All language subtitles for Prinzessin.Fantaghiro.S05E02[de]

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Original subtitles

Nein, nein, vielleicht lieber nicht.

Oder ich ess nur ein ganz klein bisschen

davon.

Was kann ein bisschen Marmelade schon schaden?

Das sind total verkochte Äpfel, gar nicht mehr

zu erkennen.

Bestimmt können die nicht mehr beißen.

Asteria, glaubst du, dass dein Zauber gewirkt hat?

Das werden wir erst erfahren, wenn sie wieder

aufwacht.

Vielleicht ist sie dann böse auf uns beide.

An den Zauber erinnert sie sich nicht, das

ist unmöglich.

Und sie wird auch keine Sehnsucht, kein Heimweh

mehr haben.

Dann hat sie den Kopf frei und wird

unbeschwert für uns kämpfen.

Hoffentlich habe ich nicht zu lange geschlafen.

Nein, die anderen schlafen immer noch.

Obwohl so viel zu tun ist.

Wie fühlst du dich?

Machst du dir noch so viele Sorgen?

Fühlst du dich bedrückt?

Sorgen?

Bedrückt?

Wieso sollte ich bedrückt sein?

Du stellst dir eigenartige Fragen.

Machst du dir keine Sorgen mehr, weil du

nicht mehr in deine eigene Welt zurückkannst?

Hier gibt es so viel zu tun.

Denkst du, ich hätte Zeit, mich da um

meine Welt zu kümmern?

Es hat gewinnt!

Ja!

Es hat gewinnt!

Es hat gewinnt!

Ja, der ist aber mal gut!

Der sucht!

Der sucht!

Lass das!

Pass auf!

Die Weißsaarung!

Das Apfelschili ist lebendig!

Weg da!

Ich war's nicht!

Ich schwör's!

Warum hast du davon gegessen?

Ich hab's verboten, das weißt du doch!

Das brennt!

Das brennt!

Warum tut sie mir so weh?

Was hat sie gegen mich?

Du hast von ihr gegessen und jetzt will

sie sie brechen!

Ihr bleibt dahinten!

Spürt euch nicht von der Stelle!

Schnell, Zazut!

Kommt ja nicht näher!

Hört ihr, Kinder?

Zazut hat von ihr gegessen, also wird sie

uns verfolgen!

Lass uns nicht allein!

Was sollen wir denn machen?

Ja, Mann!

Zazut, weiter!

Ich kann nicht mehr!

Bei allem, was du verdrückst, müsstest du gut

in Form sein!

Kein Stück, aber vielleicht haben wir sie schon

abgehängt!

Stimmt nicht!

Schau doch!

Mama hat mir immer gesagt, Naschnik und Marmelade,

jetzt versteht sie's!

In der Falle!

Was sollen wir machen?

Der hilft nur springen!

Kannst du das?

Ach, das nützt doch auch nichts!

Außerdem schaff ich das nicht!

Na komm schon!

Los, ich fang dich auf!

Nein, das krieg ich nicht hin!

Spring schon, Zazut!

Nein!

Nur Mut, Zazut!

Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren!

Oh nein, sie kommt!

Worauf wartest du noch?

Komm, spring!

Das war ein Sprung!

Bravo, Zazut!

Ja!

Hurra!

Nun schau sie dir an, sie lässt nicht

locker!

Ganz schön zäh!

Sie läuft in das Loch rein!

Die Marmelade kann ich drüber springen wie ich!

Das Loch ist furchtbar tief, da kommt sie

nicht wieder hoch!

Nur Luft, komm!

Nein, das darf ich nicht, auch wenn sie

noch so gut schmeckt!

Das kannst du aber annehmen, dass ich gut

schmecke.

Ich schmecke mehr als gut, ich schmecke köstlich!

Und es gibt keinen Grund, der Versuchung zu

widerstehen.

Und außerdem will ich sowieso nur von einem

hübschen und sympathischen Jungen wie dir aufgegessen werden.

Mich kickst du nicht drum, ich ess dich

auf keinen Fall!

Doch, doch!

Probier mich mal!

Ich hab so ein unglaublich schmackhaftes Innenleben, willst

du es dir nicht mal ansehen?

Nein, führ mich nicht in Versuchung!

Ich bin voller Schokocreme und Mandelsplitter!

Ich schwöre dir, ich schmecke unwiderstehlich!

Komm, worauf wartest du?

Verschlinge mich!

Nein, Masala ist nicht davon!

Das könnte eine Falle sein, lass das!

Hör nicht auf sie, mein Junge!

Wenn du Hunger hast, dann iss sie doch,

sie ist wirklich köstlich!

Wenn sie so gut ist, wie du sagst,

iss du sie doch!

Da war ein riesig tiefer Brunnen und jetzt

passt auf!

Ich hab zu ihr gesagt, lauf und spring

drüber, wenn ich es sage, aber...

Aber sie ist viel zu kurz gesprungen!

Und wenn ich sie nicht in der allerletzten

Sekunde am Kragen gepackt hätte und sie...

Sag los, du kommst um mich loszuschneiden!

Ich hab besseres zu tun!

Ach ja?

Erzähl mal, was ist los?

Überhaupt nichts.

Ich brauche ein handlicheres Schwert.

Und ich brauche einen Dolch.

Soll ich dir einen Rat geben?

Davon verstehe ich was.

Waffen sind meine Spezialität.

Abgesehen von Frauen natürlich.

Du redest zu viel, das ist deine Spezialität.

Das ist genau das Richtige für mich.

Lass mich hier nicht wieder so zurück.

In diesen Strick eingewickelt fühle ich mich wie

eine Salami.

Was hast du mit mir vor?

Wenn ich von der Galeone zurückkomme, denke ich

darüber nach.

Bist du verrückt?

Was willst du machen?

Dasselbe wie immer, Aries.

Ich werde den Feind zum Kampf fordern.

Aber der, der nicht mehr ist, ist kein

gewöhnlicher Feind.

Dann lass dir bitte mitteilen, ich bin auch

nicht irgendwer, Aries.

Und mich nennst du anmaßend.

Hey!

Hey!

Hier geblieben!

Allein schaffst du das niemals.

Sag wenigstens den Kindern, sie sollen dich freilassen,

wenn du nicht zurückkommst.

Warte, Vater, geh auf mich.

Was machst du hier?

Geh sofort zurück in die Höhle.

Gleich, aber Mosalla ist weg.

Wir haben ihn überall gesucht, aber er ist

nicht mehr da.

Vielleicht haben sie ihn gefangen genommen.

Selbst wenn er auf der Galeone ist, hab

keine Angst, Isela.

Ich werde ihn und die anderen befreien.

Wie willst du denn das ganz alleine anstellen?

Das überlass nur mir.

Und was wird, wenn du nicht zurückkommst?

Es gibt augenblicklich nur einen Ort, an den

ich nicht mehr zurück kann.

Aber mach dir keine Sorgen.

Ich kann's kaum erwarten, dein hübsches Gesicht wiederzusehen.

Umualdo.

Parabas.

Die weiße Hexe.

Die schwarze Hexe.

Ist für mich vielleicht endlich der Augenblick gekommen?

Ja, nun weiß ich, wie ich gerne wäre.

Nein, halt!

Wer sagt, dass du mich in die Hand

nehmen sollst?

Nein!

Leg mich wieder hin, ja?

Du weißt doch, dass mir dein Gesicht nicht

gefällt.

Nun mach schon, leg mich wieder hin.

Nein!

Du willst doch nicht etwa behaupten, dass dein

Schnabel hübscher ist.

Hör sofort auf, dich in meinem Spiegel anzusehen,

sonst zerreißt es ihn noch in tausend Stücke.

Der Schock, das Entsitzen, das Grauen, der Schrecken

sind zu groß für mich.

Oh nein, mein lieber Nein.

Keine Chance, diesmal bin ich fest entschlossen.

Ach ja, wie kommt es, dass du dir

auf einmal so sicher bist, hä?

Jetzt habe ich in meinem Inneren die Gefühle

von Königin Fantaghiro.

Ich habe mir ein Bild aus ihrer Erinnerung

ausgesucht, das mir über die Maßen gefällt.

Übrigens, hast du vergessen, hä?

Was du mir selbst vor einigen Jahren gesagt

hast?

Ich erinnere mich selbstverständlich daran.

