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Oh, wie lange ist das her, dass der
Mieke Schnitt-Paschig auf der Machowitzer Kirchweih war.
Der, der, der Vater Mieke Schnitt-Pasch, war,
war, war für ein Vieh-Pasch, Vieh-Pasch,
ist in einem Schneider-Band, ist in einem
Schneider-Band, Schneider-Band im Dortmund-Band.
Entschuldigen Sie bitte die Störung, Frau Lehrerin, aber
der Paschig ist weg.
Und ich wollte jetzt fragen, ob ihn vielleicht
eines von den Kindern gesehen hat.
Hat ihn niemand von euch, den kleinen Paschig,
gesehen?
Das gab vielleicht eine Aufregung in Holleschitz damals.
Nicht nur der Miekesch war über alle Berge,
jetzt fehlte auch noch Großmutters Schweinchen, der Paschig.
Aber warum ist denn Paschig überhaupt ausgerissen, Herr
Smoboda?
Ja, darüber ist damals sehr lange debattiert worden
in Holleschitz.
Wahrscheinlich wollte der Paschig den Miekesch suchen, ganz
einfach.
Ich geh jetzt einfach bloß.
Irgendwo werd ich ihn doch treffen, den Miekesch.
Zum Gruß wird die meiste Welt schon auch
ich sein.
Und wenn nicht, dann frag ich eben.
Erst einmal ist es Abend geworden.
Nanu, jetzt wird es schon langsam dunkel und
ich hab den Miekesch immer noch nicht gefunden.
Nun werd ich mir ein Schlafquartier suchen.
Das ist ja ein hübsches Hotelchen.
Vorsichtig, vorsichtig, vorsichtig.
Dann merkt man erst, wie müde man ist,
wenn man so ein gemütliches Zimmerchen sieht.
Kurz darauf und kurz bevor es ganz dunkel
wurde, sind die Bewohner von dem Häuschen heimgekommen.
Arme Korbflechterleute.
Aber da hat der Paschig schon geschlafen und
rein gar nix mehr mitgekriegt.
Was ist das für ein Geräusch, Frau?
Was du immer für Geräusche hörst, Mann.
Psst, Frau, Frau, Frau, was für ein Glück.
Glück?
Was sollen wir schon für ein Glück haben?
Leise!
Da hat sich doch tatsächlich ein leidhaftiges Schweinchen
in unseren Stall verlaufen.
Ein Schweinchen?
Ei, das trifft sich aber prächtig.
Wie lange haben wir schon kein Schweinchen mehr
gehabt?
Ich ahne schon, was passiert ist, als diese
Nacht vorbei war.
Aber wo steckte Miekesch in dieser Zeit?
Nun, an diesem Abend war Miekeschs große Stunde.
Premiere beim Zirkus Glucki in der kleinen Stadt
Brandweid.
Hochverehrtes Publikum, liebe Kinder, meine Damen und Herren,
ich bitte um Ihre geschätzte Aufmerksamkeit für den
sprechenden Sack Schockschock.
Heute Abend kriegt er von mir persönlich ein
Pfund geschabte Kalbsleber.
Persönlich geschabt?
Perfekt.
Wohin denn so eilig, Herr Kartoffelsack?
Ja, wohin denn so eilig?
Hopsa, heisa, tralala, ich weiß es nicht, das
siehst du ja.
Und nunmehr, hochverehrtes Publikum, meine Damen und Herren,
stellen Sie bitte dem sprechenden Sack Schockschock ein
paar Rechenaufgaben.
Wieviel ist fünf mal fünf?
Fünfmal zwölf und acht.
Fünfzig weg siebenundzwanzig.
Achtzehn geteilt durch neun.
Eins und eins.
Acht plus drei plus zwei.
Drei und gut weniger als zehn Gramm.
Hundert Kilometer.
Hochverehrte Herrschaften, ich habe Ihre Fragen gehört und
wenn Sie nun wissen möchten, was das alles
zusammen ausgemacht hat, so kann ich nur antworten,
einen Heidenlärm.
Ist er nicht prima?
Prima, prima.
Meine Herrschaften, wenn Ihnen das nicht genügt, so
kann ich auch eine ganz richtige Antwort geben.
Hopsa, heisa, tralala, ich weiß es nicht, das
seht ihr ja.
