miekeschs große Stunde.

Premiere beim Zirkus Glucki in der kleinen Stadt

Brandweid.

Hochverehrtes Publikum, liebe Kinder, meine Damen und Herren,

ich bitte um Ihre geschätzte Aufmerksamkeit für den

sprechenden Sack Schockschock.

Heute Abend kriegt er von mir persönlich ein

Pfund geschabte Kalbsleber.

Persönlich geschabt?

Perfekt.

Wohin denn so eilig, Herr Kartoffelsack?

Ja, wohin denn so eilig?

Hopsa, heisa, tralala, ich weiß es nicht, das

siehst du ja.

Und nunmehr, hochverehrtes Publikum, meine Damen und Herren,

stellen Sie bitte dem sprechenden Sack Schockschock ein

paar Rechenaufgaben.

Wieviel ist fünf mal fünf?

Fünfmal zwölf und acht.

Fünfzig weg siebenundzwanzig.

Achtzehn geteilt durch neun.

Eins und eins.

Acht plus drei plus zwei.

Drei und gut weniger als zehn Gramm.

Hundert Kilometer.

Hochverehrte Herrschaften, ich habe Ihre Fragen gehört und

wenn Sie nun wissen möchten, was das alles

zusammen ausgemacht hat, so kann ich nur antworten,

einen Heidenlärm.

Ist er nicht prima?

Prima, prima.

Meine Herrschaften, wenn Ihnen das nicht genügt, so

kann ich auch eine ganz richtige Antwort geben.

Hopsa, heisa, tralala, ich weiß es nicht, das

seht ihr ja.

Hopsa, heisa, tralala, er weiß es nicht, das

seht ihr ja.

Hopsa, heisa, tralala, ich weiß es nicht, das

seht ihr ja.

Und jetzt, verehrte Zuschauer, werden Sie sicherlich fragen,

wer steckt da drin in diesem Sack?

Wer ist Schock, Schock?

Sie sollen es erfahren, aber nur unter einer

Bedingung, dass Sie es nämlich den Zuschauern, die

unser Programm noch nicht kennen, nicht verraten werden.

Wollen Sie das versprechen?

In diesem Sack steckt kein Geringerer als Don

Mico della Maucando, der Sprechende Kater.

Küss die Hand allerseits.

Eigentlich hätte der Glucki den Mickisch gar nicht

in einen Sack zu stecken brauchen.

Oder irre ich mich?

Mit einem richtig sprechenden Kater bekäme man auch

heute noch jeden Zirkus voll.

Da haben Sie recht, mein Herr.

Aber was sehe ich?

Können Sie bitte ein wenig Gas ablassen, damit

der Ballon etwas sinken tut?

Wozu denn?

Weil wir nämlich so ein Zufall ganz genau

über dem Korkmacherhäuschen uns befinden, wo der Paschig

damals übernachtet hat.

Ich glaube, lange dürfen wir da nicht warten.

Wenn die Machowitzer Landjäger kommen und finden das

Schwein, wird man behaupten, wir hätten es gestohlen.

Ja, darum muss es schnell gehen.

Ja.

Ich muss es noch etwas schärfen.

Dieses hässliche Geräusch hat schließlich den guten Paschig

aufgeweckt.

Und er hat sich sehr gewundert, dass auf

einmal die Tür von seinem Hotelzimmer abgeschlossen war.

Aber bevor er sich noch ausgewundert hatte...

So, meine Schwänderin.

Ganz schön ruhig bleiben.

Äff, äff, äff.

Nur keine Aufregung.

Es wird gleich vorbei sein.

Einen schönen guten Morgen.

Aber was wollt ihr denn mit dem Messer?

Ihr wollt mich doch nicht etwa...

Hilfe!

Hilfe!

Zu Hilfe!

Päppi!

Großmutter!

Mieke!

Schwabe!

Und alle anderen Honigschützer!

Zu Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Das Schwein spricht.

Lasst mich raus!

Es spricht.

Es spricht ein Mensch.

Ich will raus.

Und du wolltest es umbringen.

Ich will ein.

Und du wolltest es essen.

Nie mehr rühre ich ein Stückchen Schwein an.

Nie mehr.

Manieren haben die in der großen Welt.

Sarsia Svoboda, woher bist du denn hergekommen?

Na, ich bin doch zufällig vorbeigekommen an diesem

Morgen, weil ich für den Bauer Schober einen

Weidenkorb hab abholen wollen.

Schönen guten Tag allerseits.

Ich soll für den...

Ich will hier raus.

Nanu, ist das nicht der Paschik?

Ja, wie kommst du denn hier her, Paschik?

Ich wollte nur den Mieke suchen.

