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Der Märchenonkel vom Fernsehen hat ein seltsames Erlebnis.
Er erschießt in der Märchenwelt einen sprechenden Wolf.
Die Verantwortung für diesen Vorfall trägt Rumburak, Hofzauberer
zweiter Kategorie, den die Königin dafür streng bestraft.
Rumburak will sich rächen und findet schließlich in
einer verlassenen Burg einige Zauberutensilien, die ihm seine
verlorene Macht wiedergeben.
Er verzaubert die Königin in eine Taube und
setzt die Hexe in Gestalt der Königin auf
den Thron.
Mithilfe eines eigenen Fernsehstudios und in der Gestalt
Herrn Meiers, die er zu diesem Zweck angenommen
hat, bringt Rumburak die Märchen völlig durcheinander.
Er will das Märchenreich ins Verderben stürzen.
Rumburak hat große Pläne.
Er möchte sich des Thrones und Prinzessin Arabellas
bemächtigen.
Da siehst du es.
Du musst eben jetzt die Großmutter und den
Jäger auffressen.
Kommt nicht in Frage.
Na, wenn ein gewöhnlicher Wolf das schafft.
Wie viel wiegen sie?
180 Pfund.
Und die Großmutter wiegt mindestens 100.
Das macht zusammen 280 Pfund.
Würde es eure Hoheit schaffen, fast drei Zentner
auf einmal zu verspeisen?
Und der kleine Däumling?
Der hat ein ganzes Gespart verspeist.
Dann soll er es doch übernehmen.
Nein.
Der hat sein eigenes Märchen und du hast
das deinige.
Millionen von Kindern wissen vom heutigen Tag an,
dass Rotkäppchen beide verschlungen hat.
Die Großmutter und den armen Jäger.
Und du wirst dich gefälligst danach richten.
Und keine Verwicklungen.
Ich fürchte, dafür ist es schon zu spät.
Gut, die werden wir bekommen.
Papa, ich habe eine Idee, wie wir alles
in Ordnung bringen können.
Wenn der Vigo jetzt gleich zu Herrn Mayer
geht und ihm erklärt, wie alles gekommen ist,
kann Herr Mayer die Fehler wieder ausbessern.
Damit bin ich nicht einverstanden.
Hervorragend, Arabella.
Eine glänzende Idee.
Herr Vigo.
Königliche Hoheit.
Wenn ich bitten darf, bereiten Sie alles vor,
wir brechen morgen früh auf.
Ganz wie Hoheit das Befehl.
Darf ich mitkommen, Vati?
Ich auch.
Was ihr euch auch immer einfallen lasst, also
wirklich.
Und wohin wird unsere Reise gehen?
Ins Menschenreich.
Dort war ich das letzte Mal vor über
150 Jahren.
Damals waren wir gezwungen, auf einem hohen Baum
zu landen, wegen der Bären.
Wie es dort wohl aussieht.
Ich bin sehr neugierig, was man dort trägt.
Deine Sorgen möchte ich haben.
Dann sag, worauf du gespannt bist.
Na, auf die Menschen selbstverständlich.
Die wissen alles von uns.
Und wir wissen nichts von ihnen.
Aus diesem Grund habe ich einen Psychiater mitgebracht.
Soll denn das normal sein, was ich erlebt
habe?
Aber Vati, das lässt sich doch alles vernünftig
erklären.
Wir sind doch moderne Menschen.
Selbstverständlich sind Sie nie in einem Märchenreich gewesen.
Es handelt sich dabei natürlich um einen Traum.
Und was ist mit dem Gewehr im Bett?
Und wieso habe ich im Fernsehen Unsinn geredet,
obwohl ich mir dessen gar nicht bewusst bin?
Nach oberflächlicher Beurteilung handelt es sich dabei um
Bewusstseinsstörungen in Verbindung mit Halluzinationen.
Muss der Junge eigentlich so einen Krach machen?
Hansi, ein bisschen leiser!
Ich verschreibe Ihnen Tabletten, die Sie dreimal täglich
einnehmen.
