All language subtitles for Die.Rueckkehr.der.Maerchenbraut.S01E20[de]

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Original subtitles

Das hier ist meine Geschichte, ist das klar?

Ich bin Rumburak, der größtbeste Zauberer aller Zeiten.

Da glaubt doch dieser Peter allen Ernstes, er

hätte seine beiden Opi-Zwillinge Karl und Hyazinth

wiedergefunden.

Dabei sind es die alten Stadtgärtner, die ich

mir damals als Vorbilder für Arabellas Kinder ausgesucht

hatte.

Ihr erinnert euch, das war die Geschichte mit

dem grünen Apfel von der Insel Pultanela.

Die echten Zwillinge sind spurlos verschwunden und haben

sogar meine Tochter Natalia entführt.

Das heißt, eigentlich ist sie ja nicht meine

Tochter, nur wenn ich in die Gestalt von

diesem Spielzeugfritzen Papp schlüpfe.

So habe ich jetzt immerhin rausgekriegt, wo der

Wunderkoffer von Fat Thomas steckt.

Im Kamin von dem Haus, in dem Oma

Maya und die Hermanns wohnen.

Den werde ich mir holen.

Dadurch habe ich natürlich keine Zeit für Xenia

und das Märchenreich.

Da sind meine Untertanen auf die Burg von

Frau Müller geflohen.

Ich habe meinen Doppelgänger hinter Hans und Margret

hergeschickt.

Die haben nämlich eine Zauberflasche, in der so

viele dienstbare Geister stecken, wie man nur will.

Doch wer weiß, wie die auf ihrem Weg

nach Pultanela durch Schilder kommen.

Blöd wie sie sind, haben sie sich erstmal

verlaufen und müssen dort übernachten.

Guten Tag.

Der Bart steht Ihnen ausgezeichnet.

Wollen Sie zum Maskenball?

Warum tragen Sie den?

Warum tragen Sie keinen?

Sie müssen verrückt sein.

Wenn mir ein Bart nicht gefällt.

Sind Sie fremd hier?

Kommen Sie, ich verstecke Sie.

Es geht um Ihr Leben.

Ohne Bart würde es Ihnen schrecklich ergehen.

Heute ist der Bärtige Tag.

Was heißt das?

Erklärt unserem Gast, wie die Wochentage benannt sind.

Berti, du!

Klatschender, Ja-Sagender, Bärtiger, Verneigender, Singender, Tätiger und

Nicht-Tätiger.

Den Bärtigen Tag nennen wir manchmal auch den

Ruhebezahltag.

Christina!

Klatschender, Tätiger, Bärtiger.

Aber warum?

Nun, damit ehren wir natürlich unseren Kaiser.

Nun, woanders hat man einen gewöhnlichen dummen Mittwoch.

Wir in Schilder aber haben den Bärtigen.

Wir sind weiter als andere.

Unser Herrscher ist weißer.

Aber streng.

Wenn du mittwochs keinen Bart trägst, hängst du.

Ich habe hier welche.

Die sind noch von meinen Eltern.

Wählen Sie einen aus, junger Mann.

Also wenn Sie gestatten, nehme ich sie alle

beide.

Wir sind nämlich zu zweit.

Margret, aufstehen!

Aber erschreck nicht!

Margret!

Hey, hören Sie!

Hier hat ein Mädchen geschlafen.

Wissen Sie, wo sie ist?

Sie haben die Schergen weggeführt.

Die Pferde auch.

Warum denn?

Weil sie keinen Bart hatte.

Mit der ist's aus.

Sie bringen sie schon.

Ruhe!

Sag uns, wer du bist und was du

machst.

Ich heiße Margret Herrmann und ich studiere an

der Hochschule.

Und wie hoch ist diese Schule, wenn du

gestattest?

Ist sie noch höher als unsere Kirche?

Na das?

Bestimmt.

Lüge!

