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Das hier ist meine Geschichte, ist das klar?
Ich bin Rumburak, der größtbeste Zauberer aller Zeiten.
So ein Mist!
Im Moment geht aber auch alles schief.
Erst hauen meine ganzen Untertanen ab und dann
auch noch Xenia und Freddy.
Und mit ihnen der Zaubermantel.
Ein Glück, dass ein Fetzen hängen blieb.
Mit dem bin ich natürlich gleich zu Onkel
Pompo.
Der bringt einfach alles zum Wachsen.
Was aber gar nicht funktioniert, ist meine Suche
nach Carl, dem einen OP-Zwilling.
Der ist irgendwo in Irisen, mit Tarnkappe und
Zauberkoffer und hält Mama Arabella von der Arbeit
am Arafon ab.
Da wird Pap wohl noch eine Weile warten
müssen, bis er unsere in eine Ziege verwandelte
Roxana verstehen kann.
Solange sie noch eine Ziege ist, gönne ich
sie ihm sogar.
Ich kann mich jetzt auch nicht um ihre
Verwandlung kümmern.
Ich habe Stress, auch wegen Hans und Margaret.
Ich hätte sie fast erledigt, aber im letzten
Moment konnten sie fliehen.
Und die wollen doch zur Insel Pultanella, um
einen Apfel zu holen, mit dem sie aus
Arabellas OP-Zwillingen wieder richtige Babys machen könnten.
Wenn sie das schaffen, ist es vorbei mit
der Prophezeiung.
Vorbei mit mir und dem Königsthron.
Herr Henke, im Namen der ganzen Truppe danke
ich Ihnen, dass Sie uns wieder vergrößert haben.
Und ich melde unseren Abgang.
Truppe links und Marsch!
Aber Wagner!
Truppe vorwärts!
Marsch!
Aber nicht den Weg verwechseln!
Ihr sollt aufs Schloss von Frau Müller gehen!
Mach nicht einen größeren Esel aus ihm, als
er ist.
Er weiß doch, dass im Palast Rumburak herrscht.
Sie haben also gesehen, dass Rumburak sich in
Fantomas verwandelt hat, damit er die Prinzessin Xenia
heiraten konnte.
Aber nein!
Wir haben es nicht gesehen, nur gehört.
Wir steckten in der Schachtel, aber waren bei
der Hochzeit dabei.
Ja, später erzählte Rumburak, er hätte also Fantomas
in ein kleines Kügelchen verwandelt und sich seine
Gestalt ausgeliehen.
Rumburak ist demnach in den Besitz von Fantomas
neuesten Erfindungen gekommen.
Doch wo ihn jetzt suchen?
Na ja, vorsichtig, mit Gefühl!
Nicht so schnell.
Ganz beruhtsam, beruhtsam, bitte sehr.
Na bitte, schon ist er auf der Welt
und gar eins.
Aber, aber was ist mit dem grünen Ende?
Ich hänge ihn über den Ofen und in
der Wärme wird er schnell nachreifen.
Ich bin müde wie ein Hund.
Schreckliche Vorstellung, dass ein Hund so aussehen könnte.
Was erlaubt ihr euch denn?
Ich helfe euch, wo ich nur kann, wie
gerade erst mit den winzigen Soldaten und dafür
beleidigt ihr mich.
Frau Kollegin, die Belohnung ist euch gewiss.
Wenn die Schachtel gefunden und die Gefahr gebannt
ist, werde ich laut Prophezeiung König und aus
euch mache ich eine Ministerin.
Aber über wen werdet ihr herrschen, wenn alle
eure Untertanen geflohen sind?
Alles wird sich zum Guten wenden.
Erinnert ihr euch, wie wir gegrübelt haben, dass
aus den Kindern Kreise werden?
Und wir haben es geschafft.
Ich erfülle die Prophezeiung bis aufs I-Tüpfelchen,
komm.
Guten Morgen.
Guten Tag.
Sie gestatten?
Bitte sehr.
Guten Tag.
Das ist Frau Trautmann, eine sehr gut Bekannte
von mir.
Trautmann.
Sehr erfreut.
Meier.