Hopsa, heisa, tralala, er weiß es nicht, das
seht ihr ja.
Hopsa, heisa, tralala, ich weiß es nicht, das
seht ihr ja.
Und jetzt, verehrte Zuschauer, werden Sie sicherlich fragen,
wer steckt da drin in diesem Sack?
Wer ist Schock, Schock?
Sie sollen es erfahren, aber nur unter einer
Bedingung, dass Sie es nämlich den Zuschauern, die
unser Programm noch nicht kennen, nicht verraten werden.
Wollen Sie das versprechen?
In diesem Sack steckt kein Geringerer als Don
Mico della Maucando, der Sprechende Kater.
Küss die Hand allerseits.
Eigentlich hätte der Glucki den Mickisch gar nicht
in einen Sack zu stecken brauchen.
Oder irre ich mich?
Mit einem richtig sprechenden Kater bekäme man auch
heute noch jeden Zirkus voll.
Da haben Sie recht, mein Herr.
Aber was sehe ich?
Können Sie bitte ein wenig Gas ablassen, damit
der Ballon etwas sinken tut?
Wozu denn?
Weil wir nämlich so ein Zufall ganz genau
über dem Korkmacherhäuschen uns befinden, wo der Paschig
damals übernachtet hat.
Ich glaube, lange dürfen wir da nicht warten.
Wenn die Machowitzer Landjäger kommen und finden das
Schwein, wird man behaupten, wir hätten es gestohlen.
Ja, darum muss es schnell gehen.
Ja.
Ich muss es noch etwas schärfen.
Dieses hässliche Geräusch hat schließlich den guten Paschig
aufgeweckt.
Und er hat sich sehr gewundert, dass auf
einmal die Tür von seinem Hotelzimmer abgeschlossen war.
Aber bevor er sich noch ausgewundert hatte...
So, meine Schwänderin.
Ganz schön ruhig bleiben.
Äff, äff, äff.
Nur keine Aufregung.
Es wird gleich vorbei sein.
Einen schönen guten Morgen.
Aber was wollt ihr denn mit dem Messer?
Ihr wollt mich doch nicht etwa...
Hilfe!
Hilfe!
Zu Hilfe!
Päppi!
Großmutter!
Mieke!
Schwabe!
Und alle anderen Honigschützer!
Zu Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Das Schwein spricht.
Lasst mich raus!
Es spricht.
Es spricht ein Mensch.
Ich will raus.
Und du wolltest es umbringen.
Ich will ein.
Und du wolltest es essen.
Nie mehr rühre ich ein Stückchen Schwein an.
Nie mehr.
Manieren haben die in der großen Welt.
Sarsia Svoboda, woher bist du denn hergekommen?
Na, ich bin doch zufällig vorbeigekommen an diesem
Morgen, weil ich für den Bauer Schober einen
Weidenkorb hab abholen wollen.
Schönen guten Tag allerseits.
Ich soll für den...
Ich will hier raus.
Nanu, ist das nicht der Paschik?
Ja, wie kommst du denn hier her, Paschik?
Ich wollte nur den Mieke suchen.
Es spricht, oder wir haben den Verstand verloren.
Ich wollte ihm bloß die Borsten abrasieren.
Bitte sagen Sie das der Polizei.
Gar nicht.
Nie wieder esse ich Schweine.
Jedenfalls sehen Sie, dass ich eine wichtige Person
in dieser Geschichte bin.
Den Paschik habe ich dann auch mit nach
Holeschitz genommen.
Genau diesen Weg da unten sind wir gefahren.
Und es war eine lustige Reise.
Und sicherlich war die Freude so groß in
Holeschitz.
Wir waren ja zum Schusterhof.
Ja, das dürfen Sie wohl glauben.
Denn schließlich hatten sie ja auch das ganze
Dorf auf den Kopf gestellt, um den Paschik
zu finden.
Als wir damals ankamen, wollte man gerade Suchtrupps
zusammenstellen.
Was machst du nun für stumme Sachen?
Ehrlich gesagt, ich habe genug von der großen
Welt.
Wenn nur der Miekesch auch wieder da wäre.
Aber der ist mit dem Zirkus Klutzki durch
die Lande gezogen.
Bis dann der Miekesch krank geworden ist.
Krank ist er geworden?