Es spricht, oder wir haben den Verstand verloren.

Ich wollte ihm bloß die Borsten abrasieren.

Bitte sagen Sie das der Polizei.

Gar nicht.

Nie wieder esse ich Schweine.

Jedenfalls sehen Sie, dass ich eine wichtige Person

in dieser Geschichte bin.

Den Paschik habe ich dann auch mit nach

Holeschitz genommen.

Genau diesen Weg da unten sind wir gefahren.

Und es war eine lustige Reise.

Und sicherlich war die Freude so groß in

Holeschitz.

Wir waren ja zum Schusterhof.

Ja, das dürfen Sie wohl glauben.

Denn schließlich hatten sie ja auch das ganze

Dorf auf den Kopf gestellt, um den Paschik

zu finden.

Als wir damals ankamen, wollte man gerade Suchtrupps

zusammenstellen.

Was machst du nun für stumme Sachen?

Ehrlich gesagt, ich habe genug von der großen

Welt.

Wenn nur der Miekesch auch wieder da wäre.

Aber der ist mit dem Zirkus Klutzki durch

die Lande gezogen.

Bis dann der Miekesch krank geworden ist.

Krank ist er geworden?

Ja, es war keine gewöhnliche Erkrankung.

Ein Kräuterweiblein, was dem Elefanten einen russischen Hupfen

in der Hand gehalten hat, das hat die

Krankheit lang gebraucht.

Und küsst die Hand.

Allerseits.

Na die Salbe hat aber schnell geholfen.

Ja die war aber auch extra stark.

Ja ja ja freilich.

Hilft die Salbe auch bei Katzen?

Ja ja gegen Pfotenschmerzen, chronische Juckohren, Haarsträuben.

Nein nein nein nichts dergleichen.

Don Miko de la Maukanto macht mir Sorgen.

Er ist doch mein bestes Pferd im Stall.

Ja so ein Pferd.

Da hilft vielleicht eine Rosskur.

Ja nur mein bestes Pferd im Stall ist

aber ein Kater.

Versteht ihr das?

Aha.

Und was ist mit ihm?

Er schaut in letzter Zeit so traurig drein,

wenn er Kaffee mahlt.

Wo hat er denn das Kaffee mahlen gelernt?

Bei Schusters Großmutter in Holleschitz.

Da kommt er nämlich her.

Ach so ist das.

Ja so ist das.

Na dann weiß ich schon Bescheid.

Da hilft keine Salbe.

Er hat Heimweh.

Ach so ist das?

Ja so ist das.

Ja so war das.

Und eines Tages nach der Probe hat es

der Mikesch einfach nicht mehr ausgehalten.

Er hat der Oluschka sein Herz ausgeschüttet und

den Herrn Direktor Klutzki hat er um Urlaub

gebeten.

Aber du musst wiederkommen.

Ja ich komm schon wieder.

Aber erst muss ich nach Hause.

Der Rahmtopf.

Verstehst du?

Und Bobesch.

Und Paschik.

Und Großmutter und Peppik.

Und Matuschek und Frantak und wie sie alle

heißen.

Verstehst du?

Ich versteh schon.

Ich auch Mikesch.

Also schön, wenn es eben nicht anders geht.

Reise heim in Gottes Namen.

Heute Abend ist sowieso die letzte Vorstellung hier.

Dann gehen wir ins Winterquartier.

Aber solltest du nicht vorher nach Holleschitz schreiben,

dass du kommst?

Ich muss euch ein Geständnis machen.

Ich hab schon einen Brief geschrieben.

So?

Was hast du denn geschrieben?

Dass ich am nächsten Sonntag komme.

Ich soll da etwas abgeben für einen gewissen

Herrn Ziegenbock-Bobesch.

Einen Brief.

Das kann nur für mich sein.

Gefährter Briefträger, Paschik, lies mal vor.

Ich?

Ja du.

Aber ich kann doch gar nicht lesen.

Was?

Das lässt sich ohnehin kaum entziffern.

Es ist hingekritzelt wie von einer Katz.

Für Herrn Bobesch, Ziegenbock bei Herrn Mahli, Gemeindeherd

in Holleschitz, Nummer 17, Post Machowitz.

Das könnte am Ende da unser Mikesch geschrieben

haben.

Hörst du, Paschik, alter Hans Wurst, ein Brief

von Mikesch.

Lieber Bobesch, ich grüß dich fünfmal und schreib

dir, dass ich gesund bin und arbeite.

Im Zirkus Glutzki in Brandeis am Marktplatz und

mir geht's gut und hab schon Geld für

viel Rahmtöpfe.

Soll euch grüßen vom Elefant Grunibar und vom

alten Katschabar und wird am nächsten Sonntag kommen.

