All language subtitles for Kater Mikesch - Teil 3[de]

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Original subtitles

Eins, zwei, drei!

Leute, Leute, Leute, lasst euch sagen, sagen, was,

was, was sich Zunge tragen, tragen.

In dem Dorf voller Schicks, in dem Dorf

voller Schicks, voller Schicks, es ist kein Witz.

Ein, ein, Katze lernt sprechen, sprechen, sie, sie,

sie Zunge zerbrechen, zerbrechen, schwitzt wie ein Männchenkind,

schwitzt wie ein Männchenkind, Männchenkind, genau so, schwingt.

Die Kirchweihe in Machowicz war schon lange vorüber.

Und die lustigen Tage in dem kleinen Dorf

der Holeschitz sind auch vorbei gewesen.

Warum?

Na, weil der Mikesch weg ist, der Kater,

der sprechen gelernt hat und den sie alle

so mögen.

Und das nur, weil er aus Versehen Großmutters

Rahmtopf zerbrochen hat.

Und wo ist der Mikesch jetzt?

Ja, wer das wüsste.

Wo unser Mikesch jetzt die Nacht verbringen muss.

Eine schlimme Nacht ist das für den Mikesch

gewesen.

Eng war es und ganz, ganz finster und

Angst hat er gehabt, natürlich in dem Sack

drin.

Schließlich hatte er keine Ahnung, was die fremden

Leute mit der fremden Sprache mit ihm vorhatten.

Nachtsag, die Nacht.

Dusche, aufpassen vor Tag, schleichs Zeit, schlafs schön.

Wollten sie ihn verkaufen oder haben sie auf

Finderlohn gehofft?

Oder wollten sie vielleicht sogar viel Schlimmeres?

Was wollte diese saubere Familie nun wirklich mit

dem Kater machen?

Niemand hat es je herausgekriegt, mein Herr.

Nicht einmal ich, wo ich doch, wenn ich

so sagen darf, entscheidend in die ganze Geschichte

eingegriffen habe.

Damals, vor vielen, vielen Jahren.

Sie, Herr Svoboda, haben?

Ja, ich habe.

Bin damals schon sehr früh unterwegs gewesen, weil

ich ein Paket Schrauben in Machowicz gekauft hatte.

Und kaufen wollte.

Na das, schau her.

Mit einem Stückle Draht könnte ich, hm, na

leicht.

Nur ein Stückle Draht.

Aber wo?

Ah!

Guten Morgen, die Herrschaften.

Maria Diozov.

Maria Diozov.

Blutsau, er reibt uns in Ekel.

Entschuldigung die Störung.

Ich tät ein Stückle Draht brauchen.

Stückle Draht?

Ja, nicht viel, ein Stückle halt.

Da vorne steht mein Motorrad, da ist etwas

kaputt.

Aber wenn ich ein Stückle Draht hätte.

Gut, sollts kriegen.

Komm mit.

Was hat's denn in dem Sack da drin?

Frag du doch woanders hin.

Warum ihr interessieren für Sack?

Ich denke ihr wollen Stückle Draht.

Entschuldigung, aber...

Na wenn du wissen willst, ist drin toter

Fuchs.

Ist nix verboten.

Ja, ja, freilich.

Also der, der wird gehen.

Dankeschön.

Kost ein Fimber.

Was?

Na bist sehr teuer für so ein Stückle

Draht.

Preis richt sich nach Kundschaft bitte.

Seids erste Kundschaftheit muss zahlen für andere mit.

Aha, na dann.

Bitteschön.

Bitteschön.

Neue Ernte, schöne Zwiebeln, dicke Zwiebeln.

Neue Ernte, neue Ernte bitte sehr.

Ist was nicht in Ordnung?

Jawohl.

Dann lassen Sie es halt reparieren.

Nein, nein, bei mir ist alles in Ordnung.

Aber hinter Dalleschietz, da wo ich grad herkomme

im Wald, da ist was.

Da ist was?

Ja, da sind ganz fremde Leute und die

haben etwas im Sack und das spricht.

Das spricht?

Es hat Hilfe gerufen, ganz leise, das möchte

ich nur sagen.

Aha.

Hey, jeder.

Was habt ihr auf dem Wagen?

Ist was Gestohlenes dabei?

Ei, woher?

Überhaupt nichts, wir haben Gestohlenes.

Ob ein Untertennis zu bitten, Herr Wachtmeister?

Aha.

Hilfe, Herr Wachtmeister, Hilfe.

