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Das hier ist meine Geschichte, ist das klar?
Ich bin Rumburak, der größtbeste Zauberer aller Zeiten.
Wieder mal ist Arabella an allem schuld.
Sie hat diesen Köter Robbie, der mich bei
meinem Bruch beobachtet hat, ausgehorcht.
So hat die Polizei meinen Aufenthaltsort rausgekriegt.
Nur mit Mühe und Not konnten der Schafsichtige
und ich ins Märchenreich entkommen.
Hier versuchen sie indessen immer noch erfolglos den
Riesen zu besiegen.
Auch mein ehemaliger Lehrmeister Vigo scheitert.
Kein Wunder, der hat ja nur noch Augen
für diese Roxana, die ihn mit ihrem Duftwässerchen
verhext hat.
Also verschwindet weiterhin Märchen um Märchen.
Weil aber Hans über seiner neuen Semesterarbeit brütet,
kriegt er das mit und beschließt mit Freundin
Margret das berühmte Zauberglöckchen zu suchen.
Da mir der Schafsichtige was Interessantes von der
Insel Pultanella erzählt hat, habe ich mich heimlich
ins Königsschloss begeben, um hier eine Landkarte zu
klauen.
Bei der Gelegenheit lasse ich gleich noch den
Zauberstab und die Tarnkappe mitgehen und verwandle Willi
bald in ein laues Lüftchen.
Und damit sich die Sache richtig lohnt, nehme
ich auch noch den Watchman von Phantomas mit.
Im bonnigen Gefühl, wieder richtig Unheil im Märchenreich
gestiftet zu haben, mache ich mich nun auf
die Reise zur Insel Pultanella.
Vielleicht ist ja was dran an dieser Prophezeiung
der Hexe.
Das ist nicht ein Wort, glaube ich, davon.
Es ist gemeiner Diebstahl.
Herr Phantomas, ich...
Also, ich versichere Ihnen.
Alles leeres Gerede.
Wir haben alle bemerkt, wie verrückt Sie nach
diesem Apparat waren, nur damit Sie Ihre Tochter
sehen können.
Und auf einmal soll Ihnen jemand gestohlen haben.
Herr Phantomas, ich bitte Sie...
Ich bin nur froh, dass ich den Koffer
während der Nacht an meine Hand gefesselt habe.
Mein lieber Phantomas, bei unseren großen Schutzperson Andersen
will ich Ihnen mein königliches Ehrenwort geben, dass...
Das können Sie behalten.
Und dass ich Sie vom Riesen befreie, das
können Sie auch vergessen.
Leben Sie wohl.
Königliche Hoheit, ich muss euch mitteilen, dass hier
gestohlen wird.
Ihr jetzt auch noch.
Aus meinem Gemach ist nicht nur der Zauberstab
verschwunden, sondern auch noch die Tarnkappe.
Gewiss, sie war schon getragen, doch sie hat
noch gut gearbeitet.
Das heißt, dass es bei uns auf dem
Schloss Diebe gibt?
Ja.
Wer hat alles Zutritt zu eurem Gemach?
Wer?
Niemand.
Was heißt hier niemand?
Na, und ihr?
Und eure Gehilfin auch?
Aber verzeiht, königliche Hoheit, dieses...
dieses unschuldige Blümchen.
In eurer Verliebtheit seid ihr zu vertrauensselig.
Ihr wollt sie da raushängen.
General.
Eure Hoheit.
Soll er doch ruhig dieses ganze Diebesgesindel auffressen.
Ich rühre kein Finger für sie.
Wo hast du es versteckt?
Ich habe wirklich nichts.
Lügt nicht!
Du willst sagen, er sieht aus wie ein...
Das passt.
Na klar, ein Geheimschrank, Herr General.
Ein Geheimschrank also.
Nichts.
Auch gut.
Wir werden sie so lange foltern und quälen,
bis sie alles gesteht.
Herr General, ich wirklich nicht.
Und weißt du, dass ich dir glaube?
Ende der Untersuchung.
Abtreten!
Zu Befehl, Herr General.
Du schönste aller Schönen.
Du bist die unschuldige Person.
