All language subtitles for Prinzessin.Fantaghiro.S02E02[de]

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Original subtitles

Romualdo.

Hab ich's doch geahnt.

Was ist passiert?

Er wurde entführt.

Romualdo ist entführt worden.

Lasst die Waffen stecken.

Wenn euch euer Leben lieb ist.

Was habt ihr mit Romualdo gemacht?

Frag dich lieber, was wir mit dir und

deinen Mängeln machen werden.

Bringt sie zum schwarzen Schloss.

Wenn mich meine Augen nicht täuschen, sind wir

am Ziel.

Ja, aber vielleicht kommen wir zu spät.

Oh nein.

Und was machen wir jetzt, Vater Jerome?

Wartet auf mich.

Das wäre aber blöd, eine so gefährliche Reise

zu machen.

Und dann zu spät.

Das wäre sogar scheußlich.

Und hoffentlich haben sie nicht schon alle getötet.

Was denkst du, Vater Jerome?

Sind sie etwa alle schon tot?

Nein.

Man sieht keinerlei Kampfspuren.

Gott.

Sie haben sie gefangen genommen.

Jetzt bin ich ganz allein.

Und ich hab alle gegen mich.

Wir lassen uns keine Angst einjagen.

Und wir geben auch nicht auf.

Vielleicht werden wir geschlagen.

Aber wir müssen es versuchen.

Ja, versuchen wir.

Wir sind ja auf der Seite des Guten.

Vater Jerome.

Hat recht.

Wir werden sie retten.

Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie.

Ich weiß weder, woher ich die Waffen, noch

den Mut nehmen soll.

Aber ich gebe mich nicht geschlagen.

Und ich schwöre, dass solange mein Herz schlägt

und ich atmen kann, solange ich Kraft in

meinen Armen habe und noch eine Spur Leben

in mir, ich alles tun werde, um meinen

Vater zu retten und Romualdo und seine Gefährten,

sollte das auch mein Tod sein.

Das schwöre ich bei all meiner Liebe.

Auf dieser Ruhestand kannst du wieder zu Kräften

kommen.

Sieh ihn dir an.

Tu ich ja, Majestät.

Donnerwetter ist der schön.

Wieso interessiert es dich, ob ein Sterblicher schön

oder hässlich ist, Donna?

Ich habe ja nicht gesagt, dass er mir

gefällt.

Ich habe bloß gesagt, dass er ein recht

ordentliches Exemplar von Mensch ist.

Findet ihr das denn nicht?

Hm, er ist nicht schlecht.

Und wie küsst er?

Du dumme Trine!

Was ist das für eine Frage?

Du hättest fragen sollen, wie war ihr Kuss,

Majestät.

Denn das, du dummes Ding, war ein Kuss.

In Ewigkeiten unvergesslich.

Einer von den Küssen, die das Bewusstsein auslöschen.

Einer von den Küssen, bei denen jede Zuneigung

zu einem anderen Menschen in Vergessenheit gerät.

Soll das bedeuten, Königin, dass Herr Fantaghiro schon

vergessen hat?

Glaubst du meinen Worten etwa nicht?

Dann kannst du es selbst prüfen.

Schau genau hin.

Was siehst du in seinen Augen?

Also wenn ich ehrlich bin, sehe ich noch

sie.

Freche Göre, aber nicht mehr lange, das sage

ich dir.

Oh, dieses unbedeutende kleine Ding.

Dieser wertlose Erdenwurm.

Diese arrogante Ziege, die weniger wert ist, als

der Dreck unter meinen Nägeln.

Sie hat noch viel zu lernen und ich

werde ihre Lehrmeisterin sein.

Und das sage ich dir, sie wird durch

Schaden klug werden, dieses Flittchen.

Wach auf!

Wach auf!

Romualdo!

Nein, ich bin's, du Schlafmütze.

Nun wach endlich auf!

Ich habe gar nicht geschlafen.

Ich habe nur die Augen zugemacht und nachgedacht.

Gut, dann bin ich beruhigt.

Dann hast du ja wohl einen Plan.

Aber sicher doch!

Nur leider habe ich ihn vergessen.

Zum ersten Mal könntest du diese lächerlichen Kleine

ausziehen.

Ja, du hast recht.

Die sind zum Kämpfen nicht geeignet.

Ich ziehe die von Romualdo ab.

Aber mal schnell.

Ihr habt schon viel zu viel Zeit verloren.

Na, bist du fertig?

Ah, diese Menschen.

Darf ich?

Bist du fertig, Fantaghiro?

Was hast du hier zu suchen, Goldmähne?

Siehst du nicht, dass sich das Mädchen gerade

auszieht?

Männer haben hier kein Zutreffen.

Aber ich bin doch ein Gehirn.

Wo ist Romualdo?

Und wo ist der Vater von Fantaghiro?

Ruhe!

Sonst seid ihr des Todes!

Wir wollen raus und frei!

Wenn wir sterben sollen, dann lasst euch nicht

abhalten!

Nur wollen wir zusammen mit Romualdo und dem

alten König sterben.

Wer sagt euch, dass ihr noch am Leben

seid?

Es gibt doch bestimmt einen einfacheren Weg zum

Eingang des Schwarzen Schlosses.

Liebe ist es jedenfalls nicht.

Na, endlich.

Nun ist auch sie hier bei mir.

Wie leicht es war, sie in meiner Falle

zu fangen.

Und nur noch die Erinnerung an ihre Liebe

bleibt ihnen.

Nein, nicht mal das werde ich den beiden

lassen.

Kontrollieren wir seine Augen!

Sehen wir sie uns nochmal an.

Oh, sieh doch nur, Blitz.

Sie verschwindet.

Die Erinnerung an sie wird zunehmend verschwommen.

Das stimmt.

Er scheint sie zu vergessen.

Ganz langsam.

Immer mehr.

Ja!

Ja!

Und er wird Fantaghiro für alle Ewigkeit vergessen.

Fantaghiro.

Diese gepanzerten Fledermäuse sehen wenig vertrauenerweckend aus.

Verschwindet er.

Keine Angst, Hasegans.

Wir müssen verhandeln.

Ja.

Begrüßt den Fremdenritter!

Hilfe, Hilfe!

Fünf auf einem Streich, nicht schlecht.

Ich bin in Form, hä?

Ihr seid recht verlegen, Fremder.

Einfach so vor unser Angesicht zu treten.

Warum seid ihr hergekommen?

Um eure Majestät zu ersuchen.

Romualdo freizulassen.

So wie den Königsvater und unsere Soldaten.

So lautet die Bitte von Fantaghiro, meiner Königin.

Und was wird dafür als Gegenleistung mir geboten?

Rettet ihr eure Ehre.

Da habe ich doch recht gehabt.

Gleich als ich eurer Ansicht nicht geworden bin,

habe ich mir gedacht, der ist doch bestimmt

gekommen, um mir den Krieg zu erklären.

