All language subtitles for Prinzessin.Fantaghiro.S03E01[de]

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Original subtitles

Vor langer, langer Zeit gab es überall auf

der Welt Zauberer, Hexen, Feen und andere Fabelwesen.

Sie alle kannten das Geheimnis von Gut und

Böse und wussten beides zu unterscheiden.

Fernab von anderen Menschen lebten sie in Wäldern

und Sümpfen und nutzten ihre Zauberkräfte mit großer

Weisheit.

Alle, bis auf einen.

Karabas.

Er ist's, der uns Zauberer in Verruf bringt.

Er, der grausamste und gnadenloseste, der gefürchtetste unter

uns Zauberern und Herr des Schattenreichs.

Seine Grausamkeit gebührt nur Hass.

Wir, die anderen Zauberer, werden um seinetwillen verfolgt.

Die Menschen misstrauen uns.

Sie glauben, wir hätten an seinen dunklen Machenschaften

teil.

Sie werden sich gegen uns wenden und verwannen

aus dem Licht.

Uns bleibt dann nichts, als uns in der

Finsternis zu verkriechen.

Um das abzuwenden, muss etwas geschehen.

Gebeten wir ihm endliche Einheit.

Und wie denkt ihr euch das?

Sein Reich zu finden, ist bis heute noch

niemandem genug.

Ja, aber wir müssen ihn finden!

Genug jetzt schweigt!

Hört, was ich euch zu sagen hab!

Auch dieser Schreckliche ist verletzlich.

Wie alle Sterblichen trägt er von Geburt an

in sich Anfang und Ende.

Wir müssen ihn ausfindig machen.

Bediene sich jeder seiner Zauberkraft!

Fangen wir an!

Durchstreift die Wälder!

Überquert die Berge!

Sucht in den verborgensten Winkeln dieser Welt!

Aber findet ihn!

Stellt ihn vor das Geheimnis seines Fluches!

Bei diesem

Nebel sieht man die Halt vor Augen nicht.

Aber ich irre mich nicht, ich bin absolut

sicher Schritte gehört zu haben.

Psst!

Ihr habt recht, da kommt jemand.

Schnell, verbergt euch vor ihm!

Was?

Die Wünschelrute verrät mir, dass wir ganz nah

dran sind.

Kommt, folgt mir!

Ich spüre seine Gegenwart, seine dunkle, böse Macht.

Ja, wir sind im Reich von Tarabas, wir

sind ihm ganz nah.

Ein Grund mehr, wieder umzukehren.

Schweig, Lizardonia.

Warum müssen unbedingt wir ihn finden?

Selbst wenn wir ihn finden, wie sollten wir

ihn bezwingen?

Er ist so viel stärker als wir.

Ihr vergesst, dass wir vier gegen einen sind.

Wenn wir unsere Kräfte zusammentun, können wir ihn

besiegen.

Schön, schön, aber wie soll das?

Aber falls es euch an Mut fehlt, werde

ich ihm allein entgegentreten.

Folgt meinem Rat, lasst uns zurückgehen.

Ihr wisst, wie böse er ist.

Und ich sag nochmals, dass wir ihn besiegen

können.

Nein, nein, er ist zu böse, viel zu

böse.

Psst!

Wir sind da, hier ist es, hier muss

es sein.

Seht nur, wie die Rute ausschlägt.

Grab hier, rasch!

Ich bin schon da.

Schau, ob du was hörst.

Nichts, kein Atemzug, nichts.

Totenstille da unten und nicht ein Sohn.

Lass mich mal sehen.

Was ist denn das?

Was kann denn das sein?

Ich hab solche Augen.

Seid auf der Hut.

Wie es scheint, hat es weder Arme noch

Augen.

Ein Wurm, ein Riesenlanger ist das.

Ich würde ja sagen, dass es eine Wurzel

ist.

Nein, das ist ein Spion.

Ein Spion?

Nach dem gehen wir heimwärts, los!

Rasch, hier den Strick, bin ihn fest drum.

Und dann ziehen wir ihn runter.

Es sind seine Gnomen, ich erkenne sie.

Und was tun sie?

Sie haben einen Strick und versuchen...

Haltet mich fest, sie haben mich gebracht.

Lass den Stab los.

Nicht da, haltet mich fest.

Haltet mich zu, wir schaffen das.

Treibt, wo ihr seid.

Ich erzeuge den Schiff.

Ich werde euch in Läuse verwandeln.

Glaub nicht, dass wir dich fürchten, Tarabas.

Ihr habt Pech, Freunde.

In seinem Reich hat euer Zauber keine Macht.

Habt ihr das vergessen?

Los!

Ich kann auch nur meinen Stock nicht sehen.

Gebt ihn her!

Schluss jetzt mit dem Geschwätz.

Rasch, wir waren es hier.

Die Tür, die Tür, Rasch.

Ich habe den Ausgang entdeckt.

Wahnsinnige, ihr wagt es vor mein Angesicht zu

treten.

Und mich herauszufordern.

Seid bereit zu sterben.

Wer mein Reich betritt, verlässt es nie wieder.

Wo ist er?

Wie sieht er aus?

Wer schreibt ihn hier?

Könnt ihr sein Gesicht sehen?

Nein.

Ihr wollt mich sehen, ja?

Nun, ich gebäre euch diese letzte Gnade.

Seht her!

Ich bin das Licht, das euch prägt.

Ich bin das Wasser, das euch netzt.

Ja, du bist der Glückste von uns, Tarabas.

Aber du bist auch der Grausamste und Unbarmherzigste.

Wir wissen, dass du uns alle vernichten willst,

damit du der einzig lebende Zauberer bist.

Richtig, genau das möchte ich.

Und ich werde es auch sein, denn nur

so kann ich Macht über das Böse und

das Gute haben.

So steht es in den Sternen der Geschichte.

Aber noch steht noch etwas geschrieben, von dem

du nichts weißt, wie es scheint.

Was sollte das sein?

Sprich!

Nichts sollst du erfahren, solange du nicht aus

einer Stimme bist.

Ich bin nicht nur eine Stimme.

Ich bin viel mehr.

Jedes Element, das ich sein will, will ich.

Wenn euch das Wasser nicht gefällt, komme ich

als Feuer zu euch.

Und schon seid ihr in meinem magischen Kreis

gefangen.

In einem Feuer, aus dem es keinen drinnen

für euch gibt.

Und ich werde euch zum Regen bringen, ob

ihr wollt oder nicht.

Du willst es also hören?

Ich erfülle dir deinen Wunsch.

Denn darum bin ich hier, um dir den

Fluch zu verkünden, der auf dir lastet.

Was für ein Fluch!

Du bist unverwundbar, dass

wir es gewagt haben, mich mit deinen Loben

zu belegen.

Was willst du mir sagen?

Sprich!

Und sei versichert, dass du den Mund zum

letzten Mal auftust.

So höre denn, mächtiger Tarabas, was ich dir

sage.

Ich will dir das Geheimnis enthüllen und dir

sagen, was dich zu Fall bringen wird.

Vor vielen Jahren in der Nacht, als die

Hexe Xelestia deine Mutter nicht zur Welt brachte,

stand in den Sternen vorgegeben dein Schicksal.

Schon bald, als junger Mann, wirst du der

mächtigste und grausamste von uns Zauberern sein.

Aber sie sagt noch voraus, dass deine Macht

eines Tages vorbei sein also nicht ewig dauern

würde.

Wer sollte meine Stelle einnehmen?

Du etwa?

Nein.

Deine Macht verlierst du durch eine junge Sterbliche,

der Tochter eines Königs.

Und noch bevor dieses Kind das Alter von

zehn Jahren erreicht hat, wird es Kraft seiner

Unschuld, deine unendliche Grausamkeit besiegen.

Dann wird dein Reich für immer untergehen.

Du lügst doch!

Frage deine Mutter danach.

Sie weiß davon.

Freilich hat sie es dir nie offenbart.

Lügner!

Niemals werde ich den Worten eines wahnsinnigen alten

Glaubens schenken.

Du bist lästig und wertlos.

Wie eine Fliege.

Deine Zukunft ist besiegelt, Tachabas.

Selbst das Böse, aus dem all deine Kraft

kommt, kann nicht abwenden, was in den Sternen

geschrieben steht.

Frag deine Mutter!