Hab Sehnsucht nach euch.

Grüß dich, dein Mikesch, Tierbändiger im Zirkus.

Hurra, Großmutter, Mikesch ist am Leben.

Was ist denn los, Maunzerle?

Ist bei euch der Vesuv ausgebrochen?

Ei, Großväterchen Frantag, der Onkel Mikesch lässt grüßen

und er ist jetzt Rahmbändiger auf dem Markttag

vom Zirkus Tierplatz in Brandeisch.

Und jetzt hat er den Glutzki für einen

Haufen Geld.

Ja, was?

Ja, was?

Also ich meine ...

Wir brauchen Geld.

Ja, kann ich vielleicht mal endlich meinen.

Ruhe!

Schreibt doch niemand was.

Du Stöpsel.

Bin kein Stöpsel.

Also ich meine, zum Empfang von Mikesch müssen

wir uns was einfallen lassen.

Und zwar alle.

Jawohl.

Aber was?

Zum Beispiel, dass Maunzerle ein hübsches Fersen aufsagt.

Wie wäre es beispielsweise mit dem da?

Herr Vater, Frau Mutter, im Keller ist ne

Maus.

Lassen wir den Kater los, der jagt sie

wieder raus.

Herr Vater, Frau Mutter, im Keller ist ne

Maus.

Lassen wir den Kater los, der jagt sie

wieder raus.

Richtig.

Machen wir doch gleich eine Probe.

Du, Bovesch, machst den Mikesch und das Maunzerle

begrüßt dich.

Und ich darf mitmachen.

So, und jetzt geht es los.

Heimat, da bin ich wieder.

Nun bin ich endlich zu Hause.

Da bin ich also.

Ei, ei, wer bist denn du?

Dich kenn ich ja noch gar nicht.

Was gibt's denn da zu kichern?

Na, weil du fragst.

Weißt doch, dass ich das Maunzerle bin.

Aber das weiß ich doch nicht.

Ich bin doch der Mikesch und hab dich

noch nie gesehen.

Du bist der Mikesch?

Also, da spiel ich nicht mehr mit.

Dieser Stöpsel lernt das einfach nicht begreifen, dass

wir nur so tun als ob.

Ich hab ja gleich gesagt, dieser Hosenmatz verpackst

alles.

Bin kein Hosenmatz, bin kein Hosenmatz.

Überall in Holeschitz hat man sich Überraschungen ausgedacht,

um den berühmten Sohn der Gemeinde, den Kater

Mikesch, gebührend zu empfangen.

Rosinenkranz, Mikeschs Lieblingskuchen.

Und dann war der Sonntag der Heimkehr endlich

da.

Nur wusste niemand, wann genau der Mikesch kommen

würde.

Ich denke, er wird Augen machen, wenn er

uns erblickt.

Glaubst du wirklich, er kommt hier durch?

Ja, ganz bestimmt.

Pasi!

Ja?

Kommt alle nach Hause!

Himmeltonnerwetter noch eins.

Das ist eine feine Begrüßung.

Jetzt stehen wir saudumm da.

Keine Beleidigungen.

Mikesch, mein guter Mikesch.

Wie schön, dass du wieder da bist.

Überall ist es gut.

Aber zu Hause ist es halt am allerbesten.

Vorsicht, Peppich, zerbrech dich.

Das ist der große Mikesch.

Das ist der große Mikesch.

Hier, gefatter Kutscher.

Und noch einen blanken Taler extra für die

schnelle Fahrt.

Bedanke mich aller Ergebens vielmals, gnädiger Herr.

Also, also.

Nun möchte ich aber doch wirklich wissen, was

in dem Paket drin ist.

Also, in dem Paket ist ein funkelnagelneuer...

Ja, Sultan.

Ja, der Sultan.

Ja, der funkelnagelalte Sultan ist ja auch noch

da.

Ja, wie geht's dir denn, alter Knabe?

Ach was, so, so.

Also, in dem Paket ist das Kaffeewasserkoch.

Wo soll ich das hinstellen, Mikesch?

Auf den Tisch, Bebek.

Also, nun spann mich nicht länger auf die

Folter und sag, was du da mitgebracht hast,

Mikesch.

Es ist für dich, Großmutter.

Ein funkelnagelneuer...

Was hast du denn, Bobbes?

Wo ist das Maunzerle?

Es wollte noch sein Gedicht üben.

Bis Maunzerle kommt, kann ich ja endlich mein

Geschenk auspacken.

Ja, es ist nämlich ein Fabelhafer.