Gut, dann eben Krieg.

Wenn ihr unbedingt wollt.

Und wo ist eure Armee, mit der ihr

mich angreifen wollt?

Ich bin meine eigene Armee.

Einer gegen eintausend?

Einer gegen einen, Majestät.

Gegen euren besten Kämpfer.

Warum sollte ich darauf eingehen?

Weil so die Regeln der Ritterlichkeit lauten.

Es erstaunt mich, dass ein redlicher König wie

ihr das nicht weiß.

Einer gegen einen.

So, so.

Ja, so könnte man das machen.

Aber erklärt mir, welcher Vorteil mir daraus erwüchse.

Warum sollte ich euch nicht auf der Stelle

töten?

Wenn ihr euch wirklich das Königreich von Fantaghiro

einverleiben wollt, dann haltet euch wenigstens an die

Regeln.

Andernfalls werden euch die Besiegten nur wenig achten.

Wer sagt euch, dass ich auf ihre Achtung

Wert lege?

Das sagt mir die Tatsache, dass ihr König

seid.

Und die größte Macht eines Souveräns entspringt vor

allem dem Respekt, den ihm seine Untertanen entgegenbringen.

Ihr besteht also auf einem Zweikampf.

Nun gut, einverstanden.

Ihr gegen meinen tapfersten und unbezwingtesten Krieger.

So sei es.

Ich bin zu diesem Zweikampf bereit.

Aber nur unter einer Bedingung.

Es muss ein Duell bis zum Tod sein.

Der Sieger hat seinen Gegner zu töten.

Und?

Nichts mehr zu sehen.

Sie ist verschwunden.

Ich habe gesiegt.

Komm zurück, Romualdo.

Entweiche aus dem dunklen Reich der Träume und

komme zurück in das Reich der Lebenden.

Öffne die Augen.

Erhebe dich nun.

Erhebe dich.

Langsam.

Ganz langsam.

Ja.

Rede mit mir.

Sprich es aus.

Wer bin ich?

Sag es mir.

Ihr seid meine Herren und Gebieterinnen.

Und ich liebe euch.

Grab von Waldorf.

Hier präsentiere ich euch meinen besten Krieger.

Ist ja alles ganz kornvoll.

Der Zweikampf, den ihr gefordert habt, hat die

gleiche Bedeutung wie ein Krieg.

Grab von Waldorf.

Ausgewählter Krieger des Königreichs von Fantaghiro.

Gegen den Vertreter unseres Königreichs, den Ritter von

Fantaghiro.

Der Ritter ohne Namen.

Gekämpft wird nach folgender Regel.

Der Sieger muss seinen Kontrahenten töten.

Gibt es noch Fragen, dann sprecht jetzt.

Oder schweigt für immer.

Persönlich habe ich nichts gegen euch, fremder Ritter.

Aber Kämpfen ist meine allerletzte Möglichkeit, diejenigen, die

mir nahe stehen und die ich liebe, vor

dem sicheren Untergang zu schützen.

Möge der Bessere den Sieg davontragen.

Der Zweikampf kann beginnen.

Ritter, dreht euch um.

Wie, ihr habt kein Schwert, Graf?

Ich hatte eins.

Ich glaube, ich habe es vergessen.

Vergessen?

Er hat gedacht, du würdest schwertzaubern, aber du

hast dich vergessen gelegt.

Und womit wollt ihr dann kämpfen?

Romualdo.

Erkennst du mich nicht?

Kommt nicht näher.

Ich bin es.

Fantaghiro.

Romualdo.

Romualdo.

Was stammelt ihr da, Graf?

Kämpfen wir nun oder nicht?

Was soll das?

Was haben sie dir angetan?

Ja.

Jetzt verstehe ich, du machst das absichtlich, um

mir das Leben zu retten.

Also sag mir, was soll ich tun?

Gebt ihm ein Schwert, er soll endlich anfangen

zu kämpfen.

Ihr Ritter, reicht unserem Feind ein Schwert?

Dann lasst mir wenigstens die Möglichkeit, das Schwert

selbst zu wählen, Eure Majestät.

Gut denn.

Geleitet den Grafen in die Waffenkammer.

Er soll sich eine Waffe aussuchen, damit der

Zweikampf endlich beginnen kann.

Graf, lasst uns nicht zu lange warten, weil

nämlich ich und mein Schwert darauf brennen, uns

mit euch einzulassen und euch zu besiegen, natürlich.

Oje, oje, oje, ist das wunderbar.

Tretet ein und beeilt euch, Graf.

Oh, ist das fürchterlich hier.

Ich habe Angst.

Schau nur die vielen Mordinstrumente.

Ich traue mich nicht mal, den Kopf zu

heben.

Lass du den Kopf wenigstens nicht hängen.

Sei stark, von der Kirche.

Ich kann einfach nicht.

Es ist sinnlos.

Was?

Ihn zu töten, den ich liebe.

Und ich kann genauso wenig zulassen, dass er

mich tötet.

Hilf mir, weiße Hexe.

Ich bitte dich, du vermagst es.

Tu es, du bist meine letzte Hoffnung.

Antagiron, du weißt so gut wie ich, dass

ich das nicht kann.

Du weißt, dass ich im Reich der schwarzen

Königin keine magischen Kräfte habe.

Er versucht, dich mit süßen Worten einzulullen, aber

du darfst nicht auf ihn hören.

Er ist zu allem fähig, zu jedem Betrug,

zu jeder List, zu jeder schändlichen Zauberei.

Er wird so tun, als sei er dein

Freund, dein Verwandter, sogar deine Geliebte.

Tja, er wird dich als Frau ausgeben.

Bestimmt wird er sich weigern, zur Waffe zu

greifen, alles, um dich zu verunsichern.

Er wird dich bedrohen, anlächeln, weinen, anfliegen, aber

das Ganze ist nutzlos, vergebliche Liebesmüh.

Denn was er dir auch vorspielt, du weißt,

was du zu tun hast, mein Liebling.

Ja, ich reiße ihm das Herz heraus und

reiche es euch, als Beweis meiner ewigen Liebe,

Herr.

Ja.

Er hat

mich nicht erkannt, das ist leider wahr.

Ach, hätte er mir doch nur einmal in

die Augen geblickt.

Er ist verzaubert worden, hast du das noch

nicht kapiert?

Vielleicht hat er die Schwarze Hexe doch geküsst.

Und das bedeutet, es ist aus.

Er kommt nie mehr zurück zu mir.

So ist es doch, oder?

Es ist sehr schwierig, zu schwierig vielleicht.

Nicht, Fantaghiro.

Nicht weinen, bitte nicht.

Du musst jetzt stark sein.

Nicht weinen.

Tränen nützen uns gar nicht.

Nun schau mich doch nicht so an.

Wollt ihr wohl aufhören?

Nein.

Eine schöne Art, mir Mut zu machen.

Jetzt reicht es aber.

