All language subtitles for Das Sams[de]

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Original subtitles

Guten Tag!

Es gibt viele Tage, ja, ja, ja.

Am Sonntag schien die Sonne, am Montag besuchte

mich mein Schulfreund Hermon, am Dienstag hatte ich

Dienst, am Mittwoch war gerade Mitte der Woche,

am Donnerstag hat es gedonnert, am Freitag hatte

ich frei, weil mein Chef den Büroschlüssel nicht

finden konnte.

Und heute ist Samstag.

Ich bin neugierig, was passieren wird.

Am Sonntag schien die Sonne, am Montag kam

Hermon, am Dienstag, da war Dienstag, da kam

der Mittwoch schon.

Es donnerte, am Donnerstag, am Freitag, da war

frei, was ist heute am Samstag los?

Am 5.

Mai, am 5.

Mai.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, ein freches,

kleines Bams, am Samstag kam's, das Samst, das

freche, kleine Samst.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, und mit

viel Tantant, am Samstag kam's, das Samst, das

freche, kleine Bams.

Und mitten auf der Straße, sieht es uns

zum Spaße, macht es allen Leuten ne lange

Nase.

Und mitten auf der Straße, sieht es uns

zum Spaße, macht es allen Leuten ne lange

Nase.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, ein freches,

kleines Bams, am Samstag kam's, das Samst, das

freche, kleine Samst.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, und mit

viel Tantant, am Samstag kam's, das Samst, das

freche, kleine Bams.

Aha, das ist Frau Rothkohl, meine Vermieterin.

Sie können wohl nicht hereinsagen wie jeder normale

Mieter.

Eine normale Vermieterin kommt auch nicht in die

Wohnung, wenn niemand hereinsagt.

Könnten Sie nicht bitte meine Wohnung etwas später

sauber machen?

Gehen Sie doch spazieren, wenn es Ihnen nicht

passt.

Wo wollen Sie denn hin?

Spazieren gehen.

Das sieht Ihnen ähnlich.

Am helllichten Tag spazieren gehen, wenn andere Leute

arbeiten.

Uff.

Ein interessanter Typ.

Wenn ich auch mal was sagen darf, meine

Damen und Herren, bitte.

Lassen Sie mich doch mal zu Wort kommen.

Wie heißt du denn, mein Kindchen?

Ich bin kein Kindchen.

Bäh.

Sag doch mal was Niedliches.

Dick, dicker Dickerchen fand einst am Ostsee-Strand

beim Graben mit dem Schäufelchen im Sand nen

Elefant.

Dick, dick, Dickerchen nahm Platz auf seinem Rücken.

Da schrie der Urwald-Elefant, du willst mich

wohl zerdrücken.

Dick, dick, Dickerchen hört nicht zu und schwatzte.

Da rächte sich der Elefant, indem er schweigend

platzte.

So eine Unverschämtheit.

Guten Tag, entschuldigen Sie bitte.

Ich entschuldige nichts.

Verzeihung.

Am besten ist es wohl, wir holen die

Polizei.

Keiner weiß, wie ich heiß.

Auch der Popo-Polizei ist das völlig einerlei.

Ich weiß es vielleicht, wie es heißt.

Sie?

Heute ist Samstag.

Das Wesen hier ist ein Sams.

Woher weißt du, dass ich ein Sams bin?

Man muss nur logisch denken können.

Ja, mein Papa, der kann logisch denken.

Und ihr, ihr seid einem dumm.

Dumm, dumm, dumm.

Sie hätten ja gleich sagen können, dass es

ihr Kind ist.

Das ist die heutige Erziehung.

Das Kind singt Spottverse auf anständige Leute und

der Vater steht dabei und freut sich.

Mein Papa ist nicht dumm.

Warum sagst du denn immer Papa zu mir?

Du bist doch jetzt mein Papa.

Ich bin überhaupt nicht dein Papa.

Ich heiße Taschenbier und wohne da vorn.

Ich habe kein Kind, dafür gibt es Zeugen.

Wenn einer errät, dass man ein Sams ist,

dann gehört ihm das Sams.

Dann muss man das Sams auch bei sich

wohnen lassen und ihm zu essen geben.

Das ist unmöglich.

Außerdem habe ich keine Ahnung, was Sams essen.

Alles, Papa, alles.

So ein Hut schmeckt beispielsweise sehr lecker.

Das ist ja unerhört.

Gib mir sofort den Hut zurück.

Das schmeckt prima.

Ich will nicht, dass du meine Sachen auffrisst.

Ich will nicht, dass du meine Sachen auffrisst.

Willst du das oder wünschst du das?

Ich wünsche, dass du meine Sachen nicht auffrisst.

Na ja, wenn du das wünschst, dann werde

ich es natürlich nicht mehr tun.

Ich habe es mir überlegt.

Ich kann dich nicht hineinnehmen.

Es ist unmöglich.

Wenn dich Frau Rotkohl erwischt, wirft sie uns

beide hinaus.

Äh, diese alte Rosenkohl.

Wie soll ich ihr erklären, dass du nackt

herumläufst?

Dann musst du mir halt Kleider kaufen.

Bis wir in die Stadt kommen, haben die

Läden geschlossen.

Morgen ist Sonntag.

Dann musst du mir halt am Montag Kleider

kaufen.

Bis dahin musst du mich verstecken.

Pass mal auf, Sams.

Ich will sehen, wie ich dich in mein

Zimmer schmuggeln kann.

Bleib hier stehen und rühr dich nicht, bis

ich wiederkomme.

Die Nase sitzt meist im Gesicht.

Das Sams sitzt hier und rührt sich nicht.

Hier sitzt es still und rührt sich nicht.

Wer das nicht glaubt, kommt vor Gericht.

Willst du wohl still sein?

Nein!

Nein!

Ich will nicht still sein!

Dann kannst du sehen, wo du einen anderen

Papa herbekommst.

Aber Papa, du hast mich doch nur gefragt,

ob ich still sein will.

Du musst es anders sagen.

Wie denn?

Du musst es wünschen.

Also dann wünsche ich, dass du still bist,

bis ich wiederkomme.

Verstanden?

Psst!

Hihihihi!

Das schmeckt gut!

Na?

Das war aber ein langer Spaziergang.

Denken Sie nur nicht, dass Sie jetzt noch

ein Mittagessen bekommen.

Ich stehe nicht den ganzen Tag in der

Küche und warte, bis es Herrn Taschenbier einfällt,

zurückzukommen.

Was haben Sie denn vor?

Eine kleine Wanderung stärkt die Lungen und rötet

die Wangen.

Lecker, lecker!

Na?

Schon zurück?

Ja, ja, ja.

Frau Rosenkohl, Frau Rosenkohl, ist ganz wohl, ist

ganz wohl, lebewohl, lebewohl.

Äh?

Ist das mein Zimmer?

Du hast doch versprochen, leise zu sein.

Du hast nur gewünscht, dass ich still bin,

bis du wiederkommst.

Und du bist wiedergekommen, also brauche ich doch

nicht mehr still sein.

Ich brauche nicht mehr still sein!

Ich brauche nicht mehr still sein!

Ich wünsche, dass du still bist!

Haben Sie gerufen, Herr Taschenbier?

Nein, nein, nein.

Sie reden doch mit jemandem!

Ich?

Oh, nein, nein, nein, mitnichten.

Ich habe nur ein wenig gesungen.

Gesungen?

So?

Ja.

Gesungen Sie?

Och, ich nehme sogar Gesangsunterricht.

Flieh, Gedanke, auf goldenen Flügen.

Er ist verrückt.

Er ist verrückt geworden.

Da, da, da, da, da, da, da, da,

da, da, da, da, da, da, da, da,

da, da, da, da, da, da, da, da,

da, da, da, da, da, da, da, da,

da.

Das war doch so schön.

Aber jetzt ist Schluss.

Wie musst du das sagen?

Ich wünsche, dass Schluss ist.

Und was wünschst du noch?

Wenn das so einfach wäre.

Nun, wünschen ist doch einfach.

So?

Also was wünschst du dir?

Ein Mittagessen.

Ein Hähnchen mit Kartoffelsalat und zum Nachtisch Eis.

Herein.

Weil Sie heute nicht in der Küche gegessen

haben, bringe ich Ihnen ausnahmsweise das Essen aufs

Zimmer.

Was gibt es denn?

Hähnchen mit Kartoffelsalat und zum Nachtisch Eis.

Guten Appetit.

Mahlzeit.

Schlaf, Papa, schlaf.

Die Rotkuhl ist ein Schaf.

Das Samstags schüttelt's Bäumelein.

Da fällt herab ein Zentnerschwein.

Schlaf, Papa, schlaf.

Ruh, Papa, ruh.

Die Rotkuhl ist ne Kuh.

Das Samstags schüttelt's Ofenrohr.

Da kriegt ein Elefant hervor.

Ruh, Papa, ruh.

Sei still.

Gleich kommt Frau Rotkuhl und kündigt mir die

Wohnung.

Kann sie nicht.

Kann sie schon?

Kann sie nicht.

Warum nicht?

Weil sie gar nicht herein kann.

Weil ich abgeschlossen habe.

Weil, wer hat denn den Schlüssel?

Na, wer?

Ich.

Gib ihn sofort her.

Hallihallo, hallihallo.

Da ist die Rotkuhl froh, ja froh.

Sie braucht ihn nicht zu suchen und auch

nicht laut zu fluchen.

Hallihallo, hallihallo.

Da sind wir alle froh.

Sie sind ja betrunken, Herr Flaschenbier.

Selber betrunken, selber betrunken.

Machen Sie sofort die Türe auf, oder ich

hole die Polizei.

Holen Sie sie doch.

Ich verbiete dir, mit meiner Stimme zu sprechen,

du Unhold.

Gib mir sofort den Schlüssel.

Warum sollte ich denn die Tür aufmachen, Frau

Grünkohl?

Weil die Wohnung mir gehört.

Ich bezahle dafür Miete, Frau Weißkohl.

Ich heiße nicht Weißkohl, sondern Rotkohl, Herr Flaschenbier.

Und ich heiße Taschenbier und nicht Flaschenbier, Frau

Blaukraut.

Sie werden noch von mir hören, Herr Flaschenbier.

Na, Papa, hier haben wir es aber gegeben.

Du wirst schon sehen, wo das hinführt.

Bestimmt kündigt sie mir morgen.

Glaube ich nicht.

