All language subtitles for Gut gebrüllt Löwe[de]

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Original subtitles

Musik ...

...

Musik ...

Kann man denn nicht mal in Ruhe sein

Mittagsschläfchen halten?

Kann man denn nicht mal in Ruhe sein

Mittagsschläfchen halten?

Erlaubt der Sultan von Sultanien eine Eilpost aus

irgendwo.

Aus irgendwo?

Oh, liess vor.

Sehr geehrter, lieber Herr Sultan, wenn Sie was

erleben wollen, dann kommen Sie mit dem Leben

dringend nach irgendwo.

Es eilt.

Herzliche Grieße.

Kim Pips O...

Ach, das Letzte ist sehr undeutlich.

Ich kann es nicht lesen.

Dann heißt es K.

Hm.

Was rätst du mir, Kamil?

Ich meine, fliegt nur hin mit eurem fliegenden

Teppich.

Gute Reise.

Danke, mein Lieber.

Aber du fliegst mit.

Oh, Allah.

Du kannst dich entfernen.

...

Musik ...

Uaah!

Uaah!

Gut gebrüllt, Löwe.

Aber jetzt reicht's.

Du erschreckst mit deinem Gebrüll ja die Leute.

Ich brülle vor Freude.

Wer vor Freude brüllt, erschreckt niemand.

Uaah!

Woher sollen denn die Leute wissen, dass du

vor Freude brüllst?

Das hört man doch.

Uaah!

Ich möchte aussteigen.

Sofort.

Hals und Beinbruch.

Darf ich dir einen freundschaftlichen Schubs geben?

Nein.

Zu Hilfe nicht.

Nein.

Gut gebrüllt, Kamil.

Aber jetzt reicht's.

Du erschreckst mit deinem Gebrüll ja die Leute.

...

Musik ...

...

Musik ...

Möchte wissen, wo wir da landen sollen.

Vielleicht war der Brief gar kein echter Brief,

sondern ein Jux.

Papperlapapp, das sieht ganz nach einem Fest aus.

Und wer hier gefestet werden soll ...

Gefeiert.

Bitte?

Gefeiert.

Und wer hier gefeiert werden soll, liegt doch

ganz klar auf der Tatze.

Da kommen sie.

Da kommt der Löwe.

Hurra!

Seht ihr?

Da unten, meine Pieps.

Das ist Pieps.

Hallo, Pieps!

Pieps!

Pieps!

Bei dir piepst's wohl.

Guten Tag.

Falls ihr mich nicht mehr kennt, ich heiße

Sultan.

Mehl, Sultan, Löwe.

Aber wir kennen uns ja.

Wir freuen uns alle sehr, dass ihr gekommen

seid.

Aber bitte schwebt noch länger in den Lüften.

Es sieht viel besser aus, viel festlicher.

Guten Tag.

Fest?

Was hab ich gesagt?

Haltet euch fest!

Hallo, Pieps!

Hallo, Pieps!

Herzlich willkommen!

Hoch die Gäste aus Sultanien!

Ich möchte wissen, was hier für ein Fest

gefeiert wird.

Hauptsache ist, dass fest gefeiert wird.

Liebe hochverehrte Gäste aus Sultanien!

Liebe Irgendwoher!

Wir alle wissen, was wir unserem Löwen...

Was wir unserem Löwen...

Was wir unserem Löwen...

Bravo!

Bravo!

Seid doch nicht so eingebildet.

Was wir unserem Löwen zu verdanken haben.

Darum haben der Stadtrat von Irgendwo und ich,

der Bürgermeister, beschlossen, ihm ein bleibendes Andenken zu

setzen.

So mächtig bin ich.

Bravo!

Bravo!

Denk mal!

Du hast ein Denkmal gekriegt, Löwe!

Liebe Gäste!

Lieber Ehrengast!

Liebe Einwohner dieser stolzen Stadt!

Nun mehr kann diese Stadt nicht länger den

Namen Irgendwo beibehalten.

Darum haben der Stadtrat und ich, der Bürgermeister,

beschlossen, unsere Stadt heisst ab morgen Neu-Löwen

-Burg.

Der kleine Stadt, einmal der Löwe los.

Neu-Kamelburg wäre auch ein hübscher Name gewesen.

Doch hat man herausgestellt, dass auf der ganzen

großen Welt kein zweiter Löwe so famos.

Der Löwe, der Löwe, der Löwe war los.

Neu-Löwen-Burg Drei Tage lang dauerte das

Fest in der Stadt Neu-Löwen-Burg.

Dann reisten die Freunde aus Sultanien wieder ab.

Schaut mal, wer da kommt.

Ist das nicht K?

K ist es nicht.

Vielleicht irgendein fressbares Geflügel?

Untersteh dich!

War nur eine Feststellung.

Es ist ein Flamingo.

Ihr seid es.

Er kennt mich.

Uns.

Er hat nicht gesagt, du bist es, sondern

ihr seid es.

Du kennst uns also.

Ich habe schon viel von euch gehört.

Hörst du, er hat schon viel von mir

gehört.

Von uns.

Ihr müsst wissen, dass sich Prinz Panja in

großer Gefahr befindet und dass ich ausgeflogen bin,

um euch um Hilfe zu bitten.

Wer ist dieser Prinz Panja?

Ach, ihr kennt Prinz Panja nicht?

So hört bitte.

Wir leben in einem Land, das viele Meilen

abseits von den großen Wegen liegt, umschlossen von

dem Gebirge Datapoete, das es vor allen Blicken

verbirgt.

Es heißt Nekaragien.

In seinem Tal leben die Bewohner glücklich und

zufrieden.

Sie alle schauen vertrauensvoll auf Schloss Firifallo.

Denn hier wohnt Prinz Panja, der jetzt nach

dem Tode seiner Eltern der neue Herrscher über

Nekaragien werden soll.

Obwohl noch jung an Jahren, ist Prinz Panja

überaus klug und er ist edel und gut.

Aber er will nicht glauben, dass ihm große

Gefahr droht.

Gegenüber von Schloss Firifallo ragt die Burg Machatovel

hoch.

Hier herrscht des Prinzen Ohheim Graf Rau.

Ein hartherzig und grausamer Mensch.

Er will den Prinzen vernichten, um selber Herrscher

über Nekaragien zu werden.

Genauso schlimm wie Rau ist sein Burgrat, der

gespenstische Kipper.

Hoch oben auf dem Wachtturm der Burg Machatovel

schaut Tag und Nacht der Hofastrolog und Oberbeobachter

Professor Nomus durch das Fernrohr.

Tagsüber verfolgt er damit den Flug eines riesigen

Kondors, der in 6000 Meter Höhe dahin segelt

und in seinen Krallen einen Spiegel trägt.

In ihm sieht man selbst Dinge, die weit

entfernt hinter Bergen und Wäldern verborgen liegen.

Durch diesen Spiegel erfährt Rau frühzeitig, ob sich

dem Lande Nekaragien Feind oder Freund nähert.

Eines ist klar.

Wenn Rau die Macht gewinnt, dann wird eine

schreckliche Zeit hereinbrechen.

Es wird weder Frieden noch Freiheit geben.

Schon jetzt streut Rau Lügen und Verleumdungen über

Prinz Panja aus.

Schon wagt es niemand mehr, sich offen zu

ihm zu bekennen.

Wer es trotzdem tut, wird gefangen und gefoltert.

Unerhört.

Abscheulich.

Ruchlos.

Bitte, bitte steht Prinz Panja bei.

Bitte helft.

Äh, Kamil.

Ähm, ich meine, man müsste diesem Rau einen

gepfefferten Brief schreiben, wo drin steht...

Ach du liebe Güte.

Was bist du für ein Kamel.

