All language subtitles for Prinzessin.Fantaghiro.S04E02[de]

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Original subtitles

Hier ist es.

Tod, und tot!

Hier ist es!

Hier ist es!

Hier ist es!

Und hier ist es!

Hier ist es!

Hier ist es!

Da ist

es!

Die toten Pfahnen!

Schau Fido, komm, komm!

Sieh dir an, was er angerichtet hat.

Daran ist nur der dumme Starsin von Tarabas

Schuld.

Ja.

Noch immer nicht hat er begriffen, dass seine

ewige Suche nach dem …

Puh, Gutem immer nur Tod und Zerstörung bringt.

Tja, aber nun …

Nun, da Fantaghiro diese Welt für immer verlassen

hat, wirst du verstehen, dass der abgrundtiefe Hass,

den er gegen mich hegt, begründet ist!

Nein, doch nicht sie!

Das hättet ihr nicht tun dürfen!

Siegdor, du Bastard!

Bist du verrückt geworden?

Ich Darkern befehle, dass es Nacht wird!

Sie darf nicht sterben!

Sie darf nicht sterben!

Weshalb leidest du so sehr, Fido?

Ich weiß es nicht.

Du weißt es nicht?

Ich weiß nicht, warum ich so leide.

So, du weißt es nicht.

Dann will ich's dir verraten.

Komm!

Weißt du, woher du kommst?

Nein.

Weißt du, wie lange du schon meinen Befehlen

gehorchst?

Immer schon, denke ich.

Ja, so kommt es dir vor.

Aber in Wirklichkeit sind es erst wenige Tage.

Du weißt doch nicht mehr, wer du vorher

warst, hm?

Nein.

Sehr schön.

Ich werd's dir zeigen.

Nein, nicht in Spiegel!

Ich will mich nicht anschauen!

Was machst du?

Du musst keine Angst haben.

Du wirst nicht diese hässliche Fratze sehen.

Nein, ich werde dir zeigen, wer du einmal

warst.

Du wirst sehen, wer du in Wirklichkeit bist.

Na, erkennst du dich wieder?

Ja, das ist deine Vergangenheit.

Das bist du.

Du wirst ein Gesicht erblicken und wirst wieder

alles wissen.

Dir wird wieder einfallen, wer du bist.

Siehst du, das bist du, wie du einmal

ausgesehen hast, Fido.

Und was wir nun sehen, das bist du

jetzt, armer Romualdo.

Ein Monster!

Nur ein Wermutstropfen fällt in den Kelch.

Die schöne Fantaghiro ist nicht mehr von dieser

Welt.

So kann sie leider nicht sehen, was aus

ihrem wunderhübschen Liebsten geworden ist.

Auch, dass sie nicht mehr lebt, weiß sie

nicht.

Und dass das für immer so bleiben wird.

Nein, Fantaghiro darf nicht tot sein.

Nein!

Oh, verzweifle nicht, mein lieber Fido.

Es gibt keinen Grund zu verzweifeln.

Ich könnte sie durchaus wieder zum Leben erwecken.

Aber Tarabas muss mich darum bitten.

Und nur er.

Und du, du musst ihn dazu bringen.

Was habt ihr getan, Tarabas?

Was habt ihr angerichtet mit eurer Güte?

Habt ihr das gewollt, als ihr euch entschlossen

habt, nicht mehr böse zu sein?

Nein!

Da seht ihr's.

Ihr versucht, Gutes zu tun.

Aber ihr bringt uns allen nur Zerstörung und

Leid.

Verzichtet.

Verzichtet auf das Gute.

Seid wieder, wie ihr wart.

Und bittet dafür Daten um das Leben Fantaghiros.

Ich bringe jedes Opfer, wenn sie nur wieder

lebendig wird.

Es darf kein Opfer sein, Tarabas.

Was?

Nein, du musst es aus Überzeugung tun.

Gebt ihr erst einmal ihr Leben wieder.

Dann tue ich, was ihr verlangt.

Ihr habt gehört, er will darauf eingehen.

Zögert nicht, holt sie ins Leben zurück.

Aber bedenke, wenn sie sich entscheidet, für immer

bei Tarabas zu bleiben.

Das ist mir gleich, wenn sie nur lebt.

Mein armer Romualdo.

Nur damit sie wieder lebt, würdest du zustimmen,

wenn Tarabas sie mit seiner Liebe wiedererweckt?

Er liebt sie ebenso sehr wie ich.

Auch er ist bereit, alles zu tun, um

sie zu retten.

Geh mir aus den Augen!

Du langweilst mich!

Sentimentales Ungeheuer!

Welche Macht verbirgt sich in dir?

Was ist das für eine Kraft, die deine

Seele regiert?

Wie schaffst du es, diese Männer zu verhexen?

Was ist dein Geheimnis?

Sind es vielleicht deine Augen oder dein Herz?

Ich bin bereit, euch zu gehorchen.

Ich werde wieder der Prinz des Bösen sein.

Bitte küsst sie.

Ja, küsst sie.

Obwohl ihr wisst, dass sie leiden wird, wollt

ihr sie wieder lebendig haben?

Obwohl sie ein Leben lang der Gedanke quälen

wird, die Ursache zu sein für deine Grausamkeit

und für deine Hässlichkeit?

Na gut, wie ihr wollt.

Ich tue, worum ihr mich bittet.

Ich will nicht!

Ich will nicht!

Nicht ihr!

Ja, richtig.

Ich bin es.

Ich rude dich mit meinem Kuss ins Leben

zurück.

Aber danke nicht mir dafür.

Danke Tarabas.

Er wollte dich wiederhauen.

Tarabas!

Um welchen Preis?

Sag es mir!

Um welchen Preis?

Lebe dein Leben.

Wenigstens du.

Und frage nichts.

Keine Leute!

Hilf mir, Fidor!

Du bist nicht wie Darken.

Ich kann euch nicht helfen.

Es gibt keinen Weg hier raus.

Versteht doch!

Das stimmt nicht.

Es gibt immer einen Weg.

Und du kommst mit uns.

Und ihr glaubt, Darken wird tatenlos zusehen?

Nur Tarabas allein kann euch die Freiheit schenken.

So, nun kannst du mir ebenso gut den

Weg hinaus zeigen.

Ja, sicher.

Was würde ich wohl lieber tun?

Und du würdest einfach so gehen, ohne Fantagiro

mitzunehmen.

Nein, mir machst du nichts vor, Tarabas.

Du scheinst mich zu unterschätzen.

Ich habe dich nicht gebeten, ihr das Leben

wieder zu schenken, um sie dann hier bei

dir zu lassen.

Ich nehme sie mit in mein Reich.

Dort wird sie mit mir regieren.

Und du erwartest wirklich, dass ich dir das

glaube?

Du hast mein Versprechen.

Und ich halte mein Wort.

So einfach kommst du mir nicht davon.

Beweise es mir.

Beweise mir, dass du für immer verzichtet hast

auf das Gute.

Und dass du bereit bist, dich dem Bösen

erneut zu verschreiben.

Sag mir, was ich machen muss.

Ich werde es tun.

Nicht viel.

Im Moment möchte ich eigentlich nur, dass du

mir zusiehst.

Aber was bedeutet das?

Das ist für dich, meine liebe Nimish.

Nein!

Fass das nicht an.

Es kommt von Darken.

Wenn dir so viel daran liegt, deinen Tarabas

zu retten, musst du auch bereit sein, dafür

zu zahlen.

Ich liebe dich.

Hört nicht auf sie.

Die Blumen sind Darkens Kreaturen.

Glaubt mir, seine Stimme spricht aus ihnen.

Traut ihren Worten nicht, das ist eine Falle.

Du willst, dass der Wind der Hunger und

Krankheit mit sich bringt, für immer aufhört zu

wehen.

Du willst auch, dass die drei Teufel für

immer im Nichts verschwinden, nicht wahr?

Du willst doch auch dein Schloss und das

des kleinen Parzels wiederbekommen.

Ein Jahr würde genügen und all das würde

geschehen, Fantaghiro.

Ja.

Sehr schön.

Und jetzt noch eine Geste, eine winzige Geste,

ja?

Welche?

Sagt es mich, werde ich es tun.

Verschlage Fido!

Ja, töte Fido.

Nur Mut, Kind, töte ihn!

Töte dieses schändliche Monster.

Opfere Fido und gib dadurch allen anderen die

Freiheit.

Was sagst du?

Wozu hattest du dein Schwert?

Sie haben recht.

Ihr müsst es tun.

Tötet mich!

Worauf wartest du?

Töte ihn!

Mach Ende!

Töte ihn!

Ihr hört doch, was sie sagt.

Was zögert ihr?

Seid still!

Das ist schon das Leben eines Unglücklichen im

Vergleich zum Glück aller.

Jetzt dein beherzter Schwert streicht und alles ist

vorbei.

Du bist alles ein Monster von deinem ungürtigen

Leben.

Ich bin von den vielen Kindern auf dieser

Welt.

Sie warten auf diese großmütige Geste von dir,

um wieder lachen zu können.

Habt nicht länger Mitleid, Fantaghiro.

Tötet mich.

Schließt ihr Augen und macht ein Ende.

Stellt euch vor, ich hätte niemals existiert.

