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Das hier ist meine Geschichte, ist das klar?
Ich bin Rumburak, der größtbeste Zauberer aller Zeiten.
Herrlich, die Lage im Märchenreich wird stündlich ernster.
Der Riese Balibul verlangt noch immer täglich sein
Opfer.
Letztens hat es meinen alten Lehrmeister Vigo erwischt.
Jetzt wollen sie sich bei den Helden im
Märchenreich der Erwachsenen Hilfe holen.
Ich bezweife stark, ob das Erfolg haben wird.
Mir dagegen könnte es gar nicht besser gehen.
Ich bin verliebt.
Zwar will meine Roxana, dass ich noch etwas
abnehme, aber das wird mir bei dem Stress
lässig gelingen.
Den könnten mir nämlich Hans und Margret verschaffen,
wenn es ihnen gelingen sollte, das Zauberglöckchen zu
finden.
Damit könnten sie den Kontakt zum Märchenreich herstellen
und das passt mir im Moment gar nicht.
Sonst läuft alles planmäßig.
Den grünen Apfel für Arabella habe ich von
zwei ziemlich verwahrlosten alten Zauseln anfassen lassen.
Wenn das Naturgesetz der Insel pulterneller wird, müsste
Arabella jetzt wirklich zwei reizende Babys bekommen.
Ihr diesen Apfel unterzuschieben, war für einen Zauberer
meines Kalibers natürlich kein Problem.
Zumal mich die erste Hexe, die in der
Menschenwelt Frau Schwarz heißt, tatkräftig unterstützt.
Sie hat mir jetzt auch noch eine Wohnung
in dem Haus, in dem Arabella wohnt, besorgt.
Freunde, ich komme!
Peter, ich bekomme ein Kind.
Das wissen wir doch.
Wir haben jetzt Juli bis März nicht noch
viel Zeit.
Das Kind kommt jetzt schon.
Peter!
Lass mich doch bitte schlafen.
Was ist das?
Das Kind.
Das ist doch, das ist, das ist doch
ein Scherz.
Ich bin sicher, es ist soweit.
Das macht nichts, Herr Kollege.
Das ist nur eine Frage der Erfahrung.
Aber das nächste Mal passen Sie besser auf.
Danke.
Danke.
Geburtsklinik von Professor Telemann hier.
Ruhig, ruhig, Herr Meier.
Wozu die Panik?
Packen Sie ihr ein Köfferchen und bringen Sie
sie her.
Dafür sind wir ja da.
Das war der Mann von Frau Arabella Meier.
Das ist die mit den Tieren.
Meier?
Aber wenn ich nicht irre, soll die erst
im März entbinden.
Was sollen wir so lange mit ihr anfangen?
Acht Monate.
Bitte.
Also, Evjen trinkt immer mehr als Klärchen.
Woran das nur liegt?
Weil Evjen drei Gramm weniger wiegt und Klärchen
einholen will, nicht?
Und sie ruhen sich jetzt aus.
Bitte.
Das hier wäre also ihr Bett.
Und das ist Frau Maschner.
Guten Tag.
Guten Tag.
Maschner.
Arabella Meier.
Haben Sie schon Schmerzen?
Nein, die sind inzwischen wieder weg.
Die nächsten kommen sowieso erst im März.
Wissen Sie was, Herr Kollege, verschwinden Sie.
Können Sie mir vielleicht erklären, wie das geschehen
konnte?
Das ist medizinisch unerklärlich.
Na, eigentlich ist das alles über Nacht passiert,
Herr Doktor.
Abends nichts und morgens das.
Das ist unglaublich.
Wie kann denn das nur sein?
Von gestern auf heute ist die Sprache weg.
Tja, so ein Pech.
Unter diesen Umständen kann sie die Arbeit am
Arafon natürlich nicht weitermachen.
Wenn sie im Moment nicht mit den Tieren
reden kann, dann müssen wir das logischerweise unterbrechen.
Und wie lange kann das dauern?
Lange.
Der Arzt sagt, sogar bis zu acht Monate.
Wissen Sie, für mich ist das auch ein
Schlag, es ist so plötzlich gekommen.
Verstehe, das verstehe ich.
Arbeiten Sie zurzeit an einer neuen Erfindung?
Im Moment nicht.
Mir ist da zwar was eingefallen, aber...
Ach nichts.
Wenn dieser Einfall interessant ist, dann bieten Sie
ihn doch diesmal mir an.
Vielleicht sind meine Bedingungen für Sie auch günstiger?
Ja, eigentlich...