Ich spüre es tief im Herzen.
In einem Soldatenherzen, das du erobert hast.
Ich vergöttere dich, Gebieterin.
Befehle mir.
Und was bitte?
Ich erfülle jeden deiner Wünsche.
Ja, also dann, na ja.
Ich brauche unbedingt eine Zofe.
Ich wüsste auch, wer das sein könnte.
Herr General.
Hoheit erwartet euch jetzt im Thronsaal.
Oh.
Mein Gott, mein Gott.
Könnt ihr euch nicht mal in einem solchen
Augenblick beherrschen?
Der nimmer sein.
Ich hoffe, ihr verübelt es mir nicht, eurer
Gatte.
Aber ich werde in Zukunft nicht mehr an
dieser schrecklichen Verlosung teilnehmen.
Es zerreißt mir das Herz.
Unser Armer nimmer satt.
Und so sind wir wieder um ein Märchenärmer.
Mit Phantomass sind wir also auf die Nase
gefallen.
Ich selbst habe auch keinen Erfolg gehabt.
Und wenn das, eure Hoheit, noch lange so
weitergeht, heißt das für unser Märchenreich aus und
vorbei.
Wisst ihr denn wirklich niemanden mehr, der uns
noch helfen könnte?
Hm.
Mir fällt was ein.
Vielleicht der rettende Einfall.
Wir schicken einen Boten aus.
Herr Vigo, die Siebenmeilenstiefel, schnell!
Die Siebenmeilen...
Weißt du nicht, wo der Bote hineilt, Balthus?
Nein, das weiß ich leider nicht, Hoheit.
Brausewind.
Brausewind.
Hoheit, Hilfe!
Ich tappe im Dunkeln.
Freddy, komm her.
Was hat das zu bedeuten?
Ich weiß nicht.
Der Wind hört auf mich.
Was, echt?
Das musst du mir erklären.
Naja, wir spielen einfach zusammen und ich nenne
ihn Brausewind.
Was ist das für ein Blödsinn?
Dann schau her.
Brausewind, zerzause mein Haar.
Das ist toll, was?
Brausewind, zerzause jetzt Mama.
Nein, nein, meine Frisur.
Wie ist das möglich?
Der hört ja auch auf dich.
Brausewind, zerzause Balthus.
Ich bin schon zerzaust genug.
Schluss!
Das ist wirklich verdächtig.
Er hört auch auf mich, nicht nur auf
dich.
Ich denke, dass das kein gewöhnlicher Wind ist.
Was ist?
Ich habe hier eine Depesche von König Hyazinth.
Entschuldige, Miriam, hier ist ein Schreiben für dich.
Es ist von König Hyazinth.
Wie konnte das denn nicht warten?
Also, Teig gib schon her.
Das geht an Sie.
Bitte hören Sie.
Meine liebe Frau Müller, verehrte Stung.
Wie ihr sicher wisst, wird unser Reich von
einem menschenfressenden Riesen bedroht.
Wir bitten euch inständig, einige Freiwillige aus dem
Märchenreich der Erwachsenen auf unsere Burg abzukommandieren.
Die Einzelheiten können wir noch besprechen.
Einzig und allein ihr könnt uns retten.
Es verbleibt mit freundlichen Grüßen König Hyazinth der
Erste.
Was sagen Sie denn dazu?
Was ist das für einer, dieser Riese?
Ich denke, unter uns gibt es Helden, die
haben Erfahrungen mit Riesen, nicht?
Zum Beispiel Herr Odysseus.
Immerhin hat er Polyphemus besiegt.
Vielleicht will er das ja wiederholen.
Bitte.
Richte König Hyazinth aus, dass ich das Treffen
einberufe.
Endlich wieder ein gesellschaftliches Ereignis, Stung.
Hör zu, da werden wir vierhändig spielen.
Meine Herren, seien Sie bitte vorsichtig.
Immer, gute Frau.
Und bloß nicht zerkratzen.
Ne, heben Sie doch hoch.
Gut, und jetzt nach links.
Guten Tag.
Sie sind also Frau Schwarzrichter?
Ja.
Ich bin die Hausmeisterin hier.
