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Das hier ist meine Geschichte, ist das klar?
Ich bin Rumburak, der größtbeste Zauberer aller Zeiten.
Wenn ich nur wüsste, wo sich diese Opi
-Zwillinge Karl und Hyazinth rumtreiben.
Ihr erinnert euch, einer von denen hat mir
den Wunderkoffer von Fantomas geklaut.
Ihre Eltern Peter und Arabella sind auch schon
völlig entnervt, weil sie keine Ahnung haben, wo
die lieben Kleinen sind.
Aber weil sie mit ihrer Arbeit so im
Stress sind, haben sie nicht mal Zeit nach
ihnen zu suchen.
Zeit dürfte der Spielzeug-Fritze-Papp jetzt jede
Menge haben.
Er sitzt im Knast.
Dafür habe ich gesorgt, indem ich mir kurzerhand
seine Gestalt ausgeliehen und jede Menge Blödsinn angestellt
habe.
Jetzt gehören mir seine Firma, seine, meine Frau
Roxana und Tochter Natalia.
Naja, so habe ich sie wenigstens alle unter
Kontrolle.
Die Sache mit der schönen Xenia und Prinz
Freddy hat auch bestens geklappt.
Ich habe sie wieder ins Märchenreich verbrachtet.
Laut Prophezeiung soll sie dort an meiner Seite
als Königin herrschen.
Uns fehlen nur noch die Untertanen.
Die wird mein Doppelgänger besorgen.
Er muss Hans und Margaret, die auf dem
Weg zur Insel Pultanella sind, die Zauberflasche mit
den Geistern abnehmen.
Also beeil dich gefälligst, Rumborak 2.
Hans!
Hans!
Aufstehen!
Ich habe ihn gesehen!
Wem?
Rumborak!
Er ist vorbeigerannt.
Er ist gerast wie ein Irrer.
Wo geht's hier nach Schilder?
Da lang?
Ja, ja, ja.
Solche Trottel.
Komme ich hier nach Schilder und dann zum
Meer?
Ja, ja, ja.
Ich bin König Rumborak.
Gebt den Weg frei.
Ja, ja, ja.
Er hat Glück, dass heute der Ja-Sage
-Tag ist.
Ja, ja, ja.
Es ist gut, dass er uns überholt hat,
dann haben wir ihn wenigstens nicht im Rücken.
Wo der nur hin will.
Guck mal, eine Kreuzung.
Kannst du dich erinnern, dass Herr Vigo was
davon gesagt hat?
Das ist wirklich Pech.
Dann können wir nur eine Münze werfen.
Dann tue es doch.
Kopf nach links und Zahn nach rechts.
Also nach rechts.
Und wenn Schilder nun links liegt, dann sind
wir angeschmiert.
Ah, der Rote König.
Wunderbar, dann werden viele Regenwürmer geboren.
Hört mal, sind hier zwei vorbeigeritten?
Ein Junge und ein Mädchen?
Ja, ja, ja.
Das tut mir leid, aber was sollen wir
tun, wenn heute der Ja-Sage-Tag ist?
Ist Ja-Sage-Tag, müssen wir Ja sagen.
Sollen wir uns denn einsperren lassen?
Stell dir vor, dieser Kalabis, der mit mir
an der Kabine arbeitet, ist der Schwager von
der Frau Klugmann.
Ist das nicht die Professorin von Hans?
Ja.
Die hat ihm was Schönes eingebrockt.
Und stell dir vor, die Frau Klugmann hat
Kalabis jetzt gebeten, über unseren Probeflug auch einen
Platz zu reservieren.
Ist das möglich?
Wieso denn nicht?
Sich einen Platz zu reservieren.
Der Probeflug ist eigentlich nur fürs Personal.
Der Vorverkauf für die richtigen Flüge fängt erst
danach an.
Hey, warte mal.
Wenn diese Klugmann mit darf, hättest du mich
da nicht auch mitfliegen lassen können?
Du weißt doch, wie gern ich reise.