Hörst du denn die Rümme?

Doch mal dazu, darum was alles los ist.

Monster!

Monster!

Monster!

Ihr seid doch die wahren Monster.

Ein Leben ist so viel wert wie all

die anderen, Fido.

Die wahren Monster.

Das waren schon immer die, die sich in

den Herzen der Menschen verbergen.

Daran musst du immer denken.

Hör sich einer den Unsinn an!

Dumme, sentimentale Gans.

Die Kleine glaubt vom Leben etwas zu verstehen.

Aber leider versteht sie nichts.

Das gelingt dir niemals.

Du bringst uns nicht dazu, böse zu sein.

Das ist eine trügerische Hoffnung.

Armer Tarabas!

Geht das nicht in deinem Hirn?

Je mehr du dich sträubst, wieder böse zu

werden, desto unmenschlicher und grausamer wird der Beweis

ausfallen, den du erbringen musst.

Nein!

Nein!

Hilfe!

Lass mich los!

Ihr sollt mich loslassen, hab ich gesagt!

Hilfe, Rufus!

Rufus, hilf mir doch!

Lass mich los, du Schubser!

Rufus!

Rufus!

Rufus!

Ja, ja, so ist es, Fantagiro.

Immer mehr Gäste treffen ein.

Die Liebe findet auch immer einen Weg.

Und wenn sie es nicht alleine schafft, bin

ich bereit zu helfen.

An mir soll es nicht liegen.

Wie kann euch sowas nur Spaß machen, Daken?

Dieses Spiel mit den armen Kreaturen.

Hört auf damit, ihr gewinnt ja doch!

Überredet Tarabas, wieder zu werden, was er einst

war.

Und alles wird wieder gut werden.

Das wird er niemals tun und ihr wisst

das.

Ich fordere von ihm doch nur einen kleinen

Beweis seiner Boshaftigkeit.

Er wird ihn erbringen und alle sind frei.

Ich weiß sehr wohl, tief in deinem Inneren

verborgen schlummert sie noch, die Kraft zum Bösen,

die du willentlich unterdrückst.

Und das hier ist der Schlüssel, um sie

zu befreien.

Dann nimm ihn, komm!

Und nun musst du nur noch ein Opfer

auswählen.

Nein!

Nein, lass mich!

Tarabas, ich habe die Welt durchwandert, um dich

zu finden.

Bleib stehen, komm nicht näher.

Du richtest den Dolch auf mich?

Nicht doch, so ist das nicht gemeint, mein

Kind.

Nicht du wirst sein Opfer sein.

Du bist nicht das arme, wehrlose Geschöpf, das

er töten soll.

Ich weiß, dass die Liebe, die du fühlst,

dich auch einen Mord begehen ließe.

Ich weiß, du würdest vor nichts zurückschrecken für

deinen Tarabas, ne?

Habe ich nicht recht?

Sag mir, was ich tun muss!

Nein, das wäre zu simpel.

Nein, nein.

Da müssen wir schon jemanden finden, der noch

im Stande der Unschuld ist.

Jemanden, der bereits genügend Schmerz durchlitten hat.

Jemanden, mit dem wir im Grunde nur noch

Mitleid empfinden.

Ja, jemanden wie ihn da!

Nein, nicht Rufus!

Was hat er euch Böses getan?

Rufus!

Ich bitte euch, verschont ihn!

Womit hat der Ärmste das verdient?

Ein Funken Mitleid für ihn sollte selbst in

eurem grausamen Herzen sein.

Der arme Tiermensch.

Er hat sie verhaftet verliebt.

Ich will dir sagen, was dein Fehler ist,

Pantagero.

Überall hin folgt dir die widerwärtigste Sentimentalität, die

sich für Liebe ausgibt.

Und der Arme, der dich zu lieben glaubt,

ist zum Leiden verdammt.

Weißt du, wenn ich an deiner Stelle wäre,

ich würde etwas tun, damit man mich weniger

liebt.

Wie kannst du erfahren, dich gegen mich aufzulehnen?

Ich bin hier der Einzige, der Macht über

dich hat.

Eine Macht, der du bedingungslos gehorchen musst.

Eine Macht, vor der du nirgendwo hinfliehen kannst.

So, jetzt geh und töte sie!

Wenn du Pantagero umbringst, geht dein größter Wunsch

in Erfüllung.

Ich mache einen wirklichen Menschen aus dir.

Sie...

Oh, ich verstehe, du glaubst mir nicht.

Es ist auch sicher nicht leicht, an ein

Versprechen von mir zu glauben.

Aber angesichts erfüllter Wünsche ist es sehr viel

leichter zu glauben.

Nein!

Ich bitte dich, tuss nicht Angelika!

Gib ihm nicht den Teufel!

Ich möchte nicht, dass du mich dafür hasst.

Aber nicht ich bestimme hier die Spielregeln.

Angelika hat Recht.

Also lassen wir sie in Ruhe.

Lass sie aus dem Spiel.

Was hier passiert, geht wirklich niemanden außer uns

Dreimas an.

Mich, dich und Pantagero.

Rufus ist sozusagen nur unser Werkzeug.

Na komm schon!

Du bist jetzt ein ansehnlicher Mann.

Jede Frau, die du haben willst, verliebt sich

in dich.

Töte sie!

Niemand wird jemals davon erfahren.

Niemand außer den hier Anwesenden, selbstverständlich.

Und ein spontaner Entschluss bleibt immer unser Geheimnis.

Überleg dir, was du machst.

Und vergiss nicht, dass Daten dich niemals freigeben

wird.

Ganz gleich, was du dir tust.

Ach, hör nicht auf ihr Geplapper, Rufus.

Sie war dir gegenüber doch nur großmütig und

lieb, weil sie ihr dabei umtar, aber jetzt?

Ganz sicher geschah es nicht aus Liebe zu

dir, mein Freund.

Stink zu, Rufus!

Töte sie!

Oh nein, mich kannst du nicht töten.

Ich bin unsterblich.

Befreie dich von ihm, bevor es für euch

beide zu spät ist.

Nein!

Nein, tu es nicht!

Hör nicht auf, Rufus.

Jetzt mach schon ein Ende.

Du hast keine andere Wahl, weil ich es

dir verfehle.

Töte sie!

Stich endlich zu!

Nein!

Rufus, nein!

Fass mich nicht an.

Wir haben die Hände nicht nur, um einander

zu verletzen.

Das habe ich von dir gelernt.

Du bist als Einzige gut zu mir gewesen.

Niemand sonst.

Wie hatte ich es mir gewünscht, als Mensch

zu leben?

Aber jetzt, erst im Tode, werde ich ein

Mensch sein.

Für immer.

Nein!

Rufus!

Rufus!

Ist es das, was ihr wolltet, ja?

Versucht nur weiter zwischen den Menschen Hass zu

sehen.

Am Ende wird doch die Liebe triumphieren.

Es ist wahr, dass er für mich gestorben

ist.

Aber nicht die Liebe hat ihm den Tod

gebracht.

Eure Grausamkeit ist es, die alles zerstört.

Bitte, quält uns weiter.

Tötet uns.

Auch unseren Willen brechen könnt ihr.

Aber wir werden niemals sein wie ihr.

Glaubt bloß nicht, dass ihr siegen könnt.

Das Böse wird niemals siegen.

Andagero hat recht.

Auch mir ist es inzwischen klar.

Du kannst uns lediglich töten, aber uns niemals

zu deinen Geschöpfen machen.

Wir sehen uns bald wieder, Tarabas.

Nur das nächste Mal wird das letzte sein.

Nimm das als ein Versprechen.

Ab sofort heißt es nur noch, du oder

ich.

Tarabas, wo bist du?

Fantaghiro!

Kommt schnell, beeilt euch!

Fidor, wir müssen einen Weg finden, von hier

zu fliehen.

Das ist nicht möglich.

Außerdem ist da noch etwas, das euch sehr

am Herzen liegen dürfte.

Aber wir müssen uns beeilen, bevor Darken uns

entdeckt.

Du musst mir nicht helfen, das weißt du.

Ich helfe euch nicht.

Ich gehorche nur Darken nicht mehr.

Und dabei denke ich nur an mich.

Glaubt mir.

Hilfe!

Mehr nach rechts!

Fidor, er tut, was er will!

Flieg mehr nach rechts!

Hilfe, er fliegt direkt auf die Bäume zu!

Nein, doch nicht so!

Nein, so nicht!

Nanu, wo bist du abgeblieben?

Wo steckst du?

Wusstest doch, dass dieser Besen sich nicht zum

Fliegen eignet!

Erzähl kein Unsinn!

Er fliegt doch fabelhaft!

Ich wüsste nicht, womit man besser fliegen kann.

Da hättest du mich mit meinen wunderschönen Flügeln

fliegen sehen sollen.

Ach, was war ich für ein majestätischer Adler!

Na wenn schon.

Da du aber nie wieder ein Adler sein

wirst, solltest du lernen, mit deinem Besen umzugehen.

Dieses Ding da ist weder praktisch noch einer

wie mir würdig!

Unsinn!

Ich finde ihn mehr als praktisch.

Man bekommt ihn überall, man kommt damit überall

durch und er passt im Haus in jede

Ecke und nimmt wenig Platz.

