All language subtitles for Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer[de]

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Original subtitles

Eine kleine, sehr kleine Insel lag mitten im

weiten, endlosen Ozean.

Sie hieß Lummerland Warum gerade Lummerland und nicht

irgendwie anders, wusste kein Mensch.

Aber sicherlich wird das eines Tages erforscht werden

Die Lokomotive der königlichen Lummerlandbahn hieß Emma Und

Lukas war der königliche Lokomotivführer Im

königlichen Schloss wohnte seine Majestät, König Alfons der

Viertelvorzwölfte Er nannte sich so, weil er um

Viertelvorzwölf geboren worden war Stundenlang konnte er mit

seinen Untertanen telefonieren Wenn man von Lukas absieht,

waren es genau zwei Aber Herr Ärmel Ich

bin untröstlich Majestät.

Das Foto, das ich von Majestät vorigen Freitag

angefertigt habe, ist leider etwas unterbelichtet und etwas

unscharf Wie schade, wie schade.

Sehr bedauerlich mein lieber Herr Ärmel Ich bin

untröstlich Herr König Ja da müssen wir uns

halt mal treffen, wenn es meine Regierungsgeschäfte zulassen

und ein neues Foto schießen Sagen sie Ist

das alte wirklich nicht zu gebrauchen?

Leider fast nicht.

Es ist wie gesagt etwas unterbelichtet und ein

bisschen unscharf Was?

Was?

Was?

Was?

Hier spricht Frau Was?

Wer spricht dort?

Achso.

Ja.

Hier spricht der Dings der.

Der Dings der.

König Alfons So?

Achja.

Ich wollte mich nur erkundigen, ob schon frische

Lakritzbonbons eingetroffen sind Nein Majestät.

Das Postschiff war noch nicht da Jetzt setzt

dieser blöde Motor schon wieder aus He

he he Hier Lummerland Hauptbahnhof.

Hier Lummerland Hauptbahnhof Reisende mit Anschluss an das

Festland werden gebeten in das Postschiff umzusteigen Verpflixt.

Der Gashebel ist verklemmt So.

Feierabend Emma Hilfe!

Na na na.

Seit wann brauchen Sie denn für Ihr Postschiff

Schienen Herr Briefträger?

Der Gashebel hat sich verklemmt Aha.

Ist das Paket für mich?

Nein.

Es ist für Frau Malzahn Aha.

Ich hab Malzahn verstanden Ja.

Ist auch richtig.

Malzahn Ich verstehe immer Malzahn Ja Malzahn Malzahn

Also mein lieber Briefträger.

Seit Jahren bringen Sie uns nun die Post

Sie kennen mich und die anderen genau und

wissen, dass es auf Lummerland keine Frau Malzahn

gibt Auf dem Paket steht Malzahn Einen schönen

guten Tag zusammen Guten Tag Frau Wars Ah

was sehe ich.

Die Lakritzbonbons sind angekommen Nein.

Das ist nicht für Sie.

Das ist ein Paket für Frau Malzahn Malzahn

Ah.

Das sind bestimmt die Flimflakä...

äh die Keflaplum...

äh die Flumflp...

äh die Umkehrfarbfilme, die ich bestellt habe.

Nicht wahr Herr Postrat?

Nein.

Das ist ein Paket für Frau Malzahn Wie

war der Name?

Malzahn Wie?

Malzahn Ach da seid ihr meine lieben Untertanen.

Haben Sie mir das neue Fernsprechbuch von Nordgrönland

mitgebracht Herr Postpräsident?

Nein Herr König.

Das hier ist ein Paket mit Lakritzbonbons.

Nein es ist ein Paket für Frau Malzahn

Wo ist die Dame?

Soll hier wohnen Aha.

An Frau Malzahn in Xummerland.

Alte Straße 133.

Dritte Etage links.

Und als Absender steht da eine große 13

Meine Glückszahl Das ist jetzt wirklich Nebensache Herr

Ärmel Xummerland soll wahrscheinlich Lummerland heißen Freunde es

bleibt uns gar nichts anderes übrig.

Jemand von uns muss Frau Malzahn oder so

ähnlich sein Aber

wer?

Auf unserer Insel gibt es gar keine dritte

Etage Das ist allerdings richtig Eine alte Straße

haben wir auch nicht Und eine Nummer 133

erst recht nicht Ich müsste das doch wissen.

Schließlich komme ich ja ziemlich viel auf der

Insel herum Aber wenn es wahr wäre, dann

hätte ich ja noch einen Untertan.

Einen Untertan von dem ich gar nichts weiß.

Nicht mal die Telefonnummer Freunde wir müssen suchen

Frau Malzahn, hier ist ein Paket für Sie

Ja Hallo.

Ist dort die Auskunft?

Ja Geben Sie mir bitte dringend die Telefonnummer

von Frau Malzahn.

Wohnhaft möglicherweise auf Lummerland Moment bitte Frau Malzahn,

hier ist ein Paket für Sie Frau Malzahn,

hier ist ein Paket für Sie Hallo Apparat

Wie war der Name bitte?

Alfons der Viertel vor Zwölfte Unsinn.

Malzahn.

Malzahn Frau Malzahn Hallo

Frau Malzahn Dritte Etage links Tut mir leid.

Auf Lummerland gibt es keine dritte Etage Das

weiß ich selbst Na also Also

Fehlanzeige Schade.

Ich hätte gerne ein Foto von der schönen

Unbekannten gemacht Woher wollen Sie denn wissen, ob

sie schön ist?

Vorsicht!

Was ist denn?

Das Paket Was ist denn mit dem verflicksten

Paket?

Vorsicht!

Ja zum Kuckuck nochmal.

Warum schreien Sie denn so?

In dem Paket ist was drin Na klar.

In jedem Paket ist was drin Vorsicht!

Geliebtes Volk.

Ich habe inzwischen Vorsicht!

Nachgedacht und festgestellt Vorsicht!

Was ist denn?

In dem Paket ist was drin Na klar.

In jedem Paket ist was drin Und dieses

ist an eine Frau adressiert Und weil Frau

Waas die einzige Frau auf Lummerland ist, gehört

das Paket ihr Sehr weise Majestät.

Vielen Dank Ich habe es jedenfalls los Frau

Waas, öffnen Sie es Wahrscheinlich sind es doch

die Lakritzbonbons Halt!

Halt!

Immer dieser Ärger mit den Dienstfahrzeugen Schwarz

ist es zwar, aber Lakritze ist es nicht

Wir haben uns vermehrt.

Ein neuer Untertan Bitte stillhalten.

Stillhalten Ein süßes kleines Baby Na dann muss

ich es eben mit einem Tausendstel versuchen Bitte

lächeln.

Lachen bitte Verwackelt.

Nochmal Wie kommt denn der Kleine in das

Paket?

Hier ist das Vögelein Kuckuck Also so eine

Gemeinheit ist mir in meinem ganzen Leben noch

nicht vorgekommen So ein kleines Kerlchen in ein

Paket zu packen Wenn ich den Burschen erwische,

dann kann sich der auf was gefasst machen

Nicht weinen, nein nein Das ist der Onkel

Lukas und der meint es ja nun gut

mit dir Ich bin der Meinung, Frau Waas

soll diesen neuen Untertanen aufnehmen und Mutterstelle vertreten

Sehr richtig und Jim soll er heißen, denn

genau so sieht er aus Hallo Jim Hierher

schauen.

Hier ist das Vögelchen Kuckuck So fing damals

die Geschichte an Der kleine Jim wurde ein

echter Lummerländer und wuchs heran Schon mit vier

Jahren konnte Jim telefonieren Mit sechs Jahren stand

Jim im Laden von Frau Waas Zu seinem

achten Geburtstag schenkte ich ihm einen fotografischen Apparat

Jim hatte immer ein Loch in der Hose,

stets an der gleichen Stelle Schließlich säumte Frau

Waas die Ränder des Lochs ein und nähte

einen großen Knopf zum Zuknöpfen dran Jetzt konnte

man das Loch, statt es zu reißen, einfach

aufknöpfen Dann war es da und statt zu

flicken, brauchte man es nur wieder zuzuknöpfen Von

diesen Tagen an wurde Jim von allen Leuten

auf der Insel nur noch Jim Knopf genannt

Mit zwölf Jahren durfte er schon allein mit

Emma fahren Als Jim 14 Jahre alt war,

läutete eines Abends bei Lukas das Telefon Hier

Lummerland Hauptbahnhof, Lokführer Lukas Ja, der Dings, der,

wer ist hier?

Der Dings, der König Ja, der Also Lukas,

die Sache ist die, nimm bitte Platz Danke,

ich sitze ja schon Dann steh bitte auf

und komm zu mir, es ist sehr wichtig

Bin sofort da Majestät Tschüss Tschüss So Emma,

wir müssen heute noch eine Sonderfahrt machen Hast

du genügend Dampf?

Na dann Wenn ich

es nur schon hinter mir hätte Da kommen

sie schon Majestät Schon

gut Setz dich mein Lieber Du entschuldigst, dass

ich dich nicht ins Schloss bitte, aber ich

habe heute noch nicht aufgeräumt Worum dreht es

sich denn?

Drehen, ja das ist das richtige Wort Die

Emma soll mal eine Runde drehen Allein?