Ich habe damals zu dir gesagt, such dir

ein Bild aus dessen Schönheit ein von dir

so geliebter Ritter nicht widerstehen kann.

Und ich habe dir versprochen, dass ich dir

diese Schönheit schenken werde.

Stimmt genau, und nun schau in mein Inneres.

Schau hin, sieh dir genau das gewünschte Bild

an.

Und nun tu es.

Halte, was du damals zugesagt hast.

Nun saubere, los.

Das ist sie.

Ja, das ist sie.

Genau wie ich werden möchte, genau so.

Sie ist so wunderschön, da kann er bestimmt

nicht widerstehen.

Nein, was machst du denn?

Du zerbrichst mich.

Ach, sei still.

Sehen, was du aus mir gemacht hast.

Oh, du elender Taugenichts.

Ich wollte nicht bloß meine Garderobe wechseln.

Ich wollte eine vollständige Runderneuerung.

Meinetwegen, meinetwegen.

Wenn sie es nicht vermeiden lässt, machen wir

einen neuen Versuch.

Ha, ha, ha, ha.

Jetzt bin ich wirklich unvergleichlich schön geworden.

Jetzt kann ich endlich Gurdalack aufwecken.

Und diesmal wird er sich nicht...

Wenn du meine Meinung dazu hören willst, ich

wäre mir da keinesfalls so sicher.

Ha, ha, ha.

Ah.

Kinder.

Kinder.

Hey, Kinder.

Kommt mal her.

Nein.

Kommt bitte her, ja.

Bindet mich los.

Ich helfe euch da.

Nein.

Nein, da ist nichts zu machen.

Kommt mit, wir holen auch der hier.

Wartet mal, was soll das?

Ach, jetzt will er sich nur reinlassen.

Glaubt ihr wirklich, kann Tagiro kann ganz allein

die Krieger von dem, der nicht mehr ist,

vernichten?

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie böse

der ist, aber ich weiß es.

Ich kenne ihn.

Ist das wahr?

Ist dieser König wirklich so grausam?

Er ist viel mehr als nur ein grausamer

König.

Ist er vielleicht ein mächtiger Zauberer?

Ein Hexerich?

Nein, nein, er ist kein Hexer.

Er ist viel mehr.

Der Namenlose ist ein Menschenfresser.

Er ist der grausamste und gefräßigste von allen

Menschenfressern.

Er hat recht, wir vertrauen Arius.

Er war der mutigste von allen Gefangenen.

Er wollte uns helfen, das dürfen wir ihm

nicht vergessen.

Gut gesagt, wenn wir uns nicht untereinander helfen.

Wir befreien dich unter einer Bedingung, dass du

uns kämpfen lässt.

Ich gebe euch mein Wort darauf, Freunde.

In Ordnung.

Ich bringe euch bei, was ihr wollt.

Alles.

Aber beeilt euch, die Strecke bringt mich noch

um.

Nun macht, beeilt euch.

Fantastisch.

Höchste Zeit, Freunde.

Und jetzt alle schön zurück.

Tut mir ja sehr leid, aber ihr seid

mir im Weg.

Du wolltest uns doch kämpfen beibringen.

Du willst kämpfen?

Versuch's doch.

Du kannst ja nicht mal ein Schwert festhalten.

Und du?

Los, stich zu.

Nein.

Seht ihr?

Selbst wenn ihr wollt, ihr könnt nicht hechten.

Es gibt welche, die es können.

Und die die hoffnungslose Felle selbst haben.

Du hast es versprochen, uns zu helfen.

Versprochen hab ich euch gar nicht.

Doch hast du, Aris.

Du hast versprochen, dass du uns hilfst, wenn

wir dich befreien.

Und, habt ihr es getan?

Die Kinder nicht.

Aber wir.

Aber das ist doch was ganz anderes, verstehst

du?

Einem Kind gegenüber mein Wort nicht zu halten,

würde mir das Herz brechen.

Aber wir Erwachsenen stehen doch über solchen Lappalien.

Stimmt's, Kinder?

Stimmt.

Und nun verabschiede ich mich.

Ich glaube, wir werden uns ja unten nie

wiedersehen.

Adieu, meine Freunde.

Und ich glaube, du solltest noch ein wenig

hierbleiben, Fremde.

Und jetzt wirft das Schwert auf den Boden.

Und das Bündel auch.

So.

Und nun darfst du dich zu mir umdrehen,

aber sehr vorsichtig.

Wer zum Geier ist das denn?

Sag mal, wohin gehen wir eigentlich?

Die Galleone ist weit weg und in Asterias

Höhle ist es doch viel gemütlicher, hm?

Ich habe gerade an Fantaghiro gedacht.

Wie nett.

Sag mal, äh, weißt du ganz bestimmt, dass

sie nie mehr in ihre Welt zurückkehren kann

oder gibt es doch noch Hoffnung?

Nicht leicht zu sagen.

Meine Blättchen sind doch alle ausgerissen und ich

denke auch nicht, dass sie nachwachsen.

Selbst wenn du mich ja einpflanzen würdest, wo

die Erde für Pflanzen wie meinesgleichen am besten

wäre.

Na, wer weiß.

Aber versuchen können wir es doch wenigstens, nicht?

Was können wir versuchen?

Ich habe den Faden verloren.

Was wollen wir versuchen?

Ich pflanze dich hier ein.

Hier, wo du Sonne hast.

Sonne.

Ist das ein hübsches Plätzchen, hm?

Ja, aber jetzt wo sich Fantaghiro nicht mehr

an ihre Gefühle erinnern kann, will sie vielleicht

gar nicht mehr in ihr Reich zurück.

Was soll ich dann hier ganz allein haben?

Werde größer, bekomme Blättchen und schöne lange Glieder.

Ich habe gerade an Fantaghiro gedacht.

Und außerdem hat Fantaghiro sehr viel für uns

alle getan.

Ja, ja, das ist richtig.

Und jetzt will ich etwas für sie tun.

Du wirst sehen, wie sie sich freut, wenn

ich es ihr erzähle.

Ach, sage nichts davon, denn wenn mir keine

Blättchen nachwachsen, dann wäre sie doch sehr enttäuscht,

oder?

Komm mit, mein Bürschchen.

Der Namenlose braucht zartes Fleisch und als Dank

für die Torte in meinem Gesicht habe ich

ihm vorgeschlagen, seinen Hunger erstmal an dir zu

stillen.

Komm, komm mit, du hast ja keine Ahnung,

wie wild er darauf ist, dich abzuknabbern.

Halt still, das hat doch keinen Sinn!

Es ist ungezogen, vor dem Abendessen rumzulaufen.

Jetzt kommst du endlich dahin, wo du hingehörst,

nämlich auf den Tisch, kleiner Marsala.

Es sei denn, du hast mir etwas zu

sagen.

Ich sage gar nichts, ich werde dir nicht

verraten, wo die Ge...

Nein, ich flehe euch an, verschont ihn!

Tut ihm nichts!

Nennt bitte mich, lasst ihn frei, esst mich

an seiner Stelle!

Wenn ihr es ausdrücklich wünscht, dann werdet ihr

auch mit großem Appetit verspeist, meine werte und

verehrte Dame.

Aber zu meinem Leidwesen kann ich euch nicht

die Ehre erweisen, euch selbst zu essen.

Ich nehme niemals Fleisch von Erwachsenen zu mir.

Das ist mir zu zäh.

Aber meine Truppen werden euch mit Sicherheit zu

schätzen wissen.

Bett ihn durch!

Salzt sie!

Heute Abend könnt ihr sie mit meinen Lebenswünschen

verspreichen.

Sag mir, wo die anderen Kinder versteckt sind,

da kommt die Unbefohrene davon.

Lass mich sofort wieder runter!

Was ist das?

Lass mich frei!

Ist das vielleicht euer Nationalsport?

Lass mich sofort runter!

Wie könnt ihr nur annehmen, dass diese verrückte

Asteria ist, dass sie seine Komplizen des Namenlosen...

Sie will mich gefangen nehmen, weil ich der

Einzige bin, der euch gegen ihn verteidigen kann.

Gott sei Dank gehört ihr zu einem Volk,

das immer nur den Frieden will.

Sonst hättet ihr mir sicher schon das Blut

ausgesaugt.

Ach, das ist genau was ich brauche, dein

Blut, mein guter.

Um was zu machen?