Ja, es war keine gewöhnliche Erkrankung.
Ein Kräuterweiblein, was dem Elefanten einen russischen Hupfen
in der Hand gehalten hat, das hat die
Krankheit lang gebraucht.
Und küsst die Hand.
Allerseits.
Na die Salbe hat aber schnell geholfen.
Ja die war aber auch extra stark.
Ja ja ja freilich.
Hilft die Salbe auch bei Katzen?
Ja ja gegen Pfotenschmerzen, chronische Juckohren, Haarsträuben.
Nein nein nein nichts dergleichen.
Don Miko de la Maukanto macht mir Sorgen.
Er ist doch mein bestes Pferd im Stall.
Ja so ein Pferd.
Da hilft vielleicht eine Rosskur.
Ja nur mein bestes Pferd im Stall ist
aber ein Kater.
Versteht ihr das?
Aha.
Und was ist mit ihm?
Er schaut in letzter Zeit so traurig drein,
wenn er Kaffee mahlt.
Wo hat er denn das Kaffee mahlen gelernt?
Bei Schusters Großmutter in Holleschitz.
Da kommt er nämlich her.
Ach so ist das.
Ja so ist das.
Na dann weiß ich schon Bescheid.
Da hilft keine Salbe.
Er hat Heimweh.
Ach so ist das?
Ja so ist das.
Ja so war das.
Und eines Tages nach der Probe hat es
der Mikesch einfach nicht mehr ausgehalten.
Er hat der Oluschka sein Herz ausgeschüttet und
den Herrn Direktor Klutzki hat er um Urlaub
gebeten.
Aber du musst wiederkommen.
Ja ich komm schon wieder.
Aber erst muss ich nach Hause.
Der Rahmtopf.
Verstehst du?
Und Bobesch.
Und Paschik.
Und Großmutter und Peppik.
Und Matuschek und Frantak und wie sie alle
heißen.
Verstehst du?
Ich versteh schon.
Ich auch Mikesch.
Also schön, wenn es eben nicht anders geht.
Reise heim in Gottes Namen.
Heute Abend ist sowieso die letzte Vorstellung hier.
Dann gehen wir ins Winterquartier.
Aber solltest du nicht vorher nach Holleschitz schreiben,
dass du kommst?
Ich muss euch ein Geständnis machen.
Ich hab schon einen Brief geschrieben.
So?
Was hast du denn geschrieben?
Dass ich am nächsten Sonntag komme.
Ich soll da etwas abgeben für einen gewissen
Herrn Ziegenbock-Bobesch.
Einen Brief.
Das kann nur für mich sein.
Gefährter Briefträger, Paschik, lies mal vor.
Ich?
Ja du.
Aber ich kann doch gar nicht lesen.
Was?
Das lässt sich ohnehin kaum entziffern.
Es ist hingekritzelt wie von einer Katz.
Für Herrn Bobesch, Ziegenbock bei Herrn Mahli, Gemeindeherd
in Holleschitz, Nummer 17, Post Machowitz.
Das könnte am Ende da unser Mikesch geschrieben
haben.
Hörst du, Paschik, alter Hans Wurst, ein Brief
von Mikesch.
Lieber Bobesch, ich grüß dich fünfmal und schreib
dir, dass ich gesund bin und arbeite.
Im Zirkus Glutzki in Brandeis am Marktplatz und
mir geht's gut und hab schon Geld für
viel Rahmtöpfe.
Soll euch grüßen vom Elefant Grunibar und vom
alten Katschabar und wird am nächsten Sonntag kommen.
Hab Sehnsucht nach euch.
Grüß dich, dein Mikesch, Tierbändiger im Zirkus.
Hurra, Großmutter, Mikesch ist am Leben.
Was ist denn los, Maunzerle?
Ist bei euch der Vesuv ausgebrochen?
Ei, Großväterchen Frantag, der Onkel Mikesch lässt grüßen
und er ist jetzt Rahmbändiger auf dem Markttag
vom Zirkus Tierplatz in Brandeisch.
Und jetzt hat er den Glutzki für einen
Haufen Geld.
Ja, was?
Ja, was?
Also ich meine ...
Wir brauchen Geld.
Ja, kann ich vielleicht mal endlich meinen.
Ruhe!
Schreibt doch niemand was.
Du Stöpsel.