Lässt du sofort den Papierkorb in Ruhe.

Er ist aus Karton.

Und Karton schmeckt gut.

Ist eine Delikatesse.

Hast du nicht irgendwo eine kleine Blumenvase zum

Nachtisch?

Blumenvase ist köstlich und vor allem so richtig

knackig.

Ich will nicht, dass du meine Wohnung auffrisst.

Sehr knusprig.

Ich wünsche, dass du nichts mehr aus meiner

Wohnung auffrisst.

Bitte schön.

Hier hast du deine Blumenvase zurück.

Diesem Herrn werde ich es noch zeigen.

Zeigen werde ich es ihm, jawohl.

Hast du Angst vor ihr?

Ach, die hat immer was zu meckern.

Ich kann machen, was ich will.

Ständig hat sie was auszusetzen.

Manchmal wünsche ich, sie säße auf irgendeinem Schrank

und käme nicht mehr runter.

Auf einem Schrank?

Das wünschst du dir?

Papa, das ist eine tolle Idee.

Ich habe noch eine tolle Idee.

Wir machen jetzt einen Ausflug.

Oh ja, das ist schön.

Einen Ausflug.

Irgendwo im Grünen.

Was suchen Sie denn auf dem Schrank, Frau

Rothkohl?

Fragen Sie nicht so dumm.

Helfen Sie mir lieber runter.

Ich wollte hier oben sauber machen, da ist

die Leiter umgefallen.

Na sowas.

Auf Wiedersehen.

So eine Unverschämtheit.

Na warten Sie, mit Ihnen rechne ich noch

ab.

Hilfe.

Hunger.

Willst du etwa diesen Feldstein essen?

Lutschbonbon.

Lecker.

Am besten, du isst dich hier satt und

ich gehe so lange in ein Waldcafé.

So kann jeder das essen, was ihm schmeckt.

Einverstanden.

Tschüss.

Holz schmeckt noch besser.

Knabberstange.

Uff.

Knabberstangen, Klapperschlangen, Blumenvasen, Teppichrasen, Möbelbeine,

Mauersteine, Taschentuch und Hut.

Alles ist so gut.

Ist der Platz noch frei?

Bitte, bitte.

Sie sind ja hoffentlich kein Sams.

Bitte was?

Sams.

Mein Name ist Müller.

Na dann geben Sie nur auf Ihr Mehl

acht.

Das Sams frisst nämlich alles.

Aha.

Auch Ihre ganze Mühle, wenn es Lust hat.

Ich habe keine Mühle.

Ich heiße nur zufällig Müller.

Das erklären Sie mal einem Sams.

Aha.

Wollen Sie eins?

Nein.

Ich weiß ja gar nicht, was das ist.

Schwer zu erklären.

Sie wollen also keins, Herr Müller?

Nein.

Ich auch nicht.

Der ist ja verrückt.

Ich kann und will dieses Sams nicht behalten,

so gern es mir leid tut.

Ich werde mich auf einem großen Umweg nach

Hause schleichen und das Sams sollte eingehen, wo

es hergekommen ist.

Jawohl.

Eine Unverschämtheit, so spät nach Hause zu kommen.

Machen Sie sofort das Licht aus!

Ruhe!

Entschuldigen Sie, Frau Braunkohl.

Sie werden morgen von mir hören.

Verlassen Sie sich drauf!

Endlich allein.

Da bist du ja, Papa.

Hast du dich verlaufen?

Wie kommst du denn ins Zimmer?

Das Fenster war offen und da bin ich

reingeklettert.

Es hat mich niemand gesehen.

Aber ich habe was ganz Schlimmes gemacht, Papa.

Was denn, um Himmels Willen?

Ich habe aus Versehen den Fenstergriff aufgegessen.

Der hat so gut gerochen.

Na, auf den kommt es auch nicht mehr

an.

War aus Eisen.

Hat sehr gut geschmeckt.

Himmeldonner Wetter, du hast mein ganzes Frühstück gegessen

und jetzt frisst du auch noch die Kaffeetasse

auf, der Ungeheuer.

Was soll ich denn bloß Frau Rothkohl sagen?

Gar nichts.

Wir kaufen einfach eine neue Tasse, wenn wir

jetzt ins Kaufhaus gehen.

Jetzt?

Jetzt muss ich ins Büro.

Gehst du gern ins Büro?

Naja, am Montag geht eigentlich niemand gern ins

Büro.

Du würdest dir also gerne wünschen, dass du

heute nicht ins Büro musst?

Ehrlich gesagt, ja.

Geht in Ordnung.

Einen fröhlichen guten Morgen, Herr Oberstein.

Das Büro ist abgeschlossen.

Kann ich bitte den Schlüssel haben?

Ja, der Schlüssel.

Eben, eben, eben, der Schlüssel.

Nichts, nichts, nichts.

Was suchen Sie denn, Chef?

Den blödsinnigen Schubladenschlüssel.

Solange ich den nicht finde, kann ich nicht

die Schublade aufsperren, in der ich den blödsinnigen

Schrankschlüssel versteckt habe.

Aha.

Und wissen Sie, wozu ich den Schrankschlüssel brauche?

Um den Schrank aufzuschließen.

Ja, weil ich dort den blödsinnigen Büroschlüssel versteckt

habe.

Ich helfe Ihnen.

Sie machen mich nur nervös.

Gehen Sie nach Hause.

Sie haben heute frei.

Solange wir nicht ins Büro können, haben Sie

frei.

Verstanden?

Oh, danke schön.

Bitte.

Jetzt habe ich den ganzen Tag das Sams

auf dem Hals.

Oh je.

Guten Tag, die Herrschaften.

Womit kann ich dienen?

Der Kleine hier braucht was zum Anziehen.

Und zwar dringend, wie ich sehe.

Er ist nackt.

Eben, drum.

Ja, ja, natürlich, drum.

Wir werden ihm was Schönes aussuchen.

Ja, ja, ja, ja.

Ich will, dass du hier nichts frisst.

Vergessen Sie nicht, Käse aus Holland mitzunehmen.

Unser Sonderangebot.

Käse aus Holland.

Vergessen Sie nicht, Käse aus Holland mitzunehmen.

Oh ja, den dürfen wir ja nicht vergessen.

Ich hab's ja gar nicht vergessen.

Käse aus Holland.

Muss man mitnehmen.

Halt, halt, halt, halt.

Bezahlen.

Haltet den Dieb.

Er hat den Käse gestohlen.

Nein, er hat den Käse.

Schmeckt gut.

Hat er den Käse bezahlt?

Warum fragen Sie mich?

Die Frau da oben hat doch nichts vom

Bezahlen gesagt.

Sie hat gesagt, wir sollen nicht vergessen, den

Käse mitzunehmen.

Und ich hab's nicht vergessen.

Naja, vielleicht können wir den Vorfall vergessen.

Schließlich ist bei uns der Kunde König.

Was?

Ich bin König?

Wenn ich König bin, dann brauch ich ja

auch eine Krone.

Was?

Das ist eine Krone?

Die gehört jetzt mir.

Weil ich König bin.

Halt, bezahlen.

Das ist ja unerhört.

Haltet den Dieb.

Der hat meinen idealischen Kompott gestohlen.

Hier, schlüpft mal hinein, Junge.

Zu einem König sagt man Majestät.

Das solltest du schon wissen.

Groß genug bist du ja.

Würden Majestät einmal in den Anzug zu schlüpfen

geruhen?

Der ist zu groß.

Der passt.

Darf man in diesem Anzug auch ausatmen?

Gewiss, Majestät.

Was hat er nur jetzt wieder vor?

Hier ist er langgelaufen.

Nein, hier.

Haltet den Dieb.

Haltet den Dieb.

Was ist denn hier los?

Einbruch?

Kassenraub?

Wie, was?

Wo bleibt die Polizei?

Alarm!

Angegossen.

Und jetzt atme ich mal aus, ja?

Gewiss, bitteschön.

In dem Anzug kann man tatsächlich nicht ausatmen.

Wer hätte das gedacht?

Es ist erste Qualität.

Das ist erste Qualität?

Dann bringen Sie mal Luxus.

Aber lange halte ich das nicht mehr durch.

Irgendwann muss ich auch wieder mal einatmen.

Da, schlüpft hinein.

Der passt bestimmt.

Wie heißt das?

Wenn Majestät geruhen wollen, in diesen Anzug hinein

zu schlüpfen.

Darf man in diesem Anzug auch einatmen?

Aber natürlich, Majestät.

Wie angegossen.

Und jetzt atme ich mal ein, ja?

Bitteschön, Majestät.

Bitteschön.

Nicht mal einatmen kann man in diesem Lumpen.

Am besten, ich fresse ihn gleich auf der

Stelle auf.

Du kostest mich ein Vermögen.

Wir nehmen später noch einen Holland aus Käse

mit.

Wir dürfen es nicht vergessen.

So, der wird auf jeden Fall passen.

Gummi dehnt sich.

Das ist ja ein Taucheranzug.

Das ist unser neuestes Modell.

Brandneu.

Brandneu?

Wo brennt es denn?

Na, bei dir brennt es.

Und zwar oben im Kopf.

Da brennt es.

Es brennt.

Es brennt!

Es brennt!

Es brennt!

Alarm!

Feuerwehr!

Feuer!

Feuer!

Feuer!

Hilfe!

Hilfe!

Es brennt!

Es brennt!

Es brennt!

Hilfe!

Es brennt!

Also, Papa.

Ich hab mir das Kaufhaus schon schön vorgestellt.

Aber, dass es dort so schön ist, das

hätte ich mir nie träumen lassen.

So, und jetzt muss ich ins Büro.

Da geh ich mit.

Du bleibst da.

Ich geh mit.

Du bleibst da.

Ich geh mit.

Die Kolin.

Geh schnell ins Schlafzimmer.

Schnell!

Mit wem reden Sie denn da, Herr Flaschenbier?

Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass ich nicht

Flaschenbier, sondern Taschenbier heiße.

Und zweitens haben Sie die Ehre, mit mir

zu sprechen.

Hä?

Wer ist das?

Mein Neffe.

Wie heißt er?

Bruno.

Der Name ist doch viel zu lang.

Also wie heißt du?

Robinson.

Der Name ist doch noch viel länger.

Warum hat er denn so viele blaue Punkte

im Gesicht?

Das geht Sie nichts an, Frau Blumenkohl.

Geh sofort ins Schlafzimmer und wasch dich.