Du weißt nicht, dass unsere Kirche das höchste

Gebäude auf der ganzen Welt ist?

Worauf wartest du noch, Schulze?

Hier wird sowieso gehängt.

Was soll's?

Selbstverständlich.

Und wir werden dich so hochhängen, wie wir

nur können.

Denn schließlich hast du die hohe Schule.

Mittlich um halb vier.

Heute Nachmittag.

Ich hoffe nur, dass es nicht regnen wird.

Moment!

Moment!

Ich muss dem Gericht mitteilen, dass mir die

Verurteilte wertvolle Sachen gestohlen hat.

Wie kann's das?

Du kennst sie?

Ich hab sie noch nie gesehen.

Nein, das ist nicht wahr!

Mein Name ist Cyril und ich bin in

Schilder geboren.

Aber nicht hier, sondern hinter dem Berg dort.

Und ihr seht doch auch, dass ich einen

Bart trage, nicht?

Na eben!

Wenn er ein Fremder wäre, hätte er keinen.

Genau wie diese da!

Ruhe!

Hol dir deine Sachen aus meiner Kanzlei ab!

Und du, Henker, bereite alles vor!

Abführen und zwar schnell!

So mit Hinrichtungen war ich oft vor?

Am fertigen Tag gibt's die weniger.

Einen Bart trägt heutzutage schon jeder.

Am klatschenden Tag kann das schon eher passieren.

Jemand sagt etwas und der andere klatscht nicht.

Das Gericht tagt und schwupp hängt er dort

an unserem schönen Galgen.

Woher kommst du eigentlich?

Na ich hab's doch schon gesagt, ich lebe

hinter dem zweiten Berg.

Bei den kurzen Bäumen oder bei den langen?

Na bei den langen.

Mein Schwager bringt dort den Leuten das Crème

bei, weißt du.

Damit sie nicht abhängig werden von den Hähnen.

So bezwingen wir also unsere Natur.

Wie es der Kaiser, der Kaiser uns allen

beigebracht hat.

Ah, hier ist es ja.

Was gehört dir von den Sachen?

Alles und auch noch zwei Pferde.

Keule?

Die kannst du nicht haben.

Verflucht, lass mich raus hier.

Mistkerl.

Feigling.

Was machst du denn hier für einen Krach?

In seiner letzten Stunde soll sich der Mensch

noch einmal besinnen.

Aber für mich gilt das nicht.

Wenn ich schon sterbe, dann bin ich dabei

nicht ruhig, sondern, sondern wütend.

Schluss jetzt.

Was ist das denn eigentlich für einer, auf

den du so schimpfst?

Ein Mistkerl ist das.

Behauptet, dass ich was gestohlen habe.

Von klein auf erzählt er, er sei mein

bester Freund und jetzt behauptet er solche Sachen

und verschwinde.

Er ist überhaupt nicht verschwunden.

Er streicht umher und eben habe ich gesehen,

wie er für sich drei Sensen gekauft hat.

Was ist?

Sensen?

Er wird sich wehtun.

Ich fahre zur Kur, wegen meiner Nerven und

jetzt das.

Aber ich habe doch mit Frau Meyer alles

schon wieder in Ordnung.

Aber ich bitte dich, das ist doch, das

ist doch völlig, völlig alles durcheinander.

Aber Franz, du weißt, du sollst dich nicht

aufregen.

Aber nein, nein, nein, ich reg mich überhaupt

nicht auf, überhaupt nicht.

Nein, ich, ich, ich juble, dass mir meine

Tochter zehn Jahre Arbeit vernichtet hat.

Nein.

Wann kommt das Mädchen zurück?

Sicher wenn die Ferien zu Ende sind.

Sie wird was erleben, das kannst du mir

glauben.

Moment.

Sind Sie das Ehepaar Herrmann?

Mein Name ist Papp, wenn Ihnen das etwas

sagt.

Mein Gott, solch ein hoher Besuch.

Ich war schon mal hier, ist noch nicht

lange her.