Ach was, er taugt nur zum Fegen und

um ihm jemand über den Kopf zu hauen.

Und dazu werde ich ihn in Zukunft auch

nur noch benutzen.

Du wirst hoffentlich nicht anfangen, den Wald zu

fegen, oder?

Und jetzt steig auf, damit wir weiterkommen!

Wir haben noch einen langen Flug vor uns.

Trödel nicht!

Keine zehn Pferde bringen mich wieder da rauf

und dabei bleibt es!

Verbrennen werde ich ihn!

Wen glaubst du mit deinem Geschrei zu beeindrucken?

Lauf hinterher, wenn du das schöner findest.

Ja, das glaube ich.

Das würde dir so passen.

Damit ich mir auch noch die Schuhe ruiniere.

Wenn du keine Lust zum Laufen hast, Schwester,

wäre es vernünftiger, sich nicht so abfällig über

Besen zu äußern.

Hör zu, Schwester.

Du wirst mir nochmal ungeheuer dankbar sein, weil

ich dich vor dem Spott der Welt rette.

Besenfliegende Hexen, ha!

Du musst auch krank im Kopf sein.

Eine schwachsinnige Erfindung!

Kommt weiter!

Hier lang!

Schneller!

Schneller!

Wohin bringst du mich?

Er wird es gleich sehen.

Da war doch jemand!

Ja, da vorn!

Na los!

Gehen wir Richtung Tempel vorwärts!

Da ist die Sammlung von Daten.

Schlösser?

Ja, Schlösser, die er sich überall auf der

Welt zusammengestohlen hat.

Tatsächlich!

Er hat sie durch Zauberkraft verkleinert und unter

den Glassturz gesetzt.

Vorwärts, Fantaghiro!

Sucht euer Schloss, bevor man uns entdeckt!

Hilf mir!

Wie kann ich euch helfen?

Ich kenne euer Schloss doch gar nicht.

Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht.

Das kommt daher, weil ich oft glaube, dich

schon lange zu kennen.

Vielleicht sind es deine Augenblicken.

Nein, denkt jetzt nicht an mich.

Rasch, sucht euer Schloss.

Beeilt euch!

Sie können jeden Moment hier sein.

Ja, du hast recht.

Wir dürfen keine Zeit verlieren.

Stell dich im Kampf und lauf nicht ewig

davon.

Ich werde dich schon zwingen, dich zu verteidigen.

Och, was muss ich denn noch alles tun,

damit du mich hasst?

Versteh doch, wenn du wirklich willst, was du

das Gute nennst, dann musst du mich töten,

weil ich das Böse verkaufe.

Und du denkst, dass ich das glaube?

Ob ich verliere oder siege, gewinnen wirst doch

immer du.

Diesmal werde ich dich zwingen, mich zu töten,

so wirst du dem Bösen wieder anheimfallen.

Es ist doch nichts Böses, dich zu töten.

Ja, das glaubst du.

Das ist aber das Schlimmste, was du tun

kannst, weil du dadurch die größte Sünde an

dich lenkst.

Wieso denn das?

Frag nicht so viel, Tarabas.

Handler!

Es gibt keinen anderen Weg, wenn du Fantagiro

retten willst.

Wie kann es etwas Böses oder gar Sünde

sein, dich umzubringen?

Sag mir was!

Das erfährst du nur, wenn du es schaffst,

mich zu besiegen.

Komm her, ich hab es, Fidor!

Ja, wirklich, das ist es.

Ich würde es unter Tausenden wiedererkennen.

Aber vielleicht ist es eine List.

Es kann von Darken nachgemacht sein.

Nein, wartet.

Nehmt diesen Kristallsplitter.

Er vergrößert alle Dinge.

Schaut durch.

Da scheint sich was zu bewegen.

Oder jemand.

Ja, es ist wahr.

Das sind meine Schwestern!

Sie winken!

Karolina, Katharina!

Die beiden hören euch nicht.

Glaube ich jedenfalls.

Sie leben aber und haben mich gesehen.

Nehmen wir das weg?

Nein!

Bestimmt hat ihr das Glas nicht umsonst drüber

getan.

Aber so verstehe ich sie nicht.

Nehmt es mit, aber das Glas müsst ihr

drauf lassen.

Ich möchte Romualdo sprechen hören.

Romualdo, wo bist du?

Mein Geliebter!

Romualdo!

Schaut doch mal.

Eure Stimme muss sich für sie wie Donner

anhören.

Vermutlich ist ihm was zugestoßen.

Dasselbe kann uns passieren, wenn wir nicht sofort

gehen.

Hier, steckt es da rein und nehmt es

mit.

Irgendwie muss es mir gelingen, Dattens Zauber zu

brechen.

Das wird er niemals zulassen.

Wer weiß, Fidor.

Bist du schon müde?

Ist dir das Schwert etwa zu schwer?

Oder schaffst du es nicht ohne deine Zauberkraft?

Oder sollte dieses Mädchen aus dir ein Feigling

gemacht haben?

Nichts, was du sagst, kann mich wirklich verletzen.

Dabei versuche ich immerzu, dich gewinnen zu lassen.

Na, was ist?

Schlag mit aller Kraft zu!

Nur Mut!

Vorwärts!

Oh, schon sehr viel besser.

Jetzt bin ich beruhigt.

Dieser Schlag war einfach meisterhaft geführt.

Was ist?

Heb dein Schwert auf, machen wir weiter.

Nein, wozu?

Deine Schläge sind mit so jugendlicher Kraft geführt.

Siehst du, ich bin ein altersschwacher Mann.

Du würdest mich nie schlagen können, wäre ich

noch so ein Heißsporn wie du.

Gut, machen wir kurzen Prozess.

So nicht.

Ich muss es dir noch mal sagen, mein

Lieber.

Sei froh, dass ich schon so alt bin.

Ich hätte dich immer besiegt.

Nein, wenn ich dir jetzt mein Gesicht zeigen

würde, wie es einst war, dann würdest du

den Mut, mich zu töten, nicht aufbringen.

Wieso denn nicht?

Weil dir dann klar würde, dass du mich

niemals töten könntest, ohne in tiefste Verzweiflung zu

stürzen.

Dein Gewissen würde dir niemals Ruhe geben.

Der Schmerz über meinen Tod würde das Böse

in dir, wofür du von Anfang an bestimmt

warst, wieder wecken.

Überleg es dir gut.

Willst du wirklich mein Gesicht so, wie es

einmal war, sehen?

Oder fürchtest du vielleicht doch, was dann geschieht?

Antworte mir!

Ich bin sehr gespannt.

Wie du möchtest.

Du sollst es sehen.

Aber ich habe dich gewarnt.

Na, ob du jetzt wohl den Mut aufbringst,

mich zu töten?

Die Luft ist rein.

Bevor die Wachen uns entdecken, müssen wir zurück

ins Gefängnis.

Nein, wir fliehen.

Vorher befreien wir noch Parcel.

Nein, das ist zu gefährlich.

Ich kann das machen.

Vertraut mir.

Zu zweit ist das bestimmt leichter.

Was denn?

Ohne Waffe?

Ich bin nicht unbewaffnet.

Ich habe immer meinen Stein dabei.

Die Gefangene ist geflohen.

Fass sie!

Kümmer du dich um deinen eigenen...

Ab!

Schneller!

Wir haben wenig Zeit.

Halt ihr da!

Wer seid ihr?

Wo wollt ihr hin?

Keinen Schritt weiter!

Was fällt euch ein und zu befrucht?

Ich bin Fido, der neue Diener von Daten.

Hier sind meine Schlüssel.

Und warum hat man mich nicht verständigt?

Ja, warum ist sie nicht verständigt worden?

Und wer ist die dann?

Eine der Gefangenen.

Ich bringe sie zu den anderen und anschließend

zu unserem Herrn und Gebieter.

Und warum ist die Gefangene nicht gefesselt und

in Ketten?

Und warum hast du keine Wachen bei dir?

Keine Wachen bei dir?

Warum zum Teufel bin ich nicht verständigt worden?

Nicht verständigt worden?

Und warum hat sie so kurze Haare?

Warum bist du nicht endlich still?

Und warum sollte ich still sein?

Wie gefährlich ist es, so neugierig zu sein?

Das wollte ich nicht.

Bitte entschuldige.

Und warum wirfst du mit Steinen?

Und warum bist du unbedingt vorbei?

Und warum solltest du die Gefangenen sehen?

Und warum müsst ihr mir auf die Nerven

gehen?

Sonnenblumen mochte ich bis heute eigentlich recht gerne,

aber das wird sich nun bestimmt ändern.

Du wagst es dennoch, mich zu töten.

Weshalb sollte ich Angst haben, mein eigenes Abbild

zu töten?

Ich werde es tun, auch auf die Gefahren

selbst sterben zu müssen.

Außerdem ist das bestimmt wieder einer deiner üblen

Tricks.

Auch wenn du's nicht glauben willst, früher sah

ich mal so aus.

Willst du damit sagen, dass das Böse nur

ein Gesicht hat?

Und dass es vielleicht mein Gesicht ist?

Glaub nur, was du siehst.

Es ist doch nicht möglich, dass du immer

noch nicht weißt, weshalb du mir so chillig

siehst.

Ah!

Los, töte mich!