Alle, alle, alle Schicksale, Leute, Leute, freuen

sich, freuen sich, freuen sich, Leute, Leute, Friedrich

ist jetzt wieder da, wieder da, Friedrich ist

jetzt wieder da, wieder da, Friedrich und der

Kater.

Herr Kater, Frau Keller, die Mutter schaut schön

aus.

Lassen wir den Jäger los.

Und du bist raus.

Frau Jäger, Herr Mutter, die Katze, die ist

raus.

Lassen wir den Maunzer raus.

Maunzer!

Maunzer!

Ich muss umdrehen, ich kann nicht mehr umdrehen,

ich kann nicht mehr umdrehen, ich schwimme im

Maunzer, im Maunzer.

Friedrich ist jetzt wieder da, wieder da, Friedrich

und der Kater.

Bravo!

Bravissimo!

Und vielen Dank auch euch allen.

Wenn ihr erlaubt, werde ich jetzt erst einmal

Großmutters Geschenk auspacken.

Es ist...

Schön willkommen, Onkel Miekes.

Herr Vater, Frau Mutter, im Keller ist ne

Maus.

Lassen wir den Kater los, der jagt sie

wieder raus.

Das hast du ja schön.

Nun guckt euch den an.

So ein kleiner Stöpsel kann schon so schön

sprechen.

Ich bin das kleine Mauschele und das ist

mein Freund, der Tonda.

Der ist ein feiner Charakter.

Wo bist du mit mich?

Ich glaube, ich träume der böse Tonda.

Ich glaube, ich sollte...

So, der Tonda ist dein Freund?

Na dann ist er auch mein Freund.

Schönen guten Tag, Miekes.

Ich wollte ja gar nicht mit, aber das

Mauschele hat mich zum Kaffee eingeladen.

Der Tonda hat mich aus dem Wasser rausgezogen

und das war prima.

Sonst wäre ich nämlich ertrinkt und wäre gar

nicht mehr da.

Er ist ein feiner Charakter, nämlich.

Habe ich?

Hast du das gehört?

Tonda als Lebensretter?

Ich wäre verrückt.

Nun, dann wollen wir alle mal Kaffee trinken.

Und das große Paket?

Ja, natürlich.

So, Großmutter.

Und nun sollst du aber wirklich erfahren, was

in dem Paket drin ist.

Ein Funkelnagelneuer.

Hä?

Na nun, passiert nichts mehr.

Dann kann ich also wirklich...

Ein Rahmtopf.

Ein Funkelnagelneuer Rahmtopf.

Aber wer hat denn das Paket aufgemacht?

Ich war's, Onkel Miekes.

Weißt, ich bin halt so neugierig.

So ein Schlingel.

Es ist noch ein langer Nachmittag geworden in

Holzschütz.

So vieles musste erzählt werden im Schusterhaus.

Aber auch in den anderen Häusern und Stuben

des kleinen Dorfes zwischen den Hügeln.

Ja, das waren die Geschichten vom Kater Miekes,

die sich vor langer Zeit hier abgespielt haben.

Als ich noch ein junger Mann war.

Es ist auch schon lange her, dass ich

die Miekes-Geschichten gelesen habe.

Ach, sagen Sie, lebt denn eigentlich der Kater

Miekes noch?

Der müsste doch jetzt uralt sein.

Viel älter, als wenn Katzenleben dauert.

Ich bin lange nicht mehr hier gewesen.

Ich meine, unten auf der Erde dort.

Aber das Dorf sieht noch genauso aus wie

damals.

Und wissen Sie, solange es ein Holzschütz gibt,

wird es auch einen Kater Miekes geben.

Leut, leut, leut, lasst euch sagen, sagen, was,

was, was sich Zücke tragen, tragen in dem

Dorf Holzschütz, in dem Dorf Holzschütz, Holzschütz.

Es ist kein Witz.

Ein, ein Kater lernt sprechen, sprechen, sich, sich

die Zunge zerbrechen, brechen, schwitzt wie ein Mensch,

schwitzt wie ein Mensch, schwitzt wie ein Mensch,

genauso stinkt.

Doch, doch, doch, eines Tags war, Tags war

der, der Miekeschicht mehr, da, mehr, da, so

ging die Welt hinaus, so ging die Welt

hinaus, Welt hinaus, es war ein Graus.

Dort, dort, dort in der Weidenwelt, Weidenwelt, Krieg,

Krieg, die Sternen hangelt, hangelt, kommt der Beißerweg,

kommt der Beißerweg, Beißerweg niemals zurück.

Heim, Heim, Heimweh ist schmerzhaft, schmerzhaft, sein, sein,

sein Kater Herrschaft, Herrschaft, drum ist er heimgekehrt,

drum ist er heimgekehrt, heimgekehrt mit Grunsch und

Wert.

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