All language subtitles for Die.Rueckkehr.der.Maerchenbraut.S01E21[de]

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Original subtitles

Das hier ist meine Geschichte, ist das klar?

Ich bin Rumburak, der größtbeste Zauberer aller Zeiten.

Eigentlich müsste ich schon längst König des Märchenreichs

sein, denn ich habe alle Bedingungen der Prophezeiung

erfüllt.

Arabella hat mit Hilfe meines grünen Apfels von

der Insel Pultanela die Opi-Zwillinge Karl und

Hyazinth zur Welt gebracht.

Prinz Willibald habe ich in einen Brausewind verwandelt

und seine schöne Xenia geheiratet.

Wenn nicht alle Untertanen verschwunden wären, könnte ich

wunderbar im Märchenreich herrschen.

Zum Glück klappt im Moment in der Menschenwelt

alles.

Als falscher Papp habe ich den Hermanns das

Haus abgekauft.

Jedoch egal, wenn Oma Maya deshalb ausziehen muss.

Im Schornstein des Hauses steckt nämlich der Wunderkoffer

von Fantomas und den hole ich mir, da

bin ich der größtbeste überhaupt.

Doch wie gesagt, dafür brauche ich im Märchenreich

Untertanen.

Die soll mir mein Doppelgänger besorgen, indem er

Hans und Margret die Zauberflasche mit den vielen

Geistern abnimmt.

Und die sind auf dem Weg zur Insel

Pultanela.

Ihr wisst, das ist da, wo nur glückliche

Menschen leben, die als Greise zur Welt kommen

und bis zu ihrem Tode immer jünger werden.

Also Rumborag 2, bewegt dich.

Das Schiff da habe ich noch nie gesehen.

Das ist keins von mir.

Du hast recht.

Dann wollen wir uns doch mal ansehen, wer

da zu uns kommt.

Irgendein Fischer vom Festland, der sonst...

Weißt du was, der hat ja eine Königskrone

auf dem Kopf.

Ach was, du irrstig.

Dann siehst dir doch selbst an.

Das ist ein königlicher Besuch.

Ich gehe im Präsidentenpalast anrufen.

Ich darf Ihnen den Ausschuss Freistoben in der

Natur vorstellen, Herr Präsident.

Wirklich sehr erfreut.

Meine Herrschaften, nehmen Sie doch Platz.

Und bitte bedienen Sie sich mit Limonade.

Liebe Kinder, über die Tätigkeit Ihres Ausschusses liegen

mir sehr viele Informationen vor.

Sehr verehrter Herr Präsident, in letzter Zeit melden

sich in unserer Vereinigung sehr viele Kinder und

wir brauchen unbedingt weitere...

Wir brauchen jetzt unbedingt weitere Grundstücke, auf denen

wir toben können.

Besonders natürlich die Stadtkinder.

Der Minister für Jugend hat mir schon einen

sehr großen Geländekomplex hinter den Apfelgärten empfohlen.

Wir werden das heute Nachmittag auf der Regierungssitzung

beraten.

Wir freuen uns, dass Sie uns helfen wollen,

Herr Präsident.

Entschuldigung, eine wichtige Mitteilung, Herr Präsident.

Die Probleme der Kinder stehen bei uns im

Vordergrund.

Aber im Hafen ist soeben ein nicht angemeldeter

königlicher Besuch eingetroffen, wahrscheinlich aus dem Märchenreich.

Aber da herrscht doch König Hürzint der Erste.

Ich habe wenigstens eine kleine Begrüßung veranlasst.

Herzlich willkommen.

Sie sind also König des Märchenreiches.

Also seine Hoheit Hürzint der Erste.

Ich dachte, Sie seien älter.

Nein, ich bin Rumburag der Erste.

Ich habe den Thron als Gemahl von Prinzessin

Xenia bestiegen.

Ach so.

Um ehrlich zu sein, wir sind ja auch

sowas wie ein Märchenland.