Nun, Sie sagten, Sie wüssten nicht, was Sie
mit Onkel Karl machen sollen.
Also, Frau Trautmann wird sich gern seine Hand
nehmen.
Wirklich gern.
Ja.
Karl!
Ah, da ist er.
Ah, Herr Meier.
Stellen Sie sich vor...
Ich bin ja Trautmann für Freunde, nur Eva.
Meier.
Wozu die Fauligkeiten?
Ich bin Eva und Sie sind Karlchen.
Haben Sie vielleicht einen besonderen Wunsch?
Na, ich weiß nicht.
An den Strand zu gehen.
Na, fantastisch.
Ich werde Ihnen mit Karlchen dahin begleiten.
Hol die Badehose, Decke, Matratze, Sonnenschutzcreme.
Taschentuch.
Ja.
Der Tag wird uns nicht lang werden.
Wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann muss
ich zugeben, dass ich hier in Irisund sehr
abgeschieden lebe.
Ich habe mich von der Familie getrennt.
Und wenn es da nicht einen entfernten Vater
gäbe, wäre ich ganz einsam.
Der Vater ist Psychiater.
Ich werde gleich durch sein.
Und was ist mit Ihnen, Karlchen?
Haben Sie eine Freundin?
Ja, klar.
Wir haben uns sehr gern.
Darf ich wissen, wie die Schöne heißt?
Natalia.
Aber ich nenne sie nur Krümel.
Krümel.
Wirklich sehr poetisch.
Und ist sie auch schon in Rente?
Wieso in Rente?
Sie geht natürlich zur Schule.
Sie haben doch bestimmt nichts dagegen, wenn ich
jetzt ein bisschen schwimmen gehe.
Aber aufpassen, ja?
Das Wasser ist noch ziemlich kalt.
Macht nichts.
Ich glaube, dass ich ein sehr guter Schwimmer
bin.
Was heißt, wenn Sie glauben?
Ich habe es noch nicht versucht.
Sie sind ein Spaßvogel, Karlchen.
Ob er noch kommt?
Na, wenn er gesagt hat, er kommt, dann
kommt er.
Hey, was glotzt hier so?
Ich bin es.
Bring mir was zum Anziehen.
Das Wasser war eiskalt.
Meine Herren, der ist wirklich kalt.
Ich gehe fragen, ob Herr Petersen was hat.
Ja, lauf schnell.
Hast du auch den Koffer?
Ja, hab ich.
Da ist er.
Ein Glück, dass du daran gedacht hast.
Gut.
Und die Mütze hast du auch?
Was ist?
Ach so, ja, hab ich.
Heute müssen wir das alles rauskriegen.
Und was?
Na eben, alles.
Ja, gut.
Wir müssen herausfinden, was das für ein Kerl
ist, dem der Koffer gehört.
Und was er im Schilde führt.
Einfach alles.
Verstehst du?
Da sind sie.
Schnell, Karl.
Da kommst du.
Hier.
Das erkläre ich Ihnen alles später.
Jetzt müssen wir uns irgendwo verstecken.
Na, dann komm.
Den Koffer.
Den Koffer.
Komm schon.
Ich mache heißen Tee.
Mit Honig.
Was gibt es Neues in der Redaktion?
Saure Gurkenzeit.
Deshalb hat man mich hierher geschickt.
Hier ist doch nichts los.
Sind alle ganz brav.
Das Wasser ist zu kalt.
Herr Bademeister!
Herr Bademeister!
Ganz ruhig.
Wo brennt es denn?
Herr Karl Mayer, er ist ins Wasser gegangen.
Und seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.
Und wo ist das gewesen?
Da, da.
Ein Stückchen weiter drüben.
Kommen Sie bitte mit.
Das ist so schwer.
Ganz ruhig.
Ruhig.
Sie möchten wirklich nicht kosten?
Nein, nein.
Danke, Frau Schwarz.
Ich habe wirklich überhaupt keinen Appetit.
Sie machen einen Fehler.
Ich liebe es.
Ich wüsste Ihnen geradezu.
Und ich liebe Roxana.