Du hast doch den gefangenen Ritter gefunden.

Niemand anders als dieser tapfere Gurdalak und es

gibt nur eine Art, ihn wieder zum Leben

zu erwecken.

Man muss ihm menschliches Blut über die Lippen

streichen, das mit Eidechsenzungen und Schildblumenblättern aufgekocht wurde.

Aber warum muss es ausgerechnet mein Blut sein?

Und warum willst du ihn überhaupt aufwecken?

Befrei mich!

Das kriegst du auch ohne mein Blut fertig.

Ich hab das hier, ich brauch nur ein

paar Tropfen.

Und dann wird uns Gurdalak in die Schlacht

gehen, den er nicht willst führen.

Er ist nämlich ein großer Krieger.

Das bin ich auch.

Lass mich frei und ich schwöre dir, ich

führe euch.

Und dann wird er mich lieben.

Sobald er sieht, wie schön und aufregend ich

geworden bin, wird er sich wahnsinnig in mich

verlieben.

Und du, sag mir, wirst du auch bereit

dazu?

Naja, man kann ja mal drüber reden.

Mund halten jetzt, Ruhe!

Ich brauche dein Blut und nicht dein dummes

Gerede.

Naja, warum denn unbedingt am Hals?

Da bin ich doch so kitzelig und außerdem

ist es am Hals nicht ungefährlich.

Ich könnte daran sterben, weißt du?

Ich weiß, ja, nur diese Kleinigkeit ist nebensächlich.

Nein, ihr dürft das nicht zulassen!

Das ist nicht Asteria, sie will mich verbluten

lassen.

Mach's aus!

Wenn du ruhig bist, dann besteht die Gefahr,

dass ich dir wirklich weh tun würde.

Ich bin eben so ein unruhiger Typ.

Wie kann man nur so starrig sein?

Lass ihn frei, böse Hexe!

Du hast gerade einen gewaltigen Fehler gemacht, Kleine.

Ich bin Asteria!

Erzähl mir doch nichts!

Pantagero hätte niemals erlaubt, dass einem Gefangenen weh

getan wird.

Außerdem bist du nicht Asteria, die kenn ich

gut.

Sie ist überhaupt nicht wie du, du hässliche

Hexe!

Hexe meinetwegen gut, aber hässlich?

Hässlich ist ja nun total und völlig widersinnig.

Geht mir aus dem Weg!

Wo willst du denn hin?

Verschwindet!

Hey, du!

Ich?

Ja, du!

Komm her!

Wer bist du?

Niemand!

Wer sagt's denn?

Endlich kommt hier drin mal einer zur Verfügung!

Sie ist es, wirklich!

Willst du wirklich unsere Waffen stellen und damit

wegrennen?

Ich nehm euch eure Waffen nicht weg, ich

schwöre es!

Na gut dann.

Jetzt darfst du unser Vertrauen aber nicht missbrauchen.

Ich halte bestimmt mein Versprechen.

Hörst du, ich nehm euch nichts weg.

Aber ich hab es gründlich satt, dauernd gefesselt

und irgendwo hingehängt zu werden.

Oh, nein!

Alarm!

Wir werden angegriffen!

Halt!

Halt, hab ich gesagt!

Schnell da oben!

Komm runter, Fremder!

Du entkommst uns doch nicht!

Okay, ich komme!

Oh, nein!

Wir geben nur alle Bock, wenn Santa die

doch hilft.

Die kommt doch ohne mich bestens zurecht.

Es ist nicht unsere Schuld, dass du gefesselt

worden bist.

Und wir wissen nicht, was wir machen sollen.

Ich weiß es auch nicht.

Den Namenlosen kann man nicht besiegen.

Es ist zwecklos.

Das schafft keiner.

Das sind faule Ausrede und dankbarer Schuft.

Ich habe die vor der Hexe gerettet und

das ist dein Dank dafür?

Du solltest dich schämen.

Soll ich mich vielleicht umbringen lassen, nur um

dir zu danken?

Denk doch mal an Santa Giro.

Sie hat keine Sekunde gezögert, um die Gefangenen

zu befreien.

Die ist ja auch verrückt.

Aber gefallen tut sie dir schon ein bisschen,

nicht?

Mir?

Sowas wie die?

Da bist du schief gewickelt.

Nein, die bringt bloß Pech.

Ach, dann hast du also gar kein Gern?

Das kann ich mir nicht leisten.

Adieu, kleine Isayla.

Dann beschwer dich auch nicht, wenn dich keiner

gern hat.

Du kannst niemals ein Kind gewesen sein.

Weil kein Kind, wenn es groß geworden ist,

jemals so böse werden kann wie du.

Oh Mann, womit habe ich das bloß verdient?

Na gut, Isayla.

Du hast gewonnen.

Du bist ein richtiges Biest, weißt du?

Namenloser.

Zeige mir, dass du Mut hast.

Das ist dein Ende.

Los jetzt.

Wir haben genug mit dir gespielt.

Namenloser.

Komm endlich raus.

Oder fürchtest du dich vor mir?

Es ist ausgesprochen schade, dass sie dich gerade

jetzt befreien wollen.

Wo dir dann schreckliches Ende bevorsteht?

Ich bin hier und ich bin allein.

Stell dich mir, du Feigling.

Komm her.

Es ist langweilig, mich nur gegen Obst und

Gemüse zu kämpfen.

Gibt es auf diesem Schiff denn keinen einzigen

richtigen Mann?

Warum bringt niemand dieses überspannte Weib zum Schweigen?

Gegen Fantaghiro kannst du nichts ausrichten.

Fantaghiro.

Fantaghiro.

Hast du gesagt, Fantaghiro?

Das ist ja endlich mal eine schöne Überraschung.

Die bringe ich euch persönlich zum Schweigen.

Namenloser!

Es ist leicht grausam, zu Kindern zu sein.

Und es ist leicht, sich ein friedliches Volk

zu unterwerfen.

Warum kämpfst du nicht mit mir?

Oder bist du nicht nur ein Namenloser, sondern

auch ein Mutloser?

Nun hör dir das an.

Ich kenne keinen Grund, weshalb ich Angst haben

sollte.

Lasst sie unter Deck mit euch.

So, nun hast du, was du dir so

brennend gewünscht hast.

Jetzt bist du und ich allein.

Und denke daran, der, der nicht mehr ist,

hat vor niemandem auf dieser Welt Angst.

Du bist doch fremd in diesen Ländern.

Habe ich recht?

Du stammst nicht aus dieser Welt.

Sehr richtig.

Ich bin nicht von hier, ich komme von

sehr weit her.

Dann rate ich dir, kehre dahin zurück.

Warum willst du dein Leben für ein Volk

aufs Spiel setzen, das nicht deines ist?

Aus dem einfachen Grund, weil sie sich nicht

verteidigen können.

Und mich deshalb brauchen.

Du bist überheblich.

Und darüber hinaus unverbesserlich, Fantaghiro.

Nie wirst du die schlechte Angewohnheit ablegen, deinem

Mitmenschen Gutes tun zu wollen.

Du sprichst ja, als würdest du mich kennen.

Natürlich, wie soll ich dich nicht kennen?

Wenn du die Fantaghiro bist, die den bösen

Tarrabas zum Guten bekehrt, die Darken vernichtet und

die die schwarze Hexe Lamphrom gemacht hat, dann

kenne ich dich sehr gut.

Und du bist mir kein bisschen sympathisch, weißt

du?

Komm nun los, kämpfe mit mir!

Im Augenblick würde mir das nicht gefallen.

Du gefällst mir auch nicht.

Sei versichert, du gefällst mir auch nicht.

All den gewaltigen Kräften des Bösen im gesamten

Universum.

Denn alle wissen, wieviel Unheil du mit deiner

dummen Güte zu verantworten hast.

Was du Güte nennst, ist Böse.

...

bloß gesunder Menschenverstand und Vertrauen in die Gerechtigkeit.

Stille, sei still.

Stille.

Deine Worte sind ohnehin vollkommen ohne Bedeutung für

mich.

Ich habe keine Angst vor dir.

Du hast eine Brüche in das Herz deiner

Feinde geschlagen.

Aber ich...

Ich habe kein Herz.

Geh weg.

Ich weiß nichts mit dir anzufangen.

Nicht einmal meine Männer würden dich essen wollen.

Ich mache keinen Schritt, ehe du nicht die

Gefangenen freilässt.