Wieso nicht?
Na da bin ich aber gespannt, wie ihr
das wieder in Ordnung bringen wollt.
Ja, Peter!
Ich bitte dich, verbiete du ihnen das.
Sie wüten jetzt schon den dritten Tag.
Die arme Frau Herrmann ist ganz fertig mit
dem Lassen, sie hat sich hingelegt.
Moment, meine Lieben.
Zwei Neuigkeiten.
Arabella ist in der Klinik und Bayernpap da,
arbeite zur Abwechslung, ich.
Was heißt Arabella?
Was ist denn passiert?
Hatte sie einen Unfall?
Nein, alles in Ordnung.
Der Chefarzt meint, dass das Kind bis morgen
da ist.
Es ist zwar komisch, aber es ist so.
Ich bitte dich, was faselst du da?
Es war ja noch gar nicht zu sehen.
Ja, wem sagst du das?
Das passierte über Nacht.
Nein.
Genau so war es.
Morgens habe ich sie hingebracht.
Meine Güte, ihr habt ja überhaupt noch nichts
vorbereitet.
Eben, genau darum wollte ich dich bitten.
Langsam komme ich mir vor, als wäre ich
in der Klapsmühle.
Die beiden siehst du nur noch mit dem
Spaten den Steingarten verwüsten und dazu jetzt noch
das.
Also wenn du meinst, gehe ich die Sachen
besorgen, womit habe ich das verdient?
Und?
Du, Peter.
Weißt du, woran mich das erinnert?
Nein.
Sagt dir Pultanella etwas?
Nein, gar nicht.
Das ist eine Märcheninsel.
Margrit hat die irgendwie entdeckt und in ihrer
Semesterarbeit beschrieben.
Ja, und wieso erzählst du mir das von
der Märcheninsel?
Nur so.
Auf der Insel kommen die Kinder auch von
einem Tag zum anderen.
So wie bei euch.
Wir sind hier schließlich nicht auf einer Märcheninsel.
Das weiß ich auch.
Doch wenn ich bedenke, dass deine Arabella eine
Prinzessin aus dem Märchenreich ist, da solltest du
dich nicht wundern.
Da hast du recht.
Dass sie aus dem Märchenreich ist, hatte ich
inzwischen total vergessen.
Augenblick, meine Herren.
Überlasst das mir.
Ich werde gleich zwei Pfeile abschießen.
In jedes Auge einen.
Und danach den blinden Riesen damit...
Schwach, verehrter Kollege.
Ich fordere den Riesen zum Fastkampf heraus.
Und boxe ihn zu Boden.
Bereits in der ersten Runde.
Mit einem Riesen boxen?
Welch jämmerliche Vorstellung.
Ich mache folgendes.
Fessel ihn mit einer Liane und jage eine
Elefantenherde über seinen Körper.
Habt ihr vergessen, dass mein Kampf mit dem
Riesen Polyphem heute noch in Schulen unterrichtet wird?
Wenn jemand hier Rechte auf den Riesen hat,
dann wohl zuerst ich, Odysseus.
Ja, aber wo steckt der König?
Er sollte längst hier sein.
Ich sage, er ist noch 50 Meter von
hier entfernt.
Woher wissen Sie das so genau?
Na ganz einfach.
Ich habe mit 100 multipliziert und durch 4
geteilt.
Was soll denn da sonst rauskommen?
55?
Oh, Sie sind wirklich genial.
Königliche Hoheit.
Ich bin sehr glücklich, euch auf meinem Schloss
begrüßen zu dürfen.
Du bist jetzt dran, Stumke.
Königliche Hoheit, der Höllendiener heißt euch willkommen.
Sei gegrüßt, alter Teufel.
Oh, Madame.
Sie steht so charmant und so voller Energie
wie ein gleitendes Schraffenbär.
Einspätierenswerte Schönheit.
Hören Sie auf, Herr Rennera.
Sie sind doch immer derselbe Windhund.
Böse, böse, böse.
Ist gut, das reicht.
Wie viele sind da?
Alle, alle.
Und Sie können sich nicht einig werden, wer
ihn besiegt.
Sie sind schon ganz wild drauf.
Nun los, Stumpe, leg dich hier entlang, Hoheit.
Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen.
Und ich bestehe darauf, dass meine königliche Abstammung
mir als einzigem das Recht gibt, mit dem
Riesen zu kämpfen.
Nichts vermag diesen Dreizack zu besiegen, mit dem
ich den Riesen durchbohren werde.
Sie handeln da etwas sehr leichtsinnig, meine lieben
Freunde.