Bei uns sind die wichtigsten Dinge das Gute

und das Glück.

Wir streben hier vom Alter zur Kindheit und

sowas wie egoistische Überlegungen kennen wir nicht mehr.

Das weiß ich alles.

Ich war schon hier.

Wieso?

Wirklich?

Wieso weiß ich nichts davon?

Wie sollen Sie das wissen?

Ich war heimlich hier.

Als ganz gewöhnlicher Tourist.

Aber kommen wir zur Sache.

Es ist dringend.

Ich war der Meinung, das Ganze sei nur

ein Höflichkeitsbesuch.

Nein, nein, nein, nein.

Ich verfolge zwei Verbrecher, die uns eine sehr

seltene historische Kostbarkeit entwendet haben und damit hierher

geflohen sind.

Ich selbst verfolge sie in sieben Meilenstiefeln, ohne

Begleitung.

Daran sehen Sie, wie wichtig mir das ist.

Sie sagen, dass es Verbrecher sind?

Das ist allerdings schrecklich.

Selbstverständlich werden wir sie nach Kräften unterstützen.

Man muss diese Schufte fangen und ihnen die

wertvolle Flasche abnehmen.

Sie haben geläutet, Herr Präsident.

Es geht um eine Sache, mit der wir

keinerlei Erfahrung haben.

Es gibt auf der Insel nämlich keine Polizei,

wissen Sie.

Rufen Sie bitte sofort im Institut an.

Sie möchten die Intensität des Bösen bei uns

messen.

Am besten Professor Lisensky persönlich.

Ich erledige das.

Kommen Sie dann gleich zurück.

Aber wie wollen Sie die denn ganz ohne

Polizei fangen?

Keine Sorge, wir haben zwar weder Polizei noch

Armee, aber alle Einwohner sind bereit, sich gegen

das Böse zu wehren.

Alle werden uns helfen.

Die zwei werden uns nicht entkommen.

Nun glaube uns doch, wir brauchen wirklich nur

ein ganz einfaches Schiff.

Das Anstreichen mit Farbe ist völlig überflüssig.

Wir Gangster liefern immer Qualität.

Na ja, das weiß ich doch, aber wir

haben keine Zeit dafür.

Wir müssten längst auf der Insel sein.

Ich bin mir sicher, dass auf Portanela nur

liebe Leute wohnen.

Wer weiß, was dieser Schuft von Rummorak mit

ihnen anstellt.

Aus dem Institut melden Sie, dass der Gehalt

des Bösen beängstigend hoch ist.

Es stimmt also.

Das ist schrecklich.

Auf der Insel sind Verbrecher.

Und was wollen Sie machen?

Wir dürfen jetzt auf keinen Fall die Ruhe

verlieren.

Die zwei müssen an einer sehr einsamen Stelle

angekommen sein.

Sie sagten, dass es eine wertvolle Flasche ist?

Auf den ersten Blick ist es eine ganz

gewöhnliche Feldflasche.

Aha.

Rundfunk und Presse werden alle Inselbewohner auffordern, sich

an der Suche zu beteiligen.

Die Beschreibung der beiden hat seine Hoheit schon

durchgegeben.

Das ist alles.

Sehr wohl, Herr Präsident.

Und ich soll hier sitzen und warten?

Nein, nein.

Wir werden für Sie eine nette Begleiterin aussuchen,

die Ihnen bestimmt ein interessantes Programm zusammenstellt.

Und so wünschen wir dem König von allem

Guten nicht so wenig.

Herr Lena.

Alle braven Kinder hier wünschen Durst und gutes

Bier.

Und jetzt Johannes.

Fuhr zu uns, gab viele Stunden drum, grüßen

wir den König unumwunden.

Wir haben jetzt den seltenen Gast begrüßt und

nun zeigen wir ihm noch, wie fleißig wir

lernen.

Also Kinder, als Hausaufgabe solltet ihr euch die

Poetik von Aristoteles durchlesen.

