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Das hier ist wieder Oswald.
Er brütet eine schreckliche Wache aus.
Luzi ist inzwischen die Anführerin seiner Bande geworden
und hat, zusammen mit Friedrich und Friedrich, einigen
Leuten in der Stadt einen ganz schönen Schrecken
eingejagt.
Die beiden Knetmännchen sprühen vor Einfällen und die
begeisterte Bande hatte ihren ehemaligen Anführer Oswald schon
fast vergessen, als der sein Festkonzert gab.
Der Beifall galt allerdings Friedrich und Friedrich und
das mit Recht.
Ich dachte immer nur, wir wären eine seltsame
Familie.
Aber diese Richters ...
Pst!
So ein Klavier würde ich reklamieren.
Lieber unseren Kühlschrank.
Er kühlt wieder nicht.
Weil du wieder vergessen hast, ihn zu schließen.
Der Kühlschrank kühlt nur, wenn man ihn schließt.
Das versuche ich ja, aber er schließt nicht
richtig.
Und koch mein Ei nur drei Minuten.
Es wird ja fast hart gekocht.
Wir haben nicht länger gekocht als zwei Minuten.
Wenn du daran zweifelst, musst du auch daran
zweifeln, dass die Eieruhr drei Minuten läuft.
Entschuldige.
Aber jede Sanduhr, die zum Eierkochen benutzt wird,
ist so konstruiert und zwar aus Prinzip.
Aus Prinzip, ja.
Sie sind noch nicht fort.
Die Große trinkt Kaffee.
Und der Große geht eben in Luzis Zimmer.
Das seh ich, das seh ich.
Und der Kühlschrank ist wieder nicht zu.
Oh je.
Es ist nichts.
Schlaf weiter.
Wir haben gestern gebummelt.
Wir mussten heute länger schlafen.
Das Frühstück steht auf dem Tisch.
Um 10 Uhr kommt Herr Schmidt.
Zeig ihm den Kühlschrank.
Ja, Papa.
Da, bitte.
90 Sekunden und der halbe Sand ist durch.
Genau.
Allerdings läuft der Sand am Anfang schneller.
Warum sollte er denn am Anfang schneller laufen?
Weil noch mehr drin ist.
Luzi, schläfst du?
Schlaf weiter.
Das Frühstück steht auf dem Tisch.
Und um 10 Uhr kommt dann Herr...
Dann kommt der Schmidt und ich soll ihm
den Kühlschrank zeigen.
Ich weiß.
Bis dann.
Ciao, Mami.
Mami, nur noch drei Tage.
Ja, ich weiß.
Also dann, Luzi.
Jetzt sind sie weg.
Es muss uns irgendetwas einfallen, damit Luzi heute
zu Hause bleibt.
Ja.
Komm.
Na los.
Na sowas.
Friedrich und Friedrich!
Wo steckt ihr?
Hört ihr mich nicht?
Was treibt ihr denn da schon wieder?
Wenn ihr so weitermacht, werde ich noch krank.
Und dann muss ich ins Bett.
Und muss immer doof und heißen Tee trinken.
Hm.
Ich weiß genau, wo ihr seid.
Weißt du nicht?
Kannst du nicht wissen?
Wir sind nämlich versteckt.
Ihr nascht bestimmt wieder im Kühlschrank.
Natürlich.
Schon wieder Käse.
Und gleich so viel.
Ja, ja.
Und auch von der Ananas.
Und deine Büchse mit Essiggurken.
Na und?
Einen Beutel mit Fertigsuppe auch noch.
Die war versalzen.
Na und wie?
So, das habt ihr aber auch verdient.
Da ist jemand.
Ist das die neue Sommermorde?
Nein, aber mir war kalt.
Kalt war dir?
Mhm.
Komm, ich zeig dir mal was.
Wieso schneit es bei dir?
Wieso wohl?
Wegen Friedrich und Friedrich.
Komm, schau aus dem Fenster.
Das war mal mein Klavier.
Merkste was?
Ich hab Glück gehabt.
Vielleicht kauft mein Vater mir jetzt endlich eine
Gitarre.
Obwohl meine Mutter will, dass ich Geigen spiele.
Katja!
Heli!
Hallo!