Jetzt pass auf, da wird diese Frau Klugmann
um die ganze Welt reisen und deine Mutter
reist wie immer nur um den Küchentisch.
Du willst wirklich fliegen?
Vielleicht geht's ja noch.
Ich will's versuchen.
Frau Herrmann, ist Ihnen was in den Schornstein
gefallen?
Was haben Sie gesagt?
Ob Ihnen da was in den Schornstein gefallen
ist, was nicht wieder rausgeht.
Da wird sich ja mein Mann freuen.
Es tut mir leid, meine Herren, aber ich
habe es hier schwarz auf weiß.
Das ist heute Ihr letzter Tag hier.
Lesen Sie.
Ginge es nicht in einem anderen Park?
Es tut mir leid, meine Herren.
Alles Gute für Sie.
Und was ist mit dem Geld?
Ja, das haben Sie doch schon alles mit
Ihrem Vorschuss kassiert.
Auf Heller und Pfennig.
Was machen wir jetzt?
So eine Gemeinheit.
Ich würde am liebsten alles kaputt schlagen.
Kaputt!
Kaputt!
Kaputt!
Oh, ja, da schuldet man sich fast zu
Tode und das ist dann der Dank.
Ja, zieht.
Seit wann raus?
Karol, Karol, hör auf!
Karol, was macht ihr denn hier?
Was denn?
Wir sind zu Hause verrückt vor Angst.
Mami ruft dauernd aus Irissen an und ihr
Umtreiber seid ihr!
Nach Hause!
Und wohin nach Hause?
Wohin wohl zur Oma?
Wer kümmert sich denn sonst um euch?
Los, gehen wir, gehen wir, gehen wir, gehen
wir!
Hey, hey, hey!
Komm, du hältst mich fast auf die Ecke!
Hake gehört uns nicht!
Hake gehört dem Magistrat!
Ein Glück, dass Vater euch gefunden hat.
Die Eltern haben sich ja solche Sorgen um
euch gemacht.
Wie konntet ihr denn nur weglaufen?
Ich versteh das nicht.
Fehlt euch denn hier irgendwas?
Nein, nichts.
Na, esst erst mal, aber krümelt nicht wieder
so.
Danke, gute Frau.
Ich bitte dich, wieso sprichst du denn plötzlich
unsere Oma mit gute Frau an?
Wissen Sie, er hat sich geirrt, gute Frau,
äh, Oma natürlich.
Und wieso siehst du mich dann?
Ja, ja, jetzt hab ich mich eben geirrt,
Omilein.
Und dann sag mir noch, Karl, aber die
Wahrheit.
Wie war das mit dem Flugticket aus Irisen?
Ja.
Aha, du hast dir das Geld sicher bei
dieser Frau Eva geborgt.
Ja.
Das hab ich mir gedacht.
Heute Abend sag ich das Arabella.
Wir wollen noch mal mit ihr telefonieren, wenn
euer Vater von der Arbeit zurück ist.
Ich werd dir noch etwas Ketchup bringen, Hyazinth.
Du magst ihn doch, ich weiß.
Auf jeden Fall müsst ihr eurer Mutter versprechen,
dass ihr nie mehr ausreisen werdet.
Ach, wo?
Wieso sollten wir ausreisen?
Wieso?
Ihr wisst ja gar nicht, wie sehr wir
uns um euch sorgen.
Hans und Margret riskieren sogar zwischen Hexen und
zaubern ihr Leben.
Ja, damit aus euch beiden hübsche Babys werden.
Ja, ich weiß, Hyazinth, dein Ketchup.
Ob das hier vielleicht eine Klapsmühle ist?
In der Klapsmühle, da sind Gitter an den
Fenstern.
Hier sind keine.
Aber die da, diese Oma, das ist eine
harte Nost, nicht?
Wäre es nicht besser, zu verschwinden?
Ach, das können wir doch immer noch machen.
Sie haben uns gebadet, die Haare geschnitten, geben
uns was zu essen, also wir werden es
aushalten.
Ich möchte bloß mal wissen, wo die beiden
plötzlich herkommen.