Frag Celestia!

Vielleicht sehst du ihr ja glauben, wenn du

erfahren willst, was das Schicksal für dich bereithält.

Frag sie!

Schlumpf mit diesen falschen Weissagungen.

Niemand wird jemals die Macht meines Sohnes brechen

können.

Ein albernes Possenspiel ist dieser Fluch.

Warum lachst du da nicht?

Das kannst du nicht, weil du weißt, dass

die Wahrheit des Grünen ist.

Celestia, mach dir weiter etwas vor.

Sehr bald schon wird dein Sohn von einem

Kind besiegt werden, das bereits geboren ist.

Es wird da weitermachen, wo auch ich leider

gescheitert bin.

Bereite dich darauf, Tachabas, dein Ende ist nahe.

Wirst du endlich schweigen, oder muss ich dir

dein Schandmaul stopfen?

Weshalb hast du sie getötet, Mutter?

Weißt du ein besseres Mittel, sie zum Schweigen

zu bringen?

Demnach hat es gestimmt.

Du willst mir nicht weismachen, dass du einem

drittklassigen Zauberer glaubst.

Warum musstest du ihn dann umbringen?

Schluss damit, ja?

Darüber reden wir nicht weiter.

Quäle mich bitte nicht.

Nein, so einfach ist das nicht.

Ich will wissen, was mein Schicksal ist.

Sag mir, schwöre mir, dass die Weissagung nicht

stimmt.

Schwöre es!

Du verlangst, dass ich schwöre?

Verlange es nicht.

Ja, er sprach die Wahrheit.

Es stimmt, was er gesagt hat.

Irgendwann wird deine Macht gebrochen werden, durch den

Sohn oder die Tochter eines Königs.

Und ich weiß nicht, wer es sein wird.

Der Zauberer wusste es wahrscheinlich, aber du musstest

ihn ja töten, nicht wahr?

Niemand kann dir wirklich schaden.

Kein Sterblicher wird dich jemals besiegen.

Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst,

deshalb habe ich nie davon gesprochen.

Aber ich habe dich immer wieder und eindringlich

gebeten, dieser Welt zu misstrauen, gesagt, dass die

elenden Sterblichen deine Feinde sind und auch immer

bleiben werden.

Dann dürfte es wohl besser sein, einen Entschluss

zu fassen, bevor es dafür zu spät ist.

Ihr müsst sofort gehandelt werden.

Nein, bleib da!

Was hast du vor?

Wohin gehst du?

Licht!

Schafft mir Licht!

Geister der Nacht, meine unbesiegbaren Krieger, erwacht aus

eurem zeitlosen Schlaf, in den ich euch versenkt

habe.

Erwache zum Leben, du steinerne Herrscher.

Wie ich es euch genommen habe, so gebe

ich euch das Leben zurück, solange es ihr

meinen Willen ausgeführt und eure Mission erfüllt habt.

Wacht auf, meine Werkzeuge der Zerstörung.

Überschreitet die Schwelle der Unterwelt.

Diese niederrieselnde Asche soll eure schlafenden Körper wiedererwecken.

Sie wird euch die Kraft geben, all meine

Feinde unerbittlich zu bekämpfen und niederzuwerfen.

Wir sind deine streichbaren Herren.

Nichts und niemand kann uns besiegen.

Traum und Plünderung, Tod und Zerstörung ringen wir

über das Land.

Wo wir vorbeiziehen, zerstirbt alles Leben.

Offenbarer liegt uns Großer Arabas.

Ich will, dass ihr die Kinder aller Könige

und Königinnen gefangen nehmt.

Alle Königskinder, ob Jungen oder Mädchen, ob Säugling

oder schon im zehnten Jahr, sind gefangen zu

nehmen.

So sollen alle kleinen Prinzen und Prinzessinnen der

Erde meine Gefangenen werden.

Greift Städte und Schlösser an, seid Sturm und

Wind, Eisen und Feuer, bringt Trauer und Zerstörung,

verbreitet Angst und Schrecken.

Eure Klingen sollen ihren Durst im Blut der

Unschuldigen stillen.

Dann wird das Wehklagen der Mütter und Witwen

meinen Triumph begleiten.

Nichts kann euch aufhalten.

Eure Mission ist erst erfüllt, wenn alle Königskinder

dieser Welt hier in meinem unterirdischen Reich als

meine Gefangenen schmachten.

Alle Königskinder, alle Königskinder.

Das Weinen bringt jetzt nichts, Carolina.

Bald sind wir im Schloss und in Sicherheit.

Nein!

Nein!

Ich werde nicht zulassen, dass mir jemand mein

Kind...

Einer hat

den Schwarzen getroffen.

Aber das macht nichts.

Ich weiß ja, dass das schwierig ist.

Eure Pfeile müssen die Verlängerung eurer Arme sein

und eure Augen die Verlängerung eurer Arme.

Versteht ihr?

Mit anderen Worten, Auge und Ziel sind ein

und dasselbe.

Und wenn nichts denken dabei und spürt das

Ziel tief in euch, dann werdet ihr es

nicht verfehlen.

So wie ich auch nicht.

Ihr wisst ja, wie das ist.

Nicht umsonst heißt es, der erste Schuss soll

daneben gehen.

Oh!

Nicht bei allen, wie man sieht.

Romualdo.

Würdet ihr bitte weitermachen?

Aber gern.

Wolltest du mir eine Lektion erteilen?

Nein, ich wollte deinen Schülern nur praktisch vor

Augen führen, dass im Grunde nichts unmöglich ist.

Was geht da vor?

Ah, sperrig das Tor!

Wir werden verfolgt.

Unser Schloss ist gestürmt worden.

Ein Trupp grenzartiger Krieger hat uns bis hierher

verfolgt.

Ihr kommt allein, wo sind eure Männer?

Die leben hoffentlich noch.

Evaldo und Cataldo haben wie die Löwen gekämpft,

aber um die Eroberung des Schlosses ging es

überhaupt nicht.

Unsere Kinder haben sie uns rauben wollen.

Die armen Würfel, unschuldige kleine Seelchen.

Es sind die finsteren Mächte des Bösen, die

über uns kommen, um uns unsere Kinder zu

rauben.

Sie kommen auch hierher, sie verschonen niemanden.

Beruhigt euch.

Habt keine Angst, hier seid ihr in Sicherheit.

Wir können uns verteidigen.

Ihr hattet im Himmel sei Dank, dass euer

Schloss so gut wie unernehmbar ist.

Die Tore verrammelt und keiner kann in den

Schloss rufen.

Ich weiß.

Heute früh ist das Osttor für die Händler

geöffnet worden.

Man muss es schließen.

Das werde ich veranlassen.

Sir Petterwood, sammelt eure Männer!

Zu spät.

Sie sind innerhalb der Mauer.

Hey!

Geht ihr es noch?

Verdammt, wie soll das?

Oh mein Gott!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Du interessierst

mich nicht.

Die Kinder sind es, die ich will.

Gib sie her!

Du musst schon kommen und sie dir holen.

Nichts leichter als das.

Na, dann wäre ich gar nicht so sicher.

Mich kannst du nicht töten, weil ich schon

tot bin.

Hilfe!

Sie sind unverwundbar!

Hilfe!

Hilfe!

Komm, versteinern sie!

Versteinern sie!

Mein geliebter, Sie ist lüft!

Ich glaube, das ist unsere einzige Hoffnung.

Wenn sie dich mit den Kindern sehen, werden

sie dir folgen und das Schloss ist gerettet.

Und vergiss nicht, mit Wasser können sie besiegt

werden.

Jeder hat Kinder, hinterher!

Er darf uns nicht entkommen!

Er hat sie!

Er bringt die Kinder weg!

Beiseite!

Aldo muss verrückt sein!

Unsinn, er lockt die Feinde vom Schloss weg.

Was wird aus den Kindern, wenn sie ihn

fangen?

Unsere armen Kinder!

Um die habt keine Angst.

Die Kleinen sind nicht in Gefahr.

Na, wo bleibt ihr, Halunken?

Ergreift mich, wenn ihr könnt!

Hey!

Kommt mit!

Wirklich?

War das nicht eine gute Idee?

Ich habe Romualdo doch nur zwei Puppen mit

den Kleidern der beiden Kinder mitgegeben.