Wenn ich gleich mit einem Schwer zum Zweikampf

erscheinen muss, dann muss ich eins auswählen.

Du darfst es doch nicht benutzen.

Erinnerst du dich?

Ja, ich weiß.

Aber sie müssen wenigstens glauben, dass ich eins

habe.

Doch in der Scheide wird nur der Griff

stecken.

Das kannst du nicht tun.

Womit willst du dich verteidigen?

Womit angreifen?

Hast du dir das überlebt?

Das wäre Selbstmord.

Nur, ich würde Romualdo niemals angreifen.

Nie würde ich ihm wehtun.

Doch wir werden allein sein.

Von Angesicht zu Angesicht.

Und ich werde versuchen, ihm klarzumachen, wer ich

bin.

Die Kraft der Liebe ist stärker, als Zauberkünste.

Dann geh und stelle dich deinem Schicksal.

Nur die Kraft deiner Liebe wird Licht in

die Finsternis bringen, mit der das schwarze Königreich

uns verdunkelt.

Geh, Falder Leroy, und das Glück sei mit

dir.

Du wirst es brauchen.

Die Stunde ist gekommen.

Dies ist eure letzte Gelegenheit.

Kraft von Waldorf.

Ich bin bereit.

Aber wo ist euer Krieger geblieben?

Wo ist der Furchtlose ohne Namen?

Hier bin ich, Graf.

Und?

Seid ihr bereit für eure Niederlage?

Seid auf euren Tod gefasst.

Nur einer von euch wird diesen Zweikampf überleben.

Fahrt hin auf ewig, Graf von Waldorf.

Nun zu uns beiden.

Kommt näher, Ritter.

Zieht euer Schwert.

Ich liebe dich.

Ich trage kein Schwert.

Und ich bin auch nicht der Graf von

Waldorf.

Ich bin deine Fantaghiro.

Sicher.

Ihr seid eine Frau.

Ich bin schon vor eurer List gewarnt worden,

Graf.

Frauen kämpfen nicht, wisst ihr das nicht?

Ja, stimmt.

Siehst du, ich bin ja auch unbewaffnet.

Das bedeutet, der Kampf ist noch schneller zu

enden, als ich gedacht habe.

Romualdo, was kannst du dich tun?

Du bist Opfer eines Zaubers geworden.

Die schwarze Königin hat dich verhelfen.

Halt still!

Ihr werdet mich aus eurer Welt nicht verraten.

Wisst ihr was, Ritter?

Als Beweis meiner unendlichen Liebe verschenke ich euer

Herz.

Sag, wem schenkst du mein Herz?

Wer ich liebe und anbete.

Du liebst mich, nur mich hörst du.

Scheiße!

Entschuldige.

Steine sind bei diesem Zweikampf nicht zugelassen, verehrter

Graf.

Solche Spielchen bringen euch gar nichts, nein.

Das ist noch nicht bewiesen.

Nein!

Das wäre beinahe schief gegangen.

Da habe ich ja gerade noch mal Glück

gehabt.

Let's go.

Komm her.

Nein, nein, tu mir nichts.

Ich bitte dich, tu mir nichts.

Sei so gut, bitte tu mir nicht weh.

Sei still.

Du kannst ihn meinetwegen halten, aber Vorsicht.

Wehe, wenn er dir entwischt.

So langsam habe ich die Nase voll von

diesem Zweikampf.

Ihr dürft aber nicht eingreifen, Majestät.

Ihr habt gesagt, dass sie durch Romualdos Hand

sterben muss.

Ja, aber dieses Duell zieht sie schon viel

zu lange hin.

Dieses junge Ding ist schlau.

Das fängt an mich zu beunruhigen.

Schon denke ich, dass sie stärker ist.

Doch niemals stärker als euer Zauber.

Ach.

Wer, Gott Graf?

Hört endlich auf von mir zu fluten.

Ich brauche kein Schwert, um dich zu besiegen.

Ach nein?

Wollt ihr mich mit einem Kerzenleuchter töten, Graf?

Ich will dich gar nicht töten.

Ich kann es nicht.

Weil ich dich liebe.

Ihr habt eigenartige Neigungen, Graf.

Ich will das nicht hören.

Können denn meine Worte dein Herz wirklich nicht

erweisen?

Töte mich, worauf wartest du?

Aber lass dich warnen.

Wenn du mich umbringst, Romualdo, dann stirbt auch

ein Teil von dir.

Ich liebe dich.

Und ich werde dich ewig lieben.

Haltet den Mund.

Es ist scheußlich.

Ich bin dieses abwegige Geschwätzleid.

Von jetzt an wird nicht mehr geredet.

Jetzt wird ernst gemacht.

Bringen wir die Sache zu Ende.

Ich liebe dich.

Nein!

Es ist genug!

So leicht wirst du sie nicht besiegen.

Wenn du sie unbedingt können willst, dann in

einem...

In diesem Augenblick verzichte ich auf meine magischen

Kräfte und entgegne Fandamiron von dem, von dem

ich rufe, ihr Schwert herbei!

Was ist das Wundervolles, Katharina?

Ich weiß nicht, vielleicht ein Gewitter!

Oh Gott!

Das Schwert haltet es auf!

Nein, wartet!

Versteck die Rohre aus, vielleicht!

Oh, richtig!

Und wir vernichten jetzt ihr Schwert!

Blitz!

Erhebe dich in die Lüfte und zerstöre es!

Du hast es verfehlt!

Wir müssen es unter allen Umständen aufhalten!

Du hast schändlich versagt!

Du bist entlassen!

Entlassen, du Taugelicht!

Verschwinde!

Kleiner Idiot!

Verschwinde!

Lass dich nie mehr hier sehen!

Hau endlich ab!

Hörst du mich?

Verschwinde von hier!

Ich habe keine Angst vor eurer Zauberei!

So ein bisschen Wind hält mich nicht zurück!

Der Wind nicht!

Aber mein Schwert schafft das sicher!

Auch euer Schwert kann mich nicht aufhalten!

Jetzt bist du nicht mehr im Vorteil!

Auch das wird euch nicht treffen!

Nimm du ihn!

Pass gut darauf auf!

Ich muss weg!

Sie hat mich ausgeworfen!

Nein!

Ich bitte dich vielmals, Blitz!

Lass mich nicht allein!

Na dann komm doch einfach mit!

Das kann ich nicht!

Die Schwarze Königin würde sich rächen!

Vielleicht würde sie es ja überhaupt nicht merken!

Vielleicht bekommt sie...

Durst!

Hier!

Nimm schon nur Mut!

Bist du ganz sicher, dass kein Punkt Liebe

in deinem Herz geblieben ist?

Mein Herz blüht vor Liebe!

Wenn das so ist, wie kannst du mich

dann lieben und gleichzeitig bekämpfen?

Ganz einfach!

Ich liebe nicht euch!

Keine Spur!

Wie liebst du dann?

