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Rumburak verwandelt den König Vigo und Frau Meier
in Figuren aus Stein und entführt die hilflose
Arabella in seine verlassene Burg.
Sehr zum Missfallen Rumburaks trifft sie dort endlich
Peter wieder.
Um den Revan so schnell wie möglich loszuwerden,
will Rumburak Peter köpfen lassen.
Arabella, die die Sprache der Tiere versteht, erkennt
in der Taube ihre Mutter und sie, die
wahre Königin, fliegt zu Phantomast, dem Herrscher des
benachbarten Märchenreichs der Erwachsenen, der Peter vor der
Hinrichtung rettet.
Arabella, Peter, die Königin und die beiden Kinder
verlassen die Burg, in der nun Fräulein Müller,
äh, Frau Stunk herrschen wird.
Arabella kann nicht ahnen, dass endgültig vorbei ist,
denn Rumburak ist die Flucht gelungen.
Alarm, deine Untertanen begrüßen dich, Mami.
Psst, seid still.
Hm, die gehorchen aufs Wort.
Bei uns geht das nicht so einfach.
Und jetzt mach wieder gut, was du verpfuscht
hast.
Hast du den Henker gesehen?
Den hat's umgehauen.
So, liebe Freunde, ihr könnt jetzt wieder reden,
ihr dürft singen und wenn ihr wollt, auch
tanzen.
Unser Peter ist toll, hm?
Komm schnell.
Wir alle danken euch, königliche Hoheit.
Aus ganzem Herzen danken wir euch.
Nun, wie ist es dir ergangen, Hans im
Glück?
Mein Getriebe hat geklemmt, es war eine furchtbare
Zeit.
Das glaub ich dir.
Königliche Hoheit, meine Reifen waren undicht, ich hatte
vier Plattfüße.
Naja, nun haben wir ja alles überstanden.
Nicht wahr, kleiner Däumling?
Der Wassermann ist auch wieder da.
Naja, was soll ich denn dort noch, wenn
hier alles wieder in Ordnung ist?
Wir kommen Sie mal besuchen mit Hansi und
mit Gretchen.
Die find ich lustiger als die im Kino.
Siehst du, und dabei sollten sie abgeschafft werden,
Xenia fand sie unmodern.
Bei uns hat man Bären und Wölfe abgeschafft.
Ja, und unser letzter Wolf, der sprechen konnte,
der ist erschossen worden, von einem Herr Meier.
Das ist sein Vater.
Die Königin hat aber schon Ersatz für ihn
gefunden.
Du liebe Güte.
Der Ersatzwolf wartet schon seit einer halben Stunde
auf mich.
Wollt ihr nicht mitkommen?
Doch, los!
Halt!
Großmutter, warum hast du eigentlich so große Ohren?
Damit ich dich besser hören kann.
Und warum hast du so große Augen?
Ach, schon wieder.
Ständig ist irgendwas kaputt.
Gestern hat sein Kiefer geklemmt.
Gerade als er die Großmutter fressen sollte.
Damit ich dich besser sehen kann.
Pass auf, jetzt kommt es gleich.
Ach, hier seid ihr.
Die Königin sucht euch.
Ach Mensch, gerade jetzt, wo es spannend wird.
Los, kommt schon.
Da, er frisst sie schon.
Alles Gute, Rotkäppchen.
Guten Tag.
Guten Tag.
Immer muss man auf euch warten.
Schließlich sind sie Kinder.
Hast du schon mal echte Zwerge gesehen?
So kleine, wir haben sie gesehen, sieben Stück.
Ich weiß gar nicht, warum wir so schnell
von hier weg sollen.
Eure Eltern machen sich Sorgen um euch.
Cyril, kommt jetzt hier zu mir.
So, und jetzt drückt alle nah zusammen.
Hast du gehört?
Wir sollen nah zusammenrücken.
Habt vielen Dank.
Auf baldiges Wiedersehen.
Also tschüss.
Mami.
Mein Gretchen, das ist super.
Hansi, Peter und Arabella.
Und das ist meine Mami.
Mami, das ist Gretchens Mutter.
Es ist mir eine Ehre.
Frau Herrmann.
Es ist mir eine besondere Ehre, Frau Herrmann.
Guten Tag.
Ihr wollt sicher nach Hause.
Ja.
Es ist niemand da.
Hier, das sind eure Schlüssel.
Wo sind denn alle?
Tja.