Wenn ich Sie wäre, würde ich es mir
doch sehr reiflich überlegen, ob ich König Hyazinth
helfe.
Und können Sie uns auch sagen, warum, lieber
Graf Calliostro?
Wie Sie alle wissen, lügen die Sterne nicht.
Und Sirius hat mir heute Nacht mitgeteilt, dass
derjenige, der dem König Hyazinth helfen wird, die
Wut von Phantomas zu spüren kriegt.
Und Phantomas, der kann furchtbar wütend sein.
Ach, aje, sollten wir Phantomas reizen?
Meine Freunde, unser lieber Gast ist erschienen.
Bitte, königliche Hoheit.
Teure Freunde.
Verzeiht, Hoheit, ich bin nur gekommen, um mich
zu entschuldigen.
Ich sollte schon vor einer Stunde einen Sturm
vor Helgoland entfachen.
Ich empfehle mich.
Pardon.
Au revoir.
Pardon, Sir.
Was?
Sie verlassen mich auch schon?
Mein Sohn hat sich erkältet.
Auf Wiedersehen.
Wir haben von Ihnen Heldentaten erwartet.
Auf Wiedersehen.
Hoheit.
Es gibt Unannehmlichkeiten bei Scotland Yard.
Moment!
Oh, zum Glück haben wir ja noch Herrn
Uttesheuß.
Der größte Fachmann für Riesen.
Fabelhaft, fabelhaft.
Königliche Hoheit, ich habe mich auf den Kampf
sehr gefreut, aber plötzlich kriegte ich Zahnschmerzen.
Ich konnte nicht mehr schlafen.
Ich muss schnell zu Doktor Faust, denn seine
Sprechstunde wird gleich vorüber sein.
Auf Wiedersehen.
Jetzt sind alle weg.
Nun, Eure Hoheit, da Ihr schon da seid,
spielt mir ein Mann für Euch auf dem
Klavier.
Vielleicht von Marletti die Lucifer-Sonate?
Ausgerechnet die Lucifer-Sonate.
An's Klavier.
Anfangen.
Das ist gemein.
Königliche Hoheit, General.
Und jetzt, Stunk, spiel.
Nicht.
Er spielt richtig teuflisch, nicht?
Das kommt, weil er sich ärgert.
Na, Freund Stunk.
Der Lucifer selber.
Wirklich, das gefällt mir außerordentlich.
Stunk, du spielst das für mich dreimal täglich.
Was heißt dreimal?
Von morgens bis abends.
Ah!
Er hat meine Gatten entführt.
Bring ihn zurück.
Ich will nicht wieder ohne Mann sein.
Mich verwundert das ganz und gar nicht, Frau
Müller.
Ich wär vor Schreck auch fast in Ohnmacht
gefallen.
Na, Frau Müller, aufwachen.
Wachen Sie doch auf.
Endlich.
Wo bin ich?
Ruhig.
Sie befinden sich in Ihrem Ehebett.
Aber ohne meinen Ehemann.
Nun, ich gehe jetzt lieber.
Sie sind noch frei, nicht?
Ich bin zwar noch frei, aber...
Was heißt hier aber?
Sie sagten, ich sei begehrenswert.
Hoheit waren dabei.
Hat das gesagt oder nicht?
Mein Gehör lässt langsam nach.
Das war nur so eine galante Phrase.
Wahr ist, dass ich zwar noch immer ledig,
dafür aber glücklich verliebt bin.
Sie?
Glücklich verliebt?
Das haben Sie sich ausgedacht.
Was sagen Sie da?
Die Dame, die ich vergöttere, hat mir sogar
einen Beweis Ihrer Zuneigung geschenkt.
Widerling.
Dur ist zwar General und hat verschiedene Orden,
aber ich habe ein Schloss.
Ich weiß.
Ein schönes Schlösschen.
Ja, und du könntest die Herrin sein.
Du hättest viele Bedienstete und wärst eine Gräfin.
Meine Gräfin.
Ich Gräfin Roxana Targa.
Klingt gut, was?
Also, wann höre ich dein Ja?
Ich werde es mir bis zum Abend überlegen.
Gut, Roxana.
Bis heute Abend.
Bis dann.
Ab jetzt bin ich für dich, verehrte Frau
Gräfin.
Was für ein Fehlschlag.
Allein die Vorstellung, dass ich heute wieder diese
Verlosung vornehmen muss.
Ach, lieber nicht daran denken.
Ja, ihr habt versprochen heute, dass ihr meinen
Vorschlag überdenken werdet, Roxana zur Ministerin zu ernennen
anstelle von Vigo.