Ja sicher, ich weiß.

War die Meyers nicht?

Ich glaube, ich vergabe mich zu Ihnen.

Und, und warum?

Ihr Haus interessiert mich.

Ich will es kaufen.

Ja, aber ich, ich habe nicht den geringsten

Grund es zu verkaufen, Herr Papp.

Es tut mir leid.

Das Haus ist nicht im allerbesten Zustand.

Wert ist es etwa zwei Millionen, aber ich

gebe Ihnen fünf.

Fünf?

Fünf.

Das begreife ich nicht.

Ist das für Sie zu wenig?

Dann acht.

Das wäre doch ein Grund das Haus zu

verkaufen, oder nicht?

Aber ist das nicht doch zu...

Nein, nein, nein, nein.

Für mich hat es den Wert.

Also, einigen wir uns?

Weil Sie hier sind, will ich das Ganze

auf zehn Millionen aufrunden.

Was?

Unter eine Bedingung.

Welche?

Dass alle bis zum Abend ausgezogen sind.

Was?

Karl, Tür erzündet.

Geht mal bitte aufmachen.

Gewöhn dich doch endlich daran, diesen Kerl mit

Vater anzureden, sonst fliegen wir hier noch raus.

Hallo Jungs.

Was wünschen Sie bitte?

Na, na Karl?

Wie redest du denn mit ihm?

Wer ist denn da?

Ach, irgendeine Frau.

Arabella, du bist schon zurück aus Irisen?

Papa hat mich gefeuert.

Und die eigenen Kinder behandeln mich wie eine

Fremde.

Das sind Ihre typischen Provokationen.

Jetzt tun Sie so, als würden Sie Ihre

eigene Mutter nicht kennen.

Willkommen zu Hause.

Hallo, ich gehe mich frisch machen.

Arabella, der Pap, weißt du, der hat vielleicht

Dinger gemacht, die sprach in aller Beschreibung.

Beinahe hätten wir schon wieder was versaut.

Wer zum Henker könnte denn auch riechen, dass

das unsere Mutter ist?

Das halten meine Nerven nicht um.

Hör auf, den Pap soll der Teufel holen.

Oh, da ist schon wieder jemand.

Guten Tag.

Guten Tag.

Arabella, endlich wieder zu Hause.

Kommt doch rein.

Auch endlich von der Kur zurück.

Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll,

aber...

Was denn?

Nun, es ist schrecklich, aber...

Aber bis zum Abend müssen wir alle das

Haus verlassen haben.

Ja.

Und würden Sie uns sagen, wieso?

Das sagt der Käufer.

Und wer ist eigentlich der, der...

Dieser Käufer.

Das ist Herr Pap.

Das war Montinis verlorenes Paradies.

Wie hat es euch gefallen?

Auch wir haben unser Paradies verloren und wir

sehnen uns nach ihm.

Das ist alles nur eine Frage der Zeit.

Königliche Hoheit, Prinzessin Xenia erschien soeben mit Freddy

und irgendwelchen Herren.

Was ist, bis hierher zu Fuß?

Eine solche Entfernung?

Ein Gefährt stand nicht zur Verfügung.

Nun wartet doch, Teuerste.

Ihr wisst doch noch, was wir Xenia befohlen

haben.

Ihr wollt mich doch nicht allen Ernstes daran

hindern, dass ich mein Kind sehe, Teuerste?

Wenn ihr wollt, wir lassen bitten.

Großmutter, Großvater!

Freddy!

Wir dürfen noch hierbleiben, nicht?

Mir tut das alles sehr leid.

Ich möchte mich bei euch entschuldigen.

Was höre ich denn da?

Du scheinst dich verändert zu haben, Xenia.

Und wen hast du da mitgebracht?

Du wirst es sicher nicht glauben, Vater.

Aber das sind deine Enkel.

Mein Gott!

Ihr werdet euch wundern, aber wir kennen euch.