Brief schreiben.

Nein.

Glaubst du, das nützt etwas?

Nein.

Wir fahren sofort hin.

Dieser Käfer Rau und sein gespenstischer Gibbon sollen

mir nur vor den Rachen kommen.

Uaaaah.

Gut gebrüllt, Löwert.

Es wird nicht leicht sein, Prinz Panja zu

helfen.

Denn Graf Rau befehligt auch noch die Blechbüchsenarmee.

Blechbüchsenarmee?

Was ist das denn?

Zwei, drei, vier marschieren wir in schnellem Lauf

berghinauf.

Hoben dann alle Mann.

Schauen in den List, wo Feind ist.

Alle Büchsen sehen nix.

General, auf einmal, schreit Hurra, Feind ist da.

Jawoll, Blechbüchsen, roll, roll, roll.

Ja, dann geht's schlepper, klepper, depper, roll, roll.

Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll.

Ja, dann geht's schlepper, klepper, depper, roll, roll.

Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll.

Soldaten, rühren!

Soldaten, wenn es uns, der tapferen Blechbüchsenarmee, auch

noch nie vergönnt war, einen Sieg an unsere

Büchsen zu heften, so weiß unser oberster Herr,

Graf Rauho doch, dass er sich auf uns

verlassen kann.

Dank unserer Kriegskunst werden wir jeden Feind, wo

immer er sich auch zeigen mag, vorausgesetzt, dass

wir auf der Spitze eines Abhangs sind, werden

wir jeden Feind nicht plattwalzen wie einen Pfannkuchen.

Verstanden?

Verstanden?

Rühren!

Soldaten, stillstanden!

Na, in Rüstung, Marsch!

Na, Blechbüchsen, Dummkopf!

Dummkopf!

Ich habe doch noch gar nicht das Kommando

Roll, roll gesagt.

Auf den Platz, Marsch, Marsch!

Marsch!

Soldaten, stillstanden!

Nein, nein, raus!

Ich habe noch nicht in die Rüstung befohlen.

Dummkopf, Dummer!

In die Rüstung!

Aha, guck, guck, umgedreht!

In die Rüstung!

Blechbüchsen, roll, roll!

Vorsicht, Wächter!

Gut, dass du kommst, General.

Ich habe soeben einen Entschluss gefasst.

Zu Befehl, Hoheit.

Ich habe keine Lust mehr, länger zu warten.

Nimm deine Blechbüchsenarmee und räume das Nest aus.

Zu Befehl, Hoheit.

Welches Nest?

Schloss Firifalo.

Mit seinem kostbaren Inhalt.

Dem Prinzen?

Jawohl, Panja.

Hoheit, es gehört wirklich nicht viel mehr Verstand

dazu, als diese kolossal riesige, aber auch kolossal

dumme Schildkröte hat, um zu begreifen, dass wir

Prinz Panja nicht überfallen, gefangen nehmen oder gar

töten dürfen.

Die Einwohner verehren in ihm den zukünftigen König

und wenn sie auch vor euch und eurer

Macht zittern, so würden sie sich vielleicht doch

gegen euch erheben, wenn dem Prinzen ein Unheil

geschehe.

Sehr richtig, sehr richtig.

Halt's Maul!

Ihr müsst ihn nach und nach auch von

den letzten Freunden trennen.

Droht diesen heimlich mit dem Tod, wenn sie

noch weiter zum Prinzen stehen.

Versprecht ihnen, äh, Reichtümer, äh, äh, Ämter, äh,

wenn sie sich auf eure Seite schlagen.

Ich habe doch eben erst diese Schildkröte zum

kolossalen, kriechenden, hoheitlichen Festtafelsockel erhoben, weil sie Panja

verlassen hat.

Mir fällt weiß Henkerbeil und Galgenschnur bald kein

Amt mehr ein, das ich vergeben könnte.

So besonders viel ist euch ja auch bei

mir nicht eingefallen.

Es macht mir nichts aus, die Festtafel auf

meinem Buckel zu tragen, aber euch ständig beim

Essen so unheimlich unanständig schmatzen und rülpsen zu

hören, das ist gerade kein Genuss.

Du kriegst gleich einen Tritt.

Au, au, au, au.

Das war ein unüberlegter Tritt, hoheit.

Ihr seht, was dabei rauskommt.

Ihr habt euch wehgetan.

Ach, mein Zeh, mein Zeh.

Diese undankbare Kröte.

Au, au, au, au.

So einen feinen Panzer würde ich gern in

meiner Armee haben.

Wasser, hol mir Wasser, los.

Ich möchte aber fliegen.

Fliegen?

Mein Herzenswunsch.

Hört weiter, hoheit.

Wenn kein Freund mehr bei Prinz Panja geblieben

ist, dann erklärt ihr in aller Öffentlichkeit, dass

ihr das kostbare Leben des kleinen Prinzen beschützen

müsst.

Ihr nehmt ihm nach und nach die Entscheidungen

ab.

Schließlich erklärt ihr ihn für krank und eines

Tages ist er leider trotz aufopferungsvoller Pflege gestorben.

Hö, hö.

Alarm.

Der Ameisenbär schlägt den Gong.

Dann hat der Professor was entdeckt.

Wann kommt jetzt mal das Schloss Fidirallala?

Es heißt Firifallo.

Von mir aus, Jupp Heydi, ich habe nämlich

Hunger.

Wenn ich dich nicht so gut kennen würde...

Was willst du damit sagen?

Dann wärst du die längste Zeit ein lebendiges

Kamel gewesen.

Löwe.

Entschuldige.

Was glaubst du, was andere Löwen alles fressen,

wenn sie Hunger haben?

Du bist kein anderer Löwe.

Du bist ein ganz gewisser Löwe mit einem

Denkmal.

Wie lange wird's denn noch dauern?

Habt Geduld, meine Freunde.

Wenn die Sonne hinter dem Berg versinkt, sind

wir da.

Jupp Heydi, hai da.

Henkers Beil und Galgenstrick.

Aufspießen, Braten, Zersäbeln, Zerhaken.

General Blech, diese unverschämten Eindringlinge müssen sofort vernichtet

werden.

Zu Befehl, sofort.

Aber wie?

Wir können ja nicht durch die Luft rollen.

Dann lernt es.

Meine Armee muss alles können.

Zu Befehl, Hoheit.

Wir werden sofort mit den Übungen beginnen.

Der Teppich

wird von dem törichten Flamingo geleitet.

Er führt sie zum Schloss.

Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass die fremden Leute dem Prinzen

Panja zur Hilfe kommen wollen.

Schnell einen Rat.

Später.

Sofort.

Psst, was ist denn?

Sie wollte ja schon immer mal fliegen.

Warum hast du das getan?

Mir ist ein Verdacht gekommen.

Sollte diese Schildkröte am Ende gar nicht so

dumm sein?

Schließlich ist sie ja erst kurze Zeit auf

Burg Macherthofel.

Vielleicht wollte sie nur Auskunft schaffen, was hier

geplant wurde und das dem Prinzen berichten.

Ach so.

Wir sind da.

Ist das das Schloss, Juhaira Sasa?

Firifalo.

Sieht mir fast zu vegetarisch aus.

Löwe benimm dich.

Ein Gespenst, zu Hilfe.

Keine Angst.

Es ist die Kobra, unsere Verbündete.

In unserem Land gilt sie als ein heiliges

Tier.

Merkwürdiges Land, in dem eine Kobra als heiliges

Tier gilt.

Kommt, ich führe euch gleich zum Prinzen.

Bitte, nehmt Platz.

Was führt euch zu mir?

Ja also, wir sind hier auf deinem Schloss,

Holdrio.

Also bitte sei still.