Ja, genau.
Aber eine Erklärung muss es doch dafür geben.
Wieso Rumburak zweimal existiert, das ist mir klar.
Aber wieso sind wir zweimal da?
Na, vielleicht ist das auch ein Trick von
Rumburak.
Nein, Unsinn, beide Rumburaks haben jetzt ganz andere
Sorgen, du hast es ja gesehen.
Ah ja.
Der eine ist irgendwo in Schela und der
andere bei seiner Roxana.
Das habe ich gefunden.
Und wo hast du es gefunden?
Ich habe die Vase auf der Treppe umgestoßen
und da lag er.
Ich vermute, da wird ihn jemand versteckt haben.
Hören Sie, Balthus, existiert hier im Schloss irgendein
Raum ohne Fenster?
Ja doch, die gibt es hier, sogar zwei.
Führen Sie mich hin.
Nun gehen Sie vorwärts.
Warum?
Was denn?
Hören Sie doch, ihr wartet hier.
Hürzint, kann ich mal sehen, was Krümel macht?
Aber wir haben sie doch gerade erst gesehen.
Da war ich doch nicht hier, Hürzint, bitte.
Na komm.
Setz dich hin.
Die Damen wären dann hier.
Sie sollen eintreten.
Mach dich fertig.
Guten Tag.
Aha, Fräulein Natan.
Natalia, da haben wir ja die junge Dame.
Das Auto wartet draußen.
Ja, das ist sie.
Natalia, verabschiede dich, die Damen werden dich mitnehmen.
Nein, ich will nicht, ich gehe nicht mit,
nein.
Es wird wohl doch nicht im Guten gehen.
Na komm raus.
Nein, ich will zu Hause bleiben.
Hör auf zu schreien.
Ich will nicht, nein.
Lass mich, lass mich.
Hör auf, hör auf, es wird dir doch
gefallen, Natalia.
Schrei nicht, hör auf zu schreien, du wirst
doch verheiratet.
Du bist doch ein Luder.
Gehen sie, gehen sie schon zum Auto, wir
tragen sie.
Wir tragen sie.
Lass sie doch los, sie geht zu Hause.
Nein.
Nein.
Das kriegen wir schon hoffentlich.
Karl.
Karl.
Karl, wo bist du?
Und hier wäre dann noch diese Kammer.
Auch ohne Fenster.
Da haben sie damals Rumburak eingesperrt.
Damit er nicht als Rabe davonfliegt, aber er
ist trotzdem verschwunden.
Na bitte.
Na bitte.
Na da ist er ja.
Deshalb habe ich immer nur die Dunkelheit gesehen.
Karl.
Karl.
Wo steckst du Karl?
Hört zu, ich habe ihn.
Hier seid ihr.
Jetzt geht's los.
Sie bringen gerade Krümel irgendwo hin, damit sie
sie nicht stört.
Jetzt hör endlich auf.
Nun komm.
Mach nicht so ein Theater, sei jetzt leise,
hörst du.
Wo wollen sie sie denn hinbringen?
Sie müssen wahrscheinlich in irgendein Internat.
So ein Internat ist doch neben dem Museum,
hinter dem Park.
Wenn du gesehen hättest, wie sie sie gepackt
haben, wie sie geschrien haben.
Wir können sie doch jetzt nicht im Stich
lassen, wo wir den Mantel wieder haben.
Was willst du machen?
Kommen sie, holen sie eine Tasche.
Würde vielleicht diese hier reichen?
Und bitte sehr, wo ist ihr Museum?
Moment, ich sag's ihnen nachher, ich muss erst
was erledigen.
Jetzt komm schon, komm.
Hey Krümel, hallo.
Natal, wer ist da?
Komm sofort zurück.
Krümel, grüß dich.
Wer sind Sie, mein Herr?
Nein, Großvater, was denn sonst?
Und warum sagt sie dann Karl und nicht
Großvater?
Na, ich sag zu ihr ja auch nicht
Enkeltochter, sondern Krümel.