Und du wirst das Furchtbarste aller Verbrechen begangen

haben.

Denn wenn du mich tötest, tötest du im

selben Moment auch einen Teil von dir.

Worauf wartest du?

Vorwärts!

Töte mich!

Nur Mut!

Warum stickst du nicht zu?

Zeig mir, dass in dir noch ein Funken

des alten Stolzes ist.

Nur Mut!

Nein, was fällt dir ein?

Bist du von Sinnen?

Du willst deinen Vater töten?

Meinen Vater?

Richtig.

Das ist nicht möglich.

Und doch ist es so.

Ja.

Ja, ich bin dein Vater.

Und du bringst den um, dem du das

Leben verdankst.

Aber das ist gut so.

Denn durch diesen Mord an mir wird nichts

Gutes mehr in dir sein.

Du wirst verdammt sein zur ewigen Grausamkeit.

Das ist nicht wahr.

Er war es, der das gewollt hat.

Nicht du.

Du warst nur das Werkzeug, ihm das Leben

zu nehmen, das er so hasste.

Aber ich habe ihn getötet, Mutter.

Und ich tat es, weil ich es wollte.

Ich habe mich schwer versündigt.

Nein.

Dich trifft keine Schuld.

Kaum dass du geboren warst, wollte er schon,

dass sein Sohn später die ganze Welt beherrschen

würde.

Als mächtigster, grausamster Zauberer würdest du dir die

Welt unterwerfen, sagte er.

Und du hast ihm versprochen, dafür zu sorgen?

Warum, Mutter?

Weil ich weniger Macht als er hatte.

Die einzige Möglichkeit, dich zu beschützen, bestand für

mich darin, dich von Anfang an nur zum

Bösen zu erziehen.

Nur so konnte ich sicher sein, dass du

nie leiden würdest.

Ich gab vor, dich nicht zu lieben, mein

Sohn.

Hättest du durch mich erfahren, was Liebe ist,

du hättest dich früher gegen ihn aufgelehnt.

Gemeinsam wäre es uns vielleicht gelungen, ihn zu

besiegen, Mutter.

Er hätte auf jeden Fall gesiegt.

Was muss ich sehen?

Welch rührende Familienszene.

Dumm ist nur, dass während ihr euch hier

in süßen Gezwitscher ergeht, Darken verschwunden ist.

Das heißt, er lebt noch.

Es war nur einer seiner üblen Tricks.

Wenn ihr beide endlich fertig seid mit eurem

albernen Familiengetue, wäre es besser, einen Weg hier

rauszusuchen, bevor Darken wieder zurückkommt.

Und wenn wir vorher zufällig irgendwo Waffen finden,

werden die mitgenommen.

Nein, das ist sein Schwert!

Fass es nicht an!

Ha, ha, ha, ha!

Den Vulkan ausbrechen!

Kommt schnell, wir müssen hier rauf, bevor alles

zusammenbricht!

Nein, Mutter, erst muss ich Fantaghiro befreien.

Wir gehen schon mal voran.

Habt ihr gehört?

Wo ist Parselt?

Helft mir!

Ich bin hier!

Die Blumen haben ihn gepackt.

Sie werden ihn verschlingen.

Schnell, Fido!

Wir müssen was unternehmen.

Wartet!

Bleibt da, Fantaghiro!

Lasst mich durch!

Wartet!

Er ist untergetan.

Das wird euch so passen.

Hilfe!

Lasst mich los!

Hilfe, Fantaghiro!

Worauf wartest du?

Hilf mir!

Und wie bitte stellst du dir das vor?

Beißen!

Aber ich kann nicht beißen.

Ich hab das noch nie gemacht.

Ich kann das.

Na gut, dann willst du jetzt sterben.

Sag mir doch, was ich machen soll.

Reiß sie aus, pflück sie.

Jetzt, wenn ich doch mal Blumen pflücken kann.

Ich weiß was Besseres.

Ich geb ihnen eins auf ihre frechen Mäuler.

Hilfe!

Parselt, du weißt, wer ich bin.

Du hast mich wiedererkannt.

Als Darken in mich gefahren war, hab ich

gemerkt, was sie mit mir gemacht hat, aber

ich konnte mich nicht dagegen wehren.

Lauft um euer Leben!

Halt!

Stehen bleiben!

Bewegt euch nicht!

Im letzten Moment.

Ich sollte die Gefangenen abholen, aber sie haben

mir eine Falle gestellt.

Ohne euch wären sie geflohen.

Halt sofort still!

Verdirbt nicht alles!

Auch dafür, Fido, werdet ihr bezahlen.

Schweigt!

Vorwärts, los!

Ja, bringen wir sie zu unserem Herrn.

Richtig!

Den Grundsaal gibt es nicht mehr.

Na, was ist?

Kommt weiter!

Aber wo sind wir?

Folgt mir!

Nein, lasst mich!

Lasst mich los!

Nimm deine dreckigen Pfoten weg!

Wo ist er?

Ich weiß es nicht.

Ich will nicht sterben, ohne ihn noch mal

zu sehen.

Du wirst nicht sterben!

Wenn ich gehe, nehme ich ein paar mit.

Das ist nicht der richtige Moment, die Tapfere

zu spielen.

Vielleicht ist das ja mein Schloss.

Halt!

Nicht unterstehen!

Schildert ihn nicht an!

Darthen will ihn leben!

Mit seinem Schloss!

Oh, das ist es!

Ich hab es gefunden!

Mein Schloss!

Da sind meine Mutter und mein Vater!

Nein, das darfst du nicht!

Nicht abnehmen!

Der Glassturz beschützt beide.

Ja, aber er spielt doch Schaum!

Sie sind verstorben!

Komm, gib mir die Hand!

Das darfst du bitte nicht!

Halt stehen!

Es ist endlos!

Ihr entkommt uns nicht!

Da seid ihr ja!

Weiter, weiter, schnell, vorwärts!

So haben wir euch!

Schnell, wir müssen hier raus, bevor alles einstürzt!

Wo ist Darthen?

Eigentlich tot, aber dann war er doch wieder

verschwunden.

Kommt!

Hast du noch welche von deinen Rätselkäfern, Parcel?

Ja, hier!

Sie zeigen uns den Ausgang.

Seht ihr?

Sie fliegen in diese Richtung.

Bleib dicht zusammen!

Da vorne irgendwo muss er sein!

Wovor habt ihr Angst?

Das ist nur eine Statue.

Die Stufen werden schon irgendwo hinführen.

Vielleicht ist da ein Durchgang.

Parcel, sieh mal, da oben sitzen sie.

Was heißt das?

Die Käfer irren sich niemals.

Also muss der Ausgang dort oben sein.

Vielleicht geht der Mund irgendwie auf.

Wir brauchen einen Hebel, um ihn zu öffnen.

Da ist eine Spalte, seht ihr?

Du kommst wieder rein, jetzt sind wir dran.

Ich versuch's mit der Lanze.

Helft mir!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir das

aufbekommen.

Vielleicht ist das doch nicht der Ausgang.

Trotzdem, versuch's weiter.

Ich seh, ob ich einen anderen Durchgang finde.

Warte mal, vielleicht können wir auch hier durch.

Wen trifft man denn hier?

Unsere bezaubernde kleine Kriegerin.

Wenn es irgendwo Probleme gibt, trifft man unweigerlich

auf dich.

Wieso eigentlich?

Weil ich sie zu lösen versuche.

Nur nie ohne fremde Hilfe.

Und von Personen, die es vorziehen würden, dir

lieber nicht zu helfen.

Wie ich zum Beispiel, mein liebes Kind.

Das war's noch nicht.

Der große Ausbruch steht uns noch bevor.

Oh nein, wir sind verloren!

Wir müssen umkehren!

Beeilt euch!

Nein, bleibt da!

Der einzige Ausweg führt durch den steinernen Mund.

Ich kann ihn öffnen.

Ich weiß aber auch, dass er immer gierig

auf neue Opfer ist.

Stimmt das etwa nicht?

Hä?

Tretet alle zurück!

Nekrat!

Kadren!

Dranek!

Darken!

Hier opferte Darken seine Gefangenen, um den Zorn

des Vulkans zu besänftigen.

Aber wer es schaffte, lebend über diese spitzen

Zähne zu gelangen, der war frei.

Das ist ja beängstigend.

Ja, es sind drei Reihen spitzer Zähne.

Von Reihe zu Reihe bewegen sie sich schneller.

Aber wie gesagt, nur durch diesen Mund führt

der Weg hinaus.

Und bevor der Vulkan mit aller Macht losbricht,

müssen wir es versuchen.

Aber wie?

Es ist unmöglich.

Das schaffen wir niemals.

Vor allem, mein Sohn, gilt es, ruhig Blut

zu bewahren und das gefährliche Augenblick genau zu

berechnen.

Gut, ich versuch's als Erste.

Hassel, komm, schnell!

Ich helf dir.

Da bin ich schon.

Prinzessin Abilda, helft mir.

Nein, Augenblick.

Achtung, Abstände.

Jetzt, Figur.

Also, ich bin zu voluminös.

Ich passe da nicht durch.

Geh dazu, dass du Angst hast.

Wer, ich?

Warum sollte ich?

Ich lasse dir nur gerne folgen.