Göttlicher Prinz, wir haben die Fremden zu deiner

Hilfe hergebeten.

Ich bedarf keiner Hilfe.

Ich will es nicht glauben, dass mein Onkel

Raho mir Böses will.

Ich will und kann es nicht glauben.

Bringt mir einen Beweis seiner Untreue.

Hat er dir schon seine Ergebenheit bewiesen?

Hat er schon den Treuheit geleistet?

Nein.

Und erst nachdem er das getan hat, kannst

du König werden.

Göttlicher Prinz, mein Herr.

Graf Raho entbietet dir Gruß und alle Ergebenheit.

Er hat den Wunsch, eure göttliche Herrschaft nun

in aller Öffentlichkeit und feierlich anzuerkennen.

Er bittet euch darum, ihm ebenso vor alle

Augen mit eurem Vertrauen auszuzeichnen und auf die

Burg Maratofel zu kommen.

Dort will er sich euch zu Füßen werfen.

Gut, ich werde kommen.

Der Prinz wird kommen.

Aber bestelle deinem Herrn, ich werde ihn begleiten.

Gut gebrüllt, Löwe.

Ich

werde ihn begleiten.

Ich werde

ihn

begleiten.

In dem fernen Land Nekaragien, das viele Meilen

abseits von den großen Wegen liegt, geht die

Sonne auf.

Alles schläft noch.

Ein gewaltiges Schnarchen brönt aus der Burg Maratofel,

in der Graf Raho regiert.

Ein finsterer Bursche übrigens.

Sein geheimer Burgrat ist ein Gibon, ein Affe.

Und ihre Helfer sind die Soldaten der Blechbüchsen

-Armee.

Gegenüber der Burg liegt Schloss Firifalo.

Hier lebt Prinz Panja mit seinen Freunden.

Auch hier ist alles noch ruhig.

Aber etwas ist schon munter und kommt näher

und näher.

Die Schildkröte Kolossalis ist es.

Sie sieht den Teppich auf der Terrasse.

Den fliegenden Teppich.

Und sie erschrickt vor Freude.

Ihr geheimer Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen.

Zu fliegen hoch über die Wiesen, die Wälder,

die Berge.

Sie muss sich beeilen, eh die Besitzer des

Teppichs erwachen.

Sie schließt die Augen und flüstert.

Fliegen, flug, flug.

Und sie fliegt.

Wie schwerelos, wie so ohne jede Erschütterung sie

der Teppich trägt.

Lautlos.

Nur den frischen Wind spürt sie.

Und wie hoch sie schon ist.

Tief unten die Stadt, die Burg, das Schloss.

Alles Dinge, die sie bisher nur von unten

gesehen hatte.

Sie muss es einfach wagen und die Augen

öffnen.

Und ihre Enttäuschung ist grenzenlos.

Das große Wunder hat nur in ihrer Einbildung

stattgefunden.

Aber der Teppich konnte fliegen.

Das wusste sie genau.

Sie hatte es doch selbst gesehen.

Also lag es nur an ihr.

Sie muss üben.

Sie muss das richtige Wort herausfinden.

Aber dazu braucht sie Zeit.

Und darum muss sie, sie muss den Teppich

stehlen.

Sieht jemand zu?

Nein.

Aber der Teppich ist schwer, viel zu schwer.

Er reißt.

Colossalis merkt es gar nicht.

Sie waschelt weiter und hinter ihr rippelt sich

der Teppich auf.

Bald wird er nur noch ein einziger, riesenlanger

Faden sein.

Guten Morgen, mein liebes Kamel.

Guten Morgen.

Gut geschlafen?

Danke, ja.

Schön getroffen?

Danke, nein.

Und sind wir heute schon munter und frisch?

Sehr frisch.

Das möchte ich sehr bezweifeln.

Was bitte?

Dass du frisch bist, mein Lieber.

Ich spreche jeden Morgen mit mir selbst, oh

Sultan.

Es beruhigt mich sehr, zuerst meine Stimme zu

hören, ehe andere Töne an mein Ohr klingen.

Ganz wie du willst, ich will dir da

nicht reinreden.

Aber vielleicht kannst du mir sagen, wo Prinz

Panja ist.

Pst, er schläft noch.

So, und wo?

Dort.

Sieht aber heute Morgen recht unsichtbar aus, was?

Hilfe, Prinz Panja ist geraubt worden.

Hilfe!

Das waren Rao und Gibbon.

Löwe!

Auch unsichtbar?

Auch geraubt?

Auch geraubt.

So ein Kamel.

Was ist das für ein Lied, das du

da brummst?

Das ist ein Löwenlied.

Das gefällt mir.

Kennst du Pips?

Pips?

Nein.

Schade.

Warum?

Die würde dir noch besser gefallen.

Wer ist Pips?

Ein süßes Mädchen.

Hat mir mal ihr Taschentuch geschenkt.

Das wäre die Frau für dich.

Später mal.

Hurra!

Da sind sie ja.

Ihr habt uns einen großen Schrecken eingejagt.

Was sagt der rosa Storch?

Ich bin ein Flamingo.

Ihr habt alle so fest geschlafen und wir

wollten euch nicht wecken.

Uhu!

Wir kommen!

Ich glaube nicht, dass Prinz Panyas Onkel Graf

Rao sein Versprechen hält und ihm den Treueid

schwört.

Das ist nur eine Falle.

Ganz bestimmt.

Wir Kamele wittern das gleich.

Allah beschütze den Prinzen.

Was sagt ihr?

Würde Pips zu ihm passen oder nicht?

Wir haben ernstere Dinge zu bereden, Löwe.

Meine Freunde, ihr sorgt euch um mich vergebens.

Mein Onkel wird mir nichts Böses tun.

Ich kann nichts Schlechtes von ihm denken.

Außerdem bin ich ja dabei.

Und wehe, wenn ihm jemand zu nahe kommt.

Gut gebrüllt, Löwe.

Ich kann auch viel lauter.

Soll ich?

Der Tepp...

Was bin ich?

Der Tepp...

der Teppich.

Wo ist unser Teppich?

Der Teppich?

Den hat bestimmt dieser Rao geklaut.

Rao und dieser Gibon.

Wenn Sie das Geheimnis kennen, wie man den

Teppich zum Fliegen bringt, dann können Sie überall

und zu jeder Zeit lautlos auftauchen und den

Prinzen entführen, ohne dass irgendjemand etwas davon merkt.

O Allah.

Donnerwetter.

Die Schildkröte spinnt.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

Das habe ich nun davon, dass ich auf

die dummen Ratschläge von dir gehört habe.

Hätte ich es nicht getan, säße Prinz Panja

schon längst in meinem Kerker.

Aber jetzt, jetzt will er mit diesem Löwen

kommen.

Wo ist die Schildkröte Kolossalis?

Ich will frühstücken.

Die Schildkröte ist weggelaufen.

Auch das habe ich dir zu verdanken.

Du Affe.

Äh.

Äh.

Jetzt wirst du mir mein Frühstück bringen.

Verstanden?

Ob du verstanden hast?

Ja.

Halt.

Wo ist General Blech?

Bei der Blechbüchsenarmee.

Lauter.

Äh.

Bei der Blechbüchsenarmee.

Er soll kommen.

Sofort.

Schnell.

Du Affe.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

Äh.

2, 3, 4 Marschieren wir im schnellen Lauf

berg hinauf Brumendamm Allen mann schon im Listo

feind ist alle weg sehen nichts General Auf

einmal schweigt nur Ra Die Zeit ist da,

der Goldrissbüxer roll, roll, roll, gerne nicht später,

gerne später, roll, roll,

Na warte, mein Freundchen!

Verzeihung, pardon!

Komm her!