Also, Herr Taschenbier, wie heißt er nun, Ihr

Neffe?

Bruno oder Robinson?

Robinson ist gewaschen.

Das gibt's doch gar nicht.

Das gibt es schon.

Du willst mir doch nicht erzählen, dass du

dich in diesen paar Sekunden gewaschen hast.

Was hast du in der Nase?

Das da.

Zu Hilfe!

Guten Morgen, Herr Oberstein.

Haben Sie den Schlüssel gefunden?

Von dem Schlüssel fehlt jede Spur.

Wo pflegen Sie Ihre Schlüssel zu verstecken?

Ich verstecke meine Schlüssel nie.

Ich stecke sie in die Hosentasche.

In die Hosentasche?

Sie haben eben keine Fantasie.

Ha!

Was ist das?

Der Schlüssel.

Warum haben Sie nicht gestern schon gesagt, wo

er sich befindet?

Los an die Arbeit!

3.456 plus 8.756 plus 2.134

sind 14.346. Rechnen Sie nach, Taschenbier, ich

traue diesen Rechenmaschinen nicht.

4 plus 6 plus 6 ist 16.

Eins gemerkt.

1 plus 3 plus 5 plus 5 ist

14.

Eins gemerkt.

1 plus 1 plus 7 plus 4 ist

13.

Eins gemerkt.

Das dauert aber.

Wissen Sie, Taschenbier, ich gehe inzwischen ins Wirtshaus

auf eine halbe Stunde.

Rechnen Sie inzwischen weiter, soweit Sie kommen.

Ich kontrolliere dann mit der Rechenmaschine.

Eins gemerkt.

Eins...

Bitte?

Ach so, ja, ja.

Eins gemerkt.

Oder waren es zwei?

Ich muss noch mal von vorne anfangen.

Es sind 14.346. Das ist ein gutes

Holz.

Es ist richtig schön abgelagert.

Das Lineal vom Chef.

Gib es sofort her!

Ist schon weg.

Verschwinde sofort!

Nö, schönes Büro hast du hier.

Ich wünsche wenigstens, dass du dich versteckst, wenn

mein Chef kommt.

Ja?

Klar.

Verstecken spiele ich gern.

Was machst du hier eigentlich?

Rechnen.

Ach so.

Ich dachte, was Schwieriges.

Es ist schwierig.

Oder weißt du vielleicht, was 65.849.201

minus 25.986.413 ist?

36.862.788. So schnell rechnet nicht mal

eine Rechenmaschine.

Aber einsamt.

Wie viel ist 787.876 mal 7.542?

59.421.607. Dann könntest du mir ja

helfen.

Natürlich, Papa.

Schieß los!

Sie haben wohl nichts zu tun, Taschenbier, was?

Ich bin fertig, Herr Oberstein.

Wenn einer das alles im Kopf ausrechnet, braucht

er mindestens sechs Stunden.

Es ist ja auch schon fünf Uhr, Herr

Oberstein.

Bist du still?

Fünf Uhr?

Reden Sie keinen Unsinn.

Tatsächlich.

Ich hätte schwören mögen, dass es höchstens elf

ist.

Sieht ganz nach Gedächtnisschwund aus, Herr Oberstein.

Taschenbier, was sagen Sie da?

Was erlauben Sie sich?

Ich?

Nichts, Herr Oberstein.

Was fällt Ihnen ein?

Bing!

Unerhört.

Was soll dieser Unsinn?

Ich verstehe nicht, Herr Oberstein.

Haben Sie das geschrieben?

Das ist doch Ihre Schrift, Herr Oberstein.

Das ist meine Schrift?

Ja, ja, ja, ja.

Sie haben recht, in der Tat.

Taschenbier und Oberstein sitzen im Büro.

Taschenbier hat Grips im Kopf.

Oberstein nur Stroh.

Tatsächlich, das ist meine Schrift.

Ich glaube, ich brauche dringend Ruhe.

Ich lege mich sofort ins Bett.

Sie haben frei, Herr Taschenbier.

Wir sehen uns am Montag wieder.

Ist Ihnen nicht gut, Herr Oberstein?

Eine kleine Unpässlichkeit.

Eine kleine Verwirrung.

Da!

Wo?

Ich sehe nichts.

Dann habe ich mir soeben eingebildet, dass ein

rothaariger Affe in einem Taucheranzug mein Büro verlassen

hat.

Entsetzlich, nicht wahr?

Entsetzlich.

Auf Wiedersehen, Herr Oberstein.

Gute Besserung, Herr Oberstein.

Sams?

Ja?

Du hast die Uhr verstellt, nicht wahr?

War ganz leicht.

Und jetzt können wir den ganzen Nachmittag spazieren

gehen.

Du Lausbub.

Taschenbier und Robinson kommen vom Büro.

Der Chef, der hat schon Schluss gemacht, da

ist der Papa froh.

Heute ist das Wetter fein, da geht man

aus und bummelt.

Drum hat das Sams Herrn Oberstein ganz fürchterlich

beschummelt.

Mittwoch ist ein schöner Tag.

Jupp heidi, jupp heida.

Weil den Mittwoch ich so mag.

Jupp heidi, heida.

Am Mittwoch da ist Vatertag.

Jupp heidi, jupp heida.

Am Mittwoch da ist Vatertag.

Jupp heidi, heida.

Warum brüllst du denn so?

Aus Versehen.

Das war nicht aus Versehen.

Das war aus vollem Hals.

Denk doch an die Rotkohlin.

Herr Taschenbier, Sie haben ja immer noch diesen

Flegel bei sich.

Schließen Sie sofort die Türe auf.

Wenn man eine Wohnung gemietet hat, darf man

sie auch abschließen.

Sehr gut, du hast schon mächtig zugelernt.

Wir sprechen uns noch, Herr Flaschenbier.

Wir sprechen uns noch.

Wir sprechen uns noch.

Das haben wir davon, dass du immer singen

musst.

Andere Kinder singen auch.

Andere Kinder sind um diese Zeit in der

Schule.

Schule?

Sie würde dir ganz gut tun.

Bäh.

Ich wünsche, du würdest mal eine Schulstunde mitmachen.

So ein blöder Wunsch.

So ein strohblöder Wunsch.

Aber bitte, nachdem du es dir gewünscht hast,

da kann ich es eben nicht mehr aufhalten.

Ja, so ist recht.

Lustig muss die Schule sein.

Hihihihihi.

Hihihihihi.

Hohohohoho.

Hohohohoho.

Ja, was geht denn hier vor?

Wir üben die Lächter.

Hohohohoho.

Hohohohoho.

Setz dich.

Aufstehen!

Das ist mein Platz.

Ich bin Studienrat Gröll.

Aha, du grollst?

Ruhe!

Es hat heute Ruhetag.

Ich wünsche, dass du die Beine vom Pult

nimmst.

Bitteschön.

Wie siehst du überhaupt aus?

Wie gestern.

Wie heißt du?

Ich?

Ich heiße Edgar Michael Maria Robinson.

Und was machst du hier?

Einen Handstand.

Du darfst dir aber auch was anderes wünschen.

Gut, dann wünsche ich mir, dass du hier

schleunigst verschwindest.

Bitteschön.

Raus!

Tschüss.

Das ist ja unerhört.

Was?

Schon sieben Uhr?

Na und?

Na stell dir vor, Frau Rotkuhl kommt und

ich liege noch im Bett.

Was die dann wohl denkt?

Kann dir doch Wurst sein.

Eigentlich hast du recht.

Wurst.

Ich denke da an eine Knackwurst.

Oder vielmehr an ein paar Knackwürste.

Besorg ich.

Wie denn?

Mit Hilfe der KBA.

Was ist denn das?

KBA, das heißt ganz einfach Knackwurstbringanlage.

Aha.

Und wo ist die?

Na, noch ist keine da.

Aber schließlich hast du ja ein Sams im

Haus, das dir eine KBA besorgen kann.

Was hat er nur jetzt wieder vor?

Rotkühlchen, schläfst du noch?

Schlafe mein Rotkühlchen, schlaf auf.

Tam, tam, tam, tam, tam, ta, da, da,

la, la, la.

Was willst du denn mit dem Besen?

Doch nicht etwa das Zimmer ausfegen?

Der Besen, mein lieber Papa, das ist ein

Teil der KBA.

Und jetzt brauche ich nur noch eine Akkentasche

mit Büchern voll, einen Stiefel und eine Flasche.

Und was hat das alles mit Knackwürsten zu

tun?

Und, und, und, und dann brauche ich nur

noch eine Schnur.

Viel Schnur.

So.

Also bevor du das ganze Zimmer demolierst, verzichte

ich lieber auf deine, wie heißt sie?

KBA.

KBA.

Tam, tam, tam, tam, da, da, da, da,

da, da, da, da, da, da, da, da,

da, da, da, da, da, da, da.

Das ist aber eine wackelige Angelegenheit.

Ein kleiner Stoß und der Stuhl fällt um.

Hervorragend.

Ja, was machst du denn jetzt?

Ein kleiner Schubs gegen den Besenstiel und die

Akkentasche fällt runter.

Einfach, aber genial.

Kannst du mir vielleicht erklären, was das nun

sein soll?

Also das ist die beste KBA, die ich

je gebaut habe.

Und jetzt brauchst du nur noch einen Spazierstock.

Also langsam glaube ich, du spielst mir einen

dummen Streich und ich soll dir dabei noch

helfen.

So, und jetzt verschwinde ich auf ein ganz

kurzes Weilchen und wenn ich draußen pfeife, dann

musst du nur ganz laut Frau Grünkohl rufen,

dann klappt alles.

Ich verstehe überhaupt nichts.

Das macht nichts.

Vergiss nicht, mit dem Spazierstock angelst du das

Körbchen.

Du brauchst nicht mal aufzustehen.

Also nicht vergessen.

Ich pfeife und du rufst ganz laut Frau

Grünkohl.

So eine Frechheit.

Was erlaubt sich denn dieser Herr Taschenbier noch

alles?

Frau Grünkohl.

Hervorragend.

Herr Taschenbier, was geht hier vor?

Na warten Sie, wir sprechen uns noch.

Willst du auch eine Knackwurst?

Nee, danke, nein, nein.

Ich esse lieber das Körbchen.

Wir sprechen uns noch.

Sag mal, bleibst du jetzt den ganzen Tag

im Bett?

Das mache ich.

Sehr gut.

Dann werde ich spazieren gehen.