Du stellst Bedingungen?

Du wachst es mir, Bedingungen zu stellen?

Du mir?

Also dann.

Du hast es nicht anders gewollt, Vater Girod.

Ergreift sie!

Und tötet sie!

Warte einen Augenblick.

Ich will dir einen Vorschlag unterbreiten.

Du hast vielleicht kein Herz, aber du hast

auch keinen Verstand.

Wenn du mich tötest, hast du überhaupt nichts

davon.

Machst du mich aber zu deiner Gefangenen, würdest

du etwas dazu gewinnen.

Denn dann wäre ich das Symbol für deine

allgewaltige Macht.

Dass du nicht selbst darauf gekommen bist...

Alles mal herhören.

Bringt sie unter Deck.

Du wirst die Ehre haben, bei all meinen

Mahlzeiten anwesend zu sein.

Meine Mutter ist verschwunden.

Ich weiß nicht, was sie mit ihr gemacht

hat.

Kopf hoch.

Ich werde alles tun, um euch hier rauszuholen.

Bring dich nicht in Gefahr.

Wir sind schuld an deiner Lage.

Ich bin eine von euch.

Schluss mit dem Geschwafel!

Lass sie los!

Was haben die mit dir vor?

Hören kannst du später, wenn wir dich in

den Kochtopf stecken.

Nein!

Mama!

Das Kleid hat meiner Mutter gehört.

Wo ist sie?

Schluss jetzt!

Was habt ihr mit meiner Mutter gemacht?

Sei still, Junge!

Sie haben sie auf der anderen Gehre gefangen.

Sie haben sie auf der anderen Gehre gefangen.

Ich habe sie überhaupt nicht aufgewacht.

Aufwecken!

Ich will, dass sie aufwacht.

Du musst deine Augen weit aufmachen.

Ich will, dass du siehst, wozu ich fehl.

Was für ein Ungeheuer bist du doch!

Nur, um deinen Hunger zu stillen, begehst du

furchtbare Verbrechen.

Nein, Hunger hat damit nichts zu schaffen.

Er ist eine unwichtige Nebensache.

Du hast ja keine Ahnung.

Wie wagst du es, mich zu verurteilen?

Du kennst mich nicht.

Auch ich ...

...

habe einen Traum.

Fantaghiro.

Der für alle anderen aber ein Albtraum ist.

Das stimmt.

Aber es ist ein Albtraum, der vorüber sein

wird, wenn ich vollkommen menschlich sein werde.

Du siehst auch mein Gesicht.

Es ist nicht anders als deines gemacht.

Nämlich aus Fleisch und Blut.

Und genau so, aus derselben Materie, ist meine

Hand gemacht.

Aber der Rest meines Körpers nicht.

Der Rest meines Körpers sieht überall ...

...

so aus.

Du bist aus Holz?

Du bist eine Holzpuppe, eine Marionette?

Ja.

Das stimmt.

Ich bin vom menschlichen Wesen wie dir geschaffen

worden.

Zwei verfeindete Völker.

Lagen seit Jahrhunderten miteinander im Krieg.

Keines der beiden besaß eine überlegene Waffe, um

die Oberhand über das andere gewinnen zu können.

Und deshalb wurdest du erschaffen?

Ein König und der Zauber von hundert Hexen

gaben mir das Leben.

Gefertigt wurde ich aus dem Holz eines Zauberbaums.

Mein Körper wurde aus einem krumm gewachsenen Stamm

geschnitzt.

Einem Apalkanderbaum.

Und die Blitze eines urweltlich wütenden Unwetters haben

mir ihre Kraft geschenkt ...

...

und den Lebensfunken in mir geweckt.

Ich wurde erschaffen, um Furcht und Schrecken zu

verbreiten.

Aber natürlich konnten die, die mich geschaffen haben,

unmöglich wissen, wie böse ich dann wirklich sein

würde.

Ich habe unseren Freunden den Tod gebracht, aber

auch denen, die mich zum Leben erweckt hatten.

Und ich habe aus ihrer Galeone mein fliegendes

Reich gemacht.

Und ständig bin ich auf der Suche nach

dem Einzigen, das meinen hölzernen Körper ...

...

in einen Körper verwandelt, der aus Knochen, Fleisch

und Blut besteht.

Verstehst du jetzt, warum ich nur Kinder essen

will?

Weil nur sie allein meine Verwandlung bewirken können.

In menschliches Fleisch.

Und wenn ich mit diesem Reich hier fertig

bin, wird meine Verwandlung vollendet sein.

Und ich, der Namenlose, der, der nicht mehr

ist, werde ...

...

der, der ist sein.

Und dann gebe ich mir einen Namen.

Denn dann werde ich endlich wie ihr alle

sein.

So wie du.

Nämlich ein ...

...

Mensch.

Etwas wird dir aber immer noch fehlen.

Nein, nichts wird mir fehlen.

Gar nichts.

Doch, das Wichtigste.

Das Entscheidende.

Und was sollte das deiner Meinung nach sein,

wenn ich dann doch einen Körper habe?

Wie du einen hast.

Der aus Fleisch und Blut besteht.

Dir wird das fehlen, was uns lieben und

das Leben achten lässt.

Das, was uns Leid schafft, aber uns auch

unermessliche Freuden bringt.

Das, was den Menschen ausmacht.

Die Seele.

Seele, was?

Was soll das sein?

Sag, wie kann ich mir verschaffen?

Verrate es ihm nicht!

Du, schau still!

Willst du es mir nicht sagen?

Tu es nicht!

Ich schenke dir meine Seele, wenn du Masala

und die anderen freilässt.

Ich glaube dir nicht.

Ich schenke dir auch mein Leben für sie.

Das ist eine Falle.

Betrug!

Nein, keineswegs.

Nein!

Ich vertraue dir nicht.

Warte!

Die Seele lebt im Herzen.

Wunderbar.

Jetzt weiß ich, wie ich dran komme.

Ich brauche dir bloß das Herz aus der

Brust zu reißen.

So bekommst du sie nicht.

Die Seele ist zerbrechlich und zart.

Unauffindbar.

Nur wenn ich sie dir freiwillig schenke, bleibt

sie in meinem Herzen.

Sonst würde sie sich verflüchtigen und du würdest

sie niemals finden.

Du sollst dich nicht über mich lustig machen.

Ohne Seele wirst du niemals menschlich.

Und nie wirst du erleben, was Freude ist.

Oder Mitleid.

Was?

Mitleid?

Was soll ich mit Mitleid anfangen?

Das interessiert mich nicht.

Nein, für dein Mitleid habe ich keine Verbindung.

Schluss damit!

Ich tue, was ich mir vorgenommen hatte und

reiße dir mit eigenen Händen das Herz aus

der Brust.

Zu Hilfe!

Zu Hilfe!

Hilfe!

Hilf mir!

Ich komme nicht mehr hoch.

Hilf mir!

Ich komme nicht mehr hoch.

Zu Hilfe!

Mama!

Wo bist du?

Du kommst zu spät.

Sie wart nicht mehr unter uns.

Hör nicht auf mich zu schreien.

Auch dafür wird er büßen.

Lass sie nicht entkommen!

Bleib stehen!

Bleib stehen!

Lass sie nicht entbüßen!

Sie sitzen in der Falle.

Schnell den Sessel.

Den Tisch.

Nicht weinen.

Bitte nicht.

Ich weiß, es ist nicht leicht.

Sie ist so.

Nun du, komm her!

Ihr macht mir keine Angst.

Du bist nicht allein, Vater Gero.

Dass ich mich über ein Wiedersehen mit dir

so freue, hätte ich nicht gedacht.

Das Vergnügen ist ganz Schweinerseit.

Ich wollte deine schönen Augen wiedersehen.

Eigenartig.

Ich dachte, du kämpfst nur für Geld.

Stimmt!

Umsonst mache ich das nicht.

Dann brauche ich auch keine gewissen Gewisse zu

haben.

Komm Junge, spring runter!

Weg hier!

Und jetzt du!

Du springst zuerst.

Damen haben den Vortritt.

Ich will aber nicht, dass du dich für

mich opferst.

Fällt mir nicht im Traum ein.

Aber wenn du nicht lebend zurückkommst, bezahlen sie

mich nicht.

Los, spring!

Ich denke, du hast vor nichts Angst.

