All language subtitles for Luzie.der.Schrecken.der.Strasse.S01E03[de]

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Original subtitles

Das ist Luzi, der Schreckin der Straße, die

Piratin der Milchstraße, die Herrscherin der Meerestiefen.

Das alles ist Luzi in ihren Träumen.

In Wirklichkeit ist sie ein kleines Mädchen und

wenn die Ferien vorbei sind, wird sie zum

ersten Mal zur Schule gehen.

Sie freut sich schon sehr darauf.

Aber jetzt sind noch Ferien und alle ihre

Freundinnen sind verreist.

Niemand war in der Stadt, der mit Luzi

spielen konnte.

Nur die Oswald-Bande war da und der

geht man besser aus dem Weg.

Aber leider hat Luzi das nicht getan.

Sie hatte sich in den Kopf gesetzt, unbedingt

ein Mitglied der Oswald-Bande zu werden.

Sie wollte nicht mehr allein sein, sie wollte

mit jemandem spielen und dafür war sie bereit,

alles zu tun.

Oswald wollte die kleine Nervensäge, die sich an

seiner Fersen geheftet hatte, endlich loswerden.

Und so stellte er Luzi für eine schreckliche

Aufgabe.

Sie sollte etwas klauen, das heißt also stehlen

und Luzi gehorchte.

Sie stahl ein Päckchen Knetmasse.

Aber man soll doch nicht stehlen.

Pfui, pfui, das wissen wir doch alle.

Aber wie durch Zauberei wurde der Diebstahl nicht

entdeckt.

Und zu ihrem größten Erstaunen drückte man der

verwirrten Luzi, die sich überhaupt nicht erklären konnte,

wie das alles kam, eine große Schachtel Pralinen

in die Hand.

Es war die größte, die es im ganzen

Kaufhaus gab.

Oswald platzte fast verneugiert.

Er wollte unbedingt herauskriegen, was Luzi da in

ihrer Mütze davontrug.

Aber so viel er auch spionierte und spionierte,

er kam nicht dahinter.

Aber wie konnte er auch ahnen, dass Luzi

aus dem Kaufhaus zwei Knetmännchen mitgenommen hatte.

Ein kleines und ein großes.

Und dass sie ihnen versprochen hatte, sie noch

vor Schulbeginn ins Kaufhaus zurückzubringen.

Denn pfui, pfui, pfui, stehlen soll man nicht.

Diese Knetmännchen, mit denen sich im Sommer niemand

abgeben wollte, waren plötzlich ebenso wenig allein wie

Luzi.

Übrigens sind solche Knetmännchen in einem modernen Haushalt

sehr brauchbarer Helfer.

Und eben diesen Knetmännchen war es auch zu

verdanken, dass Luzi die Herrscherin der Meerestiefen wurde.

Das war natürlich ein Riesenspaß, wenn auch ein

wenig feucht.

Luzi hatte einen furchtbaren Kampf gegen eine grässliche

Riesenkrake zu bestehen und vergaß dabei völlig, dass

sie zu Hause im Esszimmer war.

Es gibt gewisse Dinge, die man seinen Eltern

nur schwer erklären kann.

Und wenn es manchmal nur so eine Kleinigkeit

wie ein Wasserstrom auf der Haustreppe ist, oder

sagen wir, sagen wir, ein Meeresfisch in der

elterlichen Wohnung.

Dabei wussten weder Mama noch Papa, dass es

jetzt noch mehr hungrige Mäuler im Haus gab,

die zu stopfen waren.

Und die waren ganz schön anspruchsvoll.

Eines war jedenfalls sicher.

Mit dem großen und dem kleinen Knetmännchen hat

eine herrliche Zeit begonnen.

Und Luzi war jetzt endlich nicht mehr allein.

Eins, zwei, drei, vier.

Aufstehen!

Was ist?

Hey Kleiner und Großer, aufstehen!

Habt ihr denn nicht gehört?

Ihr sollt aufstehen!

Das können wir nicht, weil wir Eisbären sind

und wir halten Sommer schlafen.

Das kommt dir nicht infrage.

Jetzt ist Sommer, also seid ihr auch Sommerbären.

Und die müssen morgens aufstehen.

Lass uns doch ein Weilchen schlafen, Luzi.

Ja bitte.

Nur noch fünf Minuten.

Gut, fünf Minuten.