Bin kein Stöpsel.
Also ich meine, zum Empfang von Mikesch müssen
wir uns was einfallen lassen.
Und zwar alle.
Jawohl.
Aber was?
Zum Beispiel, dass Maunzerle ein hübsches Fersen aufsagt.
Wie wäre es beispielsweise mit dem da?
Herr Vater, Frau Mutter, im Keller ist ne
Maus.
Lassen wir den Kater los, der jagt sie
wieder raus.
Herr Vater, Frau Mutter, im Keller ist ne
Maus.
Lassen wir den Kater los, der jagt sie
wieder raus.
Richtig.
Machen wir doch gleich eine Probe.
Du, Bovesch, machst den Mikesch und das Maunzerle
begrüßt dich.
Und ich darf mitmachen.
So, und jetzt geht es los.
Heimat, da bin ich wieder.
Nun bin ich endlich zu Hause.
Da bin ich also.
Ei, ei, wer bist denn du?
Dich kenn ich ja noch gar nicht.
Was gibt's denn da zu kichern?
Na, weil du fragst.
Weißt doch, dass ich das Maunzerle bin.
Aber das weiß ich doch nicht.
Ich bin doch der Mikesch und hab dich
noch nie gesehen.
Du bist der Mikesch?
Also, da spiel ich nicht mehr mit.
Dieser Stöpsel lernt das einfach nicht begreifen, dass
wir nur so tun als ob.
Ich hab ja gleich gesagt, dieser Hosenmatz verpackst
alles.
Bin kein Hosenmatz, bin kein Hosenmatz.
Überall in Holeschitz hat man sich Überraschungen ausgedacht,
um den berühmten Sohn der Gemeinde, den Kater
Mikesch, gebührend zu empfangen.
Rosinenkranz, Mikeschs Lieblingskuchen.
Und dann war der Sonntag der Heimkehr endlich
da.
Nur wusste niemand, wann genau der Mikesch kommen
würde.
Ich denke, er wird Augen machen, wenn er
uns erblickt.
Glaubst du wirklich, er kommt hier durch?
Ja, ganz bestimmt.
Pasi!
Ja?
Kommt alle nach Hause!
Himmeltonnerwetter noch eins.
Das ist eine feine Begrüßung.
Jetzt stehen wir saudumm da.
Keine Beleidigungen.
Mikesch, mein guter Mikesch.
Wie schön, dass du wieder da bist.
Überall ist es gut.
Aber zu Hause ist es halt am allerbesten.
Vorsicht, Peppich, zerbrech dich.
Das ist der große Mikesch.
Das ist der große Mikesch.
Hier, gefatter Kutscher.
Und noch einen blanken Taler extra für die
schnelle Fahrt.
Bedanke mich aller Ergebens vielmals, gnädiger Herr.
Also, also.
Nun möchte ich aber doch wirklich wissen, was
in dem Paket drin ist.
Also, in dem Paket ist ein funkelnagelneuer...
Ja, Sultan.
Ja, der Sultan.
Ja, der funkelnagelalte Sultan ist ja auch noch
da.
Ja, wie geht's dir denn, alter Knabe?
Ach was, so, so.
Also, in dem Paket ist das Kaffeewasserkoch.
Wo soll ich das hinstellen, Mikesch?
Auf den Tisch, Bebek.
Also, nun spann mich nicht länger auf die
Folter und sag, was du da mitgebracht hast,
Mikesch.
Es ist für dich, Großmutter.
Ein funkelnagelneuer...
Was hast du denn, Bobbes?
Wo ist das Maunzerle?
Es wollte noch sein Gedicht üben.
Bis Maunzerle kommt, kann ich ja endlich mein
Geschenk auspacken.
Ja, es ist nämlich ein Fabelhafer.
Alle, alle, alle Schicksale, Leute, Leute, freuen
sich, freuen sich, freuen sich, Leute, Leute, Friedrich
ist jetzt wieder da, wieder da, Friedrich ist
jetzt wieder da, wieder da, Friedrich und der
Kater.
Herr Kater, Frau Keller, die Mutter schaut schön
aus.
Lassen wir den Jäger los.
Und du bist raus.
Frau Jäger, Herr Mutter, die Katze, die ist
raus.
Lassen wir den Maunzer raus.