Man hat mich gestohlen, bitteschön, Hilfe.

Wer schreit denn da?

Ei, das ist gar nichts, Untertennis zu bitten.

Bloß ein Papagei, der kann sprechen.

Nichts zu lügen, ich bin kein Papagei.

Ich bin Frau von Mikesch aus Holleschietz.

Guten Morgen, ich bin der Mikesch, der Mikesch

von Schuster aus Holleschietz, der den Rahmtopf zerschlagen

hat.

Nicht wahr, Sie suchen mich deswegen.

Und die da, die haben mich gestohlen und

in den Sack gesteckt.

So, so, und wie kommst du von Holleschietz

bis hierher?

Das ist doch ein weiter Weg.

Und warum treibst du dich mutterseelig allein in

der Welt herum?

Aber ich bin doch nur ausgerissen, um Geld

zu verdienen.

Das brauch ich, denn ich muss Großmutter einen

neuen Rahmtopf kaufen.

Aber nun haben Sie mich erwischt und ich

werde eingesperrt.

Wie viel werden Sie mir denn aufbrummen?

Mehr als fünf Jahre?

Ja, was fällt dir ein, Mikesch?

Wir suchen dich doch gar nicht, wir suchen

nur böse Leute.

Wegen eines zerbrochenen Rahmtopfs wird man nicht eingelacht.

Aber jetzt werden wir mal...

Ihr seid verhofftet.

Aha, ausgerissen.

Liebe Herren Wachtmeister, ich danke auch recht schön

für die Befreiung.

Ich weiß nicht, wie übel es mir ergangen

wäre, wenn Sie mich nicht befreit hätten.

Aber ich denke sicher sehr übel.

Sehen Sie, auf diese Weise habe ich damals

den Mikesch errettet, wenn ich so sagen darf.

Und ohne mich wäre die ganze Geschichte sicherlich

ganz, ganz anders weitergegangen.

Und wie ist sie mit Ihnen weitergegangen?

Kam denn jetzt nicht die Sache mit dem

großen Unwetter?

Noch nicht gleich.

Erst ist der Mikesch noch weitermarschiert, nachdem ihm

die Polizei einen kleinen Imbiss spendiert hat, eine

Brotzeit, wie man so sagt.

Und in Holeschitz?

Ja, in Holeschitz ist das Leben weitergegangen, wie

immer schon.

Man hat da nicht so viel Zeit, einem

kleinen Kater nachzuweinen.

Der Schmied musste schmieden, der Schneider schneidern und

der Briefträger die Post austragen.

Jeder hat halt seine Arbeit, damit er sein

Einkommen hat.

Oder wenigstens sein Auskommen.

Nur bei Schusters, da hat man sich noch

lange um Mikesch gesorgt und ist ein um

das andere Mal traurig geworden.

Hier kriegt übrigens gerade das Maunzerle ein paar

Stiefelchen gemacht.

Am traurigsten waren natürlich Peppig, Paschig und Bobesch

über Mikesch weggegangen.

Drum haben sie sich furchtbar bemüht, dass das

Maunzerle ihm nacheilt.

Also Maunzerle, jetzt sag mir nach.

A, B, C, die Katze lief im Schnee.

A, B, C, die Katze lief im Schnee.

Was ist das, Peppig?

Schnee?

A, B, C, sie.

C, sag ich doch.

Was ist das?

Schnee.

Das kommt erst im Winter dran.

Möcht's aber jetzt wischen.

Ich glaube, dass dieser kleine Stöpsel es nie

schaffen wird.

Jedenfalls ein Mikesch wieder nicht.

Niemals.

So, jetzt sag mal schön Z.

Sch.

Nein, Z.

Sch.

Sch.

Du sagst immer Sch.

Du sollst aber Z sagen.

Also Z.

Sch.

Maunzerle.

Z.

Ich sag doch immer Sch.

Z.

Z.

Wenn ich es doch nicht kann.

Also gut, wir wollen's für heute lassen.

Und lass gleich am Morgen auf.

Wollen wir ein kleines Späßchen machen mit Maunzerle?

Ihn fortschicken?

Also, pass mal auf, Maunzerle.

Was ist, Onkel Paschig?

Pass auf, du gehst jetzt zum Gevatter Schmid

und bittest ihn, ob er uns sein Fahrrad

leihen könnte.

Wir wollen nämlich spazieren fahren.

Fein, das ist fein, ob er uns sein

Fahrrad leihen könnte.