Sag mir!

Die Schwarze Königin!

Und ich werde sie bis ans Ende meiner

Tage lieben!

Und ich kann es gar nicht erwarten, dass

sie endlich am Boden liegt und ich zurück

in ihre Arme eile!

Zurück zu ihren Küssen!

Küssen?

Du hast sie auch geküsst?

Wir haben nichts anderes gemacht, als uns zu

küssen!

Ich werde die Erinnerung an diese Küste auslöschen

mit der Spitze meines Schwertes!

Schnell, bevor die Hexe zurückkommt!

Nein, jetzt reicht es aber wirklich!

Dieses dumme Spiel dauert entschieden zu lange!

Dieses kleine Gönne ist viel schlauer, als ich

gedacht habe!

Ich habe euch ein Glas eingeschenkt, Eure Majestät!

Ich möchte mit euch anstoßen, weil ihr mich

endlich von diesem Blitz erlöst habt!

Sag es, gib es zu!

Du konntest deinen Bruder nicht umbringen!

Nein, das stimmt nicht!

Ich habe ihn geliebt, und zwar sehr!

Und jetzt bin ich verzweifelt!

Ich verabscheue euch, Majestät!

Und ich bringe einen Trinkspruch auf den Hass

aus, den ich für euch empfinde!

So, und nun trinkt!

Ja, so gefällst du mir!

Sehr gut, darauf wollen wir von heute an

trinken!

Auf den Hass, den du für mich empfindest!

Und dass er gedeiht und wächst!

Geschafft!

Gleich ist es vorbei!

Ich habe es getan!

Hurra!

Wieso?

Was hast du da reingetan?

Einen Zauberschlaftrunk!

Ja, trinkt!

Trinkt!

Zaubertränke haben nicht die leiseste Wirkung auf mich,

das solltest du wissen!

Ja, das ist richtig, die der anderen Hexen!

Eure eigenen dagegen schon!

Jetzt habe ich viel Zeit, um zu verschwinden!

Das Gegenmittel!

Du falsche, schlange Verräterin, du hast mich betrogen!

Wie hast du das nur fertig bringen können?

Wie konntest du mir das nur antun?

Sei verflucht!

Ich tue nur, was ihr mir Abscheuliches beigebracht

habt, Majestät!

Und was gibt es Abscheulicheres, als einen eigenen

Lehrmeister zu verraten?

Schnell, jede Minute ist kostbar!

Was ist das für ein Geräusch?

Wie knifflig das ist!

Komm nicht ran!

Nein!

Wer bist du denn?

Einen Augenblick!

Nun mach schon auf, bevor die anderen Wächter

kommen!

Ich mache nur unter der Bedingung auf, ihr

Ritter, dass ihr mich dann mitnehmt!

Wo du auch hin willst, wir bringen dich

hin!

An's Ende der Welt, nur mach jetzt!

Na los schon, schließ auf!

Worauf wartest du noch, verall dich?

Schnell, Kleine, schließ auf!

Ja, soll ich es dir noch sagen, die

schwarzen Ritter sind im Angriff!

Los, los, hörst du sie nicht?

Was ist?

Mach schon!

Und beeil dich!

Hast du bald den richtigen!

Das kann doch nicht so schwer sein!

Beeil dich!

Na los doch!

Na endlich!

Ja, jetzt hast du's!

Schneller!

Wir haben keine Minute zu verlieren!

Ich bin verloren!

Kommen weg, ihr Kleinen!

Bring mich zu Romualdo!

Folgt mir!

So, jetzt gehört ihr mir!

Romualdo!

Eure Todesstunde ist gekommen, es ist aus.

Alle Tränen dieser Welt werden nicht reichen, um

das zu beweinen.

Was du im Begriff bist zu tun, Romualdo?

Ich habe nicht vor, euren Tod zu beweinen,

verehrter Graf.

Ich will nur so schnell wie möglich zurück

zu meiner Liebsten.

Adieu, auf immer!

Halt, Romualdo!

Tu es nicht!

Wer spricht da?

Ich bin es, Cataldo!

Du würdest es dein Leben lang bereuen!

Tu es nicht!

Aber...

Romualdo!

Erkennst du mich nicht?

Er ist verzaubert worden, seid vorsichtig!

Bleibt, wo ihr seid!

Aber...

Sie ist Fantagiro, und ich bin dein Freund

Cataldo.

Verstehst du nicht?

Ich habe dafür ihn gewonnen!

Romualdo!

Nun, sprecht!

Wer hat gewonnen?

Ihr sicher nicht, König.

Donner...

Haltet Donner auf!

Ihr seid nicht der König, den ich will!

Ich will meinen Vater!

Wer weiß, wo der sein mag?

Sagt mir, wo ihr meinen Vater versteckt haltet,

dann lasse ich euch frei.

Ich habe keine Ahnung, das weiß nur die

schwarze Königin.

Dann gehen wir zu ihr!

Nein, los nicht, ihr wollt sie doch nicht

aufwecken!

Fesseln wir sie eben, bevor die alte Hexe

aufwacht.

Jedoch wenn sie schon wach ist, kann nur

ein Zauber sie aufhalten.

Und ich habe überhaupt keine Macht.

Wir müssen uns vereinen.

Geht schon vor, ich muss meinen Vater suchen.

Sobald der Mond aufgegangen ist, verliert der Zaubertrank

seine Wirkung.

Und bis dahin ist nur noch wenig Zeit.

Warum nehmen wir nicht einfach den schwarzen König

mit?

Wir könnten ihn als Geisel benutzen.

Ja, du hast recht.

Wir dürfen kein Risiko eingehen.

Bewegt euch!

Und betet, dass mein Vater noch am Leben

ist!

Los!

Stellt den Kampf sofort ein!

Oder ich töte euren König!

Gehört dem Befehl!

Schnell, Vater Girod!

Bereit euch!

Los, los, schnell!

Steigt ein und kein Wort!

Wenn sich einer rührt, sterbt ihr vor allen

anderen.

Rein!

Ach, was ist das für der Hektik?

Grüß dich, Goldmädels!

Wir sollen es uns lieber nicht aufhalten, wie

die Mutel Koffer.

Weiter, wir müssen uns beeinträchtigen!

Sie, da oben am Himmel!

Ich glaube, sie hat die Augen gemacht.

Wir müssen aus dem schwarzen Fall raus.

Und zwar so schnell wie möglich.

Nein, wartet ihr erdreicht!

Das ist nicht die schwarze Königin!

Ich habe schon gefürchtet, ich würde es nicht

schaffen.

Gehört ihr zu uns, Majestät?

Wollt ihr auch ein guter Mensch werden?

Halt dein dreckiges Maul, Verräter!

Nein, mir ist ganz offiziell gekündigt worden.

Ich bin also kein Verräter.

Ich schon.

Ich bitte dafür um Verzeihung.

Aber man kann doch nicht für alle Ewigkeit

böse sein.