Sie wollen das anscheinend nicht verstehen, sonst hätten
Sie mir schon längst geholfen.
Aber wie?
Die Ärzte sind machtlos in dem Fall.
Deshalb wäre es mir lieb, wenn Sie denn
vielleicht...
Wenn ich doch sage, Herr Papp.
Ich habe Fähigkeiten.
Keine großen, aber meistens reicht's.
Aber in Ihrem Fall, mein Herr...
Warten Sie, warten Sie.
Das sagten Sie schon.
Ich möchte doch nur, dass Sie wenigstens einen
bescheidenen Versuch machen.
Und ich erwarte es doch nicht umsonst.
Ich gehe erst wieder, wenn Sie mir Ihre
Hilfe versprechen.
Ich trete in Hungerstreik.
Herr Rumburak!
Kommen Sie schnell!
Sehen Sie sich das an.
Es ist gelungen.
Hat aber gedauert, was?
Bin selbst neugierig, ob es funktioniert.
Wissen Sie, einen Zaubermantel habe ich noch nie
eingepflanzt.
Das vergesse ich Ihnen nicht.
Ich werde gleich wieder zurück sein, wenn ich
Xenia mit Gewalt hole.
Sie denkt, sie hat mich reingelegt.
Ich weiß, wo ich sie finde.
Hey!
Haben Sie gesehen?
Es funktioniert!
Du meine Güte!
Das ewige Umziehen, das ist kein Leben, das
ist eine Qual.
Ich bin es.
Ach Sie, das geht jetzt nicht.
Bei mir ist der Herr Papp drin.
Herr Papp?
Moment, Herr Papp, ich bin gleich wieder bei
Ihnen.
Hören Sie, haben Sie dieses, dieses Gerät?
Welches?
Na, das, das die Gestalt verändern kann.
Dieser Herr Papp will nämlich von mir, dass
ich also Roxana ihre frühere Gestalt wiedergebe.
Sie meinen dann sicher das hier.
Ja.
Sie wollen doch schließlich Roxana zurück haben.
Also mache ich es für Sie.
Und Sie könnten inzwischen fliegen und den Koffer
wiederholen.
Ja.
Ich habe nämlich hier die Adresse, wo der
Koffer steckt.
Na, das ist ja fantastisch.
So machen wir es.
Aber Sie finden auch für mich heraus, ob
die schöne Xenia noch bei diesen reichen Leuten
ist.
Selbstverständlich.
Ja?
Verzeihen Sie bitte, das war die Hausmeisterin.
Sie sagt, es gibt wieder kein Wasser.
Das tut mir leid.
Sie tun mir leid.
Und weil Sie mir wirklich leid tun, will
ich versuchen Ihnen zu helfen.
Wirklich?
Es wird schwierig, mächtig schwierig.
Aber ich versuch's.
Ich zieh mich nur um.
Lass mich.
Was ist?
Na, sagen Sie schon.
Reden Sie doch endlich.
Tut mir leid.
Ich war weit draußen.
Es gibt da gefährliche Strömungen.
Oh, mein Gott.
Ich wusste es.
Oh, mein Gott.
Er hat gesagt, er ist ein guter Schwimmer.
So etwas durfte nicht passieren.
Was ist los?
Landratte in den Bogen.
Anfänger das erste Mal am See.
Es geht um den Auftrag der Firma Papp.
Frau Meyer ist wirklich unwahrscheinlich motiviert.
Ich würde sagen, dass sie bestimmt in den
nächsten Tagen...
Chef, die Dame will zu Ihnen.
Eine Tragödie.
Wieso muss sie gerade auf meinem Gewissen lassen?
Sagen Sie, warum?
Was ist denn geschehen?
Ich hab mich nicht gefunden.
Er ist ins Wasser gegangen.
Und seitdem hat ihn keiner mehr gesehen.
Was?
Nicht mal die Taucher.
Es geht um den Onkel von Frau Meyer.
Ich sag's ihr lieber selber.
Aber erst nach Dienstschluss.
Sie könnte sonst nichts mehr tun.
Und wir stehen unter Druck.
Aber Sie wissen, dass es nur ein Versuch
ist.