Nun, meinetwegen.
Jetzt ist mir eigentlich schon alles egal.
Fahr zu, damit wir schneller zu Hause sind.
Anhalten.
Anhalten.
Hey, du.
Ja, du, Gärtner, komm her.
Sag, was bist du eigentlich für einer?
Mich hat ein Herr Papp erfunden.
Und er nannte mich Onkel Pompo.
So kennen mich alle Kinder.
Sonst weiß ich nichts, bitte sehr.
Und du fürchtest dich also nicht vor dem
Riesen?
Der ist mir eigentlich völlig egal, Hoheit.
Ich kümmere mich nur um mein Gärtchen, bitte
sehr.
Welch glücklicher Einfalt.
Ich bin bitte sehr unheimlich dämlich.
Damit meine Märchen irgendwie lustiger klingen, wissen Sie.
Das ist so ein geschäftlicher Trick, bitte sehr.
Ist es nicht jammerschade um die verschenkte Chance,
General?
Was würde für uns gerade jetzt, bedroht wie
wir sind, ein neuer, wirklicher Märchenheld bedeuten?
Weiter.
Weiterfahren.
Leb wohl.
Habe die Ehre.
Das ist mal eine Kutsche, tja.
Schon wieder falsch.
Was wünscht ihr, verehrte Frau Gräfin?
Ja und die Hände, die musst du ganz
weit ausbreiten.
Du begreifst nichts.
Erwarte bloß nicht, dass ich dich zu mir
ins Schloss nehme.
Du gehst zurück in den Stall und Schluss.
Aber, das tust du mir doch nicht an,
Roxana.
Wie redest du da?
Was habe ich dir gesagt?
Das tust du mir nicht an.
Tut ihr mir nicht an, verehrte Frau Gräfin.
Der König kehrt zurück.
Guck mal wie der Dickwanst rennt.
Sicher geradewegs zu mir.
Verschwinde.
Eine geliebte Gebeterin, ich bin wieder da.
Ist irgendwas geschehen?
Ich fühle mich nicht wohl.
Das macht gewiss die Hitze.
Ich bitte euch, lasst mich allein.
Aber ich habe eine gute Nachricht.
Du wirst Ministerin.
Ja, freust du dich denn gar nicht?
Gib wenigstens ein Bussilein.
Nein, ich bitte euch nicht.
Dann aber heute Abend.
Nein, auf gar keinen Fall, nein.
Aber warum?
Wir können uns was Hübsches erzählen.
Nein, ich werde nicht hier sein.
Ich werde spazieren gehen.
Na, fachloft.
Aber allein.
Du quälst mich sehr.
Bitte, Herr General.
Was ist?
Wer bist du?
Ich bin Carolina.
Roxana hat mich zu ihrer Zofe gemacht.
Na und?
In der Zofe hört man einiges.
Was weißt du?
Sprich endlich.
Ich weiß zum Beispiel, dass der Herr Minister
Taggans sehr fröhlich vor sich hinpfiff, als er
von ihr wegging.
Heute Abend treffen sie sich.
Du lügst.
Wenn ich lüge, soll mich der Teufel holen,
Herr General.
Bei meiner Seele.
Das Aschenputtel.
Das arme Ding.
Geht sie holen.
Die Wache wird euch begleiten.
Die Leitung auf unserer heutigen Sitzung des Militärischen
Rates übernimmt General Durr.
Königliche Hoheit, ich hätte eine Bitte.
Ich muss mich aus dringenden Gründen entfernen.
Es dient natürlich dem Wohle des Staates.
Selbstverständlich, lieber Graf.
Nun fang doch an, Herr General.
Meine Süße.
Ich bete dich an.
Mein Engelchen.
Leise, ich habe Angst.
Was, wenn General Durr kommt?
Der sitzt jetzt beim König fest.
Aber wenn er nun doch kommt.
Na dann, schließen wir ab.
Ich hab gesagt, dass ich nicht hier sein
soll.
Er wird den Schlüssel stecken sehen.
Dann werden wir ihn wieder abziehen.
Er sieht doch durch das Schlüsselloch, dass hier
drin das Licht an ist.
Nun, dann machen wir es aus.
Und verhalten uns so leise wie zwei kleine
Mäuschen.
Das Wort von Kapitän Nemo, uns die entsprechende
Menge an Dynamit zu besorgen, das ist jetzt
unsere einzige Hoffnung, dem Riesen loszuwerden.