Ja, Hans hat uns euer Foto gezeigt.

Und wer ist die Kleine da?

Das ist Natalia Pap, Vater.

Wir alle hier kämpfen gemeinsam gegen Rumburak, weißt

du?

Du auch, mein Mädchen?

Ja, Herr König.

Rumburak hat Fatih gestohlen und mich weggeschickt.

Und gestern hat er einfach unsere Mami entlassen.

Und Fatih auch.

Dieser verdammte Schurke hat beschlossen, alle zu beherrschen.

Märchen, Tiere und auch Menschen.

Das ist anscheinend ein tatkräftiger Mann.

Der gibt wohl nie auf.

Na, ich darf doch wohl sehr bitten, Frau

Müller.

Also Ihre Begeisterung für diesen Bösewicht ist im

Moment wohl fehl am Platze.

Verzeiht mir, Hoheit.

Ich wollte euch keinesfalls...

Kalinia, du hast gesagt, dass ihr gegen Rumburak

kämpft.

Kannst du mir sagen, wie?

Damit, dass sie von zu Hause ausgerissen sind?

Arme Arabella.

Sie macht sich sicher große Sorgen.

Vielleicht auch nicht.

Denn wir existieren zweimal.

Wie?

Wollen Sie es selber sehen?

Bitte sehr.

Das ist doch dieses Gerät von...

Van Thomas?

Ach, natürlich.

Dieses unglückselige Ding.

Van Thomas nannte es Watchmen.

Ihr gestattet, teuerst.

Ich werde Arabella wiedersehen.

Was tun Sie da?

Es soll ein Spielzeug-Multi gekauft haben.

Ja, Herr Papp.

Warum?

Er hat doch schon ein tolles Haus.

Vielleicht reicht ihm das nicht.

Was meinten Sie?

Werden Sie es schaffen?

Ich denke, ja.

Na los, Jungs.

Bewegt euch schon.

In zwei Stunden muss hier alles leer sein.

Wieso seid ihr hier bei uns und zugleich

dort?

Also bei uns im Märchenreich geschieht ja so

einiges, aber das hier...

Also, dass wir zweimal da sind, das ist

auch für uns ein Rätsel.

Dafür wissen wir, warum der angebliche Herr Papp

die Villa gekauft hat.

Und warum?

Du erlaubst, Großvater.

Bitte sehr.

Platz da los.

Jetzt schauen wir uns Raummorag an.

Und du wirst sehen.

Mein Plan ist aufgegangen.

Die Villa gehört mir.

Und das bedeutet, dass mir auch der Koffer

von Van Thomas gehört.

Mit allem, was drin ist.

Haben Sie das gesehen?

Aber das ist doch nicht möglich.

Der wechselt seine Gestalt wie die Socken.

So ist das also.

Ja, genau so ist das.

Leider.

Und wenn er erst von Van Thomas den

Koffer hat, vermagt er alles zu machen, was

er will.

So wie mit dem Zauberring.

Augenblick.

Unser geheimnisvoll verschwundener Ring.

Jetzt müssen wir uns doch anschauen können, wo

der Ring ist.

Na bitte.

Unseren Zauberring, den gibt es also noch.

Zwar gibt es ihn noch, aber wo nur?

Wenn ich mal, nur einen Augenblick, Hoheit.

Das ist etwas wenig, wenn wir nur wissen,

dass der Ring irgendwo auf irgendeinem Baum in

irgendeinem Nest liegt.

Ja, das ist richtig.

Wir müssen herausfinden, wo sich dieser Baum befindet.

Frau Müller, gestatten Sie.

Nur noch eine Sekunde, Hoheit.

Ich schaue schnell in die Hölle.

Ich will sehen, was mein Angesturmter macht.

In die Hölle, komm.

Wunderbar.

Wunderbar Sturm.

Ich brenne vor Begeisterung.

Diese Musik hat Feuer.

Es brennt.