Zum Abschluss verweise ich noch auf das Hauptwerk
von Alexander Pimpera.
Das ist eine Figurengruppe, die den schönen Titel
hat sich den Finger leckender Mann im Kreise
seiner Freunde.
Es ist ein geniales Werk, in dem Pimperas
Realismusbesessenheit noch im kleinsten Detail zu erkennen ist.
Wie zum Beispiel in einem abgewetzten Jackettärmel oder
einem schlecht angenähten Knopf.
Derartige Details, meine lieben Kunstfreunde, stehen in der
Geschichte der bildenden Künste einzigartig dar.
So ein Quatsch.
Wir sind bei einer Vernissage.
Sag denen doch, dass das keine Statuen sind.
Das geht jetzt nicht.
Raus mit ihm.
Wo bin ich hin?
Bleib doch hier.
Vati!
Hansi, du auch?
Das ist der Meier.
Sehr angenehm.
Was können wir also abschließend mit Sicherheit feststellen?
Dass diese Situation hier den Höhepunkt im Schaffen
Pimperas darstellt.
Denn sie sehen in der Tat so aus,
als würden sie leben.
Da ist Vati.
Was ist mit ihm los?
Königliche Hoheit, der Kaffee ist leider kalt.
Karl!
Nicht bewegen, so bleiben Sie doch auf Ihren
Sockeln stehen.
Sie bringen ja meine ganze Komposition durcheinander.
Das geht doch nicht.
Das ist nichts, macht dir keine Gedanken.
Karl!
Arabella!
Ich seh wieder, ich seh wieder.
Na sag mal, du hast mich um ein
Haar vernichtet.
Ich habe das Gefühl, wir haben viel mehr
vernichtet, Königliche Hoheit.
Wenn ihr diese Trümmer bis zum Jahresende beseitigt
habt, kriegt ihr eine Prämie.
Na bitte, das ist doch ein Wort.
Was wollen diese Touristen hier?
Arabella, bitte den Ring.
Was ist denn?
Vati will etwas wieder gut machen.
Na ja, ich bin mit einer Stange irgendwo
angestoßen und schon war die Fabrik kaputt.
Du bist eben eine gewaltige Persönlichkeit.
Hm.
So was?
Was sagt ihr dazu?
Dass du dafür eine saftige Prämie kriegen wirst.
Ich kann es immer noch nicht richtig glauben,
dass du morgen Frau Meyer sein wirst.
Ja, mir geht es genauso.
Es ist ein Wunder.
Und kein Mensch glaubt auch an Wunder.
Es geschehen ständig Wunder.
Bei uns im Märchenreich jeden Tag.
Bei uns geschehen sie nur, wenn es einem
gelingt, das Leben zu Märchen zu machen.
Und das ist möglich.
Und wie gelingt einem so etwas, das Leben
zu Märchen zu machen?
Verlieb dich.
Kommt mir bekannt vor.
Seid ihr nicht Hohenburg?
Hm?
Wie irrsinnig bin ich?
Ihr habt mir einen schönen Streich gespielt.
Seid einfach davon geflogen.
Seht ihr?
Warum ist Arabella wieder hier?
Und wo habt ihr den Zaubermantel?
Ach, der Mantel.
Frau Kollegin, wenn ihr mir noch einmal helfen
würdet, dann würde ich mich...
Das kenne ich.
Großes Ehrenwort.
Ha!
Euer großes Ehrenwort.
Pst.
Was war das?
Ist hier jemand?
Da ist niemand.
Diese widerlichen Raben.
Die glotzen mich immer an.
Hansi, was redest du wieder für Unsinn?
Wenn wir noch im Märchenreich wären, würde ich
behaupten, das ist die Hexe oder sowas.
Gretchen, ich muss gehen.
Und vergiss nicht, dass die Trauung pünktlich um
halb elf stattfindet, Hansi.
Guten Morgen.
Wie ist hier duftig.
Ich habe einen Hunger wie ein Wolf.
Erinnert mich bitte nicht an den Wolf.
Ihr denkt dabei offenbar an Rumborak.
Seid unbesorgt, er entgeht seiner Strafe nicht.
Auch wenn er noch so weit ist.
Mögt ihr damit Recht behalten, Königliche Hoheit.
Ihr beide behauptet also nach wie vor, dass
es das Rotkäppchen wirklich gibt.
Natürlich.
Hier hat es eine Sommersprosse, nicht?
Ja, stimmt.
Sprosse.
Unglaubliche Geschichte.