Jetzt übergebe ich die Sache an Oberst Korn.
Damit er mit den Offizieren das weitere Vorgehen
vereinbart, weil ich...
Ich bitte, mich zu entschuldigen, weil ich etwas
Dringendes zu erledigen habe.
Ja, bitte, bitte.
Also dann, dann macht weiter, Herr Oberst.
Die ganze Sprengaktion mit dem Dynamit muss absolut
überraschender folgen.
Und wer Informationen ausplaudert, der wird mit dem
Tode bestraft.
Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr
ich mich auf die Zeit nach der Hochzeit
freue.
Ah, so sieht das aus.
Was wollt ihr hier?
Und was wollt ihr hier?
Das da ist meine Verlobte.
Keinesfalls.
Die Dame ist meine Verlobte.
Sie gab mir ihr Wort.
Mir gab sie nicht nur ihr Wort, auch
den Schlüssel.
Das gefällt mir aber gar nicht, Roxane.
Wie soll ich da glauben, dass deine Absichten
ehrlich sind?
Gehen wir, Herr Graf, und reden wir draußen
von Mann zu Mann.
Sie hinterging mich und sie hinterging euch.
Wir müssen sie bestrafen.
Aber ich liebe sie doch.
Na, ich doch auch.
Aber der Hass ist so etwas wie die
Schwester der Liebe.
Begreift ihr immer noch nicht, wie sehr das
Mädchen uns erniedrigt hat?
Dafür soll sie bezahlen, teuer bezahlen.
Ja, aber was sollen wir denn mit ihr
anstellen?
Ach, wenn ich morgen die Verlosung leite, werde
ich rein zufällig einen Zettel ziehen, auf dem
was geschrieben steht?
Roxana!
Der Teufel soll euch holen.
Wie kann man nur nachts im Garten arbeiten?
Nicht doch.
Ich richte doch das Häuschen ein.
Aha.
Und ich will endlich damit fertig werden.
Und Sie?
Gehen Sie spazieren?
Der Hund ist nur verschwunden.
Ah.
Das heißt, eigentlich ist es der Herr Scharfsichtiger.
Ah.
Doch, das müsst ihr ganz für euch behalten.
Aber ich bitte Sie.
Wem sollte ich das denn geben?
Bleibt stehen Roxana!
Hilfe!
Stehen bleiben!
Jetzt haben wir dich!
Nein.
Nein.
Fesselt sie!
Was soll das?
Was wollt ihr?
Dich zurückbringen!
Lass mich los!
Komm schon!
Lass mich los!
Das bitte sehr gefällt mir gar nicht.
Halt sie raus!
Das könnt ihr doch nicht machen!
Hilfe!
Hilfe!
Befehl ist Befehl!
Schrei nicht!
Lass mich runter!
Hilfe!
Kommt rein!
Legt sie hier hin!
Und jetzt schön schlafen.
Wir stehen draußen vor der Tür.
Und wenn wir einen Mucks von dir hören,
dann wirst du meine Männer kennenlernen.
Blödsinn zeigen die!
Wissen Sie Frau Kollegin, dass dieser Pombo im
Märchenreich wirklich existiert?
Ich habe ihn getroffen.
Na, dann wird es da ja aussehen.
Danke, es war vorzüglich.
Sie wissen doch, auch für die Märchenwelt gilt,
Abwechslung ist alles.
Richtig geht's los, wenn ich erst den Märchenturm
besteig.
Mit Roxana an meiner Seite.
Ja, was treibt denn wohl mein süßes Käferchen?
Sie sind ja ganz verrückt nach ihr.
Aber sie weint ja.
Sie weint ganz bestimmt meinetwegen.
Sie hat Sehnsucht.
Sie stellen sich aber ganz schön an.
Sie wissen ja nicht, was Liebe ist.
Nein, zum Glück nicht.
Aber dafür weiß ich, dass ihre schaurige Gefühlsduselei
sie noch sehr treu machen wird.
Sie wissen ja nicht, wie das Feuer zu
stehen kommen kann.
Das ist ihnen schon zweimal passiert.
Hören Sie doch auf.
Ich weiß sehr gut, was ich zu tun
habe.
Gar nichts, wissen Sie.
Sie interessieren sich für Roxana, während Sie sich
doch eher für die interessieren sollten, die in
diesem Moment hundertmal wichtiger ist.
Na ja, haben Sie recht.
Wie sieht's denn bei Arabella aus?
Ich würde das so sehen.
Herr Doktor, da ist was geboren.
Das ist unglaublich.
Can't find what you're looking for?
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