Was machst du denn da?

Sandkuchen backen.

Darf ich mal versuchen?

Nein, essen kann man sie nicht.

Warum backt man sie dann?

Mutti, Mutti, da frisst einer meine Kuchen auf.

Das ist ja unerhört.

Und unappetitlich.

Schmeckt gut.

Kannst gleich weiter backen.

Pfui, hör sofort auf.

Das schmeckt besser als Glas.

Geh zu den Größeren an die Rutschbahn.

Rutschen, das ist auch gesund.

So, der Nächste.

Du da, Karl.

Jetzt bin ich aber dran.

Wer dran ist, bestimme ich.

Los, Karl.

Und dann die Leni.

Ich komme vor der Leni.

Jetzt kommt die Leni und dann der Gustav.

Ich mag nicht mehr.

Warum lässt du dir das gefallen?

Was soll ich machen?

Der Hubert ist doch der Stärkste.

Gibt es da irgendwelche Zweifel?

Ja, da schau an.

So ein kleiner Junge und kann schon reden.

Du bist ja ein Wunderkind.

Ich geb dir gleich dein Wunderkind.

Danke, ich kann keins brauchen.

So, jetzt werde ich dir mal was zeigen.

Das musst du erst mal nachmachen, bevor du

hier große Töne spuckst.

Das ist klasse.

Ist das alles, was du kannst?

Ist das alles, was du kannst?

Mach's nach.

Was hast du denn da für einen blöden

Anzug?

Das ist bitte schön kein blöder Anzug, sondern

ein Tauchergewand.

In dem habe ich den größten Hai vom

stillen Ozean gefangen.

Und wo ist er denn, der Hai?

Der ist jetzt in der Badewanne von Frau

Rothkohl.

Und wenn ihr Lust habt, ihn zu besichtigen,

dann klingelt an der Haustüre von Frau Rothkohl.

Aber ihr dürft nicht alle auf einmal kommen,

sondern hübsch der Reihe nach.

Und ihr müsst sehr oft klingeln, dann freut

sich Frau Rothkohl besonders.

Tschüss.

Tschüss.

Du hast ja fast keine blauen Punkte mehr

im Gesicht.

Na ja, jedes Mal, wenn du dir etwas

wünschst, dann verschwindet ein Punkt.

Und wenn kein Punkt mehr da ist, dann

kannst du dir nichts mehr wünschen, so ist

das.

Willst du damit sagen, alles, was ich mir

wünsche, geht in Erfüllung?

Na klar, das ist doch immer so bei

Samson.

Das glaube ich nicht.

Moment einmal.

Und wie war das, als du gewünscht hast,

dass die Rothkohl auf dem Schrank sein soll?

Und als du gewünscht hast, dass am Montag

die Arbeit ausfällt?

Das war doch reiner Zufall.

Die Rothkohl war auf dem Schrank, weil die

Leiter umgefallen war.

Und die Arbeit ist ausgefallen, weil Herr Oberstein

den Büroschlüssel nicht finden konnte.

Nein, das ist alles nur geschehen, weil du

es dir gewünscht hast.

Ha, ha.

Ha, ha.

Also, dann wünsche ich mir jetzt sofort ein

schönes Frühstück.

Herein.

Oh.

Schon wieder ein blauer Punkt weniger.

Ich habe es geahnt, Herr Taschenbier.

Nicht umsonst habe ich Ihnen das Frühstück aufs

Zimmer gebracht.

Nicht umsonst.

Ich wollte sehen, ob dieser Robinson noch hier

ist.

Wenn der Bengel in 10 Minuten immer noch

in meinem Haus ist, können Sie Ihre Koffer

packen.

Verstanden?

Na, siehst du?

Hast du dir das Frühstück gewünscht oder nicht?

Ja, ja, ich habe es.

Aber es kann wieder nur ein Zufall gewesen

sein.

Dann wünsch dir doch mal ganz was Außergewöhnliches.

Etwas, was es eigentlich gar nicht geben kann.

Na gut.

Gut, ich wünsche, dass es hier in meiner

Wohnung schneit.

So ein blöder Wunsch.

So ein saublöder Wunsch.

Was willst du denn in meinem Schrank?

Mir einen Mantel holen.

Ich will doch nicht erfrieren.

Bring mir auch einen.

Das gibt es doch nicht.

Das kann doch nicht wahr sein.

Brumm, brumm.

Brumm, brumm.

Was ist das denn?

Ein Eisbär.

Wo kommt der her?

Eis und Schnee sind die Eisbären nicht weit.

Aha, aha.

Brumm, brumm, brumm, brumm.

Es sind schon mehr als 10 Minuten vergangen

und der Bengel ist immer noch nicht aus

dem Haus.

Jetzt werde ich dem Herrn Flaschenbier kündigen.

Haustiere in der Wohnung zu halten ist verboten.

Das steht im Mietvertrag.

Brumm, brumm.

Ich wünsche mir, dass der Schnee augenblicklich verschwinden

soll.

Brumm, brumm.

Oh, diese Hitze.

Brumm, brumm.

Na, glaubst du jetzt an die blauen Punkte?

Muss ja wohl.

Die Rotkohl wird dir kündigen.

Wird sie nicht.

Schließlich habe ich ja einen Sams mit blauen

Wunschpunkten.

Ich wünsche, dass Frau Rotkohl immer dann, wenn

sie mit mir schimpfen will, genau das Gegenteil

von dem sagt, was sie eigentlich sagen will.

Herr Taschenbier, Sie sind ein außergewöhnlich netter und

lieber Mensch.

Ich könnte mir keinen besseren Mieter vorstellen.

Das haben Sie aber hübsch gesagt, Frau Rotkohl.

Sehr hübsch.

Und was ist mit mir?

Du!

Du bist das artigste und ruhigste Kind, das

ich je erlebt habe.

Herr Taschenbier, falls Ihr Neffe länger hier bleibt,

zahlen Sie 20 Mark weniger Miete.

Ist das klar?

Ich weiß gar nicht, was ich rede.

Sie bezahlen künftig 30 Mark weniger.

Ich wünsche noch einen angenehmen guten Morgen.

Und mittags koche ich Spargel in Lachs mit

Trüffeln.

Und außerdem koche ich vor Wut.

Guten Appetit im Voraus.

Ich glaube, ich habe nicht mehr allzu viele

Punkte.

Nein, nur noch zwei.

Dann musst du aber gut überlegen, Papa.

Morgen bin ich nicht mehr da.

Du willst weggehen?

Muss, muss.

Das ist halt so bei Samson.

Deshalb musst du dir noch was ganz Besonderes

wünschen.

Die Geheimdienste.

Ich wünsche mir eine Wunschmaschine.

Ist das nicht sehr schlau?

Schlauer geht's nicht mehr.

Hier ist ein Paket für Sie abgegeben worden,

Herr Taschenbier.

Ich finde es sehr nett, dass am helllichten

Nachmittag so viele Leute klingeln.

Entzückend!

Da ist sie, die Wunschmaschine.

Sehr schön.

Wo kann man sie bloß anstellen?

Überhaupt nicht.

Wieso nicht?

Es gibt Wunschmaschinen mit Drehgriff und Wunschmaschinen mit

einem Druckknopf.

Na gut, dann wünsche ich mir einen Druckknopf,

einen roten.

Tut mir leid.

Du kannst dir nichts mehr wünschen.

Ich habe keinen blauen Punkt mehr.

Aber du hattest doch noch zwei Punkte.

War leider ein Doppelpunkt.

Zählt nur einmal.

Ich muss fort.

Tschüss.

Kommst du wieder?

Das hängt ganz von dir ab.

Du weißt doch, was geschehen muss, damit ich

wiederkommen kann.

Und wenn ich wiederkomme, dann habe ich neue

blaue Punkte.

Ja, was muss denn geschehen?

Überleg doch mal.

Am Sonntag Sonne, am Montag Mond, am Dienstag

Dienst...

Ich weiß, ich weiß.

Und am Samstag Sams.

Hm?

Tschüss.

Am Sonntag wird die Sonne scheinen.

Am Montag kommt mein Schulfreund Mond.

Am Dienstag habe ich Dienst.

Am Mittwoch ist Mitte der Woche.

Am Donnerstag gibt es ein Gewitter und es

wird donnern.

Am Freitag habe ich frei.

Und am Samstag...

Am Samstag wünsche ich mir, dass das Sams

immer bei mir bleibt.

Am Sonntag...

Am Sonntag...

schien die Sonne.

Am Montag kam der Mond.

Am Dienstag...

da war Dienstag.

Da kam der Mittwoch schon, erst Donnerstag, am

Donnerstag, am Freitag, da war frei, was ist

heut am Samstag los?

Am 5.

Mai, am 5.

Mai, ein Sams, ein Sams, ein Sams, ein

freches kleines Bams, am Samstag kam's, das Sams,

das freche kleine Sams, ein Sams, ein Sams,

ein Sams, und mit viel Kampf, dam, dam,

dam, da kam's, das Sams, das freche kleine

Bams.

Und mitten auf der Straße, sieht's es und

zu Spaße, macht es allen Leuten ne lange

Nase.

Und mitten auf der Straße, sieht's es und

zu Spaße, macht es allen Leuten ne lange

Nase.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, ein fettes

kleines Samst.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, das fette

kleine Samst.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, so tief

wie dammt.

Ein Samst, ein Samst, ein Samst, das fette

kleine Bamst.

Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017

Sonnenschein.

Ausgezeichnet.

Sonntags Sonne.

Endlich mal wieder eine Woche, die richtig anfängt.

Hoffentlich kommt morgen mein Schulfreund Mon.

Er hat es mir fest versprochen.

Hallo Taschenbier, alter Junge.

Ich freue mich, dass du kommst, Mon.

Sag bloß, du hast dir einen Vogel zugelegt.

Sag doch mal guten Tag.

Guten Tag.

Nicht du, Herr Kuhles.

Eigentlich sollte er Herkules heißen, aber er spricht

seine Namen immer so komisch aus.

Guten Tag, Herr Kuhles.

Guten Tag, Herr Kuhles.

Guten Tag, Herr Kuhles.

Unglaublich.

Unglaublich, nicht mal gebraten.

Heute habe ich Dienst.

Da kann eigentlich fast nichts passieren.

Und morgen ist Mittwoch.

Ist immer richtig Mitte der Woche.

Aber übermorgen.

Am Donnerstag.

Ich werde es jedenfalls versuchen.

