All language subtitles for Die.Tintenfische.aus.dem.zweiten.Stock.S01E01[de]

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Original subtitles

Diese Abkürzung ist ein Geheimtipp, die kennen nur

wenige.

Noch ein paar Kilometer, dann sind wir an

der Grenze.

Hoffentlich kontrollieren die uns nicht zu lange.

Wir haben schon Verspätungen, kommen nicht mehr rechtzeitig

nach Prag.

Und dann geht es vor drei Wochen in

Traumferien.

Die Kinder flippen aus.

Schon seit zwei Jahren repariere ich den alten

Wohnwagen und verspreche ihnen das mehr.

Was ist denn da wieder los?

Das sind diese Gemüsebauern.

Die wollen hier doch nicht die Straße blockieren.

Die sind total verrückt geworden.

Was können wir dafür, dass bei euch zu

viele Tomaten wachsen?

Wir fahren nur Chemikalien.

Das goldene Prag, die Stadt der hundert Türme,

die Stadt der Legenden, der Märchen und der

Sagen, der Zauberer und der Magier und auch

der Alchemisten, die für den dem Wahnsinn anheimgefallenen

Kaiser Rudolf II.

den Stein der Waisen suchten.

Jawohl, und hier irgendwo schuf der hohe Rabbi

Löb seinen ersten künstlichen Menschen, den Golem.

Die Karlsbrücke wurde im 14.

Jahrhundert erbaut.

Und dieser Seitenarm der Moldau, hier heißt Schartowka,

was so viel wie Teufelsbach bedeutet.

Seine malerische Umgebung wird auch oft das Prager

Venedig genannt.

Und dieser Stadtteil erweckt aus dem Teufelsbach der

Schartowka das magische Schwert des Ritters Roland, den

sie von der Roland-Statue kennen.

Und man erzählt sich, dass er aus dem

Fluss auftauchen wird, um die Stadt zu retten,

wenn es schlecht steht um Prag.

Roland.

Wir gehen weiter.

Martina, komm, es geht weiter.

Ein feiner Roland wäre das, dreckig wie ein

Schwein.

Frau Hohland, hören Sie!

Kommen Sie und holen Sie Ihren Sohn, Frau

Hohland!

Sonst ersäuft er Ihnen doch wieder.

Er war schon wieder unter Wasser, Frau Hohland.

Warum sollte er ersaufen?

Damals war er erst dreieinhalb, jetzt ist er

sieben und kann schwimmen.

Ich habe ihn selbst reingeschickt, er testet die

Flossen, die Taucherbrille und die Harpune.

Am Meer, wo wir Urlaub machen, gibt es

viele Ungeheuer, die gibt es natürlich überall, auch

hier.

Du hast ihn reingeschickt?

Du hast doch gesagt, komm nicht in Frage.

Er kann auch was erleben, wenn er nach

Hause kommt.

Hansi, komm nach Hause!

Wenn mein Mann damals nicht gewesen wäre...

Frau Neckwasil, brauchen Sie vielleicht eine Matratze?

Sie ist ziemlich gut erhalten.

Wenn er dich nicht rausgezogen hätte, hättest du

jetzt nicht solche Flausen im Kopf.

Allerdings ist der Mann erst gekommen, als Hansi

schon ganz blau war.

Wer weiß, wie lange er im Wasser war.

Der Junge ist hier ja immer ohne Aufsicht.

Und wer hat ihn ans Ufer gezogen?

Wir.

Und ich habe damals ein paar brandneue Schuhe

ruiniert, meine Liebe.

Und glauben Sie mir, das war nicht das

erste und nicht das letzte Mal.

Und hat mir jemand diese Schuhe ersetzt?

Natürlich nicht.

Prächtige italienische Sandalen aus geplochtenen Lederriemen waren das.

Sie können sich denken, was mein Mann dazu

gesagt hat.

Ah, und was hat die da oben die

ganze Zeit über wohlgemacht?

Sie hat Klavier gespielt.

Jawohl, Frau Weseler, ich brauche mich dafür nicht

zu schämen.

Ich habe mich damals vorbereitet auf die Premiere

von Rigoletto.

In der Titelrolle Lucio Ferreira.

Die ganze Weltpresse hat darüber geschrieben.