In der ersten Klasse können Sie schon lesen?

Das ist angeboren.

Hier in der Schule lernen Sie zu denken.

Was will uns der Dichter mitteilen nun?

Bitte, Clara.

Aristoteles sagt uns, die Aufgabe des Dichters ist

nicht, von dem zu reden, was ist, sondern

von dem, was sein könnte.

Richtig, wir können das auch auf uns beziehen.

Also was wäre, wenn das Böse, das sich,

wie ihr wisst, auch auf unsere Insel verirrt

hat, also was geschieht, wenn es entdeckt wird?

Lehmann, das ist unser allerbester Schüler.

Sollte das Böse die Insel erfassen, werden die

Blumen schwarz und welken.

Aber unser Mitschüler Paschke, der wird schlichtweg aufblühen.

Du redest so, als sei er ungezogen.

Er hat aber eine schlimme Krankheit, die Zangssucht.

Du solltest ihn bedauern.

Die Zangssucht?

Was ist das, Zangssucht?

Das interessiert mich.

Eure Hoheit.

Kinder, die an Zangssucht leiden, dürfen grundsätzlich nicht

in den Garten.

Sie werden streng isoliert im Infektionsgebäude.

Da ist es.

Es wird sehr gut für Sie gesorgt.

Was soll denn das?

So ein Ekel.

Kinder, das hier ist seine Hoheit Humburat I.,

König des Mädchenreis.

Paschke, geht das nicht noch etwas leiser?

Ich nicht.

Sehen Sie, königliche Hoheit, die eiden Sie nicht.

So ersetzt sich meist die Krankheit.

Da besucht euch so ein seltener Gast und

ihr wollt ihn nicht mal anständig begrüßen.

Soll uns den Buckel runterrutschen.

Und Sie auch.

Schinkelbein, bitte sei doch so lieb und nimm

ein Blättchen davon.

Die Blätter einer seltenen Rose sind das Einzige,

was da helfen kann.

Siehst du, so macht das ein braves Mädchen.

Ich denke, das genügt eurer Hoheit.

Wir gehen.

Bitte.

Das war bemerkenswert.

Wirklich bemerkenswert.

Ich verstehe.

Überall ist Ihnen nur Freundlichkeit entgegengebracht worden und

jetzt das.

Wo kommt denn eine solche Krankheit auf Pultanella

her?

Das ist eine Virusinfektion.

Man könnte sagen, so etwas wie eine Grippe.

Die Fachleute vermuten, dass sie aus der Menschenwelt

eingeschleppt wurde.

Sie haben Kontakt mit der Menschenwelt?

Ja, noch bis vor kurzem, wegen der technischen

Errungenschaften.

Aber dann stellte sich raus, dass es sich

für uns nicht lohnt.

Die Mädchen sagen alle, dass es blöd ist,

mit einem Schulfreund zu gehen.

Die Jungs sagen dasselbe.

Weißt du, ein anderer Junge, der ist gewissermaßen

umgeben von einem Rätsel.

Verstehst du?

Während du von der ersten Klasse an mein

Pausenbrot gefüttert hast.

Also, wo steckt da das Rätsel?

Na eben.

Erinnerst du dich noch daran, wie ich dich

als Mädchen immer genervt habe, Vater, Mutter, Kind

zu spielen?

Ich bin für dich tatsächlich kein Rätsel mehr.

Aber das ist doch wunderbar.

So ein Rätsel, das verschwindet sehr schnell.

Und da bei uns kein Rätsel ist, kann

bei uns auch nichts verschwinden.

Mami, mit den paar Möbeln mehr in unserer

Wohnung werden wir doch wohl klarkommen.

Aber es ist doch wohl auch völlig klar,

dass wir so nicht für immer leben können.

Ab morgen geht ihr wieder ins Museum mit

Herrn Petersen.

Mit welchem Petersen?

Das ist wieder typisch, Karl.

Wenn dir irgendetwas nicht in den Kram passt,

dann spielst du den dummen.