Aber dann kommt ihr zum Spielen.

Mami, Mami.

Ach Luzi, geh schlafen.

Es ist mir noch zu früh.

Sei ein gutes Kind.

Ich will aber nicht mehr schlafen.

Ich habe großen Durst.

Dann nimm dir einen Apfel oder trink ein

Glas Wasser.

Aber wo seid ihr?

Wo steckt ihr, Bären?

Macht mich bloß nicht ärgerlich.

Ich sag's euch.

Wo steckt ihr?

Großer!

Kleiner!

Versucht mich nicht zu ärgern, sonst werde ich

wild.

Kleiner!

Großer!

Wo versteckt ihr euch denn?

Ich sehe euch sowieso.

Und wenn ihr kommt und spielen wollt, das

sage ich euch, dann spiele ich nicht mit

euch.

Wo steckt ihr denn, Bären?

Papa, schlaf nicht mehr.

Was könnten wir miteinander spielen?

Gar nichts.

Papa, bitte.

Hör doch auf damit, Luzi.

Dann sag, was wir zusammen spielen können.

Es ist erst sechs.

Marsch in dein Bett, sonst kriegst du ein

paar Hinten drauf.

Pfui, pfui, pfui.

Das dürft ihr morgens nicht mit mir machen,

sonst werde ich wegen euch geschimpft.

Ihr Fischer ist schon gereicht.

Komm, wir spielen was anderes.

Ach, schon wieder das.

Das hat er gestern den ganzen Abend gemacht.

Hör auf damit.

Er hat immer gesagt, ich bin Frank Thomas,

der Herrscher der Welt.

Jawohl.

Und er hat auch den ganzen Badezimmerspiegel vollgeschmiert.

Dort hat er hingeschrieben, ich war hier, Frank

Thomas.

Was?

Schreiben könnt ihr auch?

Und wie?

Da wunderst du dich, was?

Na ja.

Ja.

Und du?

Du petzt nicht immer.

Ist doch auch wahr.

Ach du liebe Güte.

Ich war...

Tja, wir können aber noch ganz andere Dinge,

wenn du willst.

Willst du?

Ja, jetzt aber nicht hergucken, ich möchte mich

waschen.

Ich schau dir nichts weg.

Ich war hier, Frank Thomas.

Kannst du schreiben?

Nicht viel, nur ein I, O, ein A.

F und M?

Das E und F verwechsel ich noch manchmal.

Ich war hier, Frank Thomas.

Ich weiß nicht, was du damit beweisen willst.

Ich?

Du vielleicht, gestern.

Nein, heute.

Bitte.

Vorsicht.

Sie führt ja schon wieder Selbstgespräche.

Ach, Quatsch.

Ist das normal?

Sie ist normal, aber wer sowas auf den

Spiegel schreibt...

Wo ist die Aufschrift?

Was für eine Aufschrift?

Welche Aufschrift?

Was für eine Aufschrift, Papa?

Mami, darf ich rausgehen?

Natürlich nach dem Frühstück.

Ich habe mich auch schon gewaschen, sehr gründlich

sogar.

Diese Aufschrift war da.

Hey, komm.

Hopp.

So kannst du nie größer werden.

Du bleibst immer so klein, weil du so

naschhaft bist.

Pralinen und Zucker isst du wohl, aber dass

du mal was Richtiges isst wie eine Salzstange,

nein.

Ach, übrigens, ich weiß überhaupt nicht, wie er

heißt.

Das kannst du nicht wissen, weil es ein

furchtbares Geheimnis ist.

Wenn du unseren Namen erfahren würdest, würdest du

graue Haare bekommen und du würdest bis an

dein Lebensende zittern wie Süße.

Jawohl, weil wir nämlich...

Weil wir nämlich was?

Weil wir nämlich keine Ahnung haben, wie wir

heißen.

Auf der Packung, in der du uns gefunden

hast, stand extra bunte, super feine...

Super feine Knetmasse.

Copyright.

Copyright.

Super feine Knetmasse.

Warenzeichen.

Bei Heißhuber Schubmeister.

Friedrich und Friedrich Aktiengesellschaft.

Ja, du kannst es dir aussuchen.

Du kannst uns auch empfohlener Ladenpreis nennen, wenn

du willst.

Empfohlener Ladenpreis, so heißt keiner.