Gebt schnell irgendwas her.

Eine Decke oder was?

Vorsicht.

Verlucht daneben.

Jetzt habe ich's.

Das Feuer ist aus.

Wir haben in die richtige Hölle geguckt.

Doch dieser Blick war mächtig teuer, nicht wahr?

Ja.

Wissen Sie, was Sie da angerichtet haben, Frau

Müller?

Jetzt werden wir nie mehr erfahren, wo sich

unser Zauberring eigentlich befindet.

Das würde noch gehen.

Aber so erfahren wir auch nicht, was Rumbo

hat eigentlich vor.

Würden Sie uns freundlicherweise sagen, worüber Sie so

lachen?

In einer Stunde tagt das Parlament.

Du solltest dich vorbereiten.

Habe ich gerade getan.

Zuerst, da wollte ich ja im Parlament als

Kuh auftreten.

Was ist?

Als Kuh, meinen Sie?

Als Kuh, die überall auf der ganzen Welt

ihre Kolleginnen zu einem Generalstreik aufrufen würde, sofern

nicht am Gewinn von jedem Liter Milch einer

beteiligt wird.

Die Firma Papp.

Das wäre ein hübsches Sümmchen.

Gewiss, doch mir ist was eingefallen.

Das ist noch besser.

Das bringt noch mehr Gewinn.

Ich verwandle mich in das hier.

Der Herr Löwe sagt, dass allein er als

König der Tiere das Recht hat, die Lebewesen

im Parlament zu vertreten.

Man sagt immer, heute redet ein Schimpanser.

So sollte es auch sein, aber der Löwe

hat ihn vorhin gefressen.

Der Herr Abgeordnete kündigt den Streik aller Kühe,

Ziegen und Schafe an, sofern...

Verzeihen Sie bitte, ich habe das Letzte nicht

verstanden.

Aha, ich danke.

Wenn nicht die Hälfte des Geldes für jeden

Liter Milch, wenn es nicht ginge, an die

Firma Papp.

Ja, ja, gewiss.

Der Arbeitskampf bezieht sich auf die Kängurus im

Zoologischen Garten, auf dressierte Delfine und abgerichtete Hunde.

Ruhe, wenn wir seine Forderung nicht akzeptieren, dann

fesst er uns alle auf.

Schreiten wir jetzt also zur Vollstreckung des Urteils.

Es wird ausgeführt an einer Person, die so

tief gesunken ist, dass sie die Gefühle verletzte,

die wir für unseren fertigen Kaiser empfinden.

Deshalb soll sie unverzüglich von dieser Welt verschwinden.

Hacker, tu es!

Haltet sie!

Verräter, euch kriegen wir!

Ihr entkommt uns nicht!

Wann zieht denn endlich einer dieses Hensen heraus?

Wie hast du das geschafft?

Ich?

Spinnst du?

Ich hab noch Leute.

Lasst ihr euch noch einmal hier blicken, dann

werdet ihr erheben!

Alle beide!

Wieso soll ich nicht machen können, was ich

will?

Sie würden am liebsten dasselbe tun, aber Sie

können es nicht.

Das ist der Witz.

Aber mein lieber Pap, in ethischen Fragen waren

wir uns doch bisher immer einig.

In diesen Dingen gab es noch niemals Streit

zwischen uns.

Tiere auf eine solche Art zu missbrauchen, ist

das etwa edel?

Edelmut, Wahrhaftigkeit, das sind Phrasen von Leuten, die

keine Macht besitzen.

Ich habe sie!

Dort haben Sie ein Foto von Charlie.

Wieso denn?

Wollen Sie mir etwa einreden, dass dieser edle

Vagabund, den Sie verehren, Ihre schrecklichen Ansichten teilen

würde?

Wieso sind die schrecklich?

Das wäre zu diskutieren, nicht?

Verehrte Dame, das Streben nach Macht hat in

dieser Welt schon so viel Schlimmes angerichtet, dass

es müßig ist, darüber zu diskutieren.