Der Fiedler, mein Name.
Das bin ich ebenfalls.
Ja, also ich habe die Wohnung mit Herrn
Krupka getauscht.
Ich weiß, er konnte es mit der Nachbarin
nicht länger ertragen.
Die beiden waren wie Hund und Katze, wissen
Sie?
Ja, er hat mir erzählt, dass die Frau
irgendwie nach ihr suche.
Aber es sind ja noch andere Mieter auf
der Etage.
Das sind nette Leute.
Höflich.
Besonders Frau Arabella Mayer.
Sie ist wie ein Engel.
Das ist für Sie, meine Herren, für Sie
beide.
Das wäre doch nicht nötig.
Dankeschön.
Doch, doch, doch, doch, doch.
Wiedersehen.
Das hätten wir.
So.
Das hat geklappt.
Und jetzt, an die Arbeit.
Arbeit ist so.
Was soll das denn?
Es läutet beim Brot und soll steigen.
Die Köchin ruckt die Hühner.
Die Hühner geht?
Wer kann das sein?
Ein Gaul steht vor der Türe.
Die Minna wirft die Türe zu.
Die Köchin kommt.
Was gibt's denn?
Das Fräulein kommt im Morgenschuh.
Es kommt die ganze Familie.
Ich bin, so spricht der Gaul, der Gaul
vom Tischler Bartels.
Vati, stell dir vor, da steht ein Pferd
und sagt, ich bin ein Gaul.
Was lesen Sie denn da schönes, Fräulein Hausner?
Morgenstern.
Wir beschäftigen uns zurzeit mit Gedichten.
Natalia gefällt das gut, stimmt's Mädels?
Es ist doch wirklich toll, wenn das Pferd
sich vorstellt, ich bin der Gaul von Tischler
Bartels.
Wäre das nicht eine echte Sensation, wenn Tiere
wirklich sprechen könnten?
Ach, wieso, Tiere sprechen doch.
Vielleicht, aber wir verstehen sie nicht.
Verstehst du etwa Robby, wenn er anfängt zu
bellen?
Ach, ich nicht, aber zum Beispiel Frau Arabella
Mayer, die hat doch erst kürzlich mit Robby
über den Dieb gesprochen, oder nicht?
Naja, Frau Mayer, die ja.
Aber es gibt so ein Gerät, das einfach
die Tiersprache in unsere Sprache übersetzt und unsere
in die Tiersprache.
Gar nicht übel, der Gedanke.
Ihr Christian hat mir gesagt, dass er wenigstens
einmal in seinem Leben eine Maus fangen möchte.
Aha.
Na, Sie sollten das hin und wieder möglich
machen.
Er ist schon ganz verklemmt.
Aber bei uns in der Wohnung, da gibt's
keine Mäuse.
Das kann er sich ja züchten.
Einen Moment bitte, Herr Hain.
Mayer, ich höre.
Guten Tag, Herr Papp.
Und, was kann ich für Sie tun?
Mit dem Chef des Zoologischen Gartens habe ich
es bereits besprochen.
Die Räumlichkeiten sind geklärt.
Die Pfleger werden uns ein Tier nach dem
anderen vorstellen und Sie werden dann Ihre Laute
auf Tonband mitschneiden und auf ein anderes Tonband,
da kommt Ihre Übersetzung.
Wo haben Sie nur immer diese Ideen her,
Herr Papp?
Nun, das war eigentlich die Idee meiner Tochter
und ich will sie in die Tat umsetzen.
Na, dieses Projekt ist wirklich sehr reizvoll, aber
man braucht sehr viel Zeit dazu.
Da müsste ich zuerst noch mit meinem Mann
sprechen.
Na, aber sicher.
Das machen wir gleich.
Bitte.
Können Sie mich persönlich kennen?
Ja, noch von der Uni.
Na und?
Ziemlich eingebildet.
Wir mochten uns nicht besonders.
Hat aber Glück, setzt sich beim Vater ins
gemachte Nest.
Sie kommen.
Peter, Telefon für dich.
Deine Frau ist dran.
Verdammt, ausgerechnet jetzt.