Nein, ich warte bis zuletzt.

Tara, was dann du?

Du kannst dir dann von innen helfen.

Jetzt, Tara, was?

Die Ersten bewegen sich nicht schnell.

Es kommt nur auf den rechten Moment an.

Nein, nein, es gibt gewiss noch einen anderen

Weg hinaus.

Schnell jetzt!

Gut, alles in Ordnung?

Um ehrlich zu sein, so schlimm war das

gar nicht.

Wir überwinden jetzt die zweite Reihe.

Jetzt!

So, jetzt!

Beeilt euch, macht still!

Alles gut gegangen?

Ja.

Na, was ist?

Spring!

Ihr habt doch nicht etwa die Absicht, mit

mir dasselbe zu machen?

Die bewegen sich, glaube ich, viel schneller.

Ich werde es als erster versuchen.

Nein, du bleibst hier.

Lass uns erst mal in Ruhe überlegen.

Wenn man ihn ausweichen will, gibt es nur

eine Möglichkeit.

Man muss den Schließmechanismus blockieren.

Sie hat recht, ich versuche das von hier

aus.

Das müsste klappen, wenn man die erste Zahnreihe

blockiert.

Aber vorher musst du doch hierher.

Nein, nein, später.

Im Moment, wo die Zähne stehen bleiben, müsst

ihr ohne zu zögern losbringen, und zwar alle

gemeinsam.

Nein, warte, tu es nicht!

Lass gut sein, mein Sohn.

Ich muss es tun.

Ich muss.

Eine andere Möglichkeit, euch zu helfen, gibt es

nicht.

Nein!

Nein!

Oh Gott.

Oh, mein lieber Sohn.

Vergeude diese kostbaren Sekunden nicht.

Du musst gehen.

Ich habe dich immer geliebt.

Auch wenn ich gezwungen war, diese Liebe vor

dir zu verdanken.

Nein, Mutter.

Nein, ich lasse dich nicht einfach hier liegen.

Wartet, seine Gedanken übertragen sich auf mich.

Hört, was ich sage.

Ich kann in seinen Gedanken euer Schicksal lesen.

Ihr müsst eure Schlosser zurückgebracht haben, bis zum

dritten Mal in euren Königreichen die Sonne untergeht.

Sobald ihr sie hier rausbringt, werden sie kleiner

und immer kleiner.

Sügert keinen Augenblick auf dem Weg dorthin.

Am Abend des dritten Tages verschwinden sie für

immer.

Ich sehe Daten.

Aber wieso kommt er?

Er verbirgt sich, glaube ich, in einem von...

Mutter.

Tarabas, du musst jetzt tapfer sein.

Wenn wir nicht augenblicklich von hier fliehen, wird

das Opfer deiner Mutter umsonst gewesen sein.

Wer weiß, was inzwischen aus unseren Pferden geworden

ist.

Seltsam.

Goldman hätte bestimmt auf mich gewartet.

Sieh mal hier, mein Schloss fängt schon an

kleiner zu werden.

Ja, meins auch.

Wo steht die Sonne momentan?

Wir haben schon einen halben Tag verloren.

Bleiben noch zweieinhalb Tage, gehen wir.

Zu Fuß etwa?

Niemand zwingt dich mitzukommen, aber ich werde laufen.

Ich auch.

Tarabas, du lässt mich doch hier nicht stehen.

Können wir uns nicht wenigstens ein paar Minuten

ausruhen?

Und dann noch zu Fuß.

Weiter.

Beeilt euch.

Ich bin sicher, dass du es schaffen wirst.

Ich spüre, dass hier Leben drin ist.

Und dass da viele Menschen sind.

Ja, ich spüre, wie ihre Herzen schlagen.

Ich spüre aber auch die Stärke des Zaubers,

der sie gefangen hält.

Ich spüre seine Macht.

Aber ich werde den Zauber brechen.

Kraft meines Willens, schwindet der Mensch.

Ich bin der mächtige Zauber.

Ich will und befehle dir, wieder zu werden,

was du warst.

Ich befehle dir, kehre wieder in deinen Urzustand

zurück.

Ich befehle es dir, hörst du?

Werde wieder zu dem, was du einst warst.

Kehre in deinen Urzustand zurück.

Ich befehle es dir.

Die Kraft Darkens ist noch immer stärker als

meine.

Das macht nichts.

Wir haben es zumindest versucht.

Herzliche Gratulation!

Welch beeindruckende Vorstellung!

Ich habe mich so angestrengt.

Ich werde es nochmal versuchen.

Das bringt nichts, es wäre sinnlos.

Die Sonne geht schon wieder unter.

Wir müssen ein wenig ruhen.

Wenigstens ein paar Stunden.

Nein, ich nicht.

Bis zu meinen Inseln ist es sehr viel

weiter als bis zu deinem Königreich.

Ich bin auch überhaupt noch nicht müde und...

Ich meine, wir hätten uns doch irgendwann trennen

müssen.

Aber wie besiegen wir Darken ohne dich?

Ohne deine Waffen und deinen Mut, kleiner Krieger.

Ich weiß, dass ihr es schwer haben werdet,

aber ich muss als erstes an mein Volk

denken.

Hier, zur Erinnerung schenke ich dir meine Rätselkäfer.

Bei mir zu Hause gibt es genug davon.

Vielen Dank.

Ich achte besonders gut auf sie.

Viel Glück, Puzzle.

Ich glaube, ich gehe lieber.

Sonst fängst du bestimmt an zu weinen, nicht?

Ihr Frauen weint doch bei jeder Gelegenheit.

Ziemlich schrecklich.

Lebt wohl, ihr alle!

Wenn alles vorbei ist und ein gutes Ende

genommen hat, komme ich dich bestimmt mal besuchen.

Das verspreche ich dir.

Du wirst mir auf den Inseln immer willkommen

sein, Fantaghiro.

Komm, wann du willst.

Hauptsache, du sprichst da nicht wieder von der

Liebe.

Du kannst nicht schlafen, weil du glaubst, du

hättest sie enttäuscht.

Sie wird mich nie lieben.

Oh, doch.

Das wird sie.

Denn wenn sie ihr Schloss wiederfindet, falls sie

es wiederfindet, wird ihr Liebster nicht dort sein.

Das verstehe ich nicht.

Was willst du damit sagen, Fidor?

Das kannst du auch nicht verstehen.

Weil...

weil du nicht weißt...

Warte!

Was weißt du, was wir nicht wissen?

Du warst Darkens Diener.

Du verheimlichst uns doch irgendwas.

Tut mir leid, ich kann es euch nicht

sagen.

Fantaghiro würde es von euch erfahren.

Was verheimlichst du mir, Fidor?

Was wird passieren, wenn sie ihr Schloss wiedergefunden

hat?

Romualdo...

wird nicht mehr da sein.

Wo ist er?

Was ist ihm zugestoßen?

Darken.

Er hat ihn umgebracht.

Als er starb, war ich da.

Seine letzten Worte hat er an mich gerichtet.

Er hat mir gesagt, falls sich Fantaghiro

begegnen sollte, möchte ich sie eurer Obhut anvertrauen.

Wieso mir?

Ja, Romualdo war bekannt, wie sehr ihr sie

liebt.

Auch dort, wo er jetzt vermutlich ist, würde

er wünschen, dass ihr sie beschützt und dass

ihr zusammenbleibt bis ans Ende eurer Tage.

Und irgendwann...

Irgendwann liebt sie auch euch.

Romualdo wollte das tatsächlich?

Ja, glaubt mir.

Es ist fast so, als würdet ihr ihn

sprechen hören.

Liebe sie, Tarabas.

Mache sie glücklich.

Weil ihr wisst, Romualdo gibt es nicht mehr.

Was hat sie damit nur gemacht?

Aber ja, warum fällt mir das jetzt erst

ein?

Celestia wollte uns, als sie gestorben ist, sagen,

dass Darken in einem von uns ist.

Aber in wem?

Was ist?

Ergreift sie!

Was geht hier vor?

Nehmt die Hände weg!

Loslassen!

Lasst mich los, hab ich gesagt!

Sehr schön.

Nehmt sie nur alle fest, außer mir.

Was fällt euch ein?

Das sind meine Freunde und ich bin Prinzessin

Angelika.

Vorwärts, bewegt dich!

Prinzessin, wir haben Befehl, euch gefangen zu nehmen.

Dafür werdet ihr teuer bezahlen.

Goldmähne, was machst du hier bei den Feinden?

Das gleiche wie du.

Ich bin auch ein kleines Gefangener.

Aufgepasst, einer von ihnen versucht zu entkommen.

Das würde euch so gefallen, nicht wahr?

Aber ich komme auch ohne eure Ketten und

Fesseln sehr gut aus.

Dafür werdet ihr, fürchte ich, vorläufig ohne mich

auskommen müssen, Freunde.

Wo ist sie?

Sie ist verschwunden.

Aber eben war sie doch noch hier.

Da nicht der Teufel im Spiel ist, kehren

wir um.

Da kommen sie!

Kommt, seht euch das an!

Aber ruht, wo sie sich verinnern!

Die Soldaten des Königs sind wieder da!

Da kommen sie!

Seht euch die Gebäuden an!

Aber ruht, wo sie sich verinnern!