Na sie wird ja wohl inzwischen den Weg

kennen Emma, dreh bitte eine Runde, ja?

Die Kleine Mein Lieber Lukas, wir müssen es

tun, hast du verstanden?

Kein Wort Also wir müssen es tun Ja

was müssen wir tun?

Hab ich das nicht eben gesagt?

Nein Also seltsam Ich möchte wetten, ich habe

klipp und klar gesagt, dass wir die alte

Welche alte?

Emma soll noch eine Runde drehen, ja?

Das Geräusch ist so beruhigend Wenn es sich

entfernt Hast du gehört Emma?

Also Also wir müssen die alte Emma abschaffen

Abschaffen?

Ich bleibe um Himmels Willen sitzen Mach mich

nicht nervös, ich bin's nämlich schon Ich weiß

wohl, es ist für uns alle ein schwerer

Entschluss Aber wir müssen es tun Niemals Majestät

Und außerdem, wieso überhaupt?

Setz dich Lummerland ist sehr klein Es reicht

gerade für die alten Untertanen Aber nun ist

ja ein neuer dazu gekommen Es ist doch

nur ein halber Und eins, zwei, drei ist

er ein ganzer Und dann?

Willst du, dass der Junge von unserer Insel

weggehen muss?

Natürlich nicht Jim ist doch mein bester Freund

Aber von Emma kann ich mich auch nicht

trennen Was ist denn ein Lokomotivführer ohne Lokomotive?

Ja freilich Darüber sollst du dir Gedanken machen,

jawohl Geh um Himmels Willen, sonst verliere ich

meine Haltung Tschüss Lukas Auf Wiedersehen Ade Emma

Hallihallo Gehst

du noch fort Jim?

Ein bisschen Es ist schon spät Nur mal

rüber zum Bahnhof, komm gleich wieder Ist gut

mein Junge Tschüss bis gleich Bis gleich Meine

gute alte Emma Wir werden beide gehen Ich

kann mich doch von dir nicht trennen Nein

nein Wir bleiben zusammen wo es auch immer

sein mag Das ist so klar wie Quellwasser

Es ist wegen Jim Er wird bald ein

ganzer Untertan sein und braucht Platz, verstehst du?

Und drum hat der König entschieden, dass du

weg musst Aber ich gehe mit, da verlass

dich drauf Was soll ich denn ohne dich

anfangen?

Und ich gehe auch mit Jim Ich habe

alles gehört Ich fahre mit, das ist so

klar wie Zwetschgensoße Zwetschgensoße?

Zwetschgensoße, jawohl Das ist ja alles Quatsch Emma

soll weg, damit du in Zukunft Platz hast

Ich gehe weg, weil ich ohne Emma nicht

leben kann Jetzt willst du auch noch weg

gehen Du wirst schon sehen, wie gut du

mich gebrauchen kannst Jedenfalls hat sich der König

das nicht so vorgestellt Wann geht's los?

Um Mitternacht Punkt Zwölf Geht in Ordnung Jim

Knopf, du bist wirklich der feinste kleine Kerl,

den ich in meinem Leben je gesehen habe

Na und du bist der feinste große Kerl

Also dann Punkt Zwölf Uhr geht's los Punkt

Zwölf Uhr bin ich da Eine

Insel mit zwei Bergen und im tiefen weiten

Meer Mit viel Tunnels und Geleisen und dem

Eisenbahnverkehr Nun, wie mag die Insel heißen?

Ringsherum ist schöner Strand Jeder sollte einmal reisen

in das schöne Lummerland Eine

Insel mit zwei Bergen und dem Fotoatelier In

den letzten macht man Bilder auf dem ersten

Dollier Diese Breiten, diese Tiefen, diese Höhen sind

bekannt Und man spricht von den Motiven auf

dem schönen Lummerland Eine

Insel mit zwei Bergen und dem Fernsprechtelefon Wählt

man nur die richtige Nummer, klappt auch die

Verbindung schon Hallo, hier ist falsch verbunden Wollen

Sie sich jetzt beschweren?

Nein, Harro, das kann passieren Also dann, auf

Wiederhören!

Eine Insel mit zwei Bergen und der Laden

von Frau Waas Hustenbonbons, alles Kleber, Regenschirme, Leberkaas

Körbe, Hüte, Lampen, Würste, Blumenkohl und Fensterglas Lederhosen,

Kuckucksbuben und noch dies und dann noch das

Eine Insel mit zwei Bergen und dem Fotoatelier

Höchste Zeit, dass du ins Bett kommst, du

Schlingel Gute Nacht, schlaf gut und bitte sei

mir nicht böse Natürlich bin ich dir nicht

böse Versprich mir das Ja, ja Versprich mir,

dass du nicht böse auf mich bist Ja,

ja, was hast du denn, Jim?

Natürlich verspreche ich dir's Danke Mutter Danke

Dachte ich es mir doch, Jim hat vergessen

die Ladentür abzuschließen Hm?

Lukas!

Emma!

Wo seid ihr?

Sie sind weg.

Ohne mich Lukas!

Lukas!

Na, kommst du doch noch, du Schlafmütze Ich

hab nicht geschlafen, Ehrenwort Ich hab den Schlüssel

von der Ladentür nicht gefunden Mutter muss ihn

eingesteckt haben Und warum bist du nicht zum

Fenster raus, hm?

Da hätte sie mich sehen können Und wie

bist du dann doch rausgekommen?

Durch den Keller.

Das war vielleicht schwierig Ich musste nämlich zuerst...

Ja, ja, ja, erzähl mir das ein andermal,

Jim Jetzt fahren wir erstmal los Kann Emma

denn wirklich schwimmen?

Klar, ein Schiff ist auch aus Eisen und

schwimmt Aber Emma hat doch Wasser im Kessel

Nicht mehr, hab ich abgelassen Du denkst aber

auch an alles Ja, muss man ja wohl

Also nimm Platz, Junge Wiedersehen, Lummerland Wir kommen

wieder Schön wär's Aber jetzt fahren wir erstmal

los Ihr

spricht Herr Ärmel Guten Tag, Sie wünschen?

Ja, der Dings ist hier Ich bin hier,

der...

König Genau Sagen Sie mal, haben Sie heute

schon mal Emma und Lukas gesehen?

Nein, Herr König Fahrplanmäßig müssten Sie schon mal

mitkommen Ach, und dem war nicht so?

Nein, und auch ans Telefon im Hauptbahnhof geht

niemand ran Ich schau mal rüber, Majestät Gute

Idee, das Ja, ja, ich komme gleich Nicht

nötig, meine liebe Frau Vaas, ich komme zu

Ihnen Ich möchte gerne Jim sprechen Ja, warum

weinen Sie denn, meine Verehrte?

Jim Was ist mit ihm?

Er hat mir einen Brief hinterlassen Einen Brief?

Jim kann doch nicht lesen und nicht schreiben

Versteh ich nicht Ich bin mit Lukas und

Emma weggefahren Mach dir keinen Kummer, sondern sei

unbesorgt Es küsst dich dein Jim Da haben

wir die Bescherung und ich bin vermutlich schuld

Kann ich mal telefonieren?

Bitte Ich will sofort eine Suchmeldung aufgeben Vor

den Nachrichten, meine Damen und Herren, bringen wir

eine Vermisstenmeldung Spurlos verschwunden ist eine Lokomotive namens

Emma, ein Likoloto...

Verzeihung ein Lokomotivführer namens Lukas und ein Junge

namens Jim Knopf Sachdienliche Hinweise nimmt der König

Alfons der Viertel vor Zwölfte von Lummerland und

alle Rundfunk- und Fernsehstationen entgegen Hier

ist der Bayerische Rundfunk, Achtung, Emma, Lukas und

Jim sind rausgekommen Sie sollen wieder nach Hause

kommen Liebe Bubchen und Mädchen, hier ist der

hessische Rundfunk Wir suchen den kleinen Jim, den

alten Lukas und die dicke Emma Wer was

weiss, soll uns anrufen, gell?

Na nun Jetzt sind wir wieder zu Hause

Wach auf Jim, das ist nicht Lummerland Zum

Prellbock nochmal, schaut dir das an Toll Ja,

sehr hübsch Doch doch, die haben sich was

einfallen lassen Wer?

Die Chinesen Sind wir in...

In China, genau Und das da in der

Ferne ist die Hauptstadt Ping Was machen wir

jetzt?

Wir machen zunächst mal Emma wieder landtüchtig und

dann fahren wir los Bolzen geradeaus Wollen mal

sehen, ob wir nicht vielleicht seine Majestät, den

Kaiser, sprechen können Was willst du denn von

ihm?

Die kleine Insel im weiten endlosen Ozean hieß

Lummerland.

Einst fuhr auf ihren Gleisen die Lokomotive Emma

und Lukas hieß der Lokomotivführer.

Im königlichen Schloss wohnte seine Majestät König Alfons

der Vierten vor Zwölfte.

Er hatte, wenn man mal von Lukas absieht,

noch zwei Untertanen.

Und zwar Herrn Ärmel.

Bitte recht freundlich und in die Kamera schauen.

Hier ist das Vögelein, guck, guck.

Und dann gab es noch Frau Waas, die

einen Kaufladen hatte.

Und schicken Sie mir bitte mit dem nächsten

Postschiff zwei große Pakete Lakritzbonbons, sehr dringend.