Friedrich und Friedrich.

Ja, ja, ja.

Friedrich und Friedrich.

Der Große und der Kleine.

Da gab's mal einen König.

Ich weiß nicht mehr, ob im Fernsehen und

ob er gut war oder böse.

Den Zucker lasst ihr jedenfalls.

Geht jetzt zu Oswald und ärgert ihn.

Ja, ich komm gleich runter.

Hallo.

Gestern hab ich wegen dieser nassen Zimmerdecke eine

Ohrfeige gekriegt.

Oswald, jetzt bist du dran.

Zuerst werden wir dich schön langsam foltern, dass

du bis an dein Lebensende zittern wirst wie

Süße.

Und bei dieser Folter erleidest du Tantalusquale.

In deinem Schädel wird es hämmern wie ein

Wecker am Morgen.

Fein.

Da freu ich mich schon.

Und viele Grüße an die Frau Mama.

Hey, was machst du denn mit uns?

Das wird dir nicht helfen.

Gut, dass ich meine Turnschuhe hab.

So blöde Tricks hab ich schon oft gesehen.

Ta-ta-ta-ta!

Na endlich.

Uh!

Ah!

Ta-ta-ta-ta!

Wir haben dich gewarnt.

Wer hat mich gewarnt?

Hast du das gesagt?

Ich?

Nein.

Warum?

Oswald ahnt sich ja schon was.

Er will sich euch unter den Nagel reißen.

Er stiehlt euch einfach.

So, so.

Jetzt lauf los und schau dich nicht um.

Wir müssen die Straßenkreuzung erreichen.

Wir werden schon mit ihm fertig werden.

Lauf!

Schnell!

Na los!

Wenn wir sie erwischen, wird sie es bereuen.

Ich hab mir schreckliche Qualen für sie ausgedacht.

Was für Qualen denn?

Tantalusqualen.

Und ein Hämmern im Kopf.

Davon kriegt sie graue Haare und zittert wie

Süße.

Und wenn's ein Knirps ist, rutscht sie das

Geländer besser runter als du.

Und wenn sie auch noch zaubern kann, haben

wir mit ihr mehr verdient.

Das sagst du.

Jedenfalls besser als Lutscher zu klaren und nur

rumzuhängen.

Wartet!

Ich weiß schon, wo wir uns verstecken.

Wir müssen nur noch über die Straße.

Ihr noch!

Ich glaube, die kann wirklich zaubern.

Langsam, langsam!

Sonst fällst du auf die Nase und wir

müssen dich hier noch behandeln.

Ich fahr' schon nicht hin.

Ich geh' zu meiner Mama.

Genau dort wollen wir auch hin.

Wir müssen uns fünf Zähne ziehen lassen.

Vielleicht sogar sieben.

Schuhüberzüge.

Komm her, komm her.

Ich?

Ja.

Das hat hier nichts zu suchen.

Komm.

Ich bewahr' es für dich auch.

Du schau mal, wie wackelt dein Zahn.

Mir auch.

In der unteren Reihe.

Wenn du willst, zieht in dir meine Mami

raus und du spürst überhaupt nichts.

Ich kann in dir aber auch ziehen, wenn

du willst.

Warum?

Nein, ich will nicht.

Soll ich dir was Lustiges zeigen?

Prima!

Findest du nicht?

Es bläst genau wie ein Föhn.

Raus da!

Du nicht!

Das Mädchen!

Ich will hier aber nicht weggehen.

Mir gefällt's hier.

Das wär' schon mal geklärt.

Sie kann nicht zaubern und für das Gäst

'nern wirst du mir büßen.

Schau da!

Seehunde!

Fantomas.

Ein Schwert, das sich ohne große Schwierigkeiten in

einen leibhaftigen Dackel verwandelt.

Genau.

Und der wurde noch dazu lebendig und kroch

am Fußboden herum.

Das ist aber noch nicht alles.

Am Abend hab' ich Geschirr gespült und plötzlich

fällt ein Teller auseinander.

Von ganz allein.

Irgendein Streich.

Wenn du fünf Kinder hättest, würdest du die

Sache wahrscheinlich anders sehen.

Ich verschreib' dir ein paar Pillen, ja?

Guten Tag, Mama!

Was macht ihr hier, Luzi?

Habt ihr alle Zahnschmerzen?

Nein.