Auf den Trick fallen wir aber nicht mehr

rein.

Na, und was sollen wir im Museum dann

machen?

Hier würdet ihr nur stören.

Vati hat jetzt keine Arbeit.

Er muss sich erst über was Neues Gedanken

machen.

Peter!

Meinst du, dass mich Herr Papp noch um

die Erde mitfliegen lässt, wo er sich euch

beiden gegenüber so hässlich verhalten hat?

Kalawis hat mir versprochen, dass er dich irgendwie

einschleusen will.

Also hier, Zimt.

Ist gut, was?

Und von Papp reden wir lieber nicht mehr.

Wir wollen uns das Essen nicht verderben.

Nur ganz kurz.

Weißt du, warum er das Haus gekauft hat?

Das habe ich wenigstens gehört.

Man sagt, dass er etwas ganz Geheimes vorhat.

Muss der verrückt sein.

Schade um das schöne Wohnhaus.

Na, ist ja schon vorbei.

Aber nicht für diesen Herrn Papp.

Das ist zu befürchten.

So waren ihm nicht mal die Podalherren.

Ich bringe Ihnen dann neue.

Was fällt Ihnen ein?

Das sind sieben Meilenstiefel.

Verzeihen Sie.

Wohin bringen Sie die?

Zum Putzen.

Wie, wenn Sie mir jemals stiehlen?

Sagten Sie stehlen?

Dieses Wort kennen wir hier ausschließlich aus fremdländischer

Literatur.

Raus mit Ihnen!

Herein!

Hoheit, es gibt Neuigkeiten.

Raus damit!

Habt ihr sie denn?

Nein, leider noch nicht, Eure Hoheit.

Die ganze Insel wurde durchsucht.

Und wie gesagt, das Böse zeigte erhöhte Konzentration.

Die beiden sind nicht zu finden.

Das ist ja weniger schön.

So ein Ärger.

Nun ja, wir bedauern das auch wirklich sehr.

Na, wer sagt's denn?

Die werden wir uns näher anschauen.

Herzlich Willkommen auf Puertanella.

Kommen Sie von weit her.

Danke sehr.

Von weit?

Das könnte man so sagen.

Hören Sie, ist hier jemand angekommen, der nennt

sich Rumburakönig des Märchenreichs?

Ja, Sie sagten es im Radio.

Ein Staatsbesuch.

Das kann ja heiter werden.

Komm!

Vorsicht, er hat die Flasche.

Das sind sie.

Jetzt noch die Kamera.

Nun, Sie sind gewiss müde, aber Puertanella ist

ein gastfreundliches Land und möchte Sie gerne begrüßen.

Und man erwartet Sie beim Präsidenten.

Sie werden jeden Augenblick hier sein, Herr Präsident.

Ich würde Sie bitten, mich nicht mit Ihnen

allein zu lassen.

Ich glaube nicht, dass Sie uns irgendwie sorgen

müssten.

Wieso?

Ich habe im Institut nachgefragt und die Konzentration

des Bösen ist nicht gestiegen, seit Sie eingetroffen

sind.

Das Böse war also schon hier.

Oder die Messungen stimmen nicht.

Und Sie sind sicher, dass die beiden es

sind?

Ganz sicher.

Sie haben doch die Flasche.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie wir sie

Ihnen abnehmen sollen.

Ja, bitte?

Ihre Gäste wären da, Herr Präsident.

Bitte sehr.

Guten Tag.

Guten Tag.

Also wir hätten nie damit gerechnet, dass Sie

uns empfangen wollen.

Nun, es ist für uns eine sehr große

Ehre.

Dürfen wir Sie bitte filmen, Herr Präsident?

Nur eine Aufnahme.

Dürfte ich fragen, wer Sie sind und woher

haben Sie diese Flasche da?

Nun, wir sind Studenten und die Flasche...

Warte mal kurz.

Und die Flasche habe ich bekommen, um notfalls

helfen zu können.