Eines Tages brachte der Briefträger ein Paket nach

Lummerland.

Es war an Frau Malzahn adressiert.

Da aber die einzige Frau auf der Insel

Frau Waas war, musste es wohl ihr gehören.

In dem Paket lag ein schwarzes Baby.

Es sieht aus, als würde es Jim heißen.

Jim wuchs heran.

Mit vier Jahren konnte er schon telefonieren.

Mit sechs Jahren stand Jim bereits im Laden

von Frau Waas.

Mit acht Jahren bekam er den Nachnamen Knopf.

Weil man das ständige Loch in seiner Hose

mit einem Knopf auf und zu machen konnte.

Mit zwölf Jahren durfte er schon allein mit

Emma fahren.

Als Jim vierzehn Jahre alt war, hatte der

König mit Lukas eine sehr ernste Unterredung.

Und für einen Untertanen, der bald erwachsen sein

wird, ist unsere Insel zu klein.

Daher muss jemand für Jim seinen Platz räumen.

Und das ist Emma.

Emma, die gute fleißige Emma, zog derweil ahnungslos

ihre Kreise.

Sie konnte auch allein fahren.

Ja, und das war gut.

Denn so hatte Lukas Zeit, sich um die

Fahrpläne zu kümmern.

Emma also sollte weg.

Lukas war entschlossen mit Emma wegzugehen, egal wohin.

Sie im Stich lassen, das käme für ihn

nicht in Frage.

In der nächsten Nacht machte er die Lokomotive

schwimmfertig.

Jim, der von dem Plan erfahren hatte, wollte

auch mit.

Er bettelte so lange, bis Lukas schließlich einrichte.

Und so fuhren sie also auf das weite,

weite Meer hinaus.

Nach langer Fahrt landeten sie an einem fremden

Strand.

Na nun.

Jetzt sind wir wieder zu Hause.

Wach auf Jim, das ist nicht Lummerland.

Zum Prellbock noch mal.

Schau dir das an.

Toll.

Ja, sehr hübsch.

Doch, doch, die haben sich was einfallen lassen.

Wer?

Die Chinesen.

Sind wir in...

In China, genau.

Und das da in der Ferne ist die

Hauptstadt Ping.

Was machen wir jetzt?

Wir machen zunächst mal Emma wieder landtüchtig und

dann fahren wir los.

Bolzen geradeaus.

Wollen mal sehen, ob wir nicht vielleicht seine

Majestät, den Kaiser, sprechen können.

Was willst du denn von ihm?

Ich will ihn fragen, ob er nicht eine

Lokomotive und zwei Lokomotivführer brauchen kann.

Musik

Musik

Lokomotiven scheinen hier weitgehend unbekannt zu sein.

Ich glaube, der Palast ist hier gleich um

die Ecke.

Was wünschen die erlauchten Herrschaften?

Salam Aleikum oder Bonjour, wie man hier vielleicht

zu Lande sagt.

Wir sind zwei sehr ausländische Lokomotivführer und möchten

den Kaiser von China sprechen.

Leider ist es ganz unmöglich, sehr ehrenwerte Führer

einer liebreizenden Mokolotive, unseren Kaiser zu sprechen.

Oder haben Sie eine Einladung?

Nein.

Verzeihen Sie mir unwürdigen Blattlaus, aber ohne Einladung

darf ich Sie nicht einlassen.

Verflixt und zugenäht.

Mir knurrt der Magen.

Ob es hier wohl ein bürgerliches Gasthaus gibt?

Hast du denn chinesisches Geld?

Verflixt und zugenäht?

Natürlich nicht.

Jetzt knurrt meiner auch.

Aber, wenn der Mensch kein Geld hat, dann

muss er eben welches verdienen.

Klar?

Aha, und wie?

Meine sehr verehrten, sehr chinesischen Damen und Herren,

wir sind mit unserer Lokomotive von sehr weit

hergekommen und laden Sie herzlich zu einer Rundfahrt

ein.

Benützen Sie die einmalige Gelegenheit, es kostet ausnahmsweise

nur 10 Li, nicht mehr als 10 Li

für eine Fahrt um diesen großen Platz.

Das ist das Lustigste, was man sich überhaupt

vorstellen kann.

Sogar lustiger als Karussellfahren.

Wir beginnen sofort.

Bitte einsteigen, meine Herrschaften.

Ich fürchte, mein Magen muss weiterknurren.

Das fürchte ich auch.

Wenn wir nur irgendjemand von hier kennen würden,

ein Chinese könnte uns sicher einen guten Rat

geben.

Aber gerne, wenn ich euch behilflich sein kann.

Mein Name, ihr ehrenwerten Fremdlinge, ist Ping Pong.

Ich heiße Lukas.

Und ich Jim.

Ich habe den Klagegesang eurer erhabenen Mägen vernommen.

Was darf ich euch bringen?

Vielleicht tausendjährige Eier auf zartem Salat aus Eichhörnchenohren?

Oder gezuckerte Regenwürmer in saurer Sahne?

Sehr gut ist auch Baumrindenpüree mit geraspelten Pferdehufen

überstreut.

Oder hättet ihr gerne Westennester in Schlangenhaut?

Wie wäre es mit Ameisenklößchen auf köstlichem Schneckenschleim?

Gut sind auch geröstete Libelleneier in Seifenschlamm oder

zarte Seidenraup mit weichgekochten Igelstacheln.

Oder mögt ihr lieber knusprige Heuschreckenbeine mit angemachten,

pikanten Maikäferfühlern?

Was ist?

Isst euch nicht gut?

Isst euch nicht gut?

Boah!

Habt ihr nicht einfach ein großes Butterbrot?

Und ein paar Frankfurter.

Oh ja, mit Pommes frites.

Und Ketchup.

Boah!

Kann man denn sowas essen?

Das ist mir unbegreiflich.

Reis.

Ihr werdet doch in China wenigstens Reis haben.

Ja!

Ihr bekommt sofort eine Reisplatte.

Aber bitte keine gebratenen Schuhbändel dazwischen.

Und bitte ohne zerlassene Reisnägel mit Schmieröl.

Roter Reis, grüner Reis, schwarzer Reis, süßer Reis,

scharfer Reis, saurer Reis, radierter Reis, Puffreis, vergoldeter

Reis.

Bitteschön.

Es ist das Abendessen unseres erhabenen Kaisers.

Des Kaisers?

Setzt euch.

Der Kaiser will wieder einmal nichts essen.

Aus Kumme.

Wie kommst du denn in die kaiserliche Küche?

Ich bin das 32.

Kindeskind von Herrn Shu-Fu-Lu-Pi-Plu,

dem Oberhofkoch und habe freien Eintritt zur kaiserlichen

Küche.

Schmeckt es euch?

Sehr gut.

Rausgezeichnet.

Vorzüglich.

Ganz prima.

Mit Stäbchen essen könnt ihr noch nicht.

Nehmt ruhig die Löffel.

In der Nähe des kaiserlichen Palastes darf nicht

mehr laut gelacht werden.

Warum?

Unser Kaiser ist sehr traurig, seit seine Tochter,

die Prinzessin Lizzy, in der Drachenstadt gefangen gehalten

wird.

Oha.

Prinzessin, Drachen, gefangen?

Und er hat sie demjenigen zur Frau versprochen,

der sie befreit.

Oha.

Frau, befreit.

Machen wir.

Erlaubt, ehrwürdige Lokomotivführer, dass ich mich entferne.

Es ist die Zeit, wo alle Babys in

China ihr Fläschchen bekommen und die Windeln gewechselt

werden.

Bist du noch ein Baby?

Ich bin erst 368 Tage alt, aber ich

habe schon vier Zähne.

Du schwindelst uns an.

368 Tage.

Wieso?

Kannst du dann schon sprechen?

Das können in China schon die winzigsten Kinder.

Spätestens mit zwei Jahren können sie lesen und

schreiben.

Und mit drei Mathematik.

Ich sehe euch später.

Und was taten Sie dann, Herr Türhüter?

Ich versuchte, sie wieder abzuweisen.

Aber dann sagten Sie, Sie wollen die Prinzessin

aus der Drachenstadt befreien.

Und wenn jemand auf der Welt die Prinzessin

zur Frau bekommen soll, dann bin ich, der

Oberbonze Pipapo, der Einzigwürdige.

Jawohl, Herr Oberbonze Pipapo.

Diesen Fremdlingen werde ich ihr Süppchen versalzen.

Lass sie zu mir.

Ich werde sie als Spione verhaften und in

den Kerker werfen lassen.

Ich muss nur achtgeben, dass der Kaiser nichts

von allem erfährt.

Sonst könnte es mir übler gehen.

Guten Tag, Leute.

Sind Sie der Pipapo?

Wir möchten nämlich dringend zum Kaiser.

Selbstverständlich.

Erlauben Sie vorher einige Fragen.

Bitte sehr.

Nennen Sie uns Vorname?

Mittelname.

Nachname?

Geboren?

Wo und warum sind Sie?

Langsam oder groß.

Klein oder dumm?

Was ist Ihre?

Kragenweite.

Hutgröße?

Blutgruppe.

Kennnummer.

Machen Sie?

Haben Sie?

Eine Bestätigung.

Einen Ausweis?

Ein Testament.

Einen Begleitschein.

