All language subtitles for Luzie.der.Schrecken.der.Strasse.S01E01[de]

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Original subtitles

Musik So,

und jetzt pass gut auf.

Oh, das ist wie ein Ring.

Ah, das ist wie ein Dach mit einem

Strich mittendurch.

Jetzt bell doch nicht, du sollst aufpassen.

Komm mal zur Tafel vor.

Jawohl, jawohl, das ist Luzi.

Der Schreck in der Straße, das schwarze Ungeheuer.

Die Königin des Urwalds, die Herrscherin aller Meere.

Plötzlich taucht sie auf und genauso plötzlich ist

sie wieder verschwunden.

Das Phantom der Stadt, nachdem die Polizei von

zehn Erdteilen fieberhaft fahndet.

Obwohl es nur sechs gibt.

Von Interpol und Scotland Yard wollen wir gar

nicht erst reden.

Ihr derzeitiger Unterschlupf ist bei ihrem Großvater.

Nach den Ferien wird sie zum ersten Mal

zur Schule gehen.

Da kommt ja ihr Großvater.

Er ist Kurarzt im...

Oh, nein, nein, verzeihen.

Das hier ist ihr Großvater.

Er ist Kurarzt im Ruhestand.

Ordentliches Mitglied des örtlichen Kleingärtnervereins.

Und Vizepräsident des Tierschutzvereins.

Nero, auf!

Lauf nicht weg, du bist in der Schule,

hörst du nicht?

Nero, stehenbleiben!

Na warte, ich bring dir eine Strafarbeit auf.

Nicht, Nero!

Du sollst stehenbleiben, hörst du nicht?

Nero, auf!

Das ist alles deine Schuld.

Was?

Dass meine Knie aufgeschlagen sind.

Wenn du ein Fernseher im Haus hättest, hätten

wir gemeinsam fernsehen können und das wäre nicht

passiert mit meinen Knien.

Jetzt kommt nämlich gerade die Sendung mit der

Maus.

Aber die ist so winzig, da ist die

Herrscherin aller Meere viel größer.

Oder die Vampire, diese Blutsager, die sehe ich

auch gerne.

Aber ich darf sie nicht sehen, weißt du?

Die kommen erst im Abendprogramm.

Und das ist nichts für mich.

Das ist für Papa und Mama.

Aber einmal habe ich ein Stück davon gesehen.

Da hat einer von den Vampiren den Sargdeckel

hochgeklappt und plötzlich ist der herangeschlichen und...

Du bist erschrocken!

Und wie?

Und wie ist es weitergegangen, nachdem der Vampir

herangeschlichen ist?

Das weiß ich eben nicht.

Ich musste dann doch gleich ins Bett.

Ja, sieh dir das nur an.

Deinetwegen blute ich.

Und du hast meine Schultasche dreckig gemacht.

Und gekratzt habe ich mich auch.

Etwas lernen, das nicht.

Aber alles auffressen, das schon.

Au!

Ach, na, na, na.

Nicht jammern.

Bis du verheiratet bist, ist es längst wieder

heil.

So.

Jetzt beiß die Zähne zusammen.

Es brennt.

Keine Angst, ich jammere nicht.

Seit wir gestern zusammen Kirschen gepflückt haben, hat

das Knie sowieso ein bisschen wehgetan.

Und vorher nicht?

Nein.

Aha.

Darf ich mit Nero und Asta Doktor spielen,

Opa?

Ich tue so, als ob sie krank wären

und dann gebe ich beiden eine Spritze.

Ich unterstehe dich ja nicht, hier hereinzukommen.

Aber was werden wir denn dann spielen?

Wassergeister.

Nein, das haben wir gestern gespielt.

Pfui!

Noch jetzt ist mein Bauch voller Wasser.

Weil du im Wasser zu viel brüllst.

Ich habe deinem Vater versprochen, dass ich ein

Mädchen aus dir machen würde, das auf Bäume

klettert und schwimmt wie ein Fisch.

Also los, los, los, los.

Nein, nein, nein, nein.

Hey!

Na los, Pfoten hoch!

Was spielen wir denn?