Hallo, Luzi!
Wie geht's dir?
Da bist du ja.
Können wir zu dir raufkommen?
Selbstverständlich.
Ich kann's schon.
Also wirklich, jetzt übertreiben die beiden.
Spielst du Eishockey?
Schön, dass ihr wieder da seid.
Grüß dich, Luzi.
Dieser Pelz steht dir aber prima.
Darin siehst du wunderschön aus.
Wisst ihr was?
Jetzt spielen wir ab.
Noch besser Karneval.
Wartet, noch die Mütze.
Naja, das ist Mamis Lieblingskleid.
Aber dir steht das auch ganz gut.
Komm her!
Hey!
Oswald!
Willst du auch mit uns spielen?
Eishockey?
Mit euch?
Mir reicht das mit dem Klavier.
Dafür hab ich Ohrfeigen gekriegt.
Aber jetzt ist es weg.
Du siehst so komisch aus.
Dafür kannst du dich mit den Dreikäsehochs verantworten.
Das sind keine Dreikäsehochs.
Katja und Heli sind meine Freundinnen.
Marieschen!
Hallo!
Fein.
Und viele Grüße an die Mama.
Ich bin die Königin des Urwalds.
Was hat denn der hier verloren?
Ach, du kennst Oswald doch.
Wozu habt ihr euch heute so fein gemacht?
Da staunst du, was?
Hallo, Kinder.
Kommt mit.
Wie ist das denn möglich?
Frag nicht so viel.
Hol lieber deine Schlittschuhe.
Wieso meine Schlittschuhe?
Hallo!
Wir wollen baden gehen.
Jetzt, wo es schneit, geht lieber und holt
eure Schlittschuhe.
Und kommt rauf.
Schlittschuhe?
Ja!
Ja, deine Schlittschuhe.
Hast du dich inzwischen mit denen angefreundet?
Ja und nein.
Was heißt ja und nein?
Na ja, warum eigentlich nicht?
Weil du nur unsere Freundin bist.
Zur Seite!
Jetzt kommt die Schneekönigin.
Es kommt jetzt die Schneekönigin.
Aua!
Wer war das?
Das habe ich nicht gesagt.
Oje, was ist denn das?
Friedrich und Friedrich.
Knetmännchen.
Der Große und der Kleine.
Die habe ich im Kaufhaus geklaut.
Aber bevor ich zur Schule gehe, bringe ich
sie wieder zurück.
So habe ich sie eigentlich gar nicht geklaut.
Ihr werdet hier noch allehand erleben.
Oh, das ist bestimmt Frieda.
Guten Tag, Herr Schmidt.
Ich habe Sie schon erwartet.
Guten Tag, Luzi.
Lass dich ansehen.
Du bist ja schon wieder gewachsen.
Wo ist also der Kühlschrank, der nicht kühlt?
Da drin, Herr Schmidt.
Brauchen Sie eigentlich irgendwas, Herr Schmidt?
Nein, nein, nein.
Spiel ruhig weiter.
Reizend.
Na?
Arnold und Arnold, Reparaturen aller Art?
Ja, hier ist Schmidt Kühlschrankdienst.
Ich habe hier ein kleines Problem.
Wo ist die Gruppe 8?
Ja, die Elektromechaniker.
Nein, ein kleiner Unfall.
Aber dringend.
Rosenweg 15.
Gruppe 8, Rosenweg 15.
Ein Unfall.
Dringend.
Rosenweg 15.
Lucy, wo hast du so Schlittschuhlaufen gelernt?
Keine Ahnung.
Oh, ja so.
Sieh dir das an.
Die würde ich nicht zurück tragen.
Doch, schließlich sind sie geklaut.
Fabelhaft.
So, da wären wir.
Irgendwas mit der Leitung.
Aha.
Aber das macht doch schon Herr Schmidt.
Aber wenn Sie wollen, bitte.
Nicht zu fassen, der Anschluss ist total im
Eimer, aber er kühlt und kühlt.
Ach, das haben wir gleich.
Wir sind schon mit anderen Sachen fertig geworden.
Kann ich Ihnen irgendwas helfen?
Nein.
Nein.
Spiel ruhig weiter.
Mhm.