Ach, Frau Rothkuhl, wären Sie so freundlich, mir

einen großen Kochlöffel und das Nudelholz zu leihen?

Warum?

Wollen Sie backen?

Das werden Sie bald erfahren.

Eine Überraschung.

Eine Überraschung?

Taschenbier!

Sind Sie total verrückt geworden?

Was soll denn das Gedonneren?

Soll das vielleicht Ihre Überraschung sein?

Hören Sie augenblicklich auf zu donnern, sieh, sieh!

Was?

Was haben Sie gesagt?

Haben Sie donnern gesagt, Frau Rothkuhl?

Jawohl!

Sie machen ja mehr Donner als zwei Gewitter.

Sie müssen völlig übergeschnappt sein.

Mehr Donner, mehr Donner.

Ach, Sie sind ein Schatz, Frau Rothkuhl, ein

Schatz sind Sie.

Ich verbitte mir das.

Donner, Donner, Donner, Donner, Donner, Donner, es hat

gedonnert an einem Donnerstag.

Herr Taschenbier, ich glaube, Sie sind ein wenig

überarbeitet.

Ihre Nerven sind ein bisschen überreizt.

Sie legen sich mal ganz früh ins Bett,

ja?

Und morgen am Freitag gehen Sie mal nicht

zur Arbeit, ja?

Ich werde Ihren Chef anrufen und ihm sagen,

dass Sie krank sind und unbedingt frei haben

müssen.

Freitags frei?

Freitags frei.

Am Donnerstag, na Donnerstag, am Freitag mache ich

frei, dann kommt vielleicht am Samstag hier vorbei.

Herr Taschenbier, ich glaube, Sie sind wirklich sehr,

sehr krank.

Wo ist denn das blöde Ding?

Meinst du mich?

Das Sams, mein Sams ist wieder da.

Aber wo steckst du denn?

Na hier bin ich doch, Papa.

Wem reden Sie eigentlich so laut, Herr Taschenbier?

Soll das vielleicht wieder eine Überraschung?

Ich hatte aber einen schrecklichen Schreck, die Frau

Blaukraut.

Ich freue mich ja so, aber...

Ein Stroh, dummer Wecker.

Der kitzelt.

Soll das heißen, du hast den Wecker aufgefressen?

Aber nur, du hast Langeweile, Papa.

Hauptsache, du bist da.

Jetzt werden wir erst mal Wiedersehen feiern.

Ich habe eine ganze Kiste Äpfel gekauft.

Ja und ich, ich habe ein Gedicht, ganz

frisch gedichtet.

Wo hast du eigentlich deinen Taucheranzug gelassen?

Der?

Der hat gar nicht gut geschmeckt.

Ich glaube, da war Kunststoff in dem Gummi.

Dann werde ich dir gleich einen neuen wünschen.

Stop, stop, Papa, stop.

Ich habe diesmal gar nicht viel Wunschpunkte im

Gesicht.

Aber du siehst doch ein, dass ich auf

jeden Fall meinen Wecker wieder brauche.

Also ich wünsche, dass mein Wecker wieder zum

Vorschein kommt.

Und nun die Tischdecke?

Nein, lass mich.

Ich wünsche, dass die Tischdecke wieder hübsch auf

dem Tisch liegt.

Aber wir haben doch noch die Wunschmaschine.

Und jetzt wünsche ich, dass ich gewaschen werde.

Ich wünsche, dass ich warm gewaschen werde.

Und ich wünsche, abgetrocknet zu werden.

Ich wünsche Zähneputzen.

Dann wünsche ich, dass ich bereits angezogen bin.

Nein, nicht den grünen Anzug.

Sehr gut.

Toll, was sagst du dazu, Samms?

Hast du mitgezählt, wie viele Punkte du mir

bereits weggewünscht hast?

Vielleicht solltest du ein paar übrig lassen für

wichtigere Wünsche.

Du hast recht.

Höchste Zeit, dass wir die Wunschmaschine in Gang

setzen.

Ich wünsche, dass wir im Speicher stehen.

Von dahin hätten wir doch auch zu Fuß

gehen können.

Wer ist denn da oben?

Wer treibt sich denn da rum?

Könnten Sie mir vielleicht erklären, was Sie hier

oben suchen?

Eine Maschine.

Wer sind Sie denn überhaupt?

Ich?

Ich bin Herr Lürcher.

Herr Lürcher?

Erklären Sie mir endlich, was Sie hier in

meinem Haus wollen.

Sonst hole ich die Polizei.

Ach so, Frau Rothkohl hat geheiratet.

Rothkohl, gratuliere.

Der Dicke trinkt viel Biere.

Zu Hilfe.

Zu Hilfe.

Hilfe.

Hilfe.

Hilfe.

Hilfe.

Was machen wir denn nur?

Nun, wir klettern einfach zum Fenster raus.

Vorsicht, Samms.

Du brichst dir noch den Rüssel.

Rüssel, Schlüssel, Schlüssel.

Aber was ist denn das?

Da unten fährt ja eine Straßenbahn.

Wir sind gar nicht in Frau Rothkohls Haus.

Wir sind in einem Speicher, wie du es

dir gewünscht hast.

Du musst viel, viel genauer wünschen, Papa.

Um Himmels Willen, ich höre schon jemand die

Treppe heraufkommen.

Da hilft nur eins.

Ich wünsche, dass wir sofort auf dem Dachboden

von Frau Rothkohl neben der Wunschmaschine stehen.

Hände hoch.

Hände hoch.

Vorsicht, meine Herren.

Es sind merkwürdige Typen, ganz Sonderbare.

Der eine will mich mit einem Rothkohl verheiraten.

Niemand.

Wieso ist da niemand?

Ja, wieso ist da niemand?

Es macht Ihnen wohl Spaß zwei Polizisten fünf

Treppen hoch zu jagen.

Drei Treppen bitte sehr.

Auch noch frech werden, wie?

Wenn Sie noch mal versuchen, einen Beamten zu

verurken, dann wird das sehr teuer für Sie.

Aber ich schwöre Ihnen...

Sehr teuer wird das?

Das war knapp, was?

Na, dann werde ich die Maschine mal in

Gang bringen.

Moment, halt!

Stopp, Papa!

Ich muss dir erst alles erklären, damit du

nichts verkehrt machst.

Was hast du vor?

Ist doch klar!

Ich wünsche mir einen Hebel zum Einschalten der

Wunschmaschine.

Prima.

Aber ich finde es blöd, dass ich zum

Wünschen immer auf den Speicher rennen muss.

Ich wünsche mir, dass die Maschine unten im

Wohnzimmer steht.

Vier.

Ich habe nur noch vier Wunschpunkte im Gesicht.

Ich wünsche uns in meiner Wohnung unten.

Drei.

Wie die aussieht.

Igitt, igitt, igitt.

Ich wünsche, dass sofort Spinnen und Schmutz aus

dem Zimmer verschwinden und die Maschine glänzt und

strahlt.

Zwei.

Oje, jetzt muss ich wirklich aufpassen.

Viel toller als vorher.

Was wollen die Lämpchen bedeuten?

Das ist das Zeichen, dass die Maschine startbereit

ist.

Du musst den Hebel auf Ein stellen und

deinen Wunsch dort oben in den Trichter reinsprechen.

Hebel auf Ein?

Und jetzt in den Trichter.

Ich wünsche mir, ich wünsche mir...

Ja, was wünsche ich mir eigentlich?

Ich wünsche mir ganz viel Geld hier in

dieses Zimmer.

Bist du nun zufrieden, Papa?

Ich wusste gar nicht, dass Pfennige so schwer

sind.

Ich kann gar nicht aufstehen.

Drück doch bitte mal den Wunschhebel für mich,

Sams.

Hast du dir den Wunsch auch genau überlegt?

Aber ja, ich wünsche mir, dass alles Geld

sofort aus diesem Zimmer verschwindet.

Uff.

So, bevor ich es vergesse, kommst du erst

dran.

Ich wünsche, dass mein Sams einen wunderschönen, neuen,

passenden, schwarz-gelben Taucheranzug anhat.

Hurra, hurra, hurra.

Mein neuer Anzug, der ist da.

Und nun wünsche ich mir, dass in meiner

Brieftasche ein ganz dickes Bündel verschiedener gültiger deutscher

Geldscheine steckt.

Was ist denn nun schon wieder?

Die Maschine ist überarbeitet.

Mehr als drei Wünsche in so kurzer Zeit

schafft auch die beste Wunschmaschine nicht.

Wir müssen warten, bis sie sich erholt hat.

Dann gehen wir inzwischen essen.

Ganz groß.

Hach, hab ich einen Hunger, Papa.

Ich hab mir gedacht, weil du wieder da

bist und weil die Wunschmaschine so toll funktioniert,

wollen wir mal ganz vornehm essen.

Was wollen wir uns eine ganz vornehmen?

Oh ja.

Pass auf.

Ein paar goldene Regeln für gutes Benehmen.

Man spricht nicht mit vollem Mund, man isst

mit Messer und Gabel nicht mit Händen oder

Füßen und man isst leise.

Wie schrecklich.

Können Sie die Rebhühner statt in Trüffeln auch

in Weißkohl anrichten lassen?

Selbstverständlich, Mr. Patchibic.

Aber nur, wenn der Weißkohl ganz, ganz frisch

ist.

Selbstredend.

Er wird gerade gesellt.

Und dazu einen trockenen Apfelwein von 1880.

Sehr wohl, Mr. Patchibic.

Ich denke, Wein ist nass, Papa.

Scht.

Benimm dich.

So vornehm, wie es geht.

Geht nicht sehr.

Was ist das denn?

Seit wann ist hier die Kantine vom Zoo?

Kellner, bringen Sie dem grünen Affen eine Banane

und setzen Sie ihn damit vor die Tür.

Sehr wohl.

Ich will es versuchen.

Bananen mag ich nicht.

Scht.

Wir hätten gern die Speisekarte.

Wir möchten ein großes, feines Essen.

Oh ja, Papa.

Fein.

Wie geht, wie geht, wie geht?

Bitte sehr, die Speisekarte.

Herr.

Schöne Speise, diese Karte.

Schmeckt gut, Papa.

Echt Leder mit Pergamentpapier.

Fehlt nur noch ein bisschen Ketchup.

Was machst du denn da?

Oh je.

Jetzt habe ich einen Fehler gemacht.

Ich weiß, mit vollem Mund darf man nicht

reden.