Du fragst, was wir spielen?

Ha, jetzt ist es ernst.

Du musst sagen, dem Paten droht man nicht,

man küsst ihm die Hand.

Na komm schon, sag das jetzt.

Dem Paten droht man nicht.

Du musst umfallen.

Das geht nicht.

Als Gangsterboss kann ich doch nicht einfach so

umfallen.

Auf die Begonien, das geht nicht.

Schaffen wir vielleicht um.

Das kommt davon, dass du keinen Fernseher hast.

Nie kann man richtig mit dir spielen.

Ich weiß.

Nein, du musst umfallen.

Was hast du da?

Ach, das ist eine Überraschung.

Das hat sie sich gewünscht.

Als du beim Tanken warst, ist mir eingefallen.

Nicht.

Du darfst es nicht bewegen.

Es ist wirklich feucht warm mit dir.

Wenn man tot ist, liegt man schwer und

bewegt sich nicht.

Bleib liegen!

Mami!

Das ist nur ein Albtraum.

Mami!

Oh, Luzi.

Hallo, Vati!

Hallo, Luzi.

Sieh mal, was mir Opa gekauft hat.

Und davor haben wir Wassergeister gespielt.

Und ich wäre dabei und mein Haar getrunken.

Und dann sind wir auf alle Bäume geklettert,

Papa.

Ich muss dir das alles erklären.

Mir reicht, was ich sehe.

Danke, Großvater.

Toll, diese Schultasche gehört sicher auch mir.

Eine davon könnte ich doch Heli leihen.

Ja, sicher.

In einer Woche geht die Schule los.

Was hast du mit deinem Knie gemacht?

Nein, Luzi.

Wer hat dir denn deine Haare abgeschnippelt?

Die sind nur angesenkt, die sind nicht abgeschnippelt.

Wir haben ein Feuerchen gemacht und Würstchen am

Spieß gebraten.

Naja.

Ein Feuerchen.

Wie ich sehe, wird es allerhöchste Zeit, dass

wir mit Luzi in die Stadt kommen, damit

sie wieder zivilisierter wird.

Luzi, zeig mir deine Hände.

Ja, so habe ich es mir vorgestellt.

So, Luzi, pack jetzt deine Sachen zusammen.

Ja, Nero.

Jetzt was weißt du noch nicht, Mami?

Nero hat viele Flöhe.

Die hat er von den Katzen erwischt.

Aber wir haben uns schon daran gewöhnt.

Du musst entschuldigen, aber als sie herkam, war

ihr Knie schon genauso zerschunden wie ihr.

Siehst aus.

Ich weiß nicht, wem das Kind nachschlägt.

Mir und dir jedenfalls nicht.

Wenn sie wenigstens mal ein Fenster einwerfen würde,

würde sie das nicht machen.

Aber das kommt nicht in Frage.

Nein, wenn sie über die Straße geht, stolpert

sie über das einzige Streichholz, das dort liegt.

Und wenn sie auf einen Baum klettert, hält

sie runter.

Sehr eigenartig.

In der Stadt wird sie sich ja nicht

verbrennen.

Und auch nicht ertrinken.

Oh, Vati!

Einsam wird sie sein.

Es sind Ferien und ihr habt keine Zeit.

Ja, ja, ja.

Einsam.

Und was ist mit Katja, Heli und Marieschen?

Denen leih ich meine Schultaschen, dann können wir

Schule spielen.

Und mit den Puppen.

Und wo ist Katja, wissen Sie das?

Ach so, in Urach.

Ich kenne es, es ist sehr schön dort.

Nein, Luzi ist gerade von ihrem Großvater zurückgekommen.

Ich dachte nur, sie könnte mit Heli und

Marieschen Schule spielen.

Ja, auf Wiedersehen, Frau Fischer.

Katja ist in Urach und Heli an der

See.

Du kannst ja Fernsehen.

Oder mit den Puppen spielen.

Hörst du, wie schön Oswald auf dem Klavier

übt?

Dabei ist er schon in der fünften Klasse

und hat Ferien.

Auf dem Spielplatz sind auch andere Kinder, ganz

bestimmt Marieschen.