Geben Sie uns?

Ihren Steckbrief.

Eine Vollmacht.

Ihr Testament?

Dann kommen Sie rein.

Vorausgesetzt, Sie zeigen.

Ihr Zeugnis her?

Die Bürgschaft.

Die Urkunde.

Das Dokument.

Und leisten Sie?

Und Garantie?

Taution.

Und werden Sie nicht unverschämt?

Also, meine Herren, es war sehr unterhaltsam.

Aber jetzt mal im Ernst.

Was wollen Sie von uns?

Haben Sie einen von mir beglaubigten Ausweis?

Ja, natürlich nicht.

Sie haben also keinen Beweis, dass Sie vorhanden

sind?

Ohne Ausweis gibt es sie gar nicht.

Und wem es nicht gibt, der kann auch

nicht zum Kaiser gehen.

Das Einzige, was wir für Sie tun können,

ist, Ihnen einen vorläufigen Ausweis auszustellen.

Na gut.

Können wir damit zum Kaiser?

Nein.

Also was können wir damit?

Gar nichts.

Ich werde mich beschweren.

Wenn Sie im Gefängnis sitzen, können Sie sich

nicht beschweren?

Aber ich sitze nicht im Gefängnis.

In zehn Sekunden Wache festnehmen und einschließen.

Unser allergnädigster Kaiser Ching Bum erwarten die Herren

Jim und Lukas.

Na, also.

Danke, Ping Pong.

Mistkäfer.

Meine lieben Freunde, hört zu.

Mein Töchterchen, Prinzessin Lisi, weilte vor einem Jahr

während der großen Ferien am Meer.

Eines Tages war sie verschwunden und niemand wusste,

was mit ihr geschehen war.

Die schreckliche Ungewissheit dauerte an, bis vor zwei

Wochen Fischer in den Wellen des Gelben Flusses

eine Flasche fanden.

Darin war dieser Brief.

An den erhabenen Kaiser von China.

Die 13 haben mich gefangen und an Frau

Malzahn verkauft.

Hier sind auch noch andere Gefangene.

Bitte rettet uns, denn es ist einfach schrecklich.

Frau Malzahn ist ein Drache und meine jetzige

Adresse lautet Prinzessin Lisi bei Frau Malzahn, Kummerland,

Alte Straße, Nummer 133, dritte Etage links, Malzahn.

Kummerland.

Alte Straße, 133.

Dritte Etage links.

Sie scheinen die Adresse zu kennen und ob.

Und wie.

Aha.

Ich bin als Baby in einem Postpaket nach

Lummerland geschickt worden und das Paket war adressiert

an Frau Malzahn.

Kummerland.

Alte Straße, 133.

Dritte Etage links.

Noch ein Grund die Drachenstadt aufzusuchen.

Vielleicht erfahren wir etwas über Jims Eltern.

Aha.

Ich verstehe kein Wort.

Aber ein alter Mann wie ich der muss

auch nicht mehr jedes Wort verstehen.

Wir brauchen nur noch den Weg zu kennen.

Ja.

Der ist leider keinem Sterblichen bekannt.

Aber es wird vermutet...

Die Karte bitte.

Also wenn man durch das westliche Tor unserer

berühmten chinesischen Mauer fährt, so erreicht man ein

Gebirge.

Es heißt die Krone der Welt und ist

leider absolut unübersteigbar.

Aber hier etwas südlich gibt es eine Schlucht.

Sie heißt Tal der Dämmerung.

Diese Schlucht bietet die einzige Möglichkeit das Gebirge

zu durchqueren.

Allerdings hat das bis heute noch niemand gewagt.

Alles klar.

Morgen früh stechen wir in Land.

Majestät.

So.

Und jetzt schreiben wir noch einen schönen langen

Brief nach Lummerland.

Und was steht da drin?

Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen,

weiten Meer.

Früher fuhr dort eine Lok, doch nun sind

die Schienen leer.

Heute Morgen, fern vom heiß geliebten, schönen Lummerland,

landeten wir an dem stillen, weiten, fremden Chinastrand.

Und wir fuhren mit der Emma gleich zum

feinen Kaiserhaus.

Doch der Hüter der Haustüre warf uns kurzerhand

hinaus.

Als Ping-Pong der kleine Junge sah, wie

uns der Hunger quält, brachte er etwas zu

essen.

Und dann hat er gleich erzählt, dass Lizzie

des Kaisers Töchterlein von Räubern ward geraubt.

Und drum ist der China-Kaiser schon seit

Wochen sehr betraubt.

Was ist betraubt?

Ja, soll eigentlich betrübt heißen.

Aber das reimt sich ja dann nicht.

Ach so.

Drum beschlossen Jim und Lukas und auch Emma

kurzerhand gleich zu fahren in das ferne, unbekannte

Drachenland.

Macht euch bitte keine Sorgen, die Geschichte endet

gut.

Denn zu diesem Abenteuer haben wir den richtigen

Mut.

Lasst euch grüßen alle herzlich, seid geküsst viel

tausendmal.

Habt ihr diesen Brief in Händen, sind wir

schon im Dämmerungstal.

Und da ist es.

Sieht schon ein bisschen düster aus.

Kein Wunder, dass da niemand großes Interesse hat.

Wir wollen mal ein bisschen hineinschauen, sind gleich

wieder da, Emma.

Keine Angst.

Okay.

Es ist hier ganz still.

Es ist hier ganz still.

Schönes Echo.

Gefällt mir.

Gefällt mir.

Es ist hier ganz still.

Schönes Echo.

Gefällt mir.

Es ist hier ganz still.

Das ist ja unheimlich.

Na ja, wie eben Echo tut.

So ein Echo hab ich noch nie gehört.

Das kommt zurück.

Hör mal.

Es ist hier ganz still.

Toll.

Das kann ja lustig werden.

Warum?

Stell dir vor, was passieren wird, wenn Emma

in diesem seltsamen Tal herumpoltert.

Ja und, was wird passieren?

Die Felsen da drinnen stehen so, dass das

Echo hin und her geworfen wird.

Abprallend.

Wieder umgekehrt.

Einfach nicht raus kann, verstehst du?

Und so wird es verstärkt.

Wird immer lauter und lauter.

Jetzt müssen wir schauen, dass wir durchkommen, ehe

es zu spät ist.

Tapfer, Emma.

Saus, was du saussen kannst.

Schneller kann Emma nicht, schneller...

Sie könnte ep looks, sie könnte ep looks...

Die Gefahr, dass sie explodiert, dass sie explodiert.

Emma kann nicht schneller.

Sie könnte eventuell...

Du Kast, sie darf!

Du hast dich hier verloren.

Du Kast, du darfst!

Ausrufe!

Ausrufe!

Ich glaube, durch das Tal der Dämmerung wird

nie mehr jemand kommen.

Können.

Das Dumme ist nur, wir können nicht mehr

zurück.

Wie ist das bloß so gekommen?

Emmas Gepolter hat sich so ungeheuer verstärkt, dass

die Felsen einfach zusammenbrechen mussten.

Ja, da hast du was Schönes angerichtet, meine

alte Emma.

Naja, hast brav durchgehalten, Dicke.

Alle Achtung!

Sie schnauft nicht mehr.

Was?

Sie schnauft nicht mehr?

Nichts.

Emma?

Emmalein?

Mach mal bitte Tüt oder so ähnlich.

Es ihr hat sie...

Iwo, kleine Unpestlichkeit wird gleich vorüber gehen.

Glaubst du?

Nichts Schlimmes.

Zu niedriger Dampfdruck, das ist alles.

Es ist entsetzlich heiß.

Tja, wir sind in der Wüste.

Was sind das für Vögel?

Geier.

Gefährlich?

Nein.

Wirklich nicht?

Sie schauen so gefräßig aus.

Vielleicht haben sie Hunger.

Und was fressen die?

Nur Tote.

Ich vermute, dass der Taktierkolben von Emma gebrochen

ist.

Hast du kein Ersatzteil dabei?

Doch, doch.

Aber es ist eine schwere Reparatur.

Mach mal ein Foto von der Lok.

Ich muss sie nämlich auseinandernehmen.

Und wir dürfen nicht den kleinsten Fehler machen.

Hoffentlich übersteht das unsere Alte.

Bist du bereit?

Hier ist das Vögelchen.

Kuckuck.

Kuckuck.

Sind Geier sehr angreifslustig, Lukas?

Ich sagte schon, solange man lebt, tun sie

einem nichts.

Sie warten, bis man tot ist.

Na?

Bist du ganz sicher, dass sie bei kleinen,

schwarzen Jungen keine Ausnahmen machen?

Vielleicht fressen sie die am liebsten lebendig.

Könntest du mal in den Kessel kriechen, Jim?

Nichts lieber als das.

Wieso?

Da bin ich vor den Geiern sicher.

Also pass auf.

Da ist eine Schraube locker.

Und die kann man nur von innen wieder

anziehen.

Ich komm nicht rein, weil ich zu dick

bin.

Ich mach's schon.

Du musst aber unter Wasser arbeiten.

Ich kann es nicht ablassen, weil wir hier

in der Wüste kein neues finden.

Klar.

Klar.

Komm, hau ab.

Ihr sollt abhauen, verflickst noch mal.

Ihr kriegt uns doch nicht.

Lukas?

Ja, mein Junge?