Sprecht!

Wo sind Romualdo und Fantaghiro?

Sie sind geflohen, Majestät!

Ihr dummköpfe habt sie entkommen lassen!

Sie hatten unseren König als Geisel genommen!

Na und?

Weißt du vielleicht, was ich mich um den

König schere?

Was?

Nicht einen Deutsch!

Aber er ist doch unser König!

Nichts da!

Ich bin eure Königin, aber auch euer König!

Ich bin einfach alles für euch und ihr

seid nichts anderes als dumme Thronsoldaten, die ich

geschaffen habe und auch zerstöre!

Nein!

Erbarmen, meine Königin!

Das hättet ihr gleich tun sollen!

Jetzt brauche ich euch nicht länger!

Da habt ihr es!

Nur noch ich kann jetzt diese Verbrecher aufhalten.

Höher!

Höher!

Höher!

Höher!

Höher!

Ich kann

nicht mehr weiter.

Die Fiole!

Setz die Fiole ein, die ich dir gegeben

habe!

Schnell!

Ich brenne euch nieder, wenn ihr uns nicht

verzieren lasst!

Los, mach schnell!

Ich halte den Zaun!

Aber wir können dich doch nicht zurücklassen!

Achtung!

Die Flamme brennt nur kurze Zeit!

Vorwärts!

Höher!

Höher!

Ich kann nicht mehr!

Die schwarze Hexe!

Schnell, wir verschwinden!

Nein!

Wenn du jetzt wegschlägst, sieht sie dich!

Ich geh lieber nicht.

Höher!

Die Grenze!

Weiter, Nero!

Sie kommt näher.

Ich spüre es.

Ja, immer näher.

Sie wird dich herausfordern.

Dreh dich gar nicht um!

Was ist das?

Rückwärts!

Nein!

Ich komme!

Warte!

Und zieht

rasch weiter!

Noch ein paar Schritte und die Gefahr ist

vorüber!

Lauf!

Zeig, was du kannst, Goldmädchen!

Lauf schneller als der Wind!

Ich bin

hier!

Ich warte auf dich!

Mich liebt er!

Nein, euch liebt er keineswegs!

Aber nicht nur das!

Mit welchem Recht nennt ihr Liebe, was ihr

durch Zauberei erworben habt?

Die Liebe ist immer Zauberei, du dummes, unerfahrenes

Ding!

Und nun füge dich da rein!

Er kommt zu mir!

Aber ich überlasse dir den Schwarzen König, wenn

du auf Romualdo verzichtest!

Niemals!

Komm zu mir, Romualdo!

Komm in meine Arme!

Der Stein!

Wo ist denn bloß der Stein?

Umarme mich, Romualdo!

Komm!

Er gehört noch immer mir!

Sieh her!

Du hast die Viole nicht mehr, so musst

du listig sein!

Pack sie bei ihr ab!

Nur ein kleiner Windhauch?

Ist das alles, was ihr könnt, ha?

Du!

Dreist und unverschämt bist du sonst gar nichts!

Sag, wer hat dir erlaubt, in dieser Weise

mit mir zu sprechen?

Ich kann mich in einfach alles verwandeln!

Ich brauche es nur zu wünschen!

Ich kann zaubern, was ich will!

Ich vermag mich in eine Lawine zu verwandeln!

Oder in einen schrecklichen Menschenfresser, der dich verschlingt!

In einen grässlichen Drachen mit fürchterlich spitzen Klauen,

der dich zerfleischt!

Das alles mache ich, du Wurm!

Drachen, Lawinen, Menschenfresser...

Naja, das übliche Repertoire.

Dass ihr das könnt, glaube ich gern.

Immerhin seid ihr eine Hexe.

Für euch sind sowas doch nur Fingerübungen.

Aber ich wette, ihr habt nicht die Macht,

euch in etwas Reines zu verwandeln.

Zartes.

Etwas Feines.

Ich kann alles werden, das sagte ich schon!

Ach, lass doch.

Das sind nur Worte.

Oh?

Du willst also, dass ich mich in etwas

Reines und Zartes verwandle?

Es sei...

Der allerzarteste Rosenstrau.

Da staunst du, was?

Was sagst du, da staunst du, was?

Sind wir dir zart genug?

Und rein, hm?

Wie unsere Blütenblätter.

Gefallen sie dir nicht?

Im Prinzip nicht schlecht.

Nur die vielen Dornen stören natürlich.

Was, die Dornen?

Die sind doch das Schönste an einer Blume,

oder nicht?

Eigentlich hielt ich euch für mächtiger.

Weiter, Fantaghiro, reize sie.

Sie soll sich doch weiter verwandeln.

Los!

Es ist überdeutlich.

Von den raffinierten Dingen wisst ihr nichts.

Von dem Zarten und Reinen.

Nein?

Da ärgst du dich aber gewaltig.

Ich weiß es sehr wohl und das werde

ich dir auch beweisen.

Ich habe mich bereits in etwas sehr Sanftes,

Reines und Zartes verwandelt.

Genauer gesagt, ich habe mich in jemanden verwandelt,

den du darüber hinaus sehr gut kennst.

Sieh genau hin und pass gut auf und

sei auf eine Überraschung gefasst.

Na, was sagst du?

Bist du jetzt zufrieden?

Oder kennst du jemanden, der noch sanfter?

Und womöglich noch reiner ist als du?

Jetzt ist mir auch klar, wie er es

geschafft hat, dass Romualdo euch küsst.

Das war nicht schwer.

Er wollte es doch so sehr.

Dich zu küssen hatte er ja wohl keine

große Sehnsucht.

Wer sagt, dass ich sanft bin?

Ich war so oft in meinem Leben ungehorsam

und noch viel öfter hoffhärtig.

Ständig habe ich meinem Vater und meinen Schwestern

Kummer gemacht.

Ich war nie sanft.

Nein, schwarze Hexe, gib mich nicht als zart

fühlendes, zerbrechliches und reines Wesen aus.

Das bin ich nicht.

Jetzt ist es ein für alle Mal genug.

Nenn mir das absolut reinste, zerbrechlichste, unbefleckteste aller

Dinge, das deiner Ansicht nach eine Verwandlung wert

ist und du wirst sehen, wozu ich imstande

bin.

Nun rede oder ich kratze dir die Augen

aus.

Ich versuche es.

Ich bin sicher, dass ihr...

euch zum Beispiel...

Lasst mich nachdenken, ähm...

Ich hab es!

Ich wette, ihr schafft es nicht, euch in

ein Kristall zu verwandeln.

Ein Kristall?

Kristall?

Kristall!

Nichts für mich.

Dieser Zauber bereitet nicht mal drittklassigen Hexenschwierigkeiten.

Sieh deinen Wund schon als erfüllt.

Oh ja, das reinste Wunder.

Ich schwöre, so strahlend habe ich euch noch

nie gesehen.

So überaus zerbrechlich, Majestät.