Und wenn Sie etwas aufregen, bleiben Sie ruhig
und zählen.
Eins, zwei, drei und so weiter.
Das Buch nicht.
Und falls es ganz schlimm werden sollte, kommen
Sie einfach zu mir in die Klinik.
Und die Tabletten?
Nehme ich die bevor ich verrückt werde oder
danach?
Ruhe.
Also gute Nacht.
Guten Morgen.
Einen schönen guten Morgen.
Ich möchte sofort mein Rechnung.
Selbstverständlich.
Die Rechnung bitte.
Ich konnte nicht schlafen.
Die ganze Nacht hat hier ein Hund gebettet.
Das ist ausgeschlossen, wenn ich das sagen darf.
Im ganzen Hotel gibt es keinen Hund.
Lilchen, es ist sieben Uhr fünfzehn.
Rufen Sie bitte Zimmer 112 an.
So, bitte.
Wagner.
Hier ist der Hotelservice.
Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen.
Es ist sieben Uhr fünfzehn.
Ja, danke.
Aufstehen, liebe Familie.
Marcella.
Nein, noch nicht.
Marsch aus den Federn, hopp.
Wo sind denn meine Schuhe?
Ich glaube, sie sind im Schrank.
Nein, da sind sie auch nicht.
Michlaus, der Affe.
Sie stehen vor deiner Nase und du siehst
sie nicht.
Weil du immer so lange brauchst mit deinen
Haaren.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Kann ich aufräumen?
Guten Morgen.
Ja, wir kommen erst am Nachmittag zurück.
Bitte sehr, Prinzessin.
Ihr habt doch gesagt, wir landen in der
Krone eines hohen Baumes.
Das stimmt.
Wegen der Beeren.
Genau.
Wir sind zwar sehr hoch, aber...
Offenbar hat man inzwischen den Wald gerodet und
dieses Haus hingebaut.
Sieh mal.
Was machst du da, Xenia?
Habt ihr gesehen, wie die angezogen waren?
So können wir hier nicht herumlaufen.
Damit habt ihr recht, Prinzessin.
Hier sind doch eine Menge Kleider.
Genau.
Ja, das nehme ich.
Haltet ein, Prinzessinnen.
Wir haben doch unseren Zauberring.
Bitte sehr.
Oh, Verzeihung.
Ich dachte, das Zimmer wäre frei.
Ja, aber Sie müssten vielleicht wissen, dass wir...
Dass wir Prinzessinnen sind.
Das ist unser Mann der schwarzen Kunst, Vigo.
Was quatschen Sie da, Fräulein?
Sie haben hier nichts zu suchen.
Herr Janicek!
Prinzessinnen, kommt her.
Kommt diese Hunde her!
Vielen Dank und auf Wiedersehen.
Es gibt keinen Hund im Haus.
Verhaft.
Das nächste Mal bringe ich meinen Schäferhund hier
unter und schlafe woanders.
Wieso?
Ja, aber wir dürfen doch nicht gleich verraten,
wer wir sind.
Hört ihr mich, Prinzessin?
Ich finde es hier einfach fabelhaft.
Seht euch nur das Wasser an.
So schmutzig ist es bei uns nicht.
Eben.
Aber was hier alles darin herumschwimmt, seht mal.
Wir dürfen keine Zeit verlieren.
Könntet ihr nicht ohne mich gehen?
Ich möchte gerne die Lieder dieser jungen Leute
zuhören.
Aber Prinzessin...
Ich rühre mich nicht vom Flecken.
Und warte ja, bis ihr wieder da seid.
Du bist albern, hier siehst du überhaupt nichts.
Wir gehen jedenfalls.
Kommt.
Kommt doch, Herr Vigo.
Ich lasse euch auf alle Fälle den Zauberring
hier.
Und am Mittag treffen wir uns wieder hier.
Danke.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen, Prinzessin.
Prinzessin, wartet doch auf mich.
Darf ich eine Frage an euch richten, edler
Jüngling?
Ja, bitte?