Die Kunst verlangt Opfer!

Beethoven ist taub geworden!

Smetana auch!

Pfui!

Nicht reinkommen!

Warum bist du da rein?

Was hast du im Schlamm gesucht?

Ich habe Atmen geübt, was sonst?

Los, wasch ihn!

Er stinkt aber, Mami.

Naja, er musste ja Atmen üben.

Es fließt schon wieder kein Wasser, Mami.

Warum fließt denn keines?

Weil du den Haupthahn zugedreht hast.

Hm?

So?

Du hast gesagt, wir fahren jeden Augenblick weg.

So, jetzt verrate ich Vater, dass du deinen

Badeanzug verschnitten hast.

Damit du einen Bikini hast.

Das hast du davon.

Mami!

Sie kommen!

Das sind sie nicht.

Lass die für Papa.

Wenn du Hunger hast, iss ein Schnitzel.

Da.

Vielleicht haben sie eine Panne oder sie mussten

umladen.

Die Abfertigung der Lastzüge am Grenzübergang Freiburg-Römer

ist eingestellt.

Die Blockade des Grenzübergangs durch die Landwirte, die

damit für höhere Erzeuger...

Komm, was soll's?

...wird von einem Teil der Fernfahrer solidarisch unterstützt.

Die Fuhrunternehmer haben sich gegen diese Aktion ausgesprochen.

Die Schlange der Lastzüge wächst von Stunde zu

Stunde...

Was heißt hier solidarisch?

Seht euch das an!

...liegen ähnliche Meldungen vor.

Die zuständigen Minister...

Ich kann die ganze Ladung Blumen auf den

Mist werfen.

Da, bitte!

...scheinende Situation.

Der Tomatenkrieg ist auf seinem Höhepunkt.

Uli, komm, wir versuchen's noch mal.

Ich als Gewerkschafter unterstütze natürlich die Forderungen der

Landwirte.

Ja gut, aber politisch gesehen ist das der

völlig falsche Weg, seine Forderungen durchzudrücken.

Politisch hin, politisch her.

Wenn der eine Ladung Jungstiere geladen hätte wie

ich...

Hallo?

Hallo?

Immer noch besetzt.

Oh nein, nein, Moment, Moment, Moment, Moment.

Ihr steht euch genau wie alle anderen hinten

an.

Wir wollen alle telefonieren.

Auf dem Grund warten seine Frau und zwei

Kinder.

Zwei Kinder!

Verstanden?

Ja, aber wir wollen auch telefonieren.

Ja, ich suche ihn schon.

Zwei Kinder!

Das ist mir doch völlig wurscht!

Wir verfaulen tausende von Melonen!

Hast du verstanden?

Moment, Moment!

Moment!

Moment!

Tja, da geht keiner ran.

Moment!

Und Papas Pyjama?

Die kannst du schon hier lassen.

Beeil dich ein bisschen.

Ich hab dir gleich gesagt, wir sollen warten.

Zuerst schleppen wir das ganze Zeug runter und

jetzt wieder rauf.

Wenn wir nicht heute fahren, fahren wir morgen.

Als wir letztes Jahr in die Berge fahren

wollten, war's auch so.

Papa und Rudi sind damals in einer Schneeverwehung

stecken geblieben.

Und haben bei so einer Frau geschlafen.

Oder sie sind wieder bei einem Fußballspiel.

Weißt du noch, wie sie beim Meisterschaftsspiel von

Sparta waren?

In Bratislava?

Und wir wollten zum Opa fahren.

Halt jetzt endlich den Mund!

Papa!

Andrea!

Wir waren auf der Treppe und ich...

Was für ein Hugo vom Fernsehen!

Nein, hier ist keine Produktion.

Hier sind wir.

Da hab

ich keine Ahnung.

Na los, beeil dich, Mensch!

Fünf Bier, zweimal Rotwein.

Mein Schätzchen, ich kann mir einfach nicht vorstellen,

dass es hier nur ein Telefon gibt.

Ich sehe da vor mir ein nettes kleines

Zimmerchen im Obergeschoss.

Ein gemütliches Sofa und ein Lämpchen mit einem

rosa-roten Schirmchen.

Ja?