Großvater oder nicht, sie behindern eine Amtshandlung.
Natalia muss ins Internat.
Bitte, keine Frage.
Aber wir wollen zum Abschied noch ein paar
Schritte zusammen gehen.
Hab ich recht, Krümel?
Na, das wagen sie nicht.
Komm!
Was machen Sie da?
Hören Sie, stehenbleiben!
Keine Angst.
Karl, beeil dich!
Diese alten Weiber.
Ah, da sind sie.
Wir haben sie ja.
Ja, und ich...
Schnell.
Ah, wir haben sie vergaben.
Natalia, komm raus!
Und Sie auch, mein Herr, aber schnell.
Hören Sie nicht.
Raus jetzt.
Los.
So entkommt ihr uns nicht.
Vierzehnte!
Krümel!
Hey, wir haben uns aber lange nicht gesehen,
was?
Na, endlich.
Ihr seid jetzt auch hier?
Hallo.
Und Krümel, das da, das ist Balthus.
Sehr erfreut, Balthus.
Ich bin der Kammerdiener.
Bin ich hier wirklich im Märchenreich?
Ja, wirklich.
Jetzt brauchst du dich nicht mehr zu fürchten.
Würden Sie mir sagen, wozu dabei die Tasche
notwendig war?
Ich musste den Mantel da drin verstecken.
Wenn die Weiber mich damit gesehen hätten, hätte
Rumburak sofort gewusst, wohin Natalia verschwunden ist und
würde sie zurückholen.
Natalia!
Rumburak, das ist der Mann, der deinen Vater
spielt, weißt du?
Ich hab sowieso nicht geglaubt, dass er mein
Vater ist.
Sehr gut.
Möchtest du deinen Vater sehen?
Wäre das möglich?
Na sicher, du bist doch im Märchenreich.
Komm hierher, komm.
Setz dich hin, so.
Und jetzt schau auf.
Danke, Herr Krebstein.
Wozu wollten Sie von mir die große Tüte
und die Malstifte?
Ja, die Tüte.
Ich werde sie Ihnen zeigen.
Ich will bei der Vernehmung zugeben, dass ich
mein Aussehen verändere, wann immer ich will.
Bäh!
Dann möchte ich Ihnen Frau Schwarz vorstellen, die
ab heute meine Stellvertreterin ist.
Kennen wir uns nicht irgendwie?
Nicht, dass ich wüsste.
Und was Sie betrifft, Herr...
Herr Meyer, wäre es besser, wenn Sie sich
eine andere Arbeit suchen würden.
Erlauben Sie, Herr Papp, aber das verstehe ich
nicht.
Das verlange ich nicht von Ihnen.
Ich möchte nur, dass Sie morgen hier nicht
mehr erscheinen.
Aber das ist...
Ruhe!
Wer ist hier der Chef?
Über Ingenieur Meyer läuft die ganze Vorbereitung für
den Probeflug.
Dann übernehmen Sie das.
Wie?
Genug geschwätzt.
Ja, bevor ich es vergesse, Ihre Frau ist
heute ebenfalls entlassen.
Verzeihung, Herr Papp, aber hier möchte Sie jemand
sprechen.
Entschuldigen Sie, Herr Papp, dass ich Sie störe,
aber es ist äußerst wichtig.
Was ist passiert?
Ich will Sie nicht erschrecken, aber Ihre Tochter
wurde entführt.
Welche Tochter?
Na, Natalia.
Wenn ich nicht irre, haben Sie nur eine.
Ach ja, ja, richtig.
Natalia!
Ich sagte eben, dass sie entführt wurde.
Das verstehe ich nicht.
Sie sollte doch ins Internat.
Wie kann sie da entführt werden?
So weit kam sie gar nicht.
Sie wurde vor der Tür entführt.
Ja und wer?
Irgendwelche Gauner?
Sie wollen Geld.
Von mir werden Sie nicht einen Pfennig bekommen.
Wir hatten Glück.
Zufällig stand in der Nähe ein Tourist mit
einem Fotoapparat.