Ich tauche jetzt.

Ja, aber pass auf.

Jim?

Jim?

Gib doch Antwort.

Ist was?

Jim?

Jim!

Jim, gib doch Antwort!

Komm heraus, Junge!

Komm heraus, schnell!

Jim!

Jim!

Alles klar?

Gott sei Dank.

Die Schraube sitzt wieder.

Ohne dich wär Emma verloren gewesen.

Und wir auch.

Siehst du, wie gut es war, dass du

mich mitgenommen hast?

Ja.

Und jetzt bauen wir Emma wieder zusammen.

Wo ist das Foto?

Dort im Sand.

Mehr nach links.

Noch linkser.

Ja, gut so.

Fertig, stimmt genau.

So.

Können wir schon weiterfahren?

Klar, Emma schnauft ganz normal.

Ohne Hochdruck, ohne Tiefdruck.

Wie gesagt, sie ist bereit.

Na dann.

Na dann.

Rrrr.

Rrrr.

Rrrr.

Rrrr.

Rrrr.

Rrrr.

Rrrr.

Rrrr.

Verflixt und zugenäht.

Da ist eine Spur!

Ja, die unsere.

Das bedeutet, dass wir im Kreis gefahren sind.

Wenn wir nicht bald jemanden treffen, der in

dieser Wüstenwüste Bescheid weiß, dann sind wir verloren.

Verdammte Bieste!

Sie haben uns nicht aus den Augen verloren.

Sie

haben uns nicht aus den Augen verloren.

Seitdem Jim, der kleine Negerjunge, und Lukas, der

Lokomotivführer mit Emma der Lok von der kleinen

Insel Lummerland fortgefahren waren, warteten die Einwohner auf

ein Lebenszeichen.

Beispielsweise Herr Ärmel.

Ach, bitte kommen Sie doch etwas näher.

Noch näher, bitte.

Und noch einen Schritt, bitte.

Hier ist das Vögelchen.

Kuckuck.

Danke.

Ja, der Dings ist hier.

Der Dings...

Ärmel.

Nein, ich bin nicht der Ärmel.

Hier spricht Ärmel.

Ach ja, dann bin ich der König.

Sehr richtig, Majestät.

Majestät, der Briefträger kommt.

Oh, vielleicht bringt er uns Nachricht von Jim

und Lukas.

Das hoffe ich auch.

Auf Wiederhören, Herr König.

Was?

Ja, so.

Ja, ja, ja, der Dings ist hier.

Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass das Postschiff

kommt.

Endlich.

Vielleicht bringt es uns Nachricht von Jim und

Lukas.

An alle Lummerländer.

Sind Sie das?

Nur ein Drittel.

Aber da kommen schon die anderen zwei Drittel.

Ein Brief von Jim?

Ein Brief von Lukas?

Nein, ein Brief von China.

Ich empfehle mich.

Auf Wiedersehen.

Der Brief ist doch von Jim und Lukas.

Herrliche Fotos haben sie uns geschickt.

Was steht denn in dem Brief?

Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen,

weiten Meer.

Früher fuhr dort eine Lok, doch nun sind

die Schienen leer.

Heute Morgen, fern vom heißgeliebten, schönen Lummerland, landeten

wir an den stillen, weiten, fremden Chinastrand.

Und wir fuhren mit der Emma gleich zum

feinen Kaiserhaus.

Doch der Hüter der Haustüre warf uns kurzerhand

hinaus.

Als Pipon, der kleine Junge, sah, wie uns

der Hunger quält, brachte er etwas zu essen.

Und dann hat er gleich erzählt, dass Lisi,

des Kaisers Töchterlein, von Räubern ward geraubt.

Und drum ist der China-Kaiser schon seit

Wochen sehr betraubt.

Bitte, was heißt betraubt?

Soll wahrscheinlich betrübt heißen.

Aber das reimt sich ja dann nicht.

Sehr richtig.

Bitte weiter.

Drum beschlossen Jim und Lukas und auch Emma

kurzerhand, gleich zu fahren in das ferne, unbekannte

Drachenland.

Macht euch bitte keine Sorgen, die Geschichte endet

gut.

Denn zu diesem Abenteuer haben wir den richtigen

Mut.

Lasst euch grüßen, alle herzlich, seid geküsst vieltausendmal.

Habt ihr diesen Brief in Händen, sind wir

schon im Dämmerungstal.

Nachdem Emma, Jim und Lukas das Tal der

Dämmerung glücklich hinter sich gebracht hatten, fuhren sie

nun weiter durch eine heiße, endlose Wüste.

Sie kannten keinen Weg und auch eine Landkarte

hätte wenig genutzt.

Denn es gab hier keine Straßen, keinen Wegweiser,

nichts als Sand.

Stundenlang schon ging die Fahrt.

Die Sonne stieg immer höher, die Hitze wurde

unertreten.

Verflixt und zugenäht.

Da ist eine Spur.

Ja, die unsere.

Das bedeutet, dass wir im Kreis gefahren sind.

Wenn wir nicht bald jemanden treffen, der in

dieser Wüstenwüste Bescheid weiß, dann sind wir verloren.

Verdammte Biester!

Sie haben uns nicht aus den Augen verloren.

Komm, weiter, Jim.

Wohin denn?

Wieder im Kreis herum?

Hierbleiben bedeutet den sicheren Tod.

Weiterfahren bedeutet eine Chance zu haben.

Verstehst du?

Ja.

Da vorne.

Seh schon.

Was ist das?

Sieht wie eine Oase aus.

Dann sind wir ja gerettet.

Wenn es eine Oase ist.

Ja, warum soll es denn keine Oase sein?

Darum.

Verstehst du das, Lukas?

Verstehst du das, Jim?

Eigentlich müssten Eisberge bei der Hitze tauen.

Oh.

Toll, Sisse.

Wenn die Sache nicht so unübersichtlich wäre, dann

fände ich dieses Durcheinander eigentlich ganz spaßig.

Lukas!

Lukas!

Lukas!

Da ist ja, da ist ja Lumerland.

Fahr doch drauf zu.

Thomas!

Mutter!

Ich bin da.

Schau doch, ich bin's, Jim Knopf.

Wir kommen.

Oh.

Jetzt wird's mir aber wirklich zu toll.

Lukas, erklär mir bitte, was das bedeuten soll.

Hast du schon mal was von einer Fatamorgana

gehört?

Nein.

Das war soeben eine.

Wenn die Sonne auf die Sandfläche niederbrennt, wird

die Luft sehr heiß und fängt an zu

flimmern.

Und dann spiegelt sie Dinge, die in der

Nähe sind.

Aber auch welche, die weit entfernt sind.

Das ist...

Das ist schwer zu erklären, weil es so

verrückt ist.

Und dann kommt alles durcheinander und so kommt

es zu den kuriosen Erscheinungen.

Beispielsweise so wie die da?

Hallo.

Hallo.

Das ist keine Fata Morgana.

Echt?

Vermutlich.

Dann lass uns schnell umkehren.

Immer mit der Ruhe.

Außer seiner Größe sieht der Riese ja ganz

manierlich aus.

Hallo.

Hallo.

Ich glaube, der ist völlig harmlos.

So ein großer Kerl?

Harmlos?

Ach, bitte, bitte, liebe Leute.

Lauft nicht fort.

Ich will euch gewiss nichts tun.

Der ist richtig nett.

Vielleicht verstellt er sich.

Wahrscheinlich will er uns fangen und einkochen.

Ich hab mal von so einem Riesen gehört.

Bestimmt, Lukas.

Ich will nur mit euch reden.

Ich bin so schrecklich allein.

Der kann einem ja richtig leicht tun.

Darf ich bitte näher treten?

Jawohl, nur zu, nur zu.

Also, liebe Freunde, ich komme jetzt.

Wenn das nur gut geht.

Wir können ihn zumindest nach dem Weg fragen.

Er hat den größeren Überblick.

Schau mal.

Seh schon.

Der Riese wird ja immer kleiner, je näher

er zu uns kommt.

Was soll denn das bedeuten?

Wir werden es erfahren.

Guten Tag.

Guten Tag.

Ich weiß gar nicht, wie ich euch danken

soll, dass ihr nicht vor mir weggelaufen seid.

Wir haben keine Angst.

Niemand hat mich bis jetzt näher kommen lassen.

Dabei sehe ich doch nur von Ferne so

schrecklich groß aus.

Mein Name ist Turtur.

Das hier ist mein Freund Jim.

Und das hier ist mein Freund Lukas.

Wissen Sie, ich bin nämlich gar nicht so

groß.

Ich bin nur ein Scheinriese.

Also, das müssen Sie uns näher erklären.

Später.

Zunächst erlauben Sie mir die Bemerkung, dass Sie

schon seit Stunden im Kreis herumfahren und so

nie aus der Wüste herauskommen.

Darf ich mir erlauben, meine Herren, Sie in

meine bescheidene Hütte zu Gast zu laden?

Sehr gern.

Steigen Sie ein, Herr Turtur.

Dieses eiserne Wesen ist doch hoffentlich gezähmt.

Es frisst uns aus der Hand.

Sehen Sie, meine Freunde, wenn einer von Ihnen

jetzt aufstünde und wegginge, würde er immer kleiner

und kleiner werden.

Scheinbar.