Die Soldaten des Königs kommen zurück!

Kommt, seht euch das an!

Das ist nicht unsere Feinde, Vater!

Lasst sie wieder frei!

Sie müssen bis morgen Abend in Fantaghiros Reich

sein.

Schweig, meine Tochter!

Du und deine Freunde, ihr seid verantwortlich für

den Tod meines lieben Kleinen, meines angebeteten Sohnes,

des armen Rufus.

So war's nicht, Vater.

Glaub mir, Rufus hat sein Leben freiwillig für

sie geopfert.

Ins Gefängnis mit ihnen!

Und was dich betrifft, so wird man dich

in deine Gemächer einschließen, die du nie wieder

verlassen wirst!

Mein Liebster, ich bin gekommen, dich zu befreien.

Wie konntest du deine Zimmer verlassen?

Meine Dienerinnen sind mir treu ergeben.

Als nächstes werde ich dir ein Pferd beschaffen.

Dann bringe ich dich durch ein kleines, unbewachtes

Tor aus dem Palast.

Befreien wir auch die anderen.

Ich kann unmöglich drei Pferde besorgen, ohne dabei

entdeckt zu werden, Liebster.

Denk einmal nur an dich.

Ich kann aber Fantaghiro nicht allein lassen.

Morgen ist der letzte Tag.

Wenn sie nicht da ist, verschwindet ihr Schloss

bei Sonnenuntergang.

Dann wirst du es eben für sie hinbringen

müssen.

Jetzt pass um Himmels Willen auf, dass dich

niemand sieht.

Könnt ihr auch nicht schlafen?

Wie könnte ich schlafen, Fidor?

Wir werden hier festgehalten, als Gefangene.

Und mein Schloss wird immer kleiner.

Wer weiß, wir hätten es vielleicht nie geschafft.

Ich meine nicht innerhalb von drei Tagen.

Und selbst wenn wir das geschafft hätten, wer

sagt uns, dass Tarabas mit seiner Zauberkraft gesiegt

hätte?

Wisst ihr, ihr müsst euch an den Gedanken

gewöhnen, euren Romualdo nie wiederzusehen.

Solange in meinen Adern auch nur ein Funkenleben

pulsiert, werde ich ihn suchen.

Ich werde ihn niemals aufgeben.

Ich werde niemals aufgeben.

Die Liebe ist stark, aber auch sie vermag

nichts Unmögliches.

Es sind nur noch Erinnerungen.

Auch wenn sie wunderschön sind.

Nein, Fidor.

Das sind nicht nur Erinnerungen.

Ich sehe ihn.

Ich fühle ihn, als ob er selbst in

diesem Augenblick bei mir wäre.

Jetzt leidet ihr noch.

Aber irgendwann eines fernen Tages werdet auch ihr

vergessen.

Er wird immer in meinem Herzen sein.

In jedem Wort von mir.

In jedem Lächeln.

In jeder meiner Bewegungen.

Er wird immer da sein.

Wenn ich kämpfe, kämpft er mit mir.

Wenn ich atme, atmet er mit mir.

Wo ich auch schlafe, er schläft bei mir.

Romualdo ist so stark.

Zärtlich wie ein Kind und voller Leidenschaft wie

ein Mann.

Er hat mich immer beschützt.

Nichts scheint mir unmöglich, weil ich spüre, dass

er bei mir ist.

Ich liebe ihn viel zu sehr, um ihn

aufgeben zu können.

Oder gar zu vergessen.

Fidor, du weinst ja.

Nein.

Das war der Wind.

Er hat mir etwas ins Auge gelegt.

Nein, das ist nicht wahr.

Ja, ihr habt recht.

Ich habe auch Angst.

Ich habe auch einst geliebt.

Fantaghiro.

Ich bin ja nicht immer so gewesen.

Auch ich besaß einst ein Königreich.

Und eine große Liebe.

Aber dann hat Darken mir all das genommen.

Vielleicht sucht mich meine Liebste ja.

So wie ihr.

Dann wird sie dich irgendwann finden.

Und was würde sie finden?

Ein Monster?

Nein, den Mann, den sie liebt.

Sie würde mich ja nicht einmal erkennen.

Doch, deine Augen gewiss.

Nein, noch nicht einmal die.

Dann würde zu dem Schmerz, den sie durchlitten

hat, ein neuer kommen.

Der Schmerz, mich so wiederzufinden.

Ich weiß nicht, wo sie jetzt ist.

Noch was sie tut.

Aber wenn ich mein Herz befrage, wäre es

mir lieber, sie wäre glücklich.

An der Seite eines Mannes, der sie liebt.

So wie ich einst.

Und so wie sie dich immer lieben wird.

Sie würde sich daran erinnern, was früher war.

Und dann wäre sie wirklich unglücklich.

Wie könnte ich sie verurteilen, zu einem Dasein,

im Schatten der Erinnerung?

Glaube mir.

Du siehst das falsch.

Ich zum Beispiel könnte niemals wieder einen anderen

lieben.

Nicht einmal Tarabas?

Nicht einmal ihn könntet ihr lieben?

Nicht einmal ihn, Fidor.

Selbst wenn Romualdo tot wäre.

In meinem Herzen würde er weiterleben.

Bist du dir da so sicher?

So sehr liebst du ihn?

Ja.

Und ich lebe nicht von Erinnerungen.

Meine Liebe zu Romualdo lebt von der Zukunft.

Nicht von der Vergangenheit.

Wie kannst du hier bloß in aller Seelenruhe

liegen und schlafen, wo doch die Lösung all

deiner Probleme praktisch auf der Hand liegt?

Und was ist die Lösung, hm?

Tarabas.

Aber seine Zauberkraft schwindet doch.

Unsinn.

Seine Kraft und die Zauberkraft Darkens halten sich

immer noch die Waage.

Wenn seine im Moment schwächer ist, dann nur

deinetwegen, weil er sich darin gefällt, sich vor

aller Welt zum Narren zu machen.

Aber du, und nur du, kannst ihn wieder

zu dem machen, was er einmal gewesen ist.

Du musst dafür nur das Böse in ihm

wecken.

Lass ihn wieder böse sein, und er wird

wieder so stark sein wie sein Vater.

Wenn ich sowas Dummes höre, selbst wenn ich

es könnte, ich würde es nie tun.

Nie würde ich ihn dazu zwingen, etwas zu

tun, was er...

Fidor, wach auf!

Er wird nicht aufwachen!

Vorsichtshalber habe ich alle Menschen im Schloss in

tiefen Schlaf versenkt.

Aus diesem Schlaf werden sie erst aufwachen, wenn

du und ich schon längst geflohen sind.

Geflohen, sagst du?

Um wohin zu gehen?

Um uns dein Schloss wieder zu holen, das

verschwunden ist.

Es ist wirklich nicht da!

Wer hat mir mein Schloss gestohlen?

Terrabas.

Der reitet gerade in dein Königreich damit, weil

er hofft, den Zauber dort brechen zu können.

Aber es wird ihm niemals gelingen, es ist

zu wenig Bösartigkeit in ihm.

Aber du könntest sie ihm wiedergeben, Fantaghiro, nur

du.

Und du weißt sehr wohl, wie das geht.

Ein Kuss von dir würde genügen.

Küsse ihn.

Du hast es schon einmal getan.

Nur so wird er die Kraft und die

Macht des Bösen wiedererlangen.

Nein, das werde ich nicht tun.

Geh endlich weg, lass mich in Frieden.

Und ob du das tun wirst, mein Engel,

weil ich es will und dir den Befehl

dazu gebe.

Los, sieh her, schau mir in die Augen.

Aber wer bist du denn?

Du bist gar nicht die schwarze Hexe.

Ich bin Darkon.

Ja, er hat Besitz von mir ergriffen.

Lass mich!

Geh weg!

Du wirst mir nicht sagen, dass ich weggehen

soll.

Mein Wille ist sehr viel stärker als deiner.

Es ist sinnlos, sich mir widersetzen zu wollen.

Denn ich bin Darkon, dein alleiniger Herr und

Gebieter.

Und du hast keine andere Wahl, als nur

noch mir zu gehorchen.

Du wirst ihn küssen und wenn die Bestie

erwacht, die tief in ihm verborgen noch immer

lauert, wird sie dich verschlingen, hörst du.

Und wenn du ihn erst einmal so weit

gebracht hast, winkt ihm keine Hoffnung mehr.

Denn angesichts dieser schrecklichen Tat, wird er nie

und nirgends zurückfinden zum Guten.

Er wird böser sein als je zuvor.

Und das wird die Welt aufs Neue vor

dem schrecklichen Prinzen des Bösen erzittern lassen.

Nur ich werde als einziger jubeln, weil ich

endlich meinen Sohn wieder habe.

Da reitet er davon.

Red ihm ein, dass du endlich bereit seist,

ihn zu lieben.

Und dann versuche ihm den Kuss zu rauben,

einen langen, leidenschaftlichen Kuss.

Na mach schon!

Aber glaube ja nicht, du könntest mir entkommen.

Denn du bist die Gefangene meines Willens.

Geh und gib mir meinen Sohn zurück.

Geh schon, worauf wartest du noch?

Küsse ihn, Fantaghiro.

Tu es.