Auf diese Weise haben wir das Schloss gerettet.

Aber wie konnten die bloß drauf reinfallen?

Ja eben, wie konnten die glauben, dass Romualdo

das Schloss rettet?

Dass Romualdo das Leben unserer Kinder aufs Spiel

setzen würde.

Weißt du, ich glaube, sie waren nicht die

einzigen, die darauf reingefallen sind.

Warte, bleib da, Vater Quirant!

Wo willst du hin?

Wenn sie merken, dass wir sie in das

Licht geführt haben, wird Romualdo Hilfe brauchen.

Aber du weißt doch gar nicht, wo du

nach ihm suchen musst.

Doch, das weiß ich genau.

Weil nur ein Ort dafür in Frage kommt.

Zum Fluss, Waldmädel!

Jetzt reicht's mir.

Was ist denn in dich gefahren?

Ja siehst du nicht, wir müssen unsere Suche

unterbrechen.

Hör zu, noch bestimme ich, wann wir Pause

machen.

Und im Moment machen wir bestimmt keine.

Wenn der Fluss anfängt steinerne Fische auszuspucken, sollten

wir zumindest einen anderen Weg einschaffen.

Spuckt steinerne Fische aus?

Was heißt das?

Na hör mal, sieh doch hin, dann wird's

dir schon klar.

Was kann das bedeuten?

Wie ich sehe, ist es dir auch nicht

ganz geheuer.

Wenn mir was nicht geheuer ist, habe ich

Angst.

Und wenn ich Angst habe, dann nehme ich

ehrlich gesagt lieber die Hufe in die Hand.

Wenn man Angst hat, muss man dem, was

man nicht versteht, auf den Grund gehen.

Weiter!

Hast du schon mal dran gedacht, dir ein

anderes Pferd zuzunehmen?

Wieso?

Deine Feigheit stärkt nur meinen Mut.

Na, na, na, verwechsel du bitte nicht Feigheit

mit Vorsicht.

Von wem?

Du stinkst, Junge.

Du hast dein Bad bitternötig.

Ist doch wunderbar.

Ihr könnt da nicht oft genug baden.

Ja!

Du solltest dir zumindest die Haare waschen.

Na komm schon!

Ich hab sie, ich hab sie!

Lieber tot als euer Gefangener!

Na, wer ist als nächster dran?

Gut, wir haben die Kinder verloren, dafür verlierst

du jetzt dein Leben!

Sprich kein Wort des Gewebens, das ist ein

Ende!

Auweita!

Entschuldige bitte, aber ich hatte keine Wahl.

Wenn schon, von der Giro, halb so schlimm.

Ich hatte ein bisschen Bewegung, bitter nötig.

Das sind vielleicht die Zähne, sag ich dir

mal.

Heute ist dein Glückstag.

Geh zu dem zurück, der dich geschickt hat.

Sag ihm, dass die Kinder von König Cataldo

und Ivaldo im Fluss ertrunken sind.

Du konntest dich davon überzeugen, nicht wahr?

Na los, erheb dich!

Die armen Würmchen leben nicht mehr!

Also macht euch nicht die Mühe, nochmal wieder

zu kommen!

Hat doch alles großartig geklappt!

Unser Plan hat wunderbar funktioniert!

Wir sind sie los, Romualdo!

Sieht ganz danach aus.

Wir werden die Gegend nicht mehr unsicher machen.

Aber hatte ich dich eigentlich gebeten, mir zu

folgen?

Du hast doch nicht im Ernst erwartet, dass

ich im Schloss bleibe, wenn ich dich hier

in Gefahr weise.

Hast du geglaubt, ich schaff's nicht alleine?

Du solltest mich besser kennen.

Nein, so ist es nicht, aber ich leide,

wenn du nicht bei mir bist.

Außerdem will ich mit dir nicht nur die

guten Zeiten teilen.

Und glücklich bin ich erst, wenn ich in

deiner Nähe bin.

Wir werden immer zusammen sein.

Bis ans Ende aller Zeiten.

Hilf mir, zieh mich raus!

Ja, ja, hier!

Fass meine Hand!

Was ist das?

Ich geh runter!

Na komm doch!

Ich kann mich nicht losmachen von ihm!

Romualdo, was ist?

Du kannst doch!

Ich geh runter!

Romualdo!

Ich schaff's nicht!

Mein Gott, fass doch meine Hand!

Meine Liebste!

Romualdo!

Ich versinke!

Oh mein Gott!

Oh mein Gott, nein!

Romualdo!

Oh mein Liebste!

Was ist mit dir geschehen?

Oh nein!

Du bist auch zu Stein geworden!

Nein!

Romualdo!

Was hast du vor?

Irgendwie muss es mir gelingen.

Wenn du das Wasser nur berührst, wirst auch

du zu Stein werden.

Durch diese Teufel ist der Fürst verzaubert, verstehst

du?

Soll ich ihn einfach im Stich lassen?

Nein, wir bitten die Elfen des Waldes um

Hilfe.

Sie war Romualdo doch stets freundlich gesonnen.

Sie hilft uns gewiss.

Du hast recht.

Wirf mich jetzt so weit du nur kannst.

Die Elfen!

Acht auf!

Acht auf, ihr Wesen des Waldes!

Ihr werdet unten am Fluss gebraucht.

Prinz Romualdo ist in Lebensgefahr!

Aufgemacht, ihr Sprachnitzen!

Wer braucht uns?

Ein Prinz?

Hat er Romualdo gesagt?

Nun, was ist?

Hast du laut genug gerufen?

Laut genug?

Geschrien wie am Spieß habe ich.

Meine Stimme ist weg.

Da muss es sein!

Da am Fluss hat er gesagt!

Da ist es doch!

Da vorne!

Da sind wir.

Was können wir für ihn tun?

Er ist in den Fluss gefallen.

Jeder, der mit dem Wasser in Berührung kommt,

erstarrt sofort zu Stein.

Ich bitte euch, ihr müsst mir helfen.

Machen wir.

Aber wenn wir nass werden, erstarren wir ja

auch zu Stein.

Wir können da unmöglich rein.

Aber wir!

Für uns besteht keine Gefahr.

Noch mehr zu Stein als wir schon sind,

können wir nicht mehr werden.

Also dann, kommt schnell!

Jetzt Wasser ab!

Da ist er!

Richtig, komm, ziehen wir ihn raus!

Ob der vorher auch so schwer war?

Lass nur, wir retten dich, Romualdo!

Wir bringen ihn zu unserer Königin.

Sie wird ihm sicher helfen können.

Ja, sie kennt das Geheimnis des Lebens.

Dann rasch, bringen wir ihn hin!

Ich weiß nicht, wie sie ihn retten will.

Aber noch gibt es ein Fünkchen Hoffnung.

Wir sind da!

Königin der Elfen!

Ein Wort aus deinem Mund kann meine Tränen

trocknen.

Ich bitte dich, sprich zu mir.

Im Namen meiner verlorenen Liebe.

Eine Liebe ist niemals verloren.

Solange die Flamme im Herzen des Liebenden brennt.

Immer schlägt mein Herz vor Romualdo.

Ein böser Zauber hat ihn aber zu Stein

erstarren lassen.

Das passiert allen, die mit dem Wasser eures

Flusses in Berührung kommen, fürchte ich.

Ich weiß, Fantaghiro.

Vom Wind weiß ich, was deinem armen Liebsten

widerfahren ist.

Und solange die Krieger das Wasser des Flusses

verpesten, wird der Fluch auch weiterhin wirken.

Doch wenn ihre versteinerten Körper von meinen Elfen

geborgen worden sind, wird das Leben wieder in

den Fluss zurückkehren.

Rufe auch ihn wieder ins Leben zurück.

Eines zumindest kann ich dir versprechen, Fantaghiro.

Sein Großmut und seine Tapferkeit werden ihn unsterblich

machen.

Aber vielleicht erwecken ja die Kräfte, die die

Natur mir gab, ihn aus seinem steinernen Schlaf.

Ich will mein Bestes tun.

Aber dafür muss ich erst wissen, welcher Art

der Zauber ist, der ihn verwandelt hat.

Kommt, ihr Elfen, bildet einen Kreis um mich

herum.

Ich sehe...

Ja, ich sehe ein schwarzes Feuer, das in

ihm brennt.