Er weiß anscheinend überhaupt nicht, wovon wir reden.

Ah!

Verehrte, ich bin hier, um Ihnen zu sagen,

dass ich Herrn Pap alles Gute wünsche.

Er ist auf dieser Welt, um zu herrschen,

um zu herrschen überall, um zu herrschen überall.

Da irgendwo muss Brüder Nella sein.

Hoffen wir's.

Aber wenn ich an Schilder denke, graust es

mir jetzt schon vor unserem Rückweg.

Siehst du, ich hatte noch keine Zeit, mich

zu bedanken.

Magst du's so?

Das war doch selbstverständlich.

Ja, hast du keinen Hunger?

Ich hab Schrecklichen.

Komm!

Was machst du denn da?

Ich erwarte eure Wünsche, meine Damen.

Nun, ich brauche ein anständiges Essen.

Für zwei.

Gut, was?

Danke.

Und schwupp nach Haus.

So.

Warte mal, wie viele Wünsche haben die Geister

dir eigentlich schon erfüllt?

Na, sie haben den ganzen Gang gegraben, die

Pferde für uns geklaut.

Dann war das jetzt der dritte, der letzte.

Für so ein blödes Essen.

Sag, willst du nicht mal was Gutes tun?

Ich falle um vor Hunger.

Ja, ich danke dir, gute Fee.

Du hast mich vor dem Hungertod gerettet.

Das, das ist die Belohnung für deine gute

Tat.

Und jetzt hast du wieder drei Wünsche frei.

Na?

Haha, Hans.

Weißt du, dass es manchmal gar nicht so

schlecht ist, wenn man zu zweit ist?

Manchmal.

Warum nicht?

Die Pferde versorge ich gern für euch.

Aber das mit dem Boot, das wird schwierig.

Das Boot brauche ich für meinen Lebensunterhalt.

Und gibt es denn hier niemanden sonst, der

uns ein Boot leihen könnte?

Nein, hier findest du weit und breit niemanden.

Wir sind ganz einsam hier.

Und haben Sie nur das eine Boot?

Ach wo, ich habe noch ein schöneres Boot.

Größer, aber das habe ich gerade heute ausgeliehen.

Heute?

Und wann?

Einem echten Monarchen.

Einem richtigen König.

Mit einer Krone auf dem Kopf.

Wollte nach Brutanella und hat gut bezahlt.

Also bringt ihn mein Sohn dahin.

Wann geht's denn weiter?

Wenn ich fertig bin.

Sie sehen doch, dass das Segel los ist.

Und wann haben Sie es repariert?

Gutding will Weile haben.

Verpflixt, wo ich es so eilig habe.

Wie wär's mit Rudern?

Das wäre vielleicht möglich.

Ich kann euch nur den Rat geben zu

warten, bis mein Sohn zurück ist.

Das geht nicht, aber wir schaffen es schon

irgendwie.

Wie?

Wollt ihr etwa hinschwimmen oder wie?

Hauptsache sie passen gut auf unsere Pferde auf.

Na, wie ihr meint.

Dann wünsche ich glückliche Reise.

Danke sehr.

Also, jetzt bist du dran.

Nein, lass uns noch etwas warten, dass er

uns nicht sieht.

Komm, wir gehen am besten hinter den Felsen.

Siehst du, ich wollte mit dem Mädchen aufs

Wasser und jetzt bin ich sogar am Meer.

Eins, zwei, eins, zwei, eins, zwei.

Könnten wir nicht mal tauschen?

Sie kennen den Weg nicht.

Kräftig rudern, habe ich gesagt.

Eins, zwei, eins, zwei.

Kann denn ein König genauso wie ein Fährmann

erscheinen?

Vor der Insel regeln wir das irgendwie.

Eins, zwei, viel kräftiger.

Eins, zwei, eins.

Untertitel im

Auftrag des ZDF für funk, 2017

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