Wie nennt man jenes Instrument?
Das dort, das diese heiteren jungen Leute gespielt
und dazu gesungen haben.
Tja, das nennt man eine Dampfwalze.
Meine junge Dame, haben Sie das nicht erkannt?
Dampfwalze.
Irgendwie klingt das nett.
Kommst du aus der Klapsmühle?
Klapsmühle?
Ist das ein Stift für Edelvolle?
Gut, 1 zu 0 für dich.
Wenn dich das Gespräch erschöpft hat, nimm Platz.
Habt ihr gesehen?
Lauter Wagen ohne Pferden.
Was für ein träuflischer Geschmack.
Ich finde ihn wunderbar.
Hier.
Habt ihr das gesehen?
Ob das wohl der Tomba zu Babel ist?
Ein Irrenhaus.
Ich muss schon sagen, ein Sündenbabel.
Da sind diese Schränkchen.
Darin wohnt Herr Meier.
Na, dann haben wir ihn verhältnismäßig schnell gefunden.
Bitte, guter Mann, wohnt nicht jener Herr Meier,
der im Fernsehen immer die Märchen erzählt, hier?
Was, hier?
Da müssen Sie ins Fernsehen gehen.
Geradeaus und dann links.
Verbindlichen Dank.
Bitte.
Was macht ihr eigentlich da?
Gebt ihr euch der Lektüre hin?
Warum sagst du immer ihr?
Und willst du mir nicht verraten, wer du
eigentlich bist?
Die Höflichkeit verlangt die Frage einer Dame zu
beantworten.
Ich muss gleich zum Examen, deshalb lese ich
es durch.
Was hast du am Handgelenk?
Ist das etwa eine Uhr?
So eine winzige Uhr.
Du hast wirklich nicht alle Tassen im Schrank.
Sag mir bitte, wer du bist.
Das darf ich nicht verraten.
Ich kann nur sagen, dass ich aus einem
Land stamme, das zur Freude, zur Freude der
Kinder da ist.
Ich bin Rotkäppchen und fress dich jetzt auf.
Au!
Robert!
Nehmen Sie es Ihnen nicht übel, er hat
gestern im Fernsehen das neue Märchen gesehen.
Ich entschuldige mich für ihn.
Komm mit, macht man denn sowas schon?
Entschuldigung, ich hab doch nur Rotkäppchen.
Das dürfte eine Gehirnerschütterung sein und dabei muss
ich zum Examen.
Ich komme einfach mit.
Ich kann dir helfen.
Hast du Geld?
Überhaupt keins.
Beeil dich, du bist der Letzte.
Zwanzig sind schon durchgerasselt, mach dich auf was
gefasst.
Hey, Peter hat eine Freundin.
Na und?
Das wundert mich.
Peter Mayer.
Drück mir den Daumen.
Na wird's bald.
Dann reiben Sie sich rum.
Anpeilung des Signals.
Bitte.
Dann erzählen Sie uns was über die Korrektur
der Phasenverschiebung.
Die Frequenzcharakteristik der das heißt
die Charakteristik der Phasenverschiebung.
So.
Lassen Sie sich ruhig die nötige Zeit, mein
Junge.
Weiter bitte.
Bei Schwingungen von 200 bis 300 Kilohertz ist
die Frequenzcharakteristik der Phasenverschiebung Bei Schwingungen von 200
bis 300 Kilohertz ist die Frequenzcharakteristik der Phasenverschiebung
eines koaxialen Kabels markant kurvenähnlich.
eines koaxialen Kabels markant kurvenähnlich.
Das sagt doch jemand vor.
Das ist ja niemand hier.
Ja bitte, weiter.
Da diese sekundären Parameter die Qualität des übertragenen
Bildes stark beeinflussen, müssen Sie genau korrigiert werden.
Da diese sekundären Parameter die Qualität des übertragenen
Bildes stark beeinflussen, müssen Sie genau korrigiert werden.
Bestanden.
Jetzt gehe ich nur straks zur Psychiatrie.
Da ist er.