Und was ist zum Beispiel mit dem Knusperhäuschen?
Dort sind wir beinahe aufgefressen worden.
Und dort gibt es auch Figuren, die bis
heute völlig unbekannt waren.
Zum Beispiel so komische Figuren wie Stink, Stank
und Stunk.
Notieren Sie das.
Wie war das?
Stink?
Stink ist sicher ein Tier.
Stink ist ein Zwerg.
Und bei Stank ist der ganze Kopf abnehmbar.
Ja, ja, das haben wir im Fernsehen gesehen.
Möglicherweise ist es aber auch ein Nachtrick.
Habt ihr vielleicht dokumentarische Fotografien?
Die wären sehr aufschlussreich.
Nein, haben wir nicht.
Nächstes Mal nehmen wir eine Kamera mit.
Wieso nächstes Mal?
Weil wir wahrscheinlich in den Ferien wieder hinfahren.
Die haben uns eingeladen.
Und er ist der Schwager einer Prinzessin.
Du bist der Schwager einer Prinzessin?
Jawohl, das bin ich.
Mein Bruder heiratet sie heute.
Dieser Anzug steht dir am besten.
Hoffentlich kommt Phantomas rechtzeitig.
Also, wie weit seid ihr?
Du, Vati.
Dürfte Xenia nicht zu unserer Hochzeit kommen?
Schließlich ist sie meine Schwester.
Na gut, aber schnell bitte.
Danke.
Hm?
Arabella hat euch zur Hochzeit eingeladen?
Ja, sie hat mich zur Hochzeit eingeladen.
Also bedankt euch.
Du willst diesen armen Tropf wirklich heiraten?
Ich wollte, ich wäre an seiner Stelle.
Dann hätte ich mit dir wenigstens nichts mehr
zu tun.
Wenn ihr euch schon wieder streiten wollt, dann
werdet ihr was erleben.
Dann geht es zurück ins Märchenreich.
Verstanden?
Nach mir.
Ein Liebesschwesterchen, was?
Ich hatte schon das Vergnügen.
Ich habe dir den Ring noch nicht gezeigt.
Gefällt er dir?
Warum sollte er mir nicht gefallen?
Das ist der schönste Ring, den ich je
besessen habe.
Gehen wir, gehen wir.
Sonst versäumen wir was.
Unten warten schon alle.
Und vergess die Ringe nicht.
Carly, komm, wir fahren im zweiten Auto.
So, komm.
Fahrt ihr nicht mit uns?
Und wer soll inzwischen das Essen kochen?
Lauf schon.
Ich habe den Ring oben hingelegt, Herr Vigo.
Nach mir, meine Liebe.
Na, hör mal.
So ein ungehobelter Kerl.
Zugender Bauerntölp.
Tja, dann gehen wir kochen.
Das Kleid steht Ihnen ausgezeichnet, Frau Meier.
Ja, guten Tag.
Ach, Sie sind auch da.
Herzlichen Dank.
Würden die Trauzeugen bitte mit mir kommen?
Das ist mein Zeuge, guten Tag.
Und Ihre?
Bitte warten Sie noch einen Moment.
Er hat versprochen, dass er kommt.
Es ist höchste Zeit.
Fantomas wartet vielleicht draußen auf mich, verzeihen.
Entschuldigen Sie bitte.
Jetzt sagen Sie mir mal, Meier, wo sind
Sie so lange gewesen?
Ich war im Märchenreich, Herr Dozent.
Zur Erholung.
Eigentlich nicht.
Es war eher eine Studienreise.
Im Märchen steckt viel Fantasie.
Und ohne die gibt es keine Technik.
Also jetzt hören Sie mal nach.
Verzeihung, aber ich glaube, machen wir uns die
Märchen nutzbar, damit sie die Technik inspirieren.
Und nutzen wir die Technik, damit sie etwas
wie eine Märchenwelt um uns herum erschafft.
Danke.
Ich sehe, wir sind nicht umsonst Freunde.
Jetzt müssen wir aber unbedingt anfangen, wenn der
zweite Trauzeuge noch nicht eingetroffen ist.
Peter ist nicht da.
Was wollen Sie also jetzt?
Soll die Trauung verschoben werden?
Nicht nötig.
Ich bin hier.
Prima, Herr Fantomas, hallo.
Hallo.
Sie sind im allerletzten Augenblick gekommen, Fantomas.
Wieder so meine Art ist, Prinzessin.
Warum so mühsam?