Trotzdem danke ich Ihnen.
Ich danke Ihnen, dass Sie dazu bereit sind,
wirklich.
Verstehen Sie das bitte?
Ich muss absolut allein sein.
Gewiss, ganz klar.
Natürlich, Frau Schwarz.
Wenn es Ihnen gelingt, erfülle ich Ihnen jeden,
nur erdenklichen Wunsch.
Also Herr Potts, so geht es nun aber
nicht, wirklich.
Verzeihen Sie, ich entschuldige mich.
Erlauben Sie, so gefällt es mir besser.
Au!
So.
Ich hab's also wirklich geschafft.
Aber merk's dir, zu verdanken hast du's nur
dem Herrn Romborack.
Ich bin kein Romborack.
Ich bin keine Ziege mehr.
Ich bin keine Ziege mehr.
Roxana!
Liebste mein!
Willkommen im Kreis der Menschen, mein früherer Joe.
Wie lange sind Sie geflogen, Kollege Romborack?
Ach, hören Sie auf.
Ich hab mich verirrt.
Ich bin ewig lange um den See gekreist.
Sie haben ja keine Vorstellung, wie groß dieser
See ist.
Mir taten schon die Flügel weg.
Ach, ja.
Ja, Sie müssten das Haus mal sehen.
Er steht völlig unter Bäumen.
Warst Sie nicht da?
Ja!
Ich hab nur Zeit vertan und nichts erreicht.
Dabei bin ich noch die halbe Strecke Flugzeug
geflogen.
Und Sie meinen, dass Sie alles durchsucht haben?
Selbstverständlich alles.
Sie hatten nicht viele Sachen mit.
Aber Koffer und Tarnkappe waren einfach nicht zu
finden.
Und der Alte, der es gestohlen hat, war
da?
Na, auch nicht.
Wissen Sie was, Kollege Romborack?
Wir werden uns jetzt um den Dieb kümmern.
Haben wir den Dieb, haben wir den Koffer.
Wir werden nachschauen.
Eine gute Idee.
Sag ich doch.
Das ist doch reiner Blödsinn.
Kaputt, das Ding.
Was haben Sie damit gemacht?
Erlauben Sie mal.
Ich erlaube nicht.
Sie machen immer nur Schwierigkeiten.
Das können Sie vergessen.
Ach, so ist das.
Durch mich gibt's Schwierigkeiten, ja?
Ich bitte Sie, das ist ...
Dann sag ich Ihnen was.
Wenn ich nicht wäre, dann wären Sie jetzt
nicht König des Märchenreichs.
Und wenn all das andere nicht wäre, dann
hätten Sie niemals Ihre geliebte Roxana kennengelernt.
Ja, ist ja gut.
Sagen Sie mir lieber, ob Ihnen das mit
Roxana gelungen ist.
Hundertprozentig.
Herr Papp ist glücklich wie ein Kind.
Lange wird das nicht sein.
Heute sind Sie aber sehr lange im Museum
gewesen.
Ja, entschuldigen Sie bitte.
Vati ist in Wirklichkeit gar nicht böse.
Wie recht du hast, ha?
Und dafür habe ich auch meine Gründe.
Du wirst es sehen.
Du wirst es gleich sehen.
Roxana, liebste mein ...
Ist Roxana denn nicht auf der Weide?
Na, was starrt Ihr mich so an?
Tja, das verdanken wir den Künsten von Frau
Schwarz.
Das ist die, die für mich die Kartenspiele
entwickelt.
Schon wieder dieses Vieh.
Robbie, Schluss jetzt!
Wie du siehst, ist unser Frauchen jetzt keine
Ziege mehr.
Keine Bange, er wird sich an dich gewöhnen.
Aber ich werde mich nicht an ihn gewöhnen.
Na, dann werde ich mal lieber gehen.
Morgen wie üblich.
Auf Wiedersehen.
Einen kleinen Moment.
Darf ich Sie zu meiner Party heute Abend
einladen?
Ich erwarte interessante Gäste.
Das tut mir leid, Herr Papp, aber ich
gehe ins Konzert.
Also auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen, Fräulein.
Bei uns gibt es heute Abend eine Party?