Heul jetzt nicht.

Komm zu mir.

Oh, danke.

Aber nicht verlieren.

Und richtig abschließen.

Und dass ihr mir ja niemanden hereinlasst.

Und wehe, wenn ihr mir den ganzen Kleiderschrank

durcheinanderbringt, wie das letzte Mal.

Und wenn ich mit Papa von der Arbeit

komme, will ich nichts davon hören.

Ja, gut.

Hallo Christel, ich muss gleich zur Arbeit.

Ich wollte dich nur bitten, wenn dein Oswald

rausgeht, soll er auf Luzi aufpassen.

Selbstverständlich.

Oswald!

Er ist so fleißig.

Wenn du fertig bist, gehst du mit Luzi

raus, ja?

Mit Luzi?

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Selbstverständlich mache ich das, sogar gern.

Vielen Dank, Christel.

Gern geschehen.

Wo bleibst du so lange?

Ich komme wieder zu spät.

Also du gehst immer der Nase nach.

Bis zum Spielplatz.

Immer auf dem Gehsteig und nicht die Straße

überqueren.

So, jetzt zeig mir mal die rechte Hand,

ne?

Gut, tschüss.

Und viel Spaß.

Keine Angst, Mami.

Ich bin doch kein Baby.

Katja!

Sieh doch, was ich habe!

Los!

Schnappt ihr eure Tasche?

Los!

Katja!

Katja!

Kennst du sowas?

Wieso weinst du nicht?

Früher hast du geweint, wenn man dich nur

angesehen hat.

Ja, aber das war früher.

Jetzt komme ich nach den Ferien ja schon

in die Schule.

Darf ich mitkommen?

Wohin?

Da, lauf schnell nach Hause.

Die Mutti zählt die Kinderchen.

Kommt!

Wir haben meine Schultasche vergessen!

Wollen wir jetzt spielen?

Mit Katja und Mariechen hätten wir jetzt sicher

Piraten der Milchstraße gespielt.

Leg mal den rückwärtsgang ein.

Wieso sind wir rückwärtsgang?

Damit du uns nicht auf den Wecker fällst.

Volldampf zurück.

Mit Knipsen spielen wir jetzt.

Aber was hat deine Mama versprochen, dass ihr

mit mir spielt und auf mich aufpasst?

Ich habe eine Idee.

Wir könnten doch auf Fangen spielen.

Ja, oder Papa und Mama, was?

Komm, Monika.

Ich wusste gar nicht, dass du jetzt auch

einen Kindergarten hast.

Jetzt habe ich noch eine Idee.

Wir könnten auch Räuber und Gendarm spielen.

Hoppla!

Hey, hey!

Also gut, kannst du auf eine Leiter steigen?

Ha!

Wenn du gesehen hättest, wie ich mit meinem

Großvater Kirschen gepflückt habe.

Aber bis rauf zum AG.

Und wenn jemand kommt, kannst du ja pfeifen.

Aber wenn du Angst hast, steigen Frieda und

Leon.

Ich dachte nur, du wolltest zur Bande gehören.

Also gut, und wenn jemand kommt, dann pfeifen.

Genau.

Bitte.

Ich weiß, wie man ein A schreibt.

Das ist nur ein Dach mit einem Strich

in der Mitte durch.

Gut.

Wenn nicht jemand schnappt, kennen wir uns nicht.

Jetzt schnell.

Frieda!

Oswald, hey!

Oswald!

Oswald!

Oswald!

Oswald!

Frieda!

Der billigste Platz kostet hier auch 4 Mark.

Für unser Geld sehen wir nur die Reklame.

Gut, dann schlag du jetzt mal was vor.

Aber ich...

Ich hab noch eine Idee.

Wir könnten auch eine Bank ausrauben.

Oder wir könnten Großfeuer an Bord des Raumschiffs

XB3 spielen.

Also dieses Versteckspiel vorhin hat mir gut gefallen.

Ich hatte nur ein bisschen Angst, dass ich

euch nicht mehr finde, weil einer gekommen ist

und die Leiter weggenommen hat.