Und Wasser.

Wasser, das hinwegrauscht über die Flammen.

Aber die Flammen brennen weiter.

Sie verbrennen die Erde.

Flammen, die alles verschlimmen.

So groß ist das Feuer, dass der Qualm

den Tag verfinstert.

Schriftzüge bilden sich im Rauch, mit uralten Buchstaben.

Jetzt, wo der Rauch dünner wird, kann ich

entziffern, was da steht.

Ein Name mit Fluch beladen ist es.

Ein Name, der...

Königin!

Wo bist du?

Wie lautet der Name?

Sag es mir, wie lautet der Name?

Wer ist mit Fluch beladen?

Ich darf nicht, Fantaghiro.

Dieser Name ist nicht bestimmt für deine Ohren.

Das Wesen, das diesen Namen trägt, verschwor sich

gegen alles, die Natur und den Menschen.

Du würdest dich also nicht für Romualdo gegen

ihn erheben?

Niemand widersetzt sich ihm ungestraft.

Gib auf, Fantaghiro.

Es gibt keine Hoffnung für ihn.

Ich habe noch nie aufgegeben.

Und ich tue es auch jetzt nicht.

Romualdo hat die Natur immer geliebt und geachtet.

Deine Tiere, deine Pflanzen.

Und deshalb bitte ich dich.

Bitte, Königin, verrate mir den Namen.

Du glaubst, das hilft dir, den Liebsten zu

vergessen?

Wer will den vergessen?

Kämpfen will ich!

Das wird dann der schlimmste Kampf deines Lebens,

der dich erwartet.

Weil du nämlich gegen die Inkarnation des Bösen

kämpfst.

Gegen die Grausamkeit gepaart mit Niedertracht.

Denn in diesem Kampf ist dein Feind Tarabas.

Vorwärts!

Das haben die auch schon schneller gesehen!

Vorwärts, Mars!

Und ihr hört auf zu heulen!

Schluss mit dem Jabbern!

Schluss, hab ich gesagt!

Ich will nichts mehr hören!

So, lasst jetzt mit euch!

Nehmt sie mit!

Bringt sie zueinander!

Ruhe, ihr lockendes Händel!

Warum denn?

Lasst sie jammern und weinen!

Ihr glaubt gar nicht, wie mir das gefällt.

Das ist Musik in meinen Ohren und denen

meines Sohnes.

Wir werden immer fröhlicher, je mehr sie jammern.

Na, was ist denn auf einmal?

Hat's euch die Sprache verschlagen, meine Täubchen?

Ihr habt doch nicht etwa Angst vor mir?

Oder hat euch vielleicht doch die Angst vor

mir die Sprache verschlagen?

Umso besser, meine Kleinen.

Irgendwie müssen wir ja miteinander auskommen.

Oh, ich werde schon mal einen Spaß dabei

haben.

Sind das gewiss, auch alle?

Ist kein Kind mehr in Freiheit?

Wir haben in der Nähe gesucht und auch

die Fernsehgegenden auf unserer Suche durchstreitet.

Das sind fast alle, während wir harthaft werden

konnten.

Was soll das fast bedeuten?

Zwei Fäden, die Kinder der Könige Cataldo und

Ivaldo.

Und warum sind sie nicht hier?

Fast hatten wir sie, aber dann sind sie

in einem Fluss ertrunken.

Ihr habt die Toten mitgebracht?

Sie liegen auf dem Grund des Flusses.

Weshalb habt ihr sie nicht geborgen?

Wir konnten nicht ins Wasser, wir wären ja

zu Stein geworden.

Welche ein Jammer!

Ihr habt die Befehle meines Sohnes missachtet.

Ich muss euch bestrafen.

Wie hätten wir sie mitbringen können, wenn sie

doch im Fluss verschwunden sind?

Ihr wisst, wie sehr wir das Wasser weiten

müssen.

Ich frage mich, was ich damit zu schaffen

habe.

Das ist euer Problem.

Ich habe genug davon.

Schluss damit!

Nein, ich muss sicher sein, dass sie nicht

nochmal versagen.

Ich habe doch recht.

Warum nur einmal bestrafen, wenn man es auch

zweimal kann?

Ganz besonders dann, wenn die zweite Bestrafung endgültig

ist.

Aber nun wieder zu euch, ihr süßen Königskinder.

Die Frage ist nur, wie ich euch dumme,

unnütze Wesen entlassen kann.

Und wie ich endgültig loswerde.

Wie war das?

Nein, nein!

Aha, sieh mal an.

So ist das also.

Ihr wisst, dass sich Spione meiner besonderen Wertschätzung

erfreuen.

Sie stehen meinem Herzen sehr nah.

Und was nun euch beide betrifft...

Bitte, bitte vielmals um Entschuldigung.

Es war nicht ernst gemeint.

Es ist mir nur so rausgerutscht.

Die Karotte ist geständig.

Gnade, Gnade, Gnade.

Ich habe Appetit bekommen.

Auf frisches Gemüse.

Ganz besonders zum zweiten Frühstück empfiehlt sich der

Verzehr von Rohkost.

Feiglinge wie du schmecken gut.

So viel steht fest.

Ich kann Verräte wie dich bei meiner Palastwache

nicht dulden.

Das verstehst du doch.

Nein, macht nichts.

Nein, nein!

Du reduzierst auf fatale Weise meine Untergebenen.

Karotten und Kartoffeln stehen uns reichlich zur Verfügung,

mein Sohn.

Zu unserem Glück wachsen sie das ganze Jahr

über.

Fantagero.

Ich werde mich nicht vom Fleck rühren, bis

mir jemand sagt, wie ich ihn wieder zum

Leben erwecke.

Sie bemühen sich, sämtliche Zaubersprüche zu enträtseln.

Bis jetzt war die Antwort immer dieselbe.

Nur ein Kuss.

Ein Kuss aus tiefer Liebe vermag ihn aus

diesem Schlaf zu erwecken.

Darauf vertraue ich nicht.

Nein, warte!

Wie sollen wir sonst wissen, was an dieser

Weissagung dran ist?

Du musst es versuchen.

Das erwartet man von dir.

Du weißt, wie ich dich liebe.

Mit welcher Kraft mein Herz noch immer für

dich schlägt.

Möge dieser Kuss dich ins Leben zurückbringen.

Ich wusste es.

Ich liebe dich vielleicht nicht genug, sonst müsstest

du aufwachen.

Aber die Kraft in diesem verwünschten Fluss ist

wohl einfach stärker als ich.

Um mich zu schützen, bist du hineingestürzt.

Mein armer Schatz.

Ist er wirklich tot?

Sag sowas nicht.

Ich fühle es.

Er ist nicht tot.

Wir beide sind nur so kurze Zeit zusammen

gewesen.

Wir hatten noch so viel vor.

Ich weiß, dass sich in diesem steinernen Panzer

noch Leben verbirgt.

Von bösem Fluch gefangen gehalten.

Warum hilfst du mir nicht?

Bekäme ich von dir nur ein Zeichen?

Es würde mein Leid in Mut verwandeln.

Ich würde alles auf mich nehmen, um dich

zu befreien.

Unsere Liebe würde den schlimmsten Fluch besiegen.

Er weint um mich.

Ich wusste es.

Wo verbirgst du dich?

Weiße Hexe!

Sprich zu mir!

Ich brauche deine Hilfe.

Noch nie habe ich dich so gebraucht wie

jetzt.

Du bist das Blitz.

Dich habe ich nicht gerufen.

Donner, du bist auch da.

Freust du dich nicht, dass wir gekommen sind?

Natürlich freue ich mich.

Ihr habt mir oft gefehlt.

Aber gerufen habe ich die Weiße Hexe.

Die Weiße Hexe kann dich nicht hören, weil

die Ärmste all ihre Zauberkraft verloren hat.

Dank dir.

Ich hätte mich lieber in Ruhe gesetzt.

Aber vielleicht können wir dir ja helfen.

Danke, aber da ziehe ich euch besser nicht

mit rein.

Das ist zu gefährlich.

Ach bitte, wir möchten endlich mal wieder eine

gute Tat vollbringen.

Bitte, Fantaghiro.

Du hast uns immerhin von der Schwarzen Hexe

weggeholt und seitdem wissen wir, dass Gutsein viel

schöner ist.