Er hat sich tatsächlich eine angelacht.
Ist es vielleicht normal, dass eine Fliege von
der Korrektur der Phasenverschiebung spricht?
Wieso denn nicht?
Nein.
Moment, ein historischer Augenblick.
Bist du verrückt?
Peter, du hast mir das Herz gebrochen.
Verschwendet.
Danke.
Schon gut.
Wie ist nun sowas denn?
Kennst du das nicht?
Nein.
Was ist denn da auf mit dem Theater
und ist?
So geht das, schöne junge Dame.
Ganz leicht.
Du!
Wo ist sie?
Seltsam, was?
So ist es, Kamerad.
Auf sowas musst du besser aufpassen.
Bitte, da seht ihr's.
Eure Schwester benimmt sich Muster.
Was hast du angestellt?
Ständig hält sie mich auf und sammelt Dinge
ein.
Ich habe wenigstens was gesehen.
Während du hier sitzt wie eine Statue.
Bitte nicht hinsetzen, Prinzessin.
Wir haben es eilig.
Wir haben Herrn Mayer im Fernsehen nicht angetroffen.
Er ist zu Hause.
Wir werden rechtzeitig zu ihm kommen.
Was ist das?
Du unwissendes, rückständiges Kind.
Also kommt jetzt.
Ich habe einen Riesenhunger.
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind,
das ist der Vater mit seiner ...
Sag mal, lernst du eigentlich?
Ich lerne.
Also nochmal und laut.
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind,
das ist der Vater mit seiner ...
Eine Schande, der Sohn eines Künstlers und so
ein mieser Vortrag.
Mach den Besuch auf, Peter.
Ich geh.
Guten Tag, wir möchten gern mit Herrn Mayer
sprechen.
Ich hole Vater gleich.
Komm, kommen Sie doch rein.
Was willst du hier?
Ihr kennt euch?
Und dieser Mann hat so einen Bart.
Guten Tag.
Guten Tag, ich heiße Theophil Vigo.
Freut mich.
Ich bin Botschafter einer königlichen Hoheit, die nicht
genannt zu werden wünscht.
Das hier sind Prinzessin Xenia und Prinzessin Arabella.
Freut mich sehr.
Aber wir kennen uns bereits.
Wie bitte?
Ach so, Arabella und Xenia, Augenblick.
Natürlich, das war ...
Moment bitte.
Jetzt geht das schon wieder los bei mir.
Eins, zwei, drei, vier, fünf.
Ach, gar nichts.
Bitte treten Sie doch ein, das ist mein
Sohn Peter.
Wir haben uns schon kennengelernt.
Sie war mit mir beim Examen, als mir
die Fliege vorgeflüstert hat.
Was für eine Fliege?
Später.
Darf ich zufällig diese Fliege, Prinzessin?
Treten Sie ein.
Schon wieder diese Fliege?
Ja.
Fünf, sechs, sieben, acht ...
Da haben wir so einen hohen Besuch und
ich habe nichts zum Anbieten im Haus.
207, 208, 209 ...
Tut irgendwas?
Ich habe einen Mordfunger.
211, 212, 213, 214 ...
Haben Sie das gesehen?
Unglaublich, kaum zu fassen.
Unglaublich schon, aber auch sehr lecker.
Bitte Platz zu nehmen.
Herr Botschafter, seit Sie erschienen sind, gehen hier
Dinge vor sich, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen.
Mein lieber Herr Meyer, Dinge, die dem gesunden
Menschenverstand widersprechen, haben vor allem und hauptsächlich Sie
gemacht.
Sich ein Hühnchen schmecken zu lassen, ist durchaus
üblich.
Ein unschuldiges Kind namens Rotkäppchen dazu zu zwingen,
sich seine eigene Großmutter schmecken zu lassen, ist
schon sehr viel unsicher.
Vielleicht normal?
Herr Botschafter, Sie haben das gesehen.
Gesegnete Mahlzeit.
Rufen Sie sicherheitshalber diesen Meyer an.
Ich denke nicht daran, ein Risiko einzugehen.