A, B, C.

Ach, Maunzerle, wenn du gerade ins Dorf gehst,

bring mir doch vom Gevatter Kaufmann Zuckerstückchen für

den Kaffee mit, ja?

Hast du verstanden?

Freilich hat Maunzerle verstanden.

A, B, C.

Lieber Gevatter Schmid, leih uns doch bitte deine

Zuckerstückchen, weil wir spazieren fahren.

Lieber Gevatter Kaufmann, hast du ein bisschen Fahrrad

für unsere Katsche?

Die läuft im Kaffee.

A, B, C.

Lieber Gevatter Zuckerstückchen, kannst du uns deine Katsche

leihen?

Großmutter will Kaffee im Fahrrad.

Na, du Knirps.

Ich bin kein Knirps.

Ich seh nur so aus wie ein Knirps.

Wer bist du denn?

Ich bin der Tonda.

Bist du vielleicht mein Freund?

Na und ob, ich war auch der beste

Freund von Miekes.

Besser noch als Peppig?

Viel besser.

Wohin gehst du denn?

Ich muss zum Gevatter Fahrrad.

Der soll dem Kaufmann einen Schmid in den

Kaffee schütten, damit er das einmal einschleien kann.

Aber soll ich dir noch was sagen?

Viel lieber möchte ich den Vogel vom Gevatter

Schneider Matuschek fangen, weil der mir dann auch

schon einen schönen Anzug wie vom Onkel Miekes

macht.

Ach, einen Anzug willst du?

Mhm.

Na, das ist doch ganz einfach.

Glaubst du?

Freilich.

Du gehst jetzt zu ihm rein und sagst

ganz einfach Schneider, Schneider, meck, meck, meck.

Und dann kriegst du einen Anzug.

Herein.

Ja, wer kommt denn da?

Ruhig, ruhig, Franz Josef.

Das ist doch nur das kleine Maunzerle.

Das tut dir doch nichts.

Na, Maunzerle, was gibt's denn?

Schneider, Schneider, meck, meck.

Was?

Schneider, Schneider, meck, meck.

Jetzt verspottet mich schon dieser kleine Knirps.

Na warte, Bürschchen.

Natürlich, hab ich doch gleich gewusst, dass du

dir das nicht allein ausgedacht hast.

Der Tonda steckt dahinter.

Nein, der steckt draußen.

Allerdings.

Und was hat er dir gesagt?

Dass ich einen Anzug krieg wie der Onkel

Miekes.

Wenn ich sage, Schneider, Schneider, meck, meck.

Meck.

Ja, der wollte dich ganz schön reinlegen, Maunzerle.

Und beinah, beinah hätte ich dich ausgeklopft.

Ja.

Aber jetzt wollen wir den Tonda reinlegen.

Du kriegst nämlich doch einen Anzug von mir.

Setz dich auf den Stuhl.

Und eh du's recht gemerkt hast, ist er

fix und fertig.

So ist das Maunzerle völlig überraschend zu einem

Anzug gekommen.

Und außerdem hatte es die beiden Aufträge, das

Fahrrad für Faschik und Zuckerstückchen für Großmutter, ziemlich

gewissenhaft ausgeführt.

Bitte sehr, Frau Schuster-Großmutter, ich hab kein

Fahrrad.

Und in eine Tüte geht es schon gar

nicht rein.

Und ich möchte mich herzlich bedanken für die

Einladung zum Kaffee.

Bitte sehr, hier bin ich.

Jedenfalls hat das Maunzerle immer wieder für Überraschungen

gesorgt.

Aber...

Also lustig ist er ja, der Knirps.

Aber ein Mikesch wird er wirklich nie.

Ach, Mikesch, wo steckst du bloß?

Ja, wo steckte er bloß damals?

Er hat gesteckt genau zwischen Machowitz und Hotzenplatz

auf einem großen Spital, das entfällt nahe dem

Dorf Dalleschitz.

Aber er hat es nicht gewusst, sondern er

hat es erst erfahren.

Und von wem, Herr...

Svoboda, mein Herr, von einer gewissen Gänsehirtin mit

Namen...

Sie wird es selber sagen.

Schönen guten Tag wünsche ich.

Ich bin Schuster Smikesch aus Dalleschitz und möchte

fragen, ob ich hier auf dem richtigen Weg

bin in die weite Welt.

Und ich bin Schreiner Smarile aus Dalleschitz.