Ich gehe schnell rauf und hole den Ring.
Nein, Blätterteig kann man nicht mit zupfen.
Es muss eine Zauberei beikommen.
Der muss durchgeknetet werden.
Ja, das mag sein.
Ich werde den Ring aber trotzdem holen.
Gut, aber zuerst holen Sie ein Glas Gurken
aus dem Keller.
Mach ich, mach ich.
Ah, da
ist er ja.
Beeilt euch, es ist höchste Zeit, wenn wir
die Hochzeit verhindern wollen.
Wie denn?
Tja, wie, wie?
Ah.
Was sagt ihr davon?
Ein Schaf und eine Uhr.
Wollen Sie Arabella, geborene Hyazinth, den hier in
diesem Raum anwesenden Peter Mayer zu Ihrem rechtmäßigen
Mann nehmen?
Was hat das zu bedeuten?
Arabella.
Oh.
Ruhe bitte, das ist eine Störung der Amtshandlung.
Peter.
Könnten Sie mal nach oben gehen?
Ich glaube, da ist ein Fenster kaputt gegangen.
Was?
Erlauben Sie.
Was ist denn?
Das muss ja eine gelungene Hochzeit sein, was?
Schnell den Wandel und fort.
Er müsste hier drin sein.
Jetzt verwandle ich euch beide auf ewige Zeiten
in Ratten.
Wäre es nicht besser, die beiden in etwas
Praktisches zu verwandeln?
Etwas Praktisches, was denn?
Unter diesen Umständen erkläre ich die Trauung für
ungültig.
Warum?
Ach, hören Sie mal, Herr Trauzeuge, ein Schaf
und eine Standuhr, ich bin einfach nicht in
der Lage, die beiden zu trauen.
Warum nicht, wenn Sie sich lieben?
Weil es das bürgerliche Gesetzbuch nicht vorsieht.
Das hier ist nun wirklich kein Bürger.
Das ist eine Standuhr.
Die geht aber nach, Mami, Peter geht nach.
Ja, Karl, das spielt doch jetzt keine Rolle.
Es geht einfach nicht.
Es tut mir leid.
Mein Seele, du erkennst diese Ehe als rechtmäßig
an.
Na gut.
Also, bitte sehr.
Vorsicht, sie kommen!
Bisher zog unser lieber Peter übern Kopf nur
seinens Väter.
Heute zieht übern Kopf er noch zu unserer
Freude das Ehejoch.
Was ist das?
Ein neuer Gag?
Natürlich, Maja, immer eine Extrawurst.
Bitte helfen Sie uns.
Das hier ist mein Sohn und das meine
Schwiegertochter.
So.
Und ich hoffe, dass Sie uns nicht wieder
davonlaufen wie das letzte Mal.
Oh nein, langsam gewöhn ich mich daran.
Vorsicht, so, ja.
Sei uns ein bisschen behilflich, Peter.
Arabella, komm.
Warum haben wir bloß den Ring nicht bekommen?
Vorwärts, mein Kind.
Da hast du den Beweis, weil du immer
über Hochzeiten gemeckert hast.
Die sind doch ganz lastig, oder nicht?
Du drehst ihm das Wort im Mund um.
So.
Da ihr jetzt wieder eure normale Gestalt habt,
gestattet uns, dass wir euch zusammen mit Frau
Herrmann die Hochzeitsgeschenke überreichen.
Ja, etwas Praktisches.
Wir danken euch.
Ihr habt uns eine große Freude gemacht.
Nicht wahr, liebe Gattin?
Eine sehr große Freude.
Nicht wahr, lieber Gattin?
Das Ding hat seine Anlaufschwierigkeiten.
Ach, das macht nichts.
Wozu bin ich Techniker?
Da wir gerade beim Schenken sind, auch wir
haben natürlich etwas für euch.
Alles hat mit deinem Glückchen angefangen.
So soll es auch mit deinem Glöckchen zu
Ende gehen.
Danke.
Wann immer ihr irgendetwas brauchen solltet.
Klingelt einfach.
Mein neuer Gehilfe wird dann erscheinen und wird
euch jeden Wunsch erfüllen, den ihr ihm nennt.
So, jetzt gehen wir aber alle ins Speisezimmer
zu einem festlichen Umdruck, bitte sehr.
Ich habe mir schon immer so ein Glöckchen
gewünscht.
Wenn irgendetwas in der Wohnung kaputt geht, zum
Beispiel der Kühlschrank oder unser Boiler, dann kommt
ruhig schon rein.