Also, der Löwe kommt mir nicht in die

Burg, ist das klar?

Welcher Löwe?

Der Löwe!

Ach so, der!

Jawohl, zu Büfett!

Wollt ihr Prinz Spanier wieder ausladen?

Oder wie wollt ihr verhindern, dass der Löwe

ihn begleitet?

Ich werde meine Armee...

Nein, das wirst du nicht!

Zu Befehl, Hoheit!

Eine ganze Armee gegen einen Löwen!

Das sieht ja nach Feigheit aus!

Ich möchte doch gern einmal sehen, wie stark

und mutig mein General ist!

Julhoheit!

Äh, wie bitte?

Wir veranstalten ein Volksfest.

So etwas macht beliebt!

Wir laden den Löwen ein, auf dem kleinen

Exerzierplatz zu kämpfen.

Gegen General Blech!

Nein!

Habe ich einen Feigling zum General?

Nun, dann werde ich einen anderen nennen und

den Alten in den Kerker werfen lassen.

Nade!

Kampf oder Kerker?

Kerker, Kerker, Kanade!

Kampf oder Kerker?

Kerker, Ker...Kampf! Neckarwagier!

Gestern Abend hat ein eingereister, fremder Löwe unsere

Armee auf das Simpflichste beleidigt.

Unser tapferer General kann das nicht auf sich

sitzen lassen.

Er fordert hiermit den Prallhans auf, heute Nachmittag

um Punkt 3 Uhr auf dem kleinen Exerzierplatz

zu erscheinen und mit ihm einen Kampf auszutragen.

Besiegt ist, wem das Publikum dafür erklärt oder

wer ohnmächtig liegen bleibt.

Zum ersten Mal seit Wochen wird Prinz Banjasik

bei dieser Gelegenheit wieder seinem Volk entscheiden.

Ich mag diese Geräusche nicht, die so entfernt

beginnen und womöglich näher kommen.

Kommt, meine Freunde, kommt mit zum Prinzen.

Danke.

Hätte nie gedacht, dass mich einmal eine Kobra

frisieren würde.

Das gitzelt.

Keine Angst, mein lieber, guter Prinz Panja.

Wenn ich dich begleite, werde ich nicht so

lächerlich sein.

Hallo Löwe, du musst kämpfen.

Kämpfen?

Prinz, jetzt musst du uns glauben.

Graf Rau ist ein Schurke.

Erzähl mir, was geschehen ist.

Löwe soll gegen General Blech kämpfen.

Hoch, General Blech!

Auf in den Kampf!

Zwei, drei, vier, marschieren wir mit schnellem Lauf.

Berg hinauf, Morgen, Nacht, allemal.

Schauen mit List, wo Feind ist.

Alle blitzen, sehen nix.

General, auf einmal, schreit Hurra!

Herr, der General...

Wird nicht siegen, meinst du?

Ja, ich rate...

Nein, ich brauche deinen Rat nicht.

Ich brauche deine starken Arme, deine Schnelligkeit.

Eben alles, was einen Affen auszeichnet.

Was soll ich tun?

Wenn Löwe und Blech kämpfen, wenn alle Augen

auf die beiden gerichtet sind, wenn niemand an

etwas anderes denkt, na?

Na, was wirst du dann tun?

Ich?

Ich?

Danke, Flamingo.

Ich weiß jetzt, was ich von Rau zu

halten habe.

Und was sollen wir jetzt tun?

Es kommt jetzt alles auf den Löwen an.

Ich kämpfe.

Held der Wüste.

Gestern Abend hat ein eingereister Fremder Löwe unsere

Armee...

Was?

Schlag den Gong!

Der Löwe!

Der Ameisenbär!

Professor Nomus muss was Wichtiges entdeckt haben.

Was gibt's?

Bitte, seht selbst.

Henkers Beil und Galgenstrick.

Ich denke, eine Armee von Feinden rückt an.

Stattdessen sehe ich meinen kolossalen, hoheitlichen Festtafelsockel ganz

verwickelt in irgendeine Schnur.

Was hat das zu bedeuten?

Weiter beobachten.

Nach dem Kampf wird General Blech sie mit

seiner Armee gefangen nehmen.

Ich werde aus dieser treulosen Kanalle Schildkrötensuppe kochen

lassen.

Und jetzt fort zum Zweikampf.

Willst du während des ganzen Kampfes da oben

bleiben, oh Sultan?

Ganz recht, ich will.

Du hast zugenommen?

Soll das ein Vorwurf sein?

Eine Feststellung.

Unser Prinz, unser Prinz, Prinz Padia!

Unser Prinz kommt wieder in die Stadt.

Genügt es eurer Hoheit, wenn ich den Treuheit

nach dem Kampf leisten werde?

Ja, Onkel Wau.

Wo ist nun dieser Blechheld?

Wo ist denn Blech?

Ich weiß es nicht.

Verdammt!

Ist der Kerl ausgerissen?

Ich schätze vier Kilo.

Bitte?

Hast du zugenommen.

Der Kerl ist vor Angst ausgerissen.

Eine ungeheure Blamage, Herr.

Und euer Plan geht nicht auf.

Los, gib einen Rat.

Wen soll ich jetzt zuerst fressen?

Den Rau oder den Gibbern?

Mach schnell.

Der Löwe beginnt schon zu knurren.

Erlauchter Fürst, ihr Gäste aus dem fremden Land.

Der edle Wettstreit zwischen dem tapferen General Blech

und diesem mächtigen Löwen mag nun beginnen.

Wie soll er denn beginnen?

Her mit dem Blech.

Die erste Aufgabe des Löwen wird sein, unseren

heldenhaften General zu finden.

Bravo, bravo.

Seltsame Kampfregel.

In unserem Lande, mein Herr, gelten andere Regeln

als in eurem.

Bravo, bravo.

Damit haben wir den Löwen für eine Zeit

los.

Du brauchst dich nicht zu fürchten.

Er wird dir nichts tun, solange ich es

nicht will.

Also gut, dann werden wir diesen Konserven-General

mal suchen.

Halt, Löwe.

Halt.

Weitersuchen.

Dies ist ein unwürdiges Spiel, Onkel Rau.

Wartet es ab, Hoheit.

Der General ist nicht nur ungeheuer mutig, sondern

auch sehr listig.

Der Löwe soll sich in Acht nehmen.

Aua.

Ich muss mir einen Dorn in die Pfote

gestoßen haben.

Aua.

Nanu?

Aua.

Aua.

Schneller, Löwe.

Schneller.

Schneller, Löwe.

Schneller, Löwe.

Schneller.

Schneller.

Schneller.

Oah.

Meine Knochen.

Zu Hilfe.

Ich komm' nicht mehr los.

Ich bin aufgespießt.

Bravo!

Da unten habt ihr sie!

Bravo!

Hoch Lewe!

Der Prinz!

Der Prinz ist geraubt worden!

Hurra!

Wo ist der Prinz?

Er ist geraubt worden.

Schnell!

Hau!

Und du stinkt Käfer Gibbon!

Verräter!

Feiglinge!

Gebt Prinz Panja heraus, sonst wird es euch

furchtbar schlecht ergehen.

Uaaaaaah!

Gut gebrüllt, Löwe.

Uaaaaaah!

Ha ha ha.

Nun, wie befinden sich eure göttliche Majestät?

Auf die Knie, Unverschämter!

Du scheinst zu vergessen, wo du dich befindest.

Es tut mir leid, dass ich dich daran

erinnern muss.

Deine Macht ist zu Ende.

Meine Freunde werden mich befreien.

Deine Freunde sind verloren.

Aber dich möchte der großmütige Rao schonen.