Seid ihr aber auch schön.

Da tut es mir ja beinahe leid, euch

zu zerstören!

Nicht das Schloss!

Da drin ist mein Vater!

Das Böse habe ich besiegt.

Aber damit auch die letzte Hoffnung verloren, meines

Tages meinen Vater wiederzusehen.

Asaldo!

Was gibt's?

Ich habe ein Schwerstrand aus Tieren gehört.

Warum?

Lass uns anhalten, es könnte Panther Giraud sein.

Oh!

Siehst du's?

Siehst du's?

Hey, Panther Giraud, du lebst!

Es tut gut, euch wiederzusehen, obwohl ich sehr

traurig bin.

Warum?

Du lebst!

Aber ich habe meinen Vater verloren.

Panther Giraud!

Panther Giraud, wo bist du?

Du komm her!

Panther Giraud, beeil dich, ich kann nicht mehr.

Panther Giraud!

Vater?

Panther Giraud, ich ertrage diese Eisenmaske nicht mehr

länger.

Bitte, nehmen Sie mir ab.

Sofort, Vater.

Du Ärmster, wie kränk muss das sein?

Ich bekomme keine Luft mehr.

Das glaub ich dir.

Nein, tut das nicht!

Die schwarze Hexe hat uns gesagt, dass sie

ihm die Maske aufgesetzt hat, weil er so

furchtbar aussieht.

Er sei so hässlich, dass jeder, der einen

Blick auf ihn wirft, tot umfällt.

Mein Vater ist nie hässlich gewesen.

Und er hat mir nie Angst gemacht.

Nicht mal, wenn er schimpfte, als ich Kind

war.

Ich danke dir, dass ich ja davon wieder

atmen kann.

Nimm mir die Ketten ab, bitte.

Natürlich.

Ich bitte euch alle um Verzeihung, Freunde.

Ihr habt so viele Gemeinheiten von mir ertragen

müssen.

Aber das war die schwarze Hexe.

Sie hat ihre Zauberkünste benutzt und mich in

den schwarzen König verwandelt.

Die schwarze Hexe ist vernichtet worden.

Jetzt brauchen wir ihre Machenschaften nicht mehr zu

fürchten.

Ist das so?

Der Omoida, auch nicht mehr verzaubert.

Los, wecken wir ihn auf.

Nein.

Warten wir, bis er von allein aufwacht.

Und wir reiten weiter.

Wollt ihr denn gar nicht zu euren Frauen

zurück?

Halt dich gut fest.

Schlafe, mein Liebster.

Schlaf.

Alles ist vorüber.

Wenn du deine Augen aufschlägst, sind wir zu

Hause.

Und diesmal für immer.

Das Leben wird endlich so wie früher.

Ich muss euch warnen.

Ihr verratet ihm, was wirklich geschehen ist.

Aber Romualdo muss doch wissen, was du alles

für ihn getan hast.

Ja, aber ich möchte, dass er es von

mir erfährt.

Und Stückchen für Stückchen.

Und keinesfalls soll er es von anderen erfahren.

Aber vergiss dabei eure Hochzeit nicht.

Sonst schiebt ihr die wieder für wer weiß

wie lange auf, Schwester.

Sei unbesorgt.

Diesmal gibt es keine Verzögerungen mehr.

Ich gehe die Vorbereitungen für das Festessen überwachen.

Und ich sehe mir das Brautkleid nochmal an.

Was hast du denn?

Ich weiß nicht, so ein eigenartiges Gefühl.

Ach, das ist doch Unsinn.

Beeil dich lieber.

Er wartet auf dich.

Du hast recht.

Dann müsst ihr aber allein weitermachen, ja?

Romualdo...

Ich kann nicht mehr sagen, wie lange ich

auf diesen Augenblick warte.

Kenn ich euch denn?

Ich weiß nicht, wer ihr seid.

Aber ich bin Fantagira.

Das ist der Ring, den du mir geschenkt

hast.

Wir waren ein Liebespaar, bevor der Krieg kam.

Das kommt mir wie eine Erzählung vor, die

in mir weder Gefühle noch Erinnerungen weckt.

Ich bitte euch um Verzeihung.

Aber wenn es stimmt, dass ich nicht euer

Gefangener bin, dann lasst mich ziehen.

Dein Zuhause ist hier.

Du bist hier König.

Und ich liebe dich.

Aber ich liebe euch nicht.

Ich kenne euch nicht einmal.

Ich fühle, dass ich in jemanden verliebt bin.

Aber das seid nicht ihr.

Jedenfalls glaube ich nicht, dass ihr es seid.

Romualdo, vielleicht wenn du...

Wenn wir...

Nein.

Nein.

Verzeiht mir.

Aber ihr seid es nun einmal nicht, die

ich liebe.

Und ich muss die finden, der allein mein

Herz gehört.

Wenn ihr mich tatsächlich liebt, wie ihr es

sagt, dann lasst mich gehen.

Befreit mich aus diesem Gefängnis.

Mein Geliebter.

Ich werde dich nicht zwingen.

Indies ein Gefängnis für dich ist.

Musst du hier fort.

Mir ist allein.

Obwohl ich im gleichen Augenblick...

Indem du in deine Freiheit gehst.

Wann lasst du mich gehen?

Gleich, wenn du es wünschst.

Was soll das?

Wie konntest du ihm erlauben, dich zu verlassen?

Es war sein eigener Wunsch.

Aber er ist Opfer eines Zaubers.

Er liebt mich nicht mehr.

Er hat alles von uns vergessen.

Wie könnte ich eine Liebe einfordern, von der

er nichts mehr weiß?

Fantagiro, ich muss sagen, du enttäuscht mich, meine

Tochter.

Vater tadelt mich nicht.

Fantagiro, ich erkenne dich gar nicht wieder.

Was ist aus dem dickköpfigen Kind geworden, das

niemals aufgegeben hat?

Was ist aus deinem Mut geworden, deiner Willensstärke?

Hast doch du deine Vergangenheit vergessen, das glaube

ich nicht.

Nein, ich auch nicht, Vater.

Nur habe ich die Hoffnung verloren.

Wie kann ich denn kämpfen, wenn er mich

nicht liebt?

Oh Vater, helft mir!

Nein, meine Tochter, ich bin nicht bereit, dich

als Besichter zu sehen.

Von dir höre ich mir kein mutloses Gewinsel

an.

Dann tut es mir leid.

Was wird dein Volk sagen, wenn es erfährt,

dass du kapituliert hast und sein König für

immer fort ist?

Ich schulde niemandem Rechenschaft über meine Gefühle.

Oh, natürlich niemandem.

Aber deinen Untertanen sehr wohl, denn du bist

die Königin.

Und wenn du schon wegen Liebeskummer aufgibst, wie

sollen sich dann deine Bürger verhalten?

Lassen wir sie feiern.

Sie sollen vorläufig nichts erfahren.