Ach was, voller Mund?

Schleise!

In dieses Lokal kann man auch nicht mehr

gehen.

Was ist denn falsch, die Pinguin?

Ach ja, ich habe die Karte mit der

Hand gespeist.

Ich hätte Messer und Gabel nehmen sollen.

Das fehlte gerade noch.

Ober, jetzt werfen Sie die beiden Typen doch

endlich raus und kümmern Sie sich um unser

Menü.

Komm, Sams.

Wir gehen lieber freiwillig, bevor man uns hinauswirft.

Man mag uns nicht besonders hier.

Schönen guten Abend.

Ich wollte gerade dicht machen.

Es ist ja nicht mehr viel los heute

Abend.

Wenn Sie eine Wurst wollen, werfe ich Ihnen

eine über den Grill.

Aber da liegen doch schon welche.

Ach, die sind doch schon ein bisschen trocken

und angekohlt.

Die kann man nicht mal mehr einem Hund

anbieten.

Die sind genau richtig.

Davon nehmen wir zwei.

Wirklich?

Wirklich?

Ja, wirklich.

Und nun hätte ich gern über die beiden

Würste eine Portion Ketchup.

Eine Portion Mayonnaise.

Und eine Portion Senf.

Und über das Ganze etwas Curry, bitte.

Papa, da wird sogar mir schlecht.

Und nun, Sams, muss ich leider einen der

beiden Punkte verbrauchen, die du noch im Gesicht

hast.

Aber Papa, meinst du nicht...

Erinnerst du dich noch an den weiß gekleideten

Herrn im Lokal eben?

Ja, Papa.

Ich wünsche mir, dass alle Gerichte, die er

heute mit seiner schönen Dame bestellt hat und

bestellen wird.

Und das drüben im Lokal.

Ja, das ist fein, Papa.

Fein ist das.

Das hat aber eine Ewigkeit gedauert.

Nun, unsere bekannten Spezialitäten dauern eben etwas in

der Zubereitung.

Aber Sie werden sehen, das Warten hat sich

gelungen.

Und nun habe ich zu viel versprochen.

Was ist das?

Ich weiß es nicht.

Was wagt man uns hier vorzusetzen?

Verzeihung, Monsieur Pa...

Und das wollte man mir vorsetzen.

Das werden Sie doch bereuen.

Sie werden von mir hören.

Oh.

Oh Gott, wie war das?

Was ist das für ein Quatsch?

Zwei himmlische Hühnchen.

Rebhühnchen.

Köstlich, was?

Weißt du, was ich mir wünsche, Sams?

Noch eine Sahnetorte?

Oder Kartoffellimonade?

Oder...

Nein, nein, nichts zum Essen oder Trinken.

Was ganz anderes.

Es hat was mit dir zu tun.

Vielleicht erinnerst du mich dran, wenn wir wieder

an der Wunschmaschine sind.

Heute wünsche ich mir als erstes, dass ich

diese Woche nicht mehr ins Büro muss.

Herr Taschenbier, Ihr Chef hat gerade angerufen.

Sie sollen sich ruhig noch ein paar Tage

erholen.

Sie brauchen nicht ins Büro zu kommen.

Danke schön, Frau Rotkohl.

Aufein, da können wir ja prima Indianer spielen.

Na, alter Junge, staunst du?

Ja, du staunst.

Du bist wirklich ein echter Freund.

Der echte Freund meines weißen Bruders sei mir

willkommen.

Und sein gefiederter Geier ebenfalls.

Ich werde mit Ihnen die Friedenspfeife rauchen.

Unterstehe dich, Herrn Kuhles, das Rauchen beizubringen.

Er hat sowieso schon eine ziemlich heisere Stimme.

Wer ist das überhaupt?

Das Sams, ein Freund von mir.

Vielleicht kann mir dieser Geier ein paar Schwanzfedern

für meinen Häuptdienstschmuck abgeben.

Hände weg von Herrn Kuhles.

Im Übrigen ist er kein Geier, sondern ein

Papageien.

Ach, ein Papageier.

Wo hat er denn seine Mamageierin?

Lass uns hineingehen, Mohn.

Dann müssen wir auch die albernen Papageiereien vom

Sams nicht mit anhören.

Fröhliche Zeit im Wigwam, weiße Brüder.

Eines Tages liegt die Mamagei, ihrem Papagei, dem

Papageienei.

Was steht denn da plötzlich für eine Maschine?

Die da, du meinst?

Na, was denn sonst?

Das ist eine Wunschmaschine.

Hast du irgendeinen Wunsch?

Nein, ich habe alles, was ich brauche.

Doch es wäre schön, wenn Herr Kuhles ein

bisschen besser reden könnte.

Pass auf, ich stelle jetzt diesen Hebel auf

Ein und du musst nur noch deinen Wunsch

hier in den Trichter stecken.

Ich, also, ich wünsche, dass Herr Kuhles redet.

Nicht so schnell, du musst sehr genau wünschen.

Habe ich das?

Nein, das habe ich nicht.

Herr Kuhles, solange ich dein Vater bin, bekommst

du keine Angst.

Ihnen geschieht nichts Neues hier, sondern Sie sich

doch nicht ständig ab und zu brauchen.

Mal grasig am Neckar, mal grasig am Rhein.

Er redet, er redet, er redet.

Er redet wie ein Buch.

Jetzt könnte er ja langsam aufhören.

Ja, das könnte er.

Das kommt davon.

Du hast gewünscht, dass er redet und nun

redet er Müll.

Was kann man denn nur machen?

Nie, nur zuhören.

Da muss man ja was tun.

Ich wünsche, dass Herr Kuhles nicht mehr redet.

Jetzt redet er überhaupt nicht mehr.

Nicht mal guten Tag und Herr Kuhles.

Ich wünsche, dass Herr Kuhles reden kann wie

ich.

Nicht immer so hastig.

Habe ich eigentlich was von vielen Reden?

Ja, das habe ich.

Man reiche mir gefälligst etwas Wasser, aber schnell.

Er redet wie ich.

Komm heraus, Herr Kuhles, gleich gibt's Wasser.

Gehen wir in die Küche?

Natürlich, das tun wir.

Fremde Tiere in meiner Küche und dazu noch

Geflügel, das ist die Höhe.

Mein Name ist Herr Kuhles.

Mit wem habe ich die Ehre?

Wie?

Ich heiße Rotkohl, ganz meinerseits.

Dürfte ich bitte etwas Wasser trinken, gnädigste?

Aber bitte.

Danke sehr.

Nein, ist der süß.

Würden Sie jetzt mal das Fenster öffnen, gnädigste?

Ja, natürlich.

Moment, verehrteste.

Vorsicht.

Muss man sich ein wenig die Beine vertreten

und die Flügel verflüchtigen, wenn man den ganzen

Vormittag im Käfig gesessen hat?

Ja, das muss man.

Herr Kuhles, du fliegst sofort zurück.

Ich bin schuld.

Ich hätte das Fenster nicht aufmachen sollen, aber

er war so süß.

Wir müssen ihn suchen.

Ich helfe Ihnen, aber selbstverständlich.

Nun macht ihr einen Wettlauf?

Herr Kuhles ist entflogen.

Wir müssen ihn fangen.

Aber Papa, wozu hast du denn eine Wunschmaschine?

Richtig.

Still sitzen bleiben.

Ganz still.

Ich tue dir nichts.

Du bist doch bestimmt irgendwo ausgerissen.

Das gibt Finderlohn.

Würden Sie mir bitte erklären, wie Sie dazu

kommen, mich zu duzen?

Oder kennen wir uns etwa schon?

Nein, das tun wir nicht.

Mein Name ist übrigens Herr Kuhles.

Lürcher.

Aber wieso können Sie reden?

Wieso nicht?

Sie reden doch auch.

Wer ist dein Ehebesitzer?

Ich höre immer Besitzer.

Wenn Sie den Herrn meinen, bei dem ich

wohne, das ist Herr Mohn.

Und wie sind Sie hergekommen?

Wie?

Nun, erst bin ich einen kurzen geraden Sturzflug

mit abschließender Rechtskurve geflogen, den ich in eine

doppelt gedrehte Aufwärtsschraube mit gespreizter Flügelschere übergehen ließ.

Darauf folgte ein schneller Dreifachflatter mit angezogenen Beinen.

Dann eine Gleitkurve mit leichter Linksneigung.

Das will ich alles gar nicht wissen.

Ich will wissen, wo dieser Herr sowieso ist,

bei dem Sie wohnen.

Das eben will ich doch auch wissen.

Denken Sie, ich fliege zu meinen Vergnügen hier

herein.

Ich finde einfach das Fenster nicht mehr, von

dem ich gestartet bin.

Nein, das finde ich nicht.

Dann müssen wir schnell herausfinden, wo dieser Herr

wohnt.

Normalerweise würde ich ja zur Polizei gehen.

Aber die sind ja nicht gut auf mich

zu sprechen, nachdem dieser grüne Typ plötzlich verschwunden

war.

Ein schrecklicher Kerl.

Sie kennen ihn?

Den kleinen Grünen?

Und ob!

Er hat mich als Geier bezeichnet und wollte

meine Schwanzfedern ausreißen.

Ist das nicht eine Unverschämtheit?

Und was für eine?

Wunderbar, er kennt ihn.

Jetzt habe ich einen Zeugen.

Jetzt kann ich der Polizei beweisen, dass ich

nicht gelogen habe.

Jetzt müssen Sie sich bei mir entschuldigen.

Einen Augenblick.

Ich bin gleich wieder da.

Mit der Polizei.

Hatte ich hier mit der Polizei zu tun?

Nie hatte ich das.

Wollen Sie sich nicht auf den Tisch hier

setzen?

Das ist doch viel bequemer.

Wie Sie meinen.

Aber was soll das?

Welch eine Finsternis.

Sicher ist sicher.

Also los, Papa.

Ich wünsche, dass Herr Kules wieder in seinem

Käfig sitzt.

Das ging aber schnell.

Ich habe einen Zeugen.

Was sagen Sie nun?

Er wird Ihnen bestätigen, dass es den Kerl

gibt.

Ah, da sind Sie wieder.

Und?

Haben Sie den Zeugen mitgebracht?

Nein, er sitzt in meinem Musikzimmer unter der

Tuba.

Interessant, interessant.

Der Zeuge sitzt also unter einer Tuba.

Ich will Ihnen mal was sagen.