Käme er zurück, dann würde er immer größer

und größer werden.

Scheinbar.

Sie werden zugeben, dass der Betreffende in Wirklichkeit

immer gleich groß bleibt.

Nun, bei mir ist das einfach umgekehrt.

Je weiter ich von jemandem entfernt bin, desto

größer scheine ich ihn.

Er kriegt Angst, läuft weg, ich stehe da,

einsam und verlassen.

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie

geblieben sind.

Was kann ich für Sie tun?

Sie könnten uns den Weg zur Drachenstadt zeigen.

Oh, da müssen Sie ja durch die Region

der schwarzen Felsen.

Ein gefährliches Unterfangen.

Aber wenn es Ihr Wunsch ist, ich führe

Sie gern dorthin.

Allerdings müssen wir sofort aufbrechen.

Ich kenne zwar die Wüste wie meine eigene

Tasche, aber tagsüber wage ich mich nicht zu

weit fort.

Die Fata Morgana ist in den letzten Jahren

immer schlimmer geworden.

Neu habe ich mich selbst gesehen.

Ich war etwa 20 Kilometer von mir entfernt.

Es war entsetzlich.

Also, gehen wir?

Ja, gehen wir.

Gehen wir.

Schwarzer geht's wohl nicht mehr, was?

Nein, das ist absolut das Schwarzeste, was es

hier in dieser Gegend gibt.

Aber es ist der einzige Weg zur Drachenstadt.

Wo soll denn da ein Weg sein?

Die Straße geht schnurgerade aus.

Ich sehe nichts.

Ja, ja, das ist eben so.

Die schwarzen Felsen sind so schwarz, dass sie

alles Licht aufschlucken.

Sie dürfen nicht vom Weg abkommen, sonst stürzen

Sie in den Abgrund.

An der höchsten Stelle führt die Straße durch

ein großes Felsentor.

Es heißt der Mund des Todes.

Sie erkennen ihn sofort an seinem fürchterlichen Heulen

und Stöhnen.

Warum heult er?

Warum stöhnt er?

Das macht der Wind, der ständig durch das

Tor weht.

So, nun habe ich Ihnen alles gesagt und

möchte mich verabschieden.

Schönen Dank, Herr Turtur.

Auf Wiedersehen.

Hoffentlich recht bald.

Und toi, toi, toi.

Jetzt ist er schon doppelt so groß.

Schade, dass er so allein sein muss.

Kann einem leid tun.

Jetzt ist er so hoch wie ein Berg.

Er scheint so hoch.

Ach so, ja.

Er scheint.

Du, Lukas.

Was?

Wenn wir von der Straße abkommen...

Dann stürzen wir in den Abgrund.

Hast doch gehört.

Aha.

Schlaf, Jim.

Es wird eine ganze Nacht dauern, bis wir

durch sind.

Hoffentlich reichen die Kohlen.

Und wenn sie nicht reichen?

Dann...

Dann?

Sie werden schon reichen.

Gute Nacht.

Es ist kalt.

Es wird von Minute zu Minute kälter.

Sind wir bald oben?

Ja.

Die Hälfte haben wir gleich geschafft.

Dann brauchen nur noch die Bremsen zu funktionieren.

Dann geht es bergabwärts.

Hey, hey, hey.

Hey.

Hey, Marc.

Was hat sie?

Schön bist du vom Weg abgekommen.

Verflixt.

So nah vor dem Ziel.

Aber wir können doch nicht einfach hier stehen

bleiben.

Nur Ruhe, Junge, nur Ruhe.

Wir brauchen vor allem etwas mehr Licht.

Die schwarzen Felsen verschlucken alles.

Ja.

Und darum machen wir sie ein bisschen weiß.

Wie denn?

Wenn ich von Emma Dampf ablasse, dann gefriert

dieser in der kalten Luft und wird zu

Schnee.

Verstehst du?

Es schneit.

Und die schwarzen Felsen werden weiß und können

nicht mehr alles Licht verschlucken.

Tolle Idee.

Teufel, da haben wir aber mächtig Glück gehabt.

Ui, ui, ui, ui, ui, ui.

Hoppla.

Wo sind wir denn?

Siehst du was?

Ich bin noch geblendet.

Ich auch.

Und das wird Emma auch sein.

Hallo, Emma?

Fehlt was?

Das ist ja gut.

So.

Hier wird ja fleißig gekocht.

Das sind Vulkane, gell?

Sehr richtig, mein lieber Jim.

Es sind feuerspeiernde Berge.

Die haben noch Brennstoff für hunderte oder tausende

von Jahren.

Wir leider nicht.

Oh, das ist aber, das ist aber...

Sehr unangenehm, mein Junge.

Denn ohne Kohle kein Dampf.

Und Holz scheint es in dieser rauchigen Gegend

auch nicht zu geben.

Ich kann nicht mehr.

Ich kann nicht mehr.

Ich mag nicht mehr.

Ich arme Wurm.

Hallo, wer ist da?

Ha!

Ha!

Ha!

Ich bin ein Drache.

Puh, puh!

Das freut mich sehr.

Ich bin ein Lukas.

Und ich bin ein Jim.

Da schaust du, was?

Habt ihr denn gar keine Angst vor mir?

Nein.

Warum denn?

Ja, warum denn?

Oh!

Das hat mir gerade noch gefehlt.

Nicht mal Menschen halten mich für einen richtigen

Drachen.

Aber fast, fast.

Wären wir nicht zufällig Leute, die vor gar

nichts Angst haben, also vor dir hätten wir

welche.

Wirklich?

Na klar, du siehst doch schrecklich aus.

Ehrlich?

Scheißlich.

Tatsächlich?

Furchtbar.

Ist wahr?

Direkt ekelhaft.

Dankeschön, vielen Dank.

Ja sag mal, findet denn jemand, dass du

kein richtiger Drache bist?

Oh!

Ja.

Die reinrassigen Drachen lassen mich überhaupt nicht in

die Drachenstadt.

Sie behaupten, ich wäre nur ein Halbdrache, weil

meine Mutter ein Nilpferd war.

Aber mein Vater war ein richtiger Drache.

Übrigens habe ich mich noch gar nicht vorgestellt.

Ich heiße Nepomuk.

Das ist ein hübscher Name.

Was?

Ein hübscher Name?

Ich will aber einen scheißlichen Namen haben.

Nepomuk!

Wie bist du bloß zu diesem scheißlichen Namen

gekommen?

Den hat mir meine Mutter das Nilpferd gegeben.

Sie hat in einem Zoo gewohnt und ist

mit solchen Leuten verkehrt, wie ihr seid.

Ist bei Name wirklich scheißlich?

Nepomuk ist ein klassischer Drachenname.

Aber heute ist ein richtiger Unglückstag für mich.

Mein Vulkan ist ausgegangen und ich bringe ihn

nicht wieder zum Brennen.

Ich habe schon alles versucht, aber es hilft

nicht.

Na, dann lass uns mal nachsehen.

Wir sind Lokomotivführer und verstehen uns auf Sachen,

die mit dem Feuer zusammenhängen.

Das wäre ja scheißlich wunderbar, wenn ihr mir

helfen könntet.

Es ist nämlich eine Schande für unsereins, wenn

einem der Vulkan ausgeht.

Menschenskind, da gibt's ja Kohlen.

Und was für eine Menge!

Können wir da welche haben, Nepo?

Nehmt so viele ihr wollt, aber bringt meinen

Vulkan wieder zum Brennen.

Wer bist du denn?

Bist du auch ein Halbtrache?

Wie heißt du denn?

Wie?

Du benutzt ja ein tolles Parfüm.

Mach doch mal.

Das musst du mir beibringen.

Hallo!

Es geht wieder.

Er zieht, er raucht.

Mein Vulkan!

Ich danke euch scheißlich!

Wir danken dir für die Kohlen.

So, jetzt habt ihr noch eine kleine Bitte,

Nepo Mukaro.

Was denn?

Zeig uns den Weg zur Drachenstadt.

Nein, nein, nein, nein.

Den darf ich nicht verraten.

Großes Geheimnis.

Magst du die Drachen so gern?

Mögen?

Ich?

Dieser Angeber?

Nein.

Wenn ich sie nur mal so richtig ärgern

könnte.

Sie sind nämlich sehr hässlich zu uns Halbtrachen,

diese, diese, diese.

Den müsste man mal und so und ob.

Geradeaus, dann links, rechter Bogen, runter.

Dann rauf, wieder rechts und schließlich links.

Da liegt die Drachenstadt Kummerland.

Ich habe aber nichts gesagt.

Auch wenn du nichts gesagt hast, danke ich

dir.

Aber da kommt ihr nicht rein.

Warum nicht?

Die Drachenwärter lassen niemanden hinein, der nicht wie

ein echter Drache aussieht.

Und wie sieht ein echter Drache aus?

Reinrassig.

Und sehr verschieden.

Sie dürfen vor allem keinem anderen Tier ähnlich

sehen.

Und außerdem müssen sie Feuer und Rauch spucken.

Keinem Tier ähnlich sehen und Feuer und Rauch

spucken.

Tja, meine gute alte Emma, da fällt mir

was ein.

Jetzt haben wir dich aber schön gruselig verkleidet,

Emma.

Du bist einfach toll, Emma.

Ganz reinrassig.

Keinem Tier ähnlich.