Ein Kuss von dir sollte genügen, ihn dem

Bösen zurückzugewinnen.

Bleib stehen, ich bin es!

Fantaghiro!

Du reitest einfach weg, ohne lebewohl zu sagen?

Ich wäre zurückgekommen, dich zu befreien.

Aber wie ist es dir gelungen zu fliehen?

Warum fragst du mich nicht lieber, warum ich

geflohen bin?

Jedenfalls nicht wegen Romualdo.

Oder meines Schlosses wegen.

Ich hab's deinetwegen getan.

Was soll das heißen?

Ich verstehe kein Wort.

Ich hab die ganze Nacht darüber nachgedacht.

Man lebt nicht nur von Erinnerungen.

Ich möchte, was ich geschaffen habe, nicht zerstören.

Deine Güte meine ich.

Wenn du Darken tötest, werde ich mein Schloss

wiederbekommen, aber dich werde ich für immer verlieren.

Und die Welt wird wieder einen neuen Dämon

haben.

Aber denkst du gar nicht an Romualdo?

Deine Schwestern, dein Volk?

Die habe ich bereits verloren, vor langer Zeit.

Im Moment, als ich dich zu lieben begann.

Auch wenn ich es bis heute nie gewagt

habe, es mir einzugestehen.

Du lügst.

Nein, warum sollte ich lügen?

Du bist so seltsam, so kenne ich dich

gar nicht.

Warum sträubst du dich?

Du hast so viel getan, um meine Liebe

zu gewinnen.

Nun, da ich bereit bin, sie dir zu

geben, willst du sie nicht mehr.

Ich liebe dich, Tarabas.

Sag mir, dass das keine Täuschung ist.

Sag mir, dass ich an diese Liebe glauben

darf.

Du wirst mir schwören, dass du nicht lügst.

Küss mich einfach.

Dann wirst du nicht mehr zweifeln.

Ein Kuss.

Noch ein Kuss?

Er kann mich in eine Bestie verwandeln.

Ich habe keine Ketten, die dich vor mir

schützen.

Ich fürchte mich nicht davor.

In dir wohnt das Böse nicht mehr.

Wenn ich das nur wüsste.

Hab keine Angst.

Komm, küss mich.

Und lass mich vergessen, dass ich jemals einen

anderen Mann geliebt habe.

Du hast mich belogen.

Was habe ich getan?

Nein!

Tarabas!

Das wollte ich nicht!

Bitte verzeih!

Es war Darthin!

Er hat mir seinen Willen aufgezwungen!

Nein!

Nein, bitte verzeih mir!

Darthin hat mich dazu gezwungen.

Ich wusste nicht, was ich tue.

Und jetzt hat sich sein Wille auf mich

übertragen.

Nein!

Er will, dass ich dich töte.

Nein!

Tu es nicht!

Nein!

Halt ein!

Nein!

Was hast du getan?

Du hast sie getötet!

Dafür habe ich dich nicht befreit!

Tarabas!

Steh auf, schnell!

Nein!

Eine List.

Ich hätte mir denken sollen, dass es eine

List war, an der ich...

Das wolltest du von Anfang an.

Als dir klar wurde, dass du ihn nie

lieben würdest, wolltest du ihn sterben lassen.

Nein, ich bin das nicht gewesen.

Das war Darthin.

Das musst du mir glauben.

Oh, ihr Verwünschten, ihr!

Und das im Moment, wo ich ihn fast

wieder gehabt hätte.

Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, ihr habt ihn für

immer gerettet, nicht wahr?

Ich lasse euch keinen Augenblick mehr aus den

Augen.

Ich werde nicht ruhen, bis ich...

...einen Sohn von euch wiederbekomme.

Das werde ich zu verhindern wissen!

Nein!

Ich habe meinen Sohn nicht zurückbekommen.

Dafür wirst du niemals dein Schloss zurückbekommen.

Dir bleibt nur noch dein dummer Romualdo.

Hey, Kleine.

Was sollen diese Scherze?

Nimm auf der Stelle das Schwert weg!

Was hast du gesagt?

Wiederhol es!

Ich sagte, du mögest das Schwert wegnehmen!

Nein, vorher.

Vorher hast du was über Romualdo gesagt.

Frage doch mich das nicht!

Frage Darthin!

Er hat mich nur als Mittel zum Zweck

benutzt.

Welche Schande!

Wofür hält er mich für ein Pferd?

Darthin sagte, mir bliebe nur noch Romualdo.

Was heißt das?

Hast du es noch nicht begriffen?

Oh, du bist wirklich zu törig, fand er

gerochen.

Kein Romualdo ist noch immer in deiner Nähe.

Seit du es gewagt hast, in mein Reich

einzudringen, war er stets neben dir.

Helium, du wirst ihn sehen.

Nein, hör nicht auf ihn!

Ich bitte dich!

Ja, willst du deinen Liebsten nicht sehen?

Nicht umdrehen, nein!

Wenn du es doch tust, wirst du mich

nie wiedersehen.

Romualdo!

Bleib hier!

Komm zurück!

Romualdo!

Nein, ich bilde mir das nur ein.

Nein, er war's wirklich.

Darthin hat ihn in dieses Ungeheuer verwandelt.

Romualdo!

Fido!

Fido!

Arme, fand er gerochen.

Hm?

Wieso arme, fand er gerochen?

Ja, was soll ich denn etwa Mitleid empfinden

für sie?

Ja, da bin ich ja hoffnungslos verloren.

Ihr da, hört mal!

Diese furchtbare Verwandlung verdanke ich euch!

Nur weil ich euch geholfen habe, bin ich

so gut geworden, dass ich mich nicht mehr

wiedererkenne.

Eurer Gesellschaft verdanke ich, dass ich mich entschämen

muss!

Fido!

Bitte warte auf mich!

Ich bitte dich!

Lauf!

Romualdo?

Warum versteckst du dich?

Komm nicht näher!

Ich flehe dich an!

Bitte!

Geh weg!

Wie kannst du mich bitten, jetzt wegzugehen?

Wo ich dich endlich wieder habe.

Lass mich.

Ich flehe dich an.

Romualdo gibt es nicht mehr.

Er existiert nicht mehr.

Du musst ihn vergessen.

Aber wie kann ich vergessen?

Ich soll weiterleben und wissen, dass es dich

irgendwo auf der Welt gibt?

Ich bin nicht mehr Romualdo.

Ich bin nicht mehr er.

Das stimmt doch nicht.

Deine Augen sind seine.

Deine Stimme und dein Lächeln, genauso wie deine

Tränen.

Und ich liebe dich.

Nein, sei still!

Sei still!

Ich bitte dich!

Wenn du mich liebst, geh weg.

Lass mich allein.

Ich will dein Mitleid nicht.

Verschwende keine Zeit mit mir.

Du musst an dein Schloss denken.

Dir bleiben nur noch wenige Stunden.

Aber wie kannst du meine Liebe mit Mitleid

verwechseln?

Glaubst du, ich habe dich nur geliebt, weil

du so hübsch warst?

Nach all der Zeit, die wir zusammen verbracht

haben, solltest du mich besser kennen.

Ich habe einfach zu viel gelitten.

Nun habe ich Angst, dass mein Schmerz stärker

geworden ist, als die Liebe, die uns einmal

verbunden hat.

Lebe wohl!

Nein, so darfst du nicht reden!

Fass mich nicht an!

Bitte nicht!

Oh, Mualdo, mein Liebster!

Das muss ein böser Traum sein.

Jetzt hör mal, Fantagiro!

Die Sonne ist dabei unterzugehen und du bist

immer noch nicht bei deinem Schloss angekommen.

Ich will nicht mehr.

Ich habe nicht mehr die Kraft dazu.

Was sind das für dumme Reden?

Sag, so war es nicht!

Dein Volk braucht dich doch und nur du

allein kannst es retten.

Du darfst nicht nur an dich und an

deine verlorene Liebe denken.

Los, komm schon!

Ja, sag sie auch.

Ich kämpfe weiter.

Es würde dir gar nicht ähnlich sehen, aufzugeben,

Fantagiro.

Ihr habt recht, ihr beiden.

Ich gebe nicht auf.

Ich versuche wenigstens, mein Schloss zu retten.

Ich glaube, er kommt wieder zu sich.

Wenn er dich sieht, wird es ihm gleich

besser gehen.

Du liebst ihn sehr, nicht wahr?

Ja.

Aber er merkt nicht mal, dass es mich

überhaupt gibt.

Er ist viel zu sehr in dich verliebt.

Aber das macht nichts.

Ich will nur, dass er glücklich wird, auch

wenn er es bei dir ist.

Er ist nur ein guter Freund für mich.

Außerdem habe ich im Moment andere Sorgen vom

letzten Mal, aber dieser Sonnenstrahl hängt immerhin das

Schicksal meines Königreichs ab.

Leb wohl, Fantagiro.

Freunden sage ich niemals lebewohl.

Bis bald, Angelica.

Fantagiro, warte auf mich!

Bist du völlig von Sinn mit deiner Verletzung?

So viel Zauberkraft ist mir geblieben, um sie

zu heilen.

Von dir habe ich gelernt, was Liebe ist.

Aber ihre Regeln sind mir zu schrecklich.

Kein von uns macht die Liebe glücklich.