Außerdem, in den Wolken passiert nie was Interessantes.

Lieb von euch, aber...

Ich wüsste nicht, wie ihr mir helfen könntet.

Du wünschst dir, dass Romualdo zum Leben erwacht.

Woher wisst ihr das?

Ich bitte dich, wir sehen von oben doch

alles.

Oder fast alles.

Das ist doch unser einziges Vergnügen, auszukundschaften, was

ihr Sterblichen hier unten so treibt.

Romualdo ist das Opfer eines bösen, starken Zaubers

geworden.

Ja, aber jeden Zauber kann man brechen.

Man muss nur wissen, wodurch oder womit.

Nur würden wir nicht dahinter kommen, nicht mal

die Weiße Hexe.

Und weißt du, warum?

Weil nur ein genauso böses Hirn auf das

Gegenmittel kommen kann.

Wie zum Beispiel das von der Schwarzen Hexe.

Ja, aber die Schwarze Hexe gibt es nicht

mehr.

In Millionen Stücke ist die zerplatzt.

So viele Stückchen waren es wieder nicht.

Wir könnten aushacken, wie wir sie wieder zusammenflicken.

Bleibt, ihr habt vergessen, wie gefährlich das ist.

Woher wollt ihr wissen, dass es euch gelingt?

Versuchen können wir es doch immerhin.

Komm in die unterirdischen Gewölbe, gleich nach Sonnenaufgang.

Vertrau uns.

Schnell jetzt.

Ich habe Hunger!

Was wollt ihr von mir?

Seid still!

Furchtbar dieses Gejammere.

Hört auf zu weinen, das ist ein Befehl.

Wie soll jemand schlafen dabei?

Ich habe Hunger!

Gebt mir was zu essen!

Wenn ich noch ein Wort höre, dann schwöre

ich...

Hör dich doch, es ist viel besser, sie

aus dem Weg zu räumen, als noch was

zu riskieren.

Nein.

Warum nicht?

Ich muss wissen, welches dieser Kinder auserwählt wurde,

mich zu besiegen.

Was ändert das?

Sei du bloß stärker als dein prophezeites Schicksal.

Nein, ich will wissen, wie die Unschuld das

Böse besiegen soll.

Töten kann man mich nicht, weil ich unsterblich

bin.

Und mir die Macht nehmen kann man auch

nicht, weil die unendlich ist.

Wie denn also?

Wie, frage ich dich, kann mein Reich vernichtet

werden?

Suche besser keine Antwort auf diese Frage.

Wissen führt zu oft in die Irre.

Hör auf deine Mutter und schaff sie dir

vom Hals.

Bei mir hast du doch gelernt, die einzige

Möglichkeit, dir Respekt zu verschaffen, ist die Furcht.

Die Menschen sind böse von Natur aus.

Willst du verhindern, ihnen irgendwann zum Opfer zu

fallen, übertriff sie an Bosheit.

Hätte ich nicht immer darauf geachtet, ich wüsste

nicht, ob du noch über solche Macht verfügtest.

Ich würde da nicht nur in Schweigen und

Dunkelheit herrschen, immer nur von Hass genährt und

von Verachtung.

Aber alle beneiden und fürchten dich.

Niemand kann es mit deiner Kraft und Macht

aufnehmen.

Du hast ja recht, Mutter.

So wie du immer recht hattest.

Worauf warten wir noch?

Fangen wir an!

Nein!

Erst will ich noch mit jedem Kind sprechen,

mit jedem Einzelnen.

Was gefunden?

Nein, nichts.

Aber hier war es.

Hier habe ich mich in ein Pfeil verwandelt

und die schwarze Hexe erschlagen.

Dann müssen wir doch weiter weg suchen.

Als sie zerplatzt ist, wurde sie überall hin

verstreut.

Sicher bis hierher.

Sieh mal das hier.

Das könnte ein Stück von ihr sein.

Lass mal sehen.

Ich würde sagen, für einen Stein ein bisschen

schwarz.

Leck dreimal dran.

Nein, ich ekle mich.

Nein, nein, ich auch nicht.

Da wird mir schlecht.

Du beschwerst dich doch immer, dass du nie

was tun darfst.

Ihr seid alle gleich.

Die widerlichen Arbeiten lasst ihr die Frauen machen.

Was machst du denn da?

Hältst du mich für einen Riesenbonbon?

Schnell gegen die Sonne halten!

Wenigstens eingeschlossen in einem Stein möchte ich für

euch meine Ruhe haben.

Den Kopf haben wir schon und jetzt suchen

wir den Rest.

Sieh mal, hier ist noch ein Stück.

Hier liegen noch mehr.

Ich habe doch gesagt, hier muss es sein.

Wir kriegen sie schon wieder zusammen.

Das wär's.

Hoffentlich fehlt nicht zu viel.

Was meinst du?

Hast du Wolkenpulver mitgebracht?

Ja, habe ich.

Nur für die vielen Steine wird es ein

bisschen wenig sein.

Kein Problem.

Fangen wir mit dem Kopf an.

Weißt du noch, welcher der Kopf war?

Ich kann mich nicht erinnern.

Ich glaube, der da ist es.

Ganz bestimmt?

Ja.

Na schön, dann gib mir von dem Pulver.

Also, wenn ich das drüber streue, müsste der

Kopf zum Vorschein kommen.

Es war nicht der Kopf!

Streuen wir ihn rauf.

Dann verschwindet die Hand wieder.

Aber du hast es gewusst, hm?

Jedes Mal, wenn was schief geht, bin ich

dran schuld.

Der scheint mehr heller als die anderen zu

sein.

Vielleicht ist das der Kopf.

Diesmal versuchst du es aber.

Das wurde auch Zeit.

Ich muss schon sagen, ihr traut euch was.

Erst lasst ihr mich in tausend Stücke zerplatzen

und dann werde ich auch noch falsch zusammengesetzt.

Ich habe mich immer für boshaft gehalten, aber

ihr seid ja noch viel schlimmer.

Du musst vielmals entschuldigen.

Das ist heute unsere erste gute Tat.

Das ist ja wirklich zum Totlachen.

Ihr jagt eine arme Hexe, die nur ihre

Pflicht tut, in die Luft und dann habt

ihr auch noch die Unverschämtheit zu behaupten, dass

das eine gute Tat wäre.

Für jemand, der gut ist, ist das eine

gute Tat.

Ja, und man weiß, dass die Guten immer

Recht haben.

Wissen tun wir es nicht, aber wir glauben

es.

Wir haben mit dem Gutsein ja eben erst

angefangen.

Wir bemühen uns aber, damit voranzukommen.

Ach, ihr jungen Leute müsst immer übertreiben.

Hört schon auf mit dem albernen Geplapper, da

dreht sich mir ja der Magen um.

Nein, was rede ich denn da?

Ich fühle ja meinen Magen überhaupt nicht.

Und sonst auch nichts, was habt ihr mit

mir angestellt?

Sagt mir jetzt nicht, dass ihr mich in

so etwas wie einen Tisch verwandelt habt.

Nein, wir haben erst deinen Kopf hervorgeholt.

Dann weiter, das wäre mir sehr angenehm.

Ich würde mir ganz gern die Beine vertreten.

Worauf wartet ihr noch?

Wir müssen erst mit dir verhandeln.

Du bekommst den Rest deines Körpers nur, wenn

du uns versprichst, dass du Fanta Gero helfen

wirst.

Ach die, die hat ihre Hände auch wieder

im Spiel, diese furchtbare Person.

Aber die wollte doch unter die Haube und

einen Hausstand gründen.

Das würde sie furchtbar gern, aber...

Da frage ich mich, was das alberne Ding

von mir wollen kann.

Soll ich ihre Brautjungfer werden?

Oh nein, ich will nur wissen, was ich

tun muss, um Romualdo ins Leben zurückzuholen.

Du glaubst nicht, wie es mich freut, dich

winseln und flehen zu hören, Fanta Gero.

Dich so durch und durch schwermütig zu sehen,

verzweifelt und so traurig.

Ohne deine große Liebe.

Mein Liebster ist das Opfer eines Zaubers geworden.

Der Ärmste wurde in eine Statue verwandelt.

Und du bist die Einzige, die mir noch

helfen kann.

Und warum sollte ich das wohl tun?