Das ist der Entführer.
Was?
Dieser Kerl hat Natalia entführt?
Sakra.
Die Nachforschungen haben wir eingeleitet.
Einen Augenblick, ich frage nach, wie weit Sie
sind.
Weber, wie steht's?
Wir haben die Personalien.
Was?
Wir können losfahren, Chef.
Ja gut, sehr gut.
Sie wissen schon, wer es ist.
Sie fahren ihn jetzt holen.
Aber, aber wäre es nicht gut, wenn ich,
wenn ich auch hinfahre?
Na, warum nicht, aber seien Sie vorsichtig, ja?
Soll ich Ihnen jemanden herschicken?
Nein, das ist nicht nötig.
Frau Bergmann, den Wagen!
Ich habe noch nie gesehen, dass jemand in
seiner Wohnung solchen Blödsinn hat.
Du wirst dich daran gewöhnen müssen.
Du kannst mir glauben, die Leute, bei denen
wir hier wohnen, sind zwar alle ganz nett,
sogar sehr nett, aber irgendwas stimmt bei denen
hier oben nicht.
Aber sehen sie eigentlich ganz normal aus?
Ja, sehen so aus.
Wenn du mich fragst, dann werden wir in
diesem Haus bestimmt noch einige Überraschungen erleben.
Wir haben einen seltenen Gast.
Vielleicht kennt ihr ja den Herr Papp, den
Chef von unserem Peter.
Guten Tag.
Sind Sie der mit dem Spielzeug?
Wäre es möglich, mit dem Herrn allein zu
gehen?
Aber selbstverständlich, Herr Papp, gar keine Frage.
Eine Tasse Kaffee?
Unmöglich, ich bin in Eile.
Mir machst du nichts vor, ich weiß, wer
du bist, du Bursche.
Wieso duzt du mich, du Blödmann?
Er meint, weil er Kohle hat, da kann
er...
Du hast von Thomas Koffer geklaut, genau wie
den Watchmen, und du hast Natalia entführt, gib
zu!
Was, was quatscht du da für ein Blödsinn?
Also, wirst du jetzt reden oder nicht?
Verflucht, warum mussten wir unbedingt mitgehen?
Wir hätten doch lieber im Park bleiben sollen.
Moment, ihr arbeitet also im Stadtpark?
Wir haben da gearbeitet, jetzt nicht mehr.
Hat euch da unlängst einer gebeten, einen Apfel
zu halten?
So ein Verrückter, woher wissen Sie das?
Und der Apfel war grün?
War er?
Es steckt etwa in der Mitte und lässt
sich einfach nicht bewegen.
Es ist irgendein flaches Ding, irgendeine Platte oder
ein Koffer.
Es steckt quer im Schornstein.
Nächste Woche komme ich mit meinen Gesellen, dann
packen wir's.
Seit heute Morgen hat er versucht, das rauszuziehen.
Oh, Herr Papp, Sie verlassen uns schon?
Haben Sie alles geklärt?
Das war gewissermaßen ein Missverständnis, empfehle mich.
Pardon, pardon.
Wer war das?
Der Herr Papp?
Der Spielwarenkönig?
Jetzt erklären Sie mir bitte, Herr Rumburak, wie
die Stadtgärtner in die Wohnung der Mayers kommen.
Und wo sind die Echten mit Natalia?
Sie haben die Plätze getauscht und sind dann
verschwunden.
Das ist eine Verschwörung gegen uns.
Aber der Koffer, der ist unsere Rettung.
Sie wollten Herrn Helebrand sprechen.
Soll reinkommen!
Ja.
Sie wünschen.
Sie sind doch Fachmann für alle Arten von
Metall.
Das könnte man so sagen.
Gibt es irgendeinen Apparat, mit dem man vielleicht
vom Garten aus die Existenz eines Metallgegenstandes in
einem Objekt feststellen kann?
Ja, gewiss.
Wir haben sehr empfindliche Geräte, nur da sind
viele störende Einflüsse.