Entschuldigt mich, ich werde von einer Dame erwartet.

Hier bin ich, mein tapferer Held.

Endlich konnte ich den Trank brauen, der dich

aus deiner Verzauberung befreit.

Jetzt, wo ich schön geworden bin, kannst du

dich unverzüglich in mich verlieben.

Für dich habe ich sogar mein Blut geopfert.

Dies wird dir das Leben wiedergeben und dich

von dem Wurzelwerk befreien.

Und dann bist du mein Außergewöhnlicher.

Auf ewig, Gurdalak.

Du lebst!

Du lebst, mein Geliebter!

Von nun an liebst du mich, Gurdalak!

Es hat lange gedauert, bis du was unternommen

hast, Asteria.

Ich wollte abwarten, bis ich deiner würdig bin.

Und denkst du, es ist dir geglückt?

Soll das bedeuten, ich bin nicht schön genug

für dich?

Du bist wunderschön, aber das interessiert mich nicht.

Ich werde dich niemals lieben, weil mir ein

anderes Schicksal beschieden ist.

Ich kann mich nicht mit Liebe aufhalten.

Ich muss König werden.

Und ich werde deine Königin sein.

Du musst mir nur vorher helfen, den Namenlosen

zu besiegen.

Warum sollte ich mich mit dem Schwächeren verbünden?

Weil du mich liebst, Gurdalak.

Geh mir aus dem Weg, Weib.

Verstehst du noch immer nicht, dass mich die

Liebe nicht interessiert?

Lass mich zum Namenlosen.

Dazu musst du mich erst aus dem Weg

räumen.

Das wird mir nicht schwerfallen.

Das hat auch wieder nicht funktioniert.

Was soll jetzt aus mir werden?

Tja, dir bleibt ja immer noch deine Schönheit.

Warum versuchst du dann nicht einfach mal bei

einem anderen zu landen?

Nein, ich wollte ihn haben, niemand sonst.

Und nun wird mich dies hübsche Gesicht ewig

an das erinnern, was ich verloren habe.

Bald werden wir hier belagert, denke ich.

Du solltest lieber vorher gehen.

Ich könnte auch bleiben, dann verdiene ich mehr.

Deine Gier ist grenzenlos, Arius.

Ich gebe mich auch mit weniger zufrieden.

Schon mit einem Kuss?

Für dich ist das vielleicht wenig, aber nicht

für mich.

Müsst ihr zwei eigentlich dauernd streiten?

Wir streiten überhaupt nicht, sie macht mir den

Hof.

Sie fühlt sich unwiderstehlich von mir angezogen.

Es gibt nur eins an dir, was mich

anzieht, Arius.

Oh, ich werde ja gleich rot.

Die Schärfe deines Schwertes.

Deine Augen sagen aber etwas anderes.

Enttäusch dich, wenn du glaubst, mich so erobern

zu können.

Aber du kannst doch nicht leugnen.

Schau, ein Krieger!

Sie hat es bloß bis hierher geschafft.

Ich hatte so lange auf diesen Augenblick gewartet.

Und nun ist alles zu Ende.

Oh, Gurdalan!

Waffen runter und umdrehen!

Fantaghiro!

Masala!

Er kommt genau jetzt.

Im richtigen Moment.

Was hast du da für ein Kleid an?

Ich habe dich für eine alte Bekannte gehalten.

Das ist eine lange Geschichte.

Und jetzt haben wir keine Zeit, sie zu

erzählen.

Gurdalak ist von seinem Zauber befreit.

Wer ist Gurdalak?

Ein großer Heerführer.

Und ich liebe ihn so.

Und jetzt?

Jetzt ist er weg.

Er will dem, der nicht mehr ist, seine

Dienste anbieten.

Und jetzt dann bin ich mit dem Ekel

fertig.

Wir haben einen richtigen Reiter, der in einem

Wald galoppiert ist.

Schnell Kinder, packt die Waffen in diese Decken.

Wir bringen sie nach draußen.

Was wollte Aries dafür haben, dass er euch

befreit?

Nichts.

Er hat es für mich getan.

Hast du ihm wirklich nichts dafür versprochen?

Nein, was hätte ich ihm denn versprechen können?

Weiter Masala, nur noch zwei, drei Schwerter.

Was hast du?

Mir ist alles egal.

Warum sagst du sowas?

Weil meine Mutter...

Meine Mutter ist...

Weil sie...

Sie ist, glaube ich...

Masala, bitte nicht weinen.

Ich weine nicht, ich weine überhaupt nicht.

Ist was passiert?

Ist es wegen Mama?

Wegen dir, ja?

Nun komm, sag's mir.

Nein, nein, Isela.

Ich habe sie unten gesehen, sie ist bei

den anderen Gefangenen.

Du lügst mich an.

Ich glaube dir nicht.

Aries und ich befreien jetzt die Gefangenen.

Ich habe noch gar nicht eingewilligt.

Du glaubst doch nicht, ich mache das umsonst.

Du hast selbst gesagt, ich bin gierig.

Ja, ich weiß, dass du nichts umsonst machst.

Zur Belohnung darfst du dir alles nehmen, was

du haben möchtest.

Alles?

Wirklich?

Fast alles.

Einverstanden?

Warum hältst du mir die Hand hin?

Um die Sache zu besiegeln.

In meiner Heimat macht man das mit einer

Umarmung.

Wie geht das?

Ganz einfach.

Du ziehst die Person in die Arme und

drückst sie ganz fest.

Ganz, ganz fest an dich.

Aber ich ziehe meine Art vor.

Na gut dann.

Namenloser, Herrscher über alle Herrscher.

Gurdalak, der tapferste aller Krieger, steht dir zu

Diensten.

Ich gebe nur einmal mein Wort, aber mein

Wort gilt für immer und ewig.

Wenn du einer der Verrückten bist, die dieses

Volk retten wollen, dann wisse, dass es für

dich keine Rettung gibt.

Lass dir sagen, Namenloser, dass ich nur mir

selbst helfen will.

Ich war jahrzehntelang der Gefangene eines Zaubers, der

mich gehindert hat zu leben wie alle anderen.

Und nun will ich aufholen, was ich an

Zeit verloren habe.

Ich will König werden.

Warum sollte ich mich wohl für deine politische

Karriere interessieren?

Ich bin nur hier, um meine Versorgung mit

Nahrungsmitteln abzusichern.

Aber ich könnte dir sagen, wo die Kinder

sind.

Und deine Männer hinführen, damit sie sie hertreiben

können.

Und was willst du dafür haben?

Wenn du von hier verschwindest, will ich König

dieses Reichs werden.

Ich werde das Volk in ein Heer mutiger

und starker Krieger verwandeln.

Was du mit diesen Leuten machen willst, geht

mich nichts an.

Hauptsache ist, du bringst mir so schnell es

sich irgend machen lässt, die Kinder her.

Geh und bring mir, was ich von dir

verlange.

Und wenn ich meinen Hunger gestillt habe, soll

diese ganze Welt dir gehören.

Kommt her.

Hier.

Der Weg ist frei.

Sie haben nicht gedacht, dass wir ins Dorf

zurückkehren würden.

Umso besser.

Wir nehmen die Boote.

Aries, sie sind in dem Schuppen.

Und zwei sind dort.

Gut.

Masala und ich prüfen, wie sie sind.

Komm.

Wenn die Boote brauchbar sind, holen wir Asteria.

Die kommt dann mit den Kindern und den

Waffen.

Und dann gehen Aries und ich zur Galleone.

Schau.

Schau, sie sind angekommen.

Und keiner hat sie gesehen.

Sie haben sie leck geschlagen.

Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht.

Hoffe ich wenigstens.

Gut.

Wir brauchen Holz und ein paar Werkzeuge.

Das hier können wir doch schon mal benutzen,

oder?

Gut.

Ah, da sind auch Bretter.

Es wird eine Weile dauern.

Und Zeit haben wir leider keine.

Also gut, hör zu.

Lauf, hol die anderen.

Sag ihnen, sie müssen uns helfen, ja?

Ist gut.

Beeil dich.

Los.

Lasst mir nach.

Folgt mir.

Wir müssen

den Lärm dämpfen.

Lasst euch was einfallen.

Was hältst du davon, wenn wir ein Stück

Stoff drum wickeln?

Woher nehmen?

Wir können ja unsere Ärmel abreißen.