Na, weil du dann den Rest deines Körpers

wiederkriegst.

Welch verdammungswürdige Erpressung.

Habt ihr nicht gerade behauptet, auf dem Weg

der Güte wandeln zu wollen?

Schon gut, Schluss jetzt.

Du vergeudest kostbare Zeit mit deinem Gerede.

Du wirst mir sofort sagen, was ich tun

muss.

Wer war es, der ihn verzaubert hat?

Tarabas.

Tarabas.

Tarabas.

Dann befreit deinen geliebten Romualdo aus seinem steinernen

Gefängnis bloß noch ein Kuss.

Aber freu dich nicht zu früh, ein einfacher

Kuss von dir wird da nichts nützen, mein

Täubchen.

Oh nein, der unmögliche Kuss muss es sein.

Was meinst du mit unmöglicher Kuss?

Na, ihn musst du küssen.

Ihn, den schlimmen Tarabas.

Nur niemand kommt nahe genug, Tarabas zu versuchen,

weil niemand genau weiß, wo er sich verbirgt.

Niemand weiß es, nicht mal ich.

Wenn nur der Kuss Romualdo rettet, finde ich

Tarabas.

Mal angenommen, es gelingt dir.

Warum sollte ein so berühmter Zauberer gerade auf

deinen Kuss warten?

Halt, nein!

Was macht ihr denn?

Was fällt euch ein?

Ihr habt mir versprochen, dass ihr mich...

So, die sind wir wieder los.

Ich finde es nicht ganz richtig, wir hatten

dir doch versprochen...

Das ist mir zu gefährlich.

Aber versprochen ist versprochen.

Willst du etwa, dass sie wieder durchs Land

zieht und Unheil stiftet, hä?

Das war keine gute Tat, oder?

Sie hatte unser Wort.

Aber es ist für einen guten Zweck.

Ihr Sterblichen dreht euch die Dinge ganz schön

hin.

Na dem sag ich noch Bescheid, wenn ich

ihn gefunden hab.

Hier, kann sein du brauchst es.

Wenn du hineinbläst, gibt es einen Ton.

Und das ist für uns das Zeichen, dass

du unsere Hilfe brauchst.

Viel Glück, Fantaghiro.

Euch auch, liebe Freunde.

Ich danke euch sehr.

Was soll denn das werden?

Du bist wohl noch nicht schwer genug, ohne

das alles.

Das ist Wasser, das brauchen wir.

Aha, du hast vor, die Wüste zu durchqueren,

ja?

Wir finden das Reich von Tarabas, nur wenn

wir seinen Soldaten folgen.

Die werden uns hinführen.

Und es gibt nur eine Möglichkeit, uns vor

ihnen zu schützen, Wasser.

Ohne Wasser würden sie uns in Stücke hauen.

Mehr mit, wenn ich's mir recht überlege.

So schwer ist es gar nicht.

Du willst wirklich mitkommen, Goldmini, ja?

Du weißt, dass wir lange weg sein werden.

Würde es irgendwas ändern, wenn ich mich meige,

mitzukommen?

Nein, wohl kaum.

Dann frag mich auch nicht nach meiner Meinung.

So kann ich mich wenigstens damit trösten, dass

ich gar keine Wahl hatte.

Ja, ja, genug geschwankt.

Los jetzt.

Jede Minute ist eine Minute ohne Romualdo.

Also, wer bist du, antworte.

Wer sind deine Eltern?

Und in welchem Reich regieren sie?

Ich, ich, ich...

Ist es denn möglich, dass man kein Wort

aus dir rausbekommt?

Hast du solche Angst vor mir, dass du

anfängst zu stottern?

Findest du mich so abstoßend?

Nein, mein Herr, das finde ich nicht, aber

ich...

Antworte du mir, Junge.

Warum findet ihr mich so schrecklich?

Weil ihr böse seid.

Böse bin ich?

Böse?

Das weißt du, wo du doch nur die

Güte und die Nächstenliebe kennst?

Ihr seid alle Engelchen, nicht?

Was böse ist, ahnt ihr gar nicht.

Tarabas, mit diesen Nichtsnutzen musst du nicht deine

Zeit vergeuden.

Ich frage mich, wozu sie wohl gut sind.

Niemals werden sie eine wirklich schreckliche Tat vollbringen.

Die armen Kleinen.

Wie du siehst, sind sie viel zu verängstigt,

um zu reden.

Von ihnen erfahren wir gewiss nicht, wer von

ihnen dazu bestimmt ist, dich zu besiegen.

Wer sagt uns, dass das Königskind, das wir

suchen, hier ist?

Dass es sich unter diesen elenden Schöpfen verbirgt?

Du weißt, dass noch sehr viel mehr von

ihnen kommen.

Du stirbst vor Angst?

Wieso?

Ich werde dir nichts tun.

Mein Junge, hör mir zu, wenn du jetzt

antwortest.

Gebe ich dir alles, was du dir wünschst.

Da ist nichts, mein Junge, was nicht Wirklichkeit

würde, vor euren Augen durch meine Zauberkraft.

Ihr wollt Leckereien und

steht nicht wie angewurzelt da.

Nehmt sie euch schon vorwärts!

Du magst nichts Süßes wie?

Vielleicht lieber heiße Schokolade?

Nein.

Dir wirklich nichts Köstliches in den Sinn?

Irgendwas Delikates, was es auch sei.

Du sollst es kriegen.

Es gibt keinen Wunsch, den ich nicht erfüllen

kann.

Du musst es nur sagen und sogleich wird

dein Wunsch erfüllt.

Nur zu?

Hab keine Angst, ich kann dir geben, was

du willst.

Ja, ich würde mir schon was wünschen.

Na bravo.

Einfach vorstellen.

Schon ist es erfüllt.

Meinen Sohn!

Das war dein Wunsch, Duster?

Mama!

Papa!

Lass meinen Sohn und kämpfe wie ein Mann,

wenn du den Mut dazu aufbringst.

Mama!

Mama!

Na komm, schlage dich mit mir.

Mama!

Eure Wünsche, Schatten, die sich in Luft auflösen.

Nicht zu glauben, ihr seid so klein, so

verletzlich.

Und doch soll einer von euch die Macht

haben, mich zu vernichten.

Was ist das Geheimnis dieses Fluches?

Wir flehen euch an, habt Mitleid.

Lasst uns frei, wir möchten die Sonne wieder

sehen.

Die Sonne, so?

Warum nicht, ihr sollt haben, was ihr euch

wünscht.

Herr?

Rasch, bringt mir die Kinder.

Ist schon geschehen.

Was ist?

Ihr habt doch den Befehl gehört.

Doppelt euch.

Kommt schon, kommt.

Gehorcht, Kinder.

Da wären sie, Herr.

Was soll das?

Was versprichst du dir davon?

Du tust alles, worum sie dich bitten.

Dann fürchten sie mich vielleicht nicht mehr.

Ich sage dir, je weniger dich die Kinder

fürchten, desto früher verlierst du vielleicht deine Macht.

Ihr wolltet doch das Sonnenlicht sehen.

Also, da habt ihr es.

Ihr habt die Unterwelt gefürchtet.

Ich habe euch in eure Welt zurückgebracht.

Freut euch darüber!

Schluss jetzt mit dem rührseligen Gewinsel.

Nur hier, nur hier ist es nicht so

wie daheim.

Und wie ist es dort?

Daheim, daheim, sagt ihr?

Könnt ihr an nichts anderes denken?

Ihr wollt ein neues Heim?

Dann sollt ihr es haben.

Es wird euch gefallen.

Da stammt ihr nicht, wa?

Decken aus Karamellbonbons.

Alle Wände aus Marzipan.

Die Stühle und Tische aus Lakritz.

Die Betten aus süßer Zuckerwatte.

Die Verzierungen an den Mauern sind aus Pistazien,

Pralinen.

Und überall im Haus stehen Schüsseln voller Schlagsahne.

Jedes Kind wäre glücklich, hier wohnen zu dürfen.

Und ihr wisst sicher zu schätzen, was ich

für euch getan habe.

Jedenfalls habt ihr hier absolut nichts zu befürchten.

Ihr müsst keine Angst haben.

Vor nichts.

Doch, die haben wir.

Ja, und es ist auch nicht wichtig, woraus

das Haus ist.