Gib her, das schaffst du noch schnell.
Hallo, was ist denn?
Was heißt...
Oh, du bist verrückt.
Wir erwarten ein Kind, da kannst du dir
nicht noch sowas aufheizen.
Weißt du, sag ihnen, dass ich das nicht
will.
Tschüss.
Es tut mir sehr leid, Herr Papp.
Mein Mann will das nicht.
Es wäre für sie wirklich wunderbar.
Aber mein Mann ist ein erfolgreicher Ingenieur.
Herr Papp, ein Erfinder.
Heute führt er seine neueste Entwicklung vor.
Etwas wirklich ganz Außergewöhnliches.
Diesen Container da werden wir anheben.
Und der wiegt, meine Herren, anderthalb Tonnen.
Herr Kohlmann kann ihn mühelos in jede Richtung
lenken.
Und dann lässt er ihn sanft zu Boden
bleiben.
Soll ich Ihr Auto nicht besser zur Seite
fahren?
Was meinen Sie?
Das ist absolut unnötig.
Wie soll ich denn einen schleppen?
Ich habe ihn meiner Frau zum Geburtstag geschenkt,
aber einfahren tue ich ihn lieber selber.
Also leg los.
Ja, wir wären dann soweit.
Herr Kohlmann?
Ja, wir können.
Das ist eine Sensation.
Sensation sagt noch zu wenig, das ist einfach
fantastisch.
Herr Kohlmann, jetzt zur Seite.
Das ist fantastisch, ganz großartig.
Eine absolut sanfte Bewegung.
92 Mal haben wir die Sache getestet.
Hier, das sind alle Protokolle.
Es ist immer bestens gelaufen.
Aber beim 93.
Mal hat es geknallt.
Und zwar heftig.
Ich will nicht hoffen, dass du das mit
Absicht gemacht hast.
Ich bitte dich, was redest du da?
Also ich gebe dir mein Ehrenwort.
Du gibst mir dein Ehrenwort.
Und ich dir die Kündigung.
Und dass du mir keine Behandlung auslässt, dann
hat die ganze Kur keinen Sinn.
Nein, ich werde mir Mühe geben.
Wir werden dich sehr vermissen.
Ich euch auch.
Papi, kauf mir Onkel Pompu.
Du hast einen in der Tasche.
Es ist ein neues Heft rausgekommen, hol sie
doch.
Na gut.
Weißt du, was das ist, dieser Pompu?
Ein neues Märchenheft oder so.
Ja, wieder irgendwelche Spinnereien.
Und sowas sucht sie unseren Mädchen aus Studienfach
aus.
Hier, bitte.
Toll, Papi, danke.
Mami, liest du es mir vor?
Ja, wenn der Zug abgefahren ist.
Und Marke, bestelle einen schönen Gruß.
Sie hätte ruhig kommen können.
Der wird dich schon was erzählen.
Und sie soll sich ja um den Steingarten
kümmern.
Ja.
Und vor allem auf Blattläuse achten.
Tschüss, tschüss.
Tschüss.
Du musst rauftreten.
So.
Warte, warte, vielleicht ist es das.
Na, das Glöckchen ist es nicht.
Aber da kannst du mal sehen, was dieser
Hund so alles verscharrt.
Keine Bange, wir werden es schon finden.
Ach übrigens, hab ich dir schon erzählt, dass
aus dem Buch noch ein Märchen verschwunden ist?
Ehrlich?
Das vom Nimmersatt, einfach weg.
Ich glaube, dahinter steckt Rumburak.
Du spinnst doch.
Der?
Wer weiß, wo der jetzt ist.
Au, kannst du denn nicht aufpassen?
Rechts wird geflogen.
Abflug.
Vielleicht hätte ich ihn fragen sollen, wie weit
es noch bis zur Insel Pultanella ist.
Ach du liebe Güte.
Na, seid ihr jetzt ganz verrückt?
Also Mädchen, mach dich drauf gefasst.
Dafür kriegst du was zu hören.
Kommen Sie her und gucken Sie sich an,
was die hier machen.
Mein Gott, der Steingarten.
Bitte Mama, beruhige dich doch.