Was ist los, Aries?

Glaubst du, du kriegst einen Schnupfen?

Wenn du denkst, es nützt, dann mach damit,

was du willst.

Aber es treibt den Preis in die Höhe.

Wenn ich es schon bezahlen muss, dann nehme

ich auch das Ganze.

Wenigstens bleiben dann unsere unbeschädigt.

Schämst du dich, mich anzusehen?

Nein, warum?

So hast du mich noch nie angesehen.

Vielleicht bist du sowas nicht gewöhnt.

Ich muss mich ja nicht an dich gewöhnen.

Wenn die Sache hier abgeschlossen ist, werden sich

unsere Wege trennen.

Du solltest schlafen gehen.

Ich wecke dich, wenn wir mit der Arbeit

fertig sind.

Ich bin nicht müde.

Und wenn wir mehr sind, sind wir früher

fertig.

Wir sind ja fast fertig.

Und wenn es so weit ist, sollst du

Asteria und die Kinder holen.

Deshalb möchte ich, dass du schläfst.

Ich kann aber nicht schlafen.

Sobald ich die Augen zumache, sehe ich sie

vor mir.

Wie sie um Hilfe ruft.

Ich kann überhaupt nichts machen.

Heißt gar nicht, mit Eis.

Es stimmt also.

Es ist wirklich wahr.

Du hast gesagt, dass Mama tot ist.

Das habe ich nicht gesagt.

Du bist ein Lügner.

Du hast mich angelogen.

Meine Mama lebt nicht mehr.

Sie ist tot.

Nein, warte, Isela.

Das hast du nicht richtig verstanden.

Da habe ich was Schlimmes angerichtet.

Schnell, schnell.

Schnürt sie zu.

Wir müssen bereit sein, wenn sie uns holen

kommen.

Das ja, das nicht, das da.

Man weiß ja nie.

Das müssen sie sein.

Lass sie.

Mach sie ein.

Schnell.

Kommt weg, Kinder.

Versteckt euch.

Haltet euch mit dem hässlichen Weib nicht auf.

Wir brauchen die Kinder.

Lass mich.

Schön brav sein, mein Kleiner.

Sei still.

Mama hat gesagt, dass Mama nicht mehr

da ist.

Sie ist nicht mehr da.

Aber ihre Liebe wird dich nie verlassen.

Wein dich ruhig aus, mein Liebling.

Ich weiß, dass deine Mama immer bei dir

sein wird.

Wie kannst du dir da so sicher sein?

Weil ich es weiß, denn eine Mama beschützt

immer ihre Kinder.

Auch wenn sie nicht mehr da ist.

Auch wenn du sie nicht mehr sehen kannst.

Sie ist immer an deiner Seite und in

deinen Gedanken.

Ich sehe sie aber nicht.

Kann man einen Gedanken sehen?

Ich denke etwas.

Und jetzt sag mir, ob du meinen Gedanken

sehen kannst.

Nein.

Ich sehe nichts.

Na also, warum willst du sie dann sehen,

wenn man Gedanken doch nicht sehen kann?

Denk daran, ihre Liebe wird immer bei dir

sein.

Und dich niemals im Leben verlassen.

Aber ich kann sie nicht fühlen.

Weil du nicht weißt, wie das geht.

Ach, ich zeig's dir, ja?

Aber vor allen Dingen...

Ach, nein.

Nein.

Musst du aufhören zu weinen.

Einverstanden?

Du brauchst nicht mehr zu weinen.

Du musst mucksmäuschenstill sein, weil die Liebe sehr

leise zu deinem Herzen spricht.

Aber wenn du dich ganz darauf konzentrieren kannst,

und wenn du an nichts anderes denkst als

an deine Mama, und daran, wie lieb sie

dich immer gehabt hat, dann wirst du sie

auch hören.

Leise wie ein Engel.

Ja, wirklich.

Und was höre ich dann?

Ihre Stimme.

Wie sie dich gerufen hat, wenn du gespielt

hast.

Und das Abendessen fertig war.

Oder wenn sie dir über den Kopf gestreichelt

hat, damit du einschlafen kannst.

Und wie sie dir die Decke festgesteckt hat,

damit du dich nicht erkältest.

Und wie sie mich ausgeschimpft hat.

Ja, sie schimpft mit mir dauernd.

Ja.

Ja, ich weiß.

Vor allem schimpft sie dich.

Ich hab sie gehört!

Ich hab sie gehört!

Ich hab sie in meinem Kopf gehört!

Sie war furchtbar böse, Aries!

Sehr gut.

Wenn du dich wieder mal nach ihr sehnst,

dann konzentriere dich und dann hörst du sie.

Und solange du sie hörst, wird sie auch

immer lebendig sein.

Wie in deinem Herzen.

Komm.

Hast du sie gesagt?

Psst.

Sie ist eingeschlafen.

Braucht ihr noch lange zum Ausbessern?

Noch ein paar Minuten.

Dann sind wir fertig und lassen sie zu

Wasser.

Wo ist eigentlich Aries?

Er hält Wache.

Wir sind doch gleich fertig.

Dann hole ich ihn jetzt.

Nein, bleib lieber hier bei deiner Schwester.

Gut.

Das mit Isela war sehr schön von dir.

Ich bin nur auf dich eingegangen.

Habe weitergesponnen, was du angefangen hast.

Außerdem ist Lügen meine Spezialität.

Das stimmt doch gar nicht.

Du hast sie überhaupt nicht angelogen.

Alles, was du gesagt hast, war wahr.

Und es kam dir aus tiefstem Herzen.

Willst du mir vielleicht ein Orden verleihen?

Schämst du dich, weil du mal was Gutes

getan hast?

Ich will mich nur nicht daran gewöhnen.

Wenn man ständig mit der Gefahr lebt, ist

es besser, wenn man keine Gefühle hat.

Warum nicht?

Immer wenn ich mich auf meine Gefühle eingelassen

habe, dann bin ich reingefallen.

Aber nicht bei Isela.

Als ich sie vorhin auf den Arm genommen

habe, habe ich dich angesehen.

Du warst bewegt.

Was?

Warum hast du mich angesehen?

Was ist los?

Hast du jetzt Angst vor dem, was du

empfindest?

Vielleicht sollten wir aufhören, uns dagegen zu wehren.

Vielleicht hast du recht.

Ich habe keine Ahnung, wie das ausgeht.

Aber dass wir siegen, scheint mir unmöglich zu

sein.

Schließen wir einen Pakt für unsere letzten Stunden.

Keine Spiele mehr.

Einverstanden.

Und wie hast du gesagt, besiegelt man einen

Pakt,

...

in deinem Heimatland?

Auf die einzig richtige Art, mit einem Kuss.

Nein, das habe ich erfunden.

Es ist nicht wahr.

Aber vielleicht finde ich eines Tages, wenn all

das vorüber ist, den Mut dir zu sagen,

was ich für dich fühle, was ich wirklich

für dich empfinde.

Eigentlich hast du es mir gerade gesagt.

Nein.

Hilfe, helft mir!

Wir machen sofort einen Gegenangriff.

Oh nein, heb ihn auf!

Oh gut, all meine Zaubermittel sind da drin.

Ich hoffe auch die Gedächtnissauger.

Natürlich, warum?

Kommt mit.

Mit Zaubermitteln gewinnen wir die Schlacht nicht.

Ich will, dass du vor der Schlacht wieder

du selbst bist.

Aber vor allem will ich nicht, dass du

mich liebst, nur weil du deine früheren Gefühle

vergessen hast.

Aber meine Gefühle kann mir niemand zurückgeben.

Ich kann nicht kämpfen, ohne zu wissen, dass

du mich auf jeden Fall lieben würdest.

Wo sind sie?

Wo hast du sie versteckt?

Was hast du vor, Aries?

Ich...

Überleg doch, durch die Gedächtnissauger wird sie sich

erinnern.

Ist dir klar, dass du sie dadurch verlieren

könntest?

Das muss ich riskieren.

Das Leben gilt mir nichts, Fantaghiro.

Nur, wenn ich dich bekommen würde.

Aber ich muss wissen, dass du mich wirklich

liebst.

Da sind sie.

Das hat aber lange gedauert, bis wir endlich

zusammenfinden.

Warum zittert ihr Ärmsten denn?

Vor Kälte?

Oder doch vor Angst?

Oder macht euch dieses unheimliche Schiff Angst?