Aber die haben mir dann mein Lieblingseis gekauft.

Vanille und Erdbeer.

Wer?

Die von der Feuerwehr.

Die haben mich runtergeholt und wollten wissen, wo

ich wohne.

Dann ist mir eingefallen, dass ihr Schule spielen

könnt.

Eine Schultasche ist für mich.

Die anderen zahlt könnt ich euch aber allein.

Was fangen wir mit drei Schultaschen an?

Nein, ich weiß was anderes.

Wer das meiste Eis essen kann.

Für 3 Mark, ha?

Kommt Zeit, kommt Rat.

Ja, meine Verehrten.

Da muss man einen großen Magen haben.

Luzi hat schon zwei Portionen geschafft.

Wieso nur zwei?

Mit den zwei Tüten von der Feuerwehr habe

ich schon vier gegessen.

Und jetzt nehme ich eine Schokoladenportion.

Und eine Zitronenportion.

Also 4 und 1 ist 6.

Also ich kann nicht mehr.

Immer steh hier nicht rum.

Du brauchst nicht traurig zu sein.

Ja, ist ja gut, du kriegst eine.

Luzi, eigentlich zwei Schultaschen.

Willst du eine Schleuder?

Ich lege noch vier Knallerbsen dazu.

Einverstanden, aber die mit dem Schreibzeug behalte ich.

Ja gut, behalt die.

Sieben.

Eine Schultasche ist mehr als genug.

Zeig mal.

Das haben wir alles dafür gekriegt.

Leo?

Berti?

Einen Eisbecher haben wir auch.

Der ist für Frieda.

Luzi, und weh, wenn du was ausquaschst.

Du hast immerhin Knallerbsen und eine Schleuder dafür

gekriegt.

Los, wir auch.

Luzi, warte.

Siehst du diesen Turm dort?

Hm, beinahe getroffen.

Ihr verflickste Bande, ihr.

Versucht nicht diese Ratschenasse zu verstecken.

Ich weiß, wer das gemacht hat.

Dich kenn ich genau, Mädchen.

Na, warte.

Wartet auf mich.

Wo seid ihr?

Wo seid ihr denn?

Was machst du mit dem Schwan?

Und lass die Finger von den Seerosen.

So weit haben wir es also schon gebracht.

Ich wollte die Schwäne wirklich nicht aufscheuchen.

Ich konnte einfach nicht mehr bremsen.

Und als ich gesehen habe, dass da ein

Teich ist, ist es zu spät gewesen.

Und plumpst mit den Schuhen rein.

Hörst du, wie heißer sie ist?

Meine Damen und Herren, wir setzen unser Programm

fort mit der Reihe Das Kind und seine

Welt.

Jetzt mach den Mund auf und sag Ah.

Und da unten wackelt mir ein Zahn.

Hast du gesehen, Mami?

Da wackelt kein Zahn.

Wer hat dir die Schleuder gegeben?

Das Kind, Gerd Müntefering.

Nun, wir haben das letzte Mal vom Einfluss

der Umwelt auf das Kind gehört.

Hörst du, wie schön Oswald Klavier übt?

Hörst du das?

Das ist ein lieber Junge.

Mit dem gibt es keine Probleme.

Er hatte von sich aus angeboten, auf Luzi

aufzupassen.

Aber sie musste ja davonlaufen.

Na ja, die Schwäne haben den Schrecken offenbar

überlebt.

Und Luzi auch.

Das kaputte Fenster habe ich bezahlt.

Und ich muss dir gestehen, sogar mit Vergnügen.

Wir müssen uns daran gewöhnen, dass unsere Tochter

größer wird.

Und selbstständiger.

Unterstütz es nur.

Wenn sie bei Opa ge...

Das Kind lebt in derselben Stadt, in der

auch wir leben.

Ich verstehe gar nicht, warum wir sie immer

als eine Welt der Verbote und Gebote darstellen.

Hier ist Frau Krause.

Wie bitte?

Ach so.

Nein.

Ich verstehe nicht.

Am Buchstaben A?

Ja, wir müssen uns damit abfinden, dass unsere

Tochter größer wird.

Und auch selbstständiger.