Und kann Feuer und Rauch spucken.

So ein fürchtenschöner Typ.

Also dann, auf Wiedersehen, Neppermuck.

Und vielen Dank.

Tschüss, Mutti-Muck.

Und ich werde auch noch ein Drache.

Ein Drrrrrache.

Ein Volldrrrrrache.

Huah!

Huah!

Du hast aber ein paar hübsche, glänzende Augen.

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Er hält immer für einen Drachen freundlich.

Das ist ausgezeichnet.

Du bist ein süßes Kind.

Huah!

Huah!

Du gefällst mir.

Sag mir deine Adresse, dann hol ich dich

später zu einem kleinen Spaziergang ab.

Was?

Du bist schon verabredet?

Dann mach, dass du weiterkommst.

Jetzt geht's in die Drachenstadt.

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Hu huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah!

Huah Aber keiner wollte Strohblumen, Schuhbändel, Alleskleber, Lederhosen,

Hustenbonbon, Spinat, Zeitungen, Kaugummi, Kuckucks-Uhren oder dergleichen

kaufen.

Herr Ermell betrachtete unentwegt die alten Fotos.

Und hingen Erinnerungen nach.

Lang, lang ist's her.

Erinnerungen gab es auch im Jim-Lukas-Emma

-Gedächtnismuseum, wo sich die Lummerländer jeden Tag kurz

vor Torschluss trafen.

Übrigens, der Eintritt war frei.

Die kostbarsten Stücke waren das Paket, mit dem

Jim nach Lummerland geschickt wurde, vier alte Puffer

von Emma, Lukas' Lokomotivführerprüfung und die fast weltberühmte

Hose mit dem Knopf.

Meine...

Herren.

Oh, Verzeihung.

Meine Damen und Herren.

Ich glaube, es ist Zeit, dass wir einen

Brief an Jim und Lukas schreiben.

Was darf ich notieren, Majestät?

Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen,

weiten Meer.

Warum schreiben Sie denn nicht?

Verzeihung, Majestät, aber das ist ein alter Hut.

Schließlich wissen die beiden ja sehr gut, dass

diese Insel zwei Berge hat und im Meer

liegt.

Und wascht ihr auch immer schön den Hals

und die Ohren.

Erlauben Sie, Frau Vaas, natürlich wasche ich mich

täglich.

Aber das sollen Sie doch dem Jim schreiben.

Ach so, ja, ja, dem Jim.

Ich bitte Sie dringend, hierher zu kommen.

Bitte schön, Majestät.

Wie?

Sie doch nicht.

Das sollen Sie dem Lukas schreiben.

Ach so, Lukas, jawohl.

Meine Wasserleitung tropft.

Bitte?

Bringen Sie sie bitte wieder in Ordnung.

Ich verstehe überhaupt nichts von Wasserleitungen.

Das schreibe ich doch dem Lukas.

Mit vorzüglicher Hochachtung, Ihr sehr geehrter Herr Erbe.

Komma.

Da werden Sie sich sicher freuen über diesen

schönen Brief.

Wo mögen Sie wohl jetzt sein?

Jim, Lukas und Emma waren inzwischen dem Scheinriesen

Turtur begegnet.

Ein harmloser Geselle, der zwar in der Ferne

riesengroß aussah, aber wenn man sich ihm näherte,

immer kleiner wurde.

Im Land der kleinen Vulkane trafen sie Nepomuk,

einen Halbdrachen, der ihnen den Weg zur Drachenstadt

verriet, in der die Tochter des Kaisers von

China, Prinzessin Lisi, gefangen war und die sie

befreien wollten.

Emma wurde zu einem Drachen umfrisiert.

Farbe, Fleister, Pappe, Kohle.

Dann fuhr die dicke alte Lok, die sich

wie im Karneval fühlte, mitten in die Drachenstadt

hinein.

In der Stadt der Drachen.

Hihihaha hoho.

Da gibt es nix zu lachen.

Hihihaha hoho.

Wir müssen nämlich böse sein.

Hihihaha hoho.

Bis jemand kommt, uns zu befreien.

Hihihaha hoho.

Bis jemand kommt, uns zu befreien.

Hihihaha hoho.

Was für eine charmante Erscheinung.

Die möchte ich näher kennenlernen.

Die krieg ich, die krieg ich noch.

Süße.

Drachenschule, Frau Malzahn.

Ohoho.

Eine Streberin also ist dieses Drachenfräulein.

Und beinahe hätte ich mich in sie verliebt.

Pfui Galle.

Wo zum Teufel hast du uns hingefahren, Emma?

Zum Prellbock nochmal.

Wir sind genau an der richtigen Adresse.

So ein Zufall.

Hast du das gelesen?

Du weißt doch, dass ich nicht lesen kann.

Ach so, ja.

Also, da vorne ist die Drachenschule von Frau

Malzahn.

Ui.

Komm.

Kinder müssen lernen.

Lernen, lernen.

Und wenn sie nicht lernen, dann gibt es

Hiebe.

Hiebe!

Hiebe sind gesund.

Viel gesünder als Essen und Trinken.

Kinder dürfen nicht toben.

Müssen still sitzen.

Immer brav still sitzen.

Und lernen.

Nun lasst mal sehen, ob ihr eure Hausaufgaben

schön gemacht habt.

Ha!

Nichts!

Schlecht!

Das ist nichts!

Ist Schule immer so?

Nein.

Manche sind sogar ganz nett.

Allerdings sind dort keine Drachen als Lehrer, sondern

einigermaßen vernünftige Leute.

Manche sind sogar sehr vernünftig.

Wer verschläft, der kommt in den Karzer.

Wie viel ist sieben mal acht?

Du da!

Sieben mal acht sind, sind, das sind, das

ist...

Wird's bald!

Sieben mal acht sind mindestens zwanzig.

Ach so, ach so, ach so.

Was du nicht sagst.

Zwanzig?

Nein.

Höchstens fünfzehn.

Du bekommst im Anschluss an diese Stunde sechsundfünfzig

Liebe.

Sechsundfünfzig!

Ist das klar?

So eine Gemeinheit!

Wer hat heute als letzter die Schule betreten?

Ich, Frau Malzahn.

Und warum hast du die Türe nicht zugemacht?

Ich habe sie zugemacht.

Lügner!

Elendiger Lügner!

Du kriegst Hunderthebe!

Er hat die Türe zugemacht.

Ich habe es gesehen.

Du steckst wohl mit ihm unter reiner Decke.

Was, was, was, was?

Aber auch dir werde ich es zeigen, Lizzy.

Wie viel ist vier mal sechzehn?

Vierundsechzig.

Dreizehn weniger sechs?

Sieben.

Zweiunddreißig und neunundzwanzig?

Einundsechzig.

Du kommst dir wohl sehr klug vor, weil

du alles weißt, was?

Du freches, eingebildetes Ding!

Auch du kriegst Hunderthebe und zwar gleich auf

der Stelle!

Einen Augenblick, Frau Malzahn!

Sie dürfen Lizzy nichts tun und auch den

anderen Kindern nicht.

Ist das klar?

Du frecher, schwarzer Drecksspatz!

Wo kommst du denn her?

Und wer bist du überhaupt?

Ich heiße Jim Knopf und ich werde die

Prinzessin Lizzy und die anderen Kinder befreien.

Aber vielleicht könnten Sie mir vorher sagen, wer

meine Eltern sind.

Denn ich bin in einem Paket nach Lummerland

gekommen, da hat eine 13 als Absender drauf

gestanden und als Adresse Frau Malzahn.

Du bist das also?

Dann gehörst du ja mir.

Ich habe dich von der wilden 13 gekauft.

Ich habe dafür bezahlt.

Doch diese Saufköpfe haben dich nicht richtig adressiert.

Aber nun bist du ja da und zur

Begrüßung werde ich dich einmal richtig durchprügeln!

Wer ist das?

Was wollen Sie hier?

Wer hat Ihnen das erlaubt?

Ruf einmal!

Ruf einmal!

Heute treibt sich mal wieder arg die Malzahnin.

Du musst lärmen!

Sonst musst du in den Karzer!

Und es gibt Hebel!

Das wär's.

Unsere gute alte Emma nimmt es noch mit

dem stärksten Drachen auf.

Darf ich jetzt die Frau Malzahn skalpieren?

Nix da.

Du bist nett.

Du auch.

So, Freunde.

Jetzt ist die Frage, wie wir aus dieser

ungemütlichen Drachenstadt herauskommen können.

Emmas Verkleidung ist kaputt.

Außerdem haben wir nicht alle im Führerstand Platz.

Wer hat eine Idee?

Lissi, wo hast du damals deine Flaschenpost ins

Wasser geworfen?

In den Fluss, der hinter diesem Haus entspringt.

Wenn die Flaschenpost mit der Strömung bis nach

China geschwommen ist, dann müssten wir es doch

vielleicht auch können.

Junge, das ist mehr als eine Idee.

Das ist bereits ein fertiger Plan.

Und was machen wir mit dem Drachen?

Sollen wir ihn gefesselt hier lassen?

Den nehmen wir mit.

Warum?

Wenn er aufwacht, schlägt er Alarm.

Und wir haben die Verfolger am Hals.

Außerdem möchte ich einiges von ihm wissen.

Und zu guter Letzt soll er seine gerechte

Strafe bekommen.