Aber macht euch keine Sorgen.

Ihr werdet nicht lange hierbleiben.

Aufhören!

Ihr braucht nun keine Angst mehr zu haben,

sondern ihr könnt fröhlich sein und lachen, denn

ihr bekommt nun endlich etwas zu essen.

Ich möchte, dass ihr schön fett werdet.

Appetit anregen.

So wie er!

Nein!

Haltet den Mund!

Nein, ich bin unverdaulich!

Und ihr anderen werdet ordentlich aufessen, ihr seid

mir viel zu mager.

Nein!

Fantaghiro!

Fantaghiro!

Lass sie in Ruhe aufwachen.

Schließlich muss sie mit ihrer ganzen Vergangenheit ins

Reine kommen.

Und mit ihrer Gegenwart ebenfalls.

Arias...

Ich dachte, ich würde nie mehr zurückkehren können.

Wie geht es dir?

Ich kann alles fühlen.

Ich habe meine ganzen Erinnerungen wieder.

Nein, bitte sag nichts.

Nicht jetzt schon.

Weil es ja noch immer nicht wahr sein

könnte.

Aber wie du dann auch entscheidest.

Ich werde es respektieren.

Ich muss es dir jetzt sagen.

Du musst wissen, dass ich...

Masala!

Esela!

Lauf zu ihm!

Schneller!

Bereit euch!

Dreht das Boot um und geht in Deckung!

Masala!

Masala!

Schnell in den Schuppen, komm!

Nein!

Lass mich runter!

Sie sollen sie freilassen!

Sag ihnen, sie sollen sie freilassen!

Warum sollte ich das machen?

Die Kinder sind meine Beute!

Nicht kochen!

Was macht ihr da?

Wer hat gesagt, dass ich ihn gekocht haben

will?

Seht ihr nicht, wie schön durchwachsen er ist?

Den macht ihr mir in Backrohr.

Und mit Kartoffeln.

Aber wir haben ihn doch schon vorbereitet.

Du willst mir widersprechen?

Nun, das wär's.

Damit hätten wir auch die Beilage.

Hat sonst vielleicht noch jemand etwas zu sagen?

Kannst du nicht noch warten?

Ich bin voller Mehl und ganz schmutzig.

Keiner tut Mehl an Sachen, die ins Backrohr

kommen.

Stimmt, da hast du recht.

Die haben von Kochen keine Ahnung, diese Rübenköpfe.

Mach den Mund auf!

Nein, ich will nicht!

Mach ihn auf!

Nein, ich will!

Und jetzt wäschst du ihn mir gut ab.

Dann gibst du Gewürze dazu.

Dann brätst du ihn bei schwachem Feuer.

Ich will ihn wundervoll knuspern.

Stodalak hat gesiegt!

Er schickt uns noch mehr Gefangene.

Die alte Hexe und zwei Kinder.

Gut.

Nein!

Ich fass es nicht!

Das muss ja bei denen eine Sucht sein.

Eine ansteckende Krankheit oder sowas.

Jeder, der mir begegnet, fesselt mich und hängt

mich irgendwo auf.

Ich fröste dich.

Diesmal bist du nicht allein.

Schön, dann hast du diesmal auch das Vergnügen.

Hör auf mit deinen Witzen und schwing dich

rüber zu mir.

Ich brauche deinen Mund.

Jetzt?

Ist das der richtige Moment?

Du sollst versuchen, mit den Zähnen den Strick

zu lösen.

Haben sie uns hier allein zurückgelassen?

Ja, den Ameisen aufgeliefert.

War das nicht wieder nett?

Bleib still und versuch mich zu befreien.

Los, schwing dich rüber.

Gemach, gemach, nicht so hastig.

Kannst du es ohne mich nicht mehr aushalten?

Nun komm schon, beweg dich.

So müsste es gehen.

Warte.

Ja, gut.

Du schaffst es.

Gut, weiter so.

Ja, noch ein bisschen, dann hast du es.

Was bleibst du denn da?

Lass das, Aries.

Die Knoten sind tiefer am anderen Strick.

Hör auf mit dem Unsinn.

Das ist ein lustiges Spiel.

Dafür haben wir keine Zeit.

Sie können jeden Augenblick zurückkommen.

Mit den Zähnen schaffe ich es nicht.

Unmöglich.

Versuchen wir es mit den Händen.

Gut, ich versuche es.

Ja, so.

Du hast es gleich.

Ich hab dich nicht.

Versuch es nochmal.

Ja, so wird es gehen.

Sehr gut.

So nah waren wir uns noch nie.

Und werden es auch vielleicht nie wieder sein,

wenn du nicht damit aufhörst.

Was machst du da mit deinen Händen?

Den Strick lockern, aber das ist einfacher gesagt

als getan.

Du willst mich lockeren, ja?

Schau, ich bin frei wie ein Vogel.

Ja, und jetzt bin ich dran.

Warte.

Ich nehme mir den Wickel noch ganz ab

und dann komme ich zu dir.

Was soll diese Lärm?

Ich brauche Ruhe, damit ich mich beim Kochen

konzentrieren kann.

Ach nein.

So sieht man sich wieder.

Es ist hoffnungslos von meinem Chifflin zu wohnen,

kleine Masala.

Was hast du mit meiner Mutter gemacht, Holzpuppe?

Das, was ich jetzt mit deinen Freunden mache.

Das sind Tarzuds Kleider.

Meine Lieben, bleibe ich hier nicht hinterherlaufen.

Aber wo ist er?

Was habt ihr mit Tarzud gemacht?

Was habt ihr mit ihm gemacht?

Komm, sag ihr, was mit deinem kleinen Freund

geschehen ist.

Sag ihr, was euch allen bevorsteht.

Lass meinen Bruder in Ruhe.

Lass ihn los.

Du bist aber mal ein wildes Ding.

Du bist ja sowas von allergisch.

Wollen wir ein bisschen miteinander spielen?

Nein, ich spiele nicht mit dir.

Ich denke nicht daran, mit einem zu spielen,

der Mamas und Kindern wehtut.

Nein, mein Laufwerk.

Ihr Seelenlaufwerk.

Nein.

Ich bin Fuchs da.

Halte sie fest, die ist so ässlich.

Vorsicht!

Vorsicht!

Die Kleine soll mir ein bisschen Hunger machen.

Eine Kupferjagd vor dem Abendessen regt meinen Appetit

an.

Und sie gibt eine großartige Beute an.

Schnell, bringt mich los.

Da, sie kommen.

Sie sitzen zu fest.

Da beißt sie.

Da reißt sie mit den Zähnen.

Das klappt nicht, sie sind zu stark.

Mach schon.

Meinetwegen, lass mich hier.

Ich komm schon zurecht.

Du läufst zur Galeone und kümmerst dich um

die Kinder.

Wir beide oder keiner.

Aber einer muss ihnen helfen.

Dann geh du, ich kämpfe mit Godalak.

Gleich können wir sie wieder aufhängen.

Sollten wir uns nicht wiedersehen.

Musst du wissen, dass...

Sprich zu Ende, sag es.

Sag es mir.

Ich werde kämpfen, damit ich dich wiedersehe.

Ein König kämpft nicht so unwürdig, Godalak.

Du enttäuscht mich maßlos.

Zehn gegen einen.

Ich kämpfe für dieses Volk.

Und wenn du willst, dass sie dich eines

Tages achten, dann musst du mir alleine helfen.

Du kannst ihnen gegenüber helfen.

Oder hast du etwa Angst?

Haltet ein, lasst von ihm ab.

Niemand greift diesen Krieger an.

Den überlasst mir.

Ich gönne keinem das Vergnügen, ihn zu töten.

Wo bist du?

Es ist zwecklos, dich zu verstecken, kleiner Wirbelwimperl.

Nicht sinnlos.

Nun komm schon vor.

Du kannst dich verstecken, wo du willst.

Du entkommst mir nicht.

Nun sag, wo versteckst du dich?

Du willst also doch spielen.

Ich rieche den Duft eines kleinen, hübschen Mädchens.

Wo bist du?

Wo steckst du?

Du bist ein richtiger kleiner Teufel, ha?

Du kannst das Spiel ganz schön spannend gestalten,

aber es nützt dir gar nichts.

Du entkommst mir nicht.

Dein Duft führt mich zu dir.

Du siehst auf keinen Fall, Arius.