Sie könnten mich von allem überzeugen.

So?

Dann kommen Sie.

Hans!

Was ist?

Ein Telefon, schnell!

Oh ja.

Ja, schau, was ich bekommen hab.

Und was hab ich von dir gekriegt?

Fünf Gulasch und zwei Suppen.

Los, gib mir den Zettel mit der Vorwahlnummer.

Gib ihn her, ich wähl für dich.

Hey, hey, hey!

Dieses Telefonat geht aber auf mich.

Äh, ich sag es dir.

92...

54...

1, 2, 4.

Hallo?

Hallo!

Hier zum lustigen Püppchen.

Ich verbinde.

Meine gewisse Andrea.

Roland!

Hans!

Wo treibst du dich eigentlich rum?

Wir rufen den ganzen Tag.

Dass wir den ganzen Tag anrufen.

Ich wollte dir nur sagen, dass wir heute

nicht ankommen, sondern erst morgen oder vielleicht übermorgen.

Wir müssen den Urlaub verschieben.

Was heißt verschieben?

Wir haben gepackt und die Kinder warten.

Hans, ich...

Andrea, ich bitte dich.

Was hat das mit den Schneeverwehungen im letzten

Jahr zu tun?

Es gibt einfach zu viele Tomaten in Frankreich,

in Spanien.

Und Melonen.

Das hat auch nichts mit Fußball zu tun.

Du weißt genau, dass Sparta auf Südamerikatur ist.

Gib mal her.

Hallo?

Hier ist Rudi.

Mach keinen Quatsch, Andrea.

Hans und ich sitzen hier an der Grenze

fest.

Die Landwirte blockieren den Übergang.

Ja, die Straßen sind blockiert.

Sobald wir uns freigemacht haben, rasen wir durch

die finstere Nacht.

Durch die finstere Nacht.

Und den Tag.

War das Vati?

Ist ihm was passiert?

Dem?

Ui, Korallenriffe.

Solche Viecher kannst du in Opas Teich in

Massen fangen.

Wir warten nicht auf Papa.

Mama, darf ich den Ton einschalten?

Das Projekt Vier schließt somit unmittelbar an meine

früheren Unterwasserforschungen an.

Der wissenschaftliche Stand ist jetzt so, dass es

nicht nur eine Hypothese ist.

Die Auswertung der Proben, die man uns ins

Labor gebracht hat, hat ergeben...

Jetzt sag ich ins Bett.

Hopp, hopp, hopp.

Da backt man Kuchen mit Lebkuchenfüllung.

Und er sagt, wo hast du dich herumgetrieben?

Und ruft vom lustigen Püppchen an.

Was ist mit deinem Badeanzug?

Er war ganz neu.

Jetzt spar für einen neuen.

Wolltest du was?

Nur einen Apfel.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Hallo?

Nein, hier ist kein Hugo.

Hier wollen Leute schlafen.

Was sollen diese Dummheiten?

Hansi?

Ah!

Aber seid ihr nicht weggefahren?

Was willst du hier?

Ich weiß nicht.

Ja, eure Blumen gießen.

Wie ich versprochen habe.

Aber bei Tag, oder?

Ja, aber wir drehen den Faust fürs Fernsehen.

Da dachte ich, ich könnte das...

Macht ja nichts.

Nein.

Komm.

Das ist Hugo, unser Assistent.

Das ist Andrea, wir singen zusammen im Chor.

Freut mich.

Wirklich schade, dass du jetzt wegfährst.

Er sucht nämlich gerade jemanden, der für die

Kavaljova einspringen kann.

Ich suche gerade einen Ersatz für die Kavaljova.

Sie hat einen Vertrag unterschrieben und jetzt kriegt

sie ein Kind.

Ich fahre gar nicht weg.

Soll das heißen, du könntest also?

Sind das Ihre?

Das ist großartig.

Ich dachte schon, es gibt keine Kinder in

Prag in den Ferien.

Ich nehme sie alle.

Hier bin ich.

Und ihr schießt!

Stopp!

Stopp!

Wie steht's, ist sie soweit?

Ja, gleich.

Bitte beeilt euch.

Kommen Sie gleich mit.

Auch einen Schluck, Hugo?

Ach bitte, du bist immer so in Eile.