Arnold und Arnold, Reparaturen aller Art, schnell, gut,
billig.
Ach, Sie sind es.
Sie werden gesucht.
Ein Unfall mit einem Fernseher?
Gut, ich versuch's.
Ich kann aber nichts versprechen.
Karin, ruf doch die 6 für Rosenweg 15.
Mhm.
Hallo.
Hallo.
Guten Tag.
Guten Tag.
Brauchen Sie vielleicht irgendwas?
Nein, was denn?
Was treiben die zwei denn wieder?
Fragt lieber nicht.
Die stellen das ganze Haus auf den Kopf.
Beeil dich.
Was ist ...
Reparier das.
Aber leise, schnell.
Cool, was macht ihr denn?
Das weiß ich doch nicht.
Schraubenzieher.
Was?
Schraubenzieher.
Was?
Hm?
Ah!
Halt!
Halt da!
Was macht ihr eigentlich alle in dieser Wohnung?
Ich brauche jetzt den Schmidt in der Goethestraße
24.
Und die Elektriker in der Langesstraße 24.
Und die Elektriker in der Goethestraße 31.
Wieso den Glaser?
Gut, ich notiere einen Unfall.
Hallo.
Hallo.
Hallo.
Hallo.
Brauchen Sie irgendetwas, meine Herren?
Nein, mein Kleines.
Nein, wir ...
Voten hoch.
Keine Bewegung.
Voten hoch!
Hoch hab ich gesagt!
ich euch voll Blei!
Und versucht ja nicht, euch umzudrehen!
Das war die 13.
Folge unserer Fernsehserie, Das Geheimnis der Londoner Unterwelt.
Meine Damen und Herren, und nun zu unserer
Sendereihe, Das Kind und seine Welt, heute wieder
mit Gerd Müntefering.
Nun, erinnern wir uns, wir sprachen beim letzten
Mal vom Einfluss der technischen Umwelt auf das
Fernsehdesk.
Dabei haben wir uns auf das...
Meine Herren, schnell, gut, billig!
Und dieses Fenster?
Schieß her!
Ich danke Ihnen, meine Herren!
Nicht zu danken, schnell, gut, billig!
Ah!
Ah!
Ah!
Ah!
Ah!
Ah!
Ah!
Ah!
Ah!
Hey, schnell zu mir!
Komm zu mir!
Schnell!
Was ist denn?
Na was?
Siehst du nicht, wie es spritzt?
Hol schnell einen Eimer!
Einen Eimer, ja!
Ja, halt den Eimer so hin, dass das
Wasser reingeht!
Kann ich?
Vorsicht.
Vorsicht.
So weiter, weiter, weiter!
Achtung!
Hier, komm her.
Nimm den Topf.
Und hopp!
Ha, ha, ha!
Alle Nummern unserer Firma sind jetzt belegt.
Ah, wir warten schon auf euch.
Die Installateure haben doch die Nummer 9.
Nummer 9 haben wir.
Die Installateure haben die Nummer 11, Herr Schmidt.
Nummer 11, Installateure, hier ist Schmidt, Kühlschränke.
Ihr müsst mir unbedingt aus der Patsche helfen.
Rosenweg, äh, 15.
Ein Unfall.
Steh mir nicht im Weg, Lucy, siehst du
nicht, dass wir spielen?
Ja, und wenn schon.
Warum sitzt ihr hier und schaut nur zu?
Macht das Fischlaufen keinen Spaß?
Spaß macht es uns schon, aber wir sind
ein wenig hungrig.
Richtig geschwächt.
Wir müssen uns jetzt ein wenig stärken.
Solange es geht.
Solange es geht.
Installateure.
Irene, du hast eine große Pralinen-Schachtel bei
mir.
Die Installateure nicht, die Installateure sind unterwegs.
Rufen Sie die Tapezierkolonne.
Das wird selbstverständlich sofort erledigt.
Schick die Tapezierkolonne in den Rosenweg 15.
Selbstverständlich, Herr Wolf.
Ihre Bestellung ist schon seit gestern da.
Davon hab ich aber nichts, dass sie schon
seit gestern bei Ihnen ist.
Mein Großvater steht auf dem Dach und es
kommt ein Sturm auf.