Du bist ziemlich genau zwischen Machowitz und Hotzenplatz

und Spital Gassenfeld, nahe bei Dalleschitz.

Aber das ist bestimmt noch nicht die weite

Welt.

Immer noch nicht?

Aber wie komme ich da hin?

Weiß nicht.

Ich würde einfach immer geradeaus gehen.

Du, sag mal.

Ja?

Seit wann laufen denn Katzen auf zwei Beinen?

Und warum sprichst du anstatt zu miauen?

Wir haben die Katze erst unlängst in der

Naturkunde durchgenommen.

Die Katze spricht nicht.

Ich habe nämlich in der Naturkunde eine Eins,

damit es nur weiß.

Und was hast du in Märchen?

In Märchen?

Wenn du in Märchen auch eine Eins hättest,

dann wüsstest du...

Ja, so geht es.

Kaum sind Kinder beisammen, wird doch schon über

die Schule debattiert.

Also wird es wohl kein Zufall sein, dass

es auch in Holeschitz um die Schule geht.

Das Maunzerle wollte nämlich unbedingt einmal mit in

den Unterricht, bis schließlich der Pöppig nachgegeben hat.

Eins und eins ist eins, eins.

Ruhe, Ruhe jetzt!

Wenn ihr nicht still seid, dann schicke ich

das Maunzerle wieder nach Hause.

Zwei Maunzerle, zwei.

Eins, eins gibt es gar nicht.

Und jetzt setz dich wieder auf die Bank.

Ich weiß, Mama.

Ruhe!

So, und nun wollen wir zunächst in Naturkunde

fortfahren.

Also, wir haben das letzte Mal von den

schädlichen Tieren gesprochen.

Wer weiß noch ein schädliches Tier?

Ich.

Ja, Maunzerle.

Die Kuh.

Die Kuh?

Die Kuh.

Wie kommst du denn da drauf, Maunzerle?

Die Kuh ist ein äußerst schädliches Tier.

Sie ist mir mal auf den Schwanz getreten.

Ruhe, Ruhe, Ruhe!

Und wer, Maunzerle, gibt dir wohl die Milch

zum Frühstück?

Schuster's Groschmutter.

Jetzt schaut mal alle her zur Tafel.

Was ist das?

Wer kann mir sagen, wie man das Wort

Zwetschge schreibt?

Ob mit hartem T oder mit weichem D?

Bitte schön, Fräulein.

Das kommt ganz auf die Zwetschgen an.

Wenn sie noch grün und hart sind, schreibt

man sie mit hartem T.

Wenn sie aber reif und weich sind, dann

mit weichem D.

Ruhe, Ruhe!

Ich will euch nur sagen, wenn ihr an

eurem ersten Schultag schon so gescheit wie Maunzerle

gewesen wärt, dann wärt ihr heute schon längst

nicht mehr hier.

Ui, ui!

Bitte!

Auf einmal!

Wirklich schade, dass ihr plötzlich...

Ganz plötzlich war das Gipfel verloren.

Die Wolken fielen zur Erde in Millionen und

Milliarden.

Überall umher.

Auf den Bergen, in den Tälern, auf Hausdächern

und Landstraßen.

Auf Menschen und auf...

Auch dort, wo der gute Michisch in die

große, dunkle Welt ging, hat es geschüttert, wie

aus Waschzuwerfen.

Der Arme kämpfte allein gegen Wind und Regen.

Oh, sehr Gott!

Das könnte ein Jagdlad tot haben.

Michisch hatte keinen trockenen Atem mehr am Leibe,

als er endlich einen Unterschlupf fand.

Aber es hat nicht einmal ausgesehen, als würde

das Gewitter bald abziehen.

Michisch war froh, weil er unter einer Brücke

stand.

Er zog sich an der Sonne eine Rolle,

schnürte sich für ein Hügel zusammen und dachte...

Irgendwann wird das Salbe dann...

Oh, verzeihen, Falsch!

So laufen!

Aber mit dem, was jetzt kam, hatte er

nicht gerechnet.

Hier!

Das Unwetter ist vorbei, Papa.

Na, Gott sei Dank, Oluska, mein Täubchen.

Papa, sieh nur das Schwarze da, bei den

Weidenbäumen.

Was mag das sein?

Das ist eine Katze, Oluska.

Eine tote Katze.

Kann sein, dass sie bei dem Gewitter vorhin

ertrunken ist.

Armes, kleines Ding.

So ein schönes Kätzchen.