Bitte?

Nein, das galt nicht Ihnen.

Ihnen kann ich nur danken.

Du kannst dich schon mal darauf vorbereiten, dass

du auch von der Feuerwehr eine Rechnung bekommst.

Die hat dein Kind von einem Dach heruntergeholt.

Ja, aber ich habe...

Als Nachspeise gibt es kein Eis.

Das ist die Strafe Nummer 1.

Du kriegst jetzt Kamelentee und gehst sofort ins

Bett.

Du hast mir noch kein Märchen erzählt.

Warum also sollen wir das Kind mit Hilfe

des Fernsehens auffordern, nicht in der Nase zu

bohren und keine Fensterscheiben einzuschlagen?

Dieser Kerl geht mir langsam auf die Nerven.

Wenn der als Junge ein Fenster eingeworfen hat,

hat man ihn sicher verdroschen.

Heute gibt es kein Fernsehen und es gibt

kein Märchen.

Warum spielst du nicht mit deinen Puppen?

Oder du könntest mal was Hübsches malen.

Saubermachen würde übrigens auch nicht schaden.

Das macht sicher weniger Mühe, als auf Dächern

herumzuklettern und zu warten, bis du von der

Feuerwehr heruntergeholt wirst.

Und der Schlüssel ist beschlagnahmt.

Den bekommst du erst wieder, wenn du vernünftiger

bist.

Das verstehe ich nicht.

Auf das Dach von dieser Fabrik, bist du

da allein hinaufgeklettert?

Einfach so?

Nur weil es dir eingefallen ist?

Oder hat es dir jemand gesagt?

Also gut, sagen wir mal, du hast geschworen,

dass du nichts verraten wirst.

Warum hast du einen roten Elefanten und eine

grüne Sonne?

Weil ich diese ganze Malerei nicht mehr leiden

kann.

Weißt du, Papi, irgendwann erkläre ich dir alles.

Aber jetzt kann ich nicht.

Und für morgen haben wir uns sehr viel

vorgenommen.

Wir wollen bis zur 800.

Galaxie hochfliegen und eine Postkutsche überfallen.

Und Mami will, dass ich im Bett liege

und Kamelentee trinke.

Das geht doch nicht, das musst du einsehen,

Papi.

Alles kann ich nicht tun.

Die Küche wische ich auf, aber ich sage

dir, ich spiele nicht mit Puppen.

Das kommt nicht infrage.

Na gut, das verstehe ich.

Meinen Wohnungsschlüssel findest du unter dem Lexikon im

Bücherregal, Band 16.

Aber am Abend musst du ihn wieder dorthin

legen, ja?

Und versprich mir, dass du dich warm anziehst.

Und du bist brav.

Danke, Papi, ich schwöre es.

Unter dem 16.

Band?

Mhm.

Gut.

Gute Nacht.

16.

Band des Lexikons.

Neun, zehn, elf, sechzehn.

Wartet doch auf mich!

Frieda!

Sechzehn, sechzehn.

Wenn ich nur wüsste, wie eine Sechzehn aussieht.

Aber ich wusste einfach nicht, wie man bis

Sechzehn zählen kann.

Hallo, Oswald.

Verschwinde hier sofort mit deiner blöden Mütze.

Du verrätst uns noch.

Aber was soll ich denn verraten?

Sag ihr nichts.

Diese blöde Mütze muss ich nur tragen, weil

ich wegen euch in den Teich gefallen bin.

Und diese doofen Lutscher kann ich mir auch

selber kaufen, damit ihr es wisst.

Tut auch nichts.

Die sind geklaut.

Ja, die sind gestohlen.

Jeder, der zur Bande gehört, hat schon geklaut.

Außer Frieda und dir.

Ich hab doch ein Stück Seife geklaut.

Wir haben gesagt, etwas, was für alle ist.

Aber daran kann man riechen.

Mit dieser Seife muss ich mir immer den

Hals waschen.

Ihr könntet gemeinsam klauen.

Lucy und Frieda.

Zu zweit geht es besser.

Was hältst du davon?

Abgemacht.