Malzahn!

Malzahn!

Hey!

Malzahn!

Schnell, fort von hier!

Wir brechen einfach durch die Wand.

Ein Brief von der Wilden 13.

Wie immer ohne Briefmarke.

Das kostet Nachporto und Gebühren.

Hallihallo, bist du böse?

Warum denn gleich mit dem Kopf durch die

Wand?

So hoch wäre das Strafporto auch nicht gewesen.

Was war denn hier los?

Kann Emma nicht schneller?

Emma kann nicht schneller als der Fluss.

Die Drachen sind hinter uns her.

Keine Sorge, Jim.

Die Drachen sind wasserscheu.

Ha ha ha ha!

So Freunde, wir haben eine lange Fahrt vor

uns.

Und um die Zeit zu vertreiben, schlage ich

vor, Lizzy soll uns erzählen, wie sie nach

Kummerland gekommen ist.

Das war in den großen Ferien.

Ich durfte wie jedes Jahr an das Nordmeer

fahren.

Eines Tages bin ich den Hofdamen, die auf

mich aufpassen sollten, entwischt Ich bin hinaus zum

Strand gelaufen.

Ach wie herrlich, ach wie schön, ganz allein

am Strand zu gehen.

Ich bin die Prinzessin Lizzy, weil ich nicht

will, mich finde nie sie, um die Dumpfschlumpf.

Die Sonne scheint, die Sonne lacht, drum hat

man mich nicht gut bewacht.

Ich bin die Prinzessin Lizzy, weil ich nicht

will, mich finde nie sie, um die Dumpfschlumpf.

Au!

Das ist ein prächtiger Fang, ein süßes Mädchen.

Au, lass mich los, lass mich los.

Du kommst uns wie gerufen, du kleine Kröte.

Zu Hilfe, zu Hilfe.

Der goldene Käfig wartet schon auf dich.

So, Vögelchen, nun kannst du nach Hamilton's Lust

spätschauen.

13 Kerne auf dem toten Sand.

Ho, ja, ho, he, ja, ho.

Sopfen, Regale und der Stachs war stark.

Ho, ja, ho, he, ja, ho.

Einst dann leer war das Fass mit dem

Stachs, ab wenn sie alleine klatscht.

Ho, einst dann leer war das Fass mit

dem Stachs, ab wenn sie alleine klatscht.

Habt ihr was für mich, ihr Burschen?

Und ab!

Diesmal ist es ein besonders feines Mädchen.

Und was wollt ihr dafür haben, ihr alten

Gauner?

Dasselbe wie immer, ein Fass voll echtem Kummerlener

Bratwein, Marke Drachenburger.

Das ist der einzige Schnaps auf der Welt,

der mir und meinen Brüdern scharf genug ist.

Zuerst das Mädchen.

Zuerst den Schnaps.

Das Mädchen.

Den Schnaps.

Mädchen.

Schnaps.

Mädchen.

Schnaps.

Holla, hoi!

So, mein Kind, mit Puppenspielen, Faulenzen, Spazierengehen, Ferien

und all diesem Vierlefant ist es jetzt ein

für alle Mal vorbei.

Es wird höchste Zeit, dass du einmal den

Ernst des Lebens kennenlernst.

Ahoi, wilde Dreizehn!

Ho!

Die Dreizehn!

Auf dem Paket, in dem ich nach Nummerland

kam, stand als Absender eine Dreizehn.

Na, vielleicht kann uns unsere Dame im Schlepptau

aufklären.

Nada nicht.

Also eines weiß ich jetzt genau.

Lesen und Schreiben möchte ich überhaupt nicht lernen.

Und Rechnen auch nicht.

Du kannst nicht rechnen und nicht lesen und

nicht schreiben?

Nein, ich brauch's auch nicht.

Aber das muss doch jeder können.

Wenn ich nicht schreiben gelernt hätte, dann hätte

ich auch keine Flaschenpost abschicken können und niemand

hätte uns gerettet.

Schnickschnack!

Ich hätte dich auch ohne Flaschenpost befreit.

Hohoho!

Wir sind ja schon da!

Die Kaiserstadt!

Ja, so ist es.

Wir sind da.

China Hauptbahnhof!

China Hauptbahnhof!

Bitte alles aussteigen.

Wir haben hier einen längeren Aufenthalt.

Das ist ja ...

ist ja toll!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Wer ist da?

Keine Ahnung!

Sie sind da!

Juhu!

Sie sind da!

Wer ist da?

Ich weiß es nicht.

Jedenfalls sind sie da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Sie sind da!

Wer ist da?

Lukas und Schimm und Lissi!

Mein Töchterchen!

Ach, wie herrlich!

Ach, wie schön, dass wir dieses Fest begehen!

Zu Hause ist die Lissi, die hier heult

auf in den Isi!

Tschim-ta-ra-tschim-bum!

Lissi!

Papa!

Du bist da!

Bitte, meine Freunde, nehmt Platz, setzt euch und

erzählt!

Ach, wie herrlich!

Ach, wie schön, dass wir dieses Fest begehen!

Zu Hause ist die Lissi, die hier heult

auf in den Isi!

Mein lieber Ping-Pong, haben Sie alles erledigt?

Alles!

Der Eskimo-Junge und der Entzündung-Junge sind

bereits mit zwei Extraschiffen auf dem Weg in

ihre Heimat.

Den Drachen habe ich ins Elefantenhaus bringen lassen,

aber...

Aber?

Er wird goldig!

Bitte?

Ich glaube, er verwandelt sich und er ist

sehr traurig.

Er hat gesagt, er muss sich verabschieden, aber

er will vorher noch was Wichtiges sagen.

Na, was ist, Drachen-Mutter?

Hast du Bauchweh?

Ich danke euch, dass ihr gekommen seid.

Sollen wir einen Tierarzt holen?

Nein, nein!

Ich danke euch auch, dass ihr mich überwunden

habt, ohne mich zu töten.

Ihr müsst wissen, niemand, der böse ist, ist

dabei besonders glücklich.

Wir Drachen sind eigentlich nur so böse, damit

jemand kommt und uns besiegt.

Leider werden wir dabei meistens umgebracht.

Wir suchen uns jemand, den wir mit unserem

Wissen quälen können, so wie ich zum Beispiel

die Kinder.

Jetzt werde ich in einen tiefen Schlaf sinken.

Aber nach einem Jahr werde ich verwandelt aufwachen

und ein goldener Drache der Weisheit sein, der

alle Geheimnisse und Rätsel lösen kann.

Ein wenig von meiner zukünftigen Weisheit habe ich

jetzt schon.

Was können wir tun, damit wir wieder nach

Lummerland zurück und dort bleiben können, ohne dass

es zu eng wird?

Lummerland ist nämlich sehr klein.

Stecht morgen genau bei Sonnenaufgang in Richtung Lummerland

in See.

Am zweiten Tag eurer Heimreise werdet ihr um

zwölf Uhr mittags...

Sie schläft ein.

Bitte, Frau Malzahn, woher haben mich die Wilde

13 geraubt, ehe sie mich in das Postpaket

gesteckt haben?

Und bitte, was werden wir übermorgen um zwölf

Uhr mittags?

Eine famose Idee hat sie.

Wirklich ganz famos, uns mit ihrem Staatsschiff nach

Lummerland zu bringen.

Na, ich muss doch ihren König Alphons den

Viertel vor Zwölften kennenlernen, da unsere beiden Länder

vermutlich in absehbarer Zeit diplomatische Beziehungen anknüpfen werden.

Hm?

Hm?

Hm?

Jetzt ist es genau zwölf Uhr mittags.

Stimmt.

Und genau vor uns schwimmt eine Insel.

Eine schwimmende Insel.

Das meinte der Drache.

Das war seine Idee.

Wir könnten sie ins Schlepptau nehmen und mit

nach Lummerland kutschieren.

Bestimmt wird sie dran wachsen und dann haben

wir Platz für alle.

Sogar für ein neues Geleise.

Das ist dann neu Lummerland.

Oh, fein.

Na, dann werden wir sie mal einfangen.

Matrosen!

Getroffen.

Eine Insel, eine Insel in dem großen weiten

Meer wird nach Lummerland gefahren durch die Wellen

kreuz und quer.

Diese Insel wird ganz sicherlich nun auch sehr

bald bekannt.

Diese Insel, diese Insel, die heißt neu Lummerland.

Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen

weiten Meer mit zwei Tunnels und Geleisen und

dem Eisenbahnverkehr.

Ja, ich sage ehrlich da, ich bin von

Lummerland berauscht.

Hier fällt der Fall ein, wo ein Kaiser

gerne mit dem König tauscht.

Eine Insel mit zwei Bergen und dem Fotoatelier.

In den letzten macht man Bilder auf dem

ersten Dollier.

Diese Breiten, diese Tiefen, diese Höhen sind bekannt

und man spricht von den Motiven auf dem

schönen Lummerland.

Hier ist das Vögelchen Kuckuck.

Eine Insel mit zwei Bergen und der Laden

von Frau Waas.

Hustenbonbons, alles Kleber, Regenschirme, Leberkaas.

Türbe, Hüte, Lampen, Bürste, Blumenkohl und Fensterglas.

Lederhosen, Kuckucksuhn und noch dies und dann noch

das.

Musik

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