Wenn Sie nicht auf der Stelle mit Ihren

dummen Witzen aufhören.

Aber nein, nein.

Mein Zeuge ist doch ein Papagei.

Und dieser Papagei soll bestätigen?

Dass gestern ein Typ oben auf Ihrem Dachboden

eine Maschine gesucht hat.

Ich gebe Ihnen fünf Sekunden Zeit.

Wenn Sie dann nicht verschwunden sind.

Dann zeigen wir Sie an.

Wegen Beamtenverulkung.

Fortgesetzter.

Eins.

Na bitte.

Zwei.

Wenn Ihnen nichts an der Wahrheit liegt.

Drei.

Sie werden Augen machen.

Vier.

Wenn ich mit Herrn Kules wiederkomme.

Fünf.

Ich muss mit einer Hand die Tuba heben.

Mit der anderen vorsichtig drunter fahren.

Und den Vogel am Schwanz packen.

Nanu?

Nanu?

Das ist doch zum in die Luft fahren.

Zum Zahn ausreißen.

Es ist aussichtslos.

Lassen Sie den Kopf nicht hängen.

Geben Sie lieber eine Zeitungsannonce auf.

Habe ich Ihnen schon mal gesagt, dass Sie

eine nette und äußerst hilfsbereite Frau sind?

Da ist ja der Vogel.

Wo ist der Geier?

Da ist ja mein Kuli.

Wer denn sonst?

Entweder die Königin von Frankreich.

Höchste Zeit, dass wir nach Hause gehen, Herr

Mohr.

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob

es gut ist, dass er richtig reden kann.

Gar nicht.

Besuch mich mal wieder.

Es muss ja nicht nur Montag sein.

Dann fände ich es schön, wenn Sie auch

bei mir mal reinschauen würden.

Auf ein Tässchen Kaffee?

Aber mit Vergnügen.

Aber Frau Rotkraut.

Ich hab's.

Heute machen wir einen Ausflug.

Ich wünsche mir ein schönes, rotes Auto.

Und dass dieses Auto draußen vor dem Haus

steht.

Es steht draußen.

Machen wir jetzt die Spazierfahrt?

Dazu brauche ich erstmal einen Führerschein.

Ich wünsche, dass hier auf diesem Tisch ein

Führerschein liegt, der gültig auf meinen Namen ausgestellt

ist.

Danke.

Jetzt fahren wir los, ja?

Ich glaube, es geht immer noch nicht.

Ich kann nämlich nicht Auto fahren.

Entschuldigen Sie, wenn ich störe, aber hier sind

zwei Polizisten, die fragen, wer vor dem Haus

ein rotes Auto abgestellt hat.

Ein rotes Auto?

Draußen vor dem Haus?

Das ist meins.

Ihres?

Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht?

Darf man denn sein Auto nicht vor dem

Haus abstellen?

Vor dem Haus schon.

Aber doch am Straßenrand und nicht direkt vor

der Haustür, auf dem Gehsteig.

Sie fahren das Auto sofort da weg.

Sofort da weg.

Sofort.

Es kann losgehen, Papa.

Wie denn?

Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Herr Mohn hat an diesem Schlüssel gedreht.

Das ist aber ein lautes Auto.

Nimm doch mal den Fuß von diesem Hebel.

So, und jetzt leg einen Gang ein.

Diesen Hebel nach vorne schieben.

Ja, was?

Wie?

Wo?

Es fährt.

Es fährt.

Was sagst du?

Ich kann doch Auto fahren.

Aber ich glaube, es ist besser, wenn du

vom Gehsteig runterfährst.

Und wie fährt man schneller?

Ich glaube, wenn du den Hebel hier hinschiebst

und auf dieses Pedal da drückst.

Wo?

Wo?

Ah!

Ah!

Vorsicht, Papa!

Vorsicht!

Wo denn?

Wo denn?

Wo denn bremsen?

Bist du verletzt?

Nein.

Bist du verletzt?

Auch nicht.

Da haben wir aber ganz, ganz viel Glück

gehabt.

Das kann man wohl sagen.

Wo sind wir hier eigentlich?

Was war denn das für ein Lärm?

Wer ist denn da drinnen?

Oh, den Dicken, den kennen wir doch.

Das sind ja, sind ja schon wieder die

beiden.

Na, was ist denn mit meinem Musikzimmer passiert?

Wo ist denn bloß meine Tuba?

Schnell weg hier, sonst bekommen wir Ärger.

Aber man kann doch nicht einfach so...

Da hilft nur die Maschine.

Halt!

Stehen bleiben!

Ich hole die Polizei.

Halt, ihr Strolche!

Ich wünsche, dass mein Auto wieder verschwindet und

dass im Musikzimmer von Herrn Lürcher alles so

ist, wie es war, bevor ich mit dem

Auto hineingefahren bin.

Die Kerle waren wieder da.

Sie müssen mitkommen.

Ich nehme an, Sie sprechen wieder mal von

den geheimnisvollen Unbekannten.

Von eben denen.

Und wieso sollen wir mitkommen?

Die haben Ihr Auto in meinem Musikzimmer geparkt.

So, so, bei Ihnen im Musikzimmer steht Ihr

Auto.

Jawohl.

Und die beiden sind geflohen.

Jetzt kann man anhand der Autonummer feststellen, wem

das Auto gehört und die beiden verhaften.

Kommen Sie mit.

Ich glaube, es ist besser, Sie bringen das

Auto rasch vorbei.

Dann können wir hier die Nummer ablesen.

Hier ist nämlich das Licht besser.

Sie glauben mir wohl nicht, wie?

Ganz recht.

Wir haben nämlich den starken Verdacht, dass Sie

sich über uns lustig machen wollen.

Und wenn Sie nicht ganz schnell verschwinden, verhaften

wir nicht Ihre Unbekannten?

Sondern Sie.

Das ist unsere Polizei.

Fremde Leute in Gummianzügen suchen Maschinen auf meinem

Dachboden.

Sprechende Papageien verschwinden aus Musikinstrumenten.

Autos parken in Musikzimmern.

Aber die Herren Polizisten kümmern das nicht.

Ich glaube, ich werde verrückt.

Immer wenn ich mir etwas hergewünscht habe, gab

es Pannen.

Ich glaube, ich sollte uns mal irgendwo hinwünschen.

Zum Beispiel auf eine einsame Insel.

Oh, fein.

Aber wie willst du uns wieder zurückwünschen ohne

Wunschmaschine?

Wunschmaschinen sollen doch möglichst wenig bewegt werden.

Die muss also hierbleiben.

Ach so.

Du musst allein auf deine einsame Insel, Papa.

Ich bleibe dann hier bei der Maschine.

Und wünsche dich wieder zurück.

Vielleicht nach einer Stunde.

Nein, lieber schon nach 5 Minuten.

Wenn es dort schön ist, kann ich dich

ja gleich wieder hinwünschen.

Auch recht.

Und wir können uns sogar abwechseln.

Ich wünsche, dass ich jetzt gleich auf einer

einsamen Insel stehe.

Ich wünsche, Papa, Taschenbier sofort in dieses Zimmer

hier.

Die dämliche Maschine.

Die Insel muss ganz nah beim Nordpol gewesen

sein.

Diese Kälte hätte ich keine Minute länger mehr

ausgehalten.

Was soll die Maschine auch tun, wenn du

nur einsame Insel sagst?

Kannst du es nicht genauer erklären?

Ich wünsche mir, dass ich jetzt gleich auf

einer warmen, einsamen Insel stehe.

Ich wünsche, dass Herr Taschenbier im Zimmer steht

hier neben mir.

Höchste Zeit.

5 Minuten später wäre ich nur noch als

Grillwürstchen zurückgekommen.

So ein Mist.

Warum erzählst du nicht der Wunschmaschine, wie du

dir eigentlich deine Trauminsel vorstellst?

Die Sonne soll scheinen.

Es soll Palmen geben und klare Quellen.

Und das Meer drumherum soll blau und sauber

sein.

Eine richtige Südseeinsel.

Dort wünsche ich mich und dich hin.

Vorsicht, Papa, der Hirbe ist...

Tja.

Jetzt müssen wir hierbleiben.

Für immer.

Kokosnüsse und Ananas essen, Fische fangen, Quellwasser trinken.

Im Urlaub finde ich das ja ganz schön.

Aber den Rest meiner Tage wollte ich eigentlich

nicht hier verbringen.

Papa, schau doch mal mein Gesicht ganz genau

an.

Dein Gesicht?

Ach, was bin ich für ein Esel.

Ich habe ja ganz vergessen, dass du noch

einen blauen Punkt hast.

Also können wir ja jederzeit zurück.

Aber erst mal wollen wir unsere Ferien hier

richtig genießen.

Oh ja.

Mh.

Das schmeckt.

Das schmeckt unwahrscheinlich gut.

Guten Morgen.

Ich hatte heute in der Stadt zu tun.

Da dachte ich, soll ich nicht mal bei

Freund Taschenbier vorbeischauen?

Doch, das sollte ich.

Da wird er sich aber freuen, wenn er

so schöne Blumen bekommt.

Die sind also, eigentlich sind die ja für

Sie gedacht.

Sind sie nicht schön?

Doch, das sind sie.

So eine Überraschung.

Ich weiß nicht, ob Herr Taschenbier schon wach

ist.

Er war ja etwas kränklich.

Vielleicht sollte man ihn noch ein bisschen schlafen

lassen.

Wir könnten inzwischen ein Tässchen Kaffee zusammen trinken.

Sage ich da nein, aber mitnichten, Frau Rothkohl.

Mitnichten.

Bin ich?

Ja.

Bin ich?

Ja.

Bin ich?

Nein, daneben.

Ich werde trotzdem gewinnen.

Guck mal, Papa.

Ich denke, das ist eine einsame Insel.

Lass uns weiterspielen, Samson.

Wir tun so, als würden wir sie gar

nicht sehen.

Bin ich?

Ja.

Bin ich?

Ja.

Bin ich?

Nein, bin ich nicht.

Und nun leise, meine Herrschaften, leise.

Diese Wilden sind äußerst scheu.

Fotografieren Sie.

Fotografieren Sie.

Die vermutlich letzten Eingeborenen der Südsee.

Exklusiv für unsere Reise.

Bin ich?

Ja.

Fotografieren Sie Ihren Kriegstag.

Nein, bin ich?

Bin ich?

Ja.

Und nun, meine Damen und Herren, wartet an

diesem unberührten Südseestrand ein einzigartiges Mittagessen auf uns.