Ja, also seid ihr.

Gib das her.

Was soll denn das?

Ins Gefängnis mit Ihnen.

Aber wir haben hier auf der Insel keine

Gefängnisse.

Was sind das für Zustände?

Nicht mal einen Kerker.

Also so habe ich mir den König des

Märchenreiches wirklich nicht vorgestellt.

Und wenn Sie wüssten, wer das wirklich ist,

dann würden Sie erstaunen, Herr Präsident.

Umzingeln!

Festhalten!

Niemand darf entkommen!

Schneller!

Hierher, alle!

Nicht reden!

Schneller!

Robert!

Beeilung!

Omi, wohin geht der Herr Präsident?

Ich kann mir das auch nicht erklären.

Wohin bringen Sie diese komischen Männer?

Wie sind das überhaupt für Kaspar?

Ruhe!

Robert, schneller!

Was machen die denn mit Ihnen?

Gehen Sie immer hinter uns, Herr Präsident.

Danke vielmals.

Ich möchte nur wissen, was der falsche König

vorhat.

Sicherlich nichts Gutes.

Was werden wir tun?

Ja, was können wir tun?

Sie haben ein Gefängnis gefunden.

Von hier werden wir wohl nicht entkommen.

Ruhe!

Kein Wollen!

Können Sie irgendwas sehen?

Die Leute stehen zusammen, aber in Aufstand halte

ich kaum für möglich.

Wenn Rumburakis will, dann kriegt er auch eine

Million Geister.

Kaum hat er die Flasche in der Hand,

da beherrscht er die ganze Insel.

Und wir sind beide selber schuld daran.

Wir haben ihm dabei geholfen.

Mach' gefälligst Platz.

Erlaube mal, du Rüpel.

Aber das geht doch nicht.

Waren Sie sich das?

Ein Telegramm in die Menschenwelt.

In die...

Aber...

Aber alle Verbindungen in die Menschenwelt haben wir

vor Jahren abgebrochen.

Es tut mir leid.

Das wird Ihnen erst noch leid tun.

Was machen Sie da?

Was haben Sie vor?

Wen haben Sie gebracht?

Das ist der Herr von der Post, Herr

Mallich.

Warum wurden Sie hergebracht?

Ich wollte für einen frechen Jungen kein Telegramm

in die Menschenwelt aufgeben.

Trug dieser Junge eine Königskrone?

Ja, aber stellen Sie sich vor, Frau Ministerin,

er hat dann das Telegramm vor meinen Augen

abgeschickt.

Wie kann ich das verantworten?

Keine Sorge.

Wir wissen, dass Sie nichts dafür können.

Kurz nach 16 Uhr wurde heute in der

Gartenstraße eine Villa gesprengt.

Die Anwohner protestierten gegen die für sie unbegreifliche

Aktion.

Unser Reporter war vor Ort.

Entschuldigen Sie, wenn ich kurz stören darf.

Nur eine Frage, vielleicht Sie, junge Frau.

Was halten Sie von der ganzen Sache?

Also, ich weiß nur, dass dieses Haus für

einen unwahrscheinlich hohen Preis an diesen Herren verkauft

wurde.

Also fragten wir den neuen Besitzer.

Bitte, Herr Papp, können Sie uns sagen, warum

Sie das Haus überhaupt gekauft haben, wenn Sie

es gleich danach in die Luft sprengen lassen?

Es war ein sehr hässliches Gebäude.

Es verschankelte die ganze Gegend.

Es beleidigte mein künstlerisches Empfinden und ich habe

ein wirklich feines Gespür.

Unmöglicher Typ.

Mir wird schon schlecht, wenn ich ihn sehe.

Was zu viel ist, ist zu viel, richtig?

Ich sehe das nicht so.

Erinnert ihr euch an unseren letzten Besuch bei

ihm zu Hause?

Meinst du den Zirkus als Charlie Chaplin?