Wir begleiten nur alle Oswald.

Nur damit er weiß, wo es ist.

Aber hier hab' ich einen Jungen, dem wackelt

der obere Einsatzzahn hin und her, Mama.

Jetzt tut er mich nicht mehr weh.

Nur keine Diagnosen, Luzi.

Schwester!

Na, was ist?

Nichts passiert?

Aber es tut wirklich überhaupt nicht weh.

Im Gegenteil.

Was soll denn das?

Kommt mit.

Bitte, Schwester.

Entschuldigen Sie bitte, Herr Doktor.

Wie heißt er denn?

Oswald.

Richter.

Rosenweg 15.

Mund auf.

Lass' mal sehen.

Du gehst wohl nicht gern zum Zahnarzt, wie?

Das bringen wir in Ordnung.

Schwester, die Sieben im Unterkiefer bekommt eine Füllung.

Spiel aus.

Hier, Herr Doktor.

Ist das richtig so?

Das müssen Sie doch wissen.

So, jetzt gehen wir wieder, Mami.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Tschüss.

Auf Wiedersehen.

Frau Kollegin!

Dieser Dackel, war der nicht vielleicht ein Seehund?

Er war doch winzig, hast du gesagt.

Er

war

doch winzig, hast du gesagt.

Hey!

Hey!

Huh?

Oh mein Gott.

Rock, my baby.

Rock, my baby.

Willst du mal sehen, der Einsatz am Oben

und die haben dort auch Seehunde, ganz kleine,

die spielen Ball.

Der eine ist grün und der andere ist

orangefarben.

Wirklich wahr.

Und muss man da eintritt sein?

Nein, das ist ganz umsonst.

Und mit dem Fahrstuhl kannst du auch noch

auf und runter fahren.

Guten Tag.

Äh, halt!

Wohin?

Antwort?

Zu den Seehunden.

Zu wen willst du?

Zu den Seehunden.

Und mit dem Fahrstuhl auf und runter fahren,

das kostet ja nichts.

Dazu musst du in den Zoo gehen oder

auf den Rummelplatz.

Raus mit dir!

Meine Damen und Herren, ich wünsche Ihnen guten

Appetit.

Oh, danke sehr.

Nein, du darfst doch nicht alles alleine essen.

Friedrich und Friedrich wollen auch noch was.

Ich weiß nur leider manchmal nicht, wo sie

sind.

Großer, sagt mal, in was habt ihr euch

verwandelt?

Kleiner, wo steckt ihr denn wieder?

Da bitte, da habt ihr es.

Irgendwo sind sie wieder.

Aber Kleiner, Großer, wo seid ihr?

Da.

Eine für dich, eine für mich.

Hier oben

im dritten Stock ist es.

Der eine ist grün und der andere ist

orangefarben.

Und sie spielen Ball.

Du lügst, das gibt's nur im Zirkus.

So?

Willst du vielleicht wetten?

Ich war dort, die haben mich rausgeschmissen.

Hast du gesagt, dass du Zahnschmerzen hast?

Nein, warum?

Taschentücher raus!

Tut so, als hättet ihr Zahnweh!

Nimm die Kirschen!

Alle mir nach!

Alle Taschentücher raus und auf die Wange halten!

Alles in den dritten Stock!

Im dritten Stock werden Zahnschmerzen behandelt.

Alles in den dritten Stock!

Hm?

Hm?

In den dritten Stock!

Siehst du, es hat nicht wehgetan.

Jetzt ausspülen.

Ich bin schon da.

Siehst du, sie hat auch keine Angst.

Tut dir ein Zahn weh?

Dann wartest du auf jemand.

Ich möchte zu Herrn Doktor.

Du warst doch schon mal hier.

Hab ich dir nicht deinen Zahn gezogen?

Ja, aber da wackelt schon wieder einer.

Alle wackeln.

Bei mir auch.

Ich war aber vorhin da und bei mir

wackelt auch ein Zahn.

Wir kommen, weil wir die Seehunde sehen wollen.

Der eine ist grün und der andere auch

rostfarbig.

Hier waren sie, ich hab sie gesehen.

Seehunde, ganz winzige Seehunde.

Also tschau.

Tschau.

Tschau.

Tschüss.

Tschüss.

Tschau, bis morgen.

Tschau.

Tschau.

Brrr.

Und Papp.

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