Du brauchst nur einen Vertrag zu unterschreiben, indem

du freiwillig auf deine Rechte verzichtest und die

Regierungsgewalt deinem Onkel Rao überträgst.

Nun gut, es gibt zwei Möglichkeiten, einen König

zu beseitigen.

Entweder er dankt freiwillig oder unfreiwillig ab.

Ha ha ha.

Oder er wird krank und immer kränker und

schließlich...

Ihr werdet es nicht wagen.

Ha ha ha.

Oh, Gnade, Gnade.

Ich bin's ja nur.

Das seh ich, dass es du nur bist.

Bitte nicht fressen, nicht fressen.

Ich habe überhaupt keinen Appetit auf Blechbüchsen, Generale.

Ha ha ha, das ist wirklich sehr gnädig.

Ich bin es ja nur.

Ich bin nämlich zu einem Entschluss gekommen.

Ich will mich Prinz Panja zu Füßen werfen

und an eurer Seite gegen den gemeinen Rao

und den gespenstischen Tipo kämpfen.

Jawohl.

So, so?

Ja, ja.

Und was ist mit deiner Blechbüchsenarmee?

Ha ha ha.

2, 3, 4 marschieren wir im schnellen Lauf

berghinauf.

Momentan alle macht schon die List, wo Feind

ist.

Alle Blitz sehen nix.

General, noch einmal, schreit hurra, Feind ist da.

Jawohl, Blechbüchsen roll, roll, roll.

Jawohl, jawohl, jawohl, jawohl.

Jawohl, jawohl, jawohl, jawohl.

Blechbüchsenarmee, halt!

Achtung!

Spieße vor den Feind.

Und spieß, spieß, marsch!

Sieh doch, sieh doch.

Rao hat den Mond eingefangen.

Ich glaub, das ist ein Riesenkürbis.

Was ist das?

Eine Waffe.

Platz da, Platz da.

Ein gewaltiges Kopfkissen scheint das zu sein.

Ich habe Angst.

So, er

weigert sich also, den Vertrag zu unterzeichnen.

So, so, so.

So!

Hoheit, es ist nicht meine Schuld.

Nicht deine Schuld, natürlich nicht deine Schuld.

Du bist zwar mein Burgrat, aber du bist

und bleibst ein Affe mit einem Affenhirn.

Los, bring ihn hierher.

Dalli!

Was ist?

Der Ameisenbär gibt Alarm.

Was ist los?

Bitte, Hoheit, seht selbst.

Wir werden sie gebührend empfangen.

Weiter beobachten.

Wie befehlt, Hoheit.

So, und jetzt?

Das ist doch eine Unverschämtheit, einem die Nase

vor der Türe zuzuschlagen.

Nicht gleich zornig werden.

Wir wollen es gütlich versuchen.

Passt mir gar nicht.

Aber mir.

Bitte.

Bitte, brüllen mal.

Ich denke, wir wollen es gütlich.

Du brauchst ja nicht gleich zu brüllen wie

eine...

Schön, ich werde brüllen wie eine Taube.

Das kann doch niemand hören.

Noch zu leise.

Zu laut.

Gut gebrüllt, Löwe.

Wenn ihr euch ergeben wollt, dann legt die

Waffen ab und kommt herein.

Dem beiß ich doch noch mal ein Ohrwatschel

ab.

Das wirst du nicht tun.

Wir müssen es gütlich versuchen.

Hört, Graf Rau!

Ich bin der mächtige Sultan von Sultanien.

Und ich biete dir so viel Gold und

Edelsteine wie du willst.

Wenn du Panja wieder frei lässt.

Dummes Gerede.

Du lächerlicher fetter Zwerg besitzt ja nicht einmal

eine eigene Rüstung.

Die hast du ja dem General Blech geklaut.

Den General könnt ihr selbstverständlich auch wieder haben.

Den könnt ihr behalten.

Der passt zu euch.

Das ist eine Beleidigung.

Komm doch herunter, wenn du einen Funken Ehre

und Mut in den Knochen oder sonst was.

Ich will mit dir kämpfen.

Und dann wird mir er sehen, wie er

feige ist.

Dazu brauche ich nicht erst herunterzukommen.

Ihr werdet gleich davonlaufen wie Mäuse, die eine

Katze sehen.

Soldaten!

Legt an!

Das hast du nun von deiner Gutmütigkeit.

Schieß!

Nochmal und besser gezielt!

Das ist eine Spitze gegen uns.

Gehen wir.

Ganz meine Meinung.

Nicht schießen!

Gut, Freund!

Ich bin es!

Hallo!

Kuckuck!

Habt ihr die Schildkröte?

Ja!

Guck, ein selbstgestrickter Luftballon.

Merkwürdig.

Ich habe dieses Ding noch nie gesehen und

dort kommt es mir so bekannt vor wie

einer meiner Kartoffeln.

Der linke oder der rechte?

Du weigerst dich also deiner Abdankung zu unterschreiben?

Gut, dann will ich dir beweisen, dass ich

ernst mache.

In dieser Kugel befindet sich die Schildkröte Kolossalis.

Du sollst Zeuge sein, wie ich sie dafür

bestrafe, dass sie meinen Dienst treulos verlassen hat.

Vor deinen, vor aller Augen werde ich sie

hier auf offenem Feuer rösten und aus ihrem

saftigen Fleisch Schildkrötensuppe machen.

Das wirst du nicht tun!

Wer will mich daran hindern?

Lösch das Feuer aus!

Weitermachen!

Ich will sehen, wie weit du das Spiel

zu treiben wagst.

Wenn du das Feuer nicht löschen lässt, musst

du mich mit verbrennen.

Hast du den Mut dazu?

Fürchtest du nicht den Zorn meines Volkes, die

Rache meiner Freunde?

Oh halt, das können wir nicht wagen!

Du schreckst mich nicht, Prahlhans!

Wenn dich der Rauch erst zum Husten bringt,

wirst du uns anflehen, dich herunterzuheben.

Mein Prinz, mein Prinz, was tut ihr?

Flieg schnell zum Sultan!

Ich glaube, es ist sein Teppich, in den

Kolossalis eingewickelt ist.

Keine Heimlichkeiten!

Fort, verfluchter Vogel!

Soldaten!

Schießt!

Ich glaube, sie räuchern das Nadelkissen.

Was denn für ein Nadelkissen?

Das dir so bekannt ist wie dein linker

Pantoffel.

Oder war es der rechte?

Prinz Panya ist in große Gefahr.

Wir müssen ihn retten.

Er steht auf deinem Teppich, Sultan.

Auf meinem Teppich?

Lass ihn fliegen.

Sag das Wort, damit der Teppich fliegt.

Das Wort, ja, aber da muss ich ja

mindestens fünfzig Schritte nahe sein, sonst wirkt es

nämlich nicht.

Schnell, es eilt!

Los!

Auf meinen Rücken, Sultan!

Du hast wirklich enorm zugenommen.

Du solltest mal...

Schnell!

Denk an das Leben des Prinzen.

Fünfzig Schritte, das reicht.

Teppich, erhebe dich!

Halt!

Was ist das?

Einfangen!

Einfangen!

Festhalten, Panya!

Was glotzt ihr so blöd?

Los!

Einfangen!

Zu Befehl!

Einfangen!

Blechbipsenabe!

Mir doch!

Blechbipsenabe!

Die Stunde der Bewährung ist gekommen!

Blechbipsenabe!

Flug!

Oh, dieser

Dummköpfe, dieser Trottel!

Der Prinz ist uns entmischt, er fliegt, wie

ist das möglich?

Der Prinz, der fliegt, seht nur!

Hoch, hoch Prinz Panya!

Auf der Wunde, Kugel!

Hoch, König Panya!

Hoch, König Panya!