Na los, nur einen Schluck.

Danke.

Faust, der verschreibt sich mit seinem Blut dem

Teufel.

Mach mal deine Augen zu.

Und der erfüllt ihm dafür drei Wünsche.

Was wünscht sich so ein alter Knacker wohl?

Ganz einfach.

Ein junges Mädchen.

Margarete.

So ist es gut.

Und jetzt spitz mal die Lippen.

So ungefähr.

Tja, und Valentin, der ist ihr Bruder.

Der wird im Zweikampf um Margaretes Ehre vom

Teufel umgebracht.

Hast du verstanden?

So.

Ja.

Gut.

Und zu dem Ganzen spielt eben die Musik.

Jetzt richte ich dir deine Haare.

So.

Das wird schon gehen.

Ja, das reicht.

Also der Nächste.

Hansi?

Da ist das.

Danke.

Andrea, wo steckst du?

Komm.

Ich komm schon.

Beklecker dich nicht.

Komm schnell.

Na, Verzeihung.

Na, komm.

Du hast aber eine hübsche Mama.

Also wenn die sich was wünschen würde.

Mir macht das überhaupt keinen Spaß.

Ich würde lieber Fische fangen.

Was ist?

Nichts.

Was soll sein?

Danke.

Wir fahren an den Plattensee.

Machst du das schon mal?

Aber nur eine halbe Stunde.

Wenn mein Vater erst am Steuer sitzt, dann

fährt er nur noch.

Schick mir einfach eine Postkarte.

Dann weiß ich wenigstens, wie es dort aussieht.

Und dass du auch ein bisschen an mich

denkst, David.

Aus den Bergen hab ich dir eine Karte

geschickt.

Aber du nicht, als ihr im Süden wart.

Weil du unseren Vater nicht kennst.

Ich schreib dir von überall, wo er anhält.

Wenn wir überhaupt irgendwo hinfahren.

Hast du überhaupt keine Angst vor mir?

Nein.

Ich kenn sie doch.

Sie sind der Wassermann.

So?

Ja, ich hab sie in Rosalka gesehen.

Da bist du ganz sicher?

Zieh eine Karte.

Aber du darfst sie mir ja nicht zeigen.

Steck sie wieder hinein.

War es die?

Mhm.

Maestro, der Alte lässt sie bitten.

Wenn Sie sich bereit machen könnten, wir wollen

weiter.

Schon gut.

Danke.

Du glaubst also nicht an Zauberei.

Deine Mama schon.

Sie sagt, dass ihr zu Hause ein Klavier

stehen hättet, von dem kein Mensch weiß, wie

es dort hingekommen ist.

Mhm.

Und wer es hingebracht hat.

Über die Treppe kann man es nicht transportieren.

Und durchs Fenster geht es nicht.

Vielleicht wissen die Teufel aus dem Teufelsbach mehr

darüber.

Ich kenne einige davon.

Soll ich sie mal fragen?

Mhm.

Verdrehen Sie ihm nicht den Kopf, Maestro?

Wer?

Ich ihm?

Sie mir.

Übrigens, dieses seltsame Klavier würde ich mir gern

mal ansehen kommen.

Ich hab nachts mal gesehen, wie unter unserem

Fenster auf dem Wasser so kleine rote Flämpchen

brannten.

Der Beweis, dass ich nicht lüge.

Im Sommer sollte man baden gehen, aber keine

Oper drehen.

Also, was ist?

Können wir weitermachen?

Wir können.

Playback!

Playback!

Stopp!

Verstehen Sie doch, wir drehen hier eine Oper.

Halten Sie uns nicht auf.

Hans!

Papa!

Hallo.

Da, schau.

Das ist für die Haifische.

Danke.

Sobald Mama fertig gesungen hat, fahren wir.

Mhm.

Sehen Sie, da kommen Sie ja schon.

Sie sind schon in der Schweiz.

Sollen wir nicht auch einsteigen?

Wir spielen doch in dieser Serie mit.

Aber ich bitte Sie, haben Sie nicht das

Drehbuch gelesen?

Wir spielen erst in der nächsten Episode.

In der nächsten?

Das müssten Sie aber wissen.

Bis bald.

Bis dann.

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