Ich werde alles persönlich überprüfen und zwar Wort
für Wort.
Ich rufe schon an.
Ich komme sofort.
Ich freue mich schon.
Ja, es tut mir furchtbar leid, aber ich
muss ins Studio.
Aber ich versichere Ihnen, dass wir alles daran
setzen werden, dass die Fernsehmärchen jetzt zu ihrer
Zufriedenheit ausfallen werden.
Ihre königliche Hoheit wird das zu schätzen wissen.
Wissen Sie was?
Sie können alle hierbleiben und mir zusehen.
Nicht wahr, Marie?
Und wenn mein Mann wiederkommt, sagen Sie ihm,
ob Sie mit ihm zufrieden waren.
Bitte sehr.
Danke.
Wir bleiben gern hier.
Also mir gefällt's hier.
Jetzt kommt bald die Herbstmode dran.
Bitte entschuldigen Sie mich für ein Weilchen.
Sie können ja inzwischen Fernsehen.
Halt!
Das Cis ist eine halbe Note, Gretchen.
Spiel es, wie es sich gehört, sonst hole
ich den Rohrstock.
Wir haben keinen Rohrstock im Haus, aber Gretchen
wird jetzt aufpassen, nicht wahr?
Hier ist Ihr Tee, Fräulein Müller.
Wie mich diese Stunden anstrengen.
Wenn ich verheiratet wäre, dann würde ich keinen
Unterricht mehr geben.
Dann heiraten Sie doch.
Sei nicht so frech, Hansi.
Bitte sehr.
Danke.
Nochmal, von Anfang an.
Ich dachte, Sie wären ein normales Mädchen, das
nur einen Scherz machen möchte.
Und wenn ich gewusst hätte, wer Sie sind?
Ich hab gedacht, wir wären Perdu.
Oh, ja natürlich, verzeih bitte.
Es ist nichts geschehen.
Das stimmt nicht.
Ganz im Gegenteil.
Es ist sehr, sehr viel geschehen.
Und zwar etwas sehr Schönes.
Nicht wahr?
Ich habe gar nicht bemerkt, wie schön du
bist.
Erst jetzt?
Warst du wirklich diese Fliege?
Wer bist du eigentlich?
Arabella.
Weißt du, ich hab noch nie jemanden...
Auch ich habe noch nie, noch nie so,
so...
Arabella.
Wann darf ich dich wiedersehen?
Wahrscheinlich nie.
Also diesmal muss alles klappen.
Der Text ist okay und die Dias...
Was ist mit den Dias?
Die Dias?
Alle in Ordnung, Herr Regisseur, alle Dias.
Na sehen Sie, jetzt kann uns nichts mehr
passieren.
Danke.
Es ist höchste Zeit.
Dann kann's losgehen, kommt!
Kopf hoch, Kopf hoch.
Kommt schnell, es geht gleich los.
Wir kommen schon.
Setz dich.
Was habt ihr oben gemacht?
Was geht dich das an?
Siehst du nicht, dass er auf Sie steht?
Ich weiß nicht einmal, was heute auf dem
Programm steht.
Heute kommt dein Röschen.
Stößt mich nicht immer an.
Sie müssen gut aufpassen, damit Sie zu Hause
davon erzählen können.
Königliche Hoheit werden gewiss jetzt auch zu sehen.
Liebe Kinder, jetzt hört ihr wieder euer Märchen
zur guten Nacht.
Gute Nacht.
Mit einer scharfen Schneide an beiden Seiten seines
Schwerts, er begann, sich einen Weg durch das
Dornengestrüpp zu schlagen.
Wie sich's hat.
Bisher war alles in Ordnung.
Er stieß die Schmiede eiserner Tür auf und
eilte zur Spitze des Turmes hinauf, wo er
eine schlafende Schönheit vorfand.
Sofort zog er der Prinzessin das Diamantenkollier von
ihrem schönen Hals und schwupp war es in
seiner Tasche verschwunden.