Zentralheizung, Waschmaschine, Wanne.
Das hier ist die Adresse der Mutter von
Herrn Mayer.
Erledigen Sie das unauffällig.
Lassen Sie sich von niemanden sehen und konzentrieren
Sie sich auf den Schornstein.
Bitte.
Zuerst konnte ich mich nicht erinnern.
Aber dann fiel der Groschen.
Es ist die Hexe aus dem Märchen.
Und bist du ganz sicher?
Ist dir das nicht aufgefallen?
Kaum taucht sie auf, werden Arabella und ich
gefeuert.
Und du sagst Frau Schwarz?
Du weißt doch, dass in euer Haus gerade
jemand neu eingezogen ist.
Eine gewisse Frau Schwarz.
Der bin ich noch nicht begegnet.
Übrigens, was wollte eigentlich dieser verfluchte Papp?
Er sagte nichts.
Und Karl und Hyazinth wissen es auch nicht.
Es ist mir ein vollkommenes Rätsel.
Pst.
Da ist jemand im Garten.
Ist dort jemand?
Sicher eine Katze.
Was machst du denn hier so lange?
Ich übe Papps Unterschrift, Schätzchen.
Es geht schon ganz gut.
Das ist ja wunderbar.
Jetzt sag ich dir noch was.
Papp?
Was haben sie gefunden, Herr Helebrand?
Irgendwelche Umrisse?
Wie ein Griff?
Unbekanntes Material.
Das kann nichts anderes sein als Phantomas Koffer.
Verflixt und zugenäht.
Jetzt hat er ihn gefunden.
Aber das war dein Einfall, ihn da zu
verstecken.
Jetzt wartet doch, Jungs.
Wozu denn die Panik?
Der Schornsteinfeger hat doch klar gesagt, dass er
das Ding da nicht rausholen kann.
Na klar.
Und wenn es der Schornsteinfeger nicht schafft, dann
schafft es Humboracus auch nicht.
Kommt schnell her, das müsst ihr euch ansehen.
Sie sind schon in Schilder.
Also nach deiner Meinung bin ich wieder an
allem schuld.
Wer hat denn die Münze geworfen?
Wir haben einen ganzen Tag verloren.
Wenn wir durch Schilder durchreiten, dann kommen wir
doch ans Meer, nicht?
Ja, ja, ja.
Ich hoffe, dass man hier irgendwo übernachten kann.
Ja, ja, ja.
Ganz normal waren die beiden aber nicht.
Die haben Glück, gleich ist der Ja-Sage
-Tag zu Ende.
Dann würden sie nicht mehr durchkommen.
Wieso haben die Glück?
Weißt du denn nicht, was morgen ist?
Oh mein Gott.
Du hast recht.
Die Ärmsten.
Denen steht was bevor.
Ja.
Endlich herrscht hier Ruhe.
Ihr erster Abend, an dem wir hier alleine
sind.
Das Biest ist weg und die Göre auch.
Das werden wir auch entsprechend zu feiern wissen.
Jups.
Und so konnten wir mithilfe des Arafons Da,
da, da, da.
die Firma Papp auf den Markt gebracht hat,
bei den Verhandlungen im Parlament auch die Tierwelt
zu Wort kommen lassen.
Macht das aus.
Ich hab's jetzt.
Endlich hab ich die Idee.
Ich weiß jetzt genau, wie ich König der
Tiere werde.
Sie werden es uns doch erzählen, oder?
Sicher erzähle ich es euch.
Aber zuerst muss drauf angestoßen werden.
Vorsicht.
Das ist das Ende.
Hm.
Dieser Ganove ist König der Märchen.
Und König der Spielwaren.
Und wird noch König der Tiere.
Und wir sind unheimlich machtlos leider.
Wieso sind wir machtlos?
Wir sind doch im Märchenreich.
Das ist richtig.
Im Märchen, da gewinnt doch immer das Gute.
Das Gute gewinnt.
Aber das macht diesmal sehr viel Mühe.
Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017
Can't find what you're looking for?
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