Papa, bitteschön, lass anhalten.

Vielleicht ist es noch gar nicht tot und

wir können ihm helfen.

Möglich, Katzen haben ein zähes Leben.

Anhalten!

Rrrrrr!

Joj!

Ich glaube, es lebt noch ein bisschen, das

arme Katerchen.

Weißt du was, Oluska, wir nehmen es mit.

Na nu, was ist das denn?

Ein Bündelchen.

Sicherlich hat es das Wasser jemandem weggeschwemmt.

Nimm es zu dir.

Wir werden es auf dem nächsten Gemeindeamt als

Fundsache abliefern.

Hier!

Glaubst du, wir können noch etwas für ihn

tun, Papa?

Ach, lass nur gut sein.

Wenn auch nur ein winziger Funken Leben in

ihm steckt, kommt er von selber wieder zu

sich.

Katzen sind die zähesten Tiere der Welt.

Guten Abend allerseits.

Und guten Appetit.

Was ist denn das?

Ich bin Schuster Smidkesch aus Holeschitz und kann

sprechen.

Wie?

Was?

Du kannst sprechen?

Da ist doch nichts dabei.

Bei uns in Holeschitz kann das heutzutage schon

jeder Ziegenbock.

Nicht zu fassen!

Und wie kommst du hierher?

Ich habe der Großmutter einen Rahmtopf zerschlagen.

Jetzt will ich einen neuen kaufen.

Deshalb ziehe ich in die weite Welt und

muss Geld verdienen.

Wo sind wir denn eigentlich?

Ist das die große weite Welt da draußen?

Ist sie das?

Warum nicht, Mickesch?

Hurra!

Jetzt werde ich bald Geld verdienen.

Hoffentlich.

Ich bin davon überzeugt, mein Lieber.

Einen Kater, der sprechen kann, gibt es in

keinem Zirkus der Welt.

Du wirst Geld wie Heu verdienen.

Einen ganzen Berg Rahmtöpfe wirst du kaufen können,

wenn du bei uns bleibst.

Willst du?

Hier?

Bei euch?

Joi, das wird fein werden.

Joi, wird das fein.

Aber als Schuster Smidkesch aus Holeschitz kannst du

im Zirkus natürlich nicht auftreten.

Das würde nicht ziehen.

Von heute an führst du den Künstlernamen Don

Mico de la Maucando.

Einverstanden?

Don Mico de la Maucando.

Wenn das der Ton da hört, der ärgert

sich grün und blau.

Don Mico de la Maucando.

Du wirst die einzigartigste Zirkusnummer der Welt werden.

Wir werden allerdings fleißig üben müssen.

Jeden Tag zehn Stunden Probe.

Ist das nicht ein bisschen viel?

Don Mico, einem Künstler ist nichts zu viel.

Na schön, von mir aus kann es gleich

losgehen.

Und in drei Tagen ist Premiere.

So ist also unser Mikesch beim Zirkus Klutzki

gelandet.

Und ist mit ihm durch die große weite

Welt gezogen.

Bis zur nächsten Kleinstadt.

Oder irre ich mich?

Richtig, Sie irren sich nicht.

Und wie es dort weiterging und in Holeschitz,

davon werde ich demnächst erzählen.

Die Fortsetzung von...

Leute, Leute, Leute, lasst euch sagen, sagen, was,

was, was sich zu getragen, tragen in dem

Dorf Holeschitz, in dem Dorf Holeschitz, Holeschitz.

Es ist kein Witz.

Ein, ein Kater lernt sprechen, sprechen, sich, sich

die Zunge zerbrechen, zerbrechen.

Spetzt wie ein Mönchengieb, spetzt wie ein Mönchengieb,

Mönchengieb.

Genauso schwind.

Schuh, Schuh, Schuh mach es Engel, Engel.

Ein, ein gewöhnlicher Bengel, Bengel.

Der hat's ihm beigebracht, der hat's ihm beigebracht,

beigebracht.

Tag und Nacht.

Doch, doch, doch eines Tags war, Tags war,

der, der mit Cash nicht mehr da, mehr

da.

So geht die Welt hinaus, so geht die

Welt hinaus, Welt hinaus.

Es war ein Graus.

Dort, dort, dort in der weiten Welt, weiten

Welt.

Kriegt, kriegt, kriegt er ein Haftgeld, Haftgeld.

Kommt er bei, so viel Glück, kommt er

bei, so viel Glück, so viel Glück.

Kriegt er's zurück.

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