Dann wird nur kurz gebimmelt und das Problem
ist aus der Welt geschafft.
So, Waldi, lauf, lauf.
Waldi, Waldi, wo steckst du denn?
Wo steckst du denn, Waldi?
Komm schon her, Waldi.
Waldi, wir gehen lieber wieder rein, es gibt
gleich Cremeschnitten.
Sei gut zu ihr, Peter.
Und in den Ferien kommen Sie mit den
Kindern zu uns?
Sehr gern, wir kommen, nicht wahr, Mami?
Hast du das gehört?
Herr König?
Du kannst ruhig Onkel zu mir sagen.
Na gut, also Onkel, können wir die Jungs
und die Mädchen in den Ferien mitbringen?
Was heißt das, die Jungs und die Mädchen?
Na, unsere ganze Klasse.
Mit unseren Lehrern.
Wie viele Kinder wären das?
Etwa 30.
Ich werde mich um sie kümmern.
Hier habt ihr meine Hand drauf.
Die Hand eines Ehrenmannes von Adel.
Lieber Herr Vigo, Abflug.
Also Kinder.
Xenia, auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Ich bin bereit, königliche Hoheit.
Und den Ring habt ihr?
Natürlich.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen und glückliche Reise.
Am liebsten würde ich mitfliegen.
Ich auch.
Tja, ich werde dir ab und zu abgelegte
Kleider schicken.
Also mach's gut hier.
Xenia, komm.
Du hältst uns auf.
Puh.
Komm, rein mit dir.
Noch etwas Kuchen als Weg...
Also, was hältst du nun von allen als
Psychiater?
Äh, was?
Noch vor kurzem hätte ich euch allen eine
Nervenheilanstalt empfohlen, aber...
Jetzt erkenne ich, dass das Leben eine höchst
eigenartige und schwer zu ergründende Sache ist.
Und gerade das macht es so schön.
Eine wundervolle Nacht.
Die Sterne leuchten nur für uns.
Stört dich das zerbrochene Fenster nicht?
Scherben bringen Glück.
Morgen werden wir einfach mit dem Glöckchen bimmeln
und...
Du willst wegen jeder Kleinigkeit bimmeln?
Kleine Sorgen sind immerhin auch Sorgen.
Und wir wollen überhaupt keine Sorgen haben, nicht
wahr?
Wir werden leben wie in Märchen.
Was ist los?
Was ist denn los?
Das Glöckchen mit, schnell!
Das Glöckchen ins Badezimmer!
Es ist aber nicht hier!
Hallo!
Ach, endlich!
Was hast du da gemacht?
Was schon?
Ich habe mir gesagt, jetzt endlich raus mit
diesem Boiler.
Ich brauche ja nur zu klingeln und schon
haben wir einen neuen.
Zum Teufel glotze nicht so blöd, dann hol
mir das Glöckchen!
Oh, Jesus!
Ich habe es nicht gefunden!
Dann schnellt das Wasser ab und helft mir
hier raus, bitte!
Es kann doch nicht verschwunden sein!
Es lag auf dem Tischchen!
Wahrscheinlich ist es jetzt vorbei mit den Märchen.
Dorthin?
Ja, dort kommt er hin.
Aber vorsichtig!
Vorsichtig!
Alle gleichzeitig loslassen, aber passt auf eure Hände
auf!
Pfui!
Komm, setz dich zu mir.
Bleibt aber nicht zu lange hier sitzen, sonst
erkältet ihr euch.
Komm, Mami, komm!
Hansichen, auf ins Bett!
Sag mal, was ist so lächerlich?
Morgen früh haben wir kein warmes Wasser.
Findest du das so lustig?
Ich lache nur, weil ich mich freue.
Wir sind jetzt ganz einfache Leute.
Wir haben keine Zauberkraft mehr.
Und das ist dein Grund zur Freude?
Aber selbstverständlich!
Von klein an habe ich gehört, ich wäre
eine Prinzessin.
Arbeit und Sorgen wären nur für die anderen
Leute da.
Ich bin immer sehr eifersüchtig gewesen auf diese
anderen Leute.
Und jetzt kann ich endlich normal sein wie
sie.
Und du bist so völlig zufrieden?
Jawohl, denn ich führe dieses Leben mit dir.
Und ich mit dir.
Na siehst du, kann es denn ein schöneres
Märchen geben?
Can't find what you're looking for?
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