Aber es sollen die drin sein, die wir

lieb haben.

Liebe.

Immer wieder Liebe.

Ich hasse dieses Wort.

Ihr glaubt also, was euch hier fehlt ist

die Liebe?

Naja, wenn ihr wollt, dass wir uns wieder

am Leben freuen, dann bitte lasst uns doch

frei her.

Irgendwann werde ich's tun.

Irgendwann sicher.

Aber vorher muss ich wissen, wer von euch

mir zum Schicksal wird.

Und wie.

Und warum.

Aber wenn ihr nichts sagt, werde ich nie

dahinter kommen.

Mit Bonbons bringt ihr uns nicht zum Sprechen.

Es wäre viel einfacher, sie zu faltern.

Ihr wollt also immer noch nicht reden, nein?

Ihr könnt's euch überlegen.

Wenn ihr darüber mit mir sprechen wollt, und

irgendwann wollt ihr sicher, klopft an diesen Pilz,

wie ich es tue, und zwar dreimal.

Und wenn sie aus diesem süßen Gefängnis ausbrechen?

Das können sie nur, wenn sie die Mauern

vorher aufessen.

Und das weiß ich zu verhindern.

Wie, werde ich dir sofort zeigen.

Meine Zauberkraft.

Meine Bosheit setze ich dafür ein.

Sehr gut.

Und meine Sohn ist würdig.

Nein, töte mich nicht.

Lass mich leben.

Achtung!

Du!

Achtung!

Dir stehen ich aber Angst.

Ruhig, für Pferde interessieren die sich nicht.

Die sind nur auf Kinder aus.

Eigentlich bin ich ja doch schon ziemlich alt.

Dann halte dich still und warte hier.

Wasser!

Wasser!

Unser König hat sich im Thronsaal verbarrikadiert.

Du musst ihn retten.

Sie wollen seine Tochter, haben sie gesagt.

Jetzt töten sie ihn.

Meine Gemahlin!

Strengt euch nicht an!

Die Königin!

Ganz ruhig.

Ich fürchte, dass wir nichts mehr für sie

tun können.

Wartet, wir ziehen den Fall raus.

Lass gut sein, mein tapferer Ritter.

Ich spüre, es ist mir bestimmt mit dir

zu gehen.

Wir überqueren den Fluss des Todes zusammen.

Wer bist du?

Ich bin Fantaghiro.

Die Prinzessin, die wir alle haben.

Sie hat sich um einen Mann gekämpft.

Dich hat Gott geschickt.

Ihr werdet leben.

Gleich fällt mir ein, wie ich euch doch

noch...

Nein.

Meine Stunde ist da.

Aber meine Tochter...

Meine kleines Meralda...

Sie haben sie noch nicht gefunden.

Dir vertraue ich sie an.

Suche sie.

Finde sie.

Sie hält sich im Schloss versteckt.

Aber ohne dich ist sie hilflos und schutzlos.

Versprich mir, dass du dich ihrer annehmen wirst.

Dass du dich um sie kümmerst.

Ich schwöre es, Majestät.

Ich schwöre es bei meiner Ehre.

Sie soll immer bei dir bleiben.

Du musst sie schützen.

Versprich es Fantaghiro.

Tarabas!

Wo versteckst du dich?

Komm heraus und stell dich zum Kampf, wenn

du dich traust.

Wie kannst du es nur wagen, den Müttern

und den Vätern ihre Kinder wegzunehmen?

Und dem Volk den zukünftigen Herrscher?

Wie kannst du bloß so grausam sein?

Und so gnadenlos?

Zeig dich endlich, Tarabas!

Du ahnst nicht, wie ich dich verachte.

Zeig dich und nimm die Herausforderung einer Frau

ab, die nicht für sich, sondern...

Komm heraus und kämpfe, wenn du den Mut

dazu hast.

Wo versteckst du dich?

Ich hasse dich.

Und ich fordere dich zum Kampf heraus.

Nimm die Herausforderung einer Frau an, die nur

aus Liebe kämpft.

Beweise deinen Mut, Tarabas.

Du hast es gehört, ich hasse dich.

Also komm und nimm die Herausforderung einer Frau

an, die nicht für sich, sondern für ihre

Liebe kämpft.

Aus Liebe und für die Liebe, Tarabas.

Höre nicht auf das trügerische Echo menschlicher Stimmen.

Es war die Stimme einer Frau, Mutter.

Ach, eine dumme, überspannte Gans.

Ich wurde herausgefordert von Drachen und Dämonen, Zauberern

und Hexen, Königen und Prinzen.

Aber niemals, niemals hat mich eine Frau zum

Kampf gefordert.

Wieso hasst diese Frau mich so?

Ihr Hass müsste doch Musik in deinen Ohren

sein.

Seltsamerweise nicht.

Aber weshalb nicht?

Ich will es.

Ich muss es wissen.

Ich begreife nicht, weshalb du plötzlich so erpicht

darauf bist, Tarabas.

Haben wir nicht immer unsere Feinde vernichtet, ohne

zu fragen, weshalb sie uns bekämpfen?

Warum sollte es dich jetzt kümmern?

Jetzt weiß ich, was mich erwartet.

Seit ich weiß, dass ich nicht mehr unverwundbar

bin.

Was hast du vor?

Ich steige auf zur Welt der Sterblichen, um

zu sehen, wie die dumme, überspannte Gans aussieht,

die es wagt, mich herauszufordern.

Warte, lauf nicht weg!

Bleib doch da!

Smeralda!

Ich weiß, du bist hier!

Du musst dich nicht fürchten.

Ich will dir doch bloß helfen.

Au!

Lass das, ja?

Ich bin deine Freundin.

Das kann jeder sagen.

Wie soll ich wissen, ob ich dir vertrauen

kann?

Du hast mein Wort.

Ich kenne dich nicht, du kannst mir viel

erzählen.

Komm, ich helfe dir runter, wenn du willst.

Komm schon.

Ich tue, was mir passt.

Ganz bestimmt komme ich nicht runter, bevor du

das Zimmer verlassen hast.

Zu, mich schickt dein Vater.

Ich hab's ihm versprechen müssen.

Quatsch!

Und nun will ich das Versprechen einlösen.

Warum konnte er mich nicht selber holen?

Hast du nicht gemerkt, dass hier gekämpft wird?

Na klar doch!

Ja, aber auch...

Ach, so ist das.

Hör mal, was du kannst, kann ich schon

lange.

Was meinst du, schaffst du's durch den Betthimmel?

Ich bitte dich, Betthimmel sind reine Spezialität.

Versuchen wir's!

Richtig.

Also auf in den Krieg!

Tu, was sie dir sagt, bevor ich nervös

werde.

Albre nicht rum und komm sofort da runter,

du Gehörer.

Los, geh runter!

Geh du doch!

Gut, gut, wenn du mich dazu zwingst.

Nein!

Siehst du, jetzt bist du ein braves Mädchen

und wirst mir gehorchen.

Ich gehorche dem, der mir passt.

Lass mich gefälligst in Ruhe.

Auweia, da haben wir was am Hals.

Bleib hier, Starhalter!

Geh nicht weiter, bleib stehen!

Lass mich los!

Lass mich sofort los!

Was machst du, wofür hältst du dich eigentlich?

Loslassen, hab ich gesagt, du tust mir weh!

Dann halt eben still!

Dass es so schwer ist, jemanden zu retten,

hab ich nicht gewusst.

Du glaubst doch nicht, dass ich mit dir

mitkomme.

Dir bleibt gar nichts anderes übrig.

Ich hab's deinem Vater versprochen.

Mit dir geh ich nicht mit, ich mag

dich nicht.

Ach wirklich?

Das ist aber schade.

Weißt du, da unten wartet nämlich ein Pferd

auf uns, das sprechen kann.

Sowas gibt's nicht, das sagst du nur, weil

du mich überreden willst.

Ich bin noch klein, aber denk nicht, dass

ich dumm bin.

Meinetwegen, ich hab mein Bestes versucht, dann bleib

eben hier.

Auch wenn du denkst, ich lüge.

Ich hab tatsächlich ein Pferd, das sprechen kann.

Wir könnten es doch so machen.

Wir gehen hin und wenn es nicht spricht,

darfst du tun, was du willst.

Einverstanden?

Nein!

Na warte!