Wenn was schiefgehen sollte, komm nicht gleich zu

uns gelaufen.

Ja, ist gut.

Zeig mal.

Wisch dir wenigstens den Mund ab.

Komm.

Die ist doch ein Baby.

Mit der Mütze und dem Schal fällt die

auf wie ein russer Elefant.

Die wird geschnappt.

Und wenn schon, dann haben wir sie wenigstens

los.

Ich klaue wahrscheinlich Schokolade.

Da steht ein ganzer Berg davon.

Und was klaust du?

Schrei doch nicht so.

Du legst es ja zurück.

Wir kennen uns nicht.

Geh woanders hin.

Aber Oswald hat gesagt, wir beide sollen miteinander

gehen.

Komm mir nicht nach.

Du kennst mich doch nicht.

Wir könnten einen Wecker klauen.

Du hast wohl einen Vogel.

Wozu einen Wecker?

Was klauen wir dann?

Gar nichts.

Lauf lieber zurück.

Ja, und Oswald ist dann nicht mehr mein

Freund.

Der ist sowieso nicht dein Freund.

Du läufst uns nur nach.

Weil ich ganz allein in der Stadt bin

und keiner da ist, der mit mir spielen

will.

Verehrte Kunden, bitte beachten Sie unser Sonderangebot im

Erdgeschoss.

Drei Tafeln Schokolade für 1,50 Mark.

Sortiert in eine Tafel Vollmilch, eine Tafel Vollmilchnuss

und eine Tafel Zartbitter.

Da ist der Kaugummi.

Frieda!

Frieda!

Frieda!

Willst du diesen Schal kaufen, junge Dame?

Er ist im Winterschluss verkauft.

Nein.

Nicht?

Dann legen wir ihn wieder zu.

Aber das ist doch mein Schal.

Keine Widerrede.

Anprobieren darfst du nur, was du auch kaufen

willst.

Also husch, husch.

So ein kleines Mädchen.

Haben Sie eine Erklärung dafür, Herr Direktor?

Nein.

Obwohl unseren Statistiken nach Kinder einen beträchtlichen Anteil

an Ladendiebstählen haben.

Aber wozu einen Säbel?

Wenn sie irgendein billiges Spielzeug klauen würde.

Bitte, das haben wir schon oft gehabt.

Oder eine Tafel Schokolade, eine Lutscher.

Das ist offensichtlich ein besonderer Fall.

Allzu viel Erfahrung scheint die Kleine nicht zu

haben.

Na, da wird sich deine Mutti aber freuen.

Noch ein Dreikäse hoch und schon eine Diebe.

Weil ich eben nicht alleine spielen wollte.

Alle meine Freundinnen sind noch in den Ferien.

Katja, Heli und Mariechen.

Machen wir keinen Kriminalverdraus.

Was hat sie gestohlen?

Ein Päckchen Knetmasken.

In der Konfektionsabteilung wollte sie einen Schal klauen.

Das war mein Schal.

Jetzt erkälte ich mich.

Weil sie mir meinen Schal weggenommen haben.

Ich bin in einen Teich gefallen.

Da waren Schwäne drin und Seerosen.

Was versteckst du denn da?

Hm?

Zeig mal deine Hände.

Die andere auch.

Und jetzt beide.

Sie müssen sich entschuldigen.

Eine Diebin ist das wohl nicht.

Wo ist denn die Knetmasse?

Willst du ein Bonbon, Kindchen?

Bonboniere, Fräulein.

Und meinen Schal, den diese Frau mir weggenommen

hat.

Und den Schal, Fräulein, wenn ich bitten darf.

Also ich denke, dass wir uns bei dir

entschuldigen.

Es ist nichts geschehen, meine Damen.

Kaufen Sie ruhig weiter ein.

So, du darfst dir einen auswählen.

Das ist meiner.

Danke.

Bitte.

Wiedersehen.

Und grüß mir deine Mama.

Und zeig dich mal wieder.

Ja, gut.

Du!

Oh, da guck mal.

Oh.

Gib mir auch eine.

Ich möchte auch eine.

Wo seid ihr denn?

Wo seid ihr?

Hier.

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