Wir bringen alles wieder in Ordnung.
Gleich, wenn wir das Glöckchen gefunden haben.
Was phaset ihr nur andauernd von diesem Glöckchen?
Na, wenn wir es nicht finden, fliegt Hans
von der Schule.
Was soll denn das heißen?
Das ist doch Quatsch.
Vater trifft der Schlag, wenn er das sieht.
Deshalb bist du nicht mit zum Zug gekommen.
Pass mal auf, Mami.
Wir machen das nicht, weil uns danach ist.
Es geht um die Wahrheit, um die Wissenschaft.
Deshalb müssen wir unbedingt noch einmal in das
Märchenreich gehen.
Ja, zu Studienzwecken.
Ihr zwei?
Und warum?
Meint ihr das wirklich ernst?
Und was ist, wenn euch da was passiert?
Wir haben doch da sogar Verwandte.
Und da geht irgendwas sehr Merkwürdiges vor.
Wolltest du nicht mit den Mädchen Boot fahren?
Das kann ich immer noch.
Versteh doch, von dieser Ferienreise hängt unheimlich viel
für uns ab.
Ja, was denn nun?
Soll das eine Ferienreise oder eine Studienreise werden?
Wenn du es genau wissen willst, dann wird
das eine Ferienreise in das Reich der Märchen
mit wissenschaftlichem Auftrag.
Reicht das?
Hm.
Ich würde wirklich gern wissen, was die sich
so erzählen.
Dass eine Schweinekeule leckerer ist als eine Gänsekeule.
Ruhe jetzt, Jungs.
Das reicht jetzt.
Na, bitte.
Wie ich die Hunde verstanden habe, würde ich
meinen, dass Balthasar den neuesten Klatsch über Frau
Wilde erzählt hat.
Und Robi hat ihm erzählt, welch hirnverbrannte Einfälle
sein Herrchen hat.
Eine Übersetzungsmaschine, welch ein Schwachsinn.
Wieso denn Schwachsinn?
Auf die Art könnten wir jedes Wort verstehen.
Nur er jeden, Bella.
Und wir könnten uns mit ihm unterhalten.
Daran sind Sie schuld, Herr Papp, weil Sie
diese Frau Meier nicht überzeugen konnten.
Ich hätte es sicher geschafft.
Na, na, sagt er euch.
Erstens ist sie verheiratet.
Und zweitens, ihr Mann ist ein sehr erfolgreicher
Erfinder, sodass mein verlockendes Angebot irgendwie...
Natalia hat aber recht.
Und weil mir ihre Idee gefällt, werde ich
mich selber darum kümmern.
Agathe sagt dem Chauffeur, er soll vorfahren.
Gerne, gnädige Frau.
Herr Papp, ich werde nach der Pappmethode vorgehen.
Bitte sehr, können Sie mir sagen, wo ich
Frau Arabella Meier finden kann?
Bei ihr zu Hause, hat man doch gesagt...
Sie ist zufällig gerade bei uns.
Sie haben Glück.
Klingeln Sie ruhig.
Wer ist das?
Weiß nicht.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, mit welcher Wonne
dieser Kerl mich rausgeworfen hat.
Na schön, er hat dich gefeuert.
Und?
Aber das Patent ist doch wohl immer noch
deins, nicht?
Na, das möchte wohl sein, Arabella.
Aber das bringt mir leider im Moment gar
nichts.
Warum?
Darum, unser einmaliger Antigravitationstransporter wird einfach nicht
hergestellt.
Damit würde es 60 Mal teurer als mit
einem Kran.
Nein.
Das Einzige, was bleibt, ist, dass ich arbeitslos
bin.
Ich gehe schon.
Wart's ab, Peter.
Ein begabter Ingenieur wie du wird gebraucht.
Und du findest sicher was.
Und was ist mit dem Geld?
Meinst du, das finde ich auch?
Nein, das können Sie nicht machen!
Nein!
Hände hoch, beide!
Alle drei!
Und jetzt macht ihr das, was ich sage,
sonst ist es aus mit euch!
Also, mich hat die Pistole nicht so erschreckt
wie das Ding hier.