Bitte ruf an an der Schillerstraße.
Warten Sie schon seit zwei Stunden auf die
Elektriker.
Moment.
Arnold und Ar...
Die Glaser sind längst unterwegs.
Wisst ihr zufällig, wo die Tapezierkolonne ist?
Das weiß ich leider nicht, mein Fräulein.
Deswegen rufe ich sie ja an.
Ich warte nicht gerne.
Ich hab versucht, die Tapeten selbst anzukleben, aber
irgendwie hab ich den Verdacht, dass der Leim
zu trocknen anfängt.
Ich verstehe.
Und jetzt wollen Sie sich sicher beschweren.
Ich kann aber nichts dafür, wenn Ihr Leim
zu trocknen beginnt.
Die Feuerwehr hat Ihren Großvater vom Dach geholt?
Entschuldigen Sie bitte.
Was ist hier los?
In der Reklamationsabteilung steht das Telefon nicht mehr
stehen.
Wo sind die Bereitschaftswagen?
Sie sind doch für die Mädchen zuständig.
Sie sollen zum Betriebsleiter kommen.
Na, fabelhaft.
Immer ich.
Ich bitte vielmals um Entschuldigung.
Sie wollten mich sprechen, Chef.
Müller, jetzt passen Sie mal auf.
Der Metzgermeister Hoffmann wird uns verklagen.
Herr Schulze schickt uns eine Rechnung von der
Feuerwehr.
Wo sind denn alle?
Der Kühlschrankmechaniker Schmidt ist im Rosenweg 15.
Gut, ich hab ihn selbst dahin geschickt.
Die Elektriker auch.
Der Fernsehmonteur, die Installateure und die Glaser sind
auch dort.
Da ist ein Unfall gemeldet.
Die Tapezierkolonne ist auch dort.
Alles unvorhergesehen.
Rosenweg 15.
Wo?
Die Richters haben angerufen.
Sie sagen, bei uns werden Möbel gerückt.
Bei uns wird nichts gerückt.
Wolltest du den Kühlschrank repariert haben oder nicht?
Ruhe!
Hört ihr den nicht?
Ruhe!
Die Eltern kommen.
Los, wir müssen aufrollen.
Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.
Aber weißt du was?
Wenn du Friedrich und Friedrich wieder zurückträgst, könnte
ich doch einfach mitkommen.
Und wenn du sie zurückgegeben hast, kaufe ich
sie.
Warum ausgerechnet du?
Wenn ich sie schon zurückgebe, dann könnte ich
sie auch selbst wieder kaufen.
Aber du hast sie vorher geklaut.
Friedrich und Friedrich!
Wo seid ihr denn?
Lasst mich bitte jetzt nicht im Stich.
Das ist doch prima, was?
Guten Tag.
Guten Tag.
Das ist aber schön.
Ihr seid wieder da.
Guten Tag.
Luzie hat sich schon sehr auf euch gefreut.
Die hat meine Mütze.
Ja, die hab ich.
Und wozu habt ihr Schlittschuhe?
Was habt ihr denn getan?
Wir sind Schlittschuh gelaufen, Frau Krause.
Wiedersehen.
Habe die Ehre, Frau Krause.
Guten Tag.
Chef, es ist alles in Ordnung.
Der Kühlschrank kühlt.
Die Wasserhähne mussten ausgewechselt werden.
Die Wasserhähne?
Die Tapeten sind wieder wie neu.
Ja.
Die Fenster sind wieder völlig in Ordnung.
Das Licht funktioniert.
Ihr Fernseher läuft wie nie.
Jetzt können Sie sogar alle Programme empfangen.
Aha.
Chef, alles geht voll unserem Motto.
Huft schnell, bin ich.
Luzie, was ist dir vor sich gegangen?
Luzie.
Und unser Gummibar.
Was sollen die Schlittschuhe?
Und warum weinst du?
Na, weil...
Weil die Kinder gesagt haben...
Was?
Weil die Mädchen sie mir wegnehmen wollten.
Das ist doch alles aus Knetmasse.
So?
Hopp.
Hopp.
Hopp.
Untertitel
im Auftrag des ZDF für funk, 2017
Can't find what you're looking for?
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