Siehst du, ich hab dir gesagt, es ist

gefährlich.

Und der Pferd kann wirklich sprechen, ja?

Ach du!

Goldmine!

Jetzt kommst du zurück, ich bin doch kein

Schlachtwurst.

Schnell, Goldmine!

Sag was zu ihr!

Na los, rede!

Na bitte, ich hab gewusst, dass du mich

beliebst.

Goldmine, sag was!

Die Kleine hier will mich doch um das

zu sprechen.

Oder es gibt eins auf die Nase, hörst

du?

Du weißt, dass ich mit Fremden nicht spreche.

Es stimmt, es spricht!

Das Mädchen dort, fangt es!

Ihr habt gehört, wir dürfen keine Töte verlieren!

Es ist sinnlos, ergeben wir uns lieber gleich.

Unsinn!

Ich weiß schon, was wir machen.

Komm, in den Brunnen!

Es ist ein Spiel, weißt du?

Das habe ich als kleines Mädchen oft gespielt.

Gut festhalten, ja?

Ich habe Angst!

Hier geblieben!

Na kommt, holt uns!

Das Wasser reicht, um eure ganzen Armee zu

steinwerden zu lassen.

Hier ziehen sie hoch!

Wir schaffen es niemals!

Wenn ihr genug habt von eurem Bad, ruft

uns!

Wenn du mutig genug bist, dann komm unter

uns, hol uns!

Oh, wir haben keine Eier, wir können waschen.

Und wenn's Tage dauert...

Na toll, jetzt sitzen wir schön in der

Patsche.

Dabei hast du erzählt, dass du mich retten

willst.

Warte!

Mir fällt gerade was ein.

Ich hoffe, es klappt auch.

Mal sehen.

Das ist ein hübsches Pferdchen.

Schenkst du es mir?

Nein, das brauche ich leider.

Ach, du schreckst!

Du verblitzen furchtig mich!

Das musst du nicht.

Das ist mein Freund, Luke.

Ich wollte eigentlich nicht baden.

Wie seid ihr hier reingeraten?

Was passiert hier?

Im Moment ist wichtig.

Wie kommen wir hier wieder raus?

Ich hab mir was ausgedacht.

Fragt sich nur, ob du das schaffen wirst.

Na, na, wer wird denn zu schlimmsten?

Carolina!

Was glaubst du, was da unten los ist?

Fantaghiro!

Sie ist wieder zurück, ja?

Auch Romualdo ist wieder zurück.

Nein, aber da unten...

Das musst du gesehen haben!

Lass mich zurück!

Lass mich zurück!

Halt!

Zurück!

Zurück mit euch!

Ich bin in euch gefahren!

Haltet die Frauen zurück!

Zurück da!

Zurück mit euch!

Leicht wird's nicht sein.

Aber wir versuchen's natürlich.

Beeilt euch bitte.

Uns wird allmählich kalt.

Zähne zusammenbeißen und auf mich vertrauen!

Aber gibt Acht, hört ihr!

Zielt nur auf den Ritter!

Das Kind brauch ich lebendig!

Du denkst, er wird schaffen, ja?

Ich hoffe es, mit ein bisschen Glück.

Sonst seh ich schwarz.

Seid bereit, Bogen schützen!

Zielstab fertig!

Der Eimer!

Den halten wir über uns!

Alle gleichzeitig schießen!

Und schießen!

Der Eimer ist bald hin, wenn sie weiter

schießen!

Musst ihr unbedingt donnern?

Noch nie hab ich so wunderbaren Krach gehört!

Dieser Donner ist unser Freund!

Erneut zielen!

Und schießen!

Hörst du das?

Ich hab's gehört, die schießen weiter auf uns!

Mein Lieber, es regnet!

Ich liebe den Regen!

Ich wusste, Liz und Donner haben es geschafft!

Wir sind geöffnet!

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal

so freuen würde, über einen Regen Tag!

Lass sie hin!

Und genieße den Anblick!

Alles ist steinerstein!

Das haben die beiden großartig gemacht!

Haben wir nicht tolle Freunde?

Zurück!

Wir fahren!

Geht nicht!

Los zurück!

Halt!

Halt!

Nun beruhigt euch bitte!

Würdet ihr uns wohl verraten, was das soll?

Weshalb seid ihr überhaupt hier?

Und von welchem Recht sprecht ihr?

Wir sind gekommen, um dem Prinzen zu helfen!

Wir wollen Romualdo küssen!

Und weshalb wollt ihr das tun?

Fantaghiro ist es nicht gelungen, deshalb wollen wir

es versuchen!

Ja, und wer weiß, vielleicht haben wir mehr

Glück!

Das mein ich auch!

Kann man da ein Verbot aussprechen?

Doch, sie haben ein Recht darauf!

Wir...

Gut, versucht's immerhin!

Lass mich zuerst sein!

Nur mit der Ruhe!

Nicht alle auf einmal, bitteschön!

Stellt euch bitte in einer Reihe auf!

Diejenige, die ihn mit ihrem Kuss ins Leben

zurückruft, die muss er dann zur Frau nehmen!

Was hältst du davon?

So ist die Tradition!

Gut, das Schicksal nehme seinen Lauf!

Oh, mein lieber, lieber Prinz!

Deine Schönheit überwältigt mich!

Du bist es, von dem ich immer geträumt

habe, immer geträumt!

Nein, nur einmal!

Ich war sicher, es würde mir gelingen!

Na, willst

du ein bisschen schlafen?

Wozu denn?

Ich bin hellwach!

Sehr gut, wenn wir die Nacht durchreiten, sind

wir am Morgen in meinem Schloss.

Hast du mich geraubt?

Wieso das denn?

Wie kommst du nur darauf?

Entschuldige, aber warum muss ich denn mit auf

das Schloss?

Was war das?

Ein Vogel!

Mir kam's eher wie Tausendvögel vor!

Weißt du, wenn es dunkel ist im Wald,

erscheint einem immer alles viel größer und gefährlicher.

Oft bildet man sich das bloß ein.

Da ist er wieder!

Ah!

Hafter Vogel!

Was ist passiert?

Der Vogel hat dir ein Auge aushacken wollen,

aber ich habe ihn mit dieser Schleuder verscheucht.

Vielen Dank.

Du bist sehr mutig gewesen.

Och, das war doch selbstverständlich.

Aber jetzt sind wir quitt.

Erst hast du mich gerettet, dafür rette ich

dich jetzt.

Wenn du noch ein bisschen ausruhen willst, warten

wir halt.

Nein, irgendwas gefällt mir hier nicht.

Komm weiter.

Sieh mal da vorne.

Da liegt jemand.

Nein, lieber nicht absteigen.

Vielleicht braucht er ja Hilfe.

Seid ihr verletzt?

Vielleicht hat ihn der schreckliche Vogel gehackt.

Was ist geschehen?

Ein Raubvogel war da.

Er hat sich auf mich gehalten.

Er hat mich gestürzt.

Er verletzte mich am Auge.

Passt gut auf.

Er könnte hier irgendwo auf euch lauern.

Nö, das glaube ich nicht.

Der hat sein Pferd weg...

Ist euer Pferd weggelaufen oder...

Mein Pferd?

Ich brauche keins.

Ihr seid zu Fuß unterwegs?

Ja, immer.

Ihr verzeiht, Herr, aber wir müssen weiter.

Wir wollen, bevor es Tag wird, den Wald

hinter uns haben.

Ihr wollt die Nacht durchreiten?

Das allein und im Dunkeln, davon würde ich

euch abraten.

Vielleicht erlaubt ihr mir, euch zu begleiten.

Nein, sagt nein.

Der kommt mir nicht teuer vor.

Ihr wollt uns also zu Fuß begleiten?

Nein, natürlich nicht.

Dann hattet ihr nicht eben...

Was?

Das war nur ein Scherz.

Ich liebe Überraschungen.

Meine Dame, mit mir habt ihr nichts zu

befürchten.

Sehr schön machst du das.

Wer die beiden auch sind, führe sie ins

Verderben.

Das wäre doch ein schöner Auftakt.

Opfere auf deiner ersten Reise in die Welt

der Sterblichen, diese beiden völlig nutzlosen Kreaturen.

Tu es, tu es zum unendlichen Ruhm unseres

ewigen Hasses.

Untertitel der Amara.org-Community

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