Oh Allah, ein Wunder ist geschehen!

Der Prinz auf einer Wunderkugel!

Ich grüße euch!

Danke gleichfalls!

Lass mich hinaus, lass mich hinaus!

Zu Hilfe, ich ersticke!

Psst, etwas redet!

Das schreit mich, das schreit mich!

Das ist womöglich ein Geist, der seit Jahrtausenden

eingewickelt ist.

Rührt ihn nicht an.

Eingewickelte Geister sind das Gefährlichste, was es überhaupt

gibt.

Es ist Kolossalis, die Schildkröte.

Eingewickelt in eurem aufgetrennten Teppich.

Kolossalis.

Kolossal.

Und nun hebe bitte die Beine hoch.

Bitte wen?

Die Beine.

Wir müssen Kolossalis befreien.

Oh Allah.

Danke.

Um Allahs Willen, nimm jetzt bloß nicht dreimal

die Beine hoch und sage, Teppich erhebe dich.

Sonst fliegst du nämlich.

Ich danke euch.

Ich danke euch für die wundersame Errettung.

Bitte, bitte.

Und ich bitte um Verzeihung.

Und ich möchte bitten, dass ihr euch überlegt,

was mit den Teppichfäden auf meinen Vorder-Tatzen.

Na, na, na, na, Tatzen?

Na bitte, als er auf meinen Vorder-Hufen

geschehen soll.

Wir müssen den Teppich wieder zusammenweben lassen.

Ja, meine Freunde, ja.

Ich habe alles mit angehört, mit angesehen.

Prächtig.

Selbstverständlich muss der Teppich wieder zusammengewebt werden.

Es gibt hier einen sehr tüchtigen Teppichweber.

Es ist mein Cousin.

Er heißt Sasama.

Es freut mich, Prinz Panya, euch gesund und

munter in unserer Mitte zu sehen.

Na, na, na, na, na.

Nur nicht gleich so vertraulich.

Wir wissen immer noch nicht, ob du wirklich

zu uns gehörst oder ob du ein Spitzel

bist.

Bewahre!

Ich bin auf eurer Seite.

Und was ist mit deiner Blechbüchsen-Armee?

Aha.

Oh, schön.

Los, der Nächste.

So zerbeult waren wir noch nie.

Schade, dass wir nicht fliegen können.

Wir werden das noch üben.

Und wie wir das noch üben werden.

Und eines Tages, da werden wir es können.

Und dann heißt es nicht mehr Blechbüchsen-Roll

-Roll.

Dann heißt es Blechbüchsen-Achtung!

Blechbüchsen-Flug-Flug!

Halt!

Das war doch kein Befehl!

Halt!

Trottel, trottel, trottel!

Du auch!

So, und nun möchte ich deinen Rat hören.

Ich meine, der Prinz ist uns durch Zauberei

entkommen.

So, das meinst du.

Sehr klug gedacht.

Sehr klug.

Das hängt mit dem Teppich zusammen, auf dem

die Fremden hierher geflogen sind.

Ach was!

Ach so!

Wenn wir diesen Teppich in unseren Besitz bringen...

Runter die Beine!

Weiter, weiter.

Wir müssen den Teppich in unseren Besitz bringen.

So, ach, und wie, wenn ich fragen darf?

Wenn dieser Knäuel, in dem die Schildkröte war,

einmal der Teppich gewesen ist, dann müssen Sie

ihn wieder zusammenweben lassen.

In Burgl gibt es nur einen Teppichweber.

An ihn wird sich der Sultan wenden.

Weiter?

Muss ich noch weiterreden, Hoheit?

Ach so, du meinst...

Ja!

Womit kann ich dienen?

Wir möchten einen Teppich von dir.

Alles was ich habe, steht zu eurer Verfügung.

Es sind die besten Teppiche aus festgezwirnter Wolle,

mit den echtesten Farben gefärbt.

Wir wollen von dir einen Teppich, den du

erst weben wirst.

Wie ihr wünscht.

Zu dir wird heute noch ein kleiner, rundlicher

Sultan kommen und sich einen Teppich aus einer

Wolle weben lassen, die er dir selber mitbringt.

Diesen Teppich wirst du uns liefern.

Aber das ist ja Betrug.

Nein, das tue ich nicht.

Erkennst du uns?

Ihr seid es?

Nenne keine Namen.

Ihr seid es?

Ich lasse dir die Zunge herausreißen, wenn du

nicht gehorchst.

Jawohl.

Wenn du den Teppich fertig gewebt hast, bringst

du ihn auf die Burg.

Hüte dich aber, auch nur ein Wort zu

verraten.

Und noch etwas.

Es ist ein ganz besonderer Teppich.

Ein fliegender Teppich.

Oh, ein fliegender Teppich.

Ja, den sollst du weben.

Und noch etwas.

Du sollst von dem kleinen, runden Sultan herausbekommen,

auf welche Weise er ihn fliegen lässt.

Das Zauberwort.

Verstehst du?

Es ist ungeheuer.

Was ist ungeheuer?

Ungeheuer.

Es ist ungeheuer von mir zu verlangen, zweibeinig

durch die Gegend zu laufen.

Na und?

Schau mich an.

Du bist ja auch ein Mensch.

Aber ich?

Richtig.

Du bist ein Kamel.

Wenn ihr nun so gnädig sein wolltet und

mir die Last abnehmen würdet, durch diesen kleinen

Eingang komme ich nämlich nicht durch.

Also gib her.

Was ist der?

Lass uns durch den Hinterausgang, rasch.

Und merk dir, Belohnung, wenn du uns gehorchst.

Tod, wenn du uns verrätst.

Ja, Herr.

Kannst du mir, lieber Freund...

Ach so, es ist ja gar niemand da.

Guten Tag, Herr.

Kannst du mir, lieber Freund, aus dieser Wolle

hier rasch einen Teppich weben?

Ja, Herr.

Obwohl...

Obwohl?

Obwohl ich bessere Wolle für euch hätte als

diese da.

Bessere?

Oh nein, du gerechter Sultanspantoffel.

Es kommt nur diese Wolle in Frage.

Es ist nämlich die eines fliegenden Teppichs.

Das glaube ich erst, wenn ich sie mit

eigenen Augen fliegen sehe.

Könnt ihr sie fliegen lassen?

Nichts leichter als das.

Teppich, erhebe dich.

Oh.

Gesegnet sei dieser Tag meines Teppichweberlebens.

Ich werde mich gleich an die Arbeit machen.

Bring mir den Teppich ins Schloss Firifallo, sobald

er fertig ist.

In die Burg?

In das Schloss?

Oje, da bin ich aber zwischen zwei mächtige

Mühlsteine geraten.

Was mache ich nur?

Du gestattest?

Bitte?

Ach so, ja, bitte.

Merkwürdig.

Was ist merkwürdig?

Ich denke über die Klugheit von Sultanen nach.

So, und zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

Vorsichtig ausgedrückt, war es nicht ein Fehler, dem

Weber das Geheimnis des Teppichs zu verraten?

Musst du denn schon wieder klüger sein als

ich?

Du machst es mir leicht, du bist unverschämt.

Nein, ehrlich.

Was mache ich nur?

Was mache ich nur?

Ach, was mache ich nur?

Was hältst du...

Entschuldige.

Einen so zu erschrecken.

Entschuldige.

Was willst du sagen?

Was hältst du von einem Besuch bei der

Wahrsagerin Tsukuruku?

Du meinst, sie könnte mir raten?

Ja.

Wir wollen hinreiten, sobald die Sonne untergeht.

Jetzt musst du absteigen.

Man sagt, sie sei eine Hexe.

Natürlich ist sie eine Hexe.

Steig ab.