Nein, sie hat zu viel Leid über uns

gebracht.

Zu viele Tränen.

Ich möchte so gern, dass wir wieder lachen

können.

Vielleicht bringe ich das ja fertig.

So viel Kraft ist mir doch geblieben.

Ich werde die Regeln ändern.

Wer liebt, soll wieder geliebt werden.

Und wer leiden muss, weil es ihm nicht

gelingt, die Liebe zu bekommen, nach der er

sich sehnt, dem soll sie geschenkt werden.

Wie willst du das fertig bringen?

Man muss es nur wollen, Fantagiro.

Was mich betrifft, ich fange heute an.

Jemandem die Liebe zu bringen, von der er

träumt.

Ich gehe wieder zu Angelika.

Und wenn sie glücklich wird, vielleicht lerne ich

dadurch auch das Glück kennen.

Dann geh, Tarabas.

Zögere keinen Moment länger.

Wir sehen uns bald wieder.

Beeil dich, rette dein Schloss.

Möge die Sonne auf dich warten.

Arme Fantagiro.

Kaum, dass sie ihren Liebsten wiederfindet, hat sie

ihn schon wieder verloren.

Du weinst ihretwegen?

Auch.

Komm.

Solltest du deinetwegen Tränen vergießen, dazu hast du

keinen Grund.

Ich will dich nie wieder weinen sehen.

Ich möchte mich doch in dich verlieben.

Hilf mir bitte, dich zu lieben.

Warum sollen wir nicht glücklich werden?

Ihr müsst eure Schlösser zurückgebracht haben, bis zum

dritten Mal in euren Königreichen die Sonne untergeht.

Zögert keinen Augenblick.

Am Abend des dritten Tages verschwinden sie für

immer.

Das ist es also, was mir von meinem

Leben bleibt.

Mein Schloss ist schon fast verschwunden.

Aber noch scheint die Sonne.

Die Frist, die ich bekommen hatte, ist noch

nicht abgelaufen, Darken!

Wo bist du?

Wo verbirgst du dich?

Komm hervor!

Ich weiß, dass du mich hörst.

Ich habe deine Herausforderung angenommen und gesiegt.

Gib mir zurück, was mir gehört, Darken!

Ich habe den Kampf gegen die Zeiten gewonnen!

Gib mir mein Königreich zurück!

Du hast einen Kampf gewonnen, aber nicht den

Krieg!

Damit das geschieht, musst du mich beseitigen!

Du musst mich töten!

Und auch das muss dir gelingen, bevor die

Sonne untergeht!

Vergeuden wir also keine Zeit mit unnötigen Geschwäften!

Ich dachte, ich habe leichtes Spiel mit dir,

aber du bringst mich zu Boden!

Und es wird auch nicht so leicht sein,

mich im Duell zu schlagen!

Ja, nur dass ich alles Zeit in der

Welt habe.

Aber du nicht!

Die Sonne geht bereits unter!

Du bist am Ende von Tagion.

Jetzt kann dich nichts und niemand mehr retten.

Sterb!

Du kannst nicht einfach so verschwinden!

Ich habe dich besiegt, Darken!

Du musst den Zauber und die Verwünschungen wieder

fortnehmen!

Du hast nur einen Teil von mir getötet!

Erinnerst du dich nicht mehr?

Wir waren zu dritt!

Aber euch alle zu besiegen wird mir niemals

gelingen!

Das wird deine Strafe sein für das, was

du meinem Sohn angetan hast!

Es wird schnell gehen!

Du hast keine Waffe mehr!

Ich werde dich mit bloßen Händen erwürgen!

Damit richtest du gegen meinen Zauber nichts aus!

Du bist allein!

Nein, das ist sie nicht!

Danke, Tarabas!

Das war knapp.

Angelika ist in ihr Königreich zurückgekehrt.

Und wartet auf mich.

Aber ich konnte dich nicht im Stich lassen.

Du sollst dich nicht für mich opfern, Tarabas.

Nur weil du einmal in mich verliebt warst.

Nein.

Aus dem Grund tue ich's nicht.

Und weshalb dann?

Das weißt du nicht mehr?

Du warst es, die gesagt hat.

Ich will dir helfen, aber du wirst deshalb

nicht in meiner Schuld stehen.

Auf mich kannst du immer zählen, wenn du

einen Freund brauchst.

Danke.

Ich bin bereit, ein letztes Mal gegen dich

zu kämpfen, Vater.

Leicht wird es aber diesmal nicht sein.

Denn mit dem Schwert, das du da hast,

besiegst du mich niemals.

Das machtvolle Schwert Darkens.

Mein Schwert, Sohn!

Geraubt von den alten Göttern.

Seine Klinge trennt für immer das Gute vom

Bösen.

Den Schmerz trennt es von der Freude und

die Tränen vom Lächeln.

Einzig und allein dieses Schwert kann mich wirklich

töten, mein Sohn.

Und nur wenn seine Spitze tief in mein

Herz eindringt, werden meine Flüche schwinden und wird

all mein Zauber vergehen.

Nur dieses Schwert bringt euch für immer die

Freiheit, mein Sohn.

Nur dafür musst du es erst mal haben.

Nein, tu es nicht.

Mach dich dieses Verbrechens nicht schuldig.

Er ist dein Vater.

Was gibt es da noch zu schwatzen?

Der Hass auf dich ist groß genug, um

jeden gut gemeinten Rat von dir in den

Wind zu schlagen.

Dann schlag doch mit aller Kraft und Grausamkeit

zu.

Besiege mich und hol dir mein Schwert.

Und die Schrecken und Ängste dieser Welt sind

dir für immer untertan.

Wenn es nur das ist, was du willst.

Wie gefallen kann ich dir tun, Vater?

Sollte ich mein Schicksal erfüllen, wenn ich dich

nur für immer vom Antlitz dieser Erde träge?

Wenn dies das Schwert ist, das dir den

Tod bringt, dann sage der Welt, lebe wohl.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie lange

ich auf diesen Moment gewartet habe, mein Sohn.

Vorwärts!

Töte mich!

Dir bleiben nur noch wenige Sonnenstrahlen dafür.

Ich werde es dir tun.

Ich beschwöre dich.

Er ist dein Vater.

Du weißt nicht, was du da tust.

Geh weg von hier.

Die Sonne ist fast untergegangen.

Das stimmt.

Gleich erreicht sie den Horizont.

Ich dagegen bin noch da.

Und ich brauche nicht mal mein schwarzes Schwert,

um euch beide zu töten.

Sag der Welt ade.

Euch erwartet das gleiche Schicksal wie im Westen

den letzten Sonnenstrahl.

Ihr werdet verschwinden.

Nein!

Soeben geht die Sonne unter, Tarabas.

Ich hatte dich vor die Wahl gestellt, aber

du hast abgelehnt.

Und ich werde siegen.

Diesmal nicht!

Und die Sonne...

Die Sonne scheint noch immer...

Das Schlafschnell!

Tarabas!

Weg hier!

Der Fluch ist von uns genommen.

Das Schloss ist wie es früher war.

Alles ist wie früher.

Nein, der Fluch, der auf mir lastet, wehrt

in alle Ewigkeit.

Ich bleibe für immer, Fido.

Missgestaltet von Kopf bis Fuß.

Ich bleibe dasselbe Monster.

Nein, warte!

Nein, später!

Lasst mich durch!

Lauf zu ihm, Portagiro!

Schnell!

Ich werde niemals wieder wie früher sein!

Niemals!

Robohaldo!

Wo bist du?

Antworte mir, ich bitte dich!

Robohaldo!

Das Böse ist besiegt!

Wir haben Reich und Schloss wiederbekommen!

Robohaldo!

Nein, bleib da!

Liebst du mich wirklich?

Bist du dir ganz sicher, dass es nicht

nur Mitleid ist?

Willst du mich wirklich lieben?

So wie ich bin?

Mein Geliebter, wie du aussiehst, ist für mich

ohne Bedeutung.

Vielleicht waren es meine Augen, die sich ganz

am Anfang in dich verliebten.

Aber dann begann mein Herz, dich zu lieben.

Inzwischen, Robohaldo, braucht mein Herz meine Augen nicht

mehr.

Ich zweifle nicht an deinem Herzen.

Aber wenn ich deinen Blick auf meinem abscheulichen

Körper fühle, schaudert mich bei dem Gedanken an

das, was du siehst.

Ich liebe dich, wie damals, als wir uns

begegnet sind.

Verzeih mir, Fantaghiro.

Ich wollte dich nicht auf die Probe stellen.

Und ich werde es auch nie tun.

Wie habe ich gelitten, bei dem Gedanken, dich

vielleicht zu verlieren?

Auch wenn ich im Grunde meines Herzens nie

an deiner Liebe gezweifelt habe.

Das weiß ich.

Ich habe es immer gespürt.

Selbst in dieser furchtbaren Welt, in der wir

leben mussten.

Wir sind vereint für immer.

Nichts und niemand wird uns mehr trennen.

Jetzt bin ich wirklich glücklich.

Fehlt dir niemand.

Wir kehren zu Angelika zurück.

Lauf, mein Freund.

So schnell wie der Wind.

Nein.

Naja, Fido wird mir ein wenig fehlen.

Ja, mir auch.

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