Du hast keine Ideale.

Du bist nur ein kleiner Gauder, der ein

bisschen fechten kann.

Du nimmst den Mund ja ganz schön voll.

Nein, ein König kämpft seinen Kampf allein.

Du kannst draufschlagen, bis dir die Arme abfallen,

du Schwächling.

Wenn der, der nicht mehr ist, mit deiner

Schwester zurückkommt, lichten wir den Anker und fliegen

weiter.

Dann kehren wir dieser langweiligen Welt für immer

den Rücken.

Kannst du in alle Welten fliegen, auch in

die von Pantagiro?

Natürlich, aber natürlich, in genau die wollen wir

ja.

Aber du wirst uns leider nicht begleiten können,

weil wir dich vorher aufgegessen haben.

Aus dir mache ich Suppenfleisch.

Gut gewürzt wird das was ganz Feines.

Aus mir wird keine gute Brühe.

Ich bin nicht fett genug.

Das wird schon.

Ich weiß, wie ich dich schmackhaft kriege.

Du wirst für alle deine Sünden büßen.

Wir haben ein wunderbares Rezept für die Brühe.

Man braucht nur Suppengrün, eine Zwiebel und ein

paar Pfefferkörner hinzutun, aber am wichtigsten ist, dass

man sie ganz, ganz lange kocht.

Ich glaube, ich werde nicht lange kochen.

Wohin schaust du?

Aus dem Bullauge, Pantagiros da draußen.

So ein Blödsinn, da draußen ist niemand.

Wollen wir wetten?

Schau doch nach.

Du leidest unter Wahnvorstellung.

Ich sehe keine Pantagiro.

Und es wird auch noch einen Augenblick dauern,

bis du mich wirklich siehst.

Pantagiro, Isela ist in Gefahr.

Wir müssen sie retten.

Wo willst du hin?

Schön hier geblieben.

Du wirst für diesen Ausreißversuch deine verdiente Strafe

bekommen.

Halt!

Ich werde erst mal stillgelegt.

Suchst du mich?

Ha, ha, ha!

Ha, ha, ha!

Hier geblieben!

Wohin läufst du, du Feigling?

Komm zurück!

Was ist denn das für eine Mutmaske?

Komm zurück!

Fertig!

Tut mir leid, aber der Sieg gehört den

Starken.

Mir tut es auch leid, aber für dich.

Denn der Sieg gehört den Schlauen.

Ich bin auf Metall!

Ha, ha, ha!

Oh!

Oh!

Nein!

Nein!

Fütter es nicht, Mann!

Pantagiro braucht es, um in ihre Welt zurückzukommen!

Arieth!

Arieth!

Pantagiro ist nicht auf der Galeone!

Weißt du das genau?

Ja, wirklich!

Sie verfolgt den Alten!

Bringt alle auf die Boote, wir haben sie

noch nicht besiegt und es ist besser, wenn

wir verschwinden.

Ich komme!

Schnell, hier steht gleich alles in Flammen.

Ja.

Hast du das gehört?

Das kommt von da drinnen.

Was war das?

Ich dachte schon, du lebst nicht mehr.

Anscheinend haben sie vergessen, das Feuer anzuzünden.

Marsala, eins verspreche ich dir, ich werde nie

wieder Limonade trinken.

Noch nie habe ich mich so gefreut, dich

wiederzusehen, Marsala.

Ich auch nicht, ich freue mich überhaupt, zum

ersten Mal dich zu sehen.

Isela!

Das Feuer ist angezündet, man muss sie jetzt

nur zum Kochen bringen und schon ist hier

ein prächtiges Mahl.

Ich bitte dich nicht, mein Gast zu sein,

Fantatiro.

Und ich wünsche dir nicht guten Appetit, weil

du sie nämlich nicht fressen wirst, du Ungeheuer!

Oh!

Ich hatte dir doch gesagt, dass ich aus

Zauberholz gemacht bin.

Wie willst du mich jetzt erledigen, wo du

mit deinem Degen nichts anfangen kannst?

Mit dem Fäusten auf mich losgehen?

Hör zu, ich bin großzügig, ich will keinen

Vorteil haben.

Selbst wenn ich deineswegen zu spät zum Essen

komme.

Tut mir leid, aber du wirst gar nichts

mehr essen.

Feuer, ah, gute Idee.

Richtig, ich bin aus Holz gemacht.

Komm, komm schon.

Verbrenne mich.

Gib mir etwas von deiner Wärme ab, mach

schon.

Wie oft soll ich dir denn noch sagen,

dass ich aus einem Appalikanderbaum gemacht wurde?

Das ist ein Zauberholz, das nicht brennbar ist

und nur sehr schwer zu brauchen werden kann.

Aber du bist ein Dickschädel und willst es

nicht ansehen.

Bloß hab ich deine Sturheit allmählich satt.

Rathno, ich hack dich in so kleine Stückchen,

dass man dich unter den Teppich kehren kann.

Ich werde dich zu Pulver verarbeiten, du elender

Störenfried.

Ist das nicht furchtbar anstrengend, was du da

trägst?

Sei still, sei still.

Aber nun ist wirklich meine Essenszeit gekommen.

Ich bedauere, dass ich unsere unterhaltsamen Vergnügungen zu

unterbrechen gezwungen bin, aber ich muss mich jetzt

von dir verabschieden.

Das ist wirklich ein Zauber, das es sich

aus dem Staub machen will.

Er ist nämlich aus leckerem Holz, Appalikander.

Ach, dieses Möbelstück haben sie auch aus Appalikanderholz

gemacht.

Lebe wohl, Fantaghiro.

Wer es so lecker findet, das fresst ihn

doch.

Was soll das, was hast du damit vor?

Das sind zwar nur Holzwürmer, aber sie fressen

auch Trauerholz.

Holzwürmer.

Ah, dir, namenloser.

Wer so prächtig speisen wollte, wird nun selbst

gegessen.

Sie speisen sich durch.

Weg mit euch.

Weg mit euch.

Ah, ah,

ah.

Oh, oh, oh.

Passt auf, Sibyl!

Schnell, alle hierher!

Oh!

Vielleicht können wir jetzt endgültig wieder nach Hause.

Ja!

Ja!

Ja!

Ja!

Ja!

Stell dir vor, wie glücklich Fantaghiro sein wird,

wenn sie sieht, dass deine Blöckchen nachgewachsen sind.

Jetzt kann sie in ihre Welt zurück.

Und du bist mein Überraschungsgeschenk für sie.

Ich habe nämlich keinem Menschen erzählt, dass ich

dich wieder eingepflanzt hatte.

Das wird vielleicht ein Spaß, wenn ich sehe,

was für ein Gesicht sie macht.

Und wenn Fantaghiro dann weiß, dass sie wieder...

Weißt du noch, wie wir da in der

Hütte waren und auf einmal gestört wurden?

Du wolltest mir gerade was sagen.

Ja, und zwar, dass ich mich wieder an

meine Vergangenheit erinnere und an all meine früheren

Gefühle.

Ah, ich verstehe.

Aber auch an meine neuen.

Und was bedeutet das?

Das bedeutet, dass ich jetzt hier bei dir

bin und dass ich anfange, diese Menschen wie

mein eigenes Volk zu lieben.

Die kleine Isela ist für mich wie eine

Tochter.

Aber lass mir etwas Zeit.

Zeit?

Was ist schon Zeit?

Ich kaufe dir so viel Zeit, wie du

nur willst.

Ich stehle sie für dich.

Ich würde alles tun.

Aber im Augenblick, die liebt mir schon dein

Lächeln.

Wenn du hier bleibst, findest du das wirklich

schön?

Das fragst du mich noch?

Wie sollte ich das nicht schön finden, kleine

Isela?

Oh, was ist denn das für ein Manier?

Na wunderbar, dann kann ich mit den anderen

hier feiern gehen.

Wie war das?

Wolltest du mir nicht etwas schenken, Isela?

Ich dir was schenken?

Daran kann ich mich nicht erinnern.

Und außerdem machen auch normalerweise die Großen Kindern

Geschenke.

Was mache ich eigentlich hier?

Warum bin ich nicht in meinem schönen Blumenbeet?

Alle können sich durch mich was wünschen.

Und ich?

Ich wünsche mir jetzt auch was.

Nämlich, dass ich mit allen zusammenbleiben kann.

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