Ich möchte lieber wieder zurück.

Aber du brauchst doch einen Rat.

Ja.

Also, ich warte hier.

Ach, wenn ich doch auch ein Esel wäre.

Oh.

Oh.

Komm nur.

Ich weiß, was du von mir wissen willst,

ich weiß.

Setz dich.

Und schau in die gläserne Kugel.

Ich sehe nichts.

Habe doch Geduld, mein Söhnchen.

Fliegende Teppiche können nur von besonderen Menschen fliegen.

Von besonderen Meistern gewebt werden.

Es ist kein lebender Meister bekannt.

Jedoch ist es möglich, die Fähigkeit des Fliegens

für kurze Zeit von einem echten fliegenden Teppich

auf einen unechten zu übertragen, wenn diese dem

ersten genau gleicht.

Man muss den falschen Teppich auf den richtigen

legen, sich darauf ausstrecken und den guten Geist,

den Teppichweber, um Hilfe anflehen.

Die Gabe des Fliegens fährt dann auf den

unechten Teppich ab.

Allerdings behält er sie nicht lange.

So plötzlich, wie er sie erhielt, verliert er

sie auch wieder.

Mitte dem Flug wird er abstürzen.

Aber niemand weiß, wann.

Weißt du nun, was du zu tun hast?

Ich webe einen zweiten Teppich, den ich selbst

von dem echten nicht unterscheiden kann.

Ich will nicht wissen, wer diesen bekommt, wer

jenen.

Das Schicksal mag entscheiden.

Sehr gut gedacht, mein Freundchen.

Und jetzt geh!

Wer ist, als würde ich heute noch wichtigen

Besuch bekommen?

Geh!

Danke, danke.

Oh, wer war das denn?

Das war der Löwe.

Gut gebrüllt, Löwe.

Uah!

Es ist bestimmt nicht die richtige Zeit.

Unsinn.

Geh bitte jetzt du voran.

Warum?

Du bist stärker.

Du bist größer.

Hast du Angst vor dieser Hexe?

Lächerlich.

Also bitte dann lach und geh du voran.

Bitte.

Es ist bestimmt nicht die richtige Zeit.

Das werden wir ja gleich sehen.

Meinst du?

Nur herein.

Uah!

Nur herein.

Siehst du, es ist doch die richtige Zeit.

Gut, los.

Es ist gemütlich hier, nicht wahr?

Ich weiß, warum ihr kommt.

Ihr wollt wissen, wie der grausame Rao besiegt

werden kann.

Nun, das ist schwer.

Sehr schwer.

Kommt der Geist in der Nacht, bricht er

Raos Mut und Macht.

Spiegel, Mond und Löwenschrei.

Plötzlich ist der Spuk vorbei.

Aus.

Das ist alles.

Geht nun, geht.

Also meine Lieben, ich stelle fest, es hat

sich gelohnt, diese Hexe zu Kuroko aufzusuchen.

Jetzt sind wir doch schon ein schönes Stück

weiter gekommen.

Wir müssen erst wissen, was sie mit diesem

Spruch gemeint hat.

Eines ist klar.

Es handelt sich um ein Gespenst, das in

der Nacht kommt.

Und um zwölf Uhr schreit der Löwe.

Wer aber ist das Gespenst und woher kommt

es?

Alles klar.

Lasst mich das Gespenst spielen.

Und alles ist klar.

Oh, ich werde ein herrliches Gespenst sein.

Ich werde spucken.

Spuken.

Ist doch egal.

Ich werde spuken und spucken.

Es wird wundervoll werden.

Mit klirrenden Ketten und klappernden Knochen werde ich

erscheinen.

Fragt sich nur, wie komme ich in den

Burghof?

Mit dem Teppich.

Hm.

Na, was ist denn?

Hm.

Hm.

Was du tust, ist Unrecht.

Sei still und verrate mir nicht.

Sonst geht es dir schlecht.

Hm.

Hey.

Hola.

Wer da?

Ich, Sasama.

Ich bring den Teppich.

Arme in die Richtung.

Eins, zwei, drei.

Und aus der Richtung.

Drei, zwei, eins.

Und in die Richtung.

Eins, zwei, drei.

Und...

Was willst du?

Ich bringe den Teppich.

Den Teppich?

Ja, den Teppich.

Es ist sehr wichtig.

Oh, sehr wichtig.

Was soll ich mit dir machen, hä?

Vierteilen, rädern oder hängen?

Dass du es wagst, meinen Schlaf zu stören.

Verzeihung, Hoheit.

Der Teppich ist da.

Der Teppich?

Hurra, der Teppich.

Unzerführbar.

Immer.

In die Richtung.

Roll, roll.

Großer Geister Teppichweber.

Verlass mich nicht.

Sag das Geheimnis, das den Teppich zum Fliegen

bringt.

Und verabschiede dich von dieser Welt, wenn du

uns betrogen hast.

Ihr müsst die Arme dreimal hochnehmen und sagen,

Teppich, erhebe dich.

Teppich, erhebe dich.

Nicht.

Nicht höher und nicht weiter.

Herr Frau, der Feind könnte uns sehen und

von dem Geheimnis erfahren.

Schade.

Na nu, wo ist denn dieser Teppichweber?

Wunderbar.

Hervorragend.

Also ganz hervorragend.

Ganz hervorragend.

Eine Meisterarbeit, mein Guter.

Teppich, erhebe dich.

Komisch.

Du siehst aus, als hättest du ein schlechtes

Gewissen.

Ich?

Ach, ich bin sehr misstrauisch gegen fliegende Teppiche.

An eurer Stelle würde ich mich auf keinen

verlassen.

Wie klug.

Das sage ich auch immer.

Aber niemand hört auf mich.

Ich würde dir raten, nicht höher und nicht

weiter zu steigen, oh Sultan.

Der Feind könnte uns sehen und von dem

Geheimnis erfahren.

Sehr klug.

Na nu, wo ist denn dieser Teppichweber?

Er kriegt doch noch Geld für den Teppich.

Er ist ganz schnell auf und davon.

Lauf, Esel, lauf.

Weit weg von der Stadt Burgl.

Wir wollen uns verborgen halten, solange ein falscher

und ein echter Teppich durch die Lüfte fliegen.

Gott gebe, dass uns nicht der schreckliche Kondor

mit seinem Spiegel sieht.

Ich fühle mich so schrecklich, dass ich mich

wahrscheinlich vor mir selber fürchten würde, wenn ich

mir so um Mitternacht entgegentrete.

Es ist zu schade, dass es hier keinen

Spiegel gibt, in dem ich mich sehen kann.

Wünsch dir das nicht.

Womöglich würdest du in Ohnmacht fallen, so wie

ich, wenn ich dich noch lange ansehen muss.

Achtung, es ist gleich zwölf.

Mach es gut, Löwe, aber werde nicht so

übermütig.

Ich werde nicht übermütig.

Ich werde schaurig sein, sehr schaurig.

Es ist soweit.

Der Ameisenbär schlägt die zwölfte Stunde.

Jetzt geht's los.

Na nun, was war das denn?

Es hat geplumpst.

Ja, es hat geplumpst.

Es wird gleich nochmal plumpsen.

Wie meinst du das?

Hey, was ist denn los?

Ich warne, warne dich.

Jeden, jeden hole ich, der seine Hand gegen

Prinz Panja erhebt.

Hast du verstanden?

Ja, großer Geist.

Schone mein Leben.

So, und jetzt zu euch.

Gnade, Gnade.

Ich warne, ich warne, ich warne euch.

Jeden, jeden, jeden hole ich, der seine Hand

gegen Prinz Panja erhebt.

Schwört, euch zu unterwerfen, wenn euch euer Leben

lieb ist.