Behalten Sie es als Andenken.
Im Spielzeugladen haben Sie wirklich ganz reizende Sachen.
Ja, ich werde jetzt öfter da hängen gehen.
Also, du bist bunt mit?
Mit der hier hätte ich sicher nicht überlebt.
Es würde mich nicht wundern, Herr Papp, wenn
Sie diese Nachbarn extra für sich ausgesucht hätten.
Gleich und gleich gesellsverstärkt.
Wir sind nicht nur Nachbarn, sondern wir ziehen
auch alle an einem Strick.
Bravo, Herzchen.
Und mit dem Strick haben wir jetzt das
Ehepaar Meier an Land gezogen.
Es ist nur, wir wissen immer noch nicht,
worum es eigentlich geht.
Das können Sie auch nicht wissen.
Aber wenn Sie mitmachen, dann werden wir Ihnen
das alles erklären.
Die Damen entschuldigen uns.
Kommen Sie.
Dann können wir das in aller Ruhe besprechen,
Herr Meier.
Wir hatten hier einen Streit, Robby.
Und Balthasar haben sich angebellt.
Und wir haben geraten, worum es zwischen den
beiden geht.
Vielleicht könnten Sie ja mal nachfragen.
Aber ich habe nämlich den Eindruck, dass mein
Balthasar ein ziemlich lockeres Mundwerk hat.
Das mache ich gern.
Das ist kein Problem.
Dann können Sie mich rufen.
Robby, Balthasar.
Robby, Balthasar.
Robby.
Wir wissen, Herr Meier, dass Sie ein ganz
hervorragender Techniker sind.
Ja, sogar ein Erfinder.
Ihre Gattin hat uns das verraten.
Na, ich würde eher...
Ihre Bescheidenheit ehrt Sie, mein Freund.
Wir verstehen, dass die finanzielle Seite für Sie
zweitrangig ist.
Und dass Sie Ihre Frau für sich haben
wollen, das ist auch kein Wunder.
Aber man sollte im Leben nicht alles so
egoistisch betrachten.
Es gibt Dinge, die von höherer Warte ausgesehen
werden müssen.
Nun, Sie möchten also nicht, dass Ihre Frau
Gemahlin mit an einem Projekt arbeitet, das es
den Leuten ermöglicht, sich mit Tieren zu unterhalten?
Das wäre doch eine herrliche Erfindung.
Lieber Herr Meier, ich bin zwar Bankier, aber
in diesem Falle denke nicht mal ich an
die finanzielle Seite.
Weil es um mehr geht.
Wir machen hier Geschichte.
Und jetzt verraten Sie uns, warum Sie Ihrer
Frau diese Chance nicht geben wollen.
Sie werden doch nicht so egoistisch sein.
Oh, frag auf einen, das ist nicht fair.
Aber wir haben keine Gewalt gebraucht und trotzdem
gewonnen.
Also, Frau Meier, Ihr Mann ist einverstanden.
Hurra, bravo, Robi kommt.
Und zu was hat er zugestimmt?
Dass Sie uns bei diesem Apparat helfen werden.
Wie wollen wir ihn denn eigentlich nennen?
Vielleicht Arabellafon.
Nein, so, Arafon.
Fabelhaft, euch.
Arafon.
Aber Peter, du weißt doch, dass wir bald
...
Irgendwie wird das schon gehen.
Gar nichts wird hier irgendwie gehen.
Wir machen einen seriösen Vertrag.
Arafon.
Schon bald wird der Mensch mit den Tieren
kommunizieren.
Alle Tierliebhaber, Tierzüchter, Tierbändiger, Tierärzte, alle werden sich
für das Arafon interessieren.
Und die Kinder sprechen mit ihren Zwergkaninchen Zwergschnauzern.
Das wäre wie im Märchen.
Oder wie im Irrenhaus.
Wieso Irrenhaus?
Wir haben doch schon Übungen durch unsere geheimnisvolle
Zenia, die hin und wieder erscheint, etwas Unglaubliches
anstellt und dann plötzlich verschwindet.
Schau mal.
Erkennst du sie?
Can't find what you're looking for?
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