Ich darf Sie bitten, sich im Schatten dieser

Palme niederzulassen und den einzigartigen Blick zu genießen.

Genießen Sie ihn.

Und nun zum Lunchpacket.

Nein!

Sie können jetzt die mitgebrachten Essensportionen in den

praktischen Vakuumpackungen aufreißen.

Ziehen Sie am Pfeil nach rechts.

Und nun, guten Appetit.

Die halten uns für Ihnen gerne.

Insulaner.

Du sieh mal, Papa.

Das sind aber Ferkel.

Ich muss mal schnell zum Wasser, Papa.

Papa, guck nur.

War der Kaffee nicht ausgezeichnet?

Er war es.

Vielen Dank für die drei Tassen, verehrte Frau

Rothkohl.

Aber nicht der Rede wert, Herr Mohn.

Doch, doch, doch.

Jetzt müssen wir Herrn Taschenbier aber wecken.

So geht's ja auch nicht.

Nichts zu hören.

Hallo, Taschenbier!

Niemand.

Ich habe Sie gar nicht aus dem Zimmer

gehen hören.

Ich werde hier warten, bis mein Freund zurückkommt.

Nochmals, vielen Dank.

Ich danke für die reizende Gesellschaft.

Samms, Samms, jetzt wird's brenzlig.

Schnell weg hier, Papa!

Die beiden sind bestimmt in Gefahr.

Sie kommen von irgendwo nicht mehr zurück.

Am besten wünsche ich die beiden vor die

Haustür.

Ich wünsche, dass mein Freund Taschenbier und sein

Samms draußen vor der Haustür stehen.

Also, ich wünsche, dass wir beide zu Hause

in meinem Zimmer stehen.

Nanu, ich hab euch doch vor die Haustür

ge...

Wieso stehen wir hier vor der Haustür?

Ich hab uns doch ins Zimmer ge...

Wünsch...

Was ist denn los?

Wieso sind wir schon...

Das blaue Licht!

Festhalten uns!

Was meinst du?

Was sollen wir?

Festhalten?

Uns!

Mon muss uns festhalten!

Ich?

Was?

Beim nächsten Mal halten wir uns ganz fest

an Mon fest!

Schnell, die Maschine aus!

Jetzt ist die Maschine nicht mehr zu retten.

Hoffentlich geht's mir nicht genauso.

Warum denn?

Was ist denn nur los?

Zwei Wünsche gleichzeitig.

Jetzt kämpfen die Wünsche gegeneinander an.

Soll ich dir irgendeine Medizin besorgen?

M-m.

Ein kaltes Tuch auf die Stirn.

Mir ist so heiß.

Die Maschine wird auch ganz heiß.

Aua, aua!

Ist das heiß?

Es ist heiß, jawohl.

Oh, zick, zick, zack, aua!

Gewonnen.

Es schläft.

Und die Maschine?

Ist sie hin?

Sie ist hin.

Nicht so laut!

Kannst du eigentlich verstehen, was vorgefallen ist?

Das Sams hat von zwei Wünschen geredet.

Aber ich habe doch nur einen Wunsch ausgesprochen.

Ach, du auch?

Ich habe euch beide vor die Haustür gewünscht.

Kein Wunder, dass es eine Katastrophe gegeben hat.

Erlaube mal, kann ich wissen, dass du auch

ohne Wunschmaschine wünschen kannst?

Nein, das kann ich nicht.

Wieso gehst du einfach an meine Maschine?

Was hast du überhaupt in meinem Zimmer zu

suchen?

Wenn du nicht willst, dass ich dich besuche,

dann kann ich es ja auch bleiben lassen.

Ja, das kann ich.

Aber Mon, so war's ja gar nicht gemeint.

Papa, ich habe Hunger.

Ach, bin ich froh.

Mahlzeit!

Hauptsache, du wirst wieder gesund.

Wie geht's denn der Wunschmaschine?

Ich glaube, sie ist kaputt.

Wenn sie mir wenigstens noch einen Wunsch erfüllen

könnte.

Welchen denn?

Willst du wieder Geld haben?

Nein, nein, etwas ganz anderes.

Hängt mit dir zusammen.

Aber nun hat ja alles keinen Zweck mehr.

Vielleicht, vielleicht muss man sie nur essigen.

Essigen?

Du meinst nicht zufällig Öl?

Das kann auch nicht schaden.

Also, ich brauche Essig, Öl und zwei Gurken.

Mit Gurken, mit Gurken, da lässt sich besser

murken.

Mit Gurksen, mit Gurksen, da kann ich besser

murksen.

Stell dir vor, die Rotkohl hat mir sofort

und ohne zu schimpfen alles gegeben.

Die Rotkohl ist zu uns so nett, weil

sie den Mond so gerne hätte.

So, jetzt gieß mal in den rechten Stutzen

Öl ein.

Gut, gut, gut.

Und jetzt links viel Essig.

Gut.

Oh, jetzt habe ich ihn in die Nase

gekriegt.

So, und jetzt drück den Hebel runter.

Du meinst?

Ja, doch schnell, wünsch dir was, schnell!

Nur so zum Testen.

Ich wünsche, dass wir jetzt sofort eine tolle

Portion Schokoladeneis ins Zimmer bekommen.

Herr Taschenbier!

Herr Taschenbier!

Sehen Sie sich das an!

Sehen Sie sich das an!

Das kann doch nur dieser grüne Gartenzwerg gewesen

sein.

Was ist das?

Spaghetti.

Spaghetti?

Und das?

Spaghetti.

Und das?

Spaghetti.

Fein, schmeckt klasse.

Die mampe ich alle weg.

Und das?

Tomatensoße.

Lecker, lecker.

Und das?

Reibekäse.

Das ist allerdings schlimm.

Ich werde sofort...

Es hat bestimmt wenig Zweck, aber versuchen kann

ich es ja.

Ich wünsche, dass alle Nudeln und alle Tomatensoße

und aller Käse aus Schrank und Schubladen und

Uhr von Frau Rothol verschwinden.

Sind die Nudeln weg?

Das schon, aber sehen Sie nur!

Gute Äpfel, Papa!

Süß!

Komm, Sams!

Ich glaube, es ist wirklich besser, wenn du

nicht mehr so wild in der Gegend herum

wünschst.

Einen Wunsch muss ich noch wünschen.

Ich wünsche, dass das Sams...

Nein, das geht nicht.

Vielleicht läuft wieder alles falsch.

Also gut.

Letzter Reparaturversuch.

Noch eine Prise Salz.

So, Papa!

Probewunsch!

Ich wünsche, dass die Küche von Frau Rothol

so aussieht wie vorher.

Schauen wir mal nach.

Dein Schrank fiel.

Mein Schrank?

Ist weg!

Ich möchte melden, dass in meiner Badewanne ein

fremder Schrank steht.

Wieso wollen Sie das melden?

Ja, wieso eigentlich?

Weil er mir nicht und schon gar nicht

dahin gehört.

Ei, wer hat ihn denn dahin gestellt?

War das nicht zufällig ein kleiner grüner in

Gummianzug?

Nein, ich weiß nicht.

Vielleicht.

Ob wir nicht eine kleine grüne Gummizelle für

den Herrn hier frei haben?

Vielleicht darf es auch eine andere Farbe sein.

Ach, ich hätte doch nicht mehr wünschen sollen.

Aber einmal muss ich es noch probieren.

Ich will meinen Schrank wieder haben.

Ich wünsche, dass mein Schrank sofort wieder hier

ist.

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Wie kann man verhindern, dass diese dusselige Maschine

je wieder benutzt wird?

Ach, gib nur her, Papa!

Was hat sie nun gebracht, die Wunschmaschine?

Kein Geld mehr, kein Auto mehr, nichts ist

übrig.

Du hast eben falsch gewünscht, Papa.

Wieso?

Wie meinst du das?

Du hast immer nur Dinge haben wollen.

Geld, ein Auto, eine Reise.

Warum hast du dir nicht Eigenschaften gewünscht?

Die hättest du behalten.

Das ist wahr.

Wenn ich mir gewünscht hätte, dass ich Auto

fahren kann, könnte ich es immer noch.

Und mir das Geld für ein Auto zusammensparen.

So bin ich zu ängstlich.

Und du hättest dir auch wünschen können, dass

du mutiger bist.

Zu spät.

Wenn man etwas ganz stark will, Papa, dann

kann es auch ohne Wunschmaschine in Erfüllung gehen.

Was würdest du dir denn zum Beispiel wünschen,

wenn die Wunschmaschine noch ginge?

Ich würde wünschen, dass du immer bei mir

bleibst.

Das hatte ich von Anfang an vor.

Und was noch?

Dass mein Freund Mon mir nicht mehr böse

ist und mich wieder besucht.

Siehst du, das ist typisch für dich, Papa.

Du wünschst dir immer nur was Schönes.

Warum tust du eigentlich nichts?

Rück zum Brose, liebe Frau Roth.

Übrigens, stellen Sie sich vor, der Apfelbaum ist

weg.

Der Apfelbaum in meiner Küche.

Seit gestern spurlos verschwunden.

Ein Glück, dass ich schon Apfelstrudel gebacken hatte.

Und Herr Kuhles spricht nicht mehr, auch seit

gestern.

Tag, Herr Kuhles.

Das kann er wenigstens noch, der alte Geier.

Ob das wohl reicht?

Es reicht.

Du, Sams, ich wollte dir noch was sagen.

Ich bin sehr froh, dass ich zu Mon

gegangen bin und ihm gesagt habe, dass es

mir leid tut, wie ich mich benommen habe.

Sag mal, Sams, ist heute nicht Samstag?

Ja, den ganzen Tag.

Musst du nicht weg?

Eigentlich verschwinden Samse am Samstag.

Aber ich habe geahnt, was du mit der

Wunschmaschine anstellen würdest.

Und deswegen habe ich dir heimlich noch etwas

aufgehoben.

Was denn nur?

Schau mal hinter meinem linken Ohr nach.

Da ist ja noch ein blauer Punkt.

Ja, Papa, der allerletzte.

Jetzt darfst du aber keinen Fehler machen.

Keine Angst, bestimmt nicht.

Ich wünsche, dass der Sams jetzt immer bei

mir bleiben kann.

Ich glaube, das klappt, Papa.

Du, ich rieche was.

Hat die Rotkohl nicht was von Apfelstrudel gesagt?

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