Heute wirst du dich ganz bestimmt nicht langweilen.
Es kommt auch dieser Freddy.
Der Prinz?
Richtig, Prinz Freddy mit seiner Mutter Xenia.
Was ist?
Da muss ich nicht dabei sein.
Ich fühle mich nicht sehr gut.
Das wird nichts Ernstes sein.
Ich werde Dr. Lingemann rufen und der bringt
das wieder in Ordnung.
Ich will keinen Arzt, ich will mich hinlegen.
Lass mich in Ruhe.
Ich werde ihn trotzdem rufen.
Hallo, Krümel.
Ich bin es, der Karl.
Ich habe eine Menge herausgefunden und muss es
dir sagen.
Na, hier bin ich.
Hallo, Karl.
Dann komm mit, damit uns niemand hört.
Wir müssen ganz, ganz leise reden.
Ich habe wahnsinnig interessante Neuigkeiten.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Und ich habe keine Zeit.
Wer ist da?
Weg hier.
Mach schon.
Ich bringe das Abendessen.
Ich will den Tisch decken.
Das dauert nicht lange.
Dann werde ich auch nicht mehr stören.
Hör mal.
Ich muss schnell wieder weg.
Ich erzähle dir alles morgen.
Aber nicht vergessen.
Hör zu, ich wollte es Krümel sagen, dass
wir es mit Rumgurat zu tun haben.
Ja und?
Und dass die Sache jetzt beinahe hart wird.
Da würde sich Mami aber wundern, wer neben
uns wohnt.
Aber dass du ja nichts davon dem Vati
sagst.
Nein, der würde wieder was falsch machen.
Ja, klar.
Den Kampf gegen Rumgurat und die Frau Schwarz,
den werden wir selber führen.
Wir haben ja alles, was wir brauchen.
Sieh zu, dass du alles richtig versteckst.
Nicht zu einfach.
Und das hier, das liegt dazu.
Was ist das denn?
Das habe ich Rumgurat geklaut.
Sag schnell, wen du gerne sehen willst.
Ja, wie sehen?
Na, wen du sehen willst.
Jetzt gib mir deine Hand.
Nein.
Mami.
Na, dann guck.
Sie haben wieder die Texte geändert, das steht
Ihnen nicht zu.
Bringen Sie sich nicht auf, ich will für
die Tiere doch nur das Schlimmste.
Ich habe mich versprochen, nur das Beste.
Hören Sie, Herr Papp und ich wollen mit
den Tieren reden und sie nicht ausnutzen.
Da mache ich nicht mit.
Unser Strand war heute Schauplatz eines tragischen Geschehens,
als plötzlich Karl Mayer in den Fluten verschwand.
Ein Dorfbewohner, der in unserem Ort Erholung suchte.
Er konnte bis zu diesem Augenblick trotz aller
Bemühungen nicht wieder aufgefunden werden.
Mayer hier.
Ach, du bist es, Arabella.
Warum weinst du?
Ist was passiert?
Was ist los?
Nein, aber wie, was sagst du da?
Das ist ja schrecklich.
Gib schon her.
Hier ist Peter.
Was ist, was ist los?
Ach, das ist nicht wahr, so eine Tragödie.
Tragödie.
Hast du nun alles gesehen?
Dann versteckst du.
Ja.
Du meine Güte, da kommt einer.
Nun setz endlich die Mütze auf.
Hör zu.
Du Ärmster.
Du hast keinen Bruder mehr.
Ja.
Ich war Zwillinge, Jahrzehnt und jetzt bist du
ganz allein.
Ja.
Es ist so, Jahrzehnt.
Du hast keinen Bruder mehr.
Du wirst ihn nie mehr sehen.
Jetzt kehre schon den Traurigen raus.
Verstanden?
Ich bin traurig.
Ihr könnt mir glauben, ich bin schrecklich traurig.
Ich war immer der Meinung, dass du ein
mitfühlender Mensch bist.
Hör zu.
Das ist die Jugend von heute.
Sie hat recht.
Ich werde Ihnen noch etwas Gesellt haben lassen.