Dann trage ich eben meinen Schmerz allein!

Wir erzählen euch jetzt die wahre Geschichte der

Liebe von König Mualdo und der Königin Fantaghiro.

Eishexe im Wald.

Hier, nimm diesen Bogen, Fantaghiro.

Einen Bogen?

Warum?

Was soll ich damit?

Ziele damit auf die Sonne, Fantaghiro.

Triff die Sonne!

Aber weiße Hexe, das ist unmöglich!

Unmöglich ist nur, was du nicht versuchst.

Aber es wird mir nie gelingen, sie zu

treffen.

Ob es gelingt oder nicht, ist nicht wichtig.

Du musst das Wort unmöglich aus deinem Wortschatz

streichen.

Im Leben kommt es darauf an, zu versuchen.

Denk daran, du musst es versuchen.

Spannenbogen!

Spannenbogen!

Spannenbogen!

Spannenbogen!

Ist ja gut.

Ich werde tun, was du sagst, weiße Hexe.

Ich werde es versuchen.

Die Sonne hat der Pfeil nicht getroffen, aber

er wurde sich in einen Baumstamm, sodass sich

das Pferd des Prinzen Romualdo vor Schreck aufbäumte.

Romualdo sah zwischen den Blättern die Augen eines

Mädchens und verliebte sich in sie.

Es war Fantagueros Gesicht und Romualdo begann dieses

Gesicht und diese Augen zu suchen.

Fantagueros!

Was ist?

Wohin willst du so schnell?

Was hast du vor?

Was suchst du, Schwester?

Antwortet doch um Himmels Willen.

Jetzt ist es passiert.

Sie ist verrückt geworden.

Der Schmerz hat ihren Kopf verwirrt.

Da ist es ja.

Das Gewand habe ich angehabt, als wir uns

zum ersten Mal begegnet sind.

Jetzt sag nur nicht im Ernst, dass du

dieses abgetragene Ding noch mal anziehen willst.

Dann wirst du wirklich verrückt.

Ja, ich bin verrückt.

Ich habe mich entschlossen, das Leben noch einmal

von vorn zu beginnen.

Willkommen, Herr Ritter.

Ihr habt gut daran getan, zu uns zurückzukehren.

Wen sucht ihr?

Ich weiß es nicht.

Wen wollt ihr denn?

Ich weiß es nicht.

Aber nichts?

Ja, was ich auch erlebe, ich vergesse es.

Sobald ich von hier fort bin, habe ich

sogar euch wieder vergessen.

Eure Abenteuer könnte ich euch wohl erzählen.

Aber das würde euch sicher nicht helfen.

Besser ist, wenn ihr selber fortfahrt, euer Gedächtnis

zu suchen.

Wie könnt ihr leben ohne Erinnerung?

Wie könnt ihr dabei glücklich sein?

Ich bin es ja nicht.

Lauf, Goldmine.

Bevor er einer anderen Liebe und einem anderen

Schicksal begegnet.

Halt, bleibt stehen.

Haltet an, seid leise, er darf euch nicht

hören.

Macht nicht so viel Lärm, seid leise.

Er ist hier ganz in der Nähe.

Wir haben ihn für euch gefunden.

Da, schaut, er ist auf der Lichtung dort.

Er macht Rast, unter dem Baum.

Schnell, bevor er weiterreitet.

Danke, wenn ihr nicht wärt, hätte ich ihn

nie gefunden.

Lieb, dass ihr mir geholfen habt, ihn aufzuspüren.

Nochmals vielen Dank.

Ihr müsst uns nicht danken, wir tun es

unsere wegen.

Wir üben uns, müsst ihr wissen, in gute

Werke tun.

Und ihr macht riesen Fortschritte im Gutwerden.

Aber still jetzt, ich will nicht, dass er

mich sieht.

Erst einmal muss ich den Pfeil abschieben.

Ja, das ist wahr, jetzt bin ich viel

ruhiger.

Ziele auf die Sonne, Fantaghiro.

Triff die Sonne.

Aber weiße Hexe, das ist unmöglich.

Das Wort unmöglich musst du aus deinem Wortschatz

streichen.

Spann den Bogen, spann den Bogen.

Spann ihn mit all deiner Kraft.

Ziel auf die Sonne, auf die Sonne.

Hey, ihr.

Bleibt still.

Soweit geht alles in Ordnung.

Wo seid ihr?

Warum versteckt ihr euch?

Ich will nicht mit euch kämpfen.

Zeigt euch doch.

Da bist du.

Warte.

Lauf nicht weg.

Ich will dir kein Leid zufügen.

Nein, bitte, lauf nicht weg.

Warte doch, bleib stehen.

Bleibt stehen.

Keinen Schritt weiter, Ritter.

Ich bin der Geist des Waldes.

Und ich will nicht, dass ihr das Gestrüpp

niederhaut.

Es schützt mein Geheimnis.

Ich bin auf der Suche nach einer jungen

Amazon.

Das Mädchen, das ihr sucht, ist eine Flussnymphe.

Es ist ihr verboten, sich mit Sterblichen zu

treffen.

Insbesondere mit einem Ritter wie euch.

Aber diese Augen.

Ich habe mich in sie verliebt.

Sie sind unvergesslich.

Dann geht eures Wegs und sucht sie in

einem Menschengesicht, Ritter.

Und wenn ihr sie gefunden habt, dann habt

ihr auch die Liebe gefunden.

Und euch selbst.

Ich wünsche mir, dass eure Worte wahr werden.

Sie schenken mir Hoffnung.

Adieu.

Auf Wiedersehen, Ritter.

Danke, weiße Hexe.

Ohne dich hätte ich unsere erste Begegnung nicht

wieder erleben können.

Schau, was ich mitgebracht habe.

Oh, meine Rüstung.

Jetzt ist wirklich alles wie damals.

Du bist von nun an auf dich gestellt.

Verscheuche alle Zweifel und Unsicherheit.

Du darfst nie dein Ziel vergessen.

Sei fest im Glauben daran.

Ihr Götter!

Wo finde ich diese Augen?

Ohne diese Augen kann ich mich selbst nicht

wiederfinden.

Flussnümpfe.

Wenn ihr hier seid, zeigt euch mir.

Ich möchte noch einmal diese Augen sehen.

Eine winzige Sekunde!

Bitte!

Was hatte dieser Pfeil zu bedeuten?

Das war ein Zeichen.

Töten wolltet ihr mich nicht.

Habe ich recht?

Antwortet doch!

Ich lehe euch an!

Was tut ihr da drin?

Das ist mein Fluss.

Und außerdem interessieren sich Nümpfe nicht für Menschen.

Kommt heraus!

Kommt heraus, habe ich gesagt!

Flüsse haben keine Besitzer.

Wie kann er euch gehören?

Damit ihr Bescheid wisst, ich bin der Graf

von Weidau.

Und dies ist mein Land.

Das habe ich nicht gewusst.