Wir schwören.

Hütet euch, den Schwur zu brechen.

Gnade, Gnade.

Es wird Zeit für mich, mit dem Spuken

aufzuhören, denn ich fange wirklich an, mich vor

mir selbst zu grausen.

Geistern macht durstig.

Ich will trinken.

Ein Gespenst, ein Gespenst.

Hilfe, ein Gespenst, Hilfe.

Ich wette, er sitzt wieder hinter einem Gitter

wie damals und wie vorher.

Man kann ihm eben keine wichtige Aufgabe übertragen.

Ich habe zwar gleich davor gewarnt.

Du hast kein Wort gesagt.

So, nun dann habe ich es eben vergessen.

Wo bleibt nur der Flamingo so lange?

Das ist ja eine schöne Bescherung.

Hat man die schon entdeckt?

Schlimmer, man hat mich ausgelacht.

Kannst du dich nicht befreien?

Nein, schon probiert, aussichtslos.

Was machen wir jetzt?

Vorsicht, Feind.

Du kleines, nettes Gespenst.

Keine Angst, du wirst nicht lange unter der

Einsamkeit zu leiden haben.

Heute Nachmittag lasse ich das Schloss Firifalo stürmen.

Das wagst du nicht.

Natürlich wage ich es.

Du bist gefangen und kannst mir nicht mehr

gefährlich werden.

Blechbüchsenarmee, angetreten!

Der Löwe ist gefangen.

Wir müssen fliehen, Rau will das Schloss stürmen

lassen.

Ich bitte euch, meine Freunde, fliegt mit eurem

Teppich fort und nehmt Prinz Panja mit.

Holla, da wird nichts draus.

Was soll denn mit Löwe geschehen?

Glaubst du, ich lasse dieses alte Riesenrost, das

sich bei jeder Gelegenheit gefangen nehmen lässt, im

Stich?

Nein, das werden wir nicht tun.

Ich bleibe.

Ich auch.

Und ich auch.

Keine Angst, Freunde, wir werden siegen.

Vielleicht kann der Flamingo zum Kondor fliegen und

ihn bitten, den Spiegel nicht gegen uns zu

halten.

So sieht Rau nicht unsere Vorbereitungen.

Vielleicht können wir ihn ganz auf unsere Seite

ziehen.

Ja, was ist?

Löwe ist gefangen.

Was soll denn?

Das Schloss soll gestürmt werden.

Sollen wir es stürmen?

Nie, der Rau!

Er wird nicht untergehen, er hat ja mächtige

Freunde.

Ja, aber der Löwe ist doch gefangen.

Drei, drei, vier, marschieren wir im schnellen Lauf.

Berg hinauf, oben ran.

Alle Mann, schaun im Listo fein.

In Halle kürzen, sehn nix.

General, auf einmal, schreit Morat.

Feind ist da, holt mich, kürzen, roll, roll,

roll.

Ja, dann geh, schlepper, klepper, tepper, roll, roll.

Jawoll, jawoll.

Jawoll, jawoll.

Ja, dann geh, schlepper, klepper, tepper, roll, roll.

Jawoll, jawoll.

Jawoll, jawoll.

Ja, dann

geh, schlepper, klepper, roll, roll, roll, roll.

Blechbüchsenarmee, angetreten zum Angriff.

Korporal, es wird im Sturmschritt hinaufgestürmt.

Jeder Widerstand wird gebrochen, das Schloss wird besetzt.

Alle werden gefangen.

Jawohl, Hoheit, verstanden.

Blechbüchsenarmee, Sturmaufmarsch, Marsch!

Ich werde um mich schlagen und beißen, beißen

werde ich.

Da beißt du nur auf Blech, mein Lieber.

Mut, Freunde, Mut.

Ich habe auch einen Plan.

Keine Angst.

Untertitelung im Auftrag des ZDF für funk, 2017

Kameraden, es ist soweit.

Nun wollen wir mal sehen, ob die Armee

einem Korporal oder einem General gehört.

Vivat!

Blechbüchsenarmee, roll, roll.

Was soll denn das bedeuten?

Ho, ho, ho.

Hurra!

Marsch, den beiden Verbrechern nach.

Los, vorwärts.

Ach.

Wart mal, ich schaffe es noch.

Armee, halt, rühren.

Prinz, soll ich den Befehl zum Stürmen geben?

Warte noch.

Rao, Rao, dein Spiel ist aus.

Ergib dich, wir versprechen dir eine ehrenvolle Gefangenschaft.

Ho, ho, ho.

Wenn du deine Fehler einziehst und dich besserst,

kannst du vielleicht später wieder einmal in Frieden

unter uns leben.

Was?

Du kleiner Zwerg wagst es, mir mit Gefangenschaft

zu drohen?

Stürmt die Burg, uns bekommt ihr nicht.

So, und jetzt wollen wir auch mal ein

Wörtchen mitreden.

Nie wirst du Frieden in deinem Land haben,

Panja, solange ich lebe nicht.

Mit einer großen Armee werde ich dich schlagen.

Höchste Zeit, dass der eins über sein freches

Mundwerk kriegt.

Der Löwe ist los.

Teppich, erhebe dich.

Teppich, erhebe dich.

Kultan, wir haben noch einen Teppich, unseren Teppich,

auf dem ich hergeflogen bin.

Was bedeutet das?

Zwei Teppiche?

So fangt mich doch, ihr dummes Pack.

Wartet nur, ich komme bald zurück und dann

nehme ich schreckliche Rache.

Sieh doch, sie haben auch einen Teppich.

Teufel, unser Teppich muss schneller fliegen.

Wir beide sind zu schwer.

Los, runter mit dir, du Affe.

Ist das der Dank für meine treuen Dienste?

Glaub es doch, Kondo, wenn du uns hilfst,

so wirst du frei sein.

Du brauchst nie mehr aufzusteigen und mit dem

Spiegel deine endlosen Kreise zu ziehen.

Du bist frei.

Hilf uns.

Gleich haben wir die Wurschen.

Was ist das?

Wir stürzen.

Habe ich es nicht immer gesagt, dass es

lebensgefährlich ist, auf diesem Teppich zu fliegen?

Ein Glück, dass ihr nicht sehr hoch wart.

Was ist bloß in diesen Teppich gefahren?

Ist er verzaubert?

Und wieso gibt es eigentlich so ein Teppich?

Endlich zwei?

Hör auf, du Affe.

Wir sind entkommen.

Sieh doch, sie sind abgestürzt.

Freundschaft, Kibo.

Seht mal, da oben der Kondor.

Er wirft den Spiegel in das Meer.

Welche Pflichtvergessenheit.

Das soll er mir büßen.

So ist es recht.

Wow, der grässliche Vogel kommt auf uns zugeschossen.

Sieh doch.

Verdammt, wo ist mein Schwert?

Musste er uns das verfliegste Ding nun wieder

bringen.

Ich wäre so gerne in einem gemütlichen Dampfer

nach Sultanien gereist.

Ich danke euch.

Ich danke euch allen.

Liebe Freunde aus dem fernen Sultanien, vergesst uns

nicht, wenn ihr wieder zurückkehrt in eure Heimat.

Erzählt euren Freunden von dem wunderbaren Land, das

außer euch noch niemand betreten hat.

Liebe Freunde, zum letzten Mal und zu eurem

Abschied wird euch die Blechbüchsenarmee das Blechbüchsen-Roll

-Roll zeigen.

Zum letzten Mal sage ich, weil wir ab

sofort das Blechbüchsen-Flug-Flug erlernen wollen.

Blechbüchsen, stillstanden, abmarsch!

Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017

Schiedsgruß, Löwe.

Gut gebrüllt, Löwe.

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