Aber Tantchen, du kennst doch den alten Papp.

Ich fand nicht, dass es wie Zirkus aussah,

Eugen.

Ich habe den Eindruck, dass in letzter Zeit

unser Herr Papp ein bisschen zu geheimnisvoll tut.

Ich fürchte, wir werden mit dem Herrn noch

so manche Überraschung erleben.

Und jetzt meine Überraschung für heute.

Ich gebe nun für euch ein Konzert.

Schon wieder.

Was?

Also, Tische weg!

Wir verändern jetzt alles für das Konzert.

Bitte, bitte, bitte!

Geht auf eure Plätze.

So eine Flix du und zugenehmt.

Wie soll man das nur dauernd aushalten?

Ach was, nur keine Bange.

Ich habe da eine Idee.

Soll das etwa jeden Abend so gehen?

Aber Kinder!

Frau Möhner ist doch unsere Gastgeberin.

Du erlaubst doch.

Bitte.

Ich darf um Ruhe bitten?

Kunst ist ein Geschenk.

Sch, sch, sch.

Was willst du denn machen?

Wart's ab.

Brausewind.

Na sowas.

Schließ doch mal einer das Fenster.

Danke.

Ich spiele jetzt meine eigene Komposition.

Ha, ha, ha.

Zum Teufel.

Was soll denn das?

Als ob der Wind das mit Absicht macht.

Na bitte.

Ihr braucht keine Angst zu haben, Freunde.

Ich gebe nicht so schnell klein bei.

Was ist denn das schon wieder?

Freunde, ihr könnt ruhig sitzen bleiben.

Ich spiele auch im Dunkeln.

Schäm dich.

Das ganze Konzert von Frau Müller hast du

verdorben.

Aber was kann ich denn dafür, wenn der

Wind übertrieben hat?

Du müsstest viel strenger erzogen werden.

Wenn dein Vater noch leben würde, wäre alles

ganz anders.

Hast du auch manchmal Sehnsucht nach ihm?

Ja.

Und wir wissen nicht, wer ihn uns genommen

hat.

Ein Telegramm, Herr Palp.

Ein Telegramm?

Von wem?

Das interessiert mich nicht.

Interessiert Sie denn überhaupt irgendwas?

In diesem Hause nichts mehr.

Seit Sie Fräulein Natalia weggeschickt haben, fühle ich

mich hier fehl am Platze.

Und ich kündige hiermit.

Was, Sie kündigen?

Darüber kann ich doch nur lachen, Armleuchter.

Leben Sie wohl.

Hier, lies vor.

Du hättest inzwischen auch lesen lernen können.

Mir gehört die Flasche und damit gehört mir

die ganze Insel Pultanella.

Rumburak 2.

Der Doppelgänger macht sich bezahlt.

Goldener Pompo.

Jetzt kriege ich jede Menge Untertanen für das

Märchenreich.

Ich bin ein wirklicher König und Pultanella gehört

mir auch.

Hier spricht Rabe.

Hier spricht Rabe.

Hier spricht Krähe.

Hier spricht Krähe.

Wir sind eben auf den Koffer gestoßen.

Er steckt zwar ziemlich weit unten, aber wir

werden uns das Ding schon greifen.

Hast du gehört?

Der Koffer wär gefunden.

Na endlich.

Das ist wundervoll.

Die Prophezeiung wird wahr.

Ich bin König des Märchenreiches.

Ich bin Herrscher über Pultanella.

Und morgen werde ich alles besitzen, was mir

bisher fehlt.

Denn mit dem Wunderkoffer von Phantomas und dem,

was drin ist, da beherrsche ich eins, zwei,

drei die ganze Welt, wenn ich will.

Da drin brennt irgendwas.

Das müssen wir erst löschen.

Ja.

Noch ein Stück.

Na Herrgott, jetzt tun Sie doch was.

Noch weiter.

Das bringt nichts.

Wir kommen nicht ran.

Untertitel der Amara.org-Community

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