In einer solchen Situation ist es nicht gut,
allein zu sein.
Du meine Güte.
Das waren sicher Einbrecher.
Aber was wollten Sie hier finden?
Das sieht ja furchtbar aus, schauen Sie sich
das an.
Als ob Sie was Bestimmtes gesucht hätten.
Ich rufe jetzt erstmal die Polizei, ja?
Richtige Einbrecher waren es sicher nicht.
Zuerst Onkel Karl und jetzt das hier.
Guten Abend.
Guten Abend.
Karl, willst du mir nicht sagen, was du
hier machst?
Na baden.
Baden?
Also du badest?
Und kannst du mir sagen, warum du im
Zimmer diese schreckliche Unordnung gemacht hast?
Ist denn hier irgendwo was unordentlich?
Wissen Sie, ich habe langsam den Verdacht, der
Onkel vom Land ist nicht ganz dicht.
Denken Sie nicht?
Stell dir...
Peter, stell dir vor...
Wer war das?
Arabella.
Karl ist überhaupt gar nichts geschehen.
Er ist völlig...
Ja, wirklich?
Wie ist denn das möglich?
Kann ich mir noch was von dem geräucherten
Käse hier nehmen?
Na also, Rührzimt.
So ein großes Glück.
Und du fragst nur nach diesem blöden Käse.
Nimm dir doch einfach alles.
Hast du denn überhaupt kein Herz?
Da siehst du, wie wenig ihm das ausmacht,
Peter.
Und jetzt bitte aufgepasst.
Meine Herren Reporter, nicht, dass Sie vor lauter
Schreck das Foto vergessen.
Vater ist wirklich verrückt.
Das Wunder ist geschehen, dass anstelle der Ziege
jetzt wieder die Dame unter uns weilt, die
ich schon sehr bald zu meiner Gattin mache.
Als Ziege fand ich sie besser.
Was Hoheiter aus der Märchenwelt berichten, vermag mich
in keiner Weise zu überraschen.
Wieso?
Stehen Sie mit Rumburak in Verbindung?
Zuweilen schon.
Zuweilen?
Aber Sie haben...
Im Übrigen sagen Sie, wo ist eigentlich der
Zaubermantel versteckt, in dem Sie mit dem Prinzen
hierher geflogen sind?
Ich wüsste keinen Grund, warum ich Ihnen das
sagen sollte.
Ich habe keine Ahnung, wie Rumburak sich das
denkt.
Er ist Ihr Gemahl und dabei...
Und was?
Dabei.
Will er mich heiraten?
Er behauptet, mich zu lieben.
Na, schau mal an.
Aber dann müsste er sich allerdings auch von
der Königskrone trennen.
Meine lieben Damen, hier sind Sie.
Warum kommen Sie denn nicht zu uns raus?
Was haben Sie hier zu bereden?
Auch wenn Sie es nicht denken, aber wirklich
wichtige Dinge.
Ich hatte schon Angst, dass Sie gleich wieder
entschwinden, wie es so Ihrer Art ist, meine
Liebe.
Nein, diesmal geben Sie mich nicht auf den
Weg, weil Ihre geliebte Roxana eine blöde Kuh
ist.
Xenia wird Sie noch mehr hassen als vorher,
wo sie nun gehört hat, dass Ihre Ehe
mit ihr nur ein Trick war.
Das ist furchtbar.
Entweder ich packe Xenia einfach am Kragen und
fliege mit ihr ins Märchenreich und herrsche dort.
Die andere Möglichkeit, ich bleibe hier und heirate
Roxana und kämpfe gegen Wer weiß wen.
Wissen Sie, dass das Gerät weg ist?
Jetzt müssten Sie, um alles zu beherrschen, wenigstens
zweimal da sein.
Naja.
Was sagen Sie?
Das ist es.
Sie meinen, Sie meinen zweimal?
Das ist doch die Idee.
Ich werde mich einfach verdoppeln.
Jetzt sind Sie verrückt, oder?
Das wird ein Versuch.
Und wenn er gelingt, dann gibt es mich
zweimal.
Ein Rumburak hier und der andere dort.
Einer dort, der andere hier.
Ja.
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