Er zog die prächtigen Ringe von ihren Fingern
und vergaß auch nicht, die Ohrgehänge zu stehlen.
Und da alles fest schlief, konnte ihm das
niemand verwehren.
So schritt er durch das Schloss und steckte
in seinem Sack, was nicht Nied und Nagel
zog.
Gold, Geschmeide, Perlen...
Habt ihr das gesehen, Leute?
Edelsteine, kurz alles, was ihm in die Hände
fiel.
Jemand sendet auf unserer Welle.
Dann schmeißt ihn doch raus.
Geht nicht, sein Sender ist stärker.
Was heißt hier stärker?
Das bin doch ich!
Wie ist das möglich?
Dann lud der Prinz alle geraubten Schätze auf
sein Pferd und kehrte in sein Land zurück.
Dank dieser Schätze musste er bis an sein
Lebensende nicht mehr arbeiten und ließ es sich
wohl ergehen.
Hahaha!
Mein Karl hat den Verstand verloren.
Aber königliche Hoheit!
Hört doch, königliche Hoheit!
Hat es euch so getroffen?
Das hier wird sicher helfen.
Meine Freunde, also ich fühle, dass dieser Vorfall
das Ende bedeutet meines Reichens.
Ich kann nicht mit Sicherheit ausschließen, dass sich
das hier wiederholt.
So?
Und wie sollen wir uns ihrer Meinung nach
verhalten?
Offen gestanden, ich bin völlig ratlos.
Was ist denn jetzt mit dem armen Meier?
Meier, Meier.
Der kann wirklich nichts dafür, aber für alle
Fälle würde ich vorschlagen, die Märchen von jemand
anderem lesen zu lassen.
Guten Abend allerseits.
Seien Sie mir nicht böse, Frau Meier, aber
Gretchen wird nicht mehr fernsehen, weder bei Ihnen
noch bei uns zu Hause.
Gretchen, wir gehen.
Gute Nacht, vorwärts.
Na?
Gute Nacht.
Mein Gott, Karl, was hast du jetzt wieder
gemacht?
Haben Sie mir nicht verbindlich zugesagt, dass diesmal
alles korrekt sein wird?
Verzeihen Sie, aber ich kenne mich nicht mehr
aus.
Versteht Ihr das?
Es gibt mich zweimal.
Stellen Sie sich das vor, es gibt mich
sozusagen doppelt.
Was ich verstehe, ist, dass Sie Ihr Versprechen
nicht eingehalten haben.
Bitte, ich fühle mich einfach nicht wohl.
Ich habe das Gefühl, mein Kopf zersprengt gleich.
Ich erkläre es Ihnen dann später.
Willst du vielleicht einen Aspirin, Fatih?
Ja, gerne.
Du wirst uns später alles erzählen.
Bestütz dich auf mich.
Meine Knie sind ganz weich.
Es wird mein Wort gegeben, dass ich mit
diesem Unfug Schluss machen werde.
So ein Versprechen muss eingelöst werden.
Aber wie?
So.
Was ist denn jetzt wieder?
Jetzt bin ich plötzlich ein Hund!
Karl!
Es ist ja grauenhaft, lass mich los!
Ich will auf den Boden, ruf doch jemanden!
Hallo!
Hallo, Leute, ich bin ein Hund!
Stirbt mich nicht so an, helft mir!
Seht ihr denn nicht, dass ich ein Hund
bin?
Ich bin ein Hund, ein Hund!
Waldi, weg da, der Hund hier bin ich.
Sowas, vor meinen Augen ist es passiert.
Einfach so, aus heiterem Himmel.
Was hast du wieder getan, Fatih?
Ich?
Gar nichts.
Ich habe nur einen Aspirin geschluckt.
Jetzt gib endlich Ruhe, Waldi.
Das ist ja toll, unser Fatih ist ein
Hund.
Ist es denn möglich, dass vielleicht das Aspirin...
Da hat jemand die Finger im Spiel.
Arabella!
Hey!
Da, Arabella.
Was machen wir jetzt bloß?
Can't find what you're looking for?
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