Flüsse genügen nicht.

Ihr verdient eine Lektion.

Das wär's dann!

Das habt ihr jetzt von eurer Arroganz.

Aber keine Angst, ich habe nicht die Absicht,

euch zu...

Was ist los?

Gehorcht euch eure Zunge nicht?

Ihr habt Ähnlichkeit.

Mit wem?

Sagt es mir!

Diese Augen...

Eure Augen sind das Einzige aus meiner Vergangenheit,

woran ich mich erinnere.

Aber sie können nicht euch gehören.

Einem Mann, die ich...

Begreift das nicht, das kann...

Ich...

Du küsst doch.

Aber...

Nein, ich kann mich zwar an nichts erinnern,

aber einen Ritter habe ich, glaube ich, nie

geküsst.

Du irrst dich.

Denn du hast mich schon geküsst.

Fantaghiro!

Du weißt meinen Namen wieder!

Ja, du bist es!

Ich bin es!

Ich bin es!

Romualdo, was hast du?

Ich weiß nicht.

Liebste, was ist mit dir?

Romualdo, was geschieht mit dir?

Ich weiß es auch nicht!

Es ist schrecklich!

Es ist...

Romualdo!

Romualdo, wo bist du?

Ich bin hier.

Liebste, folge meiner Stimme!

Ich will dich nicht schon wieder verlieren.

Romualdo!

Romualdo!

Wo bist du, Liebling?

Warum antwortest du mir nicht mehr?

Ach, da bist du!

Endlich!

Ja, genau!

Endlich!

Nein, nicht ihr!

Nicht ihr!

Nein!

Fantaghiro!

Ich habe euch doch zerstört!

Fantaghiro, was ist?

Und mit euch habe ich das Reich des

Bösen vernichtet!

Aber ein kleiner Teil von mir hat die

Zerstörung in Romualdo überlebt.

Ich musste Geduld haben, Leid ertragen und ich

durfte keinen Fehler machen.

Ich musste warten, bis ich eure Liebe zunichte

machen kann, euch zwei auf ewig trennen kann

und jetzt steht dieser Moment unmittelbar bevor.

Dein Spiel ist verloren, kleine Intrigantin!

Mich könnt ihr umbringen, aber unsere Liebe wird

ewig leben.

Die werdet ihr nicht auslöschen.

Sie werden dich töten, im Gegenteil.

Du wirst sehr lange leben, Fantaghiro, aber keiner

wird dich jemals wiedererkennen oder lieben können.

Fahr hin auf ewig, Fantaghiro!

Du!

Was hast du mit ihr gemacht?

Sei ihretwegen unbesorgt, Romualdo.

Sie lebt, aber weder du noch ein anderer

kann sie wiedersehen.

Dann töte mich.

Verwandle mich in Wind oder in Feuer oder

in Wasser oder in ein Gewitter, damit ich

meine Wut und meinen wilden Schmerzen ausbrüllen kann.

Nein!

Du sollst entsterblicher bleiben, das ist mein Urteil,

auf dass dein Leiden eine Warnung für alle

sei, die so leichtfertig sind, an die Liebe

zu glauben.

Du bist ein Narren!

Du glaubst doch nicht, dass deine Menschenwaffen mir

etwas anhaben können.

Nur durch schmacken könntest du hoffen, mich zu

schlagen.

Was willst du noch?

Du hast deine Macht hingeschenkt.

Du hast recht.

Ich habe meine magischen Kräfte verloren.

Stimmt, ja.

Aber glücklicherweise hat dieser Pfeil noch sehr viel

davon.

Ich verfluche dich!

Ich soll Fensternis umhüllen und einigen Leuten durchliefen!

Auf diesen Augenblick habe ich schon wer weiß,

wie lange gewartet.

Romualdo!

Geh fort!

Du allein bist in der Lage, sie zu

finden.

Fantaghiro!

Fantaghiro!

Wo bist du?

Gib mir ein Zeichen!

Romualdo!

Nimm mich mit zu dir.

Dann kann ich von nun ab in deinem

Schlossteich leben.

Denk nur, jeden Tag könnten wir uns sehen.

Glaub ihm nicht.

Glaub ihm nicht.

Küss mich.

Hier bin ich, direkt vor dir.

Könntest du dir denn vorstellen, dass Fantaghiro ein

Fisch ist?

Dann bist du meine Geliebte?

Gewiss.

Ich bin es.

Ich bin deine Geliebte.

Romualdo, erkennst du mich nicht an meiner Schönheit?

Ja.

Küss mich, Romualdo.

Ich bin deine wahre Liebe.

Der Rest sind Begründer.

Hör nicht auf die anderen.

Sie werden dich verderben.

Nur ich bin Fantaghiro.

Küss mich.

Fall nicht auf die Lügen rein, die die

anderen dir erzählen.

Nein, ich bin dein Fantaghiro.

Deine Liebste.

Ist doch nicht wahr.

Ich bin Fantaghiro.

Hier, vor dir bin ich, Romualdo.

Küss mich.

Ich allein bin deine Geliebte.

Ach was?

Ich bin deine Liebste.

Sei vorsichtig, Romualdo.

Überlege dir deine Entscheidung gut.

Es sind so viele.

Muss ich wirklich alle küssen?

Nein, Romualdo.

Nein.

Nur eine darfst du wählen.

Aber pass auf, dass du dich nicht irrst.

Nein.

Nein.

Ich weifle nicht und sei nicht unsicher.

Du weißt, wie du sie erkennen kannst.

In mir bist du meine Liebste.

Komm zu mir, mein Geliebte.

Küss mich.

Komm doch zu mir.

Ich weiß nicht.

Komm, mein Prinz.

Ich allein bin deine Fantaghiro.

Nein.

Niemals hätte sie dich in etwas so Schönes

verwandelt.

Nun küss mich schon, Romualdo.

Keiner von euch ist meine Prinzessin.

Leb wohl, Romualdo.

Du weißt, wie es dir geht.

Ich weiß nicht, was du für einen Fehler

machst.

Endlich habe ich dich.

Also, bist du sicher, dass du mir nichts

zu sagen hast?

Du allein hast noch kein Wort gesagt.

Das kannst nun wirklich nur du sein, mein

Liebling.

Nur du behandelst Prinzen so.

Ich wähle Dich und ich küsse Dich.

Ja, ich küsse Dich, Du abscheuliche Kröte.

Ich hätte nie geglaubt, dass ich eine Kröte

so lieb haben kann.

Von welcher Kröte sprichst Du?

Die ich eben geküsst habe.

Wieso küsst Du Domkopfkröten, wo Du doch mich

zum Küssen hast?

Und jetzt?

Denke ich, kommen Sie alleine zurecht.

Ich habe gehört, Deine Küsse hätten eine wundersame

Wirkung.

Ja, aber nur wenn man an Wunder glaubt.

Ja, aber

nur wenn man an Wunder glaubt.

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