Maunzer!
Maunzer!
Ich muss umdrehen, ich kann nicht mehr umdrehen,
ich kann nicht mehr umdrehen, ich schwimme im
Maunzer, im Maunzer.
Friedrich ist jetzt wieder da, wieder da, Friedrich
und der Kater.
Bravo!
Bravissimo!
Und vielen Dank auch euch allen.
Wenn ihr erlaubt, werde ich jetzt erst einmal
Großmutters Geschenk auspacken.
Es ist...
Schön willkommen, Onkel Miekes.
Herr Vater, Frau Mutter, im Keller ist ne
Maus.
Lassen wir den Kater los, der jagt sie
wieder raus.
Das hast du ja schön.
Nun guckt euch den an.
So ein kleiner Stöpsel kann schon so schön
sprechen.
Ich bin das kleine Mauschele und das ist
mein Freund, der Tonda.
Der ist ein feiner Charakter.
Wo bist du mit mich?
Ich glaube, ich träume der böse Tonda.
Ich glaube, ich sollte...
So, der Tonda ist dein Freund?
Na dann ist er auch mein Freund.
Schönen guten Tag, Miekes.
Ich wollte ja gar nicht mit, aber das
Mauschele hat mich zum Kaffee eingeladen.
Der Tonda hat mich aus dem Wasser rausgezogen
und das war prima.
Sonst wäre ich nämlich ertrinkt und wäre gar
nicht mehr da.
Er ist ein feiner Charakter, nämlich.
Habe ich?
Hast du das gehört?
Tonda als Lebensretter?
Ich wäre verrückt.
Nun, dann wollen wir alle mal Kaffee trinken.
Und das große Paket?
Ja, natürlich.
So, Großmutter.
Und nun sollst du aber wirklich erfahren, was
in dem Paket drin ist.
Ein Funkelnagelneuer.
Hä?
Na nun, passiert nichts mehr.
Dann kann ich also wirklich...
Ein Rahmtopf.
Ein Funkelnagelneuer Rahmtopf.
Aber wer hat denn das Paket aufgemacht?
Ich war's, Onkel Miekes.
Weißt, ich bin halt so neugierig.
So ein Schlingel.
Es ist noch ein langer Nachmittag geworden in
Holzschütz.
So vieles musste erzählt werden im Schusterhaus.
Aber auch in den anderen Häusern und Stuben
des kleinen Dorfes zwischen den Hügeln.
Ja, das waren die Geschichten vom Kater Miekes,
die sich vor langer Zeit hier abgespielt haben.
Als ich noch ein junger Mann war.
Es ist auch schon lange her, dass ich
die Miekes-Geschichten gelesen habe.
Ach, sagen Sie, lebt denn eigentlich der Kater
Miekes noch?
Der müsste doch jetzt uralt sein.
Viel älter, als wenn Katzenleben dauert.
Ich bin lange nicht mehr hier gewesen.
Ich meine, unten auf der Erde dort.
Aber das Dorf sieht noch genauso aus wie
damals.
Und wissen Sie, solange es ein Holzschütz gibt,
wird es auch einen Kater Miekes geben.
Leut, leut, leut, lasst euch sagen, sagen, was,
was, was sich Zücke tragen, tragen in dem
Dorf Holzschütz, in dem Dorf Holzschütz, Holzschütz.
Es ist kein Witz.
Ein, ein Kater lernt sprechen, sprechen, sich, sich
die Zunge zerbrechen, brechen, schwitzt wie ein Mensch,
schwitzt wie ein Mensch, schwitzt wie ein Mensch,
genauso stinkt.
Doch, doch, doch, eines Tags war, Tags war
der, der Miekeschicht mehr, da, mehr, da, so
ging die Welt hinaus, so ging die Welt
hinaus, Welt hinaus, es war ein Graus.
Dort, dort, dort in der Weidenwelt, Weidenwelt, Krieg,
Krieg, die Sternen hangelt, hangelt, kommt der Beißerweg,
kommt der Beißerweg, Beißerweg niemals zurück.
Heim, Heim, Heimweh ist schmerzhaft, schmerzhaft, sein, sein,
sein Kater Herrschaft, Herrschaft, drum ist er heimgekehrt,
drum ist er heimgekehrt, heimgekehrt mit Grunsch und
Wert.
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